Bereket
& Overbeck GmbH
Bochum
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr
vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023
Lagebericht
A.
Grundlagen des Unternehmens
Die Bereket & Overbeck GmbH gehört zum
Unternehmensverbund der Bereket GmbH & Co. KG, welche
an vier Standorten in Nordrhein-Westfalen frische und
tiefgekühlte Backwaren produziert, die unter anderem
durch andere Gesellschaften der Bereket-Gruppe in hoher
Qualität an Kunden in ganz Deutschland und Europa
liefert. Sie bietet als Großbäckerei heute ein
umfassendes Spektrum an Backwaren: 65 verschiedene
Brotsorten, verschiedene Klein- und Feingebäcksorten
sowie internationale Spezialitäten. Für jeden
Bedarf unserer Kunden ist das Richtige dabei. Für
zusätzliche Flexibilität unseres Angebots sind
alle Backwaren wahlweise frisch, vorgebacken oder
tiefgekühlt erhältlich. Alle Produkte sind das
Ergebnis der Arbeit unserer hochqualifizierten Mitarbeiter
und bester Rohstoffe - garantiert lecker, frisch und von
höchster Qualität.
B. DARSTELLUNG DES GESCHÄFTSVERLAUFS
Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft
Im Berichtsjahr 2023 rutschte die deutsche Wirtschaft
nach zwei Wachstumsjahren erstmals wieder in eine
Rezession. Das Bruttoinlandsprodukt sank auf -0,3 %,
nachdem es im Vorjahr noch bei 1,4 % lag (2021: 3,7 %).
Diese Entwicklung spiegelte sich auch in den
Erwerbstätigenzahlen wider: Zwar stieg die absolute
Zahl der Erwerbstätigen im Vergleich zum Vorjahr um
0,7 % (2022: +1,4 %), jedoch blieb die
Erwerbstätigenquote nahezu konstant bei 55,8 % (2022:
55,9 %). Gleichzeitig verringerte sich die
Erwerbslosenquote leicht von 2,9 % auf 2,8 %, was einer
Abnahme der Erwerbslosenzahl um 0,6 % entspricht.1
Die Verbraucherpreise stiegen im Jahresdurchschnitt
um 5,9 % gegenüber 2022, was eine leichte
Abschwächung des hohen Inflationsniveaus des Vorjahres
darstellt (-1 Prozentpunkt).2 Die privaten Konsumausgaben
stiegen lediglich um 6,3 % (2022: +12,7 %), was auf die
weiterhin hohe Inflation und die damit verbundenen
Unsicherheiten zurückzuführen ist.3
Die privaten Haushalte kauften in 2023 rund 1,16 Mio.
Tonnen Brot, welches entgegen dem Trend der privaten
Konsumausgaben einen Rückgang von 1,9 % (2022: -3,0 %)
gegenüber dem Vorjahr entspricht.4
Die Entwicklung im Brotkonsum ist maßgeblich
durch den demografischen Wandel in Deutschland und
veränderte Essgewohnheiten geprägt. Statt der
traditionellen drei Hauptmahlzeiten setzen viele Menschen
mittlerweile auf Snacks zwischendurch. Trotz dieser
Veränderung bleibt Brot äußerst beliebt,
was sich in einer konstant hohen Käuferreichweite von
97,6 % im Jahr 2022 zeigt - ein Wert, der seit Jahren
stabil ist. Im Jahr 2023 lag die durchschnittliche
Einkaufsmenge je Haushalt bei 40,7 kg.5 Der Wettbewerb im
Bäckereigewerbe ist weiterhin intensiv und zunehmend
von Großbäckereien geprägt. Diese machen
6,5 % der Betriebe aus und erzielen 72,5 % des
Gesamtumsatzes. Mittelgroße Betriebe, die 37,3 %
aller Unternehmen ausmachen, generieren 22,2 % des
Umsatzes. Kleinbetriebe, die die verbleibenden 56,2 % der
Unternehmen stellen, erwirtschaften dagegen nur einen
Anteil von 5,3 % am Gesamtumsatz.6
Der Markt für Tiefkühlprodukte wird in
Deutschland weiterwachsen. Ernährungstrends wie vegan
oder vegetarisch sind für den Tiefkühlmarkt sehr
förderlich.
Konjunkturelle Entwicklungen beeinflussen die
nationalen Märkte für Mehl und andere Zutaten,
die für die Branche von Bedeutung sind, nur
geringfügig. Diese Märkte werden
hauptsächlich durch Witterungseinflüsse, die
Menge und Qualität der Ernten sowie spekulative
Aktivitäten bestimmt. Die Weizenpreise unterlagen im
Wirtschaftsjahr den typischen Schwankungen. Zwischen dem
Jahrestief zum Ende des ersten Quartals und dem Jahreshoch
zu Beginn des vierten Quartals lag eine Preisspanne von
262,50 € pro Tonne (2022: 271,00 €). Zum Ende des
Wirtschaftsjahres lag der Weizenpreis etwa 27,88 % unter
dem Jahresanfangspreis.7
Im Jahr 2023 erhöhten sich die Strompreise
aufgrund der Energiekrise und des Auslaufens langfristiger
stabiler Energieverträge deutlich. Während der
Anstieg der Stromkosten im Vorjahr durch den Wegfall der
EEG-Umlage mit moderaten 1,9 % ausfiel, stiegen die
Stromkosten 2023 je nach Region und Versorger
durchschnittlich um etwa 10-15 % im Vergleich zum Vorjahr.
Im 2. Halbjahr 2023 lag der Gaspreis für
Nicht-Haushaltskunden ohne Mehrwertsteuer und andere
abzugsfähige Steuern durchschnittlich bei 6,73 Cent
pro Kilowattstunde. Dies entspricht einem Rückgang von
12,5 % im Vergleich zum 1. Halbjahr 2023.8 Bereits im 1.
Halbjahr 2023 lagen die Preise im Durchschnitt um 4,6 %
unter dem Niveau des 2. Halbjahres 2022.9
Umsatz- und Auftragsentwicklung
Der Rohertrag der Gesellschaft ist im Berichtsjahr um
22,2 % auf T€ 5.576 gestiegen. Die Ursache liegt im
Wesentlichen in den gestiegenen Umsatzerlösen. Die
Auftragslage ist gut.
Geschäftsergebnis
Das Geschäftsergebnis stieg im
Geschäftsjahr 2023 gegenüber dem Vorjahr. Es
wurde ein Jahresüberschuss von T€ 500 (Vorjahr:
T€ 302) erwirtschaftet. Ursächlich hierfür
waren neben dem erhöhten Rohertrag im Wesentlichen die
nur unterproportionale Steigerungen des Personalaufwandes
und des Materialaufwandes.
Beschaffung / Materialwirtschaft
Die Rohstoffpreise erholten sich im Berichtsjahr,
blieben jedoch weiterhin deutlich über dem
Vorkrisenniveau. Die fallenden Weizenpreise an der
Börse wirkten sich auch bis Ende des dritten Quartals
auf sinkende Beschaffungskosten aus. Im Bereich der Hilfs-
und Betriebsstoffe zeigten die Preise eine unterschiedliche
Entwicklung: Während die meisten ab dem dritten
Quartal zurückgingen, stiegen die Preise für
Milchprodukte kontinuierlich an. Schwierigkeiten bei der
Beschaffung von Roh- und Betriebsstoffen traten nicht auf.
Die Einkaufsverträge haben in der Regel eine kurze
Laufzeit von bis zu einem Jahr.
Personal- und Sozialbereich
Der Personalaufwand erhöhte sich um T€ 269
auf T€ 2.587. Entscheidend für diese Entwicklung
sind neben den Anstieg der absoluten Mitarbeiterzahlen
insbesondere die Lohn- und Gehaltsanpassungen an die hohe
Inflationsrate. Die durchschnittliche Zahl der Mitarbeiter
verminderte daher sich im Berichtsjahr um 6,4 % auf 73. Die
absolute Zahl zum Stichtag betrug 74 (2022: 69).
Umweltschutz
Besondere Risiken, die von unserem Unternehmen gegen
den Umweltschutz ausgehen können, werden nicht
gesehen.
Investitionen
Im Geschäftsjahr wurden T€ 291 in das
Anlagevermögen investiert.
B. DARSTELLUNG DER LAGE
Ertragslage
Die Ertragslage 2023 ist auch im Berichtsjahr erneut
positiv. Der Rohertrag stieg um T€ 1.014 auf T€
5.576. Der Materialaufwandsquote verringerte sich im
Geschäftsjahr leicht im Vergleich zum Vorjahr. Die
Steigerung der Umsatzerlöse resultiert im Wesentlichem
aus Mengensteigerungen bei Bestandskunden sowie aus der
Erhöhung der Verkaufspreise.
Die Abschreibungen befinden sich
erwartungsgemäß auf einem geringeren Niveau als
im Vorjahr. Im Berichtsjahr kam es zu
Forderungsausfällen in Höhe von T€ 189,
wobei T€ 27 durch die Kreditversicherung abgedeckt
waren.
Der Personalaufwand erhöhte sich im Berichtsjahr
um 11,6 %.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen
erhöhten sich um 20,4 %. Ursächlich für
diese Entwicklung sind neben umsatzabhängigen Kosten
wie z.B. die Kosten der Warenabgabe mit +28,9 % und Kosten
für Treibstoff +23,1 %, auch die Forderungsverluste
+242,0 % von denen nur ein Teil von der Versicherung
übernommen wurde.
Die Zinsaufwendungen erhöhten sich im
Berichtsjahr auf Grund der Investitionstätigkeit nur
geringfügig um 0,7% auf T€ 13,7.
Finanzlage
Der Mittelzufluss aus der laufenden
Geschäftstätigkeit reduzierte sich um T€ 287
aufgrund der Vergabe kurzfristiger Darlehen innerhalb der
Bereket-Gruppe.
Bestehende Kredite wurden planmäßig mit
T€ 111 getilgt. Neue Kredite wurden i.H.v. T€ 278
aufgenommen.
Vermögenslage
Wesentliche Positionen auf der Aktivseite sind die
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände.
Der Anteil der Lieferverbindlichkeiten an der
Bilanzsumme beträgt unverändert 19,2 % (Vorjahr
19,2 %). Die sonstigen Vermögensgegenstände
enthalten Darlehensforderungen gegen Unternehmen der
Bereket-Gruppe. Die Eigenkapitalquote beträgt 57,9 %
(Vorjahr 66,1 %).
Die Gesellschaft erfüllte alle
Zahlungsverpflichtungen pünktlich.
Liquiditätsprobleme ergaben sich nicht und werden
für die Zukunft nicht erwartet.
C. HINWEISE AUF RISIKEN DER KÜNFTIGEN
ENTWICKLUNG
Risikobericht
Die Bereket & Overbeck GmbH ist weiterhin in
einem Markt tätig, der stark umkämpft wird.
Des Weiteren ist das Verhalten der Endkunden von
besonderer Bedeutung. Der Konsum von Brot kann sich durch
veränderte Lebensbedingungen reduzieren. Im
Bäckereigewerbe ist der Trend zum Snack nach wie vor
steigend und der Brotkonsum weist ebenfalls eine steigende
Tendenz auf. Während die privaten Konsumausgaben im
Berichtjahr gestiegen sind, sind die Ausgaben für
Brot- und Backwaren leicht gesunken, befinden sich aber
dennoch auf einem sehr hohen Niveau.
Die Gesellschaft liefert ihre Produkte an einige
große Abnehmer. Der Ausfall eines dieser Kunden
würde eine deutliche Umsatzreduzierung bedeuten. Um
dieses Risiko abzusichern, werden längerfristige
Abnahmeverträge geschlossen.
Bei der Beschaffung von Roh-, Hilfs- und
Betriebsstoffen wird das Risiko zunächst noch als
überschaubar betrachtet. Trotz der anhaltenden
geopolitischen Spannungen in der Ukraine und im Nahen Osten
werden derzeit keine Einschränkungen bei der
Versorgung mit Energie erwartet. Sollte es dennoch zu
Lieferengpässen kommen, gehen wir davon aus, dass wir
als Lebensmittelbetrieb prioritär versorgt werden.
Diese bevorzugte Behandlung wird es uns ermöglichen,
den Betrieb aufrechtzuerhalten und unsere
Lieferverpflichtungen auch in kritischen Situationen zu
erfüllen.
Angesichts der aktuell sinkenden Energiepreise und
der weiterhin hohen Inflationsrate erwarten wir in der
Zukunft tendenziell fallende Kosten. In dieser
außergewöhnlichen Marktlage ist eine
präzise Prognose der Preisentwicklung für Energie
und Rohstoffe jedoch kaum möglich. Die bereits
umgesetzten und angekündigten Maßnahmen der
Regierung tragen dazu bei, das Risiko erheblich zu
verringern, wenngleich eine vollständige Absicherung
derzeit nur begrenzt möglich ist.
Dank eines gut etablierten Netzwerks an Lieferanten
verfügen wir über eine gewisse Flexibilität
und Einkaufsspielräume, die uns erlauben,
Preisvorteile bestmöglich zu nutzen. Die gestiegenen
Kosten werden in moderatem Umfang in unseren
Verkaufspreisen berücksichtigt, wobei das
Verständnis und die Akzeptanz für
Preisanpassungen bei unseren Kunden in allen Segmenten
vorhanden ist.
Prognosebericht 2024
Die Gesellschafter bewerten die künftige
Entwicklung der Gesellschaft trotz der aktuellen
wirtschaftlichen Lage als positiv. Trotz hoher
Inflationsrate werden keine Umsatzeinbußen erwartet,
da die Gesellschaft in verschiedenen Marktsegmenten
tätig ist. Etwaige Umsatzeinbußen in einem
Segment lassen sich durch Zuwächse in anderen
Bereichen ausgleichen.
Im traditionellen Geschäftsbereich konnten die
Beziehungen zu Groß- und Einzelkunden gefestigt und
mit einigen Kunden sogar weiter ausgebaut werden. Ziel ist
es, diese Beziehungen im kommenden Jahr weiter zu
stärken und gemeinsam Chancen zur Umsatzsteigerung zu
entwickeln.
Im TK-Geschäftsfeld wurden die eigenen
Erwartungen, wie schon im Vorjahr, erfüllt. Sowohl die
Gewinnung neuer Kunden als auch die Erhöhung der
Absatzmengen bei Bestandskunden führten zu einem
Umsatzwachstum in diesem Bereich.
Für das Jahr 2024 streben wir ein moderates
Wachstum entgegen dem gesamtwirtschaftlichen Trend an. Die
Kundenbasis soll weiter ausgebaut und das Produktsortiment
an die wirtschaftliche Lage angepasst werden. Wir erwarten
eine leichte, nicht nur inflationsbedingte Umsatzsteigerung
und ein Jahresergebnis auf Niveau des Vorjahres.
Bochum, 31. Oktober 2024
gez.
Serdar Böge, Timur Cevik
Aytac Yavuz Atila Yavuz
1 Statistisches Bundesamt - VGR wichtige
gesamtwirtschaftliche Größen Stand 27.08.2024 2
Finanz-Tools.de - Inflationsraten in Deutschland Stand
30.09.2024 3 Statistisches Bundesamt - VGR Konsumausgaben
Stand 27.08.2024 4 Zentralverband des Deutschen
Bäckerhandwerks e.V. - Brotkonsum 5 Zentralverband des
Deutschen Bäckerhandwerks e.V. - Brotkonsum 6
Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks e.V. -
Umsatzverteilung nach Betriebsgröße 7
Finanzen.net - Rohstoffe-Weizen 8 Statistisches
Bundesamt - Gas- und Strompreise _ Pressemitteilung 128 vom
28.03.2024 9 Statistisches Bundesamt - Gas- und Strompreise
_ Pressemitteilung 388 vom 29.09.2023
Bilanz
Aktiva
|
|
31.12.2023
EUR |
31.12.2022
EUR |
| A.
Anlagevermögen |
609.820,00 |
460.579,00 |
| I.
Immaterielle Vermögensgegenstände |
5,00 |
5,00 |
| II.
Sachanlagen |
609.815,00 |
460.574,00 |
| B.
Umlaufvermögen |
5.214.427,06 |
3.890.821,99 |
| I.
Vorräte |
20.005,98 |
18.952,36 |
| II.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände |
4.730.054,48 |
3.442.145,61 |
| III.
Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei
Kreditinstituten und Schecks |
464.366,60 |
429.724,02 |
| C.
Rechnungsabgrenzungsposten |
5.443,88 |
3.964,41 |
| Aktiva |
5.829.690,94 |
4.355.365,40 |
Passiva
|
|
31.12.2023
EUR |
31.12.2022
EUR |
| A.
Eigenkapital |
3.374.147,55 |
2.873.822,95 |
| I.
Gezeichnetes Kapital |
120.000,00 |
120.000,00 |
| II.
Bilanzgewinn |
3.254.147,55 |
2.753.822,95 |
| B.
Rückstellungen |
363.701,76 |
120.312,23 |
| C.
Verbindlichkeiten |
2.091.841,63 |
1.361.230,22 |
| Passiva |
5.829.690,94 |
4.355.365,40 |
Gewinn- und Verlustrechnung
|
1.1.2023 - 31.12.2023
EUR |
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR |
| 1.
Rohergebnis |
5.652.550,87 |
4.727.051,82 |
| 2.
Personalaufwand |
2.586.863,39 |
2.317.876,08 |
| a)
Löhne und Gehälter |
2.179.809,66 |
1.937.842,55 |
| b)
soziale Abgaben und Aufwendungen für
Altersversorgung und für Unterstützung |
407.053,73 |
380.033,53 |
| davon
für Altersversorgung |
14.506,40 |
|
| 3.
Abschreibungen |
166.235,78 |
169.540,83 |
| a)
auf immaterielle Vermögensgegenstände des
Anlagevermögens und Sachanlagen |
142.095,35 |
150.318,65 |
| b)
auf Vermögensgegenstände des
Umlaufvermögens, soweit diese die in der
Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen
überschreiten |
24.140,43 |
19.222,18 |
| 4.
sonstige betriebliche Aufwendungen |
2.155.483,15 |
1.789.637,37 |
| 5.
sonstige Zinsen und ähnliche Erträge |
26.188,90 |
26.215,14 |
| 6.
Zinsen und ähnliche Aufwendungen |
13.659,39 |
13.625,64 |
| 7.
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag |
248.272,19 |
149.712,03 |
| 8.
Ergebnis nach Steuern |
508.225,87 |
312.875,01 |
| 9.
sonstige Steuern |
7.901,27 |
11.107,86 |
| 10.
Jahresüberschuss |
500.324,60 |
301.767,15 |
| 11.
Gewinnvortrag aus dem Vorjahr |
2.753.822,95 |
2.452.055,80 |
| 12.
Bilanzgewinn |
3.254.147,55 |
2.753.822,95 |
Anhang
Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss
Die Bereket & Overbeck GmbH hat ihren Sitz in
Bochum. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Bochum
unter HRB 13052 eingetragen.
Der vorliegende Jahresabschluss wurde
gemäß § 242 ff, 264 ff HGB sowie den
einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Die
Bereket & Overbeck GmbH erfüllt die Merkmale einer
mittelgroßen Kapitalgesellschaft.
Der Jahresabschluss ist grundsätzlich unter
Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss
angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätzen
geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt.
Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das
bisher angewandte Gesamtkostenverfahren beibehalten.
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Für die Erstellung des Jahresabschlusses waren
die nachfolgenden Bilanzierungs- und
Bewertungsmethoden maßgebend.
Das Anlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw.
Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um
planmäßige nutzungsbedingte Abschreibungen auf
der Grundlage steuerlich anerkannter Höchstsätze,
die auch handelsrechtlichen Vorschriften entsprechen,
vermindert.
Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Wert von
EUR 800,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zum
Nennwert bewertet. Allen risikobehafteten Forderungen wurde
durch die Bildung angemessener
Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Zur
Abdeckung des allgemeinen Ausfallrisikos wurde eine
Pauschalwertberichtigung gebildet, die aktivisch
abgesetzt wurde.
Die Rückstellungen erfassen alle erkennbaren
Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und sind mit dem
Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger
kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.
Die Rückstellungen für noch nicht
genommenen Urlaub und für Zeitguthaben umfassen offene
Urlaubsansprüche bzw. geleistete Mehrstunden der
Beschäftigten am Bilanzstichtag, die mit individuellen
Personalkosten zuzüglich der darauf entfallenen
Arbeitgeberbeiträge zur Sozialversicherung bewertet
sind.
Angaben zur Bilanz
Die Zusammensetzung und Entwicklung der einzelnen
Posten des Anlagevermögens unter Angabe der
Abschreibungen des Geschäftsjahres ist auf der
nachfolgenden Seite dargestellt:
|
kumulierte Anschaffungskosten
|
|
01.01.2023
|
Zugänge
|
Abgänge
|
31.12.2023
|
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
I. Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
|
|
|
|
gewerbliche Schutzrechte
und
|
|
|
|
|
ähnliche Werte
sowie Lizenzen
|
9.003,71
|
0,00
|
0,00
|
9.003,71
|
II. Sachanlagen
|
|
|
|
|
2. technische Anlagen
und Maschinen
|
3.814,62
|
0,00
|
0,00
|
3.814,62
|
3. andere Anlagen,
Betriebs- und
|
|
|
|
|
Geschäftsausstattung
|
1.733.052,96
|
291.336,35
|
0,00
|
2.024.389,31
|
|
1.736.867,58
|
291.336,35
|
0,00
|
2.028.203,93
|
|
1.745.871,29
|
291.336,35
|
0,00
|
2.037.207,64
|
|
|
kumulierte Abschreibungen
|
Restbuchwerte
|
|
01.01.2023
|
Zugänge
|
Abgänge
|
31.12.2023
|
31.12.2023
|
31.12.2022
|
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
I. Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
|
|
|
|
|
|
gewerbliche Schutzrechte
und
|
|
|
|
|
|
|
ähnliche Werte
sowie Lizenzen
|
8.998,71
|
0,00
|
0,00
|
8.998,71
|
5,00
|
5,00
|
II. Sachanlagen
|
|
|
|
|
|
|
2. technische Anlagen
und Maschinen
|
978,62
|
273,00
|
0,00
|
1.251,62
|
2.563,00
|
2.836,00
|
3. andere Anlagen,
Betriebs- und
|
|
|
|
|
|
|
Geschäftsausstattung
|
1.275.314,96
|
141.822,35
|
0,00
|
1.417.137,31
|
607.252,00
|
457.738,00
|
|
1.276.293,58
|
142.095,35
|
0,00
|
1.418.388,93
|
609.815,00
|
460.574,00
|
|
1.285.292,29
|
142.095,35
|
0,00
|
1.427.387,64
|
609.820,00
|
460.579,00
|
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenständen mit einer Restlaufzeit von
mehr als einem Jahr bestanden wie im Vorjahr nicht.
Sonstige Rückstellungen
Die sonstigen Rückstellungen wurden im
Wesentlichen für Urlaubsrückstellungen und
Jahresabschlusskosten gebildet.
Verbindlichkeiten
Die Aufgliederung und die Restlaufzeiten der
Verbindlichkeiten sind aus dem
Verbindlichkeitenspiegel ersichtlich:
|
|
|
Stand
|
|
|
|
|
|
|
31.12.2023
|
bis 1 Jahr
|
über 1 Jahr
|
über 5 Jahre
|
|
|
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
1.
|
Verbindlichkeiten
|
|
|
|
|
|
|
gegenüber
Kreditinstituten
|
|
562.692,55
|
156.470,71
|
406.221,84
|
0,00
|
|
Vorjahr
|
|
395.583,87
|
114.402,28
|
281.181,59
|
0,00
|
2.
|
Verbindlichkeiten
|
|
|
|
|
|
|
aus Lieferungen und
Leistungen
|
|
1.117.866,91
|
1.117.866,91
|
0,00
|
0,00
|
|
Vorjahr
|
|
835.639,68
|
835.639,68
|
0,00
|
0,00
|
3.
|
sonstige
Verbindlichkeiten
|
|
411.282,17
|
411.282,17
|
0,00
|
0,00
|
|
Vorjahr
|
|
130.006,67
|
130.006,67
|
0,00
|
0,00
|
|
gesamt
|
|
2.091.841,63
|
1.685.619,79
|
406.221,84
|
0,00
|
|
Vorjahr
|
|
1.361.230,22
|
1.080.048,63
|
281.181,59
|
0,00
|
Gesichert werden die Verbindlichkeiten gegenüber
Kreditinstituten durch:
- Globalabtretung der Forderungen
- Globalzession der Forderungen von Bereket GmbH
& Co KG Großbäckerei
- Bürgschaft von Bereket GmbH & Co KG EUR
150.000,00
Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung
Die Gesellschaft erzielt ihre Umsatzerlöse in
Deutschland im Wesentlichen durch den Vertrieb von Brot-
und Backwaren.
Sonstige Angaben
Zusammensetzung der Organe
Die Geschäftsführung bestand im Jahr 2023
aus den alleinvertretungsberechtigten
Geschäftsführern Herrn Aytac Yavuz Herrn Sinan
Cevik Herrn Serdar Böge Die Gesamtbezüge der
Geschäftsleitung werden unter Berufung auf § 286
Abs. 4 HGB nicht angegeben.
Arbeitnehmerschaft
Die Gesellschaft beschäftigte im
Jahresdurchschnitt 2023 73 Arbeitnehmer.
Angestellte
|
55
|
Geringfügig
Beschäftigte
|
18
|
Gesamte Anzahl
|
73
|
Haftungsverhältnisse gem. § 251 HGB
Die Gesellschaft haftet im Rahmen einer
Forderungsabtretung für Verbindlichkeiten der Bereket
GmbH & Co KG Großbäckerei, Bochum
gegenüber der Sparkasse Bochum.
Die Inanspruchnahmewahrscheinlichkeit aus
Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten
schätzen wir auf Grund der gegenwärtigen
Bonität und des bisherigen Zahlungsverhaltens des
Begünstigten als gering ein. Erkennbare Anhaltspunkte,
die eine andere Beurteilung erforderlich machen
würden, liegen uns nicht vor.
Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Es bestehen diverse Miet- und Pachtverpflichtungen
für Büro- und Produktionsgebäude. Die
Verpflichtungen betragen TEUR 91,5.
Bochum, 31. Oktober 2024
Bereket & Overbeck GmbH
gez.
Serdar Böge gez. Timur Cevik
gez.
Aytac Yavuz
gez.
Atila Yavuz
sonstige Berichtsbestandteile
Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 31.10.2024 festgestellt.
Bestätigungsvermerk
Der vorstehende, zur Offenlegung bestimmte und nach
§ 327 HGB verkürzte Jaresabschluss entspricht den
gesetzlichen Vorschriften. Zu dem vollständigen
Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir den folgenden
Bestätigungsvermerk erteilt:
Bestätigungsvermerk des unabhängigen
Abschlussprüfers An die Bereket & Overbeck GmbH,
Bochum
Wir haben den Jahresabschluss der Bereket &
Overbeck GmbH, Bochum, bestehend aus der Bilanz zum 31.
Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für
das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember
2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung
der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.
Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Bereket
& Overbeck GmbH für das Geschäftsjahr vom 1.
Januar bis 31. Dezember 2023 geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
· entspricht der beigefügte
Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den
deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden
handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter
Beachtung der deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Buchführung ein den
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild
der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.
Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das
Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
und · vermittelt der beigefügte
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage
der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht
dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss,
entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und
stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen
Entwicklung zutreffend dar.
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB
erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen
Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des
Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.
Grundlage für die Prüfungsurteile
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses
und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317
HGB unter Beachtung der vom Institut der
Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger
Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere
Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen
ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers
für die Prüfung des Jahresabschlusses und des
Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks
weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen
unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen
handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und
haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in
Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.
Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten
Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um
als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum
Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den
Jahresabschluss und den Lagebericht
Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für
die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen,
für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen
Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und
dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der
deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger
Buchführung ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-,
Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner
ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die
internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den
deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger
Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die
Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen,
der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund
von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der
Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder
Irrtümern ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der
gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat
er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der
Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern
einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er
dafür verantwortlich, auf der Grundlage des
Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht
tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten
entgegenstehen.
Außerdem ist der gesetzliche Vertreter
verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts,
der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der
Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen
Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den
deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter
verantwortlich für die Vorkehrungen und
Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet
hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in
Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen
gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um
ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im
Lagebericht erbringen zu können.
Verantwortung des Abschlußprüfers für
die Prüfung des Jahresabschlusses und des
Lageberichts
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit
darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes
frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von
dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage
der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen
Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht,
den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk
zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum
Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an
Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in
Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der
vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW)
festgestellten deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Abschlussprüfung
durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche
Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen
können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern
resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn
vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass
sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses
Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen
wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten
beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir
pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine
kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
· identifizieren und beurteilen wir
die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im
Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen
Handlungen oder Irrtümern, planen und führen
Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken
durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die
ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für
unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus
dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche
Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als
das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende
wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden,
da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken,
Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten,
irreführende Darstellungen bzw. das
Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten
können.
· gewinnen wir ein Verständnis
von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses
relevanten internen Kontrollsystem und den für die
Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und
Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die
unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch
nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit
dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.
· beurteilen wir die Angemessenheit
der von dem gesetzlichen Vertreter angewandten
Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von
dem gesetzlichen Vertreter dargestellten geschätzten
Werte und damit zusammenhängenden Angaben.
· ziehen wir Schlussfolgerungen
über die Angemessenheit des von dem gesetzlichen
Vertreter angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der
Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf
der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine
wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen
oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir
zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit
besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk
auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und
im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese
Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges
Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere
Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum
unseres Bestätigungsvermerks erlangten
Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder
Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die
Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr
fortführen kann.
· beurteilen wir Darstellung,
Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt
einschließlich der Angaben sowie ob der
Jahresabschluss die zugrunde liegenden
Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt,
dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung
ein den tatsächlichen Verhältnissen
entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und
Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.
· beurteilen wir den Einklang des
Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine
Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von
der Lage der Gesellschaft.
· führen wir
Prüfungshandlungen zu den von dem gesetzlichen
Vertreter dargestellten zukunftsorientierten Angaben im
Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter
Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere
die den zukunftsorientierten Angaben von dem gesetzlichen
Vertreter zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und
beurteilen die sachgerechte Ableitung der
zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein
eigenständiges Prüfungsurteil zu den
zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde
liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein
erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige
Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben
abweichen.
Wir erörtern mit den für die
Überwachung Verantwortlichen unter anderem den
geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie
bedeutsame Prüfungsfeststellungen,
einschließlich etwaiger Mängel im internen
Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung
feststellen.
Arnsberg, 31. Oktober
2024
WWP Weckerle Wilms Partner GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft
gez.
M. Frohwein, Wirtschaftsprüfer
F.Wilms Wirtschaftsprüfer
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