Bereket & Overbeck GmbH

Mausegatt 14, 44866 Bochum, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Bochum HRB 13052
Eingetragen
11.10.2010
Branche
BeteiligungsgesellschaftenGroßhandel mit Mehl und GetreideproduktenGroßhandel mit Zucker, Süßwaren und Backwaren
Gegenstand
1. Gegenstand des Unternehmens ist der Handel mit Brot und Backwaren aller Art. 2. Die Gesellschaft kann ihre Tätigkeit auf andere Geschäftszweige ausdehnen und sämtliche Geschäfte betreiben, die geeignet sind, die Unternehmungen der Gesell- schaft zu fördern. Sie darf Zweigniederlassungen bzw. Tochtergesellschaften im In- und Ausland gründen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Timur Cevik
seit 12.3.2024
Geschäftsführer
Atila Yavuz
seit 12.3.2024
Geschäftsführer
Serdar Böge
seit 18.4.2017
Geschäftsführer
Aytac Yavuz
seit 11.10.2010
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

6 Gesellschafter

GmbH-Struktur

1 von 6 angezeigt

Lütfi Böge
44869 Bochum
30.000 €
25.00%

Beteiligungen

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Bereket & Overbeck GmbH

Bochum

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

A. Grundlagen des Unternehmens

Die Bereket & Overbeck GmbH gehört zum Unternehmensverbund der Bereket GmbH & Co. KG, welche an vier Standorten in Nordrhein-Westfalen frische und tiefgekühlte Backwaren produziert, die unter anderem durch andere Gesellschaften der Bereket-Gruppe in hoher Qualität an Kunden in ganz Deutschland und Europa liefert. Sie bietet als Großbäckerei heute ein umfassendes Spektrum an Backwaren: 65 verschiedene Brotsorten, verschiedene Klein- und Feingebäcksorten sowie internationale Spezialitäten. Für jeden Bedarf unserer Kunden ist das Richtige dabei. Für zusätzliche Flexibilität unseres Angebots sind alle Backwaren wahlweise frisch, vorgebacken oder tiefgekühlt erhältlich. Alle Produkte sind das Ergebnis der Arbeit unserer hochqualifizierten Mitarbeiter und bester Rohstoffe - garantiert lecker, frisch und von höchster Qualität.
 
B. DARSTELLUNG DES GESCHÄFTSVERLAUFS

Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft

Im Berichtsjahr 2023 rutschte die deutsche Wirtschaft nach zwei Wachstumsjahren erstmals wieder in eine Rezession. Das Bruttoinlandsprodukt sank auf -0,3 %, nachdem es im Vorjahr noch bei 1,4 % lag (2021: 3,7 %). Diese Entwicklung spiegelte sich auch in den Erwerbstätigenzahlen wider: Zwar stieg die absolute Zahl der Erwerbstätigen im Vergleich zum Vorjahr um 0,7 % (2022: +1,4 %), jedoch blieb die Erwerbstätigenquote nahezu konstant bei 55,8 % (2022: 55,9 %). Gleichzeitig verringerte sich die Erwerbslosenquote leicht von 2,9 % auf 2,8 %, was einer Abnahme der Erwerbslosenzahl um 0,6 % entspricht.1
Die Verbraucherpreise stiegen im Jahresdurchschnitt um 5,9 % gegenüber 2022, was eine leichte Abschwächung des hohen Inflationsniveaus des Vorjahres darstellt (-1 Prozentpunkt).2 Die privaten Konsumausgaben stiegen lediglich um 6,3 % (2022: +12,7 %), was auf die weiterhin hohe Inflation und die damit verbundenen Unsicherheiten zurückzuführen ist.3
Die privaten Haushalte kauften in 2023 rund 1,16 Mio. Tonnen Brot, welches entgegen dem Trend der privaten Konsumausgaben einen Rückgang von 1,9 % (2022: -3,0 %) gegenüber dem Vorjahr entspricht.4
Die Entwicklung im Brotkonsum ist maßgeblich durch den demografischen Wandel in Deutschland und veränderte Essgewohnheiten geprägt. Statt der traditionellen drei Hauptmahlzeiten setzen viele Menschen mittlerweile auf Snacks zwischendurch. Trotz dieser Veränderung bleibt Brot äußerst beliebt, was sich in einer konstant hohen Käuferreichweite von 97,6 % im Jahr 2022 zeigt - ein Wert, der seit Jahren stabil ist. Im Jahr 2023 lag die durchschnittliche Einkaufsmenge je Haushalt bei 40,7 kg.5 Der Wettbewerb im Bäckereigewerbe ist weiterhin intensiv und zunehmend von Großbäckereien geprägt. Diese machen 6,5 % der Betriebe aus und erzielen 72,5 % des Gesamtumsatzes. Mittelgroße Betriebe, die 37,3 % aller Unternehmen ausmachen, generieren 22,2 % des Umsatzes. Kleinbetriebe, die die verbleibenden 56,2 % der Unternehmen stellen, erwirtschaften dagegen nur einen Anteil von 5,3 % am Gesamtumsatz.6
Der Markt für Tiefkühlprodukte wird in Deutschland weiterwachsen. Ernährungstrends wie vegan oder vegetarisch sind für den Tiefkühlmarkt sehr förderlich.

Konjunkturelle Entwicklungen beeinflussen die nationalen Märkte für Mehl und andere Zutaten, die für die Branche von Bedeutung sind, nur geringfügig. Diese Märkte werden hauptsächlich durch Witterungseinflüsse, die Menge und Qualität der Ernten sowie spekulative Aktivitäten bestimmt. Die Weizenpreise unterlagen im Wirtschaftsjahr den typischen Schwankungen. Zwischen dem Jahrestief zum Ende des ersten Quartals und dem Jahreshoch zu Beginn des vierten Quartals lag eine Preisspanne von 262,50 € pro Tonne (2022: 271,00 €). Zum Ende des Wirtschaftsjahres lag der Weizenpreis etwa 27,88 % unter dem Jahresanfangspreis.7
Im Jahr 2023 erhöhten sich die Strompreise aufgrund der Energiekrise und des Auslaufens langfristiger stabiler Energieverträge deutlich. Während der Anstieg der Stromkosten im Vorjahr durch den Wegfall der EEG-Umlage mit moderaten 1,9 % ausfiel, stiegen die Stromkosten 2023 je nach Region und Versorger durchschnittlich um etwa 10-15 % im Vergleich zum Vorjahr.
Im 2. Halbjahr 2023 lag der Gaspreis für Nicht-Haushaltskunden ohne Mehrwertsteuer und andere abzugsfähige Steuern durchschnittlich bei 6,73 Cent pro Kilowattstunde. Dies entspricht einem Rückgang von 12,5 % im Vergleich zum 1. Halbjahr 2023.8 Bereits im 1. Halbjahr 2023 lagen die Preise im Durchschnitt um 4,6 % unter dem Niveau des 2. Halbjahres 2022.9
Umsatz- und Auftragsentwicklung

Der Rohertrag der Gesellschaft ist im Berichtsjahr um 22,2 % auf T€ 5.576 gestiegen. Die Ursache liegt im Wesentlichen in den gestiegenen Umsatzerlösen. Die Auftragslage ist gut.

Geschäftsergebnis

Das Geschäftsergebnis stieg im Geschäftsjahr 2023 gegenüber dem Vorjahr. Es wurde ein Jahresüberschuss von T€ 500 (Vorjahr: T€ 302) erwirtschaftet. Ursächlich hierfür waren neben dem erhöhten Rohertrag im Wesentlichen die nur unterproportionale Steigerungen des Personalaufwandes und des Materialaufwandes.

Beschaffung / Materialwirtschaft

Die Rohstoffpreise erholten sich im Berichtsjahr, blieben jedoch weiterhin deutlich über dem Vorkrisenniveau. Die fallenden Weizenpreise an der Börse wirkten sich auch bis Ende des dritten Quartals auf sinkende Beschaffungskosten aus. Im Bereich der Hilfs- und Betriebsstoffe zeigten die Preise eine unterschiedliche Entwicklung: Während die meisten ab dem dritten Quartal zurückgingen, stiegen die Preise für Milchprodukte kontinuierlich an. Schwierigkeiten bei der Beschaffung von Roh- und Betriebsstoffen traten nicht auf. Die Einkaufsverträge haben in der Regel eine kurze Laufzeit von bis zu einem Jahr.

Personal- und Sozialbereich

Der Personalaufwand erhöhte sich um T€ 269 auf T€ 2.587. Entscheidend für diese Entwicklung sind neben den Anstieg der absoluten Mitarbeiterzahlen insbesondere die Lohn- und Gehaltsanpassungen an die hohe Inflationsrate. Die durchschnittliche Zahl der Mitarbeiter verminderte daher sich im Berichtsjahr um 6,4 % auf 73. Die absolute Zahl zum Stichtag betrug 74 (2022: 69).

Umweltschutz

Besondere Risiken, die von unserem Unternehmen gegen den Umweltschutz ausgehen können, werden nicht gesehen.

Investitionen

Im Geschäftsjahr wurden T€ 291 in das Anlagevermögen investiert.

B. DARSTELLUNG DER LAGE

Ertragslage

Die Ertragslage 2023 ist auch im Berichtsjahr erneut positiv. Der Rohertrag stieg um T€ 1.014 auf T€ 5.576. Der Materialaufwandsquote verringerte sich im Geschäftsjahr leicht im Vergleich zum Vorjahr. Die Steigerung der Umsatzerlöse resultiert im Wesentlichem aus Mengensteigerungen bei Bestandskunden sowie aus der Erhöhung der Verkaufspreise.

Die Abschreibungen befinden sich erwartungsgemäß auf einem geringeren Niveau als im Vorjahr. Im Berichtsjahr kam es zu Forderungsausfällen in Höhe von T€ 189, wobei T€ 27 durch die Kreditversicherung abgedeckt waren.

Der Personalaufwand erhöhte sich im Berichtsjahr um 11,6 %.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich um 20,4 %. Ursächlich für diese Entwicklung sind neben umsatzabhängigen Kosten wie z.B. die Kosten der Warenabgabe mit +28,9 % und Kosten für Treibstoff +23,1 %, auch die Forderungsverluste +242,0 % von denen nur ein Teil von der Versicherung übernommen wurde.

Die Zinsaufwendungen erhöhten sich im Berichtsjahr auf Grund der Investitionstätigkeit nur geringfügig um 0,7% auf T€ 13,7.

Finanzlage

Der Mittelzufluss aus der laufenden Geschäftstätigkeit reduzierte sich um T€ 287 aufgrund der Vergabe kurzfristiger Darlehen innerhalb der Bereket-Gruppe.

Bestehende Kredite wurden planmäßig mit T€ 111 getilgt. Neue Kredite wurden i.H.v. T€ 278 aufgenommen.

Vermögenslage

Wesentliche Positionen auf der Aktivseite sind die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände.

Der Anteil der Lieferverbindlichkeiten an der Bilanzsumme beträgt unverändert 19,2 % (Vorjahr 19,2 %). Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Darlehensforderungen gegen Unternehmen der Bereket-Gruppe. Die Eigenkapitalquote beträgt 57,9 % (Vorjahr 66,1 %).

Die Gesellschaft erfüllte alle Zahlungsverpflichtungen pünktlich. Liquiditätsprobleme ergaben sich nicht und werden für die Zukunft nicht erwartet.

C. HINWEISE AUF RISIKEN DER KÜNFTIGEN ENTWICKLUNG

Risikobericht

Die Bereket & Overbeck GmbH ist weiterhin in einem Markt tätig, der stark umkämpft wird.

Des Weiteren ist das Verhalten der Endkunden von besonderer Bedeutung. Der Konsum von Brot kann sich durch veränderte Lebensbedingungen reduzieren. Im Bäckereigewerbe ist der Trend zum Snack nach wie vor steigend und der Brotkonsum weist ebenfalls eine steigende Tendenz auf. Während die privaten Konsumausgaben im Berichtjahr gestiegen sind, sind die Ausgaben für Brot- und Backwaren leicht gesunken, befinden sich aber dennoch auf einem sehr hohen Niveau.

Die Gesellschaft liefert ihre Produkte an einige große Abnehmer. Der Ausfall eines dieser Kunden würde eine deutliche Umsatzreduzierung bedeuten. Um dieses Risiko abzusichern, werden längerfristige Abnahmeverträge geschlossen.

Bei der Beschaffung von Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen wird das Risiko zunächst noch als überschaubar betrachtet. Trotz der anhaltenden geopolitischen Spannungen in der Ukraine und im Nahen Osten werden derzeit keine Einschränkungen bei der Versorgung mit Energie erwartet. Sollte es dennoch zu Lieferengpässen kommen, gehen wir davon aus, dass wir als Lebensmittelbetrieb prioritär versorgt werden. Diese bevorzugte Behandlung wird es uns ermöglichen, den Betrieb aufrechtzuerhalten und unsere Lieferverpflichtungen auch in kritischen Situationen zu erfüllen.

Angesichts der aktuell sinkenden Energiepreise und der weiterhin hohen Inflationsrate erwarten wir in der Zukunft tendenziell fallende Kosten. In dieser außergewöhnlichen Marktlage ist eine präzise Prognose der Preisentwicklung für Energie und Rohstoffe jedoch kaum möglich. Die bereits umgesetzten und angekündigten Maßnahmen der Regierung tragen dazu bei, das Risiko erheblich zu verringern, wenngleich eine vollständige Absicherung derzeit nur begrenzt möglich ist.

Dank eines gut etablierten Netzwerks an Lieferanten verfügen wir über eine gewisse Flexibilität und Einkaufsspielräume, die uns erlauben, Preisvorteile bestmöglich zu nutzen. Die gestiegenen Kosten werden in moderatem Umfang in unseren Verkaufspreisen berücksichtigt, wobei das Verständnis und die Akzeptanz für Preisanpassungen bei unseren Kunden in allen Segmenten vorhanden ist.

Prognosebericht 2024

Die Gesellschafter bewerten die künftige Entwicklung der Gesellschaft trotz der aktuellen wirtschaftlichen Lage als positiv. Trotz hoher Inflationsrate werden keine Umsatzeinbußen erwartet, da die Gesellschaft in verschiedenen Marktsegmenten tätig ist. Etwaige Umsatzeinbußen in einem Segment lassen sich durch Zuwächse in anderen Bereichen ausgleichen.

Im traditionellen Geschäftsbereich konnten die Beziehungen zu Groß- und Einzelkunden gefestigt und mit einigen Kunden sogar weiter ausgebaut werden. Ziel ist es, diese Beziehungen im kommenden Jahr weiter zu stärken und gemeinsam Chancen zur Umsatzsteigerung zu entwickeln.

Im TK-Geschäftsfeld wurden die eigenen Erwartungen, wie schon im Vorjahr, erfüllt. Sowohl die Gewinnung neuer Kunden als auch die Erhöhung der Absatzmengen bei Bestandskunden führten zu einem Umsatzwachstum in diesem Bereich.

Für das Jahr 2024 streben wir ein moderates Wachstum entgegen dem gesamtwirtschaftlichen Trend an. Die Kundenbasis soll weiter ausgebaut und das Produktsortiment an die wirtschaftliche Lage angepasst werden. Wir erwarten eine leichte, nicht nur inflationsbedingte Umsatzsteigerung und ein Jahresergebnis auf Niveau des Vorjahres.

 

Bochum, 31. Oktober 2024

gez. Serdar Böge, Timur Cevik

Aytac Yavuz Atila Yavuz

1 Statistisches Bundesamt - VGR wichtige gesamtwirtschaftliche Größen Stand 27.08.2024 2 Finanz-Tools.de - Inflationsraten in Deutschland Stand 30.09.2024 3 Statistisches Bundesamt - VGR Konsumausgaben Stand 27.08.2024 4 Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks e.V. - Brotkonsum 5 Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks e.V. - Brotkonsum 6 Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks e.V. - Umsatzverteilung nach Betriebsgröße 7 Finanzen.net - Rohstoffe-Weizen 8 Statistisches Bundesamt - Gas- und Strompreise _ Pressemitteilung 128 vom 28.03.2024 9 Statistisches Bundesamt - Gas- und Strompreise _ Pressemitteilung 388 vom 29.09.2023

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 609.820,00 460.579,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 5,00 5,00
II. Sachanlagen 609.815,00 460.574,00
B. Umlaufvermögen 5.214.427,06 3.890.821,99
I. Vorräte 20.005,98 18.952,36
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 4.730.054,48 3.442.145,61
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 464.366,60 429.724,02
C. Rechnungsabgrenzungsposten 5.443,88 3.964,41
Aktiva 5.829.690,94 4.355.365,40

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 3.374.147,55 2.873.822,95
I. Gezeichnetes Kapital 120.000,00 120.000,00
II. Bilanzgewinn 3.254.147,55 2.753.822,95
B. Rückstellungen 363.701,76 120.312,23
C. Verbindlichkeiten 2.091.841,63 1.361.230,22
Passiva 5.829.690,94 4.355.365,40

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 5.652.550,87 4.727.051,82
2. Personalaufwand 2.586.863,39 2.317.876,08
a) Löhne und Gehälter 2.179.809,66 1.937.842,55
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 407.053,73 380.033,53
davon für Altersversorgung 14.506,40  
3. Abschreibungen 166.235,78 169.540,83
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 142.095,35 150.318,65
b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten 24.140,43 19.222,18
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.155.483,15 1.789.637,37
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 26.188,90 26.215,14
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 13.659,39 13.625,64
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 248.272,19 149.712,03
8. Ergebnis nach Steuern 508.225,87 312.875,01
9. sonstige Steuern 7.901,27 11.107,86
10. Jahresüberschuss 500.324,60 301.767,15
11. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 2.753.822,95 2.452.055,80
12. Bilanzgewinn 3.254.147,55 2.753.822,95

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Bereket & Overbeck GmbH hat ihren Sitz in Bochum. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Bochum unter HRB 13052 eingetragen.
Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß § 242 ff, 264 ff HGB sowie den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Die Bereket & Overbeck GmbH erfüllt die Merkmale einer mittel­großen Kapitalgesellschaft.
Der Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahres­abschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätzen geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt.
Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das bisher angewandte Gesamtkostenverfahren beibehalten.

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Erstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungs­methoden maßgebend.

Das Anlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutz­bar, um planmäßige nutzungsbedingte Abschreibungen auf der Grundlage steuerlich anerkannter Höchstsätze, die auch handelsrechtlichen Vorschriften entsprechen, vermindert.
Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Wert von EUR 800,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zum Nennwert bewertet. Allen risikobehafteten Forderungen wurde durch die Bildung angemessener Einzel­wert­berichtigungen Rechnung getragen. Zur Abdeckung des allgemeinen Ausfallrisikos wurde eine Pauschal­wertberichtigung gebildet, die aktivisch abgesetzt wurde.
Die Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.
Die Rückstellungen für noch nicht genommenen Urlaub und für Zeitguthaben umfassen offene Urlaubsansprüche bzw. geleistete Mehrstunden der Beschäftigten am Bilanzstichtag, die mit individuellen Personalkosten zuzüglich der darauf entfallenen Arbeitgeberbeiträge zur Sozialversicherung bewertet sind.

Angaben zur Bilanz

Die Zusammensetzung und Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres ist auf der nachfolgenden Seite darge­stellt:


kumulierte Anschaffungskosten

01.01.2023
Zugänge
Abgänge
31.12.2023

EUR
EUR
EUR
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände




gewerbliche Schutzrechte und




ähnliche Werte sowie Lizenzen
9.003,71
0,00
0,00
9.003,71
II. Sachanlagen




2. technische Anlagen und Maschinen
3.814,62
0,00
0,00
3.814,62
3. andere Anlagen, Betriebs- und




Geschäftsausstattung
1.733.052,96
291.336,35
0,00
2.024.389,31

1.736.867,58
291.336,35
0,00
2.028.203,93

1.745.871,29
291.336,35
0,00
2.037.207,64


kumulierte Abschreibungen
Restbuchwerte

01.01.2023
Zugänge
Abgänge
31.12.2023
31.12.2023
31.12.2022

EUR
EUR
EUR
EUR
EUR
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände






gewerbliche Schutzrechte und






ähnliche Werte sowie Lizenzen
8.998,71
0,00
0,00
8.998,71
5,00
5,00
II. Sachanlagen






2. technische Anlagen und Maschinen
978,62
273,00
0,00
1.251,62
2.563,00
2.836,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und






Geschäftsausstattung
1.275.314,96
141.822,35
0,00
1.417.137,31
607.252,00
457.738,00

1.276.293,58
142.095,35
0,00
1.418.388,93
609.815,00
460.574,00

1.285.292,29
142.095,35
0,00
1.427.387,64
609.820,00
460.579,00


Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen und sonstige Vermögensgegenständen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestanden wie im Vorjahr nicht.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Urlaubsrückstellungen und Jahresabschlusskosten gebildet.

Verbindlichkeiten

Die Aufgliederung und die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sind aus dem Ver­bindlich­keitenspiegel ersichtlich:




Stand






31.12.2023
bis 1 Jahr
über 1 Jahr
über 5 Jahre



EUR
EUR
EUR
EUR
1.
Verbindlichkeiten






gegenüber Kreditinstituten

562.692,55
156.470,71
406.221,84
0,00

Vorjahr

395.583,87
114.402,28
281.181,59
0,00
2.
Verbindlichkeiten






aus Lieferungen und Leistungen

1.117.866,91
1.117.866,91
0,00
0,00

Vorjahr

835.639,68
835.639,68
0,00
0,00
3.
sonstige Verbindlichkeiten

411.282,17
411.282,17
0,00
0,00

Vorjahr

130.006,67
130.006,67
0,00
0,00

gesamt

2.091.841,63
1.685.619,79
406.221,84
0,00

Vorjahr

1.361.230,22
1.080.048,63
281.181,59
0,00


Gesichert werden die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten durch:

- Globalabtretung der Forderungen
- Globalzession der Forderungen von Bereket GmbH & Co KG Großbäckerei
- Bürgschaft von Bereket GmbH & Co KG EUR 150.000,00

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gesellschaft erzielt ihre Umsatzerlöse in Deutschland im Wesentlichen durch den Vertrieb von Brot- und Backwaren.

Sonstige Angaben

Zusammensetzung der Organe
Die Geschäftsführung bestand im Jahr 2023 aus den alleinvertretungsberechtigten Geschäftsführern Herrn Aytac Yavuz Herrn Sinan Cevik Herrn Serdar Böge Die Gesamtbezüge der Geschäftsleitung werden unter Berufung auf § 286 Abs. 4 HGB nicht angegeben.

Arbeitnehmerschaft

Die Gesellschaft beschäftigte im Jahresdurchschnitt 2023 73 Arbeitnehmer.

Angestellte
55
Geringfügig Beschäftigte
18
Gesamte Anzahl
73



Haftungsverhältnisse gem. § 251 HGB

Die Gesellschaft haftet im Rahmen einer Forderungsabtretung für Verbindlichkeiten der Bereket GmbH & Co KG Großbäckerei, Bochum gegenüber der Sparkasse Bochum.

Die Inanspruchnahmewahrscheinlichkeit aus Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten schätzen wir auf Grund der gegenwärtigen Bonität und des bisherigen Zahlungsverhaltens des Begünstigten als gering ein. Erkennbare Anhaltspunkte, die eine andere Beurteilung erforderlich machen würden, liegen uns nicht vor.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen diverse Miet- und Pachtverpflichtungen für Büro- und Produktionsgebäude. Die Verpflichtungen betragen TEUR 91,5.

 

Bochum, 31. Oktober 2024


Bereket & Overbeck GmbH

gez. Serdar Böge gez. Timur Cevik

gez. Aytac Yavuz

gez. Atila Yavuz

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 31.10.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk


Der vorstehende, zur Offenlegung bestimmte und nach § 327 HGB verkürzte Jaresabschluss entspricht den gesetzlichen Vorschriften. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers An die Bereket & Overbeck GmbH, Bochum
Wir haben den Jahresabschluss der Bereket & Overbeck GmbH, Bochum, bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Bereket & Overbeck GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse ·  entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und ·  vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlußprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
·  identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.
·  gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.
·  beurteilen wir die Angemessenheit der von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.
·  ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.
·  beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.
·  beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.
·  führen wir Prüfungshandlungen zu den von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von dem gesetzlichen Vertreter zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Arnsberg, 31. Oktober 2024


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