Bewehrungstechnik Süd GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Rohrform-, Rohrverschluss- und Rohrverbindungsstücken aus Stahl
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Stefan Puls seit 14.9.2010 | Prokura |
Werner Hasselbacher seit 5.10.2004 | Geschäftsführer |
Christian Hasselbacher seit 5.10.2004 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Christian Hasselbacher | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Hasselbacher GmbH MetallrecyclingWeißenburg i. Bay.Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtI. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Gegenstand der Gesellschaft ist das Metallrecycling sowie der Schrott- und Metallgroßhandel. Zwischen der Hasselbacher GmbH & Co. KG, Weißenburg und der Hasselbacher GmbH Metallrecycling wurde 2004 eine Betriebsaufspaltung begründet und ein Pacht- und Betriebsüberlassungsvertrag abgeschlossen. Wesentliche Betriebsgrundlagen werden danach von der Hasselbacher GmbH & Co. KG gepachtet. 2. Forschung und Entwicklung Es werden keine Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten betrieben. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Im Jahr 2023 stand die deutsche Wirtschaft unter dem Einfluss des Krieges in der Ukraine und den damit verbundenen Auswirkungen auf die Energiepreise. Besonders energieintensive Industriezweige waren davon am stärksten betroffen. Dies macht sich in den hohen Energiekosten besonders bei der Beschaffung von Diesel für Maschinen und Fuhrpark und den gestiegenen Frachtkosten bemerkbar. Die Verfügbarkeit von Arbeitskräften stellt die Wirtschaft weiterhin vor große Probleme. 2. Geschäftsverlauf Der Jahresüberschuss ist im Vergleich zum Vorjahr (3.534 T€) um 835 T€ auf 2.699 T€ gesunken. Dies entspricht einer Minderung um 23,6 %. Das operative Ergebnis der Gesellschaft vor Ertragsteuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) beträgt:
Umsatz- und Auftragsentwicklung Im Geschäftsjahr 2023 zeigten sich die Metallpreise sehr volatil. Während der ersten Jahreshälfte stiegen sie aufgrund der wachsenden Nachfrage nach erneuerbaren Energien und Elektrofahrzeugen. Später im Jahr gab es jedoch Unsicherheiten aufgrund von Angebotsengpässen und geopolitischen Spannungen. Insgesamt blieben die Metallpreise hoch. Deshalb war die Verkaufsbereitschaft der Vorlieferanten auch in 2023 dauerhaft auf hohem Niveau. Die Nachfrage nach Metall- und Stahlschrotten war jederzeit sehr gut. Wir konnten in 2023 wieder ein sehr gutes Ergebnis erwirtschaften. Durch die hohe Auslastung des Lagerbetriebs konnten Geschäfte mit geringem Ertrag abgelehnt werden. Die gehandelten und aufbereiteten Schrotte wurden gegenüber dem Vorjahr nicht verändert. Das hohe Qualitätsniveau unserer ausgelieferten Schrotte bringt uns bei vielen Abnehmern in eine hervorragende Verhandlungsposition. Das Re-Audit zum Entsorgungsfachbetrieb wurde planmäßig durchführt. Beschaffung Durch das prompte Zahlungsziel bei unseren Vorlieferanten und dem damit einhergehenden Liquiditätsbedarf haben wir das ganze Jahr hindurch versucht, den Lagerbestand so gering wie möglich zu halten. Durch rechtzeitige und vorausschauende Lieferterminvereinbarungen mit den Werken ist uns dies auch wieder gelungen. Lediglich zum Bilanzstichtag steigt der Warenbestand überdurchschnittlich, da viele Verbraucher Ende Dezember keine Bestellungen mehr abnehmen und diese erst kurz nach dem Bilanzstichtag zur Auslieferung kommen können. Sonstige wichtige Ereignisse und Entwicklungen im Geschäftsjahr Sonstige wichtige Ereignisse und Entwicklungen im Geschäftsjahr waren nicht zu verzeichnen. 3. Lage a) Ertragslage
Zur weiteren Darstellung der Ertragslage sollen die folgenden Kennzahlen dienen: Wertschöpfung:
Eigenkapitalrentabilität:
b) Finanzlage Unsere Finanzlage ist als stabil zu bezeichnen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet Verbindlichkeiten stets unter Ausnutzung von Skonto innerhalb der Zahlungsfristen zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Unser Eigenkapital hat sich weiter erhöht, da wir erwirtschaftete Ergebnisse im Wesentlichen im Unternehmen belassen. Sämtliche Verbindlichkeiten können stets innerhalb der Zahlungsziele beglichen werden. Die Investitionen in das Anlagevermögen des Geschäftsjahres betreffen im Wesentlichen Fahrzeuge sowie Ersatz- und Erweiterungsinvestitionen und gliedern sich im Wesentlichen wie folgt auf:
Die Investitionsquote betrug 63,3 % (Vj. 214,7 %) und ermittelt sich wie folgt:
Finanzierungsmaßnahmen Die Gesellschaft finanzierte ihren Kapitalbedarf im Wesentlichen aus dem laufenden Cash-Flow. Teilweise wurden Investitionen in Sachanlagen über Leasingverträge finanziert. Zur Beurteilung der Finanzlage wurde die nachstehende Kapitalflussrechnung auf der Grundlage des Finanzmittelfonds (= kurzfristig verfügbare flüssige Mittel) erstellt:
Eigenkapitalquote:
Liquidität 1. Grades:
Liquidität 2. Grades:
c) Vermögenslage
Die vorstehende Darstellung zeigt die Vermögens- und Kapitalstruktur des Unternehmens. Anlagendeckungsgrad:
Das langfristig gebundene Anlagevermögen ist ausschließlich durch Eigenkapital abgedeckt. Anlagenintensität:
Gemessen an der Bilanzsumme sind 11,2 % des Gesamtvermögens im Anlagevermögen gebunden. Working capital:
Das Working capital zeigt, dass die kurzfristigen Verbindlichkeiten in voller Höhe durch ebenfalls kurzfristiges Umlaufvermögen abgedeckt sind. Die Höhe der Abdeckung konnte im Geschäftsjahr weiter stabil gehalten werden. 4. Finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Umsatz pro Mitarbeiter, Umsatzrendite und den cash flow heran. Die Umsatzrendite berechnen wir mit dem EBIT im Verhältnis zu den Umsatzerlösen, den cash flow aus der Summe aus Jahresergebnis, Abschreibungen und Dotierung (bzw. Auflösung) längerfristiger Rückstellungen. Die Kennzahlen Umsatz pro Mitarbeiter, Umsatzrendite und cash flow sind gegenüber dem Vorjahr leicht gesunken. Unsere wirtschaftliche Lage kann insgesamt als gut bezeichnet werden. Personal- und Sozialbereich Im Geschäftsjahr 2023 waren - ohne die Geschäftsführer - durchschnittlich 48 Arbeitnehmer beschäftigt. Der Personalstand lag damit über dem des Vorjahres. Die Fluktuation war wie in den Vorjahren gering. Zur betrieblichen Altersvorsorge wurden Gruppenverträge abgeschlossen. Zum Sicherheitsbeauftragten ist ein Mitarbeiter der Gesellschaft bestellt. Lohnniveau:
Rentabilität:
Umweltschutz Unsere Lager- und Umschlagsplätze entsprechen dem aktuellen Stand der Technik und erfüllen die gesetzlichen Vorschriften. Durch technische Maßnahmen, deren Wirksamkeit durch regelmäßige Wartungen sichergestellt wird, werden mögliche Bodenkontaminierungen verhindert. III. Prognosebericht Das Geschäftsjahr 2024 ist ebenfalls mit einer sehr guten Auftragslage gestartet. Wir erwarten weiterhin hohe Umschlagsmengen und damit einhergehende Erträge. Es sind keine wesentlichen Änderungen in der Geschäftspolitik geplant. Zu negativen Beeinträchtigungen könnten, neben dem Ukraine-Krieg, die Probleme bei den Lieferketten und der Energieversorgung führen. IV. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht Branchenspezifische Risiken Trotz des hart umkämpften Beschaffungsmarktes erwarten wir durch unsere sehr gute Positionierung in der Branche ausreichende und regelmäßige Belieferung aus Industrie, Handwerk und Handel. Ertragsorientierte Risiken Die Entwicklung ist in erheblichem Maße von den Marktpreisen für Metalle abhängig. Daneben ist ein ausreichender Beschaffungsmarkt erforderlich. Dieser ist durch die breite Lieferantenbasis langfristig gesichert. Durch ständigen Abgleich der Lagerbestände mit den Verkaufsmöglichkeiten beschränken wir das Risiko eines rückläufigen Marktes. Aus dem im Jahr 2022 ausgebrochenen Ukraine-Krieg sind zusätzliche Risiken für die Gesamtwirtschaft entstanden. Die sich daraus ergebenden Risiken und Auswirkungen auf unser Unternehmen können noch nicht abschließend beurteilt werden. Finanzwirtschaftliche Risiken Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Wesentlichen kurzfristigen Zinsschwankungen und damit -risiken ist die Gesellschaft nicht ausgesetzt. Potenzielle Währungsrisiken, die die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft beeinflussen könnten, bestehen nicht. Die Liquiditätslage ist sehr zufriedenstellend, es sind keine Engpässe zu erwarten. 2. Chancenbericht Die Chancen der Gesellschaft bestehen nach wie vor in der Verlässlichkeit bezüglich kurzfristiger Lieferzeiten und Produktqualität. Auf der Beschaffungsseite können wir auf eine breite Palette von Liefermöglichkeiten zurückgreifen. Unsere hohen Qualitätsansprüche setzen wir durch Qualitätskontrollen sowohl direkt bei unseren Lieferanten in den Herkunftsländern als auch in unserem eigenen, in unseren Geschäftsräumen befindlichen Labor, durch. Dem Wettbewerb am Markt werden wir weiterhin durch Erfahrung, Zuverlässigkeit und durch ein hohes Maß an Qualität begegnen. 3. Gesamtaussage Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir weiterhin in einem schwierigen Wettbewerbsumfeld und einem stagnierenden Preisniveau. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken aber gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar. V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Unsere Forderungen sind gegen Ausfall versichert. Über den Stand der Deckungssummen halten wir uns vor Verkaufsverhandlungen und Lieferungen auf dem Laufenden. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend mittels Lieferantenkrediten und Kreditlinien bei Banken. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. VI. Bericht über Zweigniederlassungen Die Gesellschaft unterhält keine Zweigniederlassungen.
Weißenburg, den 21. Januar 2025 Christian Hasselbacher, Geschäftsführer Werner Hasselbacher, Geschäftsführer HandelsbilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer großen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 3 und 4 HGB auf. Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt gem. § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren. Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Zusatzangaben grundsätzlich im Anhang aufgeführt. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bilanzierung und Bewertung wurde nach den allgemeinen Bestimmungen des Handelsgesetzbuches sowie unter Berücksichtigung der ergänzenden Vorschriften für Kapitalgesellschaftenvorgenommen. Entgeltliche erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen, bewertet. Die Nutzungsdauer wird mit 3 Jahren angenommen. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Grundlage der planmäßigen Abschreibungen ist die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes. Die Abschreibung der Zugänge des Berichtsjahres erfolgt linear. Geringwertige Wirtschaftsgüter bis zu einem Anschaffungswert von 800,00 Euro werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Die Bewertung der Gegenstände des Vorratsvermögens erfolgt grundsätzlich zu Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips. Für Rohstoffe, Hilfs- und Betriebsstoffe und einen Teil der fertigen Erzeugnisse ist ein Festwert gebildet worden. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nennwert angesetzt. Den in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthaltenen Risiken wird durch Bildung angemessen dotierter Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen. Die flüssigen Mittel sind mit dem Nominalwert angesetzt. Flüssige Mittel in fremder Währung wurden gemäß § 256a HGB zum Devisenkassamittelkurs umgerechnet. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag sind. Als gezeichnetes Kapital wird das voll eingezahlte, satzungsmäßige Stammkapital der Gesellschaft gem. § 42 Abs. 1 GmbH-Gesetzes mit dem Nennwert angesetzt. Der Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen wurde für Investitionszuschüsse aus öffentlichen Mitteln gebildet. Die ertragswirksame Auflösung erfolgt linear über den Zeitraum der Abschreibung der geförderten Wirtschaftsgüter. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen sind nach den anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen mittels der Anwartschaftsbarwertmethode errechnet. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die "Richttafeln 2018 G" von Klaus Heubeck verwendet. Im Berichtsjahr wird ein von der Deutschen Bundesbank vorgegebener durchschnittlicher Marktzinssatz von 1,83 % sowie ein Rententrend von 1,50 % bei der Bewertung zugrunde gelegt. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die Bewertung erfolgt in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrages, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Gesamtlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Auswirkungen aus der Änderung des Abzinsungssatzes und/oder der Restlaufzeit werden im Finanzergebnis ausgewiesen. Die Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Berechnung der latenten Steuern beruht auf temporären Differenzen zwischen Bilanzposten aus handelsrechtlicher und steuerrechtlicher Betrachtungsweise gem. § 274 HGB. Die sich ergebenden Steuerbe- und -entlastungen werden saldiert. Der sich ergebende Überhang an passiven latenten Steuern wird unter dem Posten "Passive latente Steuern" ausgewiesen. Angaben zur Bilanz Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens und die Abschreibungen sind aus dem Anlagenspiegel zu ersehen. Die sonstigen Vermögensgegenstände haben in Höhe von EUR 1.058.258,28 (Vj. EUR 1.167.054,40) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Die Pensionsrückstellungen sind durch Vermögensgegenstände gesichert. Die Vermögensgegenstände dienen ausschließlich der Erfüllung der Verpflichtungen und sind dem Zugriff übriger Gläubiger entzogen. Sie wurden nach den BilMoG-Bestimmungen mit den zugrundeliegenden Verpflichtungen verrechnet. Die Bewertung der verrechneten Vermögensgegenstände erfolgt zum beizulegenden Zeitwert, der den fortgeführten Anschaffungskosten entspricht.
Als beizulegender Zeitwert der verrechneten Vermögensgegenstände (§ 285 Nr. 20a HGB) dient der Aktivwert der ERGO-Versicherung. Der Unterschiedsbetrag zwischen der jeweiligen Bewertung der Pensionsrückstellung mit den 10-Jahresdurchschnittszinssatz und den 7-Jahresdurchschnittszinssatz (Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB) beträgt EUR 4.768,00. Insoweit liegen ausschüttungsgesperrte Beträge vor. Die sonstigen Rückstellungen beinhalten folgende Posten:
Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten in EUR stellen sich wie folgt dar:
Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt EUR 677.072,27 und betrifft Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Es bestehen zum Bilanzstichtag aktive latente Steuern, die sich im Geschäftsjahr von 48 TEuro um 14 TEuro auf 62 TEuro erhöht haben, sowie passive latente Steuern die sich von 61 TEuro um 7 TEuro auf 68 TEuro erhöht haben. Die latenten Steuern sind saldiert ausgewiesen und mit einem Steuersatz von 28,1 % ermittelt. Die latenten Steuern resultieren aus folgenden Abweichungen zwischen Bilanzansätzen in der Handels- und Steuerbilanz:
Zum Abschlussstichtag bestanden Haftungsverhältnisse aus Schuldmitübernahme in Höhe von EUR 1.888.494,00. Die Inanspruchnahme schätzen wir aufgrund der gegenwärtigen Bonität und des bisherigen Zahlungsverhaltens der Begünstigten als gering ein. Erkennbare Anhaltspunkte, die eine andere Beurteilung erforderlich machen würden, liegen uns nicht vor. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Von den Umsatzerlösen in Höhe von insgesamt EUR 109.130.100,67 (Vj. EUR 126.985.833,42) wurden EUR 1.955.131,27 (Vj. EUR 1.465.901,38) im Drittland, EUR 29.823.551,01 (Vj. EUR 30.397.006,68) im europäischen Ausland und EUR 77.351.418,39 (Vj. EUR 95.122.925,36) im Inland erzielt. Die Umsatzerlöse entfallen auf die folgenden Geschäftsbereiche:
In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus Währungsumrechnung in Höhe von EUR 12.696,32 (Vj. EUR 0,00) enthalten. In den Abschreibungen sind außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von EUR 0,00 (Vj. EUR 654,63) enthalten. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus Währungsumrechnung in Höhe von EUR 60.948,57 (Vj. EUR 0,00) enthalten. Sonstige Angaben Es bestehen finanzielle Verpflichtungen aus mehrjährigen Leasingverträgen:
Im Jahresdurchschnitt 2023 waren 48 Arbeitnehmer beschäftigt, davon 11 Angestellte und 37 gewerbliche Arbeitnehmer. Im Geschäftsjahr 2023 erfolgte die Geschäftsführung der Gesellschaft durch Herrn Werner Hasselbacher, Weißenburg i. Bay., Kaufmann, und Herrn Christian Hasselbacher, Weißenburg i. Bay., Kaufmann. Von den Angaben über die Gesamtbezüge der Organe wurde gemäß § 286 HGB abgesehen, da sich anhand dieser Angaben die Bezüge eines Mitgliedes dieser Organe feststellen lässt. Das Gesamthonorar des Abschlussprüfers für das Geschäftsjahr 2023 beträgt 18.200,00 €. Dieses entfällt vollumfänglich auf die Jahresabschlussprüfung 2023. Vorgänge von besonderer Bedeutung haben sich nach Schluss des Geschäftsjahrs nicht ergeben. Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss des Geschäftsjahres auf neue Rechnung vorzutragen.
Weißenburg, den 13. Januar 2025 Christian Hasselbacher Werner Hasselbacher
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 01.04.2025 festgestellt. Gewinnverwendungsbeschluss: Laut Gewinnverwendungsbeschluss vom 01.04.2025 wird der Jahresüberschuss in Höhe von 2.698.838,15 Euro zusammen mit dem Gewinnvortrag in Höhe von 19.764.874,30 Euro auf neue Rechnung vorgetragen. BestätigungsvermerkWiedergabe des Bestätigungsvermerks des Abschlussprüfers Nach dem Ergebnis der Prüfung wurde am 05. März 2025 dem vollständigen Jahresabschluss der Hasselbacher GmbH Metallrecycling zum 31. Dezember 2023 und dem Lagebericht für das Geschäftsjahr 01. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 der folgende Bestätigungsvermerk erteilt, der an dieser Stelle wiedergegeben wird: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Hasselbacher GmbH Metallrecycling Prüfungsurteile Ich habe den Jahresabschluss der Hasselbacher GmbH Metallrecycling - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Hasselbacher GmbH Metallrecycling für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteile ich Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.
München, den 05. März 2025 Robert Fahn, Wirtschaftsprüfer |
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