Care-Bridge GmbH
Selbe AdresseErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Patrick Klumpe-Ueckermann seit 23.5.2025 | Geschäftsführer |
Dieter Nels seit 23.6.2010 | Geschäftsführer |
Michael Rolf Strüter seit 23.6.2010 | Geschäftsführer |
Winfried Christoph Post seit 30.4.2009 | Geschäftsführer |
Martina Maria Götz seit 4.5.2007 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 99.91% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Dedalus HealthCare GmbHBonnJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 20231. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Alleinige Gesellschafterin der Dedalus HealthCare GmbH, Bonn (im Folgenden "die Gesellschaft"), ist die DH Healthcare GmbH, Bonn. Die Dedalus HealthCare GmbH wird in den Konzernabschluss der Dedalus S.p.A., Mailand/ Italien, einbezogen, der am Sitz der Gesellschaft und unter https://www.unternehmensregister.de/ureg/ erhältlich ist. Sie ist daher gemäß § 291 HGB von der Aufstellung eines eigenen Konzernabschlusses befreit. Die Gesellschaft ist beim Amtsgericht Bonn Abteilung B unter der Nummer HRB 9069 eingetragen. Der Jahresabschluss der Dedalus HealthCare GmbH, Bonn, zum 31. Dezember 2023 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Gliederung von Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt nach den Vorschriften der §§ 266 und 275 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird gemäß § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. 1 Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 3 HGB. Soweit Angaben wahlweise entweder in der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang erfolgen können, sind diese überwiegend im Anhang erfolgt. Zum 5. Mai 2022 wurde die belgische Betriebsstätte (Dedalus HealthCare GmbH, Belgisch Bijhuis), welche in den Vorjahreszahlen enthalten ist, verkauft, sodass diese Gesellschaft die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage im Vorjahr ab dem 5. Mai 2022 nicht mehr beeinflusst hat. Durch notariellen Verschmelzungsvertrag vom 15. Februar 2023 wurde die GSG GmbH, Dortmund, für die im Vorjahr alle Anteile erworben wurden, mit Wirkung zum 1. Januar 2023 vollständig auf die Gesellschaft verschmolzen, sodass sie die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage ab dem 1. Januar 2023 beeinflusst. Die Vergleichbarkeit der Zahlen des Berichtsjahres mit denen des Vorjahres ist dadurch nicht beeinträchtigt. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Immaterielle Vermögensgegenstände Die Bilanzierung erfolgt zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen und, sofern erforderlich, abzüglich außerplanmäßiger Abschreibungen. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten werden über eine Nutzungsdauer von drei bis fünf Jahren linear und im Zugangsjahr pro rata temporis abgeschrieben. Abweichend hiervon wird die TIP IP (TIP HCe) über 15 Jahre sowie die IP Questionnaires über zehn Jahre abgeschrieben. Die im Zuge des Verkaufs der IT-Sparte der Agfa-HealthCare-Gruppe an die Dedalus-Gruppe neu erworbenen immateriellen Anlagegüter Aceso Framework HCIS und Impax EE werden über acht Jahre abgeschrieben. Die Abschreibungsdauer basiert auf der durchschnittlichen technischen Nutzungsdauer. Eine längere Nutzungsdauer ergibt sich dadurch, dass diese Vermögensgegenstände durch ihre Komplexität und Individualität im Vergleich zu anderen IP-Rechten einen deutlich umfangreicheren und längerfristigen Nutzen beim Kunden leisten. Immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten bis EUR 800,00 werden im Jahr des Zugangs vollständig abgeschrieben. Zugänge von immateriellen Vermögensgegenständen mit Anschaffungskosten bis EUR 250,00 werden direkt aufwandswirksam gebucht. Sachanlagen Die Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen überwiegend mit Nutzungsdauern von vier Jahren (Hardware), fünf Jahren (Büromöbel) und zehn Jahren (Mietereinbauten). Im Zugangsjahr wird die Abschreibung pro rata temporis gerechnet. Sachanlagen mit Anschaffungskosten bis EUR 800,00 werden im Jahr des Zugangs vollständig abgeschrieben. Zugänge von Vermögensgegenständen des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten bis EUR 250,00 werden direkt aufwandswirksam verbucht. Anteile an verbundenen Unternehmen Die Anteile an verbundenen Unternehmen werden zu Anschaffungskosten bewertet und bei dauerhafter Wertminderung auf den niedrigeren beizulegenden Zeitwert abgeschrieben. Die zum 1. Januar 2023 durchgeführte Verschmelzung der GSG GmbH, Dortmund, erfolgte in der HGB-Bilanz auf Basis der Buchwertmethode, sodass durch Ausbuchung der Beteiligung ein Verschmelzungsaufwand von TEUR 7.813 entstanden ist, welcher in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen gezeigt wird. Darüber hinaus erfolgte zum 31. Dezember 2023 eine außerplanmäßige Abschreibung der Beteiligung an der Dobco Medical Systems N.V., Zele in Belgien, in Höhe von TEUR 11.500 auf den beizulegenden Zeitwert. Der beizulegende Zeitwert wurde auf Basis eines DCF-Verfahrens errechnet, wobei der WACC unternehmensindividuell errechnet worden ist. Vorräte Die Vorräte werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bzw. den am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Die unfertigen Leistungen, die erbrachte, aber noch nicht realisierte Dienstleistungen beinhalten, werden mit den Herstellungskosten bilanziert. Die Herstellungskosten beinhalten zurechenbare Einzelkosten zuzüglich angemessener Anteile an den Gemeinkosten. Ferner befinden sich in den unfertigen Erzeugnissen Hardwarekomponenten, die noch auf kundenspezifische Bedürfnisse angepasst und mit den Einkaufspreisen zuzüglich aktivierter Herstellungskosten bewertet werden. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und Zahlungsmittel sind mit dem Nennbetrag bzw. dem Stichtagskurs angesetzt. Erkennbare Risiken und spätere Fälligkeiten sind durch entsprechende Wertkorrekturen berücksichtigt, welche auf Basis der Altersstruktur der Forderungen sowie unterschiedlicher Risikokategorien berechnet wurden. Guthaben bei Kreditinstituten Der Ansatz der Guthaben bei Kreditinstituten erfolgt zum Nennwert. Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben, die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. Rückstellungen Die Rückstellungen berücksichtigen alle bis zum Aufstellungszeitpunkt erkannten Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Sie werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um zukünftige Preis- und Kostensteigerungen zu berücksichtigen, wenn ausreichend objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Neu gebildete Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden und von der Deutschen Bundesbank herausgegebenen durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre zum 31. Dezember 2023 abgezinst. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen werden versicherungsmathematisch unter Zugrundelegung biometrischer Wahrscheinlichkeiten (Richttafeln Heubeck 2018 G) nach der PUC-Methode (Projected-Unit-Credit-Methode) ermittelt. Zukünftig erwartete Entgelt- und Rentensteigerungen werden bei der Ermittlung der Verpflichtungen berücksichtigt. Dabei wird derzeit von jährlichen Anpassungen der erwarteten Einkommensdynamik bei Tarifmitarbeitern von 3,00 % und bei außertariflichen Mitarbeitern von 1,50 % sowie bei der erwarteten Rentendynamik von 2,20 % für Zusagen gemäß § 16 Abs. 1 BetrAVG und gemäß RPK-Systematik ausgegangen und von 1,00 % für Zusagen gemäß § 16 Abs. 3 BetrAVG. Der zugrunde gelegte Rechnungszins für die Abzinsung der Pensionsverpflichtungen beläuft sich zum 31. Dezember 2023 auf 1,82 %; es handelt sich um den von der Deutschen Bundesbank ermittelten und veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre für eine angenommene Restlaufzeit von 15 Jahren (Zinssatz der vergangenen sieben Jahre: 1,74 %). Der Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 HGB aus der Umstellung des Durchschnittszinssatzes von bisher sieben auf zehn Jahre beträgt TEUR 81 (i. Vj. TEUR 399). Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Passiver Rechnungsabgrenzungsposten Der passive Rechnungsabgrenzungsposten betrifft Einnahmen, die Erträge für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. Umsatzrealisierung Bei der Gesellschaft kommt für die Umsatzrealisation von Implementierungsprojekten die Methode einer modulweisen Realisation der Umsatzerlöse zur Anwendung: Hardwareumsätze mit Auslieferung, Lizenzumsätze mit Echtbetriebserklärung, Dienstleistungen nach Erbringung. Die anschließenden Pflegegebühren werden meistens für einen längeren Zeitraum als einen Monat in Rechnung gestellt und deshalb periodisch abgegrenzt. Für das Geschäftsmodell Advanced Managed Services werden die Umsatzerlöse gemäß Vertrag monatlich realisiert. Umsatzerlöse aus der Lieferung von Hardwaresystemen bzw. -komponenten inklusive zugehöriger Softwarelizenzen von Zulieferern werden mit erfolgtem Gefahrenübergang an den Kunden als Umsatzerlöse erfasst. 3. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung a) Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist aus dem Anlagenspiegel in der Anlage zum Anhang ersichtlich. Die mit notariellem Kaufvertrag vom 17. Februar 2022 erworbenen Anteile an der GSG GmbH, Dortmund, werden im Berichtsjahr nicht mehr im Anlagevermögen ausgewiesen, da die GSG GmbH durch notariellen Verschmelzungsvertrag vom 15. Februar 2023 mit Wirkung zum 1. Januar 2023 vollständig auf die Gesellschaft verschmolzen wurde. Mit Verschmelzungsstichtag wurden alle Anlagegüter sowie sämtliche Mitarbeiter übernommen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten zum 31. Dezember 2023 Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 30.686 (i. Vj. TEUR 3.884) und diese haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Darüber hinaus bestehen Darlehensforderungen in Höhe von TEUR 243.953 (i. Vj. TEUR 105.547) mit Restlaufzeiten bis zu einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten Forderungen gegen die Gesellschafterin DH Healthcare GmbH, Bonn, von TEUR 118.531 (i. Vj. TEUR 65.010) mit Laufzeit bis zu einem Jahr. Forderungen aus Cash-Pooling und Zinsen bilden den restlichen Anteil am Bilanzposten und weisen ebenfalls eine Laufzeit bis zu einem Jahr auf. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind antizipative Aktiva in Höhe von TEUR 49.984 (i. Vj. TEUR 42.503) enthalten. Es handelt sich um bereits realisierte, aber noch nicht fakturierte Lieferungen und Leistungen. Sonstige Rückstellungen Bei den sonstigen Rückstellungen handelt es sich im Wesentlichen um Rückstellungen für Prämien und Sonderzahlungen sowie rückständigen Urlaub (TEUR 13.970) und projektbezogene Rückstellungen (TEUR 569). Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten zum 31. Dezember 2023 Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 131.203 (i. Vj. TEUR 53.81). Es bestehen Darlehensverbindlichkeiten in Höhe von TEUR 133.322 (i. Vj. TEUR 85.733) mit einer Laufzeit bis zu einem Jahr und Verbindlichkeiten aus der Ergebnisabführung von TEUR 41.455 (i. Vj. TEUR 47.589). Verbindlichkeiten aus Zinsen bilden den restlichen Anteil am Bilanzposten. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen haben eine Restlaufzeit kleiner ein Jahr und enthalten von der Gesellschafterin DH Healthcare GmbH, Bonn, gewährte Darlehen in Höhe von TEUR 81.707 (i. Vj. TEUR 65.612) und Verbindlichkeiten aus Ergebnisabführung in Höhe von TEUR 36.847 (i. Vj. TEUR 47.589). b) Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Im Wesentlichen werden die Umsatzerlöse aus Lizenz-, Dienstleistungs- und Supporterlösen sowie aus sonstigen IT-Leistungen (z. B. Veräußerung von Hardware) erzielt. Die Umsätze werden nahezu ausschließlich im Inland erzielt. Andere aktivierte Eigenleistungen Hierbei handelt es sich um Eigenleistungen, welche die Gesellschaft erbringt, um die Vermögensgegenstände im Bereich Advanced Managed Services in den betriebsbereiten Zustand zu versetzen. 4. Sonstige Angaben a) Anteilsbesitz Am 31. Dezember 2023 hält die Gesellschaft Anteile an den folgenden verbundenen Unternehmen:
b) Haftungsverhältnisse Gemäß §§ 133 ff. UmwG haftet die Gesellschaft für die zum 1. Januar 2013 und 1. Januar 2018 an die Agfa-Gevaert Aktiengesellschaft für Altersversorgung ausgegliederten Pensionsverpflichtungen sowie für die Abspaltung des Geschäftsbereichs Imaging zum 1. Januar 2018. Zum 31. Dezember 2023 beläuft sich die gesamte Haftungssumme auf TEUR 12.463 (i. Vj. TEUR 14.504). Die Eintrittswahrscheinlichkeit wird als niedrig angesehen, da beide Gesellschaften finanziell entsprechend ausgestattet sind. Des Weiteren haftet die Gesellschaft zusammen mit anderen Dedalus-Gesellschaften im Rahmen eines mit verschiedenen Banken abgeschlossenen Kreditrahmens, der zum Stichtag nicht in Anspruch genommen wurde. d) Sonstige finanzielle Verpflichtungen
e) Mitarbeiterzahl Die Dedalus HealthCare GmbH beschäftigte im Jahr 2023 durchschnittlich 1.261 Angestellte (i. Vj. 1.138), davon 212 Teilzeitmitarbeiter (i. Vj. 176). f) Geschäftsführung Die Mitglieder der Geschäftsführung sind:
Alle Mitglieder der Geschäftsführung sind hauptberuflich Geschäftsführer. g) Aufsichtsrat Die aktuellen Mitglieder des Aufsichtsrats sind:
Ausgeschieden sind folgende Mitglieder des Aufsichtsrats im Jahr 2024:
h) Gesamthonorar des Jahresabschlussprüfers Das vom Abschlussprüfer KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft im Geschäftsjahr 2023 berechnete Gesamthonorar beträgt EUR 0,5 Mio. und entfällt in voller Höhe auf Abschlussprüfungsleistungen. i) Organbezüge Die Gesellschaft hat von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. j) Unternehmensverträge Mit Datum vom 22. Juli 2019 wurde zwischen der DH Healthcare GmbH, Bonn, als herrschendem Unternehmen und der Dedalus HealthCare GmbH, Bonn, als beherrschtem Unternehmen mit Wirkung zum 1. Januar 2019 ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag geschlossen. Die Eintragung in das Handelsregister erfolgte am 30. August 2019. k) Konzernabschluss Die Dedalus HealthCare GmbH wird mit Einbezug in den Konzernabschluss der Dedalus S.p.A., Mailand/Italien, in den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen einbezogen. Der Konzernabschluss der Dedalus S.p.A., Mailand/ Italien, wird nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) erstellt. Unterschiede in der Bilanzierung bestehen im Wesentlichen in der Bewertung von Rückstellungen für Pensionen und Jubiläumsverpflichtungen sowie hinsichtlich der Aktivierung latenter Steuern. Der Konzernabschluss der Dedalus S.p.A., Mailand/Italien, ist am Sitz der Gesellschaft oder unter https://www.unternehmensregister.de/ureg/ erhältlich.
Bonn, den 19. Dezember 2024 gez. Winfried Post, Vorsitzender der Geschäftsführung gez. Dieter Nels, Geschäftsführer gez. Michael Strüter, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens (erweiterte Bruttodarstellung) im Geschäftsjahr 2023
Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231. Grundlagen des Unternehmens Die Dedalus HealthCare GmbH, Bonn (im Folgenden die Gesellschaft) ist zum Bilanzstichtag im Alleinbesitz der DH Healthcare GmbH, Bonn. Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Dedalus Healthcare Systems Group S.p.A., Florenz/Italien, einbezogen. Die Dedalus HealthCare GmbH ist auf dem Gesundheitsmarkt aktiv. Am 15. Februar 2022 hat die Gesellschaft sämtliche Anteile an der GSG GmbH, Dortmund erworben. Durch notariellen Verschmelzungsvertrag vom 15. Februar 2023 wurde die GSG GmbH, Dortmund, mit Wirkung zum 1. Januar 2023 vollständig auf die Gesellschaft verschmolzen. Die Verschmelzung führt nicht zu fehlender Vergleichbarkeit der Vermögens- Finanz- und Ertragslage im Vergleich zum Vorjahr. Die Dedalus HealthCare GmbH ist als Vertriebs- und Serviceorganisation für die verschiedenen Geschäftsbereiche der Dedalus-Gruppe tätig, z. B. Diagnostic Imaging IT (RIS/PACS, Kardiologie, ECM/DMS) CIS4U (KIS) sowie Analytics (TIP HCe, clinalytix) und Connected Care (Engage Suite). Dies umfasst die Länder Deutschland, Österreich, Schweiz, Belgien und Luxemburg. Darüber hinaus ist die Gesellschaft auch Eigentümerin von Lizenzrechten in verschiedenen Ländern, wie z. B. Frankreich und Belgien. In diesem Zusammenhang umfasst das Spektrum der Dedalus HealthCare GmbH auch wesentliche Entwicklungsaktivitäten für die eigenen Lizenzrechte. Die Dedalus HealthCare GmbH beschäftigte zum Ende des Geschäftsjahrs 1.261 Mitarbeiter. Tätigkeitsbereich Entwicklung, Vertrieb und Service Die Dedalus HealthCare GmbH ist Eigentümerin der Lizenzrechte der unter den Namen "ORBIS", "HYDMedia", "TIP HCe" sowie "Deep Unity" geführten Softwareprodukte und ist für die Weiterentwicklung dieser Softwareprodukte für Krankenhäuser, Rehabilitationskliniken, Psychiatrien und ähnliche Einrichtungen verantwortlich. Die Softwareprodukte der Dedalus HealthCare GmbH dienen der Unterstützung aller wesentlichen Prozesse, der Dokumentation und Archivierung von Dokumenten und Daten sowie der Bereitstellung von Business-Intelligence- und Business Analytics-Lösungen in den oben genannten Einrichtungen. Forschung wird von der Dedalus HealthCare GmbH nicht betrieben. Weitere Softwareprodukte des Dedalus- Konzerns werden an anderen Standorten des Konzerns entwickelt. Innerhalb des IT-Geschäfts vertreibt, implementiert und wartet die Dedalus HealthCare GmbH komplexe, hochwertige Software- und IT-Lösungen für Krankenhäuser, Rehabilitationskliniken, Psychiatrien und ähnliche Einrichtungen zur Unterstützung aller wesentlichen Unternehmensprozesse in diesen Unternehmen. Im Rahmen der Projekte erbringt die Gesellschaft auch die erforderlichen Beratungs- und Serviceleistungen sowie die laufende Pflege der Softwareprodukte. Weiterhin bietet die Dedalus HealthCare GmbH unter dem Namen Advanced Managed Services (AMS) Komplettlösungen inklusive Hardwarebereitstellung und Update Services an. Die von der Gesellschaft vertriebenen Standard-Software-Plattformen ORBIS ("KIS/KAS", "RIS", Kardiologie), Deep Unity ("PACS"), HYDMedia ("ECM/DMS"), TIP HCe ("Business Intelligence" und "Klinische Analytik") sowie Engage Suite ("Integrierte Versorgung") umfassen modular aufgebaute Lösungen zur Unterstützung aller relevanten Prozesse in einem Krankenhaus. In den Geschäftsbereichen Softwareimplementierung, Softwarepflege/-support sowie IT-Services werden die benötigten Implementierungsdienstleistungen, die erforderlichen Hardware-Komponenten bzw. -Komplettsysteme und zusätzlich entsprechende Dienstleistungen wie Datenmigrationsdienstleistungen oder organisations- und prozessoptimierende Beratungsleistungen angeboten. Weiterhin tritt die Gesellschaft als Vertriebspartner für Fremdhersteller auf. Die Gesellschaft betreibt ihr Geschäft vom Standort Bonn aus für das ganze Bundesgebiet und ist zudem für die Business Division HealthCare Information Solutions (insbesondere ORBIS, HYDMedia) und BI (TIP HCe) in Luxemburg verantwortlich. Es bestehen weitere Vertriebs- und Serviceniederlassungen in Berlin, Jena, Osnabrück, Rottenburg (am Neckar), Stuttgart und Trier. 2. Wirtschaftsbericht 2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen In vielen Bereichen der Gesellschaft ist eine fortschreitende Digitalisierung festzustellen. Die Umsatzentwicklung in der deutschen Softwarebranche ist im Jahre 2023 im Vergleich zum Jahre 2022 positiv mit einer Wachstumsrate von 12,1 %. 1 Dieser positive Wachstumstrend gilt auch für den Gesundheitsmarkt und hierbei insbesondere für den Kliniksektor, für den die IT eine immer stärkere Bedeutung einnimmt. Themen wie IT-Sicherheit, mobile Anwendungen, Business Intelligence, Interoperabilität und eHealth-Anwendungen werden immer wichtiger. Die digitale Transformation ist ein sehr wichtiges Thema nahezu jeder Klinikgeschäftsführung. 2 Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für Krankenhäuser verschlechterten sich im Jahr 2023. Hauptgründe hierfür sind die Preissteigerungen u. a. in den Bereichen Energie, Medizinischer Bedarf und Löhne.
1 Bitkom. (27. September 2023). Download
ITK-Marktzahlen
Aus regulatorischer Sicht wird die Geschäftstätigkeit von der weiterhin rasant fortschreitenden Gesetzgebung im Gesundheitswesen beeinflusst. Hier ist weiterhin das Krankenhauszukunftsgesetz (KHZG) zu nennen, in dessen Rahmen der Bund Fördermittel in Höhe von 3 Milliarden Euro und die Länder 1,3 Milliarden Euro zur Verfügung stellen. Das Gesetz dient der Förderung einer qualitativ hochwertigen und modernen Gesundheitsversorgung und der Bewältigung der COVID-19-Pandemie. Es betrifft die Finanzierung von Investitionsmaßnahmen im Krankenhausbereich. Durch marktgerechte und innovative IT-, Software- und Service-Produktausweitungen lassen sich mittel- bis langfristig vertretbare Vertriebserfolge erzielen und weitere Marktanteile generieren. 2.2 Geschäftsverlauf Wie in den Vorjahren konnte auch im Geschäftsjahr 2023 im deutschsprachigen Raum die Marktführerschaft für Krankenhausinformationssysteme (KIS) weiter gehalten und ausgebaut werden. 3 Neben der fortlaufenden Wartung der bestehenden Softwareplattformen und der Implementierung aller gesetzlich vorgeschriebenen Änderungen wurde aktiv an der Realisierung neuer Produkte gearbeitet. Im Jahr 2023 wurde unter anderem in die Weiterentwicklung der innovativen "ORBIS U"-Plattform investiert. Sowohl die Technologie als auch die Benutzerphilosophie werden vollständig überarbeitet und aktuellen Trends angepasst. Die Kernfunktionalitäten der "ORBIS U"-Plattform wurden entwickelt und in ersten Pilotprojekten bei unseren Kunden erfolgreich implementiert. Auch die weiteren Geschäftsbereiche haben sich im Jahr 2023 sehr gut entwickelt und verzeichneten ebenfalls ein gutes Wachstum. Nachdem der Auftragseingang in den Vorjahren bereits sehr hoch im Vergleich zum jeweiligen Vorjahr war, konnte auch im Jahr 2023 erneut ein Rekordzuwachs an Auftragseingängen erzielt werden, der durch die vielen Aufträge infolge des Krankenhauszukunftsgesetzes (KHZG) ermöglicht wurde. 2.3 Ertragslage Die finanziellen Leistungsindikatoren bleiben für das Geschäftsjahr 2023 der Umsatz und der Jahresüberschuss. Sowohl der erzielte Umsatz als auch der Jahresüberschuss übertrafen die Prognosen für das Geschäftsjahr 2023. Die Gesellschaft weist einen Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung in Höhe von TEUR 36.847 (i. Vj. TEUR 47.589) aus. Das an die DH Healthcare GmbH, Bonn, abzuführende Ergebnis ist damit um TEUR 10.742 geringer als das im Vorjahr abgeführte Ergebnis. Das Ergebnis setzt sich aus einem Betriebsergebnis (operatives Ergebnis vor Zinsen sowie periodenfremden und neutralen Ergebnis) von TEUR 57.690 (i. Vj. TEUR 47.172), einem Finanzergebnis von TEUR -1.530 (i. Vj. TEUR 413) sowie einem neutralen Ergebnis in Höhe von TEUR 19.313 (i. Vj. TEUR 0) zusammen. Das neutrale Ergebnis besteht aus außerplanmäßigen Abschreibungen einer Beteiligung in Höhe von TEUR 11.500 sowie aus Aufwendungen im Zusammenhang mit einer Verschmelzung in Höhe von TEUR 7.813. Der Anstieg des Betriebsergebnisses ist vor dem Hintergrund des Umsatzanstiegs zu sehen. Die Umsatzerlöse konnten von TEUR 262.287 im Vorjahr um TEUR 56.206 auf TEUR 318.493 im Geschäftsjahr 2023 gesteigert werden, was im Zusammenhang mit der Digitalisierung diesbezüglicher gesamtwirtschaftlicher Rahmenbedingungen zu sehen ist. Dies entspricht einer prozentualen Erhöhung von 21,4 %, sodass ein stärkeres Wachstum als in der deutschen Softwarebranche vorliegt. Die positive Entwicklung der Umsatzerlöse wurde insbesondere durch ein starkes Wachstum in den Bereichen Lizenzen, Hardware und Services erreicht. Der budgetierte Umsatz für das Jahr 2023 wurde deutlich übertroffen. Die Materialaufwendungen stiegen um TEUR 12.806 von TEUR 45.613 im Vorjahr auf TEUR 58.419. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich insbesondere aufgrund von gestiegenen Intercompany-Umlagen erhöht. Der Personalaufwand ist im Vergleich zum Vorjahr um 10,4 % (TEUR 95.275) auf TEUR 105.217 gestiegen. Die Personalaufwandsquote (Personalaufwand im Verhältnis zu den Umsatzerlösen) verringerte sich von 36,3 % auf 33,0 %. Der Rückgang der Personalaufwandsquote geht auf den überproportionalen Anstieg der Umsätze der Gesellschaft zurück. Der Rückgang des Finanzergebnisses ist im Wesentlichen auf einen Anstieg der Zinsen und ähnlichen Aufwendungen zurückzuführen. Der Anstieg der Zinsaufwendungen resultiert aus einer konzerninternen Zwischenfinanzierung. Das EBIT für das Geschäftsjahr 2023 beträgt TEUR 38.377 (i. Vj. TEUR 47.147). Die Umsatzrentabilität (EBIT / Umsatz) sank von 18,0 % im Geschäftsjahr 2022 auf 12,0 % im Geschäftsjahr 2023. Der Rückgang der Umsatzrentabilität ist auf die Aufwendungen im neutralen Ergebnis zurückzuführen. 2.4 Vermögenslage Die Bilanzsumme hat sich um TEUR 144.653 auf TEUR 476.426 erhöht. Der Anstieg resultiert im Wesentlichen aus einem Anstieg des Umlaufvermögens in Höhe von TEUR 159.071. Der Anstieg resultiert aus einem Anstieg der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen. Das Anlagevermögen sank im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 21.101. Die Investitionen in das Anlagevermögen betreffend im Wesentlichen das Sachanlagevermögen. Am 15. Februar 2022 hat die Gesellschaft sämtliche Anteile an der GSG GmbH, Dortmund erworben. Durch notariellen Verschmelzungsvertrag vom 15. Februar 2023 wurde die GSG GmbH, Dortmund, mit Wirkung zum 1. Januar 2023 vollständig auf die Gesellschaft verschmolzen. Aus der Verschmelzung ist ein Aufwand entstanden, welcher im neutralen Ergebnis gezeigt wird. Das Eigenkapital blieb gegenüber dem Vorjahr unverändert. Gleichzeitig erhöhte sich die Bilanzsumme im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 144.654. Daraus resultiert ein Rückgang der Eigenkapitalquote von 10,0 % im Vorjahr auf 6,9 % zum 31. Dezember 2023. Die Rückstellungen sind im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 6.387 gesunken. Der absolute Rückgang wird durch einen Rückgang aller Rückstellungsarten getragen. Die Verbindlichkeiten sind im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 151.092 gestiegen. Der Anstieg resultiert hauptsächlich aus einem Anstieg der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen im Vergleich zum Vorjahr. 2.5 Finanzlage 2.5.1. Kapitalstruktur Die Gesellschaft verfügt, zusammen mit anderen Gesellschaften der Dedalus-Gruppe, über einen Kreditrahmen bei der BNP Paribas, Paris/Frankreich. Die Gesellschaft hat den Kreditrahmen zum 31. Dezember 2023 nicht in Anspruch genommen. Die Gesellschaft nutzt einen gruppenweiten Cash-Pool. 2.5.2. Investitionsanalyse Die Investitionen in das Anlagevermögen betreffend im Wesentlichen die Zugänge bei den Sachanlagen in Höhe von TEUR 3.208. 2.5.3. Liquiditätsanalyse Die Finanzlage stellt sich zum 31. Dezember 2023 wie folgt dar:
Als Folge der Cashflow-Veränderungen erhöhte sich der Finanzmittelfonds von TEUR 2.814 im Vorjahr auf TEUR 4.238 zum 31. Dezember 2023. Die Dedalus HealthCare GmbH war im abgelaufenen Geschäftsjahr aus Sicht der Geschäftsführung jederzeit in der Lage, ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen und erwartet dies auch für 2024. Neben dem Cashflow aus operativer Tätigkeit ist die Liquidität auch durch ein seit März 2022 innerhalb der Dedalus-Gruppe abgeschlossenes Cash-Pooling sowie weiterhin durch einen Kreditrahmen bei der BNP Paribas, Paris/Frankreich, abgesichert. 2.6 Zusammenfassende Aussage über die Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage Die wirtschaftliche Entwicklung der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2023 und das hieraus erzielte Jahresergebnis haben unsere Erwartungen übertroffen. Vor dem Hintergrund der insgesamt schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und der weiteren Implementierung des gruppenweiten ERP-Systems ist der Geschäftsverlauf aus Sicht der Geschäftsführung positiv gelaufen. 3. Chancen- und Risikobericht Nachfolgend sind dieChancen und Risiken absteigend nach ihrer Bedeutung für die Gesellschaft angegeben. 3.1 Chancen und Risiken im operativen Geschäft Die zukünftige Entwicklung des Geschäftes im Gesundheitsmarkt wird stark von den bereits unter Punkt 2. Wirtschaftsbericht geschilderten Faktoren (erschwerte wirtschaftliche und regulatorische Rahmenbedingungen, Investitions- und Entscheidungsstau, Wettbewerbsdruck sowie digitale Transformation) und einer zunehmenden Konzentration im Kundenbereich geprägt sein. Zur Optimierung von Synergieeffekten schließen sich Krankenhausgesellschaften zusammen oder werden durch Investoren übernommen. Damit schrumpft der Markt, während gleichzeitig auch neue Wettbewerber versuchen auf dem Markt Fuß zu fassen. Diese Entwicklung könnte sich negativ auf die Ausdehnung der Umsatzerlöse und das Wachstum des Geschäftsvolumens auswirken. Um den Marktrisiken zu begegnen, hat das Unternehmen vorausschauend bereits früh damit begonnen, neue, investitionsglättende und diversifizierende Geschäftsmodelle zu entwickeln und im Markt zu etablieren. Dazu gehört unter anderem das Geschäftsmodell Advanced Managed Services (AMS). Damit können Krankenhäuser die ORBIS-, Deep Unity-, TIP HCe und HYDMedia-Technologien nutzen, ohne große Erstinvestitionen vornehmen zu müssen. Alternativ dazu wird auch das vollständige Hosting von Kundensystemen über Rechenzentren angeboten. Neben der Pflege der bestehenden Softwareplattform ORBIS und der Implementierung der gesetzlich vorgeschriebenen Änderungen wird die Umsetzung neuer ORBIS-U-Produkte weiter vorangetrieben. Sowohl die Technologie als auch die vollständige Bedienphilosophie werden gänzlich erneuert und ergonomischer gestaltet. Unsere Anwendungen, darunter ORBIS Medication, ORBIS Patient Chart, ORBIS-Wundmanagement, ORBIS Clinical Problems und ORBIS Assisted Coding, wurden umfassend weiterentwickelt. "ORBIS U" repräsentiert eine hochmodulare, web- und cloudfähige Lösung der neuen Generation, die den Benutzer und seine Anforderungen in den Vordergrund stellt. Diese innovative Plattform ermöglicht die geräteunabhängige Nutzung entwickelter Anwendungen auf Desktops, Smartphones und Tablets und stellt damit weitere Chancen für Wachstum am bestehenden Markt für die Gesellschaft dar. 3.2 Bilanzielle und organisatorische Chancen und Risiken Das Risiko von Nacharbeiten und Gewährleistungsfällen wurde auch im Jahr 2023 erneut reduziert, unter anderem bedingt durch eine erneut geringe Mitarbeiterfluktuation. Die Gesellschaft steht aufgrund des Fachkräftemangels vor der Herausforderung, qualifizierte Fachkräfte zu gewinnen. Durch erfolgreiche Maßnahmen zur Mitarbeitergewinnung sowie zu einer geringen Mitarbeiterfluktuation wird dieser Herausforderung begegnet. Ein weiteres Risiko besteht in möglichen Datenschutzverletzungen, insbesondere infolge von Cyberangriffen. Um diesen Risiken zu begegnen, werden die angemessenen technischen und organisatorischen Maßnahmen nach Art. 32 DSGVO ergriffen. Die Sensibilisierung der Mitarbeiter in Bezug auf Datenschutz und Informationssicherheit wird durch regelmäßige Schulungen verbessert. Das Unternehmen verfügt über eine Datenschutzorganisation. Datenschutzbeauftragte sind bestellt. Darüber hinaus verweisen wir auf die im Anhang erwähnten Haftungsverhältnisse. 3.3 Risikomanagement Das Risikomanagement beinhaltet organisatorische, finanzielle, methodische und technische Aspekte, die dazu beitragen, dass das Unternehmen kontinuierlich und wirtschaftlich agieren kann. Der Prozess des Risikomanagements wird als fortlaufender Prozess verstanden, in dem Planung, Umsetzung, Überwachung und Verbesserung kontinuierlich stattfinden. Bei der Dedalus HealthCare GmbH sind verschiedene Controllinginstrumente, interne Kontrollsysteme und Risikomanagement-Prozesse implementiert. Das Integrierte Management System der Dedalus HealthCare GmbH ist nach ISO 9001:2015 (Qualitätsmanagement System), EN ISO 13485:2016 (Qualitätsmanagement System für Medizinprodukte), ISO/IEC 27001:2013 (IT Sicherheit), EU MDR 2017/745 (EC Zertifikat Medizinprodukte Verordnung) und EU MDD 93/42/EEC (EC Zertifikat Medizinprodukte Richtlinie) zertifiziert. Service-Leistungen können für KRITIS-Häuser, die der EU-NIS-Direktive und damit dem IT-Sicherheitsgesetz unterliegen, gemäß den Vorgaben erbracht werden. Für den Geschäftsbereich Advanced Managed Services (AMS) besteht eine Zertifizierung nach ISO/IEC 20000:2018 (IT Service Management) und B3S (Branchenspezifischer Sicherheitsstandard Medizinische Versorgung). Weiterhin gibt es im Bereich Informationstechnik unternehmensweite Richtlinien und Trainings für die Mitarbeiter zum Umgang mit elektronischen Informationen sowie Regelungen zur Nutzung der Informationssysteme. Projekte werden in verschiedenen Planungszyklen kontrolliert und überprüft, so finden zum Beispiel monatliche Projektrentabilitätsmeetings statt, in denen die Projekte zusammen mit dem Controlling diskutiert und analysiert werden. Das finanzseitige Risikomanagement beinhaltet u. a. die regelmäßige Überprüfung der Wertberichtigung auf Forderungen, möglicher Schadensersatzforderungen der Kunden, der Kreditwürdigkeit der Kunden und die Kontrolle der Rechtsfälle. In regelmäßigen regionalen Managementmeetings werden vergangenheitsbezogene und zukünftige Einflussfaktoren auf das Unternehmensergebnis besprochen und diskutiert. Entsprechende Reportings mit Kosten-/Ergebnis-/Plananalysen werden hierzu herangezogen. Nach derzeitigem Kenntnisstand erwartet die Geschäftsführung keine grundlegenden Änderungen der Risiko- und Chancenlage. 4. Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f IV HGB Gemäß § 52 Abs. 2 GmbHG hat die Gesellschafterin der Dedalus HealthCare GmbH in ihrer Sitzung vom 8. Juni 2022 als Zielgröße einen Frauenanteil im Aufsichtsrat von 33 % festgelegt. Es wird beabsichtigt, die Zielquote im Aufsichtsrat bis zum Jahre 2026 zu erreichen. Die Zielgröße zur Frauenquote im Aufsichtsrat wurde per 31. Dezember 2023 nicht erreicht. Durch Neubesetzung des Aufsichtsrates zum 26. Februar 2024 ist die Zielquote erreicht. Die Geschäftsführung hat gemäß § 36 Satz 1 GmbHG für die beiden Führungsebenen unter der Geschäftsführung eine Zielgröße von 8 % für die Führungsebene 1 und 23 % für die Führungsebene 2 festgelegt. Die Frist zur Zielerreichung wurde auf den 30. Juni 2022 terminiert. Anschließend hat die Gesellschafterin der Dedalus HealthCare GmbH gemäß § 36 Satz 1 GmbHG in ihrer Sitzung vom 8. Juni 2022 die Zielgrößen für die Geschäftsführung in Höhe von 0 % und für die erste Führungsebene unter der Geschäftsführung in Höhe von 8 % und für die zweite Führungsebene unter der Geschäftsführung in Höhe von 23 % verabschiedet. Die Zielquoten sollen in den Jahren 2022 bis 2026 bis zu den jeweiligen Abschlussstichtagen erreicht werden. Die Zielgröße in Höhe von 0 % auf Ebene der Geschäftsführung steht vor dem Hintergrund, dass das Engagement für Diversität und die Förderung von Frauen in Führungspositionen in der modernen Unternehmensführung von zentraler Bedeutung ist. Die aktive Repräsentation von Frauen in leitenden Positionen, insbesondere auf Geschäftsführerebene, wird zunehmend als Indikator für fortschrittliche Unternehmenskulturen angesehen. Es wird darauf hingewiesen, dass in direkt verbundenen Unternehmen (Tochter-/Schwestergesellschaften) Frauen bereits erfolgreich in Geschäftsführerpositionen vertreten sind. Diese Konstellation verdeutlicht das grundsätzliche Engagement der Dedalus HealthCare GmbH für Geschlechterdiversität und Chancengleichheit. Die Kernherausforderung bei der Dedalus HealthCare GmbH liegt in den organisatorischen und rechtlichen Rahmenbedingungen. Für den Betrachtungs- und Prognosezeitraum lässt die Notwendigkeit der Wahrung organisatorischer Kontinuität und der Respektierung bestehender vertraglicher Strukturen Veränderungen hin zu einer von 0 % abweichenden Frauenquote auf Geschäftsführungsebene für den hier in den Blick zu nehmenden Zeitraum nicht zu. Zum 31. Dezember 2023 wurde die Zielgröße auf der ersten und zweiten Führungsebene unterhalb der Geschäftsführungsebene erreicht. 5. Prognosebericht Aus dem andauernden Russland-Ukraine-Krieg sind weiterhin keine wesentlichen Risiken für das Geschäft zu erwarten, da weder Kunden- noch Lieferantenbeziehungen in diese Länder existieren. Dementsprechend wurde auch die Prognose nicht angepasst. Aufgrund der Erkenntnisse aus dem Geschäftsjahr 2023 erwarten wir für das Geschäftsjahr 2024 im Vergleich zum Vorjahr moderat steigende Umsatzerlöse und einen Jahresüberschuss, der moderat über dem Niveau des Vorjahres liegt. Auch für das Geschäftsjahr 2025 werden moderat steigende Umsatzerlöse und einen moderat steigender Jahresüberschuss erwartet. Die wichtigsten Elemente der zukünftigen Entwicklung für die Geschäftsjahre 2024 und 2025 sind:
6. Dank an die Mitarbeiter und Kunden Wir danken unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die sich auch im abgelaufenen Geschäftsjahr mit großem Engagement für das Unternehmen und für die Kunden, die im Zentrum unseres Handelns stehen, eingesetzt haben. Wir sind überzeugt, dass wir mit dieser Organisation auch die zukünftigen Herausforderungen gemeinsam meistern werden. Unser Dank gilt in besonderer Weise auch unseren Kunden, mit denen wir in vertrauensvoller und zum Teil auch schon langjähriger Partnerschaft zusammenarbeiten.
Bonn, den 19. Dezember 2024 gez. Winfried Post, Vorsitzender der Geschäftsführung gez. Dieter Nels, Geschäftsführer gez. Michael Strüter, Geschäftsführer Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Dedalus HealthCare GmbH, Bonn Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Dedalus HealthCare GmbH, Bonn, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Dedalus HealthCare GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote), die in Abschnitt "4. Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f IV HGB" des Lageberichts enthalten ist, haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Sonstige Informationen Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote), die in Abschnitt "4. Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f IV HGB" des Lageberichts enthalten ist. Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab. Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die oben genannten sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Köln, den 19. Dezember 2024 KPMG
AG
Tanja Fischer, Wirtschaftsprüferin Björn Lusmeier, Wirtschaftsprüfer BERICHT DES AUFSICHTSRATSDie Geschäftsführung hat den Aufsichtsrat während des Berichtszeitraums umfassend über die Geschäftsentwicklung, die wirtschaftliche Lage des Unternehmens und der einzelnen Geschäftsbereiche sowie über die Finanz- und Investitionsplanung unterrichtet. Darüber hinaus hat die Geschäftsführung regelmäßig über Vorgänge von besonderer Bedeutung berichtet. Im Geschäftsjahr 2023 haben wir die Geschäftsführung der Gesellschaft geprüft, indem wir die Berichte der Geschäftsführung in den Aufsichtsratssitzungen entgegengenommen und erörtert haben. Soweit Maßnahmen der Geschäftsführung aufgrund gesetzlicher oder sonstiger Vorschriften der Zustimmung des Aufsichtsrats bedurften, haben wir uns mit den Angelegenheiten eingehend befasst. Wir haben uns auch über die ordnungsgemäße Buchführung und die Prüfung des Jahresabschlusses informiert. Bei der Beauftragung des Abschlussprüfers wurde auf dessen Unabhängigkeit geachtet. Prozesse von besonderer Bedeutung wurden ausführlich behandelt. Der Jahresabschluss der Dedalus HealthCare GmbH zum 31. Dezember 2023, bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Anhang und Lagebericht, wurde von der KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft geprüft und mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen. Der Bericht der KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft über die Prüfung des Jahresabschlusses 2023 wurde allen Mitgliedern des Aufsichtsrats zur Verfügung gestellt. Der Aufsichtsrat hat den Abschlussprüfer in der Sitzung am 20. Dezember 2024 zum Jahresabschluss befragt. Wir haben den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 und den Lagebericht geprüft. Wir stimmen auch mit dem Ergebnis der Prüfung überein. Nach dem abschließenden Ergebnis der Prüfung des Jahresabschlusses der Dedalus Healthcare GmbH sind keine Einwendungen zu erheben. Wir haben den von der Geschäftsführung aufgestellten Jahresabschluss gebilligt. Aufgrund eines mit der ehemaligen DH Healthcare GmbH (HRB 24099) abgeschlossenen Gewinnabführungsvertrages ist der Aufsichtsrat nicht verpflichtet, der Gesellschafterversammlung einen Gewinnverwendungsvorschlag zu unterbreiten. Dieser Ergebnisabführungsvertrag ist durch die Verschmelzung der ehemaligen Gesellschaften DH Healthcare GmbH (HRB 24099) und Dedalus BidCo GmbH auf die nunmehrige DH Healthcare GmbH (HRB 25633), vormals Dedalus BidCo GmbH, übergegangen. Wir stimmen mit dem Lagebericht des Vorstands überein.
Bonn, 23. Dezember 2024 Der Aufsichtsrat Viktor Janik, Vorsitzender des Aufsichtsrates |
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