MIM Steel Processing GmbH
Selbe AdresseGroßhandel mit Eisenerzen, Eisen, Stahl, Eisen- und Stahlhalbzeug
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Marcus Düber seit 4.3.2019 | Prokura |
Holger Latsch seit 4.3.2019 | Prokura |
Michael Robert Mockenhaupt seit 3.12.2018 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
SCHÄFER Werke GmbH & Co KG, Stahl- und KunststofftechnikNeunkirchenKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2021I. Allgemeine Angaben Mutterunternehmen ist die SCHÄFER Werke GmbH & Co KG, Stahl- und Kunststofftechnik. Sie ist im Handelsregister beim Amtsgericht Siegen unter HR A 5045 eingetragen. Der Sitz der Gesellschaft befindet sich in Neunkirchen. Die SCHÄFER Werke GmbH & Co KG, Stahl- und Kunststofftechnik, ist gemäß § 290 HGB i.V.m. § 264a HGB verpflichtet, einen Konzernabschluss und Konzernlagebericht aufzustellen. Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt worden. II. Konsolidierungskreis und Konsolidierungsgrundsätze In den Konzernabschluss wurden neben der SCHÄFER Werke GmbH & Co KG, Stahl- und Kunststofftechnik, als Mutterunternehmen, die Abschlüsse aller in- und ausländischen Tochterunternehmen einbezogen. Der Konsolidierungskreis umfasst 11 Gesellschaften (davon 2 Auslandsgesellschaften). Die Gesellschaften sind mit Ausnahme der Muttergesellschaft in der gesonderten Aufstellung des Anteilsbesitzes aufgeführt ( Anlage 3 zum Konzernanhang). Die SLW Versicherungsvermittlungs GmbH i.L., Neunkirchen, wird als assoziiertes Unternehmen nach der Equity-Methode gemäß § 311 HGB in den Konzernabschluss einbezogen. Die Schäfer Immobilien GmbH & Co. KG (ehemals: SCHÄFER Lochbleche GmbH & Co KG), Neunkirchen, sowie die SCHÄFER Werke Verwaltungs GmbH, Neunkirchen, sind in 2021 aus dem Konsolidierungskreis ausgeschieden und wurden entkonsolidiert. Die SSI Schäfer Bürosysteme GmbH wurde in 2021 mit der SCHÄFER Ausstattungssysteme GmbH verschmolzen. Die Aufstellung der Konzernbilanz und der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte nach folgenden Grundsätzen:
Die im Vorjahr angewendeten Konsolidierungsmethoden wurden beibehalten. III. Währungsumrechnung 1. Die Umrechnung der Bilanzwerte der einbezogenen ausländischen Gesellschaften erfolgte, da die Jahresabschlüsse nicht in Euro aufgestellt wurden, bis auf das Eigenkapital, das zu historischen Kursen umgerechnet wurde, einheitlich zu den Devisenkassamittelkursen am Abschlussstichtag. Der Differenzbetrag zum jeweiligen Einstandskurs wird erfolgsneutral als separater Posten "Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung" erfasst. Umrechnungsdifferenzen im Brutto-Anlagengitter wurden mit den jeweiligen Anschaffungs-/Herstellungskosten bzw. kumulierten Abschreibungen erfolgsneutral verrechnet. 2. In den Gewinn- und Verlustrechnungen der ausländischen Gesellschaften, da nicht in Euro aufgestellt, sind alle Aufwendungen und Erträge grundsätzlich zu Jahresdurchschnittskursen umgerechnet worden. Die Unterschiedsbeträge aus der Anwendung unterschiedlicher Umrechnungskurse zwischen Gewinn- und Verlustrechnung und Bilanz wurden ebenfalls erfolgsneutral in dem Posten "Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung" verrechnet. 3. Bei der Währungsumrechnung in den Einzelabschlüssen wurden die Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Transaktionen während des Geschäftsjahrs sind zum jeweiligen Tagesdurchschnittskurs umgerechnet worden. IV. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 1. Sämtliche Abschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften sind, soweit sie noch nicht nach den deutschen handelsrechtlichen Gliederungs- und Bewertungsvorschriften aufgestellt waren und soweit die Abweichungen wesentlich waren, entsprechend angepasst worden. Im Rahmen der Abfindung eines Gesellschafters in 2016 wurden anteilige stille Reserven im Einzelabschluss des Mutterunternehmens in Höhe von TEUR 8.492 ergebnisneutral als Aufstockung der Buchwerte bilanziert. Abweichend hiervon wurde in Übereinstimmung mit § 308 Abs. 1 HGB i.V.m. IDW RS HFA 7 im Konzernabschluss der Abfindungsmehrbetrag mit den Rücklagen verrechnet. 2. Soweit bei der Kapitalkonsolidierung die Beteiligungsbuchwerte niedriger als der Betrag des aufzurechnenden Eigenkapitals sind, ergibt sich ein passiver Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung (TEUR 4.819, Vorjahr: TEUR 4.825), der in Vorjahren mit TEUR 4.797 (Vorjahr: TEUR 4.804) den Rücklagen zugerechnet und in Höhe TEUR 21 ergebniswirksam aufgelöst worden ist. Soweit die Beteiligungsbuchwerte höher als die entsprechenden Eigenkapitalanteile waren, sind die sich ergebenden Unterschiedsbeträge in Höhe von TEUR 2.499 im Vorjahr durch Aufdeckung von stillen Reserven aktiviert worden. 3. Immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten aktiviert. Die entgeltlich erworbenen gewerblichen Schutzrechte und ähnlichen Rechte sowie Lizenzen an solchen Rechten werden planmäßig zwischen 2 und 7 Jahren ab Erwerbszeitpunkt linear sowie außerplanmäßig abgeschrieben. Die Abschreibungen der Geschäfts- oder Firmenwerte erfolgen über 5 Jahre. Die erwartete Nutzungsdauer der Kundenbeziehungen begründet die Abschreibung der Geschäfts- oder Firmenwerte über 5 Jahre. 4. Die Gegenstände des Sachanlagevermögens werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten vermindert um planmäßige und bei außergewöhnlichen Wertminderungen gekürzt um außerplanmäßige Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen bemessen sich unter Zugrundelegung einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von 2 bis 20 Jahren für das bewegliche Sachanlagevermögen und längstens 50 Jahren für das abnutzbare unbewegliche Anlagevermögen nach der degressiven mit Übergang zur linearen Methode sowie der linearen Methode. Bei den einbezogenen Auslandsgesellschaften sind die dort festgelegten Nutzungsdauern für die jeweiligen Wirtschaftsgüter in den Konzernabschluss übernommen worden, soweit sie mit den deutschen Rechnungslegungsvorschriften vereinbar sind. 5. Die in den Finanzanlagen enthaltenen Beteiligungen an assoziierten Unternehmen sind zum fortgeschriebenen Wert at equity bilanziert. Ausleihungen sind mit den Anschaffungskosten oder zum niedrigeren beizulegenden Zeitwert bewertet. 6. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Waren sind zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren Wiederbeschaffungspreis bewertet. Die Bewertung der fertigen und unfertigen Erzeugnisse erfolgt zu Herstellungskosten, wobei in angemessenem Umfang Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen auf das der Fertigung dienende Sachanlagevermögen einbezogen sind. Zur verlustfreien Bewertung und zur Berücksichtigung von Bestandsrisiken, die sich aus langer Lagerdauer oder geminderter Verwertbarkeit ergeben, wurden angemessene Abwertungen vorgenommen. Für Magazinware wurden Festwerte gemäß § 240 Abs. 3 HGB gebildet. Der Ansatz der geleisteten Anzahlungen erfolgte mit dem Nennbetrag. Im Konzernabschluss zum 31. Dezember 2021 werden gem. § 268 Abs. 5 Satz 2 HGB i.V.m. § 298 Abs. 1 HGB erhaltene Anzahlungen in voller Höhe offen von den Vorräten abgesetzt. Die Bewertung erfolgt mit dem Erfüllungsbetrag. 7. Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und liquide Mittel sind mit dem Nennbetrag angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ist allen erkennbaren Einzelrisiken und dem allgemeinen Kreditrisiko durch angemessene Abwertungen Rechnung getragen worden. 8. Die Bewertung der Wertpapiere des Umlaufvermögens erfolgte zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren Börsenkurs oder beizulegenden Wert am Abschlussstichtag. 9. Die Rechnungsabgrenzungsposten betreffen kurz- und mittelfristige Abgrenzungen. 10. Die aktiven latenten Steuern resultieren aus Konsolidierungsmaßnahmen auf Konzernabschlussebene aufgrund von temporären Differenzen. Von dem Aktivierungswahlrecht für latente Steuern aus den einbezogenen Einzelabschlüssen wurde kein Gebrauch gemacht. In der Konzernbilanz werden aktive und passive latente Steuern saldiert ausgewiesen. 11. Investitionszuschüsse und Investitionszulagen zum Anlagevermögen sind in einen Sonderposten eingestellt worden, der zur periodengerechten Abgrenzung entsprechend den Abschreibungen der bezuschussten Anlagegüter aufgelöst wird. 12. Die Rückstellungen für Pensionen sind ausschließlich bei den deutschen Gesellschaften angefallen und nach versicherungsmathematischen Grundsätzen gebildet worden. Die zugrundeliegenden Annahmen sind in der folgenden Tabelle zusammengefasst:
Als Rechnungszins für die Pensionsrückstellungen wurde der von der Deutschen Bundesbank nach der Maßgabe der Rückstellungsabzinsungsverordnung veröffentlichte Zehn-Jahres-Durchschnittszins zum 31. Dezember 2021 bei einer Laufzeit von 15 Jahren zugrunde gelegt (Inanspruchnahme der Vereinfachungsregelung des § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB). Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinses aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren beträgt TEUR 396. Die Gesellschaft macht von der Möglichkeit des Wahlrechts aus der Veränderung des Rechnungszinses Gebrauch und hat den Differenzbetrag aus Dienstzeitaufwand und den im Geschäftsjahr erbrachten Leistungszahlungen im operativen Ergebnis als Personalaufwand erfasst. Im Rahmen der Rückstellung für Altersteilzeit wurden die unentziehbaren Möglichkeiten der Arbeitnehmer zur Inanspruchnahme der Altersteilzeitregelung in Höhe der voraussichtlich entstehenden Aufstockungsbeträge und der Erfüllungsrückstände berücksichtigt. Die sonstigen Rückstellungen tragen in angemessenem Umfang und nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung sowie unter Berücksichtigung der kaufmännischen Vorsicht allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten Rechnung. Die Rückstellungen wurden zum notwendigen Erfüllungsbetrag bewertet. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden von der Deutschen Bundesbank nach Maßgabe der Rückstellungsabzinsungsverordnung veröffentlichten Sieben-Jahres-Durchschnittszins zum 31. Dezember 2021 abgezinst worden. 13. Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Im Geschäftsjahr hat das Mutterunternehmen von Tochterunternehmen Ausschüttungen in Höhe von TEUR 7.000 phasengleich vereinnahmt. Auf den Gesellschafter-Darlehenskonten wurde die anrechenbare Kapitalertragsteuer als Entnahme erfasst. V. Erläuterungen zur Konzernbilanz 1. Bilanzgliederung Aus Gründen der Bilanzklarheit sind sämtliche Forderungen gegen und Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen der Schäfer-Gruppen, die nicht zu den verbundenen bzw. Beteiligungsunternehmen i.S.d. § 271 HGB gehören, gesondert ausgewiesen. 2. Anlagevermögen Die Darstellung der Entwicklung des Anlagevermögens erfolgt gemäß § 284 Abs. 3 HGB nach der sog. Bruttomethode und ist aus der Anlage 1 zum Konzernanhang ersichtlich. 3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen gegen Unternehmen der Schäfer-Gruppen, soweit nicht verbundene oder Beteiligungsunternehmen entfallen ausschließlich auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Unter den sonstigen Vermögensgegenständen sind noch nicht verrechenbare Vorsteuern in Höhe von TEUR 717 ausgewiesen. Sie entstehen rechtlich erst nach dem Abschlussstichtag. 4. Aktive latente Steuern Die latenten Steuern entfallen ausschließlich auf Sachverhalte aus dem Konzernabschluss (Konsolidierungsmaßnahmen). Für die Berechnung der latenten Steuern wurden unternehmensindividuelle Steuersätze sowie ein Konzernsteuersatz von 29 % (Vorjahr: 29 %) zugrunde gelegt. Die sich ergebende Differenz resultiert im Wesentlichen aus der Zwischenergebniseliminierung. 5. Eigenkapital Der in den Bilanzgewinn einbezogene Gewinnvortrag beträgt TEUR 180.697. 6. Sonderposten für Investitionszuschüsse und Investitionszulagen zum Anlagevermögen Der ausgewiesene Betrag entfällt mit TEUR 454 auf Investitionszuschüsse und mit TEUR 667 auf Investitionszulagen. 7. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten überwiegend Rückstellungen aus dem Personalbereich (TEUR 5.899) sowie Garantierückstellungen von TEUR 2.807. 8. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sind in einem Verbindlichkeitenspiegel in der Anlage 2 zum Konzernanhang dargestellt. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen der Schäfer-Gruppen, soweit nicht verbundene oder Beteiligungsunternehmen, entfallen in Höhe von TEUR 29 auf Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Aus der Lieferung von Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen, Halbfabrikaten und Waren sowie Gegenständen des Sachanlagevermögens resultieren die üblichen Eigentumsvorbehalte. 9. Haftungsverhältnisse Im Rahmen von abgeschlossenen Cash-Pool-Vereinbarungen haftet der Konzern gesamtschuldnerisch für die Inanspruchnahme der Kontokorrent-Kreditlinie durch ein anderes Unternehmen. Zum Abschlussstichtag bestanden keine Verbindlichkeiten aus dem Kontokorrentkredit. Aufgrund von mit zwei Kreditinstituten vereinbarten Dispositions- bzw. Avalkreditrahmen über insgesamt EUR 120,0 Mio. haftet der Konzern neben einem anderen Unternehmen als Gesamtschuldner. Zum 31. Dezember 2021 bestand keine Inanspruchnahme durch das andere Unternehmen. Eine Inanspruchnahme aus der gesamtschuldnerischen Haftung des Konzerns ist aufgrund der wirtschaftlichen Situation des nahestehenden Unternehmens nicht wahrscheinlich. 10. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Aus Miet-, Pacht- und Leasingverträgen resultieren folgende finanzielle Verpflichtungen:
Es bestehen keine besonderen Chancen und Risiken. Daneben besteht ein Bestellobligo in Höhe von TEUR 3.150. 11. Derivative Finanzinstrumente und Bewertungseinheiten Derivative Finanzinstrumente, wie z.B. Devisentermingeschäfte, werden grundsätzlich für Sicherungszwecke eingesetzt, um Währungsrisiken aus dem operativen Geschäft zu reduzieren. Am Abschlussstichtag bestehen 7 Vereinbarungen zum Kauf von USD auf Termin (USD 17,8 Mio.). Die Devisentermingeschäfte wurden zur Absicherung des Kursrisikos im Zusammenhang mit vertraglich vereinbarten Materialeinkäufen in Fremdwährung (Grundgeschäft) abgeschlossen. Die Sicherungsgeschäfte ermöglichen, dass die Fremdwährungs-Cashflows der Grundgeschäfte zu einem vorher festgelegten Kurs umgetauscht werden. Die Laufzeiten der Sicherungsgeschäfte entsprechen der voraussichtlichen Laufzeit der Grundgeschäfte (vereinbarter Liefertermin), die Beträge sind deckungsgleich. Materialeinkäufe und Devisentermingeschäfte bilden eine Bewertungseinheit im Sinne von § 254 HGB. Daneben besteht eine Vereinbarung zum Verkauf von GBP auf Termin (GBP 80.000,00) zur Absicherung des Kursrisikos zukünftiger operativer Umsätze in Fremdwährung für bestehende Aufträge (Grundgeschäft). Sie dient der (Teil)absicherung des Kursrisikos der zu späteren Zeitpunkten entstehenden Fremdwährungsforderungen (zukünftige Zahlungseingänge). Laufzeit und Volumen des Sicherungsgeschäfts entsprechen denen des Grundgeschäfts. Es handelt sich um eine Bewertungseinheit im Sinne des § 254 HGB. Grundgeschäfte und Sicherungsgeschäfte sind gegenläufig und weisen die gleiche Sensitivität zum Basiswert Tageskurs auf. Die Wertänderungen gleichen sich nach Abwicklung der jeweiligen Positionen aus. Es handelt sich um Micro-Hedges. Zur bilanziellen Abbildung wird die Einfrierungsmethode verwendet. Weitere derivative Finanzinstrumente, die nicht Sicherungszwecken dienen, wurden nicht abgeschlossen. 12. Vergleichbarkeit der Konzernbilanz und der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung Durch die Entkonsolidierung der oben genannten Gesellschaften, reduzieren sich insbesondere folgende Posten der Konzernbilanz und Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung im Vergleich zum Vorjahr:
VI. Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung 1. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse gliedern sich nach Eliminierung der Innenumsätze wie folgt:
2. Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Auflösung von Sonderposten für Investitionszulagen und Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen in Höhe von TEUR 78 enthalten. Außerdem sind periodenfremde Erträge aus Schadenersatzzahlungen/ Versicherungserstattungen von TEUR 2.196, aus der Auflösung von Wertberichtigungen von TEUR 1.339, aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 879, aus der Ausbuchung von Verbindlichkeiten von TEUR 192, aus Abgängen des Anlagevermögens von TEUR 4 und aus Zahlungseingängen auf ausgebuchte Forderungen von TEUR 8 sowie aus Erstattungen für Vorjahre von TEUR 67 unter diesem Posten ausgewiesen. Weiterhin enthält der Posten Erträge aus öffentlichen Überbrückungshilfen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie vom tschechischen Staat in Höhe von TEUR 456 sowie TEUR 911 Erträge aus Entkonsolidierungen und dem Verkauf von bisher einbezogenen Tochtergesellschaften. 3. Personalaufwand Die erstatteten pauschalierten Sozialversicherungsbeiträge (analog Kurzarbeitergeld) wurden mit den sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung verrechnet. Aufgrund einer Neugestaltung der Betriebsvereinbarung für Zuwendungen bei Dienstjubiläen beträgt die Zuführung zur Rückstellung für Jubiläumszuwendungen im Geschäftsjahr TEUR 804. Im Vorjahr ergab sich eine Zuführung zur Rückstellung von TEUR 16. 4. Abschreibungen Der Posten enthält außerplanmäßige Abschreibungen auf nicht mehr nutzbare Betriebs- und Geschäftsausstattung in Höhe von TEUR 45. 5. Sonstige betriebliche Aufwendungen Unter diesem Posten werden unter anderem periodenfremde Aufwendungen aus Forderungsverlusten bzw. aus Zuführungen zu Wertberichtigungen in Höhe von TEUR 1.868, aus Nachzahlungen für Vorjahre in Höhe von TEUR 112 und aus Aufwendungen aus Anlagenabgängen in Höhe von TEUR 15 ausgewiesen. Daneben beinhaltet der Posten sonstige Steuern in Höhe von TEUR 363. 6. Steuern vom Einkommen und Ertrag Der Posten enthält Nachzahlungen für Vorjahre in Höhe von TEUR 64 sowie Erstattungen für Vorjahre in Höhe von TEUR 22. 7. Abschlussprüferhonorar Das Gesamthonorar für den Konzernabschlussprüfer beträgt TEUR 259, davon TEUR -1 für Vorjahre, und entfällt in voller Höhe auf Abschlussprüfungsleistung-en für einbezogene Einzelabschlüsse und den Konzernabschluss. VII. Kapitalflussrechnung Finanzmittelfonds Der Finanzmittelfonds setzt sich wie folgt zusammen:
VIII. Ergebnisverwendung Der Jahresüberschuss des Mutterunternehmens 2021 wurde in Höhe von TEUR 577 den Rücklagen zugeführt und mit dem übersteigenden Betrag in Höhe von TEUR 8.688 den Gesellschafterkonten gutgeschrieben. IX. Sonstige Angaben 1. Mitarbeiter Im Jahresdurchschnitt wurden beschäftigt:
2. Geschäftsführung Der persönlich haftende Gesellschafter sowie die Geschäftsführer der Komplementärin Pfannenberg GmbH haben Bezüge in Höhe von TEUR 1.798 erhalten. Für die Versorgungsbezüge von Hinterbliebenen früherer Mitglieder der Geschäftsführung bestehen bilanzierte Pensionszusagen mit einem Barwert zum Bilanzstichtag von TEUR 568 (Vorjahr: TEUR 478). 3. Anteilsbesitz Einzelheiten zum Anteilsbesitz zeigt die entsprechende Aufstellung (Anlage 3 zum Konzernanhang). 4. Unbeschränkt haftende Gesellschafterin Die in den Konzernabschluss einbezogene Pfannenberg GmbH, Neunkirchen, ist unbeschränkt haftende Gesellschafterin der SCHÄFER Werke GmbH & Co KG, Stahl- und Kunststofftechnik, Neunkirchen. 5. Inanspruchnahme von Befreiungsvorschriften Konzernabschluss und Konzernlagebericht der SCHÄFER Werke GmbH & Co KG, Stahl- und Kunststofftechnik, Neunkirchen, haben für die in der Anteilsbesitzliste (Anlage 3 zum Konzernanhang) entsprechend gekennzeichneten Tochterunternehmen befreiende Wirkung im Sinne von § 264 Abs. 3 HGB. Darüber hinaus nimmt die SCHÄFER Werke GmbH & Co KG, Stahl- und Kunststofftechnik, die Befreiungsvorschrift des § 264b HGB hinsichtlich der Aufstellung eines Lageberichts und der Offenlegung des Abschlusses in Anspruch. X. Ereignisse nach dem Abschlussstichtag Die Entwicklungen in der Ukraine werden u.a. zu einer deutlichen Erhöhung der Beschaffungs- und Energiepreise führen. Inwieweit diese Erhöhungen an unsere Kunden weitergegeben werden können, ist derzeit nicht abschließend beurteilbar.
Neunkirchen, den 8. November 2022 Pfannenberg GmbH Michael Mockenhaupt Guido Klinkhammer Marcus Düber Aufstellung des Anteilsbesitzes
1) Befreiung von der Offenlegung
gemäß § 264 Abs. 3 HGB
2) Befreiung Aufstellung Lagebericht
gemäß § 264 Abs. 3 HGB
Konzernbilanz zum 31. Dezember 2021Aktiva
Passiva
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2021
Brutto-Anlagengitter
Entwicklung des Konzerneigenkapitals (Konzerneigenkapitalspiegel) für das Geschäftsjahr 2021/2020 SCHÄFER Werke GmbH & Co KG, Stahl- und Kunststofftechnik, Neunkirchen
1) Entspricht dem Gewinnvortrag
Konzern-Kapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr 2021
Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 20211. Grundlagen des Konzerns Die SCHÄFER Werke Gruppe agiert maßgeblich rund um ihre Kernkompetenz "Stahlverarbeitung" in den beiden Geschäftsbereichen: • Stahl Der Geschäftsbereich Stahl beinhaltet die Geschäftsfelder Stahl-Service und Lochbleche. Dieser Bereich umfasst den Handel mit industriellen Rohstoffen und Fertigerzeugnissen aller Art, den Betrieb von zwei Stahl-Service Centern sowie die Produktion und den Vertrieb von Lochblechen für die verarbeitende Industrie in unterschiedlichen Materialien, individuellen Lochbildern und auf Kundenwunsch auch mit erweiterten Anarbeitungsschritten. • Produktion Der Geschäftsbereich Produktion beinhaltet die Geschäftsfelder Getränkebehälter, Industriecontainer aus Edelstahl sowie Gehäuse und Lösungen. Zum Geschäftsfeld Getränkebehälter gehören die Entwicklung, Konstruktion, Produktion und der Vertrieb internationaler Behälterlösungen mit Schwerpunkt für die Getränkeindustrie. Das Geschäftsfeld Industriecontainer aus Edelstahl umfasst die Entwicklung, Konstruktion, Produktion und den Vertrieb internationaler kundenspezifischer Behälterlösungen für flüssige und pastöse Stoffe sowie Schüttgüter inklusive Komponenten und Ersatzteile. Das Geschäftsfeld Gehäuse und Lösungen beinhaltet die Bereiche IT-Systems, Industriegehäuse und Einrichtungssysteme (LBE + Büro) und umfasst die Entwicklung, Konstruktion, Produktion und den Vertrieb von Rack-, Kühlungs- und Einhausungslösungen für Rechenzentren, Racklösungen für Applikationen in der Netzwerktechnik, Sonder- und Standard-Gehäuselösungen, Baugruppen für den Einsatz zur Aufnahme von Elektronik, Elektrik- und Stromverteilungskomponenten sowie Möbeln aus Stahlfeinblech sowie Holz für Büro und Betrieb, die in hohem Maße über ein Handelsunternehmen oder auch als OEM-Produkte im Direktgeschäft vertrieben werden. Zur SCHÄFER Werke GmbH & Co KG, Stahl- und Kunststofftechnik, als Mutterunternehmen, gehören 10 in- und ausländische Tochter- bzw. assoziierte Unternehmen. Zur Gruppe gehören fünf Werke an vier Standorten in Deutschland und ein Werk an einem Standort in Tschechien, sowie eine Vertriebs- und Servicegesellschaft in den USA. 2. Wirtschaftsbericht 2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) fällt im Jahr 2021 nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 2,7 % höher aus als im Vorjahr. Die konjunkturelle Entwicklung war auch im Jahr 2021 stark abhängig vom Corona-Infektionsgeschehen und den damit einhergehenden Schutzmaßnahmen. Trotz dieser Umstände und zunehmender Liefer- und Materialengpässe konnte sich die deutsche Wirtschaft in fast allen Wirtschaftsbereichen nach dem Einbruch im Vorjahr erholen, wenngleich die Wirtschaftsleistung das Vorkrisenniveau noch nicht wieder erreicht hat. Der russische Angriffskrieg auf die Ukraine belastet die diesjährigen Aussichten für die Weltwirtschaft und bringt große politische Unsicherheit mit sich. Anhaltend hohe Preise für Energie und Rohstoffe sowie der Ausfall von Nahrungsmittel- und Düngemittelexporten aus der Ukraine und Russland sind die Auswirkungen. In der Folge dessen, korrigiert der IWF seine Wachstumsvorhersage für 2022 nochmal nach unten und rechnet nur noch mit einem weltweiten Wachstum von 3,2 %, was eine Herabsetzung um 0,4 Prozentpunkte gegenüber der Annahme im April bedeutet. Nach einem kräftigen Jahresauftakt kühlt sich die deutsche Wirtschaft seit dem Sommer ab. Die hohen Inflationsraten lassen die realen Einkommen der privaten Haushalte sowie deren Ersparnisse dahinschmelzen und reduzieren ihre Kaufkraft, was zunehmend zu Kaufzurückhaltung in den konsumnahen Bereichen führt. Auch das verarbeitende Gewerbe erfuhr im Sommer einen Dämpfer. Zum einen behindern anhaltende Lieferschwierigkeiten bei Rohstoffen und Vorprodukten die Produktion. Zum anderen leidet die Nachfrage unter den hohen Preisen und der globalen Konjunkturabschwächung. Das Ifo-Institut erwartet jedoch, dass die rückläufigen Auftragseingänge aufgrund gut gefüllter Auftragsbücher bisher zu keinem nennenswerten Einbruch in der Produktion geführt haben. Bei der Baukonjunktur zeichnet sich hingegen schon ein deutlicher Abschwung ab, was insbesondere auf hohe Baukosten sowie zusätzliche Finanzierungskosten aus der Zinswende zurückgeführt wird. Insgesamt wird sich die konjunkturelle Abkühlung weiter fortsetzen. Während die Wirtschaftsleistung im dritten Quartal 2022 noch stagnieren dürfte, wird sie in den beiden Quartalen des Winterhalbjahres voraussichtlich um 0,2 % bzw. 0,4 % schrumpfen, wofür insbesondere ein Rückgang der privaten Konsumausgaben verantwortlich sein dürfte. Alles in allem prognostiziert das Ifo-Institut in seiner Konjunkturprognose Herbst, dass das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2022 um 1,6 % zulegen und im kommenden Jahr um 0,3 % schrumpfen wird. Die Inflationsrate wird für 2022 insbesondere durch die massive Verteuerung der Energiekosten bei durchschnittlich 8,1 % liegen und für 2023 mit 9,3 % vorhergesagt. Im Zuge der konjunkturellen Abkühlung wird sich der Beschäftigungsaufbau vorübergehend verlangsamen. Als Risiken für die Konjunkturprognose nennt das Ifo-Institut die Ungewissheit über den weiteren Verlauf der Energiepreise und deren Überwälzung durch die Energieversorger an die Verbraucher. Außerdem ist unklar, wie die privaten Haushalte auf die hohen Preisanstiege und die damit einhergehenden Liquiditätsengpässe reagieren. Und zusätzlich bestehen auch noch Risiken bezüglich der Lieferkettenproblematik und dem weiteren Verlauf der Corona-Pandemie, was ebenfalls maßgeblichen Einfluss auf den weiteren Konjunkturverlauf nehmen kann. Von zentraler Bedeutung für die SCHÄFER Werke-Gruppe ist insbesondere die Entwicklung der deutschen Automobilindustrie. Die internationalen Automobilmärkte haben ein turbulentes Jahr 2021 hinter sich: Während insbesondere in der ersten Jahreshälfte aufgrund des niedrigen Vorjahresvergleichs und aufgrund von Nachholeffekten teilweise deutliche Zuwächse realisiert werden konnten, zeichnete sich in der zweiten Jahreshälfte ein deutlich negatives Bild ab. Insbesondere der Mangel an Halbleitern strapazierte die weltweiten Lieferketten. Daneben machen Knappheit bei weiteren Vorprodukten und Rohstoffen sowie steigende Preise für Energie und Logistik der Industrie zu schaffen. Von den drei größten Absatzregionen musste im Gesamtjahr 2021 einzig Europa (EU-27, Europäische Freihandelsassoziation EFTA und Vereinigtes Königreich) einen Rückgang verbuchen. In den USA und in China legte der Absatz hingegen leicht zu. Laut Pressemeldung des VDA am 15. Juli 2022, zeichneten die internationalen Automobilmärkte im ersten Halbjahr 2022 ein durchwachsenes Gesamtbild. Noch immer belasten gestörte Wertschöpfungs- und Logistikketten Märkte und Produktion, insbesondere der Halbleitermangel wirkte limitierend. Der Krieg in der Ukraine sorgt vorrangig in Europa weiterhin für Verunsicherung. Die hohe Preisdynamik in den USA und in Europa belasten die Märkte zusätzlich. Der europäische Pkw-Markt (EU27, EFTA & UK) hat im ersten Halbjahr ein Volumen von 5,6 Mio. Pkw erreicht und lag somit 14 % unter dem Vorjahresniveau. Auf dem US-Light-Vehicle-Markt (Pkw und Light Trucks) wurden im ersten Halbjahr 6,8 Mio. fabrikneue Fahrzeuge verkauft (-18 %). Der chinesische Pkw-Markt ist in der ersten Jahreshälfte um knapp 4 % gewachsen. In den ersten sechs Monaten wurden insgesamt 10,2 Mio. Pkw verkauft. Für den Pkw-Weltmarkt geht der VDA in seiner im September veröffentlichten Prognose für 2022 von einem Absatzvolumen auf Vorjahresniveau aus. Diese schwarze Null entspricht einem Absatzvolumen von 71,4 Mio. Pkw. Das sind 9,2 Mio. Pkw weniger als im Vor-Corona-Jahr 2019 und sogar 13,0 Mio. Pkw weniger als noch im Jahr 2018. Ebenfalls wichtig für die Gruppe ist die Entwicklung der Brauwirtschaft. Der Barth-Haas-Bericht 2021 dokumentiert, dass sich die internationale Braubranche im Jahr 2021 von den Folgen der Corona-Pandemie teilweise erholt hat und der weltweite Bierausstoß gegenüber dem Vorjahr um rund 4 % angestiegen ist, damit allerdings noch nicht wieder das Niveau von 2019 vor Beginn der Pandemie erreichen konnte. Für das laufende Jahr 2022 wird hingegen wieder ein Rückgang beim weltweiten Bierausstoß erwartet, was vor allem sinkender Produktion in der Ukraine, Belarus, und Russland geschuldet sei, denn diese drei Länder stehen für ca. 5 % des Weltbierausstoßes. Ein weiteres Risiko entsteht aus der vorherrschenden Frage der Gasversorgung, denn Brauereien zählen zu den Industrien mit dem höchsten Gasbedarf, da in Sudhäusern traditionell Gasbrenner zum Einsatz kommen. 2.2 Geschäftsverlauf 2021 Der Geschäftsverlauf der SCHÄFER Werke Gruppe im Jahr 2021 kann trotz der durch die Corona-Pandemie verursachten vielfältigen Herausforderungen insgesamt als sehr gut bewertet werden. Der Umsatz, wie auch der Absatz, lagen über dem Vorjahreszeitraum und der für 2021 vorgenommenen Planung, da insbesondere die Preissteigerungen über den im Planungsprozess bereits berücksichtigten Annahmen lagen. 2.2.1 Absatz- und Umsatzentwicklung Die Umsatzerlöse lagen gegenüber dem Vorjahr um EUR 272,9 Mio. bzw. 37,1 % über dem Vorjahresniveau und betrugen insgesamt EUR 1.009,5 Mio. Der Exportanteil hat sich auf 24,7 % vermindert, gegenüber dem Vorjahreswert von 26,9 %. Situation auf dem Stahl-Service Markt Niedrige Bestände in der gesamten Lieferkette sowie Kapazitäts- und Lieferprobleme der Stahlwerke trafen im ersten Halbjahr 2021 auf eine sehr hohe Stahlnachfrage in allen stahlverarbeitenden Branchen. In der Folge dieser Knappheit kam es bei vielen Unternehmen zu Produktionsunterbrechungen aufgrund von fehlendem Vormaterial. Der Stahlpreis verdoppelte sich in wenigen Monaten auf ein noch nie dagewesenes Preisniveau und obwohl der Stahlbedarf in der Automobilbranche im zweiten Halbjahr aufgrund des Mangels an Halbleitern deutlich zurückging, stieg der Stahlpreis im zweiten Halbjahr weiter an. Der wertmäßige Umsatz dieses Bereiches stieg um 42,6 % gegenüber dem Jahr 2020 an, was neben einer Absatzsteigerung maßgeblich auf die beschriebene Preisentwicklung zurückzuführen ist. Situation auf dem Lochblechmarkt Auch der Bereich Lochbleche konnte von den gestiegenen Preisen der eingesetzten Materialien profitieren, sodass im Jahr 2021 der Umsatz +32,5 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum betrug und ein Absatz auf Vorjahresniveau generiert werden konnte. Die im Jahr 2020 gestartete Integration des Bereiches Lochbleche in die EMW Stahl Service GmbH, Neunkirchen, konnte am 1. Mai 2021 erfolgreich vollzogen werden. Im abgelaufenen Geschäftsjahr konnten neue Anarbeitungsprojekte gewonnen werden und es wurden interessante Projekte mit namhaften Partnern aus dem Energiesektor gestartet. Situation auf dem Containermarkt Der Bereich Getränkebehälter hatte weiterhin mit den Folgen der Pandemie zu kämpfen. Durch die weltweite Schließung von Restaurants und Bars und den Absagen von öffentlichen Events wurde das Neugeschäft massiv beeinflusst, und der Auftragseingang ist bis in das erste Halbjahr 2021 weiterhin fast vollständig eingebrochen. Die im Sommer vorgenommenen Lockerungen und Öffnungen sorgten für erste Auftragseingänge aus internationalen Märkten, wobei die Nachfrage aus der DACH-Region weiterhin als sehr zurückhaltend eingeordnet werden musste. Somit lag der Umsatz des Bereiches in der Folge der Marktsituation mit -29,8 % deutlich unter dem Niveau des Vorjahres, der Absatzrückgang fiel mit -35,5 % gegenüber 2020 aus. Bei Industriecontainern lag der Umsatz im Geschäftsjahr 2021 10,5 % über dem Niveau des Vorjahres, das im Budget angesetzte Planniveau wurde damit erreicht. Nachdem das erste Halbjahr 2021 am Standort in Tschechien sehr von coronabedingten Ausfällen betroffen war, aber auch bei Zulieferern und Transportunternehmen Ausfälle festgestellt werden mussten, konnte der Rückstand im zweiten Halbjahr unter stabileren und besser kalkulierbareren Verhältnissen aufgeholt und kompensiert werden. Situation im Bereich Gehäuse und Lösungen Im Bereich Gehäuse und Lösungen ist es gelungen, die geschaffenen Voraussetzungen weiterhin in positive Umsatz- und Ergebnisbeiträge umzusetzen. Im Bereich IT hat sich der positive Trend der Vorjahre weiter fortgesetzt und es konnten einige große Projekte mit namenhaften neuen Kunden gewonnen werden, sodass der Umsatz mit +13,6 % gegenüber Vorjahr abgeschnitten hat. Für den Bereich Einrichtungssysteme (LBE + Büro) haben sich die prognostizierten Vorteile aus der Zusammenführung der beiden Fertigungsstandorte auch in Realität deutlich gezeigt. Der Umsatz konnte um 14,3 % gegenüber dem Jahr 2020 gesteigert werden und außerdem wurden im Rahmen einer Werksentwicklungsplanung anstehende Investitionen in Maschinen und Anlagen ausgearbeitet, wodurch eine weitere Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit gewährleistet werden soll. 2.2.2. Materialsituation und Preise Stahlmarktsituation Die sich bereits Ende 2020 abzeichnende Materialpreisverteuerung hat sich auch im Jahr 2021 weiter fortgesetzt. Niedrige Bestände in der gesamten Lieferkette sowie Kapazitäts- und Lieferprobleme der Stahlwerke trafen auf eine sehr hohe Stahlnachfrage in allen stahlverarbeitenden Branchen, was zu einer extremen Verteuerung in wenigen Monaten auf ein nie dagewesenes Preisniveau geführt hat und obwohl der Stahlbedarf der Automobilbranche im zweiten Halbjahr aufgrund des Mangels an Halbleitern deutlich zurückging, stieg der Stahlpreis im zweiten Halbjahr weiter an, da die Nachfrage aus den weiteren Industrien, insbesondere der Baubranche, konstant hoch war. Edelstahl Auch bei Edelstahl zeigt sich im Jahr 2021 eine Fortschreibung der gegen Ende des Jahres 2020 begonnenen Verteuerung des Materialpreises, die auf ein anfängliches Ungleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage zurückgeführt werden konnte, was sich bis ins erste Halbjahr 2021 zusätzlich in massiv verlängerten Lieferzeiten widergespiegelt hat. 2.2.3 Personalentwicklung Die durchschnittliche Belegschaft der SCHÄFER Werke Gruppe betrug im Jahr 2021 961 Mitarbeiter (662 gewerbliche Mitarbeiter sowie 299 Angestellte). Dies sind 42 Mitarbeiter bzw. 4,2 % weniger als im Vorjahr. Der Umsatz pro Mitarbeiter von ca. TEUR 1.051 liegt damit über Vorjahr (ca. TEUR 734). Es wurden durchschnittlich 42 Auszubildende sowohl im kaufmännischen als auch im technischen Bereich beschäftigt. Eine eigene Lehrwerkstatt und die breite Ausrichtung der Gruppe ermöglicht den Auszubildenden eine optimale und umfassende Ausbildung. Die Zahl der durchschnittlich beschäftigten Leiharbeiter fiel von 50 im Jahr 2020 auf 46 in 2021. Der Anteil der Leiharbeiter fällt gemessen an der Zahl der gesamten Beschäftigten von ca. 5,0 % auf ca. 4,8 %. Die Personalstatistik weist eine ausgewogene Altersstruktur bei den Beschäftigten sowie eine geringe Personalfluktuation der Mitarbeiter aus. Es erfolgen regelmäßig Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen bei allen Mitarbeitern und in allen Bereichen. Zur Weiterbildung der Mitarbeiter stehen Weiterbildungsprogramme sowie Seminarangebote externer Anbieter zur Verfügung. Für jeden Bereich werden entsprechende Programme jährlich ausgearbeitet und mit der Personalabteilung festgelegt. Die SCHÄFER Werke GmbH & Co KG verfügt über eine eigene zentrale Lehrwerkstatt, in der jedes Jahr gewerbliche Jugendliche in verschiedenen Lehrberufen ausgebildet werden. Darüber hinaus werden auch jedes Jahr Jugendliche in kaufmännischen Berufen ausgebildet. Somit ist gewährleistet, dass der Gruppe gut ausgebildete Mitarbeiter zur Verfügung stehen, trotz der immer schwieriger werdenden Situation auf dem Arbeitsmarkt. 2.2.4. Investitionen Im Jahr 2021 wurden insgesamt EUR 6,7 Mio. investiert. Die Investitionen erfolgten vor allem in Technische Anlagen und Maschinen (inkl. Anzahlungen hierauf) und verteilen sich maßgeblich auf die Bereiche Stahl sowie Gehäuse und Lösungen. Die Finanzierung erfolgte über Eigenmittel. 2.2.5. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Die Bilanzsumme wird zum Abschlussstichtag mit EUR 532,7 Mio. (Vorjahr: EUR 351,6 Mio.) ausgewiesen. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich der Vorratsbestand zum Stichtag wertmäßig um EUR 183,5 Mio. erhöht. Grund hierfür ist die bereits beschriebene Preisentwicklung sowie eine bewusst herbeigeführte mengenmäßige Erhöhung des Vorratsbestandes. In der Folge haben sich die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um EUR 42,4 Mio. erhöht, außerdem vermindern sich im Jahr 2021 die liquiden Mittel auf EUR 21,1 Mio. und fallen damit um ca. EUR 37,0 Mio. geringer aus als im Vorjahr, was auf die Erhöhung des Working Capital zurückzuführen ist. Das Anlagevermögen wird mit 538 % (Vorjahr: 434 %) durch das ausgewiesene Eigenkapital gedeckt. Das Eigenkapital liegt mit EUR 291,4 Mio. über dem Wert des Vorjahres von EUR 246,5 Mio., die Eigenkapitalquote liegt, aufgrund der genannten Effekte, mit 54,7 % hingegen unter dem Vorjahreswert von 70,1 %. Die Erhöhung der Rückstellungen um EUR 16,2 Mio. ist auf die Berücksichtigung von höheren Steuerrückstellungen zurückzuführen, wohingegen die Rückstellungen für Pensionen im Wesentlichen aufgrund der Entkonsolidierung der Schäfer Immobilien GmbH & Co. KG um EUR 3,6 Mio. sanken. Der Anstieg der Verbindlichkeiten um EUR 120,1 Mio. auf EUR 199,2 Mio. entfällt im Wesentlichen auf die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (+ EUR 55,9 Mio.) sowie die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (+ EUR 47,5 Mio.) infolge der Ausweitung des Materialeinkaufs. Die Verringerung des Cashflows aus laufender Geschäftstätigkeit um EUR 125,8 Mio. im Jahr 2021 gegenüber Vorjahr resultiert ebenfalls aus der bereits zuvor beschriebenen Erhöhung des Working Capital durch Aufbau des Vorratsvermögens. Der Konzernjahresüberschuss von EUR 56,6 Mio., fiel gegenüber dem Vorjahr um EUR 37,4 Mio. höher aus, was insbesondere auch auf die sprunghaften Preissteigerungen zu Beginn des Jahres und der sich über das Gesamtjahr fortsetzenden Preisentwicklung zurückzuführen ist (Windfall-Profits). Damit wurde das für das Jahr 2021 budgetierte Ergebnis übertroffen, was als sehr positiv einzuschätzen ist. Der Materialaufwand betrug im Jahr 2021 EUR 824,2 Mio. und fiel damit um EUR 224,3 Mio. höher als im Vorjahr aus. Bezogen auf die Gesamtleistung lag der Materialaufwand im Jahr 2021 mit 81,1 % preisinduziert unter dem Vergleichswert (Vorjahr: 82,1 %). Der Personalaufwand lag im Jahr 2021 bei EUR 59,6 Mio. (Vorjahr: EUR 55,7 Mio.) Der Anteil an der Gesamtleistung liegt bei 5,9 % und damit unter dem Niveau 2020 (Vorjahr: 7,6 %). Der Rückgang der Quote ist auf die stark gestiegene Preissituation und der damit einhergehenden Erhöhung der Gesamtleistung zurückzuführen. In der Folge der guten Ergebnissituation haben sich die Steuern im Jahr 2021 um EUR 15,1 Mio. auf EUR 24,7 Mio. erhöht. 2.2.6. Umweltschutz, Arbeitssicherheit, Gesundheitsschutz Umweltschutz ist ein integraler Bestandteil der Unternehmensphilosophie. Ökologisches Handeln und der sorgsame Umgang mit Rohstoffen und Energien sind uns Verpflichtung. Das Unternehmen ist nach DIN ISO 50001 (Energiemanagementsystem) sowie nach DIN ISO 14001 (Umweltmanagementsystem) zertifiziert. Um dem Thema Umweltschutz und Nachhaltigkeit in Zukunft noch mehr Gewicht zu verleihen und als ein erklärtes Unternehmensziel verfolgen zu können, wurde im Jahr 2021 eine Stelle als Nachhaltigkeitsmanager in der Organisation geschaffen, eine Besetzung der Position ist für 2022 vorgesehen. Der Schutz und die Sicherheit der Mitarbeiter stehen bei der SCHÄFER Werke-Gruppe an erster Stelle. Um dem deutschen Arbeitsschutzrecht wie auch den Weiterentwicklungen der Vorschriften durch die Europäische Union Folge zu leisten, wird ein eigener Sicherheitsingenieur beschäftigt, der für alle Unternehmen der SCHÄFER Werke-Gruppe tätig ist. Die Aufgabe des Sicherheitsingenieurs umfasst die Unterstützung und Beratung im Sinne des Arbeitssicherheitsgesetzes (ASiG) z.B. bei der arbeits- und körpergerechten Gestaltung von Arbeitsplätzen, bei der Beschaffung von Maschinen und Ausrüstungen, bei der Umsetzung rechtlicher Vorschriften und vielen weiteren Themen betreffend Arbeitssicherheit und Gesundheit. Gefährdungsanalysen helfen dabei, vorhandene Gefahrenpotenziale zu erkennen und zu minimieren, sowie geplante Maßnahmen frühzeitig auf Ihre Sicherheit hin zu prüfen. Und auch die regelmäßige Durchführung von Messungen wie Lärm, Beleuchtungsintensität, klimatischen Bedingungen und Gefahrstoffen gehört zu den Leistungen des Arbeitsmedizinischen Zentrums. Dadurch werden sicherheitsrelevante wie gesundheitliche Arbeitsbedingungen zum Wohle der Mitarbeiter regelmäßig analysiert und fortlaufend optimiert. 3. Prognose, Risiko- und Chancenbericht Risikomanagement ist im Konzern ein integraler Bestandteil aller Entscheidungen und Geschäftsprozesse. Als Grundlagen der organisatorischen Einbindung des Risikomanagements in die betrieblichen Abläufe sind vor allem die Managementstruktur, das Planungssystem sowie detaillierte Berichts- und Informationssysteme anzusehen. 3.1. Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung Um dem Risiko von Forderungsausfällen, bedingt durch Zahlungsunfähigkeit bzw. Insolvenzen auf Kundenseite zu begegnen, werden Forderungen so hoch wie möglich warenkreditversichert. In enger Zusammenarbeit mit dem Kreditversicherer findet ein eigenes Debitorenmanagement Anwendung, indem die Bonität und das Zahlungsverhalten der Kunden überwacht werden. Zur Abdeckung von eventuellen Schäden sind alle Firmen im Rahmen der für die SCHÄFER Werke-Gruppe bestehenden Versicherungen in den Bereichen Produkthaftung, Betriebshaftpflicht, Cyber, Umwelt, Strafrecht, Kfz-Rückruf Betriebsunterbrechung sowie einer Insolvenzanfechtungsversicherung abgesichert. Das Risiko einer Insolvenzanfechtung beschäftigt viele deutsche Firmen seit Jahren und bleibt unversichert auch ein unkalkulierbares Risiko. Devisentermingeschäfte wurden ausschließlich für Sicherungszwecke zur Reduzierung des Fremdwährungsrisikos im Rahmen des operativen Geschäftes eingesetzt. Devisenrisiken aus Produktverkäufen beschränken sich auf einige wenige Aufträge, die im Wesentlichen auf USD-Basis abgeschlossen wurden. Der weitaus größte Teil aller Geschäfte wird auf Euro-Basis abgewickelt. Devisenrisiken aus Produktankäufen in Fremdwährungen bestanden im Berichtszeitraum nur in geringem Umfang. Sowohl auf der Einkaufs- wie auf der Verkaufsseite wurden solche Abschlüsse generell mit Devisentermingeschäften abgesichert. In allen Geschäftsbereichen setzt die SCHÄFER Werke-Gruppe SAP durchgängig als ERP-System ein. Die interne und externe Kommunikation wird über modernste Informationstechnologien abgewickelt. Hier könnte ein Ausfall zu Störungen der Geschäftsprozesse und zu Datenverlusten führen. Um diesen Risiken zu begegnen, arbeitet die SCHÄFER Werke-Gruppe mit modernster Soft- und Hardware, die regelmäßig erneuert und auf den neuesten Stand gebracht wird. Der Einsatz von Backup-Systemen minimiert das Risiko von Datenverlusten. Der Einsatz von Virenscannern und Firewallsystemen schützt den Konzern vor unberechtigten Datenzugriffen von außen. Ein Datenmissbrauch soll durch die konsequente Anwendung eines Berechtigungskonzeptes sowie durchgeführte Penetrationstests verhindert werden. Wie bereits weiter oben beschrieben, ist die Mitarbeiterfluktuation insgesamt sehr gering, was auf die Unternehmenskultur zurückzuführen ist, die die Zufriedenheit ihrer Mitarbeiter in den Mittelpunkt stellt. Hierdurch wird das Risiko von Know-how-Verlusten minimiert. Außerdem profitiert die Gruppe von einer eigenen Ausbildungswerkstatt, in der jedes Jahr junge Mitarbeiter sowohl in kaufmännischen als auch in gewerblichen Berufen ausgebildet werden. Diese Auszubildenden werden bevorzugt nach Ihrer Ausbildung in den verschiedenen Geschäftsbereichen eingesetzt, sodass die Rekrutierung junger, gut ausgebildeter Mitarbeiter auch in Zukunft gewährleistet ist. Darüber hinaus stehen allen Mitarbeitern umfangreiche Weiterbildungsmöglichkeiten offen, damit sie sich den immer weiter steigenden Anforderungen an die verschiedenen Berufsbilder anpassen und in der Unternehmensgruppe für weitergehende Aufgaben qualifizieren können. Bereich Stahl Als eines der größten Risiken für die Gruppe kann nach wie vor das Risiko resultierend aus der Volatilität der Stahlpreisentwicklung eingestuft werden. Die bereits für das Jahr 2021 beschriebene Erhöhung des Materialpreises hat sich bis zur Jahresmitte 2022 bestätigt, wodurch in der Folge eine weitere Erhöhung des Working Capital festzustellen ist. In der Folge der Konjunkturabschwächung und damit auch der allgemeinen Stahlnachfrage, hat sich das Preisniveau gegenüber den Vormonaten aktuell wieder reduziert, woraus ein Abwertungsrisiko resultieren kann. Um das Preisrisiko zu minimieren, wird kundenbezogenes Material in Spezialgüten oder Sonderabmessungen so gering wie möglich gehalten oder aber einzelvertraglich abgesichert. Den üblicherweise abgeschlossenen Verkaufsrahmenverträgen stehen auf der Einkaufsseite gleichlaufende Verträge gegenüber. Die Materialversorgung ist auf der Einkaufsseite durch gute und langjährige Beziehungen zu vielen namhaften Stahlherstellern weltweit gewährleistet. Es wird eine regelmäßige Erschließung neuer Bezugsquellen angestrebt, um so die Abhängigkeit von einzelnen Lieferanten zu minimieren und eine kontinuierliche Stahlversorgung sicherzustellen. In Deutschland und Europa ist die Entwicklung der Automobilindustrie eine maßgebliche Komponente für den Stahlverbrauch, sodass auch weiterhin eine hohe Abhängigkeit des Stahl-Service-Bereiches von der Entwicklung der Automobilindustrie und deren Zulieferbetrieben zu verzeichnen ist. Aktuell bremst nach wie vor die durch die Pandemie, aber auch durch den Krieg in der Ukraine, vorherrschenden Versorgungsengpässe bei diversen Komponenten den Absatz der Automobilindustrie, was in der Folge auch wieder Auswirkungen auf die derzeitige Stahlnachfrage hat. Weiterhin führen die enormen Inflationsraten zu spürbarer Kaufzurückhaltung in sämtlichen Bereichen. Der zunehmend festzustellende Trend hin zur E-Mobilität dürfte keine negativen Auswirkungen auf die Nachfrage nach Stahl haben, da die Konstruktionen der PKW-Karosserien der derzeitigen und auch zukünftigen Modelle überwiegend Stahl als Einsatzmaterial vorsehen. Der Konzern ist in der Automobil- und -zulieferbranche als sehr zuverlässiger Partner anerkannt, der aufgrund des relativ hohen Lagerbestandes auch kurzfristig lieferfähig ist und hat diese Stärke ganz bewusst in den letzten Jahren weiter ausgebaut. Die sehr starke und solide Finanzausstattung der SCHÄFER Werke-Gruppe bietet die Möglichkeit, trotz hoher Stahlpreise das Geschäftsvolumen und die Lagerbestände weiter auszubauen und auch spontan an angebotenen Spotmengen auf dem Stahlmarkt zu profitieren. Im Bereich Lochbleche wird weiterhin an einer konsequenten Marktbearbeitung und der Ausweitung der Anarbeitungsmöglichkeiten gearbeitet. Nach den Erfolgen auf der Vertriebsseite im vorangegangenen Geschäftsjahr, konnten weitere neue Kunden mit komplexeren Verarbeitungsschritten in diesem Vertriebsweg gewonnen werden, was insbesondere für neue Projekte aus dem Nutzfahrzeug-, Architektur- und Energiesektor gilt. Ziel der Erschließung neuer Kunden und Märkte ist es, die Abhängigkeit vom sehr preisumkämpften Standardgeschäft sukzessive zu reduzieren. Daneben laufen Modernisierungs- und Ersatzinvestitionen, die sukzessive dazu beitragen, das Standardgeschäft so effizient und rationell wie möglich abzuwickeln. Bereich Produktion Aufgrund der nach wie vor weltweit vorherrschenden Risiken über den weiteren Verlauf der Corona-Pandemie ist die Situation des Bereiches noch als unsicher zu bewerten, auch wenn sich die Gesamtsituation wieder verbessert und teilweise stabilisiert hat. Des Weiteren sind die Folgen der Energiekrise nicht außer Acht zu lassen, da sie sicherlich zu einer notwendigen Verteuerung von Bier führen werden, was auf eine vorhandene Kaufzurückhaltung aufgrund hoher Inflationsraten trifft und damit Einfluss auf den Bierkonsum nehmen wird. Außerdem sollten die zuvor bestehenden Risiken nicht außer Acht gelassen werden, da sie sicherlich auch weiterhin nicht an Relevanz verlieren. Hier ist die Wettbewerbssituation mit chinesischen Anbietern in einigen Regionen zu nennen, da diese im Qualitätsniveau in der Vergangenheit deutlich aufgeholt haben. Außerdem ist insbesondere in den Ländern USA und UK der Einfluss der KEG Leasing Firmen weiterhin zu beobachten, was den direkten Kundenkontakt zu den Brauereien erschwert und entscheidend beeinflusst. In dem Bereich Industrie-Container wurde in der Vergangenheit am Standort Ledec nad Sazavou bereits konsequent in die Automatisierung von Fertigungsabläufen investiert. Hintergrund hierfür war und ist, dass sich der Arbeitsmarkt in Tschechien aufgrund einer sehr guten allgemeinen Beschäftigung im Land zunehmend herausfordernder darstellt und das Angebot nach angelernten Fachkräften dadurch sehr gering ist und immer umkämpfter wird, was auch zu Steigerungen der Personalkosten führt. In der Folge des Krieges in der Ukraine, wird der eh schon vorhandene Mangel an Arbeitskräften nochmals verstärkt. Mit bereits im Jahr 2021 umgesetzten, aber auch für die Zukunft weiterhin geplanten, Investitionen in die Maschinen- und Fertigungstechnik am Standort Betzdorf sollen Rationalisierungspotentiale realisiert und die Wettbewerbsfähigkeit des Bereiches weiter erhöht werden. Auch hier wird der Fokus auf Automatisierungsmöglichkeiten für standardisierte Abläufe liegen, um den Einfluss vom zunehmend spürbaren Mangel an Arbeitskräften zu reduzieren. 3.2. Prognosebericht und Ausblick Der Geschäftsverlauf im ersten Halbjahr 2022 war für den Stahl-Service-Bereich trotz aller Herausforderungen sehr zufriedenstellend. Die Absatzzahlen lagen in den ersten sechs Monaten nur leicht unter dem Niveau des Vorjahres, das Ergebnis konnte aufgrund der bevorrateten Mengen und der stattgefundenen Preisentwicklung verbessert werden (Windfall-Profits). Im zweiten Halbjahr 2022 zeigt sich, dass die Versorgung der Automobilindustrie mit für die Fertigung von PKW´s benötigten Komponenten nach wie vor eingeschränkt ist (insbesondere Halbleiter aus Asien) und es sicherlich auch noch weitere Zeit in Anspruch nehmen wird, bis sich wieder eine nachhaltige Verbesserung einstellt. Dieser Umstand, aber auch die spürbare Kaufzurückhaltung aufgrund der hohen Inflationsraten führt aktuell dazu, dass sich die Abrufe gegenüber dem ersten Halbjahr reduziert haben. In der Folge der Konjunkturabschwächung und damit auch der allgemeinen Stahlnachfrage, hat sich das Stahl-Preisniveau gegenüber den Vormonaten aktuell wieder reduziert. Die Vorschau für das Geschäftsjahr 2022 zeigt eine niedrigere Tonnage als im Jahr 2021. Sowohl die Umsatz- als auch die Ergebnissituation für den Bereich Lochbleche werden insbesondere von den stattgefundenen Erhöhungen der Materialpreise für Stahl, Edelstahl und auch Aluminium positiv beeinflusst. Außerdem zeigt sich, dass die im Laufe des Jahres 2021 vorgenommene interne Umstrukturierung des Bereiches Lochbleche in die Gesellschaft EMW Stahl Service GmbH, Neunkirchen, Synergieeffekte und positive Ergebnisbeiträge generiert. Der Bereich Getränkebehälter kann sich im Jahr 2022 von den Folgen der Pandemie teilweise erholen. Die vorgenommenen Lockerungen und Öffnungen der Gastronomie sowie wieder stattfindende Großveranstaltungen haben zu Auftragseingängen und einer Verbesserung der Nachfragesituation geführt. Allerdings bestehen auch hier aufgrund der Risiken aus den hohen Energiepreisen und Inflationsraten, aber auch vor dem Hintergrund der aktuell stetig steigenden Infektionszahlen, Unsicherheiten über die Markterholung und die weitere Entwicklung bleibt abzuwarten. Im Bereich Industriecontainer ist aktuell ein hoher Auftragsbestand festzustellen, der eine stetige Verbesserung der Effizienz und Produktivität erfordert. Gerade im ersten Halbjahr 2022 konnte der Standort in Tschechien aufgrund von Mangel an Arbeitskräften nicht die erforderliche Leistung und den damit verbundenen Output zur Verfügung stellen, sodass der für diesen Zeitraum geplante Umsatz als auch das Ergebnis nicht erreicht werden konnten. Ziel ist, den Rückstand im zweiten Halbjahr unter derzeit stabileren und kalkulierbareren Verhältnissen noch teilweise zu kompensieren. Im Bereich Gehäuse und Lösungen gilt es weiterhin durch Investitionen und interne Organisation an den Rationalisierungen von Abläufen zu arbeiten, um die Wettbewerbsfähigkeit weiter sukzessive zu erhöhen. Im Bereich IT liegt der Umsatz auf Planniveau und wird sich so wahrscheinlich auch trotz trüberer Konjunktur bis zum Jahresende fortsetzen. Für den Bereich Einrichtungssysteme (LBE + Büro) zeigt sich aktuell eine schwächere Nachfrage, die insbesondere auf die allgemein zunehmende Kaufzurückhaltung in konsumnahen Bereichen zurückzuführen ist, die weitere Entwicklung bleibt abzuwarten. Neben den Folgen der Pandemie nimmt auch der Krieg in der Ukraine Einfluss auf den Geschäftsverlauf aller Bereiche der SCHÄFER Werke-Gruppe. Als spürbare Einflussfaktoren, insbesondere für das Folgejahr 2023, sind hohe Energiekosten und die Frage der Energieversorgung zu nennen, bestehende Lieferkettenprobleme bei der eigenen Versorgung sowie zunehmend spürbare Konsumzurückhaltung aufgrund hoher Inflationsraten. 4. Gesamtaussage zur Lage der Unternehmensgruppe Die SCHÄFER Werke-Gruppe konnte das Jahr 2021 trotz nach wie vor teilweise unsicherer und zudem schwer kalkulierbarer Situationen sehr zufriedenstellend abschließen. Der Umsatz sowie der Absatz lagen über dem Niveau des Vorjahres und auch über dem Planansatz. Trotz der beschriebenen Beeinträchtigungen konnte eine Verbesserung des Ergebnisses gegenüber Vorjahr erreicht werden, der ursprüngliche Planansatz wurde ebenfalls übertroffen. Für 2022 wird aufgrund der beschriebenen Preisentwicklung bei Vormaterial und den damit verbundenen Aufwertungseffekten (Windfall-Profits) von einer nochmaligen Verbesserung der Umsatz- und Ergebnissituation ausgegangen, trotz wahrscheinlich notwendiger buchhalterischer Abwertungen der Vormaterialbestände aufgrund reduzierter Materialpreise zum Bewertungsstichtag. Gegenüber dem Vorjahr hat sich die Liquidität im Jahr 2021 aufgrund der deutlichen Erhöhung des Umlaufvermögens reduziert und es wurden neben der freien Liquidität auch kurzfristige Bankverbindlichkeiten zur Deckung der Erhöhung des Working Capital eingesetzt. Die Ergebnissituation sowie mengenmäßiger und wertmäßiger Bestandsabbau in 2022 führen zur Reduzierung der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und daher ist mit einer Verbesserung der Liquidität Ende 2022 zu rechnen. Trotz der negativeren konjunkturellen Aussichten für den Rest des Jahres 2022 sowie das darauffolgende Jahr 2023, wird weiterhin sowohl in neue Produktionsanlagen, Werkzeuge und Vorrichtungen sowie Optimierungen der Logistik investiert. Darüber hinaus wird konsequent ein nennenswerter Betrag im Bereich Digitalisierung zur Verfügung gestellt, um interne Abläufe und Prozesse sukzessive zu verändern und zu rationalisieren.
Neunkirchen, den 8. November 2022 Pfannenberg GmbH Michael Mockenhaupt Guido Klinkhammer Marcus Düber BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die SCHÄFER Werke GmbH & Co KG, Stahl- und Kunststofftechnik, Neunkirchen Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der SCHÄFER Werke GmbH & Co KG, Stahl- und Kunststofftechnik, Neunkirchen, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2021, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der SCHÄFER Werke GmbH & Co KG, Stahl- und Kunststofftechnik, Neunkirchen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Dillenburg, den 8. November 2022 WESTTREU
GmbH
Schlappig-Klockhaus, Wirtschaftsprüferin Selzer, Wirtschaftsprüfer Eine Verwendung oder Weitergabe des obigen Bestätigungsvermerks bedarf, außer in den gesetzlich vorgesehenen Fällen, unserer vorherigen Zustimmung. Bei Veröffentlichungen oder Weitergabe des Konzernabschlusses und/oder des Konzernlageberichts in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form (einschließlich der Übersetzung in andere Sprachen) bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; auf § 328 HGB wird insbesondere verwiesen. Verbindlichkeitenspiegel
|
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
2 nahegelegene Organisationen
Großhandel mit Eisenerzen, Eisen, Stahl, Eisen- und Stahlhalbzeug
Garten- und Landschaftsbau
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen