Merkur Frucht Freiburg GmbH

Rohrmatten 7, 79224 Umkirch, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Freiburg HRB 4434
Eingetragen
20.4.1993
Branche
Großhandel mit Obst, Gemüse und KartoffelnEinzelhandel mit Obst, Gemüse und KartoffelnTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Wein, Sekt und Spirituosen
Gegenstand
Gegenstand geändert; nun: Der Import und Groß- und Einzelhandel mit Früchten und artverwandten Artikeln jeglicher Art sowie die damit verbundene Logistik und Dienstleistung.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Patrick Hordzewitz
seit 12.12.2022
Geschäftsführer
Philipp Frey
seit 12.12.2022
Prokura
Alexander Seuß
seit 22.11.2019
Prokura
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

3 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 3 angezeigt

Teningen
337.950 €
65.00%
Germany
130.050 €
25.00%

Beteiligungen

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Merkur Frucht Freiburg GmbH

Umkirch

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht 2023

1 Geschäfts- und Rahmenbedingungen

Unser Unternehmen ist in folgenden Geschäftsfeldern aktiv: Großhandel, Logistik und Dienstleistungen. Dafür betreiben wir in Umkirch einen Lagerstandort mit modernem Eigen- bzw. Fremdfuhrpark und Bananenreiferei. Unsere Kunden kommen aus den Bereichen Lebensmitteldiscount, selbstständiger Lebensmitteleinzelhandel, Großhandel, Gastronomie und Großverbraucher. Das Absatzgebiet erstreckt sich dabei hauptsächlich auf den badischen Raum.

2 Darstellung des Geschäftsverlaufs

2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Entwicklung

Nach dem schwachen Jahresausklang 2023 mit einem Rückgang des realen BIP um 0,3 Prozent deuten aktuelle Frühindikatoren noch keine Belebung zu Jahresbeginn an. Die Stimmung der Verbraucher*innen und in den Unternehmen hat sich zuletzt wieder eingetrübt. Belastende Faktoren wie die außenwirtschaftliche Nachfrageschwäche, Streiks im öffentlichen Verkehr, hohe Krankenstände bei den Erwerbstätigen sowie geopolitische Spannungen mit Verzögerungen bei Lieferketten können in der Summe dazu führen, dass sich die erwartete konjunkturelle Erholung nochmals verzögert. [.....] Die realen Umsätze im Einzelhandel (ohne Kfz) sind im Dezember gegenüber dem Vormonat um -1,6 % gesunken, nachdem sie bereits im November um 0,8 % rückläufig waren. Im Vergleich zum Vorjahresmonat meldete der Einzelhandel im Dezember ein reales Umsatzminus von 1,8 %. Die Frühindikatoren für die Entwicklung des privaten Konsums geben aktuell ein eher pessimistisches Bild. [.....] Die Inflationsrate belief sich im Januar auf 2,9 %; das ist der niedrigste Wert seit Juni 2021. Im Dezember hatte die Rate mit 3,7 % spürbar höher gelegen. [.....] Der Arbeitsmarkt entwickelte sich zum Jahresanfang angesichts milder Witterung etwas günstiger. Die Arbeitslosigkeit verringerte sich im Januar saisonbereinigt um 2.000 Personen, die Erwerbstätigkeit legte im Dezember zu und auch die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung stieg im November leicht. Die Frühindikatoren zeichnen im Januar ein gemischtes Bild. [.....] Der Frühindikator IWH-Insolvenztrend weist für Januar 2024 einen nahezu unveränderten Wert gegenüber dem Vormonat aus. Das IWH geht davon aus, dass die Zahl der Unternehmensinsolvenzen in den kommenden Monaten weiter steigen wird. (Quelle: BMWK, Die wirtschaftliche Lage in Deutschland im Februar 2024; 14. Februar 2024)

Der Obst- und Gemüsegroßhandel (Anm.: Referenzbranche) ist von der Absatzentwicklung des Lebensmittel-Einzelhandels sowie des Gaststättengewerbes abhängig. Dabei profitieren die Großhändler von dem weiterhin anhaltenden Trend hin zu einer gesunden Ernährungsweise. Die Unternehmen erbringen für die Abnehmer logistische Dienste. Aufgrund der Verderblichkeit der Produkte sind eine hohe Flexibilität und eine Vertrauensbasis in der Kundenbeziehung erforderlich. Preisschwankungen beeinflussen die Umsatzentwicklung deutlich. (Quelle: FERI Branchenrating, Großhandel mit Obst, Gemüse und Kartoffeln, 1. Quartal 2024).

2.2 Geschäftsverlauf

Umsatz

Aufgrund der Gegebenheit, dass die Umstellung des Abrechnungsmodells im Verlauf des Geschäftsjahres 2022 erfolgt ist, ergeben sich auch für das Gesamtgeschäftsjahr 2023 weitere Umsatzrückgänge; was einen direkten Vorjahresvergleich verhindert.

Die gehandelte bzw. distribuierte Menge (Kolli) hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 1,5 % erhöht.

Unsere Umsätze gliedern sich unverändert in die folgenden wesentlichen Bereiche:

Großhandel mit (Logistik- und Distributions-) bzw. Dienstleistungen (Logistik und Distribution)

Großhandel und Gastronomie

Investitionen

Außer einigen, kleineren Ersatzinvestitionen waren keine Investitionen notwendig.

Personal- und Sozialbereich

Durch die allgemein gute wirtschaftliche Situation des Unternehmens ist der Personalbedarf strukturell weitergewachsen, mit steigender Tendenz. Besonders zu berücksichtigen ist dabei, dass nicht nur im Bereich der qualifizierten Tätigkeiten Bedarf besteht, sondern auch in den Bereichen, für die lediglich eine Einstiegsqualifikation notwendig ist. Dadurch sind wir in der Lage, Personen mit einer Basisqualifikation den Eintritt in eine dauerhafte Beschäftigung zu ermöglichen. Der Anteil an gewerblichen Beschäftigten insbesondere im Lager und der Kommissionierung ist am stärksten besetzt. Mit einer Vergütung, welche sich deutlich vom Mindestlohn absetzt, sind wir in der Lage ausreichend Personal für diesen Bereich zu gewinnen.

Im April 2023 ist der rechtliche Rahmen für die Corona-Schutzmaßnahmen ausgelaufen. Auf Basis unserer Gefährdungsbeurteilung / Infektionsschutz haben wir deshalb auf Schutzmaßnahmen, welche über die gesetzlichen Regelungen hinausgehen, verzichtet, bzw. haben diese aufgehoben. Zum Jahresende können wir keine signifikante Steigerung der Krankheitszahlen erkennen.

Neben der beruflichen Qualifikation versuchen wir die sozialen Kontakte unserer Beschäftigten zu unterstützen und zu fördern. Dies ermöglicht es uns, eine Vielzahl von Nationalitäten im Unternehmen zu beschäftigen. Besonderen Wert legen wir dabei auf eine gemeinsame Sprache. Dieses übergeordnete, verbindende Element stellt alle Beschäftigten auf die gleiche Stufe. Nur durch eine Vereinheitlichung der Kommunikation kann Integration und eine erfolgreiche Zusammenarbeit ermöglicht werden.

Aktuell bilden wir zwei Auszubildende in der Fachrichtung Kaufmann/frau im Groß- Außenhandelsmanagement in den unterschiedlichen Lehrjahren aus. Zusätzlich haben wir seit Oktober 2022 eine Studentin an der Dualen Hochschule in Lörrach zu einem BA- Studium angemeldet. Die fundierte Ausbildung und das allgemeine Beschäftigungsniveau ermöglichen es uns, Auszubildende nach der Ausbildung zu übernehmen. Dem bundesweiten Trend, nachdem es auch in 2023 weit mehr freie Ausbildungsplätze als Ausbildungssuchende gibt, konnten auch wir uns nicht entziehen. Trotz intensiver Bemühungen, Fachkräfte für die Zukunft zu gewinnen, haben wir 2 Ausbildungsplätze nicht besetzen können.

Unsere Beschäftigten können sich der betrieblichen Unterstützung im Bereich der beruflichen Weiterbildung sicher sein. Durch die entsprechende Gestaltung von Dienstplänen und Bildungsurlauben werden unseren Beschäftigten die entsprechenden Freiräume gewährt.

Als Unternehmen mit einer zukunftsorientierten und auf dauerhaften wirtschaftlichen Erfolg ausgelegten Arbeitsweise setzen wir ebenfalls im Personalbereich auf eine intensive Bindung unserer Beschäftigten an das Unternehmen. Neben einer übertariflichen Bezahlung setzten wir besonders in Bereichen mit erhöhter körperlicher Belastung auf rotierende Arbeitseinsätze unserer Beschäftigten.

Für die gesamte Belegschaft wurden 2023 Schulungen durch interne und externe Referenten in den Bereichen HACCP (Hazard Analysis Critical Control Points), Arbeitssicherheit, Warenkunde und Arbeitsmedizin durchgeführt.

Umweltbereich

Unverändert nutzen wir die Prozesswärme der Kälteanlagen und Bananenreifekammern als weiteres Einsparpotential im Bereich der Heiz- und Kühlenergie unserer Verwaltungs- und Sozialräume. Die gesamte Hallenbeleuchtung ist auf LED-Technik umgestellt.

Bei Fahrzeug-Neubeschaffungen achten wir unverändert auf Energie- und Abgaseffizienz. Unsere LKW entsprechen der Euro 6 Norm und sind dadurch auch bei den Autobahnmautgebühren in der niedrigsten Stufe. Wir haben bei diesen Fahrzeugen auf eine Kühlung, die mit einem zusätzlichen Dieselaggregat betrieben wird, verzichtet, und nutzten für den Antrieb der Kühlmaschinen den Generator des LKW-Motors. Durch diese Maßnahme kann der Dieselverbrauch und der CO 2 Ausstoß reduziert werden.

Vorgänge von besonderer Bedeutung

Unser Tätigkeitsbereich umfasste in den ersten beiden Monaten des Vorjahres zusätzlich auch den Großhandel (mit Logistik- und Distributionsdienstleistungen), was auch für das Gesamtgeschäftsjahr zu weiteren Umsatzrückgängen führte. Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung haben sich nicht ergeben.

3 Darstellung der Lage

Wir verfügen unverändert über eine solide Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. Der Geschäftsverlauf und die Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage entsprachen damit, auch unter Berücksichtigung der nachfolgend beschriebenen Änderungen, grundsätzlich unseren Erwartungen.

3.1 Vermögenslage

Die Bilanzsumme hat sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 3.154 erhöht, was auf der Aktivseite vornehmlich auf einen Anstieg der flüssigen Mittel/ Kassenbestand (+ TEUR 2.959), Steuerforderungen (+ TEUR 1.417) sowie einem Zuwachs innerhalb des Anlagevermögens (+ TEUR 607) zurückzuführen ist, wohingegen sich Forderungen gegen verbundene Unternehmen gleichzeitig um TEUR 1.791 reduziert haben.

Die passivische Entwicklung geht hierbei vornehmlich auf das Eigenkapital (+ TEUR 4.432) zurück, bei gleichzeitigem Rückgang von Steuerverbindlichkeiten (- TEUR 1.346) sowie Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (- TEUR 218). Die Eigenkapitalquote (bezogen auf die Bilanzsumme vor Gewinnausschüttungen) hat sich zum Vorjahr aufgrund dessen auf 85,2 % erhöht.

3.2 Finanzlage

Unsere langfristigen Vermögenswerte (Anlagevermögen) sind in voller Höhe langfristig (Eigenkapital) finanziert.

Wir mussten während dem gesamten Geschäftsjahrs keinerlei Kontokorrentkredite in Anspruch nehmen. Sämtliche Zahlungen an Lieferanten wurden im Rahmen des vereinbarten Zahlungsziels bzw. sogar vorfällig bezahlt. Es wurde, wenn möglich, immer skontiert.

Da sich der gesamte Fuhrpark in unserem Eigentum befindet, bestehen aus Miet-, Leasing- und Wartungsverträgen nur unbedeutende, finanzielle Verpflichtungen.

Wir haben im Geschäftsjahr einen Cashflow (Jahresergebnis zzgl. Abschreibungen, abzgl. Zuschreibungen und Veränderungen der längerfristigen Rückstellungen) von 8.283 TEUR erwirtschaftet.

3.3 Ertragslage

Aufgrund der Umstellung des Abrechnungsmodels waren in den Umsatzerlösen der ersten beiden Vorjahresgeschäftsmonate, noch die Umsätze (und der Materialaufwand) des Großhandels (mit Logistik- und Distributionsdienstleistungen) enthalten. Trotzdem konnte auch im Geschäftsjahr absolut ein angemessenes Jahresergebnis (vor EAV) erwirtschaftet werden. Die rechnerische Umsatzrendite bezogen auf das Jahresergebnis (vor EAV) ist, aufgrund der Umstellung des Abrechnungsmodels mit den Vorjahren nicht mehr vergleichbar.

4. Chancen- und Risikobericht

Generell ist unser Unternehmen mit einer Vielzahl von Risiken konfrontiert, die untrennbar mit dem unternehmerischen Handeln verbunden sind. Unser Ziel ist es, Risiken zu minimieren bzw. nur einzugehen, um damit verbundene Chancen zu nutzen. In diesem Kontext steht auch die Zusammenarbeit mit unserem wichtigsten Kunden.

Chancen liegen unseres Erachtens in der konsequenten Kundenorientierung, wie beispielsweise der Erbringung logistischer Dienste oder (zeitlicher) Flexibilität.

Beim Großhandel mit Obst, Gemüse und Kartoffeln (Anm.: Referenzbranche) sorgen die aktuell hohen Preissteigerungen für wertmäßig stark steigende Umsätze. Die Mengenentwicklung ist normalerweise stetiger angesichts einer eher unelastischen Endnachfrage. Seit 2022 kommt es jedoch zu deutlich rückläufigen Umsatzvolumina, die bisher stärker ausfallen als im Großhandel der meisten anderen Nahrungsmittel. (Quelle: FERI Branchenrating, Großhandel mit Obst, Gemüse und Kartoffeln, 1. Quartal 2024).

Die - bei uns ohnehin schon auf hohem Niveau vorhandenen - Hygiene- und Vorsichtsmaßnahmen sowie Abstands- und Verhaltensregeln werden fortgeführt.

Das Forderungsmanagement verhindert größere Forderungsausfälle. Durch diese Maßnahmen ist grundsätzlich eine ausreichende Liquidität jederzeit gewährleistet. Aufgrund unserer Finanzierungsstruktur ist ein Zinsrisiko zu vernachlässigen.

Anzumerken ist, dass, schon bisher unsere Kosten für Logistik- und Distributionsdienstleistungen, keine direkte Wechselbeziehung zu (Obst- und Gemüse-) Marktpreisen aufgewiesen haben und dies, aufgrund der Umstellung des Geschäftsmodells auch nicht mehr haben werden. Die derzeit die Logistikbranche belastende Energiepreisentwicklung und der Arbeitskräftemangel, stellen auch uns vor große Herausforderungen, über deren Konsequenzen wir mit unserem Leistungsnehmer im Austausch stehen.

Es ist jedoch davon auszugehen, dass wir die Mehrkosten (insbesondere Energie) allenfalls zeitverzögert weitergeben können. Die unverändert drohenden Dieselfahrverbote in den deutschen Ballungsräumen treten hierdurch unverändert in den Hintergrund.

Weitere wesentliche Risiken, die über die normalen Geschäftsrisiken hinausgehen oder Risiken aus externen Einflüssen, haben sich keine ergeben und sind für uns auch derzeit nicht erkennbar.

5. Sonstige Angaben, insbesondere über die voraussichtliche

Entwicklung (Prognosebericht)

Trotz positiver Tendenzen bei der Industrieproduktion, im Bau und im Außenhandel zu Jahresbeginn 2024 ist eine spürbare konjunkturelle Erholung derzeit noch nicht in Sicht. Dagegen sprechen die nach wie vor schwache Binnennachfrage, die hohen Finanzierungskosten sowie die noch gedämpfte Stimmung bei privaten Haushalten und Unternehmen. Die meisten Wirtschaftsforschungsinstitute gehen in ihren jüngsten Prognosen von einem erneuten Rückgang des BIP im ersten Quartal 2024 aus. [...] Die Produktion im produzierenden Gewerbe stieg nach Angaben des Statistischen Bundesamtes im Januar gegenüber dem Vormonat um +1,0 %. Das markiert den ersten spürbaren Anstieg seit 11 Monaten. [...] Die Inflationsrate belief sich im Februar auf 2,5 %, das ist der niedrigste Wert seit Juni 2021. Im Januar lag die Rate bei 2,9 %. Damit ist die Inflation seit März 2023 im Trend rückläufig. [...] Der Arbeitsmarkt erweist sich angesichts der konjunkturellen Schwächephase weiterhin insgesamt als robust, entwickelt sich aber weiter zwiespältig. [....] Die Frühindikatoren trübten sich etwas ein, die Arbeitsnachfrage liegt aber weiter auf hohem Niveau. [...] Der Frühindikator IWH-Insolvenztrend (Anm.: Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle) weist für Februar 2024 einen Anstieg der Unternehmensinsolvenzen um 10,8 % ggü. dem Vormonat Januar auf 1.193 aus (Vorjahresmonat: +43,2 %). Dabei handele es sich laut IWH um den höchsten Wert seit Beginn der IWH-Datenerhebung im Jahr 2016. Für die kommenden Monate erwartet das IWH weiter steigende Insolvenzzahlen. (Quelle: BMWK, Die wirtschaftliche Lage in Deutschland im März 2024; 15. März 2024)

Längerfristig sind (Anm.: in unserer Referenzbranche: Obst- und Gemüsegroßhandel) eher wieder regelmäßig steigende Umsätze zu erwarten. Die Branche profitiert vom weiter anhaltenden Trend zu vegetarischer Ernährung. Ein Teil des Anstiegs ist höheren Teuerungsraten geschuldet. Grundlegende Probleme bestehen im Sektor fort. Im Zuge der fortschreitenden Digitalisierung verliert der Großhandel zumindest in der unmittelbaren Händlerfunktion langfristig an Bedeutung. Lediglich die vielfältigen Serviceleistungen stellen einen Mehrwert dar, der zusätzliches Geschäft generieren kann. [...] Das durchschnittliche Unternehmen der Branche kann die Umsatzrendite bis zum Jahr 2028 nicht signifikant steigern. (Quelle: FERI Branchenrating, Großhandel mit Obst, Gemüse und Kartoffeln, 1. Quartal 2024)

In der Branche wird der Konzentrationsprozess bei den Produzenten und im Großhandel weitergehen. Der Einzelhandel braucht zur Sicherstellung einer qualitativ hochwertigen, ganzjährigen Warenverfügbarkeit leistungsfähige Partner, die eine Logistik - vom Produzenten über die Kommissionierung bis zur Filialbelieferung - umsetzen können. Dies wird mit unserem Logistik- und Distributionskonzept, sowie unseren unverändert hohen Qualitätsstandards, sichergestellt. Zur Förderung der weiteren Entwicklung unseres Unternehmens werden wir unsere Kundenorientierung konsequent fortführen.

Für die Geschäftsjahre 2024 und 2025 sehen wir im bestehenden Geschäft trotz allem moderate Umsatzanstiege.

Wir erwarten trotz der vorherrschenden Unsicherheit für die Geschäftsjahre 2024 und auch 2025 weiterhin unverändert positive Jahresergebnisse. Unsere konservative Finanzierungs- und Ausschüttungspolitik sichert uns auch jetzt die Finanzierung unseres Geschäfts. Wir werden auch zukünftig unseren Zahlungsverpflichtungen rechtzeitig nachkommen.

 

Umkirch, 27. März 2024

Merkur Frucht Freiburg GmbH

Michael Hordzewitz

Jürgen Kapp

Patrick Hordzewitz

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

31.12.2022
EUR EUR EUR TEUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 10.619,00 29
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1,00 0
10.620,00 29
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 6.969.396,55 6.406
2. Technische Anlagen und Maschinen 171.629,00 241
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.093.079,00 1.308
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 346.738,50 0
8.580.843,05 7.955
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 100.000,00 100
100.000,00 100
8.691.463,05 8.084
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 75.550,95 108
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 23.413,80 33
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 52.515,78 53
151.480,53 194
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.147.946,67 2.139
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.089.230,61 2.880
3. Sonstige Vermögensgegenstände 1.820.289,12 439
5.057.466,40 5.458
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 9.754.916,83 6.796
14.963.863,76 12.448
C. Rechnungsabgrenzungsposten 57.091,92 27
23.712.418,73 20.559

PASSIVA

31.12.2022
EUR EUR TEUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 520.000,00 520
II. Kapitalrücklage 70.889,57 71
III. Gewinnrücklagen
Andere Gewinnrücklagen 21.900,00 22
IV. Bilanzgewinn / Bilanzverlust 19.582.763,14 15.151
20.195.552,71 15.764
B. Rückstellungen
Sonstige Rückstellungen 1.534.169,22 1.054
1.534.169,22 1.054
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.492.704,23 1.689
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 33.930,38 251
3. Sonstige Verbindlichkeiten 456.062,19 1.801
1.982.696,80 3.741
23.712.418,73 20.559

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023

2022
EUR EUR EUR TEUR
1. Rohrergebnis 16.748.974,56 15.636
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 4.076.761,94 3.808
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 570.867,67 603
4.647.629,61 4.411
3. Abschreibungen
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 831.816,99 854
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 8.574.035,55 8.691
-22.440.725,10 -50.540
2.425.492,41 1.680
5. Erträge aus Gewinngemeinschaften, Gewinnabführungs- und Teilgewinnabführungsverträgen 6.010.861,79 3.790
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 121.090,29 2
6.131.952,08 3.792
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 13.912,00 22
6.118.040,08 3.770
8.543.532,49 5.450
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.083.070,62 1.506
9. Ergebnis nach Steuern 7.460.461,87 3.944
10. Sonstige Steuern 28.778,54 28
11. Jahresüberschuss 7.431.683,33 3.916
12. Gewinnvortrag 12.151.079,81 11.235
13. Bilanzgewinn 19.582.763,14 15.151

Anhang für 2023

Allgemeine Hinweise

Die Gesellschaft ist unter der Firma Merkur Frucht Freiburg GmbH mit Sitz in Umkirch im Handelsregister des Amtsgerichts Freiburg i. Br. unter der Registernummer HRB 4434 eingetragen.

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Die Gesellschaft ist zum Bilanzstichtag, nach den derzeitigen gesetzlichen Regelungen, als mittelgroße Kapitalgesellschaft zu qualifizieren, es gelten jedoch noch die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten und davon-Vermerke an dieser Stelle gemacht.

Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Anlagevermögen

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen sind zu Anschaffungskosten und, soweit sie der Abnutzung unterliegen, vermindert um lineare Abschreibungen bewertet. Grundlage für die Berechnung der Abschreibungen des Sachanlagevermögens bildet grundsätzlich eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von bis zu 10 Jahren.

Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 800,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. Vermögensgegenstände mit einem Netto- Einzelwert unter EUR 250,00 grundsätzlich als Aufwand erfasst; ihr sofortiger Abgang wird unterstellt.

Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten, gegebenenfalls vermindert um außerplanmäßige Abschreibungen, angesetzt.

Umlaufvermögen

Innerhalb der Vorräte sind die Hilfsstoffe und Waren zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert und die unfertigen Erzeugnisse und Leistungen zu Herstellungskosten bewertet. Die unfertigen Erzeugnisse und Leistungen betreffen die Leistungen unserer Bananenreiferei. Erkennbare Risiken, die sich aus verminderter Verwertbarkeit ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind im Wesentlichen zum Nominalbetrag angesetzt. Unverzinsliche oder niedrig verzinsliche Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden abgezinst.

Bei zweifelhaften Forderungen werden Einzelwertberichtigungen gebildet. Daneben sind die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um eine Pauschalwert-berichtigung gekürzt, die der Höhe der entsprechenden Forderungen angepasst ist.

Passivposten

Die Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst. Soweit die zugrunde liegende Verpflichtung einen Zinsanteil enthält oder eine Rentenverpflichtung ohne Gegenleistung darstellt, wurde die Rückstellung zum Barwert mit einem laufzeitadäquaten Zinsfuß entsprechend der Rückstellungsabzinsungsverordnung vom 18. November 2009 (i.d.F. vom 11. März 2016) angesetzt.

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst.

Die aktiven latenten Steuern resultieren aus Rückstellungen. Bei der Berechnung der latenten Steuern wurde ein Steuersatz von unverändert 28,843 % verwendet. Insgesamt ergaben sich aktive latente Steuern, auf deren Bilanzierung in Ausübung des entsprechenden Ansatzwahlrechts verzichtet wurde.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet.

Angaben zur Bilanz

Zur Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens wird auf das nachfolgende Anlagegitter verwiesen.

Die im Finanzanlagevermögen ausgewiesenen Anteile an verbundenen Unternehmen betreffen die merkur frucht Bayern GmbH, Bruckberg (Anteilsbesitz). Das Tochterunternehmen wurde mit notarieller Urkunde vom 15. Juli 2014 gegründet. Die Gesellschaft ist mit 100 % am Stammkapital von EUR 100.000,00 beteiligt. Das Stammkapital wurde am 18. Juli 2014 einbezahlt. Das Eigenkapital der Tochtergesellschaft belief sich zum 31. Dezember 2023 auf TEUR 3.801 (Vj TEUR 3.801). Der Jahresüberschuss beträgt - aufgrund des in 2019 geschlossenen Ergebnisabführungsvertrages - TEUR 0 (VJ TEUR 0).

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind innerhalb eines Jahres zur Rückzahlung fällig.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen, wären vorbehaltlich des gesonderten Ausweises als Forderungen aus Lieferungen und Leistungen bzw. sonstige Vermögensgegenstände auszuweisen Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen resultieren vor allen aus (internen und externen) Kostenweiterbelastungen, die sonstigen Vermögensgegenstände resultieren fast ausschließlich aus dem Ergebnisabführungsvertrag (Ergebnis und Steuerumlage).

Die Kapitalrücklage betrifft eine freiwillige Zuzahlung der Gesellschafter i.S.d. § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB und resultiert aus der zum 1. Juni 2014 erfolgten Verschmelzung der F & H Beteiligungsgesellschaft GmbH bzw. des übertragenen (Netto-) Reinvermögens.

Die unter den Gewinnrücklagen ausgewiesenen anderen Gewinnrücklagen resultieren aus der Auflösung von sonstigen Rückstellungen gem. Art. 67 Abs. 1 Satz 3 EGHGB im Zuge der im Geschaftsjahr 2010 vorgenommenen Erstanwendung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes.

Die sonstigen Rückstellungen betreffen zum überwiegenden Teil den Personalbereich; es entfallen TEUR 294 (Vj TEUR 313) auf längerfristige Rückstellungen.

Verbindlichkeitsspiegel

Restlaufzeiten
Gesamtbetrag bis zu 1 Jahr über 1 bis 5 Jahre mehr als 5 Jahre
TEUR TEUR TEUR TEUR
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.493 1.493 0 0
Vorjahr 1.689 1.689 0 0
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 34 34 0 0
Vorjahr 251 251 0 0
Sonstige Verbindlichkeiten 456 456 0 0
Vorjahr 1.801 1.801 0 0
1.983 1.983 0 0
3.741 3.741 0 0

Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen lediglich die üblichen Eigentumsvorbehalte.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen, wären vorbehaltlich des gesonderten Ausweises als sonstige Verbindlichkeiten auszuwiesen und resultieren überwiegend aus dem organschaftlichen Umsatzsteuererstattungsanspruch der Organgesellschaft.

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind solche aus Steuern von TEUR 366 (Vj TEUR 1.726) sowie im Rahmen der sozialen Sicherheit TEUR 17 (Vj TEUR 12) enthalten.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Umsatzerlöse werden fast ausschließlich im Inland getätigt. Fast 70 % (Vj mehr als 80 %) der Umsatzerlöse entfallen auf Dienstleistungen (Logistik und Distribution) und der Rest auf Großhandel mit Dienstleistungen (Logistik und Distribution).

Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten TEUR 75 aus der Ausbuchung von Verbindlichkeiten, TEUR 48 aus der Auflösung von Rückstellungen, sowie TEUR 71 aus Verkäufen des Anlagevermögens, die nicht dem Geschäftsjahr zuzurechnen sind.

Die, nach dem bisherigen Geschäftsmodell Handel, als Nebenleistung zu qualifizierenden und deshalb innerhalb der sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesenen Aufwendungen für Logistik und Distribution (ca. EUR 6,0 Mio), wären - aufgrund der in 2022 eingetretenen Änderung des Geschäftsmodells (wegen weiterer Einzelheiten zu Änderung des Geschäftsmodells verweisen wir auch auf unsere Ausführungen innerhalb des Lageberichts) - als Hauptleistung zu qualifizieren und deshalb grundsätzlich innerhalb der Materialaufwendungen auszuweisen. Auf eine Ausweisänderung wurde jedoch zugunsten der Vergleichbarkeit und dieses Mitzugehörigkeitsvermerks verzichtet.

In den Zinserträgen/Zinsaufwendungen sind Erträge aus der Abzinsung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 1 (Vj TEUR 1) sowie Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen von TEUR 2 (Vj TEUR 2) enthalten.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten TEUR 74 ausstehende Abrechnungen, die nicht dem Geschäftsjahr zuzurechnen sind.

Sonstige Angaben

Angaben zu nicht in der Bilanz enthaltenen Geschäften, Haftungsverhältnissen und sonstigen finanziellen Verpflichtungen

Bei den sonstigen finanziellen Verpflichtungen handelt es sich ausschließlich um Dauerschuldverhältnisse aus Miet- und Serviceverträgen, die zum Abschlussstichtag bestanden haben. Diese Verträge dienen der Aufrechterhaltung des Geschäftsbetriebes. Bei den gemieteten Sachanlagen handelt es sich im Wesentlichen um Betriebs- und Geschäftsausstattung. Durch die abgeschlossenen Verträge erfolgt keine Ausweitung der Fremdfinanzierung und kein Liquiditätsentzug zum Investitionszeitpunkt, allerdings erfolgt der Liquiditätsabfluss kontinuierlich über die Laufzeit der Verträge. Dem stehen Planungssicherheit und ein aktueller technischer Stand gegenüber.

Weitere wesentliche außerbilanzielle Geschäfte wie Factoring, unechte Pensionsgeschäfte, Sale-and-lease-back-Geschäfte sowie Konsignationslagervereinbarungen lagen zum Abschlussstichtag nicht vor.

2024 2025
TEUR TEUR
Mietverträge für Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände 227 193
Wartungs-, Service-, sonstige Verpflichtungen 188 187

Die Mietverträge für Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände haben Laufzeiten bis 2025, die Wartungs-, Service- und sonstige Verpflichtungen sind unbefristet oder haben grundsätzlich Laufzeiten bis maximal 2025.

Die übrigen finanziellen Verpflichtungen liegen im geschäftsüblichen Rahmen.

Haftungsverhältnisse i.S.d. § 251 HGB liegen keine vor.

Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen

Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen, die nicht zu marktüblichen Bedingungen erfolgten, sind im Geschäftsjahr nicht getätigt worden.

Mitarbeiter

Im Berichtsjahr wurden durchschnittlich beschäftigt:

2023 2022
Kaufmännische Arbeitnehmer 14,75 18,00
Kaufmännische Teilzeitarbeitnehmer 4,00 3,25
Gewerbliche Arbeitnehmer 32,25 36,25
Gewerbliche Teilzeitarbeitnehmer 1,00 3,00
Aushilfen 27,25 27,00
79,25 87,50

Prüfungs- und Beratungsgebühren

Das für das Geschäftsjahr berechnete Honorar des Abschlussprüfers wird an dieser Stelle nicht angegeben, da die Angaben im Konzernabschluss gemacht werden.

Geschäftsführung

Als Geschäftsführer war im Geschäftsjahr bestellt:

 

Herr Michael Hordzewitz, Teningen, Haupt-Geschäftsführer

 

Herr Jürgen Kapp, March-Hugstetten, Geschäftsführer Logistik und Distribution

 

Herr Patrick Hordzewitz, Teningen, Geschäftsführer Verwaltung und Vertrieb

Die Gesellschaft nimmt die Befreiung von § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch.

Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres, die weder in der Bilanz noch in der Gewinn- und Verlustrechnung berücksichtigt sind, sind nicht eingetreten.

Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn von EUR 19.582.763,14 (Gewinnvortrag von EUR 12.151.079,81 zuzüglich Jahresüberschuss von EUR 7.431.683,33) auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Umkirch, 5. März 2024

Merkur Frucht Freiburg GmbH

Michael Hordzewitz

Jürgen Kapp

Patrick Hordzewitz

Entwicklung des Anlagevermögens 2023

Merkur Frucht Freiburg GmbH, Umkirch

Anschaffungs-/Herstellungskosten
Stand 01.01.2023 Zugang Abgang Stand 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 367.150,26 0.00 0,00 367.150,26
2. Geschäfts- oder Firmenwert 158.155,87 0,00 0,00 158.155,87
525.306,13 0,00 0,00 525.306,13
II. Sachanlagen .
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 9.467.906,04 840.703,50 0,00 10.308.609,54
2. technische Anlagen und Maschinen 1.082.337,82 0,00 0,00 1.082.337,82
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.759.184,22 322.015,90 604.972,73 5.476.227,39
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 346.738,50 0,00 346.738,50
16.309.428,08 1.509.457,90 604.972,73 17.213.913,25
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 100.000,00 0,00 0,00 100.000,00
100.000,00 0,00 0,00 100.000,00
16.934.734,21 1.509.457,90 604.972,73 17.839.219,38
Kumulierte Abschreibungen
Stand 01.01.2023 Zugang Abgang Stand 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 337.747,26 18.784,00 0,00 356.531,26
2. Geschäfts- oder Firmenwert 158.154,87 0,00 0,00 158.154,87
495.902,13 18.784,00 0,00 514.686,13
II. Sachanlagen . .
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.061.686,39 277.526,60 0,00 3.339.212,99
2. technische Anlagen und Maschinen 841.850,82 68.858,00 0,00 910.708,82
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.451.011,22 466.648,39 534.511,22 4.383.148,39
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
8.354.548,43 813.032,99 534.511,22 8.633.070,20
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
8.850.450,56 831.816,99 534.511,22 9.147.756,33
Buchwerte
31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 10.619,00 29.403,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1,00 1,00
10.620,00 29.404,00
II. Sachanlagen .
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 6.969.396,55 6.406.219,65
2. technische Anlagen und Maschinen 171.629,00 240.487,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.093.079,00 1.308.173,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 346.738,50 0,00
8.580.843,05 7.954.879,65
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 100.000,00 100.000,00
100.000,00 100.000,00
8.691.463,05 8.084.283,65

Zusätzliche Angabe gem. §328 Abs. 1a Satz 1 HGB

Der Jahresabschluss 2023 der Merkur Frucht Freiburg GmbH, Umkirch ist durch Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 29. Juni 2024 festgestellt worden. Die Gesellschafterversammlung ist dem Vorschlag der Geschäftsführung zur Verwendung des Bilanzgewinns, wie er im Anhang wiedergegeben wurde, gefolgt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Merkur Frucht Freiburg GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Merkur Frucht Freiburg GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Merkur Frucht Freiburg GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben.

Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen und Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben;

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft;

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Oppenau/Oberkirch, 22. April 2024

WPGO GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Joos, Wirtschaftsprüfer

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