a conto Bremen gemeinnützige GmbH
Selbe AdresseKreditinstitute des Sparkassensektors
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Klaus Maria Richter seit 22.5.2013 | Prokura |
Jan Becher seit 11.3.2013 | Prokura |
Michael Beckmann seit 29.3.2011 | Prokura |
Tanja Ganz seit 29.3.2011 | Prokura |
Mohammad-Reza Zoghi seit 29.3.2011 | Prokura |
Karla Spindler seit 6.4.2010 | Prokura |
Klaus Ammermann seit 6.4.2010 | Prokura |
Thomas Prehn seit 22.1.2008 | Vorstandsmitglied |
Torsten Retzlaff seit 16.5.2007 | Prokura |
Michael Lampe seit 16.5.2007 | Prokura |
Rainer Horn seit 16.5.2007 | Prokura |
Olaf Wingeß seit 16.5.2007 | Prokura |
Holger Palme seit 16.5.2007 | Prokura |
Karlheinz Mosert seit 16.5.2007 | Prokura |
Olaf Albrecht seit 16.5.2007 | Prokura |
Thomas Krecklow seit 16.5.2007 | Prokura |
Ralph Damköhler seit 16.5.2007 | Prokura |
Wolfram Tauer seit 14.2.2006 | Vorstandsmitglied |
Frank Bernhardt seit 14.6.2005 | Vorstandsmitglied |
Uwe Lemcke seit 14.6.2005 | Vorstandsmitglied |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Inros Lackner AGBremenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2012 bis zum 31.12.2012Bilanz zum 31. Dezember 2012A K T I V A
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2012
Anhang für das Geschäftsjahr 20121. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss des Geschäftsjahres 2012 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des Aktiengesetzes erstellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Als betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer werden drei bis fünf Jahre angesetzt. Die Sachanlagen sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer, aktiviert. Die Abschreibungen erfolgen grundsätzlich linear. Die planmäßigen Abschreibungen werden entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer vorgenommen. Geringwertige Anlagegüter bis EUR 150,00 werden direkt im Aufwand erfasst. Anlagegüter zwischen EUR 150,00 und EUR 1.000,00 werden in einem Sammelposten zusammengefasst und über 5 Jahre gewinnmindernd aufgelöst. Die Finanzanlagen wurden zu den Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag bewertet. Die unfertigen Leistungen werden zu Herstellungskosten angesetzt. Grundlage der Ermittlung der direkten zurechenbaren Einzelkosten ist eine Kostenträgerrechnung. In dieser Kostenträgerrechnung werden die Stunden pro Vorhaben mit dem individuellen Stundensatz der jeweiligen Mitarbeiter bewertet und die Fremdleistungen für dieses Vorhaben erfasst. Die Einzelkosten werden um einen Fertigungsgemeinkostenzuschlag erhöht, der im Wesentlichen die allgemeinen Fertigungskosten sowie den Anteil der für die Fertigung arbeitenden allgemeinen Kostenstellen beinhaltet. In den Fällen, in denen die vertraglich vereinbarten Erlöse abzüglich der in Zukunft noch anfallenden Kosten auf Basis der Selbstkosten (= Resterlöse) unter den aktivierten Herstellungskosten liegen, werden die Herstellungskosten um die Differenz aus Resterlös zu aktivierten Herstellungskosten abgewertet. Die Forderungen sind zum Nennwert aktiviert. Für bestehende Risiken werden Einzelwertberichtigungen gebildet. Das allgemeine Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. Derivate Finanzinstrumente (Devisentermingeschäfte: DTG) wurden zum einen zur vollständigen Absicherung der US-Dollar Kursrisiken der Zahlungsströme eines Projektes abgeschlossen. Die Sicherungsinstrumente werden mit den ihnen zugeordneten Grundgeschäften als Bewertungseinheit behandelt. Hierzu wurde der Auftragswert des Projektes in Höhe von TUSD 800 in einen Teil der Kosten in USD verursacht (TUSD 100) und einen Teil der Kosten in EUR verursacht (TUSD 700), aufgeschlüsselt. Für den EURO Anteil wurden anhand des mit dem Kunden vereinbarten Zahlungsplans, unter Berücksichtigung eines Risikozuschlags, vier Devisentermingeschäfte, mit denen insgesamt TUSD 700 verkauft werden, abgeschlossen. Eines dieser DTG`s in Höhe von TUSD 140 hat eine Laufzeit bis Februar 2013 und damit über den Bilanzstichtag. Aus zwei anderen DTG's konnten auf Grund fehlender Zahlungen des Kunden insgesamt TUSD 205 nicht bedient werden. Hierfür wurden zwei Devisenswaps mit Laufzeiten bis Januar 2013 abgeschlossen. Das Projekt wurde in den unfertigen Leistungen mit Herstellungskosten in Höhe von TEUR 343 bewertet. Der auf den Bewertungsstichtag abgezinste aktuelle Marktwert des DTG wurde von der Geschäftsbank mit TEUR 7 angegeben. Auf Grund der geringen Laufzeit der beiden Devisenswaps beläuft sich deren analoger Marktwert auf EUR 182. Für die Ermittlung des Marktwertes wurden die Cash-Flows aus den DTG und den Devisenswaps mit den für die Restlaufzeit aktuell gültigen Diskontfaktoren auf den Bewertungstag abgezinst und die sich ergebenden Fremdwährungsbeträge dann zum Kassakurs des Bewertungsstichtags in EUR umgerechnet. Die Differenz der ermittelten EUR-Beträge ergibt dann den genannten Marktwert. Die sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert aktiviert. Die Bewertung der sonstigen Wertpapiere erfolgt zu Anschaffungskosten oder zum niedrigeren Stichtagskurs. Sofern der Stichtagskurs höher liegt als der Anschaffungskurs und vorher Abschreibungen vorgenommen wurden, erfolgt eine Zuschreibung auf den Anschaffungskurs. Gezeichnetes Kapital Das Grundkapital beträgt EUR 1.500.000,00. Zum Bilanzstichtag ist das Grundkapital der Gesellschaft eingeteilt in 75.000 Stammaktien und 75.000 stimmrechtslose Vorzugsaktien. Die Aktien sind Stückaktien und lauten auf den Inhaber. Die gesetzliche Rücklage beträgt EUR 122.385,72. In die satzungsmäßige Rücklage wurden gemäß § 20 Abs. 3 der Satzung 5 % des handelsrechtlichen Jahresüberschusses der Gesellschaft eingestellt. Die Höhe der Pensionsrückstellung entspricht dem nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelten Barwert. Als Rechnungsgrundlage dienten die Richttafeln von Prof. Dr. Klaus Heubeck von 2005. Für die Ermittlung der Barwerte wird ein Abzinsungssatz von 5,04 % p. a. (Vorjahr: 5,14 %) zugrunde gelegt. Dieser entspricht dem durchschnittlichen Marktzins, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Die Fluktuation wurde pauschal durch ein individuelles Finanzierungsbeginnalter berücksichtigt. Bei der Berechnung wurde ein Gehaltstrend von 1 % zu Grunde gelegt. Aus der geänderten Bewertung, gemäß § 253 Abs. 2 HGB in der Neufassung durch das Bilanzrechtmodernisierungsgesetz, der laufenden Pensionen ergibt sich zum 01.01.2010 ein Unterschiedsbetrag in Höhe von TEUR 483. Die Gesellschaft hat von diesem Unterschiedsbetrag, in Übereinstimmung mit Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB, TEUR 35 (Vorjahr: TEUR 92) der Rückstellung zugeführt. Der Betrag der aufgrund der Ausübung dieses Wahlrechts in der Bilanz nicht ausgewiesenen Pensionsrückstellungen beträgt demnach TEUR 115. Die Berechnung der Jubiläumsrückstellung erfolgt zum 31. Dezember 2012 nach versicherungsmathematischen Grundsätzen. Die Rückstellung ist zum versicherungsmathematisch ermittelten Barwert angesetzt. Hierbei wird ein Zinssatz von 5,04 % p. a. (Vorjahr: 5,14 %) zugrunde gelegt. Dieser entspricht dem durchschnittlichen Marktzins, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Die Fluktuation wurde pauschal durch ein individuelles Finanzierungsbeginnalter berücksichtigt. Bei der Berechnung wurde ein Gehaltstrend von 1 % zu Grunde gelegt. Die übrigen Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags für alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden zum Zeitpunkt des Geschäftsvorfalls in EURO umgerechnet. Vermögenswerte und Schulden, die zum Stichtag in Fremdwährungen bestehen, werden mit dem Devisenkassamittelwert zum 31.12.2012 umgerechnet. 3. Erläuterungen zur Bilanz Die Entwicklung der Posten des Anlagevermögens ist dem nachfolgend aufgeführten Anlagenspiegel (Seite 8) zu entnehmen. Aufgrund einer Änderung der Beteiligungsverhältnisse ist die Inros Holdinggesellschaft mbH, Rostock, nicht mehr Mutterunternehmen im Sinne von § 290 HGB. Die ihr gegenüber bzw. ihren Tochterunternehmen gegenüber bestehenden Forderungen und Verbindlichkeiten werden deshalb im Jahresabschluss 2012 nicht mehr unter Forderungen gegen bzw. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen, sondern unter Forderungen bzw. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (Tochterunternehmen der Inros Holdinggesellschaft mbH) bzw,. Forderungen bzw. Verbindlichkeiten gegen (-über) Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht (Inros Holdinggesellschaft mbH), ausgewiesen, Von den Forderungen haben folgende eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr:
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren in Höhe von TEUR 64 (Vorjahr: TEUR 2.837) aus Lieferungen und Leistungen. Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, bestehen in Höhe von TEUR 7.110 gegen Aktionäre. Die Sonstigen Vermögensgegenstände sind am Stichtag in Höhe von TEUR 1.318 durch Briefgrundschulden besichert. Sie bestehen in Höhe von TEUR 132 (Vorjahr: TEUR 255) gegen Aktionäre. Sie sind durch die Verpfändung von 4.327 Aktien besichert. Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Vorsorgen für Gewährleistungsverpflichtungen, Personalaufwendungen, Tantiemen sowie ausstehende Rechnungen. Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 25 (Vorjahr: TEUR 97) resultieren aus Lieferungen und Leistungen. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, bestehen in Höhe von TEUR 5 gegenüber Aktionären. Die latente Steuern wurden auf temporäre Differenzen zwischen Handels- und Steuerbilanz gebildet. Für die Berechnung der latenten Steuern wurde der geltende kombinierte Steuersatz für Gewerbesteuer und Körperschaftsteuer inkl. Solidaritätszuschlag in Höhe von 31 % verwendet. Auf Grund eines passivischen Gesamtsaldos in Höhe von TEUR 100 besteht kein Wahlrecht für den Ansatz der aktiven latenten Steuern. Von dem Wahlrecht, die sich voraussichtlich ergebende Steuerentlastung (TEUR 265) und die sich voraussichtlich ergebende Steuerbelastung (TEUR 365) unverrechnet in einem Abgrenzungsposten für aktive latente Steuern und in einem Abgrenzungsposten für passive latente Steuern auszuweisen, wurde Gebrauch gemacht. 4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten im Wesentlichen Erlöse aus der PKW-Überlassung an Mitarbeiter (TEUR 306) und Schadensersatzleistungen (TEUR 74). Die periodenfremden Erträge betragen TEUR 480 und resultieren im Wesentlichen aus der Auflösung von Einzelwertberichtigungen auf Forderungen und der Auflösung von Rückstellungen. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen werden periodenfremde Aufwendungen von TEUR 63 ausgewiesen. Die außerordentlichen Aufwendungen beziehen sich in Höhe von TEUR 35 auf Bewertungsunterschiede aus der erstmaligen Anwendung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetztes zum 01.01.2010 und resultieren aus den Pensionsrückstellungen.. Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag in Höhe von TEUR 484 betreffen in Höhe von TEUR 568 das Geschäftsjahr 2012 und in Höhe von TEUR -84 Vorjahre. Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag des Geschäftsjahres 2012 entfallen in Höhe von TEUR -8 auf das außerordentliche Ergebnis und in Höhe von TEUR 576 auf das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. 5. Aufstellung des Anteilsbesitzes gemäß § 285 Nr. 11 HGB
1 Die Zahlen beziehen sich auf das Geschäftsjahr 2011. * Es handelt sich um vorläufige Zahlen für 2012, da die Jahresabschlüsse der Tochtergesellschaften noch nicht festgestellt wurden. 6. Sonstige Angaben Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichten Sonstige finanzielle Verpflichtungen können sich aus langfristigen Mietverträgen ergeben. Die Miete aus diesen Dauerschuldverhältnissen beträgt für 2013 TEUR 903 p.a. Der Abschluss von langfristigen Mietverträgen dient der Absicherung von Büroraumkapazitäten und -kosten, er schränkt aber die Flexibilität in den Standorten ein. Weitere über die bilanzierten Verbindlichkeiten und Rückstellungen hinaus entstandene Miet- und Leasingverpflichtungen und Eventualschulden liegen zum Bilanzstichtag nicht vor. Angaben zu Beziehungen zu nahe stehenden Personen oder Unternehmen Als nahe stehende Personen oder Unternehmen werden in Übereinstimmung mit IAS 24 diejenigen definiert, die vom berichtenden Unternehmen beeinflusst werden können, beziehungsweise die auf das berichtende Unternehmen Einfluss nehmen können. Aus Sicht der INROS LACKNER AG stellen insbesondere unsere Aktionäre und Tochterunternehmen sowie sämtliche Unternehmen, die zum Konzernverbund der INROS Holdinggesellschaft mbH, Rostock zählen, nahestehende Personen oder Unternehmen dar. Alle Geschäfte mit diesen Personen oder Unternehmen wurden zu marktüblichen Konditionen vorgenommen. Angaben gemäß § 285 Nr. 17 HGB Die als Aufwand im Geschäftsjahr 2012 erfassten Honorare für die ECOVIS Audit AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft in Höhe von TEUR 10 gliedern sich wie folgt auf: TEUR 10 Abschlussprüfungsleistungen Organe der Gesellschaft Vorstand der INROS LACKNER AG:
Aufsichtsrat der INROS LACKNER AG
Der Vorstand und der Aufsichtsrat der INROS LACKNER AG schlagen der Hauptversammlung vor, aus dem Bilanzgewinn in Höhe von TEUR 2.048 an die Aktionäre eine Bruttodividende von EUR 6,17 je Stammaktie zzgl. 1,00 EUR für die stimmrechtslosen Vorzugsaktien auszuschütten. Der verbleibende Betrag in Höhe von TEUR 1.047 wird auf neue Rechnung vorgetragen. Im Zeitraum vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2012 beschäftigte das Unternehmen durchschnittlich 403 Angestellte (i. Vj. 394). Konzernabschluss Die Gesellschaft stellt als oberstes Unternehmen einen Konzernabschluss nach § 290 HGB auf. Der Konzernabschluss wird im elektronischen Bundesanzeiger offengelegt werden.
Bremen, den 31. März 2013 Der Vorstand der INROS LACKNER AG Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2012
Lagebericht zum Jahresabschluss per 31.12.20121. Geschäftstätigkeit und Strategie Die INROS LACKNER AG erbringt anspruchsvolle Ingenieur- und Architekturleistungen in den Bereichen Wasserbau und Hafenlogistik, komplexe Gebäudeplanung, Infrastruktur sowie Energie- und Umweltplanung. Dazu kommen fachübergreifende Tätigkeiten sowohl im Genehmigungsmanagement als auch im Baumanagement und der Projektsteuerung. Das Portfolio umfasst Planungs- und Beratungsleistungen in allen Planungsstufen, Projektsteuerungstätigkeiten sowie die Begleitung der Bauherren bei der Umsetzung der Vorhaben. Die strategische Ausrichtung des Unternehmens als spezialisierter Fachplaner und als breit aufgestellter Generalplaner tätig zu sein, wurde in 2012 unverändert beibehalten. Die INROS LACKNER AG konnte ihre starke Position unter den führenden Ingenieur- und Architekturbüros halten und gehört in Deutschland zu den zehn größten Büros in der Consultingbranche. Der Umsatz und die Zahl der Beschäftigten sind weiter angestiegen. Dazu kommen Leistungen in inländischen und ausländischen Beteiligungsgesellschaften mit zusammen über 50 Mitarbeiter /-innen. Die regionale Präsenz wird mit zwölf Standorten im Inland sowie Niederlassungen und Projektbüros im Ausland sicher gestellt. Der bereits in den Vorjahren eingesetzte Trend einer zunehmenden Verlagerung der regionalen Tätigkeiten aus den nord- und nordostdeutschen Heimatmärkten hinaus in weitere Bundesländer hält weiter an; zunehmend werden erfolgreich Projekte im gesamten Bundesgebiet bearbeitet. Durch die Diversifizierung der Leistungspallette in die vier oben aufgeführten Schwerpunkte ergibt sich eine hohe Stabilität auf dem Inlandsmarkt. In allen Kompetenzbereichen wurden in etwa gleichem Umfang Leistungen erbracht wurden. Der Anteil der Auslandstätigkeit ist weiter stabil. Es gab Aktivitäten in rund 30 Ländern mit einem Fokus auf Afrika, Asien und Europa. 2. Wirtschaftliches Umfeld Das Jahr 2012 war in Deutschland zunächst durch einen leichten Aufschwung geprägt, der sich jedoch zum Jahresende abschwächte. Von diesem Wirtschaftswachstum konnten auch die Bauindustrie und die Consultingbranche profitieren. Auf den Auslandsmärkten der INROS LACKNER AG war die Situation weiter uneinheitlich, v.a. in Asien zeichnete sich jedoch eine deutliche Verbesserung des wirtschaftlichen Umfelds ab. Auswirkungen der globalen Finanzmarktkrise und der Staatsschuldenkrise in vielen Ländern bzw. der Sparpakete in den Staatshaushalten sind weiterhin bemerkbar. Unverändert gibt es Verzögerungen bei Investitionsvorhaben. Unter Berücksichtigung eines weiter hohen Auftragsbestands aus den Vorjahren und des wirtschaftlichen Umfelds in den Märkten, in denen die INROS LACKNER AG tätig ist, kann die wirtschaftliche Situation als überwiegend gut bezeichnet werden. Diese Einschätzung wird in der Branche insbesondere von den anderen großen Ingenieurgesellschaften geteilt. Die Ertragssituation wird im Bereich des Consultingwesens uneinheitlich, jedoch tendenziell sich verbessernd, beurteilt. 3. Geschäftsverlauf Der Fokus der Tätigkeiten der INROS LACKNER AG lag im Berichtsjahr fachlich unverändert auf den in Abschnitt 1 aufgeführten Kompetenzbereichen. Die Aktivitäten wiesen regional weiterhin einen Schwerpunkt auf Nord- und Ostdeutschland sowie rund 30 Staaten in Afrika, Südostasien und Osteuropa auf. Der Trend zur Erschließung neuer Regionen hielt jedoch auch 2012 an. Die zu Beginn des Geschäftsjahr 2011 vorgenommen Verschmelzung der beiden deutschen Tochtergesellschaften Wisserodt Consulting GmbH und General Contract Ingenieurgesellschaft hat inzwischen zu einer kompletten Integration dieser Einheiten geführt und die Standorte Berlin, Hamburg und Hannover nachhaltig gestärkt. Auch 2012 konnten weitere interessante und große Vorhaben gewonnen werden. Im Inland waren dies u.a.:
Dazu kommen Auslandsvorhaben wie:
Wirtschaftlich entwickelte sich die Gesellschaft in 2012 stabil weiter. Die Umsatzerlöse, korrigiert um die Bestandsveränderung an unfertigen Erzeugnissen, sind mit TEUR 35.221 geringfügig zurück gegangen (Vorjahr TEUR 35.744). Durch die Auflösung von Einzelwertberichtigungen, v.a. der Auflösung einer großen Einzelwertberichtigung mit einem Wert von TEUR 339 bei Forderungen in Höhe von TEUR 346, stiegen die sonstigen betrieblichen Erträge um TEUR 289. Durch diese Effekte ging die Betriebsleistung um TEUR 234 zurück. Wie in den Vorjahren ist der größte Posten auf der Aufwandsseite - entsprechend der Geschäftstätigkeit als Ingenieurgesellschaft - der Personalaufwand. Nachdem die Zahl der Mitarbeiter/ -innen im Vergleich zum Vorjahr um 9 gestiegen ist und damit nicht mehr so stark wie u.a. durch die Verschmelzung im Jahr 2011, entwickelte sich der Personalaufwand von TEUR 20.527 im Vorjahr auf TEUR 21.447 im Berichtsjahr. Unter anderem durch Verlagerung von Tätigkeiten von Nachauftragnehmern und freien Mitarbeitern auf eigene Mitarbeiter konnte der Materialaufwand von TEUR 8.736 im Vorjahr auf TEUR 7.296 reduziert werden. In Summe stiegen die Betriebsaufwendungen um TEUR 543 von TEUR 35.313 im Vorjahr auf TEUR 35.856 in 2012. Daraus resultiert ein Betriebsergebnis von TEUR 670 (Vorjahr: TEUR 1.447). Bei einem gestiegenen Finanzergebnis und geringeren Steuern erhöhte sich der Jahresüberschuss um TEUR 97 von TEUR 1.002 im Vorjahr auf TEUR 1.099 im Geschäftsjahr 2012. Das Eigenkapital betrug zum Ende des Geschäftsjahres 2012 TEUR 4.352 und liegt damit um TEUR 98 über dem Wert des Vorjahres (TEUR 4.254). Die Eigenkapitalquote beträgt am Bilanzstichtag 13,9%. Der Vorratsbestand erhöhte sich um TEUR 4.731 noch einmal deutlich und betrug zum Ende des Geschäftsjahres TEUR 54.006 (Vorjahr: TEUR 49.275). 4. Ertragslage Zur Darstellung der Ertragslage wird in der nachfolgenden Übersicht eine unter betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten abgeleitete Ergebnisrechnung verwendet:
A) Betriebsleistung Die INROS LACKNER AG konnte ihre Umsatzerlöse gegenüber 2011 um TEUR 604 steigern. Durch eine um TEUR 1.127 niedrigere Bestandsveränderung reduzierte sich die Betriebsleistung um TEUR 234 von TEUR 36.760 im Vorjahr auf 36.526. Die weitere Erhöhung des Bestands an unfertigen Leistungen führte dazu, dass der bilanzielle Wert der noch nicht abgerechneten Projekte sich auf TEUR 52.439 (im Vorjahr TEUR 47.307) erhöhte. B) Aufwendungen für die Betriebsleistungen Der Rückgang der Betriebsleistung bezieht sich vollständig auf den Teil der Fremdleistungen, der durch Nachauftragnehmer und freie Mitarbeiter erbracht wird. Hierdurch ging der Materialaufwand von TEUR 8.736 um TEUR 1.440 bzw. 16,5% auf TEUR 7.296 zurück. Auf der anderen Seite stieg der Personalaufwand auf TEUR 21.447 (im Vorjahr TEUR 20.527) bedingt durch eine Erhöhung der durchschnittlich im Jahr beschäftigten Mitarbeiter / -innen auf 403 (im Vorjahr auf 394). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich ebenfalls von TEUR 5.394 im Vorjahr auf TEUR 6.402 in 2012. Hierunter fallen insbesondere erhöhte Kosten für die Risikovorsorge abgerechneter Projekte. Insgesamt stiegen die Aufwendungen für die Betriebsleistung um rund 1,5% (TEUR 543) auf TEUR 35.856. Verstärkt durch den Rückgang in der Betriebsleistung verringerte sich das Betriebsergebnis auf 1,8% der Betriebsleistung bzw. TEUR 670. C) Außerordentliches Ergebnis Das außerordentliche Ergebnis verbesserte sich um TEUR 248 gegenüber dem Vorjahr. Für das Hohe außerordentliche Ergebnis des Vorjahres war ein Verschmelzungsverlust (TEUR 192) aus der Übernahme der Vermögensgegenstände und Schulden von verschmolzenen Unternehmen zu Buchwerten verantwortlich. D) Ertragsteuern Die Ertragsteuern 2012 beinhalten einen Steuerertrag aus Vorjahren in Höhe von TEUR 84. Die laufenden Steuern betragen TEUR 568 und beinhalten einen latenten Steuerertrag in Höhe von TEUR 55. Die laufende Steuerquote von ca. 36% liegt über dem Vorjahresniveau. 5. Vermögenslage
A) Anlagevermögen Die Gesellschaft investierte TEUR 869 (Vorjahr: TEUR 986) in das Anlagevermögen. Die Investitionen betreffen neue Software (TEUR 234) sowie Betriebs- und Geschäftsausstattungen (TEUR 635). Hierbei wurden die wesentlichen Investitionen in die Erweiterung des Fuhrparks (TEUR 275) und in die Erneuerung der EDV Geräte und Anlagen (TEUR 87) getätigt. Die laufenden Abschreibungen von TEUR 688 liegen unter dem Investitionswert. In den immateriellen Vermögensgegenständen werden Anzahlungen für die in 2013 geplante Einführung einer neuen ERP Software in Höhe von TEUR 202 ausgewiesen. B) Vorräte und erhaltene Anzahlungen Der bilanzielle Wert der zu Herstellungskosten bewerteten unfertigen Projekte stieg in 2012 von TEUR 47.307 auf TEUR 52.439. Dies bedeutet eine Steigerung von ca. 11%. Die Gesellschaft hat an ihre Nachauftragnehmer und freien Mitarbeiter Anzahlungen in Höhe von TEUR 1.567 (i. Vj. TEUR 1.968) geleistet. Wie aus der Vermögenslage ersichtlich decken die erhaltenen Anzahlungen vollständig die Herstellungskosten in diesen Projekten. Der gesamte Wert der erhaltenen Anzahlungen beläuft sich im Geschäftsjahr 2012 auf TEUR 64.206 (i. Vj. TEUR 58.015). C) Gruppenfinanzierung Unter Gruppenfinanzierung werden Finanzierungsaktivitäten (Darlehen, Cash-Pooling) mit den verbundenen Unternehmen und mit der Aktionärin INROS Holdinggesellschaft mbH, Rostock, und der mit ihr verbundenen Unternehmen dargestellt. Die Veränderung in der Gruppenfinanzierung resultiert im Wesentlichen aus der Teilnahme am Cash-Pooling-Verfahren mit der INROS Holdinggesellschaft mbH, Rostock. D) Latente Steuern Die latenten Steuern betreffen in voller Höhe Bewertungsänderungen durch das Bilanzrechtmodernisierungsgesetz. E) Vorgesehene Gewinnausschüttung Der Vorstand der INROS LACKNER AG wird der Hauptversammlung vorschlagen wie in den Vorjahren eine Gewinnausschüttung je Aktie in Höhe von 6,17 EUR zzgl. 1,00 EUR für die stimmrechtslosen Vorzugsaktien an die Aktionäre zu beschließen. 6. Finanzlage
A) Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit Im Geschäftsjahr 2012 hat die INROS LACKNER AG ein Periodenergebnis in Höhe von TEUR 1.099 (Vorjahr: TEUR 1.002) erzielt, aus dem sich unter Korrektur um die zahlungsunwirksamen Aufwendungen und Erträge ein Cash Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit von TEUR 4.497 (Vorjahr: TEUR 2.779) ableitet. B) Cash Flow aus Investitionstätigkeit Die INROS LACKNER AG hat in ihr Anlagevermögen zahlungswirksam TEUR 869 investiert. Dem gegenüber stehen Einzahlungen aus dem Verkauf von Anlagegegenständen in Höhe von TEUR 30. Der gesamte Cash Flow aus Investitionstätigkeit beträgt damit TEUR -839 und liegt damit leicht unter den Investitionen des Vorjahres. C) Cash Flow aus Finanzierungstätigkeit Der Zahlungsabfluss aus der Finanzierungstätigkeit in Höhe von TEUR 4.740 ist im Wesentlichen durch um TEUR 4.317 höhere Forderungen gegen Gruppenunternehmen aus der Teilnahme am Cash-Pooling-Verfahren begründet. D) Finanzmittelfond am Ende der Periode Durch die oben genanten Effekte ergibt sich insgesamt eine zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds in 2012 in Höhe von TEUR -1.082. Der Finanzmittelfonds setzt sich damit Einzelnen wie folgt zusammen:
7. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung Die INROS LACKNER AG ist unverändert in mehreren Disziplinen und allen Planungsstufen sowohl auf nationalen als auch internationalen Märkten tätig. Die dadurch erhaltene Unabhängigkeit von einzelnen Märkten führt zu einer Stabilität hinsichtlich konjunktureller Schwankungen. Der Trend des zurückgehenden Anteils (nicht jedoch der absoluten Umsätze) der in Rostock, respektive Mecklenburg-Vorpommern erbrachten Leistungen zu Gunsten anderen Regionen (im Inland) entspricht den strategischen Zielen und der gesamtwirtschaftlichen Situation in Deutschland. Zunehmend können Auftraggeber gewonnen werden, die Aufträge Deutschland bzw. Welt weit über einen zentralen Einkauf vergeben. Die Integration der vor zwei Jahren (zum 31.12.2010) verschmolzenen Beteiligungsgesellschaften Wisserodt Consulting und General Contract ist abgeschlossen. Die Gesellschaft konnte sich mit den neuen Standorte und der fachlichen Verstärkung auf dem Markt behaupten und konnte weitere Möglichkeiten zur Expansion nutzen. Der internationale Markt bietet dem Unternehmen unverändert Möglichkeiten zur Expansion, die noch genutzt werden können. Die Wirtschaft in den boomenden Märkten Asiens und Afrikas bietet hier ein großes Investitionspotenzial. Auf diesen Märkten kann sich die INROS LACKNER AG dank der langjährigen und fundierten Erfahrungen und sehr guter Projektreferenzen internationaler Konkurrenz stellen. Im osteuropäischen Raum, einem weiteren traditionellen Markt der INROS LACKNER AG, ist erfreulicherweise eine wieder zunehmende Investitionstätigkeit festzustellen. Weiterhin im Fokus steht die regelmäßige Überwachung der politischen Situation v.a. in einigen Ländern Afrikas und in Pakistan. Hier besteht unverändert ein erhöhtes länderspezifisches Risiko (politische Stabilität, Finanzmarktsituation). Die Geschäftsführung sieht unverändert eine wesentliche Aufgabe darin, neben den Projektergebnissen und den nicht abgerechneten Leistungen bzw. überfälligen Forderungen dem Auftragseingang entsprechende Bedeutung zu schenken um weiterhin eine wirtschaftlich stabile Entwicklung in allen Unternehmensteilen sicherzuzustellen. Vertrauensvoll Partnerschaften mit ausgewählten deutschen und internationalen Ingenieurgesellschaften tragen dazu bei, in großen Vorhaben leistungsstarke Planungsgemeinschaften zu bilden. Dadurch gelingt es zunehmend auch komplexe Vorhaben in internationalem Wettbewerb zu gewinnen und erfolgreich zu bearbeiten. Der auf die Personalarbeit (Mitarbeiterbindung, -förderung, -rekrutierung) gerichtete Fokus wird aufrecht erhalten. Durch Qualifizierungsmaßnahmen und fachliche Weiterbildungen wird das Know-how kontinuierlich ausgebaut. Die Sicherstellung von fachlich hochwertigen und fehlerfreien Planungen hat eine sehr hohe Priorität. Durch umfangreiche in- und externe Weiterbildungsmaßnahmen sowie moderne und innovative Bearbeitungsmittel wird gewährleistet, dass Planungen auf dem Stand der Technik erfolgen und zudem die Produktivität weiter gesteigert wird. Für Risiken der künftigen Entwicklung, die sich aus dem Ausgang von Zahlungsausfällen und Rechtsstreitigkeiten ergeben können, wurden in angemessener Höhe Rückstellungen gebildet. Das Unternehmen bleibt konsequent auf die nachhaltige Schaffung von Werten für seine drei Interessengruppen (Kunden, Mitarbeiter und Anteilseigner) ausgerichtet. 8. Prognosebericht Die Gesellschaft unterhält im April 2013 Standorte in:
Die Tätigkeiten sollen im laufenden Geschäftsjahr beibehalten werden. Dazu sollen sowohl im Ausland als auch im Inland weitere Märkte und Regionen erschlossen werden. Der fachliche Schwerpunkt wird dabei in den in Kapitel 1 aufgeführten Kompetenzbereichen liegen. Die Mitarbeiter/ -innen in den ausländischen Beteiligungen der INROS LACKNER AG wirken hier unterstützend mit. 9. Nachtragsbericht Die Gesellschaft plant für 2013 einen Formwechsel in eine europäische Aktiengesellschaft "SE".
Bremen, im März 2013 Der Vorstand der INROS LACKNER AG Bericht des Aufsichtsrates zum Geschäftsjahr 2012sehr geehrte Aktionäre, im abgelaufenen Geschäftsjahr haben wir die uns nach Gesetz und Satzung obliegenden Aufgaben erfüllt. Wir haben den Vorstand bei der Leitung des Unternehmens regelmäßig beraten und die Geschäftsführung der INROS LACKNER AG überwacht. Der Vorstand berichtete uns schriftlich und mündlich umfassend und fortlaufend über alle wesentlichen Entwicklungen in der Gesellschaft. Wir haben uns regelmäßig über die wirtschaftliche Situation des Unternehmens und der einzelnen Geschäftsbereiche und Niederlassungen, die Geschäftsentwicklung und die Unternehmensplanung informieren lassen und mit dem Vorstand die Geschäftslage der Gesellschaft sowie ihre strategische Ausrichtung beraten. Darüberhinaus hat sich der Vorsitzende des Aufsichtsrates vom Vorstandsvorsitzenden außerhalb der Aufsichtsratssitzungen fortlaufend über alle Vorgänge und Entscheidungen von hoher Bedeutung in der Gesellschaft unterrichten lassen. Wir waren in die Entscheidungen von wesentlicher Bedeutung für die Gesellschaft eingebunden und haben soweit erforderlich unsere Zustimmung erteilt. Im Geschäftsjahr fanden insgesamt 6 Aufsichtsratssitzungen statt. Schwerpunkte der Beratungen waren:
Der Aufsichtsrat fasste im Geschäftsjahr 2012 drei Beschlüsse und formulierte sechs Empfehlungen für die Arbeit des Vorstandes. Die GRIEGER MALLISON AG, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Rostock hat den Jahresabschluss sowie den Lagebericht der INROS LACKNER AG geprüft und den Bestätigungsvermerk lediglich hinsichtlich der fehlenden Offenlegung nach § 285 Satz 1 Nr. 9 a) und b) HGB eingeschränkt. Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des HGB aufgestellt. Die Abschlussunterlagen und die Prüfberichte sowie der Vorschlag des Vorstandes über die Gewinnverwendung wurden allen Aufsichtsratsmitgliedern zugesandt. Wir haben die Unterlagen in unserer heutigen Bilanzsitzung ebenfalls geprüft. Der Abschlussprüfer berichtete über das Prüfungsergebnis dem Aufsichtsrat. Nach dem abschließenden Ergebnis der Prüfung und unserer eigenen Prüfung erhoben wir keine Einwände gegen den Jahresabschluss und stimmten dem Ergebnis der Abschlussprüfung zu. Der Aufsichtsrat hat den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss per 31.12.2012 der INROS LACKNER AG gebilligt, der Jahresabschluss ist damit festgestellt. Dem Gewinnverwendungsvorschlag des Vorstandes schließen wir uns an. Wir danken dem Vorstand sowie allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihren großen persönlichen Einsatz und ihren Leistungen im Geschäftsjahr 2012.
für den Aufsichtsrat Karl Schnabel, Vorsitzender Eingeschränkter Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Inros Lackner AG, Bremen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2012 bis 31. Dezember 2012 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung des Vorstands der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Vorstands sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat mit Ausnahme der folgenden Einschränkung zu keinen Einwendungen geführt: Entgegen § 285 Nr. 9 Buchstaben a) und b) HGB wurden im Anhang die Gesamtbezüge der derzeitigen und der früheren Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats sowie die für diese Personengruppe gebildeten Rückstellungen für laufende Pensionen und Anwartschaften auf Pensionen nicht angegeben. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss mit der genannten Einschränkung den gesetzlichen Vorschriften. Der Jahresabschluss vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Rostock-Bentwisch, 28. Mai 2013 ECOVIS
Audit AG
Gernot Potz (Wirtschaftsprüfer) |
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