Stammdaten

Register
Amtsgericht Korbach HRB 114
Eingetragen
31.5.1978
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von KraftwagenEinzelhandel mit Kraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von mehr als 3,5 tEinzelhandel mit Kraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 3,5 t oder weniger
Gegenstand
Spedition, der Güterfern- und Nahverkehr sowie die Beförderung von Gütern aller Art, der Handel mit Kraftfahrzeugen, die Reparatur und Pflege von Kraftfahrzeugen und der Betrieb von Tankstellen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Susanne Heinemann
seit 13.7.2005
Geschäftsführer

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Heinemann GmbH

Korbach

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR TEUR
A. Anlagevermögen:
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1.698,00 10
II. Sachanlagen 126.703,00 136
III. Finanzanlagen 11.200,00 139.601,00 5
B. Umlaufvermögen:
I. Vorräte 325.917,24 316
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.472.699,85 1.590
III. Wertpapiere 1.608.598,78 1.581
IV. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 4.411.780,87 7.818.996,74 4.205
C. Rechnungsabgrenzungsposten 40.600,93 40
7.999.198,67 7.883

Passiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR TEUR
A. Eigenkapital:
I. Gezeichnetes
Kapital 1.000.000,00 1.000
II. Bilanzgewinn 3.223.953,13 4.223.953,13 3.174
B. Rückstellungen 2.654.696,00 2.824
C. Verbindlichkeiten 1.120.549,54 885
7.999.198,67 7.883

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

2023 2022
EUR EUR EUR TEUR
1. Rohergebnis 7.072.110,94 7.272
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -3.325.298,29 -3.517
b) soziale Abgaben -667.621,21 -3.992.919,50 -711
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -55.335,37 -55
4. sonstige betriebliche
Aufwendungen -2.948.403,24 -6.996.658,11 -3.308
75.452,83 -319
5. Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 666,3 1
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 63.126,16 22
davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 0,00 63.792,46 -1
7. negative Zinsen aus Geldanlagen 0,00 -1
8. Abschreibungen auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 0,00 -31
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -43.168,53 -46
davon aus Aufzinsung: EUR - 42.729,00 (- 46)
davon an verbundene Unternehmen: EUR - 439,53 -43.168,53 20.623,93 0
10. Ergebnis nach Steuern 96.076,76 -374
11. sonstige Steuern -45.656,85 -51
12. Jahresüberschuss
(Vorjahr: Jahresfehlbetrag) 50.419,91 -425
13. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 3.173.533,22 3.599
14. Bilanzgewinn 3.223.953,13 3.174

Anhang 2023

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss und den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

1. Bilanzierungsmethoden

Die Heinemann GmbH hat ihren Sitz in Korbach und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Korbach unter HRB 114. Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften sowie des GmbHG aufgestellt. Wir sind nach den in § 267 Abs. 2 HGB bestimmten Größenmerkmalen eine mittelgroße Kapitalgesellschaft und haben den zur Offenlegung bestimmten Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 unter Inanspruchnahme der für diese Gesellschaft bestehenden größenabhängigen Erleichterungen und nach Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt. Die ergänzenden Angaben zu den Restlaufzeiten von Forderungen und Verbindlichkeiten haben wir einheitlich in den Anhang aufgenommen.

Zur Verbesserung der Aussagefähigkeit des Jahresabschlusses wird das gesetzliche Gliederungsschema der Gewinn- und Verlustrechnung um den Posten "negative Zinsen aus Geldanlagen" erweitert.

2. Bewertungsgrundsätze

Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um Abschreibungen, angesetzt. Auf Vermögensgegenstände des Anlagevermögens, deren Nutzung zeitlich begrenzt ist, werden planmäßige Abschreibungen vorgenommen. Für entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte legen wir voraussichtliche Nutzungsdauern von 2 bis 5 Jahren und für bewegliches Sachanlagevermögen voraussichtliche Nutzungsdauern zwischen 3 und 23 Jahren zu Grunde. Die planmäßigen Abschreibungen verteilen sich linear und für Teilbereiche degressiv über die voraussichtliche Nutzungsdauer. Geringwertige abnutzbare Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden entsprechend den steuerlichen Wahlmöglichkeiten abgeschrieben. Ausleihungen im Finanzanlagevermögen sind zum Nominalwert angesetzt.

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Waren sind zu Anschaffungskosten bzw. Durchschnittspreisen bewertet. Bestandsrisiken jeglicher Art sind durch Abwertungen berücksichtigt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sowie liquide Mittel bewerten wir grundsätzlich zum Nominalwert. Ist der beizulegende Wert für diese Posten am Abschlussstichtag niedriger, wird dieser zur Bewertung herangezogen. Bestehende Ausfallrisiken und Beitreibungskosten sind durch Wertberichtigungen berücksichtigt.

Der Ansatz der Wertpapiere des Umlaufvermögens erfolgt zu Anschaffungskosten, ggf. vermindert um Abschreibungen auf den niedrigeren Börsenpreis am Abschlussstichtag.

Als Rechnungsabgrenzungsposten sind auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Bei den Pensionsrückstellungen sind die Anwartschaften nach der Projected-Unit-Credit-Methode unter Zugrundelegung der Heubeck-Richttafeln 2018 G und einem Zinssatz von 1,82 % (Stand Dezember 2023 bei einem 10-Jahres-Durchschnitt) für Verpflichtungen mit einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren passiviert. Dabei wurde ein Gehalts- und Rententrend von 0,0 % berücksichtigt. Erfolgswirkungen aus der Änderung des Abzinsungssatzes sind im operativen Ergebnis erfasst. Zum Bilanzstichtag ergibt sich ein Unterschiedsbetrag zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz, der sich aus dem vergangenen sieben Geschäftsjahren ergibt, in Höhe von TEUR 20.

Für sämtliche sonstigen uns bekannten ungewissen Verbindlichkeiten sind Rückstellungen in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag bilanziert.

II. Angaben zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus dem nachfolgenden Anlagengitter: 

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die zusätzlichen Angaben sind aus der folgenden Aufstellung ersichtlich:

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
Gesamtbetrag der Forderungen und
sonstigen Vermögensgegenstände 1.472.699,85 1.590.141,74
davon Restlaufzeit bis zu 1 Jahr (972.699,85) (1.090.141,74)
davon Restlaufzeit mehr als 1 Jahr (500.000,00) (500.000,00)

3. Eigenkapital

Im Bilanzgewinn ist ein Gewinnvortrag aus dem Vorjahr von EUR 3.173.533,22 (31.12.2022: EUR 3.599.270,06) enthalten.

Der Unterschiedsbetrag zwischen der abgezinsten Rückstellung für Pensionen nach der früheren und der neuen Regelung in Höhe von EUR 20.061,00 (31.12.2022: EUR 93.845,00) unterliegt gem. § 253 Abs. 6 HGB einer Ausschüttungssperre.

Am 18. Dezember 2023 ist über die Verwendung des Jahresergebnisses 2023 beschlossen worden. Danach ist das Jahresergebnis 2023 mit dem bestehenden Gewinnvortrag zu verrechnen.

4. Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten und weiteren Angaben ergeben sich aus der anschließenden Übersicht:

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
Verbindlichkeiten gegenüber
verbundenen Unternehmen 23.826,55 42.833,46
davon Restlaufzeit bis zu 1 Jahr (23.826,55) (42.833,46)
davon gegenüber Gesellschaftern (23.826,55) (42.833,46)
übrige Verbindlichkeiten 1.096.722,99 841.668,72
davon Restlaufzeit bis zu 1 Jahr (1.096.722,99) (841.668,72)
Gesamtbetrag 1.120.549,54 884.502,18
davon Restlaufzeit bis zu 1 Jahr (1.120.549,54) (884.502,18)
davon gegenüber Gesellschaftern (23.826,55) (42.833,46)

Vom Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten sind EUR 753.930,67 (31.12.2022: EUR 498.561,94) durch die üblichen Eigentumsvorbehalte aus der Lieferung von Vermögensgegenständen des Anlagevermögens, Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sowie Waren gesichert.

5. sonstige finanzielle Verpflichtungen

Für Verpflichtungen aus dem mit einem verbundenen Unternehmen bestehenden Pachtvertrag mit unbestimmter Laufzeit über unbewegliches und bewegliches Sachanlagevermögen bestehen voraussichtliche jährliche Verpflichtungen von EUR 1.124.212,48.

III. sonstige Angaben

1. Arbeitnehmer

Im Jahresdurchschnitt wurden beschäftigt:

2023 2022
gewerbliche Arbeitnehmer 90 102
Angestellte 17 18
107 120

2. Geschäftsführung

Alleinige Geschäftsführerin war im Geschäftsjahr 2023

Frau Diplom-Kauffrau Susanne-Petra Heinemann, Korbach.

 

Korbach, den 13. März 2024

(Susanne-Petra Heinemann)

Ergänzende Informationen:

Der Jahresabschluss wurde am 12. April 2024 durch die Gesellschafterversammlung festgestellt.

Anschaffungs-/Herstellungskosten
01.01.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
(entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte) 132.384,52 0,00 2.117,60 130.266,92
II. Sachanlagen:
1. technische Anlagen und Maschinen 498.535,48 0,00 9.968,75 488.566,73
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 503.730,99 38.307,37 105.811,16 436.227,20
1.002.266,47 38.307,37 115.779,91 924.793,93
III. Finanzanlagen
(sonstige Ausleihungen) 5.360,00 5.840,00 0,00 11.200,00
insgesamt 1.140.010,99 44.147,37 117.897,51 1.066.260,85
kumulierte Abschreibungen
01.01.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
(entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte) 122.854,52 7.831,00 2.116,60 128.568,92
II. Sachanlagen:
1. technische Anlagen und Maschinen 401.264,48 21.633,00 9.960,75 412.936,73
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 465.082,99 25.871,37 105.800,16 385.154,20
866.347,47 47.504,37 115.760,91 798.090,93
III. Finanzanlagen
(sonstige Ausleihungen) 0,00 0,00 0,00 0,00
insgesamt 989.201,99 55.335,37 117.877,51 926.659,85
Buchwert
31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
(entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte) 1.698,00 9.530,00
II. Sachanlagen:
1. technische Anlagen und Maschinen 75.630,00 97.271,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 51.073,00 38.648,00
126.703,00 135.919,00
III. Finanzanlagen
(sonstige Ausleihungen) 11.200,00 5.360,00
insgesamt 139.601,00 150.809,00

Lagebericht 2023

Unternehmensgrundlagen

Die Heinemann GmbH ist als europaweit tätiger Speditionsbetrieb bereits seit 1945 im nordhessischen Korbach ansässig und wird nach der damaligen Gründung durch Herrn Walther Heinemann in der zweiten Generation durch Dipl.-Kauffrau Susanne-Petra Heinemann geführt. Zu unseren Kernkompetenzen gehören Nah-, Fern- und Spezialtransporte. Daneben wird am Standort unserer Spedition eine freie Tankstelle betrieben, nachdem die bisherige weitere Tankstelle in Bad Arolsen im Januar 2022 geschlossen worden ist.

Zu dem Kundenkreis der Spedition gehören zahlreiche Unternehmen, mit denen bereits langjährig eine kooperative und auf die Zuverlässigkeit unseres Unternehmens gestützte Zusammenarbeit gepflegt wird. Die langfristige Kooperation hat zu einem highvalue- Knowhow unseres Betriebes in den entsprechenden Branchen geführt, welches ein auf die jeweiligen Projekte abgestimmtes Logistikkonzept ermöglicht.

Das Betriebsgelände am Sitz der Gesellschaft in Korbach mit mehreren Hallen für Umschlag- und Lagerzwecke, Werkstatt und Verwaltungsgebäude, sowie einer Großtankstelle ist von einem verbundenen Unternehmen angepachtet.

Zur Erfüllung der an uns gestellten Aufgaben achten wir stets auf einen mengen- und leistungsmäßig ausreichend dimensionierten Fuhrpark, der auch und insbesondere Umwelt- und Nachhaltigkeitsaspekte berücksichtigt.

Zum Bilanzstichtag am 31. Dezember 2023 wurden 102 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter ein Auszubildender, beschäftigt. Der überwiegende Teil der Arbeitskräfte war im Speditionsbereich tätig. Unter unseren Mitarbeitern befinden sich einige, die bereits seit der vor vielen Jahren erfolgreich bei uns abgeschlossenen Berufsausbildung unser Team verstärken und für ein familiäres Gefühl am Arbeitsplatz sorgen.

Darstellung des Geschäftsverlaufs und Lage des Unternehmens

Nach den Umsatzrückgängen im Vorjahr beschränkten sich die Einbußen in diesem Geschäftsjahr auf einen Wert von rund 9,0 %, was überwiegend den Speditionsbereich betraf. Die Tankstelle erwirtschaftete eine Steigerung bei den verkauften Kraftstoffmengen von rund 4,8 %, dies führte aber bei im Durchschnitt gesunkenen Abgabepreisen nicht zu einer Umsatzsteigerung.

Die Umsatzentwicklung haben wir erwartet, durch eingeleitete Maßnahmen zur Kosten- und Aufwandreduzierung konnte eine deutliche Verbesserung des Unternehmensergebnisses im Jahr 2023 erreicht werden.

Im aktuellen Geschäftsjahr 2024 haben wir uns von dem Speditionsbereich getrennt, nachdem ein mittelständisch geprägtes Unternehmen gefunden werden konnte, was den Betrieb in unserem Sinne ab dem zweiten Quartal 2024 weiterführt und dem dort gebundenen Personal eine zukunftsweisende Perspektive bietet. Der zur Verfügung stehende Fahrzeugbestand wurde im Geschäftsjahr 2023 nur geringfügig verändert. Dieser ist nach wie vor mit allen aktuellen Umwelt- und Sicherheitsfeatures ausgestattet und soll auch nach außen hin unser Bemühen nach einer starken Marktpräsenz dokumentieren.

Das Tankstellengeschäft unterliegt täglich unvermindert einer starken Volatilität bei den Abgabepreisen, welche sich bei nicht zeitnaher Reaktion belastend auf die Ertragssituation auswirken kann. Zur Stabilisierung versuchen die großen Tankstellenketten mit innovativen Geschäftsideen neue Kunden im so genannten "Shop-Segment" zu akquirieren, also demjenigen Bereich, der außerhalb des originären Tankstellenbetriebes angesiedelt ist. Hier sollen die weitere Entwicklung und unsere Bemühungen für ein erweitertes Waren- und Serviceangebot abgewartet werden, um zu beurteilen, inwiefern weitere Investitionen in unseren Tankstellenshop sinnvoll und notwendig sind.

Die Kapitalausstattung unserer Gesellschaft ist weiterhin als gut zu bezeichnen. Die Liquiditätslage ist mehr als ausreichend; es sind keine finanziellen Engpässe vorhanden oder zu erwarten. Zur Durchführung der Investitionen und der zu erwartenden Finanzflüsse wird zu Jahresbeginn eine umfangreiche Liquiditätsplanung vorgenommen, ergänzend wird täglich eine Übersicht der liquiden Mittel erstellt. Bankkredite müssen nicht in Anspruch genommen werden. Alle notwendigen Investitionen können aus Eigenmitteln durchgeführt und sofort beglichen werden. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen ausgeglichen.

Die Fluktuation der Mitarbeiter liegt innerhalb der für unsere beiden Geschäftsbereiche üblichen Bandbreite. Leider rücken gerade im Bereich des Fahrpersonals nur wenige bis überhaupt keine qualifizierten Mitarbeiter nach, was auch für unser Unternehmen nicht ohne Auswirkungen bleibt. Gleichwohl konnten unter entsprechenden Kraftanstrengungen die langfristig bestehenden Vereinbarungen mit unseren Partnern erfüllt werden. Nach Berichten von Fachleuten fehlen derzeit allein in Deutschland zwischen 80.000 und 100.000 Kraftfahrer. In einer großen Anzahl von Transportbetrieben haben viele Beschäftigte das 50. oder gar 60. Lebensjahr bereits erreicht und werden in absehbarer Zeit in den Ruhestand gehen, ohne dass entsprechender Ersatz zur Verfügung steht.

Unser Tankstellenbetrieb in Korbach ist hinsichtlich der geltenden Umweltschutzauflagen auf dem neuesten Stand der Technik. Auch bei der Anmietung der Fahrzeuge wurde und wird darauf geachtet, dass mit Hilfe von zeitgemäßen Technologien die aktuell bestehenden EURO-6-Abgasstandards erfüllt werden.

Forschung und Entwicklung wird in den Branchen, in denen wir uns bewegen, nicht betrieben.

Prognose-, Chancen- und Risikobericht

Da unser Geschäftsumfeld, wie bereits beschrieben, zukünftig allein in dem Betrieb einer Tankstelle besteht, können wir auf die Zukunftsaussichten des Transportgewerbes an dieser Stelle verzichten.

Für den Tankstellenbetrieb mit dem Standort Korbach sehen wir uns nach wie vor vergleichsweise gut im lokalen Markt platziert und erwarten in nächster Zukunft keine einschneidenden Änderungen. Beschaffungsrisiken für den Shop begegnen wir durch ein entsprechend geeignetes Warenwirtschaftssystem. Es ist abzusehen, dass durch immer effizientere Fahrzeugtechnologien und ein weiter steigendes Kostenbewusstsein der Verbraucher kein nachhaltiges Wachstum im Bereich der Kraftstoffversorgung zu erwarten sein wird. Auch der derzeitige Trend, Neufahrzeuge zunehmend mit Hybrid-, Vollelektro- oder in Zukunft vielleicht sogar mit Brennstoffzellentechnik auszurüsten, wird die Nachfrage nach konventionellen Kraftstoffen eher stagnieren lassen.

Preisänderungsrisiken in Bezug auf Fremdwährungsumsatz bestehen nicht, da Verträge nicht in Fremdwährungen abgeschlossen werden, was auch in absehbarer Zukunft so beibehalten werden soll. Aufgrund der oben geschilderten Liquiditätssituation bestehen derzeit keine Risiken aus Zahlungsstromschwankungen. Dabei gehen wir auch zukünftig von ausreichenden liquiden Mitteln aus.

Dem IT-Ausfallrisiko begegnen wir durch eine übliche Notstromversorgung und einer täglichen Datensicherung auf externen Festplatten.

Der allgemeinen Gefahr von Forderungsausfällen wird durch eine intensive und bisher sehr erfolgreiche Überwachung der Geschäftsvorgänge entgegengewirkt. Zum Stichtag noch bestehende Risiken sind durch entsprechende Bewertungsmaßnahmen beim Forderungsbestand berücksichtigt worden. Haftungsrisiken sind durch entsprechenden Versicherungsschutz abgesichert. Qualitätsrisiken werden durch ein intensives Qualitätsmanagement, das eine Zertifizierung nach ISO 9001:2008 einschließt, vermieden.

Erweiterungsinvestitionen planen wir angesichts der vorstehenden Ausführungen nicht; die Investitionstätigkeit beschränkt sich auf die üblichen Ersatzinvestitionen.

Chancen bestehen für das Unternehmen vor allem durch seine gefestigte Marktposition in der Region Waldeck-Frankenberg.

Voraussichtliche Entwicklung

Zusammengefasst betrachtet wird auch das Geschäftsjahr 2024 angesichts der ständig zunehmenden geopolitischen Krisensituationen eine große Herausforderung für unsere Unternehmen darstellen. Unser Bestreben ist es nach wie vor, ein etwa ausgeglichenes Ergebnis zu erzielen.

 

Korbach, den 13. März 2024

Geschäftsleitung

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

Vorstehender zur Offenlegung bestimmter Jahresabschluss nebst Lagebericht entspricht den gesetzlichen Vorschriften. Zum vollständigen Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 und Lagebericht 2023 der Heinemann GmbH, Korbach, haben wir den folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt:

"An die Heinemann GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Heinemann GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Heinemann GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Eschenburg, 13. März 2024

Siegwolf
Wirtschaftsprüfer

PROTOKOLL der Gesellschafterversammlung der Heinemann GmbH, Korbach am 12. April 2024 in Korbach

I. Alleiniger Gesellschafter der im Handelsregister beim Amtsgericht Korbach unter HRB 114 eingetragenen Heinemann GmbH, Korbach, ist die ARTEC GmbH & Co KG, Besitz- und Verwaltungsgesellschaft, Korbach. Am Stammkapital der Gesellschaft von 1.000.000,00 EUR ist die ARTEC GmbH & Co KG, Besitz- und Verwaltungsgesellschaft, Korbach, mit einem Geschäftsanteil im Nennbetrag von 1.000.000,00 EUR beteiligt.

II. Die erschienene gesetzliche Vertreterin der alleinigen Gesellschafterin, Frau Susanne-Petra Heinemann, Korbach, hält unter Verzicht auf die Einhaltung sämtlicher Form-, Frist- und Ladungsvorschriften, eine Gesellschafterversammlung der Heinemann GmbH, Korbach, ab und fasst folgenden Beschluss:

Der Jahresüberschuss 2023 von 50.419,91 EUR wurde mit dem Gewinnvortrag aus dem Vorjahr von 3.173.533,22 EUR verrechnet und als Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorgetragen.

 

Korbach, den 12. April 2024

ARTEC GmbH & Co KG,
Besitz- und Verwaltungsgesellschaft

(Susanne-Petra Heinemann)

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