FKH OHG
Selbe AdresseHerstellung von Handwerkzeugen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Frank, geb. Schork Steigler-Schork seit 28.2.2023 | Geschäftsführer |
Michael Malik seit 26.5.2020 | Geschäftsführer |
Werner Jentzer seit 17.11.2005 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 75.00% | |
| 25.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
UGV-Inkasso GmbHHarthausenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht 2023- UGV-Inkasso GmbHGrundlagen des Unternehmens Als Inkassounternehmen sind wir im Bereich des Forderungseinzuges tätig, sei es durch die Erbringung echter Inkassoleistungen, d.h. Einzug fremder Forderungen im Auftrag der Forderungsinhaber, sei es durch den Ankauf von Forderungen (Factoring). Zudem bieten wir weitere, außerhalb von Inkassodienstleitungen liegende Serviceleistungen an. Wesentliche Änderungen in der Geschäftsstruktur und Verfahrensabläufe sind im Geschäftsjahr nicht vorgenommen worden. Zweigniederlassungen bestehen nicht. Wirtschaftsbericht Die Inkassobranche befindet sich weiterhin im Wandel. Im gesamten Segment besteht ein starker Verdrängungswettbewerb. Anbieter fokussieren sich weiterhin darauf, komplementäre Dienstleistungen über die gesamte Bandbreite des Forderungsmanagements anzubieten, um im Wettbewerb bestehen zu können. Darüber hinaus gewinnt der Forderungsverkauf immer mehr an Bedeutung. Unser Kerngeschäft ist das Mengeninkasso, d.h. Bearbeitung großer Mengen an Inkassofällen. In diesem Marktbereich ist wegen der hierfür erforderlichen Rahmenbedingungen die Zahl echter Wettbewerber begrenzt und die Konkurrenz um Großmandaten entsprechend hart. Dennoch konnten wir auch im Berichtsjahr unsere Position innerhalb der in diesem Bereich agierenden Mitbewerber halten und ausbauen. Die bearbeitete Mengenanzahl der Fälle manifestiert sich in den Erlösen der Gesellschaft. Die Gesellschaft verzeichnet ein gegenüber dem Vorjahr geringeres EBIT (TEUR 3.628; Vorjahr TEUR 3.805), was letztendlich wieder zu einem deutlich positiven Jahresergebnis führte. Es liegt insgesamt für uns erfolgreiches Geschäftsjahr vor. Bei der Investitionstätigkeit wurde der Schwerpunkt auf die Optimierung von kaufmännischen Abläufen gelegt. Das Investitionsvolumen betrug TEUR 69,3. Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl lag in 2023 bei 49. a) Ertragslage Die Gesellschaft schloss das Geschäftsjahr 2023 mit einem Jahresergebnis von 2.568.591,00 Euro (Vorjahr: 2.714.121,61 Euro) ab. Hauptursächlich für den Rückgang waren die gegenüber dem Vorjahr geringeren Umsatzerlöse. Die Umsatzerlöse betrugen im Berichtszeitraum 11.947.003,22 Euro. Im Vorjahr 2022 wurde demgegenüber ein Betrag von 12.062.592,77 Euro ausgewiesen. Das entspricht einer Minderungsrate von 0,96 %. An Aufwendungen für bezogene Leistungen fielen im Berichtszeitraum 231.993,11 Euro an. Im Vorjahr 2022 belief sich der entsprechende Wert auf 415.106,50 Euro. Dies entspricht einer Minderungsrate gegenüber dem Vorjahr von 44,11 %. Die Löhne und Gehälter 2023 betrugen 1.653.821,96 Euro gegenüber 1.757.883,52 Euro im Vergleichszeitraum 2022. Die absolute Veränderung beträgt damit -104.061,56 Euro. Dies ergibt eine Minderungsrate von 5,92 %. An sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung fielen im Berichtsjahr 2023 319.928,72 Euro an. In 2022 belief sich der entsprechende Wert auf 328.509,64 Euro. Der Betrag der absoluten Veränderung beläuft sich auf -8.580,92 Euro. Dies entspricht einer Minderungsrate von 2,61 %. Die Umsatzrentabilität betrug 21,50 %. Im Vorjahr 2022 lag dieser Wert bei 22,50 %. Die Ergebnisstruktur stellt sich in Kennzahlen wie folgt dar:
b) Vermögens- und Finanzlage Die Vermögenslage unserer Gesellschaft ist stabil. Durch die im Berichtsjahr durchgeführte Ergebnisverwendung (Ausschüttung) ist eine deutliche Verringerung der Bilanzsumme zu verzeichnen. Das Gesamtvermögen hat sich gegenüber dem Vorjahr um -521,4 TEuro bzw. -9,7 % auf 4.868,0 TEuro geändert. Im Geschäftsjahr 2023 wurden Investitionen in das Anlagevermögen in Höhe von TEUR 69,3 (i. Vj. TEUR 3,5) getätigt. Die Zugänge beim Anlagevermögen betreffen überwiegend Ersatzinvestitionen im Bereich Betriebs- und Geschäftsausstattung. Der Eigenkapitalanteil im Berichtsjahr betrug 54 % gegenüber 66 % im Vorjahr. Das langfristig gebundene Anlagevermögen wird zu über 100 % durch Eigenkapital gedeckt. Die Gesellschaft verfügt über Bankguthaben und finanziert sich aus den laufenden Einnahmen für ihre Dienstleistungen im Rahmen des Forderungseinzugs. Der positive Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit ist im Wesentlichen durch das positive Jahresergebnis sowie der Veränderung bei den Forderungen und Verbindlichkeiten beeinflusst. Die Liquiditätslage des Unternehmens war im gesamten Jahr gut. Wir rechnen damit, auch zukünftig unsere finanziellen Verpflichtungen jederzeit erfüllen zu können. Die Zahlen zeigen die weiterhin solide Struktur unserer Unternehmensfinanzierung:
Prognosebericht Um die positive Entwicklung unseres Unternehmens weiterhin zu unterstützen, werden wir auch in Zukunft die Neukundengewinnung und Akquise von Inkassomandanten oder Forderungsverkäufern verstärken. Darüber hinaus sind keine Änderungen in unserer Geschäftspolitik geplant. Wir beurteilen die voraussichtliche Entwicklung unseres Unternehmens durchweg positiv. Auch wenn der Inkassomarkt insbesondere im Segment Mengeninkasso hart umkämpft ist, haben wir unsere Position innerhalb dieses Marktes nicht nur halten, sondern ausbauen können. Unsere Tätigkeit ist ausschließlich die Einziehung fremder Forderungen mit Weiterleitung der eingezogenen Gelder an unsere Mandanten, wobei wir schwerpunktmäßig Mengeninkasso für Banken, Internet- und Versandhandel u.ä. betreiben. Trotz nach wie vor stark steigender Zahlen uneinbringlicher Forderungen (z.B. wegen Restschuldbefreiung im Verbraucherinsolvenzverfahren, verzogen ohne ermittelbare Neu-Anschrift, Identitätsdiebstahl bei Online-Käufen usw.) sowie wegen auslaufender Mandate ist unser Ergebnis bezogen auf das EBIT noch zufriedenstellend. Insgesamt erwarten wir, dass die durchgeführten Maßnahmen in den Bereichen Neukundengewinnung und Kostenstrukturverbesserung ausreichen, um den Jahresüberschuss für 2024 und für 2025 in etwa auf dem durchschnittlichen Niveau der vergangenen Jahre zu halten. Chancen- / Risikobericht Grundlegende gesetzliche Änderungen, die zu einer Änderung unserer Tätigkeit geführt hätten, hat es im Berichtsjahr nicht gegeben. Die Risiken aus Gesetzgebung, Konjunkturentwicklung, Auftragslage und der Abhängigkeit von Dritten werden permanent beobachtet und bewertet. Die Gesellschaft wirkt den Risiken einer zu großen Abhängigkeit von einzelnen Kunden entgegen, indem Neukunden aus verschiedenen Branchen gewonnen werden. Das Risiko von Ausfällen bei Ausleihungen und Forderungen ist sowohl von der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung als auch von der individuellen finanziellen Situation der Geschäftspartner und Kunden abhängig. Den Risiken von Forderungsausfällen wurde durch Bildung von Wertberichtigungen angemessen Rechnung getragen. Bei erkennbaren Risiken werden geeignete Maßnahmen zur Risikobegrenzung ergriffen. Für Risiken im IT-Umfeld werden laufend geeignete Maßnahmen zur Risiko-Identifikation, Risiko-Vermeidung und Maßnahmen für mögliche Schadenseintritte ergriffen. Die Sicherheitskonzepte werden ständig überprüft und den aktuellen Anforderungen angepasst. Dem allgemein zu beobachtenden Sinken der Zahlungsmoral begegnen wir durch eine konsequente Beitreibung, so dass wir trotz dieser steigenden Schwierigkeiten im Forderungseinzug nach wie vor gute Ergebnisse erzielen konnten. Liquiditätsrisiken werden auf oberster Leitungsebene gesteuert um die jederzeitige Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft sicherzustellen. Die Liquiditätssituation wird täglich erfasst und überwacht. Mit ständiger Optimierung des Workflows und dem Vorhalten der jeweils aktuellsten technischen Voraussetzungen schaffen wir die Basis dafür, dass trotz zunehmender Fallzahlen eine nachhaltige und zielführende Inkassoarbeit geleistet werden kann; mithin sehen wir auch für die Zukunft sehr positive Realisierungsquoten. Alle in Durchführung befindlichen und geplanten Verbesserungen und Erweiterungen kommen nicht nur dem Unternehmen, sondern auch ihren Kunden zugute und führen, zusammen mit gesteigerten Vertriebs- und Marketingaktivitäten, zu neuen und zusätzlichen Wachstumsperspektiven. Durch stetige Prozessanalysen ergeben sich vielfältige Prozessoptimierungsmaßnahmen durch die zusätzliche Kosteneinsparungspotentiale gehoben werden. Spezielle Risikoberichterstattung Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten.. Branchenbedingt muss mit Forderungsausfällen gerechnet werden. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Die Gesellschaft finanziert sich innerhalb der laufenden Geschäftstätigkeit ausschließlich mit Eigenkapital. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Zur Risikofrüherkennung werden wirksame Steuerungs- und Kontrollmechanismen eingesetzt. Die bisher zur Risikosteuerung eingeleiteten Maßnahmen waren grundsätzlich geeignet den negativen Einflüssen, denen das Unternehmen ausgesetzt wird, entgegenzuwirken. Wirtschaftliche Risiken mit besonderem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind aufgrund der zielgerichteten Struktur in der Unternehmenssteuerung nicht zu sehen. Für existenzielle Risiken aufgrund höherer Gewalt besteht der übliche Versicherungsschutz, der regelmäßig überwacht und angepasst wird. Risiken, die allein oder in Kombination mit anderen Risiken den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten, sind nicht erkennbar.
Harthausen, den 30. August 2024 Werner Jentzer UGV Inkasso GmbH | Harthausen Seite 1 BilanzAktiva
Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet. Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung (§§ 266 I, 276, 288 HGB) des Jahresabschlusses wurden in Anspruch genommen. Der Jahresabschluss wurde entsprechend den Gliederungsvorschriften der §§ 266 ff. HGB aufgestellt. II. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
III. Angaben zu Bilanzierungs-und Bewertungsmethoden a) Bilanzierungsmethoden Der vorliegende Jahresabschluss ist unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederung- und Bewertungsgrundsätze nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden. Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die dazu bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen. Aufwendungen für die Gründung des Unternehmens und für die Beschaffung des Eigenkapitals, sowie für immaterielle Vermögensgegenstände, die nicht entgeltlich erworben wurden, wurden nicht bilanziert. Rückstellungen wurden nur im Rahmen des § 249 HGB und Rechnungsabgrenzungsposten wurden nach den Vorschriften des § 250 HGB gebildet. b) Bewertungsmethoden Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verlusten, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und der Aufstellung des Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlusssichtichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden. Einzelne Posten wurden wie folgt bewertet: Immaterielle Vermögensgegenstände Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Sachanlagen Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibung bewertet. Grundlage der planmäßigen Abschreibung war die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes. Die Abschreibungen wurden beim beweglichen Anlagevermögen sowohl degressiv als auch linear vorgenommen. Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgte in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führte. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen, sonstigen Vermögensgegenstände und Wertpapiere des Umlaufvermögens wurden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken wurden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Rückzahlungsbetrag angesetzt. Sofern die Tageswerte über den Rückzahlungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt. Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Laufzeit von bis zu einem Jahr. Rückstellung Die Rückstellung wurden nach vernünftiger kaufmännischer Schätzung ermittelt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. IV. Angaben zur Bilanz Die Entwicklung des Anlagevermögens (Anlagenspiegel) ist nachfolgend dargestellt. Hieraus ergeben sich auch die Abschreibungen des Geschäftsjahres (§ 268 II HGB). Die sonstigen Vermögensgegenstände haben i. H. v. Euro 0,00 eine Restlaufzeit von über ein Jahr (Vorjahr: TEuro 0,00). Die sonstigen Rückstellungen betragen
Zum 31.12.2022 bestanden neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen:
V. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 II HGB) aufgestellt. Die Aufgliederung der Umsatzerlöse wurde unter Bezug auf § 288 II HGB unterlassen. VI. Sonstige Pflichtangaben Zum Stichtag haben die folgenden Beschäftigungsverhältnisse bestanden :
Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens - unverändert - geführt durch Herrn Werner Jentzer, Kaufmann Der Geschäftsführer ist einzelvertretungsberechtigt und befugt, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte vorzunehmen. Die Angabe der Vergütung der Geschäftsführung unterbleibt gem. § 286 IV HGB. VII. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung und wesentlicher Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind nach Abschluss des Geschäftsjahres nicht eingetreten. VIII. Angaben gem. § 42 III GmbHG Forderungen oder Verbindlichkeiten gegenüber den einzelnen Gesellschaftern bestanden am Abschlussstichtag nicht.
Harthausen, den 30. August 2024 UGV Inkasso GmbH Werner Jentzer
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 10.10.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die UGV Inkasso GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der UGV Inkasso GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der UGV Inkasso GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Mannheim, den 30. September 2024 bkb
audit GmbH
Thorsten Hans, Wirtschaftsprüfer |
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