Stammdaten

Register
Amtsgericht Aschaffenburg HRB 4474
Eingetragen
18.3.1991
Branche
Großhandel mit Kaffee, Tee, Kakao und GewürzenVerarbeitung von Kaffee und Tee, Herstellung von Kaffee-ErsatzGroßhandel mit Zucker, Süßwaren und Backwaren
Gegenstand
das Betreiben einer Kaffeerösterei sowie der Handel mit Röstkaffee, Kaffeezubehör, Tee, Ex- und Import von Rohkaffee.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Oliver Braun
seit 11.1.2018
Geschäftsführer
Jonas Braun
seit 11.1.2018
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

3 Gesellschafter

GmbH-Struktur

1 von 3 angezeigt

Sulzbach am Main
13.520 €
52.00%

Beteiligungen

NameAnteil
KARACHO GmbHAufgelöst
100.00%

Bilanzkonten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Kaffee Braun GmbH

Mainaschaff

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 2.641.814,39 2.286.798,44
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 10.384,00 29.360,00
II. Sachanlagen 564.402,75 475.956,75
III. Finanzanlagen 2.067.027,64 1.781.481,69
B. Umlaufvermögen 11.803.254,95 10.559.567,49
I. Vorräte 2.065.835,40 2.049.557,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 6.306.971,88 6.411.595,24
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 3.430.447,67 2.098.415,25
C. Rechnungsabgrenzungsposten 19.071,69 16.288,27
D. Aktive latente Steuern 199.589,00 143.750,00
Summe Aktiva 14.663.730,03 13.006.404,20

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 11.573.567,53 10.273.512,66
I. gezeichnetes Kapital 26.000,00 26.000,00
II. Kapitalrücklage 49.184,99  
III. Gewinnvortrag 10.247.512,66 8.576.634,33
IV. Jahresüberschuss 1.250.869,88 1.670.878,33
B. Rückstellungen 2.039.756,17 1.551.041,06
C. Verbindlichkeiten 1.050.406,33 1.181.850,48
Summe Passiva 14.663.730,03 13.006.404,20

Anhang

A. Allgemeine Angaben

1.   Rechnungslegung
Der Jahresabschluss der Kaffee Braun GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Die Gliederung des Jahresabschlusses erfolgt nach den Vorschriften §§ 266 ff HGB.
Soweit Wahlrechte für Angaben in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang ausgeübt werden können, sind diese aus Gründen der Übersichtlichkeit im Anhang dargestellt.
Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB n.F. gegliedert.
 
2. Größenklassen
Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine kleine Kapitalgesellschaft.
 
3. Gesellschaftsidentifikation laut Registergericht

Firma: Kaffee Braun GmbH
Sitz: Mainaschaff
Eintragung: Handelsregister HRB 4474

Aschaffenburg

B. Angaben zu Bilanzierung und Bewertungsmethoden

Bilanzierungswahlrechte werden in Anspruch genommen für den Ansatz von latenten Steuern nach § 274 HGB.
Die Bewertungsmethoden werden unverändert gegenüber dem Vorjahr angewandt.
1.   Anlagevermögen und Forderungen
Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden grundsätzlich zu Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten aktiviert und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.
Die entgeltlich erworbenen Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden grundsätzlich zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten aktiviert und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.
In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten einbezogen.
Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und entsprechend den steuerlichen Vorschriften linear und degressiv vorgenommen.
Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:
·        Beteiligungen zu Anschaffungskosten,
·        Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten,
·        Ausleihungen zum Nennwert,
·        unverzinsliche und niedrig verzinsliche Ausleihungen zum Barwert und
·        sonstige Wertpapiere zu Anschaffungskosten.
Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.
Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Handelswaren werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten einschließlich Nebenkosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.
Fertige und unfertige Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten bewertet.
Forderungen und Wertpapiere werden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Dem allgemeinen Kreditrisiko sowie dem internen Zinsverlust wird durch eine Pauschalwertberichtigung, des um die einzelwertberichtigten Forderungen bereinigten Nettoforderungsbestandes, Rechnung getragen. Die zweifelhaften Forderungen werden durch angemessene Einzelwertberichtigungen korrigiert.
Der Bestand an liquiden Mitteln wird mit Nominalwerten bewertet.
Der Ansatz der sonstigen Aktiva erfolgt zu Nennwerten.

2.   Rückstellungen und Verbindlichkeiten
Die Rückstellungen werden mit den nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbeträgen angesetzt. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden erwartete Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt und entsprechend ihrer Restlaufzeit mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst.
Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde auf der Basis versicherungsmathematischer Berechnungen unter Berücksichtigung des durchschnittlichen Marktzinssatzes der vergangenen zehn Geschäftsjahre für die Abzinsung berechnet.
Die Steuerrückstellungen beinhalten für das Geschäftsjahr betreffende, noch nicht veranlagte Steuern.
Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.
Verbindlichkeiten wurden zum Rückzahlungsbetrag angesetzt. Sofern die Tageswerte über den Rückzahlungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt.
Latente Steuern werden für Differenzen zwischen den steuerlichen und den bilanziellen Wertansätzen gebildet und auf Basis der für die Gesellschaft geltenden Steuersätze ermittelt.

3.   Grundlagen für die Umrechnung von Fremdwährungsposten in Euro
Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in Euro umgerechnet wurden.
Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Kurs am Bilanzstichtag bewertet. Soweit der Kurs am Tage des Geschäftsvorfalles bei Forderungen darunter bzw. bei Verbindlichkeiten darüber lag, ist dieser angesetzt.
Gewinne und Verluste aus der Umrechnung von Fremdwährungsgeschäften werden erfolgswirksam erfasst und in der Gewinn- und Verlustrechnung gesondert ausgewiesen.

C. Erläuterungen zur Bilanz

1.   Anlagevermögen
Die Summe der Bruttowerte und der Abschreibungen je Anlageposten sowie die Zugänge und Abgänge des Berichtsjahres ergeben sich aus der Entwicklung des Anlagevermögens und aus dem Anlagenspiegel.

2.   Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind in den sonstigen Vermögensgegenständen in Höhe von EUR 5.375.693,02 enthalten.

Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen in Höhe von EUR 5.375.693,02.
3.   Latente Steuern
Aufgrund der Abweichungen zwischen Handels- und Steuerbilanz werden latente Steuern gebildet. Zum Bilanzstichtag sind EUR 199.589,00 als aktive latente Steuern ausgewiesen.

4.   Ausschüttungssperre
Der Gesamtbetrag, der gem. § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, gliedert sich wie folgt:


Aktivierung latenter Steuern

199.589,00 EUR

Unterschiedsbetrag § 253 (6) HGB
Abzinsung der Altersvorsorgeaufwendungen zwischen Rückstellungsansätzen mit dem Durchschnittszinssatz der letzten zehn bzw. sieben Jahre


18.556,00 EUR

Gesamtbetrag

218.145,00 EUR



5.   Pensionsrückstellungen
Die Pensionsrückstellung wurde in analoger Anwendung nach IAS 19 berechnet. Die Berechnungen erfolgen gemäß §§ 253 Abs. 1 Satz 2 und Abs. 2 sowie 246 Abs. 2 HGB. Hiernach werden die in den einzelnen Jahren erdienten Teile der Versorgung als Bausteine angesehen, die insgesamt die Pensionsverpflichtung ergeben. Die Ermittlung der Pensionsrückstellungen erfolgte nach versicherungsmathematischen Grundsätzen auf Basis der PUC-Methode unter Zugrundelegung folgender Annahmen:


Zinssatz

1,74 %

erwartete Lohn- und Gehaltssteigerungen

0,00 %

zugrunde gelegte Sterbetafel

Richttafeln 2018 G von Klaus Heubeck



6.   Verbindlichkeiten
Es bestehen keine Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

D. Ergebnisvortrag

1.   Vorschlag zur Ergebnisverwendung
Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:
Der Jahresüberschuss beträgt EUR 1.250.869,88.
Einschließlich des zu berücksichtigenden Gewinnvortrags ergibt sich ein Betrag von EUR 11.498.379,10, der auf neue Rechnung vorgetragen wird.
E. Sonstige Pflichtangaben

1.   Geschäftsführungsorgane
Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Oliver Braun
Jonas Braun

2.   Gewährte Vorschüsse und Kredite an Geschäftsführer und verbundene Unternehmen
Zu den zu Gunsten von verbundenen Unternehmen vergebenen Krediten wird berichtet:


Kreditentwicklung

Betrag

Stand bisherige Kredite

5.331.209,68 EUR

Rückzahlung im Berichtsjahr

100.652,97 EUR

Neuvergaben im Berichtsjahr

145.136,31 EUR

= neuer Kreditbestand

5.375.693,02 EUR

Zinssatz

1 %



3.   Arbeitnehmer
Während des Geschäftsjahres wurden durchschnittlich 33 Arbeitnehmer beschäftigt.

Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am 19.12.2024.

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