Stammdaten

Register
Amtsgericht Duisburg HRB 10643
Eingetragen
11.3.2003
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von KraftwagenEinzelhandel mit Kraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 3,5 t oder wenigerTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagenteilen und -zubehör
Gegenstand
Betrieb einer Kfz.-Reparaturwerkstatt und des Kfz.-Handels mit Neu- und Gebrauchtwagen. Die Gesellschaft darf Dienstleistungen jeder Art ausführen, andere Unternehmen erwerben, sich an anderen Unternehmen beteiligen; sie darf auch Zweigniederlassungen errichten.

Finanzübersicht

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
Henning Schüring
seit 2.8.2006
Geschäftsführer
Wilhelm Schüring
seit 11.3.2003
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Aaper Weg 114, 46483 Wesel
200.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Auto Schmeink GmbH

Wesel

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 21.994,00 16.630,00
21.994,00 16.630,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 99.751,00 111.140,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 652.413,00 676.436,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.168.820,00 2.671.991,06
2.920.984,00 3.459.567,06
2.942.978,00 3.476.197,06
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte
1. Waren 3.014.859,47 4.182.177,10
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen -71.626,29 -83.500,00
2.943.233,18 4.098.677,10
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.570.193,17 1.129.459,03
2. Sonstige Vermögensgegenstände 51.978,86 72.776,04
1.622.172,03 1.202.235,07
III. Schecks, Kasse, Bank 259.752,71 242.718,70
4.825.157,92 5.543.630,87
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 5.574,60 6.048,00
7.773.710,52 9.025.875,93

PASSIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 200.000,00 200.000,00
II. Gewinnvortrag 3.032.838,63 2.077.886,64
III. Jahresüberschuss 1.047.531,68 954.951,99
4.280.370,31 3.232.838,63
B. RÜCKSTELLUNGEN
1. Steuerrückstellungen 298.260,00 452.474,02
2. Sonstige Rückstellungen 271.779,00 296.910,00
570.039,00 749.384,02
C. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.171.252,77 3.912.773,30
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 271.752,40 144.491,87
3. Sonstige Verbindlichkeiten 1.301.463,04 772.055,11
davon aus Steuern: EUR 697.362,68 (Vorjahr: EUR 245.314,23)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 10.681,44 (Vorjahr: EUR 10.151,01)
2.744.468,21 4.829.320,28
D. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 178.833,00 214.333,00
7.773.710,52 9.025.875,93

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023

2023 2022
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 28.408.286,43 23.380.488,31
2. Sonstige betriebliche Erträge 65.171,74 110.210,15
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -21.078.409,26 -16.906.331,95
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -228.792,86 -191.542,12
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -2.846.383,13 -2.595.355,05
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -568.406,95 -591.618,11
davon für Altersversorgung: EUR 7.713,38 (Vorjahr: EUR 7.244,19)
-3.414.790,08 -3.186.973,16
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -619.445,82 -508.864,28
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen -1.459.439,91 -1.193.248,75
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -111.837,10 -79.133,84
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -489.232,04 -444.149,08
9. Ergebnis nach Steuern 1.071.511,10 980.455,28
10. Sonstige Steuern -23.979,42 -25.503,29
11. Jahresüberschuss 1.047.531,68 954.951,99

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

I. ALLGEMEINE ANGABEN

Der Jahresabschluss der Auto Schmeink GmbH, Wesel, (Amtsgericht Duisburg, HR B 10643) wird nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH- Gesetzes aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Die größenabhängigen Erleicherungen bei der Aufstellung des Jahresabschlusses wurden teilweise in Anspruch genommen.

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden im Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 unverändert zum Vorjahr angewendet.

II. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN

Immaterielle Vermögengegenstände

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger bzw. bei voraussichtlich dauernder Wertminderung außerplanmäßiger Abschreibungen (auf den niedrigeren beizulegenden Wert) bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen werden linear vorgenommen und berücksichtigen den technischen und wirtschaftlichen Wertverzehr. Die betriebswirtschaftliche Nutzungsdauer der immateriellen Vermögensgegenstände beläuft sich auf bis zu 8 Jahre.

Sachanlagen

Sachanlagen sind zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger bzw. bei voraussichtlich dauernder Wertminderung außerplanmäßiger Abschreibungen (auf den niedrigeren beizulegenden Wert) bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen werden linear vorgenommen und berücksichtigen den technischen und wirtschaftlichen Wertverzehr. Die betriebswirtschaftliche Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens beläuft sich im Einzelnen für:

• Bauten, Bauten auf fremden Grundstücken und Einbauten: 5 - 20 Jahre
• Technische Anlagen und Maschinen: 3 - 20 Jahre
• Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung: 2 - 23 Jahre

Aus Vereinfachungs- und unter Wesentlichkeitsaspekten werden abnutzbare bewegliche Vermögensgegenstände des Anlagevermögens, deren Anschaffungskosten € 800,00 nicht übersteigen, im Zugangsjahr in voller Höhe abgeschrieben.

Vorräte

Die Vorräte werden zu Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet.

Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert.

Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Die erhaltenen Anzahlungen werden offen von den Vorräten abgesetzt ausgewiesen.

Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und flüssige Mittel

Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände sowie flüssige Mittel werden mit dem Nennwert bewertet. Bei den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen sind die erkennbaren Risiken durch entsprechende Wertberichtigungen berücksichtigt.

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten

Für Ausgaben, die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen, werden aktive Rechnungsabgrenzungsposten gebildet.

Rückstellungen

Bei der Bemessung der Rückstellungen wird allen erkennbaren bilanzierungspflichtigen Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten Rechnung getragen. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrags, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um zukünftige Zahlungs- und Sachleistungsverpflichtungen abzudecken.

Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem laufzeitadäquaten Marktzins entsprechend der Veröffentlichung der Deutschen Bundesbank abgezinst. Mög-liche Preis- und Kostensteigerungen sind bei der Ermittlung der Rückstellungen entsprechend berücksichtigt.

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Passive Rechnungsabgrenzungsposten

Für Einnahmen, die Erträge für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen, werden passive Rechnungsabgrenzungsposten gebildet.

III. BILANZ

Anlagevermögen

Die Aufgliederung der Anlageposten und ihre Entwicklung im Geschäftsjahr 2023 ist in einem separaten Anlagespiegel, als Anlage zu diesem Anhang, dargestellt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind, wie im Vorjahr, innerhalb eines Jahres fällig.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Verpflichtungen aus dem Personalbereich und für ausstehende Rechnungen gebildet.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten setzen sich nach ihrer Fristigkeit zum 31. Dezember 2023 wie folgt zusammen:

Restlaufzeit bis 1 Jahr Restlaufzeit 1 Jahr bis 5 Jahre Restlaufzeit über 5 Jahre 31.12.2023
T€ T€ T€ T€
Verbindlichkeiten
- gegenüber Kreditinstituten 740 182 249 1.171
- aus Lieferung und Leistung 272 0 0 272
Sonstige Verbindlichkeiten 1.113 188 0 1.301
Gesamt 2.125 370 249 2.744

Die Verbindlichkeiten setzten sich nach ihrer Fristigkeit zum 31. Dezember 2022 wie folgt zusammen:

Restlaufzeit bis 1 Jahr Restlaufzeit 1 Jahr bis 5 Jahre Restlaufzeit über 5 Jahre 31.12.2022
T€ T€ T€ T€
Verbindlichkeiten
- gegenüber Kreditinstituten 3.438 180 295 3.913
- aus Lieferung und Leistung 144 0 0 144
Sonstige Verbindlichkeiten 586 186 0 772
Gesamt 4.168 366 295 4.829

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von T€ 696 (i. Vj. T€ 3.395) sind durch Sicherungsübereignung der Bestände an Neu -, Vorführ- und Gebrauchtwagen sowie durch die Ersatzteilbestände gesichert. Die übrigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von T€ 475 (i. Vj. T€ 518) sind durch eine Grundschuld sowie durch Bürgschaft gesichert.

Die sonstigen Verbindlichkeiten resultieren im Wesentlichen aus Umsatzsteuer, Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Personen sowie aus Stillhalterprämien aus Rückkaufoptionen.

IV. GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse wurden überwiegend im Inland erzielt und enthalten im Wesentlichen Erlöse aus dem Verkauf von Neu- und Gebrauchtwagen.

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge betreffen im Wesentlichen verrechnete Sachbezüge in Höhe von T€ 59 (i. Vj. T€ 80).

Sonstige betriebliche Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Wesentlichen Raumkosten, Vertriebskosten sowie Werbekosten enthalten. Aperiodische Aufwendungen sind nicht angefallen.

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag resultieren, wie im Vorjahr, nahezu vollständig aus dem laufenden Steueraufwand des Geschäftsjahres.

V. SONSTIGE ANGABEN

Haftungsverhältnisse

Haftungsverhältnisse aus gegebenen Bürgschaften (Höchstbetragsbürgschaft) bestehen in Höhe von T€ 6.450. Haftungsverhältnisse aus Gewährleistungsverträgen bestehen in Höhe von T€ 10.378. Die Haftungsverhältnisse aus Gewährleistungsverträgen sind durch Sicherungsübereignung der Bestände an Neu-, Vorführ- und Gebrauchtwagen sowie durch die Ersatzteilbestände gesichert.

Das Risiko einer Inanspruchnahme aus den Haftungsverhältnisen wird aufgrund der guten Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Begünstigten, für die die Erklärungen abgegeben wurden, als gering eingeschätzt.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen in Höhe von T€ 8.964 setzen sich zum 31. Dezember 2023 nach ihrer Fälligkeit wie folgt zusammen:

bis 1 Jahr 1 bis 5 Jahre über 5 Jahre
T€ T€ T€
Mietverträge 343 1.233 102
Leasingverträge 23 13 0
Rückkaufverpflichtungen 743 6.507 0
1.109 7.753 102

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Mietverträgen resultieren im Wesentlichen aus der Anmietung des Autohauses und einer Lagerfläche in Wesel.

Die Verpflichtungen aus Leasingverträgen resultieren aus dem Leasing einer Alarmanlage sowie aus Fahrzeug- und E-Bike-Leasing.

Die Rückkaufverpflichtungen basieren aus den Verkaufsverträgen mit Leasinggesellschaften, wonach sich die Gesellschaft verpflichtet die Leasingfahrzeuge am Ende der Laufzeit auf Verlangen der Leasinggesellschaft zu einem vereinbarten Restwert zurückzunehmen.

Mitarbeiter

Die Auto Schmeink GmbH, Wesel, beschäftigte im Geschäftsjahr 2023 durchschnittlich 61 Mitarbeiter (i. Vj. 60). Diese setzen sich wie folgt zusammen:

Kaufmännische Angestellte: im Geschäftsjahr 29 Mitarbeiter (Vorjahr 30)

Gewerbliche Angestellte: im Geschäftsjahr 32 Mitarbeiter (Vorjahr 30)

Übrige Angaben

Als Geschäftsführer bestellt sind:

Wilhelm Schüring, Kfz-Meister, Wesel

Henning Schüring, Kaufmann, Wesel

Beide Geschäftsführer sind einzelvertretungsberechtigt und von der Beschränkung des § 181 BGB befreit.

Die Gesellschaft macht bezüglich der Angabe der Geschäftsführerbezüge von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch.

Die Geschäftsführung wird der Gesellschafterversammlung vorschlagen, den Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Wesel, den 30. Mai 2024

Wilhelm Schüring

Henning Schüring

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde in der Gesellschafterversammlung vom 10. Juli 2024 festgestellt. Der Bilanzgewinn wurde auf neue Rechnung vorgetragen.

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023

ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
1. Jan. 2023 Zugänge Abgänge 31. Dez. 2023
EUR EUR EUR EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 37.841,76 14.630,66 0,00 52.472,42
37.841,76 14.630,66 0,00 52.472,42
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
a) Bauten auf fremden Grundstücken 291.964,25 0,00 161.789,33 130.174,92
291.964,25 0,00 161.789,33 130.174,92
2. Technische Anlagen und Maschinen
a) Maschienen und masch. Anlagen 1.049.131,35 54.088,15 1.102,00 1.102.117,50
1.049.131,35 54.088,15 1.102,00 1.102.117,50
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
a) Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 650.779,37 88.195,78 0,00 738.975,15
b) Mietwagen/Euromobile 672.978,13 692.197,55 653.613,05 711.562,63
c) Vorführwagen 1.969.450,62 1.444.382,47 2.002.187,24 1.411.645,85
d) Geringwertige Wirtschaftsgüter 41,00 30.108,38 30.149,38 0,00
3.293.249,12 2.254.884,18 2.685.949,67 2.862.183,63
4.634.344,72 2.308.972,33 2.848.841,00 4.094.476,05
4.672.186,48 2.323.602,99 2.848.841,00 4.146.948,47
KUMULIERTE ABSCHREIBUNGEN
1. Jan. 2023 Zugänge Abgänge 31. Dez. 2023
EUR EUR EUR EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 21.211,76 9.266,66 0,00 30.478,42
21.211,76 9.266,66 0,00 30.478,42
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
a) Bauten auf fremden Grundstücken 180.824,25 11.385,00 161.785,33 30.423,92
180.824,25 11.385,00 161.785,33 30.423,92
2. Technische Anlagen und Maschinen
a) Maschienen und masch. Anlagen 372.695,35 78.111,15 1.102,00 449.704,50
372.695,35 78.111,15 1.102,00 449.704,50
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
a) Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 331.584,37 60.429,78 0,00 392.014,15
b) Mietwagen/Euromobile 100.600,07 140.561,55 132.007,99 109.153,63
c) Vorführwagen 189.073,62 289.547,30 286.425,07 192.195,85
d) Geringwertige Wirtschaftsgüter 0,00 30.144,38 30.144,38 0,00
621.258,06 520.683,01 448.577,44 693.363,63
1.174.777,66 610.179,16 611.464,77 1.173.492,05
1.195.989,42 619.445,82 611.464,77 1.203.970,47
NETTOBUCHWERTE
31. Dez. 2023 31. Dez. 2022
EUR EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 21.994,00 16.630,00
21.994,00 16.630,00
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
a) Bauten auf fremden Grundstücken 99.751,00 111.140,00
99.751,00 111.140,00
2. Technische Anlagen und Maschinen
a) Maschienen und masch. Anlagen 652.413,00 676.436,00
652.413,00 676.436,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
a) Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 346.961,00 319.195,00
b) Mietwagen/Euromobile 602.409,00 572.378,06
c) Vorführwagen 1.219.450,00 1.780.377,00
d) Geringwertige Wirtschaftsgüter 0,00 41,00
2.168.820,00 2.671.991,06
2.920.984,00 3.459.567,06
2.942.978,00 3.476.197,06

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

1. Grundlagen und Geschäftsmodell des Unternehmens

Gegenstand unseres Unternehmens ist der Verkauf und die Vermittlung von Neu- und Gebrauchtfahrzeugen, die Durchführung von Reparatur- und Werkstattdienstleistungen sowie der Verkauf von Ersatzteilen und Zubehör der Marken Volkswagen und Volkswagen Nutzfahrzeuge. Darüber hinaus vermitteln wir Fahrzeugfinanzierungen, Leasingverträge und Versicherungen. Wir betreiben unser Geschäft am angemieteten Standort an der Oberndorfstraße in Wesel.

2. Wirtschaftsbericht

2.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische Rahmenbedingungen

Im Jahr 2023 ging das deutsche Bruttoinlandsprodukt preisbereinigt um 0,2 % (i. Vj. +1,8 %) gegenüber dem Vorjahr zurück. Durch den Krieg in der Ukraine, die steigenden Energiepreise und die Rekordinflation fiel die ökonomische Regenerierung im Jahr 2022 geringer aus, 2023 kam es nun sogar zu einer Rezession.

In 2023 erzielte das deutsche Kfz-Gewerbe einen Gesamtumsatz von € 207,3 Mrd. Dies entspricht im Vergleich zum Vorjahr einem Anstieg von 11,9 %. Der Pkw- Neuwagenumsatz ist um 2,6 % auf € 66,6 Mrd. angestiegen. Der Gesamtabsatz an neu zugelassenen Pkw betrug rund 2,84 Mio. Einheiten, dies entspricht einem Anstieg von 7,3 %. Die Besitzumschreibungen von gebrauchten Pkw betrugen in 2023 rund 6,03 Mio. Einheiten, dies ist ein Anstieg zum Vorjahr von 6,9 %. Der Umsatz im PKW- Gebrauchtwagenhandel ist um 16,8 % auf € 90,6 Mrd. gestiegen. Der Umsatz im Service stieg um 17,7 % auf € 33,8 Mrd. an.

2.2. Geschäftsverlauf

Die Auto Schmeink GmbH Wesel verwendet als bedeutsame Steuerungskennzahlen die finanziellen Leistungsindikatoren Umsatz und Ergebnis vor Steuern (Jahresergebnis zuzüglich sonstige Steuern und Steuern vom Einkommen und vom Ertrag).

Für 2023 wurden leicht sinkende Umsatzerlöse sowie ein deutlich geringeres Ergebnis vor Steuern erwartet. Unsere Erwartungen wurden deutlich übertroffen. Im Vergleich zum Vorjahr konnten die Umsatzerlöse um T€ 5.028 (+21,5 %) auf T€ 28.408 gesteigert werden. Dies ist im Wesentlichen auf höhere Absatzzahlen im Bereich der Neu- und Gebrauchtwagen im Vergleich zum Vorjahr zurückzuführen. Das Ergebnis vor Steuern konnte im Vorjahresvergleich um T€ 136 (+9,6 %) auf T€ 1.561 erhöht werden. Das Jahresergebnis konnte im Vorjahresvergleich um T€ 93 (+9,7 %) auf T€ 1.048 gesteigert werden. Hauptursache für die Verbesserung war die Steiergerung der Umsatzerlöse, jedoch hat sich der Materialaufwand im Vergleich zum Vorjahr überproportional entwickelt.

Vor dem Hintergrund der Branchenentwicklung sind wir mit dem Geschäftsverlauf sehr zufrieden.

2.3. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Vermögens- und Finanzlage

Die Bilanzsumme hat sich im Geschäftsjahr um T€ 1.252 auf T€ 7.774 verringert.

Das Sachanlagevermögen enthält im Wesentlichen Miet- und Vorführfahrzeuge sowie Werkstatt- und Betriebsausstattung. Die Verringerung des Postens gegenüber dem Vorjahr um T€ 539 resultiert überwiegend aus einer Reduzierung des Vorführwagenbestandes.

Die Vorräte betragen 37,8 % (i. Vj. 45,4 %) der Bilanzsumme und enthalten im Wesentlichen Bestände an Neu- und Gebrauchtfahrzeugen. Der Rückgang der Vorräte im Vergleich zum Vorjahr um T€ 1.155 auf T€ 2.943 resultiert aus einem geringeren Gebrauchtwagenbestand.

Der Bestand an Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erhöhte sich stichtagsbedingt und aufgrund der Umsatzausweitung um T€ 441 auf T€ 1.570.

Die liquiden Mittel haben sich im Vergleich zum Vorjahr um T€ 17 auf T€ 260 erhöht.

Das Eigenkapital hat sich zum Vorjahr um T€ 1.052 auf T€ 4.285 erhöht. Die Eigenkapitalquote hat sich von im Vorjahr 35,8 % auf 55,1 % erhöht.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben sich im Vergleich zum Vorjahr um T€ 2.742 auf T€ 1.171 verringert. Dies resultiert im Wesentlichen aus einem Rückgang der Verbindlichkeiten gegenüber der Herstellerbank aus der Finanzierung der Fahrzeugbestände.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 272 (i. Vj. T€ 144) bestehen, wie im Vorjahr, hauptsächlich gegenüber dem Hersteller aus dem Fahrzeuggeschäft.

Die Finanzierung der Gesellschaft ist durch den Bestand an liquiden Mitteln sowie über die Möglichkeit der Finanzierung der Fahrzeugbestände über die Herstellerbank jederzeit sichergestellt. Zum Bilanzstichtag bestehen gegenüber der Herstellerbank freie Kreditlinien in Höhe von insgesamt rund € 8,8 Mio. Die Linien wurden vom Hersteller unserem Unternehmen sowie zwei weiteren nahestehenden Unternehmen gemeinsam gewährt.

Ertragslage

Die Umsatzerlöse enthalten überwiegend Erlöse aus Fahrzeugverkäufen. Der Anstieg der Umsatzerlöse, im Vergleich zum Vorjahr um T€ 5.028 (+21,5 %) auf T€ 28.408, resultiert überwiegend aus einem Anstieg der Absatzzahlen im Bereich des Fahrzeugverkaufs.

Das Rohergebnis, berechnet aus Umsatzerlösen abzüglich Materialaufwand, konnte im Vergleich zum Vorjahr um T€ 818 (+13,0 %) auf T€ 7.101 gesteigert werden. Die Rohergebnisquote ist leicht zurückgegangen (25,0 %; Vorjahr: 26,9 %). Hauptgrund hierfür ist ein Rückgang beim Rohergebnis pro verkaufter Fahrzeugeinheit.

Der Personalaufwand erhöhte sich im Geschäftsjahr um T€ 228 auf T€ 3.415. Wesentliche Ursache für diese Entwicklung sind im Vergleich zum Vorjahr gestiegene Mitarbeiterprovisionen und ein Anstieg der Mitarbeiterzahl. Die Personalaufwandsquote hat sich von 13,6 % auf 12,0 % verringert.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten im Wesentlichen Aufwendungen für Raumkosten, Vertriebskosten und Werbekosten. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahr um T€ 266 auf T€ 1.459. Ursächlich hierfür sind im Wesentlichen gestiegene Vertriebskosten.

Aus den oben dargestellten Entwicklungen hat sich das Ergebnis vor Steuern im Vergleich zum Vorjahr um T€ 136 (+9,6 %) auf T€ 1.561 erhöht.

3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

3.1. Prognosebericht

Der deutsche Sachverständigenrat rechnet mit einem Wachstum des Bruttoinlandsprodukts für 2024 von +0,3 %.

Die vom Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe e.V. (ZDK) erstellte Prognose für das deutsche Kfz-Gewerbe geht von folgenden wesentlichen Entwicklungen aus. Die ZDK-Prognose erwartet für 2024 rund 2,65 Mio. neu zugelassene Pkw. Dies entspricht einem Rückgang zum Vorjahr von -6,7 %. Auf dem Gebrauchtwagenmarkt werden rund 6,20 Mio. Besitzumschreibungen erwartet. Dies ist ein Anstieg zum Vorjahr von +2,8 %. Im Jahresdurchschnitt 2023 lag die Quote der durchschnittlichen Werkstattauslastung bei 87 %. Für das Jahr 2024 geht der ZDK von einer gleichbleibend stabilen Werkstattauslastung aus.

Unter Berücksichtigung der oben dargestellten gesamtwirtschaftlichen und branchenspezifischen Prognose gehen wir für 2024 davon aus, dass unsere Umsatzerlöse im Vergleich zum Vorjahr im mittleren einstelligen Prozentbereich sinken werden. Beim Ergebnis vor Steuern erwarten wir ein im Vergleich zum Vorjahr deutlich geringeres Ergebnis. Wesentliche Annahme hierfür ist ein im Vergleich zum Vorjahr geringeres Rohergebnis mit einer ebenfalls geringeren Rohergebnisquote.

3.2. Chancenbericht

Wirtschaftliche Entwicklung

Eine über den Erwartungen liegende konjunkturelle Entwicklung aufgrund optimistischer Zukunftserwartungen der Konsumenten könnte sich positiv auf unsere Umsatzerwartung und auf unsere Ergebniserwartung auswirken.

Markt- und Wettbewerbschancen

Eine hohe Innovationskraft und eine von den Kunden mit hoher Akzeptanz versehene Fahrzeugmodellpalette unseres Herstellers könnte sich positiv auf unsere Absatzchancen auswirken.

Elektromobilität

Steigende Investitionen in die Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge sowie steigende Kraftstoffpreise könnten uns erhöhte Absatzchancen für Elektrofahrzeuge bieten.

Leasingrückläufer

Für Fahrzeugrücknahmen aus Kundenleasingverträgen zu im Vorhinein fest vereinbarten Rücknahmewerten besteht die Chance, diese Fahrzeuge zukünftig mit einer guten Marge weiter zu veräußern. Weiterhin besteht die Chance auch im Falle zukünftiger Angebotsverknappung auf dem Gebrauchtwagenmarkt mit einer gesicherten Versorgung von Gebrauchtwagen entsprechende Umsatzerlöse zu erzielen.

3.3. Risikobericht

Wirtschaftliche Entwicklung

Eine unter den Erwartungen liegende konjunkturelle Entwicklung aufgrund pessimistischer Zukunftserwartungen der Konsumenten könnte sich negativ auf unsere Umsatzerwartung, auf die Fahrzeugbestandsbewertung und damit auch auf unsere Ergebniserwartung auswirken. Risiken von Preissteigerungen aufgrund des Ukraine-Kriegs, können zu höheren Kosten auf unserer Beschaffungsseite führen. Eine durch Preissteigerungen verursachte Schwächung der konjunkturellen Entwicklung kann sich ebenfalls negativ auf die Höhe unserer Umsatzerlöse auswirken.

Markt- und Wettbewerbsrisiken

Als Vertragshändler für den Hersteller Volkswagen sind wir von der Akzeptanz der Fahrzeugmodelle durch den Kunden abhängig. Eine Nichtakzeptanz neuer Fahrzeugmodelle könnte unsere Umsatzprognose negativ beeinflussen.

Beschaffungsrisiken

Um unsere Absatzplanung zu erreichen, sind wir auf die Lieferfähigkeit durch den Hersteller angewiesen. Sollte es aufgrund von Störungen in der Lieferkette zu Lieferschwierigkeiten kommen, kann dies negative Auswirkungen auf unsere Umsatzziele haben.

Risiken aufgrund von Forderungsausfällen

Bestandsrisiken im Bereich der Forderungen wird durch ein aktives Forderungsmanagement begegnet. Außenstände werden regelmäßig anhand ihrer Altersstruktur analysiert, daneben besteht ein effektives Mahnwesen, um Vermögensschäden durch Forderungsausfälle auf ein Minimum zu begrenzen.

Leasingrückläufer

Dem Risiko aus der Fahrzeugrücknahme aus Kundenleasingverträgen zu im Vorhinein fest vereinbarten Rücknahmewerten wird durch die Inanspruchnahme der vom Hersteller angebotenen Restwertabsicherungsmodelle begegnet.

Agenturverträge

Eine Änderung der Händlerverträge für den Neuwagenabsatz in Form von Agenturverträgen könnte sich negativ auf die Umsatzprognose auswirken, da dann beim Verkauf eines Neufahrzeuges lediglich die erzielte Provision in den Umsatzerlösen ausgewiesen wird und nicht mehr der gesamte Fahrzeugumsatz. Hieraus würden sich jedoch keine Risiken auf das prognostizierte Ergebnis ergeben.

 

Wesel, den 30. Mai 2024

Auto Schmeink GmbH

Wilhelm Schüring

Henning Schüring

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Auto Schmeink GmbH, Wesel

Vermerk über die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Auto Schmeink GmbH, Wesel, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Auto Schmeink GmbH, Wesel, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

Beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, den 21. Juni 2024

EBS GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Christian Entringer, Wirtschaftsprüfer

Björn Villwock, Wirtschaftsprüfer

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

Organisationen an dieser Adresse

4 nahegelegene Organisationen

Liste von Unternehmen und Organisationen an oder in der Nähe dieser Geschäftsadresse. Die Daten umfassen Firmennamen, Adressen, Registrierungsdetails und Branchenklassifikationen.
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.