Auto Schmeink GmbH
Oberndorfstraße 1, 46483 Wesel, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Henning Schüring seit 2.8.2006 | Geschäftsführer |
Wilhelm Schüring seit 11.3.2003 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Auto Schmeink GmbHWeselJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. ALLGEMEINE ANGABEN Der Jahresabschluss der Auto Schmeink GmbH, Wesel, (Amtsgericht Duisburg, HR B 10643) wird nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH- Gesetzes aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Die größenabhängigen Erleicherungen bei der Aufstellung des Jahresabschlusses wurden teilweise in Anspruch genommen. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden im Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 unverändert zum Vorjahr angewendet. II. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN Immaterielle Vermögengegenstände Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger bzw. bei voraussichtlich dauernder Wertminderung außerplanmäßiger Abschreibungen (auf den niedrigeren beizulegenden Wert) bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen werden linear vorgenommen und berücksichtigen den technischen und wirtschaftlichen Wertverzehr. Die betriebswirtschaftliche Nutzungsdauer der immateriellen Vermögensgegenstände beläuft sich auf bis zu 8 Jahre. Sachanlagen Sachanlagen sind zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger bzw. bei voraussichtlich dauernder Wertminderung außerplanmäßiger Abschreibungen (auf den niedrigeren beizulegenden Wert) bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen werden linear vorgenommen und berücksichtigen den technischen und wirtschaftlichen Wertverzehr. Die betriebswirtschaftliche Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens beläuft sich im Einzelnen für:
Aus Vereinfachungs- und unter Wesentlichkeitsaspekten werden abnutzbare bewegliche Vermögensgegenstände des Anlagevermögens, deren Anschaffungskosten € 800,00 nicht übersteigen, im Zugangsjahr in voller Höhe abgeschrieben. Vorräte Die Vorräte werden zu Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Die erhaltenen Anzahlungen werden offen von den Vorräten abgesetzt ausgewiesen. Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und flüssige Mittel Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände sowie flüssige Mittel werden mit dem Nennwert bewertet. Bei den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen sind die erkennbaren Risiken durch entsprechende Wertberichtigungen berücksichtigt. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten Für Ausgaben, die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen, werden aktive Rechnungsabgrenzungsposten gebildet. Rückstellungen Bei der Bemessung der Rückstellungen wird allen erkennbaren bilanzierungspflichtigen Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten Rechnung getragen. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrags, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um zukünftige Zahlungs- und Sachleistungsverpflichtungen abzudecken. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem laufzeitadäquaten Marktzins entsprechend der Veröffentlichung der Deutschen Bundesbank abgezinst. Mög-liche Preis- und Kostensteigerungen sind bei der Ermittlung der Rückstellungen entsprechend berücksichtigt. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Passive Rechnungsabgrenzungsposten Für Einnahmen, die Erträge für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen, werden passive Rechnungsabgrenzungsposten gebildet. III. BILANZ Anlagevermögen Die Aufgliederung der Anlageposten und ihre Entwicklung im Geschäftsjahr 2023 ist in einem separaten Anlagespiegel, als Anlage zu diesem Anhang, dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind, wie im Vorjahr, innerhalb eines Jahres fällig. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Verpflichtungen aus dem Personalbereich und für ausstehende Rechnungen gebildet. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten setzen sich nach ihrer Fristigkeit zum 31. Dezember 2023 wie folgt zusammen:
Die Verbindlichkeiten setzten sich nach ihrer Fristigkeit zum 31. Dezember 2022 wie folgt zusammen:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von T€ 696 (i. Vj. T€ 3.395) sind durch Sicherungsübereignung der Bestände an Neu -, Vorführ- und Gebrauchtwagen sowie durch die Ersatzteilbestände gesichert. Die übrigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von T€ 475 (i. Vj. T€ 518) sind durch eine Grundschuld sowie durch Bürgschaft gesichert. Die sonstigen Verbindlichkeiten resultieren im Wesentlichen aus Umsatzsteuer, Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Personen sowie aus Stillhalterprämien aus Rückkaufoptionen. IV. GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse wurden überwiegend im Inland erzielt und enthalten im Wesentlichen Erlöse aus dem Verkauf von Neu- und Gebrauchtwagen. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge betreffen im Wesentlichen verrechnete Sachbezüge in Höhe von T€ 59 (i. Vj. T€ 80). Sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Wesentlichen Raumkosten, Vertriebskosten sowie Werbekosten enthalten. Aperiodische Aufwendungen sind nicht angefallen. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag resultieren, wie im Vorjahr, nahezu vollständig aus dem laufenden Steueraufwand des Geschäftsjahres. V. SONSTIGE ANGABEN Haftungsverhältnisse Haftungsverhältnisse aus gegebenen Bürgschaften (Höchstbetragsbürgschaft) bestehen in Höhe von T€ 6.450. Haftungsverhältnisse aus Gewährleistungsverträgen bestehen in Höhe von T€ 10.378. Die Haftungsverhältnisse aus Gewährleistungsverträgen sind durch Sicherungsübereignung der Bestände an Neu-, Vorführ- und Gebrauchtwagen sowie durch die Ersatzteilbestände gesichert. Das Risiko einer Inanspruchnahme aus den Haftungsverhältnisen wird aufgrund der guten Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Begünstigten, für die die Erklärungen abgegeben wurden, als gering eingeschätzt. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen in Höhe von T€ 8.964 setzen sich zum 31. Dezember 2023 nach ihrer Fälligkeit wie folgt zusammen:
Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Mietverträgen resultieren im Wesentlichen aus der Anmietung des Autohauses und einer Lagerfläche in Wesel. Die Verpflichtungen aus Leasingverträgen resultieren aus dem Leasing einer Alarmanlage sowie aus Fahrzeug- und E-Bike-Leasing. Die Rückkaufverpflichtungen basieren aus den Verkaufsverträgen mit Leasinggesellschaften, wonach sich die Gesellschaft verpflichtet die Leasingfahrzeuge am Ende der Laufzeit auf Verlangen der Leasinggesellschaft zu einem vereinbarten Restwert zurückzunehmen. Mitarbeiter Die Auto Schmeink GmbH, Wesel, beschäftigte im Geschäftsjahr 2023 durchschnittlich 61 Mitarbeiter (i. Vj. 60). Diese setzen sich wie folgt zusammen:
Übrige Angaben Als Geschäftsführer bestellt sind:
Beide Geschäftsführer sind einzelvertretungsberechtigt und von der Beschränkung des § 181 BGB befreit. Die Gesellschaft macht bezüglich der Angabe der Geschäftsführerbezüge von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch. Die Geschäftsführung wird der Gesellschafterversammlung vorschlagen, den Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen.
Wesel, den 30. Mai 2024 Wilhelm Schüring Henning Schüring Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde in der Gesellschafterversammlung vom 10. Juli 2024 festgestellt. Der Bilanzgewinn wurde auf neue Rechnung vorgetragen. Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231. Grundlagen und Geschäftsmodell des Unternehmens Gegenstand unseres Unternehmens ist der Verkauf und die Vermittlung von Neu- und Gebrauchtfahrzeugen, die Durchführung von Reparatur- und Werkstattdienstleistungen sowie der Verkauf von Ersatzteilen und Zubehör der Marken Volkswagen und Volkswagen Nutzfahrzeuge. Darüber hinaus vermitteln wir Fahrzeugfinanzierungen, Leasingverträge und Versicherungen. Wir betreiben unser Geschäft am angemieteten Standort an der Oberndorfstraße in Wesel. 2. Wirtschaftsbericht 2.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische Rahmenbedingungen Im Jahr 2023 ging das deutsche Bruttoinlandsprodukt preisbereinigt um 0,2 % (i. Vj. +1,8 %) gegenüber dem Vorjahr zurück. Durch den Krieg in der Ukraine, die steigenden Energiepreise und die Rekordinflation fiel die ökonomische Regenerierung im Jahr 2022 geringer aus, 2023 kam es nun sogar zu einer Rezession. In 2023 erzielte das deutsche Kfz-Gewerbe einen Gesamtumsatz von € 207,3 Mrd. Dies entspricht im Vergleich zum Vorjahr einem Anstieg von 11,9 %. Der Pkw- Neuwagenumsatz ist um 2,6 % auf € 66,6 Mrd. angestiegen. Der Gesamtabsatz an neu zugelassenen Pkw betrug rund 2,84 Mio. Einheiten, dies entspricht einem Anstieg von 7,3 %. Die Besitzumschreibungen von gebrauchten Pkw betrugen in 2023 rund 6,03 Mio. Einheiten, dies ist ein Anstieg zum Vorjahr von 6,9 %. Der Umsatz im PKW- Gebrauchtwagenhandel ist um 16,8 % auf € 90,6 Mrd. gestiegen. Der Umsatz im Service stieg um 17,7 % auf € 33,8 Mrd. an. 2.2. Geschäftsverlauf Die Auto Schmeink GmbH Wesel verwendet als bedeutsame Steuerungskennzahlen die finanziellen Leistungsindikatoren Umsatz und Ergebnis vor Steuern (Jahresergebnis zuzüglich sonstige Steuern und Steuern vom Einkommen und vom Ertrag). Für 2023 wurden leicht sinkende Umsatzerlöse sowie ein deutlich geringeres Ergebnis vor Steuern erwartet. Unsere Erwartungen wurden deutlich übertroffen. Im Vergleich zum Vorjahr konnten die Umsatzerlöse um T€ 5.028 (+21,5 %) auf T€ 28.408 gesteigert werden. Dies ist im Wesentlichen auf höhere Absatzzahlen im Bereich der Neu- und Gebrauchtwagen im Vergleich zum Vorjahr zurückzuführen. Das Ergebnis vor Steuern konnte im Vorjahresvergleich um T€ 136 (+9,6 %) auf T€ 1.561 erhöht werden. Das Jahresergebnis konnte im Vorjahresvergleich um T€ 93 (+9,7 %) auf T€ 1.048 gesteigert werden. Hauptursache für die Verbesserung war die Steiergerung der Umsatzerlöse, jedoch hat sich der Materialaufwand im Vergleich zum Vorjahr überproportional entwickelt. Vor dem Hintergrund der Branchenentwicklung sind wir mit dem Geschäftsverlauf sehr zufrieden. 2.3. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Vermögens- und Finanzlage Die Bilanzsumme hat sich im Geschäftsjahr um T€ 1.252 auf T€ 7.774 verringert. Das Sachanlagevermögen enthält im Wesentlichen Miet- und Vorführfahrzeuge sowie Werkstatt- und Betriebsausstattung. Die Verringerung des Postens gegenüber dem Vorjahr um T€ 539 resultiert überwiegend aus einer Reduzierung des Vorführwagenbestandes. Die Vorräte betragen 37,8 % (i. Vj. 45,4 %) der Bilanzsumme und enthalten im Wesentlichen Bestände an Neu- und Gebrauchtfahrzeugen. Der Rückgang der Vorräte im Vergleich zum Vorjahr um T€ 1.155 auf T€ 2.943 resultiert aus einem geringeren Gebrauchtwagenbestand. Der Bestand an Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erhöhte sich stichtagsbedingt und aufgrund der Umsatzausweitung um T€ 441 auf T€ 1.570. Die liquiden Mittel haben sich im Vergleich zum Vorjahr um T€ 17 auf T€ 260 erhöht. Das Eigenkapital hat sich zum Vorjahr um T€ 1.052 auf T€ 4.285 erhöht. Die Eigenkapitalquote hat sich von im Vorjahr 35,8 % auf 55,1 % erhöht. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben sich im Vergleich zum Vorjahr um T€ 2.742 auf T€ 1.171 verringert. Dies resultiert im Wesentlichen aus einem Rückgang der Verbindlichkeiten gegenüber der Herstellerbank aus der Finanzierung der Fahrzeugbestände. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 272 (i. Vj. T€ 144) bestehen, wie im Vorjahr, hauptsächlich gegenüber dem Hersteller aus dem Fahrzeuggeschäft. Die Finanzierung der Gesellschaft ist durch den Bestand an liquiden Mitteln sowie über die Möglichkeit der Finanzierung der Fahrzeugbestände über die Herstellerbank jederzeit sichergestellt. Zum Bilanzstichtag bestehen gegenüber der Herstellerbank freie Kreditlinien in Höhe von insgesamt rund € 8,8 Mio. Die Linien wurden vom Hersteller unserem Unternehmen sowie zwei weiteren nahestehenden Unternehmen gemeinsam gewährt. Ertragslage Die Umsatzerlöse enthalten überwiegend Erlöse aus Fahrzeugverkäufen. Der Anstieg der Umsatzerlöse, im Vergleich zum Vorjahr um T€ 5.028 (+21,5 %) auf T€ 28.408, resultiert überwiegend aus einem Anstieg der Absatzzahlen im Bereich des Fahrzeugverkaufs. Das Rohergebnis, berechnet aus Umsatzerlösen abzüglich Materialaufwand, konnte im Vergleich zum Vorjahr um T€ 818 (+13,0 %) auf T€ 7.101 gesteigert werden. Die Rohergebnisquote ist leicht zurückgegangen (25,0 %; Vorjahr: 26,9 %). Hauptgrund hierfür ist ein Rückgang beim Rohergebnis pro verkaufter Fahrzeugeinheit. Der Personalaufwand erhöhte sich im Geschäftsjahr um T€ 228 auf T€ 3.415. Wesentliche Ursache für diese Entwicklung sind im Vergleich zum Vorjahr gestiegene Mitarbeiterprovisionen und ein Anstieg der Mitarbeiterzahl. Die Personalaufwandsquote hat sich von 13,6 % auf 12,0 % verringert. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten im Wesentlichen Aufwendungen für Raumkosten, Vertriebskosten und Werbekosten. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahr um T€ 266 auf T€ 1.459. Ursächlich hierfür sind im Wesentlichen gestiegene Vertriebskosten. Aus den oben dargestellten Entwicklungen hat sich das Ergebnis vor Steuern im Vergleich zum Vorjahr um T€ 136 (+9,6 %) auf T€ 1.561 erhöht. 3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 3.1. Prognosebericht Der deutsche Sachverständigenrat rechnet mit einem Wachstum des Bruttoinlandsprodukts für 2024 von +0,3 %. Die vom Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe e.V. (ZDK) erstellte Prognose für das deutsche Kfz-Gewerbe geht von folgenden wesentlichen Entwicklungen aus. Die ZDK-Prognose erwartet für 2024 rund 2,65 Mio. neu zugelassene Pkw. Dies entspricht einem Rückgang zum Vorjahr von -6,7 %. Auf dem Gebrauchtwagenmarkt werden rund 6,20 Mio. Besitzumschreibungen erwartet. Dies ist ein Anstieg zum Vorjahr von +2,8 %. Im Jahresdurchschnitt 2023 lag die Quote der durchschnittlichen Werkstattauslastung bei 87 %. Für das Jahr 2024 geht der ZDK von einer gleichbleibend stabilen Werkstattauslastung aus. Unter Berücksichtigung der oben dargestellten gesamtwirtschaftlichen und branchenspezifischen Prognose gehen wir für 2024 davon aus, dass unsere Umsatzerlöse im Vergleich zum Vorjahr im mittleren einstelligen Prozentbereich sinken werden. Beim Ergebnis vor Steuern erwarten wir ein im Vergleich zum Vorjahr deutlich geringeres Ergebnis. Wesentliche Annahme hierfür ist ein im Vergleich zum Vorjahr geringeres Rohergebnis mit einer ebenfalls geringeren Rohergebnisquote. 3.2. Chancenbericht Wirtschaftliche Entwicklung Eine über den Erwartungen liegende konjunkturelle Entwicklung aufgrund optimistischer Zukunftserwartungen der Konsumenten könnte sich positiv auf unsere Umsatzerwartung und auf unsere Ergebniserwartung auswirken. Markt- und Wettbewerbschancen Eine hohe Innovationskraft und eine von den Kunden mit hoher Akzeptanz versehene Fahrzeugmodellpalette unseres Herstellers könnte sich positiv auf unsere Absatzchancen auswirken. Elektromobilität Steigende Investitionen in die Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge sowie steigende Kraftstoffpreise könnten uns erhöhte Absatzchancen für Elektrofahrzeuge bieten. Leasingrückläufer Für Fahrzeugrücknahmen aus Kundenleasingverträgen zu im Vorhinein fest vereinbarten Rücknahmewerten besteht die Chance, diese Fahrzeuge zukünftig mit einer guten Marge weiter zu veräußern. Weiterhin besteht die Chance auch im Falle zukünftiger Angebotsverknappung auf dem Gebrauchtwagenmarkt mit einer gesicherten Versorgung von Gebrauchtwagen entsprechende Umsatzerlöse zu erzielen. 3.3. Risikobericht Wirtschaftliche Entwicklung Eine unter den Erwartungen liegende konjunkturelle Entwicklung aufgrund pessimistischer Zukunftserwartungen der Konsumenten könnte sich negativ auf unsere Umsatzerwartung, auf die Fahrzeugbestandsbewertung und damit auch auf unsere Ergebniserwartung auswirken. Risiken von Preissteigerungen aufgrund des Ukraine-Kriegs, können zu höheren Kosten auf unserer Beschaffungsseite führen. Eine durch Preissteigerungen verursachte Schwächung der konjunkturellen Entwicklung kann sich ebenfalls negativ auf die Höhe unserer Umsatzerlöse auswirken. Markt- und Wettbewerbsrisiken Als Vertragshändler für den Hersteller Volkswagen sind wir von der Akzeptanz der Fahrzeugmodelle durch den Kunden abhängig. Eine Nichtakzeptanz neuer Fahrzeugmodelle könnte unsere Umsatzprognose negativ beeinflussen. Beschaffungsrisiken Um unsere Absatzplanung zu erreichen, sind wir auf die Lieferfähigkeit durch den Hersteller angewiesen. Sollte es aufgrund von Störungen in der Lieferkette zu Lieferschwierigkeiten kommen, kann dies negative Auswirkungen auf unsere Umsatzziele haben. Risiken aufgrund von Forderungsausfällen Bestandsrisiken im Bereich der Forderungen wird durch ein aktives Forderungsmanagement begegnet. Außenstände werden regelmäßig anhand ihrer Altersstruktur analysiert, daneben besteht ein effektives Mahnwesen, um Vermögensschäden durch Forderungsausfälle auf ein Minimum zu begrenzen. Leasingrückläufer Dem Risiko aus der Fahrzeugrücknahme aus Kundenleasingverträgen zu im Vorhinein fest vereinbarten Rücknahmewerten wird durch die Inanspruchnahme der vom Hersteller angebotenen Restwertabsicherungsmodelle begegnet. Agenturverträge Eine Änderung der Händlerverträge für den Neuwagenabsatz in Form von Agenturverträgen könnte sich negativ auf die Umsatzprognose auswirken, da dann beim Verkauf eines Neufahrzeuges lediglich die erzielte Provision in den Umsatzerlösen ausgewiesen wird und nicht mehr der gesamte Fahrzeugumsatz. Hieraus würden sich jedoch keine Risiken auf das prognostizierte Ergebnis ergeben.
Wesel, den 30. Mai 2024 Auto Schmeink GmbH Wilhelm Schüring Henning Schüring Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Auto Schmeink GmbH, Wesel Vermerk über die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Auto Schmeink GmbH, Wesel, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Auto Schmeink GmbH, Wesel, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, den 21. Juni 2024 EBS
GmbH
Christian Entringer, Wirtschaftsprüfer Björn Villwock, Wirtschaftsprüfer |
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