Immoor GmbH
Stammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Arne Immoor seit 28.7.2005 | Geschäftsführer |
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Krieg Elektronik-Gehäusebau GmbHHeinsbergJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019LageberichtA. Wirtschaftsbericht I. Darstellung und Analyse des Geschäftsverlaufs und des Geschäftsergebnisses 2019 Wir sind ein metallverarbeitender Betrieb, der sich auf die Sonderanfertigung von Metallkomponenten für Kunden aus dem Maschinenbau, der Lebensmittelindustrie, den erneuerbaren Energien, dem Anlagenbau, der Mess- und Regeltechnik und der Medizintechnik mittels der spannlosen Bearbeitung von Metallen spezialisiert hat. Das geschäftliche Umfeld im Jahre 2019 hat sich gegenüber dem Jahr 2018 leicht verbessert, da der Umsatzanteil im Bereich der erneuerbaren Energien leicht gestiegen ist. Die Umsatzerlöse in 2019 sind gegenüber dem Jahr 2018 um ca. 1,23 Prozent gestiegen. Für das Kalenderjahr 2019 weist das Unternehmen einen Jahresüberschuss von rd. 186,9 T€ und für das Kalenderjahr 2018 einen Jahresüberschuss von 414,3 T€ aus. Somit ist der Jahresüberschuss in 2019 gegenüber 2018 um 227.4 T€ gesunken. II. Lage des Unternehmens Die Entwicklung der Zahlungsziele in 2019 ist gegenüber dem Jahr 2018 verbessert und beträgt durchschnittlich 37 Tage. Die Finanzlage des Unternehmens ist solide. Alle Lieferantenverpflichtungen, die einen Skontoabzug zuließen, wurden auch unter Ausnutzung von Skonto beglichen. Die in 2011 eingeführte Zertifizierung nach DIN ISO 9001-2015 Norm wurde in einem Wiederholungsaudit vom TÜV Rheinland im Oktober 2019 nicht wieder bestätigt. Wir haben die Abteilung Qualitätsmanagement personell durch Frau Janina Krieg erweitert, um die gestiegenen Anforderungen aus der neuen Norm erfolgreich umzusetzen. Aus der personellen Veränderung heraus, haben wir am 29.07.2020 erfolgreich die Zertifizierung nach DIN ISO 9001-2015 Norm abgeschlossen. Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr um rd. 5,0 Prozent von € 6,75 Mio. auf € 6,42 Mio. verringert. Die Vermögenslage ist auf der Aktivseite der Bilanz von gesunkenem Anlagevermögen (Abgänge und Abschreibungen sind größer als Zugänge) und gesunkenem Umlaufvermögen geprägt. Die Abnahme des Umlaufvermögens ist in erster Linie auf den Abbau der Forderungsbestände aus Lieferungen und Leistungen (600 T€) und gegenläufig der Zunahme der Liquiden Mittel (215 T€) begründet. Die Passivseite ist in erster Linie von gesunkenen kurzfristigen Verbindlichkeiten (324 T€) und dem Rückgang der Steuerrückstellungen (144 T€) geprägt. Die Eigenkapitalquote unserer Gesellschaft ist gegenüber dem Vorjahr gestiegen und beträgt 8,06 Prozent (7,56 Prozent in 2018). B. Bericht über die zukünftige Entwicklung sowie Chancen und Risiken des Unternehmens I. Voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens Aufgrund der Jahresendgespräche mit unseren Geschäftspartnern im November und Dezember 2019 zeichnete sich ab, dass 2020 mit einem steigenden Umsatzvolumen zu rechnen ist, da sich die wirtschaftliche Lage in einzelnen Branchen deutlich verbesserte. 1. Risikobericht: Allgemeiner Risikobericht Den Risiken einer sich verschlechternden wirtschaftlichen Entwicklung haben wir uns entgegengestellt. So konnte durch eine deutlich stärkere Angebotstätigkeit im Jahr 2019 der Umsatz in 2020 gesteigert werden. Die Vermögenslage des Unternehmens wird sich weiter verbessern, da die Kostensituation durch weitere Rationalisierungseffekte in den Arbeitsabläufen und die Umstellung der Bearbeitung von weiteren Produkten auf die Laserschweißroboter optimiert wird. Aufgrund des (angemieteten) modernen Maschinenparks rechnet die Geschäftsleitung künftig nicht mit Produktionsausfällen. 2. Risikobericht: Spezieller Risikobericht Das Unternehmen verfügt über ein ausgezeichnetes Mahnwesen, Forderungsausfälle sind in ganz geringem Maße vorhanden. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko und zur Aufrechterhaltung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit wird von der Geschäftsleitung ein fortlaufender Liquiditätsplan erstellt, der permanent an aktuelle Änderungen angepasst wird und als Basis für die Geldmitteldisposition dient. Da die Geschäftsleitung, der Verkauf und die Finanzbuchhaltung ständig einen engen Kontakt zum Kunden pflegen bzw. das Zahlungsverhalten beobachten, hat sich an der Werthaltigkeit und Aussagekraft unserer Debitoren nichts geändert. Da wir maximal 25 Prozent der Artikel von erteilten Abrufaufträgen in die Produktion geben, kann das Unternehmen sehr zeitnah auf ein sinkendes Abnahmeverhalten der Kunden reagieren und baut dadurch keine unnötigen Läger auf, die kostbare Liquidität binden. Die aktuelle Corona-Pandemie hat bis dato keine direkten Auswirkungen auf unsere personelle Verfügbarkeit. Durch die umfangreich eingeleiteten Hygiene-, Abstands,- und Verhaltensmaßnahmen, sowie den Einsatz von Luftfilteranlagen, die die Covid 19 Viren und Bakterien aus der Umgebungsluft entfernen, und die verantwortliche Umsetzung unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kam es bisher nur zu wenigen Corona-Fällen, mit denen sofort verantwortungsbewusst umgegangen wurde. Unsere Kunden haben auf die aktuelle Corona-Pandemie unterschiedlich reagiert. Während der Maschinen- und Anlagenbau mit starken Umsatzeinbrüchen von bis zu 60 Prozent belegt wurde, haben die Bereiche erneuerbare Energien, Batteriespeicher-Systeme, Anlangen zur Luftfiltration und der Bereich Automaten deutlich im Umsatz angezogen. Somit kann das Unternehmen in 2020 ein Wachstum von ca. 5 Prozent verzeichnen und auch der Bestelleingang für das Geschäftsjahr 2021 bleibt auf hohem Niveau stabil. Die Lieferketten funktionieren unverändert gut; dem entgegen gerichtete Entwicklungen sehen wir bisher nicht. Wir begegnen der Corona-Pandemie mit Respekt und beobachten unsere Märkte, die Reaktionen unserer Kunden und die Bestimmungen regierungsseits mit großer Aufmerksamkeit und entschlossenem Handlungswillen. Die schon vor ca. 15 Jahren eingeleiteten Diversifizierungen in unserer Kundenstruktur auf unterschiedlichsten Märkten und ein vertretbarer maximaler Umsatz pro Kunde zeigen auch in dieser Krise ihre Wirkung; da es weder alle Märkte noch alle Kunden gleichzeitig trifft, erhält man für das Unternehmen den so wichtigen Handlungsspielraum, um der Krise aktiv zu begegnen. II. Prognosebericht Der Umsatz in 2021 wird voraussichtlich bei ca. 24.0 Mio. € liegen, was eine Steigerung gegenüber dem Geschäftsjahr 2020 von ca. 5,0 Prozent bedeutet. Die Geschäftsleitung erwartet für 2020 ein voraussichtliches Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von ca. € 550.000,00 vor Steuern und geht von einem gleichbleibenden Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit für 2021 aus. Die Herstellkosten werden voraussichtlich im Geschäftsjahr 2021 trotz Preissteigerungen im Lohn- und Energiebereich gleichbleiben, da das verbundene Unternehmen, von dem der Maschinenpark angemietet worden ist, in neue und automatisierte Maschinen und eine effizientere Software investiert hat bzw. noch zu investieren beabsichtigt. Im Einzelnen handelt es sich um eine neue Stanz-Laseranlage TruMatic 7000, die im Januar 2021 ihre Arbeit aufnehmen wird, einen weiteren Laserschweißroboter und eine Pulverbeschichtungskabine mit zwei Robotern. Des Weiteren wird im Laufe des Jahres 2021 ein neues Warenwirtschaftssystem mit einer neuen ERP Software installiert, um unsere Geschäfts- und Fertigungsprozesse transparenter und effizienter zu gestalten. Was sich ebenfalls positiv auf die Geschäftsentwicklung 2021 auswirken wird, ist die Tatsache, dass wir in 2020 einen neuen Kunden für unser Haus gewinnen konnten, der Automaten in Deutschland baut und ein bestehender Kunde Aerosolgeräte entwickelt, die in der aktuellen Corona - Situation sehr stark nachgefragt werden. Des Weiteren konnte die Geschäftsleitung erfolgreich eine neue Branche akquirieren, die im Jahre 2021 für zusätzlichen Umsatz sorgen wird. Durch die oben genannten Maßnahmen will die Geschäftsleitung im Jahr 2021 dem permanenten kundenseitigen Preisdruck aktiv begegnen und die Umsatzausweitung ohne weiteren Personalaufbau realisieren. Die Krieg Elektronik-Gehäusebau GmbH wird auch zukünftig ihre Markt-Chancen zu nutzen wissen. Der Fortbestand der Gesellschaft ist gesichert.
Heinsberg, den 11. Dezember 2020 Mathias Krieg BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Ergebnisverwendung
AnhangA. Allgemeine Angaben 1. Angaben zu Organmitgliedern und zur Prokura Organe der Gesellschaft sind die Gesellschafterversammlung und die Geschäftsführung. Gesellschafter sind Herr Mathias Krieg und die Krieg Vermögensverwaltungs GmbH & Co. KG. Geschäftsführer der Gesellschaft ist Herr Mathias Krieg; Herr Krieg ist Kaufmann, einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Frau Anita Krieg ist Einzelprokura erteilt. Die Krieg Elekronik-Gehäusebau GmbH mit Sitz in Heinsberg, ist beim Handelsregister Aachen unter der HRB 10482 eingetragen. 2. Zahl der Arbeitnehmer Bei quartalsweiser Berechnung gemäß § 267 Abs. 5 HGB hat die Gesellschaft im Durchschnitt des Geschäftsjahres 187 (Vorjahr 202) gewerbliche und 36 (Vorjahr 39) kaufmännische Angestellte - ohne Geschäftsführer und ohne Auszubildende - beschäftigt. 3. Form und Darstellung von Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung Soweit die Berichtspflichten wahlweise in der Bilanz/ Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang erfüllt werden konnten, wurden die Angaben weitestgehend in den Anhang übernommen. Soweit Ausweisänderungen in der Bilanz und/ oder Gewinn- und Verlustrechnung vorgenommen werden, wird zur Herstellung der Vergleichbarkeit der Vorjahresausweis auch entsprechend verändert. Die Gliederung des Anlagevermögens ist in Einklang mit § 266 Abs. 2 HGB erfolgt. Diesbezüglich verweisen wir auf den Anlagenspiegel, der Bestandteil des Anhangs ist (Anlage 4). Das Stammkapital ist gemäß § 42 Abs. 1 GmbHG als "Gezeichnetes Kapital" ausgewiesen. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren i.S.d. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt worden. Die Wertansätze der Bilanz zum 31. Dezember 2018 wurden unverändert vorgetragen. B. Bilanzierung und Bewertungsmethoden Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet. Als Anschaffungskosten werden die um Nachlässe geminderten Netto-Rechnungsbeträge zuzüglich Anschaffungsnebenkosten angesetzt. Die Anlagengegenstände werden - soweit abnutzbar - planmäßig abgeschrieben. Bei der Bemessung der Abschreibung wird auf die voraussichtliche betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände im Unternehmen abgestellt. Bei der Verteilung der Anschaffungskosten auf die Nutzungsdauer kommen sowohl die lineare (§ 7 Abs. 1 EStG) als auch die degressive (§ 7 Abs. 2 EStG) Abschreibungsmethode zur Anwendung (für Anschaffungen bis zum 31. Dezember 2010). Selbstständig nutzbare Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens, deren Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten EUR 800,00 (Vorjahr: EUR 800,00) nicht übersteigen, werden gemäß § 6 Absatz 2 EStG im Jahr des Zugangs in vollem Umfang abgeschrieben. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet. Dem Fertigstellungsgrad zum Bewertungsstichtag sowie dem strengen Niederstwertprinzip wird Rechnung getragen. Die Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände, die monetären Aktivposten als auch der aktive Rechnungsabgrenzungsposten sowie das Eigenkapital werden mit dem Nennbetrag bewertet. Für eventuell auftretende Risiken bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird durch die Bildung entsprechender Wertberichtigungen Vorsorge getroffen. Das gezeichnete Kapital beträgt EUR 400.000,00 gemäß Handelsregistereintrag und ist zum Nennwert angesetzt. Die Pensionsrückstellung ist aufgrund eines versicherungsmathematischen Gutachtens (Zins 2,71%, Rentendynamik 1,50%) unter Verwendung der "Richttafeln 2018 G" von Dr. Klaus Heubeck ermittelt worden. Es ist der 10-Jahres-Durchschnittszinssatz bei der Bewertung zur Anwendung gekommen. Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB bei Zugrundelegung des 7-Jahres-Durchschnittszinssatzes beträgt EUR 6.082,00; hierüber besteht eine Ausschüttungssperre. Steuer- und sonstige Rückstellungen werden für alle am Bilanzstichtag noch nicht konkretisierten Verbindlichkeiten und Risiken gebildet. Ihre Bewertung ist nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erfolgt. Die passivierten Rückstellungen sind notwendig und ausreichend. Verbindlichkeiten werden mit dem entsprechenden Rückzahlungsbetrag bewertet. C. Angaben zu Positionen der Bilanz Dem Anlagespiegel gem. § 268 Abs. 2 HGB wurden die historischen Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten zugrunde gelegt. Die Entwicklung und Zusammensetzung des Anlagevermögens kann dem Anlagespiegel entnommen werden, der Bestandteil des Anhangs ist. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ist eine Pauschalwertberichtigung von T€ 35 berücksichtigt worden. In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind solche gegenüber verbundenen Unternehmen von T€ 2 (Klaus Krieg GmbH & Co. KG, Heinsberg) enthalten. Im Übrigen sind die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werthaltig. Alle Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind innerhalb eines Jahres fällig. Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten insbesondere Forderungen gegen den Gesellschafter. Hierbei handelt es sich um eine Forderung gegenüber dem Hauptgesellschafter, zugleich Geschäftsführer, aus einem betriebsinternen Verrechnungskonto mit einer Verzinsung von 3,0% p.a. (€ 508.208,19). Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten zudem eine Darlehensforderung gegenüber einem verbundenen Unternehmen (Krieg Mobilien-Besitz GmbH & Co. KG) in Höhe von € 50.000,00. Alle sonstigen Vermögensgegenstände, bis auf eine Forderung von T€ 51, sind innerhalb eines Jahres fällig. Rückstellungspositionen (Pensionsrückstellungen und diverse sonstige Rückstellungen) sind hier handelsrechtlich höher bewertet als in der Steuerbilanz. Der auf die Differenzen angewendete Ertragssteuersatz von 30% führt zu einer aktiven Steuerlatenz von T€ 59,5. Die Steuerrückstellungen sind in Höhe des voraussichtlichen Anfalls aufgrund des steuerlichen Gewinns dotiert. Die sonstigen Rückstellungen betreffen insbesondere mit rd. T€ 689 rückgestellte Personalkosten (Überstunden, Urlaubs- und Weihnachtsgeld, Altersteilzeit, Tantieme); der noch verbleibende Betrag betrifft am Bilanzstichtag ausstehende Beratungskosten, Gewährleistungsverpflichtungen, Abschluss- und Prüfungskosten sowie Kosten der Aufbewahrungspflicht. Die Verbindlichkeiten gliedern sich wie folgt:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind am 31.12.2019 wie folgt besichert:
In den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind solche gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 23 (gegenüber der Krieg Mobilien-Besitz GmbH & Co. KG) enthalten. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten ihren Charakter nach sowohl Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen als auch sonstige Verbindlichkeiten. Bei den sonstigen Verbindlichkeiten handelt es sich u.a. um ein von der Krieg Mobilien-Besitz GmbH & Co. KG langfristig gewährtes Darlehen von € 300.000,00 (verzinst mit 2,5% p.a.). Die Sonstigen Verbindlichkeiten belaufen sich zum 31. Dezember 2019 auf EUR 580.008,90 (Vorjahr: EUR 574.899,13) davon - gegenüber Gesellschaftern EURO 0,00 (37.480,43) - aus Steuern EURO 310.111,21 (319.249,16) - im Rahmen der sozialen Sicherheit EURO 37.379,17 (80.484,53) D. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Steuern vom Einkommen und Ertrag beziehen sich ausschließlich auf das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. E. Sonstige Angaben Die Gesellschaft hat Grundpfandrechte über TEUR 700 auf Ihre Gewerbeimmobilie Gladbacher Straße 12, 52525 Heinsberg, über TEUR 100 zugunsten von Mathias Krieg sowie der Krieg & Krieg Energiepark GbR eingeräumt. Des Weiteren ist die Gesellschaft Bürgschaftsgeber für die Krieg Mobilien-Besitz GmbH & Co.KG (verbundenes Unternehmen) in Höhe von € 2.247.589,88. Das Risiko der Inanspruchnahme aus der Einzelbürgschaft wird wegen der Solvenz des Kreditnehmers für gering gehalten. Bedeutsame sonstige finanzielle Verpflichtungen nach § 285 Nr. 3 HGB ergeben sich aus Dauerschuldverhältnissen gegenüber Leasinggesellschaften, Lieferanten aus Wartungsverträgen, der Krieg & Krieg Immobilien GbR sowie der Klaus Krieg GmbH & Co. KG aus Gebäudenutzungsverträgen und der Krieg Mobilien-Besitz GmbH & Co. KG aus Maschinennutzungsverträgen. Die Dauerschuldverhältnisse gliedern sich wie folgt:
Bei den Dauerschuldverhältnissen gegenüber der Krieg & Krieg Immobilien GbR und der Klaus Krieg GmbH & Co. KG wird eine verbleibende Nutzung der Gebäude von 10 Jahren unterstellt. Die Angabe der Bezüge des Geschäftsführungsorgans unterbleibt gem. § 286 Abs. 4 HGB. Der Geschäftsführer schlägt der Gesellschafterversammlung vor, aus dem Jahresüberschuss 2019 und dem Gewinnvortrag an die Gesellschafter nach Maßgabe ihrer Beteiligung eine Dividende von TEUR 180,4 (unter Anrechnung der bereits gezahlten Vorabausschüttungen) auszuschütten. Hierin enthalten ist eine Garantiedividende von TEUR 5,4 (brutto) an die stimmrechtslose Minderheitsgesellschafterin. Im Übrigen sind die Dividenden unter dem Vorbehalt der Fassung eines entsprechenden Gesellschafterbeschlusses den Gesellschaftern bereits als Vorabausschüttungen (als Liquiditätsabfluss bzw. zu Lasten des Verrechnungskontos) gewährt worden. In Höhe der gebildeten aktiven latenten Steuern besteht eine Ausschüttungssperre gemäß § 268 VIII HGB. Über Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind, ist nicht zu berichten. Insbesondere ist durch die seit Anfang 2020 herrschende Corona-Pandemie keine wesentliche Beeinträchtigung der Unternehmensfortführung zu befürchten. Das voraussichtliche Gesamthonorar (netto) des Wirtschaftsprüfers für die Abschlussprüfung beträgt ca. TEUR 20,0.
Heinsberg, 28. September 2020
gez. die Geschäftsleitung Mathias Krieg, Geschäftsführer Anlagespiegel
sonstige BerichtsbestandteileDer Jahresabschluss wurde am 17.12.2020 festgestellt. BestätigungsvermerkDie Gesellschaft hat von den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden größenabhängigen Erleichterungen gemäß § 327 HGB Gebrauch gemacht. Ich weise darauf hin, dass sich der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers auf den vollständigen Jahresabschluss zum 31. Dezember 2019 und den Lagebericht für das Geschäftsjahr 2019 bezieht. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Krieg Elektronik-Gehäusebau GmbH, HeinsbergEingeschränktes Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und Prüfungsurteil zum Lagebericht Wir haben den Jahresabschluss der Krieg Elektronik-Gehäusebau GmbH, Heinsberg - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2019 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Krieg Elektronik-Gehäusebau GmbH, Heinsberg für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung mit Ausnahme der genannten Einschränkung des Prüfungsurteils zum Jahresabschluss zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für das eingeschränkte Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und für das Prüfungsurteil zum Lagebericht Unsere Prüfung hat mit Ausnahme der folgenden Einschränkungen zu keinen Einwendungen geführt: Die Bewertung der Vorräte konnte nicht abschließend beurteilt werden. Nach unserer Einschätzung wird hierdurch aber das durch den Abschluss vermittelte Bild der Vermögens-, Ertrags- und Finanzlage nicht wesentlich beeinträchtigt. Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser eingeschränktes Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und unser Prüfungsurteil zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen. SONSTIGE GESETZLICHE UND ANDERE RECHTLICHE ANFORDERUNGEN VERMERK ÜBER DIE PRÜFUNG DES LAGEBERICHTS Prüfungsurteil Wir haben den Lagebericht der Krieg Elektronik-Gehäusebau GmbH, Heinsberg für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Lagebericht in allen wesentlichen Belangen den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Grundlage für das Prüfungsurteil Wir haben unsere Prüfung des Lageberichts unter Beachtung des IDW Prüfungsstandards: "Zur Prüfung des Lageberichts" (IDW PS 350 n.F.) durchgeführt. Danach wenden wir als Wirtschaftsprüfungsgesellschaft die Anforderungen des IDW Qualitätssicherungsstandards: Anforderungen an die Qualitätssicherung in der Wirtschaftsprüferpraxis (IDW QS 1) an. Die Berufspflichten gemäß der Wirtschaftsprüferordnung und der Berufssatzung für Wirtschaftsprüfer/vereidigte Buchprüfer einschließlich der Anforderungen an die Unabhängigkeit haben wir eingehalten. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und angemessen sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Krieg Elektronik-Gehäusebau GmbH, Heinsberg für den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der in allen wesentlichen Belangen den gesetzlichen Vorschriften entspricht und insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt, in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Rechenschaftsbericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Lagebericht in allen wesentlichen Belangen den gesetzlichen Vorschriften entspricht. Die Ausführungen zur Verantwortung des Abschlussprüfers zur Prüfung des Jahresabschlusses gelten gleichermaßen für die Prüfung des Lageberichts mit der Ausnahme, dass wir nicht beurteilen, ob der Lagebericht die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass er unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Des Weiteren führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen."
Geilenkirchen, den 17. Dezember 2020 HS-Regio
Wirtschaftsprüfung GmbH
Dr. Barion, Wirtschaftsprüfer |
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