CONTENTSERV GmbH
Selbe AdresseErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Guido Kempf seit 18.12.2014 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
BAS backtech GmbHAufgelöst | 100.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Kempf GmbHRohrbachJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023der Kempf GmbHI. Unternehmensbeschreibung Die Kempf GmbH ist ein mittelständischer Familienbetrieb, der auf "Bakeware & Coatings" spezialisiert ist. In unserem Segment der professionellen Backgutträger sind wir europaweiter Marktführer. Dementsprechend findet der wesentliche Teil der Aktivität auf den Märkten in Europa statt. Die Kempf GmbH ist eine hundertprozentige Tochter der KRS GmbH, Zossen. Als Konzernmutter stellt die KRS GmbH die wesentlichen Anlagegüter zur Verfügung sowie die Geschäftsführung. Nachfolgende Erläuterungen beziehen sich auf die Zahlen aus der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung der Kempf GmbH zum 31. Dezember 2023. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Nach einem verhaltenen Wachstum im vergangenen Jahr ist die EU-Wirtschaft in das Jahr 2024 auf einer schwächeren Grundlage als erwartet eingetreten. In der Winter-Zwischenprognose 2024 der Europäischen Kommission wird das Wachstum sowohl in der EU als auch im Euro-Währungsgebiet für 2023 und 2024 nach unten korrigiert. Die Inflation dürfte sich schneller verlangsamen als im Herbst projiziert.1 Die deutsche Wirtschaft musste im Berichtsjahr 2023 sogar einen Rückgang des kalenderbereinigten Bruttoinlandsprodukts (BIP) um 0,1% hinnehmen, wie Berechnungen des Statistischen Bundesamtes ergaben. Trotz leicht gestiegenem Konsum werden hierfür insbesondere die rückläufigen Investitionen verantwortlich gemacht.2 Für 2024 erwartet das Kieler Institut für Weltwirtschaft (IfW) einen moderaten Anstieg des BIP im Euroraum um 0,7%. Nur Japan und das Vereinigte Königreich wachsen im weltweiten Vergleich mit 0,4% voraussichtlich langsamer. Im finanzpolitischen Umfeld geht man von einem weiter sinkenden Restriktionsgrad der Geldpolitik aus. Prognostiziert wird ein auf 3% zum Jahresende 2024 sinkender Leitzins, der in den Folgejahren weiter sinkt. Die Verbraucherpreisveränderung war im Jahr 2023 mit 5,9% noch auf einem hohen Niveau wohingegen sich der rückläufige Trend auch in 2024 fortsetzen soll. Auch der Anstieg der Weltproduktion wird für 2024 laut IfW um 0,5% geringer als in 2023 ausfallen und damit mit 2,8% prognostiziert. Längerfristig geht man von einem spürbar langsameren Wachstum der Weltproduktion aus als im Trend der Jahre vor der Corona-Krise.3 Für den Euro-Raum rechnet die OECD für 2024 mit einer Inflation von 2,57%, die in 2025 weiter auf 2,16% fällt. Für Deutschland rechnet man mit nahezu identischen Werten (2024: 2,59%; 2025: 2,01%).4 Der nach wie vor anhaltende Trend zum Umstieg auf erneuerbare Energien und die Anstrengungen zur Energieeinsparung lassen uns auch in 2024 eine steigende Nachfrage nach energieeffizienten Produkten erwarten. 2. Branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Branchenunternehmen der Nahrungsmittel- und Verpackungsmaschinen verbuchten auch im Jahr 2023 einen Produktionszuwachs von 5% auf 16,5 Milliarden Euro und erreicht damit einen neuen Spitzenwert. Die Hersteller von Bäckereimaschinen konnten den Rekordwert aus 2022 auch im Jahr 2023 wieder erreichen.5 3. Geschäftsverlauf Die weiterhin schwierigen gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen führten im Berichtsjahr 2023 zu einem Rückgang bei den Erträgen. Die Umsatzerlöse verringerten sind von 37,4 Mio. EUR auf 33,5 Mio. EUR. Der Hintergrund der abnehmenden Umsatzentwicklung war, dass einige Kunden Käufe aus 2023 nach 2022 vorgezogen hatten. Weiterhin hatte die rückläufige Investitionsbereitschaft ihren Anteil an dieser Entwicklung. Das EBIT ist von 4,3 Mio. EUR im Vorjahr auf 0,6 Mio. EUR im Berichtsjahr zurückgegangen. Die Ursachen hierfür sind neben einem niedrigeren Rohertrag - insbesondere aufgrund vorzunehmender Abwertungen auf Rohstoffe durch das Niederstwertprinzip - im Wesentlichen die Anstiege der Personal- sowie der Instandhaltungskosten. Letztere standen in Zusammenhang mit dem Umzug des Betriebs sowie der Verwaltung in neue Räumlichkeiten. Hinzu kamen Zusatzkosten für Marketing wegen eines Messeauftritts. 4. Lage 4.1 Vermögens- und Finanzlage Der Rückgang der Vorräte von TEUR 9.596 auf TEUR 7.695 begründet sich im Wesentlichen durch einen Abbau von Sicherheitsbeständen und vorzunehmender Abwertungen aufgrund des Niederstwertprinzips bei den Rohstoffen. Weiterhin sind die Fertigerzeugnisse und Waren deutlich von TEUR 3.144 auf TEUR 1.882 gesunken. Hierauf wurde insbesondere zur Reduzierung des logistischen Aufwands wegen des anstehenden Umzugs in das neue Werk hingearbeitet. Der leichte Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen von TEUR 4.156 auf TEUR 4.389 bewegt sich in dem üblichen Bereich der zu erwartenden Schwankungen. Der Anstieg der sonstigen Vermögensgegenstände von TEUR 174 im Jahr 2022 auf TEUR 836 ist im Wesentlichen auf eine Schadensersatzforderung zurückzuführen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben sich im Wesentlichen durch zusätzliche Aufwendungen aufgrund des Umzugs zum Jahreswechsel erhöht. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen keine. Die komplette Kapitalausstattung wird von der Gesellschafterin zur Verfügung gestellt. Dies führte im Berichtsjahr zu einer Verbindlichkeit in Höhe von TEUR 9.622 (Vorjahr: TEUR 12.485) gegenüber der Muttergesellschaft. Die Steuerung der Liquidität erfolgt durch die Konzernmutter. Ebenso wird bei kurzfristigem Kapitalbedarf auf die Konzernmutter zurückgegriffen. 4.2 Ertragslage Das Rohergebnis ist deutlich von TEUR 18.997 auf TEUR 15.726 zurückgegangen. Zum einen ist dies bedingt durch die gesunkenen Umsatzerlöse und zum anderen durch die gestiegenen Preise bei den Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sowie Energie, nachdem langfristige Energielieferverträge ausgelaufen sind. Aufgrund allgemeiner Lohnsteigerungen im Jahr 2023 erhöhten sich die Personalaufwendungen bei etwa gleichbleibender Mitarbeiterzahl von TEUR 5.621 auf TEUR 6.064. Der sonstige betriebliche Aufwand verzeichnete deutliche Kostensteigerungen insbesondere im Bereich Wartung und Instandhaltung, welche im Rahmen des Umzugs konzentriert vorgenommen bzw. auch vorgezogen wurden. Wegen einer ertragssteuerlichen Organschaft mit der Muttergesellschaft werden keine Steuern vom Einkommen und vom Ertrag abgeführt. Die Prognosewerte aus dem letzten Lagebericht wurden beim Umsatz (31 - 34 Mio. EUR) erreicht und beim EBIT (3,5 - 4,5 Mio. EUR) deutlich verfehlt. Gestiegene Kosten waren insbesondere durch den geplanten Umzug zu verzeichnen sowie in den Bereichen Energie und Transport. 4.3 Finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren Die Gesellschaft wird primär über die finanziellen Leistungsindikatoren Umsatzerlöse sowie EBIT gesteuert. Finanzielle Leistungsindikatoren der Finanzlage bestehen nicht, da das Finanzmanagement im Wesentlichen zentral im Konzernverbund erfolgt. Finanzielle Leistungsindikatoren der Vermögenslage sowie nicht finanzielle Leistungsindikatoren werden zur Steuerung der Geschäftstätigkeit auf der Ebene der Kempf GmbH nicht angewendet. III. Risiko-, Chancen- und Prognosebericht 1. Chancen Zusätzliche Absatzchancen entstehen durch die Ausweitung des Portfolios, insbesondere im Bereich der industriellen Backbleche und Backformen. Dieses Portfolio wird im Geschäftsjahr 2024 weiter ausgebaut werden. Zudem möchte das Unternehmen neue Marktbereiche wie zum Beispiel Hamburgerbleche, welche erstmals im Jahr 2022 auf verschiedenen Messen vorgestellt wurden, weiter erschließen. Die Fertigstellung des neuen Werks im Gewerbegebiet Rohrbach Ost ist erfolgreich abgeschlossen. Hierdurch wurden der innerbetriebliche Werksverkehr deutlich reduziert und Produktionseinschränkungen durch beengte Platzverhältnisse abgebaut. Nun ergeben sich weitere Möglichkeiten für Automatisierungen, z.B. durch den verstärkten Einsatz von fahrerlosen Transportsystemen. Hier wurden erste Projekte bereits umgesetzt und weitere initiiert. 2. Risiken Die Reihenfolge der nachstehend aufgeführten Risiken entspricht auch ihrer Bedeutung für das Unternehmen. Beschaffungsrisiken Die Rohmaterialverfügbarkeit ist nach wie vor angespannt und kann die Lieferfähigkeit deutlich beeinflussen. Hier wird mit langfristigen Kooperationen gegengesteuert. Hinsichtlich der angespannten Angebotssituation von Zulieferkomponenten, insbesondere bei Metallen (Aluminium, Edelstahl), sehen wir eine Verbesserung in Richtung des Niveaus vor Beginn des Ukrainekrieges. Auf Grund der neuen Lagermöglichkeiten ergeben sich bessere Möglichkeiten, im Bedarfsfall mit einer angepassten Lagerhaltung vorzubeugen. Nach einem Rückgang der Frachtkosten bei der Beschaffung von Containerplätzen im ersten Halbjahr, verursacht durch eine Überkapazität in der Containerschifffahrt, stiegen die Preise gegen Ende des Jahres wieder an. Der Anstieg wurde unter anderem durch geopolitische Spannungen wie Huthi-Angriffe und Umwege von Schiffen um das Kap der Guten Hoffnung anstelle des Suezkanals ausgelöst. Im Bereich der LKW-Transporte konnten auf Grund längerfristiger Verträge Preisschwankungen vermieden werden. Eine Energiepreissteigerung ist für die Gesellschaft aufgrund der hohen Energieintensität von erheblicher Bedeutung und stellt ein Kostenrisiko dar und könnte das EBIT deutlich beeinflussen. Hier wird durch eine regelmäßige Prüfung auf Energieeinsparpotentiale gegengesteuert. Absatzrisiken Grundsätzlich besteht ein intensiver Wettbewerb in unserer Branche, in dem immer wieder neue Wettbewerber hinzukommen und insbesondere versuchen, lokale Märkte zu besetzen bzw. durch einen Preiskampf Marktanteile zu erringen. Der Konflikt zwischen der Ukraine und Russland hat bisher keinen Einfluss auf den Absatz, da keine nennenswerten Geschäftsbeziehungen mit diesen Ländern bestehen. Dennoch nimmt die geopolitische Unsicherheit, z.B. durch die Auseinandersetzungen zwischen Israel und seinen Nachbarstaaten zu, was zu einer Investitionszurückhaltung führen kann. Personal Der Fachkräftemangel ist deutlich spürbar und insbesondere die Rekrutierung von neuen Auszubildenden gestaltet sich zunehmend als Herausforderung. Hier geht es insbesondere darum, die richtigen Kanäle für die Ansprache geeigneter Kandidaten zu finden und zu bedienen. Informationstechnologie Der IT-Bereich wird zunehmend relevanter für die Steigerung der Prozesseffizienz. Hier gilt es die technischen Möglichkeiten bestmöglich zu nutzen, um Digitalisierung und Automatisierung voranzutreiben. Gleichzeitig verschärft sich die Gefährdungslage bzgl. Angriffen auf die IT-Infrastruktur weiter, was einen klaren Fokus auf die Absicherung der Systeme erfordert. Währungsrisiken Währungsrisiken bestehen keine nennenswerten, da die Begleichung von Kundenforderungen und Verbindlichkeiten fast vollständig in EUR erfolgt. Liquiditätsrisiken Da die finanzielle Ausstattung im Konzern sehr gut ist, sehen wir dieses Risiko als gering an und erwarten weiterhin in der Lage zu sein, die finanziellen Verpflichtungen zu erfüllen. Kreditrisiken Bei den Kundenforderungen besteht auf Grund der Kundenstruktur mit großen namhaften Unternehmen ein nur geringes Ausfallrisiko. Risikoreichere Kunden, vornehmlich aus Drittländern oder Neukunden, werden nach interner Abwägung zunächst nur mit Vorauskasse beliefert. 3. Gesamtbild der Risikolage Die Einschätzung der Gesamtrisikolage ist das Ergebnis der konsolidierten Betrachtung aller wesentlichen Risiken der Gesellschaft. Die derzeit bestehenden Risiken werden als beherrschbar angesehen, können sich aber beim Eintreten auf die zugrundeliegenden, bedeutsamsten Leistungsindikatoren auswirken, die infolgedessen von der Prognose abweichen können. Die finanzielle Ausstattung der Gesellschaft ist als gut anzusehen. Der Liquiditätsbedarf wird im Falle eines kurzfristigen zusätzlichen Bedarfs durch das Cash-Pool-System der Muttergesellschaft gesichert. Die Geschäftsführung sieht den Bestand des Unternehmens als nicht gefährdet an. 4. Prognosebericht Das Geschäftsklima für das Segment der professionellen Backbleche und Backformen ist in fast allen bedeutenden Märkten freundlich. Von dieser Marktentwicklung planen wir als Branchenunternehmen mit starker Marktposition zu profitieren. Prognostizieren lassen sich die Auswirkungen der aktuellen Krisenherde insbesondere in der Ukraine und Israel auf die europäische Wirtschaft nicht. Der Prognosecharakter zukunftsbezogener Aussagen zieht die Möglichkeit nach sich, dass die tatsächliche Entwicklung von unseren Erwartungen abweichen können. Alle folgenden Annahmen sind unter diesen Gesichtspunkten zu relativieren. Für das Geschäftsjahr 2024 erwarten wir sowohl beim Umsatz als auch beim EBIT einen deutlichen Anstieg im Vergleich zum Vorjahr. Die Umsatzerlöse werden somit voraussichtlich im Bereich von 35 Mio. EUR bis 39 Mio. EUR erwartet, das EBIT im Bereich von 4,5 Mio. EUR bis 5,5 Mio. EUR. Dies begründet sich im Wesentlichen durch den Wegfall der negativen Sondereffekte aus dem Vorjahr sowie effizienteren Strukturen am neuen Standort. In den ersten elf Monaten des Geschäftsjahres 2024 verlief die Entwicklung der Umsatzerlöse und des EBIT gemäß Plan.
Rohrbach, den 19.12.2024 gez. Guido Kempf 1 https://economy-finance.ec.europa.eu/publications/european-economic-forecast-winter-2024_en?prefLang=de&etrans=de 2 https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/02/PD24_066_811.html 3 https://www.ifw-kiel.de/de/publikationen/mittelfristprojektion-im-fruehjahr-2024-auf-dem-weg-zum-nullwachstum-32660/ 4 https://www.oecd.org/en/publications/2024/02/oecd-economic-outlook-interim-report-february-2024_3505087f.html 5 https://www.vdma.org/viewer/-/v2article/render/97155774 BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss der Kempf GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Zur Darstellung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz,- und Ertragslage sind keine weiteren Angaben erforderlich. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angabe und Begründung der gegenüber dem Vorjahr eingeschränkten Vergleichbarkeit Der Aufwand für Zeitarbeiter wird im Geschäftsjahr unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen und nicht unter dem Personalaufwand ausgewiesen. Aufgrund des im Vorjahr ausgewiesenen Aufwandes der Zeitarbeiter in Höhe von TEUR 240 unter dem Personalaufwand ist die Vergleichbarkeit insoweit eingeschränkt. II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend, welche im Vergleich zum Vorjahr unverändert sind. Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgt unverändert unter Annahme der Unternehmensfortführung (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB). Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Planmäßige Abschreibungen erfolgten nach der linearen Methode über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer. Den planmäßigen Abschreibungen lagen Nutzungsdauern von drei bis fünf Jahren zu Grunde. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Nutzungsdauer der wesentlichen Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens liegt zwischen zwei und 33 Jahren. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die geringwertigen Anlagegüter des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten zwischen EUR 250 und EUR 800 wurden im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben und im Anlagenspiegel als Abgang gezeigt. Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis EUR 250 wurden mit den Anschaffungskosten als Aufwand gebucht. Die Finanzanlagen wurden mit den Anschaffungskosten angesetzt. Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Von dem Wahlrecht nach § 253 Abs. 3 S. 6 HGB wurde kein Gebrauch gemacht. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie der Waren erfolgt zu durchschnittlichen Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen zum Bilanzstichtag. Unfertige und fertige Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Die Herstellungskosten beinhalten neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten auch angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten und Abschreibungen. Fremdkapitalzinsen und Kosten der allgemeinen Verwaltung sowie freiwillige Sozialkosten sind in den Herstellungskosten nicht enthalten. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nominalwert bzw. unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Wertberichtigungen wurden, soweit erforderlich, für spezielle Einzelwertrisiken durchgeführt. Darüber hinaus wird dem allgemeinen Ausfallrisiko durch die Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nennwert bewertet. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Das gezeichnete Kapital entspricht der im Gesellschaftsvertrag und im Handelsregister eingetragenen Höhe und wurde zum Nennwert bilanziert. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags vorgenommen. Vom Abzinsungswahlrecht für kurzfristige Rückstellungen wurde kein Gebrauch gemacht. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Umrechnung der kurzfristigen Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung erfolgte im Zeitpunkt ihres Zugangs mit dem jeweiligen Devisenkassamittelkurs. Die Folgebewertung erfolgt gemäß § 256a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs des Abschlussstichtages. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 2 HGB) beachtet. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden übernommen werden. III. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem Anlagenspiegel (Anlage 1 zum Anhang) zu entnehmen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände weisen, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von unter einem Jahr aus. Sonstige Rückstellungen Die Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für Personalkosten in Höhe von TEUR 445 (Vorjahr TEUR 342) und Gewährleistungen in Höhe von TEUR 333 (Vorjahr TEUR 365). Verbindlichkeiten Alle Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen in Höhe von TEUR 2.376 und betreffen Büro- und Lagermieten (TEUR 605), Miete für Anlagen und Werkzeuge (TEUR 1.691) sowie PKW-Leasing (TEUR 80). Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen teilen sich auf in Verpflichtungen mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr in Höhe von TEUR 2.329 und Verpflichtungen bis zu fünf Jahren in Höhe von TEUR 47. IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Zinsen und ähnliche Aufwendungen Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen enthalten Zinsaufwendungen aus verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 332 (Vorjahr TEUR 176). V. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 117.
Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen gemäß § 285 Nr. 21 HGB Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen werden insbesondere mit dem Mutterunternehmen abgeschlossen. Wesentliche Geschäfte zu marktunüblichen Bedingungen bestehen bei der Kempf GmbH nicht. Namen der Geschäftsführer Die Geschäftsführung übte im Geschäftsjahr aus: Herr Guido Kempf, Dipl.-Betriebswirt (FH) Vergütung der Geschäftsführung Bezüglich der Angabe der Organbezüge nehmen wir die Schutzvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch. Honorar des Abschlussprüfers Die Gesellschaft nimmt die größenabhängige Erleichterung des § 288 Abs. 2 HGB in Anspruch. Vorgänge von besonderer Bedeutung Über Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ablauf des Geschäftsjahres ist nicht zu berichten. Ergebnisverwendung Das Geschäftsjahr 2023 schließt mit einem Jahresüberschuss in Höhe von EUR 303.101,53 ab, welcher aufgrund des bestehenden Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages in voller Höhe an die Gesellschafterin abzuführen war. Unterschrift der Geschäftsführung
Rohrbach, den 19.12.2024 gez. Guido Kempf sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 19.12.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Kempf GmbH, Rohrbach Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Kempf GmbH, Rohrbach, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Kempf GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus § identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. § gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. § beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. § ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. § beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. § beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. § führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, den 19. Dezember 2024 Dr. Christoph Mittermaier, Wirtschaftsprüfer Stefan Hien, Wirtschaftsprüfer |
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