Stammdaten

Register
Amtsgericht Mannheim HRB 504526
Eingetragen
14.12.1998
Branche
Großhandel mit NE-Erzen, NE-Metallen und NE-MetallhalbzeugTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Waren ohne ausgeprägten SchwerpunktTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Wein, Sekt und Spirituosen
Gegenstand
Der Handel mit Waren aller Art und die Beratung in den Bereichen Marketing und Verkaufs-Management, sofern hierzu nicht eine besondere gesetzliche Genehmigung erforderlich ist.

Historie

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Konzern- und Jahresabschlüsse

CALIN GMBH

Niefern-Öschelbronn

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.03.2010 bis zum 31.12.2010

Bilanz

Aktiva

  31.12.2010
EUR
A. Anlagevermögen 4.017,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1,00
II. Sachanlagen 4.016,00
B. Umlaufvermögen 207.355,51
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 207.355,09
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 0,42
C. Rechnungsabgrenzungsposten 210,18
D. nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 2.891.969,98
Bilanzsumme, Summe Aktiva 3.103.552,67

Passiva

 
  31.12.2010
EUR
A. Eigenkapital 0,00
I. gezeichnetes Kapital 51.129,19
II. Verlustvortrag 4.074.358,84
III. Jahresüberschuss 1.131.259,67
IV. nicht gedeckter Fehlbetrag 2.891.969,98
B. Rückstellungen 264.006,00
C. Verbindlichkeiten 2.839.546,67
davon mit Restlaufzeit bis 1 Jahr 2.839.546,67
Bilanzsumme, Summe Passiva 3.103.552,67

Anhang

Angaben zur Bilanzierung und Bewertung

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss (1.3. - 31.12.2010)

Die Gesellschafterversammlung hat am 22. Januar 2010 die Auflösung der Gesellschaft zum Ablauf des Februar 2010 beschlossen, weshalb der Jahresabschluss nicht auf der Grundlage der Going-Concern-Prämisse aufgestellt wurde.

Der Jahresabschluss für das Rumpfgeschäftsjahr 1. März (Beginn des Liquidationszeitraums) bis 31. Dezember 2010 der Firma CALIN GMBH wurde auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt, unter Berücksichtigung der sich auf Grund des Auflösungsbeschlusses ergebenden Besonderheiten . Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Bei der erstmaligen Aufstellung des Jahresabschlusses nach dem Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) wurden die Vorjahresvergleichszahlen auf Grund des Wahlrechts des Art. 67 Abs. 8 Satz 2 EGHGB nicht angepasst.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind überwiegend im Anhang aufgeführt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine kleine Kapitalgesellschaft.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Der Jahresabschluss der Gesellschaft schließt im Geschäftsjahr 2010 mit einem " Nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag" in Höhe von EUR 2.891.969,98 ab.

Im Hinblick darauf wurden Rangrücktrittserklärungen abgegeben und zwar von der Gesellschafterin für das gewährte Gesellschafterdarlehen sowie dem Pensionsberechtigten für die ihm gewährte Pensionszusage. Daneben hat sich die Sparkasse Pforzheim Calw bereit erklärt, einen qualifizierten Rangrücktritt für einen Teilbetrag ihrer Darlehensforderung auszusprechen und die Liquidation der Gesellschaft zu begleiten.

Aufgrund der beschlossenen Auflösung der Gesellschaft wurde bei der Bilanzierung und Bewertung nicht mehr von der Fortführung der Gesellschaft ausgegangen. Die Wirtschaftsgüter wurden unter Veräußerungsgesichtspunkten, Veräußerung der einzelnen Wirtschaftsgüter, bewertet.

Erworbene immaterielle Anlagewerte und das Sachanlagevermögen wurden zu vorsichtig geschätzten Veräußerungspreisen bewertet.

Das Finanzanlagevermögen, Rückdeckungsansprüche aus Lebensversicherungen zum langfristigen Verbleib, sind mit dem Aktivwert gemäß § 6a EStG i.V.m. H 6a Abs. 23 EStR bewertet worden. Der Wertansatz entspricht ca. dem Rückkaufswert.

Die Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Der Teilwert der Pensionsverpflichtungen wurde nach versicherungsmathematischen Methoden errechnet, dabei wurden die Richttafeln 2005 G angewendet. Der Pensionsberechtigte hat für die Pensionszusage einen Rangrücktritt erklärt.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht fälligen Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für ungewisse Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Bewertung erfolgt mit der voraussichtlichen Inanspruchnahme.

Die Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Laufzeit von weniger als einem Jahr.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Ein Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der B ilanz

Sonstige Vermögensgegenstände

Dabei handelt es sich um Beträge, die erst nach dem Bilanzstichtag zu Einnahmen werden, aber zum Zweck der periodengerechten Gewinnermittlung bereits zum Bilanzstichtag als Ertrag erfasst wurden.

Die Abgrenzung dient der periodengerechten Gewinnermittlung. Die Beträge haben Forderungscharakter.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:

  Euro
Rückstellungen Abschluss 6.000,00
Rückstellungen Gerichtsverfahren 6.000,00
  12.000,00

Verbindlichkeiten

In den Verbindlichkeiten sind Beträge enthalten, die erst nach dem Bilanzstichtag rechtlich entstehen (sonstige Verbindlichkeiten).

Dabei handelt es sich um Beträge, die erst nach dem Bilanzstichtag zu Ausgaben führen, aber zum Zweck der periodengerechten Gewinnermittlung bereits zum Bilanzstichtag als Aufwand erfasst wurden.

Die Abgrenzung dient der periodengerechten Gewinnermittlung. Die Beträge haben Verbindlichkeitscharakter.

Die Darstellung auf der nächsten Seite zeigt Restlaufzeiten und Sicherungsrechte der in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten in einem Verbindlichkeitenspiegel.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von EUR 815.609,05 sind in voller Höhe Darlehensverbindlichkeiten.

Zu den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten werden folgende Erläuterungen gegeben.

Art der Verbindlichkeit Gesamt davon mit einer Restlaufzeit Davon gesichert

TEuro
bis 1 Jahr
TEuro
über 1-5 Jahre
TEuro
über 5 Jahre
TEuro

TEuro
gegenüber Kreditinstituten 1.998 1.998 0 0 1.998
aus Lieferungen u. Leistungen gegenüber verbundenen 17 17 0 0 0
Unternehmen*) 816 816 0 0 0
sonstige Verbindlichkeiten 8 8 0 0 0
  2.839 2.839 0 0 1.998

Die Absicherung der Bankverbindlichkeiten erfolgt durch Gesellschafter- und Geschäftsführerbürgschaften.

*) gleichzeitig Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern gem. § 42 Abs. 3 GmbHG

Vorschlag zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit der Gesellschafterin vor, den Jahresüberschuss zusammen mit dem Verlustvortrag auf neue Rechnung vorzutragen.

Sonstige Pflichtangaben

Angaben zur Vermittlung eines besseren Einblicks in die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung und Anhang geben entsprechend den gesetzlichen Vorschriften grundsätzlich die wirtschaftliche Lage, insbesondere im Hinblick auf die beschlossene Liquidation, zutreffend wieder.

Die Bilanz weist einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag in Höhe von EUR 3.980.614,87 aus (bilanzielle Überschuldung). Über Rangrücktrittserklärungen der Gesellschafterin bezüglich ihrer Darlehensforderung (EUR 816.329,03) und des Pensionsberechtigten bezüglich seiner Pensionszusage (EUR 252.006,00) sowie der schriftlichen Erklärung der Sparkasse Pforzheim Calw bezüglich eines Teilbetrages ihrer Darlehensforderung (EUR 1.000.000,00) einen qualifizierten Rangrücktritt zu gewähren und der mündlichen Aussage der Sparkasse die Liquidation bis zu einer Darlehensforderung ihrerseits von EUR 2.000.000,00 zu begleiten und dann insoweit einen qualifizierten Rangrücktritt auszusprechen bzw. einen entsprechenden Lösungsansatz mit den Verpflichteten zu finden, wird das negative Eigenkapital derzeit gedeckt.

Angaben über die Mitglieder der Unternehmensorgane

Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden die Geschäfte des Unternehmens durch Herrn Michael Calin, Techniker, geführt.

Angaben zu Bezügen des Geschäftsführers

Der § 286 Abs. 4 HGB wird im Hinblick auf die Angaben gemäß § 285 Nr.9a HGB zu den Bezügen des Geschäftsführers in Anspruch genommen.

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Im Hinblick auf die zwischenzeitlich beschlossene Auflösung der Gesellschaft wurden bis zum 31. Dezember 2009 alle Beschäftigungsverhältnisse beendet.

 

Niefern-Öschelbronn, den 20. Februar 2012

gez. Michael Calin, Liquidator

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 23.02.2012 festgestellt.

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