Walcher Meßtechnik GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Prüfmaschinen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Theodor Edelmann seit 3.7.2025 | Geschäftsführer |
Verena Alexandra Maria, geb. Ilten Naranjo Rodriguez seit 3.7.2025 | Geschäftsführer |
Christian Sura seit 11.10.2012 | Geschäftsführer |
Karl Friedrich gen. Fritz Blas seit 16.3.2006 | Prokura |
Jürgen Walcher seit 16.3.2006 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.00% | |
| 50.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
halstrup-walcher GmbHKirchzartenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht1. Grundlagen des Unternehmenshalstrup-walcher GmbH ist auftragsbezogener Varianten- und Serienfertiger mit eigenem Produktions- und Entwicklungsstandort in Kirchzarten, Baden-Württemberg, Deutschland. halstrup-walcher verfügt über eine sehr hohe Fertigungstiefe um flexibel auf Kundenwünsche reagieren zu können und um möglichst unabhängig von externen Lieferhemmnissen und -schwankungen zu sein. Die Produktpalette der halstrup-walcher gliedert sich in die Geschäftsbereiche Antriebstechnik und Messtechnik (inkl. DAkkS-Kalibrierdienstleistungen). Die halstrup-walcher GmbH gehört zu 100% der Walcher Meßtechnik GmbH, einem deutschen Familienunternehmen. Der Einkauf findet nach Möglichkeit in Deutschland und Europa statt. Der weltweite Vertrieb erfolgt in Deutschland direkt, in Italien über die italienische halstrup-walcher S.r.l. sowie in Europa, USA, Asien über verschiedene Vertriebspartner. Die Produkte finden in einer Vielzahl von Branchen im produzierenden Gewerbe Anwendung. Die Branchen, insbesondere der Maschinenbau, haben sich in 2023 eher neutral entwickelt. 2. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft2.1. ErgebnisentwicklungDie Gesellschaft erwirtschaftete im abgelaufenen Geschäftsjahr ein Rohergebnis in Höhe von TEUR 16.719 und einen Gewinn vor Steuern in Höhe von TEUR 751. 2.2 Vermögens- und FinanzlageDas Eigenkapital der halstrup-walcher GmbH liegt zum 31.12.2023 bei TEUR 4.119. Die Eigenkapitalquote beträgt 38,0%. Den Zahlungsverpflichtungen kann weiter nachgekommen werden, Liquiditätsengpässe sind nicht absehbar, die zur Verfügung gestellten Kreditlinien sind nicht ausgeschöpft. 2.3 InvestitionenDas Investitionsvolumen der halstrup-walcher GmbH in 2023 in Höhe von TEUR 504 betrifft überwiegend Ersatzanschaffungen. 2.4 Beschaffung In der Beschaffungsstruktur gab es im abgelaufenen Geschäftsjahr keine wesentlichen Veränderungen. Der Trend zu längeren Lieferzeiten und unzuverlässigeren Terminzusagen aus den beiden Vorjahren hat sich umgedreht. In 2023 wurde wieder zuverlässiger beliefert. Ein konsequenter Abbau von hohen Lagerbeständen ist trotzdem vorerst zurück gestellt worden um Risiken abzufedern. 2.5 Produktion Das Unternehmen ist nach DIN EN ISO 9001:2015 und DIN EN ISO 14001:2015 zertifiziert. 2.6 Personal- und SozialbereichDie Struktur des Personalaufwands ist weitgehend unverändert. Im Bereich der betrieblichen Sozialleistungen bestehen drei Pensionszusagen. Für die Aus- und Fortbildung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wurden sowohl externe als auch interne Schulungsmaßnahmen durchgeführt. 2.7 Sonstige wichtige Vorgänge im Geschäftsjahr Das Geschäftsjahr verlief erfreulich nach Plan. Ein aus 2022 existierender Auftragsüberhang konnte erfolgreich abgebaut werden. 3. Voraussichtliche Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken 3.1 Ertragsprognose Für das Geschäftsjahr 2024 wird mit einem deutlich positiven Ergebnis geplant. Die Planung erfolgte unter der Annahme einer positiven Entwicklung der Rahmenbedingungen für die Gesellschaft und Kunden. 3.2 Investitions- und Finanzplanung Die Gesellschaft hat für 2024 ein Investitionsvolumen in Höhe von mindestens TEUR 400 geplant. 3.3 Kunden/Märkte Langfristige Geschäftspartnerschaften konnten erhalten und ausgebaut werden. Insgesamt werden für die innovativen Produkte generell gute Absatzmöglichkeiten gesehen. Neukunden konnten mit den Neuprodukten generiert werden und es wurden neue Applikationen bei Bestandskunden realisiert. 3.4 Forderungen Den stets latent vorhandenen Ausfallrisiken wird durch ein aktives Forderungsmanagement begegnet. 3.5 Beschaffung Die Beschaffungsstruktur wird sich auch im Jahr 2024 nicht wesentlich ändern. 3.6 Haftpflichtversicherung Die Gesellschaft hat eine Betriebshaftpflichtversicherung abgeschlossen, die auch die erweiterte Produkt- und die Umwelthaftpflicht abdeckt. 3.7 Personal Die Belegschaft inklusive der Führungsebene weist eine durchschnittliche Betriebszugehörigkeit von mehr als 7 Jahren auf. 3.8 Allgemeine Chancen und Risiken Bestandsgefährdende Risiken bestehen nicht. Auch im Bereich der sonstigen Risiken wurden keine Risiken mit wesentlichem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage identifiziert. 4. Risiken durch die Verwendung von Finanzinstrumenten Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen unterliegen einem Ausfallrisiko. Dieses wird durch ein systematisches Forderungsmanagement gezielt gesteuert. 5. Forschung und Entwicklung halstrup-walcher GmbH entwickelt und konstruiert mit eigenem Personal (>10% der Belegschaft) neue elektronische, mechanische und mechatronische Produkte, inkl. der dazu benötigten Softwarelösungen. BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben Der Jahresabschluss der halstrup-walcher GmbH mit Sitz in Kirchzarten (Amtsgericht Freiburg; Register-Nr. HRB 2209) für das Geschäftsjahr 2023 wurde nach den einschlägigen Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Soweit Wahlrechte für Angaben in der Bilanz oder im Anhang ausgeübt werden können, wurde aus Gründen der Übersichtlichkeit der Vermerk im Anhang gewählt. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Immaterielles Vermögensgegenstände Software wird über eine Nutzungsdauer von drei bis fünf Jahren linear abgeschrieben. Sachanlagevermögen Gegenstände des Sachanlagevermögens werden grundsätzlich über die in den amtlichen AfA-Tabellen des Bundesministeriums der Finanzen vorgegebenen steuerlichen Nutzungsdauern linear abgeschrieben. Zugänge von Vermögensgegenständen mit Anschaffungskosten über EUR 250,00 bis EUR 800,00 (GWG) werden aus Vereinfachungsgründen sofort abgeschrieben. Vorräte Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Waren erfolgt mit den Anschaffungskosten unter Anwendung der Einzelfeststellung. Unfertige und fertige Erzeugnisse sind mit den Herstellungskosten unter Einbeziehung der aktivierungspflichtigen Kosten bewertet. Forderungen aus Lieferungen und Leistung Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos ist eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 2 % auf den wertberichtigungsfähigen Bestand der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gebildet. Rückstellungen Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr werden aus Vereinfachungsgründen, sofern die Unterschiedsbeträge unwesentlich sind, nicht abgezinst. Erläuterungen zur Bilanz Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Es bestehen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 222 (Vj. TEUR 338) gegen verbundene Unternehmen. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung Für die Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen wurden folgende Werte ermittelt:
Erträge in Höhe von TEUR 20 wurden mit Aufwendungen in Höhe von TEUR 35 verrechnet. Der Zeitwert des Deckungsvermögens wurde mit dem vom Versicherer mitgeteilten geschäftsplanmäßigen Deckungskapitals des Vertrages angesetzt. Ausschüttungsgesperrte Beträge Es bestehen ausschüttungsgesperrte Beträge in Höhe von TEUR 260 aus der Aktivierung latenter Steuern und in Höhe von TEUR 93 aus der Bewertung von Deckungsvermögen mit dem beizulegenden Zeitwert. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Die Bewertung der Pensionsverpflichtungen erfolgte nach dem Projected Unit Credit-Verfahren (PUC-Verfahren). Ferner wurden für die Berechnungen folgende Annahmen getroffen: Rechnungszins 1,82 % p. a. Rentendynamik 2,00 % p. a. Fluktuationsrate 0,00 % p. a. Biometrische Annahmen Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck Der Ansatz des kongruenten Teiles des Rückdeckungsversicherungsanspruchs erfolgte in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrages der korrespondierenden Pensionsverpflichtung ("Primat der Passivseite"). Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag gem. § 253 Abs. 6 HGB im laufenden Geschäftsjahr von TEUR 1111. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für anfallende Aufwendungen für den Personalbereich in Höhe von TEUR 325. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen insgesamt gegenüber Gesellschaftern.
Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die marktüblichen Eigentumsvorbehalte. Sonstige Pflichtangaben Geschäftsführer Geschäftsführer der Gesellschaft waren in 2023 die Herren Jürgen Walcher, Diplomingenieur in Kirchzarten, und Christian Sura, Diplomingenieur in Gundelfingen. In Ausübung des Wahlrechtes gemäß § 286 Abs. 4 HGB unterbleibt die Angabe über die Gesamtbezüge der Geschäftsführung. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahrs im Unternehmen beschäftigt:
Im Durchschnitt waren insgesamt 176 Arbeitnehmer (ohne Auszubildende) beschäftigt.
Kirchzarten, 22. April 2024 gezeichnet Jürgen Walcher und Christian Sura Anlagespiegel
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 03.05.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES ABSCHLUSSPRÜFERSAn die halstrup-walcher GmbH, Kirchzarten Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der halstrup-walcher GmbH, Kirchzarten, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der halstrup-walcher GmbH für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschlussund zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Herbolzheim, 22. April 2024 gezeichnet Dr. Heinz Kammers, Wirtschaftsprüfer und Mathias Uhle, Wirtschaftsprüfer |
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