Stammdaten

Register
Amtsgericht Aachen HRB 19294
Vorher
Paco Home GmbH
Eingetragen
22.10.2014
Branche
BeteiligungsgesellschaftenGroßhandel mit TextilienTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Möbeln
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist Verkauf von Textilien, Teppichen und Inneneinrichtungen. Die Gesellschaft kann alle Geschäfte betreiben, die dem Gesellschaftszweck unmittelbar oder mittelbar zu dienen geeignet sind. Sie kann Zweigniederlassungen errichten und sich an gleichartigen oder ähnlichen Unternehmen beteiligen. Die Gesellschaft ist befugt, mit anderen Unternehmen Organschaftsverträge -auch mit Ergebnisausschluss- abzuschließen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Yavuz Özdemir
seit 19.12.2018
Geschäftsführer
Özgür Yilmaz
seit 19.12.2018
Geschäftsführer
Mehmet Yilmaz
seit 22.10.2014
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (3)

NameAnteil
Özgür Yilmaz
53.33%
M***** Y*****
23.33%

Gesellschafter
Beta

3 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 3 angezeigt

Name
Ort
Betrag
Anteil
Özgür Yilmaz
1.704.000 €
53.33%
M***** Y*****
745.500 €
23.33%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

eRocket GmbH

Alsdorf

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021

Lagebericht

Gliederung

I Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

2. Entwicklung

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

2. Geschäftsverlauf

3. Lage

a) Ertragslage

b) Finanzlage

c) Vermögenslage

III. Prognosebericht

IV. Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht

2. Ertragsorientierte Risiken

3. Finanzwirtschaftliche Risiken

V. Gesamtaussage

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Als junges und dynamisches E-Commerce-Unternehmen fertigen wir seit 2014 nutzerorientierte Design-Teppiche und Heimtextilen für alle Einrichtungsstile.

eRocket ist der DropShipping-Anbieter, der fundierte Erfahrungen im E-Commerce sowie in der Begleitung der Produktion und dem Vertrieb hat.

Als stetig wachsendes Unternehmen vertreiben wir unsere Produkte im eigenen Namen sowie unter dem Namen unserer Kunden europaweit über unterschiedliche Online-Vertriebswege mithilfe der DropShipping-Methode.

Zu unseren Kunden gehören auch international bekannte und marktführende Onlinehändler im Bereich Home & Living.

Unsere Stärke liegt in der integrierten Prozessabwicklung für die Warenproduktion, dem Einkauf bis hin zum Versand an Ihre Kundschaft. Darüber hinaus unterstützen wir Sie im Bedarfsfall auch bei Ihren kommunikativen Maßnahmen.

Der Grundgedanke der eRocket ist es, hochwertige Produkte mit ansprechendem Design für jeden Interieur-Bereich zu schaffen. Wir designen, lassen produzieren und vertreiben unsere einzigartigen Produkte der Eigenmarke Paco Home als Drop- Shipping-Geber und bieten für jeden Einrichtungsstil und jedes Budget den passenden Teppich.

2. Entwicklung

Ursprünglich wurde die eRocket GmbH 2014 als Paco Home GmbH in Eschweiler bei Aachen gegründet. Seither haben wir uns zu einem international agierenden, wachstumsstarken Unternehmen entwickelt.

Mit der Registrierung der Marke Paco Home und dem Schutz unseres Logos gingen wir einen wichtigen Schritt in der Unternehmensentwicklung weiter, der den Grundstein für die Etablierung unserer Eigenmarke Paco Home legte.

Somit kann das Unternehmen die bereits etablierte Marke Paco Home für die Sparte Home & Living als Eigenmarke nutzen und eine stetige Entwicklung dieser verfolgen.

Durch eine neue Unternehmensstrategie wurde die Paco Home GmbH Ende 2018 zur eRocket GmbH umfirmiert.

Bei eRocket erhalten unsere Kunden das Komplettpaket. Wir bieten unserer Kundschaft an, Produkte im Internet zu vertreiben - und dass ohne Investitionen in den Wareneinkauf, die Verpackung oder den Versand. Neben dem DropShipping-Business selbst, unterstützen wir die Kunden in der Bedarfsanalyse, der Zielgruppenbestimmung sowie in der Auswahl des für ihre Anforderungen passenden Shopsystems.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die Marktsituation ist in den letzten Jahren durch Konzentration des Einkaufs / Verkaufs überwiegend über Online - Kanäle gekennzeichnet.

Das Geschäftsjahr 2021 war geprägt von Ereignissen, die sich fundamental auf die Logistik auswirkten. Beginnend mit dem zweiten Quartal 2021 eröffnete das Unternehmen final den neuen Standort in Alsdorf. Dafür richtete das Unternehmen die Arbeitsplätze innerhalb der Verwaltung mit moderner Büroeinrichtung ein. Die größte Herausforderung bestand zusätzlich darin, den Betrieb von zwei Lagerstandorten zu organisieren. Systemseitig setzte das Unternehmen umfassende Anpassungen um, mit dem Ziel, jederzeit die Lieferfähigkeit zu erhalten.

Die im Jahr 2018 etablierte Marketingabteilung hat die avisierten Ziele auch für das Jahr 2021 im Bereich der Markenpolitik und des Online Marketings realisiert und den erhofften positiven Beitrag zur Erweiterung des E-Commerce-Bereiches geleistet.

Auch die Implementierung der neuen technischen Infrastruktur und die Registrierung als Ausbildungsbetrieb haben den gesamtwirtschaftlichen Verlauf für das Jahr 2021 erfolgreich geprägt - Demzufolge hat die eRocket GmbH im vergangenen Geschäftsjahr ein großes Personalwachstum verzeichnet.

2. Geschäftsverlauf

Im Juli 2021 war der Standort in Eschweiler von der Flutkatastrophe betroffen. Mehrere Tage stand die vollständige Fläche unter Wasser. Die Schäden waren erheblich, sodass das Unternehmen den Betrieb in Eschweiler einstellte. Die Flut zerstörte sämtliche Arbeitsplätze sowie das vollständige Lagerequipment. Gleiches galt für den Warenbestand am Standort, der ebenfalls zu 100 % verloren ging. Durch den zerstörten Warenbestand ging dem Unternehmen die komplette Vorbereitung für die Wintersaison 2021 verloren.

Die geplanten Vorräte kurzfristig aufzufüllen, war nicht möglich. Zum einen waren die Lieferketten aufgrund der Corona-Auswirkungen massiv gestört. Zum anderen kam ein finaler Liefervertrag mit dem wichtigsten Hauptlieferanten nicht zustande. Dadurch entwickelte das Unternehmen innerhalb der wichtigsten Verkaufszeit des Jahres kurzfristig neue Produkte mit neuen Produzenten. Trotz aller Anstrengungen war dies nicht für alle Produktlinien innerhalb der kurzen Zeit zu realisieren. Infolgedessen kam es zu Umsatzeinbußen innerhalb des zweiten Halbjahres.

Gleichzeitig brauchte es kurzfristigen Ersatz für die verlorene Lagerfläche. Auch dieses Unterfangen gestaltete sich als schwierig, da die Verfügbarkeit an Lagerflächen in der Region niedrig war. Entsprechend ging das Unternehmen bei der Suche Kompromisse ein - Die Logistik zog ohne ausreichende Infrastruktur und Equipment in die neu angemietete Fläche ein. Aus diesem Grund erfolgte die Einrichtung der neuen Lagerfläche als Übergangs- und Nachschublager.

Die daraus resultierenden, ungeplanten Anpassungen an der ERP-Lösung setzte das Unternehmen um.

Die finanziellen Einbußen, die die Flutkatastrophe auslöste, waren durch eine Sachinhaltsversicherung sowie einer Betriebsunterbrechungsversicherung abgesichert. Mit der Versicherung stimmte das Unternehmen die schadensmindernden Maßnahmen sowie die Aufräumarbeiten am Standort Eschweiler ab.

Trotz der Flutkatastrophe war es nicht nötig, Personal abzubauen. Dahingehend setzte sich die positive Entwicklung aus dem vorherigen Jahr im Jahr 2021 fort. So schuf das Unternehmen im Jahr 2021 weitere 39 Arbeitsplätze am Standort Alsdorf. Zusätzlich strukturierte der Logistikbereich sich um und band einen externen Dienstleister im Tagesgeschäft mit ein. Dieser übernahm die vollständige Warenannahme und die Übergabe der sortierten und gezählten Ware durch eigene Mitarbeiter.

Systemseitig finalisierte das Unternehmen im Jahr 2021 die Softwareeinrichtung für die Bestandsoptimierung sowie für die Verwaltung der Produkt- und Mediendaten. Als weitere große Einrichtung innerhalb der IT ist die Investition in ein Prozess- und Projektmanagement-Tool zu nennen. Ein neu eingerichtetes Projektteam erfasste sämtliche im Unternehmen praktizierte Prozesse und digitalisierte diese im neuen Tool. Weiterhin führte das Unternehmen ein neues, auf das Unternehmen angepasstes, Projektmanagementverfahren ein - seitdem sind die Projekte im Unternehmen digital visualisiert und priorisiert.

Überdies betrieb das Unternehmen den konsequenten Ausbau des neuen Leuchten-Sortiments im Jahr 2021 weiter. Durch die breitere Produktpalette erreichte dieses Sortiment ein deutliches Wachstum. Gleichzeitig akquirierte das Unternehmen weitere Vertriebswege und nahm diese in Betrieb. Zusätzlich beseitigte das Unternehmen die durch den Brexit verursachten Störungen mit Beginn des Jahres. Das Unternehmen richtete ein Retouren-Lager in England ein und automatisierte den Verzollungsprozess. Dies gewährleistet einen reibungslosen Ablauf für die Zukunft. Entsprechend stabilisierte sich auch der Absatz in England. Bedauerlicherweise nicht auf dem Niveau von vor dem Brexit.

Die neu entstandenen Kosten für den Verzollungsprozess, wie für den Retouren-Prozess, reduzierten zusätzlich die Margen aus dem England-Geschäft.

Dennoch verzeichnete der Umsatz in Summe aller Vertriebswege im ersten Halbjahr ein Wachstum. Dieses fiel im zweiten Halbjahr aufgrund der oben beschriebenen Auswirkungen der Flutkatastrophe, entgegen den Planungen, bedauerlicherweise aus.

Nichts desto trotz können wir wieder einmal auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurückblicken.

3. Lage

Die Lage des Unternehmens ist von unserem operativen Geschäft geprägt.

a) Ertragslage

Die Umsatzerlöse sind um 10,1 % von T€ 52.812 im Jahr 2020 auf T€ 58.125 gestiegen.

Die sonstigen betrieblichen Erträge erhöhten sich aufgrund von Versicherungsentschädigungen im Zusammenhang mit der Flutkatastrophe von T€ 55 auf T€ 6.806.

Die Materialaufwendungen stiegen um 30,27 % von T€ 28.971 auf T€ 37.739.

Der Personalaufwand erhöhte sich von T€ 4.748 auf T€ 7.249.

Das Betriebsergebnis in 2021 ist um 25,67% niedriger ausgefallen als im Vorjahr, von T€ 3.594 auf T€ 2.672.

Der Jahresüberschuss in 2021 ist um 28,58% niedriger ausgefallen als im Vorjahr, von T€ 2.380 auf T€ 1.700.

b) Finanzlage

Unsere Finanzlage ist als stabil zu bezeichnen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen.

Unsere Kapitalstruktur hat sich weiter verbessert, da die erwirtschafteten Ergebnisse im Unternehmen belassen wurden.

Das Eigenkapital erhöhte sich von T€ 6.139 auf T€ 7.776.

Die kurzfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestanden zum 31.12.2021 in Höhe von T€ 1.941 und die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr bestanden zum 31.12.2021 in Höhe von T€ 1.500.

c) Vermögenslage

Das Gesamtvermögen unserer Gesellschaft hat sich gegenüber dem Vorjahr wieder einmal erhöht. Auch die mit den Lieferanten vereinbarten Zahlungsziele konnte beibehalten werden und auf langfristige Kredite durch Kreditinstitute verzichtet werden.

Sämtliche Verbindlichkeiten können stets innerhalb der vereinbarten Zahlungsziele beglichen werden.

III. Prognosebericht

Um die positive Entwicklung des Unternehmens zu unterstützen, werden wir weiterhin in Zukunft die Kundenakquise durch Verstärkung unseres Vertriebs forcieren.

Darüber hinaus sind keine wesentlichen Änderungen in der Geschäftspolitik geplant. Wir beurteilen die voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens positiv. Die Home & Living Branche bietet ein sehr großes Wachstumspotential.

Den Risiken von Lieferengpässen begegnen wir durch kapitalstarke Lieferanten.

Wir werden auch zukünftig immer in der Lage sein, unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen.

IV. Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht

Dem Wettbewerb am Markt wollen wir weiterhin durch Erfahrung, Zuverlässigkeit und durch ein hohes Maß an Qualität begegnen.

Auf der Beschaffungsseite können wir auf eine breite Palette von Liefermöglichkeiten zurückgreifen. Unsere hohen Qualitätsansprüche setzen wir durch Qualitätskontrollen direkt bei unseren Lieferanten in den Herkunftsländern an.

2. Ertragsorientierte Risiken

Wir gehen davon aus, unsere Marktanteile mittelfristig weiter ausdehnen zu können. Möglicherweise sind jedoch im Zuge weiterer Organisationsoptimierungen außerordentliche Zusatzkosten in nicht unerheblicher Höhe damit verbunden.

3. Finanzwirtschaftliche Risiken

Aufgrund der getroffenen Lieferantenvereinbarungen und der Eigenkapitalsituation können Liquiditätsrisiken minimiert werden.

Potenzielle Währungsrisiken, die die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft beeinflussen könnten sind nicht vorhanden.

V. Gesamtaussage

Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken aber gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar.

Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind bis jetzt nicht vorgekommen.

Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt.

Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend mittels Lieferantenkrediten und mittels kurzfristigen Dispokredit der Hausbank.

 

Alsdorf, den 5. Dezember 2022

gez.

Mehmet Yilmaz, Geschäftsführer

Yavuz Özdemir, Geschäftsführer

Özgür Yilmaz, Geschäftsführer

Bilanz zum 31. Dezember 2021

AKTIVA

Vorjahr
EUR EUR EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 228.980,34 116.276,84
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Gebäude 193.845,00 192.092,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 535.188,00 565.666,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.094.454,00 940.926,77
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 56.042,49 34.795,64
1.879.529,49 1.733.480,41
I. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 13.750,00 13.750,00
2.122.259,83 1.863.507,25
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte
1. Fertige Erzeugnisse und Waren 13.543.565,17 7.796.243,44
2. Geleistete Anzahlungen 250.000,00 31.845,05
13.793.565,17 7.828.088,49
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 4.673.447,60 6.873.361,25
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 658.941,53 0,00
3. Forderungen gegen Gesellschafter 14.661,46 12.274,90
4. Sonstige Vermögensgegenstände 2.620.694,52 1.016.252,17
7.967.745,11 7.901.888,32
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 24.296,44 116.117,27
21.785.606,72 15.846.094,08
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 43.715,45 71.607,68
23.951.582,00 17.781.209,01

PASSIVA

Vorjahr
EUR EUR EUR
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 3.195.000,00 1.095.000,00
II. Gewinnrücklagen
1. Andere Gewinnrücklagen 1.526.129,70 2.606.149,18
III. Bilanzgewinn 3.054.416,89 2.437.434,66
7.775.546,59 6.138.583,84
B. RÜCKSTELLUNGEN
1. Sonstige Rückstellungen 146.753,14 158.589,01
C. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.441.176,43 1.891.656,07
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 9.852.586,47 8.645.451,35
3. Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen 515.659,16 0,00
4. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 8.793,19 14.360,07
5. Sonstige Verbindlichkeiten 2.211.067,02 932.568,67
- davon aus Steuern: EUR 513.343,20 (i.V. EUR 834.016,04)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 2.260,00 (i.V. EUR 1.435,38)
16.029.282,27 11.484.036,16
23.951.582,00 17.781.209,01

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2021

Vorjahr
EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 58.125.333,51 52.811.994,16
4. Sonstige betriebliche Erträge 6.806.214,31 55.020,92
5. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -37.472.674,63 -28.887.662,28
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -266.414,07 -83.036,67
-37.739.088,70 -28.970.698,95
Rohergebnis 27.192.459,12 23.896.316,13
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -5.976.429,22 -4.020.185,85
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -1.272.656,62 -727.641,53
- davon für Altersversorgung: EUR 14.922,44 (i.V. EUR 5.292,42)
-7.249.085,84 -4.747.827,38
7. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -422.302,50 -233.060,86
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen -16.847.162,95 -15.319.048,90
- davon aus Währungsumrechnung EUR 40.087,05 (i.V. EUR 3.653,03)
11. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.220,94 0,00
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -92.488,43 -34.391,18
14. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -880.610,02 -1.179.978,18
15. Ergebnis nach Steuern 1.702.030,32 2.382.009,63
16. Sonstige Steuern -2.067,57 -1.796,00
17. Jahresüberschuss 1.699.962,75 2.380.213,63
18. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 2.437.434,66 1.485.349,21
19. Vorabgewinnausschüttung -63.000,00 0,00
20. Einstellung in andere Gewinnrücklagen -1.019.980,52 -1.428.128,18
21. Bilanzgewinn 3.054.416,89 2.437.434,66

ANHANG

Inhaltsverzeichnis

I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

IV. Erläuterungen zur Bilanz

1. Anlagevermögen

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

3. Rückstellungen

4. Verbindlichkeiten

V. Sonstige Pflichtangaben

I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen (§ 264 Abs. 1a HGB)

Die Gesellschaft ist unter der Firma eRocket GmbH in das Handelsregister des Amtsgerichts Aachen (HR B 19294) eingetragen. Der Sitz der Gesellschaft wurde von Eschweiler nach Alsdorf verlegt.

II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses (§§ 242 ff. HGB)

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbHG aufgestellt.

III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden (§ 284 Abs. 2 Nr. 1, Nr. 4 HGB)

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die Gegenstände des Sachanlagevermögens werden zu Anschaffungskosten einschließlich der Anschaffungsnebenkosten oder Herstellungskosten bewertet, vermindert um planmäßige Abschreibungen.

Die planmäßigen Abschreibungen des Sachanlagevermögens erfolgen nach der linearen Methode.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis zu EUR 800,00 werden im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben und im Anlagenspiegel als Abgang dargestellt.

Der Warenbestand wurde zu Anschaffungskosten bewertet.

Das Niederstwertprinzip (§ 253 Abs. 4 S. 1, 2 HGB) aus der Sicht des Beschaffungsmarktes und der Grundsatz der verlustfreien Bewertung (§ 253 Abs. 4 S. 2 HGB) aus der Sicht des Absatzmarktes werden beachtet.

Der Ansatz der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erfolgt grundsätzlich zum Nennwert.

Der Kassenbestand sowie die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt.

Die Rechnungsabgrenzungsposten betreffen im Berichtsjahr ausschließlich Ausgaben i.S.v. § 250 Abs. 1 HGB.

Bei der Bewertung von Rückstellungen werden erwartete Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt und Verpflichtungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr - soweit vorhanden - mit dem laufzeitadäquaten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst (§ 253 Abs. 2 HGB). Die Preis- und Kostensteigerungen orientieren sich an der Teuerungsrate und wurden über die jeweilige Laufzeit der Rückstellung mit Sätzen zwischen 1% und 2% berücksichtigt. Im Zinsergebnis werden die auf das Geschäftsjahr entfallenden Zinsanteile aus der Aufzinsung von Rückstellungen und Erträge und Aufwendungen aufgrund Änderungen des Rechnungszinses - soweit vorhanden - ausgewiesen (§ 277 Abs. 5 HGB; WPH I, F Anm 540).

IV. Erläuterungen zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Anlagenspiegel (§ 284 Abs. 3 HGB)

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 01.01.2021 Zugänge Umbuchungen Abgänge Stand 31.12.2021
EUR EUR EUR EUR EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Software und Markenrechte 134.815,85 146.069,52 0,00 0,00 280.885,37
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 134.815,85 146.069,52 0,00 0,00 280.885,37
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 192.904,00 6.122,00 0,00 -4.875,00 194.151,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 648.887,23 54.895,00 0,00 -49.860,57 653.921,66
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.344.252,39 583.564,16 0,00 -399.086,61 1.528.729,94
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 34.795,64 21.246,85 0,00 0,00 56.042,49
Summe Sachanlagen 2.220.839,26 665.828,01 0,00 -453.822,18 2.432.845,09
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 13.750,00 0,00 0,00 0,00 13.750,00
Summe Finanzanlagen 13.750,00 0,00 0,00 0,00 13.750,00
Gesamtsumme 2.369.405,11 811.897,53 0,00 -453.822,18 2.727.480,46
Abschreibungen
Stand 01.01.2021 Zugänge Zuschreibungen Umbuchungen Abgänge Stand 31.12.2021
EUR EUR EUR EUR EUR EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Software und Markenrechte 18.539,01 33.366,02 0,00 0,00 0,00 51.905,03
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 18.539,01 33.366,02 0,00 0,00 0,00 51.905,03
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 812,00 590,00 0,00 0,00 -1.096,00 306,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 83.221,23 56.420,00 0,00 0,00 -20.907,57 118.733,66
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 403.325,62 331.926,48 0,00 0,00 -300.976,16 434.275,94
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 487.358,85 388.936,48 0,00 0,00 -322.979,73 553.315,60
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Gesamtsumme 505.897,86 422.302,50 0,00 0,00 -322.979,73 605.220,63
Buchwerte
Stand 31.12.2021 Stand 31.12.2020
EUR EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Software und Markenrechte 228.980,34 116.276,84
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 228.980,34 116.276,84
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 193.845,00 192.092,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 535.188,00 565.666,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.094.454,00 940.926,77
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 56.042,49 34.795,64
Summe Sachanlagen 1.879.529,49 1.733.480,41
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 13.750,00 13.750,00
Summe Finanzanlagen 13.750,00 13.750,00
Gesamtsumme 2.122.259,83 1.863.507,25

2. Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen mit Restlaufzeit über 1 Jahr (§ 268 Abs. 4 S. 1 HGB)

Von den Sonstigen Vermögensgegenständen haben TEUR 433 eine Laufzeit zwischen einem und fünf Jahren.

Sämtliche übrigen Forderungen haben eine Laufzeit von unter einem Jahr.

Mitzugehörigkeit zu anderen Bilanzpositionen (§ 265 Abs. 3 HGB)

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Die Forderungen gegen Gesellschafter betreffen sonstige Vermögensgegenstände.

3. Rückstellungen

Sonstige Rückstellungen (§ 285 Nr. 12 HGB)

Die Sonstigen Rückstellungen setzen sich im Wesentlichen wie folgt zusammen:

TEUR
Personal (Urlaub, Überstunden) 51
Schwerbehindertenabgabe 30
Abschluss- und Prüfungskosten 40

4. Verbindlichkeiten

Restlaufzeiten und Sicherheiten (§§ 268 Abs. 5 Nr. 1, 285 Nrn. 1 und 2 HGB)

Restlaufzeit
VERBINDLICHKEITEN < 1 Jahr 1-5 Jahre > 5 Jahre durch Pfandrechte o.ä. Art, Form Sicherheit
Vj. Vj. gesichert
EUR EUR EUR EUR EUR EUR
1. gegenüber Kreditinstituten 1.940.781,65 1.191.261,29 1.500.394,78 700.394,78 0,00 0,00
2. aus Lieferungen und Leistungen 9.852.586,47 8.645.451,35 0,00 0,00 0,00 0,00
3. gegenüber verbundenen Unternehmen 515.659,16 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
4. gegenüber Gesellschaftern 8.793,19 14.360,07 0,00 0,00 0,00 0,00
5. Sonstige Verbindlichkeiten 2.211.067,02 932.568,67 0,00 0,00 0,00 0,00
• davon aus Steuern 513.343,20 834.016,04 0,00 0,00 0,00 0,00
• davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 2.260,00 1.435,38 0,00 0,00 0,00 0,00
Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten 14.528.887,49 10.783.641,38 1.500.394,78 700.394,78 0,00 0,00

Mitzugehörigkeit zu anderen Bilanzpositionen (§ 265 Abs. 3 HGB)

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern betreffen sonstige Verbindlichkeiten.

V. Sonstige Pflichtangaben

Anzahl der Arbeitnehmer (§ 285 Nr. 7 HGB)

Angabe der beschäftigten Arbeitnehmer im Jahresdurchschnitt

Angestellte Vollzeit 173
Angestellte Teilzeit 34
Summe 207

Sonstige finanzielle Verpflichtungen (§ 285 Nr. 3a. HGB)

TEUR
Mietverträge 1.421
Leasingverträge 58

Angaben zu den Organmitgliedern (§ 285 Nr. 10 HGB)

Mitglieder der Geschäftsführung

Herr Mehmet Yilmaz, Stolberg

Herr Yavuz Özdemir, Alsdorf

Herr Özgür Yilmaz, Eschweiler

Gesamtbezüge der Organe (§ 285 Nr. 9 a) HGB)

Bzgl. der Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wurde die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen.

Gesamthonorar des Abschlussprüfers (§ 285 S. 1 Nr. 17 HGB)

Jahresabschlussprüfung EUR 10.000,00

Vorgänge von besonderer Bedeutung (§ 285 Nr. 33 HGB)

Der Einmarsch der russischen Streitkräfte in die Ukraine am 24.02.2022 stellt ein einschneidendes Ereignis dar, welches auch in der globalen Wirtschaft deutliche Spuren hinterlassen wird. An den Güter- und Finanzmärkten waren die Reaktionen auf den Krieg sofort spürbar, die demokratischen Staaten haben in großer Geschlossenheit scharfe Sanktionen gegen Russland verhängt. Die Auswirkungen auf die Realwirtschaft zeigen sich bereits in einem drastischen Anstieg der Energie- und Rohstoffpreise sowie der Transportkosten, Lieferketten sind darüber hinaus gestört oder unterbrochen. Vor dem Hintergrund der gegenwärtig nach wie vor sehr angespannten und mit Unsicherheit behafteten politischen und (gesamt-) wirtschaftlichen Entwicklung gehen wir davon aus, dass auch wir von den Auswirkungen nur in geringem Umfang betroffen sein werden/könnten. Eine Beurteilung der Ergebniswirkungen für das Geschäftsjahr 2022 ist allerdings nicht möglich.

Ergebnisverwendungsvorschlag oder -beschluss (§ 285 Nr. 34 HGB)

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 1.700 wie folgt zu verwenden:

Gemäß § 14 des Gesellschaftsvertrages werden 60 % des Jahresüberschusses, für das Jahr 2021 TEUR 1.020, in die anderen Gewinnrücklagen eingestellt.

 

Alsdorf, den 5. Dezember 2022

gez.

Mehmet Yilmaz, Geschäftsführer

Yavuz Özdemir, Geschäftsführer

Özgür Yilmaz, Geschäftsführer

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die eRocket GmbH, Alsdorf

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der eRocket GmbH, Alsdorf - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der eRocket GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2021 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit dem für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Aachen, den 6. Januar 2023

SCHLEICHER & Dr. jur. ROBERTZ
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

H.-J. Schreiber, Wirtschaftsprüfer

M. Jacobs, Wirtschaftsprüfer

Eine Verwendung des obigen Bestätigungsvermerks außerhalb dieses Prüfungsberichts bedarf unserer vorherigen Zustimmung. Bei Veröffentlichung oder Weitergabe des Jahresabschlusses und/oder des Lageberichts in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form (einschließlich der Übersetzung in andere Sprachen) bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; auf § 328 HGB wird verwiesen.

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