Herstellung von pharmazeutischen Grundstoffen
VEROTEX AG
Bahnhofstraße 38, 95236 Stammbach, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Carmen Ulrike Tröger seit 16.8.2017 | Prokura |
Peter Georg Schmidt seit 19.11.2015 | Vorstandsmitglied |
Heike Scholz-Reinhard seit 19.11.2015 | Vorstandsmitglied |
GesellschafterBeta
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
BeteiligungenBeta
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
VEROTEX AGStammbachJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zur Vermittlung eines besseren Einblicks in die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage
Das Grundkapital von 3.000.000,00 EUR ist eingeteilt in:
Die Aktien lauten auf den Inhaber. Es handelt sich nennwertlose Stückaktien Mit Vertrag vom 27.11.2008 wurden durch die Gesellschaft eigene Anteile zu einem Erwerbspreis von TEUR 940 erworben. Die Aktien (50.000 Stück) verkörperten einen Nennbetrag von TEUR 50. Mit Vertrag vom 14.07.2009 wurde das Grundkapital aus Gesellschaftsmitteln von TEUR 500 um TEUR 500 auf TEUR 1.000 durch Ausgabe von neuen auf den Namen lautenden nennwertlosen Stückaktien erhöht. Diese wurden von den Aktionären im Verhältnis ihrer Anteile am bisherigen Grundkapital übernommen. Die eigenen Anteile verkörpern nun einen Nennbetrag von TEUR 100 (Aktien 100.000 Stück). Mit Vertrag vom 29.08.2022 erfolgte eine Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln in Höhe von 2.000.000 EUR zu gleichen Bedingungen. Entwicklung der Kapitalrücklagen In die Kapitalrücklagen wurde im Geschäftsjahr 2022 ein Betrag von 300.000,00 eingestellt. Zusätzliche Angaben zu den Gewinnrücklagen Entwicklung des Postens Gewinnrücklagen:
Eigenkapitalanteil von Wertaufholungen Von der Möglichkeit, die Eigenkapitalanteile von Wertaufholungen in die anderen Gewinnrücklagen einzustellen, wurde kein Gebrauch gemacht. Der eingestellte Eigenkapitalanteil beträgt EUR 0,00. Gewinn-/Verlustvortrag bei teilweiser Ergebnisverwendung Bei Aufstellung der Bilanz unter Berücksichtigung der teilweisen Ergebnisverwendung wurde im Bilanzgewinn ein Gewinnvortrag von EUR 14.051.739,00 EUR einbezogen. Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten. Sie betreffen im Wesentlichen den Personalbereich, Gewährleistungen, Abschluss- und Prüfungskosten sowie ausstehende Rechnungen. Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt 0,00 EUR (Vorjahr: 0,00 EUR). Angabe zu Restlaufzeitvermerken Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 0,00 EUR (Vorjahr: 0,00 EUR). Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt 521.866,27 EUR (Vorjahr: 581.304,69 EUR). Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 0,00 EUR (Vorjahr: 0,00 EUR). Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Außerplanmäßige Abschreibungen auf das Anlagevermögen Auf Gegenstände des Anlagevermögens wurden außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von 0,00 EUR vorgenommen. Erläuterung der Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder Bedeutung sind nicht vorhanden. Erläuterung der periodenfremden Erträge Die Erträge wurden im Posten übrige sonstige betriebliche Erträge erfasst. Sonstige Angaben Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs gehörten die folgenden Personen dem Vorstand an:
Dem Aufsichtsrat gehörten folgende Personen an:
Der Vorsitzende des Aufsichtsrates war im Geschäftsjahr Herr Manfred Reinhard. Vorgänge von besonderer Bedeutung Nach Ablauf des Geschäftsjahres sind keine weiteren Ereignisse eingetreten, die von wesentlicher Bedeutung sind und zu einer veränderten Beurteilung des Unternehmens führen könnten. Honorar des Abschlussprüfers Das Honorar des Abschlussprüfers betraf im Geschäftsjahr 2023 die Jahresabschlussprüfung und die Offenlegung. Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss in Höhe von EUR 821.649,49 wird vorgetragen. Unterschrift Vorstand
Stammbach, im Mai 2024 gez. Peter Schmidt Heike Scholz-Reinhard Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023I. Grundlagen des Unternehmens Die VEROTEX AG hat ihren Sitz in Stammbach im Bundesland Bayern und wurde am 10.05.1990 von einer Unternehmerfamilie als GmbH gegründet, die noch heute aktiv im Unternehmen tätig ist. Zum 01.01.2004 erfolgte ein Wechsel in die Rechtsform einer Aktiengesellschaft Die VEROTEX AG ist im Kerngeschäft Hersteller von Stoffen für den Bereich Sonnen-/Sicht-/ Blendschutz und technischer Textilien mit weltweitem Vertrieb. Als Nebengeschäft werden diverse Vliesstoffe im Voll- und Lohngeschäft (Längskonfektion) für unterschiedliche Einsatzbereiche angeboten Es besteht eine Betriebsstätte in Dubai VAE. II. Wirtschaftlichkeitsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Der Markt für hochwertige technische Textilien zeigte sich in 2022 und auch zu Beginn 2023 stabil, wobei zu berücksichtigen war, dass die negativen Konsequenzen der sich bereits abzeichnenden Konjunkturabschwächung und Investitionsbereitschaft (insbesondere in der Bauindustrie) für die Produkte der Verotex AG erst zeitversetzt zum Tragen kommen. Grundsätzlich besteht für das Marktsegment "textiler Sicht- und Sonnenschutz" weiterhin Wachstumspotential, zumal dieser zu den aktuellen Trendthemen "Energieeinsparung" und "Ergonomieoptimierung am Arbeitsplatz" positive Beiträge leisten kann. Aufgrund stark nachlassender Bautätigkeit, Investitionsbereitschaft und Kauflaune (bedingt durch aktuelle Krisen, Inflation, Zinssteigerungen, hohe Material- und Energiekosten aber auch verbraucherfeindliche Politik) wird dieses Wachstumspotential aktuell stark eingebremst. 2. Geschäftsverlauf Die Nachfrage nach Stoffen für innenliegenden Sicht- und Sonnenschutz - dem Kerngeschäft der Verotex AG - als auch die im Bereich "Vlieskonfektion" (Schwerpunkt: Filtration für Automotive) zeigte sich zu Beginn des Jahres 2023 stabil, die Auslastung der Kapazitäten bis ins 3. Quartal war zufriedenstellend. Der für das 2. Halbjahr 2023 aufgrund schlechter Konjunkturlage (insbesondere im Bereich "Bau") erwartete Abschwung erreichte uns "erst" im 4. Quartal, was sich durch deutlilch niedrigeres Auftragseingangsvolumen als üblich bemerkbar machte. Der Informationsaustausch mit Firmen aus dem Verband ViS (Verband innenliegender Sonnenschutz) bestätigte, dass es sich dabei um einen allgemeinen "Trend" handelt, der die gesamte Branche spürbar traf. Die Lieferfähigkeit konnte durch vorausschauende Planung, Bevorratung und die gute Liquidität der Verotex AG sichergestellt werden. Letztendlich kann der Verlauf des Geschäftsjahres 2023 insgesamt noch als befriedigend bezeichnet werden, wobei uns bewusst ist, dass die negativen Folgen der massiv schwächelnden Bautätigkeit unser Kerngeschäft "textiler Sicht- und Sonnenschutz" erst zeitversetzt treffen werden Im Bereich "Vlieskonfektion" (Automotive) zeigte sich eine einigermaßen stabile, zufriedenstellende Auftragslage wobei die vorhandenen Produktionskapazitäten nicht vollständig ausgelastet werden konnten. Im Zuge unserer Bestrebungen das zweite Standbein der Verotex AG "Vlieskonfektion" weiter auszubauen, wurde nach Prüfung und Verhandlungen beschlossen das "Geschäft" der Vliesstoffe Schneider GmbH im Rahmen eines Asset-Deals zum 01.01.2024 zu übernehmen. Aufgrund prozessidentischer Fertigungsverfahren, vorhandener Kapazität und hohem Synergiepotential erwarten wir eine deutliche Optimierung hinsichtlich Auslastung der Kapazitäten und der Rendite. 3. Lage (Vergleich mit Vorjahr) 3a. Ertragslage Das Rohergebnis verringert sich gegenüber 2022 von TEUR 4.749 um TEUR 247 auf nunmehr TEUR 4.502. Auf nichtwertschöpfende Umsätze wurde bewusst verzichtet. Auf Grund der Hochwertigkeit der gefertigten Produkte soll diese Strategie beibehalten werden. Insgesamt wurde ein zufriedenstellendes Ergebnis erreicht. Die Materialaufwandsquote hat sich erhöht auf 65,35 %. Die Personalkosten sanken auf TEUR 1.788 (Vorjahr TEUR 1.814) Der sonstige betriebliche Aufwand sank auf TEUR 1.523 (Vorjahr TEUR 1.607). Danach verbleibt ein Jahresüberschuss von TEUR 822 gegenüber TEUR 1.051 im Vorjahr. 3b. Finanzlage Der Vergleich von eigenen Mitteln zu Verbindlichkeiten zeigt, dass das Unternehmen auch im Geschäftsjahr 2023 wiederum ohne zusätzliche Inanspruchnahme von Fremdmitteln operieren konnte und die geleisteten Investitionen aus eigenen Mitteln getätigt hat. Die VEROTEX hat im Vergleich zur Branche auch im Jahr 2022 überdurchschnittliche Ergebnisse erzielt. Die Vermögens- und Kapitalstruktur spricht für die strategisch richtigen Entscheidungen der Unternehmensführung. Dies ist die Basis für zukünftige Möglichkeiten durch Marktnähe und das Eingehen auf technische Neuerungen erfolgreich agieren zu können. 3c. Vermögenslage Die Bilanzsumme der VEROTEX AG veränderte sich zum Bilanzstichtag von EUR 17.652.657,86 auf EUR 18.632.046,84. Der Bestand an Vorräten hat sich von TEUR 4.517 auf TEUR 5.125 erhöht. Die Eigenkapitalquote für das Jahr 2023 beträgt 95 %. Die wirtschaftliche Lage kann damit als gut bezeichnet werden. Investitionsvorhaben in technische Neuerungen und neue Produkte werden derzeit geprüft. III. Prognosebericht Die Material- und Energiepreise befinden sich nach wie vor auf hohem Niveau. Fachkräftemangel und nicht zuletzt für den Standort Deutschland schädigende Entscheidungen und Auflagen der aktuellen Bundesregierung treiben die Kosten unserer Produktion und die unserer Dienstleister und Lieferanten weiter nach oben. Auf der anderen Seite steht ein drastischer Rückgang der Bautätigkeit, sowie Kaufzurückhaltung und Preissensibilität bei Kunden aufgrund Inflation und starker Verunsicherung. Dies wird unsere Branche und alle die direkt oder indirekt am Bau "hängen" in 20224 voraussichtlich hart treffen - darin sind sich zwischenzeitlich alle Branchenmitglieder einig. Von einem spürbarem Rückgang beim Auftragsvolumen im Bereich "textiler Sonnenschutz" in 2024 muss ausgegangen werden. Hinzu kommt, dass Kostensteigerungen (Löhne, Energie) aufgrund der Nachfrage- und Wettbewerbssituation, wenn überhaupt, nicht vollumfänglich weitergegeben werden können. Eine Erholung für den Bereich "textiler Sonnenschutz" ist erst nah Wiedererstarken der Bautätigkeit und Aufhellung der allgemeinen Kauflaune in Sicht. Da im Bereich Wohnungsbau trotz allem enormer Bedarf besteht und die aktuelle Flaute hauptsächlich durch hohe Zinsen und hausgemachte Fehler der Politik verursacht ist, besteht durchaus berechtigte Hoffnung, dass sich die Situation bei entsprechenden Anpassungen der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen bald wieder ändert - wobei der Effekt der Nachfragebelebung für unsere Branche erst zeitversetzt ankommen wird. Bis dahin bleibt es extrem wichtig auch weiterhin weltweit präsent und aktiv zu sein um regionale "Einbrüche" so weit als möglich ausgleichen zu können. Die solide finanzielle Basis der Verotex AG ermöglicht es in dieser Situation bei der Materialbeschaffung relativ großzügig zu disponieren und damit die Lieferfähigkeit unserer Produkte so weit als möglich sicherzustellen. Im Bereich "Vlieskonfektion" (bislang Haupteinsatzbereich: Automotive Cabin Air-Filter) erwarten wir nach Übernahme des Kundenstamms der Vliesstoffe Schneider GmbH eine deutliche Steigerung des Umsatzes zumal die Einsatzbereiche hier sehr vielfältig sind. IV. Risikobericht Die weitere Entwicklung der internationalen Krisen (Ukraine, Mittlerer Osten, China) ist absolut nicht vorhersehbar. Die durch hohe Material- und Energiekosten, allgemeine Inflation, hohe Bankzinsen und nicht zuletzt durch zum Teil katastrophale Misspolitik der Bundesregierung zwischenzeitlich stark reduzierte Bautätigkeit und Investitionsbereitschaft wird unsere Branche in 2024 in Form deutlich nachlassender Nachfrage stark treffen. Hiervon sind in erster Linie der deutsche du westeuropäische Markt betroffen. Für eine "Wiederbelebung" bedarf es spürbarer Anpassungen der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen durch die Politik. Ob dies mit der aktuellen Bundesregierung zu machen ist, bleibt zu hoffen - ist aber eher unwahrscheinlich. Dementsprechend ist ein Richtungswechsel in der Politik dringend nötig. Nationale politische Entscheidungen hinsichtlich des aktuell sehr im Trend liegenden Themas "Verbesserung des Weltklimas und der Umwelt" bringen Chancen für unsere Produkte, aber auch Risiken aufgrund der Produktion in Deutschland (höhere Kosten und Auflagen und dadurch Verlust von Wettbewerbsfähigkeit im Vergleich zu Wettbewerbern aus dem Ausland). Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation des Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Der Bedarf ans unseren Produkten sowohl im Bereich "textiler Sicht- und Sonnenschutz" als auch im Bereich "Vlieskonfektion" sind nach wie vor existent - in der aktuellen Situation stark reduzierter Bautätigkeit und Investitionsbereitschaft allerdings deutlich eingebremst. Die Tatsache, dass die Verotex AG ihre Produkte für textilen innenliegenden Sonnenschutz weltweit vertreibt und die vorstehend geschilderte Situation außerhalb Europas nicht so stark zutrifft sorgt dafür, dass der 2024 zu erwartende Einbruch beim Auftragsvolumen etwas abgemildert wird. Die Investition im Bereich "Vlieskonfektion" sollte dagegen hier ein spürbares Umsatz- und Renditeplus bringen. V. Chancenbericht Die Nachfrage nach unseren Hauptprodukten ist aktuell aufgrund vorstehend geschilderter Situation deutlich eingebremst, allerdings gehen wir hier von einer temporären Situation aus welche sich wieder erholt, sobald die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen angepasst werden. Wenn auch bei uns erst zeitversetzt eintreffend. Um weiterhin erfolgreich im Markt agieren zu können ist es in der aktuellen Situation mehr denn je erforderlich sinnvolle Kosteneinsparungen zu realisieren ohne dabei die flexible Lieferfähigkeit unserer Produkte zu beeinträchtigen. Insbesondere die Lieferkette ist sorgfältig hinsichtlich Risiken zu beobachten. Die Verotex AG kann aufgrund seiner schlanken Struktur und eines gut eingeführten Controllings kurzfristig und flexibel auf Veränderungen im Markt reagieren und dadurch eine temporäre Nachfragedelle leichter meistern als manch anderer Wettbewerber. Der nationale und internationale Markt ist noch nicht gesättigt, so dass gute Chancen bestehen aus dem vorhandenen und noch zu akquirierenden Kundenkreis weiterhin wertschöpfende Umsätze zu erzielen. Insbesondere das Trend-Thema "Umwelt/Nachhaltigkeit" eröffnet unseren Stoffqualitäten gute Chancen. Darüber hinaus wurden bereits gute Kontakte geknüpft um die Geschäfte in USA und Asien spürbar auszubauen. Risiken gesamtwirtschaftlicher Natur sind insgesamt schwer einzuschätzen, die hochwertigen Produkte der Firma sollten aber trotzdem gute Absatzchancen finden. Die gute wirtschaftliche Positionierung, die sich in den jährlichen Jahresabschlüssen widerspiegelt, ist die beste Voraussetzung auch zukünftige Aufgaben in gewohnter Weise zu meistern. Die Verotex AG ist als einer der führenden Hersteller von hochwertigen Textilien, insbesondere für den Einsatz im Objektbereich international sehr gut eingeführt und anerkannt. VI. Gesamtaussage Die Nachfrage-/Bedarfssituation für das Verotex-Hauptprodukt "textiler Sicht- und Sonnenschutz" ist, wenn auch durch die aktuell schwächelnde Bautätigkeit und Investitionsbereitschaft deutlich eingebremst, nach wie vor intakt. Nicht zuletzt wegen steigender Anforderungen nach CO 2 -/Energieeinsparungen, Ergonomie-Optimierung von Büro-Arbeitsplätzen sowie steigendem Bedarf an Wohnraum dürfte die derzeitige Marktschwäche nur temporär sein. Risiken diesen mittelfristig positiven Trend zu bremsen liegen derzeit in nicht einschätzbaren Entwicklungen des Weltgeschehens (Ukraine, Mittlerer Osten, China, US-Wahlen) die bei weiteren Eskalationen zu weiterer Verunsicherung und Konjunktureinbrüchen führen können. Auf Basis der finanziellen Stabilität sehen wir uns für die Bewältigung eventueller Risiken mittelfristig aber gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht bekannt. VII. Forschung und Entwicklung Das Unternehmen ist kontinuierlich bestrebt, die Produkte auf dem bereits allseits anerkannten hohen Qualitätsniveau zu halten und zu verbessern. Dazu werden die erforderlichen Produktionsprozesse auf dem neuesten technischen Stand gehalten. Parallel erfolgen permanent Produktentwicklungen mit neuen Materialien und neuartigen Konstruktionen welche unseren Kunden Vorteile bringen und die VEROTEX AG vom Wettbewerb abheben soll. Insbesondere den aktuellen Trends folgend wie z. B. "Energieeinsparung" (Sonnenschutzstoffe mit hoher Lichtreflektion) "Umwelt/Nachhaltigkeit" (Textilien aus Recycling-Material) und Sonnenschutztextilien für den außenliegenden Bereich. Unabhängige und anerkannte Forschungs- und Prüfungsinstitute unterstützen und begleiten dabei die betriebsinternen Anforderungen und bestätigen die Aussagen zu Eigenschaften und dem Einhalten von Normen und Qualitätsstandards. Die VEROTEX AG verfügt über ein unternehmensinternes QM-System nach ISO 9001 sowie über ein Umweltmanagementsystem nach ISO 14001, welche regelmäßig von externen Zertifizierungsinstituten überprüft und bestätigt werden. Der stetige Verbesserungsprozess ist ein integraler Bestandteil der Unternehmensphilosophie. Unterschrift der Geschäftsleitung
Stammbach, im Mai 2024 Der Vorstand Peter Schmidt Heike Scholz-Reinhard Bericht des AufsichtsratsDer Aufsichtsrat hat sich während des Geschäftsjahres regelmäßig über die Geschäftslage unterrichtet und hat die Geschäftsabwicklung laufend überwacht. In mehreren Sitzungen sowie durch mündliche Berichte erläuterte der Vorstand dem Aufsichtsrat die finanzielle und wirtschaftliche Lage der Gesellschaft. Der Vorstand berichtete außerdem über wichtige Personal- und Investitionsentscheidungen. Der vom Vorstand vorgelegte vorläufige Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 ist vom Aufsichtsrat geprüft und genehmigt. Der Aufsichtsrat schließt sich dem Ergebnisverwendungsvorschlag des Vorstands an, wonach der Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorgetragen wird.
Stammbach, den 07.06.2024 Der Aufsichtsrat der VEROTEX AG vertreten durch seinen Vorsitzenden Manfred Reinhard Ausfertigungen: Patrick Häußinger Heike Scholz-Reinhard Katharina Scholz Manfred Reinhard Aufsichtsratsakte Anlage zu HV - Protokoll Einladung / TO HauptversammlungNiederschrift über die Hauptversammlung der Verotex AG vom 17.03.2025 Teilnehmer: die Mitglieder des Aufsichtsrates: Herr Jürgen Wiesel (Vorsitzender) Herr Patrick Häußinger Frau Scholz, entschuldigt der Vorstand: Frau Heike Scholz-Reinhard, entschuldigt Herr Peter Schmidt die Aktionäre: Manfred Reinhard mit 50% des Stammkapitals (1.500.000,--€) MR Vermögensverwaltungs GmbH, vertreten durch ihren Geschäftsführer Herrn Manfred Reinhard mit 40% des Stammkapitals (1.200.000,--€) die Verotex AG vertreten durch Herrn Vorstand Peter Schmidt mit nicht stimm- und teilnahmeberechtigten Aktien im Nominalwert von 300.000,-- € (10%) Beginn der Sitzung 10.00 Uhr Die Hauptversammlung erledigte die rechtzeitig übermittelte Tagesordnung wie folgt: 1. Begrüßung und Feststellung der Beschlussfähigkeit Der Vorsitzende des Aufsichtsrates Herr Jürgen Wiesel begrüßt die Teilnehmer, übernimmt den Vorsitz und eröffnet die Hauptversammlung um 10.00 Uhr. Er stellt fest, dass die Hauptversammlung form- und fristgerecht einberufen wurde und die Versammlung beschlussfähig ist. Er stellt das Teilnehmerverzeichnis, das vor der ersten Abstimmung zur Einsicht ausgelegt war, als richtig fest und unterzeichnete es. Das Teilnehmerverzeichnis ist dieser Niederschrift als Anlage beigefügt. 2. Vorlage des festgestellten Jahresabschlusses zum 31.12.2023 des Lageberichts und des Berichts des Aufsichtsrates. Der Jahresabschluss wird in der vorliegenden Form genehmigt. Es gibt keine weitergehenden Fragen und Diskussionen. 3. Verwendung des Bilanzgewinns Der Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr 2023 beläuft sich auf 821.649,49 €. Die Bilanzsumme zum 31.12.2023 beträgt 18.632.046,84 €. Der Bilanzgewinn beträgt insgesamt 14.579.732,69 € und dieser ist auf eine neue Rechnung vorzutragen. Beschlussfassung durch Handzeichen: mit allen Stimmen. 4. Entlastung der Mitglieder des Vorstandes Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor den Mitgliedern des Vorstandes für das Geschäftsjahr 2023 Entlastung zu erteilen. Beschlussfassung durch Handzeichen: mit allen Stimmen. 5. Entlastung der Mitglieder des Aufsichtsrates Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, den Mitgliedern des Aufsichtsrates einschließlich der ausgeschieden Mitglieder Entlastung für das Geschäftsjahr 2023 zu erteilen. Beschlussfassung durch Handzeichen: mit allen Stimmen. 6. Wahl des Abschlussprüfers für das Geschäftsjahr 2024 Der Tagespunkt entfällt, da keine Prüfungspflicht gemäß den Regelungen im HGB vorliegt. Beschlussfassung durch Handzeichen: mit allen Stimmen. Der Vorsitzende schließt nach Erledigung der Tagesordnung die Sitzung um 11.00 Uhr.
Patrick Häußinger, Protokollführer sonstige BerichtsbestandteileFeststellung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss und der Lagebericht wurden durch die Hauptversammlung vom 17.03.2025 festegestellt. ErgebnisverwendungsbeschlussDer Bilanzgewinn in Höhe von 14.579.732,69 EUR wird auf neue Rechnung vorgetragen. BestätigungsvermerkBescheiinigung des zur Offenlegung vorgesehenen Jahresabschlusses mit Wiedergabe des Bestätigungsvermerks des Abschlussprüfers Der vorstehende, zur Offenlegung bestimmte und nach § 327 HGB verkürzte Jahresabschluss entspricht den gesetzlichen Vorschriften. Dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir den folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt: "An die VEROTEX AG Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der VEROTEX AG - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der VEROTEX AG für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und - vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrates für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund dolosen Handlungen (d.h. Manioulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Die für die Überwachung Verantwortlichen sind verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der ISA durchgeführten Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können dolosen Handlungen oder Irrtümern aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. - gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. - beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. - beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. - beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. - führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Plauen, den 29. November 2024 HKMS
Treuhand GmbH Plauen
Michael Köbrich, Wirtschaftsprüfer |
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