pecun Beteiligungsgesellschaft mbHLiquidiert

52223 Stolberg (Rheinland), DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Aachen HRB 16355
Eingetragen
31.8.2010
Branche
BeteiligungsgesellschaftenManagementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenManagementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem Anteilsbesitz
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist der Erwerb und die Veräußerung von Beteiligungen jedweder Art und die Verwaltung eigenen Vermögens sowie alle damit verbundenen Geschäfte und Tätigkeiten. Die Gesellschaft ist weiterhin zu allen branchenverwandten Tätigkeiten befugt. Sie kann branchenverwandte Unternehmungen oder Beteiligungen an solchen Unternehmungen erwerben.

Historie

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Management

NameRolle
Frieder Flamm
seit 31.8.2010
Geschäftsführer

Konzern- und Jahresabschlüsse

pecun Beteiligungsgesellschaft mbH

Stolberg

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2015 bis zum 30.09.2016

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2015/2016

Konzernlagebericht der pecun Beteiligungsgesellschaft mbH

I. Grundlagen des Konzerns

1. Geschäftsmodell des Konzerns

Die pecun Beteiligungsgesellschaft mbH steht an der Spitze des FLAMM-Konzerns. Der FLAMM-Konzern ist eine Unternehmensgruppe mit vier wesentlichen Standbeinen. Zum einen sind wir ein anerkannter Systemlieferant der nationalen und internationalen Automobil-, Hausgeräte- und Bahntechnikindustrie. Hier umfasst unser Produktspektrum sowohl Umform- und Tiefziehteile unterschiedlichen Größenspektrums bis hin zu kompletten Baugruppen, Schweißbaugruppen wie auch Sicherheitskomponenten für die Automobilindustrie. In diesen Segmenten sind sowohl die Konzernmutter wie auch die Beteiligungsunternehmen FLAMM Motec GmbH sowie FLAMM Syscomp GmbH tätig. Das ausländische Tochterunternehmen FLAMMAsstek ist in der Baugruppenmontage und Baugruppenfertigung für die Hausgeräteindustrie aktiv.

Daneben sind wir mit dem Beteiligungsunternehmen FLAMMAEROTEC GmbH als strategischer Lieferant für verschiedene Kunden in der Luftfahrtindustrie tätig. Die Produktpalette beinhaltet Einzelteile und Baugruppen für den Flugzeugstrukturbau. Die Produktion ist teilweise an das türkische Konzernunternehmen Flamm Aerotec in Ergene ausgelagert. Nach der im Jahr 2015 erfolgten Verschmelzung mit dem Konzernunternehmen FLAMMPrecomp GmbH & Co. KG ist die FLAMMAEROTEC GmbH mit ihrem Werk Laage auch als Systemlieferant insbesondere für die Automobilindustrie tätig.

2. Forschung und Entwicklung

Gegenstand unserer Entwicklungstätigkeit ist im Wesentlichen die innovative Produktentwicklung bzw. Bauteileauslegung mit unseren Kunden. Hier arbeiten unsere Konstruktionsabteilungen eng mit den Entwicklungsabteilungen der Kunden zusammen. Ferner besteht unsere Hauptaufgabe insbesondere im Zusammenhang mit neuen Produktanläufen in der Entwicklung optimaler Fertigungsprozesse. Die zugeordneten Aufwendungen für diese Entwicklungstätigkeiten beliefen sich im Geschäftsjahr 2015/2016 auf ca. 0,4 % des Konzernumsatzes.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Der Wachstumskurs der deutschen Wirtschaft setzte sich im Jahr 2016 stetig und solide fort. Dabei erhöhte sich das Bruttoinlandsprodukt gegenüber dem Vorjahr um 1,9%. Die Konsumausgaben der privaten Haushalte und des Staates wurden kräftig erhöht. Weiterhin erhält der private Konsum zuverlässige Impulse vom Arbeitsmarkt. Die Investitionen, und hier besonders die Bauinvestitionen, wurden ausgeweitet.

Das weltwirtschaftliche Umfeld ist weiterhin schwierig. Dennoch haben sich die Aussichten für die Weltwirtschaft etwas aufgehellt. Dabei ist die weltweite Industrieproduktion eindeutig aufwärtsgerichtet und bewegt sich nicht mehr seitwärts wie zuletzt. Hierfür verantwortlich sind vor allem die Schwellenländer. Die rohstoffexportierenden Länder wie Russland oder Brasilien dürften allmählich ihre Rezession verlassen und die Industriestaaten beschleunigen das Wachstum.

Die Marktsituation unserer Branche ist in den letzten Jahren durch Konzentration und weiterer Globalisierung des Einkaufs unserer Kunden gekennzeichnet. Wir begegnen dieser Entwicklung durch innovative Produkte, ein hohes Maß an Qualität und Verlässlichkeit.

Die Automobilindustrie blickt in 2016 auf ein durchaus erfolgreiches Jahr zurück. Dabei steigerten die deutschen Automobilhersteller die globale PKW-Fertigung auf eine Rekordgröße von 15,1 Millionen Fahrzeugen. Die großen und wichtigen Märkte wie China, Westeuropa und Nordamerika haben dabei weiter zugelegt. Weiterhin ist die Automobilindustrie ein entscheidender Jobfaktor in Deutschland und über 800.000 Mitarbeiter sind in den Stammbelegschaften beschäftigt. Die deutsche Automobilindustrie steht vor enormen Herausforderungen. Gemeinsam nehmen Zulieferer und Hersteller die Herausforderungen an und arbeiten partnerschaftlich zusammen.

Der Markt für Haushaltsgeräte wächst 2016 zum wiederholten Male in Folge. Im Jahr 2016 wächst der inländische Umsatz der Hersteller um ca. 4 Prozent. Der Export zeigt im Jahre 2016 ein stabiles Wachstum, wobei ein Drittel der Hausgeräteexporte in die europäischen Länder gehen. Das Auslandsgeschäft verläuft erfolgreich. Deutschland ist weiterhin ein bedeutsamer Fertigungsstandort für Hausgeräte. Die Energieeffizienz und der Bedienkomfort ist weiterhin ein starker Trend. Ein weiterer Schwerpunkt wird die Vernetzbarkeit von Geräten sein.

Vor allem die Faktoren einer heutigen globalen Wirtschaft haben zu einem erheblichen Anstieg der Nachfrage nach neuen Flugzeugen geführt. Und auch für die kommenden Jahre wird ein starkes Wachstum in der zivilen Luftfahrt erwartet. Bei den großen Flugzeugherstellern sind dadurch die Auftragsbestände auf ein Allzeithoch gestiegen. Produktionsraten wurden dabei erhöht, um die weltweite Nachfrage, insbesondere nach den Flugzeugprogrammen A321/320 und 350, zu bedienen. Für die Zulieferer der Luftfahrtindustrie ist der zunehmende Wettbewerb asiatischer Anbieter eine der wesentlichen Herausforderungen der kommenden Jahre. Dabei steht neben der Erhöhung des Wertschöpfungsanteils entlang der Wertschöpfungskette aus technologischen Gründen der Zugang zu neuen Produkten im Fokus.

2. Geschäftsverlauf

Bei unterschiedlicher Entwicklung der einzelnen Konzernunternehmen blicken wir insgesamt aus Konzernsicht auf ein sehr positives Geschäftsjahr zurück. Dabei stieg der Konzernjahresüberschuss von T€ 5.022 auf T€ 8.543. Zu diesem Ergebnissprung, der sich noch mehr in der Steigerung des von uns ermittelten bereinigten Betriebsergebnisses um T€ 8.669 auf T€ 12.635 wiederspiegelt, hat insbesondere die sehr positive Entwicklung der weitestgehend im Bereich Luftfahrt tätigen FLAMMAEROTEC GmbH beigetragen. Aber auch die ausschließlich im Umformbereich tätige FLAMM Syscomp GmbH konnte deutliche Umsatz- und vor allem Ergebnisverbesserungen verzeichnen. Die im selben Bereich tätige Schwestergesellschaft FLAMM Motec GmbH musste jedoch durch einen Umsatzrückgang bedingte geringere Überschüsse hinnehmen. Die operative Ertragslage des Mutterunternehmens ist weiterhin durch eine nicht zufriedenstellende Auslastung und hohe Fixkostenbelastung geprägt, was auch im abgelaufenen Geschäftsjahr noch zu hohen Verlusten geführt hat. Die im Jahr 2014 neugegründete türkische Flamm Aerotec in Ergene musste im zweiten Produktionsjahr noch Anlaufverluste hinnehmen. Die türkische FLAMMAsstek konnte trotz rückläufiger Umsätze weitgehend stabile Überschüsse erwirtschaften.

3. Lage

a) Ertragslage

Die Gesamtleistung des Konzerns hat sich im abgelaufenen Geschäftsjahr mit T€ 125.564 um 10,9 % erhöht. Dies war vor allem durch einen über dreißigprozentigen Anstieg der Umsätze mit der Luftfahrtindustrie bedingt. Auch die Umsätze mit der Automobilindustrie im Umformbereich konnten um fast 10% gesteigert werden. Dagegen entwickelte sich die Sparte Hausgeräteindustrie deutlich negativer und nahm von der Gesamtbedeutung weiter ab.

Weitere Ursache neben dem Umsatzanstieg für die deutliche Ergebnissteigerung lag in der von 55,7 % auf 50,8 % verringerten Materialeinsatzquote. Wir konnten somit ein um T€ 11.653 erhöhtes Rohergebnis erzielen.

Der Personalaufwand stieg absolut um T€ 2.446. Die Personalaufwandsquote verringerte sich damit jedoch leicht von 24,2 % auf 23,8 % der Gesamtleistung. Auch die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich absolut um T€ 574, gingen aber prozentual gesehen leicht zurück. Insgesamt ergab sich ein um T€ 8.669 auf T€ 12.635 verbessertes bereinigtes Betriebsergebnis.

Nach Berücksichtigung des u.a. durch Rückstellungsauflösungen sowie Erträgen aus Zuschreibungen zum Anlagevermögen deutlich positiven neutralen Ergebnisses von T€ 1.303, des mit T€ 541 negativen Zinssaldos sowie Ertragssteueraufwendungen in Höhe von T€ 4.685 ergab sich ein Ergebnis nach Steuern des Konzerns von T€ 8.712 und schließlich ein Konzernjahresüberschuss von T€ 8.543. Es lag damit um T€ 3.521 über dem Vorjahr. Hierbei ist zu berücksichtigen, dass das Ergebnis des Vorjahres positiv durch Steuereffekte beeinflusst wurde, die sich aus den anstehenden Umstrukturierungen ergaben. Aus diesem Grund lag die Steigerung des Konzernjahresüberschusses gegenüber dem Vorjahr deutlich unter der ganz erheblichen Steigerung des bereinigten Betriebsergebnisses.

b) Finanzlage

Wir erzielten im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Cash Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit in Höhe von T€ 2.569. Die Finanzierungssituation ist weiterhin sehr solide und unsere Liquiditätslage als gut zu bezeichnen. Investitionen können zu Teilen aus dem laufenden Cash Flow finanziert werden.

c) Vermögenslage

Die Bilanzsumme ist mit T€ 137.570 gegenüber dem Vorjahr um 14,6 % gestiegen. Bei einem absolut um T€ 7.778 erhöhten Eigenkapital hat sich die Eigenkapitalquote wachstumsbedingt von 58,1 % im Vorjahr auf 56,4 % im abgelaufenen Geschäftsjahr leicht verringert.

Das Anlagevermögen ist weiterhin vollständig durch Eigenkapital finanziert. Wir tätigten im abgelaufenen Geschäftsjahr Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände in Höhe von T€ 10.918. Investitionsschwerpunkt war der Ausbau der FLAMMAEROTEC GmbH.

4. Finanzielle Leistungsindikatoren

Über die gruppenweite Aufbereitung der internen Kennzahlen wird die unternehmensbezogene Auswertung der Zahlen zur Unternehmenssteuerung der einzelnen Gesellschaften wie auch des Konzerns in regelmäßigen Abständen berichtet.

III. Prognosebericht

Das abgelaufene Geschäftsjahr war bei der FLAMM GmbH weiterhin durch hohe Fixkostenbelastung und geringe Auslastung geprägt. Die neue innovative Verschachtelungstechnologie wurde jedoch weiter perfektioniert, so dass wir für ein deutliches Wachstum gerüstet sind. Kurzfristiges Ziel ist die deutliche Reduzierung der Verluste. Mit erfolgreichen Bemühungen der deutlichen Umsatzausdehnung werden wir hier mittelfristig die Gewinnzone erreichen. Auch bei der FLAMM Syscomp GmbH und der FLAMM Motec GmbH kommt unsere moderne Technologie zum Einsatz. Steigende Abrufzahlen unserer Kunden bei den so optimiert hergestellten Artikeln bestätigen insbesondere bei der FLAMM Syscomp GmbH die Richtigkeit der in den letzten Jahren umgesetzten Neuentwicklung. Dabei kämpfen wir jedoch bei einer positiven Entwicklung im Automobilbereich mit einem schwierigen Marktumfeld im Hausgerätebereich. Die FLAMM Syscomp GmbH wird dennoch weiter deutlich expandieren und ihre Ergebnisse weiter steigern. Auch für die FLAMM Motec GmbH erwarten wir eine, wenn auch etwas verhaltenere, aber dennoch deutlich positive Entwicklung. Die FLAMMAEROTEC GmbH befindet sich weiter erfolgreich auf Wachstumskurs mit ihrem Werk Schwerin im Luftfahrtsektor. Weitere Verlagerungs- und Arbeitspakete zur FLAMMAEROTEC GmbH sind von Airbus und anderen Luftfahrtkunden bereits erteilt. Hier erwarten wir weitere deutliche Umsatzerhöhungen verbunden mit dem Abschluss der Erweiterungsinvestitionen. Am Standort Laage beabsichtigen wir den Ausbau der Kaltfließtechnik. Erste Aufträge von Großkunden liegen vor. Durch geplante Investitionen von ca. 5 Mio Euro erwarten wir positive Effekte für den Standort.

Insgesamt gehen wir für das laufende Geschäftsjahr von einer Steigerung des Konzernumsatzes von ca. 20 % und einem Ergebnis vor Steuern von ca. 16 Mio. Euro aus.

IV. Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht

Branchenspezifische Risiken

Wir konnten die Umsätze mit unseren Kunden im Bereich Automobilindustrie trotz der die Branche negativ beeinflussenden Dieselaffäre positiv entwickeln und erwarten auch für 2017 steigende Umsätze. Sollten sich jedoch die Geschäfte der von uns direkt oder indirekt belieferten Automobilhersteller merklich verschlechtern, so wird sich dies auch auf die von uns produzierten Stückzahlen negativ auswirken.

Als Zulieferer im Hausgerätebereich ist es weitaus schwieriger, unsere Marktposition zu behaupten. Die Fertigungsstätten unserer Kunden werden verstärkt ins Ausland verlegt und Aufträge an lokal ansässige Lieferanten vergeben. Wir wirken dem durch zielgerichtete Entwicklungsunterstützung entgegen und bleiben so ein wesentlicher Know-how-Träger für dringend benötigte Teile und Baugruppen.

Sehr positiv entwickelt sich dagegen weiterhin die Luftfahrtbranche. Hier ist ein weiteres stabiles Wachstum in den kommenden Jahren zu erwarten.

Ertragsorientierte Risiken

Die Wettbewerbsrisiken haben aufgrund der deutlichen Überkapazitäten in der Umformbranche weiterhin zugenommen. Da unsere neuen Produkte echte Kosten- und Wettbewerbsvorteile bieten, gehen wir davon aus, dass unsere leistungswirtschaftlichen Risiken aber eher sinken werden. Wir können unsere Marktanteile mittelfristig weiter ausdehnen, wenn wir gezielt Marktsegmente nach optimalen Produkten für unsere Technologie analysieren und im Ergebnis einen attraktiven Preis mit gutem Ertrag offerieren. Allerdings müssen Entwicklungs- und Anlaufkosten bei künftigem Wachstum berücksichtigt werden.

Im Bereich Luftfahrtindustrie kann der Kostendruck unseres Hauptkunden sowie drohende steigende Personalkosten unter Umständen den Druck zur Verlagerung von Arbeitspaketen in Low Cost Länder verstärken. Ein weiter steigender Dollarkurs würde unsere Margen in begrenztem Rahmen verschlechtern.

Finanzwirtschaftliche Risiken

Durch die stabile Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation der Unternehmensgruppe stehen dem Konzern ausreichende Mittel zur Verfügung, so dass Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar sind.

Fremdwährungsgeschäfte werden sowohl auf der Absatzseite als auch auf der Einkaufsseite nur bei der FLAMMAEROTEC GmbH in größerem Umfang getätigt. Diesem zunehmenden Trend zur Geschäftsabwicklung im Luftfahrtgeschäft auf Dollarbasis treten wir mit Verträgen mit Anpassungsklauseln mit unseren Kunden entgegen, die unser Risiko im vertretbaren Rahmen halten.

Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Wir verfügen über einen solventen Kundenstamm. Zu Forderungsausfällen ist es bis zum jetzigen Zeitpunkt noch nie in nennenswertem Umfang gekommen. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit der Kundschaft.

Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsziele gezahlt.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements des Konzerns ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeder Art. Liquiditätsplanungen erfolgen auf Konzernebene, so dass ein Liquiditätsrisiko abgesichert ist.

2. Chancenbericht

Weitere Neukunden haben großes Interesse an der Nutzung unserer innovativen Stanz- und Fertigungstechnik. Hier bieten sich nach Umsetzung der bereits beauftragten Teile in die Serienfertigung weitere Expansionsmöglichkeiten. Auch im Bereich kunststoffummantelter Stanzteile sind wir erfolgreich auf Expansionskurs.

Insbesondere die Luftfahrtindustrie bietet uns große weitere Wachstumschancen sowohl mit den bisherigen Kunden wie auch als anerkannter Herstellerbetrieb mit möglichen neuen Kunden. Hier haben wir mit unseren Erweiterungsaktivitäten am Standort Schwerin mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von ca. 30 Mio. Euro erhebliches Wachstumspotential geschaffen.

Darüber hinaus verstärken wir unsere Aktivitäten bei der Gewinnung von Kunden in anderen Marktbereichen. Hier sehen wir weiteres Entwicklungspotential und eine höhere Risikostreuung. Auch innovativen Techniken wie dem 3D-Druck stehen wir aufgeschlossen gegenüber und gehen Nutzungsmöglichkeiten in diesem Bereich nach.

3. Gesamtaussage

Insgesamt ist die Unternehmensgruppe gut am Markt positioniert und insgesamt weiterhin auf Wachstumskurs. Risiken der zukünftigen Entwicklung sehen wir weiterhin in einem schwierigen, international agierenden Wettbewerbsumfeld sowie den Preisforderungen unserer Kunden. Durch hohe Innovation und permanente Maßnahmen zur Kostenreduzierung versuchen wir den Kostendruck aufzufangen und sehen uns hier gut vorbereitet.

 

Stolberg, 28.9.2017

Frieder Flamm, Geschäftsführer

Konzernabschluss Bilanz zum 30. September 2016

der pecun Beteiligungsgesellschaft mbH

Aktiva

30.09.2016
Euro
30.09.2016
Euro
30.09.2015
Euro
30.09.2015
Euro
A. Anlagevermögen        
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
1. Software und Patente 289.037,15   374.146,86  
2. Firmenwert 7.749.295,69   8.610.328,99  
davon aus Kapitalkonsolidierung Euro 7.749.295,19;   8.038.332,84   8.984.475,85
Vorjahr Euro 8.610.328,99        
II. Sachanlagen        
1. Grundstücke und Bauten 20.786.800,48   22.262.952,86  
2. Technische Anlagen und Maschinen 25.737.040,79   26.114.894,92  
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.449.301,85   1.892.335,68  
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 7.166.834,07 56.139.977,19 2.236.687,11 52.506.870,57
III. Finanzanlagen        
1. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 14.375,00   0,00  
2. Sonstige Ausleihungen 244.542,36 258.917,36 244.299,46 244.299,46
    64.437.227,39   61.735.645,88
B. Umlaufvermögen        
I. Vorräte        
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 13.355.292,86   11.375.147,05  
2. Unfertige Erzeugnisse 8.648.430,97   8.384.088,29  
3. Fertige Erzeugnisse und Handelswaren 6.434.459,37   5.734.703,79  
4. Geleistete Anzahlungen 433.008,56 28.871.191,76 17.500,00 25.511.439,13
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände        
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 31.073.305,15   21.815.180,68  
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr Euro 0,00; Vorjahr Euro 0,00        
2. Sonstige Vermögensgegenstände 6.326.102,19   3.427.453,65  
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr Euro 0,00; Vorjahr Euro 12.919,51   37.399.407,34   25.242.634,33
III. Sonstige Wertpapiere   0,00   5.800,00
IV. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten   6.621.718,58   5.679.304,90
C. Rechnungsabgrenzungsposten   240.266,82   235.049,28
D. Aktive latente Steuern   0,00   1.599.121,70
    137.569.811,89   120.008.995,22

Passiva

       
  30.09.2016
Euro
30.09.2016
Euro
30.09.2015
Euro
30.09.2015
Euro
A. Eigenkapital        
I. Gezeichnetes Kapital 30.000,00   30.000,00  
II. Gewinnrücklagen        
1. Andere Gewinnrücklagen 51.964.547,04   51.964.547,04  
III. Konzernbilanzgewinn 22.002.111,18   14.206.113,54  
IV. Ausgleichsposten für Anteile anderer Gesellschafter 5.679.015,56   4.931.980,32  
V. Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung -2.135.725,29 77.539.948,49 -1.371.154,26 69.761.486,64
B. Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung   2.302.124,01   2.302.124,01
C. Rückstellungen        
1. Steuerrückstellungen 1.801.079,44   283.731,93  
2. Sonstige Rückstellungen 4.150.787,33 5.951.866,77 7.329.329,44 7.613.061,37
D. Verbindlichkeiten        
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 32.965.186,74   23.036.108,67  
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr Euro 6.746.803,74; Vorjahr Euro 5.947.584,67        
2. Erhalte Anzahlungen auf Bestellungen 143.225,00   186.612,50  
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 17.473.231,28   11.045.624,95  
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr Euro 17.473.231,28; Vorjahr Euro 11.045.624,95        
4. Sonstige Verbindlichkeiten 963.981,52   6.063.280,93  
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr Euro 958.536,44; Vorjahr Euro 5.935.659,20        
davon gegenüber Gesellschaftern Euro 15.294,61; Vorjahr Euro 4.993.753,50        
davon aus Steuern Euro 0,00; Vorjahr Euro 38.291,12        
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit Euro 237.512,96; Vorjahr Euro 129.236,05   51.545.624,54   40.331.627,05
E. Rechnungsabgrenzungsposten   0,00   696,15
F. Passive latente Steuern   230.248,08   0,00
    137.569.811,89   120.008.995,22

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Oktober 2015 bis 30. September 2016

der pecun Beteiligungsgesellschaft mbH

01.10.2015 - 30.9.2016
Euro
01.10.2015 - 30.9.2016
Euro
01.10.2014 - 30.9.2015
Euro
01.10.2014 - 30.9.2015
Euro
1. Umsatzerlöse   124.359.154,43   108.667.249,53
2. Veränderung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen   1.008.729,21   4.397.690,46
3. Andere aktivierte Eigenleistungen   195.050,34   208.271,71
4. Sonstige betriebliche Erträge   3.735.797,56   2.761.548,75
davon Erträge aus der Währungsumrechnung Euro 1.457.791,39; Vorjahr Euro 966.132,67        
5. Materialaufwand:        
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe -51.733.898,65   -53.973.443,03  
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -12.026.674,78 -63.760.573,43 -9.119.680,78 -63.093.123,81
6. Personalaufwand:        
a) Löhne und Gehälter -25.299.230,42   -23.265.311,89  
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung -4.602.262,98   -4.264.519,37  
davon für Altersversorgung Euro 20.322,70; Vorjahr Euro 14.905,03   -29.901.493,40   -27.529.831,26
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen   -8.367.850,17   -8.473.147,83
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen   -13.331.197,43   -12.161.281,58
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechung Euro 1.294.995,42; Vorjahr Euro 1.056.493,66        
9. Betriebsergebnis   13.937.617,11   4.777.375,97
10. Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens   23.054,00   8.661,64
11. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge   16.579,84   43.376,52
12. Zinsen und ähnliche Aufwendungen   -580.428,45   -610.793,36
13. Steuern vom Einkommen und Ertrag   -4.684.829,40   929.801,98
davon Aufwand aus latenten Steuern Euro 1.816.517,38; Vorjahr Ertrag Euro 2.239.292,70        
14. Ergebnis nach Steuern   8.711.993,10   5.148.422,75
15. Sonstige Steuern   -168.960,22   -126.277,88
16. Konzern-Jahresüberschuss   8.543.032,88   5.022.144,87
17. Anteile anderer Gesellschafter am Konzernergebnis   -747.035,24   -439.131,34
18. Gewinnvortrag   14.206.113,54   9.623.100,01
19. Konzernbilanzgewinn   22.002.111,18   14.206.113,54

Konzernanhang zum 30. September 2016

pecun Beteiligungsgesellschaft mbH, Stolberg

I. Allgemeine Angaben zum Konzernabschluss

Die pecun Beteiligungsgesellschaft mbH ist über ihre Tochter Frieder Flamm Vermögensverwaltungs GmbH Muttergesellschaft der Unternehmen der FLAMM-Gruppe. Der Konzernabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2015 bis 30. September 2016 ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt worden.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung findet in Ausübung des Wahlrechtes in § 275 Abs. 1 HGB das Gesamtkostenverfahren Anwendung.

Auf Grund der erstmaligen Anwendung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG) für die aktiven deutschen Tochtergesellschaften und bereits freiwillig für den Konzernabschluss wurden auch die Vorjahresausweise soweit gesetzlich vorgesehen angepasst. Auf die Vergleichbarkeit der Umsatzerlöse ergaben sich keine nennenswerten Einflüsse.

Angaben zur Identifikation des Mutterunternehmens laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: pecun Beteiligungsgesellschaft mbH
Firmensitz laut Registergericht: Stolberg
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Aachen
Register-Nr.: HRB 16355

II. Konsolidierungskreis und Konsolidierungsstichtag

In den Konzernabschluss einbezogen sind sämtliche Gesellschaften im In- und Ausland, bei denen der pecun Beteiligungsgesellschaft mbH die Mehrheit der Stimmrechte der Gesellschafter direkt oder indirekt zusteht. Es handelt sich dabei zum Bilanzstichtag um insgesamt acht Gesellschaften.

Gemäß § 299 Abs. 1 HGB ist der Konzernabschluss auf den Stichtag des Jahresabschlusses des Mutterunternehmens aufzustellen, also auf den 30. September 2016. Der Abschlussstichtag der gesamten Unternehmen der FLAMM-Gruppe ist der 31. Dezember. Gemäß § 299 Abs. 2 HGB wären für diese Gesellschaften Zwischenabschlüsse aufzustellen. Dies ist jedoch wirtschaftlich nicht vertretbar und würde den Aussagegehalt des Konzernabschlusses nicht wesentlich ändern. Sämtliche Unternehmen der FLAMM-Gruppe wurden daher auf Basis ihrer Jahresabschlüsse vom 1. Januar bis 31. Dezember 2016 einbezogen.

III. Konsolidierungsgrundsätze

Die Erstkonsolidierung sämtlicher Konzerngesellschaften erfolgte zum 1. Oktober 2010 nach der Neubewertungsmethode.

Im Rahmen der Erstkonsolidierung ist somit eine Neubewertung des Vermögens und der Schulden sämtlicher einbezogener Gesellschaften erfolgt. Hieraus ergab sich eine Erhöhung des Sachanlagevermögens um T€ 14.117. Für die Folgekonsolidierung wurden Nutzungsdauern zwischen fünf und fünfundzwanzig Jahren zugrunde gelegt. Ferner wurden im Rahmen der Erstkonsolidierung Firmenwerte in Höhe von T€ 12.915 aktiviert. Hierfür wurde aufgrund der erheblichen Bedeutung der seit langen Jahren gefestigten Kundenbeziehungen der hiervon betroffenen Unternehmen eine Nutzungsdauer von 15 Jahren angesetzt.

Soweit Gewinnvorträge oder Verlustvorträge aus dem Zeitraum vor der Erstkonsolidierung bestanden, erfolgte eine Verrechnung mit den Gewinnrücklagen. Der Gesamtbetrag der im Rahmen der Erstkonsolidierung verrechnet wurde beläuft sich auf T€ 51.855.

Aus der Kapitalkonsolidierung entstandene passive Unterschiedsbeträge in Höhe von T€ 2.302 wurden in einem gesonderten Posten nach dem Eigenkapital ausgewiesen.

Zwischenergebnisse, Umsätze, Aufwendungen und Erträge sowie Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den in die Vollkonsolidierung einbezogenen Gesellschaften wurden konsolidiert.

Auf die ergebniswirksamen Konsolidierungsvorgänge wurden, soweit sie zeitliche Buchungsunterschiede betreffen, Steuerabgrenzungen mit einem zu erwartenden durchschnittlichen Steuersatz von 32 % vorgenommen.

IV. Währungsumrechnung

Die Umrechnung der Bilanzpositionen und der Posten der Gewinn- und Verlustrechnung der ausländischen Tochtergesellschaften im Hochinflationsland Türkei erfolgte zum Stichtagskurs. Unter dem Eigenkapital ausgewiesen wurden dabei entstandene Währungsdifferenzen aus der Umrechnung des Eigenkapitals zum historischen Kurs.

V. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die in den Konzernabschluss übernommenen Vermögensgegenstände und Schulden wurden nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angesetzt.

Die immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten abzüglich Abschreibungen bewertet.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet und - soweit abnutzbar - um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen werden bei den jetzigen Konzernunternehmen seit dem Jahr 2010 auf Zugänge handelsrechtlich grundsätzlich linear nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände vorgenommen, in den Vorjahren teilweise auch degressiv. Geringwertige Wirtschaftsgüter werden, sofern keine Bezuschussung durch öffentliche Mittel erfolgt, im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben, wobei ein Abgang im Jahr des Zugangs unterstellt wird.

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgte zu den ursprünglichen Anschaffungskosten, soweit nicht ein niedrigerer Wert beizulegen war. Die Ermittlung der Herstellungskosten der fertigen und unfertigen Erzeugnisse erfolgt für die deutschen Konzerngesellschaften methodisch retrograd ausgehend vom Verkaufspreis.

Die Bewertung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erfolgt zum Nominalwert abzüglich angemessener Abschläge für erkennbare Einzelrisiken. Für das allgemeine Kreditrisiko wird ein pauschaler Abschlag vorgenommen. Einzelwertberichtigungen wurden im notwendigen Umfang vorgenommen.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Rückzahlungsbetrag angesetzt.

VI. Erläuterungen zur Konzernbilanz

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist aus dem beigefügten Konzernanlagespiegel zu ersehen. Das Anlagevermögen enthält Restbuchwerte aktivierter Firmenwerte in Höhe von T€ 7.749.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind sämtlich innerhalb eines Jahres fällig.

Das gezeichnete Kapital entspricht dem Ausweis im Einzelabschluss der pecun Beteiligungsgesellschaft mbH.

Die sonstigen Rückstellungen entfallen u.a. mit T€ 593 auf ausstehende Rechnungen, mit T€ 460 auf Urlaubsrückstände, mit T€ 579 auf Gewährleistungsverpflichtungen, mit T€ 367 auf Prüfungs- und Beratungskosten, mit T€ 997 auf Tantieme Verpflichtungen, mit T€ 350 auf den Selbstbehalt aus einem Schadensfall und mit T€ 160 auf Arbeitszeitguthaben.

Die Verbindlichkeiten haben folgende Fälligkeiten:

a) Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten T€ 32.965,2 (Vorjahr T€ 23.036,1)
davon bis zu einem Jahr T€ 6.746,8 (Vorjahr T€ 5.947,6)
davon zwischen einem Jahr und fünf Jahre T€ 17.131,7 (Vorjahr T€ 13.008,8)
davon über fünf Jahre T€ 9.086,7 (Vorjahr T€ 4.079,7)
b) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen T€ 17.473,2 (Vorjahr T€ 11.045,6)
davon bis zu einem Jahr T€ 17.473,2 (Vorjahr T€ 11.045,6)
c) sonstige Verbindlichkeiten T€ 964,0 (Vorjahr T€ 6.063,3)
davon bis zu einem Jahr T€ 958,6 (Vorjahr T€ 5.935,7)
davon zwischen einem Jahr und fünf Jahre T€ 5,4 (Vorjahr T€ 127,6)
davon über fünf Jahre T€ 0,0 (Vorjahr T€ 0,0)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit T€ 237,5 (Vorjahr T€ 129,2)
davon aus Steuern T€ 0,0 (Vorjahr T€ 38,2)

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstitute sind in Höhe von T€ 20.455,4 durch Sicherungsübereignungen und Grundschulden gesichert.

Zudem bestehen bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen die üblichen Eigentumsvorbehalte.

Die passiven latenten Steuern in Höhe von T€ 230 betreffen mit T€ 447 den passiven Saldo der bei der FLAMM GmbH und Tochtergesellschaften u.a. aufgrund der unterschiedlichen handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Abschreibungen gebildeten Steuerabgrenzungen. Aktive latente Steuern auf Verlustvorträge wurden mit einem Wert von T€ 1.908 berücksichtigt. Zudem bestanden aktive latente Steuern in Höhe von T€ 166 bei den türkischen Tochtergesellschaften. Bei diesen Berechnungen auf Unternehmensebene kamen individuell unter Berücksichtigung der Hebesätze ermittelte Steuersätze zur Anwendung. Weitere T€ 1.888 betreffen auf Konzernebene gebildete passive Steuerabgrenzungen für die Restbuchwerte aufgedeckter stiller Reserven im Rahmen der Erstkonsolidierungen, saldiert mit aktiven latenten Steuern aufgrund von Ergebnisunterschieden zwischen Einzelabschlüssen und Konzernabschluss in Höhe von T€ 31. Hierbei wurde ein durchschnittlicher Steuersatz von 32 % zu Grunde gelegt. Gegenüber dem Vorjahr verminderten sich somit insgesamt die latenten Steuern um T€ 1.829. Um diesen Betrag erhöhte sich der in der Konzern-Gewinn-und Verlustrechung auszuweisende Steueraufwand.

VII. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Umsatzerlöse verteilen sich wie folgt:

T€ T€
Automobilindustrie 46.152  
Hausgeräteindustrie 15.462  
Luftfahrtbranche 58.913  
Sonstige Kunden 1.354  
Sonstige    
Schrotterlöse 2.709  
Sonstige Erlöse 121  
Skonti -352 2.478
  124.359  

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten mit T€ 15 sonstige periodenfremde Erträge, die sonstigen betrieblichen Aufwendungen mit T€ 89, die Personalaufwendungen mit T€ 3 und der Materialaufwand mit T€ 31. Ferner werden innerhalb der sonstigen betrieblichen Erträge, Erträge aus Rückstellungsauflösungen in Höhe von T€ 445 und aus Zuschreibungen von T€ 974 ausgewiesen. Letztere ergaben sich aus der Anpassung bzw. Vereinheitlichung von Nutzungsdauern von Anlagegütern zweier einbezogener deutscher Unternehmen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten als außergewöhnliche Aufwendungen einen Selbstbehalt aus einem versicherten Produktschadensfall in Höhe von T€ 350.

VIII. Sonstige Angaben

Die durchschnittliche Zahl der beschäftigten Arbeitnehmer der im Konzernabschluss erfassten Gesellschaftenbetrug im Geschäftsjahr 780 (Vorjahr 741). Hiervon entfielen 122 Mitarbeiter (Vorjahr 97) auf ausländische Gesellschaften. Insgesamt wurden 597 gewerbliche Mitarbeiter und 183 Angestellte beschäftigt.

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen des Konzerns belaufen sich auf T€ 4.896 (Vorjahr T€ 10.759). Sie betreffen mit T€ 4.469 das Investitionsobligo und mit T€ 427 Miet- und Leasingverpflichtungen des Jahres 2017.

Im Geschäftsjahr 2015/2016 wurden derivative Finanzinstrumente (Zinsswaps) zur Absicherung künftiger Zahlungsströme aus variabel verzinslichen (Euribor) Darlehen verwendet. Den Zinsswaps liegt ein Grundgeschäft mit vergleichbarem, gegenläufigem Risiko (Mikro-Hedge) zugrunde. Das mit der aus dem Grundgeschäft und dem Sicherheitsgeschäft gebildeten Bewertungseinheit nach § 254 gesicherte Kreditvolumen beträgt zum Bilanzstichtag T€ 5.304. Die Regelungen zur Bildung einer Bewertungseinheit zur kompensatorischen Bewertung der Sicherungsbeziehung werden angewandt. Aufgrund der Betragsidentität und der Kongruenz der Laufzeiten, Zinssätze und Zins- und Zahlungsterminen gleichen sich die gegenseitigen Zahlungsströme während der Laufzeit von Grund- und Sicherungsgeschäften aus. Die Höhe der mit Bewertungseinheiten abgesicherten Risiken beträgt T€ 338.

Das Honorar des Konzernabschlussprüfers einschließlich der Prüfung der in den Konzernabschluss einbezogenen verbundenen Unternehmen betrug T€ 137. Das Honorar entfällt ausschließlich auf Prüfungsleistungen.

Alleiniger Geschäftsführer der Muttergesellschaft war im Jahr 2016 Herr Frieder Flamm, Stolberg. Von § 286 Nr. 4 HGB wird Gebrauch gemacht.

Bei der Aufstellung des Anteilsbesitzes wurde teilweise von § 286 Abs. 3 Nr. 2 HGB bezüglich der Angabe der letzten Jahresergebnisse und des Eigenkapitals Gebrauch gemacht.

Vorgänge von besonderer Bedeutung haben sich nach dem Bilanzstichtag nicht ergeben.

 

Stolberg, den 28. September 2017

Frieder Flamm, Geschäftsführer

Anlagenspiegel zum 30. September 2016

der pecun Beteiligungsgesellschaft mbH

Anschaffungskosten (AK)
AK 01.10.2015
Euro
AK Zugänge
Euro
AK Umbuchung
Euro
AK Abgänge AK Korrekturen Währungsdiff.
Euro
AK 30.09.2016
Euro
Immaterielle Vermögensgegenstände            
Software und Patente 1.570.847,76 82.007,76 0,00 -37.220,36 -8.056,19 1.607.578,97
Geschäfts- oder Firmenwert 13.169.636,99 0,00 0,00 -131.434,95 0,00 13.038.202,04
  14.740.484,75 82.007,76 0,00 -168.655,31 -8.056,19 14.645.781,01
Sachanlagen            
Grundstücke und Bauten 38.690.304,34 76.972,60 59.973,82 0,00 -805.154,47 38.022.096,29
Technische Anlagen und Maschinen 95.661.063,37 3.160.325,49 1.215.478,53 -2.032.794,26 -298.710,00 97.705.363,13
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 9.260.634,65 1.212.804,62 146.034,86 -992.753,57 -92.928,48 9.533.792,08
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 2.236.687,11 6.385.579,47 -1.421.487,21 -9.006,78 -24.938,52 7.166.834,07
  145.848.689,47 10.835.682,18 0,00 -3.034.554,61 -1.221.731,47 152.428.085,57
Finanzanlagen            
Ausleihungen verbundene Unternehmen 0,00 14.375,00 0,00 0,00 0,00 14.375,00
Sonstige Ausleihungen 244.299,46 1.327,22 0,00 -1.084,32 0,00 244.542,36
  244.299,46 15.702,22 0,00 -1.084,32 0,00 258.917,36
  160.833.473,68 10.933.392,16 0,00 -3.204.294,24 -1.229.787,66 167.332.783,94
Wertberichtigungen (WB)
WB 01.10.2015
Euro
WB Zugänge
Euro
WB Abgänge WB Zuschreibung
Euro
WB Korrekturen Währungsdiff.
Euro
WB 30.09.2016
Immaterielle Vermögensgegenstände            
Software und Patente 1.196.700,90 165.864,92 -37.215,86 0,00 -6.808,14 1.318.541,82
Geschäfts- oder Firmenwert 4.559.308,00 861.032,80 -131.434,45 0,00 0,00 5.288.906,35
  5.756.008,90 1.026.897,72 -168.650,31 0,00 -6.808,14 6.607.448,17
Sachanlagen            
Grundstücke und Bauten 16.427.351,48 1.010.157,03 0,00 0,00 -202.212,70 17.235.295,81
Technische Anlagen und Maschinen 69.546.168,45 5.570.088,93 -2.006.692,01 -973.932,00 -167.311,03 71.968.322,34
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 7.368.298,97 760.706,48 -991.904,07 0,00 -52.611,15 7.084.490,23
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
  93.341.818,90 7.340.952,44 -2.998.596,08 -973.932,00 -422.134,88 96.288.108,38
Finanzanlagen            
Ausleihungen verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
  0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
  99.097.827,80 8.367.850,16 -3.167.246,39 -973.932,00 -428.943,02 102.895.556,55
Restbuchwerte (RBW)
RBW 30.09.2016
Euro
RBW 01.10.2015
Immaterielle Vermögensgegenstände    
Software und Patente 289.037,15 374.146,86
Geschäfts- oder Firmenwert 7.749.295,69 8.610.328,99
  8.038.332,84 8.984.475,85
Sachanlagen    
Grundstücke und Bauten 20.786.800,48 22.262.952,86
Technische Anlagen und Maschinen 25.737.040,79 26.114.894,92
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.449.301,85 1.892.335,68
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 7.166.834,07 2.236.687,11
  56.139.977,19 52.506.870,57
Finanzanlagen    
Ausleihungen verbundene Unternehmen 14.375,00 0,00
Sonstige Ausleihungen 244.542,36 244.299,46
  258.917,36 244.299,46
  64.437.227,39 61.735.645,88

Anteilsbesitz

Konzernabschluss der pecun Beteiligungsgesellschaft mbH

Aufstellung über den Anteilsbesitz

Anteil am Kapital
%
Ergebnis des Geschäftsjahres
Euro
Eigenkapital
Euro
1. Frieder Flamm Vermögensverwaltungs GmbH 100,00 ** **
2. FLAMM GmbH, Aachen (indiekt über 1.) 91,31 ** **
3. Flamm Automobilausstattung GmbH, Berlin (indirekt über 2.) 100,00 ** **
4. FLAMMAEROTEC GmbH, Schwerin (indirekt über 2.) 100,00 ** **
5. FLAMM Motec GmbH (indirekt über 3.) 100,00 ** **
6. FLAMMSyscomp GmbH, Hennigsdorf (indirekt über 3.) 100,00 ** **
7. Flamm Syscomp Verwaltung GmbH, Aachen (indirekt über 6.) 100,00 -2.131,94 21.342,46
8. FLAMMAsstek A.S. Teknik Montaj Sanayi ve Ticaret, Türkei (indirekt über 3.) * 100,00 400.071,68 4.470.626,52
9. FLAMM AEROTEC Havacilik Sanayi ve Ticaret, Türkei (indirekt über 4.) * 100,00 -745.441,21 -251.838,60

* Nach IFRS-Rechnungslegung

** Für diese Unternehmen wurde jeweils die Befreiungsmöglichkeit gem. § 264 Abs. 3 HGB in Anspruch

genommen. Ferner unterbleibt jeweils die Darstellung des Eigenkapitals und des Ergebnisses des

letzten Geschäftsjahres gem. § 285 Abs. 11 HGB unter Bezug auf § 286 Abs. 3 Nr. 2 HGB

Kapitalflussrechnung

Konzernabschluss der pecun Beteiligungsgesellschaft mbH

Kapitalflussrechnung

2015/16
T€
Periodenergebnis 8.543
-/+ Zunahme / Abnahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -13.282
+/- Zunahme / Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 1.414
-/+ Gewinn / Verlust aus dem Abgang von Vermögensgegenständen des Anlagevermögens 25
+ /- Zinsaufwendungen / Zinserträge 541
- sonstige Beteiligungserträge  
+/- Ertragsteueraufwand / -ertrag 4.685
+ Einzahlungen aus außergewöhnlichen Beträgen  
- Auszahlungen aus außergewöhnlichen Beträgen  
-/+ Ertragsteuerzahlungen -3.573
= Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit 2.569
Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des immateriellen Anlagevermögens  
- Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen -82
+ Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens 12
- Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -10.836
+ Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Finanzanlagevermögens  
- Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen -15
+ Einzahlungen aus Abgängen aus dem Konsolidierungskreis  
- Auszahlungen für Zugänge zum Konsolidierungskreis  
+ Einzahlungen aufgrund von Finanzmittelanlagen im Rahmen der kurzfristigen Finanzdisposition  
- Auszahlungen aufgrund von Finanzmittelanlagen im Rahmen der kurzfristigen Finanzdisposition  
+ Einzahlungen aus Vorgängen von wesentlicher Bedeutung  
- Auszahlungen aus Vorgängen von wesentlicher Bedeutung  
+ Erhaltene Zinsen 40
- Erhaltene Dividenden  
= Cash-Flow aus der Investitionstätigkeit -10.881
Einzahlungen aus Eigenkapitalzuführungen von Gesellschaftern des Mutterunternehmens  
+ Einzahlungen aus Eigenkapitalzuführungen von anderen Gesellschaftern  
- Auszahlungen aus Eigenkapitalherabsetzungen an Gesellschafter des Mutterunternehmens  
- Auszahlungen aus Eigenkapitalherabsetzungen an andere Gesellschafter  
+ Einzahlungen aus der Aufnahmen von (Finanz-) Krediten 14.000
- Auszahlungen aus der Tilgung von (Finanz-) Krediten -4.195
+ Einzahlungen aus erhaltenen Zuschüssen und Zuwendungen  
+ Einzahlungen aus Vorgängen von wesentlicher Bedeutung  
- Auszahlungen aus Vorgängen von wesentlicher Bedeutung  
- Gezahlte Zinsen -581
- Gezahlte Dividenden an Gesellschafter des Mutterunternehmen  
- Gezahlte Dividenden an andere Gesellschafter  
= Cash-Flow aus der Finanzierungstätigkeit 9.224
Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzfonds 912
+/- Wechselkurs- und bewertungsbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds 36
+/- Konsolidierungskreisbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds  
+ Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 3.164
= Finanzmittelfonds am Ende der Periode * 4.112

* Finanzmittelfonds = liquide Mittel von T€ 6.622 abzüglich kurzfristige Verbindlichkeiten

Kreditinstitute von T€ 2.510

Eigenkapitalspiegel

Gezeichnetes Kapital Gewinn- Rücklage Erwirtschaftetes Konzerneigenkapital
Stand am 01.10.2015 30.000,00 51.964.547,04 14.206.113,54
Ausgabe von Anteilen 0,00 0,00 0,00
Erwerb/Einziehung eigener Anteile 0,00 0,00 0,00
Gezahlte Dividenden/Gewinnaussch. 0,00 0,00 0,00
Änderungen des Konsolidierungskreises 0,00 0,00 0,00
Übrige Veränderungen 0,00 0,00 0,00
Konzernjahresüberschuss 0,00 0,00 7.795.997,64
Übriges Konzernergebnis 0,00 0,00 0,00
Konzerngesamtergebnis 0,00 0,00 7.795.997,64
Stand am 30.09.2016 30.000,00 51.964.547,04 22.002.111,18
Kumuliertes übriges Konzernergebnis Ausgleichsposten aus Fremdwährungsumrechnung Kumuliertes übriges Konzernergebnis andere neutrale Transaktionen Eigenkapital des Mutterunternehmens
Stand am 01.10.2015 -1.371.154,26 0,00 64.829.506,32
Ausgabe von Anteilen 0,00 0,00 0,00
Erwerb/Einziehung eigener Anteile 0,00 0,00 0,00
Gezahlte Dividenden/Gewinnaussch. 0,00 0,00 0,00
Änderungen des Konsolidierungskreises 0,00 0,00 0,00
Übrige Veränderungen -764.571,03 0,00 -764.571,03
Konzernjahresüberschuss 0,00 0,00 7.795.997,64
Übriges Konzernergebnis 0,00 0,00 0,00
Konzerngesamtergebnis 0,00 0,00 7.795.997,64
Stand am 30.09.2016 -2.135.725,29 0,00 71.860.932,93
Eigenkapital der Minderheitsgesellschafter Konzern- Eigenkapital
Stand am 01.10.2015 4.931.980,32 69.761.486,64
Ausgabe von Anteilen 0,00 0,00
Erwerb/Einziehung eigener Anteile 0,00 0,00
Gezahlte Dividenden/Gewinnaussch. 0,00 0,00
Änderungen des Konsolidierungskreises 0,00 0,00
Übrige Veränderungen 0,00 -764.571,03
Konzernjahresüberschuss 747.035,24 8.543.032,88
Übriges Konzernergebnis 0,00 0,00
Konzerngesamtergebnis 747.035,24 8.543.032,88
Stand am 30.09.2016 5.679.015,56 77.539.948,49

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Ich habe den von der pecun Beteiligungsgesellschaft mbH, Stolberg, aufgestellten Konzernabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Anhang, Kapitalflussrechnung und Eigenkapitalspiegel - und den Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2015 bis zum 30. September 2016 geprüft. Die Aufstellung von Konzernabschluss und Konzernlagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung des gesetzlichen Vertreters der Gesellschaft. Meine Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von mir durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Konzernabschluss unter Einbeziehung des Konzernlageberichts abzugeben.

Ich habe meine Konzernabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Konzernabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Konzernlagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Konzerns sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Konzernabschluss und Konzernlagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt.

Die Prüfung umfasst die Beurteilung der Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen, der Abgrenzung des Konsolidierungskreises, der angewandten Bilanzierungs- und Konsolidierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des gesetzlichen Vertreters sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Ich bin der Auffassung, dass meine Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für meine Beurteilung bildet.

Meine Prüfung hat mit Ausnahme folgender Einschränkungen zu keinen Einwendungen geführt: Es liegt ein Verstoß gegen § 299 HGB vor. Es erfolgte ein Einbezug aller Unternehmen des für den Gesamtabschluss prägenden Unterkonzerns auf Grundlage der Jahresabschlüsse zum 31. Dezember 2016. Die Erstellung von Zwischenabschlüssen für diese Gesellschaften des Unterkonzerns ist wirtschaftlich nicht vertretbar und würde den Aussagegehalt des Konzernabschlusses nicht wesentlich beeinflussen.

Ferner wurde die Bewertung unfertiger und fertiger Erzeugnisse bei mehreren Konzernunternehmen retrograd ausgehend von den Verkaufspreisen vorgenommen. Inwieweit sich durch die Anwendung dieser Methode Abweichungen von einer Bewertung gemäß § 255 Abs. 2 HGB bezogen auf den zum Bilanzstichtag konkret vorhandenen Bestand ergeben, konnte von mir nicht geprüft werden. Gleichfalls war keine Prüfung möglich, inwieweit sich im Einzelfall die Notwendigkeit einer weitergehenden verlustfreien Bewertung oder die Bildung einer Rückstellung für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften ergab

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Konzernabschluss mit Ausnahme der genannten Einschränkungen den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns. Der Konzernlagebericht steht im Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns und stellt die Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Stolberg, den 10. Oktober 2017

Andreas Frings, Wirtschaftsprüfer

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