Volksbank Durlach eGLiquidiert

Stammdaten

Register
Amtsgericht Mannheim GnR 100105
Eingetragen
26.4.1900
Branche
Kreditinstitute des SparkassensektorsBeteiligungsgesellschaftenKreditinstitute mit Sonderaufgaben
Gegenstand
Gegenstand geändert; nun: Gegenstand des Unternehmens ist die Durchführung von banküblichen und ergänzenden Geschäften, insbesondere a) die Pflege des Spargedankens, vor allem durch Annahme von Spareinlagen; b) die Annahme von sonstigen Einlagen; c) die Bereitstellung von Krediten aller Art, d) die Übernahme von Bürgschaften, Garantien und sonstigen Gewährleistungen sowie die Durchführung von Treuhandgeschäften; e) die Durchführung des Zahlungsverkehrs; f) die Durchführung des Auslandsgeschäfts einschließlich des An- und Verkaufs von Devisen und Sorten; g) die Vermögensberatung, Vermögensvermittlung und Vermögensverwaltung; h) der Erwerb und die Veräußerung sowie die Verwahrung und Verwaltung von Wertpapieren und anderen Vermögenswerten; i) die Vermittlung oder der Verkauf von Bausparverträgen, Versicherungen und Reisen. Die Genossenschaft kann Zweigniederlassungen errichten und sich an Unternehmen beteiligen. Die Ausdehnung des Geschäftsbetriebs auf Nichtmitglieder ist zugelassen.

Historie

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Konzern- und Jahresabschlüsse

Volksbank Durlach eG

Karlsruhe-Durlach

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2006

Bilanz



Aktivseite

Geschäftsjahr

 Vorjahr

EUR

EUR

EUR

EUR

 TEUR

1.

Barreserve

a) Kassenbestand

 3.556.397,38 

 2.953 

b) Guthaben bei Zentralnotenbanken

 4.375.594,11 

 4.572 

 darunter: bei der Deutschen

 Bundesbank

 4.375.594,11 

( 4.572 )

c) Guthaben bei Postgiroämtern

 0,00 

 7.931.991,49 

 0 

2.

Schuldtitel öffentlicher Stellen und Wechsel, die zur Refinanzierung
bei Zentralnotenbanken zugelassen sind

a) Schatzwechsel und unverzinsliche Schatzanweisungen
sowie ähnliche Schuldtitel öffentlicher Stellen

 0,00 

 0 

 darunter: bei der Deutschen Bundesbank

 refinanzierbar

 0,00 

( 0 )

b) Wechsel

 0,00 

 0,00 

 0 

 darunter: bei der Deutschen Bundesbank

 refinanzierbar

 0,00 

( 0 )

3.

Forderungen an Kreditinstitute

a) täglich fällig

 13.536.165,90 

 15.170 

b) andere Forderungen

 20.063.560,27 

 33.599.726,17 

 15.683 

4.

Forderungen an Kunden

 267.471.904,41 

 267.889 

darunter:

durch Grundpfandrechte gesichert

 103.392.092,10 

( 93.273 )

Kommunalkredite

 21.375.757,35 

( 19.993 )

5.

Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere

a) Geldmarktpapiere

 aa) von öffentlichen Emittenten

 0,00 

 0 

 darunter: beleihbar bei der Deutschen

 Bundesbank

 0,00 

( 0 )

 ab) von anderen Emittenten

 0,00 

 0,00 

 0 

 darunter: beleihbar bei der Deutschen

 Bundesbank

 0,00 

( 0 )

b) Anleihen und Schuldverschreibungen

 ba) von öffentlichen Emittenten

 10.286.257,53 

 11.386 

 darunter: beleihbar bei der Deutschen

 Bundesbank

 10.286.257,53 

( 9.861 )

 bb) von anderen Emittenten

 13.689.473,18 

 23.975.730,71 

 17.637 

 darunter: beleihbar bei der Deutschen

 Bundesbank

 10.684.329,49 

( 11.647 )

c) eigene Schuldverschreibungen

 0,00 

 23.975.730,71 

 0 

 Nennbetrag

 0,00 

( 0 )

6.

Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere

 21.662.820,70 

 21.331 

7.

Beteiligungen und Geschäftsguthaben bei Genossenschaften

a) Beteiligungen

 24.912.318,17 

 21.798 

 darunter:

 an Kreditinstituten

 211.634,21 

( 212 )

 an Finanzdienst-
leistungsinstituten

 0,00 

( 0 )

b) Geschäftsguthaben bei Genossenschaften

 37.894,85 

 24.950.213,02 

 37 

 darunter:

 bei Kreditgenossen-
schaften

 3.500,00 

( 4 )

 bei Finanzdienst-
leistungsinstituten

 0,00 

( 0 )

8.

Anteile an verbundenen Unternehmen

 0,00 

 0 

darunter:

an Kreditinstituten

 0,00 

( 0 )

an Finanzdienst-
leistungsinstituten

 0,00 

( 0 )

9.

Treuhandvermögen

 7.966,44 

 30 

darunter: Treuhandkredite

 7.966,44 

( 30 )

10.

Ausgleichsforderungen gegen die öffentliche Hand
einschließlich Schuldverschreibungen aus deren Umtausch

 0,00 

 0 

11.

Immaterielle Anlagewerte

 2.915,00 

 17 

12.

Sachanlagen

 5.677.148,28 

 6.059 

13.

Sonstige Vermögensgegenstände

 3.214.519,36 

 1.091 

14.

Rechnungsabgrenzungsposten

 596.700,42 

 561 

   Summe der Aktiva

 389.091.636,00 

 386.214 

Passivseite

Geschäftsjahr

 Vorjahr

EUR

EUR

EUR

EUR

 TEUR

1.

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten

a) täglich fällig

 0,00 

 5.001 

b) mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist

 34.174.492,91 

 34.174.492,91 

 42.687 

2.

Verbindlichkeiten gegenüber Kunden

a) Spareinlagen

 aa) mit vereinbarter Kündigungsfrist
von drei Monaten

 57.546.686,77 

 61.158 

 ab) mit vereinbarter Kündigungsfrist
von mehr als drei Monaten

 9.977.578,52 

 67.524.265,29 

 9.499 

b) andere Verbindlichkeiten

 ba) täglich fällig

 94.977.302,15 

 92.975 

 bb) mit vereinbarter Laufzeit
oder Kündigungsfrist


70.236.039,17


165.213.341,32


232.737.606,61


59.491

3.

Verbriefte Verbindlichkeiten

a) begebene Schuldverschreibungen

 64.304.548,68 

 64.902 

b) andere verbriefte Verbindlichkeiten

 0,00 

 64.304.548,68 

 0 

 darunter:

 Geldmarktpapiere

 0,00 

( 0 )

 eigene Akzepte und Solawechsel im Umlauf

 0,00 

( 0 )

4.

Treuhandverbindlichkeiten

 7.966,44 

 30 

darunter: Treuhandkredite

 7.966,44 

( 30 )

5.

Sonstige Verbindlichkeiten

 907.712,23 

 791 

6.

Rechnungsabgrenzungsposten

 391.595,81 

 425 

7.

Rückstellungen

a) Rückstellungen für Pensionen u. ähnliche Verpflichtungen

 4.583.874,24 

 3.711 

b) Steuerrückstellungen

 884.574,47 

 340 

c) andere Rückstellungen

 1.802.427,86 

 7.270.876,57 

 1.203 

8.

Sonderposten mit Rücklageanteil

 0,00 

 0 

9.

Nachrangige Verbindlichkeiten

 10.847.081,55 

 10.013 

10.

Genussrechtskapital

 4.000.000,00 

 4.000 

darunter: vor Ablauf von zwei Jahren fällig

 3.500.000,00 

( 0 )

11.

Fonds für allgemeine Bankrisiken

 11.000.000,00 

 7.000 

12.

Eigenkapital

a) Gezeichnetes Kapital

 4.443.204,92 

 4.478 

b) Kapitalrücklage

 0,00 

 0 

c) Ergebnisrücklagen

 ca) gesetzliche Rücklage

 3.700.000,00 

 3.600 

 cb) andere Ergebnisrücklagen

 14.500.000,00 

 18.200.000,00 

 14.100 

d) Bilanzgewinn

 806.550,28 

 23.449.755,20 

 810 

Summe der Passiva

 389.091.636,00 

 386.214 

1.

Eventualverbindlichkeiten

a) Eventualverbindlichkeiten aus weiter-
gegebenen abgerechneten Wechseln

 0,00 

 0 

b) Verbindlichkeiten aus Bürgschaften und Gewährleistungsverträgen

 9.768.633,71 

 16.866 

c) Haftung aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten

 0,00 

 9.768.633,71 

 0 

2.

Andere Verpflichtungen

a) Rücknahmeverpflichtungen aus
unechten Pensionsgeschäften

 0,00 

 0 

b) Platzierungs- u. Übernahmeverpflichtungen

 0,00 

 0 

c) Unwiderrufliche Kreditzusagen

 18.518.484,43 

 18.518.484,43 

 12.797 

 darunter: Lieferverpflichtungen

 aus zinsbezogenen Termingeschäften

 0,00 

( 0 )

Gewinn- und Verlustrechnung



Geschäftsjahr

 Vorjahr

EUR

EUR

EUR

EUR

 TEUR

1.

Zinserträge aus

a) Kredit- und Geldmarktgeschäften

 16.183.301,39 

 16.632 

b) festverzinslichen Wertpapieren und Schuldbuchforderungen

 1.836.757,38 

 18.020.058,77 

 2.550 

2.

Zinsaufwendungen

 8.276.524,71 

 9.743.534,06 

 8.567 

3.

Laufende Erträge aus

a) Aktien und anderen nicht festverzinslichen Wertpapieren

 735.109,28 

 701 

b) Beteiligungen und Geschäftsguthaben bei Genossenschaften

 405.089,94 

 261 

c) Anteilen an verbundenen Unternehmen

 0,00 

 1.140.199,22 

 0 

4.

Erträge aus Gewinngemeinschaften, Gewinnabführungs-
oder Teilgewinnabführungsverträgen

 0,00 

 0 

5.

Provisionserträge

 3.827.408,73 

 3.604 

6.

Provisionsaufwendungen

 399.612,87 

 3.427.795,86 

 384 

7.

Nettoertrag aus Finanzgeschäften

 0,00 

 1 

8.

Sonstige betriebliche Erträge

 2.778.618,26 

 133 

9.

Erträge aus der Auflösung von Sonderposten mit Rücklageanteil

 0,00 

 0 

10.

Allgemeine Verwaltungsaufwendungen

a) Personalaufwand

 aa) Löhne und Gehälter

 4.850.960,99 

 5.037 

 ab) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung

 2.903.974,79 

 7.754.935,78 

 1.719 

  darunter: für Altersversorgung

 2.045.420,73 

( 845 )

b) andere Verwaltungsaufwendungen

 2.897.993,25 

 10.652.929,03 

 3.371 

11.

Abschreibungen und Wertberichtigungen auf
immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen

 610.388,91 

 746 

12.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

 276.566,63 

 54 

13.

Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen und bestimmte Wertpapiere sowie Zuführungen
zu Rückstellungen im Kreditgeschäft

 2.560.242,28 

 5.217 

14.

Erträge aus Zuschreibungen zu Forderungen und bestimmten Wertpapieren sowie aus der Auflösung
von Rückstellungen im Kreditgeschäft

 0,00 

 -2.560.242,28 

 0 

15.

Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Beteiligungen,
Anteile an verbundenen Unternehmen und wie
Anlagevermögen behandelte Wertpapiere

 0,00 

 0 

16.

Erträge aus Zuschreibungen zu Beteiligungen, Anteilen an
verbundenen Unternehmen und wie Anlagevermögen
behandelten Wertpapieren

 3.039.427,91 

 3.039.427,91 

 5.554 

17.

Aufwendungen aus Verlustübernahme

 0,00 

 0 

18.

Einstellungen in Sonderposten mit Rücklageanteil

 0,00 

 0 

19.

Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit

 6.029.448,46 

 4.341 

20.

Außerordentliche Erträge

 0,00 

 0 

21.

Außerordentliche Aufwendungen

 0,00 

 0 

22.

Außerordentliches Ergebnis

 0,00 

( 0 )

23.

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

 1.225.262,94 

 1.039 

24.

Sonstige Steuern, soweit nicht unter Posten 12 ausgewiesen

 18.277,37 

 1.243.540,31 

 23 

24a.

Einstellungen in Fonds für allgemeine Bankrisiken

 4.000.000,00 

 2.500 

25.

Jahresüberschuss

 785.908,15 

 779 

26.

Gewinnvortrag aus dem Vorjahr

 20.642,13 

 31 

 806.550,28 

 810 

27.

Entnahmen aus Ergebnisrücklagen

a) aus der gesetzlichen Rücklage

 0,00 

 0 

b) aus anderen Ergebnisrücklagen

 0,00 

 0,00 

 0 

 806.550,28 

 810 

28.

Einstellungen in Ergebnisrücklagen

a) in die gesetzliche Rücklage

 0,00 

 0 

b) in andere Ergebnisrücklagen

 0,00 

 0,00 

 0 

29.

Bilanzgewinn

 806.550,28 

 810 

Anhang



A. Allgemeine Angaben

In der Gliederung der Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung ergaben sich gegenüber dem Vorjahr keine Änderungen.

B. Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Von der Möglichkeit der Verrechnung des Aufwandsposten 13 mit dem Ertragsposten 14 lt. §32 RechKredV und des Aufwandspostens 15 mit dem Ertragsposten 16 lt. §33 RechKredV haben wir Gebrauch gemacht.
Die Vermögensgegenstände der Barreserve (ausgenommen Sortenbestand), die Forderungen an Kreditinstitute sowie die sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennwert bzw. den Anschaffungskosten und soweit erforderlich mit dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet.
Die Forderungen an Kunden wurden mit dem Nennwert angesetzt. Unterschiedsbeträge zwischen dem höheren Nennwert und dem Auszahlungsbetrag sind in den passiven Rechnungsabgrenzungsposten und Unterschiedsbeträge zwischen dem höheren Auszahlungsbetrag und dem Nennwert in den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten enthalten. Diese Unterschiedsbeträge werden grundsätzlich planmäßig, und zwar zinsanteilig aufgelöst.

Die den Forderungen an Kunden anhaftenden Bonitätsrisiken haben wir durch Bildung von Einzelwertberichtigungen und unversteuerten Pauschalwertberichtigungen in ausreichendem Umfang abgedeckt. Die Ermittlung der unversteuerten Pauschalwertberichtigungen erfolgte entsprechend den steuerlichen Vorschriften (Schreibens des BMF vom 10. Januar 1994) auf der Grundlage der Verlustmethode.

Zur Sicherung gegen besondere Risiken im Kreditgeschäft bestehen darüber hinaus Vorsorgereserven gemäß § 340f HGB, die von den Kundenforderungen abgesetzt wurden.
Die wie Umlaufvermögen behandelten festverzinslichen Wertpapiere, Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere haben wir nach dem strengen Niederstwertprinzip bewertet. Darüber hinaus wurden Vorsorgereserven gemäß § 340f HGB bei dem Posten "Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapieren" abgesetzt.

Die wie Anlagevermögen behandelten Schuldverschreibungen sind nach dem strengen Niederstwertprinzip bewertet. Anschaffungskosten über pari wurden im Geschäftsjahr durch Abschreibungen an den niedrigeren Einlösungskurs angepasst.

Da die Wertpapiere im Girosammeldepot verwahrt werden, werden die Anschaffungskosten bei gleicher Wertpapiergattung nach der Durchschnittsmethode ermittelt.

Schuldverschreibungen deren Verzinsung bzw. Tilgung zum Nennwert vom Nichteintritt eines Kreditereignisses bei einem Referenzaktivum abhängt (Credit Linked Notes), wurden nach dem Grundsatz der Wesentlichkeit als einheitlicher Vermögensgegenstand bilanziert und bewertet.

Die weiteren entsprechend IDW RH BFA 1.003 als strukturierte Produkte bezeichneten Vermögensgegenstände wurden, da sie lediglich ein Zinsänderungs- und Emittentenrisiko enthalten, als einheitlicher Vermögensgegenstand bilanziert und bewertet.

Zinsansprüche aus Genussrechten, die das Geschäftsjahr betreffen und im folgenden Jahr fällig sind, wurden in der Bilanz unter dem Posten "Aktien und nicht festverzinsliche Wertpapiere" aktiviert und im Ergebnis phasengleich vereinnahmt.
Die Beteiligungen und Geschäftsguthaben bei Genossenschaften wurden mit den Anschaffungskosten angesetzt. Die Ermittlung der Anschaffungskosten der Beteiligung an der Erste BadGen Beteiligungs GmbH & Co. KG Karlsruhe und an der FAG Beteiligungs GmbH & Co. KG Karlsruhe erfolgte nach Tauschgrundsätzen mit Gewinnrealisierung.
Die Bewertung der Sachanlagen und der immateriellen Anlagewerte erfolgte zu den Anschaffungskosten und, soweit abnutzbar, vermindert um planmäßige Abschreibungen.

Den planmäßigen Abschreibungen liegen die der geschätzten Nutzungsdauer entsprechenden Abschreibungssätze zugrunde, die auch steuerlich geltend gemacht werden. Erhöhte Absetzungen für Abnutzung nach dem Steuerrecht werden in Anspruch genommen.

Sachanlagen wurden im Anschaffungsjahr pro rata temporis abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter wurden im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben.
Unterschiedsbeträge zwischen dem Rückzahlungsbetrag einer Verbindlichkeit und dem niedrigeren Ausgabebetrag haben wir in den Aktiven Rechnungsabgrenzungsposten eingestellt. Der Unterschiedsbetrag wird planmäßig auf die Laufzeit der Verbindlichkeit verteilt.
Die Passivierung der Verbindlichkeiten erfolgte zum jeweiligen Rückzahlungsbetrag. Der Belastung aus Einlagen mit steigender Verzinsung und für Zuschläge sowie sonstige über den Zins hinausgehende Vorteile für Einlagen wurde durch Rückstellungsbildung in angemessenem Umfang Rechnung getragen.
Pensionsrückstellungen für unmittelbare Verpflichtungen sind entsprechend einem versicherungsmathematischen Gutachten (Grundlage Heubeck Richttafeln 2005G) in vollem Umfang und mit einem Zinssatz von 4,0% (Vorjahr 6,0%) passiviert.

Durch die Absenkung des Rechnungszinsfußes ergab sich eine um TEUR810 höhere Zuweisung.

Die Steuerrückstellungen und andere Rückstellungen sind in Höhe der voraussichtlichen Inanspruchnahme nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung gebildet.
Eventualverbindlichkeiten wurden mit dem Nennbetrag abzüglich erforderlicher Risikovorsorge angesetzt.
Die zur Absicherung von Zinsänderungsrisiken abgeschlossenen Zinssicherungsgeschäfte (Caps - eigene Geschäfte) wurden nicht gesondert bewertet. Aktivierte Cap-Prämien wurden auf die Laufzeit verteilt und in Posten Aktiva 14 ausgewiesen.

Das Zinsoptionsgeschäft (Collar) wurde im Rahmen der Absicherung einer eigenen Inhaberschuldverschreibung getrennt bewertet. Die Bewertungsergebnisse sowie die sonstigen Erfolge aus den übrigen Sicherungsgeschäften und den dazugehörigen Grundgeschäften wurden in der GuV-Rechnung einheitlich behandelt.
Währungsguthaben und Währungsverbindlichkeiten sowie am Bilanzstichtag nicht abgewickelte Kassageschäfte haben wir gemäß §340hAbs.1HGB mit dem Kassakurs und Sortenbestände mit den von der Zentralbank mitgeteilten Sortenkursen am Bilanzstichtag umgerechnet.

Die sich aus der Umrechnung ergebenden Aufwendungen wurden in der Gewinn- und Verlustrechnung berücksichtigt.

Die nicht vereinnahmten Erträge aus der Währungsumrechnung wurden als Sonderposten aus der Währungsumrechnung in dem Passivposten "Sonstige Verbindlichkeiten" ausgewiesen.

C. Entwicklung des Anlagevermögens 2006

(volle EUR)

Anschaffungs-/ Herstellungs-
kosten

Zugänge

Zuschreibung

(a)

(b)

Umbuchungen
Abgänge

(a)
(b)

Abschreibungen (kumuliert)

Buchwerte am Bilanzstichtag

Abschreibungen Geschäftsjahr

des Geschäftsjahres

 EUR 

 EUR 

 EUR 

 EUR 

 EUR 

 EUR 

Immaterielle

 256.595 

 0 

(a)

 0 

(a)

 251.502 

 2.915 

 13.726 

Anlagewerte

 0 

(b)

 2.178 

(b)

Sachanlagen

a) Grundstücke und

 12.423.502 

 0 

(a)

 0 

(a)

 7.287.171 

 4.960.881 

 354.996 

 Gebäude

 0 

(b)

 175.450 

(b)

b) Betriebs- und

 Geschäftsaus-

 4.299.237 

 274.487 

(a)

 0 

(a)

 3.459.119 

 716.267 

 241.667 

 stattung

 0 

(b)

 398.338 

(b)

 

 

 

 

 

 

a

 16.979.334 

 274.487 

(a)

 0 

(a)

 10.997.792 

 5.680.063 

 610.389 

 0 

(b)

 575.966 

(b)

Anschaffungs-
kosten

Veränderungen (saldiert)

 

Buchwerte am Bilanzstichtag

 EUR 

 EUR 

 EUR 

Wertpapiere des

 9.842.332 

 -2.857.532 

 6.984.800 

Anlagevermögens

Beteiligungen und

 21.834.606 

 3.115.607 

 24.950.213 

Geschäftsguthaben

bei Genossenschaften

 

 

 

b

 31.676.938 

 258.075 

 31.935.013 

Summe a und b

 48.656.272 

 37.615.076 


In den Veränderungen des Postens "Beteiligungen und Geschäftsguthaben bei Genossenschaften" sind TEUR 3.138 aus der gewinnrealisierenden Einbringung von KG-Anteilen der DZ Beteiligungs Aktiengesellschaft & Co. KG Karlsruhe in die Erste BadGen Beteiligungs GmbH & Co. KG Karlsruhe sowie von Aktien der FIDUCIA IT AG in die FAG Beteiligungs GmbH & Co. KG Karlsruhe, nach Tauschgrundsätzen enthalten.

D. Erläuterungen zur Bilanz

In den Forderungen an Kreditinstitute sind EUR32.287.784 Forderungen an die zuständige genossenschaftliche Zentralbank enthalten.
Die in der Bilanz ausgewiesenen Forderungen haben folgende Restlaufzeiten:

bis
3 Monate

 EUR 

mehr als
3 Monate
bis ein Jahr

 EUR 

mehr als
ein Jahr
bis 5 Jahre

 EUR 

mehr als
5 Jahre

 EUR 

Andere Forderungen an Kreditinstitute (A 3b)
(ohne Bausparguthaben)

 4.563.560 

 0 

 15.500.000 

 0 

Forderungen an
Kunden (A 4)

 22.206.574 

 16.063.757 

 59.945.562 

 147.057.539 

In den Forderungen an Kunden (A 4) sind EUR22.198.472 Forderungen mit unbestimmter Laufzeit enthalten.

Von den in der Bilanz ausgewiesenen Schuldverschreibungen und anderen festverzinslichen Wertpapieren (A 5) werden im auf den Bilanzstichtag folgenden Geschäftsjahr EUR5.072.360 fällig.
In den Forderungen sind folgende Beträge enthalten, die auch Forderungen an Beteiligungsunternehmen sind:

     Forderungen an

Beteiligungsunternehmen

Geschäftsjahr

 EUR 

Vorjahr

 EUR 

Forderungen an
Kreditinstitute (A 3)

 32.363.593 

 29.671.101 

Forderungen an
Kunden (A 4)

 9.700 

 9.700 

Schuldverschreibungen und andere festverzins-
liche Wertpapiere (A 5)

 2.002.330 

 7.447.589 

In folgenden Posten sind enthalten:

börsenfähig

davon:

börsennotiert

nicht
börsennotiert

nicht mit dem Niederstwert bewertete börsenfähige Wertpapiere

 EUR 

 EUR 

 EUR 

 EUR 

Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere (A5)

 23.975.731 

 22.972.917 

 1.002.814 

 0 

Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere (A6)

 14.282.636 

 9.054.629 

 5.228.007 

 0 

In den Bilanzposten "Treuhandvermögen" und "Treuhandverbindlichkeiten" sind ausschließlich Kredite ausgewiesen, die wir im eigenen Namen für fremde Rechnung halten. Die Treuhandverbindlichkeiten bestehen ausschließlich gegenüber Kreditinstituten.
Im Aktivposten "Sachanlagen" sind Grundstücke und Bauten, die wir im Rahmen eigener Tätigkeit nutzen, in Höhe von EUR4.662.722 und Betriebs- und Geschäftsausstattungen in Höhe von EUR716.267 enthalten.
In dem Posten "Sonstige Vermögensgegenstände" sind folgende wesentliche Einzelbeträge enthalten:

31.12.2006

 EUR 

Forderung an das Finanzamt aus Körperschaftsteuerguthaben

 2.374.350 

Zur Rettung von Forderungen erworbene Grundstücke und Gebäude

 409.000 

Im aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Unterschiedsbeträge zwischen dem Ausgabebetrag und dem höheren Rückzahlungsbetrag von Verbindlichkeiten in Höhe von EUR491.524 (Vorjahr EUR374.151) enthalten.
Soweit bei Kreditgewährungen der Nennbetrag der Kredite unter dem Auszahlungsbetrag lag, wurde der Unterschiedsbetrag in den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten eingestellt. Der Unterschiedsbetrag belief sich am Bilanzstichtag auf EUR16.566 (Vorjahr EUR24.768).
In folgendem Posten sind Vermögensgegenstände für die eine Nachrangklausel besteht, enthalten:

Geschäftsjahr

Vorjahr

 EUR 

 EUR 

 Aktien und andere festverzinsliche Wertpapiere (A 6)

 9.093.339 

 9.093.339 

In den Vermögensgegenständen sind Fremdwährungsposten im Gegenwert von EUR48.998 enthalten.
In den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind EUR29.880.096 Verbindlichkeiten gegenüber der zuständigen genossenschaftlichen Zentralbank enthalten.
Die in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten weisen folgende Restlaufzeiten auf:

bis
3 Monate

 EUR 

mehr als
3 Monate
bis ein Jahr

 EUR 

mehr als
ein Jahr
bis 5 Jahre

 EUR 

mehr als
5 Jahre

 EUR 

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist (P1b)

 396.651 

 9.570.918 

 12.792.809 

 11.414.115 

Spareinlagen mit vereinbarter Kündigungsfrist von mehr als drei Monaten (P2ab)

 893.902 

 6.046.441 

 2.610.048 

 427.188 

Andere Verbindlichkeiten gegenüber Kunden mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist (P2bb)

 34.595.274 

 595.892 

 18.990.336 

 16.054.537 

Von den begebenen Schuldverschreibungen (P 3a) werden im auf den Bilanzstichtag folgenden Jahr EUR14.168.549 fällig.

Im Posten "Sonstige Verbindlichkeiten" sind folgende wesentliche Einzelbeträge enthalten:

31.12.2006

 EUR 

Steuerverbindlichkeiten

 383.927 

Ausschüttungen auf Genussrechtskapital

 183.875 

Im passiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Disagiobeträge, die bei der Ausreichung von Forderungen in Abzug gebracht wurden, im Gesamtbetrag von EUR233.982 (Vorjahr EUR195.642) enthalten.
Rückstellungen wurden zulässigerweise nicht gebildet für mittelbare Verpflichtungen aus Pensionszusagen in Höhe von EUR1.558.711 (Vorjahr 1.071.733). Die mittelbaren Pensionsverpflichtungen wurden auf der Grundlage eines versicherungsmathematischen Gutachtens (Heubeck Richttafeln 2005 G) mit einem Zinssatz von 4,0 % (Vorjahr 6,0 %) ermittelt.
Von den Steuerrückstellungen entfallen unverändert EUR130.000 auf latente Steuern nach §274Abs.1HGB.
Zu den nachrangigen Verbindlichkeiten (Passivposten 9) ergeben sich folgende Angaben:

Im Geschäftsjahr fielen Aufwendungen für nachrangige Verbindlichkeiten in Höhe von EUR486.682 an.

Mittelaufnahmen, die 10 % des Gesamtbetrages der nachrangigen Verbindlichkeiten übersteigen, erfolgen zu folgenden Bedingungen:


Betrag EUR

Zinssatz
in %


Fälligkeit

 2.000.000 

3,638* 

01.09.2008

 1.300.000 

5,14 

30.11.2009

 2.000.000 

3,00 

01.06.2011

 1.915.000 

3,25 

01.02.2012

* Variable Verzinsung, Mindestzins 3,00 % p.a. und Höchstzins 4,00 % p.a.

Eine vorzeitige Rückzahlungsverpflichtung ist ausgeschlossen. Die Verbindlichkeiten sind im Falle des Insolvenzverfahrens oder der Liquidation der Bank erst nach Befriedigung aller nicht nachrangigen Gläubiger zurückzuzahlen. Eine Umwandlung in andere Eigenkapitalformen ist nicht möglich.

Für die weiteren nachrangigen Verbindlichkeiten gelten die folgenden wesentlichen Bedingungen:
Die mit den Gläubigern der nachrangigen Verbindlichkeiten getroffenen Nachrangabreden entsprechen §10 Abs.5a Nr.1 und 3 KWG. Die Restlaufzeit der nachrangigen Verbindlichkeiten liegt zwischen einem Tag und 7Jahren. Diese nachrangigen Verbindlichkeiten sind mit Zinssätzen von 4,00% bis 6,25% ausgestattet.

In den nachstehenden Verbindlichkeiten sind folgende Beträge enthalten, die auch Verbindlichkeiten gegenüber Beteiligungsunternehmen sind:

Verbindlichkeiten gegenüber

Beteiligungsunternehmen

Geschäftsjahr

 EUR 

Vorjahr

 EUR 

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (P1)

 33.548.280 

 41.825.279 

Verbindlichkeiten gegenüber Kunden (P2)

 3.490 

 770.452 

In den Schulden sind Fremdwährungsposten im Gegenwert von EUR8.648.473 enthalten.
Die unter Passivposten 12a "Gezeichnetes Kapital" ausgewiesenen Geschäftsguthaben gliedern sich wie folgt:

 EUR 

Geschäftsguthaben

a) der verbleibenden Mitglieder

 4.354.485 

b) der ausscheidenden Mitglieder

 87.970 

c) aus gekündigten Geschäftsanteilen

 750 

Rückständige fällige Pflichteinzahlungen auf Geschäftsanteile

EUR

 11.195 

Die Ergebnisrücklagen (P 12c) haben sich wie folgt entwickelt:

 Gesetzliche Rücklage 

 andere Ergebnisrücklagen 

 EUR 

 EUR 

Stand 01.01.2006

 3.600.000 

 14.100.000 

Einstellungen

aus Bilanzgewinn des Vorjahres

 100.000 

 400.000 

Stand 31.12.2006

 3.700.000 

 14.500.000 

Dem haftenden Eigenkapital können mit Feststellung dieses Jahresabschlusses, nach der bis zum 31. Dezember 2006 gültigen Gesetzeslage, nicht realisierte Reserven i.S.v. §10 Abs.2b Satz1 Nr. 7KWG in Höhe von EUR381.696 nach den Zahlen der Jahresbilanz zugerechnet werden.

Unter Berücksichtigung des erhöhten Anrechnungssatzes für Wertpapiere ab dem 1. Januar 2007 beträgt der Zurechnungsbetrag nach den Zahlen der Jahresbilanz EUR 490.753.
In der nachfolgenden Tabelle sind die am Bilanzstichtag noch nicht abgewickelten Derivatgeschäfte zusammengefasst. Neben der Gliederung nach Produktgruppen wird die Fälligkeitsstruktur auf Basis der Nominalbeträge angegeben. Die Adressenrisiken sind als Kreditrisikoäquivalente entsprechend den Eigenkapitalvorschriften des KWG-Grundsatzes I angegeben.

Volumen im Derivategeschäft (Angaben in TEUR)     

Nominalbetrag
Restlaufzeit

beizulegender Zeitwert
negativ (-)

Adressen-risiko

 <= 1 Jahr 

 1-5 Jahre 

 > 5 Jahre 

 Summe 

  

  

Zinsbezogene Geschäfte

OTC Produkte

Zinsoptionen - Käufe (CAPs)

 10.000 

 10.000 

 0 

 20.000 

 4 

 54 

Strukturierte eigene Inhaberschuldverschreibungen (Collar)

 0 

 2.000 

 0 

 2.000 

 6 

 16 

Die beizulegenden Zeitwerte wurden wie folgt ermittelt:

Für die Wertermittlung der Optionen werden Optionspreismodelle eingesetzt. Deren Einsatz erfolgt auf der Basis der allgemein anerkannten grundlegenden Annahmen.

Danach bestimmt sich der Wert einer Option insbesondere nach dem Wert des zugrunde liegenden Basisobjekts und dessen Volatilität, dem vereinbarten Basispreis, Basiszinssatz oder Basisindex, dem risikolosen fristenadäquaten Zinssatz sowie der Restlaufzeit des Kontraktes.

Zum Bilanzstichtag bestehen desweiteren strukturierte Produkte mit derivaten Bestandteilen in den Posten Aktiva 5 und 6, die im Rahmen IDW RH BFA 1.003 einheitlich bilanziert wurden.

Von den Verbindlichkeiten und Eventualverbindlichkeiten sind durch Übertragung von Vermögensgegenständen gesichert:

Passivposten

Gesamtbetrag der als Sicherheit übertragenen Vermögenswerte

  in EUR 

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (P 1)

 17.205.495 

Verbindlichkeiten gegenüber Kunden (P 2)

 13.556.459 

E. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Provisionserträge aus für Dritte erbrachte Dienstleistungen für Verwaltung und Vermittlung, insbesondere für die Immobilienvermittlung, Vermittlung von Bausparverträgen sowie die Vermittlung von Versicherungen nehmen in der Ertragsrechnung einen festen Bestandteil ein.
In den Sonstigen betrieblichen Erträgen (GuV-Posten 8) ist mit TEUR2.374 der abgezinste Anspruch auf Auszahlung (ab 2008) des vorhandenen Körperschaftsteuerguthabens zum 31. Dezember 2006 gegenüber dem Finanzamt enthalten. Der Ertrag wurde in voller Höhe dem Fonds für allgemeine Bankrisiken gemäß § 340g HGB (über GuV-Posten 24a) zugeführt.
Im GuV-Posten 16 sind Erträge in Höhe von TEUR3.138 aus der Gewinnrealisierung im Zuge des Tausches von Beteiligungen (vgl. C) enthalten. Diese Erträge wurden vollständig zur Stärkung der Vorsorgereserven gemäß § 340f HGB (in GuV-Posten 13 enthalten) sowie des Fonds für allgemeine Bankrisiken gemäß § 340g HGB (über GuV-Posten 24a) verwendet.
Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag entfallen unter Berücksichtigung der Abweichung im steuerlichen Ergebnis in voller Höhe auf das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit.

F. Sonstige Angaben

Auf die Angabe der Gesamtbezüge (§ 285 Satz 1 Nr. 9 Buchstabe a und b HGB) wurde gemäß §286 Abs.4 HGB verzichtet.
Für frühere Mitglieder des Vorstands und deren Hinterbliebenen bestehen zum 31.12.2006 Pensionsrückstellungen in Höhe von EUR2.787.432.
Die Forderungen an und aus eingegangenen Haftungsverhältnissen betrugen für Mitglieder des Aufsichtsrates EUR221.929.
Nicht in der Bilanz ausgewiesene oder vermerkte Verpflichtungen bestehen in Form einer möglichen Leistungsverpflichtung in Höhe von EUR904.992 gegenüber dem Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken e.V. aus der Zugehörigkeit zum Garantieverbund durch Abgabe einer Garantieerklärung.
Die Zahl der 2006 durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer betrug:   

 Vollzeitbeschäftigte 

 Teilzeitbeschäftigte 

Prokuristen

 3 

 0 

Sonstige kaufmännische Mitarbeiter

 80 

 9 

Gewerbliche Mitarbeiter

 1 

 6 

 84 

 15 

Außerdem wurden durchschnittlich 9 Auszubildende beschäftigt.

Mitgliederbewegung

Zahl der Mitglieder

  

Anzahl der

 Geschäftsanteile 

Haftsummen

 EUR 

Anfang

2006

 13.372 

 88.203 

 4.410.150 

Zugang

2006

 464 

 2.109 

 105.450 

Abgang

2006

 461 

 3.003 

 150.150 

Ende

2006

 13.375 

 87.309 

 4.365.450 

Die Geschäftsguthaben der verbleibenden Mitglieder
haben sich im Geschäftsjahr vermindert um

EUR

 41.752 

Die Haftsummen haben sich im Geschäftsjahr vermindert um

EUR

 44.700 

Höhe des Geschäftsanteils

EUR

 50 

Höhe der Haftsumme

EUR

 50 

Der Name und die Anschrift des zuständigen Prüfungsverbandes lauten:

Badischer Genossenschaftsverband e. V.
Lauterbergstraße 1
76137 Karlsruhe

Mitglieder des Vorstandes       

Knobloch, Wolfgang, Geschäftsleiter

Zenz, Josef, Geschäftsleiter

Mitglieder des Aufsichtsrates       

Niebel, Karl-Peter, - Vorsitzender - , Bankkaufmann, geschäftsführender Gesellschafter der Fa. Pantarol Metallschutz GmbH & Co.

Hartmann, Ute, - stellvertretende Vorsitzende - , Steuerberaterin und Rechtsanwältin

Herrmann, Jürgen, Geschäftsführer der Herrmann Sanitär-Heizung-Blechnerei GmbH

Morlock, Jürgen, Geschäftsführer der AW & M Irmgard Morlock Agentur für Werbung und Marketing

Spoth-Jaki, Margit, Diplom-Supervisorin

Karlsruhe, 19. März 2007

Volksbank Durlach eG

Der Vorstand

Knobloch Zenz

Bestätigungsvermerk des Prüfungsverbandes



Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Volksbank Durlach eG, Karlsruhe-Durlach, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2006 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Genossenschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach §53 Abs.2 GenG, §§340k und 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Genossenschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Genossenschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Genossenschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Karlsruhe, 25. April 2007

Badischer Genossenschaftsverband e. V.

i.V. Wilhelmy i.V. Günther-Schmidt

Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüfer

Dieser Jahresabschluss wurde gemäß § 48 GenG in der Vertreterversammlung am 22.05.2007 festgestellt und die Ergebnisverwendung wie vorgeschlagen beschlossen.

Lagebericht



I. Geschäftsverlauf

1. Entwicklung der Gesamtwirtschaft und der Kreditgenossenschaften

Die deutsche Wirtschaft ist 2006 real um 2,7% gewachsen und damit so stark wie seit dem Boomjahr 2000 nicht mehr. Das Wachstum lag damit deutlich höher als das langfristige Produktionspotential von knapp 1,5%. Nach einer längeren Phase der Stagnation hat sich das für Deutschland klassische Konjunkturmuster wieder durchgesetzt. Ausgehend von den Exporten zogen - wenn auch mit Verzögerung - die Investitionen und der private Konsum an. Die Folge: Die Situation am Arbeitsmarkt begann sich zu verbessern. Getragen wurde das Wirtschaftswachstum von der Binnen- wie von der Außenwirtschaft. Anders als in den beiden zurückliegenden Jahren lieferte die inländische Verwendung mit 1,5 Prozentpunkten sogar einen größeren Beitrag zum Wachstum des Bruttoinlandsprodukts als der Außenbeitrag mit 1,1 Prozentpunkten. Zu der inländischen Verwendung trugen mit 1,0 Prozentpunkten vor allem die Bruttoanlageinvestitionen bei. Die ungebrochene Nachfrage aus dem Ausland sorgte dafür, dass Deutschland auch 2006 erneut Exportweltmeister wurde.

Die badischen Volksbanken und Raiffeisenbanken (VR-Banken) haben sich 2006 erneut gut im Markt behauptet und blicken insgesamt zufrieden auf das abgelaufene Geschäftsjahr zurück. Die seit zwei Jahren spürbare Erholung im Kreditgeschäft setzte sich dabei fort. So stieg das Kundenkreditvolumen um 2,2 Prozent auf 29,2 Milliarden Euro an; die Zuwächse wurden sowohl im Privat- wie auch im Firmenkundensegment erzielt. Nach dem verhaltenen Zuwachs im Vorjahr legten die gesamten Kundeneinlagen in 2006 mit 2,8% wieder deutlicher zu, das ist der höchste Wert seit 2001. Das Teilbetriebsergebnis im Bankgeschäft war wegen der aktuellen Zinsstrukturkurve rückläufig, jedoch legte das überdurchschnittliche Provisionsergebnis der badischen VR-Banken nochmals leicht zu.

2. Entwicklung der Volksbank Durlach eG

Berichtsjahr

2005

Veränderung

 TEUR 

 TEUR 

 TEUR 

 % 

Bilanzsumme

 389.092 

 386.214 

 2.878 

 0,7 

Außerbilanzielle Geschäfte *)

 50.287 

 51.792 

 -1.505 

 -2,9 

*)  Hierunter fallen die Posten unter dem Bilanzstrich 1 (Eventualverbindlichkeiten), 2 (Andere Verpflichtungen) und
Derivatgeschäfte.

Aktivgeschäft

Berichtsjahr

2005

Veränderung

 TEUR 

 TEUR 

 TEUR 

 % 

Kundenforderungen

 267.472 

 267.889 

 -417 

 -0,2 

Wertpapieranlagen

 45.639 

 50.354 

 -4.715 

 -9,4 

Forderungen an Banken

 33.600 

 30.854 

 2.746 

 8,9 

Passivgeschäft

Berichtsjahr

2005

Veränderung

 TEUR 

 TEUR 

 TEUR 

 % 

Bankrefinanzierungen

 34.174 

 47.688 

 -13.514 

 -28,3 

Spareinlagen

 67.524 

 70.657 

 -3.133 

 -4,4 

andere Einlagen

 165.213 

 152.466 

 12.747 

 8,4 

verbriefte Verbindlichkeiten

 64.305 

 64.902 

 -597 

 -0,9 

Nachrangverbindlichkeiten

 10.847 

 10.013 

 834 

 8,3 

Genussrechtskapital

 4.000 

 4.000 

 0 

 0,0 

Im abgelaufenen Geschäftsjahr stieg die Bilanzsumme um 2,9 Mio. EUR oder 0,7%. Die Entwicklung wurde im wesentlichen getragen durch den Zufluss bei den befristeten Einlagen sowie durch die Erhöhung unseres Eigenkapitals. Die Zuflüsse wurden auch zur weiteren Rückzahlung von nicht mehr benötigten Refinanzierungen bei Kreditinstituten verwendet.

Den Anteil der Kundenforderungen an der Bilanzsumme konnten wir mit 68,7% auf dem traditionell hohen Niveau unserer Bank ausweisen, sie haben sich gegenüber dem Vorjahr um 0,4 Mio. EUR auf 267,5 Mio. EUR verringert. Der in den letzten Jahren festzustellende Trend zu längerfristigen Krediten hat sich fortgesetzt. In den Fristigkeiten nach Restlaufzeiten haben sich die Forderungen mit einer Restlaufzeit von bis zu 5 Jahren um 8,2 Mio. EUR auf 120,4 Mio. EUR verringert und die Forderungen mit einer Restlaufzeit von über 5 Jahren um 7,8 Mio. EUR auf 147,1 Mio. EUR erhöht. Das Avalkreditgeschäft war im abgelaufenen Geschäftsjahr weiter rückläufig, dies ist im wesentlichen auf die Rückführung von Fremdwährungskrediten und weitere Umschuldung in EURO-Kredite zurückzuführen. Die Avalkredite haben sich um 7,1 Mio. EUR auf 9,8 Mio. EUR verringert.

Die Kundeneinlagen einschließlich der Inhaberschuldverschreibungen haben sich um 9,0 Mio. EUR oder 3,1% auf 297,0 Mio. EUR erhöht. Einen erfreulichen Zuwachs hatten wir bei den Sichteinlagen mit 2,0 Mio. EUR oder 2,2% auf nun nahezu 95,0 Mio. EUR und bei den Termineinlagen die um 10,7 Mio. EUR oder 18,1% auf 70,2 Mio. EUR. Bei den Spareinlagen konnten wir das Volumen nicht auf dem Niveau des Vorjahres halten und weisen hier zum Jahresende 67,5 Mio. EUR aus. Die Inhaberschuldverschreibungen verminderten sich um 0,6 Mio. EUR oder 0,9% auf 64,3 Mio. EUR. Hier konnten die hohen Fälligkeiten von 14,5 Mio. EUR nicht in vollem Umfang wieder angelegt werden. Der strukturelle Anteil der gesamten Kundeneinlagen hat sich weiter erhöht und liegt nun bei 76,3% (Vorjahr 74,6%) an der Bilanzsumme.

Dienstleistungsgeschäft

Berichtsjahr

2005

Veränderung

 TEUR 

 TEUR 

 TEUR 

 % 

Erträge aus Wertpapierdienstleistungs- und Depotgeschäften

 879 

 926 

 -47 

 -5,1 

Vermittlungserträge

 1.025 

 879 

 146 

 16,6 

Erträge aus Zahlungsverkehr

 1.503 

 1.314 

 189 

 14,4 

Im Dienstleistungsgeschäft standen der Zahlungsverkehr, die Wertpapierdienstleistungen sowie die Vermittlung von Versicherungs- und Bausparverträgen und Immobilien im Vordergrund unserer Geschäftstätigkeit. Die im letzten Jahr überdurchschnittlichen Erträge im Wertpapierdienstleistungsgeschäft konnten nicht ganz gehalten werden und verringerten sich leicht. Die Erträge aus dem Vermittlungsgeschäft und dem Zahlungsverkehr konnten im Gegenzug dazu deutlich erhöht werden.


Personal- und Sozialbereich

Im abgelaufenen Geschäftsjahr konnten wir das Bankgeschäft mit durchschnittlich 92 Beschäftigten (83 Vollzeit- und 9 Teilzeitkräfte) bewältigen. Für die Aus- und Weiterbildung unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben wir 392 Schulungstage aufgewendet. Im Durchschnitt befanden sich 9 junge Menschen in verschiedenen Berufsbildern des Finanzdienstleistungssektors in der Ausbildung.

Sonstige wichtige Vorgänge im Geschäftsjahr

Im Zuge der Einbringung von KG-Anteilen der DZ Beteiligungs Aktiengesellschaft & Co. KG Karlsruhe in die Erste BadGen Beteiligungs GmbH & Co. KG Karlsruhe und aus der Einbringung von Aktien der FIDUCIA IT AG in die FAG Beteiligungs GmbH & Co. KG Karlsruhe wurden Erträge in Höhe von TEUR 3.138 realisiert. Weiter wurde der abgezinste Anspruch auf Auszahlung (ab 2008) des vorhandenen Körperschaftsteuerguthabens in Höhe von TEUR 2.374 aktiviert. Die Erträge wurden vollständig zur Stärkung der Vorsorgereserven gemäß § 340f HGB sowie des Fonds für allgemeine Bankrisiken gemäß § 340g HGB verwendet.

II. Darstellung der Lage sowie der Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung der Volksbank Durlach eG

1. Gesamtbanksteuerung, Risikomanagement

In unserer Unternehmenskonzeption haben wir uns klar auf die Bedarfssituation unserer Mitglieder ausgerichtet und daraus eine langfristige Unternehmensplanung entwickelt, die eine dauerhafte Begleitung unserer Mitglieder in allen Finanzierungs- und Vermögensanlagefragen sicherstellt.

Mit Hilfe von Kennzahlen- und Limitsystemen planen und steuern wir die Entwicklung unseres Instituts. Der Begrenzung der Risiken aus unserer Geschäftstätigkeit messen wir besondere Bedeutung bei. Durch Funktionstrennungen in den Arbeitsabläufen und die Tätigkeit unserer funktionsfähigen Internen Revision haben wir die Zuverlässigkeit der Steuerungsinformationen aus der ordnungsgemäßen Geschäftsabwicklung sichergestellt.

Das Risikomanagement zur Früherkennung von Risiken ist vor dem Hintergrund wachsender Komplexität der Märkte im Bankgeschäft von großer Wichtigkeit. Wir verstehen dies als eine zentrale Aufgabe. Die hierfür zuständigen Organisationseinheiten berichten direkt dem Vorstand.

Im Management der Risiken unterscheiden wir zwischen Kredit-, Marktpreis-, Liquiditäts- und Betriebsrisiken, wobei die Kreditrisiken einen Schwerpunkt bilden. Das Kreditrisikomanagement, d. h. die Steuerung und Kontrolle der Kreditrisiken nach den Grundsätzen und Leitlinien für die Kreditpolitik des Vorstandes, ist im Bereich Marktservice Kredit angesiedelt. Daneben nimmt eine spezielle Kundenbetreuungsgruppe die intensive Betreuung problembehafteter Engagements sowie die Sicherheitenverwertung und Engagementabwicklung von gekündigten bzw. insolventen Krediten vor. Durch die konsequente Umsetzung der Kreditpolitik hat sich die Risikostruktur unserer Kredite im Berichtsjahr weiter verbessert. Zur Steuerung der Adressausfallrisiken werden anerkannte Ratingverfahren eingesetzt. Wir konnten die Aufwendungen für erkennbare Kreditrisiken deutlich reduzieren und die Vorsorgen für latente Risiken wesentlich erhöhen.

Für die Steuerung der Marktpreisrisiken ist der Bereich Rechnungswesen/Controlling verantwortlich. Mit Hilfe eines Limitsystems, dessen Kriterien strenger als die Vorschriften des KWG sind, werden die Marktpreisrisiken der Gesamtbank gesteuert.

Die Genossenschaft ist als Kreditinstitut, insbesondere aufgrund von bestehenden Inkongruenzen zwischen ihren aktiven und passiven Festzinspositionen, dem allgemeinen Zinsänderungsrisiko ausgesetzt. Die Zinsänderungsrisiken messen wir mit Hilfe dynamischer Zinselastizitätsbilanzen. Ausgehend von unseren Zinsprognosen werden die Auswirkungen hiervon abweichender Zinsentwicklungen auf das Jahresende ermittelt. Die ermittelten Werte werden im Rahmen der Gesamtbanksteuerung laufend überwacht.

Im Rahmen einer dynamischen Zinsrisikosteuerung auf Gesamtbankebene setzt die Genossenschaft verschiedene Zinssicherungsinstrumente ein. Hauptsächlich handelt es sich dabei um Macro-Hedge-Geschäfte mit Zinsbegrenzungsvereinbarungen. Wir halten im Rahmen unserer Steuerung die Risikopositionen gering.

Das Liquiditätsrisiko wird durch den aufsichtsrechtlichen Grundsatz II begrenzt und gesteuert.

Die Bank hat sich auch auf operationelle Risiken (z.B. Betriebsrisiken im EDV-Bereich, fehlerhafte Bearbeitungsvorgänge, Rechtsrisiken, Betrugs- und Diebstahlrisiken, allgemeine Geschäftsrisiken) einzustellen. Unser internes Kontrollsystem trägt dazu bei, die operationellen Risiken zu identifizieren und soweit möglich zu begrenzen. Den Betriebs- und Rechtsrisiken begegnen wir auch durch die Zusammenarbeit mit externen Dienstleistern (z.B. im EDV-Bereich oder im Bereich der Rechtsberatung). Versicherbare Gefahrenpotenziale haben wir durch Versicherungsverträge in banküblichem Umfang abgeschirmt. Um den Anforderungen aus "Basel II" bezüglich operationeller Risiken erfüllen zu können, haben wir unter anderem mit dem Aufbau einer Schadensfalldatenbank begonnen.

Die eingesetzten Verfahren zur Banksteuerung genügen den formalen Anforderungen und tragen dem Risikogehalt der getätigten Geschäfte angemessen Rechnung.

2. Vermögenslage

Das bilanzielle Eigenkapital sowie die Eigenmittelausstattung und Solvabilität gemäß §10 KWG stellen sich gegenüber dem Vorjahr wie folgt dar:

Eigenmittel, Solvabilität

Berichtsjahr

2005

Veränderung

 TEUR 

 TEUR 

 TEUR 

 % 

Eigenkapital laut Bilanz *)

 49.297 

 44.002 

 5.295 

 12,0 

Haftendes Eigenkapital

 33.947 

 35.315 

 -1.368 

 -3,9 

Eigenmittel

 33.947 

 35.315 

 -1.368 

 -3,9 

Solvabilitätskennziffer **)

 12,4  %

 12,5  %

*) Hierzu rechnen die Passivposten 9 (Nachrangige Verbindlichkeiten), 10 (Genussrechtskapital),
11 (Fonds für allgemeine Bankrisiken) und 12 (Eigenkapital).

**) Gesamtkennziffer gemäß Grundsatz I

Das bilanzielle Eigenkapital hat sich gegenüber dem Vorjahr deutlich erhöht. Die Erhöhung setzt sich aus der Zuführung zu den Rücklagen in Höhe von 0,5 Mio. EUR sowie aus der Neuaufnahme nachrangiger Verbindlichkeiten in Höhe von 0,8 Mio. EUR und der Zuführung zum Fonds für allgemeine Bankrisiken in Höhe von 4,0 Mio. EUR zusammen. Damit hat sich der Anteil des ausgewiesenen Eigenkapitals von 11,3% auf 12,7% erhöht. Es liegt damit unverändert auf einem überdurchschnittlichen Niveau im Vergleich zum Verbandsdurchschnitt. Unser Kernkapital beträgt zum Ende des Berichtsjahres 29,5 Mio. EUR, das sind 7,6% der Bilanzsumme.

Ein angemessenes haftendes Eigenkapital, auch als Bezugsgröße für eine Reihe von Aufsichtsnormen, bildet neben einer stets ausreichenden Liquidität die unverzichtbare Grundlage einer soliden Geschäftspolitik. Der von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht nach den Bestimmungen des KWG aufgestellte Grundsatz über die Eigenmittelausstattung wurde von uns im Geschäftsjahr 2006 jederzeit eingehalten. Nach Genehmigung des Jahresabschlusses 2006 durch die Vertreterversammlung wird sich das haftende Eigenkapital auf nahezu 40 Mio. EUR erhöhen.

Kundenforderungen

Struktur und räumlicher Umfang unseres Geschäftsgebietes ermöglichten uns weiterhin eine ausgewogene branchen- und größenmäßige Streuung unserer Ausleihungen.

Die durch die Vertreterversammlung festgesetzten Kredithöchstgrenzen für die einzelnen Kreditnehmer sowie die Kreditrichtlinien des KWG wurden während des gesamten Berichtszeitraumes mit einer Ausnahme eingehalten. Diese Ausnahme betrifft unsere Beteiligung an der DZ Beteiligungs AG & Co. KG Karlsruhe, für die zuvor die Zustimmung der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht eingeholt wurde.

Die Forderungen an unsere Kunden haben wir auch zum Jahresende 2006 wieder mit besonderer Vorsicht bewertet. Die für erkennbare bzw. latente Risiken in angemessener Höhe gebildeten Einzel- und Pauschalwertberichtigungen wurden von den entsprechenden Aktivposten abgesetzt.

Die Struktur der Kredite orientiert sich an der Risikotragfähigkeit der Bank. Einen Schwerpunkt bilden Kredite an Kunden im breit gestreuten Dienstleistungsbereich. Besondere größenstrukturbedingte Risiken können nicht ganz ausgeschlossen werden; bei den Kundengroßkrediten bestehen in Einzelfällen hohe Blankoanteile. Bei der Auswahl der Kreditnehmer achten wir auf hohe Qualität.

Durch unsere Liquiditätsplanung konnten wir allen vertretbaren und berechtigten Kreditwünschen unserer mittelständischen Kundschaft entsprechen.

Wertpapieranlagen

Die Wertpapieranlagen der Genossenschaft setzen sich wie folgt zusammen:

Wertpapieranlagen

Berichtsjahr

2005

Veränderung

 TEUR 

 TEUR 

 TEUR 

 % 

Anlagevermögen

 7.176 

 9.861 

 -2.685 

 -27,2 

Liquiditätsreserve

 38.462 

 40.493 

 -2.031 

 -5,0 

Die eigenen Anlagen in Wertpapieren betragen 11,7% (Vorjahr 13,0%) der Bilanzsumme. Der Anteil der festverzinslichen Wertpapiere am Gesamtbestand hat sich von 57,6% auf 52,5% verringert, während sich der Anteil der Investmentanteile, Genussrechte von 42,4% auf 47,5% gestiegen ist.

Die Wertpapiere des Anlagevermögens sowie der Liquiditätsreserve wurden nach dem strengen Niederstwertprinzip bewertet. Die Marktpreisrisiken bewegen sich innerhalb der von uns gesetzten Limite. Bestehende latente Bonitätsrisiken sind begrenzt und überschaubar. Zur Sicherung gegen latente Risiken haben wir bei den Wertpapieranlagen Vorsorgereserven gemäß § 340f HGB abgesetzt.

Die Durchschnittsverzinsung des Depot A wird sich im laufenden Jahr stabilisieren.

Derivatgeschäfte

Zum Bilanzstichtag bestehen Derivate in Höhe von 22 Mio. EUR. Es handelt sich hier um Zinsbegrenzungsvereinbarungen (Caps und Collar), die im Rahmen der Bilanzstruktursteuerung eingesetzt wurden. Derivate Geschäfte mit Kunden bestehen zur Zeit keine.

Zinsänderungsrisiko

Wir rechnen mit einem leicht erhöhten Zinsniveau, dies führt zu keiner wesentlichen Änderung der Ertragslage.

Währungsrisiko

Nicht gedeckte Währungsrisiken aus eigenen Positionen sowie aus dem Kundengeschäft bestehen nur in geringem Umfang und sind für die Ertragslage ohne Bedeutung.

Offene Währungspositionen werden durch Volumens- und Risikolimite begrenzt und im Rahmen der Marktpreisrisikosteuerung beurteilt und laufend überwacht.

Sonstige Risiken

Sonstige Risiken, die einen bemerkenswerten oder auch wesentlichen Einfluss auf die Lage der Bank und die kurzfristige Entwicklung haben können, bestehen nicht.

Mitgliedschaft in der Sicherungseinrichtung des BVR

Unsere Genossenschaft ist der Sicherungseinrichtung des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken e.V. angeschlossen, die aus dem Garantiefonds und dem Garantieverbund besteht.

3. Finanz- und Liquiditätslage

Die Zahlungsbereitschaft unserer Bank war in 2006 stets gegeben. Die zur Liquiditätsmessung vorgegebenen Grundsätze haben wir eingehalten. Refinanzierungsmöglichkeiten bei der Europäischen Zentralbank wurden nicht beansprucht. Den Mindestreserveverpflichtungen sind wir stets nachgekommen. Durch die gegebenen Strukturen ist eine künftige Gefährdung der Liquiditätslage derzeit nicht erkennbar.

4. Ertragslage

Die wesentlichen Erfolgskomponenten der Genossenschaft stellen sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt dar:

Erfolgskomponenten

Berichtsjahr

2005

Veränderung

 TEUR 

 TEUR 

 TEUR 

 % 

Zinsüberschuss 1)

 10.884 

 11.576 

 -692 

 -6,0 

Provisionsüberschuss 2)

 3.428 

 3.220 

 208 

 6,5 

Verwaltungsaufwendungen

a) Personalaufwendungen

 7.755 

 6.755 

 1.000 

 14,8 

b) andere Verwaltungsaufwendungen

 2.898 

 3.371 

 -473 

 -14,0 

Bewertungsergebnis 3)

 479 

 336 

 143 

 42,6 

Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit

 6.029 

 4.341 

 1.688 

 38,9 

Einstellung in Fonds für allgemeine Bankrisiken

 4.000 

 2.500 

 1.500 

 60,0 

Steueraufwand

 1.244 

 1.062 

 182 

 17,1 

Jahresüberschuss

 786 

 779 

 7 

 0,9 

1) GuV-Posten 1abzüglich GuV-Posten 2 zuzüglich GuV-Posten 3

2) GuV-Posten 5 abzüglich GuV-Posten 6

3) Saldo aus den GuV-Posten 13 bis 16

Der Zinsüberschuss einschließlich der Erträge aus Wertpapieren und Beteiligungen verringerte sich um 0,7 Mio. EUR oder 6,0% auf 10,9 Mio. EUR. Gründe hierfür sind die angespannten Marktverhältnisse im Kreditgeschäft sowie Fälligkeiten höherverzinslicher Positionen bei den eigenen Anlagen in Wertpapieren und den Kundenforderungen. Der Provisionsüberschuss konnte gegenüber dem Vorjahr wiederum gesteigert werden. Dieser Zuwachs beträgt 0,2 Mio. EUR oder 6,5% und entfällt im Wesentlichen auf das Vermittlungsgeschäft und auf den Zahlungsverkehr.

Die gestiegenen Personalaufwendungen sind auf die tariflichen Steigerungen sowie auf die erhöhte Zuführung zu den Pensionsrückstellungen durch den von 6,0% auf 4,0% reduzierten Rechnungszinsfuß und auf die Zuführung zu den Rückstellungen für Altersteilzeit zurückzuführen. Ohne Sonderfaktoren hat sich unser Personalaufwand weiter reduziert. Durch die weiter konsequent durchgeführte Budgetierung bei den anderen Verwaltungsaufwendungen konnten wir hier eine deutliche Reduzierung um 0,5 Mio. EUR oder 14,0% auf unter 2,9 Mio. EUR erreichen.

Das Bewertungsergebnis hat sich im Vergleich zum Vorjahr leicht erhöht. Die Belastung aus dem Kredit- und Wertpapiergeschäft ist jedoch weiter rückläufig. Die durch die Einbringung von KG-Anteilen der DZ Beteiligungs Aktiengesellschaft & Co. KG Karlsruhe in die Erste BadGen Beteiligungs GmbH & Co. KG Karlsruhe und der Einbringung von Aktien der FIDUCIA IT AG in die FAG Beteiligungs GmbH & Co. KG Karlsruhe entstandenen Erträge in Höhe von TEUR 3.138 wurden vollständig zur Stärkung der Vorsorgereserven gemäß § 340f HGB sowie des Fonds für allgemeine Bankrisiken gemäß § 340g HGB verwendet. Weiter wurden aus dem organischen Ergebnis Vorsorgereserven gebildet.

Die Steuern entfallen ausschließlich auf das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. Die Steuern haben sich aufgrund der Ergebnisentwicklung erhöht.

5. Zusammenfassende Beurteilung der Lage

Die Vermögens- und Finanzlage stellt sich nach wie vor bestens geordnet dar. Mit der Entwicklung der Ertragslage waren wir im Berichtsjahr sehr zufrieden.

Die Bank hat alle erkennbaren Risiken für den Bankbetrieb erfasst und bewertet. Durch Kontrollen ist sichergestellt, dass sich nennenswerte Einflüsse auf den Geschäftsbetrieb nicht unbemerkt entwickeln. Vorkehrungen stellen sicher, dass negative Folgen bei Eintritt dieser Risiken begrenzt werden können.

III. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres

liegen nicht vor.

IV. Voraussichtliche Entwicklung (Prognosebericht)

Nach Jahren der Stagnation haben wir erstmals wieder die große Chance auf einen Aufschwung. Das anhaltend gute Geschäftsklima lässt die Investitionsnachfrage vorerst auch im Jahr 2007 kräftig bleiben und stützt dadurch die wirtschaftliche Erholung. Der Unsicherheitsfaktor Mehrwertsteuererhöhung, der aufgrund des intensiven Wettbewerbs weniger als erwartet auf die Preise und damit auf den privaten Konsum durchgeschlagen hat, konnte die Aufbruchstimmung in Deutschland nur kurzzeitig trüben. Die gegenwärtige konjunkturelle Lage ist recht erfreulich. Dringende strukturelle Probleme bestehen jedoch unverändert fort: eine hohe Arbeitslosigkeit, die angespannte Lage der öffentlichen Haushalte und die negative demografische Entwicklung. Folglich gibt es keinen Grund, sich angesichts des Aufschwungs zurückzulehnen und abzuwarten.

Auf staatlicher Seite wie auch bei den Unternehmen dürfen wichtige Maßnahmen nicht länger hinausgezögert werden, um für die Zukunft gut gerüstet zu sein. Die Potenziale der mittelständischen Unternehmen müssen besonders genutzt und gestärkt werden, da sie die Leistungsfähigkeit Deutschlands entscheidend mitbestimmen. Als starker Partner werden wir den Mittelstand aktiv bei der Umsetzung von zukunftsgerichteten Investitionen begleiten und so die Nachbildung des konjunkturellen Aufschwungs in den Unternehmenszahlen unterstützen. Durch unsere ausgeprägte Kundennähe und kurze Entscheidungswege werden wir den regionalen Unternehmen kompetent und flexibel bei allen Herausforderungen der Zukunft verlässlich zur Seite stehen. In Anbetracht der positiven Wirtschaftsentwicklung rechnen wir mit einem leichten Anstieg der Kreditnachfrage im Unternehmensbereich.

Aber auch der Handlungsbedarf bei den privaten Haushalten wird unsere Arbeit in den nächsten Jahren stark mitprägen. Gerade bei der Altersvorsorge macht der durch immer häufigere rechtliche Änderungen weiter beschnittene Anteil der gesetzlichen Rente das eigene Zutun zur Sicherung des Lebensstandards immer wichtiger. Dieses brisante Thema mit weiterhin enormer Aktualität stellt ein immenses Bedarfsfeld und somit auch ein Aufgabengebiet mit großen Chancen für uns als verantwortungsvollen Finanzdienstleister dar.

Der Konjunkturaufschwung darf auch notwendige interne Veränderungen nicht in den Hintergrund treten lassen. Vielmehr gilt es, den Rückenwind des Aufschwungs zu nutzen und erforderliche Maßnahmen voranzutreiben. Im Hinblick auf die sich weiter verengende Zinsmarge bleibt Kostendisziplin eine wichtige Voraussetzung für eine weiterhin hohe Profitabilität, die auch in Form einer überdurchschnittlichen Dividende an die Mitglieder weitergegeben wird. Unser Kostenbewusstsein, die Steuerung unserer Risiken und das verantwortungsbewusste Management unserer Eigenanlagen werden auch zukünftig ein wichtiger Baustein unseres Erfolgs sein.

Vor dem Hintergrund des ausgewogenen Wachstumsprofils können wir sehr zuversichtlich in die Zukunft blicken.

Karlsruhe, 19. März 2007

Volksbank Durlach eG

Der Vorstand:

Knobloch Zenz

Vorschlag für die Ergebnisverwendung

Der Vorstand schlägt im Einvernehmen mit dem Aufsichtsrat vor, den Jahresüberschuss von EUR785.908,15 - unter Einbeziehung eines Gewinnvortrages von EUR 20.642,13 (Bilanzgewinn von EUR 806.550,28) - wie folgt zu verwenden:

 EUR 

Ausschüttung einer Dividende von 6,50 %

 287.765,37 

Zuweisung zu den Ergebnisrücklagen

a) Gesetzliche Rücklage

 100.000,00 

b) Andere Ergebnisrücklagen

 400.000,00 

Vortrag auf neue Rechnung

 18.784,91 

 806.550,28 

Karlsruhe, 19. März 2007

Volksbank Durlach eG

Der Vorstand:

Knobloch Zenz

Bericht des Aufsichtsrates



Der von der Vertreterversammlung gewählte Aufsichtsrat hat im Berichtsjahr 2006 die ihm nach Gesetz, Satzung und Geschäftsordnung obliegenden Aufgaben wahrgenommen.

In den turnusmäßigen Sitzungen hat der Vorstand den Aufsichtsrat über den Geschäftsverlauf und Vorgänge von besonderer Bedeutung informiert. Dabei wurden die geschäftspolitischen Grundsatzfragen, die Risikosteuerung der Bank und ihre strategische Ausrichtung eingehend erörtert.

Die erforderlichen Beschlüsse wurden unter Beachtung der gesetzlichen und satzungsmäßigen Bestimmungen gefasst. Die im Laufe des Jahres vom Aufsichtsrat durchgeführten Prüfungen ergaben keine Beanstandungen.

Ergänzend ließ sich der Vorsitzende des Aufsichtsrats in Arbeitsgesprächen mit dem Vorstand über wichtige Vorgänge informieren. Hierdurch entstand auch zwischen den Sitzungen ein kontinuierlicher Informationsfluss und Gedankenaustausch.

Die Buchführung, der Jahresabschluss sowie der Bericht über die Lage der Volksbank Durlach eG für das Jahr 2006 sind von dem gesetzlichen Abschlussprüfer, dem Badischen Genossenschaftsverband e.V. Karlsruhe, geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen worden. Das Ergebnis der Prüfung wurde den Mitgliedern des Aufsichtsrats in Anwesenheit der Abschlussprüfer erläutert. Über das Prüfungsergebnis wird in der Vertreterversammlung berichtet.

Nach dem Ergebnis der eigenen Prüfung stimmt der Aufsichtsrat dem Jahresabschluss, dem Lagebericht des Vorstandes und dem Vorschlag für die Ergebnisverwendung zu und empfiehlt der Vertreterversammlung den vom Vorstand vorgelegten Jahresabschluss zum 31.12.2006 festzustellen und die vorgeschlagene Verwendung des Bilanzgewinnes zu beschließen.

Dem Vorstand und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Bank sprechen wir für die im vergangenen Jahr geleistete Arbeit Dank und Anerkennung aus.

Mit Ablauf der diesjährigen ordentlichen Vertreterversammlung endet satzungsgemäß die Amtszeit von Frau Ute Hartmann. Nach den Bestimmungen unserer Satzung ist die Wiederwahl von Frau Ute Hartmann zulässig und wird der Vertreterversammlung vorgeschlagen.

Karlsruhe, den 25. April 2007

Karl-Peter Niebel

Vorsitzender des Aufsichtsrats

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