Großhandel mit Fleisch und Fleischwaren
Alexianer GWK START GmbH
Im Gewerbegebiet Pesch 12, 50767 Köln, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Thomas Ebert seit 23.6.2022 | Prokura |
Rainer Klomp seit 5.11.2021 | Prokura |
Matthias Heinrich Hopster seit 28.11.2012 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (5)
| Name | Anteil |
|---|---|
Stiftung der Alexianbrüder | 75.70% |
Harald und Hilde Neven DuMont-Stiftung | 10.88% |
Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung Ortsvereinigung Rodenkirchen e.V. | 5.84% |
AACHENER AKTIENGESELLSCHAFT ZUR UNTERSTÜTZUNG HILFSBEDÜRFTER PERSONEN | 4.66% |
Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung Ortsvereinigung Köln-Pesch e.V. | 2.92% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
4 Gesellschafter
GmbH-Struktur
3 von 4 angezeigt
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
GWK Gemeinnützige Werkstätten Köln Gesellschaft mit beschränkter HaftungKölnJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2017 bis zum 31.12.2017Lagebericht für das Geschäftsjahr 2017Die Geschäftsführung der Gemeinnützige Werkstätten Köln GmbH stellt in diesem Bericht die Lage der Gesellschaft in ihrem wirtschaftlichen Umfeld wie folgt dar: 1. Grundlagen des UnternehmensDie Gemeinnützige Werkstätten Köln GmbH (kurz: GWK GmbH) betreibt Werkstätten in Köln an mehreren Standorten und in Bergisch Gladbach für geistig, psychisch und schwerstmehrfach behinderte Menschen. Darüber hinaus sind die Errichtung bzw. Anmietung, Unterhaltung und der Betrieb von Wohnstätten für Menschen mit Behinderungen Gesellschaftszweck. Des Weiteren bietet die GWK GmbH behinderten Menschen vollstationäre Wohnplätze und Unterstützungsleistungen im ambulant betreuten Wohnen an. Die Gesellschaft ist selbstlos tätig und verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige, mildtätige Zwecke im Sinne der Abgabenordnung. Aufgabe der Werkstätten ist es, für behinderte Menschen Bildungs-, Qualifizierungs- und Arbeitsangebote zu schaffen, die nicht oder noch nicht wieder in den allgemeinen Arbeitsmarkt eingegliedert werden können. Dieses gilt auch für Menschen mit schweren und schwersten Behinderungen. Die Teilhabe am Arbeitsleben ist für jeden Menschen ein wesentlicher Faktor für eine gleichberechtigte Teilhabe am Leben in der Gesellschaft. 2. Wirtschaftsberichta) Geschäftsverlauf Am Stichtag 31.12.2017 waren die Wohnheime mit 119 Bewohnern fast vollständig belegt. Im Werkstattbereich waren 1.516 Menschen in der GWK beschäftigt. Im Vergleich zum Vorjahr (1.456 Menschen) liegt somit stichtagsbezogen eine Erhöhung um 60 Beschäftigte vor.
b) Ertragslage Umsatz Im Bereich der Vergütungen durch die Kostenträger konnte durch die pauschale Erhöhung der Vergütungssätze im Werkstatt- und Wohnheimbereich und die jahresdurchschnittlich höheren Belegungszahlen sowohl im Werkstattbereich (um durchschnittlich 2,7 %) als auch im Wohnheimbereich (Erhöhung der Auslastung um 0,1 %) ein Umsatzwachstum erreicht werden. Dabei ist zu beachten, dass die Schere zwischen den öffentlichen Zuwendungen und den Tarifsteigerungen der Personalkosten wie auch den Sachkostensteigerungen immer größer wird. Mitarbeiter und Beschäftigte Mitarbeiter Die Vollkräftezahl hat sich geringfügig durch veränderten Hilfebedarf bei den Beschäftigten (Anerkennung von Zusatzpersonal) verändert. Im Berichtszeitraum waren 330 Vollkräfte (ohne Praktikanten) beschäftigt (Vorjahr 325). Die Personalkostensteigerung ist in 2017 hauptsächlich auf die Tarifentwicklung zurückzuführen. Beschäftige 2017 wurden 211 Beschäftigte in die Werkstätten neu bzw. wieder aufgenommen. Insgesamt stieg die Belegung zum Stichtag 31.12.2017 auf 1.516 (Vorjahr 1.456). Ende 2017 wurde der Bau von 20 neuen Plätzen im heilpädagogischen Arbeitsbereich (für Menschen mit Schwerstmehrfachbehinderungen) fertig gestellt. Die Bildungs-, Qualifizierungs- und Arbeitsangebote sowie die begleitenden Maßnahmen, wurden auch 2017 weiterentwickelt. Dies ist u. a. auch erforderlich, um den künftigen Anforderungen des Bundesteilhabegesetzes und der daraus erwachsenen Konkurrenz weiterer Anbieter von Leistungen der Werkstätten für behinderte Menschen ab 2018 gewachsen zu sein. Ertragslage Im Berichtsjahr wurde ein positives Jahresergebnis in Höhe von 728.189 € erwirtschaftet. Die Erlössteigerungen ergaben sich im Wesentlichen durch die Erhöhungen der Vergütungssätze sowie eine größere Steigerung der Auslastungsgrade im Werkstattbereich sowie im Betreuten Wohnen. Die Veränderungen auf der Kostenseite resultieren aus erhöhten Personalaufwendungen. Die Entwicklung für den Zeitraum von 2015 bis 2017 stellt sich wie folgt dar:
c) Vermögens- und Finanzlage Vermögens- und Kapitalaufbau (in T-EUR) Aktiva
Investitionen Auch im Berichtsjahr 2017 wurden wieder erhebliche Mittel zum Substanzerhalt in die Erweiterung und Ausstattung der Wohn- und Geschäftsgebäude, der Produktionsanlagen und in die technische Ausstattung investiert. Insgesamt belief sich das Investitionsvolumen (ohne Finanzanlagevermögen) auf eine Größenordnung von 879 T€. Ein Anteil in Höhe von 387 T€ des Investitionsvolumens floss in den Erweiterungsbau in der Betriebsstätte Pesch sowie 69 T€ in die dazugehörige Ausstattung. Für Fuhrpark/Transportmittel wurden 57 T€ investiert. In geringwertige Wirtschaftsgüter wurden 129 T€ verausgabt. Liquidität Die Liquiditätslage im Geschäftsjahr kann als gut bezeichnet werden. Die Zahlungsverpflichtungen im Berichtszeitraum konnten jederzeit termingerecht erfüllt werden. Der Finanzmittelbestand hat zum 31.12.2017 um 530 T€ auf 4.036 T€ zugenommen. d) Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Qualitätsmanagement Die GWK ist in allen Bereichen nach DIN EN ISO 9001:2008 (Qualitätsmanagementsysteme) durch die Firma 3Cert zertifiziert. Diese Zertifizierung erstreckt sich auf alle sozialen Bereiche sowie die Produktionsbereiche, inklusiv unserem Kunsthaus KAT18. Im Bereich Berufliche Bildung besteht die (Träger-)Zulassung nach § 2 der RechtsV zum SGB III (Akkreditierungs- und Zulassungsverordnung Arbeitsförderung AZAV). Zusätzlich wurde der Bereich Baugruppenfertigung Automotive am Standort Pesch nach ISO/TS 16949 durch den TÜV Nord zertifiziert (gültig bis April 2017, zurzeit ausgesetzt). Weiterhin besteht für den Bereich Automotive die Zertifizierung nach DIN EN ISO 14001 (Umweltmanagementsysteme). Die GWK (Standort Pesch) ist Q1 Lieferant für FORD im Bereich der Pedalträgermontage. Die externe Überprüfung der bestehenden Managementsysteme ISO 14001, AZAV und insbesondere die Neuzertifizierung nach ISO 9001:2015 (High Level Structure) erfolgt im April 2018. Die Neuzertifizierung nach IATF 16949:2016, damit verbunden die Weiterführung Q1 Lieferant für FORD, ist für 2019 geplant und zurzeit in Arbeit. Verantwortliches Personal wurde und wird regelmäßig, insbesondere zu den Normrevisionen, entsprechend geschult. 3. Prognose-, Chancen- und Risikoberichta) Prognosebericht Die Geschäftsführung rechnet für das Jahr 2018 laut Planungsrechnung mit einem positiven Ergebnis von ca. 994 T€. In 2018 wird im Werkstattbereich mit gering steigenden Belegungszahlen gerechnet. Die Wohnangebote sind planungsgemäß weiterhin fast voll belegt, im Betreuten Wohnen wird ebenfalls mit einer Wachstumsrate gerechnet. Auch für das Jahr 2018 ist auf der Basis von Investitions- und Projektplanungen eine Reihe von Maßnahmen vorgesehen, mit denen dem Investitionsstau der letzten Jahre Rechnung getragen wird. b) Chancen Wie bereits in der Planungsrechnung 2018 berücksichtigt, sehen wir im Bereich Betreutes Wohnen aufgrund der Zuwachsraten der letzten Jahre und der erhöhten Nachfrage gute Wachstumsmöglichkeiten. Im produktiven Bereich gibt es gute Chancen gemeinsam mit der Alexianer Werkstätten GmbH hinsichtlich der Akquise von mittelständischen Betrieben, um so der Abhängigkeit von einigen wenigen Auftraggebern entgegen zu wirken. c) Risikobericht Zur Erkennung und Steuerung von Unternehmensrisiken hat die Geschäftsleitung der GWK ein System eingerichtet, das im Wesentlichen auf folgenden Instrumenten aufbaut:
Bezüglich der haftungsrechtlichen Gegebenheiten findet mindestens jährlich eine Überprüfung der Versicherungsleistungen statt. Zukünftige Risiken ergeben sich wie in den Vorjahren insbesondere aus der immer schwieriger werdenden Finanzsituation der öffentlichen Zuwendungsgeber, die die Aussicht auf zukünftige Refinanzierung der Steigerungen der Personal- und Sachkosten gering werden lässt. Bestandsgefährdende oder sonstige Risiken, die sich insgesamt im wesentlichen Umfang nachteilig auf den Geschäftsverlauf der Gesellschaft auswirken können, sind nicht zu erkennen bzw. nicht zu erwarten.
Köln, 07. Juni 2018 Matthias Hopster, Geschäftsführer Bilanz zum 31. Dezember 2017der Gemeinnützige Werkstätten Köln GmbH, KölnAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2017Gemeinnützige Werkstätten Köln GmbH, Köln
Anhang für das Geschäftsjahr 2017A. Allgemeine Angaben zum JahresabschlussDie GWK Gemeinnützige Werkstätten Köln GmbH hat ihren Sitz in Köln und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Köln, Reg.-Nr.: HRB 3900. Der Jahresabschluss der GWK Gemeinnützige Werkstätten Köln GmbH, Köln, zum 31. Dezember 2017 wurde nach den Vorschriften des HGB, den Vorschriften des GmbHG sowie den ergänzenden Regelungen des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt nach dem Gesamtkostenverfahren. Die vorgeschriebene Bilanzgliederung gemäß § 266 HGB wurde auf der Aktivseite um den Posten "Forderungen gegen Kostenträger" und auf der Passivseite um die Posten "Ertragschwankungsrücklage gem. § 12 WVO", "Sonderposten aus Zuwendungen zur Finanzierung des Anlagevermögens", "Verbindlichkeiten gegenüber anderen Kreditgebern" und "Verbindlichkeiten gegenüber Kostenträgern" erweitert. Es handelt sich um eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB. B. AusweisänderungenIm Vorjahr waren Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von EUR 1.728.459,98 unter dem Posten "Verbindlichkeiten gegenüber anderen Kreditgebern" ausgewiesen. Abweichend zum Vorjahr werden diese Verbindlichkeiten (EUR 1.652.050,96) im Geschäftsjahr unter dem Posten "Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten" ausgewiesen. Im Sinne einer besseren Vergleichbarkeit wurde der Vorjahresausweis korrigiert. C. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenBei der Aufstellung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung wurden die nachfolgend dargestellten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Vergleich zum Vorjahr mit Ausnahme der oben genannten Ausweisänderung unverändert angewandt. Der Jahresabschluss wurde unter der Annahme/Zugrundelegung der Fortführung der Tätigkeit als Gesellschaft aufgestellt. Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sowie die Gegenstände des Sachanlagevermögens sind zu Anschaffungskosten/Herstellungskosten bewertet und - soweit abnutzbar - abzüglich der bisher aufgelaufenen und im Geschäftsjahr planmäßig fortgeführten Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen erfolgen nach Maßgabe der Nutzungsdauer linear. Bei der Bemessung der Abschreibungen wird auf die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer abgestellt. Für die geringwertigen Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens mit Einzelanschaffungskosten von mehr als netto EUR 150,00 bis zu EUR 1.000,00 (ohne Umsatzsteuer) wurde ein Sammelposten gebildet. Dieser Sammelposten wird pauschal mit 20 % über 5 Jahre abgeschrieben. Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis zu EUR 150,00 (ohne Umsatzsteuer) werden hingegen im Jahr des Zugangs vollumfänglich als Aufwand erfasst. Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bewertet. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt mit den Anschaffungskosten bei Anwendung zulässiger Bewertungsvereinfachungsverfahren. Das strenge Niederstwertprinzip wird beachtet, entsprechende Abschläge für nicht gängige Stoffe werden vorgenommen. Die Bestände an unfertigen Erzeugnissen, wie auch an fertigen Erzeugnissen und Waren, werden zu Herstellungskosten zuzüglich Gemeinkostenzuschlägen sowie teilweise Sondereinzelkosten der Fertigung bewertet. Es wurden keine Vertriebs- und Verwaltungskosten aktiviert. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit ihren Nominalwerten angesetzt. Das allgemeine Ausfallrisiko der Forderungen wurde durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. Bei erkennbaren, darüber hinausgehenden Einzelrisiken wurden Einzelwertberichtigungen gebildet. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind mit den Nennwerten angesetzt. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tage darstellen. Die Auflösung der abgegrenzten Beträge erfolgt entsprechend dem Zeitablauf. Die Sonderposten aus Zuwendungen zur Finanzierung des Anlagevermögens enthalten die für Anschaffungen der Vermögensgegenstände des Anlagevermögens verwendeten Zuwendungsbeträge, vermindert um die Beträge, die den bis zum Bilanzstichtag angefallenen Abschreibungen auf die mit diesen Mitteln finanzierten Vermögensgegenständen entsprechen. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrags, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden zukünftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden auf den Abschlussstichtag mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Die Verbindlichkeiten sind mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt. D. Erläuterungen zur BilanzAnlagevermögen Die gesondert dargestellte Entwicklung des Anlagevermögens ist integraler Bestandteil des Anhangs. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände des laufenden sowie vorherigen Geschäftsjahrs haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Die Forderungen gegen Gesellschafter und verbundenen Unternehmen betreffen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Sonderposten Dieser Posten hat Eigenkapital- und auch Verbindlichkeitencharakter, da die Hergabe von Zuschüssen der öffentlichen Hand an zahlreiche, umfangreiche Auflagen geknüpft ist. Eine Nichteinhaltung dieser Auflagen bewirkt eine Rückzahlungsverpflichtung. In den Sonderposten wurden im Berichtsjahr Zuschüsse in Höhe von TEUR 283 eingestellt. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. In den sonstigen Rückstellungen sind insbesondere enthalten:
Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten haben folgende Restlaufzeiten:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind mit Grundschulden in Höhe von TEUR 497 gesichert. Zu den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte an den gelieferten Gegenständen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern und gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen - wie im Vorjahr - Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Die sonstigen Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:
E. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungUmsatzerlöse Die Umsatzerlöse setzen sich wie folgt zusammen:
Sonstige betriebliche Erträge Im Geschäftsjahr 2017 sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 250 (Vorjahr TEUR 512) angefallen. Hierbei handelt es sich in Höhe von TEUR 177 (Vorjahr TEUR 180) um die Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen. Zudem sind Erträge aus der Auflösung des Sonderpostens für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen in Höhe von TEUR 370 (Vorjahr TEUR 423) enthalten. Sonstige betriebliche Aufwendungen Unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 398 (Vorjahr TEUR 137) enthalten. Enthalten sind Abschreibungen von kurzfristigen Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 200. F. Sonstige AngabenAngaben gemäß Artikel 28 Absatz 2 EGHGB Den Arbeitnehmern der Gesellschaft wird eine Zusatzversorgung nach den für die Angestellten des öffentlichen Dienstes geltenden Grundsätzen gewährt, die über die Rheinische Zusatzversorgungskasse (RZVK) abgewickelt wird. Auf eine Bilanzierung der daraus entstehenden mittelbaren Versorgungszusagen hat die GWK GmbH verzichtet. Die Zusatzversorgung umfasst eine Altersversorgung, für die eine Wartezeit von 60 Monaten (5 Jahre) erfüllt sein muss. Die Beträge zur Versorgungskasse werden für alle ständig Beschäftigten der Gesellschaft entrichtet (mit Ausnahme der Jahrespraktikanten). Der zu zahlende Beitrag der zusatzversicherungspflichtigen Entgelte beträgt 4,25 %. Zusätzlich wird ein Sanierungsgeld von 3,5 % der zusatzversicherungspflichtigen Entgelte erhoben. Die Summe der der Beitragserhebung zugrunde liegenden umlagepflichtigen Entgelte beträgt TEUR 16.339 (im Vorjahr TEUR 16.086). Das Risiko einer Inanspruchnahme ist gemäß aktuellen Informationen als äußerst gering einzuschätzen. Personaleinsatz nach Köpfen im Jahresdurchschnitt Im Jahr 2017 waren durchschnittlich 1.486 behinderte Mitarbeiter beschäftigt. Sie verteilen sich wie folgt:
Die Zahl der beschäftigten Arbeitnehmer betrug im Jahr 2017 durchschnittlich in
Im Vergleich zum Geschäftsbericht 2016 ohne Langzeitkranke und Mitarbeiter in Elternzeit. Konzernzugehörigkeit Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Alexianer GmbH, Münster, einbezogen. Der Konzernabschluss wird im Bundesanzeiger offengelegt. Gesamthonorar des Abschlussprüfers Die Angaben zu dem Honorar des Abschlussprüfers gemäß § 285 Nr. 17 HGB sind im Konzernabschluss der Alexianer GmbH, Münster, in welchen das Unternehmen einbezogen wird, enthalten. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen sind Verpflichtungen aus Mietverträgen über Gebäude, sowie Verträgen über bewegliche Wirtschaftsgüter; zum größten Teil Kraftfahrzeuge und Büromaschinen. Die Verpflichtungen aus Mietaufwendungen betragen insgesamt TEUR 538. Hiervon betreffen TEUR 76 Verpflichtungen gegenüber Gesellschaftern. Organe Organe der Gesellschaft sind gemäß § 7 des Gesellschaftsvertrages:
Zum Geschäftsführer war 2017 bestellt:
Der Geschäftsführer ist einzelvertretungsberechtigt und von den Verpflichtungen des § 181 BGB nicht befreit. Auf eine Offenlegung der Bezüge der Geschäftsführung wird unter Anwendung von § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Mitglieder des Aufsichtsrates Der Aufsichtsrat setzt sich wie folgt zusammen:
Der Aufsichtsrat erhält für seine Tätigkeit keine Bezüge. Nachtragsbericht Nach Ende des Geschäftsjahres zum 31. Dezember 2017 haben sich keine Vorgänge von besonderer Bedeutung ereignet, über die an dieser Stelle zu berichten wäre. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2017 in Höhe von EUR 728.188,70 auf neue Rechnung vorzutragen.
Köln, den 7. Juni 2018 Matthias Hopster, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2017Gemeinnützige Werkstätten Köln GmbH, Köln
Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der GWK Gemeinnützige Werkstätten Köln GmbH, Köln, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2017 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung des gesetzlichen Vertreters der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des gesetzlichen Vertreters sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Stuttgart, 7. Juni 2018 Ebner
Stolz GmbH & Co. KG
Hartmut Pfleiderer, Wirtschaftsprüfer Brent Schanbacher, Wirtschaftsprüfer Die Feststellung des Jahresabschlusses erfolgte am 25. September 2018. |
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