Stammdaten

Register
Amtsgericht Köln HRB 3900
Vorher
GWK Gemeinnützige Werkstätten Köln Gesellschaft mit beschränkter Haftung
Eingetragen
26.3.1969
Branche
Organisationen der Bildung, Wissenschaft und ForschungKirchliche und sonstige religiöse VereinigungenBeteiligungsgesellschaften
Gegenstand
Zweck der Gesellschaft ist - die Förderung von Wissenschaft und Forschung; - die Förderung der Religion; - die Förderung von Kunst und Kultur; - die Förderung der Erziehung, Volks- und Berufsbildung einschließlich der Studentenhilfe; - die Förderung des Wohlfahrtswesens, insbesondere der Zwecke der amtlich anerkannten Verbände der freien Wohlfahrtspflege (§ 23 der Umsatzsteuer-Durchführungsverordnung), ihrer Unterverbände und ihrer angeschlossenen Einrichtungen und Anstalten; - die Förderung der Hilfe für Menschen mit Behinderung; - die Förderung des Sports; - die Unterstützung hilfsbedürftiger Personen i.S.d. § 53 AO sowie - die Förderung kirchlicher Zwecke i.S.d. § 54 AO.

Historie

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Management

NameRolle
Thomas Ebert
seit 23.6.2022
Prokura
Rainer Klomp
seit 5.11.2021
Prokura
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (5)

NameAnteil
Stiftung der Alexianbrüder
75.70%
Harald und Hilde Neven DuMont-Stiftung
10.88%
Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung Ortsvereinigung Rodenkirchen e.V.
5.84%
AACHENER AKTIENGESELLSCHAFT ZUR UNTERSTÜTZUNG HILFSBEDÜRFTER PERSONEN
4.66%
Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung Ortsvereinigung Köln-Pesch e.V.
2.92%

Gesellschafter

4 Gesellschafter

GmbH-Struktur

3 von 4 angezeigt

Germany
766.938 €
80.36%
Harald und Hilde Neven DuMont-Stiftung
Germany
103.843 €
10.88%
Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung Ortsvereinigung Rodenkirchen e.V.
Germany
55.731 €
5.84%

Konzern- und Jahresabschlüsse

GWK Gemeinnützige Werkstätten Köln Gesellschaft mit beschränkter Haftung

Köln

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2017 bis zum 31.12.2017

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2017

Die Geschäftsführung der Gemeinnützige Werkstätten Köln GmbH stellt in diesem Bericht die Lage der Gesellschaft in ihrem wirtschaftlichen Umfeld wie folgt dar:

1. Grundlagen des Unternehmens

Die Gemeinnützige Werkstätten Köln GmbH (kurz: GWK GmbH) betreibt Werkstätten in Köln an mehreren Standorten und in Bergisch Gladbach für geistig, psychisch und schwerstmehrfach behinderte Menschen. Darüber hinaus sind die Errichtung bzw. Anmietung, Unterhaltung und der Betrieb von Wohnstätten für Menschen mit Behinderungen Gesellschaftszweck.

Des Weiteren bietet die GWK GmbH behinderten Menschen vollstationäre Wohnplätze und Unterstützungsleistungen im ambulant betreuten Wohnen an.

Die Gesellschaft ist selbstlos tätig und verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige, mildtätige Zwecke im Sinne der Abgabenordnung.

Aufgabe der Werkstätten ist es, für behinderte Menschen Bildungs-, Qualifizierungs- und Arbeitsangebote zu schaffen, die nicht oder noch nicht wieder in den allgemeinen Arbeitsmarkt eingegliedert werden können. Dieses gilt auch für Menschen mit schweren und schwersten Behinderungen. Die Teilhabe am Arbeitsleben ist für jeden Menschen ein wesentlicher Faktor für eine gleichberechtigte Teilhabe am Leben in der Gesellschaft.

2. Wirtschaftsbericht

a) Geschäftsverlauf

Am Stichtag 31.12.2017 waren die Wohnheime mit 119 Bewohnern fast vollständig belegt.

Im Werkstattbereich waren 1.516 Menschen in der GWK beschäftigt. Im Vergleich zum Vorjahr (1.456 Menschen) liegt somit stichtagsbezogen eine Erhöhung um 60 Beschäftigte vor.

Standort: anerkannte Plätze belegte Plätze am 31.12.2017
Pesch 450 425
Kalk (Palette) 180 178
Kalk 209 210
Rodenkirchen 130 132
Bergisch Gladbach 325 331
KAT18 30 34
Betreutes Arbeiten 0 206
Gesamt 1.324 1.516

b) Ertragslage

Umsatz

Im Bereich der Vergütungen durch die Kostenträger konnte durch die pauschale Erhöhung der Vergütungssätze im Werkstatt- und Wohnheimbereich und die jahresdurchschnittlich höheren Belegungszahlen sowohl im Werkstattbereich (um durchschnittlich 2,7 %) als auch im Wohnheimbereich (Erhöhung der Auslastung um 0,1 %) ein Umsatzwachstum erreicht werden. Dabei ist zu beachten, dass die Schere zwischen den öffentlichen Zuwendungen und den Tarifsteigerungen der Personalkosten wie auch den Sachkostensteigerungen immer größer wird.

Mitarbeiter und Beschäftigte

Mitarbeiter

Die Vollkräftezahl hat sich geringfügig durch veränderten Hilfebedarf bei den Beschäftigten (Anerkennung von Zusatzpersonal) verändert. Im Berichtszeitraum waren 330 Vollkräfte (ohne Praktikanten) beschäftigt (Vorjahr 325). Die Personalkostensteigerung ist in 2017 hauptsächlich auf die Tarifentwicklung zurückzuführen.

Beschäftige

2017 wurden 211 Beschäftigte in die Werkstätten neu bzw. wieder aufgenommen. Insgesamt stieg die Belegung zum Stichtag 31.12.2017 auf 1.516 (Vorjahr 1.456).

Ende 2017 wurde der Bau von 20 neuen Plätzen im heilpädagogischen Arbeitsbereich (für Menschen mit Schwerstmehrfachbehinderungen) fertig gestellt.

Die Bildungs-, Qualifizierungs- und Arbeitsangebote sowie die begleitenden Maßnahmen, wurden auch 2017 weiterentwickelt. Dies ist u. a. auch erforderlich, um den künftigen Anforderungen des Bundesteilhabegesetzes und der daraus erwachsenen Konkurrenz weiterer Anbieter von Leistungen der Werkstätten für behinderte Menschen ab 2018 gewachsen zu sein.

Ertragslage

Im Berichtsjahr wurde ein positives Jahresergebnis in Höhe von 728.189 € erwirtschaftet. Die Erlössteigerungen ergaben sich im Wesentlichen durch die Erhöhungen der Vergütungssätze sowie eine größere Steigerung der Auslastungsgrade im Werkstattbereich sowie im Betreuten Wohnen.

Die Veränderungen auf der Kostenseite resultieren aus erhöhten Personalaufwendungen.

Die Entwicklung für den Zeitraum von 2015 bis 2017 stellt sich wie folgt dar:

2017 2016 2015
Jahresüberschuss 728.189 901.278 816.541

c) Vermögens- und Finanzlage

Vermögens- und Kapitalaufbau (in T-EUR)

Aktiva

2017 2016 2015
Anlagevermögen 18.150 19.128 20.015
Umlaufvermögen 12.644 11.470 10.952
Bilanzsumme 30.794 30.598 30.967

Passiva

     
  2017 2016 2015
Eigenkapital      
Gezeichnetes Kapital etc. 12.330 12.330 12.330
Gewinnvortrag 6.053 5.151 4.335
Jahresüberschuss 728 901 816
  19.111 18.382 17.481
Sonderposten      
aus Investitionszuschüssen soweit verwendet 5.555 5.642 5.930
Langfristiges Fremdkapital 3.561 4.062 4.339
Kurzfristiges Fremdkapital 2.567 2.512 3.217
Bilanzsumme 30.794 30.598 30.967

Investitionen

Auch im Berichtsjahr 2017 wurden wieder erhebliche Mittel zum Substanzerhalt in die Erweiterung und Ausstattung der Wohn- und Geschäftsgebäude, der Produktionsanlagen und in die technische Ausstattung investiert. Insgesamt belief sich das Investitionsvolumen (ohne Finanzanlagevermögen) auf eine Größenordnung von 879 T€.

Ein Anteil in Höhe von 387 T€ des Investitionsvolumens floss in den Erweiterungsbau in der Betriebsstätte Pesch sowie 69 T€ in die dazugehörige Ausstattung. Für Fuhrpark/Transportmittel wurden 57 T€ investiert. In geringwertige Wirtschaftsgüter wurden 129 T€ verausgabt.

Liquidität

Die Liquiditätslage im Geschäftsjahr kann als gut bezeichnet werden. Die Zahlungsverpflichtungen im Berichtszeitraum konnten jederzeit termingerecht erfüllt werden.

Der Finanzmittelbestand hat zum 31.12.2017 um 530 T€ auf 4.036 T€ zugenommen.

d) Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Qualitätsmanagement

Die GWK ist in allen Bereichen nach DIN EN ISO 9001:2008 (Qualitätsmanagementsysteme) durch die Firma 3Cert zertifiziert. Diese Zertifizierung erstreckt sich auf alle sozialen Bereiche sowie die Produktionsbereiche, inklusiv unserem Kunsthaus KAT18.

Im Bereich Berufliche Bildung besteht die (Träger-)Zulassung nach § 2 der RechtsV zum SGB III (Akkreditierungs- und Zulassungsverordnung Arbeitsförderung AZAV).

Zusätzlich wurde der Bereich Baugruppenfertigung Automotive am Standort Pesch nach ISO/TS 16949 durch den TÜV Nord zertifiziert (gültig bis April 2017, zurzeit ausgesetzt).

Weiterhin besteht für den Bereich Automotive die Zertifizierung nach DIN EN ISO 14001 (Umweltmanagementsysteme).

Die GWK (Standort Pesch) ist Q1 Lieferant für FORD im Bereich der Pedalträgermontage.

Die externe Überprüfung der bestehenden Managementsysteme ISO 14001, AZAV und insbesondere die Neuzertifizierung nach ISO 9001:2015 (High Level Structure) erfolgt im April 2018.

Die Neuzertifizierung nach IATF 16949:2016, damit verbunden die Weiterführung Q1 Lieferant für FORD, ist für 2019 geplant und zurzeit in Arbeit.

Verantwortliches Personal wurde und wird regelmäßig, insbesondere zu den Normrevisionen, entsprechend geschult.

3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

a) Prognosebericht

Die Geschäftsführung rechnet für das Jahr 2018 laut Planungsrechnung mit einem positiven Ergebnis von ca. 994 T€. In 2018 wird im Werkstattbereich mit gering steigenden Belegungszahlen gerechnet. Die Wohnangebote sind planungsgemäß weiterhin fast voll belegt, im Betreuten Wohnen wird ebenfalls mit einer Wachstumsrate gerechnet.

Auch für das Jahr 2018 ist auf der Basis von Investitions- und Projektplanungen eine Reihe von Maßnahmen vorgesehen, mit denen dem Investitionsstau der letzten Jahre Rechnung getragen wird.

b) Chancen

Wie bereits in der Planungsrechnung 2018 berücksichtigt, sehen wir im Bereich Betreutes Wohnen aufgrund der Zuwachsraten der letzten Jahre und der erhöhten Nachfrage gute Wachstumsmöglichkeiten.

Im produktiven Bereich gibt es gute Chancen gemeinsam mit der Alexianer Werkstätten GmbH hinsichtlich der Akquise von mittelständischen Betrieben, um so der Abhängigkeit von einigen wenigen Auftraggebern entgegen zu wirken.

c) Risikobericht

Zur Erkennung und Steuerung von Unternehmensrisiken hat die Geschäftsleitung der GWK ein System eingerichtet, das im Wesentlichen auf folgenden Instrumenten aufbaut:

Wirtschaftspläne für alle Standorte

tagesgenaue Erfassung der Geldströme

monatliche Belegungsübersicht

Festlegung und Überwachung interner und externer Risiken

Bezüglich der haftungsrechtlichen Gegebenheiten findet mindestens jährlich eine Überprüfung der Versicherungsleistungen statt.

Zukünftige Risiken ergeben sich wie in den Vorjahren insbesondere aus der immer schwieriger werdenden Finanzsituation der öffentlichen Zuwendungsgeber, die die Aussicht auf zukünftige Refinanzierung der Steigerungen der Personal- und Sachkosten gering werden lässt.

Bestandsgefährdende oder sonstige Risiken, die sich insgesamt im wesentlichen Umfang nachteilig auf den Geschäftsverlauf der Gesellschaft auswirken können, sind nicht zu erkennen bzw. nicht zu erwarten.

 

Köln, 07. Juni 2018

Matthias Hopster, Geschäftsführer

Bilanz zum 31. Dezember 2017

der Gemeinnützige Werkstätten Köln GmbH, Köln

Aktiva

Stand am 31.12.2017
EUR
Stand am 31.12.2016
EUR
A. Anlagevermögen    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 247.571,23 305.032,52
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 14.588.980,04 15.462.550,91
2. Technische Anlagen und Maschinen 870.949,77 968.660,77
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.893.200,52 2.103.304,37
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 546.857,95 160.180,99
  17.899.988,28 18.694.697,04
III. Finanzanlagen    
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 127.822,97
2. Beteiligungen 1.787,43 0,00
  1.787,43 127.822,97
B. Umlaufvermögen    
I. Vorräte    
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 476.821,84 500.896,78
2. Unfertige Erzeugnisse 4.878,22 27.335,52
3. Fertige Erzeugnisse 267.643,81 345.209,19
  749.343,87 873.441,49
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände    
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.224.560,77 1.107.009,68
2. Forderungen gegen Kostenträger 6.065.477,40 5.697.989,82
3. Forderungen gegen Gesellschafter 719,72 0,00
4. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 249.159,06 69.106,67
5. Sonstige Vermögensgegenstände 305.135,67 190.706,87
  7.845.052,62 7.064.813,04
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 4.035.870,96 3.506.442,85
C. Rechnungsabgrenzungsposten 14.061,29 26.134,87
  30.793.675,68 30.598.384,78

Passiva

   
  Stand am 31.12.2017
EUR
Stand am 31.12.2016
EUR
A. Eigenkapital    
I. Gezeichnetes Kapital 954.377,43 954.377,43
II. Kapitalrücklage 925.438,30 925.438,30
III. Gewinnrücklagen    
1. Ertragschwankungsrücklage gem. § 12 WVO 1.450.000,00 1.450.000,00
2. Andere Gewinnrücklagen 9.000.000,00 9.000.000,00
IV. Gewinnvortrag 6.052.674,81 5.151.397,14
V. Jahresüberschuss 728.188,70 901.277,67
  19.110.679,24 18.382.490,54
B. Sonderposten aus Zuwendungen zur Finanzierung des Anlagevermögens 5.555.326,41 5.642.272,26
C. Rückstellungen    
Sonstige Rückstellungen 1.143.715,47 933.812,73
D. Verbindlichkeiten    
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.171.692,11 2.774.346,15
2. Verbindlichkeiten gegenüber anderen Kreditgebern 1.361.053,81 1.479.877,29
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 693.730,74 698.836,51
4. Verbindlichkeiten gegenüber Kostenträgern 244.392,79 203.520,89
5. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 0,00 16.532,52
6. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 56.840,58 56.373,44
7. Sonstige Verbindlichkeiten 456.244,53 410.322,45
  4.983.954,56 5.639.809,25
  30.793.675,68 30.598.384,78

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2017

Gemeinnützige Werkstätten Köln GmbH, Köln

2017
EUR
2016
EUR
1. Umsatzerlöse 40.761.477,89 38.643.126,06
2. Verminderung (i. V. Erhöhung) des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen -100.022,68 11.666,14
3. Sonstige betriebliche Erträge 11.128.595,49 10.635.701,56
  51.790.050,70 49.290.493,76
4. Materialaufwand    
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 4.885.758,54 4.512.707,13
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 4.628.842,84 4.274.347,22
  9.514.601,38 8.787.054,35
5. Personalaufwand    
a) Löhne und Gehälter 21.773.253,14 20.525.251,26
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung 14.631.429,24 14.047.734,90
davon für Altersversorgung EUR 1.325.318,05 (i. V. EUR 1.301.499,22)    
  36.404.682,38 34.572.986,16
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.728.399,92 1.693.764,03
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 3.305.330,26 3.239.714,86
  837.036,76 996.974,36
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 38.055,53 44.075,49
davon aus verbundenen Unternehmen EUR 0,00 (i. V. EUR 875,00)    
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 112.057,51 130.185,18
davon aus Aufzinsung EUR 9.211,34 (i. V. EUR 12.231,72)    
  -74.001,98 -86.109,69
10. Ergebnis nach Steuern 763.034,78 910.864,67
11. Sonstige Steuern 34.846,08 9.587,00
12. Jahresüberschuss 728.188,70 901.277,67

Anhang für das Geschäftsjahr 2017

A. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die GWK Gemeinnützige Werkstätten Köln GmbH hat ihren Sitz in Köln und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Köln, Reg.-Nr.: HRB 3900.

Der Jahresabschluss der GWK Gemeinnützige Werkstätten Köln GmbH, Köln, zum 31. Dezember 2017 wurde nach den Vorschriften des HGB, den Vorschriften des GmbHG sowie den ergänzenden Regelungen des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt nach dem Gesamtkostenverfahren.

Die vorgeschriebene Bilanzgliederung gemäß § 266 HGB wurde auf der Aktivseite um den Posten "Forderungen gegen Kostenträger" und auf der Passivseite um die Posten "Ertragschwankungsrücklage gem. § 12 WVO", "Sonderposten aus Zuwendungen zur Finanzierung des Anlagevermögens", "Verbindlichkeiten gegenüber anderen Kreditgebern" und "Verbindlichkeiten gegenüber Kostenträgern" erweitert.

Es handelt sich um eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB.

B. Ausweisänderungen

Im Vorjahr waren Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von EUR 1.728.459,98 unter dem Posten "Verbindlichkeiten gegenüber anderen Kreditgebern" ausgewiesen. Abweichend zum Vorjahr werden diese Verbindlichkeiten (EUR 1.652.050,96) im Geschäftsjahr unter dem Posten "Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten" ausgewiesen. Im Sinne einer besseren Vergleichbarkeit wurde der Vorjahresausweis korrigiert.

C. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bei der Aufstellung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung wurden die nachfolgend dargestellten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Vergleich zum Vorjahr mit Ausnahme der oben genannten Ausweisänderung unverändert angewandt.

Der Jahresabschluss wurde unter der Annahme/Zugrundelegung der Fortführung der Tätigkeit als Gesellschaft aufgestellt.

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sowie die Gegenstände des Sachanlagevermögens sind zu Anschaffungskosten/Herstellungskosten bewertet und - soweit abnutzbar - abzüglich der bisher aufgelaufenen und im Geschäftsjahr planmäßig fortgeführten Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen erfolgen nach Maßgabe der Nutzungsdauer linear. Bei der Bemessung der Abschreibungen wird auf die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer abgestellt.

Für die geringwertigen Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens mit Einzelanschaffungskosten von mehr als netto EUR 150,00 bis zu EUR 1.000,00 (ohne Umsatzsteuer) wurde ein Sammelposten gebildet. Dieser Sammelposten wird pauschal mit 20 % über 5 Jahre abgeschrieben. Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis zu EUR 150,00 (ohne Umsatzsteuer) werden hingegen im Jahr des Zugangs vollumfänglich als Aufwand erfasst.

Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bewertet.

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt mit den Anschaffungskosten bei Anwendung zulässiger Bewertungsvereinfachungsverfahren. Das strenge Niederstwertprinzip wird beachtet, entsprechende Abschläge für nicht gängige Stoffe werden vorgenommen.

Die Bestände an unfertigen Erzeugnissen, wie auch an fertigen Erzeugnissen und Waren, werden zu Herstellungskosten zuzüglich Gemeinkostenzuschlägen sowie teilweise Sondereinzelkosten der Fertigung bewertet. Es wurden keine Vertriebs- und Verwaltungskosten aktiviert.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit ihren Nominalwerten angesetzt. Das allgemeine Ausfallrisiko der Forderungen wurde durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. Bei erkennbaren, darüber hinausgehenden Einzelrisiken wurden Einzelwertberichtigungen gebildet.

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind mit den Nennwerten angesetzt.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tage darstellen. Die Auflösung der abgegrenzten Beträge erfolgt entsprechend dem Zeitablauf.

Die Sonderposten aus Zuwendungen zur Finanzierung des Anlagevermögens enthalten die für Anschaffungen der Vermögensgegenstände des Anlagevermögens verwendeten Zuwendungsbeträge, vermindert um die Beträge, die den bis zum Bilanzstichtag angefallenen Abschreibungen auf die mit diesen Mitteln finanzierten Vermögensgegenständen entsprechen.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrags, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden zukünftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden auf den Abschlussstichtag mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Die Verbindlichkeiten sind mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt.

D. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die gesondert dargestellte Entwicklung des Anlagevermögens ist integraler Bestandteil des Anhangs.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände des laufenden sowie vorherigen Geschäftsjahrs haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Die Forderungen gegen Gesellschafter und verbundenen Unternehmen betreffen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Sonderposten

Dieser Posten hat Eigenkapital- und auch Verbindlichkeitencharakter, da die Hergabe von Zuschüssen der öffentlichen Hand an zahlreiche, umfangreiche Auflagen geknüpft ist. Eine Nichteinhaltung dieser Auflagen bewirkt eine Rückzahlungsverpflichtung. In den Sonderposten wurden im Berichtsjahr Zuschüsse in Höhe von TEUR 283 eingestellt.

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. In den sonstigen Rückstellungen sind insbesondere enthalten:

31.12.2017
TEUR
31.12.2016
TEUR
Ausstehende Urlaubsansprüche 242 112
Überstunden 178 168
Jubiläumszuwendungen 130 131
Substanzerhaltung 0 175
Prozesskosten und Rückzahlungen 223 144
Altersteilzeit 116 0

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten haben folgende Restlaufzeiten:

Verbindlichkeitenspiegel
Stand 31.12.2017 Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit
EUR bis 1 Jahr
EUR
2 bis 5 Jahre
EUR
über 5 Jahre
EUR
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.171.692,11 132.437,70 662.188,50 1.377.065,91
(Vorjahr) (2.774.346,15) (210.564,25) (1.052.821,25) (1.510.960,65)
2. Verbindlichkeiten gegenüber anderen Kreditgebern 1.361.053,81 105.714,27 528.571,35 726.768,19
(Vorjahr) (1.479.877,29) (118.175,10) (590.875,50) (770.826,69)
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 693.730,74 639.380,04 0,00 0,00
(Vorjahr) (698.836,51) (698.836,51) (0,00) (0,00)
4. Verbindlichkeiten gegenüber Kostenträgern 244.392,79 244.392,79 0,00 0,00
(Vorjahr) (203.520,89) (203.520,89) (0,00) (0,00)
5. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 0,00 0,00 0,00 0,00
(Vorjahr) (16.532,52) (16.532,52) (0,00) (0,00)
6. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 56.840,58 56.840,58 0,00 0,00
(Vorjahr) (56.373,44) (56.373,44) (0,00) (0,00)
7. Sonstige Verbindlichkeiten 456.244,53 456.244,53 0,00 0,00
(Vorjahr) (410.322,45) (410.322,45) (0,00) (0,00)
Summe 4.983.954,56 1.689.360,61 1.190.759,85 2.103.834,10
(Summe Vorjahr) (5.639.809,25) (1.714.325,16) (1.643.696,75) (2.281.787,34)

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind mit Grundschulden in Höhe von TEUR 497 gesichert.

Zu den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte an den gelieferten Gegenständen.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern und gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen - wie im Vorjahr - Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

Die sonstigen Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:

31.12.2017
EUR
31.12.2016
EUR
Verbindlichkeiten aus Steuern 317.839,04 320.692,13
Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit 0,00 0,00
Übrige 138.405,49 89.630,32
  456.244,53 410.322,45

E. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse setzen sich wie folgt zusammen:

2017
TEUR
2016
TEUR
Vergütung der Rehabilitationsträger für den Werkstatt- und Wohnbereich 30.004 28.642
Produktionsumsätze 7.239 6.828
Sonstige Umsätze 3.518 3.173
Gesamt 40.761 38.643

Sonstige betriebliche Erträge

Im Geschäftsjahr 2017 sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 250 (Vorjahr TEUR 512) angefallen. Hierbei handelt es sich in Höhe von TEUR 177 (Vorjahr TEUR 180) um die Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen. Zudem sind Erträge aus der Auflösung des Sonderpostens für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen in Höhe von TEUR 370 (Vorjahr TEUR 423) enthalten.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 398 (Vorjahr TEUR 137) enthalten. Enthalten sind Abschreibungen von kurzfristigen Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 200.

F. Sonstige Angaben

Angaben gemäß Artikel 28 Absatz 2 EGHGB

Den Arbeitnehmern der Gesellschaft wird eine Zusatzversorgung nach den für die Angestellten des öffentlichen Dienstes geltenden Grundsätzen gewährt, die über die Rheinische Zusatzversorgungskasse (RZVK) abgewickelt wird. Auf eine Bilanzierung der daraus entstehenden mittelbaren Versorgungszusagen hat die GWK GmbH verzichtet. Die Zusatzversorgung umfasst eine Altersversorgung, für die eine Wartezeit von 60 Monaten (5 Jahre) erfüllt sein muss. Die Beträge zur Versorgungskasse werden für alle ständig Beschäftigten der Gesellschaft entrichtet (mit Ausnahme der Jahrespraktikanten). Der zu zahlende Beitrag der zusatzversicherungspflichtigen Entgelte beträgt 4,25 %. Zusätzlich wird ein Sanierungsgeld von 3,5 % der zusatzversicherungspflichtigen Entgelte erhoben. Die Summe der der Beitragserhebung zugrunde liegenden umlagepflichtigen Entgelte beträgt TEUR 16.339 (im Vorjahr TEUR 16.086). Das Risiko einer Inanspruchnahme ist gemäß aktuellen Informationen als äußerst gering einzuschätzen.

Personaleinsatz nach Köpfen im Jahresdurchschnitt

Im Jahr 2017 waren durchschnittlich 1.486 behinderte Mitarbeiter beschäftigt. Sie verteilen sich wie folgt:

geistig behindert 1.032
psychisch behindert 214
mehrfach schwerstbehindert 240

Die Zahl der beschäftigten Arbeitnehmer betrug im Jahr 2017 durchschnittlich in

Werkstätten 330
Wohnheime 98

Im Vergleich zum Geschäftsbericht 2016 ohne Langzeitkranke und Mitarbeiter in Elternzeit.

Konzernzugehörigkeit

Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Alexianer GmbH, Münster, einbezogen. Der Konzernabschluss wird im Bundesanzeiger offengelegt.

Gesamthonorar des Abschlussprüfers

Die Angaben zu dem Honorar des Abschlussprüfers gemäß § 285 Nr. 17 HGB sind im Konzernabschluss der Alexianer GmbH, Münster, in welchen das Unternehmen einbezogen wird, enthalten.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen sind Verpflichtungen aus Mietverträgen über Gebäude, sowie Verträgen über bewegliche Wirtschaftsgüter; zum größten Teil Kraftfahrzeuge und Büromaschinen. Die Verpflichtungen aus Mietaufwendungen betragen insgesamt TEUR 538. Hiervon betreffen TEUR 76 Verpflichtungen gegenüber Gesellschaftern.

Organe

Organe der Gesellschaft sind gemäß § 7 des Gesellschaftsvertrages:

 

die Gesellschafterversammlung

 

der Aufsichtsrat und

 

die Geschäftsführung

Zum Geschäftsführer war 2017 bestellt:

 

Herr Dipl.-Kfm. Matthias Hopster

Der Geschäftsführer ist einzelvertretungsberechtigt und von den Verpflichtungen des § 181 BGB nicht befreit. Auf eine Offenlegung der Bezüge der Geschäftsführung wird unter Anwendung von § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Mitglieder des Aufsichtsrates

Der Aufsichtsrat setzt sich wie folgt zusammen:

 

Herr Dipl.-Sozialpädagoge Rainer Schmidt, Geschäftsführer Lebenshilfe für Menschen mit Behinderung e.V. Rheinisch-Bergischer Kreis/Köln-Porz, Rösrath (Vorsitzender)

 

Herr Dipl.-Kfm./Dipl.-Gesundheitswiss. Andreas Barthold, Geschäftsführer der Alexianer GmbH, Münster (stellvertretender Vorsitzender)

 

Frau Dipl.-Kffr. (FH)/Dipl.-Verwaltungswirtin Birgit Boy, Geschäftsführerin der Alexianer Aachen GmbH Aachen, (stellvertretende Vorsitzende)

Der Aufsichtsrat erhält für seine Tätigkeit keine Bezüge.

Nachtragsbericht

Nach Ende des Geschäftsjahres zum 31. Dezember 2017 haben sich keine Vorgänge von besonderer Bedeutung ereignet, über die an dieser Stelle zu berichten wäre.

Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2017 in Höhe von EUR 728.188,70 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Köln, den 7. Juni 2018

Matthias Hopster, Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2017

Gemeinnützige Werkstätten Köln GmbH, Köln

Anschaffungs-/Herstellungskosten
Stand am 1.1.2017
EUR
Zugänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Abgänge
EUR
Stand am 31.12.2017
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 1.017.967,03 4.445,15 0,00 0,00 1.022.412,18
II. Sachanlagen          
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 31.689.456,09 52.606,63 0,00 0,00 31.742.062,72
2. Technische Anlagen und Maschinen 5.757.514,45 80.847,59 0,00 127.680,91 5.710.681,13
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 10.974.269,90 284.827,57 69.463,97 49.985,46 11.278.575,98
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 160.180,99 456.140,93 -69.463,97 0,00 546.857,95
  48.581.421,43 874.422,72 0,00 177.666,37 49.278.177,78
III. Finanzanlagen          
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 127.822,97 0,00 0,00 127.822,97 0,00
2. Beteiligungen 0,00 1.787,43 0,00 0,00 1.787,43
  127.822,97 1.787,43 0,00 127.822,97 1.787,43
  49.727.211,43 880.655,30 0,00 305.489,34 50.302.377,39
Kumulierte Abschreibungen
Stand am 1.1.2017
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Stand am 31.12.2017
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 712.934,51 61.906,44 0,00 774.840,95
II. Sachanlagen        
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 16.226.905,18 926.177,50 0,00 17.153.082,68
2. Technische Anlagen und Maschinen 4.788.853,68 178.555,59 127.677,91 4.839.731,36
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 8.870.965,53 561.760,39 47.350,46 9.385.375,46
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
  29.886.724,39 1.666.493,48 175.028,37 31.378.189,50
III. Finanzanlagen        
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
  0,00 0,00 0,00 0,00
  30.599.658,90 1.728.399,92 175.028,37 32.153.030,45
Buchwerte
Stand am 31.12.2017
EUR
Stand am 31.12.2016
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 247.571,23 305.032,52
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 14.588.980,04 15.462.550,91
2. Technische Anlagen und Maschinen 870.949,77 968.660,77
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.893.200,52 2.103.304,37
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 546.857,95 160.180,99
  17.899.988,28 18.694.697,04
III. Finanzanlagen    
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 127.822,97
2. Beteiligungen 1.787,43 0,00
  1.787,43 127.822,97
  18.149.346,94 19.127.552,53

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der GWK Gemeinnützige Werkstätten Köln GmbH, Köln, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2017 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung des gesetzlichen Vertreters der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des gesetzlichen Vertreters sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Stuttgart, 7. Juni 2018

Ebner Stolz GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft

Hartmut Pfleiderer, Wirtschaftsprüfer

Brent Schanbacher, Wirtschaftsprüfer

Die Feststellung des Jahresabschlusses erfolgte am 25. September 2018.

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