Stammdaten

Register
Amtsgericht Arnsberg HRB 2089
Eingetragen
3.1.1991
Branche
Großhandel mit elektrischen HaushaltsgerätenHerstellung von Elektrizitätsverteilungs- und -schalteinrichtungenEinzelhandel mit elektrischen Haushaltsgeräten
Gegenstand
Planung, Fertigung, Vertrieb, Montage und Handel mit bzw. von Schaltanlagen, Elektroanlagen und Ähnlichem sowie Großund Einzelhandel mit Elektrogeräten und teilen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Matthias Geise
seit 18.6.2002
Geschäftsführer
Stefan Geise
seit 18.6.2002
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Identifizierte Personen (3)

NameAnteil
49.93%
39.95%

Gesellschafter

3 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 3 angezeigt

Unterm Ohmberg 18, 34431 Marsberg
38.350 €
50.00%
Kasseler Str. 38, 34431 Marsberg
30.680 €
40.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse



Geise Elektrotechnik GmbH

Marsberg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht zum 31. Dezember 2023

A. Unser Unternehmen

Seit 1957 sind wir ein Familienbetrieb mit Kompetenz für hochwertige Elektrotechnik: vom Installationsverteiler über die Schaltanlage bis hin zur Trafostation finden Sie bei uns sowohl eigens entwickelte als auch lizenzgefertigte Produkte. Mithilfe modernster Maschinen produzieren wir mit unseren 68 Mitarbeitern (einschließlich Geschäftsführern und Auszubildenden, Stand 31.12.2023) an unserem Unternehmensstandort Marsberg.

B. Konjunkturelle Rahmenbedingungen

Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) war 2023 nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes um 0,3% niedriger als im Vorjahr. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen haben die deutsche Konjunktur in 2023 gedämpft. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit hat sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Coronajahr 2020 nicht weiter fortgesetzt. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das deutsche BIP 2023 um 0,7% höher.

Im Frühjahr 2024 ist die deutsche Wirtschaft nach Ansicht des Wirtschaftsforschungsinstitutes ifo wie gelähmt. Im Vergleich zu anderen großen europäischen Ländern falle Deutschland spürbar ab: Nicht nur sei dort die Stimmung besser und die Unsicherheit niedriger; auch deuten die entsprechenden Indikatoren seit Herbst 2023 auf eine allmähliche Erholung hin. In Deutschland hingegen stagnierte die Wirtschaftsleistung im zurückliegenden Sommerhalbjahr, und im Schlussquartal 2023 ging sie sogar um 0,3% zurück. Besonders kräftig schrumpfte die Wertschöpfung in der Industrie und der Bauwirtschaft. Gründe waren u. a. der Mangel an Aufträgen, der schneereiche Dezember und ein außergewöhnlich hoher Krankenstand. Stützend für die Konjunktur war lediglich der private Konsum. Die Inflation sinkt seit nunmehr einem Jahr zügig und erreichte im Februar mit 2,5% den niedrigsten Wert seit Juni 2021. Gleichzeitig steigen die Lohneinkommen mit kräftigen Raten. Nach dem Haushaltsurteil des Bundesverfassungsgerichts im November 2023 hat die Finanzpolitik zu Jahresbeginn einen Bundeshaushalt für das laufende Jahr verabschiedet und dabei ihren restriktiven Kurs verschärft: Unternehmen und Haushalte werden mehr belastet oder weniger entlastet, und die Staatsausgaben werden gekürzt.

 Unser Unternehmen ist von der allgemeinen wirtschaftlichen Lage weitestgehend abgekoppelt. Die Umstellung der Stromerzeugung weg von zentralen Großkraftwerken hin zur dezentralen, umweltfreundlichen Energieerzeugung und damit verbundenen Veränderungen bei der Energieverteilung (Stichwort "intelligente Netze") sowie wachsender E-Mobilität sorgen bei uns für eine langfristige Auslastung mit Wachstumspotential. Der für die nächsten Jahre politisch angestrebte Ausbau der Photovoltaikanlagen wird für einen nachhaltigen Umsatz in unserem Unternehmen sorgen. Die zahlreichen Stromverteilnetzbetreiber (EVU/VNB) in unserem Kundenstamm, die in den kommenden Jahren verstärkt alte Trafostationen gegen neue, intelligente Ortsnetzstationen ersetzen müssen, tragen ebenfalls zu einer hohen Auslastung bei.

Im Bereich der Niederspannungsschaltanlagenfertigung profitieren wir auch vom Ausbau des Gesundheitswesens sowie einem hohen Ersatzbedarf. Ebenso ist die große Investitionsbereitschaft in der Industrie aufgrund gesetzlicher Vorgaben zur Energieeinsparung und Energiedatenerfassung deutlich zu spüren.

C. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft

Umsatz- und Ergebnisentwicklung

Die Gesamtleistung unseres Unternehmens ist im Geschäftsjahr 2023 deutlich um 24% von 22,6 Mio € (2022) auf 28,0 Mio € (2023) gestiegen. Das Ergebnis vor E-E-Steuern betrug 7.746 T€ (2022: 4.596 T€). Die Umsatzrendite vor E-E-Steuern betrug 27,7% (Vorjahr: 20,7%). Zusammenfassend ist die Geschäftsentwicklung im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 als hervorragend zu bezeichnen.

Einkauf

Die Roh-/Hilfs-/Betriebsstoffquote ist nach der sehr dynamischen Preisentwicklung der Vorjahre auf den Rohstoffmärkten infolge rückläufiger Rohstoffpreise wieder auf 51,9% (Vorjahr: 56,1%) gesunken.

Finanzlage

Der Jahresabschluss 2023 unterstreicht unsere sehr gute Finanzlage. Bei einer Bilanzsumme von 22,3 Mio € betrugen am Bilanzstichtag 31.12.2023 die liquiden Mittel (Bankguthaben) 13,7 Mio €. Dank unserer sehr guten Liquiditätsausstattung konnten wir im Geschäftsjahr 2023 Skonti-Erträge in Höhe von 158 T€ (2022: 222 T€) erzielen. Unsere wirtschaftliche Situation spiegelt sich auch in sehr guten Kredit-/Bonitätsratings (z.B. durch Creditreform) wider.

Die Finanzlage unseres Unternehmens hat sich im I. Quartal 2024 nicht wesentlich verändert. Den Zahlungsverpflichtungen konnten wir jederzeit nachkommen. Bankverbindlichkeiten bestanden nicht.

Vermögenslage

Das bilanzielle Eigenkapital unseres Unternehmens hat sich aufgrund der erfreulichen Ertragslage der vergangenen Jahre erfreulich entwickelt. Die bilanzielle Eigenkapitalquote betrug 89% (31.12.2023).

Marketing, Vertrieb und Produkte

Auch 2023 konnten wir unser Angebots- und Auftragswesen weiter ausbauen. Dadurch werden die Abläufe und Informationen für unsere Kunden noch schneller und kundenorientierter. Den wichtigen direkten Kontakt zu unseren Kunden konnten wir dank unseres gut aufgestellten Vertriebsteams halten. Die Angebotspalette wird entsprechend den Marktanforderungen regelmäßig angepasst.

Produktion und Investitionen

Das Investitionsvolumen betrug 2023 0,74 Mio € und betraf vor allem den Maschinenpark unseres Unternehmens.

Personal und Mitarbeiter

Die Personalkostenquote sank infolge des Umsatzwachstums von 19,9% (2021) über 16,2% (2022) auf 14,2% (2023). Die durchschnittliche Mitarbeiteranzahl (ohne Geschäftsführer und Auszubildende) von 52 Mitarbeitern lag leicht über dem Vorjahreswert (2022: 49 Mitarbeiter). Am 31.12.2023 umfasste die Gesamtmitarbeiterzahl (einschließlich Geschäftsführer und Auszubildende) 68 Personen.

D. Chancen und Risiken sowie die voraussichtliche Entwicklung

Weder die Corona-Pandemie noch der Ukrainekrieg hat in den Vorjahren unser Geschäft in der Nachfrage wesentlich beeinträchtigt. Die von der Bundesregierung und EU beschlossene Energiewende wird uns in den kommenden Jahren einen gesicherten und sogar steigenden Absatz bescheren. Aufgrund der sehr starken Nachfrage im Bereich der Trafostationen, aber auch im Bereich der Niederspannungsschaltanlagen können wir die Material- und Rohstoffpreise sowie die Energiekosten an unsere Kunden weitergeben.

Die Auftragslage für das laufende Jahr 2024 ist sehr gut, so dass wir für das Geschäftsjahr 2024 mit einem Umsatzvolumen auf Vorjahresniveau ausgehen. Die Produktion ist über das Jahresende 2024 hinweg voll ausgelastet.

Der im laufenden Jahr 2024 begonnene Neubau einer Betriebsimmobilie in Marsberg-Westheim wird zu einer deutlichen Ausweitung der räumlichen Kapazitäten und zu einer weiteren Optimierung der Betriebsabläufe führen. Der Neubau wird durch unser Unternehmen langfristig angemietet, mit der Fertigstellung und dem Bezug der neuen Betriebsimmobilie rechnen wir im ersten Halbjahr 2025.

Unsere Gesellschaft hat ein Risiko-Managementsystem zur frühzeitigen Erkennung und Bewertung von Risiken entwickelt. Wesentliche Risiken, die die voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft signifikant beeinträchtigen könnten, sind nicht ersichtlich.

Gegenstand unseres Risikomanagements sind insbesondere die folgenden Teilbereiche:

Produktionsrisiken

Zu den Produktionsrisiken zählen Risiken wie Feuer, Hochwasser oder sonstige schwerwiegende Ereignisse, deren Eintritt unwahrscheinlich ist, aber Schäden verursachen könnten. Zur Risikoabwehr wurden entsprechende Versicherungspolicen abgeschlossen.

Beschaffungsrisiken

Zu einem deutlich gestiegenen Risiko zählt das Beschaffungsrisiko. Hier spitzt sich die Rohstoffsituation in den Bereichen Stahlblech, Aluminiumblech und Kupfer zu. Weitere Engpässe und Lieferprobleme gibt es durch Kapazitätsgrenzen von Vorlieferanten oder fehlende Kleinteile im Elektronikbereich aus Fernost. Durch engen Kontakt mit den Vorlieferanten konnten diese bisher abgefangen werden. Zur Versorgungssicherheit wurden Vereinbarungen zur Lieferfähigkeit getroffen. Allerdings müssen kurzfristige Preisanpassungen akzeptiert und am Markt umgesetzt werden. Um das Beschaffungsrisiko weiter zu minimieren, werden Lagerbestände optimiert und Meldebestände angepasst.

Liquiditätsrisiken

Um Liquiditätsrisiken zu minimieren, führen wir ein permanentes Liquiditätscontrolling durch. Denkbar sind Ausfallrisiken hinsichtlich offener Forderungen an unsere Kunden. Kreditrisiken, die sich aus Zahlungsausfällen oder übrigen Schwierigkeiten beim Einzug von Forderungen ergeben können, werden durch ein effektives Forderungsmanagement minimiert.

IT-Risiken

Die wachsende Komplexität des Planungs- und Produktionsprozesses führt zu einem Einsatz immer komplexerer IT-Systeme. Ein vorübergehender Systemausfall, Datenverluste oder Datenkorruption könnten zu signifikanten Störungen der Geschäftstätigkeit führen. Daher überwachen und optimieren wir unsere IT-Systeme laufend unter Anwendung der modernsten IT-Sicherheitstechnologien auf dem Markt. Vermehrte Hackerangriffe auf IT-Systeme auch im Mittelstand erfordern schnelles und professionelles Handeln.

Rechtliche Risiken

Um möglichen Risiken zu begegnen, die aus den unterschiedlichsten Regelungen und Gesetzen entstehen können, stützen wir unsere Entscheidungen auf intensive rechtliche Beratung. Im Bereich der rechtlichen Risiken ist aktuell kein wesentlicher Sachverhalt bekannt.

Personalrisiken

Motivation, Qualifikation und Loyalität der Mitarbeiter tragen maßgeblich zu unserem unternehmerischen Erfolg bei. Auch künftig wird es einen intensiven Wettbewerb um hoch qualifizierte Fach- und Führungskräfte mit branchenspezifischem Know-how geben. Ziel ist es daher, als attraktiver Arbeitgeber qualifizierte Mitarbeiter für das Unternehmen zu gewinnen, sie erfolgreich zu integrieren und langfristig an das Unternehmen zu binden.

 

Marsberg, 31.03.2024

gez. Matthias Geise, Geschäftsführer

gez. Stefan Geise, Geschäftsführer

Geise Elektrotechnik GmbH

Bilanz zum 31. Dezember 2023

A K T I V A                    Geschäftsjahr            Vorjahr
               EUR                EUR                  EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
   1. Immaterielle Vermögensgegenstände 63.350,83 0,00
   2. Sachanlagen 2.661.066,91 2.491.175,61
2.724.417,74 2.491.175,61
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte
   1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 1.196.585,57 1.773.524,95
   2. Fertige Erzeugnisse und Waren 6.403.242,95 7.836.838,85
   3. Geleistete Anzahlungen 219.289,00 214.000,00
   4. Erhaltene Anzahlungen -2.346.323,47 -2.695.192,85
5.472.794,05 7.129.170,95
II. Forderungen und sonstige
     Vermögensgegenstände
   1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 381.057,68 894.883,11
   2. Sonstige Vermögensgegenstände 23.091,39 95.043,65
404.149,07 989.926,76
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 13.732.202,56 5.227.109,63
19.609.145,68 13.346.207,34
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 16.393,37 11.867,15
 SUMME AKTIVA 22.349.956,79 15.849.250,10
P A S S I V A Geschäftsjahr            Vorjahr
               EUR                  EUR
A. EIGENKAPITAL
  I. Gezeichnetes Kapital 76.700,00 76.700,00
 II. Bilanzgewinn 19.830.952,52 14.569.064,22
19.907.652,52 14.645.764,22
B. RÜCKSTELLUNGEN
   1. Steuerrückstellungen 1.622.969,53 289.486,54
   2. Sonstige Rückstellungen 435.110,88 505.099,00
2.058.080,41 794.585,54
C. VERBINDLICHKEITEN
   1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 20.324,67 41.329,95
       - davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr
       € 20.324,67 (Vorjahr € 41.329,95)
   2. Sonstige Verbindlichkeiten 363.899,19 367.570,39
       - davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr
       € 363.899,19 (Vorjahr € 367.570,39)
       - davon aus Steuern
       € 236.191,37 (Vorjahr € 197.078,25)
       - davon im Rahmen der sozialen Sicherheit
       € 34.722,00 (Vorjahr € 35.767,00)    
384.223,86 408.900,34
 SUMME PASSIVA 22.349.956,79 15.849.250,10

Gewinn- und Verlustrechnung 2023

                 Geschäftsjahr            Vorjahr
             EUR                EUR              EUR                EUR
1. Rohergebnis 13.469.457,76 9.947.182,27
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 3.394.900,38 3.128.994,43
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für
    Altersversorgung und für Unterstützung 580.172,25 3.975.072,63 527.771,39 3.656.765,82
3. Abschreibungen auf Sachanlagen 420.725,54 235.464,06
4. Sonstige betriebliche  Aufwendungen 1.365.141,51 1.453.074,51
5. Zinsen und ähnliche Erträge 41.625,00 0,00
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 741,54 1.485,15
7. Ergebnis der gewöhnlichen
     Geschäftstätigkeit 7.749.401,54 4.600.392,73
8. Steuern vom Einkommen u. Ertrag 2.487.513,24 1.477.800,54
9. Jahresüberschuss 5.261.888,30 3.122.592,19
10. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 14.569.064,22 11.446.472,03
11. Bilanzgewinn 19.830.952,52 14.569.064,22

Anhang zum 31. Dezember 2023

I. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze (§ 284 Abs. 2 Nr. 1 HGB)

Die Gesellschaft ( Firma: Geise Elektrotechnik GmbH) hat ihren Sitz in Marsberg und ist beim Amtsgericht Arnsberg unter der Handelsregisternummer HRB 2089 eingetragen.

Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Die Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze haben sich gegenüber dem Vorjahr nicht geändert.

Die Bewertung des Sachanlagevermögens erfolgte zu Anschaffungskosten. Soweit es sich um abnutzbare Anlagengüter handelt, wurden planmäßige lineare Abschreibungen vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter wurden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Bei den Zugängen wurden die Abschreibungen zeitanteilig nach der pro-rata-temporis Methode vorgenommen.

Anlagespiegel:

                               Anschaffungs- und Herstellungskosten

Stand 01.01.2023

Zugänge

Abgänge

Stand 31.12.2023

                    EUR

          EUR

          EUR

                    EUR

Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung

4.326.019,70

736.178,67

260.173,73

4.802.024,64

                               Abschreibungen

Stand 01.01.2023

Zugänge

Abgänge

Stand 31.12.2023

                    EUR

          EUR

          EUR

                    EUR

Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung

1.834.844,09

420.725,54

177.962,73

2.077.606,90

           Buchwerte

Stand 31.12.2022

Stand 31.12.2023

                    EUR

                    EUR

Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung

2.491.175,61

2.724.417,74

Die Bewertung des Vorratsvermögens erfolgte zu Anschaffungs- und Herstellungskosten. Fertigungsteile und Fertigungsmaterialien werden zu Einkaufspreisen bewertet, die fertigen Aufträge am Lager zu Herstellungskosten und die unfertigen Aufträge mit den Teilherstellungskosten. Berücksichtigt werden die Materialkosten, die Fertigungskosten, eventuelle Sonderkosten der Fertigung sowie variable Material- und Fertigungsgemeinkosten und die durch die Fertigung verursachten planmäßigen Abschreibungen.

Erhaltene Anzahlungen werden offen von den Vorräten abgesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden mit ihren Nennwerten angesetzt. Bei der Bewertung der Forderungen wird dem allgemeinen Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung und dem speziellen Risiko durch Einzelwertberichtung Rechnung getragen.

Die flüssigen Mittel wurden zu Nennwerten angesetzt.

Die aktive Rechnungsabgrenzung wurde für im Geschäftsjahr vorgenommene Auszahlungen vorgenommen, soweit diese Auszahlungen aufwandsmäßig erst dem Folgejahr zuzurechnen sind.

Die Dotierung der Rückstellungen erfolgte in einem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Umfang (§ 253 Abs. 1 HGB). Die Rückstellungen wurden in Höhe des Betrages gebildet, mit dem die Gesellschaft eventuell in Anspruch genommen werden könnte und den sie zur Abdeckung von Risiken benötigt.

Die Personalrückstellungen enthalten Urlaubsrückstellungen, die den nicht genommenen Resturlaub auf Basis der Bruttolöhne zuzüglich des Arbeitgeberanteils sowie die geleisteten Überstunden enthalten.

Die Garantierisiken werden anhand von statistischen Erfahrungswerten und unter Berücksichtigung von Einzelrisiken ermittelt.

Darüber hinaus werden insbesondere für folgende dem Geschäftsjahr zuzuordnende ungewisse Verbindlichkeiten Rückstellungen gebildet: Steuern, Aufbewahrung, Abschlusskosten, Abschlussprüfungskosten, Prozesskosten und ausstehende Rechnungen.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihren Rückzahlungsbeträgen ausgewiesen.

II. Erläuterungen zur Bilanz

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist im Anlagengitter durch Bruttoausweis dargestellt.

Die Forderungen haben eine Laufzeit von weniger als einem Jahr.

Die Verbindlichkeiten weisen Laufzeiten von unter einem Jahr auf.

III. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Als sonstige finanzielle Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3 HGB sind vor allem Pacht- und Leasingverträge.

Die finanziellen Verpflichtungen über die Restlaufzeiten der Verträge betragen 410 T€.

Weitere Eventualverbindlichkeiten oder sonstige angabepflichtige finanzielle Verpflichtungen bestanden zum Bilanzstichtag nicht.

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) aufgestellt.

V. Sonstige Angaben

Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl (ohne Geschäftsführer und Auszubildende) umfasste 52 Personen.

Die Angaben zu den Bezügen des Geschäftsführers unterbleiben gemäß § 286 Abs. 4 HGB.

Geschäftsführer der Gesellschaft waren während des Geschäftsjahres Matthias Geise, Elektromeister, Marsberg und Stefan Geise, Kaufmann, Marsberg

 

Marsberg, 31.03.2024

gez. Matthias Geise, Geschäftsführer

gez. Stefan Geise, Geschäftsführer

Geise Elektrotechnik GmbH

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss der GEISE Elektrotechnik GmbH, Marsberg - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der GEISE Elektrotechnik GmbH, Marsberg, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

-          entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und

-          vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

 

Paderborn, den 31.07.2024

gez. Thomas Spieker, Wirtschaftsprüfer

Ergebnisverwendungsbeschluss

 Der vorstehende Jahresabschluss wurde in der Gesellschafterversammlung am 5. August 2024 festgestellt. Es wurde beschlossen, den zum 31. Dezember 2023 ausgewiesenen Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen.

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