MITAN-MINERALÖL GmbH
Industriestraße 8, 49577 Ankum, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Holger Skorupa seit 27.9.2019 | Prokura |
Carlo Ostendorf seit 17.6.2019 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Carlo OstendorfMitanol GmbH+2 | 30.08% |
Ungelöste Beteiligungen (3)
| Name | Anteil |
|---|---|
Erbengemeinschaft nach Frank Schröer | 33.33% |
| 28.33% | |
| 8.25% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
4 Gesellschafter
GmbH-Struktur
3 von 4 angezeigt
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
MITAN-MINERALÖL GmbHAnkumJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021Lagebericht zum 31.12.2021MITAN-MINERALÖL GmbH, Ankum1. Grundlagen des Unternehmens 1.1 Geschäftsmodell des Unternehmens Die MITAN-MINERALÖL GmbH betreibt die Abfüllung und den Vertrieb von Mehrbereichsmotorenölen, Getriebeölen, Hydraulikölen, Bremsflüssigkeiten, Scheiben- und Kühlerfrostschutz sowie Ad Blue. Wir vertreiben dieses sowohl unter unserer Marke ALPINE als auch unter den Handelsmarken unserer Geschäftspartner. Schwerpunkt der Handelstätigkeit war wie bisher die Belieferung von Handelsunternehmen und Tankstellen. 1.2 Unternehmensstrategie Durch konsequente Rationalisierung und dem Ermitteln von Einsparungspotentialen im Bereich der Logistik und des Produktvertriebs wird versucht, die Kostenbelastung zu senken und die Rentabilität weiter zu steigern. Dadurch sind wir in der Lage, die bestehende Marktstellung weiter erfolgreich zu halten und ggf. auszubauen. Durch überlegten Einkauf und die richtige Wahl der Versorgungs- und Vertriebspartner wollen wir unseren Kunden weiterhin ein nachhaltiger Geschäftspartner bleiben. Die flexible Reaktion auf Kundenwünsche und Markttrends ist eine der Stärken der MITAN-MINERALÖL GmbH. Neue Trends werden fortlaufend geprüft, wirtschaftlich analysiert und rationell eingeführt um Kunden zu binden und Neue zu gewinnen. 2. Wirtschaftsbericht 2.1 Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Preisentwicklung auf den Ölmärkten ist die wichtigste Rahmenbedingung für das Handelsgeschäft der MITAN-MINERALÖL GmbH. Im Berichtsjahr zeigte die Preisentwicklung einen stetigen Aufwärtstrend. 2.2 Marktumfeld Der Wettbewerb ist im Laufe der Jahre gestiegen. Trotz diesem für die Geschäftsentwicklung Mineralölhandel negativen Aspekt ist es der MITAN-MINERALÖL GmbH nach eigener Einschätzung dennoch wieder gelungen, eine im Vergleich zum Markt positive Entwicklung zu verzeichnen und weiter zu wachsen. 2.3 Positionierung Die MITAN-MINERALÖL GmbH hat sich im Laufe der Jahre einen Anteil des Mineralölmarktes sichern können. Wir sind bestrebt, diesen Anteil weiterhin zu halten. Als Dienstleister sind wir bestrebt, durch verschiedene Vertriebskonzepte den Kundenstamm zu erweitern und zu festigen. Wir versuchen weiter, mit unserem Vertriebsgebiet zu wachsen und suchen daher auch neue Vertriebspartner. 2.4 Geschäftsverlauf Das Geschäftsjahr 2021 zeigte eine insgesamt positive Entwicklung. Wir konnten unsere Absatzmengen ausbauen. Die Nachfrage und Kundenakzeptanz waren auch in diesem Jahr gut. 2.5 Darstellung, Analyse und Bewertung der Lage 2.5.1 Ertragslage Die Ertragslage war insgesamt zufriedenstellend. Es wurden weiterhin positive Ergebnisse erwirtschaftet. Das Ergebnis nach Steuern hat sich jedoch um 12,7% gegenüber dem Vorjahr verschlechtert, da Kostensteigerungen nicht vollumfänglich an die Kunden weitergegeben werden konnten. Wir konnten unsere Umsatzziele in den Verkaufsgebieten einhalten. Die Umsätze werden dominiert von unserem Kerngeschäft, dem Handel mit Mineralölprodukten. Wie in dieser Branche üblich ist der Wareneinsatz die hauptsächliche Kostenkomponente. Das Rohergebnis ist um TEUR 264,9 auf TEUR 20.692,4 angestiegen. Die Personalkostenquote, bezogen auf das Rohergebnis, ist auf 29,4% gestiegen. 2.5.2 Finanzlage Im Berichtsjahr bestanden keinerlei Liquiditätsprobleme. Die angefallenen finanziellen Verpflichtungen wurden stets fristgerecht erfüllt und, sofern eingeräumt, Skontoerträge erwirtschaftet. Das Eigenkapital betrug zum 31.12.2021 TEUR 32.932,7 Dies entspricht einer Eigenkapitalquote in Höhe von 74,5 %. Branchenüblich besteht das Fremdkapital hauptsächlich aus kurzfristigen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Durch die gute Liquidität und zur Vermeidung evtl. Negativzinsen der Banken kann die MITAN-MINERALÖL GmbH für Expansionen der Unternehmensgruppe entsprechende Mittel im Rahmen einer Innenfinanzierung bereitstellen. 2.5.3 Vermögenslage Das Umlaufvermögen setzt sich wie im Vorjahr überwiegend aus den ausgewiesenen Vorräten und Kundenforderungen zusammen. Die Bilanzsumme betrug zum 31.12.2021 TEUR 44.195,1. 2.5.4 Finanzielle Leistungsindikatoren Das Unternehmen fokussiert einen Gesichtspunkt auf die Optimierung des Jahresergebnisses. Im Geschäftsjahr wurde wiederholt ein sehr gutes Jahresergebnis, bezogen auf den Durchschnitt der letzten 3 Jahre, erzielt. Zur Beurteilung ihrer Leistungen zieht das Unternehmen die Kennziffernveränderung Personalkosten zum Rohergebnis und das Ergebnis nach Steuern heran. Die Schwankung der Personalkostenquote bezogen auf das Rohergebnis liegt im Berichtsjahr bei 2,34 Prozentpunkten und damit unterhalb der prognostizierten Bandbreite von 4 - 5%. Dies ist u. a. auf die erhöhten Arbeitnehmerzahlen bei überproportional gestiegenen Materialaufwendungen zurückzuführen. Das Ergebnis nach Steuern liegt oberhalb des prognostizierten Bereichs. 2.5.5 Gesamtaussage Die Entwicklung der MITAN-MINERALÖL GmbH verläuft stabil und gut. Ziel ist es, weiterhin flexibel zu reagieren um Markttrends aufzugreifen und zu nutzen. Investitionen wurden getätigt, um den Anforderungen des Marktes gerecht zu werden. Der Geschäftsverlauf gestaltete sich insgesamt zufriedenstellend. 2.6. Mitarbeiter, Personalentwicklung Im Jahr 2021 lag die durchschnittliche Anzahl der Beschäftigten bei 141 Personen. Mitarbeiter wurden im erwähnten Berichtsjahr fortlaufend geschult, sowohl extern als auch inhouse, um den sich stets ändernden Anforderungen des Schmierstoffmarktes gerecht zu werden. Dies sichert eine Abhebung vom Wettbewerb durch Beratung und Service am Kunden. 2.7 Umweltschutz Das Unternehmen ist im Zuge der Firmenphilosophie stets bestrebt, die natürlichen Ressourcen zu schonen und negative Umwelteinflüsse so gering wie irgend möglich zu halten. Das technische Niveau des Fuhrparks und die verantwortungsbewusste und sichere Auftragsausführung durch das erfahrene Fahrpersonal bildeten die Grundlage schadensfreier Gefahrguttransporte. Es wurden Schulungen in Gefahrgutrecht und Arbeitssicherheit durchgeführt. Durch Einhaltung und Umsetzung der umweltrechtlichen Vorgaben sind wir bemüht, das Umweltrisiko so gering wie möglich zu halten. Auch in diesem Geschäftsjahr sind dank dem umweltbewussten und besonnenen Handeln unserer Mitarbeiter keine Umweltschädigungen verursacht worden. 3. Prognosebericht Die Planungen der MITAN-MINERALÖL GmbH für 2022 gehen von deutlich geringeren Einflüssen der Corona-Pandemie auf die Geschäftsentwicklung aus. Trotz der aktuell sehr hohen Inzidenz dürfte sich diese Erwartung mit hoher Wahrscheinlichkeit als zutreffend erweisen. Allerdings sind seit dem 24. Februar 2022, dem Beginn des russischen Angriffs auf die Ukraine, alle zuvor gemachten Prognosen und Planungen weitgehend Makulatur. Mit Beginn der kriegerischen Invasion durch die russischen Streitkräfte sind die Preise auf allen Energiemärkten - von ohnehin schon hohem Niveau aus - nochmals sehr stark angestiegen. Wie sich die Marktbedingungen mit Blick auf 2023 darstellen werden, ist angesichts der aktuellen geopolitischen Lage derzeit (noch) nicht abschätzbar. Die MITAN-MINERALÖL GmbH kann und wird sich aber auf jede Situation schnell und flexibel einstellen, um ihre gute Marktposition und die vielfältigen Handelskontakte so gut wie möglich zu nutzen, um auch weiterhin ihr Handelsgeschäft wirtschaftlich erfolgreich zu betreiben. Die Zielsetzung des Unternehmens ist eine weitere Festigung der erreichten Marktposition als freies Mineralölunternehmen. Rationalisierungs- und auch Erweiterungsinvestitionen werden fallweise vorgenommen, um die Leistungs- und Servicefähigkeit sowie die Produktpalette der MITAN-MINERALÖL GmbH im Groß- und Einzelhandelsbereich weiter zu verbessern. Für die finanziellen Leistungsindikatoren des Unternehmens werden folgende Ziele festgelegt: • Wir erwarten eine weiterhin stabile Personalkostenquote bezogen auf das Rohergebnis, u. U. mit einer geringfügigen Änderung, innerhalb einer Bandbreite von bis zu 5%. • Das Ergebnis nach Steuern wird innerhalb eines Korridors von 10-15%, bezogen auf den Durchschnitt der letzten 5 Jahre, prognostiziert. 4. Chancen- und Risikobericht 4.1 Angaben zu Risiken Das Unternehmen betreibt seit Jahren ein konsequentes Forderungs- und Liquiditätsmanagement. Die Geschäftsentwicklung wird hinsichtlich Ertragslage und Liquidität permanent ausgewertet und schlussfolgernd werden erforderliche Maßnahmen zur Sicherung der Stabilität eingeleitet. Ein internes Bewertungssystem mit permanenter Auswertung des Zahlverhaltens hat sich vorbeugend gegen Zahlungsausfälle bewährt. Im Ergebnis dieses Forderungs- und Risikomanagements sind nur wenige, geringfügige Forderungsausfälle zu verzeichnen und keine Liquiditätsprobleme entstanden. Wir haben Großkunden zum Teil über eine Warenkreditversicherung versichert. Preis- und Nachfrageveränderungen auf dem Mineralölmarkt sind durch politische Risiken nicht auszuschließen; diese werden sich gegebenenfalls in den Veränderungen der Verkaufspreise und Mengen widerspiegeln. Für die Zukunft sehen wir keine gravierenden Umsatzprobleme durch die E-Mobilität, die nur langsam am Automobilmarkt Anteile gewinnt. Hinsichtlich der Folgen des Corona Virus und Ukraine-Konflikts können Absatzeinbußen nicht ausgeschlossen werden. 4.2 Angaben zu Chancen Eine nachhaltige und überlegte Erschließung neuer Vertriebsgebiete und Geschäftsbereiche mit geeigneten Partnern stellt eine weitere Geschäftschance dar und wird daher von uns für die nächsten Jahre angestrebt. 4.3 Gesamtaussage Insgesamt besteht eine große Unsicherheit hinsichtlich der weltweiten Ausbreitung und der Folgen des Corona Virus sowie des Ukraine-Konflikts. Wir werden die Entwicklungen beobachten und je nach Bedarf angemessen reagieren.
Ankum, 07.12.2022 BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Ergebnisverwendung
AnhangJahresabschluss zum 31. Dezember 2021A. Allgemeine Angaben zur Bilanzierung und Bewertung I. Allgemeine Angaben
Die MITAN-MINERALÖL GmbH, Ankum, stellt den Jahresabschluss nach den handelsrechtlichen Vorschriften für große Kapitalgesellschaften auf. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gesamtkostenverfahren angewendet. Im Sinne der Klarheit und zur Verbesserung der Übersichtlichkeit werden ergänzende Angaben zu den Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung ausschließlich im Anhang gemacht. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses sind die folgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend: Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen bilanziert. Der Firmenwert wird über fünfzehn Jahre abgeschrieben, da beim Erwerb dieser Amortisationszeitraum zu Grunde gelegt wurde. Die Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten und, soweit abnutzbar, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen angesetzt. Die Bewertung der Finanzanlagen erfolgte zu Anschaffungskosten unter Beachtung des gemilderten Niederstwertprinzips. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Werte am Bilanzstichtag niedriger sind, werden diese angesetzt. In die Herstellungskosten werden die Einzelkosten sowie die notwendigen Material- und Fertigungsgemeinkosten einbezogen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nennwert unter Berücksichtigung von Wertberichtigungen für Einzelrisiken und für das allgemeine Kreditrisiko angesetzt. Die liquiden Mittel sind zum Nennwert angesetzt. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tage darstellen; die Auflösung des Postens erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die übrigen Rückstellungen berücksichtigen alle am Bilanzstichtag erkennbaren Risiken und andere ungewisse Verbindlichkeiten. Rückstellungen sind mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Soweit Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen sind diese mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. B. Erläuterungen zur Bilanz I. AKTIVA Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in der Anlage (1) zum Anhang dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von TEuro 238 (Vj.: TEuro 385) enthalten. Diese haben eine Laufzeit von bis zu einem Jahr. II. PASSIVA Bilanzgewinn Im Bilanzgewinn ist ein Gewinnvortrag in Höhe von TEuro 29.559 (Vj.: TEuro 24.441) enthalten. Auf der Gesellschafterversammlung vom 04.03.2022 wurde beschlossen den zum 31. Dezember 2020 ausgewiesenen Bilanzgewinn von TEuro 29.559 auf neue Rechnung vorzutragen. Mit den Beschlüssen vom 10.02.2021, 01.10.2021 und 17.12.2021 sind insgesamt Vorabgewinnausschüttungen von 3.000 TEuro vorgenommen worden. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Jahresabschlusskosten in Höhe von TEuro 51 (Vj.: TEuro 47), Personalkostenrückstellungen in Höhe von TEuro 320 (Vj.: TEuro 258) und Aufbewahrungskosten in Höhe von TEuro 7 (Vj.: TEuro 7). Verbindlichkeiten Ein Verbindlichkeitenspiegel ist als Anlage (2) zum Anhang beigefügt. Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Grundschulden auf die im Eigentum befindlichen Gebäude abgesichert. Sonstige Verbindlichkeiten In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEuro 0 (Vj.: TEuro 0) enthalten. C. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung I. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse lassen sich nach folgenden Regionen aufschlüsseln:
II. Sonstige betriebliche Erträge Hierin sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEuro 1 (Vj.: TEuro 202) enthalten. Weiterhin sind Erträge aus Währungsumrechungen von TEuro 0,9 (Vj.: 0,5 TEuro) enthalten. III. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEuro 135 (Vj.: TEuro 90). IV. Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung Die Aufwendungen für Altersversorgung betragen TEuro 10 (Vj.: TEuro 10). V. Zinserträge und -aufwendungen Die Zinserträge enthalten Erträge von Gesellschafter in Höhe von TEuro 220 (Vj.: TEuro 140). D. Sonstige Angaben I. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die jährlichen sonstigen finanziellen Verpflichtungen belaufen sich auf TEuro 406,6 (davon gegenüber Gesellschaftern TEuro 182,2). Den sonstigen finanziellen Verpflichtungen liegt eine Dauer von bis zu drei Jahren zugrunde. II. Mitarbeiter Die Zahl der Mitarbeiter betrug im Jahresdurchschnitt:
IV. Honorar des Abschlussprüfers Die Honorare für den Abschlussprüfer belaufen sich gemäß § 285 Nr. 17 HGB auf 9 T€ (Vj.: 9 T€). V. Organe Geschäftsführung Als Geschäftsführer sind bestellt: Kaufmann Hermann Schröer, Ankum Kaufmann Carlo Ostendorf, Ankum Die Geschäftsführer sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführer wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in den Bilanzgewinn vorzutragen. Nachtragsbericht Die Auswirkungen der Corona Pandemie sind nach wie vor spürbar, haben bislang jedoch nicht zu größeren Ausfällen oder Beeinträchtigungen geführt. Der russische Angriffskrieg auf die Ukraine hat zu einer deutlichen Verteuerung der Rohstoff-, Energie- und Transportkosten geführt. Insbesondere eine Unterbrechung oder signifikante Einschränkung der Gasversorgung hätte erhebliche Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft, deren quantitative Bemessung derzeit jedoch nicht verlässlich abschätzbar ist. Darüber hinaus sind nach dem Ende des Geschäftsjahres keine Ereignisse eingetreten, die eine besondere Bedeutung für die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der MITAN-MINERALÖL GmbH haben. Anlagespiegel
sonstige Berichtsbestandteile
Ankum, 05.05.2023 MITAN-MINERALÖL GmbH Hermann Schröer Carlo Ostendorf Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 01.06.2023 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die MITAN-MINERALÖL GmbH, Ankum Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der MITAN-MINERALÖL GmbH, Ankum, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der MITAN-MINERALÖL GmbH, Ankum, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2021 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Quakenbrück, den 24. Mai 2023 WIBU
Treuhand Zweigniederlassung der schuette Revision GmbH
van Dyk, Wirtschaftsprüfer |
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