Premnitzer Wohnungsbaugesellschaft mbH
Ernst-Thälmann-Straße 34, 14727 Premnitz, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Heiko Ebers seit 12.8.2020 | Geschäftsführer |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Premnitzer Wohnungsbaugesellschaft mbHPremnitzJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktivseite
Passivseite
Premnitz, den 3 Juni 2024 Premnitzer Wohnungsbaugesellschaft mbH gez. Heiko Ebers, Geschäftsführer Premnitz, HRB Potsdam 2642Anhang zum Jahresabschluss 2023A. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde auf der Grundlage des Handelsgesetzbuches sowie des GmbHG erstellt. Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den §§ 266 und 275 HGB unter Beachtung der Verordnung über Formblätter für die Gliederung des Jahresabschlusses von Wohnungsunternehmen zuletzt geändert am 14. Juni 2023. Abweichend vom Formblatt wurde auf der Passivseite zusätzlich der Posten "Verbindlichkeiten aus Vermietung" eingefügt. Die Grundsteuer wird abweichend vom Gliederungsschema als Aufwendungen für die Hausbewirtschaftung und nicht unter Position "Sonstige Steuern" ausgewiesen. Die Gesellschaft ist zum 31.12.2023 eine kleine Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 1 HGB. Für die Gewinn- und Verlustrechnung findet das Gesamtkostenverfahren Anwendung. B. Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind grundsätzlich unverändert zum Vorjahr übernommen worden. Die Grundstücke sind zu fortgeführten Anschaffungs- und Herstellungskosten abzüglich Abschreibungen aktiviert. Tilgungszuschüsse der KfW wurden herstellungskostenmindernd berücksichtigt. Die planmäßigen Abschreibungen der Gebäude erfolgen grundsätzlich in Anlehnung an die steuerlichen Vorschriften. Bei einer Reihe von Gebäuden wurden aufgrund struktureller Leerstände und dadurch angenommener dauerhafter handelsrechtlicher Wertminderungen in der Vergangenheit außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Zuschreibungen erfolgen sobald eine Wertaufholung stattgefunden hat. Die Ermittlung der Höhe dieser Zuschreibungen erfolgt auf der Grundlage einer Berechnung der Grundstückswerte nach dem Ertragswertverfahren unter Ansatz von Ist-Erträgen und Bewirtschaftungskosten bei den betreffende Gebäuden der Gesellschaft und unter Zugrundelegung eines Liegenschaftszinses von 3,9 % und einer Restnutzungsdauer von 73 bis 77 Jahren. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die Anlagen im Bau werden in Höhe der Anschaffungskosten angesetzt. Anteile an verbundenen Unternehmen sind zu Anschaffungskosten bewertet. Die unfertigen Leistungen sind in Höhe der umlagefähigen Betriebs- und Heizkosten abzüglich Bewertungsabschlägen bewertet. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zu Nominalwerten abzüglich Wertberichtigungen für Ausfallrisiken angesetzt. Pensionsrückstellungen und ähnliche Verpflichtungen Für bestehende Versorgungszusagen der Gesellschaft wurden die zu bildenden Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen (EUR 131.530; Vorjahr: EUR 137.736) mit dem Wert der hierfür abgeschlossenen Rückdeckungsversicherungen (EUR 99.787; Vorjahr: EUR 111.568) verrechnet und der verbleibende Verpflichtungsüberhang passiviert. Die Bewertung erfolgt nach IDW RH FAB 1.021 unter Anwendung des Passivprimats. Entsprechend § 246 Abs. Satz 2 HGB wurden auch die hieraus resultierenden Erträge und Aufwendungen saldiert. Die Berechnung der zu bildenden Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen erfolgte hierbei nach den anerkannten Regeln der Versicherungsmathematik. Als Rechnungsgrundlagen wurden die "Richttafeln 2018G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck gewählt und die Bewertungen auf der Grundlage der folgenden Parameter durchgeführt:
Aufgrund der anzuwendenden gesetzlichen Änderung des § 253 Abs. 6 HGB ist seit 2016 der 10-(bisher: 7-)Jahresdurchschnittszinssatz bei der Abzinsung zu verwenden. Hieraus ergibt sich ein Unterschiedsbetrag von EUR 1.260, der ausschüttungsgesperrt ist. Die Bewertung der für die Versorgungszusagen der Gesellschaft abgeschlossenen Rückdeckungsversicherungen erfolgte gemäß Mitteilungen der Versicherer. Die Anschaffungskosten der Versicherungen betrugen EUR 120.403. Der Wert zum Stichtag betrug laut Angabe der Versicherung EUR 126.635. Die übrigen Rückstellungen wurden in Höhe des voraussichtlichen Erfüllungsbetrages gebildet. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden fristadäquat abgezinst. Die Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Rechnungsabgrenzungsposten werden für Ausgaben bzw. Einnahmen des Geschäftsjahres, die zukünftige Zeiträume betreffen, gebildet. C. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im beigefügten Anlagenspiegel dargestellt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben alle eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Die Forderungen aus Vermietung wurden - soweit erforderlich - einzelwertberichtigt. Abweichend zum Vorjahr wurde die Bilanz auf der Aktivseite um die Position Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ergänzt. Diese Forderungen wurden im Vorjahr zusammen mit den Forderungen aus Vermietung ausgewiesen. Guthaben bei Kreditinstituten werden als täglich fällige Guthaben, Termingelder und Mietkautionsguthaben geführt. Als Treuhandgelder angelegte Kautionen werden unter der Bilanz ausgewiesen. Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt EUR 255.650. Die Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen betreffen die PWG Service GmbH und bestehen aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie der Verlustübernahme vermindert um Forderungen aus der Verwaltungskostenumlage sowie der Umsatzsteuer aufgrund der bestehenden umsatzsteuerlichen Organschaft. Die sonstigen Rückstellungen betreffen vor allem Rückstellungen für ausstehende Rechnungen (TEUR 79) und Jahresabschluss- und Prüfungskosten (TEUR 37,5). Verbindlichkeiten
Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind TEUR 7.795 durch Grundschulden besichert. Bei den Altschulden (TEUR 1.920) ist die Stadt Premnitz neben der Premnitzer Wohnungsbaugesellschaft mbH Darlehensnehmer. Abweichend zum Vorjahr wurde die Passivseite der Bilanz um die Position Verbindlichkeiten aus Bau- und Instandhaltungsleistungen ergänzt. Diese Position war im Vorjahr in der Position Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistung in Höhe von TEUR 617 enthalten. D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Im sonstigen betrieblichen Ertrag sind Zuschreibung auf Sachanlagen in Höhe von TEUR 48 enthalten. E. Sonstige Angaben Organe der Gesellschaft 1. Gesellschafterversammlung Alleiniger Gesellschafter ist die Stadt Premnitz 2. Aufsichtsrat
An die Aufsichtsratsmitglieder wurden Sitzungsgelder in Höhe von TEUR 3 gezahlt. 3. Geschäftsführer Herr Heiko Ebers, Immobilienfachwirt, Milower Land OT Milow 4. Arbeitnehmer Die Zahl der im Jahre 2023 durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer betrug 6. 5. Anteilsbesitz Das Unternehmen hält 100% der Anteile der PWG Service GmbH, Premnitz die ein Stammkapital von TEUR 25,6 hat. Zum 31. Dezember 2023 weist die Tochtergesellschaft ein Eigenkapital von TEUR 435 aus. Aufgrund eines zwischen Tochter- und Muttergesellschaft bestehenden Ergebnisabführungsvertrages ist der in der PWG Service GmbH erzielte Gewinn grundsätzlich in voller Höhe an die Muttergesellschaft abzuführen und ein Verlust von der Muttergesellschaft auszugleichen. Der auszugleichende Verlust wird in der Position der Gewinn- und Verlustrechnung "aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrags übernommener Verlust" ausgewiesen. Eine Pflicht zur Konzernrechnungslegung besteht aufgrund der Befreiungsvorschrift im § 293 Abs. 1 HGB nicht. 6. Künftige finanzielle Verpflichtungen Noch im Jahr 2024 soll der Bau eines weiteren Gebäudes begonnen werden. Vorgesehen ist der Neubau eines dritten Gebäudes im Areal "Dichtereck" mit 24 WE in der Johannes-R.-Becher-Straße 1. Die Baugenehmigung liegt bereits vor. Die voraussichtliche Bausumme beläuft sich laut Kostenschätzung des Architekten auf TEUR 6.443. Eine Ausschreibung und entsprechende Auftragsvergabe ist bisher noch nicht erfolgt. Aufgrund des überarbeitenden Unternehmenskonzepts mit Stand Oktober 2023 sollen in den Jahren 2025 bis 2029 insgesamt sieben Gebäudeblöcke abgerissen werden. Die Gesellschaft rechnet mit Kosten von EUR 110 EUR/qm abzureißender Wohnfläche, insgesamt mit Kosten von TEUR 2.180, davon für 2025 TEUR 857. 7. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, einen Teil des Jahresüberschusses in Höhe von TEUR 200 an den Gesellschafter auszuschütten. Für die im Berichtsjahr erfolgten handelsrechtlichen Zuschreibungen auf das Anlagevermögen soll ein Betrag von TEUR 48 in die nach § 29 Abs. 4 GmbHG gesondert gebildete Werthaufholungsrücklage eingestellt werden. Der verbleibende Jahresüberschuss soll in die sonstige Gewinnrücklagen eingestellt werden.
Premnitz, den 3. Juni 2024 Heiko Ebers Geschäftsführung der Premnitzer Wohnungsbaugesellschaft mbH Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2023
Notiz über die Feststellung des Jahresabschlusses 2023: Der Jahresabschluss 2023 wurde durch Beschluss der Gesellschafterin am 19.07.2024 festgestellt. |
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