Tech Pro System GmbH
Selbe AdresseErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Werner Ziegenbein seit 17.10.2001 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
W***** Z********* | 9.54% |
M***** W******* C**** S***** | 8.25% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
5 Gesellschafter
GmbH-Struktur
4 von 5 angezeigt
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
HS Products Engineering GmbHMaisachAmtsgericht München
|
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|
31.12.2022
EUR |
31.12.2021
TEUR |
|
| A. Anlagevermögen | ||
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | 60.743,00 | 69 |
| II. Sachanlagen | ||
| 1. Technische Anlagen und Maschinen | 607.435,50 | 739 |
| 2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 115.768,50 | 144 |
| 3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 363.211,05 | 37 |
| 1.086.415,05 | 920 | |
| III. Finanzanlagen | ||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 29.233,76 | 29 |
| 2. Beteiligungen | 975.196,51 | 41 |
| 1.004.430,27 | 70 | |
| 2.151.588,32 | 1.059 | |
| B. Umlaufvermögen | ||
| I. Vorräte | 12.018.152,61 | 8.974 |
| II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | 5.879.750,04 | 3.667 |
| davon gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 1.100.394,32 | 0 |
| III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten | 2.449.604,43 | 4.320 |
| 20.347.507,08 | 16.961 | |
| C. Rechnungsabgrenzungsposten | 62.068,75 | 40 |
| 22.561.164,15 | 18.060 | |
|
PASSIVA |
||
|
31.12.2022
EUR |
31.12.2021
TEUR |
|
| A. Eigenkapital | ||
| I. Gezeichnetes Kapital | 25.000,00 | 25 |
| II. Andere Gewinnrücklagen | 5.652.281,64 | 7.653 |
| III. Gewinnvortrag | 5.731.361,54 | 4.414 |
| IV. Jahresüberschuss | 1.291.889,42 | 1.317 |
| 12.700.532,60 | 13.409 | |
| B. Rückstellungen | 1.504.440,00 | 1.306 |
| C. Verbindlichkeiten | 8.356.191,55 | 3.345 |
| davon gegenüber verbundenen Unternehmen | 3.362.335,40 | 500 |
| davon gegeünber Gesellschaftern | 2.020.081,25 | 0 |
| 22.561.164,15 | 18.060 |
| 2022 | 2021 | ||
| EUR | EUR | TEUR | |
| 1. Rohergebnis | 10.333.410,85 | 8.970 | |
| 2. Personalaufwand | |||
| a) Löhne und Gehälter | 4.244.099,55 | 3.880 | |
| b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung | 727.836,30 | 686 | |
| davon für Altersversorgung: EUR 11.015,04 | (11) | ||
| 4.971.935,85 | |||
| 3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen | 269.072,32 | 241 | |
| 4. Sonstige betriebliche Aufwendungen | 3.283.917,26 | 2.318 | |
| davon aus der Währungsumrechnung: EUR 7.933,33 | (3) | ||
| 1.808.485,42 | 1.845 | ||
| 5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 1.611,17 | 0 | |
| davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 0,00 | (0) | ||
| 6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen | 1.429,17 | 0 | |
| davon an verbundene Unternehmen: EUR 1.429,17 | (0) | ||
| 7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | 514.158,19 | 524 | |
| 8. Ergebnis nach Steuern | 1.294.509,23 | 1.321 | |
| 9. Sonstige Steuern | 2.619,81 | 4 | |
| 10. Jahresüberschuss | 1.291.889,42 | 1.317 | |
Tz. 1 Allgemeines
Die HS Products Engineering GmbH hat ihren Sitz in Maisach und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht München (HRB 130646).
Der Jahresabschluss 31.12.2022 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs (HGB) und des GmbH-Gesetzes (GmbHG) erstellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren angewandt, das der Struktur des Unternehmens angemessen ist.
Die Gesellschaft gilt als mittelgroße Kapitalgesellschaft i. S. § 267 HGB. Von den Befreiungsvorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften wurde Gebrauch gemacht.
Die auf den vorangegangenen Jahresabschluss angewandten Ansatz- und Bewertungsmethoden wurden beibehalten.
Tz. 2 Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um die planmäßigen linearen Abschreibungen, bilanziert. Für die Abschreibungen auf Zugänge werden Nutzungsdauern von 3 bis 5 Jahren zugrunde gelegt.
Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungswerten bis zu EUR 250,00 werden als sofort abzugsfähige Betriebsausgaben behandelt. Wirtschaftsgüter von EUR 250,00 bis einschließlich EUR 800,00 werden im Jahr der Anschaffung bzw. Herstellung vollständig abgeschrieben.
Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bewertet.
Die Vorräte sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bei Anwendung zulässiger Bewertungsvereinfachungsverfahren unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet.
Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert abzüglich erforderlicher Einzelwertberichtigungen angesetzt. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird eine angemessene Pauschalwertberichtigung auf den (Netto-)Forderungsbestand gebildet.
Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt.
Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten beinhalten Zahlungsabflüsse für Hardware- und Softwarewartung, Leasing-Sonderzahlung und Kfz-Steuer vor dem Bilanzstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen.
Die Positionen des Eigenkapitals sind zum Nennbetrag ausgewiesen.
Die Rückstellungen berücksichtigen alle bis zur Bilanzerstellung erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Die Bewertung erfolgt in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags.
Vom Wahlrecht, Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr abzuzinsen, wurde kein Gebrauch gemacht. Zinseffekte aus der Zinssatzänderung sind in den entsprechenden Sachaufwandskonten ausgewiesen. Pauschalrückstellungen wurden auf Grundlage von Erfahrungswerten und Kostenschätzungen gebildet.
Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag passiviert.
Gewinn- und Verlustrechnung
Auf die Aufgliederung der Umsatzerlöse nach § 285 Nr. 4 HGB wird gemäß § 288 Abs. 2 HGB verzichtet.
Tz. 3 Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung
3.1 Anlagevermögen
Die Entwicklung des Anlagevermögens stellt sich wie folgt dar:
| Historische Anschaffungskosten | ||||
|
01.01.2022
EUR |
Zugang 2022
EUR |
* Umbuchung Abgang 2022
EUR |
31.12.2022
EUR |
|
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||||
| 1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 787.494,17 | 35.135,35 | 0,00 | 822.629,52 |
| II. Sachanlagen | ||||
| * 85.155,92 | ||||
| 1. Technische Anlagen und Maschinen | 1.041.981,78 | 35.667,27 | 0,00 | 1.162.804,97 |
| * -85.155,92 | ||||
| 2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 1.004.585,07 | 30.245,70 | 0,00 | 949.674,85 |
| 3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 37.034,17 | 326.176,88 | 0,00 | 363.211,05 |
| * 0,00 | ||||
| 2.083.601,02 | 392.089,85 | 0,00 | 2.475.690,87 | |
| III. Finanzanlagen | ||||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 29.233,76 | 0,00 | 0,00 | 29.233,76 |
| 2. Beteiligungen | 40.798,77 | 934.397,74 | 0,00 | 975.196,51 |
| 70.032,53 | 934.397,74 | 0,00 | 1.004.430,27 | |
| * 0,00 | ||||
| 2.941.127,72 | 1.361.622,94 | 0,00 | 4.302.750,66 | |
| Kumulierte Abschreibungen | |||||
|
01.01.2022
EUR |
Zugang 2022
EUR |
* Umbuchung Abgang 2022
EUR |
31.12.2022
EUR |
Abschreibung 2022
EUR |
|
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | |||||
| 1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 718.360,17 | 43.526,35 | 0,00 | 761.886,52 | 43.526,35 |
| II. Sachanlagen | |||||
| * 85.155,92 | |||||
| 1. Technische Anlagen und Maschinen | 303.064,78 | 167.148,77 | 0,00 | 555.369,47 | 167.148,77 |
| * -85.155,92 | |||||
| 2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 860.665,07 | 58.397,20 | 0,00 | 833.906,35 | 58.397,20 |
| 3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| * 0,00 | |||||
| 1.163.729,85 | 225.545,97 | 0,00 | 1.389.275,82 | 225.545,97 | |
| III. Finanzanlagen | |||||
| Anteile an verbundenen Unternehmen | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 2. Beteiligungen | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | |
| * 0,00 | |||||
| 1.882.090,02 | 269.072,32 | 0,00 | 2.151.162,34 | 269.072,32 | |
| Buchwerte | ||
|
31.12.2022
EUR |
31.12.2021
EUR |
|
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||
| 1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 60.743,00 | 69.134,00 |
| II. Sachanlagen | ||
| 1. Technische Anlagen und Maschinen | 607.435,50 | 738.917,00 |
| 2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 115.768,50 | 143.920,00 |
| 3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 363.211,05 | 37.034,17 |
| 1.086.415,05 | 919.871,17 | |
| III. Finanzanlagen | ||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 29.233,76 | 29.233,76 |
| 2. Beteiligungen | 975.196,51 | 40.798,77 |
| 1.004.430,27 | 70.032,53 | |
| 2.151.588,32 | 1.059.037,70 | |
3.2 Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände weisen mit TEUR 221 (Vj. TEUR 1) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr auf.
3.3 Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten haben folgende Restlaufzeiten (Vorjahr in TEUR):
| Restlaufzeit | ||||
|
bis zu einem Jahr
EUR |
1
bis 5 Jahre
EUR |
über fünf Jahre
EUR |
Gesamt
EUR |
|
| Verbindlichkeiten | 8.216.191,55 | 112.000,00 | 28.000,00 | 8.356.191,55 |
| (3.345) | (0) | (0) | (3.345) | |
Die Verbindlichkeiten weisen mit EUR 140.000,00 (Vj. TEUR 0) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr auf.
Tz.4 Sonstige Angaben
4.1 Anteile an verbundenen Unternehmen
| Firma, Sitz | Beteiligungsquote |
Eigenkapital 31.12.2022
EUR |
Ergebnis 2022
EUR |
| Tech Pro System GmbH, Maisach | 100% | 4.751.388,54 | 809.933,12 |
4.2 Beteiligungen
| Firma, Sitz | Beteiligungsquote |
Eigenkapital 31.12.2022
EUR |
Ergebnis 2022
EUR |
| DEKOSYS Mexico S. de R.L. de C.V., San Miguel de Allende, Mexico | * 20 % | 3.520.203,18 | -565.880,38 |
*) 19,8 % der Anteile werden von der Gesellschaft direkt gehalten, weitere 0,2 % werden mittelbar durch ein Tochterunternehmen gehalten.
4.3 Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Mieten, Leasing und Lizenzgebühren betragen derzeit jährlich rd. TEUR 364.
4.4 Arbeitnehmer
Die Gesellschaft beschäftigte im Jahresdurchschnitt (ohne Geschäftsführer):
| 2022 | |
| Kaufmännische Arbeitnehmer | 22 |
| Gewerbeliche Arbeitnehmer | 39 |
| 61 |
4.5 Ergebnisverwendung
Der Geschäftsführer schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 1.291.889,42 auf neue Rechnung vorzutragen.
4.6 Organe der Gesellschaft
Geschäftsführer:
Ziegenbein, Werner, Dipl.-Ingenieur, München
Bezüglich der Geschäftsführerbezüge wird von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.
Maisach, den 22. Januar 2024
gez. Werner Ziegenbein
An die HS Products Engineering GmbH, Maisach
Prüfungsurteile
Wir haben den Jahresabschluss der HS Products Engineering GmbH, Maisach, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der HS Products Engineering GmbH, Maisach, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022 geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022 und
• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.
Grundlage für die Prüfungsurteile
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.
Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.
• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.
• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.
• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.
• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.
• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.
• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, den 23. Januar 2024
Kesel
& Partner PartGmbB
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft,
München
gez. Florentin Kesel, Wirtschaftsprüfer
gez. Rainer Brunner, Wirtschaftsprüfer
Vorstehend offengelegter Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss zum 31.12.2022.
Der Ergebnisverwendungsbeschluss entspricht dem Ergebnisverwendungsvorschlag.
Die Feststellung des Jahresabschlusses erfolgte am 19.03.2024.
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