ANWR 3. Beteiligungsgesellschaft mbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Dominik Solleder seit 25.5.2022 | Geschäftsführer |
Jörg Seifert seit 22.12.2020 | Prokura |
Volker Gromer seit 22.12.2020 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
SPORT 2000 GmbHEigenbeteiligung | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
SPORT 2000 GmbHMainhausenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht 2023der SPORT 2000 GmbHA. Grundlagen des Unternehmens Die Muttergesellschaft der SPORT 2000 GmbH ist die ANWR Erste Beteiligungsgesellschaft mbH, Mainhausen, die ein Tochterunternehmen der führenden europäischen Handelskooperation ANWR GROUP eG ist. Die ANWR GROUP eG mit ihren Tochtergesellschaften fungiert als Dienstleistungsverbund für den Einzel- und Großhandel. Die mit einem 5-Länder-Fokus tätige SPORT 2000 GmbH gehört zu den erfolgreichsten Händlerorganisationen im Sportfachhandel. Aus dem Headquarter im hessischen Mainhausen erfolgt die Führung der zur ANWR GROUP gehörenden Länderteams Deutschland, Schweiz und Benelux. Deutschland ist die größte Länderorganisation in diesem Verbund. Mit einem Leistungsportfolio für unterschiedliche Händlergruppen wie Spezialisten, Generalisten und E-Commerce-Partner wird die SPORT 2000 GmbH den unterschiedlichen Bedürfnissen ihrer Handelspartner gerecht, von der Unterstützung bei der digitalen Transformation, über die Warenversorgung mit den relevanten Top-Marken bis hin zu abgestimmten Retail-Formaten und Marketinglösungen. B. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen 1 Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für den ANWR Konzern waren im Jahr 2023 durch die anhaltenden Folgen des russischen Angriffskriegs in der Ukraine und Spätfolgen der Coronapandemie im Jahr 2023 beeinträchtigt. Nach Schätzung von Eurostat stieg das Bruttoinlandsprodukt (BIP) sowohl im Euroraum als auch in der EU um 0,5 Prozent. 2 Gegenüber 2022 sank hingegen das durchschnittliche jährliche Einzelhandelsvolumen für das Jahr 2023 sowohl im Euroraum als auch in der EU um 1,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr. 3 Die jährliche Inflationsrate im Euroraum lag im Dezember 2023 bei 2,9 Prozent. Ein Jahr zuvor hatte sie 9,2 Prozent betragen. Die jährliche Inflationsrate in der Europäischen Union lag im Dezember 2023 bei 3,4 Prozent. Ein Jahr zuvor hatte sie 10,4 Prozent betragen. 4 In Deutschland verminderte sich die Inflationsrate zwar von 6,9 Prozent im Jahresdurchschnitt 2022 auf 5,9 Prozent im Jahr 2023. Der Preisauftrieb blieb damit aber weiterhin hoch. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt sank gegenüber dem Vorjahr leicht um 0,3 Prozent, nachdem es 2022 noch um 1,8 Prozent gestiegen war. Nach einem durch die Erholung von der Coronakrise getriebenen kräftigen Zuwachs im Jahr 2022 um 3,9 Prozent gingen die privaten Konsumausgaben in Deutschland 2023 preisbereinigt um 0,8 Prozent zurück. Hauptgrund war der kräftige Anstieg der Verbraucherpreise, der die Kaufkraft vieler Haushalte dämpfte. Die Privathaushalte gaben insbesondere für Einrichtungsgegenstände und Haushaltsgeräte (-6,2 Prozent) sowie Nahrungsmittel, Getränke und Tabakwaren (-4,5 Prozent) erheblich weniger aus. Der Einzelhandel in Deutschland hat nach Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im Jahr 2023 real (preisbereinigt) 3,3 Prozent weniger Umsatz und nominal (nicht preisbereinigt) 2,3 Prozent mehr Umsatz erwirtschaftet als im Vorjahr. Der reale Jahresumsatz im Einzelhandel 2023 lag noch 1,3 Prozent über dem Vor-Corona-Niveau des Jahres 2019. Der reale Umsatz im Einzelhandel mit Nicht-Lebensmitteln sank im Jahr 2023 um 3,1 Prozent gegenüber 2022, womit die reale Umsatzentwicklung erstmals seit 2013 rückläufig war. Dennoch war der reale Umsatz 2023 um 5,3 Prozent höher als im Jahr 2019. Der nominale Umsatz blieb 2023 nahezu auf dem Vorjahresniveau (+0,1 Prozent), nachdem er im Vorjahr einen besonders hohen Zuwachs (+8,8 Prozent) verzeichnet hatte. Damit lag der nominale Umsatz 2023 um 18,5 Prozent über dem Vor-Corona-Niveau von 2019. Im Internet- und Versandhandel ging der Umsatz im Jahr 2023 real um 3,9 Prozent und nominal um 0,4 Prozent gegenüber 2022 zurück. Die Branche konnte insbesondere in den von der Corona-Pandemie geprägten Jahren 2020 und 2021 sehr hohe Zuwächse verbuchen (+25,1 Prozent bzw. +11,5 Prozent), wohingegen die realen Umsätze in den folgenden zwei Jahren ebenfalls sanken. Infolgedessen waren die Umsätze 2023 real 12,0 Prozent niedriger als im Jahr 2021, jedoch noch immer 22,8 Prozent höher als im Jahr 2019. Der Einzelhandel mit Textilien, Bekleidung, Schuhen und Lederwaren setzte 2023 seine Erholung von den Folgen der Corona-Pandemie fort und erwirtschaftete real 2,6 Prozent und nominal 3,7 Prozent mehr Umsatz als im Vorjahr. Dennoch lag der Umsatz real noch 4,6 Prozent unter dem Niveau des Jahres 2019, wohingegen der nominale Umsatz 0,1 Prozent höher war. 5 In den wesentlichen Märkten des ANWR Konzerns entwickelten sich die realen Außenumsätze bei den Verkaufsstandorten der Handelspartner für Schuhe weitgehend positiv gegenüber dem Vorjahr: Deutschland plus 3,7 Prozent, Schweiz plus 4,4 Prozent, Frankreich plus 1,4 Prozent, Belgien minus 1,8 Prozent, Niederlande 1,0 Prozent sowie Österreich plus 5,7 Prozent. 6 Im 5-Länder-Verbund von SPORT 2000 weisen die Außenumsätze der Sporthändler eine moderate Entwicklung auf. Im Kernmarkt Deutschland liegen die Sporthändler mit plus 2,7 Prozent leicht über dem Vorjahr. Die Händler in Benelux verzeichneten ein Umsatzplus von 8,0 Prozent, während die Schweizer Sporthändler mit minus 7,0 Prozent einen Rückgang verzeichneten. 7
1 (wenn nicht anders angegeben): Quelle:
Rundschreiben des BVR "Hintergrundmaterial zur Erstellung
der Geschäftsberichte der Volksbanken und
Raiffeisenbanken" vom 24.01.2024.
Geschäftsverlauf Die SPORT 2000 GmbH erzielte im Jahr 2023 ein über der Planung und unter dem Vorjahr liegendes Ergebnis vor Steuern.
Ertragslage Die Ertragslage der SPORT 2000 wurde im Wesentlichen beeinflusst durch:
Die Umsatzerlöse sowie das Ergebnis vor Steuern stellen für die SPORT 2000 GmbH finanzielle Leistungsindikatoren dar. Die Umsatzerlöse sind aufgrund des Ausscheidens einiger großer Händler sowie durch den generellen Konsumrückgang in Zusammenhang mit der hohen Inflation um 41.010,8 Tsd. Euro bzw. 14,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gesunken. Das Ergebnis vor Steuern verschlechterte sich deutlich auf 2.905,8 Tsd. Euro (im Vorjahr: 7.266,5 Tsd. Euro). Der Rückgang der Umsatzerlöse lag über unseren Erwartungen. Die Entwicklung des Ergebnisses vor Steuern entsprach der Prognose der letzten Lageberichterstattung. Der Umsatz aus der Zentralregulierung (ZR) ist im Vergleich zum Vorjahr um 3,7 Prozent gesunken und liegt bei 24.842,5 Tsd. Euro. Dieser Rückgang ist im Wesentlichen auf das Ausscheiden großer Händler zurückzuführen. Der Umsatz im Lagergeschäft ist um 8,5 Prozent durch Ausweitung des Geschäftes gestiegen. Das Streckengeschäft war mit einer Entwicklung von -28,5 Prozent aufgrund des Ausscheidens einiger großer Händler ebenfalls rückläufig. Der Materialaufwand liegt mit 215.073,2 Tsd. Euro um 38.368,5 Tsd. Euro unter dem Vorjahr. Der Rückgang korrespondiert mit der Entwicklung der Umsatzerlöse. Die Rohertragsspanne belief sich auf 11,3 Prozent nach 10,9 Prozent im Vorjahr. Der Personalaufwand stieg um 450,2 Tsd. Euro auf 9.325,7 Tsd. Euro. Der Anstieg beruht im Wesentlichen auf der gestiegenen Mitarbeiterzahl sowie einer tariflichen Gehaltsanpassung. Die Abschreibungshöhe liegt mit 473,1 Tsd. Euro um 143,4 Tsd. Euro unter dem Vorjahr. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betragen 17.858,1 Tsd. Euro und liegen mit 1.541,1 Tsd. Euro deutlich über dem Niveau des Vorjahres. Diese beinhalten höhere Aufwendungen vor allem im Bereich IT- Dienstleistungen, sowie Kostenumlagen von verbundenen Unternehmen. Trotz gesunkener Umsatzerlöse und unter den Einflüssen zunehmend volatilerer Marktbedingungen ist die Ertragslage der SPORT 2000 im Gesamtergebnis des Berichtszeitraums nach wie vor zufriedenstellend. Vermögens- und Finanzlage Das Anlagevermögen erhöhte sich im Geschäftsjahr 2023 leicht um 139,9 Tsd. Euro auf 3.682,5 Tsd. Euro. Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen verringerten sich abschreibungsbedingt um 426,1 Tsd. Euro auf 2.310,2 Tsd. Euro. Im Finanzanlagevermögen ergab sich durch den Kauf weiterer Anteile an der Sport 2000 International GmbH ein Anstieg um 566,0 Tsd. Euro auf 1.372,3 Tsd. Euro. Für weitere Erläuterungen hierzu verweisen wir auf die Position im Anhang. Die Vorräte liegen zum Jahrsende um 1.866,1 Tsd. Euro über dem Vorjahresniveau bei 13.991,9 Tsd. Euro. Die Bewertung erfolgte nach dem strengen Niederstwertprinzip. Der Anstieg des Vorratsbestandes ist auf den Ausbau des Großhandelsgeschäfts zurückzuführen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen lagen zum Bilanzstichtag bei 14.309,3 Tsd. Euro und sind um 16.466,8 Tsd. Euro zum Vorjahr gesunken. Der Rückgang resultiert im Wesentlichen aus dem Forderungsverkauf zum Bilanzstichtag sowie durch ein geringeres Umsatzvolumen. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind um 5.782,9 Tsd. Euro auf 15.811,5 Tsd. Euro im Vergleich zum Vorjahr gesunken. Diese beinhalten im Wesentlichen Forderungen gegenüber der ANWR GROUP eG. Die Forderungen spiegeln die konzerninternen Steuerungen der Finanzströme wider. Die sonstigen Vermögensgegenstände liegen mit 1.877,4 Tsd. Euro um 764,5 Tsd. Euro über dem Vorjahr. Der Posten enthält im Wesentlichen Erstattungsansprüche aus Ertragsteuern. Die Bilanzsumme lag mit 53.562,5 Tsd. Euro um 17.977,4 Tsd. Euro deutlich unter dem Vorjahr. Die Eigenkapitalquote beträgt zum Stichtag 35,5 Prozent (im Vorjahr 23,7 Prozent). Diese Entwicklung erklärt sich durch das um 2.074,7 Tsd. Euro höhere Eigenkapital bei einer gleichzeitig deutlich rückläufigen Bilanzsumme. Die Steuerrückstellungen sind mit 1.966,6 Tsd. Euro um 1.366,8 Tsd. Euro geringer als im Vorjahr. Dies ist auf das niedrigere Jahresergebnis im Geschäftsjahr 2023 zurückzuführen. Die sonstigen Rückstellungen betragen 4.737,0 Tsd. Euro (im Vorjahr 6.402,0 Tsd. Euro). Sie beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Personal sowie rückständige Werbeverpflichtungen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen lagen zum Bilanzstichtag bei 10.577,9 Tsd. Euro nach 22.111,0 Tsd. Euro im Vorjahr. Dieser Rückgang ist stichtagsbedingt. Die sonstigen Verbindlichkeiten betragen 14.414,9 Tsd. Euro nach 21.020,9 Tsd. Euro im Vorjahr. Diese beinhalten im Wesentlichen Zahlungsverpflichtungen für Anreizprämie und Steuern. Liquiditätslage Möglichen Schwankungen bezüglich der verfügbaren Liquidität und im Zahlungsstrom wird durch die Bereitstellung von Bankkreditlinien im ANWR Konzern vorgebeugt. Zur Optimierung der Liquiditätssteuerung besteht ein Cash-Pooling-Vertrag mit der ANWR GROUP eG. Wir beurteilen die Vermögens- und Finanzlage der SPORT 2000 im Geschäftsjahr als geordnet. C. Prognosebericht Chancenbericht Wirtschaftspolitische Unsicherheiten in Deutschland und politische Konflikte und Kriege in Teilen der Welt mit nicht vorherzusehenden Ausgängen werden Auswirkungen auf die weltweiten und die internationalen Wirtschaftsbeziehungen, die wirtschaftliche Lage, die Preisentwicklung in den Ländern Europas und auf die Konsumbereitschaft der Menschen haben. Die Bundesregierung erwartet für das Jahr 2024 einen Zuwachs des preisbereinigten BIP um 0,2 Prozent. Zwar lassen belastende Faktoren wie hohe Verbraucherpreissteigerungen und daraus folgende Kaufkraftverluste nach; geopolitische Krisen sowie geldpolitische Straffungen belasten aber die erwartete Erholung. Wieder steigende Reallöhne und die robuste Arbeitsmarktentwicklung dürften aber im Jahresverlauf eine binnenwirtschaftliche Erholung einleiten. Der Beschäftigungsaufbau wird sich fortsetzen. Der Anstieg der Verbraucherpreise dürfte sich auf 2,8 Prozent verringern. 8 Für das Jahr 2024 erwartet die SPORT 2000 GmbH im Vergleich zu 2023 eine leichte Steigerung der Umsatzerlöse, die sich ebenfalls in einer leichten Verbesserung des Ergebnisses vor Steuern bemerkbar machen wird. Risikobericht Das interne Kontrollsystem der Gesellschaft ist in das Risikomanagementsystem der Muttergesellschaft und damit des ANWR Konzerns integriert. Im Rahmen des im Konzern verwendeten sogenannten Three-Lines-of-Defense-Modells sollen drei hintereinander liegende Verteidigungslinien ("Three Lines of Defense") das Eintreten von Risiken und Schäden verhindern oder minimieren. Sie bestehen aus Internem Kontrollsystem der operativen Fachbereiche als erste, unternehmensweiten Steuerungsfunktionen (u.a. Risikomanagementsystem und Compliance) als zweite und Interner Revision als dritte Verteidigungslinie. Dem Modell liegt die Idee zugrunde, dass die verschiedenen Kontrollfunktionen kaskadenartig ineinandergreifen und dadurch eine höchstmögliche Wirksamkeit bei der Vermeidung von Risiken und Schadensfällen erreicht werden soll. Auch im Rechnungslegungsprozess des ANWR Konzerns sind die drei Verteidigungslinien integriert. Folgende wesentliche Risiken ergeben sich unter Anwendung der im Rahmen des Risikomanagementsystems definierten und implementierten Risikobegrenzungsmaßnahmen im ANWR Konzern: Risiken des Zentralregulierungsgeschäfts Der Bereich umfasst sämtliche Umstände, die einen Rückgang des Abrechnungsvolumens zur Folge haben könnten, wie z.B. Branchen- und Konjunkturentwicklung, sowie Risiken aus der Veränderung der Zentralregulierungskonditionen. Neben der bilanziellen Vorsorge in Form notwendiger Rückstellungen wird den Risiken durch entsprechende Maßnahmen wie Marktbeobachtung, regelmäßigem konzernweitem Informationsaustausch und Mitarbeit in Branchenverbänden oder einer verstärkten Zusammenarbeit und dem Angebot zusätzlicher Dienstleistungen für Händler und Lieferanten begegnet. Risiken des Bankengeschäfts Im Bereich der konzernzugehörigen Banken (DZB BANK GmbH und Aktivbank AG) entstehen im Zentralregulierungs- und Finanzierungsgeschäftes vor allem Adressenausfallrisiken, Marktpreisrisiken (Zinsänderung, Währung), Liquiditätsrisiken und operationelle Risiken. Die Risikosteuerung erfolgt insbesondere durch die vierteljährliche Ermittlung der Risikotragfähigkeit, die Definition von Frühwarnindikatoren und Festlegung der Limite für die entsprechenden Risikoarten. Risiken des Einzelhandels Auch hier bestehen Risiken insbesondere im Zusammenhang mit konjunkturellen Entwicklungen. Ebenso bestehen Risiken aus der Verdrängung des stationären Handels durch die verstärkte Tendenz zu Onlinebestellungen durch Kunden. Den hier identifizierten Risiken wird durch Maßnahmen wie der Bereitstellung notwendiger IT-Infrastrukturen oder - wie im Chancenbericht dargestellt - eCommerce-Dienstleistungen entgegengewirkt. Beteiligungsmanagement Im Bereich des Beteiligungsmanagements bestehen grundsätzlich Risiken im Zusammenhang mit bilanziellen Bewertungen, Forderungsausfällen oder Ergebnisbelastungen durch Verlustausgleichsverpflichtungen. Diesen Risiken begegnet man durch regelmäßige Prüfung der Werthaltigkeit, Plan-Ist-Analysen sowie laufende Anpassung der Budgetierung und aus diesen Maßnahmen resultierend im Bedarfsfall mit bilanzieller Risikovorsorge. Neben den genannten Risikobereichen ergeben sich weitere unternehmerische Risikofelder im Immobilienbereich, Währungsrisiken sowie rechtliche Risiken. Auch hierzu wurden Maßnahmen erarbeitet und wenn nötig laufend angepasst, um den Risiken möglichst frühzeitig begegnen zu können. Zur weiteren Identifizierung und Minimierung der Risiken erfolgt der Einsatz der Internen Revision zur Verbesserung bestehender Geschäftsprozesse und anlassbezogen im Rahmen neuer Projekte. Die dargestellten Risiken des ANWR Konzerns decken sich mit Ausnahme der bankspezifischen Risiken weitestgehend mit denen der SPORT 2000 GmbH. Zum heutigen Zeitpunkt sieht die Geschäftsführung keine Risiken, die den Bestand des Unternehmens gefährden.
Mainhausen, 01. März 2024 SPORT 2000 GmbH Margit Gosau Dominik Solleder Bilanzder SPORT 2000 GmbHAktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung Zeitraum vom 1. Januar bis 31. Dezember
Anhangder SPORT 2000 GmbHAllgemeine Erläuterungen Die SPORT 2000 GmbH hat ihren Sitz in Mainhausen und ist im Handelsregister beim Amtsgericht Offenbach am Main unter HRB 22148 eingetragen. Die SPORT 2000 GmbH ist eine große Kapitalgesellschaft i.S.v. § 267 Abs. 3 HGB. Der Abschluss umfasst die Bilanz, die Gewinn- und Verlustrechnung und den Anhang. Für die Gewinn- und Verlustrechnung kam das Gesamtkostenverfahren zur Anwendung. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen denen des Vorjahres. Im Einzelnen verweisen wir auf die folgenden Ausführungen. Der Jahresabschluss wurde teilweise computergestützt erstellt. Systembedingt kann es zu Rundungsdifferenzen kommen. Bilanzierung und Bewertung, Erläuterungen zur Bilanz Die Entwicklung des in der Bilanz verkürzt dargestellten Anlagevermögens ergibt sich aus dem nachstehenden Anlagengitter.
Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sowie die unter Sachanlagen ausgewiesenen Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten aktiviert und planmäßig linear über ihre voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Die im Geschäftsjahr zugegangenen geringwertigen Wirtschaftsgüter bis 800,00 Euro wurden vollständig abgeschrieben. Die voraussichtliche Nutzungsdauer orientiert sich an den von der Finanzverwaltung veröffentlichten AfA-Tabellen. Die Nutzungsdauer der immateriellen Vermögensgegenstände liegt zwischen 3 und 17 Jahren, die Nutzungsdauer für das Sachanlagevermögen zwischen 3 und 13 Jahren. Finanzanlagen Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bewertet. Die Gesellschaft besitzt folgende Kapitalanteile im Sinne des § 271 Abs. 1 HGB an anderen Unternehmen: Anteilsbesitz
1) Eigenkapital und Jahresergebnis aus dem
Geschäftsjahr 2022
Der Buchwert der Beteiligung an der SPORT 2000 Retail GmbH beträgt zum 31. Dezember 2023 27,5 Tsd. Euro. Der nicht durch Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag erhöhte sich im Geschäftsjahr auf 241,6 Tsd. Euro (im Vorjahr 119,9 Tsd. Euro). Für die Folgejahre rechnet die Geschäftsführung mit einer positiven Entwicklung der Ertragslage, die die Verluste ausgleichen werden. Auf eine Abschreibung der Beteiligung wurde aus diesem Grund verzichtet. Im Jahr 2023 hat SPORT 2000 GmbH einen weiteren Geschäftsanteil in Höhe von 25,1 Prozent an der SPORT 2000 International GmbH erworben. Vorräte
Die Vorräte werden zu den gewogenen Durchschnittswerten abzüglich notwendiger Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden grundsätzlich mit dem Nennwert bewertet. Bei zweifelhaft einbringlichen Forderungen werden Einzelwertberichtigungen abgesetzt. Für die voraussichtliche Inanspruchnahme von Skonti und Delkredere wird eine Pauschalwertberichtigung gebildet. Sie haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Die Gesellschaft hat im Rahmen eines Factoring-Vertrages mit einem verbundenen Unternehmen zum Bilanzstichtag Forderungen in Höhe von 5.861,7 Tsd. Euro (im Vorjahr 0,0 Tsd. Euro) verkauft. Das Factoring dient der kurzfristigen Verbesserung der Kapitalstruktur und Liquidität des Unternehmens. Insoweit ist der Vorjahresbetrag nur eingeschränkt vergleichbar. In den Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen sind Forderungen gegenüber der Konzernmuttergesellschaft der ANWR GROUP eG in Höhe von 13.998,9 Tsd. Euro (im Vorjahr 20.290,8 Tsd. Euro) enthalten. Bei den Forderungen gegen verbundene Unternehmen handelt es sich wie im Vorjahr im Wesentlichen um sonstige Vermögensgegenstände. Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten im Wesentlichen Steuerforderungen in Höhe von 1.307,9 Tsd. Euro (im Vorjahr 314,2 Tsd. Euro) sowie Forderungen an Lieferanten über 189,9 Tsd. Euro (im Vorjahr 52,5 Tsd. Euro). Guthaben bei Kreditinstituten
Die liquiden Mittel werden mit dem Nennwert bilanziert. In ihnen sind Guthaben bei verbundenen Unternehmen in Höhe von 1.406,9 Tsd. Euro (im Vorjahr 1.017,8 Tsd. Euro) enthalten. Aktive latente Steuern
Auf der Aktivseite wird ein Abgrenzungsposten nach § 274 Abs. 1 HGB in Höhe von 499,8 Tsd. Euro gebildet. Dieser resultiert aus handels- und steuerrechtlichen Differenzen bei der Bewertung des Warenbestandes, bei den Pensionsrückstellungen und sonstigen Rückstellungen. Der Berechnung der latenten Steuern lag ein Steuersatz von 28,3 Prozent (im Vorjahr 28,3 Prozent) zugrunde. Eigenkapital Insgesamt bestehen Ausschüttungssperren für folgende Beträge:
Rückstellungen
Die Pensionsrückstellungen betreffen mittelbare und unmittelbare Pensionsverpflichtungen. Diese werden nach § 253 Abs. 2 Sätze 2 bis 4 HGB unter Anwendung des Anwartschaftsverfahren (PUC-Methode) und der Richttafeln Heubeck 2018 G bei einem Diskontierungszinssatz von 1,82 Prozent (im Vorjahr 1,78 Prozent) sowie von Gehalts- und Rentensteigerungen von 2,9 Prozent (im Vorjahr 2,3 Prozent) bzw. 2,0 bis 2,4 Prozent (im Vorjahr 1,6 bis 1,9 Prozent) bilanziert. Erfolgswirkungen aus einer Änderung des Abzinsungssatzes werden gemäß des Wahlrechts nach IDW RS HFA 30 n.F. im Finanzergebnis erfasst. Der Unterschiedsbetrag, der sich aus der Anwendung des sieben- und zehnjährigen durchschnittlichen Markzinses ergibt, beträgt zum Bilanzstichtag 34,9 Tsd. Euro, insoweit besteht eine unter den frei verfügbaren Rücklagen liegende Ausschüttungssperre. Die sonstigen Rückstellungen beinhalten hauptsächlich Rückstellungen für Personalaufwendungen in Höhe von 1.558,2 Tsd. Euro (im Vorjahr 2.052,2 Tsd. Euro) und Verpflichtungen aus rückständigen Werbeverpflichtungen in Höhe von 1.373,2 Tsd. Euro (im Vorjahr 1.898,6 Tsd. Euro). Die sonstigen Rückstellungen entsprechen den voraussichtlichen Erfüllungsbeträgen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr wurden gemäß § 253 Abs. 2 HGB abgezinst. Verbindlichkeiten Die Bewertung der Verbindlichkeiten erfolgt mit den jeweiligen Erfüllungsbeträgen. Die Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Verbindlichkeitenspiegel zum 31. Dezember
Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehaltsrechte der Lieferanten. Bei den Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen handelt es sich wie im Vorjahr im Wesentlichen um sonstige Verbindlichkeiten. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von 642,0 Tsd. Euro (im Vorjahr 4.191,6 Tsd. Euro) enthalten. Außerdem beinhalten sie im Wesentlichen Zahlungsverpflichtungen für die Anreizprämie. Finanzielle Verpflichtungen Sonstige finanzielle Verpflichtungen zum 31. Dezember
Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse
Der größte Anteil der Umsatzerlöse ergab sich aus dem Warengeschäft. Die Umsätze werden hauptsächlich im Inland getätigt. Der Anteil des Umsatzes mit ausländischen Kunden betrug 30,3 Prozent. In den Umsatzerlösen sind periodenfremde Werbeerträge von 1.024,4 Tsd. Euro enthalten. Sonstige betriebliche Erträge
Für Währungsumrechnung sind in den sonstigen betrieblichen Erträgen 376,9 Tsd. Euro (im Vorjahr 894,3 Tsd. Euro) enthalten. Neben den periodenfremden Erträgen aus der Auflösung von Wertberichtigungen und Rückstellungen sind sonstige periodenfremde Erträge in Höhe von 438,2 Tsd. Euro (im Vorjahr 2,5 Tsd. Euro) enthalten. Materialaufwand
Personalaufwand
Die Position Personalaufwand beinhaltet Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von 318,5 Tsd. Euro (im Vorjahr 185,2 Tsd. Euro). Sonstige betriebliche Aufwendungen
Die sonstigen Aufwendungen enthalten im Wesentlichen fremde Dienstleistungen, Messekosten, Leasingkosten sowie Rechts- und Beratungskosten. Darüber hinaus entstanden Aufwendungen für Reisekosten, Öffentlichkeitsarbeit, IT-Kosten, Instandhaltungen und Weiterbildungskosten. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind 341,6 Tsd. Euro (im Vorjahr 716,7 Tsd. Euro) für Währungsumrechnung sowie 463,6 Tsd. Euro (im Vorjahr 280,2 Tsd. Euro) für Aufwendungen aus der Forderungsbewertung enthalten. Aufwendungen in Höhe von 112,9 Tsd. Euro (im Vorjahr 0,0 Tsd. Euro) sind periodenfremd. Zinserträge
Die Position Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge beinhaltet Zinserträge von verbundenen Unternehmen in Höhe von 250,3 Tsd. Euro (im Vorjahr 175,4 Tsd. Euro), Erträge aus der Abzinsung der Rückstellungen in Höhe von 1,1 Tsd. Euro (im Vorjahr 1,4 Tsd. Euro) sowie periodenfremde Erträge in Höhe von 0,5 Tsd. Euro (im Vorjahr 3,7 Tsd. Euro). Zinsaufwendungen
In den Zinsaufwendungen sind Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen in Höhe von 4,0 Tsd. Euro (im Vorjahr 4,4 Tsd. Euro) und Zinsaufwendungen von verbundenen Unternehmen in Höhe von 329,9 Tsd. Euro (im Vorjahr 93,9 Tsd. Euro) enthalten. Aufwendungen in Höhe von 14,4 Tsd. Euro (im Vorjahr 0,0 Tsd. Euro) sind periodenfremd. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag
Vorschlag für die GewinnverwendungDie Geschäftsführung schlägt vor, das Jahresergebnis unter Berücksichtigung des Gewinnvortrags wie folgt zu verwenden:
Sonstige Angaben Die Angabe zum Honorar der Abschlussprüfer erfolgt im Konzernabschluss der ANWR GROUP eG, Mainhausen. Anzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer
Geschäftsführer der SPORT 2000 GmbH Dominik Solleder, Kaufmann Margit Gosau, Kauffrau Auf die Angabe der Vergütung für die Geschäftsleitung wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Derivative Finanzinstrumente Als ein international tätiges Unternehmen ist die SPORT 2000 GmbH im Rahmen der operativen Tätigkeit im Bereich "Einkauf" Risiken aus der Änderung der Wechselkurse ausgesetzt. Zur Reduzierung solcher Risiken werden derivative Finanzinstrumente eingesetzt. Der Einsatz derivativer Finanzinstrumente erfolgt nach Anweisung der Geschäftsführung der SPORT 2000 GmbH. Um die Zahlungen an Warenlieferanten im asiatischen Raum im Geschäftsjahr 2023 vollständig gegen die beschriebenen Wechselkursrisiken abzusichern, kommen Devisentermin- und Devisenoptionsgeschäfte zum Einsatz. Ein die Sicherungsgeschäfte betreffender Buchwert ist zum 31.12.2023 nicht bilanziert. Zum Bilanzstichtag war ein US-Dollar Devisentermingeschäfte in Höhe von nominal 1.573,5 Tsd. Euro offen. Der Wert der derivativen Finanzinstrumente beträgt zum 31.12.2023 -32,7 Tsd. Euro. Die Bewertung erfolgt mit dem Marktwert. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung haben sich für die SPORT 2000 GmbH nach dem Schluss des Geschäftsjahres nicht ergeben. Konzernzugehörigkeit Die Muttergesellschaft des Unternehmens ist die ANWR Erste Beteiligungsgesellschaft mbH, Mainhausen, die ein Tochterunternehmen der ANWR GROUP eG, Mainhausen ist. Die Jahresabschlüsse der ANWR Erste Beteiligungsgesellschaft mbH und der SPORT 2000 GmbH sind in den Konzernabschluss der ANWR GROUP eG einbezogen. Die Offenlegung des Konzernabschlusses der ANWR GROUP eG erfolgt beim Amtsgericht Offenbach am Main, Genossenschaftsregisternummer 20125.
Mainhausen, 01. März 2024 SPORT 2000 GmbH Dominik Solleder Margit Gosau BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Sport 2000 GmbH, Mainhausen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Sport 2000 GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Sport 2000 GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Neu-Isenburg, 23. April 2024 Genoverband e.V. Katharina Braun, Wirtschaftsprüferin Nikolas Bertram, Wirtschaftsprüfer Gesellschafterversammlung der SPORT 2000 GmbHUnter Verzicht auf alle Form- und Fristvorschriften wurde heute eine Gesellschafterversammlung durchgeführt. Anwesend waren
Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung und Anhang sowie der Lagebericht (siehe Anlage) wird vorläufig genehmigt und festgestellt. Nach Vorlage des Prüfungsberichtes wird der Jahresabschluss endgültig bestätigt. Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterin vor, das Jahresergebnis unter Berücksichtigung des Gewinnvortrags wie folgt zu verwenden:
Die Gesellschafterin stimmt dem Vorschlag der Geschäftsführung zu. Entlastung der Geschäftsführung Den Geschäftsführern wird Entlastung erteilt.
Mainhausen, 01. März 2024 ANWR Erste Beteiligungsgesellschaft mbH Tobias Eichmeier Frank Schuffelen Sport 2000 GmbH Dominik Solleder Margit Gosau |
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