Glücksgastro GmbH
Selbe AdresseVermittlungstätigkeiten für gastronomische Dienstleistungen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Bénédicte Autem seit 17.6.2013 | Geschäftsführer |
Thomas Eidam seit 7.12.2011 | Prokura |
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Technicum West GmbHEssenJahresabschluss zum 31. Dezember 2011 und Lagebericht 2011LageberichtA. Geschäfts- und RahmenbedingungenUnternehmensstruktur, Geschäftstätigkeit Die Geschäftstätigkeit der Technicum West GmbH umfasst die Überlassung von Personal für die Zeitarbeit und Aushilfsdienst nach dem Arbeitnehmerüberlassungsgesetz. Geschäftsverlauf Die wirtschaftliche Entwicklung der Gesellschaft wird insbesondere anhand des für die Gesellschaft bedeutendsten Leistungsindikators, dem einzelnen eingesetzten Mitarbeiter, überwacht. Im Fokus stehen insbesondere die Anzahl der eingesetzten Mitarbeiter sowie deren Qualifikation. Sie sind maßgeblich für den Erfolg des Unternehmens verantwortlich. Entwicklung der Gesamtwirtschaft Laut Statistischem Bundesamt erhöhte sich das Bruttoinlandsprodukt in den Jahren 2005 bis 2008 mit Zuwachsraten zwischen +0,7% und +3,7% zum jeweiligen Vorjahr. Geprägt durch die Finanz- und Wirtschaftskrise im Jahr 2009 verringerte sich das Bruttoinlandsprodukt um -5,1%. Nach einer deutlichen wirtschaftlichen Erholung in den Jahren 2010 und 2011 mit Anstiegen von +3,7% und +3,0%, erwartet die Bundesregierung in ihrem Jahreswirtschaftsbericht für das Jahr 2012 ein erneutes Wachstum des Bruttoinlandsproduktes von +0,7%. Entwicklung der Branche Die Entwicklung des deutschen Arbeitsmarktes ist laut Monatsbericht Dezember 2011 der Deutschen Bundesagentur für Arbeit nach wie vor als positiv zu bewerten. Dies stand sicherlich mit der stabilen wirtschaftlichen Lage in Zusammenhang. Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung sowie die Erwerbstätigkeit nahmen weiter zu. Saisonbereinigt ist die Arbeitslosigkeit im Januar 2012 erneut gesunken. Der Bundesverband der Personaldienstleister BAP berichtete seit Januar 2011 bis einschließlich August 2011 jeden Monat Wachstumsraten der Anzahl der Zeitarbeitnehmer. Von September bis einschließlich November 2011 stagnierte der Zeitarbeitsmarkt auf diesem bis dahin entstandenen hohen Niveau und im Dezember 2011 kam es dann zum saisontypischen Rückgang der Anzahl der Zeitarbeitnehmer. Der starke Anstieg der Anzahl der Zeitarbeitnehmer im Jahr 2011 hat der Branche sicherlich mehr Bedeutung in der deutschen Wirtschaft beschert. Zum Ausgleich von konjunkturellen Schwankungen wird die Zeitarbeitsbranche nach wie vor ein wichtiger Partner für die Kunden aus fast allen Sektoren der deutschen Wirtschaft sein. Ein Meilenstein in der deutschen Zeitarbeitsbranche wird die derzeit zwischen den Tarifvertragsparteien diskutierte Entlohnung auf "Equal payment"-Basis sein. Mit hoher Wahrscheinlichkeit werden sich Bundesregierung und die Tarifvertragsparteien noch im Jahr 2012 auf einen Vorschlag einigen. Entwicklung der Technicum West GmbH Der Name "Technicum" ist seit 2010 in der deutschen Zeitarbeitsbranche vertreten. Das Niederlassungsnetz umfasste zum Jahresende 2011 4 Standorte. Unter Berücksichtigung des zwar stabilen, insgesamt aber verhältnismäßig geringen Wirtschaftswachstums erwarten wir nach Abzug von Konsolidierungseffekten im Kundenstamm für die Geschäftsjahre 2012 und 2013 für die Technicum West GmbH jeweils ein Umsatzvolumen in einer Höhe von T€ 20.300. Die Geschäftsentwicklung war bis August des Jahres 2011 stabil und von Monat zu Monat nur durch saisontypische Schwankungen geprägt. Ab September 2011 verzeichnete die Technicum West GmbH durch Managementwechsel einen deutlichen Rückgang der Zeitarbeitnehmer. Dieser Trend ist im Jahr 2012 gestoppt und die Zeitarbeitnehmerzahlen stabilisieren sich. Investitionen Die Investitionen in immaterielle Vermögensgegenstände wurden für neue und die Weiterentwicklung unserer bestehenden Software verwendet. Zusatzinvestitionen in das Sachanlagevermögen betreffen neue IT-Geräte und das Rebranding von Niederlassungen. Personalpolitik Die betrieblichen und überbetrieblichen Mitarbeiter stehen im Zentrum unseres Denkens und Handelns. Die Technicum West GmbH wird durch gezielte Personalentwicklungsprogramme die Mitarbeiterbindung und die Loyalität zum Unternehmen weiter erhöhen. Das 2007 eingeführte "USG College" für neue Mitarbeiter wurde weiter ausgebaut und optimiert. Die aufstrebende Entwicklung des USG Konzerns ermöglicht weitere berufliche Perspektiven für Mitarbeiter, auf nationaler wie internationaler Ebene. Die Technicum West GmbH setzt weiterhin auf Aus- und Weiterbildung der internen und externen Mitarbeiter. Pro-aktives Personalmarketing (Messeteilnahmen, Partnerschulen, neue Anzeigenlayouts) wird die Technicum West GmbH in die Lage versetzen, die Aufmerksamkeit potentieller Kandidaten zu erhöhen. B. Darstellung der Vermögens-, Finanz- und ErtragslageDie Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der Technicum West GmbH und die wesentlichen finanziellen Leistungsindikatoren haben sich im Geschäftsjahr 2011 insgesamt wie folgt entwickelt: 1. Ertragslage Die Umsatzerlöse stiegen von T€ 23.497 um 2 % auf T€ 23.916.
Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr 2011 einen Jahresfehlbetrag vor Verlustübernahme von T€ 388 (VJ T€ 25.080) erzielt. Das neutrale Ergebnis in Höhe von T€ 49 besteht aus Erträgen aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von T€ 49. Die Personalkosten sind im Vergleich zum Vorjahr um 9% angestiegen. 2. Finanzlage Die Finanzierung der Gesellschaft wird im Rahmen der Konzernfinanzierung der USG People Group gesteuert. Die notwendigen Finanzmittel werden der Gesellschaft von der Konzernmutter zur Verfügung gestellt. Ziel ist es, dass die Gesellschaft innerhalb des Konzernverbundes mit positiven Cash-Flow-Überschüssen aus der laufenden Geschäftstätigkeit zum Wachstum der USG People Group beiträgt. 3. Vermögenslage
Die Bilanzsumme der Technicum West GmbH belief sich zum Bilanzstichtag auf T€ 32.205. Sie hat sich gegenüber dem Vorjahr (T€ 33.368) um 4% vermindert. Die immateriellen Vermögensgegenstände haben sich im Jahr 2011 um T€ 3 verändert. Das Sachanlagevermögen veränderte sich um T€ 50. Zudem nahmen die Finanzanlagen um T€ 26 ab. Die sonstigen Aktiva beinhalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 2.290 (VJ T€ 2.944) sowie Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von T€ 27.810 (VJ T€ 25.078). Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden mittels einer Warenkreditversicherung abgesichert. C. NachtragsberichtVorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres Herr Mathias Bolman ist durch Gesellschafterbeschluss vom 23. Januar 2012 als Geschäftsführer abberufen worden. Mit Gesellschaftbeschluss vom 25. Juni 2012 ist Frau Christina Auguste Koch mit sofortiger Wirkung als Geschäftsführerin abberufen worden. Es sind keine weiteren Ereignisse eingetreten, die von wesentlicher Bedeutung sind und zu einer veränderten Beurteilung des Unternehmens führen könnten. D. RisikoberichtRisikomanagement Risikomanagement ist die gezielte Sicherung bestehender und zukünftiger Erfolgspotentiale. Für die Technicum West GmbH erfolgt das Risikomanagement im Rahmen des Konzernrisikomanagements der USG People Group. Es ist Teil einer Shareholder Value orientierten Unternehmensführung. Durch den kontrollierten Umgang mit Risiken wird die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Unternehmensgruppe gesichert und das Konzernmanagement in die Lage versetzt, ungünstige Entwicklungen frühzeitig zu erkennen und gegebenenfalls gegensteuernde Maßnahmen zu ergreifen. Die Innenrevision wird auf Konzernebene seitens eines separaten Bereiches innerhalb der Abteilung Qualitätsmanagement wahrgenommen. Zur Überwachung der in der strategischen Planung gesetzten Ziele besteht im Unternehmensverbund ein umfangreiches Steuerungsinstrumentarium von täglichen Umsatzmeldungen und -analysen, kurzfristig erstellten monatlichen Erfolgsrechnungen und punktuellen Kostenanalysen, die im Rahmen des eingerichteten Management-Informations-Systems (MIS) der Geschäftsleitung regelmäßig zur Verfügung gestellt wird. Ergänzend werden detaillierte Planungen in den Bereichen Umsatz, Investitionen, Finanzströme und Standortentwicklung auf Mehr-Jahres-Basis erstellt. Risiken Es ist zu erwarten, dass durch die leichte Verbesserung der wirtschaftlichen Lage in Zukunft die Nachfrage nach Zeitarbeitnehmern stabil bleiben wird. Ein Mangel an qualifizierten Bewerbern für die Zukunft ist allerdings nach wie vor nicht auszuschließen. Risiken bestehen darin, dass unsere Mitarbeiter in Festanstellungsverhältnissen bei unseren Kunden wechseln. Unser Mutterunternehmen nimmt starken Einfluss auf unser Personalmanagement, was Risiken für unser Personalmanagement birgt. Weitere Risiken bestehen in der Weiterentwicklung des Steuerrechts und des Zivilrechts, insbesondere des Arbeitsrechts, sowohl durch den Gesetzgeber als auch durch die Rechtsprechung der Gerichte. Risiken sehen wir auch in der immer komplexer werdenden Informationstechnologie und der sich hieraus ergebenden Abhängigkeit des Unternehmems von der IT. Ein weiteres Risiko besteht in der Einführung einer Entlohnung auf "Equal payment"-Basis. Die vollständige Weitergabe der hierdurch entstehenden Lohnerhöhungen durch Verrechnungssatzanpassung bei den jeweiligen Kunden der Technicum kann zu Volumen- und Margenverlust führen. Wir erwarten jedoch, dass sich die Auswirkungen dieses Sachverhaltes erst in 2013 in den Ergebnissen niederschlagen werden. Chancen Die Technicum West GmbH ist einer der größten Spezialdienstleister Deutschlands im Facharbeitersegment und arbeitet eng mit der zentralen Abteilung Key Account des Konzerns zusammen. Eine gute Kooperation mit Schwesterunternehmen konnte bereits etabliert werden. Neben dem Key Account - Geschäft kann die Technicum West GmbH auf Erfahrungen, Kundenkontakte und erfolgreiche Projekte im KMU-Segment zurückgreifen. Die Optimierung des Geschäftsmix wird eine Herausforderung für das Unternehmen sein. Die Ende des Jahres 2011 beschlossenen Restrukturierungsmaßnahmen innerhalb der Technicum-Organisation werden im Jahre 2012 sicherlich ein weiterer Stabilitätsfaktor bezogen auf die Ergebnisabsicherung sein. Die Anzahl der durchschnittlich beschäftigten Mitarbeiter hat sich gegenüber dem Vorjahr erhöht. Die Zahl der Zeitarbeiter beträgt 697 (VJ: 629), die des Stammpersonals 27 (VJ: 25). Insgesamt waren 27 Mitarbeiter vollzeitbeschäftigt und 6 Mitarbeiter teilzeitbeschäftigt. Der Bekanntheitsgrad der Marke "Technicum" wird durch gezielte Public Relations Arbeit weiter erhöht. Auch durch Expansion des USG People Konzerns auf dem deutschen Zeitarbeitsmarkt wird die Marke "Technicum" zusätzlich gestärkt. Als Konzernunternehmen sind wir naturgemäß in starkem Maße von den Weisungen und der Strategie des Konzerns abhängig. E. PrognoseberichtAus heutiger Sicht erscheint folgende Prognose als realistisch: Vor dem Hintergrund der stabil positiven Wirtschaftsentwicklung und der durch die Finanzkrise gestiegenen Nachfrage nach Zeitarbeitskräften, ist zu erwarten, dass sich auch der Zeitarbeitsmarkt positiv entwickeln wird. Für das Jahr 2012 sehen wir aufgrund der bereits umgesetzten Maßnahmenpläne zur Kostensenkung einen positiven Geschäftsertrag. Neben den bestehenden Großkunden, die eine wichtige Volumen-Grundlage für die geplante profitable Entwicklung der nächsten Jahre bilden und für angestrebte Skaleneffekte sorgen wird die Technicum West GmbH auch das profitable KMU-Segment weiter ausbauen. Die Geschäftsstrategie wird dabei eine standortspezifische Anpassung und Umsetzung erfahren. Der Geschäftsmix zwischen kleinen, mittleren und Großkunden wird eine neue Balance finden. Der somit erzielten Erweiterung des Geschäftsvolumens durch zusätzliche Kunden, Zeitarbeitnehmer sowie einer erfolgreichen Vertriebsorganisation soll ein unterproportionaler Anstieg der Fixkosten entgegenstehen. Unter Berücksichtigung des zwar stabilen, insgesamt aber verhältnismäßig geringen Wirtschaftswachstums erwarten wir nach Abzug von Konsolidierungseffekten im Kundenstamm für die Geschäftsjahre 2012 und 2013 für die Technicum West GmbH jeweils ein Umsatzvolumen in einer Höhe von T€ 20.300. Für das Geschäftsjahr 2012, wie auch für 2013, erwarten wir ein positives Betriebsergebnis. Das "Shared Service Center" der USG People Group in München fungiert als zentraler Dienstleister für die operativen Einheiten. Durch die Integration und den Anschluss weiterer operativer Einheiten des Konzerns können hier weitere Skaleneffekte entstehen und zur Entlastung der beteiligten Unternehmen beitragen.
Essen, den 16. Juli 2012 Marcus Schulz, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang1. Allgemeine AngabenDie Technicum West GmbH ist zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2011 eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB. Der Jahresabschluss wird nach den Rechnungslegungsvorschriften für Kapitalgesellschaften des Handelsgesetzbuches (HGB) unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung anzubringen sind, weitgehend in der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung aufgeführt. 2. Angaben zu den Bilanzierungs-, Bewertungs- und Ausweismethoden2.1 Allgemeine Angaben Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Der Jahresabschluss wurde unter Annahme der Unternehmensfortführung (Going-Concern) aufgestellt. 2.2 Bilanzierung und Bewertung der Aktivposten Entgeltlich von Dritten erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten aktiviert und ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer entsprechend planmäßig linear, im Zugangsjahr zeitanteilig, abgeschrieben. Dabei werden entgeltlich erworbene EDV-Programme über eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von drei Jahren abgeschrieben. Eine Ausnahme bilden die EDV-Programme mit Anschaffungskosten unter € 150,00; diese werden sofort in voller Höhe aufwandswirksam erfasst. Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen. Sachanlagen sind mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen auf Basis der wirtschaftlichen Nutzungsdauern bewertet. Dabei wird zwischen folgenden Nutzungsdauerklassen unterschieden: Gebäude 25-50 Jahre, EDV Software 3 Jahre, PKW 6 Jahre, Büro - und Geschäftsausstattung 3-25 Jahre, Sonstige BGA 1-10 Jahre. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen. In Bezug auf die Bilanzierung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird seit dem 1. Januar 2008 handelsrechtlich die steuerrechtliche Regelung des § 6 Abs. 2 und Abs. 2a EStG angewendet. Anschaffungs- oder Herstellungskosten von abnutzbaren beweglichen Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens, die einer selbständigen Nutzung fähig sind, werden im Wirtschaftsjahr der Anschaffung, Herstellung oder Einlage in voller Höhe als Betriebsausgaben erfasst, wenn die Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, für das einzelne Wirtschaftsgut € 150,00 nicht übersteigen. Für geringwertige Wirtschaftsgüter, deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, mehr als € 150,00 und bis zu € 1.000,00 betragen, wird ein jährlicher Sammelposten im Sinne des § 6 Abs. 2a EStG gebildet. Der jährliche Sammelposten wird über fünf Jahre gewinnmindernd aufgelöst. Scheidet ein Wirtschaftsgut vorzeitig aus dem Betriebsvermögen aus, wird der Sammelposten nicht vermindert. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigerem Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen; uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos wird eine Pauschalwertberichtigung von 3% auf die nicht einzelwertberichtigten Nettoforderungen gebildet. Langfristige Steuererstattungsansprüche i.S.d. § 37 KStG (Körperschaftsteuerguthaben) werden zum Barwert angesetzt. Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. 2.3 Bilanzierung und Bewertung der Passivposten Das Eigenkapital wird zum Nennwert bilanziert. Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Die Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Gesellschaft ist körperschaftsteuerliches und gewerbesteuerliches Organ der Unique Beteiligungs-GmbH. Da die Gesellschaft somit nicht Steuersubjekt ist, entfällt der Ansatz Latenter Steuern. Die Sachverhalte, die zum Ansatz aktiver oder passiver latenter Steuern führen, werden auf Ebene der Unique Beteiligungs-GmbH berücksichtigt. 2.4 Umsatzrealisierung Die Umsatzrealisierung erfolgt grundsätzlich zum Zeitpunkt der Leistungserbringung. 3. Erläuterungen zu BilanzpostenAnlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagespiegel dargestellt. Der Anlagespiegel ist dem Anhang als Anlage beigefügt. Umlaufvermögen Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben bis auf die ausgewiesenen Kautionen und Körperschaftsteuerguthaben (T€ 17,0 VJ T€ 24,6) eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen (T€ 27.809,7 VJ T€ 25.078,3) resultieren im Wesentlichen aus der Verlustausgleichsverpflichtung der Unique Beteiligungs-GmbH aufgrund des mit ihr geschlossenen Ergebnisabführungsvertrages. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen personalbezogene Rückstellungen aus Tantiemen, Abfindungen, Urlaubsansprüchen, Arbeitszeitkonten, Boni etc. in Höhe von T€ 1.763,0 (VJ T€ 1.823,0) sowie Rückstellungen für Abschluss- und Prüfungskosten in Höhe von T€ 37,0 (VJ T€ 60,0). Verbindlichkeiten Die Aufgliederung der Verbindlichkeitennach Restlaufzeiten sowie deren Sicherung ergibt sich aus der nachfolgenden Übersicht:
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren aus:
In den ausgewiesenen Verbindlichkeiten sind mit T€ 0,00 (Vj T€ 920,2) Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter enthalten. 4. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungUmsatzerlöse Die Umsatzerlöse beinhalten ausschließlich Umsätze aus der Überlassung von Personal nach dem Arbeitnehmerüberlassungsgesetz im Inland. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten im Wesentlichen sonstige Personalerträge (T€ 78,9) sowie Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (T€ 49,1). In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von T€ 49,1 (Vj.: T€ 4,8) enthalten. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungenenthalten im Wesentlichen die folgenden Beträge
Die übrigen sonstigen betrieblichen Aufwendungen ergeben sich im Wesentlichen zusammen aus Fahrgeld in Höhe von T€ 794,4 (Vj.: T€ 827,4) und Beratungskosten an USG People Deutschland in Höhe von T€ 523,6 (Vj.: T€ 180,0). Die periodenfremden Aufwendungen belaufen sich auf T€ 62,7 (Vj.: T€ 0,0). Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen enthalten solche an verbundene Unternehmen in Höhe von T€ 196,1 (Vorjahr T€ 248,2). 5. Sonstige Angaben5.1 Arbeitnehmer Die durchschnittliche Anzahl der beschäftigten Mitarbeiter ist folgender Übersicht zu entnehmen:
5.2 Geschäftsführung Zur Geschäftsführung waren im Geschäftsjahr 2011 folgende Personen bestellt: Christina Koch, Vertriebsgeschäftsführerin, Bestellung am 24.11.2011, HR Eintrag am 18.01.2012, abberufen am 25. Juni 2012 Marcus Schulz, Vorsitzender der Geschäftsführung der USG People Deutschland Gruppe, Bestellung am 7.12.2011, HR Eintrag am 20.12.2011 Matthias Bolmann, Geschäftsführer, Abberufung am 23.01.2012, HR Eintrag am 29.02.2012 Heinz-Gerhard Koch, Geschäftsführer, Abberufung am 17.06.2011, HR Eintrag am 18.01.2012 Hans Coffeng, Geschäftsführer, Abberufung am 24.11.2011, HR Eintrag am 18.01.2012 Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet, da lediglich Herr Heinz-Gerhard Koch im Geschäftsjahr 2011 Bezüge von der Technicum West GmbH erhalten hat. 5.3 Haftungsverhältnisse Berichtspflichtige Haftungsverhältnisse bestanden am 31. Dezember 2011 nicht. 5.4 Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen gliedern sich wie folgt:
Neben den dargelegten sonstigen finanziellen Verpflichtungen existieren keine außerbilanziellen Geschäfte, die für die Finanzlage der Gesellschaft von Bedeutung wären. 5.5 Gesamthonorar des Abschlussprüfers Das berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers für das abgeschlossene Geschäftsjahr beträgt T€ 52,0 (Vj.: T€ 49,5). 5.6 Gesellschafter und Konzernverhältnisse Die Technicum West GmbH wird in den Konzernabschluss der USG People N.V., Almere/Niederlande, (kleinster und größter Konsolidierungskreis) einbezogen. Der Konzernabschluss der USG People N.V., Almere/Niederlande, ist am Sitz dieser Gesellschaft erhältlich und wird bei der Kamer van Koophandel (Chamber of Commerce) Gooi-Eem-en Flevoland, POBox 123, 8200 AC Lelystad unter der Nummer 39066013 veröffentlicht. 5.7 Gewinnverwendung Das Jahresergebnis für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2011 ist aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages von der Unique Beteiligungs-GmbH mit Sitz in München auszugleichen. Eine entsprechende Forderung gegen verbundene Unternehmen ist erfasst.
Essen, den 16. Juli 2012 Marcus Schulz , Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens
Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Technicum West GmbH, Essen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2011 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung des Geschäftsführers der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Geschäftsführers sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
München, den 16. Juli 2012 PricewaterhouseCoopers
Holger Graßnick, Wirtschaftsprüfer ppa. Kai Seidelmann, Wirtschaftsprüfer |
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