Wagniskapital-Beteiligungsgesellschaften
Pfizer Pharma PFE GmbHLiquidiert
Linkstraße 10, 10785 Berlin, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Sabine Irma Gilliam seit 16.11.2022 | Geschäftsführer |
Christian Dr. Petrik seit 12.6.2020 | Prokura |
Roman Irsiegler seit 12.6.2020 | Prokura |
Phillip Peitsmeyer seit 12.6.2020 | Prokura |
Daniel Dr. Kalanovicz seit 12.6.2020 | Geschäftsführer |
Nicole Maria Freifrau von Gregory seit 15.3.2019 | Prokura |
Karsten Alexander Dr. Graudenz seit 4.2.2019 | Prokura |
Inga Hartleb seit 28.11.2016 | Prokura |
Uwe Hohwieler seit 26.5.2016 | Prokura |
Rita Dr. Weidauer seit 26.5.2016 | Prokura |
Patric Lothar Schulz seit 15.3.2016 | Geschäftsführer |
Uwe Lahr seit 15.3.2016 | Prokura |
Diana Dr. Stratmann-Schöne seit 25.2.2016 | Prokura |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Pfizer Luxembourg S.à r.l. | 91.16% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Pfizer Pharma PFE GmbHBerlinJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.12.2020 bis zum 30.11.2021Bilanz zum 30. November 2021Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Dezember 2020 bis 30. November 2021
Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2020/2021
Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Dezember 2020 bis 30. November 2021I. Grundlagen des Unternehmens Die Pfizer Pharma PFE GmbH ist ein Unternehmen der Pfizer-Gruppe mit Sitz in Berlin. Oberste Konzerngesellschaft ist die Pfizer Inc., New York/USA. Die Pfizer Pharma PFE GmbH fungiert innerhalb des Pfizer-Konzerns als Vertriebsgesellschaft von Human-Arzneimitteln im deutschen Markt. Das Produktangebot umfasst die Arzneimittel, die ihren Patentschutz verloren haben, sowie das Biosimilar-Portfolio. Wesentliche Lieferanten der Pfizer Pharma PFE GmbH als Vertriebsgesellschaft waren andere Pfizer-Konzernunternehmen, über die die Produkte für den deutschen Markt bezogen wurden. Die Vergleichbarkeit mit den Vorjahreszahlen ist aufgrund des folgenden Sachverhalts eingeschränkt: Mit Vertrag vom 21. Mai 2021 und Wirkung zum 31. Mai 2021 wurde die Pfizer Pharma GmbH mit der Führung des Betriebs der Pfizer Pharma PFE GmbH beauftragt. In diesem Rahmen sind die Mitarbeiter der Pfizer Pharma PFE GmbH in die Pfizer Pharma GmbH übergegangen. Das Umlaufvermögen und die Ausstattung der Mitarbeiter wurden von der Pfizer Pharma GmbH erworben, Verpflichtungen im Rahmen des Übergangs der Mitarbeiter erstattet. Als Betriebsführerin führte die Pfizer Pharma GmbH ab 31. Mai 2021 den Betrieb im eigenen Namen, aber auf Rechnung der Pfizer Pharma PFE GmbH (Betriebseigentümerin). Nettogewinne aus dem Betrieb waren von der Pfizer Pharma GmbH an die Betriebseigentümerin zu entrichten und werden bei dieser in den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesen. Die Pfizer Pharma GmbH erhielt dafür eine Vergütung in Abhängigkeit der Betriebskosten, diese werden bei der Pfizer Pharma PFE GmbH in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen. Die Umsätze der Pfizer Pharma GmbH aus dieser Betriebsführung im Zeitraum vom 31. Mai bis zum 30. November 2021 betrugen 111,0 Mio. €. Die wesentliche Steuerungsgröße der Pfizer Pharma PFE GmbH ist der Umsatz der im Rahmen der Betriebsführung durch die Pfizer Pharma GmbH vertriebenen Produkte. Forschung und Entwicklung Die Pfizer Pharma PFE GmbH führt keine eigenen Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten durch. Die Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten werden innerhalb des Pfizer-Konzerns zentral durchgeführt. Als forschender Arzneimittelhersteller ist Pfizer weltweit führend und hat seine Geschäftsaktivitäten auf das Gebiet der Human-Medizin konzentriert. Pfizer hat weltweit im Geschäftsjahr 2021 13,8 Milliarden US-Dollar in Forschung und Entwicklung investiert. Die Pfizer Pharma PFE GmbH konnte als Vertriebsgesellschaft von Human-Arzneimitteln im deutschen Markt von den Pfizer-Produktentwicklungen wesentlich profitieren. II. Wirtschaftsbericht Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sanken um 3,3 Mio. € auf 19,0 Mio. € und enthalten im Wesentlichen Vergütungen für Dienstleistungen durch verbundene Unternehmen und Beratungskosten, die überwiegend nicht umsatzabhängig sind. . €. Branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Herbstplanung der Bundesregierung geht für 2021 von einem Wachstum des BIP von 2,6% aus. Diese Prognose wird vom ifo Institut mit einem BIP Wachstum von 2,5% weitgehend bestätigt. Das Institut erwartet jedoch laut seiner Veröffentlichung vom Dezember 2021, dass die eigentlich erwartete wirtschaftliche Erholung im Jahr 2022 sich durch anhaltende Lieferengpässe sowie die vierte Coronawelle weiter nach hinten verschieben wird. Gemäß Pressemitteilung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz vom 13. April 2022 birgt der russische Angriffskrieg in der Ukraine substanzielle Risiken für die deutsche Konjunktur. Die Auswirkungen lassen sich zum jetzigen Zeitpunkt jedoch nur schwer beziffern, da diese stark von der Dauer und Intensität des Kriegs abhängen. Seit Beginn der militärischen Invasion wurden extreme Preissteigerungen bei Energie und Rohstoffen beobachtet. Auch Handelsströme und Lieferkettenbeziehungen sind beeinträchtigt. Die Unsicherheit über die weitere wirtschaftliche Entwicklung bleibt laut Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz entsprechend hoch. Auch das finanzielle Ergebnis der Krankenkassen ist im Jahr 2021 deutlich durch die anhaltende Pandemie geprägt. Laut Bundesgesundheitsministerium weisen die GKV ein Defizit von rund 5,8 Mrd. Euro aus, während sich die Finanzreserven zum Stichtag 31. Dezember 2021 auf rund 11 Mrd. Euro beliefen. Kosten zur Bewältigung der Pandemie (z.B. Impfungen oder Tests) wurden zum Großteil durch den Bund getragen und erfolgten aus der Liquiditätsreserve des Gesundheitsfonds. Laut dem Verband der forschenden Arzneimittelhersteller (vfa) haben Pharma-Unternehmen 2021 46 Medikamente mit neuen Wirkstoffen in Deutschland eingeführt. 14 dieser 46 Medikamente sind für Krebspatienten, neun gegen Infektionskrankheiten, fünf gegen Herz-Kreislauf-Krankheiten, jeweils vier gegen Entzündungskrankheiten und nicht-entzündliche neurologische Krankheiten, drei gegen Stoffwechselkrankheiten und zwei gegen Blutungskrankheiten. Im Jahr 2021 stieg der Umsatz mit Arzneimitteln im gesamten Pharmamarkt (Apotheke und Klinik) laut dem Marktforschungsinstitut IQVIA um insgesamt 7,3%. Der Umsatz der Kliniken steigt um 7,2% und der Apothekenmarkt verzeichnet ein Wachstum von 7,3%. Der Mengenabsatz ging insgesamt um 1% zurück. Gemäß dem Marktforschungsinstitut IQVIA belegt Pfizer im Segment der verschreibungspflichtigen Präparate im deutschen Apothekenmarkt sowie im Gesamtmarkt inklusive Klinikmarkt den vierten Rang. Geschäftsentwicklung und Ertragslage Pfizer hat auch im Geschäftsjahr 2020/21 die Entwicklungen der Covid 19 Pandemie überwacht und potenzielle Auswirkungen auf Kolleginnen und Kollegen, Patienten und Kunden sowie für das Unternehmen bewertet und gegebenenfalls Maßnahmen zum Schutz der Mitarbeiter und um die Versorgung der Patienten bestmöglich sicherzustellen, entwickelt. Insgesamt hatte die Covid 19 Pandemie im Geschäftsjahr keine bedeutsamen Auswirkungen auf die Ertragslage der Gesellschaft. Die Umsatzerlöse der Pfizer Pharma PFE GmbH lagen im abgelaufenen Jahr mit 118,4 Mio. € um 62,1 Mio. € unter dem Vorjahresniveau. Unter Berücksichtigung der im Rahmen des Betriebsführungvertrags ab dem 31. Mai 2021 durch die Pfizer Pharma GmbH getätigten Umsätze von 111,0 Mio. € sind diese aber signifikant gestiegen, was insbesondere auf einen höher als geplanten Absatz von Zirabev nach der Einführung im letzten Jahr zurückzuführen ist. Die Pfizer Pharma PFE GmbH belieferte im Wesentlichen zwei Kundengruppen. Hauptkunde war der pharmazeutische Großhandel, der wiederum Apotheken beliefert. Daneben stehen die Krankenhäuser und klinikversorgenden Apotheken. Der Materialaufwand sank insgesamt um 60,9 Mio. € auf 73,2 Mio. €, wobei der Rückgang der Aufwendungen für bezogene Waren (-59,7 Mio. €) mit dem Umsatzrückgang korrespondiert. Die bezogenen Leistungen für die Erbringung von konzerninternen Dienstleistungen sanken um 1,1 Mio. € auf 0,3 Mio. €. Der Anstieg der sonstigen betrieblichen Erträge um 11,4 Mio. € auf 15,1 Mio. € resultiert im Wesentlichen aus den im Geschäftsjahr erstmalig enthaltenen Erlösen aus dem Betriebsführungsvertrag mit der Pfizer Pharma GmbH. Der Anstieg des Personalaufwands um 18,0 Mio.€ auf 38,2 Mio. € basiert im Wesentlichen auf höheren Aufwendungen für Altersvorsorge. Leicht gegenläufig wirkt der Übergang der Mitarbeiter zur Pfizer Pharma GmbH zum 1. Juni des Geschäftsjahres. Die Zinsaufwendungen enthalten Negativzinsen im Rahmen des internen Cashpoolings und die Aufzinsung der Pensionsrückstellungen und sanken insgesamt leicht um 0,5 Mio. € auf 14,6 Mio. Die Geschäftsleitung sieht die Geschäftsentwicklung im Geschäftsjahr 2020/21 vor dem Hintergrund der beschriebenen Effekte, insbesondere der Umsatzentwicklung, als solide an. Das Ergebnis nach Steuern ist um 3,4 Mio. € gesunken und liegt bei einem Verlust von 11,8 Mio. € deutlich unter dem Niveau des Vorjahres (Verlust von 8,5 Mio. €). Der Verlust des Geschäftsjahres 2020/21 in Höhe von 11,8 Mio.€ resultiert vor allem aus dem Zinsergebnis und wird gemäß Ergebnisabführungsvertrag von der Gesellschafterin Pfizer Deutschland GmbH, Berlin, ausgeglichen. Finanzlage Die Pfizer Pharma PFE GmbH ist in die Finanzierung des Pfizer-Konzerns eingebunden. Diese erfolgt im Rahmen des europaweiten Cash-Managements. Die Liquidität der Gesellschaft ist durch eigene Einnahmen und eine Cash-Pool-Vereinbarung mit der Pfizer Deutschland GmbH gesichert. Die Forderungen aus dem Cash-Pool-Konto der Pfizer Pharma PFE GmbH gegen die Pfizer Deutschland GmbH betrugen am 30. November 2021 993,8 Mio. € (30. November 2020 994,9 Mio. €). Im Geschäftsjahr 2020/21 wurden die Cash-Pool-Konten mit der Pfizer Deutschland GmbH mit minus 0,6% bis minus 0,7% verzinst. Vermögenslage Die Bilanzsumme lag am 30. November 2021 mit 1.049,3 Mio. € unter dem Wert des Vorjahres (1.098,7 Mio.€). Das Anlagevermögen der Pfizer Pharma PFE GmbH sank um 1,4 Mio. € auf 1 T€. Dies resultiert im Wesentlichen aus Abgängen bei den immateriellen Vermögensgegenständen und der Übertragung des Sachanlagevermögens im Rahmen der Übertragung an die Pfizer Pharma GmbH bei Einführung des Betriebsführungsvertrages. Das Umlaufvermögen sank um 47,8 Mio. € auf 1.049,3 Mio.€. Das Vorratsvermögen wurde im Rahmen der Einführung des Betriebsführungsvertrags an die Pfizer Pharma GmbH verkauft (30. November 2020 64,6 Mio. €). Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sanken um 17,1 Mio. € auf 0,1 Mio. €, die sonstigen Vermögensgegenstände leicht um 0,7 Mio. € auf 4,6 Mio. € sowie das Guthaben bei Kreditinstituten um 1,5 Mio. € auf 0,9 Mio.€. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen stiegen hingegen insgesamt um 36,1 Mio. € insbesondere aufgrund höherer Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (+22,5 Mio.€), höherer sonstiger Forderungen (+11,5 Mio.€) sowie höherer Forderungen aus der Verlustübernahme (+3,4 Mio. €). Als gegenläufiger Effekt sanken die Forderungen aus dem Cashpooling um 1,2 Mio.€. Das Eigenkapital in Höhe von 650,6 Mio. € ist aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrags unverändert. Die Eigenkapitalquote ist mit 62,0% gegenüber dem Vorjahr (59,2%) aufgrund der geringeren Bilanzsumme gestiegen. Die Rückstellungen sanken um 19,2 Mio.€ auf 397,8 Mio. €. Dies resultiert aus dem Rückgang der sonstigen Rückstellungen um 36,2 Mio.€ auf 14,0 Mio. € aufgrund geringerer Personalrückstellungen sowie geringerer Rückstellungen für zu gewährende Kundenboni und Rabatte sowie Herstellerrabatte. Gegenläufig stiegen Rückstellungen für Pensionen um 17,1 Mio. € auf 384,2 Mio. € Euro insbesondere aufgrund der Veränderung des Rechnungszinses für die Abzinsung und geänderter Annahmen im Rententrend. Der Rückgang der Verbindlichkeiten um 30,1 Mio. € auf 0,9 Mio. € basiert im Wesentlichen auf geringeren Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (-28,0 Mio. €). Der Rückgang resultiert hierbei aus geringeren Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (-9,0 Mio.€) sowie geringeren sonstigen Verbindlichkeiten (-19,0 Mio. €) im Verbundbereich. Des Weiteren sanken die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (-1,8 Mio. €) und die sonstigen Verbindlichkeiten (-0,3 Mio. €). Die Vermögens- und Finanzlage schätzt die Geschäftsführung insbesondere durch die Einbindung in das europaweite Cash-Management des Konzerns als gut ein. Mitarbeiter Die Mitarbeiterzahl der Pfizer Pharma PFE GmbH im Geschäftsjahr 2020/21 stellt sich wie folgt dar:
Die Mitarbeiter sind im Rahmen der Einführung des Betriebsführungsvertrags mit der Pfizer Pharma GmbH zum 1. Juni 2021 in diese übergegangen. III. Risiko- und Chancenbericht Die Pfizer Pharma PFE GmbH ist in das einheitliche Risikomanagement der Pfizer-Gruppe eingebunden. Das frühzeitige Erkennen von Schlüsselrisiken soll durch entsprechende Managementsysteme abgedeckt werden. Hierbei werden die Veränderungen abgefragt, analysiert und ggf. Maßnahmen zur Risikobegrenzung und -bewältigung eingeleitet. Wesentliche Bestandteile des Risikomanagements sind die Prozesse Geschäftsplanung, Berichtswesen/Interne Kommunikation/Erfahrungsrückfluss und Systemüberwachung/Audit/Management-Review. Somit werden Chancen und Risiken laufend überwacht. Die Erkenntnisse aus internen und externen Prüfungen finden im kontinuierlichen Prozess zur Verbesserung des Risikomanagementsystems Berücksichtigung. Potenziellen Risiken aus gesetzlichen und sonstigen Vorgaben wird dadurch Rechnung getragen, dass sich die Entscheidungen und die Gestaltung der Geschäftsprozesse auf eine umfassende rechtliche Beratung durch interne und externe Fachleute stützen. Um die finanziellen Auswirkungen eines möglichen Schadens gering zu halten, wurden ‒soweit verfügbar und wirtschaftlich vertretbar- Versicherungen abgeschlossen. Umfang und Höhe dieser Versicherungen werden laufend überprüft. Chancen für Umsatzwachstum in dem von der Betriebsführerin Pfizer Pharma GmbH vermarkteten Produktportfolio der Gesellschaft sehen wir insbesondere bei den Biosimilars. Allerdings gehen wir in dem Bereich auch von einem stärkeren Wettbewerb aus. Ein Marktrisiko wird weiterhin von der hohen Wettbewerbsintensität im Generikamarkt und damit einhergehenden Krankenkassenrabattverträgen ausgehen, was zu Umsatzrückgängen führen kann. Diese Chancen und Risiken haben eine hohe Bedeutung für die Entwicklung der Umsätze der im Rahmen des Betriebsführungsvertrags durch die Pfizer Pharma GmbH vertriebenen Produkte und damit auf das Ergebnis der Gesellschaft. Aufgrund der Einbindung der Pfizer Pharma PFE GmbH in den weltweiten Pfizer-Konzern sehen wir keine weiteren wesentlichen Einzelrisiken. Die Finanzierung der Gesellschaft ist auf absehbare Zeit durch die Guthaben beim Cash-Pool und den bestehenden Ergebnisabführungsvertrag mit der Pfizer Deutschland GmbH abgesichert. Die Sicherung von Risiken aus Wechselkursänderungen für Bestände an Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten wird durch die Schwestergesellschaft Pfizer Service Company Ireland, Dublin/Irland, vorgenommen. Der Pfizer Pharma PFE GmbH werden aus den Devisenterminkontrakten realisierte Kursgewinne oder -verluste im Rahmen der Konzernverrechnung gutgeschrieben oder belastet, so dass Wechselkursänderungen insgesamt keine wesentlichen Ergebnisauswirkungen haben. Das interne Kontrollsystem für die Finanzberichterstattung der Pfizer-Gruppe wurde zuletzt im Geschäftsjahr 2020/21 gemäß Section 404 Sarbanes-Oxley Act auf seine Wirksamkeit hin geprüft. Das interne Kontrollsystem ist so ausgestattet, dass es der Geschäftsführung angemessene Sicherheit hinsichtlich der Zuverlässigkeit der Finanzberichterstattung gewährt. Die durch Pfizer Global und Pfizer in Deutschland eingerichtete Task Force gegen die Verbreitung des COVID 19 Virus besteht fort. Sie bewertet weiterhin potenzielle Auswirkungen auf Kolleginnen und Kollegen, Patienten und Kunden sowie für das Unternehmen und entwickelt gegebenenfalls Maßnahmen zum Schutz der Mitarbeiter und um die Versorgung der Patienten bestmöglich sicherzustellen. IV. Prognosebericht Ob und in welchem Ausmaß der russisch-ukrainische Krieg einen Einfluss auf das Geschäft der Gesellschaft haben wird, ist abhängig von zukünftigen Entwicklungen, über die zum jetzigen Zeitpunkt keine verlässlichen Aussagen gemacht werden können. Konkrete Auswirkungen ergaben sich bisher nicht und sind derzeit auch nicht absehbar. Die Gesellschaft und die Betriebsführerin Pfizer Pharma GmbH haben keine Kunden oder Lieferanten aus diesen Ländern. Pfizer überwacht weiterhin alle Entwicklungen der COVID 19 Situation. Trotz sorgfältiger Überwachung und Planung kann aufgrund der Unsicherheit von zukünftigen Entwicklungen keine genaue Aussage getroffen werden über die Auswirkung auf das Geschäft und die Ergebnisse. Für das im Rahmen des Betriebsführungsvertrags durch die Pfizer Pharma GmbH vertriebene Produktportfolio gehen wir nach heutigem Kenntnisstand auf Grundlage der aktuellen Absatzentwicklung wesentlicher Produkte von einem signifikanten Anstieg des Umsatzes für das Geschäftsjahr 2021/2022 und damit einen entsprechend steigenden Gewinnbeitrag aus. Der Gesellschaft stehen, insbesondere durch die Guthaben beim Cash-Pool und den bestehenden Ergebnisabführungsvertrag mit der Pfizer Deutschland GmbH, wie bisher weiterhin ausreichend finanzielle Mittel im Rahmen der konzernweiten Finanzierung der internationalen Pfizer-Gruppe zur Verfügung. Das Jahresergebnis (Gewinn oder Verlust) wird im Rahmen des Ergebnisabführungsvertrags von der Gesellschafterin Pfizer Deutschland GmbH übernommen.
Berlin, 22. Juni 2022 Pfizer Pharma PFE GmbH Die Geschäftsführung Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Dezember 2020 bis 30. November 2021A. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss zum 30. November 2021 ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und des GmbH-Gesetzes (GmbHG) aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Vergleichbarkeit mit den Vorjahreszahlen ist aufgrund des folgenden Sachverhalts eingeschränkt: Mit Vertrag vom 21. Mai 2021 und Wirkung zum 31. Mai 2021 wurde die Pfizer Pharma GmbH mit der Führung des Betriebs der Pfizer Pharma PFE GmbH beauftragt. In diesem Rahmen sind die Mitarbeiter der Pfizer Pharma PFE GmbH in die Pfizer Pharma GmbH übergegangen. Das Umlaufvermögen und die Ausstattung der Mitarbeiter wurden von der Pfizer Pharma GmbH erworben, Verpflichtungen im Rahmen des Übergangs der Mitarbeiter erstattet. Als Betriebsführerin führte die Pfizer Pharma GmbH ab 31. Mai 2021 den Betrieb im eigenen Namen, aber auf Rechnung der Pfizer Pharma PFE GmbH (Betriebseigentümerin). Nettogewinne aus dem Betrieb waren von der Pfizer Pharma GmbH an die Betriebseigentümerin zu entrichten und werden bei der Pfizer Pharma PFE GmbH in den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesen. Die Pfizer Pharma GmbH erhielt dafür eine Vergütung von 5% der Betriebskosten, diese werden bei der Pfizer Pharma PFE GmbH in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen. Die Umsätze der Pfizer Pharma GmbH aus dieser Betriebsführung im Zeitraum vom 31. Mai bis zum 30. November 2021 betrugen 111,0 Mio. €. B. Registerinformation Die Pfizer Pharma PFE GmbH hat ihren Geschäftssitz in der Linkstraße 10 in 10785 Berlin, Deutschland, und ist im Handelsregister von Berlin-Charlottenburg unter HRB 163302B eingetragen. C. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen entsprechend der Nutzungsdauer von 2 bis 20 Jahren bzw. bei dauernder Wertminderung zum niedrigeren beizulegenden Wert, angesetzt. Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden nicht aktiviert. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen bzw. bei dauernder Wertminderung zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die Abschreibungsdauer richtet sich nach der voraussichtlichen betrieblichen Nutzungsdauer, die nicht wesentlich von den steuerlichen Afa-Tabellen abweicht. Abnutzbare, bewegliche und selbstständig nutz- und bewertbare Anlagegegenstände mit Anschaffungskosten zwischen EUR 250,01 und EUR 1.000,00 werden innerhalb eines jahresbezogenen Sammelpostens geführt und unabhängig vom Zeitpunkt des Zugangs oder eines Abgangs über einen Zeitraum von fünf Jahren abgeschrieben. Der Abgang erfolgt am Ende des Geschäftsjahres, in dem der Sammelposten vollständig abgeschrieben ist. Bei Anschaffungskosten bis EUR 250,00 erfolgt die sofortige aufwandswirksame Verbuchung. Die Vorräte werden zu Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips ausgewiesen. Für nicht gängige bzw. nicht mehr verlustfrei zu verwertende Vorräte werden Bewertungsabschläge vorgenommen. Ansprüche aus Rückdeckungsversicherung für Pensionsverpflichtungen sind in Höhe der verzinslichen Ansammlung der geleisteten Sparanteile der Versicherungsprämien zuzüglich etwa vorhandener Guthaben aus Überschussbeteiligungen aktiviert. Flüssige Mittel, Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nennbetrag bzw. niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden Einzelrisiken durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Auf Pauschalwertberichtigungen wird verzichtet. Zum 30. November 2021 waren keine latenten Steuern auf Ebene der Pfizer Pharma PFE GmbH zu ermitteln, da die Gesellschaft zum Organkreis der Pfizer Deutschland GmbH gehört und sich damit die temporären Differenzen auf der Ebene der Pfizer Deutschland GmbH auswirken. Die Rückstellungen für Pensionen werden versicherungsmathematisch unter Zugrundelegung biometrischer Wahrscheinlichkeiten (Richttafeln Heubeck 2018 G) nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected-Unit-Credit-Methode) ermittelt. Zukünftig erwartete Entgelt- und Rentensteigerungen werden bei der Ermittlung der Verpflichtungen berücksichtigt. Dabei wird derzeit von jährlichen Anpassungen von 3,50 % (i. Vj. 3,50 %) bei den Entgelten und von 1,0 % bzw. 1,75 % (i.Vj. 1,0 % bzw. 1,5 %) bei den Renten ausgegangen. Der zugrunde gelegte Rechnungszins für die Abzinsung der Pensionsverpflichtungen zum 30. November 2021 beträgt 1,91 % (i.Vj. 2,34 %). Es handelt sich um den von der Deutschen Bundesbank ermittelten und veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre, unter Anwendung der Pauschalregelung des § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB bezogen auf eine angenommene Restlaufzeit von 15 Jahren. Effekte aus Zinssatzänderungen werden im Finanzergebnis berücksichtigt. Gemäß § 253 Abs. 6 Satz 1 HGB wird der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ermittelt. Soweit Deckungsvermögen gemäß § 246 Abs. 2 HGB vorliegt, ergeben sich die Rückstellungen aus dem Saldo der versicherungsmathematischen Barwerte der Verpflichtungen und der beizulegenden Zeitwerte des zur Deckung gebildeten Deckungsvermögens. Im Rahmen der Erstanwendung des BilMoG wurde vom Verteilungswahlrecht gemäß Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB Gebrauch gemacht. Die anderen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken, drohenden Verluste und ungewissen Verpflichtungen. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrags, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Die Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Auf Fremdwährung lautende Forderungen und Verbindlichkeiten werden mit dem Kurs am Tag des Geschäftsvorfalls erfasst. Am Bilanzstichtag erfolgt die Bewertung zum Devisenkassamittelkurs. Soweit die Posten eine Restlaufzeit von über einem Jahr aufweisen, wird das Anschaffungs- und Realisationsprinzip beachtet. Zur Absicherung von Risiken aus Währungskursänderungen werden durch ein verbundenes Unternehmen in der Pfizer Gruppe für dessen Rechnung Devisenterminkontrakte mit einer regelmäßigen Laufzeit von vier Wochen abgeschlossen. D. Erläuterungen zur Bilanz 1. Anlagevermögen Die Entwicklung der Posten des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2020/2021 zeigt der Anlagenspiegel, der dem Anhang als Anlage beigefügt ist. 2. Umlaufvermögen 2.1 Forderungen gegen verbundene Unternehmen Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten Forderungen gegen die Gesellschafterin aus der Verlustübernahme gemäß Ergebnisabführungsvertrag von TEUR 11.828 (i. Vj. TEUR 8.477). Von den übrigen Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen TEUR 26.485 (i.Vj. TEUR 4.029) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, TEUR 993.753 (i.Vj. TEUR 994.906) Forderungen aus dem Cash-Pool-Konto und TEUR 11.613 (i.Vj. TEUR 162) sonstige Forderungen. 2.2 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Aktivwerte von Rückdeckungsversicherungen von TEUR 4.588 (i.Vj. TEUR 4.874) mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr enthalten. Die übrigen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind innerhalb eines Jahres fällig. 3. Eigenkapital 3.1 Gezeichnetes Kapital Das gezeichnete Kapital besteht aus voll eingezahltem Stammkapital. Es wird von der Pfizer Deutschland GmbH, Berlin, gehalten. 3.2 Kapitalrücklage Die Kapitalrücklage wurde nach den Regelungen des § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB in den Vorjahren gebildet und ist unverändert. 3.3 Ausschüttungssperre Aus der über die Anschaffungskosten hinausgehenden Zuschreibung des Deckungsvermögens auf den beizulegenden Zeitwert resultiert ein ausschüttungsgesperrter Gesamtbetrag von TEUR 609 (i.Vj. TEUR 101). Er ist durch freie Rücklagen gedeckt. Des Weiteren ist der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Pensionsrückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz der Pensionsrückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren nach § 253 Abs. 6 HGB in Höhe TEUR 33.844 (i.Vj. TEUR 42.440) ausschüttungs- aber nicht abführungsgesperrt. 4. Rückstellungen 4.1 Pensionsrückstellungen Die Verrechnung des zum beizulegenden Zeitwert bewerteten Deckungsvermögens mit den Pensions-verpflichtungen stellt sich wie folgt dar:
Durch die Inanspruchnahme des Verteilungswahlrechts für Pensionsverpflichtungen im Rahmen der Erstanwendung des BilMoG beläuft sich die nicht ausgewiesene Rückstellung auf TEUR 15.179 (i.Vj. TEUR 20.102). Der Anstieg der Pensionsverpflichtungen im Vergleich zum Vorjahr steht in Zusammenhang mit der Veränderung des Rechnungszinses für die Abzinsung und den geänderten Annahmen für den Rententrend. Im Rahmen des Betriebsführungsvertrages wurden Pensionsverpflichtungen von 14,2 Mio. € für die übergegangenen Mitarbeiter auf die Pfizer Pharma GmbH übertragen. Zu den verrechneten Aufwendungen und Erträgen verweisen wir auf die Erläuterungen zum Zinsergebnis. 4.2 Sonstige Rückstellungen Unter den sonstigen Rückstellungen werden Rückstellungen für zu gewährende Kundenboni und Rabatte sowie Herstellerrabatte von TEUR 11.785 (i.Vj. TEUR 45.902) und ausstehende Rechnungen TEUR 1.813 (i.Vj. TEUR 2.156) ausgewiesen. 5. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig. 5.1 Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind durch branchenübliche Eigentumsvorbehalte besichert. 5.2 Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind in Höhe von TEUR 350 (i.Vj. TEUR 9.353) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen enthalten. Die sonstigen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen belaufen sich auf TEUR 62 (i.Vj. TEUR 19.032). Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten TEUR 350 (i.Vj. TEUR 9.943) Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin. 5.3 Sonstige Verbindlichkeiten Der Ausweis betrifft mit TEUR 100 (i.Vj. TEUR 358) Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit. E. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum Bilanzstichtag bestehen Bestellaufträge in Höhe von TEUR 5 (i.Vj. TEUR 23). F. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung 6. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse setzen sich wie folgt zusammen:
Die Produktumsätze an Dritte in Höhe von TEUR 108.625 (i.Vj. TEUR 175.007) wurden im Inland erzielt und betrafen ausschließlich Human-Arzneimittel. 93,1% der sonstigen Erlöse resultieren aus der Erbringung von Dienstleistungen für internationale und 6,9% für nationale Konzernunternehmen. 7. Sonstige betriebliche Erträge Der Posten enthält hauptsächlich Erträge aus dem Betriebsführungsvertrag mit der Pfizer Pharma GmbH von TEUR 11.783 (i.Vj. 0) und periodenfremde Erträge aus Rückstellungsauflösungen von TEUR 2.303 (i.Vj. TEUR 3.305). Des Weiteren sind Erträge aus Währungsumrechnungen in Höhe von TEUR 210 (i.Vj. TEUR 185) enthalten. 8. Materialaufwand Es handelt sich hierbei um Aufwendungen für Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren in Höhe von TEUR 72.868 (i.Vj. TEUR 132.608) und Aufwendungen für bezogene Leistungen in Höhe von TEUR 326 (i.Vj. TEUR 1.452). 9. Personalaufwand
10. Sonstige betriebliche Aufwendungen Der Posten enthält insbesondere Aufwendungen für Veranstaltungen, Reisekosten, Transportkosten, Lizenzgebühren, Versicherungsprämien, Zeitarbeitskräfte, Beratungskosten sowie Vergütungen für Dienstleistungen durch verbundene Unternehmen. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen von TEUR 383 (i.Vj. TEUR 81) enthalten. Die Aufwendungen aus der Währungsumrechnung betragen TEUR 204 (i.Vj. TEUR 185). Des Weiteren enthalten ist der auf das laufende Geschäftsjahr entfallende Anteil des Unterschiedsbetrags aus der Bewertung der Pensionsverpflichtungen aufgrund der fortgeführten Anwendung der BilMoG-Bilanzierungsregeln (Aufwand nach Art. 67 (1) EGHGB) von TEUR 4.923 (i.Vj. TEUR 4.923). 11. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge/Zinsen und ähnliche Aufwendungen Als Zinsaufwand des Berichtsjahres erfasst sind Aufwendungen aus der Aufzinsung der Pensionsrückstellungen von TEUR 9.104 (i.Vj. TEUR 10.749), saldiert mit Erträgen aus dem für die Pensionsverpflichtungen bestehenden Deckungsvermögen von TEUR 651 (i.Vj. TEUR 26) sowie Aufwendungen aus der Aufzinsung sonstiger Rückstellungen TEUR 1 (i.Vj. TEUR 4). Die Aufwendungen aus Negativzinsen von TEUR 6.187 (i.Vj. TEUR 4.449) betreffen Negativzinsen an verbundene Unternehmen. Die Erträge betreffen mit TEUR 37 (i.Vj. TEUR 0) Zinsen ohne verbundene Unternehmen. 12. Steuern vom Einkommen und Ertrag Der Posten enthält Aufwendungen für Kapitalertragsteuer aus den Vorjahren. G. Sonstige Angaben 13. Mitglieder der Geschäftsführung Peter Albiez, Pfizer Internal Medicine Lead Germany (bis 30. April 2021) Martin Fensch, Head of Health & Value Germany Carl Janssen, Oncology Lead Germany Dr. Daniel Kalanovic, Senior Medical Director Germany & Medical Lead Internal Medicine John McGinley, Germany Hospital Business Unit Lead Patric Schulz, EMEA Regional Logistics Lead Aylin Tüzel, Country Manager Germany (ab 1. Mai 2021) Im Geschäftsjahr erhielt kein Mitglied der Geschäftsführung Bezüge von der Gesellschaft. 14. Arbeitnehmer Im Geschäftsjahr 2020/2021 waren im Jahresdurchschnitt 29 Angestellte (i.Vj. 56), davon 13 weibliche und 16 männliche Angestellte, beschäftigt. 15. Honorar des Abschlussprüfers Das Honorar des Abschlussprüfers im Geschäftsjahr 2020/2021 betrifft Abschlussprüfungsleistungen in Höhe von TEUR 67 (i.Vj. TEUR 67). Andere Bestätigungsleistungen, Steuerberatungsleistungen sowie sonstige Leistungen wurden nicht in Anspruch genommen. 16. Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag Mit der Gesellschafterin Pfizer Deutschland GmbH besteht ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag vom 27. Oktober 2016. 17. Nachtragsbericht Es sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung für die Gesellschaft nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten. 18. Konzernzugehörigkeit Die Gesellschaft gehört zum Konzern der Pfizer Inc., New York/USA. Die Pfizer Inc. erstellt einen Konzernabschluss, in den die Gesellschaft einbezogen wird. Die übersetzte Fassung wird im elektronischen Bundesanzeiger bekannt gemacht und ist unter www.unternehmensregister.de abrufbar.
Berlin, den 22. Juni 2022 Pfizer Pharma PFE GmbH Die Geschäftsführung Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Pfizer Pharma PFE GmbH, Berlin Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Pfizer Pharma PFE GmbH, Berlin, - bestehend aus der Bilanz zum 30. November 2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Dezember 2020 bis zum 30. November 2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Pfizer Pharma PFE GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Dezember 2020 bis zum 30. November 2021 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Berlin, den 27. Juni 2022 KPMG
AG
Dr. Kronner, Wirtschaftsprüfer Lommatzsch, Wirtschaftsprüfer |
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