Bauträger für Wohngebäude
Bau Dresden-Gruna GmbH
Rauensteinstraße 2, 01237 Dresden, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Johann Ralf Kaltofen seit 12.1.2026 | Geschäftsführer |
Thomas Dietrich seit 5.1.2023 | Prokura |
René Sips seit 5.1.2023 | Geschäftsführer |
Anja Bonitz seit 2.7.2020 | Prokura |
Mario König seit 19.5.2015 | Prokura |
Monika König seit 19.5.2015 | Prokura |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (4)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 27.29% | |
| 27.29% | |
R*** S*** | 20.94% |
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Bau Dresden-Gruna GmbHEigenbeteiligung | 15.42% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
5 Gesellschafter
GmbH-Struktur
4 von 5 angezeigt
BeteiligungenBeta
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 15.42% |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Bau Dresden-Gruna GmbHDresdenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht1. Darstellung des Geschäftsverlaufs 1.1 Die Entwicklung der Bauwirtschaft Das aktuelle Geschäftsumfeld blieb aus Sicht der Handwerksbetriebe insgesamt stabil. Die Nachfrage nach handwerklichen Erzeugnissen und Dienstleistungen wurde dabei von den rückläufigen Energiekosten und einer leichten Belebung des privaten Konsums stabilisiert. Zudem wirkten nach wie vor die in den Vorjahren aufgebauten hohen Auftragsbestände stützend. Nach den Daten des Statistischen Bundesamtes erreichte der Umsatz im Bauhauptgewerbe insgesamt in allen Betrieben 2023 ca. 162,6 Mrd. €, nach 160,4 Mrd. € im Jahr 2022. Der Umsatz erhöhte sich damit nominal um 1,3 %, verlor aber real um 5,3 %. Die Preissteigerung für Bauleistungen im Bauhauptgewerbe lag 2023 bei 7 %. Die Umsatzentwicklung war weiter stark preisgetrieben, aber mit im Jahresverlauf deutlich fallender Tendenz. Während zu Beginn des Jahres 2023 die Preisentwicklung für Bauleistungen gegenüber dem Vorjahr noch bei knapp +16 % lag, wies der Deflator zum Jahresende eine Dynamik von nur noch knapp +2 % auf. 1.2 Die Entwicklung des Unternehmens Die Bau Dresden-Gruna ist einer der führenden lokalen Anbieter im Raum Dresden für Bauleistungen. Das Leistungsspektrum umfasst im Hochbau so wohl die Altbausanierung als auch den Neubau, den Tiefbau, Terrazzo- und Fliesenlegerarbeiten und den Gerüstbau. Die Bau Dresden Gruna GmbH tritt auch für Komplettlösungen als GU auf. Das Marktgebiet umfasst in erster Linie den Großraum Dresden. Der Rohertrag (T€ 6.518)lag um 23,9% über dem vom Vor jahr (T€ 5.260). Das Ergebnis vor Steuern ist gegen über 2022 von T€ 466 auf T€ 989 gestiegen. Die Investitionen im Geschäftsjahr betrugen T€ 131 (Vorjahr T€ 415). Weitere Investitionen sind durch eine Besitzgesellschaft erfolgt. Der Fuhrpark und die Baugeräte sind technisch auf dem neuesten Stand, so dass in den nächsten Jahren ein geringer Investitionsbedarf besteht. Die Anzahl der eigenen Mitarbeiter ist mit durchschnittlich 89 gegenüber dem Vorjahr unverändert geblieben. Die Anzahl der Auszubildenden beträgt 8 Mitarbeiter. 2. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage 2.1 Ertragslage Der Roher trag hat sich gegenüber dem Vorjahr von T€ 5.260 um T€ -1.258 auf T€ 6.518 verringert. Das Ergebnis vor Steuern betrug T€ 1.000 (Vorjahr T€ 477). Der Jahresüberschuss betrug T€ 649 (Vorjahr T€ 381). 2.2 Finanzlage Der Mittelzufluss betrug T€ 2.183. Hiervon entfielen T€ 1.862 auf Eigenfinanzierung und T€ 321 auf Fremdfinanzierung. Die Investitionen betrugen T€ 131. Die flüssigen Mittel betrugen zum 31.12.2023 T€ 3.379. Die Anlagendeckung betrug 274,01 % und die Liquidität 2. Grades 134,36 %. 2.3 Vermögenslage Die ausgewiesenen langfristigen Vermögensgegenstände haben sich von T€ 1.761 um T€ -180 auf T€ 1.581 verringert. Die kurzfristigen Vermögenswerte lagen mit T€ 6.882 um T€ -318 (-4 %) unter dem Vor jah res wert von T€ 7.200. Das Eigenkapital beträgt nominal T€ 3.387,0 (Vorjahr T€ 2.857,7) und die Eigenkapital quote 40,0% (Vorjahr 31,9%). Die ausgewiesenen langfristigen Verbindlichkeiten haben sich von T€ 879 auf T€ 1.183 erhöht. Die kurzfristigen Schulden haben sich von T€ 5.226 um T€ -1.333 auf T€ 3.893 verringert. 3. Chancen und Risiken Durch das Risikomanagement werden Risiken frühzeitig identifiziert und unterliegen einer laufenden Überwachung durch die Geschäftsführung. Projekt- und Vertragsrisiken Die wesentlichen Projekt- und Vertragrisiken sind das Kalkulationsrisiko, negative Einflüsse in der Ausführungsphase, vertragliche Terminvorgaben, Gewährleistungen und Forderungsausfälle sowie das Risiko der steigenden Rohstoffpreise. Mögliche Risiken werden in Einzelaufstellungen erfasst und bewertet. Er kennbare Risiken wurden im Jahresabschluss 2023 bereits berücksichtigt, so dass sich hieraus keine negativen Auswirkungen auf das Geschäftsjahr 2024 ergeben. Marktrisiken Laut Zentralverband des Handwerks ist für das kommende Kalenderjahr die Umsatzentwicklung nur mit großen Unsicherheiten zu prognostizieren. Sorgenkind bleibt insbesondere der private Wohnungsbau. Aufgrund der Prognoseunsicherheiten ist aktuell von einer nominalen Umsatzentwicklung in einem Band von 2 bis 4 Prozent auszugehen. Bei einem Umsatzwachstum im oberen Prognosebereich, könnten die Umsätze auch real wieder zulegen. Die Beschäftigungszahlen dürften auch 2024 erneut moderat ab nehmen. Wobei die Personalverluste erneut vor allem der demografischen Entwicklung geschuldet sein werden. Chancen Chancen, die über die gewöhnlichen jedem Betrieb innewohnenden Chancen hinaus gehen und über die gesondert zu berichten wäre, liegen keine vor. Der aktuelle Umsatz ist gleich dem des Vorjahres. Auch aufgrund des zur Zeit der Erstellung des Lageberichtes bestehenden Auftragsbestandes und unter Berücksichtigung von Preissteigerungen ist davonauszugehen, dass das Jahr 2024 wieder mit einem höheren Umsatz abschließen wird wie das Jahr 2023. Wir rechnen aber - aufgrund steigender Einkaufspreise - für das laufende Geschäftsjahr, dass der Gewinn niedriger ausfällt wie im abgelaufenen Jahr.
Dresden, den 27.05.2024 gez. René Sips, Geschäftsführer HandelsbilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangA. Angaben zur Gesellschaft Die Firma der Gesellschaft lauter Bau Dresden Gruna GmbH. Der Sitz der Gesellschaft ist Dresden. Die Gesellschaft ist im Handelsregister Dresden unter HRB 15963 eingetragen. Die Postanschrift lautet Rauensteiner Straße 2, 01237 Dresden. B. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2022 wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs in der Fassung des BilRUG sowie nach ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. Für die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Nach den in § 267 HGB genannten Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittlere Kapitalgesellschaft. C. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung einschließlich steuerlicher Maßnahmen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Der vorliegende Jahresabschluss wurde nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes erstellt. Die Bewertung der immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen erfolgte zu den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen. Bei der Bemessung der Abschreibungen wird auf die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer abgestellt. Die Abschreibungen erfolgten linear oder degressiv. Geringwertige, bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von EUR 800 wurden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben, wobei gleichzeitig im Anlagenspiegel die Fiktion unterstellt wird, dass im Jahr des Zugangs sofort wieder der Abgang erfolgte. Die Vorräte wurden zu Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Stichtagswert angesetzt. Die in Ausführung befindlichen Bauaufträge wurden mit den Herstellungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Stichtagswert angesetzt. Die Herstellungskosten umfassen neben dem Fertigungsmaterial, den Fertigungslöhnen und den Abschreibungen auch die Material- und Fertigungsge meinkosten sowie angemessene Teile der Kosten der allgemeinen Verwaltung und für soziale Einrichtungen des Betriebes. Zur besseren Vergleichbarkeit der Wirtschaftsjahre wurden die für die Bauaufträge erhaltenen Anzahlungen von den Herstellungskosten abgesetzt. Soweit die Anzahlungen die Herstellungskosten übersteigen, wurden sie unter den Verbindlichkeiten aus gewiesen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert angesetzt. Erkennbaren Einzelrisiken und dem allgemeinen Kreditrisiko wurde durch angemessene Abwertung Rechnung getragen. Die Wertpapiere des Umlaufvermögens wurden zu Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Die Pensionsrückstellung wurde für Anwartschaften gebildet und ist voll dotiert. Sie wurde nach versicherungsmathematischen Grundsätzen bewertet. Als Rechnungsgrundlage wurde die Heubeck-Richttafel 2018 G mit einem Zinssatz von 1,82% zugrundegelegt. Es wurde die Projected Unit Credit Methode angewandt. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen enthalten alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag bilanziert. D. Erläuterungen zur Bilanz 1. Umlaufvermögen Die Restlaufzeiten der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen betragen:
2. Ausschüttungssperre Der Gesamtbetrag, der gem. § 268 Abs. 8 HGB aus Aktivierung latenter Steuern einer Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt € 26.508,00. Der Unterschiedsbetrag der Pensionsrückstellungen gem. § 253 Abs. 6 HGB gegenüber dem 7-Jahres-Durchschnitt beträgt € 1.638,00. 3. Rückstellungen Die Berechnung der Pensionsrückstellung erfolgt durch versicherungsmathematisches Gutachten der Signal Iduna Beratungs GmbH zum 31.12.2023 Da bei wurde ein Zinssatz der Deutschen Bundesbank in Höhe von 1,82% (10-Jahres-Durchschnitt) sowie die Richttafeln 2018G nach Heubeck berücksichtigt. Es wurde die projected unit credit - Methode angewandt. 4. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten haben folgende Restlaufzeiten:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Sicherungsübereignungen der finanzierten Fahrzeuge (€ 370.879,34 (Vorjahr TEUR 423)) und durch Grundschulden (€ 793.243,75 (Vorjahr T€ 866)) besichert. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind durch handelsübliche Eigentumsvorbehalte besichert. E. Latente Steuern Es ergeben sich folgende Differenzen zwischen Handelsbilanz und Steuerbilanz:
Aktive latente Steuern: 30% aus 88.360 EUR = 26.508 EUR. F. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Im Geschäftsjahr lagen keine Aufwendungen oder Erträge von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung vor. G. Ergänzende Angaben 1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen 7 Leasingverträge. Die sich hieraus ergebenden Gesamtverpflichtungen betragen TEUR 110. 2. Angaben zur Belegschaft Im Jahr 2023 wurden durchschnittlich 89 Arbeitnehmer beschäftigt, davon sind 20 Verwaltungsangestellte und 69 gewerblich Tätige. 3. Angaben zu den Organen Geschäftsführung Geschäftsführer der Gesellschaft im abgelaufenen Wirtschaftsjahr war: Herr René Sips, Fliesenlegemeister Gemäß § 268 Abs. 4 HGB unterbleibt die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung.
Dresden, den 27.05.2024 Bau Dresden Gruna GmbH Geschäftsführung gez. René Sips Entwicklung des Anlagevermögens
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 26.07.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkAn die Bau Dresden-Gruna GmbH, Dresden Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Bau Dresden-Gruna GmbH, Dresden, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Bau Dresden-Gruna GmbH, Dresden, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 III 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lagebe richts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grund haltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolosen Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraft setzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten in ternen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gege benheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses ein schließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesell schaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, ein schließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Neckarsulm, den 17.06.2024 REANDA
AMC GmbH
gez. Prof. Dr. Robert Lehleiter, Wirtschaftsprüfer |
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