Stammdaten

Register
Amtsgericht Neuruppin HRB 13980
Eingetragen
2.9.2022
Branche
Rohrleitungstiefbau, Brunnenbau und KläranlagenbauIngenieurbüros für Fachplanung von technischer GebäudeausrüstungHerstellung von elektrischem Installationsmaterial
Gegenstand
Die Herstellung und Errichtung von sanitären Anlagen, elektrischen Anlagen, Pumpwerken, Rohrleitungen, Fernleitungen, die Vornahme von Grundwasserabsenkungen und horizontalen Durchdrückungen sowie die Erbringung von hiermit im Zusammenhang stehenden Dienstleistungen und Nebengeschäften.

Finanzübersicht

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
Nicole Schütte
seit 2.9.2022
Prokura
Geschäftsführer
Markus Fitzlaff
seit 2.9.2022
Geschäftsführer
Stefan Porath
seit 2.9.2022
Prokura
Ralf Knothe
seit 2.9.2022
Prokura
Udo Porath
seit 2.9.2022
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
MRA Holding GmbH
100.00%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
MRA Holding GmbH
Germany
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

MRA GmbH

Mühlenbeck

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

BILANZ zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

Vorjahr
T€
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 21.731,00 63
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 18.618,00 26
2. Technische Anlagen und Maschinen 382.600,00 423
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 889.774,00 815
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 20.500,00 119
1.311.492,00 (1.383)
III. Finanzanlagen 608.223,41 632
1.941.446,41 (2.078)
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 405.422,94 247
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.092.468,60 1.473
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: € 750.000,00 (Vorjahr: T€ 920)
2. Übrige 2.220.717,83 2.113
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: € 33.246,83 (Vorjahr: T€ 52) 3.313.186,43 (3.586)
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 5.646.675,04 5.312
9.365.284,41 (9.145)
C. Rechnungsabgrenzungsposten 44.896,30 64
11.351.627,12 11.287

PASSIVA

Vorjahr
T€
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25
II. Kapitalrücklage 556.172,40 556
III. Gewinn-/Verlustvortrag 1.222.275,93 0
IV. Jahresüberschuss 1.802.557,06 1.972
3.606.005,39 (2.553)
B. Rückstellungen 1.047.991,37 1.432
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.125.000,00 1.875
davon
- mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: € 750.000,00 (Vorjahr: T€ 750)
- mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: € 375.000,00 (Vorjahr: T€ 1.125)
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 552.303,21 504
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: € 552.303,21 (Vorjahr: T€ 504)
3. Übrige 5.020.327,15 4.923
davon 6.697.630,36 (7.302)
- mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: € 4.057.363,72 (Vorjahr: T€ 3.660)
- mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: € 962.963,43 (Vorjahr: T€ 1.263)
11.351.627,12 11.287

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG für 2023

Vorjahr
T€
1. Rohergebnis 14.480.378,09 14.227
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -7.492.394,59 -6.329
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -2.444.066,71 -2.324
- davon für Altersversorgung: € 12.830,17 (Vorjahr: T€ 14) -9.936.461,30 (-8.653)
3. Abschreibungen
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -404.524,47 -408
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -2.239.825,27 -2.413
5. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 49.934,55 23
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 17.374,85 28
- davon aus verbundenen Unternehmen: € 15.667,50 (Vorjahr: T€ 27)
7. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens -39.250,06 0
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -57.494,98 -43
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -59.783,35 -778
10. Ergebnis nach Steuern 1.810.348,06 1.983
11. Sonstige Steuern -7.791,00 -11
12. Jahresüberschuss 1.802.557,06 1.972

Anhang zum 31. Dezember 2023

I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die MRA GmbH hat ihren Sitz in Mühlenbeck. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Neuruppin unter HRB 13980 eingetragen.

II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) unter Beachtung der Vorschriften für Kapitalgesellschaften, des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) und ergänzender Vorschriften des Gesellschaftsvertrages aufgestellt.

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB. Von den größenabhängigen Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften gemäß § 288 HGB wurde Gebrauch gemacht.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gewählt.

Von den übrigen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen und übrigen Verbindlichkeiten erfolgten Umgliederungen in die gesonderten Posten Forderungen gegen verbundene Unternehmen und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen. Erstattungen von der Urlaubs- und Lohnausgleichskasse der Bauwirtschaft für Urlaubsgelder T€ 572 (Vorjahr: T€ 464) und Ausbildungsvergütungen T€ 162 (Vorjahr: T€ 104) werden unter den Sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesen statt im Personalaufwand als Minderung der Löhne und Gehälter. Die Vorjahresvergleichszahlen wurden entsprechend angepasst.

Der Ausweis der Verrechnung der unfertigen Leistungen mit den erhaltenen Anzahlungen wurde zur besseren Darstellung im Geschäftsjahr angepasst und ist nur in Höhe der unfertigen Leistungen erfolgt. Der Ausweis im Vorjahr wurde angepasst. Dadurch haben sich die erhaltenen Anzahlungen innerhalb der Vorräte um T€ 247 vermindert und die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen in den übrigen Verbindlichkeiten entsprechend erhöht.

III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen.

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden, soweit nicht zulässig und gesondert angegeben.

Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein.

Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Die Bewertung erfolgte vorsichtig. Alle erkennbaren Risiken und Verluste, welche bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, wurden berücksichtigt, und zwar selbst dann, wenn diese bis zur Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind.

Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind mit Entstehung und somit unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden. Gewinne wurden nur soweit berücksichtigt, als diese zum Abschlussstichtag realisiert wurden.

Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen.

Immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Grundlage für die Abschreibung war die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes. ERP-Systeme werden linear über 5 Jahre und übrige Software linear über 3 Jahre abgeschrieben.

Sachanlagen wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Bauten auf fremden Grundstücken werden linear über 14 Jahre, Technische Anlagen und Maschinen linear überwiegend über einen Zeitraum zwischen fünf und 19 Jahren, der Fuhrpark linear über einen Zeitraum zwischen vier bis 11 Jahren sowie die Betriebsausstattung und Büroeinrichtung linear über einen Zeitraum zwischen drei und 20 Jahren abgeschrieben.

Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von 800 € (geringwertige Wirtschaftsgüter) wurden im Zugangsjahr erfasst und vollständig abgeschrieben.

Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten bewertet. Außerplanmäßige Abschreibungen werden nur bei einer voraussichtlich dauernden Wertminderung vorgenommen. Zuschreibungen erfolgen sofern der Grund der Wertberichtigung entfallen ist.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren beizulegenden Werten am Abschlussstichtag bewertet.

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurde zu fortgeschriebenen Einstandspreisen unter Beachtung des Niederstwertprinzips durchgeführt. Dem Lagerhaltungsrisiko, insbesondere dem der Ungängigkeit, wurde durch angemessene Wertabschläge Rechnung getragen.

Die in Ausführung befindlichen Aufträge wurden zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Einzelkosten auch anteilige Gemeinkosten unter Berücksichtigung des Fertigstellungsgrades am Bilanzstichtag einbezogen wurden.

Dem Prinzip der verlustfreien Bewertung wurde unter Berücksichtigung der nach dem Bilanzstichtag anfallenden Kosten Rechnung getragen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennwert oder dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet.

Einzelwertberichtigungen wurden für solche Forderungen eingestellt, die nach allgemeiner Verkehrsauffassung nicht oder nur mit geringer Wahrscheinlichkeit beglichen werden. Das allgemeine Kreditrisiko bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt.

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten wurden zum Nominalwert bewertet.

Rechnungsabgrenzungsposten wurden nach den Vorschriften des § 250 HGB gebildet. In den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten wurden Ausgaben vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen.

Das gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag angesetzt.

Rückstellungen wurden nur im Rahmen des § 249 HGB gebildet.

Rückstellungen wurden für alle ungewissen Verbindlichkeiten in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Die Rückstellungen beinhalten alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen.

Die Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag passiviert.

IV. Erläuterungen zur Bilanz

Entwicklung und Gliederung der einzelnen Posten des Anlagevermögens und der Abschreibungen ergeben sich aus dem Anlagenspiegel.

Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten Darlehensforderungen gegen Gesellschafter in Höhe von T€ 937 (Vorjahr: T€ 1.296) mit einer Laufzeit von bis zu 5 Jahren.

In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind kurzfristige übrige Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von T€ 142 (Vorjahr: T€ 148) enthalten sowie Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von T€ 937 (Vorjahr: T€ 1.296).

In Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind übrige Verbindlichkeiten in Höhe von T€ 552 (Vorjahr: T€ 504) enthalten, davon gegenüber Gesellschaftern in Höhe von € 9 (Vorjahr: T€ 0).

Die Verbindlichkeiten gegenüber Mitarbeitern aus Arbeitszeitguthaben (Überstunden) werden mit den Vermögensgegenständen, die ausschließlich der Erfüllung der Verpflichtungen dienen und dem Zugriff fremder Dritter entzogen sind (sog. Wertguthaben aus Arbeitszeitflexibilisierung bei SIKOflex), verrechnet. Die Bewertung der zweckgebundenen, verpfändeten und insolvenzgesicherten Wertguthaben erfolgt zum beizulegenden Zeitwert in Höhe von insgesamt T€ 79 (Vorjahr: T€ 114) und umfasst neben dem Bruttolohn auch den Arbeitgeberanteil am Gesamtsozialversicherungsbeitrag und bei gewerblichen Arbeitnehmern zusätzlich den Sozialkassenbeitrag (insgesamt pauschal mit 45 % des Bruttolohns).

Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind die folgenden Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB zu vermerken (Beträge in €):

Geschäftsjahr Vorjahr
aus Bürgschaften, Wechsel- und Scheckbürgschaften 650.000 650.000
davon durch Pfandrechte oder sonstige Sicherheiten gesichert 0 0

Die Inanspruchnahme aus diesen Haftungsverhältnissen wird auf Grund der gegenwärtigen Bonität und des bisherigen Zahlungsverhaltens des Schuldners als nicht wahrscheinlich eingeschätzt. Erkennbare Anhaltspunkte, die eine andere Beurteilung erforderlich machen, liegen nicht vor.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3a HGB Restlaufzeit bis 1 Jahr Restlaufzeit 1 bis 5 Jahre Restlaufzeit größer 5 Jahre
T€ T€ T€
aus Leasingverträgen 72,3 131,0 0,0
aus Mietverträgen 455,8 1.832,6 2.261,6
Summe 528,1 1.963,6 2.261,6

V. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Im Geschäftsjahr fielen keine außergewöhnlichen Erträge oder Aufwendungen an.

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge in Höhe von T€ 438, die sich wie folgt zusammensetzen:

T€
Erträge aus der Ausbuchung von Verbindlichkeiten (im Wesentlichen aus Erstattung Ausbildungsvergütung 2020 und 2021) 320
Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen 77
Erträge aus der Auflösung von Wertberichtigungen 41

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von T€ 70 aus in Vorjahren ertragswirksam ausgebuchten Personalverpflichtungen enthalten.

Aufgrund von voraussichtlich dauernder Wertminderung wurden im Geschäftsjahr 2023 außerplanmäßige Abschreibungen auf Finanzanlagen in Höhe von T€ 39 vorgenommen. Es handelt sich um Wertpapiere, die aufgrund eines nachhaltigen Kursverfalls auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben wurden.

VI. Sonstige Angaben

Die Gesellschaft beschäftigte im Jahresdurchschnitt:

Vorjahr
Gewerbliche Arbeitnehmer 100 94
Angestellte 41 40
Gesamt 141 136

Darüber hinaus beschäftigte die Gesellschaft im Jahresdurchschnitt 23 (Vorjahr: 26) Auszubildende.

Die Geschäftsführung oblag Herrn Dipl-Ingenieur Steffen Seidler, Schildow, und Herrn Markus Fitzlaff, Oberkrämer.

Der Geschäftsführer Herr Seidler ist alleinvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Die Angabe der Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung unterbleibt nach § 286 Abs. 4 HGB.

Nach dem Bilanzstichtag sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die weder in der Bilanz noch in der Gewinn- und Verlustrechnung des vorliegenden Abschlusses berücksichtigt sind und über deren Art sowie deren finanzielle Auswirkungen berichtet werden soll.

Es wird vorgeschlagen, das Jahresergebnis auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Mühlenbeck, 30. August 2024

MRA GmbH

Geschäftsführung

gez. Steffen Seidler

gez. Markus Fitzlaff

Entwicklung des Anlagevermögens zum 31. Dezember 2023

(Anlagenspiegel)

Anschaffungs-/Herstellungskosten
1.1.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 229.420,99 0,00 -8.948,71 0,00 220.472,28
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 31.287,64 921,68 0,00 0,00 32.209,32
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.165.196,12 76.639,38 -30.497,30 0,00 2.211.338,20
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.157.386,03 206.091,81 -176.535,87 119.000,00 2.305.941,97
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 119.000,00 20.500,00 0,00 -119.000,00 20.500,00
4.472.869,79 304.152,87 -207.033,17 0,00 4.569.989,49
III. Finanzanlagen 632.166,74 15.306,73 0,00 0,00 647.473,47
5.334.457,52 319.459,60 -215.981,88 0,00 5.437.935,24
Kumulierte Abschreibungen
1.1.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 166.388,99 41.301,00 -8.948,71 198.741,28
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 5.715,64 7.875,68 0,00 13.591,32
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.741.838,12 114.165,37 -27.265,29 1.828.738,20
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.342.652,04 241.182,42 -167.666,49 1.416.167,97
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
3.090.205,80 363.223,47 -194.931,78 3.258.497,49
III. Finanzanlagen 0,00 39.250,06 0,00 39.250,06
3.256.594,79 443.774,53 -203.880,49 3.496.488,83
Buchwert
31.12.2023 31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 21.731,00 63.032,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 18.618,00 25.572,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 382.600,00 423.358,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 889.774,00 814.733,99
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 20.500,00 119.000,00
1.311.492,00 1.382.663,99
III. Finanzanlagen 608.223,41 632.166,74
1.941.446,41 2.077.862,73

LAGEBERICHT zum 31. Dezember 2023

A. Geschäfts- und Rahmenbedingungen

Die MRA GmbH ist eine Gesellschaft mit Sitz in Mühlenbeck.

Die Gesellschaft ist entstanden durch formwechselnde Umwandlung der MRA GmbH & Co. KG aufgrund des Umwandlungsbeschlusses vom 22.08.2022. Die Gesellschaft führt die 1990 begonnenen Geschäfte der Vorgängerin MRA GmbH & Co. KG auf dem Markt für Rohrleitungs-, Tief-, Kabelleitungs- und Anlagenbau fort. Schwerpunkt der Aktivitäten bleibt der Großraum Berlin/Brandenburg. In 2012 wurde für einen besseren Zugang im Rhein-Main-Neckar Raum eine Zweigniederlassung mit Sitz in Büttelborn bei Groß-Gerau gegründet.

Schwerpunkt des Leistungskatalogs der MRA stellen Rohrleitungen in erdverlegter Bauweise, in Gebäuden, als Freileitungen und in Industrieanlagen dar. Dies beinhaltet das gesamte Portfolio vom Hausanschluss bis zum Errichten von Fernleitungen und auch die vollständige Erschließung von Siedlungsgebieten. Zu den Auftraggebern der MRA zählen vornehmlich öffentliche Auftraggeber und insbesondere namhafte regionale und überregionale Versorgungsunternehmen als auch private Auftraggeber vom Hausbesitzer bis zum Großkonzern.

B. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen 2023

Laut Zentralverband Deutsches Baugewerbe (ZDB) und Daten des Statistischen Bundesamts erreichte der Umsatz im Bauhauptgewerbe 2023 ca. € 162,6 Mrd. Nominal stieg der Umsatz in allen Betrieben damit um 1,3 %, real verlor er ca. 5 % zum Vorjahr. Es war das dritte Jahr infolge mit deutlich realen Verlusten. Die Preissteigerung für Bauleistungen im Bauhauptgewerbe lag 2023 bei 7 %. Dabei verlief die Umsatzentwicklung nach Größenklassen der Unternehmen und Bausparten sehr unterschiedlich. Die Umsatzsteigerung um nominal 1,3 % ist der Saldo einer zweigeteilten Entwicklung. Unternehmen mit 20 und mehr Beschäftigten erreichten einen Umsatzzuwachs um 3,5 %, während die Unternehmen mit weniger als 20 Beschäftigten einen Verlust von 3,2 % einfuhren. Der Anteil am Umsatz der Betriebe mit 20 und mehr Beschäftigten liegt bei 69 %. Während der Hochbau mit einem nominalen Umsatzrückgang um 2,2 % schloss, stiegen die Umsätze im Tiefbau um 7,5 %. Insbesondere die Nachfrageschwäche im Wohnungsbau kostete den Hochbau Kraft. Den Tiefbau stützen Projekte der Energie- und Mobilitätswende.

Die Auftragseingänge haben im Angesicht der schwachen Nachfrage im Hochbau 2023 auch wieder zu einem deutlichen Preiswettbewerb um Aufträge geführt.

Der nachhaltige Orderrückgang im Wohnungsbau und die Nachfrageschwäche im gewerblichen Hochbau führen tendenziell zu einer Unterauslastung der in den letzten Jahren geschaffenen Kapazitätserweiterung. Dieser Produktivitätsverlust stellt die Unternehmen vor enorme betriebswirtschaftliche Herausforderungen. Die Unternehmen halten Beschäftigte an Bord, in der Erwartung, dass objektiv bestehende Baubedarfe, insbesondere im Wohnungsbau, zeitnah als Order an den Markt kommen. Von entscheidender Bedeutung sind hierbei die Erwartungen zu sinkender Zinsentwicklung.

Im Wirtschaftsbau verlief die Entwicklung 2023 zweigeteilt. Während den Hochbau die hohe Zinslast verbunden mit der schwachen Konjunkturentwicklung in den Industriebereichen traf, gaben dem Wirtschaftstiefbau Projekte Schwung, nicht zuletzt Großprojekte, der Energie- und Mobilitätswende. So bringen die vier Netzbetreiber den Stromtrassenausbau voran. Hier sind im vergangenen Jahr große Lose an den Markt gekommen. Auch der Ausbau schienengebundenen Verkehrs bei der Deutschen Bahn und im regionalen Personenverkehr erreicht jetzt den Baumarkt.

Auch im öffentlichen Bau zeigte sich im Jahresverlauf 2023 bei der Orderentwicklung ein ambivalentes Bild. Im Hochbau gab es seit dem Sommer einige Impulse, zuletzt auch durch Großprojekte. In den anteilig umsatzstarken Tiefbausparten fielen die Impulse insgesamt flacher aus.

Quelle: https://www.zdb.de/baukonjunktur/konjunkturprognose-2023

Zusammenfassend ist die Konjunktur im Tiefbau besser als im Hochbau verlaufen, steigende Kosten, weniger Aufträge im Wohnungsbau und damit verbunden weniger Erschließungsprojekte und steigende Personal- und Materialkosten haben auch im Tiefbau zu neuen Herausforderungen geführt.

Bei laufenden Verträgen, wie auch neu zu kalkulierenden Projekten konnten diese Preissteigerungen nicht in Gänze an den Kunden weiterberechnet werden. Zunehmend konnten wir, über die Vereinbarung von Preisgleitklauseln, unsere aktuellen Verträge den geänderten Rahmenbedingungen anpassen, um weitere Verluste zu minimieren.

C. Darstellung und Analyse des Geschäftsverlaufs und des Geschäftsergebnisses

Die Wesentlichen finanziellen Leistungsindikatoren stellen für uns die Gesamtleistung und das Jahresergebnis dar.

Ertragslage

Die Auftragslage der MRA GmbH konnte im Jahr 2023 trotz schwierig werdender Rahmenbedingungen als gut bezeichnet werden.

Die Gesamtleistung hat sich um 5,9 % gegenüber dem Vorjahr gesteigert und beträgt T€ 32.072. Die Ursache hierfür liegt in der Abrechnung eines Großprojekts, das entgegen der Annahme doch noch in 2023 schlussgerechnet werden konnte. Diese Entwicklung liegt über den im Vorjahr prognostizierten Werten.

Das Rohergebnis hat sich im Berichtsjahr um T€ 101 verschlechtert. Dies entspricht einer Verminderung um 0,8 % und ist im Wesentlichen Folge erhöhter bzw. verteuerter Inanspruchnahme von Nachunternehmerleistungen und gestiegenen Materialkosten. Bezogen auf die Gesamtleistung hat sich die Materialaufwandsquote gegenüber dem Vorjahr von 56,5 % auf 59,2 % erhöht. Diese Erhöhung resultierte im Wesentlichen aus Verteuerung der Nachunternehmerkosten und der höheren Inanspruchnahme von Nachunternehmerleistungen im Straßen- und Wasserbau. Die Aufwendungen für Maschinen, Geräte und Fahrzeuge, insbesondere der Miet- und Leasingaufwand, stiegen im Vergleich zu 2022 um T€ 372 an.

Das Betriebsergebnis hat sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 851 vermindert. Nach Berücksichtigung des Finanzergebnisses und der Steuern verbleibt ein Gesamtergebnis von T€ 1.803. Der Jahresüberschuss ist gegenüber dem Vorjahr um T€ 169 niedriger.

Die Ursachen hierfür liegen, wie im letzten Lagebericht prognostiziert, in den gestiegenen Material- und Nachunternehmerkosten, höherer Inanspruchnahme von Nachunternehmerleistungen und gestiegenen Personalkosten.

Die Personalaufwendungen erhöhten sich um 14,8 %. Die Ursachen hierfür liegen in gestiegenen Lohn- und Gehaltskosten, um unsere Mitarbeiter im kompetitiven Wettbewerb bei uns halten zu kön-nen, sowie in einer leicht gestiegenen Mitarbeiteranzahl.

Vermögenslage

Das Anlagevermögen verminderte sich bei Zugängen in Höhe von T€ 319, Abgängen in Höhe von T€ 12 und Abschreibungen in Höhe von T€ 444 um T€ 137 bzw. um 6,6 % auf T€ 1.941.

Das Umlaufvermögen erhöhte sich um T€ 202 auf T€ 9.411 gegenüber T€ 9.209 im Vorjahr.

Die Vorräte belaufen sich zum Bilanzstichtag unter Berücksichtigung der Kundenanzahlungen zum 31.12.2023 auf T€ 405. Vor Verrechnung mit den erhaltenen Abschlagszahlungen zeigt sich gegen-über dem Vorjahr eine Erhöhung der unfertigen Bauleistungen um T€ 752 bzw. um 5,2 %.

Weiterhin haben sich die Liquiden Mittel im Vergleich zum Vorjahr um T€ 335 erhöht.

Gegenläufig entwickelten sich die Forderungen gegen verbundene Unternehmen (Rückgang um T€ -380) sowie die sonstigen Vermögensgegenstände (Rückgang um T€ -228).

Die Eigenkapitalquote liegt bei 31,8 % gegenüber dem Vorjahr von 22,6 %.

Die Verbindlichkeiten sind insgesamt um T€ 603 auf T€ 6.698 zurückgegangen.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben sich dabei durch planmäßige Tilgungen um T€ 750 auf T€ 1.125 reduziert. Weiterhin haben sich insbesondere die Rückstellungen (Rückgang um T€ -384) sowie die sonstigen Verbindlichkeiten (Rückgang um T€ -406) reduziert.

Gegenläufig entwickelten sich insbesondere die erhaltenen Anzahlungen (Anstieg um T€ 517).

Finanzlage

Die Finanzlage ist als solide und stabil zu bezeichnen.

Die Gesellschaft hat wie im Vorjahr einen positiven operativen Cashflow erwirtschaftet, aus dem die Tilgung der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von € 750.000 verwendet werden konnte.

Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen beglichen. Zahlungsfristen, die zu einem Skontoabzug berechtigen, werden eingehalten.

Forderungen werden innerhalb des Zahlungsziels vereinnahmt.

Die für 2023 insgesamt gewährte Kreditlinie ist ausreichend. Liquiditätsengpässe sind nicht zu berichten. Die Gesellschaft war zum 31.12.2023 mit ausreichenden Finanzmitteln ausgestattet. Die Höhe der nicht in Anspruch genommenen Kredite betrug € 4.700.000. Neue Kredite wurden nicht aufgenommen.

Unsere wirtschaftliche Lage ist als gut zu bezeichnen.

Personal

Die Gesellschaft hat sich im Zuge der abzeichnenden Entwicklung im Jahr 2023 entgegen den Prognosen des Baugewerbes entschieden, seinen moderaten Personalaus- und aufbau im gewerblichen Sektor fortzusetzen. Dies vor allem im Hinblick auf den anhaltenden Fachkräftemangel und der bestehenden Altersstruktur. Hier wird, neben punktuellen Neueinstellungen, vor allem auf die Förderung der Weiterbildung unserer Beschäftigten und dem Heranziehen von Auszubildenden gesetzt.

Schwerpunkt der kommenden Jahre für eine erfolgreiche Personalarbeit werden die Aufgaben der Mitarbeiterbindung, Rekrutierung von Fachkräften und die Gewinnung von Auszubildenden und dualen Studenten oder Werkstudenten sein. Um dies zu erreichen, hat sich das intensive Engagement mit lokalen Schulen und die Teilnahme bzw. Organisation von Ausbildungsmessen bewährt. Die erste Auszeichnung zum TOP Arbeitgeber 2023/2024 ist eine Bestätigung unserer Mitarbeiter und eine weitere Maßnahme, um die Aufmerksamkeit bei potentiellen Mitarbeitern zu erhöhen.

D. Bericht über die zukünftige Entwicklung sowie Chancen und Risiken des Unternehmens

Voraussichtliche Entwicklung

Für 2024 erwartet der ZDB einen Preisrückgang für Bauleistungen gegenüber dem Vorjahr um 2 %. Dies wird weiterhin Druck auf das Bauhauptgewerbe ausüben, was durch steigende Kosten auf der Einkaufseite und ein wieder anziehender Preiswettbewerb weiter verschärft werden könnte. Für 2024 rechnet der ZDB mit einem weiteren Rückgang bei der Umsatzentwicklung um real 3 % und einem Beschäftigungsrückgang von bis zu 30.000 auf ca. 900.000 Beschäftigte.

Durch unsere breite Aufstellung jeglicher Medien im Rohrleitungs-, Tief- und Anlagenbau und unsere vielschichtigen Auftraggeber, können wir den gestiegenen Herausforderungen auch in 2024 gut begegnen.

Die derzeitige Auslastung sorgt für einen kontinuierlichen Betrieb. Im kommenden Jahr werden vor allem zwei Themen die weitere Strategie beherrschen: Die Anpassung an die veränderte Auftragslage und die Konsolidierung der Kostenseite. Um sich auch zukünftig einer eventuell enger werdenden Auftragslage stellen zu können, ohne große Veränderungen in der Personalstärke vorzunehmen, setzen wir vor allem auf die Umorientierung bei der Wahl der Auftraggeber. Durch die Vorgaben der Bundesregierung, zukünftig den Energieträger Erdgas zu vermeiden, stellen sich die örtlichen Versorger und vor allem die Privatkunden bei der Ausrichtung ihrer Heiztechnik bereits jetzt um. Dieser Trend wird das Gas-Hausanschlussgeschäft immer weiter reduzieren. Durch das Setzen auf Wasserstoff als zukünftigen Energieträger entsteht ein großer Druck auf die Wirtschaft und die Versorger, dieses auch zeitnah bereitzustellen. Als Erstes starten die Betreiber von Ferngasleitungssystemen, um durch das notwendige Umstellen ihrer Trassen auf das neue Medium für die geplante Wasserstoffbeimischung bereit zu sein. Wir haben uns dafür bereits bei einem der großen Betreiber qualifizieren können und haben erste Aufträge erfolgreich abgearbeitet und weitere Aufträge erhalten. Weiterhin arbeiten wir mit Versorgern an dezentralen Lösungen für Nahwärme, wodurch wir einen Rückgang im Gas-Hausanschlussgeschäft sehr gut substituieren können. Darüber hinaus haben wir uns auf den Ausbau von Fernwärme spezialisiert und können die Ergebnisse der kommunalen Wärmeplanung schnell umsetzen, sobald die Kommunen ihre Wärmeplanung fertig-gestellt haben.

Daneben wird die Strategie der kontinuierlichen Kontrolle und Vermeidung von Kosten zur Verbesserung des Gewinns fortgesetzt und intensiviert. Hier gilt es vor allem das Bewusstsein für das Detail und die Mitverantwortung des Einzelnen zu schärfen. Dem Wettbewerb am Markt gilt es mit Erfah-rung, Innovation, Zuverlässigkeit und durch ein hohes Maß an Qualität und Termintreue zu begeg-nen. Die Gesellschaft setzt dabei auf die Fähigkeiten ihrer motivierten und bestens geschulten Mit-arbeiter.

Risiko- und Chancenbericht

Vor allem die Strategie der Bundesregierung nur noch auf ausschließlich erneuerbare Energiequel-len zu setzen und parallel die Ausbaupläne für ein Glasfasernetz bis zum letzten Endkunden voran-zutreiben, führten gerade im Bereich der Hersteller von Beton-Halbfertigteilen und Kunststoffrohren zu einer enormen Verknappung des Materials bzw. einer erheblichen Verlängerung der Lieferfristen. Davon ausgehend verschieben sich Ausführungsfristen teilweise um bis zu einem Jahr nach hinten. So haben wir derzeit bereits mehrere Millionen Euro Auftragsvolumen, welche in diesem Jahr nicht mehr zur Umsetzung kommen. Dadurch besteht die Gefahr, dass derartige Aufträge dann zurück-gezogen werden und nochmals dem Markt in gleichem oder ähnlichem Umfang angeboten werden. In beiden Fällen sinkt der Auftragsbestand und neue Projekte müssen u.U. zu ungünstigeren Kon-ditionen abgewickelt werden.

Durch das konsequente Handeln der MRA konnten fast alle Rahmenverträge mit den Versorgern so angepasst werden, dass zumindest die Kostensteigerungen der wesentlichen Preistreiber in Preisgleitklauseln überführt wurden, um so einen Teil der Mehrkosten auf die Auftraggeber zu verlagern. Konsequenterweise wird beim Abschluss von langfristigen Verträgen, wie den Rahmenvereinbarungen der Versorger, auf die Anpassung der Vertragsbedingungen geachtet. Hier werden die folgen-den Optionen mit den Auftraggebern besprochen: Beidseitige Kündigungsoption ohne Strafen, Einführung von Preisgleitklauseln oder Preisanpassungsverhandlungen nach einem Jahr Laufzeit.

Im Hinblick auf bevorstehende gesetzliche Änderungen wie Tariftreuegesetz, Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz, Ersatzbaustoffverordnung und anderen Regularien, die wegen der aufwändigeren technischen Nachweisführung Mehrkosten verursachen werden, entstehen daraus auch finanzielle Risiken. Gerade bei der Bearbeitung von Angeboten existiert infolge der unterschiedlichen Wissensstände der Bieter und deren Rechtsverständnis die Gefahr weniger Aufträge zu bekommen. Dieser Gefahr wirken wir durch konsequente Information unserer Auftraggeber auf derartige Ursachen für höhere Preise hin, da diese auch für den Ausschreibenden nachträglich Risiken bieten.

Der Geschäftsführung sind außer den Auswirkungen der oben genannten Risiken keine weiteren Risiken bekannt, die für das Unternehmen gefährdend sind. Die Überprüfung möglicher Szenarien findet mit einem mittelfristigen Horizont von fünf Jahren (Rückblick und Ausblick) statt. Sie umfassen die Entwicklung der Umsätze, die Gesamtleistung, die Personalentwicklung sowie der Kosten in den einzelnen Bereichen. Bauverträge werden im Vorfeld regelmäßig juristisch überprüft.

Wir stellen uns auf die Veränderungen ein, indem wir an mehreren Stellen gleichzeitig ansetzen. So werden wir weiterhin den Einkauf von Leistungen optimieren, die Arbeitsvorbereitung durch frühzeitige Vorbereitung der Projekte intensivieren und die Kosten- und Bauzeiten durch ein Ein- und Ausgaben-Management und das technische Controlling der Baustellen zur frühzeitigen Erkennung von Planabweichungen noch konsequenter als bisher einsetzen.

Ausgehend von der derzeitigen Auftragslage der MRA werden einige neue Großprojekte zur Ge-samtleistung der Gesellschaft beitragen. Der Umsatzrückgang im Gasgeschäft ist weiterhin der zent-rale Punkt bei der Umorientierung der Anteile in den einzelnen Gewerken. Wir blicken dennoch po-sitiv in die Zukunft, denn mit unserem Know-how und unseren Mitarbeitern können wir einen Beitrag zur anstehenden Energiewende leisten. Mit unserem Schwesterunternehmen mraElectric.Com GmbH bieten wir das geforderte Infrastrukturpaket an und können uns bei der Auftragsabwicklung unterstützen.

Prognosebericht

Für die Jahre 2024 und 2025 rechnen wir mit steigenden Umsätzen, bedingt durch die Abwicklung mehrerer Großprojekte, und damit mit einer steigenden Gesamtleistung. Wir erwarten trotz weiterhin deutlich steigender Kosten sowohl im Personalbereich als auch in der Materialbeschaffung eine moderate Verbesserung des Jahresüberschusses. Zentrale Aufgabe der Gesellschaft ist es, die kurzfristigen politischen Entscheidungen und damit verbundenen Herausforderungen der Energiewende zeitnah zu erkennen und daraus die richtigen Maßnahmen für unser Unternehmen zu treffen. Wir blicken trotz der schwierigen Umstände in den politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in Deutschland positiv auf die Jahre 2024 und 2025.

 

Mühlenbeck, den 30. August 2024

MRA GmbH

Geschäftsführung

gez. Steffen Seidler

gez. Markus Fitzlaff

In dem beigefügten, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach §§ 276, 288 und 327 HGB in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt:

"Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die MRA GmbH, Mühlenbeck

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der MRA GmbH, Mühlenbeck, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der MRA GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens -, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Berlin, 6. September 2024

Forvis Mazars GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Danijela Mijatov, Wirtschaftsprüferin

Ralf Bierent, Wirtschaftsprüfer"

HRB 13980

Feststellung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 9. September 2024 festgestellt.

Beschluss über die Verwendung des Ergebnisses

Der Jahresüberschuss für 2023 in Höhe von € 1.802.557,06 wird gemäß dem Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 9. September 2024 auf das Geschäftsjahr 2024 vorgetragen.

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

Organisationen an dieser Adresse

11 nahegelegene Organisationen

Liste von Unternehmen und Organisationen an oder in der Nähe dieser Geschäftsadresse. Die Daten umfassen Firmennamen, Adressen, Registrierungsdetails und Branchenklassifikationen.
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.