SIGAVEST Vermögensverwaltung GmbH

Kurfürstenstraße 12A, 12105 Berlin, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Charlottenburg (Berlin) HRB 79320
Eingetragen
13.8.2004
Branche
Managementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem AnteilsbesitzBeteiligungsgesellschaftenManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Gegenstand
Die Vermittlung von Geschäften über die Anschaffung und Veräu- ßerung von Finanzinstrumenten oder deren Nachweis (Anlagevermittlung) im Sinne von § 2 Abs. 2 Nr. 3 des Wertpapierinstitutsgesetzes, die Anschaffung und Veräußerung von Finanzinstrumenten im fremden Namen für fremde Rechnung (Abschlussvermittlung) im Sinne von § 2 Abs. 2 Nr. 5 des Wertpapierinstitutsgesetzes, die Verwaltung einzelner in Finanzinstrumenten angelegter Vermögen für andere mit Entscheidungsspielraum (Finanzportfolioverwaltung) im Sinne von § 2 Abs. 2 Nr. 9 des Wertpapierinstitusgesetzes, die Anlagenberatung im Sinne von § 2 Abs. 2 Nr. 4 des Wertpapierinstitusgesetzes sowie sonstige Geld- und Finanzgeschäfte, soweit diese nach dem Wertpapierinstitutsgesetz oder nach der Gewerbeordnung einer Erlaubnis nicht bedürfen oder, soweit eine Genehmigung erforderlich ist, eine solche Genehmigung vorliegt.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Stefan Adams
seit 7.9.2004
Geschäftsführer
Carsten Römer
seit 7.9.2004
Geschäftsführer
Christian Mallek
seit 13.8.2004
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Identifizierte Personen (3)

NameAnteil
33.33%
33.33%

Gesellschafter

3 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 3 angezeigt

Christian Mallek
Berlin
25.000 €
33.33%
Carsten Römer
Berlin
25.000 €
33.33%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

SIGAVEST Vermögensverwaltung GmbH

Berlin

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

Geschäftsverlauf und Lage

In 2023 sank die Kundenanzahl wegen diverser Todesfälle deutlich von 204 auf 188. Trotzdem konnte das verwaltete Volumen recht stabil bei € 69,1 Mio. (Vorjahr 70,8 Mio.) gehalten werden, da die Gelder teilweise bei uns im Haus verblieben. Mittelabflüsse wurden durch Kurssteigerungen in den Kundendepots ausgeglichen. Das Provisionsergebnis lag mit TEU 891 annähernd auf Vorjahresniveau (TEU 922, Veränderung minus 3,4 %). Davon entfielen auf Verwaltungsvergütung TEU 650 (minus TEU 28) und auf die Beratungsvergütung aus dem SIGAVEST Fonds und Wikifolio TEU 188 (minus TEU 23). Die Kick-Back-Zahlungen, die ausschließlich für Execution-only-Kunden anfallen, lagen mit TEU 31 (TEU 33) ebenfalls stabil. 2023 konnten auch wieder Gewinnbeteiligungen i.H.v. TEU 20 geschrieben werden, nach 0 € im Vorjahr. Somit resultiert der Provisionsertrag zu 73,1 % aus Verwaltungsvergütungen von Kunden, zu 21,1% aus Beratungsvergütung, zu 3,5 % aus Kick-back und zu 2,3 % aus Gewinnbeteiligung.

2023 war ein eher ruhiges Börsenjahr. Der deutliche Rückgang der Inflation schürte zunehmend Zinssenkungshoffnungen, die bislang aber unerfüllt blieben. Getrieben vom Thema KI stiegen insbesondere amerikanische Technologieaktien, wobei ein Großteil der Indexgewinne aber auf wenige Werte entfällt. In Deutschland ist das Missverhältnis zwischen den großen DAX-Titeln und den MDAX/SDAX-Werten augenfällig. Offensichtlich gilt: wer seine Produktionsstätten im Inland betreibt, gehört zu den Verlierern. Ein nach wie vor fehlendes Konzept für eine gesicherte Energieversorgung sowie die immer weiter steigenden Belastungen durch überbordende Bürokratie machen sich hier negativ bemerkbar.

Im Herbst 2023 verabschiedeten wir Herrn Mühlbauer in den Ruhestand und unsere Teilzeitkraft Herr Gabuat verließ die Firma. Die Mitarbeiterzahl reduziert sich damit auf fünf.

Aus diesem Grund und auf Grund geringerer Tantiemenzahlungen ergibt sich auf der Kostenseite eine Entlastung bei den Löhnen und Sozialabgaben von zusammen TEU 67. Die anderen Verwaltungsaufwendungen sanken ebenfalls deutlich von TEU 156 auf TEU 104. Hauptursachen hierfür waren der Wegfall der Kosten für einen Firmenwagen sowie der Wegfall von Reisekosten, da viele Präsenzveranstaltungen online abgehalten wurden. Positiv bemerkbar machte sich auch die Einlagenverzinsung für das Firmenkonto. Der Zinsertrag stieg von TEU 0,5 auf TEU 6,4.

Insgesamt konnte der Jahresüberschuss trotz stagnierendem Verwaltungsvolumen von TEU 64 auf TEU 100 gesteigert werden.

Finanzielle Leistungsindikatoren

SIGAVEST hat, in Anbetracht einer übersichtlichen Kostenstruktur und im Wesentlichen variablen Kosten, welche sich proportional zu den Provisionserlösen bewegen, eine Ertragssteuerung anhand der monatlichen betriebswirtschaftlichen Auswertungen und dem dort laufend aktualisierten Ergebnis vor Steuern implementiert.

Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Die Arbeitnehmer werden durch ein entsprechendes Vergütungsmodell am Erfolg der SIGAVEST beteiligt, was zu einer hohen Motivation und Bindung der Mitarbeiter an SIGAVEST führt. Weiterhin stehen die Mitarbeiter in engem Kontakt zu den Kunden, was die Mitarbeiter zu verantwortungsvollem Handeln und unternehmerischem Denken motiviert und die Kunden langfristig an die Gesellschaft bindet.

Diese Vorteile werden durch schlanke Organisationsstrukturen bei angemessenen Kontrollmaßnahmen in der Gesellschaft unterstützt.

Risikobericht

Allgemeine Marktrisiken

Die Ertragslage der Firma wird nahezu ausschließlich von der Kursentwicklung der Wertpapiermärkte bestimmt, da die Erträge quasi ausschließlich vom Depotvolumen abhängig sind. Der andauernde Krieg in der Ukraine, der nach wie vor schwelende Konflikt um Taiwan sowie der neu hinzugekommene Krieg in Nahost bergen politische Risiken. Vollkommen aus dem Blickfeld der Märkte ist die hohe Staatsverschuldung sowohl in USA und Europa als auch in China geraten. Inwieweit sich die stark gesunkenen Preise für amerikanische Gewerbeimmobilien auf das Finanzsystem auswirken, ist noch unklar. Während die Inflationsentwicklung zurzeit kein Risiko mehr darstellt, hat aber die Bürokratisierung in Deutschland ein solches Ausmaß erreicht, dass wir dies nun als allgemeines Marktrisiko für die heimische Wirtschaft einordnen.

Adressenausfallrisiko

Unter Adressenausfallrisiko ist das Risiko anzusehen, dass ein Vertragspartner der Gesellschaft nicht oder nicht fristgerecht leistet bzw. nicht in vollem Umfang seine Verbindlichkeiten ihr gegenüber bedient.

Da die Gesellschaft nur kurzfristige Geldanlagen bei inländischen Kreditinstituten tätigt, werden die Adressausfallrisiken als unbedeutend eingestuft.

Durch die Abläufe in der Geschäftsabwicklung ist sichergestellt, dass den Kunden von SIGAVEST Provisionen und Entgelte mindestens quartalsweise in Rechnung gestellt werden und die Zahlungseingänge aufgrund vorliegender Lastschriftermächtigungen zeitnah folgen. Ein mögliches Adressenausfallrisiko ist bei einer Vermittlung somit auf die Kundenseite beschränkt, sofern es zu Rücklastschriften durch Widerspruch oder mangels Deckung kommt. Zur Risikobegrenzung werden offene Rechnungen laufend kontrolliert und deren Begleichung angemahnt. Unter Berücksichtigung der Solvabilität der Kunden, der guten Kundenbindung und der Vergangenheitsbetrachtung wird das Adressausfallrisiko als gering eingestuft.

Operationelle Risiken

SIGAVEST versteht unter operationellen Risiken die Gefahr von unmittelbaren und mittelbaren Verlusten, die infolge der Unangemessenheit oder des Versagens von internen Verfahren, Menschen und Systemen oder externen Ereignissen eintreten.

Für die Erbringung der angebotenen Dienstleistungen verfügt die Gesellschaft über eine adäquate Infrastruktur und gut ausgebildete Mitarbeiterkapazitäten. Die Geschäftsbeziehungen mit den Kunden haben ihre Grundlage auf eindeutig formulierten Vertragsdokumenten der Gesellschaft. Diese werden einer kontinuierlichen Überprüfung unterzogen und ggf. an geänderte rechtliche Rahmenbedingungen angepasst.

Operationelle Risiken im betrieblichen Ablauf werden durch technische Systeme und klare Regeln begrenzt, die den wechselnden Anforderungen ständig angepasst werden. Hierzu zählt im Rahmen des internen Kontrollsystems insbesondere die verstärkte Anwendung des Vier-Augen-Prinzips, das durch die insgesamt drei Geschäftsführer-Gesellschafter auch auf dieser Ebene Anwendung findet. Einen weiteren Schwerpunkt bilden Maßnahmen im IT-Bereich, für welchen detaillierte Notfallpläne vorliegen.

Prozessrisiken

Prozessrisiken bestehen keine.

EDV / Technik

Im Bereich EDV sehen wir uns weiterhin auf dem aktuellen Stand der Technik. Alle Daten werden täglich aktualisiert und auf einer gespiegelten Festplatte gespeichert. Zusätzlich werden die Daten auf RDX Hard Disk Cartridge gesichert, die in einem feuerfesten Behältnis gelagert werden. Des Weiteren erfolgt eine automatische Speicherung auf einer Synology DS723+ 2-Bay Diskstation Ryzen. So ist sichergestellt, dass bei einem Ausfall der Originalfestplatte zügig alle zur Verwaltung der Kundenvermögen nötigen Daten verfügbar sind. Ebenso ist gewährleistet, dass zur Verfügung gestellte Softwareupdates zeitnah aktualisiert werden, so dass sich die EDV-Anlage auch sicherheitstechnisch immer auf dem aktuellen Stand befindet. Im Notfall können die Depotdaten auch von den Korrespondenzbanken abgefragt werden.

Im Fall eines Ausfalls der Telefonanlage stehen Mobilfunktelefone zur Verfügung.

Personelle Risiken

Personelle Risiken sehen wir derzeit keine. Dem grundsätzlichen Risiko des Kundenverlustes durch den Abgang von Mitarbeitern wirkt die SIGAVEST durch ein positives Arbeitsumfeld und Motivation der Mitarbeiter entgegen. Wir verweisen insofern auf unsere Ausführungen zu den nichtfinanziellen Leistungsindikatoren in diesem Lagebericht.

Risikomanagement der Unternehmensfinanzen

Die Ertragslage der Firma wird monatlich mittels der durch den Steuerberater erstellten betriebswirtschaftlichen Auswertung durch die Geschäftsführung kontrolliert.

Die Berechnung gem. der Datei ITS.A.5507528.20231231.113353.CO_Ind.xbrl zum 31.12.2023 weist ein Eigenkapital von TEU 334 und Kosten von TEU 814 aus. Damit liegt die harte Kernkapitalquote bei 164 und erfüllt die Anforderungen deutlich.

Die Möglichkeit kurzfristiger Liquiditätsengpässe durch nicht-kongruente Flüsse von Einnahmen und Ausgaben ist durch die weiterhin bestehende Barlinie in Höhe von 50 TEU auf unserem Geschäftskonto bei Donner & Reuschel abgedeckt.

Finanziell sehen wir uns als solide aufgestellt. Durch die Einstellung von 1.440,31 € aus dem Bilanzgewinn 2022 in die Gewinnrücklagen liegt das Eigenkapital (gemäß ITS.A.5507528.20231231.113353.CO_Ind.xbrl) auf dem historisch höchsten Stand. An dieser Geschäftspolitik halten wir auch weiterhin nach Möglichkeit fest.

Unsere Erlöse stammen fast ausschließlich aus Verwaltungsgebühren und Gewinnbeteiligungen. Letztere sind natürlich nicht vorherseh- oder steuerbar. Insgesamt muss man aber resümieren, dass in Jahren einer Negativrendite in den Kundendepots die Einnahmen der Firma sinken. Daher ist es weiterhin wichtig, dass die Lohnkosten an die mit den jeweiligen Kunden erwirtschafteten Gesamterträge gekoppelt sind. So bleibt der größte Kostenblock - die Personalkosten - in einem ausgeglichenen Verhältnis zu der Ertragssituation. Diese Kopplung stellt in Kombination mit unserer Interessenkonflikt-Policy auch sicher, dass Anlageentscheidungen im Sinne der Kunden getroffen werden.

Chancen

Eine ganzheitliche und unabhängige Vermögensbetreuung ist bei den Banken im Regelfall nur sog. High-net-worth individual (HNWI) vorbehalten. Als etablierter Vermögensverwalter in Berlin sprechen wir auch bereits die gehobene Mittelschicht der Bevölkerung an, die sich in Vermögensgrößen befindet, in der sie bei der Bank meist nur eine einheitliche Beratung erfährt. So können wir ein großes Geschäftsfeld bedienen, zu dem es wenig Marktkonkurrenz gibt. Auch durch unsere sehr gute Internetpräsenz werden immer wieder neue Kunden auf uns aufmerksam. Außerdem erreichen wir über den von uns beratenen aktienorientierten Mischfonds auch solche Anleger, mit denen wir gar keinen direkten Vertrag schließen müssen. Wir sehen uns daher mit unserem Geschäftsmodell für die Zukunft gut aufgestellt.

Nachtragsbericht

Vom Berichtszeitraum bis zur Erstellung des Jahresabschlusses sind keine relevanten Veränderungen/Informationen eingetreten.

Prognosebericht

Die in unserem letzten Geschäftsbericht erwartete deutliche Erholung nach einem desaströsen Kapitalmarktjahr 2022 ist im Jahr 2023 eingetroffen. Aufgrund nachlassender Inflation erwarten wir eine Entspannung an der Zinsfront. Gleichzeitig steigt die Gewinndynamik (außer in Deutschland) weiterhin an, sicherlich auch getrieben durch den technologischen Fortschritt, allem voran durch die KI. Dies sollte ein positives Umfeld für die Aktienmärkte bedeuten, woran wir mit unserer Asset-Allocation ebenfalls profitieren dürften. Gleichzeitig bietet das aktuell noch verhältnismäßig hohe Zinsniveau auch die Möglichkeit, im Anleihebereich auskömmliche Renditen zu erwirtschaften.

In dieser Konstellation sollten wir in der Vermögensverwaltung für unsere Kunden stabile Erträge erwirtschaften und damit auch auf Firmenebene ein Ergebnis mindestens auf Vorjahresniveau erzielen.

Zweigniederlassungen des Instituts

Die Gesellschaft unterhält keine Zweigniederlassungen.

 

Berlin, den 21. März 2024

gez. Christian Mallek, Geschäftsführer

gez. Carsten Römer, Geschäftsführer

gez. Stefan Adams, Geschäftsführer

Bilanz

AKTIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
1. Forderungen an Kreditinstitute
a) täglich fällig 209.127,22 153.241,95
b) andere Forderungen 2.247,93 748,68
211.375,15 153.990,63
2. Forderungen an Kunden 245.527,55
3. Immaterielle Vermögenswerte 0,00 0,00
4. Sachanlagen
a) Grundstücke und Bauten 152.187,00 156.022,00
b) Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.990,00 3.370,00
156.177,00 159.392,00
5. Sonstige Vermögensgegenstände 27.030,94 43.020,18
6. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 1.529,90
640.110,64 604.271,52

PASSIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 49.857,52 53.251,59
2. Sonstige Verbindlichkeiten 40.042,51 40.273,02
3. Rückstellungen
a) Steuerrückstellungen 0,00 0,00
b) sonstige Rückstellungen 115.148,60 113.221,46
115.148,60 113.221,48
4. Eigenkapital
a) Gezeichnetes Kapital 75.000,00 75.000,00
b) Gewinnrücklagen 259.525,45 258.085,14
c) Gewinnvortrag 0,00 0,00
d) Jahresüberschuss/-fehlbetrag 100.536,56 64.440,31
435.062,01 397.525,45
640.110,64 604.271,52

Gewinn- und Verlustrechnung

2023
EUR
2022
EUR
1. Zinserträge aus Kredit- und Geldmarktgeschäften 6.385,52 499,91
2. Zinsaufwendungen -1.179,62 -2.039,86
3. Provisionserträge 890.620,68 922.096,41
4. Provisionsaufwendungen -56.125,65 -42.941,33
5. Sonstige betriebliche Erträge 4.593,41 16.743,77
6. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen
a) Personalaufwand
aa) Löhne und Gehälter -534.700,84 -589.837,09
ab) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -46.325,01 -58.468,54
darunter für Altersversorung EUR 4.320,00 (Vorjahr: EUR 4.320,00)
b) Andere Verwaltungsaufwendungen -104.188,81 -156.490,78
-685.214,66 -804.796,41
7. Abschreibungen auf immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen -4.766,27 -6.748,00
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen -7.777,56 -6.405,60
9. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit 146.535,85 76.408,89
10. Außerordentlicher Ertrag 0,00 18.532,77
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -45.365,13 -29.585,19
12. Sonstige Steuern -634,16 -916,16
13. Jahresüberschuss 100.536,56 64.440,31
14. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 64.440,31 490.848,27
15. Ausschüttungen aus dem Gewinnvortrag -63.000,00 -480.000,00
16. Einstellung in die Gewinnrücklage -1.440,31 -10.848,27
17. Bilanzgewinn 100.536,56 64.440,31

Anhang

Anwendung des Handelsgesetzbuches

Der Anhang enthält alle Pflichtangaben des §§ 285 HGB; darüber hinaus sind alle sonstigen im HGB, der RechKredV sowie dem GmbHG genannten Einzelvorschriften berücksichtigt, soweit die darzustellenden Sachverhalte vorliegen.

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches unter Berücksichtigung der besonderen Vorschriften für Kreditinstitute und unter Beachtung der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute (RechKredV) vom 11. Dezember 1998 i.d.F. vom 28. August 2013 aufgestellt. Die Bilanz zum 31. Dezember 2023 sowie die Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023 entsprechen den vorgeschriebenen Formblättern der RechKredV, wobei die Gesellschaft für die Gewinn- und Verlustrechnung die Staffelform (Formblatt 3) gewählt hat.

Als Wertpapierinstitut i. S. d. § 2 WpIG hat die Gesellschaft die für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften in dem nach § 340(4a) HGB bestimmten Umfang anzuwenden.

Anschaffungskosten
01.01.2023
Euro
Zugänge
Euro
Abgänge
Euro
31.12.2023
Euro
Bauten auf eigenen Grundstücken 191.767,81 0,00 0,00 191.767,81
Grundstückswerte 31.860,00 0,00 0,00 31.860,00
PKW 15.437,82 0,00 0,00 15.437,82
Büroeinrichtung 4.472,00 1.551,27 0,00 6.023,27
266.364,63 1.551.27 0,00 245.088,90
Abschreibungen
01.01.2023
Euro
Zugänge
Euro
Abgänge
Euro
31.12.2023
Euro
Bauten auf eigenen Grundstücken 67.605,81 3.835,00 0,00 71.440,81
Grundstückswerte 0,00 0,00 0,00 0,00
PKW 15.437,82 0,00 0,00 0,00
Büroeinrichtung 21.179,14 931,27 0,00 2.033,27
106.972,63 4.766,27 0,00 73.474,08
Buchwerte
31.12.2023
Euro
31.12.2022
Euro
Bauten auf eigenen Grundstücken 120.327,00 124.162,00
Grundstückswerte 31.860,00 31.860,00
PKW 0,00 0,00
Büroeinrichtung 3.990,00 3.370,00
156.177,00 159.392,00

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend:

Die ausgewiesenen Forderungen an Kreditinstitute sind zum Nominalwert ausgewiesen.

Die Forderungen an Kunden und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert unter Abzug angemessener Wertberichtigungen angesetzt.

Das Anlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die abnutzbaren Vermögensgegenstände werden entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben.

Bei den beweglichen Gegenständen des Anlagevermögens werden die Zugänge monatsgenau der anteiligen Jahresabschreibung unterworfen. Für geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten von € 150,00 bis € 1.000,00 wurde in Vorjahren im Wirtschaftsjahr der Anschaffung ein Sammelposten gebildet. Dieser wird im Wirtschaftsjahr und in den folgenden vier Wirtschaftsjahren nach dem Zugang mit je 20% aufgelöst.

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die Rückstellungen wurden nach dem des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die Steuerberechnung ist auf Basis der Tantiemenregelungen erfolgt.

Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi -permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung mit den unternehmens-individuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Die Aktivierung latenter Steuern unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts.

Erläuterungen und ergänzende Angaben zu Bilanz und GuV

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in der Anlagenentwicklung dargestellt, aus der sich auch die Abschreibungen des Geschäftsjahres ergeben. Die Anlagenentwicklung ist Bestandteil dieses Anhangs.

Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Forderungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr von 0 € (Vorjahr 0 €).

Die sonstigen Rückstellungen sind -wie auch im Vorjahr- sämtlich kurzfristig.

Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten gegenüber den Gesellschaftern von 0 € (Vorjahr 0 €).

Von den Verbindlichkeiten haben insgesamt 0 T€ (Vorjahr: 0 T€) eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. 50 T€ (Vorjahr: 53 T€) von den Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren.

Von den Verbindlichkeiten sind insgesamt 50 T€ (Vorjahr 53 T€) durch Grundpfandrechte besichert. Andere als handelsübliche Sicherheiten wurden nicht gestellt.

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag entfallen in voller Höhe auf das Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit.

Haftungsverhältnisse i. S. d. § 251 HGB haben zum Bilanzstichtag nicht bestanden.

Sonstige Angaben

Die Gesellschaft hat während des Geschäftsjahres neben der Geschäftsführung bis September vier Arbeitnehmer (Angestellte) beschäftigt, zum Jahresende zwei.

Das Honorar des Abschlussprüfers für das Geschäftsjahr betrug für:

- Abschlussprüfungsleistungen 6,3 TEUR
- andere Bestätigungsleistungen 2,6 TEUR

Steuerberatungsleistungen und sonstige Leistungen seitens des Wirtschaftsprüfers wurden für das Geschäftsjahr 2023 nicht erbracht.

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres lag die Führung der Geschäfte bei

Herrn Christian Mallek, Bankkaufmann

Herrn Carsten Römer, Bankkaufmann

Herrn Stefan Adams, Bankkaufmann

Die Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung betrugen im Geschäftsjahr 306 TEUR.

Der Gewinnverwendungsvorschlag lautet wie folgt:

Jahresüberschuss 100.536,56
Gewinnausschüttung 99.000,00
Einstellung in die Gewinnrücklagen 1.536,56

Die Voraussetzungen des § 264 (2) Satz 2 HGB liegen hinsichtlich dieses Jahresabschlusses nicht vor.

Soweit dieser Anhang keine Angaben über sonstige, nach den §§ 264 ff, 284 ff HGB angabepflichtige Sachverhalte enthält, haben diese im Geschäftsjahr nicht vorgelegen.

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach Geschäftsjahresschluss eingetreten sind Lagen nicht vor.

 

Berlin, den 21. März 2024

gez. Christian Mallek, Geschäftsführer

gez. Carsten Römer, Geschäftsführer

gez. Stefan Adams, Geschäftsführer

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

Der Jahresabschluss wurde am 30. Mai 2024 in unveränderter Form durch die Gesellschafter festgestellt.

An die SIGAVEST Vermögensverwaltung GmbH, Berlin

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der SIGAVEST Vermögensverwaltung GmbH, Berlin, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der SIGAVEST Vermögensverwaltung GmbH, Berlin, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen der SIGAVEST Vermögensverwaltung GmbH, Berlin, unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, 29. Mai 2024

GHP GmbH
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