Hoesch Bausysteme GmbHLiquidiert
Hammerstraße 11, 57223 Kreuztal, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
David McMahon seit 30.1.2018 | Geschäftsführer |
Ulrich Reidenbach seit 13.2.2017 | Geschäftsführer |
André Krause seit 26.11.2012 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Kingspan Holdings (Overseas) Limited | 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Hoesch Bausysteme GmbHKreuztalJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2017 bis zum 31.12.2017Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2017PräambelDer nachstehende Lagebericht bezieht sich auf die Aktivitäten der Hoesch Bausysteme GmbH (im Folgenden kurz "HBS"), bestehend aus den Geschäften der Marke EMS mit dem Produktionswerk in Oldenburg, Ostholstein, sowie den Aktivitäten der Marke Hoesch mit dem Bauteilwerk Kreuztal-Eichen. Es besteht ein Ergebnisabführungsvertrag unserer Gesellschaft mit der Kingspan Holding GmbH, Wesel. Grundlagen des Unternehmens1. Geschäftsmodell Gegenstand des Unternehmens sind die Herstellung, der Verkauf und der Kauf von Bauteilen jeder Art, insbesondere von profilierten Blechen und von Elementen in Sandwichbauweise (einschalig und zweischalig). Der Verkauf wird im Wesentlichen über Architekten, Investoren und Bauunternehmen realisiert. Die Umsatzerlöse werden überwiegend in Deutschland (ca. 62%), aber auch und vermehrt im Ausland (ca. 38%) erzielt. 2. Steuerungssystem Die Steuerung der HBS erfolgt im Wesentlichen über die Kennzahlen Umsatzvolumen (Menge), Umsatzerlöse und Ergebnis vor Ergebnisabführung. 3. Forschung und Entwicklung Der Fokus der F&E-Aktivitäten liegt auf den folgenden zwei Bereichen: Hoesch Conti Linie 1 - Verbesserung der statischen Werte und der Prozesssicherheit durch neue Klebersysteme Conti Linie 2 - Inbetriebnahme der QuadCore-Technologie und Verbesserung der Prozesse zur QuadCore Herstellung Conti Linie 3 - Implementierung des neuen Produkts TRX an der Linie EMS Implementierung der QuadCore-Technologie und Linientest des neuen Aktivierungssystems zur Verbesserung der mechanischen Werte. Eine Aktivierung von F&E-Aufwendungen in der Bilanz erfolgte wie im Vorjahr nicht. Wirtschaftsbericht1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die deutsche Wirtschaft ist im Jahr 2017 kräftig gewachsen. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Quelle: Destatis) im Jahr 2017 um 2,2% höher als im Vorjahr. Die deutsche Wirtschaft ist damit das achte Jahr in Folge gewachsen. Im Vergleich zu den Vorjahren konnte das Tempo nochmals erhöht werden. Das Wachstum der Bauwirtschaft fiel in 2017 mit 5% (Quelle: Hauptverband der Deutschen Bauindustrie (HDB)) noch deutlicher als im Vorjahr aus. Ein ähnliches Wachstum wird für 2018 erwartet. Der deutsche Markt wurde in 2017 von mehreren Ereignissen beeinflusst.
Die Entwicklung im ausländischen Markt war besser als im Jahr 2016, trotzdem ist der Preisdruck in Italien, Polen und Spanien deutlich spürbar. Die generelle Auftragslage scheint in allen Ländern gut und stabil zu sein. Speziell in Spanien sind diverse Investitionen im Bereich Logistik zu beobachten. Generell ist jedoch eine verstärkte Nachfrage von Kühlhauspaneelen in jeder Region zu beobachten. 2. Geschäftsverlauf Erlös-/Absatz-/Umsatzentwicklung Hoesch / EMS verkaufte im Jahr 2017 2,998 Millionen m 2 Profile und 3,288 Millionen m 2 Paneele. Die gesamten Umsatzerlöse inklusive Zubehör (ohne Mieterträge) betrugen 138,0 Mio. €. 29% entfallen auf den Profilbereich, bestehend aus Trapezprofilen, Nebengleisen, Parkdecks und weitere 71% auf den Paneelenbereich, davon ca. 85% der Platten mit Schaum und 15% mit Mineralwolle im Kern. Die im Lagebericht des Vorjahresabschlusses für 2017 prognostizierten Umsatzerlöse in Höhe von 173 Mio. € sowie die prognostizierte Absatzmenge von 9,8 Mio. m 2 wurden wegen des schwierigen Marktumfeldes nicht erreicht. Gleichzeitig kam es in 2017 zu einer weiteren Verteuerung von Rohstoffen und Chemikalien, was sich negativ auf den Rohertrag auswirkte. Im Jahr 2017 erzielte HBS daher trotz Umsatzanstieg einen signifkanten Verlust vor Verlustübernahme von 2,833 Mio € gegenüber einem Gewinn vor Ergebnisabführung von 3,321 Mio. € im Jahr 2016. Das prognostizierte Ergebnis vor Ergebnisabführung von ca. 7 Mio. € wurde somit deutlich unterschritten. Produktions- und Kostenentwicklung Die durchschnittliche Beschäftigtenzahl lag in 2017 in etwa auf Vorjahresniveau. Sie betrug 247 Mitarbeiter (VJ 242). Die Stahlpreise waren höher als im Vorjahr. Diese Tendenz begann schon im Jahr 2016. Auch die Preise für Schaumkomponenten stiegen im Laufe des Jahres deutlich. Die Reklamationsquote (= Reklamationsaufwand / Umsatzerlöse) betrug 1,4% des Umsatzes und ist auf dem gleichen Niveau wie im Vorjahr. Sowohl die Herstellungskosten als auch die Overheadkosten haben sich gegenüber dem Vorjahr deutlich erhöht. Trotz gestiegener Umsatzerlöse konnten die erzielten Margen daher nicht verbessert werden, vielmehr sanken sie signifikant. Investitionen Im Jahr 2017 wurden am Standort Kreuztal 0,8 Mio. € in x-dek investiert. Dies betrifft die Modifizierung der Isokontianlage 3 um dort das neue Produkt x-dek fahren zu können, das ist ein auf der Profilieranlage 2 hergestelltes T.135 Trapezblech, das dann auf der Isokontianlage 3 zu x-dek weiterverarbeitet wird. Weitere 0,3 Mio. € wurden in drei neue Seitenstapler investiert. 195 Tsd € wurden in einen neuen Kran in Halle 2 investiert. Es wurden weiterhin rund 120 Tsd € in Kleininvestitionen investiert, dazu zählen z.B. 60 Tsd € für eine neue Plattenbandheizung an Isokonti 3 oder 2 neue Kaltwassersätze für 20 Tsd €. Am Standort Oldenburg wurden 0,6 Mio. € in Kleininvestitionen und substanzerhaltende Maßnahmen, wie zum Beispiel Seitenlader für Fertigwaren oder ein neues Tor für das Produktionsgebäude, investiert. Im Jahr 2017 hat HBS von einer Konzerngesellschaft 100% der Anteile an der Paroc Panel System A/S, Horsholm/Dänemark, zu einem Kaufpreis von 950 Tsd € erworben. Personal- und Sozialbericht Bereits im 1. Quartal konnte das Unternehmen an beiden Standorten trotz Saisongeschäft positive Ergebnisse erzielen, sodass Personal für mögliche zusätzliche Schichten eingestellt und eingearbeitet wurde. Zu Beginn der 2. Jahreshälfte konnte dieser Trend nicht bestätigt werden. Aufgrund der zunehmend schwierigeren Situation und negativer Ergebnislage wurden Maßnahmen zum Personalabbau eingeleitet, die bis Jahresende noch nicht abgeschlossen waren. Im Geschäftsjahr 2017 betrug die aktive Belegschaft im Durchschnitt 247 Mitarbeiter/-innen. Hiervon waren 162 im gewerblichen und 82 im angestellten Bereich beschäftigt. Darüber hinaus konnten 3 Auszubildende eingestellt werden. Zum Stichtag waren 36% der Mitarbeiter älter als 50 Jahre. Der Krankenstand lag bei ca. 8,4%. Im Geschäftsjahr haben sich 8 meldepflichtige Unfälle ereignet. 3. Lage der Gesellschaft 3.1 Vermögenslage Die Bilanzsumme erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 4,2 Mio. € auf 51,5 Mio. €. Das Anlagevermögen erhöhte sich infolge der Investitionen in das Sach- und Finanzanlagevermögen um 2,6 Mio. Die Vorräte stiegen um 2,5 Mio. € auf 17,5 Mio. €, im Wesentlichen bedingt durch höhere Stahlmengen auf Lager, die auf Grund erwarteter steigender Preise für 2018 noch in 2017 eingekauft wurden. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen Dritte haben sich um 0,8 Mio. € auf 8,6 Mio. € erhöht, was neben dem Umsatzanstieg auf längere Zahlungsziele zurückzuführen ist. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind um 2,2 Mio. € gestiegen und beinhalten die Forderung aus Verlustübernahme 2017 in Höhe von 2,8 Mio. €. Das Guthaben bei Kreditinstituten hat sich um 3,6 Mio. € reduziert. Die Anlagenintensität (= Anlagevermögen / Gesamtvermögen) ist infolge der oben aufgezeigten Entwicklungen von 27,1% auf 30,05% zum 31. Dezember 2017 angestiegen. Auf der Passivseite haben sich insbesondere folgende Veränderungen ergeben: Während die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um 4,0 Mio. € gesunken sind, haben sich die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen um 7,3 Mio. € erhöht. Sie beinhalten im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus Cash pooling in Höhe € 8,4 Mio. €. Die Eigenkapitalquote (= Eigenkapital / Gesamtkapital) hat sich infolge der oben dargestellten Entwicklungen bei auf Grund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrags unverändertem Eigenkapital von 28,5% auf 26,2% zum 31. Dezember 2017 reduziert. 3.2 Finanzlage Die Gesellschaft ist in die Finanzierung des Kingspan Konzerns eingebunden; besondere Finanzierungsrisiken existieren nicht. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, jederzeit fälligen Verpflichtungen nachkommen zu können. Im Geschäftsjahr 2017 hat die Gesellschaft, bedingt im Wesentlichen durch den deutlich gesunkenen Rohertrag in Folge der anhaltend und signifikant ansteigenden Rohstoffpreise aus der operativen Geschäftstätigkeit, einen negativen cash flow in Höhe von 7,9 Mio. € erwirtschaftet. Zusätzlich flossen Mittel in Höhe von 3,2 Mio. € in Investitionen in das Sachanlagevermögen und 950 Tsd € in den Erwerb einer Beteiligung an einer Konzerngesellschaft. Aus dem cash pooling des Konzerns sind der Gesellschaft Finanzmittel in Höhe von 8,4 Mio. € zugeflossen. Entsprechend haben sich die liquiden Mittel zum 31. Dezember 2017 gegenüber dem Vorjahr um 3,6 Mio. € auf 3,8 Mio. € verringert. 3.3 Ertragslage Das Geschäftsumfeld war im Geschäftsjahr 2017 wie dargestellt schwierig, sodass der Anstieg der Umsatzerlöse (bereinigt um Transporterlöse) um 10,98% gegenüber dem Vorjahr auf Grund des bestehenden Einkaufs- und Verkaufspreisdrucks nicht in den Nettodeckungsbeitrag durchschlug. Das Unternehmen sah sich im Jahr 2017 mit Gewährleistungsaufwendungen von 2 Mio. € (i. Vj. 1,4 Mio. €) konfrontiert, vor allem auf Grund von Gerätestörungen und minderwertiger Qualität seitens der Zulieferer. Die "Overheads", die im Wesentlichen Aufwendungen für Verwaltung und Vertrieb betreffen, erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahr um 0,972 Mio. €. Die Personalkosten sind um 1,6 Mio. € gestiegen. Das Betriebsergebnis sowie das Ergebnis vor Verlustübernahme bzw. im Vorjahr Ergebnisabführung brach aus den oben genannten Gründen ein, sodass der Jahresfehlbetrag vor Verlustübernahme 2,833 Mio. € (nach einem Jahresüberschuss im Vorjahr von 3,321 Mio. €) betrug. 4. Finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren Neben der Absatzmenge an ein- und zweischaligen Bauelementen (6,3 Mio. m 2 in 2017) verfolgt HBS als finanzielle Leistungsindikatoren die Größen Umsatzerlöse und Ergebnis vor Ergebnisabführung. Bei Umsatzerlösen von 138,4 Mio. € (i. Vj. 125,0 Mio. €), in denen Mieterträge (0,4 Mio. €) wie im Vorjahr enthalten sind, wurde ein negatives Jahresergebnis vor Verlustübernahme bzw. Ergebnisabführung von -2,833 Mio. € (i. Vj. +3,321 Mio. €) erzielt. Als nicht finanziellen Leistungsindikator verfolgt HBS die Reklamationsquote (= Reklamationsaufwand / Umsatzerlöse). Allgemein wird eine Reklamationsquote von unter 1,4 % angestrebt. Insgesamt ergab sich für 2017 eine Reklamationsquote auf dem Niveau des Vorjahres, wobei bei der Marke EMS ein leichter Anstieg zu verzeichnen war, der aber vom Rückgang der Quote bei der Marke Hoesch kompensiert wurde. Anteile an verbundenen Unternehmen Der Umsatz unserer dänischen Tochtergesellschaft Kingspan A.S in Stovring/Dänemark (früher Hoesch Byggesystem A/S) hat sich gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum (1. Januar bis 31. Dezember 2016) um 21,39% auf 10,16 Mio. € erhöht. Das Ergebnis hat sich dennoch negativ gegenüber dem Vorjahr entwickelt. Eine Dividendenzahlung an die Hoesch Bausysteme GmbH erfolgte im Berichtszeitraum nicht. Im Dezember 2017 hat unsere Gesellschaft 100% der Anteile an der Paroc Panel System A/S in Horsholm/Dänemark von Kingspan Oy/Finnland zu einem Kaufpreis von 950 Tsd. € erworben. 5. Gesamtaussage Die Entwicklung der Gesellschaft im Allgemeinen sowie der finanziellen Leistungsindikatoren im Geschäftsjahr 2017 lag unterhalb der Prognosen. Die wirtschaftliche Lage von HBS zum 31. Dezember 2017 liegt aus Sicht der Geschäftsführung unterhalb der Erwartungen und ist weiterhin als schwierig zu bewerten. Prognose-, Chancen- und RisikoberichtDie budgetierten Umsatzerlöse für 2018 betragen 136 Mio. € gegenüber 138 Mio. € im Jahr 2017. Um diesen Gesamtumsatz zu erwirtschaften, wird geplant, im Geschäftsjahr 2018 einen durchschnittlichen Verkauf von 3,2 Mio. m 2 mit Profilen und 3,3 Mio. m 2 mit Paneelenkomponenten zu erzielen (Budget 2017: 5,2 Mio. m 2 mit Profilen und 4,6 Mio. m 2 mit Paneelen). Hoesch wird die Produktion von Sektionaltoren voraussichtlich im Q3/2018 einstellen. Die Produktion wird in eine andere Sparte in Belgien verlegt. Diese Entscheidung bringt zunehmende Effektivität und sinkende Kosten für die Firma Hoesch Bausysteme. Eine weitere wesentliche Veränderung ist die Produktion des neuen Produkts x-dek im Werk Eichen im Jahr 2018. Die im Laufe des Jahres 2016 eingeleiteten Kostensenkungsmaßnahmen sind als durchaus positiv zu bewerten und werden sich auch im Jahr 2018 weiter fortsetzen. Weitere kostensenkende Maßnahmen im Fertigungs- und Overhead-Bereich werden in Richtung Lean Production als Ziel fortgesetzt. Das Management geht davon aus, dass das Unternehmen im Jahr 2018 ein leicht positives Ergebnis vor Ergebnisabführung erzielen wird, die Produktionsabweichungen weiter reduzieren wird, die Margen stabil bleiben und die Fixkosten weiter reduzieren kann. Hinsichtlich der Vermögens- und Finanzlage erwarten wir in 2018 keine wesentlichen Veränderungen. Die tatsächlichen Entwicklungen der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage können von diesen Prognosen abweichen. Wir erwarten im Jahr 2018 steigende Materialeinsatzkosten, vor allem im Bereich Stahl und Chemie, die den Druck auf unsere Margen weiter erhöhen. Die Hoesch Bausysteme GmbH arbeitet nach wie vor an einem Geschäftsfortführungsplan im Einklang mit der von Kingspan verabschiedeten Unternehmenspolitik. Ziel dieses Plans ist es, die Fortsetzung der Unternehmensfortführung durch die Ermittlung von Unternehmensrisiken und deren Quantifizierung auf der Grundlage der Eintrittswahrscheinlichkeit und des möglichen Schadensumfangs sowie die Festlegung von Risikominimierungsmaßnahmen zu gewährleisten. Die Hoesch Bausysteme GmbH ist in das Risikomanagementsystem der Kingspan Gruppe integriert. Das Risikomanagement von Kingspan ist darauf ausgerichtet, Risiken und Chancen für das Unternehmen in einer strukturierten Weise aktiv zu bestimmen und zu managen. Dementsprechend übernimmt die Gesellschaft die Verantwortung, Unternehmensrisiken so weit wie möglich zu begrenzen und gleichzeitig Chancen optimal zu nutzen. Die von der Gesellschaft verkauften Produkte sind entsprechend zertifiziert und entsprechen den Bauvorschriften in den jeweiligen Zielländern. Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Lageberichts gab es keine Risiken, die mit der Nichteinhaltung von Vorschriften verbunden sind. In Übereinstimmung mit unserer internen Risikoklassifizierung sehen wir die nachfolgend aufgeführten Konjunktur-, Absatz- und Forderungsausfallrisiken in der Reihenfolge ihrer Nennung als die bedeutsamsten Risiken für unser Unternehmen an. Konjunkturrisiken: Risiken sind weitgehend durch eine ungünstige Entwicklung der Baukonjunktur begründet, die insbesondere auf niedrigpreisige, qualitativ unseren Paneelen unterlegene Produkte setzt. Durch fehlende Nachfrage können dann auch die steigenden Materialeingangspreise nicht vollständig an den Markt weitergegeben werden und die Profitabilität für 2018 belasten. Frühzeitig vereinbarte Maßnahmen der Unternehmensleitung reduzieren jedoch das Risiko. Absatzrisiko: Ein weiteres Branchenrisiko sehen wir in einer zusätzlichen Kapazitätserweiterung durch unsere Wettbewerber, insbesondere in Deutschland, unserem Hauptabsatzgebiet. Dies kann schwindende Marktanteile und Umsatzrückgänge zur Folge haben. Unser Markt zeichnet sich weiterhin durch harten Wettbewerb- und Preisdruck aus. Forderungsausfallrisiken: Ein weiteres finanzielles Risiko besteht im Ausfall von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, welcher sich negativ auf das Ergebnis auswirken kann. Dieses Risiko wird gesenkt durch bestehende Kreditversicherungen und ein aktives Forderungsmanagement. Sonstige Risiken: Weniger bedeutsame Risiken für HBS bestehen in den Bereichen Fremdwährung, Technik und Umwelt. Die vorgenannten Wirtschafts- und Absatzrisiken in Deutschland und in den relevanten Exportmärkten werden auch im Jahr 2018 weiter fortbestehen, da sich die konjunkturellen Rahmenbedingungen kurzfristig nicht ändern werden. Nach unserer Überzeugung stellen die vorgenannten Risiken keine Gefahr für die Unternehmensfortführung dar. Die aufgeführten Risiken stellen jedoch auch gleichzeitig Chancen dar. Zum einen ergeben sich für HBS Absatzchancen aus der optimierten Kostenstruktur und der Unternehmensorganisation sowie andererseits aus der deutlich verstärkten Positionierung und Förderung der beiden traditionellen Marken EMS und HOESCH. Beide Marken stehen für Qualität und Know-how in ihren jeweiligen Absatzmärkten mit dem Ergebnis, dass sich in den kommenden Jahren nachhaltig Chancen für den Gewinn an Marktanteilen sowie Verkaufsvolumen und Ergebnis ergeben können.
Kreuztal, den 16. Juli 2018 Hoesch Bausysteme GmbH Die Geschäftsführung BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2017 bis 31. Dezember 2017Die Hoesch Bausysteme GmbH hat ihren Sitz in Kreuztal und ist im Handelsregister beim Amtsgericht Siegen (HR B Reg. Nr. 7893) eingetragen. Zwischen der Muttergesellschaft Kingspan Holding GmbH, Wesel, und der Hoesch Bausysteme GmbH besteht zum 31. Dezember 2017 ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag gemäß Gesellschafterbeschluss vom 18. Dezember 2012. Wegen Unwesentlichkeit der Tochterunternehmen Kingspan A/S, Stovring/Dänemark und Paroc Panel System A/S, Horsholm/Dänemark, unterbleibt nach § 296 Abs. 2 HGB die Aufstellung eines Konzernabschlusses der Hoesch Bausysteme GmbH. Die Hoesch Bausysteme GmbH und deren Tochtergesellschaften Kingspan A/S, Stovring/Dänemark und Paroc Panel System A/S, Horsholm/Dänemark, werden in den Konzernabschluss der Konzernmuttergesellschaft, der Kingspan Group plc., Kingscourt, Co. Cavan/Ireland, die den Konzernabschluss zum 31. Dezember 2017 für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt, einbezogen. Der Konzernabschluss wird am Sitz der Muttergesellschaft offengelegt. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2017 wurde nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren (GKV) aufgestellt. Die Hoesch Bausysteme GmbH, Kreuztal, ist eine große Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 3 S. 1 HGB. Bei der Bewertung der im Jahresabschluss ausgewiesenen Vermögensgegenstände und Schulden wird von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB). Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden blieben gegenüber dem Vorjahr weitestgehend unverändert. (1) Allgemeine Bilanzierungs- und BewertungsgrundsätzeDie immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bilanziert. Die zugrunde gelegten Nutzungsdauern liegen zwischen 2 und 5 Jahren. Soweit notwendig erfolgen außerplanmäßige Abschreibungen. Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände werden nicht aktiviert. Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten für selbsterstellte Anlagen enthalten neben den Material- und Fertigungseinzelkosten auch angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie fertigungsbedingte Abschreibungen. Fremdkapitalzinsen werden nicht aktiviert. Abnutzbare Gegenstände werden planmäßig abgeschrieben. Im Jahresabschluss sind außerplanmäßige Abschreibungen auf eine nicht mehr benötigte Produktionslinie in Höhe von 12 Tsd € enthalten. Für planmäßige Abschreibungen werden überwiegend folgende Nutzungsdauern zugrunde gelegt: Gebäude 20 - 40 Jahre, Grundstückseinrichtungen 5-20 Jahre, Betriebsvorrichtungen 10-25 Jahre, technische Anlagen und Maschinen 4-15 Jahre, andere Anlagen 3-25 Jahre sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 -10 Jahre. Die planmäßigen Abschreibungen des abnutzbaren beweglichen Sachanlagevermögens werden nach der linearen Methode vorgenommen. Im Zugangsjahr erfolgt die Abschreibung pro rata temporis. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis einschließlich 410 € werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Die Anteile an verbundenen Unternehmen werden grundsätzlich mit den Anschaffungskosten bilanziert. Niedrigere Werte werden angesetzt, wenn voraussichtlich dauernde Wertminderungen vorliegen. In den Vorräten werden die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren mit den Anschaffungskosten bewertet. Fertige Erzeugnisse werden mit Herstellungskosten bewertet, die neben den Material- und Fertigungseinzelkosten auch angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie fertigungsbedingte Abschreibungen enthalten. Allgemeine Verwaltungs- und Sozialkosten werden nicht in die Bewertung der Vorräte einbezogen. Fremdkapitalzinsen werden nicht aktiviert. Ist der voraussichtliche Verkaufserlös abzüglich der bis zum Verkauf noch anfallenden Kosten niedriger, wird dieser Wert angesetzt. Handelswaren sind mit den Anschaffungskosten oder mit dem niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. Bei den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen sind die erkennbaren Risiken durch entsprechende Bewertungsabschläge berücksichtigt; dem allgemeinen Ausfallrisiko wird durch Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen. Unverzinsliche oder niedrig verzinsliche Forderungen werden auf den Barwert abgezinst. Die flüssigen Mittel werden zum Nennwert angesetzt. Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken sowie alle ungewissen Verpflichtungen in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als 1 Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Die Pensionsverpflichtungen werden nach dem versicherungsmathematischen Anwartschaftsbarwertverfahren (projected unit credit method) bewertet. Die Bewertung erfolgt auf Basis der "Richttafeln 2005 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck und unter Berücksichtigung einer durchschnittlichen Gehaltssteigerungsrate von 2,0 % (i. Vj. 2,0 %) sowie eines Rententrends von 1,5 % (i. Vj. 1,5 %). Im Zuge des am 17. März 2016 in Kraft getretenen "Gesetzes zur Umsetzung der Wohnimmobilienkreditrichtlinie und zur Änderung handelsrechtlicher Vorschriften" wurde § 253 HGB hinsichtlich der Bewertung der Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen geändert und der Zeitraum, über den der Durchschnittszinssatz für die handelsrechtliche Abzinsung von Pensionsrückstellungen berechnet wird, von sieben auf zehn Jahre verlängert. Die Abzinsung der Pensionsverpflichtungen erfolgt mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt; dabei wird wie im Vorjahr der von der Deutschen Bundesbank bekannt gegebene Zinssatz in Höhe von 3,68 % (i. Vj. 4,01 %) verwendet. Gemäß Art. 75 Abs. 6 EGHGB n.F. war die Neufassung des § 253 HGB erstmalig im Jahresabschluss der Gesellschaft zum 31. Dezember 2016 anzuwenden. Daraus ergeben sich zum 31. Dezember 2017 Rückstellungen für Pensionen in Höhe von 11.330 Tsd €. Diese liegen um 1.147 Tsd € (Unterschiedsbetrag) unter dem Bewertungsansatz für Pensionsrückstellungen, der sich zum 31. Dezember 2017 bei Anwendung des Sieben-Jahres-Durchschnittssatzes ergeben hätte. Dieser Betrag ist zur Ausschüttung, nicht jedoch zur Verrechnung mit dem bestehenden Verlustvortrag oder zur Ergebnisausschüttung gesperrt. Für weitere Risiken wie Gewährleistungsverpflichtungen oder Verpflichtungen im Personalbereich, wie beispielsweise für Restrukturierung, Altersteilzeitverpflichtungen, Jubiläumszuwendungen und Urlaubsansprüche, werden Rückstellungen nach handelsrechtlichen Grundsätzen gebildet. Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. (2) WährungsumrechnungFremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit über einem Jahr werden zum Anschaffungskurs oder zum jeweiligen ungünstigeren Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von 1 Jahr oder weniger werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag bewertet. Die aus Fremdwährungsgeschäften resultierenden Erträge und Aufwendungen werden zum Tageskurs im Zeitpunkt ihrer Entstehung umgerechnet. (3) Immaterielle Vermögensgegenstände und SachanlagenDie Entwicklung der immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen ist im Einzelnen im beigefügten Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt. (4) FinanzanlagenDie Entwicklung der Finanzanlagen ist im Anlagenspiegel dargestellt. Die nachfolgende Aufstellung enthält die Angaben zu Beteiligungsunternehmen gemäß § 285 Nr. 11 HGB in Verbindung mit § 286 Abs. 3 Nr. 1 HGB.
* Stand 31.12.2017
Gemäß share transfer agreement vom 18. Dezember 2017 hat die Gesellschaft von der Kingspan Oy, Finnland, 100% der Anteile an der Paroc Panel Systems A/S Horsholm, Dänemark, zu einem Kaufpreis von EUR 950.413,81 erworben. (5) Forderungen gegen verbundene UnternehmenDie Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten Forderungen gegen die Gesellschafterin aus der Verlustübernahme 2017 gem. Ergebnisabführungsvertrag in Höhe von EUR 2.832.953,65. (6) RückstellungenIn den Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen sind Rückstellungen für Altersteilzeit in Höhe von 243 Tsd € (i. Vj. 463 Tsd €) enthalten. Sonstige Rückstellungen bestehen für ausstehende Lieferantenrechnungen, Gewährleistungsverpflichtungen sowie Verpflichtungen aus dem Personalbereich, insbesondere für Restrukturierung, Jubiläumszuwendungen, Urlaubsansprüche und Sonderzahlungen. (7) VerbindlichkeitenSämtliche Verbindlichkeiten sind wie im Vorjahr - abgesehen von branchenüblichen Eigentumsvorbehalten - unbesichert. (8) Sonstige finanzielle VerpflichtungenDie sonstigen finanziellen Verpflichtungen ergeben sich aus Mietverträgen. Die Fälligkeiten stellen sich wie folgt dar:
Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen betreffen im Wesentlichen Mietverträge für Vertriebs- und Verwaltungsbüros. Bei den Büromieten handelt es sich um Mietverträge mit normalen Kündigungszeiten im Rahmen der deutschlandweiten Vertriebs- und Verwaltungstätigkeit. (9) UmsatzerlöseDie Umsatzerlöse teilen sich nach Absatzmärkten und produktbezogen wie folgt auf:
(10) Sonstige betriebliche ErträgeDie sonstigen betrieblichen Erträge enthalten insbesondere Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von 10 Tsd € (i. Vj. 11 Tsd €). (11) MaterialaufwandIm Materialaufwand sind periodenfremde Erträge aus Lieferantengutschriften das Jahr 2016 betreffend in Höhe von 709 Tsd € enthalten. (12) Sonstige betriebliche AufwendungenDie sonstigen betrieblichen Aufwendungen umfassen neben Vertriebsaufwendungen wie Verkaufsfrachten insbesondere auch Aufwendungen aus bestehenden Dienstleistungsverträgen sowie Gewährleistungs- und Instandhaltungsaufwendungen. Darüber hinaus sind Verluste aus Währungsumrechnung in Höhe von 12 Tsd € (i. Vj. 12 Tsd €) enthalten. (13) ZinsergebnisAus der Aufzinsung verschiedener Rückstellungen sind Aufwendungen in Höhe von 462 Tsd € (i. Vj. 468 Tsd €) im Posten Zinsen und ähnliche Aufwendungen enthalten. (14) MitarbeiterDie Anzahl der im Berichtsjahr durchschnittlich beschäftigten Mitarbeiter betrug:
(15) Gesamthonorar des AbschlussprüfersDas Gesamthonorar des Abschlussprüfers im Berichtszeitraum 1. Januar bis 31. Dezember 2017 betrug 24 Tsd €. Es entfällt auf Leistungen im Zusammenhang mit der Abschlussprüfung (20 Tsd €) sowie Steuerberatung (4 Tsd €). (16) Bezüge der GeschäftsführungDie Gesamtbezüge der Geschäftsführung im Berichtzeitraum belaufen sich auf 765 Tsd €. (17) GeschäftsführungDer Geschäftsführung gehörten im Geschäftsjahr 2017 und danach an: Paul O'Gorman, Blackrock (Dublin), Irland, Kaufmann (bis zum 2. Januar 2018) [Produktion, Technik/Entwicklung, Materialwirtschaft, Personalwesen] Garret Crowe, Calverstown, Irland, Kaufmann [Rechnungswesen/Controlling, IT] André Krause, Höxter, Kaufmann [Vertrieb EMS-Produkte] Thomas Heupel, Bad Endbach, Kaufmann [Vertrieb Hoesch-Produkte] Michael Lamprecht, Wenden, Ingenieur [Produktion] Ulrich Reidenbach, Herrsching a. Ammersee, Kaufmann (ab dem 13. Februar 2017) [Vertrieb Hoesch-Produkte] David Mcmahon, Castle RD, Kilenny, Irland, Kaufmann (ab dem 3. Januar 2018) (18) ErgebnisverwendungDer Jahresfehlbetrag für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2017 wird aufgrund des bestehenden Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages von der Kingspan Holding GmbH, Wesel, übernommen. (19) Nachtragsbericht / Ereignisse nach dem AbschlussstichtagVorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt worden sind, liegen nicht vor.
Kreuztal, den 16. Juli 2018 Hoesch Bausysteme GmbH Die Geschäftsführung Garret Crowe Michael Lamprecht André Krause Ulrich Reidenbach Thomas Heupel David Mcmahon Brutto-Anlagenspiegel zum 31.12.2017Hoesch Bausysteme GmbH, Kreuztal
Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Hoesch Bausysteme GmbH, Kreuztal, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2017 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Düsseldorf, den 16. Juli 2018 KPMG
AG
Hemker, Wirtschaftsprüfer Fuhrländer, Wirtschaftsprüfer |
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