Stammdaten

Register
Amtsgericht Hannover HRB 1707
Vorher
Audi Zentrum Hannover GmbH
Eingetragen
24.5.1984
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von KraftwagenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagenteilen und -zubehörEinzelhandel mit Kraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von mehr als 3,5 t
Gegenstand
der Vertrieb des jeweiligen Audi-Lieferprogramms und Dienstleistungsangebots des inländischen VW-Konzerns sowie die Durchführung von Fahrzeugreparaturen und des Kundendienstes für Audi- Produkte. Gegenstand und Zweck des Unternehmens ist weiter der Handel mit gebrauchten Kraftfahrzeugen im fremden und eigenen Namen, mit Kraftfahrzeugzubehör und Ersatzteilen, mit Kraft- und Schmierstoffen und Bereifung, auch soweit diese nicht von der AUDI AG oder dem Vertriebszentrum geliefert werden, ferner die Autovermietung, das Leasing und alle möglichen Abwandlungen des Leasinggeschäftes, die Vermittlung von Versicherungen sowie Finanzierungen sowie alle mit den vorstehenden Tätigkeiten im Zusammenhang stehenden und verwandten Geschäfte. Beteiligung an anderen Unternehmen gleicher oder ähnlicher Art.

Historie

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Management

NameRolle
Ines Ricarda Rathgeb
seit 19.1.2023
Prokura
Henri Strübing
seit 25.1.2021
Geschäftsführer
Torsten Bugla
seit 14.8.2019
Geschäftsführer
Olaf Steinert
seit 26.6.2019
Prokura
Ralf Grodd
seit 19.3.2018
Prokura
Olaf Bock
seit 19.3.2018
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
VGRD GmbH
Germany
160.000 €
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Audi Zentrum Hannover GmbH

Hannover

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2008 und Lagebericht 2008

Lagebericht

1. Unternehmen

 

Audi-Zentrum Hannover
Vahrenwalder Straße 303
30179 Hannover

2. Allgemeine Markt- und Geschäftsentwicklung

Konjunktur

a) Wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland 2008

Das Wirtschaftswachstum in Deutschland hat nach einem positiven Start im 1. Quartal 2008 mit einem Plus von 1,3 Prozent gegenüber dem Vorquartal bis zur Jahresmitte stark nachgelassen und verzeichnete im 2. Quartal ein Minus von 0,5 Prozent. Negative Impulse kamen vor allem von den abnehmenden Investitionen, aber auch vom privaten Konsum, der sich entgegen der zu Jahresbeginn vorherrschenden Erwartung nicht belebte. Kräftige Preissteigerungen bei Energie und Nahrungsmitteln führten auf Verbraucherseite zu deutlichen Kaufkraftverlusten und beeinträchtigten das ohnehin niedrige Konsumentenvertrauen.

Im 3. Quartal 2008 hat die weltweite Finanzmarktkrise auch auf die deutsche Wirtschaft übergegriffen. Dies zeigen die finanziellen Schieflagen mehrerer deutscher Banken, die zu einem tiefgreifenden staatlichen Maßnahmenpaket zur Stabilisierung des Finanzsektors führten.

Die weiteren Aussichten für die Wirtschaftsentwicklung haben sich deutlich verschlechtert. Der private Konsum wird tendenziell schwach bleiben. Die Exporttätigkeit ist von der weltweiten Konjunkturabschwächung in besonderem Maße betroffen und wird merklich nachlassen. Ein weiterer Rückgang des Bruttoinlandsprodukts im 4. Quartal erscheint daher wahrscheinlich, womit sich Deutschland in einer technischen Rezession befände.

Ausblick: Im kommenden Jahr erwarten Wirtschaftsforscher mehrheitlich eine Stagnation.

b) Wirtschaftliche Entwicklung Hannover

Die konjunkturelle Abschwächung, die bereits im Sommer einsetzte, wurde in den letzten Wochen durch die Finanzkrise stark verschärft.

Die Entwicklung auf den Finanzmärkten hat zu hoher Unsicherheit in der Realwirtschaft geführt und innerhalb kürzester Zeit bei vielen Unternehmen deutliche Spuren bei Umsatz und Auftragseingängen hinterlassen. Diese Entwicklung veranlasste die Industrie- und Handelskammern zu einer Sonderumfrage, für die in Niedersachsen Mitte November 1.300 Unternehmen befragt wurden. Diese Umfrage kommt zum Ergebnis, dass die derzeitige Situation von großer Unsicherheit gekennzeichnet ist und Investitionen teilweise zurückgestellt werden. Beschäftigung und damit der Konsum seien jedoch insgesamt noch robust und stützen die Konjunktur.

Per Ende Oktober waren die Umsätze bei 39 Prozent der Unternehmen im Vergleich zum Vormonat (September) rückläufig, bei 5 Prozent der Unternehmen betrug der Umsatzeinbruch sogar mehr als 20 Prozent. Diese Werte entsprechen ungefähr denjenigen des vierten Quartals 2001, als Deutschland zuletzt am Rande einer Rezession stand. Verglichen mit der Situation von vor sieben Jahren hat sich der Rückgang aber jetzt abrupter vollzogen.

Die Auftragseingänge sind stärker rückläufig als die Umsätze: 48 Prozent der niedersächsischen Unternehmen verzeichneten im Oktober einen geringeren Auftragseingang, bei 9 Prozent der Unternehmen brach er sogar drastisch um über 20 Prozent ein. Demnach ist in den nächsten Monaten mit einer weiteren Verschlechterung der Umsatzentwicklung, vor allem in der Industrie, zu rechnen.

Bei der Beschäftigung steuern viele Unternehmen in Niedersachsen in den kommenden Monaten bereits gegen. Jedes zweite Unternehmen in Niedersachsen wird Überstunden abbauen. Bei einem Drittel der Unternehmen wird die Zahl der Zeitarbeitnehmer verringert bzw. befristet Beschäftigte werden nicht weiterbeschäftigt. Kurzarbeit kommt nur in wenigen Branchen in Betracht, beispielsweise im Fahrzeugbau und Zulieferbetrieben. Nur jedes siebte Unternehmen plant derzeit, die Stammbelegschaft zu verringern.

IHK vom 20.11.2008

c) Entwicklung des Automobilabsatzes in Westeuropa und Deutschland

Die Erwartungen auf eine spürbare Verbesserung des deutschen Pkw-Markts gegenüber dem niedrigen Niveau des Vorjahres haben sich 2008 nicht erfüllt. Mit 1,6 Mio. neu registrierten Automobilen (+3,6 Prozent) konnten sich die Pkw-Neuzulassungen im ersten Halbjahr 2008 gegenüber dem niedrigen Volumen von 2007 noch etwas erholen. Im August und September gab der Gesamtmarkt dann deutlich nach, so dass bis September mit 2,37 Mio. Fahrzeugen nur noch 1,3 Prozent mehr Pkw neu zugelassen wurden als im Vorjahreszeitraum.

Als Belastungsfaktoren wirkten in der ersten Jahreshälfte 2008 besonders die stark gestiegenen Kraftstoffpreise sowie die anhaltende Verunsicherung der Verbraucher durch die wiederholt verschobene Reform der Kfz-Steuer.

Im 3. Quartal rückte dann die sich international verschärfende Finanzmarktkrise zunehmend ins Bewusstsein der Verbraucher. Die dadurch hervorgerufenen Rezessionsängste belasten zunehmend die Konsum- und Investitionsbereitschaft.

Marktanteile in % bereinigt Stand: Oktober 2007 2008
Audi 7,71% 9,31%

d) Aussichten und Prognosen

Die Gesamtjahresprognosen für den deutschen Pkw-Markt wurden im Jahresverlauf angesichts der nur noch schleppenden Marktentwicklung nach unten korrigiert. Die Prognose des VDA sieht derzeit eine Verschlechterung der Marktlage und erwartet mit 3,05 Mio. Pkw ein Minus von 3,1 Prozent gegenüber dem niedrigen Vorjahresniveau.

Ausblick: Für 2009 wird ein Rückgang auf knapp unter 3 Mio. Fahrzeuge erwartet.

3. Wirtschaftsbericht

Ertragslage

Absatzentwicklung

  2007 2008 Abweichung
Neuwagen (EH) 1.428 1.744 + 316
Gebrauchtwagen (EH) 2.061 2.555 + 494
Service (Std.) 41.775 44.090 + 2.315

Umsatzentwicklung

Werte
in T€
2007 2008 Abweichung
Neuwagen 26.545 29.671 + 3.126
Gebrauchtwagen 48.485 67.531 + 19.046
Service 4.773 5.507 + 734
Teiledienst 3.612 3.988 + 376

Kostenentwicklung

Der Materialaufwand ist um T€ 21.375 bzw. 30,2% angestiegen. Dennoch verbleibt im Vergleich zum Vorjahr eine Steigerung des Rohgewinnes um T€ 2.307 bzw. 16,1 %. Der gestiegene Aufwand aus dem Gebrauchtwagengeschäft resultiert aus der Ausweitung des Vorführwagengeschäftes.

Ursächlich für den Anstieg der Personalaufwendungen waren, neben zwei Tarifanhebungen um insgesamt 5% zum einen die Erhöhung des Mitarbeiterbestandes von 126 auf 138 Beschäftigte im Jahresdurchschnitt (ohne Auszubildende und Umschüler) und zum anderen die höheren Verkäuferprovisionen aufgrund des Mehrverkaufes von Fahrzeugen.

Ergebnisentwicklung

a) Jahresergebnis

  2007 2008 Abweichung
  TEUR % TEUR % TEUR %
Umsatzerlöse 84.203 100,0% 107.492 100,0% 23.289 27,7%
Materialaufwand 70.884 84,2% 92.259 85,8% 21.375 30,2%
Personalaufwand 6.614 7,9% 7.373 6,9% 759 11,5%
Abschreibungen 548 0,7% 614 0,6% 66 12,0%
Sonstiger Betriebsaufwand 5.518 6,6% 6.361 5,9% 843 15,3%
./.übrige betriebliche Erträge 309 0,4% 613 0,6% 304 98,4%
Steuern (ohne Ertragssteuern) 36 0,0% 41 0,0% 5 13,9%
Betrieblicher Aufwand 83.564 99,2% 106.607 99,2% 23.043 27,6%
Betriebsergebnis 1.175 1,4% -32 0,0% -1.207 -102,7%
Finanzergebnis -607 -0,7% -1.107 -1,0% -500 82,4%
Neutrales Ergebnis 227 0,3% -1.530 -1,4% -1.757 -774,0%
Ergebnis vor Ertragssteuern 532 0,6% -1.180 -1,1% -1.712 -321,8%
Ertragssteuern 0 0,0% 0 0,0% 0 0,0%
Jahresergebnis 532 0,6% -1.180 -1,1% -1.712 -321,8%

Das Ergebnis entspricht den Erwartungen der Geschäftsführer und Gesellschafter. Das Jahresergebnis wird durch folgende Faktoren bestimmt:

Mit den Abteilungen Neuwagen und Service konnte im Jahr 2008 nicht nur der Umsatz signifikant gesteigert, sondern auch ein überaus erfreuliches Ergebnis eingefahren werden.

Leider konnten diese Faktoren für ein erfolgreiches Jahr 2008 nicht die Verluste im GW-Bereich auffangen. Seit Mai 2008 hatten wir zunehmende Umsatzrückgänge mit deutlich schlechteren Bruttoerträgen zu verzeichnen. Die dringend nötige Reduzierung des Bestands von Fahrzeugen älter als 180 Tage, die wir uns zur Aufgabe gemacht hatten, war in der gegebenen Marktsituation nicht ohne erhebliche Verluste zu vollziehen.

Auch der Verkauf an Wiederverkäufer nahm seit Mai ab (teilweise bis zu 80%), da die WV aus dem europäischen Ausland in ihren Heimatmärkten keine Absatzmöglichkeiten mehr hatten. Unsere Aktionen zur Ausweitung unserer Kontakte auf neue Wiederverkäufer und damit Gewinnung neuer Absatzmärkte, führten nicht zum gewünschten Erfolg.

Zwischen März und Ende Juli 2008 wurde das gesamte Außengelände der Werksdienstwagen inkl. Grünanlagen umgebaut und damit von Pflasterung bis zu den richtigen Lichtstehlen nach Audi-Norm gestaltet. Auch die Bauauflagen der Stadt Hannover (z.B. Parkanlage) mussten erfüllt werden. Die Baukosten von T€ 987 mussten aus dem Cashpool finanziert werden und erhöhen die Zinsbelastung des Unternehmens.

Während der Bauphase konnten die 700 Gebrauchtfahrzeuge nicht auf dem Platz verbleiben, sondern mussten auf angemieteten Grünflächen präsentiert werden. Dies führte zu höheren Einzelkosten, auch z.B. zur Pflege der Fahrzeuge zur Folge.

Ebenfalls im Jahr 2008 wurden der Hangar und der NW-Verkaufspavillon CI-gerecht umgebaut. Trotz der phasenweise starken Belastung der Abteilungen NW-Verkauf und Service, konnte hier ein Umsatzverlust vermieden und der erreichte, hohe CSS-Wert gehalten werden. Die auf unser Unternehmen entfallenden Investitionskosten für den Umbau (neue Büromöbel, etc.) sind mit erhöhter Zinsbelastung in das Jahresergebnis 2008 eingeflossen.

Durch die erfolgreiche Arbeit der übrigen Abteilungen im Jahr 2008 wurde dennoch ein positives operatives Jahresergebnis von Euro 510.181,05 erreicht. Bedingt durch die Erhöhung der Rückstellungen von Drohverlusten aus Leasingrückläufern auf Euro 2.271.098 (Email der ARG vom 09.01.09) entstand ein negatives Ergebnis in Höhe von Euro 1.179.916,95.

b) Neutrales Ergebnis

  2007
TEUR
2008
TEUR
Erträge    
Periodenfremde Erträge aus Bonuszahlungen 243 0
Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen 105 6
Sonstige / Mieterträge 354 455
Dienstleistungen 0 330
Aufwendungen    
Periodenfremde Aufwendungen aus Bonuszahlungen 0 50
Strukturmaßnahmen / Drohverlustrückstellung 475 2.271
Neutrales Ergebnis + 227 -1.530

Ausblick für das Ergebnis 2009, Maßnahmen zur Ergebnissicherung und -steigerung:

Die Folgen der unsicheren Marktlage im Jahr 2009 sind auch für das Audi Zentrum Hannover noch nicht in ihrer gesamten Tragweite absehbar. Der zeitliche Zusammenprall von instabiler Autokonjunktur, Finanzmarktkrise, Zukunftssorgen bei den Kunden und die daraus resultierende Kaufzurückhaltung werden das Geschäft in 2009 erschweren. Auch der Service wird weiter unter Druck geraten. Höhere Produktqualität, geringere jährliche Fahrleistungen der Autofahrer und ihre Zurückhaltung bei Werkstattbesuchen verschärfen die Wettbewerbsintensität in einem ohnehin schon hart umkämpften Markt Hannover. Hinzu kommt, dass im Finanzierungsgeschäft die Bonitätsanforderungen der Banken an Kunden ständig weiter erhöht werden. Mit einem Bündel an Einzelmaßnahmen wird das Audi Zentrum Hannover versuchen, den negativen Vorzeichen entgegenzuwirken:

ARG-Navi (Balance Score Card)
Wir haben einen Steuerkreis für das ARG-Navi gebildet, in dem alle Teamleiter einmal wöchentlich die von ihnen erarbeiteten Maßnahmen zusammenfassen. In Absprache mit Abteilungsleitern und Geschäftsführer soll eine schnellst-mögliche Umsetzung erreicht werden.

Stimmungsbarometer (Mitarbeiterbefragung)
Mitte November des Jahres 2008 wurde in unserem Hause eine Mitarbeiterbefragung mit sehr hohem Beteiligungsgrad (82%) durchgeführt. Als Ergebnis dieser Befragung wurden Maßnahmen zur Erhöhung der Mitarbeiterzufriedenheit erarbeitet, die im Jahr 2009 umgesetzt werden sollen, denn ein erfolgreiches Unternehmen ist maßgeblich geprägt durch seine Mitarbeiter und deren Einstellung zu Ihrer Arbeit. Wir betrachten das Human Capital als einen der wichtigsten Wettbewerbsfaktoren der Zukunft. Der richtige Mitarbeiter am richtigen Platz (Placement) und der Einklang von Anforderungen und Leistungsvermögen (Matching) sind wesentliche Voraussetzungen für langfristigen Erfolg. Die Mitarbeiter sind entscheidend dafür, ob "äußerst zufriedene", begeisterte Kunden wiederkommen. Dies bringt uns zum nächsten Punkt, dem CSS.

CSS
Auch im Jahr 2009 ist unser erklärtes Ziel mit dem Audi Zentrum Hannover in der Kundenzufriedenheit in Service, Neuwagen und Gebrauchtwagen über dem Benchmark Deutschland zu liegen.

Neuwagen
Der Bereich Small Commercials soll weiter ausgebaut werden. Hierfür wurden bereits im Jahr 2008 drei Mitarbeiter eingestellt, die im Jahr 2009 weitere Schulungen absolvieren werden, um sich erfolgreich im Markt Hannover durchsetzen zu können. Für die Verkaufsleitung steht hier die Kontrolle der ordentlichen EVA-Bearbeitung im Vordergrund.

Service
Im Servicebereich haben wir 2008 bereits begonnen für 2009 neue Rahmenverträge mit Großkunden abzuschließen. Den Bereich Smart Repair werden wir 2009 weiter intensivieren.

Großkunden
Das im Jahr 2008 erfolgreich begonnene Projekt Neukundenakquise wird im Jahr 2009 weiter fortgeführt.

Gebrauchtwagen
Die Standzeit 1 bei Gebrauchtwagen wird auch im Jahre 2009 eine vorrangige Aufgabe sein, da wir mit dem 2008 erreichten Ergebnis noch nicht zufrieden sein können. Die Abläufe hier müssen in Zusammenarbeit mit der externen Aufbereitungsfirma verbessert werden. Ebenso wird die Reduzierung des Gesamtbestandes GW, mit besonderem Augenmerk auf Fahrzeuge älter als 180 Tage, 2009 weiterhin ein wichtiges Ziel sein.

Ab 01.01.2009 haben wir die Finanzleitung des Audi Zentrum Leipzig in Hannover gebündelt und werden diese Aktivität (voraussichtlich im 2. Tertial) auf das Audi Zentrum Frankfurt ausdehnen.

Wir glauben, dass wir für das zu erwartende Krisenjahr 2009 bestmöglich aufgestellt sind und gehen davon aus, dass ein positives Ergebnis in Höhe von T€ 550 erzielt werden kann. Unsere Mitarbeiter verfügen über hohe Fachkompetenz mit einem optimalen Ausbildungs- und Schulungsstand, wir haben in vielen Bereichen des Unternehmens Benchmark erreicht oder gar überschritten und verfügen inzwischen in Hannover nicht nur über einen hohen Bekanntheitsgrad, sondern auch über eine ausgezeichnete Reputation.

Vermögens- und Finanzlage

Vermögens- und Kapitalstruktur

Die folgende Tabelle ist aus der Bilanz abgeleitet.

AKTIVA

  31.12.2007 31.12.2008 Abweichung
  TEUR % TEUR % TEUR %
Immaterielles Anlagevermögen 256 0,7% 129 0,3% -127 -49,6%
Sachanlagen 2.735 7,2% 3.639 10,0% 904 33,1%
Anlagevermögen 2.991 7,9% 3.768 10,3% 777 26,0%
Vorräte 26.684 70,3% 21.204 57,7% -5.480 -20,5%
Kurzfristige Forderungen 6.603 17,4% 10.369 28,2% 3.766 57,0%
Liquide Mittel 286 0,7% 149 0,4% -137 -47,9%
Übrige Aktiva 1.412 3,7% 1.254 3,4% -158 -11,2%
Umlaufvermögen 34.985 92,2% 32.976 89,7% -2.009 -5,7%
Summe 37.976 100,0% 36.744 100,0% -1.232 3,2%

Passiva

           
Eigenkapital 160 0,4% 160 0,4% 0 0,0%
Kapitalrücklage 10.461 27,5% 10.461 28,5% 0 0,0%
Verlustvortrag -8.794 -23,2% -8.262 -22,5% 532 -6,0%
Jahresfehlbetrag Jahresüberschuss 532 1,4% -1.180 -3,2% -1.712 -321,8%
Eigenkapital 2.359 6,2% 1.179 3,2% -1.180 -50,0%
Rückstellungen 1.564 4,1% 3.622 9,9% 2.058 131,6%
Verbindlichkeiten 34.053 89,7% 31.943 86,9% -2.110 -6,2%
Fremdkapital 35.617 93,8% 35.565 100,0% -52 -0,1%
Summe 37.976 100,0% 36.744 100,0% -1.232 3,2%

Die Kapitalausstattung mit Eigenkapital ist mit 3,2 % (Vorjahr 6,2 %) unverändert gering. Die geringe Ausstattung mit Eigenkapital ist im Zusammenhang mit der Gesellschafterfinanzierung und im Rahmen des Rückhalts im Audikonzern zu sehen. Zur Finanzierung hat die Gesellschaft ein zinsloses Darlehen (Mio. € 5,4) von der Audi AG erhalten und eine Cashpool Kreditlinie mit attraktiven Zinskonditionen von der VW AG (Mio. € 5,0).

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände setzen sich folgendermaßen zusammen:

  31.12.2007
TEUR
31.12.2008
TEUR
Forderungen aus Lieferung und Leistungen 4.282 8.614
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.604 1.379
Sonstige Vermögensgegenstände 178 376

Von den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen T€ 18.620 (Vorjahr T€ 14.310) Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten; sie sind in vollem Umfang durch branchenübliche Sicherungsübereignungen von Neu- und Gebrauchtfahrzeugen gesichert. Die übrigen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen hauptsächlich gegenüber der AUDI AG sowie der Volkswagen AG und setzen sich vor allem aus Fahrzeug- und Teilelieferungen bzw. aus dem Saldo eines Cashpoolkontos (VW AG) und einem kurzfristigem Darlehen (Audi AG) zusammen.

Liquidität

Im folgenden Liquiditätsstatus zu Buchwerten werden die Veränderungen des Netto-Geldvermögens bzw. des Netto-Umlaufvermögens und deren Komponenten gezeigt.

  2007
TEUR
2008
TEUR
Abweichung
Finanzmittelfonds 286 149 -137
Kurzfristige Forderungen 6.426 9.993 3.567
Kurzfristige Rückstellungen und Verbindlichkeiten -35.377 -35.186 191
Netto-Geldvermögen -28.665 -25.044 3.621
Vorräte 26.684 21.204 -5.480
Erhaltene Anzahlungen -240 -232 8
Netto-Umlaufvermögen 26.444 20.972 -5.472

4. Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres, die wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben, sind nicht eingetreten.

5. Investitionen

Bauauflagen der Stadt Hannover mussten erfüllt werden und somit wurden die gesamten Außenflächen vom Gebrauchtwagen- und Karosseriezentrum neu gestaltet. Die Baukosten betrugen T€ 987. Weiterhin wurden der Hangar und der Neuwagen-Verkaufspavillon CI-gerecht umgebaut. Die Anschaffungskosten für die neuen Büromöbel betrugen T€ 334.

6. Personal- und Sozialbereich

Die Gesellschaft beschäftigte zum Jahresende 174 Mitarbeiter davon 36 Auszubildende (Vorjahr: 162 Mitarbeiter, 32 Auszubildende). Der hohe Qualitätsstandard unserer Mitarbeiter wird durch regelmäßige Schulungs- und Weiterbildungsmaßnahmen gewährleistet. Bei der Einstellung neuer Mitarbeiter stellt das Unternehmen höchste Anforderungen an die Qualifikation. Führungskräfte werden nach einem von der Audi Retail GmbH festgelegten Verfahren ausgewählt.

7. Umweltschutz

Abfälle werden entsprechend den gesetzlichen Vorgaben entsorgt. Altöle, Reifen und Altteile werden dem Recycling zugeführt.

8. Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung

Die Geschäftsführung der Gesellschaft erwartet aufgrund der Abschwächung der regionalen Wirtschaft, dass die Lage am regionalen Automarkt weiterhin angespannt bleibt. Die Geschäftsführung sieht hierüber hinaus zusätzliche Chancen und Risiken für die positive Entwicklung der Gesellschaft:

Chancen (über die bereits erwähnten hinausgehende):

Produktportfolio des Herstellers

Mit dem neuen A5-Sportback und dem Q5 verfügen wir über zwei Modelle, von denen wir glauben, dass wir mit ihnen neue Kunden für unser Haus gewinnen können.

KDP (Kundendialogprogramm von Audi)

Wir sind überzeugt davon, dass wir mit KDP über ein gutes Instrument zur Bindung unserer Kunden verfügen.

ARG

Im Rahmen des Verbundes der ARG sehen wir uns sehr gut aufgestellt und erwarten hohe Synergieeffekte und großen Nutzen aus der Übernahme von Best Practice Maßnahmen aus den Fachkreisen.

Audi

Wir hoffen, vom Hersteller im nächsten Jahr Unterstützung zu erfahren in den Bereichen Lagerwagenbestand sowie Valutaverlängerungen für Lagerbestand und Vorführwagen.

Risiken:

Der Trend der Neuwagenverkäufe ging auch in 2008 in Richtung eines zunehmenden Lagerabverkaufs von Neuwagen. Rund 8% der Neuwagen wurden auf diese Weise verkauft. Dies birgt auch für 2009 ein höheres Lagerfinanzierungs- und damit Liquiditätsrisiko. Darüber hinaus können erhöhte Bestände für Fahrzeuge mit Tages- und Kurzzulassungen zu weiteren finanziellen Belastungen führen.

Evtl. Veränderungen in der Vertriebspolitik des Herstellers.

Evtl. Veränderungen in der Preispolitik des Herstellers.

Schlechtere Margen durch Wettbewerb

Kaufzurückhaltung

Kundenbonität aufgrund der wirtschaftlichen Entwicklung

Entwicklung der Drohverlustrückstellungen

 

Hannover, den 19. Januar 2009

Geschäftsführer

Ferdinand Schneider

Bilanz

Aktiva

  31.12.2008
31.12.2007
A. Anlagevermögen    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 5.603,00 9.565,00
2. Kundenstämme 123.169,00 246.341,00
  128.772,00 255.906,00
II. Sachanlagen    
1. Bauten auf fremden Grundstücken 2.693.140,00 1.996.832,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 223.379,00 266.276,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 722.991,00 468.504,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 3.125,00
  3.639.510,00 2.734.737,00
  3.768.282,00 2.990.643,00
B. Umlaufvermögen    
I. Vorräte    
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 13.707,66 12.735,48
2. Waren 21.190.778,46 26.670.912,09
  21.204.486,12 26.683.647,57
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände    
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 8.614.212,40 4.821.637,00
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.378.723,78 1.603.555,19
3. Sonstige Vermögensgegenstände 375.361,88 178.083,71
  10.368.298,06 6.603.275,90
III. Wertpapiere    
1. Sonstige Wertpapiere 4.204,12 4.204,12
IV. Schecks, Kassenbestand, Guthaben bei    
Kreditinstituten 148.627,37 286.118,69
  31.725.615,67 33.577.246,28
C. Rechnungsabgrenzungsposten 1.250.205,49 1.408.194,10
  36.744.103,16 37.976.083,38

Passiva

   
  31.12.2008
31.12.2007
A. Eigenkapital    
I. Gezeichnetes Kapital 160.000,00 160.000,00
II. Kapitalrücklage 10.460.593,20 10.460.593,20
III. Verlustvortrag -8.261.505,24 -8.793.589,44
IV. Jahresfehlbetrag/-überschuss -1.179.916,95 532.084,20
  1.179.171,01 2.359.087,96
B. Rückstellungen    
1. Sonstige Rückstellungen 3.622.228,00 1.564.112,00
C. Verbindlichkeiten    
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 231.516,57 239.952,89
(davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr € 231.516,57; Vorjahr T€ 240)    
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 100.290,55 729.818,42
(davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr € 100.290,55; Vorjahr T€ 730)    
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 31.464.084,14 32.981.285,82
(davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr € 31.464.084,14; Vorjahr T€ 32.981)    
4. Sonstige Verbindlichkeiten 146.812,89 101.826,29
(davon aus Steuern € 88.084,87; Vorjahr T€ 84)    
(davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr € 146.812,89; Vorjahr T€ 102)    
  31.942.704,15 34.052.883,42
  36.744.103,16 37.976.083,38

Gewinn- und Verlustrechnung

  2008
2007
1. Umsatzerlöse 107.491.559,72 84.202.708,64
2. Sonstige betriebliche Erträge 1.404.460,34 1.011.364,47
  108.896.020,06 85.214.073,11
3. Materialaufwand    
a) Aufwendungen für Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 91.791.445,28 70.401.110,81
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 467.937,49 482.887,96
  92.259.382,77 70.883.998,77
4. Personalaufwand    
a) Löhne und Gehälter 6.272.678,85 5.588.698,05
b) Soziale Abgaben 1.100.467,25 1.025.017,41
  7.373.146,10 6.613.715,46
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegen- stände des Anlagevermögens und Sachanlagen 614.242,67 548.338,97
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 8.681.635,16 5.993.100,00
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.655,16 21.147,50
(davon aus verbundenen Unternehmen € 931,14; Vorjahr T€ 20)    
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1.108.468,60 627.930,44
(davon an verbundene Unternehmen € 1.108.468,60; Vorjahr T€ 628)    
9. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -1.139.200,08 568.136,97
10. Sonstige Steuern 40.716,87 36.052,77
11. Jahresfehlbetrag/-überschuss -1.179.916,95 532.084,20

Anhang

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Gesellschaft ist nach den Größenmerkmalen des § 267 HGB eine große Kapitalgesellschaft. Für die Gliederung wurden die Vorschriften des HGB und des GmbHG angewandt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

Von der Möglichkeit, Berichtspflichten im Anhang statt in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung zu erfüllen, wurde Gebrauch gemacht.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer, bewertet. Für die Kundenstämme wird aufgrund der Einschätzung der durchschnittlichen Kundentreue eine Abschreibungsdauer von zehn Jahren zugrunde gelegt. Auf Anlagenzugänge wurden die Jahresabschreibungen zeitanteilig nach der Anzahl der Monate der Nutzung im Anschaffungsjahr verrechnet. Zugänge an geringwertigen Anlagegütern gem. § 6 Abs. 2 EStG (bis zu € 150,00 netto) werden im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben und als Abgang behandelt. Liegen die Anschaffungs-/ Herstellungskosten über € 150,00 aber unter € 1.000,00 wird ein jahresbezogener Abschreibungspool gem. § 6 Absatz 2a EStG gebildet. Die Summe aller Zugänge in diesem Pool wird über das Jahr erfasst und dann pauschal über fünf Jahre abgeschrieben, unabhängig von der Art des Wirtschaftsgutes.

Das Vorratsvermögen ist zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt. Bei Gebrauchtfahrzeugen mit einer Standzeit < 180 Tage werden in den Standzeitgruppen < 91 Tage die Anschaffungskosten angesetzt und in den Standzeitgruppen 91 bis 120 Tage, 121 bis 150 Tage und 151 bis 180 Tage prozentuale Abwertungen vorgenommen, für Gebrauchtfahrzeuge mit einer Standzeit> 181 Tage werden DAT-Schätzwerte ermittelt, sofern der aus diesen Werten abgeleitete beizulegende Wert niedriger ist, wird dieser angesetzt. Für die Ersatzteile wurden zeitlich gestaffelte Gängigkeitsabschläge berücksichtigt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Für Einzelrisiken sind Wertberichtigungen gebildet, dem allgemeinen Kreditrisiko ist durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen.

Die Wertpapiere des Umlaufvermögens sind zu Anschaffungskosten aktiviert.

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten von T€ 1.250 enthält die nicht das Geschäfts- sondern das Folgejahr betreffende Aufwendungen in Höhe von T€ 63, die abgegrenzt und zu Nennwerten bzw. mit den Rückzahlungsbeträgen bewertet wurden, T€ 1.187 entfallen auf Mietvorauszahlungen mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren.

Die sonstigen Rückstellungen sind in Höhe des Betrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Verbindlichkeiten werden mit ihrem Rückzahlungsbetrag passiviert.

III. Erläuterungen zu Posten der Bilanz

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens und die Abschreibungen des Geschäftsjahres sind in dem als Anlage zum Anhang beigefügten Anlagengitter dargestellt.

Die Vorräte setzen sich hauptsächlich aus dem Bestand an Neu-, Vorführ- und Gebrauchtwagen zusammen.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen entfallen u.a. auf Kfz-Verkäufe sowie auf Serviceleistungen. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen neben Lieferungen und Leistungen u.a. Gewährleistungen sowie Prämien und Boni. Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten vor allem debitorische Kreditoren und den Erstattungsanspruch auf gezahlte Kapitalertragsteuer für Vorjahre sowie den Umsatzsteuererstattungsanspruch aus Dezember 08. Keine der Forderungen bzw. der sonstigen Vermögensgegenstände hat eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

Der Jahresüberschuss des Vorjahres war gemäß Gesellschafterbeschluss auf neue Rechnung vorzutragen; er wurde hierbei mit dem bestehenden Verlustvortrag verrechnet.

Die sonstigen Rückstellungen entfallen im Wesentlichen mit T€ 2.271 auf Drohverluste aus Fahrzeugrücknahmeverpflichtungen, mit T€ 433 auf Prämien und Provisionen für Mitarbeiter, mit T€ 340 auf Gewährleistungen und Kulanzen, mit T€ 330 auf ausstehende Rechnungen und mit T€ 84 auf Tantiemen für Mitarbeiter.

Unter den Verbindlichkeiten sind keine Beträge mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren enthalten.

Von den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen T€ 18.620 Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten; sie sind in vollem Umfang durch branchenübliche Sicherungsübereignungen von Neu- und Gebrauchtfahrzeugen gesichert. Die übrigen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen hauptsächlich gegenüber der AUDI AG sowie der Volkswagen AG und setzen sich vor allem aus Fahrzeug- und Teilelieferungen bzw. aus dem Saldo eines Cashpoolkontos (VW AG) und einem kurzfristigem Darlehen (Audi AG) zusammen.

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind hauptsächlich Verbindlichkeiten gegenüber der Finanzverwaltung aus Lohn- und Kirchensteuer (T€ 88).

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Umsatzerlöse entfallen auf folgende Geschäftsbereiche:

  2008
T€
2007
T€
Verkäufe von    
Neuwagen 29.671 26.545
Gebraucht- und Vorführwagen 67.531 48.485
  97.202 75.030
Werkstattleistungen 5.507 4.773
Ersatzteile und Zubehör 3.988 3.612
Sonstige 795 788
  107.492 84.203

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind im Wesentlichen Mieterträge (T€ 455), Erträge aus Dienstleistungsverträgen (Buchhaltung Shared Service) (T€ 330) enthalten und Zuschüsse für Premium Handelsplatz (T€ 155).

Der Materialaufwand setzt sich wie folgt zusammen:

  2008
T€
2007
T€
Aufwendungen für Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren    
Neuwagen 23.809 21.621
Gebraucht- und Vorführwagen 64.763 45.647
  88.572 67.268
Ersatzteile und Zubehör 3.109 3.033
Zulassungskosten 110 100
  91.791 70.401
Aufwendungen für bezogene Leistungen    
Fremdleistungen 468 483
  92.259 70.884

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten u.a. Vertriebskosten (T€ 3.482), Mieten und Aufwendungen für Betriebsgebäude/-grundstücke (T€ 1.269) sowie allgemeine Verwaltungskosten (T€ 827). Die Aufwendungen für Mieten haben sich um T€ 133 erhöht. Die Periodenfremden Aufwendungen betreffen im Wesentlichen Minderbeträge aus Bonusausschüttungen (T€ 50) sowie den Mehrverbrauch für ausstehende Rechnungen (T€ 75).

V. Sonstige Angaben

Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen in Höhe von T€ 5.181. Im Folgejahr sind aus diesen Verträgen T€ 983 zu entrichten. Aus Rücknahmeverträgen für Leasingfahrzeuge bestehen Verpflichtungen in Höhe von T€ 27.606 für 1.365 Fahrzeuge.

Die Gesellschaft beschäftigte im Jahresdurchschnitt 37 Lohn- und 92 Gehaltsempfänger sowie 31 Auszubildende und 10 geringfügig Beschäftigte.

Im Geschäftsjahr 2008 war Herr Ferdinand Schneider, Hannover, Geschäftsführer der Gesellschaft. Von der Befreiungsvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB wurde Gebrauch gemacht.

Die AUDI Aktiengesellschaft ist das Mutterunternehmen, das einen Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt. Die AZH wird in diesen Konzernabschluss einbezogen. Geschäftsführer der Audi Retail GmbH im Geschäftsjahr 2008 waren Rainer Probst und Peter Pöheim bis zum 23. September 2008, zum gleichen Datum trat Herr Kay Steinbach an die Stelle von Herrn Peter Pöheim.

Die Volkswagen Aktiengesellschaft, Wolfsburg, ist das Mutterunternehmen, das einen Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt. Das AZH wird in diesen Konzernabschluss einbezogen. Der Konzernabschluss wird beim Betreiber des elektronischen Bundesanzeigers hinterlegt.

 

Hannover, den 19. Januar 2009

Ferdinand Schneider

Anlagengitter

  Anschaffungs- oder Herstellungskosten
  01.01.2008
Zugänge
Abgänge
31.12.2008
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 74.737,35 2.850,00 0,00 77.587,35
2. Kundenstämme 2.855.915,90 0,00 0,00 2.855.915,90
  2.930.653,25 2.850,00 0,00 2.933.503,25
II. Sachanlagen        
1. Bauten auf fremden Grundstücken 2.837.076,27 986.740,47 0,00 3.823.816,74
2. Technische Anlagen und Maschinen 848.814,28 39.829,38 11.421,78 877.221,88
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.111.864,77 382.696,82 100.031,61 1.394.529,98
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 3.125,00 0,00 3.125,00 0,00
  4.800.880,32 1.409.266,67 114.578,39 6.095.568,60
  7.731.533,57 1.412.116,67 114.578,39 9.029.071,85
  Wertberichtigungen
  01.01.2008
Zugänge
Abgänge
31.12.2008
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 65.172,35 6.812,00 0,00 71.984,35
2. Kundenstämme 2.609.574,90 123.172,00 0,00 2.732.746,90
  2.674.747,25 129.984,00 0,00 2.804.731,25
II. Sachanlagen        
1. Bauten auf fremden Grundstücken 840.244,27 290.468,47 0,00 1.130.712,74
2. Technische Anlagen und Maschinen 582.538,28 76.638,38 5.333,78 653.842,88
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 643.360,77 117.151,82 88.973,61 671.538,98
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
  2.066.143,32 484.258,67 94.307,39 2.456.094,60
  4.740.890,57 614.242,67 94.307,39 5.260.825,85
  Buchwerte
  31.12.2008
31.12.2007
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 5.603,00 9.565,00
2. Kundenstämme 123.169,00 246.341,00
  128.772,00 255.906,00
II. Sachanlagen    
1. Bauten auf fremden Grundstücken 2.693.104,00 1.996.832,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 223.379,00 266.276,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 722.991,00 468.504,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 3.125,00
  3.639.474,00 2.734.737,00
  3.768.246,00 2.990.643,00

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Audi Zentrum Hannover GmbH, Hannover, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2008 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages liegen in der Verantwortung des Geschäftsführers der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Geschäftsführers sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Hannover, den 26. Januar 2009

PricewaterhouseCoopers
Aktiengesellschaft
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Harald Kayser, Wirtschaftsprüfer

ppa. Martin Schröder, Wirtschaftsprüfer

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