Audi Hannover GmbH
Vahrenwalder Straße 303, 30179 Hannover, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Ines Ricarda Rathgeb seit 19.1.2023 | Prokura |
Henri Strübing seit 25.1.2021 | Geschäftsführer |
Torsten Bugla seit 14.8.2019 | Geschäftsführer |
Olaf Steinert seit 26.6.2019 | Prokura |
Ralf Grodd seit 19.3.2018 | Prokura |
Olaf Bock seit 19.3.2018 | Prokura |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Audi Zentrum Hannover GmbHHannoverJahresabschluss zum 31. Dezember 2008 und Lagebericht 2008Lagebericht1. Unternehmen
2. Allgemeine Markt- und GeschäftsentwicklungKonjunktur a) Wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland 2008 Das Wirtschaftswachstum in Deutschland hat nach einem positiven Start im 1. Quartal 2008 mit einem Plus von 1,3 Prozent gegenüber dem Vorquartal bis zur Jahresmitte stark nachgelassen und verzeichnete im 2. Quartal ein Minus von 0,5 Prozent. Negative Impulse kamen vor allem von den abnehmenden Investitionen, aber auch vom privaten Konsum, der sich entgegen der zu Jahresbeginn vorherrschenden Erwartung nicht belebte. Kräftige Preissteigerungen bei Energie und Nahrungsmitteln führten auf Verbraucherseite zu deutlichen Kaufkraftverlusten und beeinträchtigten das ohnehin niedrige Konsumentenvertrauen. Im 3. Quartal 2008 hat die weltweite Finanzmarktkrise auch auf die deutsche Wirtschaft übergegriffen. Dies zeigen die finanziellen Schieflagen mehrerer deutscher Banken, die zu einem tiefgreifenden staatlichen Maßnahmenpaket zur Stabilisierung des Finanzsektors führten. Die weiteren Aussichten für die Wirtschaftsentwicklung haben sich deutlich verschlechtert. Der private Konsum wird tendenziell schwach bleiben. Die Exporttätigkeit ist von der weltweiten Konjunkturabschwächung in besonderem Maße betroffen und wird merklich nachlassen. Ein weiterer Rückgang des Bruttoinlandsprodukts im 4. Quartal erscheint daher wahrscheinlich, womit sich Deutschland in einer technischen Rezession befände. Ausblick: Im kommenden Jahr erwarten Wirtschaftsforscher mehrheitlich eine Stagnation. b) Wirtschaftliche Entwicklung Hannover Die konjunkturelle Abschwächung, die bereits im Sommer einsetzte, wurde in den letzten Wochen durch die Finanzkrise stark verschärft. Die Entwicklung auf den Finanzmärkten hat zu hoher Unsicherheit in der Realwirtschaft geführt und innerhalb kürzester Zeit bei vielen Unternehmen deutliche Spuren bei Umsatz und Auftragseingängen hinterlassen. Diese Entwicklung veranlasste die Industrie- und Handelskammern zu einer Sonderumfrage, für die in Niedersachsen Mitte November 1.300 Unternehmen befragt wurden. Diese Umfrage kommt zum Ergebnis, dass die derzeitige Situation von großer Unsicherheit gekennzeichnet ist und Investitionen teilweise zurückgestellt werden. Beschäftigung und damit der Konsum seien jedoch insgesamt noch robust und stützen die Konjunktur. Per Ende Oktober waren die Umsätze bei 39 Prozent der Unternehmen im Vergleich zum Vormonat (September) rückläufig, bei 5 Prozent der Unternehmen betrug der Umsatzeinbruch sogar mehr als 20 Prozent. Diese Werte entsprechen ungefähr denjenigen des vierten Quartals 2001, als Deutschland zuletzt am Rande einer Rezession stand. Verglichen mit der Situation von vor sieben Jahren hat sich der Rückgang aber jetzt abrupter vollzogen. Die Auftragseingänge sind stärker rückläufig als die Umsätze: 48 Prozent der niedersächsischen Unternehmen verzeichneten im Oktober einen geringeren Auftragseingang, bei 9 Prozent der Unternehmen brach er sogar drastisch um über 20 Prozent ein. Demnach ist in den nächsten Monaten mit einer weiteren Verschlechterung der Umsatzentwicklung, vor allem in der Industrie, zu rechnen. Bei der Beschäftigung steuern viele Unternehmen in Niedersachsen in den kommenden Monaten bereits gegen. Jedes zweite Unternehmen in Niedersachsen wird Überstunden abbauen. Bei einem Drittel der Unternehmen wird die Zahl der Zeitarbeitnehmer verringert bzw. befristet Beschäftigte werden nicht weiterbeschäftigt. Kurzarbeit kommt nur in wenigen Branchen in Betracht, beispielsweise im Fahrzeugbau und Zulieferbetrieben. Nur jedes siebte Unternehmen plant derzeit, die Stammbelegschaft zu verringern. IHK vom 20.11.2008 c) Entwicklung des Automobilabsatzes in Westeuropa und Deutschland Die Erwartungen auf eine spürbare Verbesserung des deutschen Pkw-Markts gegenüber dem niedrigen Niveau des Vorjahres haben sich 2008 nicht erfüllt. Mit 1,6 Mio. neu registrierten Automobilen (+3,6 Prozent) konnten sich die Pkw-Neuzulassungen im ersten Halbjahr 2008 gegenüber dem niedrigen Volumen von 2007 noch etwas erholen. Im August und September gab der Gesamtmarkt dann deutlich nach, so dass bis September mit 2,37 Mio. Fahrzeugen nur noch 1,3 Prozent mehr Pkw neu zugelassen wurden als im Vorjahreszeitraum. Als Belastungsfaktoren wirkten in der ersten Jahreshälfte 2008 besonders die stark gestiegenen Kraftstoffpreise sowie die anhaltende Verunsicherung der Verbraucher durch die wiederholt verschobene Reform der Kfz-Steuer. Im 3. Quartal rückte dann die sich international verschärfende Finanzmarktkrise zunehmend ins Bewusstsein der Verbraucher. Die dadurch hervorgerufenen Rezessionsängste belasten zunehmend die Konsum- und Investitionsbereitschaft.
d) Aussichten und Prognosen Die Gesamtjahresprognosen für den deutschen Pkw-Markt wurden im Jahresverlauf angesichts der nur noch schleppenden Marktentwicklung nach unten korrigiert. Die Prognose des VDA sieht derzeit eine Verschlechterung der Marktlage und erwartet mit 3,05 Mio. Pkw ein Minus von 3,1 Prozent gegenüber dem niedrigen Vorjahresniveau. Ausblick: Für 2009 wird ein Rückgang auf knapp unter 3 Mio. Fahrzeuge erwartet. 3. WirtschaftsberichtErtragslage Absatzentwicklung
Umsatzentwicklung
Kostenentwicklung Der Materialaufwand ist um T€ 21.375 bzw. 30,2% angestiegen. Dennoch verbleibt im Vergleich zum Vorjahr eine Steigerung des Rohgewinnes um T€ 2.307 bzw. 16,1 %. Der gestiegene Aufwand aus dem Gebrauchtwagengeschäft resultiert aus der Ausweitung des Vorführwagengeschäftes. Ursächlich für den Anstieg der Personalaufwendungen waren, neben zwei Tarifanhebungen um insgesamt 5% zum einen die Erhöhung des Mitarbeiterbestandes von 126 auf 138 Beschäftigte im Jahresdurchschnitt (ohne Auszubildende und Umschüler) und zum anderen die höheren Verkäuferprovisionen aufgrund des Mehrverkaufes von Fahrzeugen. Ergebnisentwicklung a) Jahresergebnis
Das Ergebnis entspricht den Erwartungen der Geschäftsführer und Gesellschafter. Das Jahresergebnis wird durch folgende Faktoren bestimmt:
b) Neutrales Ergebnis
Ausblick für das Ergebnis 2009, Maßnahmen zur Ergebnissicherung und -steigerung: Die Folgen der unsicheren Marktlage im Jahr 2009 sind auch für das Audi Zentrum Hannover noch nicht in ihrer gesamten Tragweite absehbar. Der zeitliche Zusammenprall von instabiler Autokonjunktur, Finanzmarktkrise, Zukunftssorgen bei den Kunden und die daraus resultierende Kaufzurückhaltung werden das Geschäft in 2009 erschweren. Auch der Service wird weiter unter Druck geraten. Höhere Produktqualität, geringere jährliche Fahrleistungen der Autofahrer und ihre Zurückhaltung bei Werkstattbesuchen verschärfen die Wettbewerbsintensität in einem ohnehin schon hart umkämpften Markt Hannover. Hinzu kommt, dass im Finanzierungsgeschäft die Bonitätsanforderungen der Banken an Kunden ständig weiter erhöht werden. Mit einem Bündel an Einzelmaßnahmen wird das Audi Zentrum Hannover versuchen, den negativen Vorzeichen entgegenzuwirken:
Wir glauben, dass wir für das zu erwartende Krisenjahr 2009 bestmöglich aufgestellt sind und gehen davon aus, dass ein positives Ergebnis in Höhe von T€ 550 erzielt werden kann. Unsere Mitarbeiter verfügen über hohe Fachkompetenz mit einem optimalen Ausbildungs- und Schulungsstand, wir haben in vielen Bereichen des Unternehmens Benchmark erreicht oder gar überschritten und verfügen inzwischen in Hannover nicht nur über einen hohen Bekanntheitsgrad, sondern auch über eine ausgezeichnete Reputation. Vermögens- und Finanzlage Vermögens- und Kapitalstruktur Die folgende Tabelle ist aus der Bilanz abgeleitet. AKTIVA
Die Kapitalausstattung mit Eigenkapital ist mit 3,2 % (Vorjahr 6,2 %) unverändert gering. Die geringe Ausstattung mit Eigenkapital ist im Zusammenhang mit der Gesellschafterfinanzierung und im Rahmen des Rückhalts im Audikonzern zu sehen. Zur Finanzierung hat die Gesellschaft ein zinsloses Darlehen (Mio. € 5,4) von der Audi AG erhalten und eine Cashpool Kreditlinie mit attraktiven Zinskonditionen von der VW AG (Mio. € 5,0). Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände setzen sich folgendermaßen zusammen:
Von den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen T€ 18.620 (Vorjahr T€ 14.310) Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten; sie sind in vollem Umfang durch branchenübliche Sicherungsübereignungen von Neu- und Gebrauchtfahrzeugen gesichert. Die übrigen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen hauptsächlich gegenüber der AUDI AG sowie der Volkswagen AG und setzen sich vor allem aus Fahrzeug- und Teilelieferungen bzw. aus dem Saldo eines Cashpoolkontos (VW AG) und einem kurzfristigem Darlehen (Audi AG) zusammen. Liquidität Im folgenden Liquiditätsstatus zu Buchwerten werden die Veränderungen des Netto-Geldvermögens bzw. des Netto-Umlaufvermögens und deren Komponenten gezeigt.
4. NachtragsberichtVorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres, die wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben, sind nicht eingetreten. 5. InvestitionenBauauflagen der Stadt Hannover mussten erfüllt werden und somit wurden die gesamten Außenflächen vom Gebrauchtwagen- und Karosseriezentrum neu gestaltet. Die Baukosten betrugen T€ 987. Weiterhin wurden der Hangar und der Neuwagen-Verkaufspavillon CI-gerecht umgebaut. Die Anschaffungskosten für die neuen Büromöbel betrugen T€ 334. 6. Personal- und SozialbereichDie Gesellschaft beschäftigte zum Jahresende 174 Mitarbeiter davon 36 Auszubildende (Vorjahr: 162 Mitarbeiter, 32 Auszubildende). Der hohe Qualitätsstandard unserer Mitarbeiter wird durch regelmäßige Schulungs- und Weiterbildungsmaßnahmen gewährleistet. Bei der Einstellung neuer Mitarbeiter stellt das Unternehmen höchste Anforderungen an die Qualifikation. Führungskräfte werden nach einem von der Audi Retail GmbH festgelegten Verfahren ausgewählt. 7. UmweltschutzAbfälle werden entsprechend den gesetzlichen Vorgaben entsorgt. Altöle, Reifen und Altteile werden dem Recycling zugeführt. 8. Chancen und Risiken der zukünftigen EntwicklungDie Geschäftsführung der Gesellschaft erwartet aufgrund der Abschwächung der regionalen Wirtschaft, dass die Lage am regionalen Automarkt weiterhin angespannt bleibt. Die Geschäftsführung sieht hierüber hinaus zusätzliche Chancen und Risiken für die positive Entwicklung der Gesellschaft: Chancen (über die bereits erwähnten hinausgehende):
Risiken:
Hannover, den 19. Januar 2009 Geschäftsführer Ferdinand Schneider BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine Angaben zum JahresabschlussDie Gesellschaft ist nach den Größenmerkmalen des § 267 HGB eine große Kapitalgesellschaft. Für die Gliederung wurden die Vorschriften des HGB und des GmbHG angewandt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Von der Möglichkeit, Berichtspflichten im Anhang statt in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung zu erfüllen, wurde Gebrauch gemacht. II. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDie immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer, bewertet. Für die Kundenstämme wird aufgrund der Einschätzung der durchschnittlichen Kundentreue eine Abschreibungsdauer von zehn Jahren zugrunde gelegt. Auf Anlagenzugänge wurden die Jahresabschreibungen zeitanteilig nach der Anzahl der Monate der Nutzung im Anschaffungsjahr verrechnet. Zugänge an geringwertigen Anlagegütern gem. § 6 Abs. 2 EStG (bis zu € 150,00 netto) werden im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben und als Abgang behandelt. Liegen die Anschaffungs-/ Herstellungskosten über € 150,00 aber unter € 1.000,00 wird ein jahresbezogener Abschreibungspool gem. § 6 Absatz 2a EStG gebildet. Die Summe aller Zugänge in diesem Pool wird über das Jahr erfasst und dann pauschal über fünf Jahre abgeschrieben, unabhängig von der Art des Wirtschaftsgutes. Das Vorratsvermögen ist zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt. Bei Gebrauchtfahrzeugen mit einer Standzeit < 180 Tage werden in den Standzeitgruppen < 91 Tage die Anschaffungskosten angesetzt und in den Standzeitgruppen 91 bis 120 Tage, 121 bis 150 Tage und 151 bis 180 Tage prozentuale Abwertungen vorgenommen, für Gebrauchtfahrzeuge mit einer Standzeit> 181 Tage werden DAT-Schätzwerte ermittelt, sofern der aus diesen Werten abgeleitete beizulegende Wert niedriger ist, wird dieser angesetzt. Für die Ersatzteile wurden zeitlich gestaffelte Gängigkeitsabschläge berücksichtigt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Für Einzelrisiken sind Wertberichtigungen gebildet, dem allgemeinen Kreditrisiko ist durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Die Wertpapiere des Umlaufvermögens sind zu Anschaffungskosten aktiviert. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten von T€ 1.250 enthält die nicht das Geschäfts- sondern das Folgejahr betreffende Aufwendungen in Höhe von T€ 63, die abgegrenzt und zu Nennwerten bzw. mit den Rückzahlungsbeträgen bewertet wurden, T€ 1.187 entfallen auf Mietvorauszahlungen mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren. Die sonstigen Rückstellungen sind in Höhe des Betrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Verbindlichkeiten werden mit ihrem Rückzahlungsbetrag passiviert. III. Erläuterungen zu Posten der BilanzDie Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens und die Abschreibungen des Geschäftsjahres sind in dem als Anlage zum Anhang beigefügten Anlagengitter dargestellt. Die Vorräte setzen sich hauptsächlich aus dem Bestand an Neu-, Vorführ- und Gebrauchtwagen zusammen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen entfallen u.a. auf Kfz-Verkäufe sowie auf Serviceleistungen. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen neben Lieferungen und Leistungen u.a. Gewährleistungen sowie Prämien und Boni. Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten vor allem debitorische Kreditoren und den Erstattungsanspruch auf gezahlte Kapitalertragsteuer für Vorjahre sowie den Umsatzsteuererstattungsanspruch aus Dezember 08. Keine der Forderungen bzw. der sonstigen Vermögensgegenstände hat eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Der Jahresüberschuss des Vorjahres war gemäß Gesellschafterbeschluss auf neue Rechnung vorzutragen; er wurde hierbei mit dem bestehenden Verlustvortrag verrechnet. Die sonstigen Rückstellungen entfallen im Wesentlichen mit T€ 2.271 auf Drohverluste aus Fahrzeugrücknahmeverpflichtungen, mit T€ 433 auf Prämien und Provisionen für Mitarbeiter, mit T€ 340 auf Gewährleistungen und Kulanzen, mit T€ 330 auf ausstehende Rechnungen und mit T€ 84 auf Tantiemen für Mitarbeiter. Unter den Verbindlichkeiten sind keine Beträge mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren enthalten. Von den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen T€ 18.620 Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten; sie sind in vollem Umfang durch branchenübliche Sicherungsübereignungen von Neu- und Gebrauchtfahrzeugen gesichert. Die übrigen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen hauptsächlich gegenüber der AUDI AG sowie der Volkswagen AG und setzen sich vor allem aus Fahrzeug- und Teilelieferungen bzw. aus dem Saldo eines Cashpoolkontos (VW AG) und einem kurzfristigem Darlehen (Audi AG) zusammen. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind hauptsächlich Verbindlichkeiten gegenüber der Finanzverwaltung aus Lohn- und Kirchensteuer (T€ 88). IV. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungDie Umsatzerlöse entfallen auf folgende Geschäftsbereiche:
In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind im Wesentlichen Mieterträge (T€ 455), Erträge aus Dienstleistungsverträgen (Buchhaltung Shared Service) (T€ 330) enthalten und Zuschüsse für Premium Handelsplatz (T€ 155). Der Materialaufwand setzt sich wie folgt zusammen:
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten u.a. Vertriebskosten (T€ 3.482), Mieten und Aufwendungen für Betriebsgebäude/-grundstücke (T€ 1.269) sowie allgemeine Verwaltungskosten (T€ 827). Die Aufwendungen für Mieten haben sich um T€ 133 erhöht. Die Periodenfremden Aufwendungen betreffen im Wesentlichen Minderbeträge aus Bonusausschüttungen (T€ 50) sowie den Mehrverbrauch für ausstehende Rechnungen (T€ 75). V. Sonstige AngabenEs bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen in Höhe von T€ 5.181. Im Folgejahr sind aus diesen Verträgen T€ 983 zu entrichten. Aus Rücknahmeverträgen für Leasingfahrzeuge bestehen Verpflichtungen in Höhe von T€ 27.606 für 1.365 Fahrzeuge. Die Gesellschaft beschäftigte im Jahresdurchschnitt 37 Lohn- und 92 Gehaltsempfänger sowie 31 Auszubildende und 10 geringfügig Beschäftigte. Im Geschäftsjahr 2008 war Herr Ferdinand Schneider, Hannover, Geschäftsführer der Gesellschaft. Von der Befreiungsvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB wurde Gebrauch gemacht. Die AUDI Aktiengesellschaft ist das Mutterunternehmen, das einen Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt. Die AZH wird in diesen Konzernabschluss einbezogen. Geschäftsführer der Audi Retail GmbH im Geschäftsjahr 2008 waren Rainer Probst und Peter Pöheim bis zum 23. September 2008, zum gleichen Datum trat Herr Kay Steinbach an die Stelle von Herrn Peter Pöheim. Die Volkswagen Aktiengesellschaft, Wolfsburg, ist das Mutterunternehmen, das einen Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt. Das AZH wird in diesen Konzernabschluss einbezogen. Der Konzernabschluss wird beim Betreiber des elektronischen Bundesanzeigers hinterlegt.
Hannover, den 19. Januar 2009 Ferdinand Schneider Anlagengitter
Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Audi Zentrum Hannover GmbH, Hannover, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2008 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages liegen in der Verantwortung des Geschäftsführers der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Geschäftsführers sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Hannover, den 26. Januar 2009 PricewaterhouseCoopers
Harald Kayser, Wirtschaftsprüfer ppa. Martin Schröder, Wirtschaftsprüfer |
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