Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 153083
Vorher
"Seafood Sylt" GmbHAichinger Seafood GmbH
Eingetragen
6.7.2004
Branche
Ausschank von Getränken a. n. g.Vermittlungstätigkeiten für gastronomische DienstleistungenSonstige Caterer und Erbringung sonstiger Verpflegungsdienstleistungen
Gegenstand
Betrieb von Restaurants und Cafes sowie Vemarktung von Lebensmitteln und Getränken aller Art im eigenen wie im fremden Namen für eigene wie für fremde Rechnung.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Aichinger Holding GmbH & Co. KG
Germany
25.000 €
100.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Aichinger Gastro GmbH

Grasbrunn

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht 2023

A. Grundlagen des Unternehmens

I. Geschäftsmodell des Unternehmens

Unser Betrieb gliedert sich in zwei Bereiche auf. Zum einen betreiben wir aktuell sechs Gastronomie-Einheiten im Sicherheitsbereich des Terminal 2 am Flughafen München. Des Weiteren bieten wir auch als Gastro-Consulting-Unternehmen Beratungsdienstleistungen für die Gastronomiebranche an.

II. Forschung und Entwicklung

Im Bereich der Gastronomie beschränkt sich unsere Entwicklungstätigkeit auf die ständige Qualitätsverbesserung sowie die Optimierung der Arbeitsprozesse im Unternehmen. Diese Tätigkeit unterliegt direkt der Geschäftsleitung.

Im Bereich der Gastronomieberatung sind wir bestebt aktuelle Entwicklungen und Veränderungen am Markt zu erkennen und anderen Restaurants und Cafés dabei zu helfen, Ihre Effizienz zu steigern, die Qualität ihrer Dienstleistungen zu verbessern und ihre Gewinne zu maximieren. Hierfür verantwortlich ist in erster Linie die Geschäftsleitung.

B. Wirtschaftsbericht

I. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt war im Jahr 2023 nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes um 0,3 % niedriger als im Jahr 2022. Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpfen die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland.

Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort.

Im zusammengefassten Wirtschaftsbereich Handel, Verkehr und Gastgewerbe ging die preisbereinigte Bruttowertschöpfung um 1,0 % zurück. Das lag vor allem am Groß- und am Einzelhandel, die deutlich nachgaben, während der Kraftfahrzeughandel und der Verkehrsbereich zulegten.

Das Gastgewerbe hat nach Ergebnissen des Statistischen Bundesamts 2023 preisbereinigt 1,1 % mehr Umsatz erzielt als im Vorjahr. Das Gastgewerbe war im Jahresverlauf 2023 starken Preisanstiegen ausgesetzt, sodass die nominalen Umsätze deutlich gegenüber dem Vorjahr stiegen. Die realen Umsätze entwickelten sich nach hohen Zuwächsen zu Jahresbeginn vor allem in der zweiten Jahreshälfte rückläufig. Die teilweisen hohen Differenzen zwischen realen und nominalen Umsätzen spiegeln das stark gestiegene Preisniveau im Gastgewerbe wider. Im Vergleich zum Vor-Corona-Jahr 2019 war der reale Gastgewerbeumsatz im Jahr 2023 um 11,3 % niedriger, während der nominale Umsatz um 8,8 % höher ausfiel.

Die insgesamt positive Bilanz im Gastgewerbe im Jahr 2023 gegenüber dem Vorjahr ist hauptsächlich auf die vergleichsweisen hohen Zuwächse in der Beherbergung (real +4,5 % und nominal +10,8 %) zurückzuführen. Die Übernachtungszahlen hatten dort im Jahr 2023 fast wieder das Vor-Corona-Niveau. Dennoch waren die realen Umsätze hier 5,2 % niedriger als im Vor-Corona-Jahr 2019, wohingegen die nominalen Umsätze 12,0 % höher ausfielen. Unter den Beherbergungsbranchen erwirtschafteten die Hotels, Gasthöfe und Pensionen 2023 real 5,2 % mehr Umsatz als 2022.

Nachdem bis zum Jahr 2019 die Anzahl der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten im Gastgewerbe stetig gestiegen ist, wurde in den Jahren 2020 und 2021 coronabedingt ein Einbruch der Beschäftigtenzahlen verzeichnet. So sank die Anzahl von rund 1,1 Millionen Beschäftigten im Jahr 2019 auf 977.500 im Jahr 2021. Im Jahr 2022 war die Beschäftigtenzahl zwar wieder gestiegen, das Niveau vor Ausbruch des Virus wurde jedoch noch nicht wieder erreicht. Im Jahr 2023 wurde erstmals das Vorkrisen-Niveau wieder übertroffen.

Die in Deutschland ansässigen Brauereien haben nach Angaben des Statistischen Bundesamtes im Jahr 2023 insgesamt 84 Millionen Hektoliter Bier abgesetzt. Damit ist der Absatz 2023 gegenüber dem Vorjahr um 4,5 % oder 3,94 Millionen Hektoliter gesunken. Bei den Biermischgetränken war 2023 ebenfalls ein Absatzrückgang zu verzeichnen. Gegenüber dem Jahr 2022 wurden 9,2 % weniger Biermischungen abgesetzt. Nach dem leichten Anstieg im Jahr 2022 setzte sich damit der langfristige Trend sinkender Absatzzahlen fort.

II. Geschäftsverlauf und Lage

Wir können auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurückblicken.

Die Umsatzerlöse sind im Vergleich zum Vorjahr insgesamt um 16,75 % gestiegen. Die Materialkosten sind um 22,11 % gestiegen sowie die Personalkosten um 13,89 %. Die Materialaufwandsquote hat sich dadurch im Vergleich zum Vorjahr leicht verschlechtert, die Personalaufwandsquote hingegen leicht verbessert.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen im Rahmen der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit sind gegenüber dem Vorjahr aufgrund des höheren Umsatzvolumens um 26,2 % gestiegen.

Das Finanzergebnis ist gegenüber dem Vorjahr nahezu unverändert geblieben. Dem leichten Rückgang beim Zinsergebnis steht dabei ein leichter Anstieg des Beteiligungsergebnisses gegenüber.

Das Ergebnis vor Steuern hat sich gegenüber dem Vorjahr um rund 242 TEuro verbessert, was im Wesentlichen durch den Anstieg beim Rohertrag bedingt ist.

Die Lage des Unternehmens ist nach wie vor gut.

a. Ertragslage

Unsere wesentliche Ergebnisquelle stellt der Gastronomiebetrieb dar. Dieser macht nahezu 99% der gesamten Umsätze aus. Unsere Umsätze hängen stark vom Fluggastaufkommen des Flughafen München ab. Hier insbesondere sind die Ferien- und Urlaubsphasen sowie Messen und Groß-veranstaltungen im Großraum zu nennen.

Die Materialeinsatzquote liegt bedingt durch allgemein gestiegene Rohstoffkosten um 0,9 % höher als im Vorjahr.

Die grundsätzliche Kostenstruktur ist gegenüber dem Vorjahr weitgehend unverändert. Das Jahresergebnis beläuft sich auf 2.099 TEuro.

b. Finanzanlage

Unsere Finanzlage ist als stabil zu bezeichnen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind auf 12,42 % der Bilanzsumme gesunken (Vorjahr: 16,12 %). Für die kurzfristige Finanzierung nutzen wir unsere Kontokorrentkreditlinien.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen 7,39 % der Bilanzsumme (Vorjahr: 9,05 %). Sämtliche Verbindlichkeiten können stets innerhalb der Zahlungsziele beglichen werden.

Unsere Investitionstätigkeiten konzentrierten sich im Geschäftsjahr 2023 auf die Modernisierung und Instandhaltung unserer Gastronomiebereiche. Für die Zukunft sind weitere Investitionen für neue Konzepte geplant.

Die Liquiditätslage ist auch im Rahmen der saisonal bedingten Schwankungen stabil.

c. Vermögenslage

Die Vermögenslage unserer Gesellschaft hat sich gegenüber dem Vorjahr nicht wesentlich geändert. Die Struktur unseres kurz- und langfristig gebundenen Vermögens und unserer Verbindlichkeiten halten wir stabil.

Das Anlagevermögen ist um 584 TEuro gesunken.

Der Warenbestand hat sich um 2,8 TEuro erhöht.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind stichtagsbedingt sowie aufgrund einer Erhöhung der Forderungen gegen Gesellschafter um 2.024 TEuro gestiegen.

Der Kassenbestand und die Bankguthaben verringerten sich um 55,9 TEuro.

III. Finanzielle Leistungsindikatoren

Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Umsatz pro Standort, Umsatzentwicklung und den Cashflow heran.

Der Umsatz ist insgesamt im Vergleich zum Vorjahr um 16,75 %. Der Cashflow (Jahresüberschuss zzgl. Abschreibungen) beträgt 2.430 TEuro und ist damit um 112 TEuro höher als im Vorjahr.

IV. Gesamtaussage

Unsere wirtschaftliche Lage kann insgesamt als stabil bezeichnet werden.

Unsere Umsatzentwicklung sowie die Ergebnisentwicklung sind im Geschäftsjahr 2023 deutlich positiv.

Trotz steigender Material- und Personalkosten ist es uns gelungen die Personalaufwandsquote leicht zu reduzieren sowie die Materialaufwandsquote nahezu konstant zu halten.

Die Entwicklung der Umsätze je Standort wie auch die Entwicklung der Umsatzerlöse insgesamt als auch die Entwicklung des Cashflows decken sich mit der von der Geschäftsleitung für das Jahr 2023 getroffenen Prognose bzw. wurden sogar übertroffen.

C. Prognosebericht

Es sind keine wesentlichen Änderungen in der Geschäftspolitik geplant.

Im 1. Quartal 2024 ist das Bruttoinlandsprodukt (BIP) gegenüber dem Vorquartal preis-, saison- und kalenderbereinigt um 0,2 Prozent gestiegen. Im Vergleich mit dem gleichen Quartal des Vorjahres ist das BIP hingegen preisbereinigt um 0,9 Prozent gesunken.

Laut der Prognose der Bundesregierung wird das Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2024 lediglich um 0,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr wachsen. Damit befände sich Deutschland in einer Stagnation. Die Regierung rechnet für das Jahr 2024 mit einer erheblich schwächeren Entwicklung der Wirtschaftsleistung als noch im Herbst 2023 und korrigierte die Prognose deutlich nach unten. Die Auswirkungen der ansteigenden Preise im Energiesegment und allgemein der hohen Inflation sowie die allgemeine weltwirtschaftliche Schwäche, unter anderem bedingt durch die Folgen des Krieges in der Ukraine, belasten die deutsche Wirtschaft deutlich stärker als noch vor sechs Monaten angenommen. Auch für das kommende Jahr 2025 wurde die Prognose nach unten korrigiert.

Trotz sinkender Inflation prägen die weiterhin hohen Preissteigerungen, neue Belastungen von Lieferketten, Personalmangel und große Unsicherheit das Konjunkturbild 2024. Angesichts dessen ist derzeit keine verlässliche Prognose für das aktuelle Geschäftsjahr möglich.

Aufgrund der Mehrwertsteuererhöhung zum 01.01.2024, der zurückhaltenden Konsumlaune der Verbraucher, der steigenden Preise und des Fachkräftemangels rechnen wir für das Geschäftsjahr 2024 mit einem leichten Anstieg der Umsätze, bei einem Gewinn auf Vorjahresniveau.

D. Chancen- und Risikobericht

Branchenspezifische Chancen und Risiken

Die bis zur Corona-Krise stabile Konjunktur und die Konsumfreude in Deutschland waren die Grundlagen der Gastronomiebranche sowie der Brauwirtschaft. Das Gastgewerbe verzeichnet im 1. Quartal 2024 einen leichten Umsatzanstieg gegenüber der vergleichbaren Vorjahresperiode, der im Wesentlichen auf den Bereich der Beherbergung zurückzuführen ist.

Problematisch bleibt die Personalsituation. Durch fehlendes qualifiziertes Personal steigen die Personalkosten.

Das Ausmaß der Umsatzentwicklung in der Gastronomie- und Beherbergungsbranche im Jahr 2024 ist derzeit schwer abschätzbar und ist auch stark abhängig vom Konsumverhalten der Verbraucher sowie der Inflation. Auch der aktuell herrschende Personalmangel in der Gastronomie und die steigenden Personalkosten sind schwer abschätzbar.

Neben den oben genannten Unwägbarkeiten herrscht in allen drei Branchen weiterhin ein sehr starker Verdrängungswettbewerb und ein hoher Kostendruck. Das immer breiter werdende gastronomische Angebot sowie die Preissteigerungen in allen Bereichen erhöhen den Druck auf die Gastronomiebetriebe.

Die anhaltend hohen Kosten seien neben der Konsumzurückhaltung und dem Preisdruck des Handels die größte Herausforderung für die Brauwirtschaft im neuen Jahr. Hohe Kosten für Rohstoffe und Vorprodukte sowie Personal und Logistik belasten die Unternehmen, die mit sinkenden Absätzen und wachsender Bürokratie zu kämpfen haben.

Dem angespannten Lage am Markt werden wir weiterhin durch Erfahrung, stetige Optimierung, Zuverlässigkeit und durch ein hohes Maß an Qualität begegnen.

Zudem sind wir im Bereich der Systemgastronomie gut aufgestellt, welche grundsätzlich ein aufstrebendes Segment in der Gastronomiebranche mit gutem Wachstum darstellt.

Ertragsorientierte Chancen und Risiken

Die Risiken sowie der Preisdruck haben in der Branche zugenommen. Da wir ein sehr hohes Ansehen genießen, gehen wir davon aus, dass unsere leistungswirtschaftlichen Risiken im Vorjahresvergleich nicht steigen werden und dass wir unsere gutes Ergebnis mittelfristig weiter ausbauen können.

Auf der Beschaffungsseite können wir auf eine breite Palette von Liefermöglichkeiten zurückgreifen.

Ein weiteres Risiko besteht in den Folgen des Ukraine-Krieges, Personalmangel und der weiterhin bestehenden Inflation.

Finanzwirtschaftliche Chancen und Risiken

Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar.

Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend mittels Lieferantenkrediten und über Kreditlinien verschiedener Banken.

Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art.

Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko wird für jedes Investitionsprojekt ein Liquiditätsplan erstellt, der einen Überblick über die Geldaus-und -eingänge vermittelt.

Derzeit ist die Liquiditätslage zufriedenstellend; es sind keine Engpässe zu erwarten.

Gesamtaussage

Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir derzeit vor allem in den Folgen der Mehrwertsteuererhöhung sowie daneben unverändert in einem schwierigen Wettbewerbsumfeld, steigenden Betriebskosten, Personalmangel und dem anhaltenden Preisdruck. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sowie der ergriffenen Maßnahmen sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken aber gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar.

 

Grasbrunn, den 28.05.2025

gez. Markus Aichinger, Geschäftsführer

Bilanz zum 31.12.2023

Aktiva

Euro 2023
Euro
Vorjahr
Euro
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 5.726,00 8.201,00
II. Sachanlagen 2.201.601,10 1.910.311,52
III. Finanzanlagen 1.349.214,34 3.556.541,44 2.222.731,08
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 175.918,82 166.171,75
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 5.151.134,55 3.126.922,27
III Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 961.190,31 6.288.243,68 1.017.093,21
C. Rechnungsabgrenzungsposten 111.631,27 96.816,20
Summe Aktiva 9.956.416,39 8.548.247,03

Passiva

Euro 2023
Euro
Vorjahr
Euro
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnvortrag 4.883.981,68 2.934.308,54
IV. Jahresüberschuss 2.099.172,43 1.949.673,14
B. Rückstellungen 444.189,99 691.301,38
C. Verbindlichkeiten
I. Verbindlichkeiten ggü. Kreditinstituten 1.236.724,00 1.378.370,00
II. Sonstige Verbindlichkeiten 1.267.348,29 2.504.072,29 1.569.593,97
Summe Passiva 9.956.416,39 8.548.247,03

Gewinn- und Verlustrechnung vom 01.01.-31.12.2023

2023
EUR
EUR 2022
EUR
EUR
1. Rohergebnis 12.804.927,66 11.121.875,86
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 3.686.136,58 3.236.804,24
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung 639.065,61 4.325.202,19 534.815,82 3.771.620,06
- davon für Altersversorgung EUR 13.417,07 (Vj EUR 0,00)
3. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 330.486,34 367.515,61
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 4.644.906,49 3.679.437,02
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 150.883,77 42.291,40
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 23.003,23 23.001,12
7. Aufwendungen aus Verlustübernahme 702.273,24 634.215,30
8. Steuern vom Einkommen und Ertrag 828.329,51 737.149,25
9. Ergebnis nach Steuern 2.101.610,43 1.951.228,90
10. Sonstige Steuern 2.438,00 1.555,76
11. Jahresüberschuss 2.099.172,43 1.949.673,14

Anhang 2023

I. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG) aufgestellt.

Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung (§§ 266 Abs.1, 276, 288 HGB) und bei der Offenlegung (§ 326 bzw. § 327 HGB) des Jahresabschlusses wurden in Anspruch genommen.

Im Einzelnen waren dies folgende Grundsätze und Methoden:

1. Rechtliche Verhältnisse

Firma: Aichinger Gastro GmbH
Anschrift: Bretonischer Ring 4-6a, Pavillion 3, 85630 Grasbrunn
Rechtsform: GmbH
Handelsregister: München
HR-Nr. HRB153083

Damit die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage zutreffend eingeschätzt werden kann, sind folgende Angaben zu beachten:

Ø Es liegt eine körperschaftsteuerliche Organschaft zwischen der Aichinger Gastro GmbH (Organträger) und der Waca Restaurant GmbH (Organgesellschaft) vor. Es wurde am 29.11.2022 ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag geschlossen mit Wirkung zum 01.01.2022. Der Vertrag ist auf unbestimmte Zeit abgeschlossen und kann erstmals zum Ablauf des 01.01.2027 gekündigt werden. Der Gewinnabführungsvertrag ist im Handelsregister eingetragen.

2. Bilanzierungsmethoden

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten; die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen, Grundstücksrechte nicht mit Grundstückslasten verrechnet worden, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist.

Das Anlage- und Umlaufvermögen, das Eigenkapital, die Schulden sowie die Rechnungsabgrenzungsposten wurden in der Bilanz gesondert ausgewiesen und hinreichend aufgegliedert.

Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen. Aufwendungen für die Gründung des Unternehmens und für die Beschaffung des Eigenkapitals, sowie für immaterielle Vermögensgegenstände, die nicht entgeltlich erworben wurden, wurden nicht bilanziert. Rückstellungen wurden nur im Rahmen des § 249 HGB und Rechnungsabgrenzungsposten wurden nach den Vorschriften des § 250 HGB gebildet. Haftungsverhältnisse i. S. von § 251 HGB sind ggf. nachfolgend gesondert angegeben.

3. Bewertungsmethoden

Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen dem Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden.

Einzelne Positionen wurden wie folgt bewertet:

Ø Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Ø Die Zugänge zu den Sachanlagen wurden zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten angesetzt. Bei der Folgebewertung wurden die Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten des abnutzbaren Sachanlagevermögens vermindert um planmäßige lineare oder degressive Abschreibungen gemäß der voraussichtlichen Nutzungsdauer angesetzt. Bei der Bestimmung der Abschreibungsmethode wurde der tatsächliche Wertverzehr des Anlagevermögens beachtet. Die Abschreibungen des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig.

Ø Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten angesetzt.

Ø Geringwertige Wirtschaftsgüter (Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis EUR 800,00) wurden im Erwerbsjahr voll abgeschrieben, wobei aus Vereinfachungsgründen im Anlagenspiegel im Jahr des Zugangs ein Abgang unterstellt wurde.

Ø Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und sofern ein entsprechender Sachverhalt vorlag, auf den niedrigeren Börsen- und Marktpreis am Abschlussstichtag abgeschrieben. Soweit ein Börsen- oder Marktpreis nicht feststellbar war, wurden sie auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben. Die Bewertung erfolgte durch den Auftraggeber und wurde ungeprüft übernommen.

Ø Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken wurden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Das allgemeine Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt.

Ø Der Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten sowie Rechnungsabgrenzungsposten wurden zum Nennwert angesetzt.

Ø Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags passiviert. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden künftige Preis- und Kostensteigerung berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Bilanzstichtag vorgenommen. Als Abzinsungssätze wurden die den Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung monatlich ermittelt und bekannt gegeben werden.

Ø Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Alle übrigen Fremdwährungsverbindlichkeiten wurden mit ihrem Umrechnungskurs bei Rechnungsstellung oder dem höheren Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet.

Ø Die Steuerrückstellungen beinhalten die bis zum Bilanzstichtag noch nicht veranlagten Steuern.

4. Währungsumrechnung

Im Jahresabschluss sind keine Positionen enthalten, die auf fremde Währung lauten oder ursprünglich auf fremde Währung gelautet haben.

II. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz

Die Entwicklung und Gliederung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist aus dem Anlagenspiegel im Anhang ersichtlich; ebenso die Abschreibungen des Geschäftsjahres.

Die Position Ausleihungen an verbundene Unternehmen enthält Darlehen an verbundene Unternehmen in Höhe von 1.074.214,34 EUR mit einer Laufzeit > 1 Jahr.

In der Position Beteiligungen hält die Gesellschaft 100% der Anteile an der Waca Restaurant GmbH, Grasbrunn, die zum 31.12.2023 ein Eigenkapital von -278.432,30 EUR und einen Jahresfehlbetrag von 702.273,24 EUR ausweist.

In den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 479.949,03 EUR enthalten. Des Weiteren Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von 3.973.466,80 EUR mit einer Laufzeit > 1 Jahr.

Die Position sonstigen Vermögensgegenstände beinhaltet Forderungen aus Umsatzprämien ohne Rechtsanspruch (37.951,51 EUR) und Guthaben aus der Schlussabrechnung Paket 1 für Coronahilfen (66.405,90 EUR).

Die sonstigen Rückstellungen wurden für Personalkosten, die Erfüllung der Aufbewahrungspflichten sowie Abschluss- und Prüfungskosten gebildet.

Zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit werden die Angaben im Zusammenhang mit den Verbindlichkeiten in einem Verbindlichkeitenspiegel zusammengefasst dargestellt:

Stand 31.12.2023
EUR
Restlaufzeit bis 1 Jahr
EUR
Restlaufzeit zw. 1 und 5 Jahren
EUR
Restlaufzeit mehr als 5 Jahre
EUR
langfristige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.236.724,00 1.236.724,00
(1.378.370,00) (1.378.370,00)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 736.269,87 736.269,87
(773.437,37) (773.437,37)
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 0,00 0,00
(634.215,30) (634.215,30)
sonstige Verbindlichkeiten 531.078,42 531.078,42
(160.764,64) (160.764,64)
Umsatzsteuerverbindlichkeit 0,00 0,00
(1.176,66) (1.176,66)
Summe: 2.504.072,29 1.267348,29 1.236.724,00
(2.947.963,97) (1.569.593,97) (1.378.370,00)

(Vorjahreswerte)

III. Sonstige Angaben

Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Gemäß den Angaben der Geschäftsführung bestanden am Abschlussstichtag keine weiteren Haftungsverhältnisse und Verpflichtungen, als aus der Bilanz bzw. dem Anhang ersichtlich sind.

Es bestehen Mietverträge mit unterschiedlichen Laufzeiten. Die Jahresmiete hieraus beträgt 2.549.019,18 EUR.

Die finanziellen Verpflichtungen aus Leasingverträgen bis zu deren Laufzeitende betragen ca. 153.900,00 EUR.

Das Unternehmen ist mit mindestens 1/5 an folgenden Unternehmen beteiligt (§ 285 Nr. 11 HGB):

Name Sitz Anteil VJ Eigenkapital VJ Ergebnis VJ
Waca Restaurant GmbH München 100% -278.432,30 --

Am 29.11.2022 wurde mit der Waca Restaurant GmbH ein ab dem Geschäftsjahr 2022 geltender Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag geschlossen.

Ergänzende Angaben

Angaben über Mitglieder der Unternehmensorgane

Geschäftsführer

Familienname Vorname Funktion Vertretungsbefugnis
Aichinger Markus Geschäftsführer Einzelvertretung

Arbeitnehmer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres waren durchschnittlich beschäftigt (ohne Organmitglieder):

2023
Anzahl
2022
Anzahl
Arbeitnehmer 80 70

Das Anlagevermögen entwickelte sich wie folgt:

Anschaffungs-/Herstellungskosten
01.01.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen und gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 45.050,52 0,00 0,00 45.050,52
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 45.050,52 0,00 0,00 45.050,52
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschl. d. Bauten auf fremden Grundstücken 1.629.540,03 76.348,80 0,00 1.705.888,83
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.743.558,93 424.488,54 8.076,80 3.159.970,67
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagenim Bau 0,00 158.466,58 40.000,00 118.466,58
Summe Sachanlagen 4.373.098,96 659.303,92 8.076,80 4.984.326,08
III. Finanzanlagen
1. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 1.947.731,08 0,00 873.516,74 1.074.214,34
2. Beteiligungen 275.000,00 0,00 0,00 275.000,00
Summe Finanzanlagen 1.947.731,08 0,00 873.516,74 1.349.214,34
Summe Anlagevermögen 6.365.880,56 659.303,92 881.593,54 6.378.590,94
Abschreibungen
01.01.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen und gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 36.849,52 2.475,00 0,00 39.324,52
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 36.849,52 2.475,00 0,00 39.324,52
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschl. d. Bauten auf fremden Grundstücken 923.420,03 129.038,80 0,00 1.052.458,83
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.539.367,41 198.972,54 8.073,80 1.730.266,15
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 2.462.787,44 328.011,34 8.073,80 2.782.724,98
III. Finanzanlagen
1. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 2.499.636,96 330.486,34 8.073,80 2.822.049,50
Buchwerte
31.12.2022 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen und gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 8.201,00 5.726,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 8.201,00 5.726,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschl. d. Bauten auf fremden Grundstücken 706.120,00 653.430,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.204.191,52 1.429.704,52
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagenim Bau 0,00 118.466,58
Summe Sachanlagen 1.910.311,52 2.201.601,10
III. Finanzanlagen
1. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 1.947.731,08 1.074.214,34
2. Beteiligungen 275.000,00 275.000,00
Summe Finanzanlagen 2.222.731,08 1.349.214,34
Summe Anlagevermögen 4.141.243,60 3.556.541,44

Ergebnisverwendung

Die Geschäftsleitung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern vor, das Ergebnis

Gewinnvortrag / Verlustvortrag EUR 4.883.981,68
Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag EUR 2.099.172,43
Bilanzgewinn / Bilanzverlust EUR 6.983.154,11

wie folgt zu verwenden:

Ausschüttung an die Gesellschafter EUR 0,00
Vortrag auf neue Rechnungen EUR 6.983.154,11
Einstellung in die Gewinnrücklagen EUR 0,00
Verrechnung mit Verlustvortrag EUR 0,00

Der Jahresabschluss wurde unter Berücksichtigung der von der Geschäftsführung vorgeschlagenen Gewinnverwendung aufgestellt.

Unterzeichnung des Jahresabschlusses 2023

 

Grasbrunn, den 29.07.2025

Gez. Markus Aichinger, Geschäftsführer

Bestätigungsvermerke 2023

Für den vollständigen Jahresabschluss habe ich folgende Bestätigungsvermerke erteilt:

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Aichinger Gastro GmbH

Prüfungsurteile

Ich habe den Jahresabschluss der Aichinger Gastro GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Aichinger Gastro GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Sonstige Informationen

Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen lediglich die Ausführungen zur allgemeinen wirtschaftlichen Entwicklung..

Meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend gebe ich weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab.

Im Zusammenhang mit meiner Prüfung habe ich die Verantwortung, die oben genannten sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen

• wesentliche Unstimmigkeiten zum Jahresabschluss, zum Lagebericht oder zu meinen bei der Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder

• anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteile ich Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.

 

Nürnberg, 15.08.2025

Gesiegelt Stefan Rademacher, vereidigter Buchprüfer

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