VBS Fügetechnik Aktiengesellschaft
Friedrichstraße 8, 35216 Biedenkopf, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Waldemar Dietz seit 15.7.2015 | Vorstandsmitglied |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
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Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
VBS Fügetechnik AktiengesellschaftBiedenkopfJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2023 bis zum 30.06.2024Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2023 bis zum 30. Juni 2024VBS Fügetechnik Aktiengesellschaft, Biedenkopf1 GRUNDLAGEN DES UNTERNEHMENS Die VBS Fügetechnik AG (im Folgenden "VBS") bietet ein umfassendes Spektrum an Leistungen im Bereich der Fügetechnik. Das Portfolio umfasst die Entwicklung, Konstruktion, Produktion sowie den Vertrieb und Handel von diversen Produkten, insbesondere Anlagen, Maschinen, Vorrichtungen, Pressschweißwerkzeugen, Schweißzylindern und dazugehörigen Ersatzteilen. Der Unternehmenssitz befindet sich in Wallau (Lahn), Hessen, von wo aus sämtliche betriebliche Aktivitäten gesteuert und koordiniert werden. Die Führung des Unternehmens liegt in den Händen des geschäftsführenden Vorstands, Herrn Waldemar Dietz, der für die strategische Ausrichtung und das operative Geschäft verantwortlich ist. 2 WIRTSCHAFTSBERICHT 2.1 GESAMTWIRTSCHAFTLICHE UND BRANCHENBEZOGENE RAHMENBEDINGUNGEN Im Geschäftsjahr 2023/24 war das wirtschaftliche Umfeld weiterhin von geopolitischen Unsicherheiten geprägt, insbesondere durch den anhaltenden Krieg in der Ukraine. Dieser Konflikt führt teilweise immer noch zu globalen Lieferkettenstörungen, die auch in unserer Branche spürbar waren. Trotz des Rückgangs der extremen Preissteigerungen im Vergleich zum Vorjahr blieben die Preise in vielen Bereichen, insbesondere bei Rohstoffen, Kaufteilen und Energieträgern, auf einem hohen Niveau. Dies stellte weiterhin eine Herausforderung für die Produktion- und Beschaffungskosten dar. Der Automobilsektor, der für VBS von strategischer Bedeutung ist, verzeichnete im Geschäftsjahr 2023/24 eine uneinheitliche Entwicklung. Die Nachfrage nach herkömmlichen Fahrzeugen blieb stabil, jedoch blieben die Verkaufszahlen bei Elektrofahrzeugen hinter den Erwartungen zurück. Dies führte in Teilen der Zulieferindustrie zu einer rückläufigen Auftragslage, was sich auch auf unsere Geschäftsentwicklung in diesem Segment negativ auswirkte. Positiv hervorzuheben ist jedoch, dass auslaufende Projekte, insbesondere im Rahmen der Mercedes-Benz MBEAM-Plattform, die überwiegend durch direkte Zulieferer und Mercedes selbst realisiert wurden, VBS einen starken Auftragseingang bescherten. Dies führte zu einem deutlichen Umsatzanstieg und festigte unsere Position in diesem strategisch wichtigen Bereich. Insgesamt blicken wir auf ein herausforderndes, jedoch erfolgreiches Geschäftsjahr zurück, in dem es uns gelungen ist, trotz schwieriger Rahmenbedingungen Wachstumschancen zu nutzen und unseren Umsatz zu steigern. 2.2. GESCHÄFTSVERLAUF DER VBS Das Geschäftsjahr 2023/24 verlief für unser Unternehmen gut und erfolgreich. Trotz einiger Herausforderungen konnten wir unsere Umsatzziele erreichen und diese sogar unerwartet übertreffen, was zu einer weiteren positiven Geschäftsentwicklung führte. In diesem Bericht werden wir den Geschäftsverlauf sowie die maßgeblichen Faktoren, die unsere Leistung beeinflusst haben, detailliert darstellen und analysieren. Eine der größten Herausforderungen im Berichtszeitraum blieb weiterhin die Instabilität in unserer Lieferkette. Hinzu kam das Thema Fachkräftemangel, das uns vermehrt dazu zwang, auf externe Dienstleister zurückzugreifen. Engpässe und Verzögerungen in der Beschaffung beeinträchtigten unsere Prozesse und führten teilweise - wenn auch weniger stärker als im Vorjahr - zu Lieferverzögerungen für unsere Kunden. Trotz unserer Maßnahmen zur Kostenkontrolle blieben die Materialkosten auf einem hohen Niveau, insbesondere bei Kaufteilen. Dies drückte unsere Margen und führte zu einer geringeren Profitabilität im Vergleich zum Vorjahr. Zudem belastete die Insolvenz eines Neukunden unser operatives Ergebnis erheblich, was dazu führte, dass unser Jahresüberschuss unter dem des Vorjahres lag. Trotz dieser Herausforderungen freuen wir uns einen erheblichen Umsatzanstieg verzeichnen zu können. Unser Umsatz stieg auf TEUR 11.876 (Vorjahr: TEUR 9.095), was vor allem auf den Ausbau der Geschäftsbeziehungen mit Bestandskunden sowie auf die Akquise eines Neukunden im Bereich Maschinen- und Anlagenbau zurückzuführen ist. Die Bemühungen unseres Teams zahlten sich aus, da wir einen positiven Jahresüberschuss von TEUR 370 erzielen konnten, was den positiven Geschäftstrend trotz der schwierigen Rahmenbedingungen verdeutlicht. Wir sind optimistisch, dass wir die Probleme in der Lieferkette überwinden und die Kosten für Kaufteile besser kontrollieren können. Unsere langfristige Strategie, den Bereich Maschinen- und Anlagenbau weiter auszubauen und die Umsätze im Vorrichtungsbau zu stabilisieren, wird uns helfen, die positive Entwicklung fortzusetzen. Insgesamt war das Geschäftsjahr 2023/24 ein solides Jahr für unser Unternehmen, trotz der genannten Herausforderungen. Wir sind zuversichtlich, dass unsere Strategie und unsere Anpassungsfähigkeit uns weiterhin auf Erfolgskurs halten werden. Unser Dank gilt unseren Mitarbeitern, Kunden und Geschäftspartnern für ihre anhaltende Unterstützung und ihr Vertrauen. 2.3. ERTRAGS--, VERMÖGENS- UND FINANZLAGE 2.3.1. ERTRAGSLAGE Die Umsatzerlöse konnten im Berichtsjahr im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 2.781 gesteigert werden. Der gesamte Betrieb war über das gesamte Jahr hinweg kontinuierlich und sehr gut ausgelastet. Der Gesamtumsatz der VBS stieg von TEUR 9.095 auf TEUR 11.876, was auf die erfolgreiche Fertigstellung größerer Aufträge im Bereich Anlagen- und Maschinenbau zurückzuführen ist. Der Auslandsumsatz erhöhte sich von TEUR 736 auf TEUR 1.473, was einem Anteil von 12,38 % am Gesamtumsatz im Berichtsjahr entspricht (Vorjahr: 8,1%). Die Materialaufwandsquote erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr von 43,3 % auf 56,8 %, da die VBS den Lagerbestand um TEUR 977 abgebaut und mehrere Großprojekte abgeschlossen hat. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen einschließlich sonstiger Steuern beliefen sich im Berichtsjahr auf TEUR 1.178, was einen Anstieg gegenüber dem Vorjahr (TEUR 897) von TEUR 281 darstellte. Besonders hervorzuheben sind hierbei der Anstieg der Wertberichtigungen auf Forderungen um TEUR 168, der Anstieg der Raumkosten um TEUR 44 und die gestiegenen Aufwendungen für Werbung und Reiskosten um TEUR 38. Aufgrund des positiven Jahresergebnisses waren Ertragssteuern in Höhe von TEUR 81 für Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag sowie TEUR 63 für Gewerbesteuer zu bilden. Der Jahresüberschuss des Geschäftsjahres betrug TEUR 370, im Vergleich zu einem Jahresüberschuss von TEUR 641 im Vorjahr. 2.3.2. INVESTITIONEN UND ABSCHREIBUNGEN Die Investitionen der VBS lagen im Geschäftsjahr bei insgesamt TEUR 78 und betreffen ausschließlich Zugänge in Sachanlagen wie PKW, Betriebs- und Geschäftsausstattung und Maschinen. Die Abschreibungen in Höhe von TEUR 185 bewegen sich auf Vorjahresniveau (TEUR 187). 2.3.3. FINANZLAGE Die liquiden Mittel betrugen zum Bilanzstichtag TEUR 681, was im Vergleich zum Vorjahreswert von TEUR 574 einen Anstieg von TEUR 107 bedeutet. Diese Verbesserung der Liquidität ist teilweise darauf zurückzuführen, dass VBS verstärkt mit Anzahlungen arbeitet. Durch dieses Vorgehen wird der Mittelzufluss frühzeitig gesichert, was die finanzielle Flexibilität erhöht und den Liquiditätsbedarf im Projektverlauf deutlich reduziert. 2.3.4. VERMÖGENS- und KAPITALSTRUKTUR Das Eigenkapital der VBS konnte im Geschäftsjahr gegenüber dem Vorjahr um TEUR 305 gesteigert werden. Der erzielten Jahresüberschusses in Höhe von TEUR 370 stand hierbei einer Ausschüttung in Höhe von TEUR 65 gegenüber. Die Eigenkapitalquote erhöhte sich leicht auf 85,1 % (Vorjahr: 81,0 %), was auf die gesunkene Bilanzsumme von TEUR 8.136 (Vorjahr: TEUR 8.163) und den Anstieg des Eigenkapitals zurückzuführen ist. Der Vorratsbestand verringerte sich von TEUR 3.215 im Vorjahr auf TEUR 3.086 im Berichtsjahr, da der Bestand des Vorjahres im aktuellen Geschäftsjahr durch den Abbau von Überbeständen reduziert wurde. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen beliefen sich zum 30.06.2024 auf TEUR 1.211, gegenüber TEUR 1.473 im Vorjahr. Die offenen Forderungen wurden größtenteils zu Beginn des neuen Geschäftsjahres beglichen. Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen beliefen sich auf TEUR 666 und stammen aus dem laufenden Geschäftsverkehr mit der REMA Fügetechnik GmbH. Die sonstigen Vermögensgegenstände (TEUR 92) beinhalten überwiegend Umsatzsteuerforderungen des Geschäftsjahres in Höhe von TEUR 85 und Vorsteuern, die erst im Folgejahr abzugsfähig sind (TEUR 7) . Die gesamten Steuerrückstellungen (TEUR 196) umfassen sowohl noch nicht veranlagte Steuern des Vorjahres als auch jene des laufenden Geschäftsjahres. Die sonstigen Rückstellungen beliefen sich auf TEUR 488 und beinhalten überwiegend Verpflichtungen gegenüber Mitarbeitern (TEUR 331) sowie Aufwendungen für Gewährleistungen (TEUR 75) und Abschluss- und Prüfungskosten (TEUR 46). Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sanken von TEUR 129 im Vorjahr auf TEUR 57. Dank der stabilen Liquidität konnten diese Verbindlichkeiten zu Beginn des neuen Geschäftsjahres vollständig beglichen werden. 2.4 NICHTFINANZIELLE LEISTUNGSINDEKATOREN 2.4.1. PERSONALBERICHT Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind ein wesentlicher Bestandteil des Erfolgs der VBS. Sie bringen sowohl Fachwissen als auch Engagement in ihre Arbeit ein. Die enge Verbundenheit unserer Belegschaft mit dem Unternehmen zeigt sich in einer äußerst niedrigen Fluktuationsrate und einer stabilen Betriebszugehörigkeit. Zum Bilanzstichtag beschäftigte die VBS durchschnittlich 53 festangestellte Mitarbeiter und Aushilfen (Vorjahr: 54). Davon ist die eine Hälfte im produktiven Bereich und die andere Hälfte in der Verwaltung tätig. Der Personalaufwand sank geringfügig von TEUR 3.339 auf TEUR 3.304, was einer Reduzierung von 1 % entspricht. Diese Reduzierung ist darauf zurückzuführen, dass einige Tätigkeiten durch externe Dienstleister übernommen wurden, wodurch interne Personalressourcen entlastet werden konnten. 2.4.2. GESELLSCHAFTERSTRUKTUR Die Gesellschafterstruktur erfuhr im Geschäftsjahr 2023/24 keine Veränderung. 2.5. GESAMTAUSSAGE Insgesamt bewertet die Geschäftsführung die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens als zufriedenstellend und stabil. Trotz der Herausforderungen und volatilen Rahmenbedingungen, denen sich die VBS im Geschäftsjahr stellen musste, konnte eine solide finanzielle Basis bewahrt und gestärkt werden. Die positiven Entwicklungen in verschiedenen Bereichen des Unternehmens, wie auch die umsichtige Planung und Durchführung von Projekten, haben zu einer insgesamt sehr zufriedenstellenden Situation beigetragen. Diese solide Grundlage ermöglicht es der VBS, auch in Zukunft nachhaltig zu wachsen und sich erfolgreich am Markt zu behaupten. 3 PROGNOSE-, CHANCEN- UND RISIKOBERICHT 3.1. PROGNOSEBERICHT Die Aussichten für das Geschäftsjahr 2024/25 sind in Anbetracht der aktuellen wirtschaftlichen Entwicklungen und der besonderen Lage in der Automobilbranche herausfordernd. Obwohl die VBS mit einer stabilen Auftragslage und einem soliden Grundstock ins neue Geschäftsjahr startet, werden wir voraussichtlich mit erheblichen Schwierigkeiten konfrontiert sein. Die Automobilindustrie, insbesondere in Deutschland, sieht sich derzeit mit erheblichen Unsicherheiten konfrontiert. Marktführer wie Volkswagen, und viele ihrer Zulieferer, stehen unter starkem Druck, was sich in Plänen zum Stellenabbau und der Schließung von Werken widerspiegelt. Diese Maßnahmen sind Reaktionen auf strukturelle Veränderungen, rückläufige Nachfrage in bestimmten Segmenten und den anhaltenden Wandel hin zur Elektromobilität. Auch in anderen Bereichen der Automobilindustrie wird ein Rückgang der Produktion sowie eine Verschiebung der Auftragsvolumina erwartet, was direkte Auswirkungen auf die Zulieferer, einschließlich VBS, haben wird. Für VBS bedeutet dies, dass wir uns auf ein besonders schwieriges Geschäftsjahr einstellen müssen. Der Wettbewerb um Aufträge wird intensiver, da weniger Projekte verfügbar sein werden und die Kunden weiterhin stark auf Kosteneffizienz achten. Insbesondere im Bereich der traditionellen Fahrzeuge wird es schwierig sein, die bisherigen Auftragsvolumina aufrechtzuerhalten. Um dennoch erfolgreich zu bleiben, wird es für VBS entscheidend sein, die Kundenbindung zu stärken, innovative Lösungen anzubieten und flexibel auf die sich ändernden Marktanforderungen zu reagieren. Es wird wichtig sein, verstärkt auf Effizienzsteigerungen und Kostensenkungen zu setzen, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Darüber hinaus könnte die gezielte Diversifizierung in andere Industriebereiche außerhalb der Automobilbranche eine Chance darstellen, um Umsatzschwankungen in diesem schwierigen Marktumfeld abzufedern. Insgesamt wird das Geschäftsjahr 2024/25 für VBS herausfordernd, da die Aussichten in der Automobilbranche wenig positiv sind. Wir müssen uns darauf einstellen, um jeden Auftrag zu kämpfen und uns in einem zunehmend schwierigen Marktumfeld behaupten. Die Stärke von VBS liegt jedoch in der hohen Kompetenz unserer Mitarbeiter, unserer soliden Finanzlage und der Flexibilität, mit der wir uns diesen Herausforderungen stellen. Trotz der schwierigen Marktlage planen wir mit einem Jahresumsatz von 10 Mio. EUR. Aktuell konnten wir im Geschäftsjahr 2024/25 einen Umsatz von 2,56 Mio. EUR umsetzen und haben im Auftragsbestand ein Volumen von 3,17 Mio. EUR. Wir sind optimistisch, dass der fehlende Planumsatz von 4,28 Mio. EUR bis zum Ende des Geschäftsjahres generiert wird, da die Sparte „Prototypenbau“ nicht von den o.g. Schwierigkeiten betroffen ist. Hier erwarten wir einige Bestellungen im größeren Umfang. Zudem soll unter Einhaltung unseres Qualitätsanspruches Einsparungen durch Optimierungen bei den betrieblichen Kosten umgesetzt werden, die im vergangenen Jahr stark gestiegen waren. Dadurch planen wir einen Gewinn vor Steuern von gut TEUR 600. 3.2. CHANCEN Trotz der im Prognosebericht beschriebenen Herausforderungen bietet das Geschäftsjahr 2024/25 für VBS auch vielversprechende Chancen. Die VBS konnte ihre Position als verlässlicher und kompetenter Partner in der Automobilbranche festigen, sieht sich jedoch in diesem Bereich mit zunehmendem Wettbewerbsdruck und einer unsicheren Marktlage konfrontiert. Gerade diese schwierigen Rahmenbedingungen bieten die Möglichkeit neue Wege zu gehen und unsere strategische Ausrichtung zu erweitern. Eine wichtige Chance stellt die neue Zusammenarbeit mit der Firma Siemens dar. Als global tätiges Unternehmen, das außerhalb der Automobilbranche in innovativen Industriezweigen agiert, eröffnet Siemens VBS einen neuen und vielversprechenden Geschäftsbereich. Im neuen Geschäftsjahr wird diese Partnerschaft weiter ausgebaut, was nicht nur zu einer Diversifizierung des Umsatzes führt, sondern auch unsere Abhängigkeit von der Automobilindustrie verringert. Der wachsende Auftragsbestand von Siemens gibt Anlass zur Zuversicht, dass diese Zusammenarbeit langfristig profitabel gestaltet werden kann und eine stabile Umsatzquelle für VBS darstellen wird. Durch die verstärkte Zusammenarbeit mit Siemens und die mögliche Erschließung weiterer Branchen zeigt sich, dass VBS flexibel auf Marktveränderungen reagieren kann und aktiv daran arbeitet, neue Wachstumspotenziale zu erschließen. Diese Diversifizierung unserer Geschäftsfelder bietet eine solide Grundlage, um auch in einem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld erfolgreich zu agieren. Zudem setzen wir weiterhin auf die hohe Kompetenz und Flexibilität unserer Belegschaft, die es uns ermöglicht, auch kurzfristig auf Marktanforderungen zu reagieren. Unsere starke Eigenkapitalbasis gibt uns den nötigen finanziellen Spielraum, um Chancen zu nutzen und uns in neuen Märkten zu positionieren. Insgesamt betrachtet, sehen wir trotz der Herausforderungen in der Automobilbranche vielversprechende Wachstumschancen für VBS. Die strategische Neuausrichtung und die Zusammenarbeit mit Siemens stärken unsere Wettbewerbsfähigkeit und eröffnen neue Perspektiven für ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2024/25. 3.3. RISIKEN Im Geschäftsjahr 2024/25 stehen wir weiterhin vor zahlreichen Herausforderungen, die sich aus den aktuellen Entwicklungen in der globalen Wirtschaft und der Automobilbranche ergeben. Ein zentrales Risiko bleibt die anhaltende Instabilität der globalen Lieferketten. Bereits im vergangenen zwei Jahren hatten wir mit Lieferproblemen, insbesondere bei Elektrokomponenten, zu kämpfen. Diese Situation könnte sich weiterhin negativ auf unsere Produktion und die Einhaltung von Lieferzeiten auswirken. Um dem entgegenzuwirken, arbeiten wir intensiv daran, unsere Lieferketten zu optimieren und Engpässe so gut wie möglich zu minimieren. Zudem legen wir großen Wert auf eine transparente Kundenkommunikation, um Verzögerungen frühzeitig zu kommunizieren und gemeinsam Lösungen zu finden. Ein weiteres bedeutendes Risiko stellt der fortwährende Fachkräftemangel dar, der insbesondere in unserer Branche die Rekrutierung und Bindung von hochqualifizierten Mitarbeitern erschwert. Diese Problematik könnte sich negativ auf unsere Kapazitäten auswirken und unser Wachstumspotenzial einschränken. Um dieser Herausforderung zu begegnen, setzen wir auf gezielte Maßnahmen wie Gehaltsanpassungen sowie verstärkte Investitionen in die Schulung und berufliche Weiterentwicklung unserer Mitarbeiter, um ihre Zufriedenheit und Loyalität zum Unternehmen zu erhöhen. Die Wettbewerbssituation bleibt auch im kommenden Jahr anspruchsvoll. Die Automobilbranche steht unter hohem Druck, was sich direkt auf uns als Zulieferer auswirkt. Wir sind uns der wachsenden Konkurrenz bewusst und arbeiten kontinuierlich daran, unsere Wettbewerbsposition durch hohe Qualität, Innovation und Flexibilität zu stärken. Gleichzeitig nutzen wir schlanke Unternehmensstrukturen, um effizient zu operieren und schnell auf sich ändernde Kundenanforderungen reagieren zu können. Im GJ 2023/2024 mussten wir erstmals einen größeren Verlust auf Grund eines Zahlungsausfalls verbuchen. Um zukünftig diese Risiken zu minimieren, arbeiten wir zukünftig bei Großaufträgen mit Forderungsausfallversicherungen und setzen auf regelmäßige Bonitätsprüfung unserer Kunden und auch Bestandskunden. Zudem haben wir ein strikteres Mahnwesen und die vermehrte Umstellung der Kundenzahlungsbedingungen auf Vorkasse, wenn sich ein Risiko abzeichnete, eingeführt um zukünftig diese Verluste zu vermeiden. Insgesamt sind wir zuversichtlich, dass wir die Risiken im Griff behalten und die Chancen erfolgreich nutzen können. Unser Engagement für Qualität, Innovation und Kundenorientierung bleibt der Schlüssel, um das Unternehmen auf Kurs zu halten und nachhaltiges Wachstum zu sichern. Wir werden die Marktentwicklungen weiterhin aufmerksam verfolgen und proaktiv auf Veränderungen reagieren, um die langfristigen Interessen unserer Stakeholder zu schützen. 4. BERICHT ÜBER ENTWICKLUNGEN Als Sondermaschinenbauer steht VBS für Innovation und kontinuierliche Weiterentwicklung. Im Geschäftsjahr 2024/25 setzen wir verstärkt auf die Entwicklung von Anlagen und Maschinen, die sich in einem ständigen und fortlaufenden Prozess befinden. Unsere Fähigkeit, maßgeschneiderte Lösungen zu liefern, hat uns in die Lage versetzt, neue Geschäftsbereiche zu erschließen und zukunftsweisende Technologien zu entwickeln. Ein bedeutender Meilenstein ist unsere Zusammenarbeit mit der Firma Siemens, durch die wir erfolgreich in neue Industriebereiche außerhalb der Automobilbranche eintreten. Im Rahmen dieses Projekts entwickeln wir hochpräzise Laservorrichtungen, die zum Schweißen von Schaltanlagengehäusen sowie deren Anbauteilen eingesetzt werden. Dieser Prozess erfolgt in enger Zusammenarbeit mit dem Kunden, um sicherzustellen, dass die speziellen Anforderungen von Siemens in die Maschinenkonzeption integriert werden. Durch diese Entwicklung betreten wir Neuland und erschließen uns eine neue technologische Nische, die uns auch langfristig Vorteile verschaffen wird. Die Zusammenarbeit mit Siemens ist für VBS ein entscheidender Schritt zur Diversifizierung unseres Geschäftsmodells und ein Signal für unsere Innovationskraft als Sondermaschinenbauer. Insgesamt sehen wir in der Entwicklung und dem Ausbau solcher Projekte eine wichtige Chance, unsere Marktstellung zu festigen und unsere Innovationsführerschaft weiter auszubauen. Wir sind zuversichtlich, dass die Investitionen in diese neuen Technologien und die enge Zusammenarbeit mit Siemens das Fundament für eine erfolgreiche Zukunft legen.
Biedenkopf, 17. September 2024 VBS Fügetechnik Aktiengesellschaft Vorstand Waldemar Dietz BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
3. AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Im Berichtszeitraum war die Gesellschaft in eigenen Räumen in Biedenkopf-Wallau, Friedrichstraße 8 tätig. Die Gesellschaft ist im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Die im Handelsgesetzbuch aufgeführten Größenmerkmale wurden im Wirtschaftsjahr 2021/2022 erstmalig überschritten. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Sachanlagevermögen Die Bewertung des Sachanlagevermögens erfolgt zu historischen Anschaffungskosten, vermindert um die planmäßige Abschreibung. Die Abschreibungen erfolgen unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer linear unter Ansatz der steuerlich zulässigen Höchstsätze. Die Abschreibung erfolgt bei Zugängen pro rata temporis. Bei den geringfügigen Wirtschaftsgütern mit einem Einzelanschaffungspreis bis zu EUR 250,00 werden die Anschaffungskosten sofort als Betriebsausgabe erfasst. Für Wirtschaftsgüter mit einem Einzelanschaffungspreis über EUR 250,00 bis zu EUR 800,00 wird von dem Bewertungswahlrecht in Anlehnung an § 6 Abs. 2 EStG Gebrauch gemacht und die Abschreibung im Zugangsjahr in voller Höhe vorgenommen. Im Anlagenspiegel werden die historischen Anschaffungskosten als Abgang gezeigt. Finanzanlagen Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bewertet. Vorräte Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu durchschnittlichen Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips bewertet. Fertige und unfertige Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten angesetzt. Diese umfassen neben dem Fertigungsmaterial und den Fertigungslöhnen auch angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bzw. zu Anschaffungskosten oder zu niedrigeren Tageswerten angesetzt. Einzelrisiken werden - soweit vorhanden - durch Einzelwertberichtigungen erfasst. Zur Berücksichtigung des allgemeinen Kreditrisikos ist für die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 0,75 % gebildet. Forderungen in ausländischer Währung bestehen zum 30. Juni 2024 nicht. Rückstellungen Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Vorjahr betreffenden noch nicht veranlagten Steuern, sowie die des lfd. Geschäftsjahres. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt und mit dem nach kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Verbindlichkeiten in ausländischer Währung bestanden zum 30. Juni 2024 nicht. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz Anlagenspiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Entwicklung des Anlagevermögens mit Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres ist im Anlagenspiegel dargestellt, der dem Anhang als Anlage beigefügt ist (§ 284 Abs. 3 HGB). Abschreibungen auf Geschäfts- oder Firmenwert Der entgeltlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwert wurde aktiviert. Als betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer werden 5 Jahre festgelegt. Dieser wird linear abgeschrieben. Vorräte Die unter den Vorräten ausgewiesenen unfertigen Leistungen in Höhe von TEUR 638 (Vorjahr: TEUR 1.615) betreffen begonnene und bis zum 30.06.2024 noch nicht abgeschlossene Kundenaufträge. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen belaufen sich zum Bilanzstichtag auf TEUR 1.669 (Vorjahr: TEUR 611). In den Forderungen sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen Beteiligte in Höhe von TEUR 665 (Vorjahr: TEUR 196) enthalten. Sonstige Vermögensgegenstände Die unter den sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesenen Forderungen von insgesamt TEUR 92 betreffen zum Abschlussstichtag vor allem Forderungen aus Umsatzsteuerguthaben (TEUR 85) und Vorsteuern, die erst im Folgejahr abzugsfähig sind (TEUR 7). Aktive Rechnungsabgrenzungsposten Als Rechnungsabgrenzungsposten sind auf der Aktivseite Ausgaben in Höhe von insgesamt TEUR 65 (Vorjahr: TEUR 61) ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Stichtag darstellen. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital zum 30. Juni 2024 beträgt EUR 500.000,00. Das Grundkapital besteht aus 5.000 auf den Namen lautende Stückaktien, mit einem rechnerischen Wert von EUR 100,00 je Stück. Die Kapitalrücklage zum 30.06.2024 beträgt EUR 5.000,00 und hat sich zum Vorjahr nicht verändert. Die Gewinnrücklage zum 30.06.2024 beträgt 250.000,00 und setzt sich zusammen aus der gesetzlichen Rücklage in Höhe von EUR 45.000,00 und anderen Gewinnrücklagen in Höhe von EUR 205.000,00. Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen
Verbindlichkeiten Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen in Höhe von TEUR 75 betreffen Vorauszahlungen auf Kundenaufträge, die voraussichtlich im Jahr 2024/2025 abgeschlossen und schlussgerechnet werden. Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen n Höhe von TEUR 57 handelt es sich im wesentlichen um Verbindlichkeiten, die bis zur Aufstellung des Jahresabschlusses nahezu vollständig beglichen wurden. Die sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 272 setzen sich im Wesentlichen aus Verbindlichkeiten für Lohn- und Gehalt (TEUR 139), für Lohnsteuer (TEUR 31) und für Umsatzsteuer (TEUR 95) zusammen. Verbindlichkeitenspiegel
Haftungsverhältnisse Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind die folgenden Haftungsverhältnisse zu vermerken: Am 30. Juni 2024 bestehen keine Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB. Die Verbindlichkeit gegenüber der Bezirkssparkasse Dillenburg für den eingeräumten Dispositionskredit in Höhe von TEUR 300 sowie der VR Bank Biedenkopf in Höhe von TEUR 25 erfolgt ohne Besicherung. Mit der HypoVereinsbank-UniCredit besteht eine Rahmenkreditlinie in Höhe von TEUR 600 und ist durch Abtretung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe einschließlich der unfertigen und Fertigerzeugnisse besichert. Sonstige Verpflichtungen, die für eine Beurteilung der Finanzlage von Bedeutung wären, lagen am Bilanzstichtag nicht vor. Sonstige finanzielle Verpflichtigungen Als Dauerschuldverhältnisse bestanden zum Bilanzstichtag folgende finanzielle Verpflichtungen:
Angaben zur Gewinn und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse verteilen sich auf folgende geographisch bestimmte Märkte (285 Nr. 4 HGB):
Sonstige Angaben Aufsichtsrat Nach § 7 der Satzung besteht der Aufsichtsrat aus drei Mitgliedern. Im Berichtszeitraum gehörten dem Aufsichtsrat folgende Personen an: Frau Beate Steinweg- Pitsch, Gunzenhausen Diplom-Betriebswirtin - Vorsitzende - Herr Andreas Pitsch, Gunzenhausen Diplom-Ingenieur Herr Gerald Zimmermann Technischer Angestellter Alle Mitglieder des Aufsichtsrates wurden in der Hauptversammlung am 10. November 2023 wieder gewählt. Vorstand Nach § 5 der Satzung besteht der Vorstand aus mindestens einer Person. Zum Vorstand berufen ist: Herr Waldemar Dietz, Weifenbach Das Vorstandsmitglied ist einzelvertretungsberechtigt. Hinsichtlich der Angabe nach § 285 Nr.17 HGB wird von der Erleichterung gemäß § 288 Abs. 2 HGB Gebrauch gemacht. Unter Hinweis auf die Schutzklausel nach § 286 Abs. 4 HGB wird auf die Angabe von Bezügen für Organmitgliedern nach § 285 Nr. 9 HGB verzichtet. Durchschnittliche Zahl während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 53 (Vorjahr: 54) Nach Berufsgruppen ergab sich hierbei folgende Aufteilung des Personalbestandes:
Vorschlag für die Verwendung des ErgebnissesEin Vorschlag zur Beschlussfassung der Hauptversammlung über die Ergebnisverwendung lag bis zum Zeitpunkt der Aufstellung des Jahresabschlusses noch nicht vor. Unterschrift der Geschäftsführung
Biedenkopf-Wallau, 31. August 2024 gez. Waldemar Dietz, Vorstand
Bericht des AufsichtsratsBERICHT DES AUFSICHTSRATES ÜBER DAS GESCHÄFTSJAHR 2023/2024 Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Aktionäre und Aktionärinnen, verehrte Gäste. Auch dieses Jahr darf ich Ihnen berichten, wie der Aufsichtsrat im Geschäftsjahr 2023/2024 seiner Verpflichtung zur Überwachung der Geschäftsführung gemäß §111 Abs. 1 Satz 1 Aktiengesetz nachgekommen ist. Der Aufsichtsrat der VBS Fügetechnik AG hat die ihm obliegenden Aufgaben während des Geschäftsjahres 2023/2024 pflichtgemäß wahrgenommen. Er hat die Geschäftsführung überwacht und den Vorstand in allen für das Unternehmen wesentlichen Fragen beraten. Der Vorstand hat den Aufsichtsrat regelmäßig schriftlich und mündlich, zeitnah und umfassend über die wirtschaftliche Lage, über die Geschäftsentwicklung und Geschäftsereignisse, sowie über die Risikolage und das Risikomanagement informiert. Zwischen Vorstand und Aufsichtsrat wurden alle Entscheidungen von grundlegender Bedeutung eingehend erörtert. Die Aufsichtsratsvorsitzende stand mit dem Vorstand über die Aufsichtsratssitzungen hinaus in Kontakt und hat sich fortlaufend über die aktuelle Geschäftsentwicklung und die wesentlichen Geschäftsereignisse informiert. Im Geschäftsjahr 2023/2024 hat sich der Aufsichtsrat insbesondere mit den folgenden strategischen Vorhaben des Vorstandes befasst: die Stabilisierung und der Ausbau unserer Kompetenz im Anlagenbau. Sitzungen des Aufsichtsrats Im Berichtszeitraum hat sich der Aufsichtsrat in 5 Sitzungen ausführlich mit der wirtschaftlichen Lage und der Unternehmensentwicklung der VBS Fügetechnik AG befasst. An folgenden 4 Sitzungen nahm der gesamte Aufsichtsrat und der Vorstand teil: am 24. Juli 2023, 4. Oktober 2023, 8. März 2024, sowie am 7. Juni 2024. Am 4. Oktober 2023 fand im Anschluss an die gemeinsame Sitzung eine weitere Sitzung, also die insgesamt fünfte Sitzung, statt. An dieser Sitzung nahm nur der Aufsichtsrat teil, um Jahresabschluss, Lagebericht und Prüfbericht zu besprechen und festzustellen und um den Gewinnverwendungsvorschlag zu beraten und zu beschließen. Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes Die Bert & Daiber Partnergesellschaft mbB Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Darmstadt, hat den Jahresabschluss und den Lagebericht geprüft und jeweils uneingeschränkt testiert. Der Jahresabschluss wurde nach deutschem Handelsrecht (HGB) aufgestellt. Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss und den Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023/2024 der VBS Fügetechnik AG erörtert und geprüft. Gleiches gilt für den Gewinnverwendungsvorschlag. Dem Ergebnis der Prüfung durch den Abschlussprüfer stimmt der Aufsichtsrat einstimmig zu. Der Aufsichtsrat hat nach dem abschließenden Ergebnis der Prüfung keine Einwendungen erhoben und hat den Jahresabschuss gebilligt und damit festgestellt. Zusammensetzung von Vorstand und Aufsichtsrat Durch Beschluss des Aufsichtsrates vom 26. Mai 2015 ist Herr Waldemar Dietz seit 1. Juli 2015 Vorstand der VBS Fügetechnik AG. Daran hat sich im Berichtszeitraum nichts verändert. Der Aufsichtsrat besteht seit deren Bestellung in der Hauptversammlung vom 8. November 2019 unverändert ais den folgenden Personen:
In dieser Hauptversammlung erfolgt gemäß Gesetz und SAtzung eine Neubestellung des Aufsichtsrates. Der Aufsichtsrat spricht dem Vorstand sowie allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der VBS für ihre Leistungen und ihren engagierten Einsatz im vergangenen Geschäftsjahr seinen Dank aus. Und bei den Aktionärinnen und Aktionären für Ihr Vertrauen.
Gunzenhausen, den 03.10.2024 Für den Aufsichtsrat gez. Beate Steinweg-Pitsch, Vorsitzende Einladung / TO HauptversammlungProtokoll der Hauptversammlung GJ 2023/2024 Ort und Tag Die Hauptversammlung fand am Freitag, den 08.11.2024, in den Räumlichkeiten der VBS Fügetechnik AG, 35216 Biedenkopf-Wallau, statt. Versammlungsleiterin Frau Beate Steinweg-Pitsch, Vorsitzende des Aufsichtsrates der VBS Fügetechnik AG Protokollführerin Frau Daniela Bösser, VBS Fügetechnik AG Teilnehmerverzeichnis Erstellt und während der Hauptversammlung geführt von Frau Daniela Bösser, VBS Fügetechnik AG Einberufung der Hauptversammlung Die Versammlungsleiterin stellte fest, dass die Einberufung der Hauptversammlung fristgerecht und ordnungsgemäß erfolgte. Die Einladung erfolgte durch eingeschriebenen Brief oder durch quittierte persönliche Übergabe der Einladungsunterlagen an den jeweiligen Aktionär. Sämtliche Belege hierfür wurden von der Versammlungsleiterin geprüft. Es waren die folgenden: - Einlieferungsbelege Nr. von RF30 079 367 4DE bis RF30 079 379 3DE sowie RT90 471 768 3DE AT der Einschreiben. - Teilnehmerverzeichnis mit Dateinamen „241108_TN_Abstimmung_HV_2023_2024_Einladungsliste_Mitschrift.xls“ bestehend aus 4 Seiten. Eröffnung Die Hauptversammlung wurde durch die Versammlungsleiterin um 10:01 Uhr eröffnet. Sie bat, den Saal während der Versammlung nicht zu verlassen. Wahlverfahren / Teilnehmer / Stimmauswertung Die Versammlungsleiterin erläuterte das Wahlverfahren per Handzeichen. Die Meldungen sollen in der folgenden Reihenfolge erfolgen:1. „Nein“ 2. „Enthaltung“ 3. „Ja“ Hiergegen gab es keine Einwände. Daraufhin legte der Versammlungsleiter dieses Wahlverfahren fest. Teilnehmer / Stimmberechtigte Es gibt insgesamt 5.000 Stimmen. Die VBS hält keine eigenen Aktien. Somit sind alle Aktien stimmberechtigt. Gemäß dem Teilnehmerverzeichnis sind von den 5.000 Stimmen:
Somit sind 82 % des Grundkapitals anwesend. Anwesend waren auch 3 Mitglieder des Aufsichtsrates: • Frau Beate Steinweg-Pitsch, Laubenzedel 123, 91710 Gunzenhausen • Herr Andreas Pitsch, Laubenzedel 123, 91710 Gunzenhausen • Herr Gerald Zimmermann, Weihergasse 3, 97461 Hofheim Anwesend war auch der Vorstand • Herr Waldemar Dietz, Reckenbergstr. 43, 35216 Biedenkopf Anwesend waren folgende Gäste • Frau Sandra Lenke, V+R Bank Biedenkopf-Gladenbach • Herr Marco Friedmann, VBS Fügetechnik AG Tagesordnungspunkt 1 - Berichte - Der Bericht des Aufsichtsrates wurde vorgetragen von Frau Steinweg-Pitsch. Hierin wurde über die Arbeit des Aufsichtsrates und der abgehaltenen Sitzungen informiert. Der Bericht des Vorstandes wurde vorgetragen von Herrn Waldemar Dietz. Im Rahmen des Berichtes wurde der festgestellte Jahresabschluss zum 30.06.2024 vorgelegt und erläutert. Die Versammlungsleiterin gab nach Abschluss der Berichte den Aktionären die Möglichkeit der persönlichen Äußerung und Fragestellung. Nach Abschluss aller Fragen und Stellungnahmen wurden die anwesenden Stimmberechtigten zur Abstimmung per Handzeichen über die Tagesordnungspunkte aufgefordert. Tagesordnungspunkt 2 -Beschlüsse- Beschluss über die Verwendung des Bilanzgewinnes des Geschäftsjahres 2023/2024
Die Versammlungsleiterin verkündete, dass beschlossen wurde, 30.000 € an die Aktionäre auszuschütten und 6.136.355,44 € auf neue Rechnung vorzutragen. Die Ausschüttung erfolgt am 22.11.2024 Tagesordnungspunkt 3 - Entlastung Vorstand- Entlastung des Vorstandes für das Geschäftsjahr 2023/2024
Die Versammlungsleiterin verkündete, dass beschlossen wurde, dem Vorstand Herrn Waldemar Dietz Entlastung zu erteilen. Tagesordnungspunkt 4 -Entlastung Aufsichtsrat- Entlastung der Mitglieder des Aufsichtsrates für das Geschäftsjahr 2023/2024 Aufsichtsratsvorsitzende Beate Steinweg-Pitsch
Die Versammlungsleiterin verkündete, dass beschlossen wurde Frau Beate Steinweg-Pitsch Entlastung zu erteilen. Aufsichtsratsmitglied Andreas Pitsch
Die Versammlungsleiterin verkündete, dass beschlossen wurde Herrn Andreas Pitsch Entlastung zu erteilen. Aufsichtsratsmitglied Gerald Zimmermann
Die Versammlungsleiterin verkündete, dass beschlossen wurde Herrn Gerald Zimmermann Entlastung zu erteilen Tagesordnungspunkt 5 -Neuwahl des Aufsichtsrates- Wahl des Aufsichtsrates Kandidatin Frau Beate Steinweg-Pitsch
Die Versammlungsleiterin verkündete, dass Frau Beate Steinweg-Pitsch zum Aufsichtsrat gewählt wurde. Kandidat Herr Andreas Pitsch
Die Versammlungsleiterin verkündete, dass Herr Andreas Pitsch zum Aufsichtsrat gewählt wurde. Kandidat Herr Gerald Zimmermann
Die Versammlungsleiterin verkündete, dass Herr Gerald Zimmermann zum Aufsichtsrat gewählt wurde. Wahl der Ersatzmitglieder des Aufsichtsrates Kandidat Herr Matthias Pfanz als Ersatzmitglied für Frau Beate Steinweg-Pitsch
Die Versammlungsleiterin verkündete, dass Herr Matthias Pfanz als Ersatzmitglied für Frau Beate Steinweg-Pitsch gewählt wurde. Kandidat Herr Bernhard Engelmann als Ersatzmitglied für Herrn Andreas Pitsch
Die Versammlungsleiterin verkündete, dass Herr Bernhard Engelmann als Ersatzmitglied für Herrn Andreas Pitsch gewählt wurde. Kandidat Herr Martin Richter als Ersatzmitglied für Herrn Gerald Zimmermann
Die Versammlungsleiterin verkündete, dass Herr Martin Richter als Ersatzmitglied für Herrn Gerald Zimmermann gewählt wurde. Beendigung Die Hauptversammlung wurde durch die Versammlungsleiterin um 11:01 Uhr beendet.
Biedenkopf- Wallau den, 08.11.2024 gez. Beate Steinweg-Pitsch Beate Steinweg-Pitsch Vorsitzende des Aufsichtsrates der VBS Fügetechnik AG sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 08.11.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die VBS Fügetechnik AG, Biedenkopf Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der VBS Fügetechnik AG, Biedenkopf, - bestehend aus der Bilanz zum 30.06.2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.07.2023 bis zum 30.06.2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der VBS Fügetechnik AG, Biedenkopf, für das Geschäftsjahr vom 01.07.2023 bis zum 30.06.2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30.06.2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.07.2023 bis zum 30.06.2024 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 III 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften, Grundsätzen und Standards ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Darmstadt, den 25. September 2024 Bert & Daiber Partnerschaftsgesellschaft mbB gez. Jürgen Daiber, Wirtschaftsprüfer gez. Carola Bert, Wirtschaftsprüferin |
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