K5-Project GmbH
Selbe AdresseIngenieurbüros für bautechnische Gesamtplanung von Ingenieurbauwerken und Verkehrsanlagen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Luca Madone seit 26.1.2017 | Prokura |
Erik Scheidt seit 1.3.2013 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.00% | |
| 50.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
K5-Aviation GmbHGammelsdorfJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023I. Grundlagen des Unternehmens Die K5-Aviation GmbH wurde 2010 als ein unabhängiges Unternehmen gegründet und bietet individuelles Management und kommerziellen Charterbetrieb für Langstreckenflugzeuge an. Im Juni 2011 erhielt die Gesellschaft die Zulassung für den gewerblichen Flugbetrieb (AOC). Besondere Zulassungen für Anflüge bei schlechter Sicht (CAT IIIb) und für erweiterte Langstreckenoperationen (ETOPS180) folgten kurz darauf. In den folgenden Jahren erweiterte die Gesellschaft die Flotte stetig und operiert derzeit zwei Airbus ACJ319ceo, einen Airbus ACJ319neo und einen Bombardier Global 7500. Des Weiteren betreut die Gesellschaft den Einbau der VVIP Innenausstattungen für einen ACJ330 und einen ACJ350. Die Gesellschaft ist bewusst auf diese wenigen Flugzeugmuster spezialisiert, um einen individuellen Service zu bieten. Flugzeugeigentümer, mit denen unbefristete Halterschaftsverträge geschlossen worden sind, haben dadurch einen kompetenten Ansprechpartner. Das Angebotsportfolio der Gesellschaft umfasst • Flugzeug-Management • Flugzeug-Charterbetrieb für VIP-Flüge und • eine auf den jeweiligen Kunden abgestimmte Mischung aus beidem. II. Wirtschaftsbericht 1. Geschäftsverlauf und Lage Auch das Geschäftsjahr 2023 war noch geprägt von den Folgewirkungen der Coronapandemie und des Angriffskrieges auf die Ukraine. Ressourcenknappheiten und Lieferkettenprobleme haben sich teilweise noch verstärkt und die Preise für Dienstleistungen und Verbrauchs- und Ersatzteile haben sich teilweise massiv erhöht. Außerdem haben die Sanktionen gegen Russland mit den weitreichenden Exportbeschränkungen und der Sperrung des EU-Luftraums für russische Fluggesellschaften und für Flugzeuge unter russischer Kontrolle das Chartergeschäft der Gesellschaft weiterhin negativ betroffen, wenn auch die Charterstunden durch die geringere Verfügbarkeit von Charterflugzeugen ausgeglichen werden konnte. Hinzu kommen weiterhin längere Routen, um den gesperrten russischen Luftraum zu umfliegen, die dazu führen, dass Charterflüge Richtung Asien entsprechend länger und damit teurer werden. Die Gesellschaft konnte die Flotte unverändert zum Vorjahr weiter betreiben. Zum Ablauf des Geschäftsjahres 2023 hat die Gesellschaft vier Luftfahrzeuge betrieben. Die Langfristigkeit und somit Beständigkeit der Vertragsbeziehungen mit den Eigentümern der Luftfahrzeuge erlaubten der Gesellschaft auch im abgelaufenen Geschäftsjahr eine solide Planungssicherheit trotz der Einschränkungen durch die Spätfolgen der Coronapandemie und den Ukrainekrieg. Die Gesellschaft hat sich bewusst gegen die Übernahme des Risikos beim Chartergeschäft entschieden. Für die Betreuung der Luftfahrzeuge erhält die Gesellschaft eine feste Vergütung pro Monat, die die laufenden Kosten der Gesellschaft deckt. Alle Ausgaben für die Luftfahrzeuge werden 1:1 an die Luftfahrzeugeigentümer weiterberechnet, so dass kein wirtschaftliches Risiko für die Gesellschaft besteht. Pro geflogener Flugstunde erhält die Gesellschaft eine Vergütung, die als Gewinn nach Ertragsteuern bei der Gesellschaft verbleibt. Die Auslastung des ACJ319neo war erwartungsgemäß weiterhin hoch, was u.a. an der Reichweite des Luftfahrzeugs liegt. Die zwei ACJ319ceo wurden weiterhin wie in Vorjahren viel gebucht. Die neue Global 7500 war ebenfalls durchgängig gut gebucht. Weiterhin betreut die Gesellschaft die VVIP Innenausstattung für den Airbus ACJ330 und ACJ350. Der kommerzielle Flugbetrieb für den ACJ330 ist ab dem 4. Quartal 2024; für den ACJ350 ab 2025 geplant. In 2023 erzielte die Gesellschaft einen die Erwartungen entsprechenden Jahresüberschuss von 478,4 TEUR mit einer Umsatzrentabilität von 0,6%. Da die Auslastung am Chartermarkt aufgrund der Spätfolgen der Coronapandemie und des Ukrainekriegs weiterhin zurückstand sowie auf Grund der Aufwendungen für die Erweiterung des Geschäftsbetriebs wegen des geplanten Wachstums des Flugbetriebs, minderte sich der Jahresüberschuss gegenüber dem Vorjahr um 369,2 TEUR. 2. Ertragslage
Auch wenn die Auslastung am Chartermarkt weiterhin zurückstand, stiegen durch die Änderungen im Abrechnungssystem mit einem Eigentümer die Umsätze um 21,6% auf 74.393,4 TEUR (Vorjahr: 61.169,4 TEUR). Die Materialaufwendungen und bezogene Leistungen im Zusammenhang mit dem Flugbetrieb erhöhten sich um 24,9% auf 68.585,4 TEUR (Vorjahr 54.893,8 TEUR). Gründe für diese Erhöhung liegen in den erhöhten Kosten für Treibstoff, Positionierungs- und Hotelkosten. Des Weiteren wurde durch die Änderung des Abrechnungssystem mit einem Eigentümer eine Vergütung für die durchgeführten Flüge fällig in gleicher Höhe wie die Steigerung der Einnahmen. Der Personalaufwand stieg auf 4.535,6 TEUR (Vorjahr: 4.208,1 TEUR) und damit um 7,8% im Wesentlichen dadurch, dass die Verpflegungsmehraufwendungen statt wie im Vorjahr in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen im Geschäftsjahr im Personalaufwand enthalten sind. Die EBIT-Marge betrug 0,5% (Vorjahr 1,7%). Der Anstieg des Finanzergebnisses beruhte im Wesentlichen darauf, dass Darlehen an verbundene Unternehmen und die damit einhergehenden Zinserträge angestiegen sind. 3. Finanzlage
Die Finanzierung erfolgte im Verlauf des Geschäftsjahres durch Vergütungen für die Verwaltung der Luftfahrzeuge sowie durch vereinnahmte pauschale Vorauszahlungen und Deposits auf die zu erwartenden Ausgaben für den Betrieb der Luftfahrzeuge. Die Mittelveränderungen aus Investitionstätigkeiten von 9,3 TEUR (Vorjahr 131,7 EUR) betreffen Veränderungen aus Zu- und Abgang im Fuhrpark sowie aus Zugängen für Geschäftsausstattung. Die Mittelveränderungen aus Finanzierungstätigkeit setzten sich im Wesentlichen aus Zahlungsmittelabflüssen auf Grund von Darlehen an verbundene Unternehmen. 4. Vermögenslage AKTIVA
Das Anlagevermögen mit 0,4% (Vorjahr 1,1%) hatte im Geschäftsjahr einen untergeordneten Anteil an der Bilanzsumme. Das Umlaufvermögen inkl. RAP bestand im Wesentlichen aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mit einem Anteil von 69,5% (Vorjahr 54,1%). Die liquiden Mittel hatten einen Anteil von 17,3% (Vorjahr 11,7% an der Bilanzsumme). Das Eigenkapital stieg durch Einzahlung der eingeforderten Einlagen auf das Stammkapital und ergebnisbedingt um 490,9 TEUR in absoluter Höhe. Durch den Anstieg der Bilanzsumme minderte sich die Eigenkapitalquote auf 15,8% (Vorjahr 28,1%). Die Rückstellungen von 0,2% (Vorjahr 4,2%) machten einen untergeordneten Anteil an der Bilanzsumme aus. Die Verbindlichkeiten mit einer Quote an der Bilanzsumme von 84,1% (Vorjahr 67,7%) bestanden im Wesentlichen aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen von 83,6% (Vorjahr 62,6%) und waren durch das Umlaufvermögen und die liquiden Mittel mit einer Quote an der Bilanzsumme von 99,5% (Vorjahr 98,8%) gedeckt. 5. Gesamtaussage zur Lage des Unternehmens Die Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft entspricht den initialen Erwartungen der Geschäftsführung unter dem Einfluss der Pandemie und des Ukrainekrieges. III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht Die Auswirkungen des Krieges in der Ukraine bilden weiterhin eine große Herausforderung, weil nicht abzusehen ist, wie die weltweite ökonomische Entwicklung und die Sicherheitslage durch die Folgen belastet wird. Die Einflussnahme von Klimagegnern auf die Luftfahrt ist im abgelaufenen Jahr hinzugekommen und Aktionen der Klimaaktivisten sorgen für Unsicherheiten bei Flugzeugeigentümern und Charterkunden. Die Gesellschaft ist von diesen Einflüssen noch nicht betroffen, aber die weltweite Diskussion um die Notwendigkeit der Geschäftsfliegerei hat bereits zu ersten Diskussionen bei großen Flughäfen geführt, die allgemeine Luftfahrt einzuschränken. Die mittel- und langfristigen ökonomischen Folgen und deren Schwere sowie die Auswirkungen auf das Geschäft der Gesellschaft sind derzeit noch schwer einschätzbar. Die Gesellschaft ist sich der unternehmerischen Verantwortung gegenüber Umwelt und Gesellschaft bewusst. Ihr Ziel ist, den verursachten CO 2 -Fußabdruck gemäß den globalen Klimazielen kontinuierlich zu reduzieren und nachhaltige Praktiken in allen Bereichen der Gesellschaft zu fördern. So setzt die Gesellschaft auf neue Triebwerkstechnologien und hat mit dem ersten A319neo (New Engine Option) den Treibstoffverbrauch auf diesem Flugzeugtyp um ca. 15 bis 20% reduziert. Flugrouten werden stetig optimiert und Technologien zur effizienten Sinkflugplanung nachgerüstet. Die Gesellschaft setzt verstärkt auf nachhaltige Flugkraftstoffe und hat Partnerschaften mit verschiedenen Anbietern geschlossen, um den Einsatz dieser Flugkraftstoffe, sog. SAF in der Flotte zu ermöglichen. Die Bodenoperationen wurden durch die Nutzung rein elektrische Bodenstromaggregate wo verfügbar optimiert und wenn verfügbar werden Passagierabfertigungen mit elektrischen Fahrzeugen durchgeführt. Durch die Vermeidung von Einweggeschirr wird Abfall vermieden. Darüber hinaus wird das Recycling und die Reduzierung von Einwegplastik priorisiert. Die IT-Systeme zur Ermittlung der Emissionen wurden bereits eingerichtet und für 2025 ist geplant, die Kompensation der CO 2 Emissionen durchzuführen. Die Gesellschaft berichtet transparent über die Fortschritte und Herausforderungen und passt die Strategien kontinuierlich an, um den höchsten Standards gerecht zu werden. Die Gesellschaft wird sich weiterhin um den Innenausbau von den zwei Großraumflugzeugen ACJ330 und ACJ350 kümmern und den Flugbetrieb auf das geplante Wachstum für diese Flugzeugmuster vorbereiten. Außerdem konzentriert sich die Gesellschaft nun auf die weiterhin steigende Auslastung und gegebenenfalls Vergrößerung der bestehenden Flotte. Vor dem Hintergrund des Geschäftsmodells wird die Gesellschaft auch in 2024 weiterhin ein positives Jahresergebnis erzielen, das durch mögliche Währungsrisiken belastet werden könnte. Von wesentlicher Bedeutung für die weitere Entwicklung der Gesellschaft bleibt die Beibehaltung des sehr guten Vertrauensverhältnisses zu den Flugzeugeigentümern, Charterkunden und Lieferanten. Im Falle einer Veränderung der Flotte durch Zu- oder Abgänge von Luftfahrzeugen kann die Gesellschaft flexibel reagieren, weil nur parallel zu einer Flottenvergrößerung Verträge für Hangarierung, Crews und Dienstleister abgeschlossen werden, die bei Kündigung eines Halterschaftsvertrages ebenfalls gekündigt werden können. Da diese Kosten vom Luftfahrzeugeigentümer getragen werden, ist die Gesellschaft gewappnet für kurzfristige Flottenveränderungen. Das Bodenpersonal ist gut aufgestellt und kann bei Veränderungen der Flotte durch Funktionszusammenlegungen kurzfristig neu strukturiert werden. Dadurch sind mögliche Preisänderungs- und Ausfallrisiken kalkulierbar. Die finanzielle Ausstattung der Gesellschaft ist durch die Vereinbarungen mit den Luftfahrzeugeigentümern sowie durch den zu erwartenden positiven operativen Cashflow gewährleistet. Das Management geht davon aus, dass dies auch in 2024 fortgeführt wird.
Gammelsdorf, 01. Juli 2024 K5-Aviation GmbH Erik Scheidt BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der vorliegende Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 der K5-Aviation GmbH mit Sitz in Gammelsdorf wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und den maßgeblichen Vorschriften des GmbH-Gesetzes erstellt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Bei der Bilanzierung und Bewertung sind die Vorschriften des HGB für mittelgroße Kapitalgesellschaften angewandt worden. Die Gesellschaft macht von den größenabhängigen Erleichterungen des § 286 Abs. 4 HGB und § 288 Abs. 2 HGB Gebrauch. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Die Darstellung der Bilanz erfolgt in Kontoform nach § 266 HGB. Gliederung, Ansatz und Bewertung des Jahresabschlusses entsprechen grundsätzlich den Vorjahresgrundsätzen. Soweit von den Vorjahresgrundsätzen abgewichen worden ist, wurden diese erläutert. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Erworbene immaterielle Anlagewerte werden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterliegen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen werden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Abschreibungen auf Zugänge im Geschäftsjahr werden zeitanteilig berechnet. Die Anschaffungskosten beweglicher Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens bis zu einem Wert von 800,00 EUR werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt. Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände, aktive Rechnungsabgrenzungsposten und liquide Mittel werden zum Nennwert oder dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. Dem allgemeinen Zins- und Ausfallrisiko der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % Rechnung getragen. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, welche Aufwand für eine bestimmte Zeit danach darstellen. Diese sind periodengerecht abgegrenzt worden. Das Eigenkapital ist zum Nennbetrag angesetzt. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet. Die Verbindlichkeiten und erhaltenen Anzahlungen sind zum Erfüllungsbetrag bilanziert. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Angaben zur Bilanz Entwicklung des AnlagevermögensDie Aufgliederung und Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagespiegel dargestellt. Angaben zu sonstigen Rückstellungen Von den sonstigen Rückstellungen von 71.130,00 EUR entfallen 31.130,00 EUR auf den Personalbereich und 40.000,00 EUR auf Abschlusskosten. Angaben zur Gliederung Von den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind 173.612,28 EUR (VJ: 119.777,06 EUR) der Position Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mitzugehörig. In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von 5.589.830,86 EUR (VJ: 4.225.196,64 EUR) enthalten. Von den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind 27.718,39 EUR (VJ: 49.326,98 EUR) der Position Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen mitzugehörig und 0,00 EUR (VJ: 300.000,00 EUR) den sonstigen Verbindlichkeiten. Die Verpflegungsmehraufwendungen in Höhe von 364,5 TEUR wurden im Geschäftsjahr von den sonstigen betrieblichen Aufwendungen im Vorjahr dem Personalaufwand zugeordnet; eine Anpassung der Vorjahreszahl erfolgte nicht. Angaben zu den Restlaufzeiten Von den Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen von 5.962.782,07 EUR (VJ: 4.654.490,72 EUR) haben 5.416.218,58 EUR (VJ: 4.105.419,58 EUR) eine Restlaufzeit > 1 Jahr. Von den sonstigen Vermögensgegenständen von 2.212.174,29 EUR (VJ: 1.908.054,30 EUR) haben 75.911,56 EUR (VJ: 78.161,56 EUR) eine Restlaufzeit > 1 Jahr. Von den erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen von 400.905,58 EUR (VJ: 0,00 EUR) haben 400.905,58 EUR (VJ: 0,00 EUR) eine Restlaufzeit < 1 Jahr. Von den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen von 22.397.532,45 EUR (VJ: 6.769.525,04 EUR) haben 22.397.532,45 EUR (VJ: 6.769.525,04 EUR) eine Restlaufzeit < 1 Jahr. Von den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen von 27.718,39 EUR (VJ: 349.326,98) haben 27.718,39 EUR (VJ: 349.326,98 EUR) eine Restlaufzeit < 1 Jahr. Von den sonstige Verbindlichkeiten von 3.999.042,58 EUR (VJ: 3.779.985,79 EUR) haben 1.299.042,58 EUR (VJ: 1.079.985,79 EUR eine Restlaufzeit < 1 Jahr; 2.700.000,00 EUR (VJ: 2.700.000,00 EUR) haben eine Restlaufzeit von 1 bis 5 Jahren. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres beschäftigt:
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 45. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Am Bilanzstichtag bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen in dem Zeitraum 2024 bis 2026 von 71,5 TEUR. Organmitglieder Die Geschäftsführung erfolgte in 2023 durch Herrn Erik Scheidt, Luftfahrzeugführer. Gesamtbezüge für aktive Organmitglieder Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung wird unter Anwendung von § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss von 478.398,38 EUR auf neue Rechnung vorzutragen.
Gammelsdorf, den 01. Juli 2024 Erik Scheidt Anlagenspiegel
sonstige BerichtsbestandteileDie Gesellschafterversammlung hat am 20. November 2024 den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 festgestellt und beschlossen, den Jahresüberschuss in Höhe von 478.398,38 EUR auf neue Rechnung vorzutragen. BestätigungsvermerkIn dem beigefügten, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die K5-Aviation GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der K5-Aviation GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der K5-Aviation GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der International Standards on Auditing (ISA) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften, Grundsätzen und Standards ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der ISA durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Aachen, den 01. Juli 2024 DR. NEUMANN UND PARTNER MBB WIRTSCHAFTSPRÜFUNGSGESELLSCHAFT Gatz, Wirtschaftsprüfer |
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