Vitus GmbH
Selbe AdresseGroßhandel mit medizinischen und orthopädischen Artikeln, Dental- und Laborbedarf
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Julia König seit 12.2.2025 | Prokura |
Stefan Schmerse seit 13.1.2022 | Prokura |
Monika Böttger seit 18.7.2019 | Prokura |
Frank Lehnigk seit 4.2.2014 | Prokura |
Almut Ortrun Steinfeld seit 30.4.2013 | Prokura |
Klaus Josef Wiendl seit 19.5.2009 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Sana DGS pro.service GmbHIsmaningJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019Lagebericht 2019der Sana DGS pro.service GmbH, Ismaning/Landkreis MünchenDie Sana DGS pro.service GmbH ist eine Tochtergesellschaft der Sana Immobilien Service GmbH, die 100 % der Gesellschaftsanteile hält. Die Sana Immobilien Service GmbH und somit auch die Sana DGS pro.service GmbH werden in den Konzernabschluss der Sana Kliniken AG einbezogen. Gegenstand des Unternehmens ist die Durchführung nichtmedizinischer Dienstleistungen, vorwiegend für Einrichtungen, die von der Sana Kliniken AG oder mit dieser verbundenen Unternehmen betrieben werden. Zu den Tätigkeiten gehören insbesondere Reinigungsdienstleistungen, Aufgaben des klinischen Hauspersonals, allgemeine hauswirtschaftliche Tätigkeiten, Sterilgutaufbereitung, Hol- und Bringedienst sowie weitere infrastrukturelle Dienstleistungen. Die Gesellschaft kann alle Geschäfte betreiben, die dem Gesellschaftszweck unmittelbar und mittelbar zu dienen geeignet sind. Sie kann Zweigniederlassungen errichten und sich an gleichartigen oder ähnlichen Unternehmen beteiligen. Mit Wirkung zum 01.01.2008 besteht ein Ergebnisabführungsvertrag, abgeschlossen am 23.10.2007, zwischen der Sana Immobilien Service GmbH als Organträger und der Sana DGS pro.service GmbH als Organgesellschaft. 1. Gesamtwirtschaftliche und Branchenwirtschaftliche Rahmenbedingungen Zwar kann die Weltwirtschaft auch in diesem Jahr ihren Wachstumskurs fortsetzen, doch bestätigen sich die Indikatoren des letzten Jahres dahingehend, dass sich die Aussichten sowohl in Industrie- als auch in Schwellenländern zunehmend eintrüben. Die geringen Wachstumsaussichten werden durch Handelskonflikte und politische Unsicherheiten weiter belastet und schwächen so das öffentliche Vertrauen bzw. führen zu Investitionshemmnissen. Die OECD rechnet für das laufende Jahr mit einem Wachstum der Weltwirtschaft i.H.v. 2,9 Prozent, für das kommende Jahr werden 3,0 Prozent erwartet. Deutschland ist aufgrund seiner Exportabhängigkeit davon überproportional betroffen. Hier prognostiziert die OECD ein Wachstum von 0,5 Prozent in 2019 und 0,6 Prozent in 2020.[1] Diese Prognose deckt sich mit der Erwartung der Bundesregierung. Diese rechnet ebenfalls mit einem Wirtschaftswachstum i.H.v. 0,5 Prozent in 2019 und 1,0 Prozent in 2020.[2] Führende deutsche Wirtschaftsforschungsinstitute haben sich in ihrer Gemeinschaftsprognose zur konjunkturellen Entwicklung der Bundesregierung für 2019 angeschlossen. Für 2020 prognostizieren sie jedoch ein leicht höheres Wachstum von 1,1 Prozent.[3] Die Stimmung der deutschen Wirtschaft hat sich in 2019 zunehmend verschlechtert. Im Oktober liegt der ifo Geschäftsklimaindex bei nur noch 94,6 Punkte im Vergleich zum Jahresbeginn (99,9 Punkte). Dies liegt im Wesentlichen in einer schlechteren Einschätzung der aktuellen Lage (97,8 Punkte; Januar 2019: 105,0 Punkte). Auch die Erwartungen der Unternehmen gingen im Jahresverlauf zurück, sie konnten sich zuletzt jedoch etwas aufhellen (91,5 Punkte; Januar 2019: 95,1 Punkte).[4] Die Verbraucherpreise sind zu Beginn des vierten Quartals 2019 um 1,1 Prozent gestiegen. Damit schwächte sich die Inflationsrate - gemessen am Verbraucherpreisindex - jedoch um 0,5 Prozentpunkte seit Juni 2019 wieder ab.[5] Hinsichtlich Handel und Dienstleistungen ist insbesondere im Bereich Großhandel und unternehmensnahe Dienstleistungen die Abkühlung der Weltwirtschaft und in deren Folge auch der deutschen Industrie spürbar. Zwar gehen im Handel die Investitions- und Beschäftigungspläne zurück, doch bleiben die Einschätzungen der aktuellen Geschäftslage stabil und im Vergleich zu anderen Wirtschaftszweigen relativ hoch. Einzig die Erwartungen sinken deutlich und erstmalig seit Anfang 2013 wieder in den negativen Bereich. Im Großhandel gehen auch die Beschäftigungspläne zurück, jedoch ist kein Beschäftigungsabbau zu erwarten. Der Fachkräftemangel bleibt auch im Handel ein wirtschaftliches Risiko. Bei den unternehmensnahen Dienstleistern trübt sich die Stimmung ein und auch der Blick in die Zukunft sorgt für Zurückhaltung. Allerdings liegen die Erwartungen noch über dem Schnitt der Gesamtwirtschaft. Auch die verbundenen Dienstleister trifft der Abschwung in der Industrie zunehmend deutlich. Die Investitionspläne der Dienstleistungsbranche sinken insgesamt, fallen aber im Vergleich der Gesamtwirtschaft noch am zuversichtlichsten aus. Ebenso setzt sich der Beschäftigungsaufbau weniger dynamisch fort.[6] Die Europäische Zentralbank belässt den Leitzins weiterhin auf seinem historischen Tiefstwert von 0,0 Prozent. Im Frühjahr 2016 wurde der zentrale Zinssatz auf diesen Wert abgesenkt. Die amerikanische Notenbank hat hingegen in ihrer Sitzung am 30. Oktober 2019 die Geldpolitik gelockert und den Leitzins auf 1,5-1,75 Prozent gesenkt. In Großbritannien liegt der Leitzins dagegen stabil bei 0,75 Prozent.[7] Die Finanzentwicklung der gesetzlichen Krankenkassen ist wesentlich für die Finanzierung des Gesundheitssystems. Im ersten Halbjahr 2019 haben die gesetzlichen Krankenkassen mehr ausgegeben als sie eingenommen haben. So stehen Einnahmen in Höhe von 124,7 Milliarden Euro Ausgaben in Höhe von 125,2 Milliarden Euro gegenüber. Trotz des leichten Defizits liegen die Finanzreserven der gesetzlichen Krankenkassen immer noch bei rund 20,8 Milliarden Euro, was einer Finanzreserve von mehr als dem Vierfachen der gesetzlich geforderten Mindestreserven entspricht.[8] Die gesetzliche Krankenversicherung hat, wie die anderen Sozialversicherungszweige, durch die weiterhin günstige Entwicklung der Beitragseinnahmen des Gesundheitsfonds bei einem Anstieg der beitragspflichtigen Einnahmen im 1. Halbjahr 2019 von 4,4 Prozent, von der positiven Lohn- und Beschäftigungsentwicklung profitiert. Die Ausgaben für Krankenhausbehandlung sind im 1. Halbjahr 2019 um 2,9 Prozent moderat gestiegen. Neben der Einführung der Pflegepersonaluntergrenzen zum 1. Januar 2019 prägte insbesondere die Diskussion um die Ausgliederung der Pflegepersonalkosten aus dem DRG-System die gesundheitspolitische Diskussion. Zum 1. Januar 2019 wurden erstmalig Pflegepersonaluntergrenzen für die Bereiche Intensivmedizin, Geriatrie, Kardiologie und Unfallchirurgie durch die Pflegepersonaluntergrenzen-Verordnung (PpUGV) in Kraft gesetzt. Seit dem 1. April 2019 wird die Nichteinhaltung der Untergrenzen mit Sanktionen belegt. Die Einführung der Pflegepersonaluntergrenzen hat den Wettbewerb um bereits aktuell nicht ausreichend vorhandene Fachkräfte verschärft, so dass Krankenhäuser unter den regulatorischen Rahmenbedingungen immer häufiger Kapazitäten vom Netz nehmen müssen. Mit der Anpassung der PpUGV vom 28. Oktober 2019 erfolgte eine Erweiterung bzw. Erhöhung der Pflegepersonaluntergrenzen ab dem 1. Januar 2020. Dies wird den Wettbewerb um Fachkräfte nochmals erhöhen. Eine deutliche Veränderung der Finanzierung der Krankenhäuser sieht das Pflegepersonal-Stärkungsgesetz (PpSG) ab dem Jahre 2020 vor. Ab dem Jahr 2020 werden die Pflegepersonalkosten der Krankenhäuser aus den DRG-Fallpauschalen ausgegliedert und parallel zu den DRG-Fallpauschalen über ein krankenhausindividuelles Pflegebudget nach dem Selbstkostendeckungsprinzip finanziert. Die Ausgestaltung der Ausgliederung der Pflegepersonalkosten aus dem DRG-System wurde insbesondere durch die Pflegebudgetverhandlungsvereinbarung vom 23. September 2019 und die Pflegepersonalkostenabgrenzungsvereinbarung vom 18. Februar 2019 konkretisiert. Gleichzeitig wird die Komplexität der Leistungs- und Entgeltverhandlungen aufgrund des individuell zu verhandelnden Pflegebudgets deutlich zunehmen. In der Gesamtbetrachtung steht die Krankenhauslandschaft in Deutschland durch diese zahlreichen Maßnahmen vor den größten strukturellen und ökonomischen Veränderungen der letzten Jahrzehnte, denen es trotz der bestehenden Unsicherheit aktiv zu begegnen gilt. 2. Geschäftsverlauf der Sana DGS pro.service GmbH Umsatzentwicklung Die Sana DGS pro.service GmbH konnte das Geschäftsjahr mit einer sehr zufriedenstellenden Geschäftsentwicklung abschließen. Die Umsatzerlöse sind gegenüber dem Vorjahr (67.166 TEUR) um 4,7 % auf 70.322 TEUR gestiegen und lagen damit 973 TEUR über Plan. Die im Vergleich zum Vorjahr starke Steigerung ist auf Leistungserweiterungen im Bestandsgeschäft zurückzuführen. Im Wesentlichen sind dies der Hol- und Bringdienst am Sana Klinikum Remscheid, OP-Reinigung und Stationshilfsdienste am Sana Klinikum Lübeck nebst OP-Zentrum, Info-/Pforte am Sana Krankenhaus Rummelsberg sowie Stationshilfsdienste am Sana Klinikum Offenbach. Der Anteil des Umsatzes mit nicht verbundenen Gesellschaften betrug im abgelaufenen Geschäftsjahr 1,9 % (Vj. 1,9 %). Kostenentwicklung Bedingt durch Leistungserweiterungen bei Bestandskunden, Tarifsteigerungen in Verbindung mit der Anpassung des Rahmentarifvertrages sowie einer weiterhin steigenden Lohnfortzahlungsquote im Berichtsjahr erhöhte sich der Personalaufwand gegenüber dem Vorjahr (57.351 TEUR) um 3.639 TEUR auf 60.990 TEUR und lag damit weit über dem Plan von 58.953 TEUR. Die Personalaufwandsquote stieg im Berichtszeitraum von 85,4 % auf 86,7 % und lag damit stark über Plan. Im Gegenzug verringerte sich die Materialaufwandsquote von 6,0 % auf 5,4 % und lag damit leicht unter Plan. Investitionen Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden Neu- und Ersatzbeschaffungen in Höhe von 524 TEUR (Vj. 540 TEUR) getätigt. Die durchgeführten Investitionen lagen damit über dem Abschreibungsrahmen von 485 TEUR (Vj. 488 TEUR). Im Wesentlichen wurde in Elektroschlepper, Bodenreinigungsmaschinen, Trockner, Wasch- und Schleudermaschinen sowie Reinigungswagen investiert. Personal- und Sozialbereich Derzeit beschäftigt die Gesellschaft durchschnittlich 1.992 Mitarbeiter auf der Berechnungsbasis Vollzeitkräfte (Vj. 1.971). Alle Mitarbeiter der Sana DGS pro.service GmbH werden aufgabengerecht geschult. Neben Kurztrainings (Training2go) wird auch auf das Angebot der Sana Management Service GmbH mit Führungs-Werkstatt und Sana Managementakademie sowie bei zertifizierten Fachschulungen auf externe Angebote zurückgegriffen. Zudem haben sich das Trainee- und Mentorenprogramm als wichtige Instrumente der Mitarbeiterentwicklung und Mitarbeiterbindung etabliert. Umweltschutz und Hygiene Die gesetzlichen Bestimmungen zum Umweltschutz werden eingehalten. Bei der Auswahl und Listung der Lieferanten wird auf Umweltaspekte Wert gelegt. Auch die Auswahl und der Umgang mit Reinigungs-, Desinfektions- und weiteren Behandlungsmitteln erfolgt nach Umweltgesichtspunkten. Zur korrekten Entsorgung von Abfällen beraten sowohl der Abfallbeauftragte der Klinik als auch die Effizienzbörse die Verantwortlichen der Sana DGS pro.service GmbH. Der Abfallbeauftragte der Klinik überwacht auch die Einhaltung der entsprechenden Richtlinien. Die Hygiene nimmt einen hohen Stellenwert bei der Sana DGS pro.service GmbH ein, da die Einhaltung von Hygienevorschriften im Hinblick auf Patientensicherheit einen wichtigen Baustein der Qualitätssicherung im Krankenhaus bzw. im Gesundheitswesen darstellt. Die Sana DGS pro.service GmbH ist dabei in das Hygienemanagementsystem der jeweiligen Kliniken eingebunden und arbeitet eng mit den Klinikhygieneabteilungen sowie der Abteilung Qualitätsmanagement und Arbeitssicherheit der Sana Management Service GmbH zusammen. Zudem erfolgt bei der Standardisierung von hygienerelevanten Prozessen der Sana DGS pro.service GmbH eine Einbindung des Bereiches Hygiene und Infektiologie der Sana Kliniken AG. Alle Mitarbeiter der Sana DGS pro.service GmbH werden regelmäßig in den Bereichen Umweltschutz und Hygiene geschult. Die Schulungsmaßnahmen werden im Rahmen des Qualitätsmanagementsystems Sana DGS pro.service GmbH dokumentiert. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Der Unternehmenswert der Sana DGS pro.service GmbH wird neben den finanziellen Kennzahlen maßgeblich durch nichtfinanzielle Leistungsindikatoren bestimmt. Sie betreffen insbesondere die Beziehungen der Gesellschaft zu Kliniken und Mitarbeitern sowie zu weiteren Dienstleistungsgesellschaften der Sana Kliniken AG. In Summe lassen diese Angaben Rückschlüsse darauf zu, inwieweit es dem Unternehmen gelingt,
Diese Aspekte sind nach Überzeugung der Sana DGS pro.service GmbH wesentliche Bausteine einer zukunftsweisenden erfolgreichen Positionierung im Wettbewerb. Unterstützend werden hierfür innovative Digitalisierungsprojekte zur wettbewerbsfähigen Weiterentwicklung des Dienstleistungsportfolios identifiziert und der Umsetzungsgrad monitort. 3. Darstellung der Lage des Unternehmens Vermögenslage Das Anlagevermögen ist im Berichtsjahr leicht um 1,9 % von 1.263 TEUR auf 1.286 TEUR gestiegen. Die Anlagenintensität reduzierte sich von 18,9 % auf 17,8 %. Die Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände belaufen sich zum Jahresende auf 5.836 TEUR (Vj 5.333 TEUR) und bestehen hauptsächlich aus Forderungen gegenüber der Sana Kliniken AG aus dem Cash Pooling. Die Forderungsquote bezogen auf die Bilanzsumme beträgt 80,9 % (Vj. 79,9 %). Bei den Forderungen besteht nahezu kein Ausfallrisiko, da es sich fast vollständig um konzerninterne Forderungen handelt. Das Umlaufvermögen erhöhte sich bezogen auf die Bilanzsumme von 80,4 % auf 81,3 %. Die Verbindlichkeiten belaufen sich zum Jahresende auf 5.937 TEUR (Vj. 5.522 TEUR). Von den Verbindlichkeiten entfallen 1.306 TEUR (Vj. 1.202 TEUR) auf Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern und 3.134 TEUR (Vj. 2.907 TEUR) auf Verbindlichkeiten aus Löhnen und Gehältern. Die Rückstellungen belaufen sich auf 1.221 TEUR (Vj. 1.103 TEUR) und beinhalten im Wesentlichen Personalrückstellungen. Finanz- und Liquiditätslage Die Finanz- und Liquiditätslage im Geschäftsjahr 2019 kann als zufriedenstellend bezeichnet werden. Dank eines stringenten Cash-Managements war die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft jederzeit gesichert. Die gesamten Investitionsmaßnahmen konnten aus dem operativen Cash-Flow finanziert werden. Die Eigenkapitalquote sank im Wirtschaftsjahr auf 0,7 %. Entsprechend stieg die Fremdkapitalquote auf 99,3 %. Es besteht eine unbefristete Vereinbarung mit der Sana Kliniken AG, Ismaning, zum Cash-Pooling mit dem Ziel, die verfügbaren Finanzmittel optimal zu nutzen. Guthaben bzw. Inanspruchnahmen im Rahmen des Cash-Poolings werden marktadäquat verzinst. Ertragslage Das geplante Jahresergebnis 2019 von 975 TEUR konnte mit 1.306 TEUR (Vj. 1.202 TEUR) deutlich übertroffen werden. In den Vorjahren angestoßene Restrukturierungs- und Sanierungsmaßnahmen, hinzugewonnene Aufträge aus Leistungserweiterungen im Bestandsgeschäft sowie Optimierungen im Materialaufwand waren die wesentlichen Erfolgsfaktoren des vergangenen Geschäftsjahres. 4. Forschung und Entwicklung Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten werden branchenüblich von der Gesellschaft nicht ausgeführt. 5. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung Die Sana Kliniken AG hat ein konzernweit einheitliches Risikomanagementsystem etabliert, um frühzeitig potentielle Risiken und Chancen zu identifizieren, zu analysieren und zu bewerten. Gleichfalls übt das Risikomanagementsystem eine Steuerungsfunktion aus, welche auf der Ergreifung geeigneter Maßnahmen basiert. Die Bündelung der Risiken und Chancen aller Tochtergesellschaften im konzernweiten Risikomanagementsystem erlaubt hierbei einen Vergleich der jeweils ergriffenen Maßnahmen und unterstützt bei der Etablierung einer "best practice" bei ähnlich gelagerten Sachverhalten. Auf Konzernebene werden zusätzlich zentrale Risiken formuliert und gesteuert. Die Erfassung, Analyse, Bewertung, Steuerung und Überwachung wesentlicher Risiken erfolgt gemäß der in der Konzern-Richtlinie Risikomanagement formulierten Kriterien in einer konzernweit eingesetzten Software. Dadurch wird eine einheitliche Bearbeitung des Risikomanagements im Sana Konzern sichergestellt. Die in der Risikomanagement-Software erfassten Informationen werden regelhaft einmal pro Quartal an den Vorstand der Sana Kliniken AG berichtet. Zusätzlich besteht eine Pflicht der Tochtergesellschaften zur Ad-hoc-Risikoberichterstattung an den Vorstand der Sana Kliniken AG. Die Angemessenheit und Effektivität des Risikomanagementsystems wird in regelmäßigen Prüfungen und Beratungsleistungen externer Dritter sowie des Konzerncontrollings beurteilt. Darüber hinaus hat der Aufsichtsrat der Sana Kliniken AG einen Prüfungsausschuss bestellt, der sich mit der Überwachung der Wirksamkeit des Risikomanagementsystems befasst. Risiken mit besonderem Einfluss auf Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Durch die erfolgreichen Akquisitionen der Sana Kliniken AG wird auch das Unternehmenswachstum der Sana DGS pro.service GmbH forciert. Folglich erhöhen sich die Anforderungen an die interne Organisation und Optimierung der Geschäftsprozesse. Als weiteres Risiko wird im Risikomanagementsystem die Besetzung von offenen Stellen mit geeignetem Personal genannt, ein Branchenproblem aufgrund des bestehenden Fachkräftemangels. Chancen mit besonderem Einfluss auf Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Als Chance wird das interne und externe Wachstum der Sana Kliniken AG gesehen. Die Sana DGS pro.service GmbH erhält dadurch neues Beauftragungspotential aus dem Bereich der Reinigungstätigkeiten und weiterer nichtmedizinischer infrastruktureller Dienstleistungen. Bestandsgefährdende Risiken Für den Prognosezeitraum von einem Jahr liegen keine bestandsgefährdenden Risiken vor. 6. Prognosebericht Die Sana DGS pro.service GmbH hat als Gesellschaft der Sana Kliniken AG ihre jährliche Unternehmensplanung auf Basis eines konzernweit standardisierten Planungsprozesses erstellt. Dabei werden die individuellen Leistungsdaten, erwartete mikro- und makroökonomische Rahmenbedingungen sowie die zukünftige Ausrichtung des Portfolios der Einzelgesellschaft berücksichtigt. Durch die Vertragsstrukturen innerhalb der Sana Kliniken AG ist eine mittelfristige Sicherung der Geschäftsgrundlage gegeben. Vorrangiges Ziel wird es deshalb sein, die Bestandsbetriebe und Neukunden wirtschaftlich zu entwickeln, die Kundenzufriedenheit durch effektives Schnittstellenmanagement zu erhöhen und damit Kostendegressionseffekte für unsere Kunden zu generieren. Trotz der Auswirkungen der weltweiten Covid 19-Krise erwarten wir aufgrund von Leistungserweiterungen im Bestandsgeschäft und Neuaufträgen das geplante Jahresergebnis vor Ergebnisabführung in 2020 zu erreichen. Mittelfristig rechnen wir mit sinkenden Umsätzen und steigenden Personal- und Materialaufwendungen. Insgesamt prognostizieren wir im Vergleich zum aktuellen Geschäftsjahr ein deutlich rückläufiges, aber dennoch positives Jahresergebnis vor Ergebnisabführung. Großen Wert werden wir auch weiterhin in die Aus-, Fort- und Weiterbildung unserer Führungskräfte und Mitarbeiter legen, die über die in der Sana Kliniken AG eingerichtete Personalentwicklungsabteilung sichergestellt werden. 7. Erklärung zur Unternehmensführung gemäß § 289f HGBEntgegen § 289f Abs. 4 HGB in Verbindung mit § 36 GmbHG wurden keine Zielgrößen für den Frauenanteil in den beiden Führungsebenen unterhalb der Geschäftsführer festgelegt. Des Weiteren wurden entgegen § 289f Abs. 4 HGB in Verbindung mit § 52 Abs. 2 GmbHG seitens der Gesellschafterversammlung keine Zielgrößen für den Frauenanteil und Fristen für deren Erreichung für die Geschäftsführung festgelegt.
Ismaning, 22. Dezember 2020 Klaus Wiendl, Geschäftsführer [1] OECD Interim Economic Outlook, September 2019 [2] Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, Herbstprojektion 2019, Oktober 2019 [3] Gemeinschaftsdiagnose Herbst 2019: Industrie in der Rezession - Wachstumskräfte schwinden, September 2019 [4] ifo Geschäftsklimaindex - Ergebnisse der ifo Konjunkturumfragen, Oktober 2019 [5] Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung Nr. 434 vom 13. November 2019 [6] DIHK-Konjunkturumfrage Herbst 2019 [7] Finanzen.net - Leitzinsen (aufgerufen am 19. November 2019) [8] Bundesministerium für Gesundheit, Pressemitteilung Nr. 29 vom 4.September 2019, Berlin BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang 2019Sana DGS pro.service GmbH, IsmaningA. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Gegenstand des Unternehmens ist die Durchführung nichtmedizinischer Dienstleistungen, vorwiegend für Einrichtungen, die von der Sana Kliniken AG, Ismaning, oder von mit dieser verbundenen Unternehmen betrieben werden. Zu den Tätigkeiten gehören insbesondere Reinigungsdienstleistungen, Aufgaben des klinischen Hauspersonals, allgemeine hauswirtschaftliche Tätigkeiten, Hol- und Bringedienst sowie weitere infrastrukturelle Dienstleistungen. Die Gesellschaft hat als große Kapitalgesellschaft i. S. d. § 267 Abs. 2 i. V. m. Abs. 3 HGB den Jahresabschluss nach den §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufzustellen. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Die Gesellschaft ist unter Sana DGS pro.service GmbH mit Sitz in Ismaning im Handelsregister B des Amtsgerichts München unter der Nummer HRB 171120 eingetragen. B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bilanzierung und Bewertung wurde nach den allgemeinen Bestimmungen des Handelsgesetzbuches (§§ 242 bis 256a HGB) unter Berücksichtigung der speziellen Vorschriften für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) vorgenommen. Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren nachfolgende Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften maßgebend: Immaterielle Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer bewertet. Die Einrichtungen und Ausstattungen werden über einen Zeitraum von 3 bis 13 Jahren abgeschrieben. Die planmäßige Abschreibung erfolgt grundsätzlich nach der linearen Methode. Im Jahr des Zugangs erfolgt die Abschreibung pro-rata-temporis. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 250,00 sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt. Die Vorräte wurden zu durchschnittlichen Anschaffungskosten bewertet. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert angesetzt, erkennbare Risiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt. Als Rechnungsabgrenzungsposten wurden die Vorauszahlungen für Aufwendungen nach dem Bilanzstichtag zeitanteilig ausgewiesen. Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. Die erstmalig erstellten Altersteilzeitrückstellungen wurden unter Zugrundelegung der "Richttafeln2018G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck und auf Basis einer erwarteten Lohn- und Gehaltssteigerung von 2,50 % ermittelt. Die Abzinsung erfolgte jeweils unter Anwendung des durchschnittlichen Marktzinssatzes von 0,778 %, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 3 Jahren ergibt. Der ausschließlich der Erfüllung der Altersteilzeitverpflichtung dienende, dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogene Rückdeckungsversicherungsanspruch (Deckungsvermögen i. S. d. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB) wurde mit seinem beizulegenden Zeitwert mit den Rückstellungen verrechnet. Der beizulegende Zeitwert eines Rückdeckungsversicherungsanspruchs besteht aus dem sog. geschäftsplanmäßigen Deckungskapital des Versicherungsunternehmers zzgl. eines etwa vorhandenen Guthabens aus Beitragsrückerstattungen (sog. Überschussbeteiligung). Ungewisse Verpflichtungen sind durch die Bildung von Rückstellungen in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages ausreichend berücksichtigt worden. Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag ausgewiesen. Auf Grund des Wahlrechtes gem. § 274 Absatz 1 Satz 2 HGB werden die aktiven latenten Steuern nicht bilanziert. Bei einem konzerneinheitlich geltenden Steuersatz in Höhe von 30,0 % hätte sich ein aktiver latenter Steuerposten in Höhe von TEUR 58,9 (Vj. TEUR 19,2) ermittelt. Dieser resultiert aus den sonstigen Rückstellungen. Im Geschäftsjahr ergaben sich - wie im Vorjahr - keine passiven latenten Steuern. C. Erläuterungen zur Bilanz (1) Anlagevermögen Die Zusammensetzung des Anlagevermögens und die Entwicklung der kumulierten Anschaffungskosten und Abschreibungen des Anlagevermögens in 2019 sind nachfolgend in einem Anlagennachweis dargestellt. (2) Immaterielle Vermögensgegenstände Die immateriellen Vermögensgegenstände betreffen Softwarelizenzen und den Geschäfts- und Firmenwert. Die Abschreibungsdauer der Softwarelizenzen beträgt 3 Jahre. (3) Vorräte Die Vorräte enthalten im Wesentlichen Reinigungsmittel sowie Berufsbekleidung. (4) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände gliedern sich nach Laufzeiten wie folgt auf:
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren in Höhe von TEUR 5.360 aus einem Cash-Pooling-Guthaben bei der Sana Kliniken AG (Vj. TEUR 5.041) sowie aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 179 (Vj. TEUR 6). (5) Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Personalrückstellungen in Höhe von TEUR 1.042 (Vj. TEUR 838) sowie Rückstellungen für ausstehende Rechnungen (TEUR 173, Vj. TEUR 245). Der Anstieg im Personalbereich resultiert aus einer erhöhten Rückstellungsbildungen aus einer Tariferhöhung (TEUR 353, Vj. TEUR 96). Kongruent rückgedeckte Altersversorgungszusagen, deren Höhe sich somit ausschließlich nach dem beizulegenden Zeitwert eines Rückdeckungsversicherungsanspruchs bestimmt, sind mit diesem bewertet, soweit er den garantierten Mindestbetrag (diskontierter Erfüllungsbetrag der Garantieleistung) übersteigt. Eine Rückdeckungsversicherung ist als kongruent zu bezeichnen, wenn die aus ihr resultierenden Zahlungen sowohl hinsichtlich der Höhe als auch hinsichtlich der Zeitpunkte mit den Zahlungen an den Versorgungsberechtigten deckungsgleich sind. Der beizulegende Zeitwert der Insolvenzsicherung beträgt TEUR 24 (Vj. TEUR 0) und entspricht den fortgeführten Anschaffungskosten sowie den vereinnahmten Zinserträgen. Der Erfüllungsbetrag der Altersteilzeitrückstellung beträgt TEUR 30 (Vj. TEUR 0) und die daraus entstanden Erträge und Aufwendungen ergeben einen saldierten Aufwand in Höhe von TEUR 6 (Vj. TEUR 0). (6) Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten sind nicht besichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern entfallen in voller Höhe von TEUR 1.306 (Vj. TEUR 1.202) auf Verbindlichkeiten aus Ergebnisabführung. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 23 (Vj. TEUR 66) resultieren aus Jahresendabrechnungen für Reinigungsleistungen. Bei den sonstigen Verbindlichkeiten handelt es sich im Wesentlichen um Verbindlichkeiten aus der Lohn- und Gehaltsabrechnung Dezember in Höhe von TEUR 4.032 (Vj. TEUR 3.734). D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung (1) Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse resultieren fast ausschließlich aus Erbringung von Dienstleistungen in den betreuten Kliniken in Höhe von TEUR 68.946 (Vj. TEUR 65.811) sowie für externen Kunden in Höhe von TEUR 1.323 (Vj. TEUR 1.247). In den Umsatzerlösen sind außerdem TEUR 22 periodenfremde Aufwendungen enthalten (Vj. periodenfremde Erträge TEUR 3). (2) Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind im Wesentlichen Erträge aus Personalkostenerstattungen (TEUR 587, Vj. TEUR 323), aus der Sachbezugsgewährung (TEUR 182, Vj. TEUR 168) sowie aus der Auflösung von Rückstellungen (TEUR 122, Vj. TEUR 143) enthalten. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind TEUR 21 periodenfremde Erträge enthalten (Vj. TEUR 19). (3) Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten im Wesentlichen Aufwendungen für zentrale Verwaltungsdienstleistungen (TEUR 2.685, Vj. TEUR 2.342), Beratungs- und Rechtskosten (TEUR 65, Vj. TEUR 290), EDV Aufwand (TEUR 333, Vj. TEUR 341), Leasingaufwendungen (TEUR 264, Vj. TEUR 252), Reisekosten (TEUR 223, Vj. 227); KFZ Kosten (TEUR 330, Vj. TEUR 308) sowie Aufwendungen für Fort- und Weiterbildung (TEUR 106, Vj. TEUR 314). In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 74 (Vj. TEUR 67) enthalten, diese resultieren aus Aufwendungen für bezogene Leistungen und Material (TEUR 66; Vj. TEUR 52) sowie aus Aufwendungen für nicht abziehbare Vorsteuer (TEUR 8; Vj. TEUR 15). (4) Finanzergebnis Es sind keine Erträge oder Aufwendungen aus der Auf- oder Abzinsung enthalten. (5) Steuern vom Einkommen und Ertrag Durch den bestehenden Ergebnisabführungsvertrag mit der Sana Immobilien Service GmbH fallen keine laufenden Ertragsteuern an. E. Sonstige Angaben (1) Sonstige finanzielle Verpflichtungen Sonstige finanziellen Verpflichtungen bestehen aus Zahlungsverpflichtungen für Miet- und Leasingverträgen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 13 (Vj. TEUR 13) sowie gegenüber Dritten in Höhe von TEUR 353 (Vj. TEUR 389). (2) Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen Es lagen unter der Berücksichtigung von § 285 Nr. 21 Teilsatz 2 HGB keine berichtspflichtigen marktüblichen Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen vor. (3) Geschäftsführung Als Geschäftsführer waren im Geschäftsjahr 2019 bestellt: Klaus Wiendl Gebäudereinigungsmeister Die Angabe zu den Gesamtbezügen der Geschäftsführung unterbleibt unter Inanspruchnahme von § 286 von Abs. 4 HGB. (4) Durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter setzt sich nach Gruppen wie folgt zusammen:
(5) Unternehmensverbindungen Die Gesellschaft wird als verbundenes Unternehmen in den Konzernabschluss der Sana Kliniken AG, Ismaning, dem Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt, einbezogen. Die Offenlegung des Konzernabschlusses erfolgt im Bundesanzeiger. Die Gesellschaft ist eine 100%ige Tochter der Sana Immobilien Service GmbH, Ismaning, die wiederum eine 100%ige Tochter der Sana Kliniken AG, Ismaning, ist. (6) Abschlussprüferhonorar Das für das Geschäftsjahr berechnete Honorar des Abschlussprüfers braucht nicht angegeben zu werden, da es in die Angaben im Konzernabschluss der Sana Kliniken AG, Ismaning, einbezogen wird. (7) Nachtragsbericht Nach Abschluss des laufenden Geschäftsjahres sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung bekannt geworden, die wesentliche finanzielle Auswirkungen auf den Geschäftsverlauf oder die Lage der Gesellschaft haben. Für die Auswirkungen des Coronavirus (COVID 19-Coronavirus SARS-CoV-2) auf unsere Geschäftstätigkeit verweisen wir auf die Ausführungen im Lagebericht im Kapitel Prognosebericht. F. Verwendung des Jahresergebnisses Es besteht ein Ergebnisabführungsvertrag mit der Sana Immobilien Service GmbH, der Jahresüberschuss wird an die Sana Immobilien Service GmbH abgeführt.
Ismaning, den 22. Dezember 2020 Der Geschäftsführer Klaus Wiendl BeschlüsseDie Gesellschafterversammlung billigt einstimmig den mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers versehenen Jahresabschluss zum 31. Dezember 2019 der Sana DGS pro.service GmbH nebst Lagebericht. Der Jahresabschluss ist damit festgestellt. sonstige Berichtsbestandteile
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Sana DGS pro.service GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Sana DGS pro.service GmbH, Ismaning - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2019 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der DGS pro.service GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 geprüft. Die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts " unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Sonstige Informationen Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote). Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab. Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen. Hinweis zur Nachtragsprüfung Diesen Bestätigungsvermerk erteilen wir zu dem geänderten Jahresabschluss und erstellten Lagebericht aufgrund unserer pflichtgemäßen, am 27. März 2020 abgeschlossenen Prüfung und unserer am 22. Dezember 2020 abgeschlossenen Nachtragsprüfung, die sich auf die Ergänzung des Jahresabschlusses hinsichtlich der ergänzenden Vorschriften für Kapitalgesellschaften, insbesondere die Erstellung eines Anhangs, sowie auf den im Rahmen der Änderung der Rechnungslegung zusätzlich erstellten Lagebericht bezog.
Stuttgart, 27. März 2020 / begrenzt auf die vorgenannte Änderung: 22. Dezember 2020 Ernst
& Young GmbH
Söhnle, Wirtschaftsprüfer Dr. Jungblut, Wirtschaftsprüfer |
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