byNIRO GmbH
37mUnternehmensberatung
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Michael Kirschner seit 12.3.2026 | Geschäftsführer |
Robert Stirner seit 2.10.2015 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 32.34% | |
Bundesrepublik Deutschland (Bundeseisenbahnvermögen) | 30.88% |
| 14.70% | |
| 11.04% | |
| 7.35% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
7 Gesellschafter
GmbH-Struktur
5 von 7 angezeigt
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Container Terminal Dortmund GmbHDortmundJahresabschluss zum 31. Dezember 2023LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023CONTAINER TERMINAL DORTMUND GMBH, DORTMUNDA. Grundlagen des Unternehmens Geschäftsmodell der Gesellschaft CTD befasst sich mit folgenden Geschäftsfeldern, die zahlenmäßig später dargestellt werden:
B. Wirtschaftsbericht Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen "Nach einem leichten Anstieg im zweiten Quartal fiel das saisonbereinigte reale BIP im dritten Quartal wieder in gleichem Umfang zurück. Damit stagnierte die deutsche Wirtschaft im vergangenen Sommerhalbjahr lediglich. In der Projektion vom Juni 2023 war hingegen eine durchgängige, sich schrittweise leicht verstärkende Expansion erwartet worden. Dass diese Erholung vorerst ausblieb, lag zum einen an einer schwächer als erwarteten Auslandsnachfrage in der Industrie. Diese drückte deren Produktion und die Exporte. Zum anderen zeigten sich die privaten Haushalte zögerlicher als erwartet hinsichtlich zusätzlicher Ausgaben. Obwohl ihre realen verfügbaren Einkommen im Sommerhalbjahr sogar etwas stärker stiegen als im Juni angenommen, hielten sie ihren Konsum lediglich stabil. Damit erhöhte sich ihre Sparquote. Die Unternehmen weiteten ihre Investitionen indes im Einklang mit der Projektion vom Juni verhalten aus. Die Wohnungsbauinvestitionen gingen zurück, allerdings weniger stark als projiziert. Die Bauwirtschaft schlug sich insgesamt überraschend gut. Die noch recht gut gefüllten Auftragsbücher stützten die Produktion wohl stärker als erwartet. Im laufenden Quartal dürfte die Wirtschaftsleistung nochmals leicht zurückgehen. Insbesondere die Industrie dürfte ihre Produktion nochmals verringern. Sie leidet weiterhin unter der gedrückten Nachfrage und den hohen Energiekosten. Beide Faktoren belasten auch die Exporte. Die schwache Industriekonjunktur beeinträchtigt auch den Ausblick für die gewerblichen Investitionen. Diese werden zudem durch die gestiegenen Finanzierungskosten und möglicherweise auch eine erhöhte Unsicherheit hinsichtlich staatlicher Förderungen im Bereich der Transformations- und Klimaschutzmaßnahmen gedämpft. Die höheren Zinsen wirken sich noch deutlich stärker auf den Wohnungsbau aus. Die Bauwirtschaft wird ihre Produktion wohl weiter an die gedrückten Neuaufträge anpassen müssen. Immerhin profitieren die privaten Haushalte von weiteren Kaufkraftgewinnen und einem stabilen Arbeitsmarkt. Sie konsumieren wohl wieder etwas mehr." (Quelle: Monatsbericht Dezember 2023, Deutsche Bundesbank) Geschäftsentwicklung Entwicklung der Erträge aus den Geschäftsbereichen in den letzten 5 Jahren in T€
Die Geschäftsfelder Transporte sowie Reparaturen von Container und Wechselbrücken werden durch den Einkauf der notwendigen Leistungen abgedeckt. Die Umsatzerlöse sanken gegenüber dem Jahr 2022 um 4.224 oder 15,5 %. Die Umschlagerlöse von Containern und Wechselbrücken und die Erlöse von Containerreparaturen/Reinigung entwickelten sich im Jahr 2023 positiv. Die Bereiche Lieferungen und Leistungen für Dritte, Lagerung von Containern und Wechselbrücken sowie Sonstige Umsatzerlöse entwickelten sich rückläufig zum Vorjahr. Auch in dem Bereich Transporterlöse kam es zu einem Erlösrückgang sowohl im eigenen Speditionsbereich als auch im TFG-Bereich. Das positive Ergebnis der Gesellschaft liegt bei rd. 3.868 T€ vor Steuern. Nach Steuern ist ein Jahresüberschuss von rd. 2.581 T€ zu verzeichnen. Die Ergebnisse im Einzelnen: 1. Umschlagleistungen
Im Geschäftsjahr 2023 wurden insgesamt 231.234 Einheiten umgeschlagen. Im Vergleich zum Vorjahr zeigt sich eine positive Entwicklung bei dem Umschlag von leeren Containern (+3.473) sowie eine negative Entwicklung bei dem Umschlag von beladenen Containern (-12.482). Die Gesamtzahlen für 2023 liegen bei 231.234 Containern, d.h. im Vergleich zum Vorjahr sind dies -9.009 / -3,75 %. Die Abweichung gegenüber der Planzahl beträgt gesamt +21.234 Einheiten / +10,11 %. Die Grafik zeigt deutlich die Entwicklung der Umschlagzahlen der Gesellschaft Die individuellen Relationen entwickelten sich wie folgt:
1.1. Bahnverkehre (Deutsche Seehäfen/Regensburg / ARA-Häfen / IKEA Shuttle/DECETE Shuttle/WerderExpress/Emmelsum/Wilhelmshaven) Das Volumen des Geschäftsjahres liegt mit 67.131 Einheiten unter den Vergleichszahlen von 2022 und zwar mit 17.094 Einheiten = 20,3 % und mit 6.369 Einheiten oder 8,7 % unter der Planzahl. Hauptpartner im Bahnverkehr ist nach wie vor die TFG Transfracht GmbH, Mainz, mit der es im Jahr 2023 zu einem Rückgang der Zugumläufe kam. Auch die CTD-eigenen Zugprodukte, welche die CTD-Terminals per Bahnshuttle mit IKEA und dem DeCeTe in Duisburg sowie Emmelsum und Roland Umschlag in Bremen verbinden, haben sich im Jahr 2023 rückläufig entwickelt. Seit Mitte 2022 werden diese Relationen durch die TFG sowie über das Terminal Bremen Roland bedient. Hinzuweisen ist darauf, dass weitere EVU's CTD regelmäßig anfahren. 1.2. Binnenschiffsverkehre CTD verfügt über keinen regelmäßigen Binnenschiffsshuttle. Die aktuellen Verkehre sind Leercontainerdispositionen, die von den Reedern in Eigenregie gebucht werden sowie Importe und Exporte von beladenen Containern (CTD-eigene als auch Reederei-Container). Die Entwicklung zum Vorjahr (-432 Einheiten / -22,7 %) verlief in diesem Bereich negativ. Gegenüber der Planung ergab sich ein Anstieg von 419 Einheiten oder 39,9 %. 1.3. LKW-Verkehre Im Lkw-Bereich wurden 162.634 Einheiten umgeschlagen. Dieses entspricht einer Steigerung von 5,5 % = 8.517 Einheiten gegenüber dem Vorjahr. Die Abweichung gegenüber der Planung liegt bei +20,1 % = +27.184 Einheiten. 2. Ertragslage 2023 In den jeweiligen Sitzungen des Beirates wird eine Gewinn- und Verlustrechnung mit Vorjahres- sowie Planvergleich vorgelegt, aus der die Ertragslage des Unternehmens zu erkennen ist. Die folgenden Daten entsprechen dieser Berichterstattung und weichen hinsichtlich ihrer Zusammenfassung von den Zahlen des Jahresabschlusses ab. 2.1. Erträge Im Geschäftsjahr 2023 betrugen die Gesamterträge 23.141 T€ (2022 = 27.236 T€). Dies ist eine Abnahme von 4.095 T€ oder 15,0 %. In den Gesamterträgen sind die Umsatzerlöse für den Umschlag und die Lagerung von Containern und Wechselbrücken, Transporterlöse, Reparatur und Reinigung von Containern sowie Wechselbrücken, Lagerung und Behandlung anderer Güter, Lieferungen und Leistungen für Dritte und Sonstige Umsatzerlöse enthalten. Die Umsatzerlöse belaufen sich auf 22.940 T€ und liegen mit -4.224 T€ oder -15,5 % unter der Vergleichszahl des Vorjahres. Die Sonstigen betrieblichen Erträge beliefen sich auf 152 T€. Gegenüber 72 T€ im Vorjahr ist dies eine positive Entwicklung von 80 T€ / 111,1 %. In dieser Position ergeben sich regelmäßig Abweichungen, da hier u. a. Auflösungen von Rückstellungen sowie Gewinne aus dem Verkauf von Anlagevermögen ausgewiesen werden. Aufgrund der positiven Entwicklung der Zinssätze auf Bank-Guthaben, konnten im Geschäftsjahr 2023 Zinserträge von 49 T€ erzielt werden. 2.1.1. Einzelne Bereiche Die Erträge aus den Bewegungen (Handlings) sind um 570 T€ oder 8,3 % auf 7.442 T€ gestiegen. Der Bereich der Transporterlöse hat zum Vorjahr mit -4.139 T€ oder 25,9 % eine negative Entwicklung genommen. Der Bereich Lagerung von Containern / Wechselbrücken entwickelte sich mit 2.296 T€ im Vergleich zum Vorjahr um -397 T€ oder -14,7 % ebenfalls negativ. Im Bereich der Containerreparaturen und -reinigung kam es gegenüber dem Vorjahr zu einer positiven Entwicklung auf 387 T€ (+74 T€ oder +23,6 %). Im Bereich der Lagerung und Behandlung anderer Güter, einschließlich der Packhallenaktivitäten, konnten im Jahr 2023 wie bereits in den Vorjahren keine Erlöse erzielt werden. Die Lieferungen und Leistungen für Dritte sanken gegenüber dem Vorjahr mit 685 T€ um 120 T€ oder 14,9 %. Im Bereich der Sonstigen Umsatzerlöse kam es im Jahr 2023 zu einem Rückgang gegenüber dem Vorjahr (-212 T€ / -44,1 %). 2.2. Aufwendungen Im Geschäftsjahr betrugen die Gesamtaufwendungen 19.273 T€ und sind gegenüber dem Vorjahr mit 23.132 T€ um 3.859 T€ oder 16,7 % gesunken. 2.2.1. Einzelne Bereiche Die Kosten für Personalaufwendungen sanken gegenüber dem Jahr 2022 um 29 T€ oder 0,7 % auf 4.056 T€. Im Bereich Gerätekosten, Platzbrücke/Stapler ist ein Anstieg von 83 T€ oder 9,9 % auf 920 T€ zu verzeichnen. Im Jahr 2023 haben die Sonstigen Fremdleistungen 137 T€ betragen. 2022 waren es 320 T€. Dies entspricht einer Reduzierung von 183 T€ oder 57,2 %. Im Berichtszeitraum betrugen die Sachaufwendungen 3.543 T€. Im Vorjahr waren dies 3.594 T€. Hier ist ein Rückgang von 51 T€ oder 1,4 % zu verzeichnen. 2.3. Jahresergebnis Das positive Ergebnis des Geschäftsjahres 2023 beträgt vor Steuern rd. 3.868 T€ (2022 = 4.104 T€). Nach Steuern liegt das Ergebnis 2023 bei rd. 2.581 T€ gegenüber 2.740 T€ im Vorjahr. Der letztendliche Jahresüberschuss lautet 2.580.677,48 € (2022 = 2.740.026,61 €). Es ist festzuhalten, dass die Gesellschaft in 2023 unter Renditegesichtspunkten weiter auf hohem Niveau liegt. Die finanziellen Verhältnisse der Gesellschaft sind nach wie vor geordnet. 3. Vermögens- und Finanzlage Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr um 1.032 T€ oder 10,9 % verringert. Das Anlagevermögen zeigt einen Rückgang um 525 T€; es ist nach wie vor vollständig durch Eigenkapital gedeckt. Die Eigenkapitalquote hat sich aufgrund einer deutlich geringeren Bilanzsumme auf 71,1 % erhöht, absolut hat sich das Eigenkapital aber um 120 T€ (2,0 %) verringert. Der Stand der liquiden Mittel zum Bilanzstichtag beträgt 5.444 T€ und stellt damit 64,8 % der Bilanzsumme dar. Der 2023 erwirtschaftete Cashflow beläuft sich auf 2.892 T€ und liegt damit um 277 T€ oder 8,7 % unter dem Vorjahr. Die guten Finanzierungsverhältnisse haben sich gegenüber dem Vorjahr nicht wesentlich verändert. 4. Sonstiges Die unveränderte Zusammenarbeit mit IKEA stellt sich durch das Shuttlekonzept sowie durch den Betrieb des IKEA Containerterminals (ICT) weiter positiv dar. Alle Vorgaben von IKEA (z.B. 98-prozentige Termintreue) konnten wieder erfüllt werden. Weiterhin erhielt CTD die durch IKEA für alle Lieferanten vorgeschriebene IWAY-Zertifizierung. Das Fehlen des IWAY-Zertifikats würde zu einer sofortigen Aufkündigung aller Verträge führen. 5. Prognosebericht Die Container Terminal Dortmund GmbH ist zum einen als staatlich geförderter Umschlagplatz im Kombinierten Ladungsverkehr und zum anderen als Unternehmen mit speditionellen Leistungen im Markt tätig. Der Bereich der speditionellen Leistungen war in den letzten 10 Jahren der Treiber für die gute wirtschaftliche Entwicklung des Unternehmens. Hier erbringt die Container Terminal Dortmund GmbH hauptsächlich Leistungen für Urverlader, die im Konsumgütermarkt tätig sind. Daher ist der private Konsum in Deutschland und Europa eine zu beachtende Einflussgröße für die Geschäftsentwicklung des Unternehmens. Das Konsumklima reagiert nach wie vor empfindlich auf die aktuelle Krise in Europa. Mit der zunehmend kritischen Beurteilung der wirtschaftlichen Entwicklung sinkt die Konsumbereitschaft. Letztendlich ist die Prognosequalität durch die Krise in Europa für das Geschäftsjahr 2024 volatil. 5.1. Ziele für das Jahr 2024 Für das Geschäftsjahr 2024 ist eine Umschlagleistung von 215.000 Einheiten geplant. Die Planungen für die weiteren Geschäftsbereiche der Gesellschaft entsprechen der jetzigen Markteinschätzung. Bei einer Umschlagsleistung von 215.000 Einheiten werden die Gesamterträge der Gesellschaft mit 20.511 T€ angenommen. Der Aufwendungsbereich ist mit 19.039 T€ geplant. Der Plangewinn beläuft sich vor Steuern auf 1.472 T€. 6. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren 6.1. Kundenzufriedenheit Die Ermittlung der Kundenzufriedenheit ist Bestandteil unseres Qualitätsmanagementsystems (QMS) und erfolgt durch Nutzung folgender Instrumente und Quellen: Kundenbesuche/Kundengespräche (Output: Protokolle), Aufnahme und Umsetzung von Kundenrückmeldungen im Tagesgeschäft, Kundenaudits. Die Ergebnisse werden auf Jahresbasis ausgewertet und finden Eingang in die Managementbewertung im Rahmen des QMS (überprüft und bestätigt im Rahmen des jährlichen, externen Zertifizierungsaudits durch den DNVGL). 6.2. Mitarbeiterfluktuation Grundsätzlich kann festgestellt werden, dass sich die Fluktuation auf einem niedrigen Niveau bewegt. Die Geschäftsführung überprüft personelle Ab- und Zugänge persönlich. Aus diesem Grund und aufgrund der Tatsache, dass die Gesamtanzahl mit durchschnittlich 59 Mitarbeitern relativ gering ist, ist eine statistische Auswertung nicht sinnvoll. Vielmehr zeigt sich eine hohe Mitarbeiterverbundenheit durch langjährige Zugehörigkeit (zum Teil 20-30 Jahre) vieler Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zum Unternehmen. Die Auszubildenden werden in der Regel im Anschluss an die Ausbildung übernommen. Die Fluktuation stellt keinen Risikofaktor für das Unternehmen dar. 7. Bericht über Chancen und Risiken Die Sicherheit der Prozessabläufe bei CTD ist über verschiedene uns erteilte Zertifikate gewährleistet: DIN EN ISO 9001:2015; DIN EN ISO 14001:2015; AEO-F; IKEA IWay, Energieaudit DIN EN 162471. Die Geschäftsleitung von CTD ermittelt regelmäßig seine eigenen unternehmerischen Risiken mit Hilfe eines formalisierten Risikomanagementsystems; hierbei handelt es sich um eine nachvollziehbare Dokumentation, die mehrfach im Jahr aktualisiert wird. Im Rahmen einer Risikoinventur werden die Risiken, welche die Erreichung der im Wirtschaftsplan definierten Ziele gefährden können, regelmäßig identifiziert und anschließend bewertet. Eine Kumulation der wichtigsten Einzelrisiken zu einem für die CTD bestandsgefährdenden Risiko besteht nach Meinung der Geschäftsführung nicht, da ein paralleles Eintreten hypothetischer Risiken als unwahrscheinlich erachtet wird. Insgesamt sind die Risiken beherrschbar. Aus derzeitiger Sicht liegen keine Risiken vor, die als bestandsgefährdend für die CTD einzustufen sind. Zur Sicherheit des gesamten it-gestützten Datenbestandes werden sämtliche Daten in einem zweiten IT-System gespiegelt; die beiden IT-Systeme arbeiten redundant und befinden sich in verschiedenen Brandabschnitten. Zusätzlich erfolgt eine tägliche Datensicherung über Magnetbänder. Das Terminal "Am Hafenbahnhof" ist via Datenleitung an diese Server angebunden. Die Geschäftsführung ist der Auffassung, dass, trotz der nach wie vor schwierigen Markt- und Konkurrenzsituation, die vorgenommenen Ziele erreicht werden und keine negative Entwicklung eintritt. Dies wird durch die vorliegenden Zahlen der ersten Geschäftswochen 2024 bestätigt. Durch den verstärkten Auftritt von Mitbewerbern aus der Region sind ständige Marktbeobachtungen und eine intensive Betreuung der Bestandskunden erforderlich. Aufgrund der angemieteten Außenfläche kann weiterhin auf Schwankungen der Geschäftslage reagiert werden. Aus Sicht der Geschäftsführung lassen sich im Rahmen der derzeitigen Wirtschaftslage keine Risiken erkennen, die den Bestand des Unternehmens gefährden können.
Dortmund, 13.02.2024 gez. Torsten Schütte BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023CONTAINER TERMINAL DORTMUND GMBH, DORTMUNDAKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023CONTAINER TERMINAL DORTMUND GMBH, DORTMUNDI. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Container Terminal Dortmund GmbH hat ihren Sitz in Dortmund. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Dortmund unter HRB 8642 eingetragen. Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des Dritten Buchs des Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes erstellt. Entsprechend den Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags wurde der Jahresabschluss nach den für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften aufgestellt. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 1. Bilanzierungsmethoden Der Jahresabschluss der Container Terminal Dortmund GmbH ist unter Berücksichtigung des Grundsatzes der Unternehmensfortführung aufgestellt. Für die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. 2. Bewertungsmethoden Die im Folgenden nicht gesondert genannten Posten sind mit dem Nominalwert angesetzt. II. Erläuterungen zur Bilanz 1. Anlagevermögen Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten vermindert um planmäßige nutzungsbedingte Abschreibungen angesetzt. Die Entwicklung der Anlagepositionen ist auf Anlage 3/7 dargestellt. Die Anschaffungskosten enthalten auch die Anschaffungsnebenkosten abzüglich gewährter Skonti. Die Zugänge des Berichtsjahres wurden linear abgeschrieben. Die Abschreibungen erfolgten auf Basis der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern. Bei geringwertigen Anlagegegenständen wurde § 6 Abs. 2 EStG angewandt. Die immateriellen Vermögensgegenstände und die Bauten auf fremden Grundstücken wurden ebenfalls linear abgeschrieben. 2. Vorräte Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe betreffen gebrauchte Ersatzmotoren für die Kräne; in der Position Waren sind ausschließlich gebrauchte Verkaufs-Container aktiviert. Die Bewertung der Waren sowie der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgte zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips; sie sind mit den niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. 3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennbetrag angesetzt und erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Einzelwertberichtigungen wurden in Höhe von 8 T€ gebildet. Für allgemeine Kreditrisiken, Zinsverluste und Bearbeitungsaufwendungen wurde eine pauschale Wertberichtigung von 2,0 % gebildet. Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Laufzeit von weniger als einem Jahr. 4. Liquide Mittel Die liquiden Mittel sind mit dem Nennwert angesetzt und enthalten neben laufenden Bankguthaben auch Barvermögen. 5. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital wird von sechs Gesellschaftern in unterschiedlicher Anteilshöhe gehalten. Der Jahresüberschuss des Jahres 2022 wurde 2023 in Höhe von 2,7 Mio. € ausgeschüttet und der Restbetrag von 40.026,61 € in die Gewinnrücklage eingestellt. 6. Rückstellungen Die Berechnung der Pensionsrückstellung erfolgte nach versicherungsmathematischen Grundsätzen nach der Projected-Unit-Credit-Methode unter Verwendung der Richttafeln 2018 G von Dr. Klaus Heubeck. Als weitere Parameter lagen der Berechnung ein Gehalts- und ein BBG-Trend von je 2,5 % sowie ein Rententrend von 1,0 % zugrunde. Gemäß § 253 Abs. 2 HGB wurde entsprechend der Rückstellungsabzinsungsverordnung ein Zinssatz von 1,82 % zugrunde gelegt. Hierbei wurde der durchschnittliche Zinssatz der letzten 10 Geschäftsjahre angesetzt. Der durchschnittliche Zinssatz der letzten 7 Geschäftsjahre beträgt zum Stichtag 1,74 %. Hieraus ergibt sich ein Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB von 4.768 €. Die Steuerrückstellung betrifft Körperschaftsteuernachzahlungen für das Jahr 2023. Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von 608 T€ sind nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken in ausreichendem Maße. Sie betreffen im Wesentlichen noch nicht abgerechnete Leistungen von 207 T€, unterlassene Instandhaltungen von 149 T€, Berufsgenossenschaftsbeiträge von 52 T€, Resturlaubs- und Überstundenverpflichtungen von 49 T€ sowie Tantiemen von 66 T€. 7. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt und haben eine Laufzeit von bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber Beteiligungsunternehmen betreffen den regelmäßigen Lieferungs- und Leistungsverkehr und bestehen gegenüber Gesellschaftern. III. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Zinsaufwendungen betreffen die Aufzinsung langfristiger Rückstellungen. Der in der Gewinn- und Verlustrechnung in der Position Steuern vom Einkommen und Ertrag ausgewiesene Aufwand von 1.287 T€ betrifft Körperschaft- und Gewerbesteuer sowie Kapitalertragsteuer. IV. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Aus längerfristigen Mietverträgen ergibt sich für 2024 ein Aufwand von rd. 1.753 T€. Hiervon entfallen 794 T€ auf Gesellschafter. Personalbestand Im Jahr 2023 waren durchschnittlich 27 Vollzeit-Angestellte 30 Vollzeit-Arbeiter 2 Teilzeit-Angestellte beschäftigt. Im Geschäftsjahr 2023 wurden vom Abschlussprüfer für Abschlussprüfungsleistungen 22,0 T€, für Steuerberatungsleistungen 15,7 T€ und für sonstige Leistungen 18,4 T€ berechnet. Geschäftsführer der Gesellschaft war im Geschäftsjahr 2023: Herr Torsten Schütte, Schwerte (Verkehrsfachwirt). Auf die Angabe der Gesamtbezüge des Geschäftsführers wurde gemäß § 286 (4) HGB verzichtet. Der Beirat, der sich aus einem Mitglied je Gesellschafter zusammensetzt, bestand im Jahr 2023 aus: Bettina Brennenstuhl, Dortmund Vorständin der Dortmunder Vorsitzende Hafen AG Michael Heinemann, Mainz Geschäftsführer stellvertretender Vorsitzender Thomas Löffler, Mannheim Geschäftsführer Christopher Beplat, Hamburg Geschäftsführer Bernd Hasslinger, Duisburg Geschäftsführer Alexander Hamacher, Bremen Vorstand (stellv.) Die Vergütungen des Beirats beliefen sich auf 6,8 T€. Die Gesellschaft wird als assoziiertes Unternehmen in den Konzernabschluss der Deutsche Bahn AG einbezogen. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, einen Teilbetrag des Jahresüberschusses in Höhe von 2,5 Mio. € auszuschütten und den verbleibenden Teil den Gewinnrücklagen zuzuführen. Nachtragsbericht Es sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres eingetreten.
Dortmund, den 13.2.2024 Container Terminal Dortmund GmbH gez. Torsten Schütte
Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Container Terminal Dortmund GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Container Terminal Dortmund GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Container Terminal Dortmund GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Beirats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Beirat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Dortmund, den 20. Februar 2024 Dr.
Bergmann, Kauffmann und Partner GmbH & Co. KG
Knöller, Wirtschaftsprüfer ppa. Strauß, Wirtschaftsprüfer Angaben zur Feststellung: Die Feststellung des Jahresabschlusses erfolgte am 19.06.2024. |
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