EnerVivo GmbH
Selbe AdresseBauträger für Wohngebäude
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Anke Bieding seit 24.11.2021 | Prokura |
Mirjam Morgenthum seit 11.8.2020 | Prokura |
Andreas Massing seit 16.1.2020 | Geschäftsführer |
Jens Bodo Dr. rer. oec. Kiefel seit 30.5.2011 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Stadtwerke Duisburg AktiengesellschaftEigenbeteiligung | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Netze Duisburg GmbHDuisburgJahres- und Tätigkeitsabschluss nach EnWG zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Registergericht: Duisburg HRB 19130InhaltAbkürzungsverzeichnis Bilanz Gewinn- und Verlustrechnung Anhang für das Geschäftsjahr 2023 Allgemeine Angaben Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erläuterungen zur Bilanz 1. Anlagevermögen 2. Vorräte 3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 4. Eigenkapital 5. Erhaltene Baukostenzuschüsse 6. Sonstige Rückstellungen 7. Verbindlichkeiten Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung 8. Umsatzerlöse 9. sonstige betriebliche Erträge 10. Materialaufwand 11. Personalaufwand 12. sonstige betriebliche Aufwendungen 13. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 14. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 15. sonstige Steuern Sonstige Angaben 1. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen 2. Mitglieder der Geschäftsführung 3. Gesamtbezüge Geschäftsführung (§ 285 Nr. 9 HGB) . 4. Angaben zu dem Mutterunternehmen (§ 285 Nr. 14 HGB) 5. Angaben zu § 6b Abs. 2 Energiewirtschaftsgesetz 6. Gesamthonorar Abschlussprüfer (§ 285 Nr. 17 HGB) 7. Angaben gemäß § 285 Nr. 11 HGB 8. Geschäfte mit nahestehenden Personen (§ 285 Nr. 21 HGB) 9. Mitglieder des Aufsichtsrates 10. Angaben gemäß § 108 Abs. 1 Nr. 9 GO NRW für Aufsichtsräte 11. Latente Steuern (§ 285 Nr. 29 HGB) 12. Gewinnverwendung (§ 285 Nr. 34 HGB) Entwicklung des Anlagevermögens Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 Grundlagen der Gesellschaft 1. Geschäftsmodell 2. Forschung und Entwicklung Wirtschaftsbericht 1 Wirtschaftliche Rahmenbedingungen 1.1 Gesamtwirtschaftliche Entwicklung 1.2 Branchenentwicklung 2 Geschäftsverlauf 2.1 Umsatz / Absatz 2.2 Investitionen 2.3 Finanzierung 2.4 Beschaffung 2.5 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter 2.6 Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f HGB 3 Lage 3.1 Ertragslage 3.2 Vermögenslage 3.3 Finanzlage Chancen- und Risikobericht Ausblick und Prognosebericht Abkürzungsverzeichnis
BilanzAktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Allgemeine AngabenDer vorliegende Jahresabschluss der Netze Duisburg GmbH, Duisburg - nachfolgend kurz "Netze DU" genannt - wird nach den maßgeblichen Vorschriften des Handelsgesetzbuches in der aktuell gültigen Fassung und den ergänzenden Bestimmungen des GmbH-Gesetzes und des Gesellschaftsvertrages aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten erfasst und ausschließlich planmäßig abgeschrieben. Sachanlagen sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Bei der Ermittlung der Herstellungskosten werden die Vorschriften gemäß § 255 Abs. 2 HGB angewendet. In die Anschaffungs- und Herstellungskosten sowie die kumulierten Abschreibungen sind auch die Werte des übertragenden Rechtsträgers aus einer zum 01.01.2015 erfolgten Ausgliederung in Höhe von ursprünglich T€ 914.125 bzw. T€ 691.156 einbezogen und fortgeführt worden. Den Abschreibungen liegen die betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern zugrunde. Die Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten für vor dem 01.01.2011 zugegangene Anlagen werden degressiv abgeschrieben. Der Übergang auf die lineare Methode erfolgt, sobald diese zu höheren Abschreibungen führt. Sachanlagen, die nach dem 31.12.2010 angeschafft bzw. hergestellt wurden, werden linear abgeschrieben. Aufgrund der Neuregelung der steuerlichen GWG-Regelung werden geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten zwischen 250,00 und 800,00 €, die nach dem 31.12.2017 angeschafft worden sind, im Jahr der Anschaffung vollständig abgeschrieben. Die Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen sind zu Anschaffungskosten bilanziert. Die Vorräte sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sowie Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert aktiviert. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung von Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge in Abhängigkeit von der Überfälligkeit berücksichtigt. Die bis Ende des Geschäftsjahres 2002 erhaltenen Baukostenzuschüsse wurden passiviert und mit 5 % p. a. ertragswirksam aufgelöst. Die Auflösung der ab dem Geschäftsjahr 2003 erhaltenen Baukostenzuschüsse erfolgt auf Basis der Nutzungsdauer der jeweiligen Sachanlagen und ist ebenfalls in den Umsatzerlösen ausgewiesen. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden seit dem Geschäftsjahr 2019 mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre abgezinst. Die Rückstellungen sind nach der versicherungsmathematischen "Projected-Unit-Credit-Methode" (PUC-Methode) gebildet. Als Rechnungszinsfuß werden 1,83 % (i. Vj. 1,79 %), ein Anwartschaftstrend von 2,5 % und eine Leistungsdynamik von 2,0 % zugrunde gelegt. Die Generationentafeln (Klaus Heubeck Richttafeln 2018 G) wurden angewendet. Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des siebenjährigen und des zehnjährigen Durchschnittszinssatzes beträgt 3.693 €. Mit Bezug auf das BMF- Schreiben vom 23.12.2016 (IV C 2 - S 2770/16/1002) wird bei Vorliegen eines bestehenden Ergebnisabführungsvertrages der gesamte Gewinn abgeführt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken sowie der Höhe nach noch nicht feststehenden Verbindlichkeiten. Sie sind in der Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Der erstmalige Ansatz von Rückstellungen erfolgt nach der Nettomethode. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert. Erläuterungen zur Bilanz1. Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagespiegel dargestellt. Bei den Finanzanlagen sind insbesondere die Anteile der SWDU Metering als verbundenes Unternehmen ausgewiesen. Am Stammkapital der SWDU Metering in Höhe von T€ 50 ist die Netze DU zu 100 % beteiligt. Der Jahresfehlbetrag vor Verlustausgleich der SWDU Metering beträgt T€ 520 (i. Vj. T€ 130). Aufgrund des bestehenden Beherrschungsvertrages mit Ergebnisabführungsvereinbarung wird der Betrag in voller Höhe von der Netze DU ausgeglichen. 2. Vorräte Die Vorräte beinhalten im Wesentlichen Lagermaterial in Höhe von T€ 9.426 (i. Vj. T€ 6.695) sowie unfertige und nicht abgerechnete Leistungen in Höhe von rund T€ 5.191 (i. Vj. T€ 2.737). 3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände weisen folgende Restlaufzeiten auf:
In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind Verbrauchsabgrenzungen abzüglich erhaltener Abschlagszahlungen gegenüber Dritten in Höhe von T€ 14.149 enthalten. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen bestehen im Wesentlichen aus Forderungen der reinen Netznutzung der Sparte Strom in Höhe von T€ 7.945 (i. Vj. T€ 8.796) sowie Forderungen aus energiewirtschaftlichen Umlagen gegenüber dem Übertragungsnetzbetreiber in Höhe von T€ 6.927 (i. Vj. T€ 3.782). Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen überwiegend gegenüber der Gesellschafterin. Dieser Saldo setzt sich im Wesentlichen zusammen aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 20.635 (i. Vj. T€ 28.985), Verbrauchsabgrenzungen abzüglich erhaltener Abschlagszahlungen in Höhe von T€ 9.664 (i. Vj. T€ 1.532), sowie einer Verbindlichkeit aus der Ergebnisabführung in Höhe von T€ 4.240 (i. Vj. T€ 11.436). Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten hauptsächlich Forderungen aus geleisteten Abschlagszahlungen für Einspeisevergütungen in Höhe von T€ 2.294 (i. Vj. T€ 2.110) sowie Guthaben bei Kreditoren in Höhe von T€ 2.640 (i. Vj. T€ 835). 4. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital ist mit T€ 20.000 im Handelsregister eingetragen. Das Stammkapital hat die SWDU als alleinige Gesellschafterin übernommen. Es wurde durch die Einbringung von Anlagegütern erbracht. 5. Erhaltene Baukostenzuschüsse In den Sonderposten für erhaltene Baukostenzuschüsse wurden im Geschäftsjahr T€ 1.637 (i. Vj. T€ 2.229) eingestellt. Die Auflösungsbeträge sind in den Umsatzerlösen ausgewiesen. 6. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen mit T€ 7.588 Verpflichtungen im Personalbereich, mit T€ 9.349 Rückbauverpflichtungen, Rückstellungen für ausstehende Rechnungen in Höhe von T€ 5.755 sowie mit T€ 2.638 Rückstellungen für die Erstellung und Bearbeitung von Jahresverbrauchsabrechnungen. 7. Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen überwiegend gegenüber der Gesellschafterin und beinhalten sieben gewährte Darlehen, die zum Stichtag mit T€ 194.500 valutieren. Die weiteren Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen im Wesentlichen gegenüber der Duisburger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft mbH. Diese setzen sich zusammen aus Verbindlichkeiten aus Cash-Pooling in Höhe von T€ 18.080 (i. Vj. T€ 40.000), Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 3.585 (i. Vj. T€ 7.629) abzüglich Forderungen aus Verbrauchsabgrenzungen in Höhe von T€ 2.028 (i. Vj. T€ 1.796). Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus Umsatz- sowie Lohnsteuer mit T€ 4.292 sowie Verbindlichkeiten aus der Konzessionsabgabe mit T€ 1.253. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung8. Umsatzerlöse
9. sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten im Wesentlichen Erträge aus Schadensersatzansprüchen in Höhe von T€ 625 (i. Vj. T€ 615), Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von T€ 1.619 (i. Vj. T€ 1.771) sowie Erträge aus dem Abgang von Anlagevermögen in Höhe von T€ 210 (i. Vj. T€ 33). Die Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen betreffen im Wesentlichen eine Rückstellung für vorzeitige Freistellung sowie Rückstellungen für energiewirtschaftliche Umlagen. 10. Materialaufwand Die Aufwendungen für Roh -, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie für bezogene Waren setzen sich mit T€ 60.960 (i. Vj. T€ 30.627) größtenteils aus Aufwendungen für den Bezug von Strom und Gas in Höhe von T€ 51.366 (i. Vj. T€ 21.818) sowie Aufwendungen für Material-Lagerentnahmen, Reparaturmaterial und Ersatzteile zusammen. Die bezogenen Leistungen betreffen im Wesentlichen die Aufwendungen für Netznutzungsentgelte in Höhe von T€ 76.191 (i. Vj. T€ 67.967) sowie Aufwendungen für konzerninterne Dienstleistungen in Höhe von T€ 28.073 (i. Vj. T€ 26.087). 11.Personalaufwand
Die Angaben nach § 285 Nr. 7 HGB wurden nach Maßgabe des § 267 Abs. 5 HGB ermittelt. Soweit erforderlich wurde die Angabe zum Vorjahr angepasst bzw. ergänzt. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, deren Hauptpflichten aus dem Arbeitsverhältnis ruhen, sind ab diesem Zeitpunkt nicht in den Angaben enthalten. Die Aufwendungen für Altersversorgung betragen T€ 3.857 (i. Vj. T€ 3.823). Die Netze DU ist Mitglied in der Rheinischen Zusatzversorgungskasse. Der relevante Umlagesatz beträgt 4,25 %. Die Summe der umlagepflichtigen Entgelte belief sich auf T€ 47.012. Ein Fehlbetrag ist gemäß Artikel 28 EGHGB nicht bilanziert. 12.sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten überwiegend Aufwendungen für Portokosten in Höhe von T€ 916 (i. Vj. T€ 951), Aufwendungen für Seminar- und Schulungsgebühren mit T€ 733 (i. Vj. T€ 456), Aufwendungen für Beratungs- und Prüfungsleistungen mit T€ 675 (i. Vj. T€ 508), Aufwendungen aus der Wertberichtigung von Forderungen mit T€ 659 (i. Vj. T€ 1.229) sowie Aufwendungen für Versicherungen mit T€ 508 (i. Vj. T€ 576). 13.sonstige Zinsen und ähnliche Erträge Von den sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen entfallen T€ 447 (i. Vj. T€ 55) auf verbundene Unternehmen. 14.Zinsen und ähnliche Aufwendungen Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen entfallen mit T€ 6.697 (i. Vj. T€ 3.967) auf verbundene Unternehmen. Hierzu zählen die Zinsaufwendungen für die von der Gesellschafterin gewährten Darlehen. Darüber hinaus enthalten sind mit T€ 27 (i. Vj. T€ 63) Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen. 15.sonstige Steuern Die sonstigen Steuern enthalten Grundsteuer in Höhe von T€ 152 (i. Vj. T€ 157) sowie Aufwendungen für Kraftfahrzeugsteuer in Höhe von T€ 50 (i. Vj. T€ 45). Sonstige Angaben1. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Haftungsverhältnisse bestehen zum Stichtag nicht. Das Bestellobligo aus bereits erteilten Aufträgen beträgt zum 31.12.2023 T€ 30.085. Aus Leasing-, Pachtverträgen und sonstigen finanziellen Verpflichtungen bestehen Verpflichtungen von rund T€ 248.373, davon entfallen T€ 35.830 auf verbundene Unternehmen. Die Verpflichtungen gegen Dritte resultieren überwiegend aus dem Konzessionsvertrag mit der Stadt Duisburg, dessen Laufzeit bis einschließlich dem Geschäftsjahr 2029 vertraglich festgelegt worden ist. 2. Mitglieder der Geschäftsführung Andreas Eiting, Essen Geschäftsführer 3. Gesamtbezüge Geschäftsführung (§ 285 Nr. 9 HGB) Den einzelnen Mitgliedern der Geschäftsführung wurden für ihre Tätigkeit im Berichtsjahr nach Maßgabe von § 108 Abs. 1 Nr. 9 GO NRW folgende Gesamtbezüge im Sinne des § 285 Nr. 9 HGB gewährt:
Die Vergütung für ehemalige Geschäftsführer hat sich im Geschäftsjahr 2023 auf 495.243,00 € belaufen. 4. Angaben zu dem Mutterunternehmen (§ 285 Nr. 14 HGB) Mutterunternehmen der Netze Duisburg GmbH ist die Stadtwerke Duisburg Aktiengesellschaft, Duisburg. Der Jahresabschluss der Netze DU wird in den Konzernabschluss der Duisburger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft mit beschränkter Haftung (DVV) einbezogen. Der DVV-Konzernabschluss wird im Unternehmensregister bekannt gemacht. 5. Angaben zu § 6b Abs. 2 Energiewirtschaftsgesetz Die Netze DU unterliegt als Netzbetreiber den Vorschriften des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG). Der § 6b EnWG enthält besondere Vorschriften zur Buchführung und Rechnungslegung von Energieversorgungsunternehmen. Die Netze DU tätigt mit der SWDU als Unternehmen i. S. d. § 271 Abs. 2 HGB Geschäfte größeren Umfangs. Wesentliche Transaktionen resultieren aus dem Betriebsführungsvertrag sowie den technischen Geschäftsbesorgungsverträgen. Im Geschäftsjahr 2023 erhielt die Netze DU für erbrachte Leistungen von der SWDU T€ 171.841 und wendete für empfangene Leistungen T€ 26.808 auf. 6. Gesamthonorar Abschlussprüfer (§ 285 Nr. 17 HGB) Auf die Angabe des Honorars des Abschlussprüfers wird gemäß § 285 Nr. 17 HGB verzichtet. Die Angabe erfolgt im Konzernabschluss der DVV. 7. Angaben gemäß § 285 Nr. 11 HGB
8. Geschäfte mit nahestehenden Personen (§ 285 Nr. 21 HGB) Mit nahestehenden Personen haben im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 folgende wesentliche Geschäftsbeziehungen bestanden:
Darüber hinaus bestehen weitere Geschäftsbeziehungen mit nahestehenden Personen mit geringem Geschäftsvolumen. Die Finanzierung von Liquidität erfolgt für die Netze DU über das konzernweite Cash-Pooling der DVV. 9. Mitglieder des Aufsichtsrates
10. Angaben gemäß § 108 Abs. 1 Nr. 9 GO NRW für Aufsichtsräte Den einzelnen Mitgliedern des Aufsichtsrats wurden für ihre Tätigkeit im Berichtsjahr nach Maßgabe von § 108 Abs. 1 Nr. 9 GO NRW (Gemeindeordnung für das Land Nordrhein-Westfalen) folgende Gesamtbezüge im Sinne des § 285 Nr. 9 HGB gewährt:
Eine Aufteilung nach Komponenten im Sinne des § 285 Nr. 9a Satz 5 HGB ist nicht erforderlich, da es sich jeweils vollständig um erfolgsunabhängige Komponenten handelt. 11. Latente Steuern (§ 285 Nr. 29 HGB) Die Gesellschaft ist Teil des ertragsteuerlichen Organkreises der Duisburger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft mbH. Entsprechende Erläuterungen zu den latenten Steuern erfolgen im Anhang der DVV. 12. Gewinnverwendung (§ 285 Nr. 34 HGB) Der Jahresüberschuss vor Gewinnabführung beträgt T€ 31.740 (i. Vj. T€ 29.959). Aufgrund des bestehenden Beherrschungsvertrages mit Ergebnisabführungsvereinbarung wurden T€ 4.240 an die SWDU abgeführt und T€ 27.500 in die Gewinnrücklagen eingestellt.
Duisburg, den 15.03.2024 NETZE DUISBURG GMBH Geschäftsführung Andreas Eiting Entwicklung des Anlagevermögens
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023Grundlagen der Gesellschaft1. Geschäftsmodell Die Netze Duisburg GmbH (Netze DU) ist der örtliche Verteilernetzbetreiber der Stadt Duisburg. Zu den Kernaufgaben gehören die Planung, der Betrieb, der Ausbau und die Instandhaltung der Versorgungsnetze Strom, Gas, Wasser und Fernwärme sowie die Erbringung von Dienstleistungen für den DVV-Konzern. Über 700 Mitarbeiter arbeiten an der Sicherung und dem Ausbau leistungsstarker Netze im Duisburger Stadtgebiet. Das Netz von rund 9.200 Kilometern Länge steht allen Kunden zur Verfügung. 2. Forschung und Entwicklung Die Netze DU betreibt Forschung und Entwicklung im weiteren Sinne. Kernziele der Bemühungen zur Umsetzung eines effizienten Netzbetriebes nach § 4 NEV bilden Entwicklungsprojekte zur Ableitung von Zielnetzen im Strom, Gas und Wasser im Versorgungsgebiet, welche eine qualitativ hochwertige Versorgung auf Basis ressourcenminimaler Einsatzfaktoren sicherstellen sollen. Zudem werden kontinuierlich weitere Projekte im Bereich der "Smart-Grids" und der "Digitalisierung" innerhalb aller betriebenen Netzsparten umgesetzt. Wirtschaftsbericht1 Wirtschaftliche Rahmenbedingungen 1.1 Gesamtwirtschaftliche Entwicklung Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) führt in seinem Jahreswirtschaftsbericht 2024 auf, dass die Wirtschaftsleistung in Deutschland im Jahr 2023 abgenommen hat. Diese Entwicklung ist nach Ausführung des BMWK u. a. auf die fortwährende russische Aggression gegenüber der Ukraine, die gestiegenen (Leit-)Zinsen, die relativ schwache weltwirtschaftliche Entwicklung, einen hohen Krankenstand sowie zunehmende strukturelle Herausforderungen zurückzuführen. Die deutsche Wirtschaft wurde stärker als andere große westliche Volkswirtschaften in ihrer Entwicklung beeinträchtigt. Dies liegt gemäß Jahreswirtschaftsbericht vor allem an ihrer ehemals starken Abhängigkeit von russischen Energielieferungen, dem vergleichsweise hohen Industrieanteil an der Wertschöpfung sowie der ausgeprägten Außenhandelsorientierung. 1
1 Vgl. BMWK Jahreswirtschaftsbericht 2024 (Stand
Februar 2024), S. 10.
In der Jahresprojektion für das vergangene Jahr wurde nach dem Nichteintreten der befürchteten Gasmangellage, den spürbar zurückgegangen Energiepreisen sowie der ausbleibenden Verschärfung der Lieferengpässe in Folge der in China praktizierten Null-Covid-Politik von einer Belebung des privaten Konsums ausgegangen. Die Bundesregierung hat dementsprechend einen leichten Zuwachs des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts des Jahres 2023 in Höhe von 0,2 % angenommen. Laut dem vorläufigem Jahresergebnis des Statistischen Bundesamts ist der Wert jedoch aufgrund diverser Effekte um 0,3 % gesunken. Zu den Effekten zählen u. a. nachwirkende Kaufkraftverluste der privaten Haushalte, historisch hohe Krankenstände sowie die sich immer stärker auswirkende geldpolitische Straffung. 2 Der Anstieg der Verbraucherpreise liegt mit 5,9 % auf dem in der Jahresprojektion 2023 angenommen Niveau (6,0 %). 3 Gegenüber dem Vorjahr hat sich die Inflation um einen Prozentpunkt reduziert. Hier lag diese noch bei 6,9 %. 4 Die Bundesregierung geht von einer Fortsetzung dieses Trends aus und rechnet für 2024 mit einer deutlich geringeren jahresdurchschnittlichen Inflation von 2,8 %. 5 Die durch den Krieg in der Ukraine stark gestiegenen Energie- und Rohstoffpreise sind im Jahr 2023 wieder merklich gefallen, sodass auch die Importpreise spürbar gesunken sind. 6 Infolgedessen ist auch der im Jahr 2022 auf 4,4 % gefallene Leistungsbilanzüberschuss im Jahr 2023 wieder deutlich auf 6,8 % in Relation zum nominalen Bruttoinlandsprodukt gestiegen. 7 Als Ausblick für das Jahr 2024 geht die Bundesregierung im Rahmen der Jahresprojektion von einem Zuwachs des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts in Höhe von 0,2 % aus. Zwar ist die Ausgangslage zum Jahreswechsel eine Bessere, da belastende Faktoren wie die hohen Verbraucherpreissteigerungen mit einhergehenden Kaufkraftverlusten nachlassen. Dennoch sind die unsichere Perspektive im Außenhandel, bedingt durch diverse geopolitische Krisen, sowie die wachstumsdämpfenden Effekte einer restriktiveren Geldpolitik eine Belastung für die wirtschaftliche Lage in Deutschland. 8 In der Jahresprojektion 2023 wurde die Dynamik des Arbeitsmarktes unterschätzt, da mit 45,9 Millionen erwerbstätigen Personen ein historischer Höchststand erreicht wurde. Gleichzeitig ist allerdings auch die Arbeitslosigkeit im vergangenen Jahr stärker angestiegen als vorab erwartet wurde. 9 So liegt die Arbeitslosenquote mit 5,7 % sowohl über dem in der Jahresprojektion 2023 erwarteten 5,4 % als auch über der Arbeitslosenquote des Jahres 2022 (5,3 %). 10 Die Bundesregierung geht für 2024 jedoch von einer Fortsetzung des Beschäftigungsaufbaus aus. Allerdings wird auch aufgrund des anhaltenden Fachkräftemangels mit einem geringeren Zuwachs von 110 Tausend Personen gerechnet. 11 Für den Jahresverlauf wird eine rückläufige Arbeitslosigkeit angenommen. Durch den statistischen Überhang aus dem Vorjahr 2023 wird der Jahresdurchschnitt der Arbeitslosen allerdings geringfügig um 85 Tausend Personen auf 2,7 Millionen Personen steigen. 12
2 Vgl. BMWK Jahreswirtschaftsbericht 2024 (Stand
Februar 2024), S. 170.
Vor dem Hintergrund der Erwartung einer deutlich geringeren Inflationsrate im Vergleich zum Vorjahr in Verbindung mit einer vergleichsweise stabilen Beschäftigungsentwicklung rechnet die Bundesregierung mit einem Anstieg des privaten Verbrauchs von 1,1 %. Davon sollen vor allem die binnenwirtschaftlich orientierten Dienstleistungen profitieren. 13 Abschließend lässt sich das folgende Zitat des BMWK festhalten: "Der Ausblick auf eine Stabilisierung der kurzfristigen gesamtwirtschaftlichen Entwicklung ändert [jedoch] nichts daran, dass Deutschland eine Reihe über Jahre angestauter, struktureller Herausforderungen im Hinblick auf den Wirtschaftsstandort bewältigen muss. " 14 1.2 Branchenentwicklung Für die Stromsparte bildete das Geschäftsjahr 2023 einen Bestandteil der 3. Regulierungsperiode ab, in der Gassparte ist im Geschäftsjahr 2023 bereits die 4. Regulierungsperiode gestartet. Die Genehmigungsgrundlage für die jeweiligen Regulierungsperioden umfassten dabei die anerkannten Kostenvolumina (Ausgangsniveaus) der jeweiligen Fotojahre 2016 (Strom) und 2020 (Gas). Auch im Jahr 2023 wurde der für die Netze DU relevante energierechtliche Rahmen vielfach angepasst. Zu nennen sind hier insbesondere:
Hinzu kommt die Umsetzung von Festlegungen der Bundesnetzagentur, beispielsweise zu steuerbaren Verbrauchseinrichtungen und zur Marktkommunikation. Die Umsetzung des im Jahr 2023 verabschiedeten, novellierten Messstellenbetriebsgesetzes (Gesetz zum Neustart der Digitalisierung der Energiewende) hatte im Geschäftsjahr 2023 enorme Auswirkungen auf die Geschäftsprozesse und Investitionen für die grundzuständigen Messstellenbetreiber. Letztlich stellte die Bilanzierung und Abrechnung der modernen Messeinrichtungen und intelligenten Messsysteme trotz erfolgter Flexibilisierung die Branche weiterhin vor Herausforderungen.
13 Vgl. BMWK Jahreswirtschaftsbericht 2024
(Stand Februar 2024), S. 157.
Die Auswirkungen des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine auf die weitere wirtschaftliche Lage des Unternehmens und der gesamten Branche wurden ebenso im Geschäftsjahr 2023 zunehmend stärker sichtbar. Eine drohende "Gasmangellage" bzw. ein "Black-/Brownout" im Winter 2022/2023 hat die Netze DU durch die Mitarbeit in Krisenstäben der Stadt Duisburg sowie durch den Aufbau von Krisenprozessen und Strukturen innerhalb des Unternehmens vorbereitet. Bedingt durch den Krieg haben sich neben großen Verwerfungen an den Energiemärkten auch eine weiter verschärfte Verfügbarkeit von Materialien im Vergleich zum Vorjahr ergeben. Zudem wurden weitere große Preissteigerungen in den für Instandhaltung und Ausbau der Netze verwendeten Komponenten sichtbar. Die Netze DU begegnet dieser Entwicklung durch eine ausgebaute Lagerhaltung, um im Krisenfall weiter handlungsfähig zu bleiben. 2 Geschäftsverlauf 2.1 Umsatz / Absatz Der verteilnetzbezogene Umsatz wurde 2023 in den regulierten Sparten Strom und Gas maßgeblich durch die seitens der Regulierungsbehörden für das Geschäftsjahr genehmigten Erlösobergrenzen bestimmt. Nach § 17 ARegV bzw. § 17 NEV werden aus den vorgegebenen Erlösobergrenzen anhand einer Verprobungsrechnung nach § 20 NEV unter Schätzung der voraussichtlichen Absatzmengen Netzentgelte nach Kundengruppen abgeleitet und als gültiges Preisblatt der Netze DU veröffentlicht. Die Netze DU hat bei den Regulierungsbehörden Erlösobergrenzen Strom und Gas für 2023 in Höhe von T€ 162.805 verprobt. Durch die Kopplung der im Geschäftsjahr vereinnahmten Netzentgelte Strom und Gas an den Energieabsatz ist die Entwicklung der Umsätze vor allem durch äußere Einflüsse wie Witterung oder Effizienzsteigerungen bei den Kunden beeinflusst. Dieser Mengeneffekt führt ggf. zu einer Abweichung von regulierten Netzkosten und erzielten Erlösen des Geschäftsjahres und wird im Rahmen einer Buchung auf dem Regulierungskonto gemäß §5 Abs. 3 ARegV innerhalb eines rollierenden Zeitraums von drei Jahren als Auf- bzw. Abschlag auf die Erlösobergrenze verzinst ausgeglichen. Auf dieser Basis betrug der (negative) Mengeneffekt im Jahr 2023 T€ 3.519 für Strom und Gas, was zu tatsächlichen Umsätzen von T€ 159.286 im Geschäftsjahr 2023 geführt hat. Zu berücksichtigen ist, dass in den Umsätzen 2023 aufgrund des im Netzgebiet durchgeführten rollierenden Abrechnungsverfahrens sowohl Hochrechnungs- als auch Vorjahresbestandteile enthalten sind. Sofern Hochrechnungen aus Vorjahren zum tatsächlichen IST abweichend geschätzt wurden, ergeben sich daraus Ergebniseffekte, die ebenfalls im obigen Wert enthalten sein können. Lieferantenwechsel hingegen sind im Gegensatz zu den Energielieferanten im Netzkundengeschäft für die Höhe der Umsätze ohne Bedeutung. Der Umsatz in den mit Betriebsführung beauftragten Sparten Wasser, Fernwärme und Straßenbeleuchtung richtet sich nach dem im Servicevertrag zwischen der Stadtwerke Duisburg AG und der Netze DU bestimmten Vergütungsregelungen. Im Jahre 2023 wurde hier ein Betriebsführungsentgelt in Höhe von T€ 27.940 erlöst. 2.2 Investitionen Die Investitionsausgaben betrugen im Berichtsjahr 2023 T€ 60.115. Die Verwendung der Investitionsausgaben betraf im Berichtsjahr mit T€ 54.215 vor allem die Erweiterung sowie die Erneuerung der Stromnetze und die notwendige Erneuerung der Gasnetze im Stadtgebiet. 2.3 Finanzierung Die Finanzierung der Investitionsausgaben des abgelaufenen Geschäftsjahres erfolgt durch Eigen- und Fremdmittel sowie Abschreibungen. Fremdmittel hat die Netze DU im Jahr 2023 in Form von zwei Darlehen von der SWDU über insgesamt T€ 70.000 erhalten, von denen T€ 4.000 aber bereits wieder getilgt worden sind. Zwischen der Netze DU und der Stadtwerke Duisburg AG (SWDU) besteht zudem eine Cash- Pooling-Vereinbarung. Die Netze DU führt Zahlungsmittelüberschüsse an die SWDU ab. Auf der Gegenseite stellt die SWDU der Netze DU bei Bedarf liquide Mittel zwecks Regulierung ihrer kurzfristigen finanziellen Verpflichtungen zur Verfügung. Die Zahlungsmittel werden zwischen den Gesellschaften marktüblich verzinst. Die Höhe des Kreditrahmens beträgt T€ 10.000. Darüber hinaus hat die DVV der Netze Duisburg eine Kassenkreditlinie in Höhe von T€ 40.000 eingeräumt, um Liquiditätsschwankungen auszugleichen. Die Netze DU ist im laufenden Geschäftsjahr zu jedem Zeitpunkt in der Lage gewesen, ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen. Das unter diesen Rahmenbedingungen entstandene Finanzergebnis der Netze DU weist für das Geschäftsjahr 2023 ein negatives Ergebnis von T€ 6.787 aus. 2.4 Beschaffung Die Beschaffung von Energie beschränkte sich für die Netze Duisburg im Geschäftsjahr 2023 im Wesentlichen nach den Bestimmungen des § 22 (1) EnWG und § 10 (1) StromNZV auf die Verlustenergie des Stromnetzes. In diskriminierungsfreien und marktorientierten Ausschreibungsverfahren (https://www.netze-duisburg.de/netz-nutzen/verlustenergie-strom/ausschreibungen) wurde die Energielieferung für das Lieferjahr 2025 durchgeführt. Gegenstand der Ausschreibung ist ein Abwicklungsaufschlag auf einen Mischpreis auf Grundlage von EEX-Futures. Es wurden zwei Tranchen auf Basis von Abwicklungsaufschlägen in Höhe von jeweils 1,62 €/MWh vergeben. 2.5 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Netze DU unterliegen dem Geltungsbereich des Tarifvertrages TV-V. Die Entwicklung der Personalien und deren Vergütung werden jährlich im Rahmen der internen Personalplanung sowie der Nachfolgeplanung für ältere Mitarbeiter erfasst bzw. fortgeschrieben. Zur Entwicklung der Personalstärke sei auf den Abschnitt "Personalaufwand" im Anhang für das Geschäftsjahr 2023 verwiesen. 2.6 Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f HGB Mit den gesetzlichen Regelungen zur Geschlechterquote und zu den verbindlichen Zielgrößen soll mittelfristig eine signifikante Verbesserung des Frauenanteils an Führungspositionen der Wirtschaft erreicht werden, die letztlich zu einer Geschlechterparität führen soll. Am 01.12.2021 wurde durch die Gesellschafterversammlung der Netze Duisburg GmbH für die NETZE Duisburg GmbH nachfolgend aufgeführte Zielgrößen gem. § 111 Abs. 5 Satz 1 und § 76 Abs. 4 Satz 1 AktG in Verbindung mit § 52 Abs. 2 Satz 1 GmbHG für einen Frauenanteil im Aufsichtsrat und Geschäftsführung festgelegt. Diese Zielgrößen sind bis zum 30.09.2025 für den Aufsichtsrat und bis zum 31.12.2024 für die Geschäftsführung wie folgt festgeschrieben:
Im Berichtsjahr 2023 wurden die Zielgrößen für den Aufsichtsrat und den Geschäftsführung mit Null festgelegt. Die Festlegung der Zielgröße Null für das Berichtsjahr 2023 wird wie folgt begründet:
Für die nachgelagerten Ebene 1 und Ebenen 2 hat die Geschäftsführung bis zum 31.12.2025 nachfolgend aufgeführten Zielgrößen gem. § 36 GmbHG festgesetzt:
Die Festlegung der Zielgröße Null für das Berichtsjahr 2023 der nachgelagerten Ebene 2 wird wie folgt begründet:
Im Berichtsjahr 2023 wurden die Zielgrößen für den Aufsichtsrat, die Geschäftsführung und die nachgelagerten Ebene 1 und Ebenen 2 erreicht. 3 Lage 3.1 Ertragslage Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse der Netze DU betragen im Geschäftsjahr 2023 T€ 321.800.
Die Erlössteigerung im Geschäftsjahr 2023 ggü. dem Vorjahr resultiert vor allem aus gestiegenen Erlösen in der Strom- und Gassparte sowie der Betriebsführung Wasser, Fernwärme und Straßenbeleuchtung. Rohergebnis Die Gesamtleistung (Ermittlung nach § 275 Abs. 2 HGB Ziffern 1-4) der Netze DU bzw. das Rohergebnis (Ermittlung nach § 275 Abs. 2 HGB Ziffern 1-5) beträgt im Berichtsjahr 2023 T€ 341.673 bzw. T€ 136.059, wobei die Differenz der Gesamtleistung zu den oben ausgewiesenen Umsatzerlösen mit Bestandsveränderungen unfertiger Leistungen T€ 3.624 aktivierten Eigenleistungen in Höhe von T€ 13.432 und sonstigen betriebliche Erträgen T€ 2.817 zu Buche schlägt. Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) beträgt im Geschäftsjahr 2023 für die Netze DU T€ 38.730. Finanzergebnis Das negative Finanzergebnis der Netze DU beläuft sich im Berichtsjahr 2023 auf T€ 6.787. Steuern Die sonstigen betrieblichen Steuern betragen im Geschäftsjahr 2023 der Netze DU T€ 202. Ergebnis Die Netze DU weißt für 2023 insgesamt ein positives Ergebnis (EAT) von T€ 31.740 aus. Davon wurden T€ 4.240 an die Stadtwerke Duisburg AG abgeführt. Ein Betrag von T€ 27.500 wurde in die Gewinnrücklagen der Netze DU eingestellt. Die Stadt Duisburg erhält eine Konzessionsabgabe von T€ 21.118. Die Ertragslage entwickelte sich damit im Geschäftsjahr 2023 ggü. Planwert (T€ 29.615) im Saldo positiv. Für das Geschäftsjahr sind im Wesentlichen folgende Abweichungen zu berichten:
3.2 Vermögenslage In der folgenden Bilanzübersicht zur Vermögenslage sind einzelne Posten nach wirtschaftlichen und finanziellen Gesichtspunkten zusammengefasst:
Hieraus resultierend ergibt sich eine Anlagendeckung 1. Grades (Eigenkapital/Anlagevermögen) von 47,6 % (i. Vj. 44,6 %). Die Netze Duisburg GmbH verfügt über eine Eigenkapitalquote von 38,8 % (i. Vj. 38,6 %). Soweit Fremdkapital der Finanzierung von langfristigem Vermögen dient, wurde es vollständig dem langfristigen Bereich zugeordnet. 3.3 Finanzlage Einen Einblick in die Finanzlage gibt die Kapitalflussrechnung nach Standard 21 (DRS 21) des Deutschen Rechnungslegungs-Standards:
Unter Einbeziehung des Cash-Pooling mit Konzernunternehmen ergibt sich nachstehender Finanzmittelfonds:
Die allgemeinen Rahmenbedingungen des Geschäftsjahres haben keine erkennbaren negativen Einflüsse auf die Liquiditätslage der Gesellschaft und die Refinanzierungsmöglichkeiten gehabt, sodass die Fähigkeit zur Erfüllung der Zahlungsverpflichtungen jederzeit vorhanden war. Chancen- und RisikoberichtDie Netze DU ist eine Mehrheitsbeteiligung der SWDU und ist damit als Konzerngesellschaft in das Risikomanagement des DVV-Konzerns eingebunden. Jede unternehmerische Tätigkeit ist mit Chancen und Risiken verbunden. Dies führt zu Unsicherheit über die zukünftige Entwicklung und damit zu einer Beeinflussung des Unternehmenserfolgs und der Erreichung der gesetzten Ziele. Der Umgang mit dieser Herausforderung ist die zentrale Aufgabe des Risikomanagements. Ein konzernweit implementiertes Risikomanagement sorgt dafür, dass Chancen und Risiken strukturiert erkannt, standardisiert erfasst, bewertet, gesteuert und überwacht werden können. Dies trägt dazu bei, den Fortbestand, das wirtschaftliche Ergebnis sowie die strategische Zielerreichung sicherzustellen. Des Weiteren ist es das Ziel des Risikomanagements bestandsgefährdende Entwicklungen frühzeitig zu erkennen. Um dies zu gewährleisten, wird im DVV-Konzern die Risikotragfähigkeit bewertet. Die Risikotragfähigkeit ist das maximale Risikoausmaß, welches ein Unternehmen, ohne Gefährdung seines Fortbestands, tragen kann. Die Risikotragfähigkeit versteht sich also als Gegenüberstellung des Gesamtrisikos mit den zur Risikodeckung verfügbaren finanziellen Mitteln, der sogenannten Risikodeckungsmasse (Risikodeckungspotenzial). Unter einem Risiko sind Ereignisse oder Handlungen zu verstehen, welche die Netze DU daran hindern, die Wirtschaftsplanung abzuarbeiten bzw. ihre damit verbundenen Strategien erfolgreich umzusetzen. Der Risikobegriff umfasst mithin alle internen und externen Ereignisse, Handlungen oder Versäumnisse, die eine potenzielle Gefährdung der Geschäftsentwicklung sowie der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage nach sich ziehen. Auf der anderen Seite werden unter einer Chance mögliche künftige Entwicklungen oder Ereignisse verstanden, die zu einer für das Unternehmen positiven Prognose- bzw. Zielabweichung führen können. Insbesondere die regulatorischen Vorgaben der Gesetzgebung hinsichtlich des Netzbetriebs haben das Risikoumfeld der Netze DU geprägt. Waren grundsätzlich die Sicherheit des Netzbetriebs und die Ordnungsmäßigkeit von Geschäftsprozessen die wesentlichen Beobachtungsfelder, so werden heute darüber hinaus in steigendem Umfang zusätzlich die gesetzlichen Vorgaben der Regulierungsbehörden zum Gegenstand des Risikomanagements. Zu den erklärten Zielen des Risikomanagements gehören
Der in der Netze DU implementierte Risikomanagement-Prozess soll sicherstellen, dass wesentliche Risiken rechtzeitig erkannt, kontinuierlich überwacht und berichtet sowie auf ein akzeptables Maß reduziert werden. Der deutsche Gesetzgeber setzt mit dem Energiewirtschaftsgesetz die Trennung der Strom- und Gasnetze von Erzeugung und Vertrieb verschärft um. Die Regulierungsbehörden (BNetzA und RegK NRW) überwachen das organisatorische, buchhalterische und informatorische Unbundling und kontrollieren die Netzentgelte und Leistungsbeziehungen zwischen den zu trennenden Bereichen. Erklärtes Ziel dieser Regulierung ist eine Senkung dieser Entgelte. Damit steigt der Kostensenkungsdruck auch in den Bereichen, die bisher nicht dem Wettbewerb ausgesetzt waren. Mit der Gründung der Netze DU (bzw. des Vorgängers Stadtwerke Duisburg Netzgesellschaft mbH), am 01. Januar 2007, ist den gesetzlichen Vorgaben zum gesellschaftsrechtlichen Unbundling gem. § 7 EnWG Rechnung getragen worden. Gemäß den konzernweiten Vorgaben (Risikomanagement Richtlinie, Version 010/12.2023) wurde auch im Geschäftsjahr 2023 ein ganzheitliches Risikomanagement innerhalb der Netze DU durchgeführt. Im Rahmen dessen wurde quartalsweise eine Risikoabfrage durch das dezentrale Risikomanagement der Netze DU veranlasst, in dem eine Risikoinventur der einzelnen Fachbereiche durchgeführt wurde. Risiken außerhalb der Abfragezyklen wurden als sogenannte ad hoc Risiken in den Risikobericht unverzüglich aufgenommen und kommuniziert. Die Erfassung, Pflege und Steuerung der einzelnen Risiken erfolgte zentral durch das Risikomanagement der Netze DU mit Hilfe des zentral gesteuerten Risikomanagementprogramms CRISAM. Veränderungen und Entwicklungen innerhalb der Risikostruktur, die sich im Wesentlichen aus fortlaufenden Veränderungen der gesetzlichen und regulatorischen Rahmenbedingungen in der Elektrizitäts- und Gaswirtschaft ergaben, wurden fortlaufend an die Geschäftsführung der Netze DU sowie an das Konzernrisikomanagement kommuniziert. Über die Ergebnisse und die aktuelle Entwicklung einzelner, wesentlicher Risiken ist der Konzern daher in Kenntnis gesetzt worden, so dass rechtzeitig notwendige Gegensteuerungs- bzw. Umsetzungsmaßnahmen eingeleitet werden konnten. Hauptfokus des konzernweit implementierten Risikomanagements ist das aktive Managen von Risiken, also die kontinuierliche Identifikation, Analyse, Bewertung, Steuerung und Kommunikation aller wesentlichen Risiken, die den Fortbestand, das wirtschaftliche Ergebnis sowie die strategische Zielerreichung der DVV oder ihrer Tochtergesellschaften gefährden können. Risiken sind negative Abweichungen im Vergleich zum erwarteten Zielzustand. Als Zielzustand werden die in der Wirtschafts- und Mittelfristplanung definierten Zielgrößen (Bsp. Ergebnis, Prognose, Marge, Deckungsbeitrag, Kapital, Liquidität etc.) verstanden. Das bestehende Risikomanagement bei der DVV ist ganzheitlich aufgebaut. Das Risikomanagement ist speziell darauf ausgerichtet, die im Konzern sehr unterschiedlichen Risikoarten und Schadenspotenziale der einzelnen Wertschöpfungsstufen adäquat zu identifizieren, zu analysieren, zu bewerten und zu bewältigen. Zentrale Aufgabe des Risikomanagements ist das frühzeitige Erkennen von bestandsgefährdenden Entwicklungen durch den potenziellen Eintritt von Risiken sowie die präventive Umsetzung von Gegenmaßnahmen. Regulatorische Risiken Die Netze DU hat aufgrund ihrer Unternehmensstruktur und der von externen Einflüssen geprägten Umwelt eine enorme Bedeutung innerhalb des konzernweiten Risikomanagements. Risiken ergeben sich zumeist aus regulatorischen und politischen Entwicklungen sowie Versorgungsunterbrechungen durch interne und externe Ereignisse. Chancen und Risiken im regulatorischen Bereich manifestieren sich zunehmend auch in noch nicht endgültig geklärten regulatorischen Sachverhalten der Vergangenheit. Beispielhaft zu nennen sind hier noch nicht bearbeitete oder nicht entschiedene Anträge früherer Jahre oder laufende Beschwerdeverfahren. Operative Risiken Nur ein intaktes und leistungsfähiges Verteilnetz bietet eine hohe Versorgungssicherheit für die Duisburger Kunden. Die Netze Duisburg ist verantwortlich für die Bewirtschaftung der Sparten Strom, Gas, Wasser und Fernwärme. Neben der Gefahr der Korrosion des Leitungsnetzes sind die Versorgungsleitungen weiteren äußeren Gefahren, beispielsweise durch das Wurzelwerk von Bäumen oder der Beschädigung im Rahmen von Baumaßnahmen ausgesetzt. Operativen Risiken soll auch zukünftig mit einer zielgerichteten Instandhaltungs- und Investitionsstrategie entgegengewirkt werden. Dies gilt beispielsweise für Großkomponenten wie Umspannwerksanlagen sowie die Reduzierung von Störungen und Schäden im Allgemeinen. Inflationsrisiko Die Inflationsrate in Deutschland ist gegenüber dem Vorjahr in 2023 auf 5,9 % gesunken. Begründet ist diese Entwicklung durch günstigere Energieprodukte als noch vor einem Jahr. Die Preissituation auf den Energiemärkten hat sich deutlich entspannt, was sich wiederum in den Endkundenpreisen widerspiegelt. Ein möglicher erneuter Preisanstieg aufgrund geopolitischer Konflikte kann zu Kostensteigerungen auf der Beschaffungsseite führen und sich somit direkt auf das Ergebnis des DVV-Konzerns bzw. der Konzerngesellschaften auswirken. Die Höhe der Effekte ist davon abhängig, inwiefern Kostensteigerungen für Material, Fremdleistungen und Investitionen an Dritte weitergegeben werden können. Zinsänderungsrisiko Die hohe Inflation und die straffere Geldpolitik der EZB haben zu einer steigenden Zinsentwicklung geführt. Die Niedrigzinsphase kann kurz- bis mittelfristig als beendet angesehen werden. Diese Situation erfordert eine Beobachtung der Marktentwicklung, jedoch kann davon ausgegangen werden, dass die Refinanzierungskosten für neue Darlehensaufnahmen auf bestehendem Niveau verbleiben. Lieferanten- und Fremddienstleistungsrisiken Mit Beginn des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine hat sich deutlich gezeigt, dass solche Krisen enorme Auswirkungen auf die weltweiten Lieferketten haben. Als Folge von Lieferkettenproblemen besteht ein Mangel an Waren und Gütern, was den Geschäftsbetrieb sowie die Geschäftsentwicklung (Investitionen) aller Konzerngesellschaften deutlich negativ beeinflussen könnte. Weitere geopolitische Krisen (bspw. Gaza-Konflikt) und die damit verbunden Produktionsreduktionen bzw. Handelsrestriktionen durch etwaige wirtschaftliche Boykotts können wesentliche Lieferkettenrisiken verstärken. Im Bereich der Energienetzinfrastruktur sind in den nächsten Jahren enorme Steigerungen der Erneuerungsquoten in den Sparten Strom, Gas und Wasser vorgesehen. Die Bandbreite reicht dabei von der Erhöhung von Standard- bis hin zu Großmaßnahmen. Ein Risiko entsteht bei der Umsetzung der Mehrmengen auf Grund der problemhaften Verfügbarkeit von externen Dienstleistern (insb. Tiefbau). Informationstechnologische Risiken Für die Informationstechnologie bedeuten geopolitische Konflikte ein erhöhtes Risiko durch gezielte Cyberangriffe. Cyberangriffe stellen eine akute Gefahr für Unternehmen dar. Die jüngste Vergangenheit hat gezeigt, dass nicht nur kleine mittelständische Unternehmen betroffen sind, sondern auch große Konzerne. Mögliche Arten von Cyberangriffen können Phishing sowie Aktivierung bereits im Netzwerk vorhandener Schadprogramme sein. Infolgedessen sind betriebsbedingte Störungen möglich sowie die Verschlüsselung und/oder der Verlust von betrieblichen Daten. Als Gegenmaßnahmen werden die Sicherheitssysteme konstant erhöht und die Mitarbeiter über verpflichtende Schulungen sensibilisiert. Ausblick und PrognoseberichtDer stetige Wandel der Regulierung, die weiterhin bestehende Verschärfung der Finanzlage durch steigende Zinsen sowie die zur fünften Regulierungsperiode erfolgende Überarbeitung der Anreizregulierung werden in den nächsten Jahren die wirtschaftliche Lage der Netze DU bestimmen. Dennoch wird die Netze DU auch in Zukunft einen Ergebnisbeitrag für den DVV-Konzern erbringen. Wir planen für 2024 ein positives Ergebnis (EAT) von T€ 27.416 und für 2025 ein positives Ergebnis (EAT) in Höhe von T€ 28.439 für die Netze DU. Die Vermögens- und Finanzlage wird sich stabil entwickeln. Die Gesellschaft stützt ihre prognostischen Angaben auf allgemeine Konjunkturprognosen, konkrete Vergangenheitserfahrungen und bestehende Vertrags- und Kostenstrukturen. Solche Prognosemodelle beinhalten immer das Risiko, dass die tatsächlichen Entwicklungen aufgrund unterschiedlichster Einflussfaktoren abweichen können. Derzeit sind in Deutschland als Reaktion auf die Energiekrise und Gasmangellage eine Vielzahl von Maßnahmen ergriffen worden. Die Auswirkungen auf die wirtschaftliche Lage des Unternehmens und der gesamten Branche sowie die Dauer der Maßnahmen sind nach heutigem Stand weiterhin nicht zu prognostizieren. Für die zukünftige Erzielung einer angemessenen Netzrendite sind somit ein weiterhin striktes Kostenmanagement sowie die Flexibilität in der Anpassung von Organisationsstrukturen zur Abbildung einer transparenten Netzsteuerung in Zeiten des digitalen Umbaus der Netze im Rahmen der Energiewende erforderlich. Die oben angegebenen Ergebnisprognosen für 2024 und 2025 beziehen die weitere Umsetzung dieser beschriebenen Maßnahmen bereits mit ein.
Duisburg, den 15.03.2024 NETZE DUISBURG GMBH Geschäftsführung Andreas Eiting Tätigkeitsabschlüsse gemäß § 6b Abs. 3 EnWGBilanz:AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung:
Zusätzliche Angaben zu den Tätigkeitsabschlüssen gemäß § 6b Abs. 3 EnWG Die Netze Duisburg GmbH unterliegt als Netzbetreiber den Vorschriften des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG). Der § 6b EnWG enthält besondere Vorschriften zur Buchführung und Rechnungslegung von Energieversorgungsunternehmen. 1. Angaben über die Zuordnungsregeln einschließlich der Abschreibungsmethoden nach § 6b Abs. 3 Satz 7 EnWG Gemäß § 6b Abs. 3 Satz 7 EnWG sind die Regeln, einschließlich der Abschreibungsmethoden, anzugeben, nach denen die Gegenstände des Aktiv- und Passivvermögens sowie die Aufwendungen und Erträge den gemäß § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 4 EnWG geführten Konten zugeordnet worden sind. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden einschließlich der Abschreibungsmethoden, die dem Tätigkeitsabschluss zugrunde gelegt werden, sind im Anhang des Jahresabschlusses der Netze Duisburg GmbH angegeben. Gewinn- und Verlustrechnung Hier erfolgt die Entflechtung mithilfe der Kosten- und Leistungsrechnung. Als weiteres Kontierungsmerkmal werden zu jedem Erfolgskonto eindeutig zugeordnete Kostenstellen mitbebucht. Auf Basis der Kosten- und Leistungsrechnung werden Tätigkeitsgewinn- und Verlustrechnungen i. S. v. § 6b Abs. 3 EnWG erstellt, deren Posten überwiegend direkt den einzelnen Tätigkeiten zugeordnet werden. Bilanz Die Bilanzen werden sowohl durch direkte Zuordnungen als auch durch Schlüsselungen entwickelt. Dabei werden auf der Aktivseite das Anlagevermögen und die Forderungen überwiegend direkt zugeordnet, die übrigen Bereiche überwiegend geschlüsselt. Auf der Passivseite wird der Posten erhaltene Baukostenzuschüsse direkt zugeordnet. Bei den Posten Rückstellungen werden überwiegend direkte Zuordnungen vorgenommen, während die weiteren Posten geschlüsselt werden. 2. Erläuterungen zu den einzelnen Tätigkeitsbereichen gemäß § 268 HGB Die Entwicklung des Anlagevermögens nach Tätigkeitsbereichen wird nachfolgend unter 2.1. dargestellt. Die Forderungen haben sämtlich eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Insoweit entfällt die Angabe gemäß § 268 Abs. 4 HGB. Die Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr nach Tätigkeitsbereichen sind nachfolgend unter Punkt 2.2. ausgewiesen. Die Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr nach Tätigkeitsbereichen sind nachfolgend unter Punkt 2.3. ausgewiesen. Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB bestehen zum Abschlussstichtag nicht. 2.1. Entwicklung des Anlagevermögens nach TätigkeitsbereichenStromverteilungEntwicklung des Anlagevermögens der Netze Duisburg GmbH in 2023
Gasverteilung
Intelligenter Messstellenbetrieb
Sonstige Tätigkeiten
Gesamt
2.2. Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr
2.3. Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr
Bericht des AufsichtsratesDas Jahr 2023 war für den Aufsichtsrat der Netze Duisburg GmbH (Netze DU) geprägt von den direkten und indirekten Folgen der Klimaschutzpolitik. Die Ausrufung der Alarmstufe des Notfallplans Gas durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie konnte nach dem Überfall Russlands auf die Ukraine verhindert werden. Die Netze DU konnten trotz schwieriger Bedingungen auf dem Energiemarkt ihren Versorgungsauftrag uneingeschränkt erfüllen. Die Netze DU und ihre Tochtergesellschaft, die Stadtwerke Duisburg Metering GmbH, haben auch in diesem herausfordernden Jahr dafür gesorgt, alle Menschen und Unternehmen in Duisburg sicher und zuverlässig mit Strom, Gas, Wasser und Fernwärme zu versorgen. Der Dank des Aufsichtsrates richtet sich an alle Beschäftigten beider Unternehmen, die auch in besonders schwierigen Zeiten ihre Verantwortung für die Allgemeinheit übernommen haben. Die Folgen der Klimaschutzpolitik auf die lokale Netzinfrastruktur bildeten einen inhaltlichen Schwerpunkt der Beratungen des Aufsichtsrates. Die durch die Klimapolitik notwendigen Anpassungen der Netzinfrastruktur in Duisburg wirken sich insbesondere dadurch aus, dass in den kommenden Jahren und Jahrzehnten zahlreiche Investitionen in Anlagen und Netze finanziert und getätigt werden müssen. Ein wesentlicher Bestandteil ist der Bau einer neuen, dritten Kuppelstelle zum Übertragungsnetz des Betreibers Amprion. Diese Kuppelstelle ist erforderlich, um die zukünftig im Duisburger Netz zu erwartenden Lastanfragen zuverlässig bedienen zu können. Der Aufsichtsrat hat dem Erwerb der dafür notwendigen Liegenschaft zugestimmt. Gegenstand eingehender Beratungen waren zudem Lage und Entwicklung der Gesellschaft sowie Risiken und Sachverhalte von grundsätzlicher Bedeutung und führten zu entsprechenden Entscheidungen des Gremiums. An allen wichtigen Entscheidungen im Geschäftsjahr 2023 waren die Aufsichtsräte beteiligt und wurden von der Geschäftsführung über den Geschäftsverlauf umfassend unterrichtet. Die Zusammenarbeit war dabei stets von Vertrauen und großer Offenheit geprägt. Die Netze DU als Teil des DVV-Konzerns "DVV 2035" heißt das konzernweite Programm, an dem alle Gesellschaften im Konzernverbund der Duisburger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft mbH (DVV) beteiligt sind. Ziel ist die CO 2 -Neutralität aller Teile des Konzerns bis zum Jahr 2035. Die DVV- Unternehmen sind sich ihrer besonderen Verantwortung bewusst, die Versorgungsinfrastruktur für Duisburg nachhaltig aufzustellen und auszubauen und zudem die technischen Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass der steigende Bedarf der Einwohnerinnen und Einwohner für die Umsetzung der Energiewende in den eigenen vier Wänden gelingen kann. Die Aufsichtsräte begrüßen und unterstützen dieses strategische Projekt ausdrücklich. Für alle Unternehmen des DVV-Konzerns ist der Wettbewerb um Fachkräfte eine weiter wachsende Herausforderung. Vollumfängliche Daseinsvorsorge und ihr Um- und Ausbau in Zeiten von Energie- und Verkehrswende braucht in allen Bereichen gut ausgebildete Fachkräfte, um die die Unternehmen des DVV-Konzerns über viele Kanäle werben. Personelle Veränderungen Aufgrund der Anteilsübertragung der von der Westenergie AG an der Stadtwerke Duisburg AG gehaltenen Aktien auf die RheinEnergie AG am 14.04.2023 und der damit einhergegangenen Mandatsniederlegung des bisherigen Westenergie-Mandatsträgers, Sebastian Koch, zum 31.03.2023, hat die Stadtwerke Duisburg AG Susanne Fabry als Vertreterin der RheinEnergie AG mit Beschluss vom 19.04.2023 in den Aufsichtsrat der Netze DU benannt. Wirtschaftsdaten erfolgreich geprüft Der von der Geschäftsführung aufgestellte Jahresabschluss der Gesellschaft sowie der Lagebericht der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2023 wurden durch die in der Gesellschafterversammlung am 08.05.2023 als Abschlussprüfer gewählten PKF Fasselt Partnerschaft mbB, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft · Steuerberatungsgesellschaft · Rechtsanwälte, Duisburg, geprüft und am 10.05.2024 mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen. Der Jahresabschluss der Gesellschaft sowie der Lagebericht haben dem Aufsichtsrat vorgelegen. Von dem Ergebnis der Prüfung durch den Abschlussprüfer hat er zustimmend Kenntnis genommen. Auch eigene Prüfungen des Aufsichtsrates ergaben keine Einwendungen. Der Aufsichtsrat billigt den Jahresabschluss der Gesellschaft sowie den Lagebericht der Gesellschaft zum 31.12.2023 und empfiehlt - in Übereinstimmung mit der Geschäftsführung - ihn durch die Gesellschafterversammlung feststellen zu lassen. Der Aufsichtsrat schließt sich dem Vorschlag der Geschäftsführung zur Ergebnisverwendung an. Der Aufsichtsrat hat im Rahmen seiner Tätigkeit im Geschäftsjahr 2023 den Empfehlungen des "Public Corporate Governance Kodex" der Stadt Duisburg entsprochen.
Duisburg, im Juni 2024 Der Aufsichtsrat Marcus O. Wittig Vorsitzender BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Netze Duisburg GmbH, Duisburg VERMERK ÜBER DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Netze Duisburg GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Netze Duisburg GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Sonstige Informationen Der gesetzliche Vertreter ist für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote). Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab. Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen
Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegeben-heiten entgegenstehen. Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen. SONSTIGE GESETZLICHE UND ANDERE RECHTLICHE ANFORDERUNGEN Vermerk über die Prüfung der Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG Prüfungsurteile Wir haben die Einhaltung der Pflichten zur Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 EnWG, wonach für die Tätigkeiten nach § 6b Abs. 3 EnWG getrennte Konten zu führen sind, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Darüber hinaus haben wir die Tätigkeitsabschlüsse für die Tätigkeiten "Elektrizitätsverteilung", "Gasverteilung", "Intelligenter Messstellenbetrieb" und "Sonstige Tätigkeiten außerhalb Strom und Gas" - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 einschließlich der Angaben zu den Regeln, nach denen die Gegenstände des Aktiv- und Passivvermögens sowie die Aufwendungen und Erträge den gemäß § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 4 EnWG geführten Konten zugeordnet worden sind - geprüft. Nach unserer Beurteilung
Grundlage der Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung nach § 6b Abs. 5 EnWG unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung der Einhaltung der Pflichten zur Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 EnWG" sowie im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" weitergehend beschrieben. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile hierzu zu dienen. Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für die Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 EnWG Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Einhaltung der Pflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG zur Führung getrennter Konten sowie für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er zur Einhaltung dieser Pflichten als notwendig erachtet hat. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung der Einhaltung der Pflichten zur Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 EnWG Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob die Pflichten zur Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 EnWG in allen wesentlichen Belangen erfüllt wurden sowie einen Vermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zur Einhaltung der Pflichten zur Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 EnWG beinhaltet. Die Prüfung umfasst die Beurteilung, ob die Wertansätze und die Zuordnung der Konten nach § 6b Abs. 3 EnWG sachgerecht und nachvollziehbar erfolgt sind und der Grundsatz der Stetigkeit beachtet wurde.
Duisburg, den 10. Mai 2024 PKF
Fasselt
Hünger, Wirtschaftsprüfer Kawaters, Wirtschaftsprüfer Die Gesellschafterversammlung der Netze Duisburg GmbH hat am 04. Juni 2024 den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 festgestellt und die Gewinnverwendung wie folgt beschlossen: Gemäß § 2 Abs. 1 des zwischen der Stadtwerke Duisburg AG und der Netze Duisburg GmbH abgeschlossenen Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrages wurde für das Geschäftsjahr 2023 seitens der Netze Duisburg eine Gewinnabführung in Höhe von 4.240.238,52 € gebucht. 27.500.000,00 € wurden in der Netze Duisburg thesauriert. |
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Tätigkeiten von Strom- und Erdgasmaklerinnen und -maklern
Elektrizitätserzeugung aus erneuerbaren Energieträgern zur Verteilung
Bau von Versorgungseinrichtungen für Elektrizität und Telekommunikation
Allgemeine Gebäudereinigung
Erbringung von sonstigen Dienstleistungen der Informationstechnologie
Tätigkeiten von Strom- und Erdgasmaklerinnen und -maklern
Wärme- und Kältehandel
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Wassergewinnung mit Fremdbezug zur Verteilung
Beteiligungsgesellschaften
Allgemeine Gebäudereinigung
Wärme- und Kältehandel
Wärme- und Kältehandel
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen