Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 207572
Eingetragen
25.9.2013
Branche
Bauträger für WohngebäudeVermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Wohngrundstücken, Wohngebäuden und WohnungenBauträger für andere Gebäude und Bauwerke
Gegenstand
Erwerb, Veräußerung und Vermietung von Grundstücken und grundstücksgleichen Rechten sowie Errichtung von Bauwerken, insbesondere Wohnbauten, auch als Baubetreuer oder Bauträger.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Dieter Wurst
seit 16.2.2018
Prokura
Geschäftsführer
Karl-Heinz Dorsch
seit 25.9.2013
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

90.00% identifiziert10.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
90.00%

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Stauch Holding GmbH
Germany
100.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Stauch Holding GmbH

Kupferzell

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2021 bis zum 31.03.2022

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 01.04.2021 bis zum 31.03.2022

Grundlagen des STAUCH-Konzerns

Seit der Firmengründung 1934 in Kupferzell hat sich das Familienunternehmen kontinuierlich zur heutigen BAUGRUPPE STAUCH weiterentwickelt. Das Leistungsspektrum reicht vom klassischen Rohbau über Erschließungs- und Tiefbauarbeiten bis hin zur schlüsselfertigen Erstellung von Industriegebäuden und Eigentumswohnanlagen. Im Jahr 2001 eröffnete Stauch eine Geschäftsstelle in München-Neuried. 2009 wurde die Stauch Bauunternehmung GmbH, NL Waidhofen (Bayern) gegründet. Zum 01.01.2013 haben die Bauträger-Gesellschaften Stauch Wohnbau GmbH in München sowie die Stauch Projektbau GmbH in Kupferzell ihren Geschäftsbetrieb aufgenommen. In diesen Gesellschaften ist jeweils regional die Projektentwicklung und die Realisierung mit dem Schwerpunkt Geschoss-Wohnungsbau gebündelt. 2017 wurde die neue Firmenzentrale mit Bauhof "Im Bild 13" in Kupferzell bezogen.

Der Konsolidierungskreis des STAUCH-Konzerns beinhaltet die Gesellschaften:

Stauch Holding GmbH, Kupferzell (Mutterunternehmen)

Stauch Bau GmbH, Kupferzell

Stauch Projektbau GmbH, Kupferzell

Stauch Immobilien GmbH, Kupferzell

Stauch Wohnbau GmbH, Gräfelfing

Stauch Bauunternehmung GmbH, Kupferzell, Niederlassung Waidhofen

Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Die Gesamtleistung im Geschäftsjahr beläuft sich auf TEUR 66.779 (VJ: 68.126). Die Gesamtleistung setzt sich im Wesentlichen aus Umsatzerlösen von TEUR 53.518 (VJ: 76.215) und einer Erhöhung des Bestands an Grundstücken ohne Bauten, Grundstücken mit unfertigen Bauten und unfertigen Bauleistungen von TEUR 13.221 (VJ: Minderung 8.125) zusammen.

Die Umsatzerlöse gliedern sich regional:

Hohenlohe, Baden-Württemberg TEUR 39.166 (VJ: 40.114)
Region München, Bayern TEUR 14.352 (VJ: 36.101)

und nach Tätigkeitsbereichen:

Bauleistungen TEUR 35.001 (VJ: 42.690)
Bauträger TEUR 18.135 (VJ: 33.179)
Sonstige TEUR 382 (VJ: 346)

Der Konzernjahresüberschuss beträgt TEUR 5.841 (VJ: 9.043) und hat das Eigenkapital nochmal deutlich erhöht; das Eigenkapital zum Stichtag beträgt damit TEUR 34.316 (VJ: 31.623).

Die Bilanzsumme beträgt TEUR 52.218 (VJ: 49.755); die Eigenkapitalquote somit 65,7 % (VJ: 63,6 %). Das Eigenkapital und die Eigenkapitalquote haben sich trotz Gewinnausschüttungen im Berichtsjahr erhöht.

Der Finanzmittelfonds hat sich im Berichtsjahr um TEUR 8.207 verringert und beläuft sich zum Bilanzstichtag auf TEUR 2.802 (VJ: 11.009).

Die lfd. Geschäftstätigkeit wird zu wesentlichen Teilen aus dem Eigenkapital finanziert. Die bestehenden Kreditlinien sind zum Bilanzstichtag mit TEUR 0 in Anspruch genommen.

Die Bankverbindlichkeiten betragen zum Stichtag TEUR 1.399 (VJ: 1.509) und betreffen ausschließlich Darlehen für die langfristige Finanzierung der Betriebsgrundstücke und Gebäude.

Personal

Der Personalstand betrug im Jahresdurchschnitt 128 Arbeitnehmer iSd § 314 Abs. 1 Nr. 4 HGB, davon 92 gewerbliche Arbeitnehmer und 36 Angestellte. Die Suche nach qualifiziertem Personal wird für die gesamte Baubranche auch weiterhin die große Herausforderung für die Zukunft bleiben.

Auftragsbestand

Der erfolgreich akquirierte Auftragsbestand zum 31.12.2022 sichert für das Geschäftsjahr 2022/2023 die Vollbeschäftigung. Die Ausschreibungstätigkeiten und die im III. und IV. Quartal 2022 akquirierten Aufträge lassen uns auch für das Geschäftsjahr 2023/2024 noch vorsichtig optimistisch in die nahe Zukunft blicken. Wie stark sich die aktuell rasant schwankenden und steigenden Rohstoffpreise auf die laufenden Bauvorhaben auswirken wird, lässt sich derzeit sehr schwer einschätzen.

Investitionen

Die im Geschäftsjahr 2021/2022 durchgeführten Investitionen ins Anlagevermögen belaufen sich auf TEUR 3.464 (VJ: 2.304). Dies betrifft im Wesentlichen die Beteiligung und die Ausleihung an der Küblböck und Partner Beteiligungs- und Projektentwicklungs-GmbH, Regensburg, mit TEUR 1.463.

Weitere wesentliche Investitionen betreffen:

1 Mobilbagger (198 T€), 1 Kettenbagger (185 T€), 1 Radlader (50 T€), 1 Gabelstapler (74 T€), 4 PKW (193 T€), 6 Transporter (179 T€), Grundstück Bauhof (209 T€).

Die Abschreibungen belaufen sich auf TEUR 1.714 (VJ: 1.467).

Der Investitionsbedarf wird jeweils an den aktuellen Geschäftsverlauf sowie auf den notwendigen Bedarf zur möglichst wirtschaftlichen Baustellenabwicklung angepasst.

Zusammenfassende Beurteilung

Insgesamt beurteilen wir den Geschäftsverlauf als stabil und zufriedenstellend.

Risiken

Unverändert herrscht auf dem Bausektor ein enormer Preis- und Termindruck, der Risiken mit sich bringt. Durch die eingesetzten Controlling-Instrumente und das monatliche Reporting können negative Entwicklungen zeitnah festgestellt und durch entsprechende Maßnahmen beeinflusst werden.

Qualifizierte Sub- und Nachunternehmer zu finden und an STAUCH zu binden wird neben der Suche nach qualifiziertem eigenem Personal die größte Herausforderung für die nächsten Jahre bleiben. Die Knappheit an Roh- und Baustoffen, und damit verbunden die explodierenden Baustoffpreise, werden eine weitere große Herausforderung für die nahe Zukunft der Baubranche sein.

Ausblick, Maßnahmen, Chancen und Prognose

Die Baubranche war eine der wenigen Branchen, die bisher ohne die ganz großen Einschnitte, durch die seit Anfang des Jahres 2020 andauernde COVID-Pandemie gekommen ist. Die positiven Prognosen der Spitzenverbände der Bauwirtschaft (ZDB und HDB) für das Jahr 2022 wurden durch den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine und die dadurch entstehenden weltwirtschaftlichen Verwerfungen praktisch "über Nacht" hinfällig. Laut ZDB leide insbesondere der Wohnungsbau unter den weltwirtschaftlichen Folgen, aber auch der Wirtschaftsbau und der öffentliche Bau seien betroffen. Der Verband prognostiziert reale Umsatzrückgange für die Jahre 2022 und 2023 von -4,5 % bis -10%. Die tatsächlichen Entwicklungen, bezogen auf die regionalen Märkte, lassen sich aktuell sehr schwer einschätzen.

Wir blicken bei STAUCH unter Berücksichtigung der aktuellen Auftragslage sowie der weiterhin stabilen Nachfrage im Industrie- und Gewerbebau weiter vorsichtig optimistisch in die Zukunft. Wir gehen davon aus, dass sich das aktuell noch gute Ertragsniveau ab 2023 in Teilbereichen nochmal spürbar abschwächen wird.

Durch den Neubau des Bauhofes und der Verwaltung "Im Bild Kupferzell" haben wir die räumlichen und organisatorischen Voraussetzungen für ein kontinuierliches Wachstum der BAUGRUPPE STAUCH geschaffen. Eine Erweiterung der Verwaltung ist derzeit in Planung und wird in Anpassung an die zukünftigen Wachstums- und Umsatzprognosen realisiert.

Der umliegende Wirtschaftsraum sowohl in Hohenlohe/SHA/Heilbronn mit mehreren "Weltmarktführern" als auch die "Metropolregion München" tragen weiterhin zur vorsichtig optimistischen Markteinschätzung für die Zukunft bei. Es bleibt abzuwarten, wie sich das Investitionsverhalten der wichtigen Industriekunden, im Bezug auf die weltweiten Auswirkungen im Zusammenhang mit dem russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine, entwickeln werden.

Wir erwarten für das laufende Geschäftsjahr 2022/2023, trotz aller bereits angesprochenen Risiken, insbesondere den daraus resultierenden teilweise drastischen Preissteigerungen, nochmals eine stabile Geschäftsentwicklung.

Die Umsatz- und Ergebnisprognose für 2022/2023 weist, unter Berücksichtigung der Realisierungszeiträume für mehrjährige Projekte, eine leichte Steigerung bei den Umsatzerlösen und eine deutliche Reduzierung des Jahresüberschusses aus. Wir gehen für das Geschäftsjahr 2022/2023 wieder von einem deutlich positiven Konzernjahresüberschuss aus.

Die Prognosen für die folgenden Geschäftsjahre ab 2023/2024 werden sehr stark abhängig von den Auswirkungen der aktuell hohen Inflation und der unsicheren weltwirtschaftlichen Lage auf die regionale Baubranche und den Wohnungsbau in Kupferzell und München sein.

Alle in diesem Lagebericht enthaltenen zukunftsbezogenen Aussagen wurden nach bestem Wissen und Gewissen getroffen. Da die tatsächliche Entwicklung auch von Faktoren abhängt, die nicht unserem Einfluss unterliegen, kann diese von den Prognosen abweichen.

 

Kupferzell, im Januar 2023

Stauch Holding GmbH

gez. Karl-Heinz Dorsch

gez. Bernd Griesinger

Bilanz

Aktiva

31.3.2022 31.3.2021
EUR EUR
A. Anlagevermögen 11.484.215,70 9.776.893,19
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 18.533,00 16.479,00
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutz- und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 18.533,00 16.479,00
II. Sachanlagen 10.002.682,70 9.760.414,19
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 5.241.100,49 5.253.063,19
2. technische Anlagen und Maschinen 1.936.448,00 2.011.826,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.675.199,00 2.495.525,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 149.935,21 0,00
III. Finanzanlagen 1.463.000,00 0,00
1. Beteiligungen 13.000,00 0,00
2. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 1.450.000,00 0,00
B. Umlaufvermögen 40.499.820,49 39.760.531,59
I. Vorräte 30.341.368,39 24.926.084,80
1. Bau-, Hilfs- und Betriebsstoffe 143.090,00 97.175,00
2. Grundstücke ohne Bauten 23.621.748,82 20.173.399,99
3. Grundstücke mit unfertigen Bauten 16.603.790,24 13.253.780,93
a. abzüglich erhaltene Anzahlungen -13.033.772,38 -13.205.863,18
4. unfertige Bauleistungen 19.061.571,00 12.638.439,00
a. abzüglich erhaltene Anzahlungen -18.743.776,89 -11.882.577,87
5. geleistete Anzahlungen 2.688.717,60 3.851.730,93
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 7.356.540,92 3.824.627,73
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.637.181,31 1.957.891,57
2. Forderungen gegen Gesellschafter 3.615.543,06 0,00
3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 423.042,70 414.487,19
4. sonstige Vermögensgegenstände 1.680.773,85 1.452.248,97
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 2.801.911,18 11.009.819,06
C. Rechnungsabgrenzungsposten 234.067,72 217.410,46
Bilanzsumme, Summe Aktiva 52.218.103,91 49.754.835,24

Passiva

31.3.2022 31.3.2021
EUR EUR
A. Eigenkapital 34.316.090,30 31.622.529,17
I. Gezeichntetes Kapital 500.000,00 500.000,00
II. Gewinnvortrag 27.107.987,17 21.396.620,98
III. Konzerngewinn 5.589.695,25 8.711.366,19
IV. nicht beherrschende Anteile 1.118.407,88 1.014.542,00
B. Rückstellungen 8.339.781,55 10.040.435,20
1. Steuerrückstellungen 2.125.958,13 1.933.692,00
2. sonstige Rückstellungen 6.213.823,42 8.106.743,20
C. Verbindlichkeiten 9.555.367,06 8.084.745,87
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.399.188,00 1.508.932,00
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 5.517.721,91 4.908.746,96
3. sonstige Verbindlichkeiten 2.638.457,15 1.667.066,91
davon aus Steuern 1.501.682,00 491.602,39
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 89.939,06 93.721,51
D. Rechnungsabgrenzungsposten 6.865,00 7.125,00
Bilanzsumme, Summe Passiva 52.218.103,91 49.754.835,24

Gewinn- und Verlustrechnung

1.4.2021 - 31.3.2022 1.4.2020 - 31.3.2021
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 53.518.273,98 76.215.342,33
2. Erhöhung/Verminderung des Bestands an Grundstücken ohne Bauten, an Grundstücken mit unfertigen Bauten und unfertigen Bauleistungen 13.221.490,14 -8.125.015,45
3. andere aktivierte Eigenleistungen 40.000,00 35.775,36
4. sonstige betriebliche Erträge 583.349,74 747.384,67
5. Materialaufwand 42.761.124,51 40.138.425,13
a) Aufwendungen für Bau-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 14.520.272,79 11.428.280,63
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 28.240.851,72 28.710.144,50
6. Personalaufwand 11.393.620,78 11.678.304,31
a) Löhne und Gehälter 8.866.158,87 9.390.114,82
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 2.527.461,91 2.288.189,49
davon für Altersversorgung 20.699,55 20.775,12
7. Abschreibungen 1.714.446,70 1.466.567,93
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.714.446,70 1.466.567,93
8. sonstige betriebliche Aufwendungen 3.145.009,12 2.840.811,51
9. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 45.269,36 8.417,81
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 48.292,93 53.361,88
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 2.367.308,35 3.621.367,00
12. Ergebnis nach Steuern 5.978.580,83 9.083.066,96
13. sonstige Steuern 138.019,70 39.507,46
14. Konzernjahresüberschuss 5.840.561,13 9.043.559,50
15. auf nicht beherrschende Anteile entfallender Gewinn -250.865,88 -332.193,31
16. Konzerngewinn 5.589.695,25 8.711.366,19
17. Gewinnvortrag 27.107.987,17 21.396.620,98
18. Konzernbilanzgewinn 32.697.682,42 30.107.987,17

Kapitalflussrechnung

2021/2022 2020/2021
T€ T€
1. Laufende Geschäftstätigkeit
a) Konzernperiodenergebnis einschließlich Ergebnisanteile anderer Gesellschafter 5.841 9.043
b) Abschreibungen (+ )/Zuschreibungen (-) auf Gegenstände des Anlagevermögens 1.714 1.467
c) Zunahme (+)/Abnahme (-) der Rückstellungen -1.523 2.844
d) Gewinn (-)/Verlust (+) aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens -83 -154
e) Zunahme (-)/Abnahme (+) der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -9.124 -1.109
f) Zunahme (+)/Abnahme (-) der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 1.581 -2.399
g) Zinsaufwendungen (+)/Zinserträge (-) 3 45
h) Ertragsteueraufwand (+)/ -ertrag (-) 2.367 3.621
i) Ertragsteuerzahlungen (-/+) -2.384 -3.879
-1.608 9.479
2. Investitionsbereich
a) Einzahlungen (+) aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens 126 288
b) Auszahlungen (-) für Investitionen in das Sachanlagevermögen -1.985 -2.297
c) Auszahlungen (-) für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen -17 -6
d) Auszahlungen (-) für Investitionen in das Finanzanlagevermögen -1.463 0
e) Erhaltene Zinsen (+) 45 8
-3.294 -2.007
2021/2022 2020/2021
T€ T€
3. Finanzierungsbereich
a) Auszahlungen (-) an Unternehmenseigner und Fremdgesellschafter (Ausschüttungen) -3.147 -2.073
b) Auszahlungen (-) aus der Tilgung von Krediten -110 -122
c) Gezahlte Zinsen (-) -48 -53
-3.305 -2.248
4. Finanzmittelfonds
Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds -8.207 5.224
Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 11.009 5.785
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 2.802 11.009

Der Finanzmittelfonds umfasst den Posten Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Zusammensetzung des Finanzmittelfonds sowie seine Veränderung ergeben sich dabei wie folgt:

31.03.2022 31.03.2021 Veränderung
Finanzmittelfonds
T€ T€ T€
Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 2.802 11.009 -8.207

Eigenkapitalspiegel

Mutterunternehmen
Gezeichnetes Kapital Gewinnvortrag Konzernjahresüberschuss,
der dem Mutterunternehmen
zuzurechnen ist (Konzerngewinn)
Stand am 01.04.2020 500.000,00 18.357.631,69 5.038.989,29
Umgliederung Konzerngewinn Vorjahr 5.038.989,29 -5.038.989,29
Ausschüttungen Konzern-Jahresüberschuss -2.000.000,00 8.711.366,19
Stand am 31.03.2021 500.000,00 21.396.620,98 8.711.366,19
Umgliederung Konzerngewinn 8.711.366,19 -8.711.366,19
Vorjahr Ausschüttungen Konzern-Jahresüberschuss -3.000.000,00 5.589.695,25
Stand am 31.03.2022 500.000,00 27.107.987,17 5.589.695,25
Eigenkapital Nicht beherrschende Anteile Konzerneigenkapital
Nicht beherrschende Anteile
Stand am 01.04.2020 23.896.620,98 755.848,69 24.652.469,67
Umgliederung Konzerngewinn Vorjahr 0,00
Ausschüttungen -2.000.000,00 -73.500,00 -2.073.500,00
Konzern-Jahresüberschuss 8.711.366,19 332.193,31 9.043.559,50
Stand am 31.03.2021 30.607.987,17 1.014.542,00 31.622.529,17
Umgliederung Konzerngewinn Vorjahr 0,00
Ausschüttungen -3.000.000,00 -147.000,00 -3.147.000,00
Konzern-Jahresüberschuss 5.589.695,25 250.865,88 5.840.561,13
Stand am 31.03.2022 33.197.682,42 1.118.407,88 34.316.090,30

Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2021/2022

Stauch Holding GmbH , Kupferzell

A. Allgemeine Angaben

Das Mutterunternehmen, Stauch Holding GmbH, mit Sitz in Kupferzell ist im Handelsregister des Amtsgerichts Stuttgart unter der Nummer HRB 581114 eingetragen.

Der Konzernabschluss wurde nach den Vorschriften des Dritten Buches des HGB in Verbindung mit rechtsformspezifischen Sondervorschriften des GmbHG aufgestellt.

Die zur Erläuterung der Konzernbilanz und Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung erforderlichen Angaben sind, soweit gesetzlich zulässig, in den Konzernanhang übernommen.

B. Konsolidierungskreis

Der Konsolidierungskreis der Stauch Holding GmbH, Kupferzell, umfasst neben dem Mutterunternehmen folgende Tochterunternehmen, die im Wege der Vollkonsolidierung in den Konzernabschluss einbezogen werden:

Anteil am Kapital
%
Stauch Immobilien GmbH, Kupferzell 100,00
Stauch Bau GmbH, Kupferzell 100,00
Stauch Projektbau GmbH, Kupferzell 100,00
Stauch Wohnbau GmbH, Gräfelfing 100,00
Stauch Bauunternehmung GmbH, Kupferzell (Niederlassung Waidhofen) 51,00

Die oben aufgeführten Anteile am Kapital der Tochterunternehmen entsprechen jeweils den Anteilen der Stauch Holding GmbH, Kupferzell, an den Stimmrechten.

Die Tochterunternehmen mit einem Kapitalanteil von 100 % sind gem. § 264 Abs. 3 HGB von der Offenlegung des Jahresabschlusses befreit.

C. Konsolidierungsgrundsätze

Abschlussstichtag aller in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen ist der Stichtag des Konzernabschlusses. Die Bewertung im Konzern erfolgt nach einheitlichen Grundsätzen.

Der Konzernabschluss ist unter Beachtung von § 299 HGB auf den Stichtag des Jahresabschlusses des Mutterunternehmens aufgestellt, der zugleich auch der Abschlussstichtag aller einbezogenen Unternehmen ist.

Die einheitliche Bewertung gemäß § 308 HGB wird auf Ebene des Konzerns mittels Anpassungsbuchungen sichergestellt. Grundsätzlich wird diese überwiegend bereits auf Ebene der Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Tochterunternehmen sichergestellt.

Die Kapitalkonsolidierung erfolgt nach der Neubewertungsmethode. Erstkonsolidierungen werden auf den Erwerbszeitpunkt vorgenommen. Latente Steuern aus stillen Reserven und Lasten werden, soweit erforderlich, berücksichtigt.

Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den konsolidierten Unternehmen werden gemäß § 303 HGB im Rahmen der Schuldenkonsolidierung eliminiert.

Anteile anderer Gesellschafter wurden gemäß § 307 Abs.1 HGB im Eigenkapital berücksichtigt.

Aufwendungen und Erträge werden im Wege der Aufwands- und Ertragskonsolidierung nach § 305 HGB miteinander verrechnet.

Zwischenergebnisse werden herausgerechnet, soweit sie nicht von untergeordneter Bedeutung sind.

D. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und linear über ihre voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben bzw. auf die Laufzeit der zugrunde liegenden Verträge verteilt.

Die Zugänge zum Sachanlagevermögen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet. Die Abschreibungen bei Gebäuden erfolgen linear über betriebsgewöhnliche Nutzungsdauern. Die beweglichen Anlagen werden entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer planmäßig linear abgeschrieben. Bei voraussichtlich dauerhaften Wertminderungen werden außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen. Zugänge mit Einzelanschaffungskosten bis zu € 800,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben.

Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten angesetzt.

Bei den Vorräten werden die Bau-, Hilfs- und Betriebsstoffe in Gruppen zusammengefasst und mit den durchschnittlichen Anschaffungskosten oder mit den niedrigeren Werten zum Bilanzstichtag bewertet.

Der Ansatz der unfertigen Bauleistungen, der Grundstücke ohne Bauten und der Grundstücke mit unfertigen Bauten erfolgt mit den Herstellungskosten. Zinsen für Fremdkapital werden nicht angesetzt. Soweit die Wertansätze den niedrigeren beizulegenden Wert übersteigen, werden Abschreibungen auf den niedrigeren Wert zum Bilanzstichtag vorgenommen. Die Grundsätze der verlustfreien Bewertung werden beachtet.

Die Bewertung der unfertigen Bauleistungen erfolgt retrograd, ausgehend von den anteiligen Leistungswerten. Die Leistungswerte werden pauschal um einen Abschlag für Verwaltungs- und Vertriebskosten sowie Gewinn gemindert.

Die erhaltenen/ geleisteten Anzahlungen werden zu Nettowerten (ohne Umsatzsteuer) bilanziert. Erhaltene Anzahlungen werden nicht auftragsbezogen offen von den Vorräten abgesetzt, soweit sie diese nicht übersteigen.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert unter Berücksichtigung angemessener Einzelwertberichtigungen für erkennbare Risiken und - bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen - durch Abzug einer Pauschalwertberichtigung ausgewiesen.

Die flüssigen Mittel sind mit dem Nominalwert angesetzt.

Auf der Aktivseite sind als Rechnungsabgrenzungsposten Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Die Steuer- und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind mit dem nach kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag bewertet.

Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag passiviert.

Auf der Passivseite sind als Rechnungsabgrenzungsposten Einnahmen vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

E. Erläuterungen zur Konzernbilanz

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2021/2022 ist in einem gesonderten Anlagenspiegel dargestellt, der diesem Konzernanhang als Anlage beigefügt ist.

2. Anteilsbesitz

Das Mutterunternehmen hält eine Beteiligung im Sinne des § 271 Abs. 1 HGB an folgendem Unternehmen:

Nominalkapital in Landeswährung Anteil am Kapital Eigenkapital Ergebnis des Geschäftsjahres
T€ % T€ T€
Stauch Grundbesitz II GmbH & Co. KG, Kupferzell *) 20 0,0 7 -11
Küblböck und Partner Beteiligungs- und Projektentwicklungs-GmbH, Regensburg **) 25 52,0 -70 76

*) Das Mutterunternehmen ist persönlich haftende Gesellschafterin.
**) Die Angaben betreffen den Jahresabschluss zum 31.12.2021. Der Konzern hat keine Stimmrechte.

3. sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Verpflichtungen aus dem Personalbereich (T€ 2.282), aus Gewährleistungen (T€ 1.413), aus Nachlaufkosten (T€ 1.306) und aus Subunternehmerleistungen (T€ 581).

4. Verbindlichkeiten

Eine Aufgliederung der Verbindlichkeiten ist in einem gesonderten Verbindlichkeitenspiegel dargestellt, der diesem Konzernanhang als Anlage beigefügt ist.

5. Außerbilanzielle Geschäfte

Leasingverträge

Die Gesellschaft hat als Leasingnehmer Verträge über die Nutzung von anderen Anlagen abgeschlossen.

Aus den Verträgen resultieren folgende finanzielle Verpflichtungen:

31.03.2022
T€
fällig innerhalb eines Jahres 201
fällig nach mehr als einem Jahr 59

F. Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

1. Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse gliedern sich nach Tätigkeitsbereichen sowie nach geografischen Märkten wie folgt:

2021/2022 2020/2021
T€ T€
Tätigkeitsbereiche:
Bauleistungen 35.001 42.690
Bauträger 18.135 33.179
Sonstige 382 346
53.518 76.215
geografische Märkte:
Hohenlohe, Baden-Württemberg 39.166 40.114
Region München, Bayern 14.352 36.101
53.518 76.215

2. periodenfremde oder Ihrer Art oder Größe außergewöhnliche Erträge von nicht untergeordneter Bedeutung

2021/2022
T€
in den sonstigen betrieblichen Erträgen enthalten:
Auflösung von Rückstellungen 100
Erträge aus dem Eingang ausgebuchter Forderungen 125
225

3. periodenfremde oder Ihrer Art oder Größe außergewöhnliche Aufwendungen von nicht untergeordneter

Bedeutung

2021/2022
T€
in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten: Veränderung Rückstellungen 100
Forderungsverluste einschließlich Einstellung in Einzelwertberichtigungen 320
420

4. Gesamthonorar des Konzernabschlussprüfers

Für Leistungen des Konzernabschlussprüfers iSv § 319 Abs. 1 HGB wurden im Berichtsjahr folgende Honorare als Aufwand erfasst:

T€
Abschlussprüfung 82
andere Bestätigungsleistungen 3
Steuerberatungsleistungen 23
sonstige Leistungen 0
108

G. Sonstige Angaben

1. Arbeitnehmer

Jahresdurchschnitt 2021/2022 2020/2021
gewerbliche Arbeitnehmer 92 88
Angestellte 36 32
128 120

2. Geschäftsführung

Geschäftsführer der Gesellschaft sind:

Herr Bernd Griesinger, Bautechniker/Maurermeister, Neuried

Herr Karl-Heinz Dorsch, Vermessungstechniker, Schwäbisch Hall

3. Gesamtbezüge der Geschäftsführer

Auf die Angabe der Gesamtbezüge wird gemäß § 314 Abs. 3 HGB verzichtet.

4. Vorschlag für die Ergebnisverwendung des Mutterunternehmens

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Kupferzell, 30.01.2023

gez. Bernd Griesinger

gez. Karl-Heinz Dorsch

Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten
Stand 01.04.2021 Zugänge Abgänge Stand 31.03.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 253.636,09 16.657,66 44.418,08 225.875,67
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 6.477.745,70 248.978,30 0,00 6.726.724,00
2. technische Anlagen und Maschinen 4.457.640,87 566.650,00 194.441,50 4.829.849,37
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.974.607,39 1.018.975,04 677.866,26 6.315.716,17
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 149.935,21 0,00 149.935,21
16.909.993,96 1.984.538,55 872.307,76 18.022.224,75
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 0,00 13.000,00 0,00 13.000,00
2. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 1.450.000,00 0,00 1.450.000,00
0,00 1.463.000,00 0,00 1.463.000,00
Gesamt 17.163.630,05 3.464.196,21 916.725,84 19.711.100,42
Abschreibungen
Stand 01.04.2021 Zugänge Abgänge Stand 31.03.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 237.157,09 14.561,66 44.376,08 207.342,67
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.224.682,51 260.941,00 0,00 1.485.623,51
2. technische Anlagen und Maschinen 2.445.814,87 622.051,00 174.464,50 2.893.401,37
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.479.082,39 816.893,04 655.458,26 3.640.517,17
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
7.149.579,77 1.699.885,04 829.922,76 8.019.542,05
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
Gesamt 7.386.736,86 1.714.446,70 874.298,84 8.226.884,72
Restbuchwerte
Stand 31.03.2022 Stand 31.03.2021
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 18.533,00 16.479,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 5.241.100,49 5.253.063,19
1.936.448,00 2.011.826,00
2. technische Anlagen und Maschinen
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäfts- 2.675.199,00 2.495.525,00
ausstattung 149.935,21 0,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 10.002.682,70 9.760.414,19
III. Finanzanlagen 13.000,00 0,00
1. Beteiligungen
2. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 1.450.000,00 0,00
1.463.000,00 0,00
Gesamt 11.484.215,70 9.776.893,19

Aufgliederung der Verbindlichkeiten

Restlaufzeit
Gesamt 31.03.2022 31.03.2021 bis 1 Jahr 31.03.2022
T€ T€ T€
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.399 1.509 110
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 5.518 4.909 5.518
3. sonstige Verbindlichkeiten 2.638 1.667 2.638
Gesamt 9.555 8.085 8.266
Restlaufzeit
31.03.2021 über 1 bis 5 Jahre 31.03.2022 31.03.2021
T€ T€ T€
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 110 1.289 1.399
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4.909 0 0
3. sonstige Verbindlichkeiten 1.667 0 0
Gesamt 6.686 1.289 1.399
Restlaufzeit über 5 Jahre Gesicherte Beträge
31.03.2022 31.03.2021 31.03.2022 31.03.2021
T€ T€ T€ T€ Art der Sicherheit
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0 0 1.399 1.509 Grundschulden, Sicherungsübereignungen
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 0 0 0 0 ./.
3. sonstige Verbindlichkeiten 0 0 0 0 ./.
Gesamt 0 0 1.399 1.509

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Konzernabschluss wurde am 15.03.2023 gebilligt.

Bestätigungsvermerk

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Stauch Holding GmbH, Kupferzell

PRÜFUNGSURTEILE

Wir haben den Konzernabschluss der Stauch Holding GmbH, Kupferzell, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31.03.2022, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.04.2021 bis zum 31.03.2022 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Stauch Holding GmbH, für das Geschäftsjahr vom 01.04.2021 bis zum 31.03.2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31.03.2022 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.04.2021 bis zum 31.03.2022 und

vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.

GRUNDLAGE FÜR DIE PRÜFUNGSURTEILE

Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.

VERANTWORTUNG DER GESETZLI CHEN VERTRETER FÜR DEN KONZERNABSCHLUSS UND DEN KONZERNLAGEBERICHT

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES KONZERNABSCHLUSSES UND DES KONZERNLAGEBERICHTS

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung.

Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt.

holen wir ausreichende, geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile.

beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Stuttgart, 30.01.2023

BW Partner Bauer Schätz Hasenclever Partnerschaft mbB
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

gez. Marc Zeitzschel, Wirtschaftsprüfer

Bei Veröffentlichung oder Weitergabe des Konzernjahresabschlusses und/oder des Konzernlageberichts in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; auf § 328 HGB wird verwiesen.

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