Vitus GmbH
Selbe AdresseGroßhandel mit medizinischen und orthopädischen Artikeln, Dental- und Laborbedarf
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Almut Ortrun Steinfeld seit 16.1.2018 | Geschäftsführer |
Dirk Krause seit 16.1.2018 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Sana Immobilien Service GmbHIsmaningJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019Lagebericht 2019Sana Immobilien Service GmbH, IsmaningDie Sana Immobilien Service GmbH ist eine Tochtergesellschaft der Sana Kliniken AG, Ismaning, die 100 % der Gesellschaftsanteile hält. Die Sana Immobilien Service GmbH wird in den Konzernabschluss der Sana Kliniken AG einbezogen. Gegenstand des Unternehmens ist die Erbringung von infrastrukturellen und kaufmännischen Gebäudedienstleistungen, sowie die Durchführung von Bauprojektentwicklung und Projektsteuerung, vorwiegend für Einrichtungen, die von der Sana Kliniken AG oder von mit dieser verbundenen Unternehmen betrieben werden. 1. Gesamtwirtschaftliche und Branchenwirtschaftliche Rahmenbedingungen Zwar kann die Weltwirtschaft auch in diesem Jahr ihren Wachstumskurs fortsetzen, doch bestätigen sich die Indikatoren des letzten Jahres dahingehend, dass sich die Aussichten sowohl in Industrie- als auch in Schwellenländern zunehmend eintrüben. Die geringen Wachstumsaussichten werden durch Handelskonflikte und politische Unsicherheiten weiter belastet und schwächen so das öffentliche Vertrauen bzw. führen zu Investitionshemmnissen. Die OECD rechnet für das laufende Jahr mit einem Wachstum der Weltwirtschaft i. H. v. 2,9 Prozent, für das kommende Jahr werden 3,0 Prozent erwartet. Deutschland ist aufgrund seiner Exportabhängigkeit davon überproportional betroffen. Hier prognostiziert die OECD ein Wachstum von 0,5 Prozent in 2019 und 0,6 Prozent in 2020.[1] Diese Prognose deckt sich mit der Erwartung der Bundesregierung. Diese rechnet ebenfalls mit einem Wirtschaftswachstum i. H. v. 0,5 Prozent in 2019 und 1,0 Prozent in 2020.[2] Führende deutsche Wirtschaftsforschungsinstitute haben sich in ihrer Gemeinschaftsprognose zur konjunkturellen Entwicklung der Bundesregierung für 2019 angeschlossen. Für 2020 prognostizieren sie jedoch ein leicht höheres Wachstum von 1,1 Prozent.[3] Die Stimmung der deutschen Wirtschaft hat sich in 2019 zunehmend verschlechtert. Im Oktober liegt der ifo Geschäftsklimaindex bei nur noch 94,6 Punkte im Vergleich zum Jahresbeginn (99,9 Punkte). Dies liegt im Wesentlichen in einer schlechteren Einschätzung der aktuellen Lage (97,8 Punkte; Januar 2019: 105,0 Punkte). Auch die Erwartungen der Unternehmen gingen im Jahresverlauf zurück, sie konnten sich zuletzt jedoch etwas aufhellen (91,5 Punkte; Januar 2019: 95,1 Punkte).[4] Die Verbraucherpreise sind zu Beginn des vierten Quartals 2019 um 1,1 Prozent gestiegen. Damit schwächte sich die Inflationsrate - gemessen am Verbraucherpreisindex - jedoch um 0,5 Prozentpunkte seit Juni 2019 wieder ab.[5] Hinsichtlich Handel und Dienstleistungen ist insbesondere im Bereich Großhandel und unternehmensnahe Dienstleistungen die Abkühlung der Weltwirtschaft und in deren Folge auch der deutschen Industrie spürbar. Zwar gehen im Handel die Investitions- und Beschäftigungspläne zurück, doch bleiben die Einschätzungen der aktuellen Geschäftslage stabil und im Vergleich zu anderen Wirtschaftszweigen relativ hoch. Einzig die Erwartungen sinken deutlich und erstmalig seit Anfang 2013 wieder in den negativen Bereich. Im Großhandel gehen auch die Beschäftigungspläne zurück, jedoch ist kein Beschäftigungsabbau zu erwarten. Der Fachkräftemangel bleibt auch im Handel ein wirtschaftliches Risiko. Bei den unternehmensnahen Dienstleistern trübt sich die Stimmung ein und auch der Blick in die Zukunft sorgt für Zurückhaltung. Allerdings liegen die Erwartungen noch über dem Schnitt der Gesamtwirtschaft. Auch die verbundenen Dienstleister trifft der Abschwung in der Industrie zunehmend deutlich. Die Investitionspläne der Dienstleistungsbranche sinken insgesamt, fallen aber im Vergleich der Gesamtwirtschaft noch am zuversichtlichsten aus. Ebenso setzt sich der Beschäftigungsaufbau weniger dynamisch fort.[6] Die Europäische Zentralbank belässt den Leitzins weiterhin auf seinem historischen Tiefstwert von 0,0 Prozent. Im Frühjahr 2016 wurde der zentrale Zinssatz auf diesen Wert abgesenkt. Die amerikanische Notenbank hat hingegen in ihrer Sitzung am 30. Oktober 2019 die Geldpolitik gelockert und den Leitzins auf 1,5-1,75 Prozent gesenkt. In Großbritannien liegt der Leitzins dagegen stabil bei 0,75 Prozent.[7] Die Finanzentwicklung der gesetzlichen Krankenkassen ist wesentlich für die Finanzierung des Gesundheitssystems. Im ersten Halbjahr 2019 haben die gesetzlichen Krankenkassen mehr ausgegeben als sie eingenommen haben. So stehen Einnahmen in Höhe von 124,7 Milliarden Euro Ausgaben in Höhe von 125,2 Milliarden Euro gegenüber. Trotz des leichten Defizits liegen die Finanzreserven der gesetzlichen Krankenkassen immer noch bei rund 20,8 Milliarden Euro, was einer Finanzreserve von mehr als dem Vierfachen der gesetzlich geforderten Mindestreserven entspricht.[8] Die gesetzliche Krankenversicherung hat, wie die anderen Sozialversicherungszweige, durch die weiterhin günstige Entwicklung der Beitragseinnahmen des Gesundheitsfonds bei einem Anstieg der beitragspflichtigen Einnahmen im 1. Halbjahr 2019 von 4,4 Prozent, von der positiven Lohn- und Beschäftigungsentwicklung profitiert. Die Ausgaben für Krankenhausbehandlung sind im 1. Halbjahr 2019 um 2,9 Prozent moderat gestiegen. Neben der Einführung der Pflegepersonaluntergrenzen zum 1. Januar 2019 prägte insbesondere die Diskussion um die Ausgliederung der Pflegepersonalkosten aus dem DRG-System die gesundheitspolitische Diskussion. Zum 1. Januar 2019 wurden erstmalig Pflegepersonaluntergrenzen für die Bereiche Intensivmedizin, Geriatrie, Kardiologie und Unfallchirurgie durch die Pflegepersonaluntergrenzen-Verordnung (PpUGV) in Kraft gesetzt. Seit dem 1. April 2019 wird die Nichteinhaltung der Untergrenzen mit Sanktionen belegt. Die Einführung der Pflegepersonaluntergrenzen hat den Wettbewerb um bereits aktuell nicht ausreichend vorhandene Fachkräfte verschärft, so dass Krankenhäuser unter den regulatorischen Rahmenbedingungen immer häufiger Kapazitäten vom Netz nehmen müssen. Mit der Anpassung der PpUGV vom 28. Oktober 2019 erfolgte eine Erweiterung bzw. Erhöhung der Pflegepersonaluntergrenzen ab dem 1. Januar 2020. Dies wird den Wettbewerb um Fachkräfte nochmals erhöhen. Eine deutliche Veränderung der Finanzierung der Krankenhäuser sieht das Pflegepersonal-Stärkungsgesetz (PpSG) ab dem Jahre 2020 vor. Ab dem Jahr 2020 werden die Pflegepersonalkosten der Krankenhäuser aus den DRG-Fallpauschalen ausgegliedert und parallel zu den DRG-Fallpauschalen über ein krankenhausindividuelles Pflegebudget nach dem Selbstkostendeckungsprinzip finanziert. Die Ausgestaltung der Ausgliederung der Pflegepersonalkosten aus dem DRG-System wurde insbesondere durch die Pflegebudgetverhandlungsvereinbarung vom 23. September 2019 und die Pflegepersonalkostenabgrenzungsvereinbarung vom 18. Februar 2019 konkretisiert. Gleichzeitig wird die Komplexität der Leistungs- und Entgeltverhandlungen aufgrund des individuell zu verhandelnden Pflegebudgets deutlich zunehmen. In der Gesamtbetrachtung steht die Krankenhauslandschaft in Deutschland durch diese zahlreichen Maßnahmen vor den größten strukturellen und ökonomischen Veränderungen der letzten Jahrzehnte, denen es trotz der bestehenden Unsicherheit aktiv zu begegnen gilt. 2. Geschäftsverlauf der Sana Immobilien Service GmbH Umsatzentwicklung Die Sana Immobilien Service GmbH konnte das Geschäftsjahr mit einer zufriedenstellenden Geschäftsentwicklung abschließen. Die Umsatzerlöse stiegen gegenüber dem Vorjahr (22.098 TEUR) insgesamt um 13,7% und liegen somit weit über Plan. Die Umsatzerlöse im Bau-Projektgeschäft sind im abgeschlossenen Geschäftsjahr aufgrund verschobener Fertigstellungszeitpunkte durch die Auftraggeber leicht gesunken und lagen damit 112 TEUR unter dem Plan von 4.784 TEUR. Dem gegenüber stiegen außerplanmäßig die Umsätze aus dem Bereich Energie insbesondere aufgrund von Aufnahme neuer Kunden in das Lieferantenmodell. Der Anteil des Umsatzes mit nicht verbundenen Gesellschaften betrug im abgelaufenen Geschäftsjahr 0,4 % (Vj. 0,0 %). Kostenentwicklung Der Personalaufwand erhöhte sich im Berichtsjahr gegenüber dem Vorjahr (4.175 TEUR) um 581 TEUR auf 4.756 TEUR und lag damit weit über dem Plan von 2.417 TEUR. Die Personalaufwandsquote blieb im Berichtszeitraum konstant bei 18,9 % und lag damit über der geplanten Personalaufwandsquote. Die Materialaufwandsquote stieg von 72,5 % auf 77,0 % und lag deutlich unter Plan. Investitionen Die durch die Sana Immobilien Service GmbH im Rahmen der Projektsteuerung betreuten Bauprojekte befinden sich im Eigentum der jeweiligen Auftraggeber (Bauherren). Die Sana Immobilien Service GmbH hat im abgelaufenen Geschäftsjahr Neu-Investitionen i. H. v. 13,7 TEUR (Vj. 0 TEUR) getätigt. Die Abschreibungen betrugen im Berichtsjahr 38 TEUR (Vj. 94 TEUR). Personal- und Sozialbereich Die Sana Immobilien Service GmbH ist nicht tarifgebunden. Derzeit beschäftigt die Gesellschaft durchschnittlich 46 Mitarbeiter auf der Berechnungsbasis Vollzeitkräfte (Vj. 41). Alle Mitarbeiter der Sana Immobilien Service GmbH werden aufgabengerecht geschult. Neben Kurztrainings (Training2go) wird auch auf das Angebot der Sana Kliniken AG, Ismaning, mit Führungs-Werkstatt und Sana Managementakademie sowie bei zertifizierten Fachschulungen auf externe Angebote zurückgegriffen. Zudem haben sich das Trainee- und Mentorenprogramm als wichtige Instrumente der Mitarbeiterentwicklung und Mitarbeiterbindung etabliert. Umweltschutz und Hygiene Die gesetzlichen Bestimmungen zum Umweltschutz werden eingehalten. Bei der Auswahl und Listung der Lieferanten wird auf Umweltaspekte Wert gelegt. Ein wesentlicher Beitrag zur Einsparung von Ressourcen wird bei der Sana Immobilien Service GmbH im Rahmen des Energiemanagements sowie in der Vorbereitung von Energieaudits an den Standorten der Auftraggeber geleistet. Die Hygiene nimmt einen hohen Stellenwert bei der Sana Immobilien Service GmbH ein. Unter anderem werden in enger Abstimmung mit dem Konzernbereich Hygiene Bau- und Betriebsstandards für wesentliche Raumgruppen des Klinikbetriebs entwickelt. 3. Darstellung der Lage des Unternehmens Vermögenslage Das Anlagevermögen lag im Berichtsjahr konstant bei 14,5 TEUR. Die Anlagenintensität reduzierte sich geringfügig von 0,09 % auf 0,08 %. Die Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände belaufen sich zum Jahresende auf 14.402 TEUR (Vj. 12.225 TEUR) und bestehen hauptsächlich aus Forderungen gegenüber verbundene Unternehmen resultierend aus Gewinnabführungsverträgen sowie Forderungen gegenüber der Sana Kliniken AG aus dem Cash-Pooling. Die Forderungsquote bezogen auf die Bilanzsumme beträgt 78,2 % (Vj. 74,5 %). Bei den Forderungen besteht nahezu kein Ausfallrisiko, da es sich dabei im Wesentlichen vollständig um konzerninterne Forderungen handelt. Das Umlaufvermögen erhöhte sich bezogen auf die Bilanzsumme von 74,5 % auf 78,2 %. Die Verbindlichkeiten belaufen sich zum Jahresende auf 9.428 TEUR (Vj. 4.394 TEUR). Von den Verbindlichkeiten entfallen 7.838 TEUR (Vj. 2.318 TEUR) auf Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern und verbundenen Unternehmen. 955 TEUR (Vj. 1.489 TEUR) entfallen auf Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Die Rückstellungen belaufen sich auf 4.544 TEUR (Vj. 3.525 TEUR) und betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für ausstehende Rechnungen in Höhe von 3.007 TEUR (Vj. 1.684 TEUR). Finanz- und Liquiditätslage Die Finanz- und Liquiditätslage im Geschäftsjahr 2019 kann als zufriedenstellend bezeichnet werden. Dank eines stringenten Cash-Managements war die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft jederzeit gesichert. Die Kontokorrentlinie wurde nicht in Anspruch genommen. Die Eigenkapitalquote sank im Wirtschaftsjahr von 51,7% auf 24,3 %. Entsprechend stieg die Fremdkapitalquote von 48,3 % auf 75,7 %. Es besteht eine unbefristete Vereinbarung mit der Sana Kliniken AG zum Cash-Pooling mit dem Ziel, die verfügbaren Finanzmittel optimal zu nutzen. In diesem Zusammenhang wurde der Gesellschaft eine interne Kontokorrentlinie in Höhe von 250 TEUR eingeräumt. Guthaben bzw. Inanspruchnahmen im Rahmen des Cash-Poolings werden marktadäquat verzinst. Ertragslage Das Jahresergebnis 2019 vor Erträgen aus Ergebnisabführungen i.H.v. -937 TEUR lag deutlich unter Plan (1.400 TEUR) aber über dem Vorjahr (-1.887 TEUR). Das Ergebnis aus Ergebnisabführungsverträgen konnte deutlich gesteigert werden. Die Erträge aus Ergebnisabführungsverträgen in Höhe von TEUR 7.025 (VJ TEUR 5.652) liegen damit TEUR 3.450 über dem Plan von TEUR 3.575. Hieraus resultiert ein Aufwand aus Ergebnisabführungsverträgen an die Gesellschafter in Höhe von TEUR 6.089, welcher deutlich über dem Plan von TEUR 4.975 liegt. 4. Forschung und Entwicklung Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten werden branchenüblich von der Gesellschaft nicht ausgeführt. 5. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung Die Sana Kliniken AG hat ein konzernweit einheitliches Risikomanagementsystem etabliert, um frühzeitig potentielle Risiken - aber auch Chancen - zu identifizieren, zu analysieren und zu bewerten. Gleichfalls übt das Risikomanagementsystem eine Steuerungsfunktion aus, welche auf der Ergreifung geeigneter Maßnahmen basiert. Die Bündelung der Risiken und Chancen aller Tochtergesellschaften im konzernweiten Risikomanagementsystem erlaubt hierbei einen Vergleich der jeweils ergriffenen Maßnahmen und unterstützt bei der Etablierung einer "best practice" bei ähnlich gelagerten Sachverhalten. Auf Konzernebene werden zusätzlich zentrale Risiken formuliert und gesteuert. Die Erfassung, Analyse, Bewertung, Steuerung und Überwachung wesentlicher Risiken erfolgt gemäß der in der Konzern-Richtlinie Risikomanagement formulierten Kriterien in einer konzernweit eingesetzten Software. Dadurch wird eine einheitliche Bearbeitung des Risikomanagements im Sana Konzern sichergestellt. Die in der Risikomanagement-Software erfassten Informationen werden regelhaft ein Mal pro Quartal an den Vorstand der Sana Kliniken AG berichtet. Zusätzlich besteht eine Pflicht der Tochtergesellschaften zur Ad-hoc-Risikoberichterstattung an den Vorstand der Sana Kliniken AG. Die Angemessenheit und Effektivität des Risikomanagementsystems wird in regelmäßigen Prüfungen und Beratungsleistungen externer Dritter sowie des Konzerncontrollings beurteilt. Darüber hinaus hat der Aufsichtsrat der Sana Kliniken AG einen Prüfungsausschuss bestellt, der sich mit der Überwachung der Wirksamkeit des Risikomanagementsystems befasst. Risiken mit besonderem Einfluss auf Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Durch die erfolgreichen Akquisitionen der Sana Kliniken AG wird auch das Unternehmenswachstum der Sana Immobilien Service GmbH forciert. Folglich erhöhen sich die Anforderungen an die interne Organisation und Optimierung der Geschäftsprozesse. Als weiteres Risiko wird im Risikomanagementsystem die Besetzung von offenen Stellen mit geeignetem Personal genannt, ein Branchenproblem aufgrund des bestehenden Fachkräftemangels. Chancen mit besonderem Einfluss auf Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Als Chance wird das interne und externe Wachstum der Sana Kliniken AG gesehen. Die Sana Immobilien Service GmbH erhält dadurch neues Beauftragungspotential im Bereich Energiemanagement, Projektleitung und /-steuerung. Die zunehmende Vernetzung mit dem Sana-Medizintechnisches Servicezentrum GmbH, Ismaning, sowie der Sana TGmed GmbH bieten weitere Potentiale in der Prozess- und Leistungsoptimierung. Bestandsgefährdende Risiken Für den Prognosezeitraum von einem Jahr liegen keine bestandsgefährdenden Risiken vor. 6. Prognosebericht Die Sana Immobilien Service GmbH hat als Gesellschaft der Sana Kliniken AG ihre jährliche Unternehmensplanung auf Basis eines konzernweit standardisierten Planungsprozesses erstellt. Dabei werden die individuellen Leistungsdaten, erwartete mikro- und makroökonomische Rahmenbedingungen sowie die zukünftige Ausrichtung des Portfolios der Einzelgesellschaft berücksichtigt. Durch die Vertragsstrukturen innerhalb der Sana Kliniken AG ist eine mittelfristige Sicherung der Geschäftsgrundlage gegeben. Eine wesentliche Aufgabe des Bereichs Projektentwicklung ist die Gestaltung mit relevanten Klinik-Stakeholdern von Bau- und Betriebsgrundsätzen, die einen qualitativ hochwertigen und zugleich kostenbewussten Klinikbau ermöglichen. Der Bereich Bau und Projektsteuerung der Sana Immobilien Service hat zum Ziel, die beschlossenen Bauprojekte im Sinne der Bauherren als Projektsteuerung hinsichtlich Bauzeiten und -kosten optimiert umzusetzen und friktionsfrei in den technischen Betrieb zu übergeben. Um diesen Zielsetzungen nachzukommen, werden die Bereiche Projektentwicklung und Bau und Projektsteuerung 2020 nach DIN EN ISO 9001:2015 zertifiziert. Durch Intensivierung des Energiemanagements werden auch weiterhin Energieeinsparpotenziale für den Konzern generiert. In 2020 sollen alle Standorte der Sana Kliniken AG nach DIN EN 16247-1 mit Unterstützung der Sana Immobilien Service GmbH re-auditiert werden. Im Vergleich zum aktuellen Geschäftsjahr erwarten wir für das kommende Geschäftsjahr aufgrund konstanter Nachfrage einen konstanten Umsatz im Bereich der Projektsteuerung. Aufgrund vermindert beauftragter Nachunternehmer erwarten wir sinkende Materialaufwendungen bei leicht steigenden Personalaufwendungen. Die Pandemie COVID-19 hat auf die Umsatz- und Ertragslage keine wesentlichen Auswirkungen. Aufgrund der weiterhin instabilen Auftragslage im Bau-Projektgeschäft planen wir für das Jahr 2020 ein Jahresergebnis von -1.052 TEUR vor Ergebnisabführung mit einem Aufwand aus Ergebnisabführungsverträgen an die Gesellschafter in Höhe von 5.448 TEUR. Großen Wert werden wir auch weiterhin in die Aus-, Fort- und Weiterbildung unserer Führungskräfte und Mitarbeiter legen, die über die in der Sana Kliniken AG eingerichtete Personalentwicklungsabteilung sichergestellt werden.
Ismaning, 22. Dezember 2020 Almut Steinfeld, Geschäftsführerin Dirk Krause, Geschäftsführer Klaus Wiendl, Geschäftsführer [1] OECD Interim Economic Outlook, September 2019 [2] Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, Herbstprojektion 2019, Oktober 2019 [3] Gemeinschaftsdiagnose Herbst 2019: Industrie in der Rezession - Wachstumskräfte schwinden, September 2019 [4] ifo Geschäftsklimaindex - Ergebnisse der ifo Konjunkturumfragen, Oktober 2019 [5] Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung Nr. 434 vom 13. November 2019 [6] DIHK-Konjunkturumfrage Herbst 2019 [7] Finanzen.net - Leitzinsen (aufgerufen am 19. November 2019) [8] Bundesministerium für Gesundheit, Pressemitteilung Nr. 29 vom 4.September 2019, Berlin BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für 2019Sana Immobilien Service GmbH, IsmaningA. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Gegenstand der Gesellschaft ist die Erbringung von infrastrukturellen und kaufmännischen Gebäudedienstleistungen, sowie die Durchführung von Bauprojektentwicklung und Projektsteuerung, vorwiegend für Einrichtungen, die von der Sana Kliniken AG, Ismaning, oder von mit dieser verbundenen Unternehmen betrieben werden. Die Gesellschaft hat als mittelgroße Kapitalgesellschaft i. S. d. § 267 Abs. 2 HGB den Jahresabschluss generell nach den §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufzustellen. Die Gliederungsvorschriften der §§ 266 und 275 HGB wurden angewendet Die Gesellschaft ist unter Sana Immobilien Service GmbH mit Sitz in Ismaning im Handelsregister München unter HRB 179635 eingetragen. B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bilanzierung und Bewertung wurde nach den allgemeinen Bestimmungen des Handelsgesetzbuches (§§ 242 bis 256a HGB) unter Berücksichtigung der speziellen Vorschriften für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) vorgenommen. Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen entsprechend der durchschnittlichen Nutzungsdauer bewertet. Die planmäßige Abschreibung erfolgt grundsätzlich nach der linearen Methode. Im Jahr des Zugangs erfolgt die Abschreibung pro-rata-temporis. Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. Die Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem jeweils laufzeitadäquaten Zinssatz gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung abgezinst. Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag ausgewiesen. Auf Grund des Wahlrechtes gem. § 274 Absatz 1 Satz 2 HGB werden die aktiven latenten Steuern nicht bilanziert. Bei einem konzerneinheitlich geltenden Steuersatz in Höhe von 30,0 % hätte sich ein aktiver latenter Steuerposten in Höhe von TEUR 1 (i. Vj. TEUR 1,6) ermittelt. Dieser resultiert in voller Höhe aus den sonstigen Rückstellungen. Im Geschäftsjahr ergaben sich - wie im Vorjahr - keine passiven latenten Steuern. C. Erläuterungen zur Bilanz (1) Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen Die Zusammensetzung des Anlagevermögens und die Entwicklung der kumulierten Anschaffungskosten und Abschreibungen in 2019 sind nachfolgend in einem Anlagennachweis dargestellt. Die immateriellen Vermögensgegenstände betreffen Softwarelizenzen. Die Abschreibungsdauer der Softwarelizenzen beträgt 3 Jahre. (2) Finanzanlagen: Die Gesellschaft hält Anteile an folgenden verbundenen Unternehmen und Beteiligungen:
(3) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände gliedern sich nach Laufzeiten wie folgt auf:
Die Forderungen gegen Gesellschafter resultieren aus einem Cash-Pooling-Guthaben bei der Sana Kliniken AG in Höhe von TEUR 5.311 (Vj. TEUR 4.614). Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren aus Gewinnabführungsverträgen mit der Sana Management Service GmbH (TEUR 277; Vj. TEUR 97), der Sana DGS pro.Service GmbH (TEUR 1.306; Vj. TEUR 1.202), der Sana Sterilgut Service GmbH (TEUR 63; Vj. TEUR 25), der Sana Catering Service GmbH (TEUR 1.952; Vj. TEUR 1.605) und der Sana TGmed GmbH (TEUR 3.428; Vj. TEUR 2.723) sowie aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 304 (Vj. TEUR 110). (4) Gewinnvortrag Aus dem letztjährigen Bilanzgewinn in Höhe von TEUR 4.692 erfolgte eine Ausschüttung an den Gesellschafter in Höhe von TEUR 4.000. (5) Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Personalrückstellungen (TEUR 24, Vj. TEUR 349) sowie Rückstellungen für ausstehende Rechnungen (TEUR 3.007, Vj. TEUR 1.684). (6) Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gliedern sich nach Laufzeiten wie folgt auf:
Die Verbindlichkeiten sind nicht besichert. Die Verbindlichkeiten gegen Gesellschafter resultieren aus Verbindlichkeiten aus Ergebnisabführung (TEUR 6.089, Vj. TEUR 0); Verbindlichkeiten LuL ggü. verbundenen Unternehmen (TEUR 221, Vj. TEUR 804); Zinsverbindlichkeiten (TEUR 13 Vj. TEUR 13) - jeweils mit einer Restlaufzeit bis ein Jahr - und einer Darlehensverbindlichkeit (TEUR 1.500, Vj. TEUR 1.500) mit einer Restlaufzeit über einem Jahr (Fälligkeit im Jahr 2022). In den sonstigen Verbindlichkeiten sind im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus der Energiesteuer und EEG Umlage (TEUR 529, Vj. TEUR 532) ausgewiesen. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen solche aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 7 (i. Vj. TEUR 204). D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung (1) Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse setzen sich im Wesentlichen aus der Energielieferung (TEUR 17.581; Vj. TEUR 13.875), der Projektabrechnung (TEUR 3.951; Vj. TEUR 5.061) und der Erbringung von Managementleistungen (TEUR 3.555; Vj. TEUR 2.979) zusammen. In den Umsatzerlösen sind TEUR 133 (Vj. TEUR 307) periodenfremde Erlöse, im Wesentlichen aus Leistungsbeziehungen mit verbundenen Unternehmen, enthalten. (2) Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind im Wesentlichen Erlöse aus der Sachbezugsgewährung (TEUR 230; Vj. TEUR 198) sowie Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (TEUR 207; Vj. TEUR 490) enthalten. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge i. H. v. TEUR 111 (Vj. TEUR 7) enthalten, die im Wesentlichen aus Aufwandsgutschriften für Vorjahre resultieren. (3) Materialaufwand Im Materialaufwand sind im Wesentlichen Beschaffungskosten für die Energielieferungen (TEUR 15.341; Vj. TEUR 12.083), sowie sonstige bezogenen Leistungen für das Projektgeschäft (TEUR 1.542; Vj. TEUR 1.882) enthalten. (4) Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten im Wesentlichen Aufwendungen für Reisekosten (TEUR 175; Vj. TEUR 187), Fremdpersonal Verwaltungsdienst (TEUR 223; Vj. TEUR 432), Beratungskosten (TEUR 107; Vj. TEUR 167), Repräsentationsaufwand (TEUR 16; Vj. TEUR 31), EDV Aufwand (TEUR 130; Vj, TEUR 284), Aufwand für zentrale Verwaltungsdienstleistungen (TEUR 1.110; Vj. TEUR 939), Miet- und Leasingaufwendungen (TEUR 254; Vj. TEUR 239) sowie KFZ-Kosten (TEUR 253; Vj. 218). In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 203 (Vj. TEUR 107) enthalten. Diese resultieren aus Aufwendungen für bezogene Leistungen und Material (TEUR 180, Vj. TEUR 96) und Aufwendungen für nicht abziehbare Vorsteuer (TEUR 23; Vj. TEUR 11). E. Sonstige Angaben (1) Sonstige finanzielle Verpflichtungen und Haftungsverhältnisse Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen betreffen Zahlungsverpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen gegenüber Dritten in Höhe von TEUR 332 (Vj. TEUR 439) sowie gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 64 (Vj. TEUR 32). Durch den Kauf des Grundstücks und Gebäudes des DRK-Krankenhauses Middelburg im Vorjahr hat die Sana Immobilien Service GmbH als Rechtsnachfolgerin die im Grundbuch eingetragene Zweckbindung (Dienstbarkeit) der erhaltenen Förderungen von Einzelprojekten nach § 9 Krankenhausfinanzierungsgesetz übernommen. Aus der Verwendung der Fördermittel könnte ein Rückzahlungsanspruch seitens der Fördermittelbehörde resultieren, wenn dem Verwendungszweck der Förderung nicht entsprochen wird. Derzeit liegen hierfür keine Anzeichen vor. Das Risiko einer Inanspruchnahme wird daher als gering eingeschätzt. Das maximale Haftungsrisiko beträgt TEUR 2.841 über eine Laufzeit von 25 Jahren. (2) Geschäftsführung Als Geschäftsführer waren im Geschäftsjahr 2019 bestellt: Almut Steinfeld Dipl. Volkswirtin Klaus Wiendl Gebäudereinigungsmeister Dirk Krause Dipl.-Ing für Architektur und Hochbau Die Angabe zu den Gesamtbezügen der Geschäftsführung unterbleibt nach § 288 Abs. 4 HGB. (3) Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen Es lagen unter der Berücksichtigung von § 285 Nr. 21 Teilsatz 2 HGB keine berichtspflichtigen marktunüblichen Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen vor. (4) Durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer Die Gesellschaft beschäftigte während des Geschäftsjahres durchschnittlich 46 Mitarbeiter (Vj. 41). (5) Unternehmensverbindungen Die Gesellschaft wird als verbundenes Unternehmen in den Konzernabschluss der Sana Kliniken AG, mit Sitz in Ismaning, dem Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt, einbezogen. Die Offenlegung des Konzernabschlusses erfolgt im Bundesanzeiger. Zur Erstellung eines Konzernabschlusses war die Sana Immobilien Service GmbH zum 31. Dezember 2019 nicht verpflichtet, da die Sana Kliniken AG in ihrer Eigenschaft als deutsche Konzernleitung zum 31. Dezember 2019 einen Konzernabschluss und Konzernlagebericht mit befreiender Wirkung für die Sana Immobilien Service GmbH erstellt. (6) Nachtragsbericht Nach Abschluss des laufenden Geschäftsjahres sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung bekannt geworden, die Auswirkungen auf den Geschäftsverlauf oder die Lage der Gesellschaft haben. Für die Auswirkungen des Coronavirus (COVID 19- Coronavirus SARS-CoV-2) auf unsere Geschäftstätigkeit verweisen wir auf die Ausführungen im Lagebericht im Kapitel Prognosebericht. F. Verwendung des Jahresergebnisses Es besteht ein Ergebnisabführungsvertrag mit der Sana Kliniken AG, der Jahresüberschuss wird an die Sana Kliniken AG abgeführt.
Ismaning, den 22. Dezember 2020 Almut Steinfeld, Geschäftsführerin Klaus Wiendl, Geschäftsführer Dirk Krause, Geschäftsführer BeschlüsseDie Gesellschafterversammlung billigt einstimmig den mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers versehenen Jahresabschluss zum 31. Dezember 2019 der Sana Immobilien Service GmbH. Der Jahresabschluss ist damit festgestellt. sonstige Berichtsbestandteile
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Sana Immobilien Service GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Sana Immobilien Service GmbH, Ismaning - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2019 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Sana Immobilien Service GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen. Hinweis zur Nachtragsprüfung Diesen Bestätigungsvermerk erteilen wir zu dem geänderten Jahresabschluss und erstellten Lagebericht aufgrund unserer pflichtgemäßen, am 27. März 2020 abgeschlossenen Prüfung und unserer am 22. Dezember 2020 abgeschlossenen Nachtragsprüfung, die sich auf die Ergänzung des Jahresabschlusses hinsichtlich der ergänzenden Vorschriften für Kapitalgesellschaften, insbesondere die Erstellung eines Anhangs, sowie auf den im Rahmen der Änderung der Rechnungslegung zusätzlich erstellten Lagebericht bezog.
Stuttgart, 27. März 2020/begrenzt auf die vorgenannte Änderung: 22. Dezember 2020 Ernst
& Young GmbH
Söhnle, Wirtschaftsprüfer Dr. Jungblut, Wirtschaftsprüfer |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
31 nahegelegene Organisationen
Großhandel mit medizinischen und orthopädischen Artikeln, Dental- und Laborbedarf
Erbringung von Dienstleistungen der diagnostischen Bildgebung
Verwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Organisationen der Bildung, Wissenschaft und Forschung
Verwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Herstellung von Bestrahlungs- und Elektrotherapiegeräten und elektromedizinischen Geräten
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von pharmazeutischen Erzeugnissen, medizinischen Artikeln, Krankenhaus-, Dental- und Altenpflegebedarf
Verwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Verwaltung von Wohngrundstücken, Wohngebäuden und Wohnungen für Dritte
Herstellung von nichtelektrischen Haushaltsgeräten
Großhandel mit elektrischen Haushaltsgeräten
Großhandel mit Datenverarbeitungsgeräten, peripheren Geräten und Software
Großhandel mit Wasch-, Putz- und Reinigungsmitteln
Einzelhandel mit elektrischen Haushaltsgeräten
Allgemeine Gebäudereinigung
Beteiligungsgesellschaften
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Werkzeugen
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Verwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Großhandel mit pharmazeutischen Erzeugnissen
Herstellung von pharmazeutischen Spezialitäten und sonstigen pharmazeutischen Erzeugnissen
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Herstellung von pharmazeutischen Spezialitäten und sonstigen pharmazeutischen Erzeugnissen
Herstellung von pharmazeutischen Grundstoffen
Herstellung von pharmazeutischen Spezialitäten und sonstigen pharmazeutischen Erzeugnissen
Großhandel mit Wasch-, Putz- und Reinigungsmitteln
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen