Stammdaten

Register
Amtsgericht Regensburg HRB 15773
Eingetragen
12.1.2017
Branche
Forschung und Entwicklung im Bereich BiotechnologieErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieHerstellung von Solarwärmekollektoren
Gegenstand
Beratung, Forschung, Entwicklung und Produktion innovativer Produkte und Verfahren zur Optimierung von Systemen und Organisationen hinsichtlich Ressourceneffizienz, insbesondere Hardund Softwarelösungen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Klaus Nagl
seit 12.1.2017
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (3)

NameAnteil
50.00%
25.00%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
Klaus Nagl
Pentling
50.00%
MF Tech GmbH
Germany
50.00%

Bilanzkonten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Consolinno Energy GmbH

Regensburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Bilanz

Aktiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Anlagevermögen 3.428.569,17 2.321.228,89
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 3.319.025,17 2.205.828,39
II. Sachanlagen 109.544,00 115.400,50
B. Umlaufvermögen 1.382.387,79 410.142,57
I. Vorräte 565.766,28 98.961,08
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 516.621,51 311.181,49
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr -38.442,95  
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 300.000,00  
C. Rechnungsabgrenzungsposten 59.009,03 29.476,21
D. Aktive latente Steuern 1.693.988,64 852.520,62
Aktiva 6.563.954,63 3.613.368,29

Passiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Eigenkapital 2.295.255,97 1.102.986,04
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage 3.846.000,00 1.400.000,00
III. Verlustvortrag 322.013,96 -93.498,29
IV. Jahresfehlbetrag 1.253.730,07 415.512,25
B. Einlagen stiller Gesellschafter -244.964,46 98.533,32
C. Rückstellungen 261.507,24 216.528,66
D. Verbindlichkeiten 3.240.055,51 1.520.967,94
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.633.819,27 866.778,51
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 1.606.236,24 654.189,43
E. Passive latente Steuern 1.012.100,37 674.352,33
Passiva 6.563.954,63 3.613.368,29

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss der Consolinno Energy GmbH wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für kleine Kapitalgesellschaften (§§ 264ff. HGB) aufgestellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Consolinno Energy GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Regensburg
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Amtsgericht Regensburg
Register-Nr.: 15773

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Der Jahresabschluss wurde unter der Prämisse der Unternehmensfortführung nach § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB (going concern) aufgestellt.

Die Geschäftsführung ist der Auffassung, dass die Voraussetzungen zur Bewertung unter der Annahme der Unternehmensfortführung gegeben sind. Die Geschäftsleitung erstellte in diesem Zusammenhang eine Fortführungsprognose, die positiv ausfiel.

Die immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um, sofern abnutzbar, lineare Abschreibungen (bei einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von bis zu drei Jahren), bewertet.

Vom Wahrecht zur Aktivierung selbstgeschaffenen immaterieller Vermögensgegenstände wurde nach § 248 Abs. 2 HGB Gebrauch gemacht.

Die selbstgeschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden mit den Entwicklungskosten angesetzt (§ 255 Abs. 2a HGB). Die Bewertung erfolgt zu den Herstellungskosten i. S. d. §§ 253 Abs. 1 i. V. m. Abs. 3 HGB, vermindert um planmäßige Abschreibungen (bei einer betrieblichen Nutzungsdauer von bis zu fünf Jahren). Die planmäßige Abschreibung erfolgt erst nach Fertigstellung des selbstgeschaffenen immateriellen Vermögensgegenstandes (betriebsbereiter Zustand). Die Herstellungskosten wurden nach der handelsrechtlichen Untergrenze bemessen mit den Materialeinzelkosten, den Fertigungseinzelkosten, den Sonderkosten der Fertigung sowie angemessenen Teile der Materialgemeinkosten, der Fertigungsgemeinkosten und des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit diese durch die Fertigung veranlasst waren. Fremdkapitalzinsen werden nicht aktiviert.

Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen (Nutzungsdauern zwischen drei und acht Jahren) angesetzt. Die Herstellungskosten der Sachanlagen werden i. H. der handelsrechtlichen Untergrenze bemessen (Material- und Fertigungseinzelkosten, Sonderkosten der Fertigung, angemessene Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie Werteverzehr des Anlagevermögens, soweit durch die Fertigung veranlasst). Einbeziehungswahlrechte werden nicht ausgeübt. Auch Fremdkapitalzinsen werden nicht aktiviert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Steuerlich sogenannte geringwertige Wirtschaftsgüter wurden im Zugangszeitpunkt sofort vollständig abgeschrieben. Der noch bestehende Sammelposten wird über 5 Jahre abgeschrieben. Die Restdauer beträgt noch 2 Jahre.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten (Einzelkosten, angemessene Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie Werteverzehr des Anlagevermögens, soweit durch die Fertigung veranlasst) bewertet, sofern nicht nach § 253 Abs. 4 HGB um noch anfallende Aufwendungen geminderte Verkaufswerte anzusetzen sind.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen werden zum Nennwert unter Berücksichtigung erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen angesetzt. Dem allgemeinen Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird zusätzlich durch eine ausreichend bemessene Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen.

Kassenbestände und Bankguthaben werden jeweils zum Nennwert angesetzt.

Der Ansatz des Stammkapitals, der Kapitalrücklage sowie der Einlage des atypisch stillen Gesellschafters erfolgte zum Nennwert.

Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen werden i. H. des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags passiviert. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Preis- und Kostensteigerungen i. H. der allgemeinen Inflationsrate berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Bilanzstichtag vorgenommen. Als Abzinsungssätze werden die den Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung monatlich ermittelt und bekannt gegeben werden.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Bestehen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen Differenzen, die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen, werden sich daraus insgesamt ergebende Steuerbelastungen passiviert und Steuerentlastungen aktiviert. Bei der Ermittlung latenter Steuerentlastungen werden ggf. bestehende steuerliche Verlustvorträge i. H. der innerhalb der nächsten fünf Jahre zu erwartenden Verlustverrechnung berücksichtigt.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem nachfolgenden Anlagenspiegel zu entnehmen.

Forschungs- und Entwicklungskosten

Die selbstgeschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden aktiviert.

Der Gesamtbetrag der Forschungs- und Entwicklungskosten betrug im Geschäftsjahr EUR 1.521.858,71.

Davon entfallen 1.521.858,71 EUR auf die selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und auf die immateriellen Vermögensgegenstände in Entwicklung.

Die Gesellschaft erbringt keine Forschungsleistungen, sondern ausschließlich Softwareentwicklungen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von unter einem Jahr betragen 516.621,51 EUR (i. Vj. 311.894,67 EUR). Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr betragen -38.442,95 EUR (i. Vj. 0,00) und betreffen Einzelwertberichtigungen, die im Geschäftsjahr durchgeführt wurden auf Forderungen.

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten

Die Aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen im Wesentlichen vorausgezahlte Leasing- und Mietraten, sowie Versicherungsbeiträge.

Aktive latente Steuern

Das Wahlrecht zur Aktivierung von aktiven latenten Steuern aufgrund von steuerlichen Verlustvorträgen wurde nach § 274 Abs. 1 HGB in Anspruch genommen.
Der unternehmensinterne Steuersatz beläuft sich auf 30,7 % und setzt sich aus dem Körperschaftsteuersatz inkl. SolZ in Höhe von 15,825 % und der Gewerbesteuer mit 14,875 % (Hebesatz 425 %) zusammen.
Der steuerrechtliche Verlustvortrag zum 31.12.2022 beträgt 2.675.992,64 EUR und der steuerrechtliche Jahresfehlbetrag 2022 beläuft sich auf EUR 2.841.885,67.

Die Veränderung der aktiven latenten Steuern im abgelaufenen Geschäftsjahr stellt sich wie folgt dar:



Veränderungen der aktiven latenten Steuern im Geschäftsjahr 2022 (Beträge in EUR)

Stand 1.1.2022
Zugang
Verbrauch/Abgang
Stand 31.12.2022
aktive latente Steuern
852.520,62
841.468,02
0,00
1.693.988,64



Gezeichnetes Kapital

Das gezeichnete Kapital ist vollständig einbezahlt.

Kapitalrücklage

In der Gesellschafterversammlung vom 1. Juli 2021 wurde beschlossen, dass eine Gesellschafterin eine Zuzahlung ins Eigenkapital (Kapitalrücklage) in Höhe von 1.400.000,00 leistet. Diese Kapitalrücklage wurde von der Gesellschafterin im Geschäftsjahr vollständig einbezahlt. Ebenso wurden im Geschäftsjahr 2022 aufgrund von diversen Gesellschafterbeschlüssen wieder Zuzahlungen ins Eigenkapital (Kapitalrücklage) durch eine Gesellschafterin getätigt in Höhe von EUR 2.446.000,00. Somit beträgt die Zuzahlung ins Eigenkapital (Kapitalrücklage) zum 31.12.2022 EUR 3.846.000,00.

Einlage stiller Gesellschafter

Bei der Einlage stiller Gesellschafter handelt es sich um eine atytische stille Beteiligung in Höhe von 100.000,00 EUR. Die Einlage wurde auf unbestimmte Dauer geleistet mit der jährlichen Kündigungsmöglichkeit mit einer Frist von drei Monaten zum Ablauf eines Geschäftsjahres. Die Einlage ist nachrangig zu behandeln. Der atypisch stille Gesellschafter nimmt entsprechend seiner Beteiligung an dem Ergebnis der Gesellschaft teil. Bei Verlustanteilen lediglich bis zur Höhe seiner Einlage. Eine Nachschusspflicht des atypisch stillen Gesellschafters besteht nicht.
Im Geschäftsjahr erfolgte eine Verlustzuteilung auf die atypisch stille Beteiligung in Höhe von EUR 343.497,78.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr betragen 1.633.819,27 EUR (i. Vj. 866.778,51 EUR).

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr beträgt 1.606.236,24 (Vorjahr: 654.189,43 EUR).

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt  555.555,52 EUR (Vorjahr 600.000,00 EUR).

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern betragen 1.053.988,36 EUR (i. Vj. 0,00 EUR).

Passive latente Steuern

Im handelsrechtlichen Jahresabschluss wurde von dem Wahlrecht zur Aktivierung von selbsterstellten immateriellen Vermögensgegenständen nach § 248 Abs. 2 HGB Gebrauch gemacht. Es erfolgte eine Aktivierung von selbsterstellten immateriellen Vermögensgegenständen sowie selbsterstellten immateriellen Vermögensgegenständen in Entwicklung in Höhe von 3.296.743,89 EUR. Der Unternehmenssteuersatz beträgt 30,7 %. Aus dieser Aktivierung resultieren passive latente Steuern in Höhe von 1.012.100,37 EUR.

Die Veränderung der passiven latenten Steuern im abgelaufenen Geschäftsjahr stellt sich wie folgt dar:

Veränderungen der passiven latenten Steuern im Geschäftsjahr 2022 (Beträge in EUR)

Stand 1.1.2022 Zugang Verbrauch/Abgang Stand 31.12.2022
passive latente Steuern 674.352,33 337.748,04 0,00 1.012.100,37

Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt  555.555,52 EUR (Vorjahr: 600.000,00 EUR).

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 73.

Ausschüttungssperre

Der Gesamtbetrag, der gem. § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt 3.978.632,16 EUR.

Im einzelnen gliedert sich der Gesamtbetrag wie folgt:

EUR
Aktivierung selbstgeschaffener immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögen 3.296.743,89
abzgl. Passivierung latenter Steuern betreffend die Aktivierung der selbster. immat. VG -1.012.100,37
Aktivierung latenter Steuern aus dem steuerlichen Verlustvortrag 1.693.988,64
Gesamtbetrag der Ausschüttungssperre 3.978.632,16

Angaben zu den  Mitgliedern der Geschäftsführung

Im Geschäftsjahr wurde die Gesellschaft durch Herrn Klaus Nagl, Pentling, Dipl.-Physiker, als Geschäftsführer vertreten.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen zukünftige finanzielle Verpflichtungen aus Leasingverträgen mit einer Laufzeit von bis zu einem Jahr in Höhe von 75.137,26 EUR und zwischen ein bis zu fünf Jahren in Höhe von 92.968,59 EUR.

Desweiteren besteht ein Mietverhältnis mit einer unbestimmten Laufzeit und einem jährlichen Mietzinses in Höhe von 137.429,76 EUR.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Regensburg, den 13. Februar 2023

gez. Klaus Nagl

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 13.02.2023 festgestellt.

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