Mettler Packaging GmbHLiquidiert

54497 Morbach, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Wittlich HRB 21721
Eingetragen
25.8.1999
Branche
Herstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenHerstellung von Verpackungen und Verschlüssen aus Eisen, Stahl und NE-MetallHerstellung von Wellpapier und -pappe sowie von Verpackungsmitteln aus Papier, Karton und Pappe
Gegenstand
Der Handel mit Verpackungen aller Art und ähnlichen Artikeln, insbesondere mit sämtlichen Erzeugnissen der Papier-Mettler Gruppe, wie beispielsweise Verpackungen aus Papier- und Kunststoff sowie industriellen Folien, MAP-Schalen, Gastronomieartikeln und Pharmaverpackungen. Daneben ist Gegenstand der Gesellschaft auch der Erwerb, die Verwaltung, das Halten und die Veräußerung von Unternehmen, insbesondere von Produktionsunternehmen der Verpackungsindustrie.

Finanzübersicht

Historie

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Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Mettler Packaging GmbH

Morbach

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

METTLER PACKAGING GMBH, MORBACH LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Die Tätigkeit der Gesellschaft liegt überwiegend im internationalen Vertrieb von Erzeugnissen der Firma Papier-Mettler KG. Unser Betrieb ist vor allem auf den Handel mit Verpackungsmaterial aus Papier und Kunststoff spezialisiert. Hinzu kommt der Vertrieb von Barriere-Schalen. Dabei handelt es sich um Schalen aus Polypropylen für die Einsatzbereiche Fleisch, Obst und Gemüse der Lebensmittelindustrie.

2. Forschung und Entwicklung

Forschung und Entwicklung wird in der Gesellschaft nicht betrieben. Dieser Bereich ist von der Firma Papier-Mettler KG in Morbach abgedeckt, deren Erzeugnisse die Gesellschaft überwiegend vertreibt.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die Energiekrise und geopolitische Spannungen verunsicherten Produzenten, Investoren sowie Konsumentinnen und Konsumenten. Der Welthandel verlor an Dynamik, mit negativen Folgen für die deutsche Exportwirtschaft. Die Energiepreise, die 2022 infolge des russischen Angriffs auf die Ukraine extrem gestiegen waren, stabilisierten sich auf hohem Niveau und belasteten insbesondere die Industrieproduktion. Steigende Zinsen verschlechterten die jahrelang günstigen Finanzierungsbedingungen, was besonders die Bauwirtschaft bremste. Insgesamt dämpften die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen die Konjunktur. Im Zuge dessen rutschte die deutsche Wirtschaft im Jahr 2023 ins Minus.

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3% gegenüber dem Vorjahr gesunken. Kalenderbereinigt ging das BIP um 0,1% zurück. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Zwar lag das BIP im Jahr 2023 preisbereinigt um 0,7% höher als vor der Corona-Pandemie im Jahr 2019. Allerdings kam die gesamtwirtschaftliche Entwicklung im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken.

Die preisbereinigte gesamtwirtschaftliche Bruttowertschöpfung ging im Jahr 2023 leicht zurück (-0,1%). Dabei verlief die Entwicklung in den einzelnen Wirtschaftsbereichen recht unterschiedlich.

Die Bruttowertschöpfung im zusammengefassten Wirtschaftsbereich Handel, Verkehr und Gastgewerbe ging weiterhin zurück. Das lag vor allem am Groß- und Einzelhandel, die deutlich nachgaben, während der Kraftfahrzeughandel und der Verkehrsbereich zulegten. Im Baugewerbe machten sich neben den weiterhin hohen Baukosten und dem Fachkräftemangel insbesondere die zunehmend schlechteren Finanzierungsbedingungen bemerkbar. Insgesamt erreichte das Baugewerbe 2023 preisbereinigt ein Plus von 0,2%. Das Verarbeitende Gewerbe war dagegen im Jahr 2023 preisbereinigt im Minus (0,4%).

2. Geschäftsverlauf

Die Mettler Packaging GmbH konnte ihren Wachstumspfad weiter fortsetzen. Trotzdem ist der Jahresüberschuss im abgelaufenen Jahr gegenüber dem des Vorjahres aus den oben beschriebenen Gründen leicht gesunken.

Die Entwicklung der Gesellschaft stellt sich für das Berichtsjahr wie folgt dar:

3. Lage

1. Ertragslage

Der Jahresüberschuss ist mit EUR 4,420 Mio. (Vorjahr EUR 5,127 Mio.) prozentual zur Gesamtleistung (Umsatzerlöse zzgl. sonstige betriebliche Erträge) gegenüber dem Vorjahr (3,92%) auf 3,34% gefallen.

Der Materialaufwand entwickelte sich mit einem Anstieg um EUR 3,0 Mio. (2,46%) auf EUR 126,3 Mio. prozentual minimal höher als die Umsatzerlöse mit einem Anstieg um EUR 1,8 Mio. (1,4%) auf EUR 132,3 Mio.

Die Beschaffungssituation hat sich gegenüber den Vorjahren nicht verändert. Probleme bei der Beschaffung gibt es nicht, da die Einbindung der Mettler Packaging GmbH in die Papier-Mettler-Gruppe eine hohe Unabhängigkeit mit verbundener Flexibilität zusichert. Kurzfristige Schwankungen von Preisen und verfügbaren Mengen können innerhalb der Gruppenstruktur ausgeglichen werden. Die Beschaffung der Gesellschaft wird daher vollumfänglich durch die Papier-Mettler-Gruppe abgedeckt.

Auch 2023 war gekennzeichnet durch schwankende Rohstoffpreise sowie steigende Strompreise. Etwaige Preisänderungen konnten mit Verzögerung auf die Verkaufspreise umgelegt werden.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich gegenüber dem Vorjahr um EUR 0,1 Mio. bzw. 24,4% auf EUR 0,5 Mio. erhöht.

Das Ergebnis vor Ertragsteuern hat sich gegenüber dem Vorjahr um EUR 0,9 Mio. bzw. 12,6% auf EUR 6,3 Mio. reduziert. Das Finanzergebnis erhöhte sich im abgelaufenen Geschäftsjahr um 679 TEUR auf nun 696 TEUR.

b. Finanzlage

Das Finanzmanagement der Mettler Packaging GmbH ist maßgeblich auf die Steuerung der Liquidität sowie der Kapitalstruktur des Unternehmens ausgerichtet.

Die Gesellschaft erfüllt ihre Zahlungsverpflichtungen stets innerhalb der vereinbarten Zahlungsziele; Forderungen werden durch unser ausgeprägtes Debitorenmanagement zu einem ganz überwiegenden Teil fristgerecht durch unsere Kunden beglichen.

Die Kapitalstruktur der Mettler Packaging GmbH ist durch Solidität gekennzeichnet. So ist das Anlagevermögen zu 100% durch Eigenkapital inkl. Gewinnrücklagen gedeckt. Die Gesellschaft ist mit einer Eigenkapitalquote von 72,4% (Vorjahr 73,6%) solide branchenüberdurchschnittlich finanziert.

Die flüssigen Mittel haben sich um EUR 12,3 Mio. auf EUR 34,0 Mio. (Vorjahr EUR 21,7 Mio.) erhöht.

Die Vermögens- und Kapitalstruktur zeigt insgesamt eine robuste Finanzlage, die die Voraussetzung dafür ist, auch zukünftig erfolgreich arbeiten zu können. Die Liquidität des Unternehmens ist im Berichtsjahr als sehr gut zu bezeichnen. Das Unternehmen wird auch zukünftig seine finanziellen Verpflichtungen erfüllen können.

Die Finanzierung erfolgt ausschließlich aus Eigenmitteln sowie innerhalb des Unternehmensverbundes.

c. Vermögenslage

Das Anlagevermögen beträgt 3,3% der Bilanzsumme. Es ist gegenüber dem Vorjahr (27,9%) stark gefallen. Das Anlagevermögen beinhaltet Anteile an verbundenen Unternehmen sowie sonstige Ausleihungen. Das Umlaufvermögen von 96,7% besteht größtenteils aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (23,3%, Vorjahr 26,8%) sowie Kassen- und Bankguthaben (71,7%, Vorjahr 44,8%). Es ist gegenüber dem Vorjahr um EUR 11,0 Mio. gestiegen, maßgeblich bedingt durch die Erhöhung der liquiden Mittel.

Der Anteil des Eigenkapitals an der Bilanzsumme beträgt 72,4% und hat gegenüber dem Vorjahr (73,6%) prozentual abgenommen. In absoluten Zahlen hat sich das Eigenkapital um EUR 1,3 Mio. verringert. Die Verbindlichkeiten in Höhe von rund EUR 13,1 Mio. (27,5%) bestehen im Wesentlichen aus Verbindlichkeiten aus Warenlieferungen gegenüber verbundenen Unternehmen.

Investitionen in nennenswertem Umfang sind nicht geplant.

Insgesamt ist die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage sehr zufriedenstellend.

III. Prognosebericht

Die Geschäftsentwicklung hat im Geschäftsjahr 2024 erneut positiv begonnen. Der Rohertrag dürfte sich in 2024 im Wesentlichen parallel zum Umsatz bewegen. Das Jahresergebnis wird nach den Planungen der Geschäftsführung analog zur Umsatzentwicklung erwartet. Wesentliche Änderungen in der Geschäftspolitik sind keine geplant.

Für das Folgegeschäftsjahr 2025 planen wir mittelfristig mit einer moderaten Entwicklung von Umsatz bzw. Rohertrag und Ergebnis bei einer weiterhin stabilen Vermögens- und Finanzlage.

Das Bruttoinlandsprodukt ist im 1. Quartal 2024 gegenüber dem 4. Quartal 2023 - preis-, saison- und kalenderbereinigt - um 0,2% gestiegen, nachdem es zum Jahresende 2023 zurückgegangen war (revidiert -0,5% im 4. Quartal 2023 zum Vorquartal; bisher: -0,3%).

Der seit dem Frühjahr 2022 andauernde Ukraine-Krieg und der damit verbundene extreme Anstieg der Energiekosten belastet die deutsche Wirtschaft sehr. Durch langfristige Verträge mit den Energieversorgern und die damit einhergehenden Preisbindungen zu vernünftigen Preisen wirkt die Gesellschaft dagegen.

IV. Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht

Branchenrisiken ergeben sich, wie bereits oben dargestellt, in der Unsicherheit hinsichtlich der Preisentwicklung auf den Rohstoffmärkten und der zu beobachten Kaufzurückhaltung der Endkunden des Einzelhandels. Darüber hinaus ist die Branche nicht vollkommen losgelöst von der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung. Konjunkturell starke Schwankungen, z.B. ausgelöst von finanzwirtschaftlichen Schocks, Pandemien sowie durch Kriege und Konflikte mit Wirkung auf die Realwirtschaft, würden die Nachfrage nach unseren Produkten beeinflussen und sich spürbar auf den Geschäftsverlauf der Gesellschaft auswirken.

Sollten am Beschaffungsmarkt nachhaltig die Preise für Rohstoffe steigen, so ergäben sich für die Gesellschaft ertragsorientierte Risiken, da erfahrungsgemäß die Preissteigerungen nicht im gleichen Verhältnis zeitnah an den Kundenkreis weitergereicht werden können. Wie oben bereits ausgeführt, ist die Gesellschaft ausreichend mit liquiden Mitteln ausgestattet und zudem eingebunden in die Mettler-Gruppe. Dadurch ist es möglich das Wachstum durch eigene liquide Mittel oder durch Rückgriff innerhalb des Verbundes zu bewerkstelligen. Nennenswerte finanzwirtschaftliche Risiken bestehen aus jetziger Sicht mit Ausnahme der Auswirkungen des Ukraine-Krieges, die sich aus unserer Sicht nur moderat auf den Geschäftsverlauf der Mettler Packaging GmbH auswirken, nicht für das aktuelle und kommende Geschäftsjahr.

Unbeschadet der oben genannten Risikovorkehrungen wurden im Unternehmen Maßnahmen getroffen, mit denen die Risikoerkennung, die Risikoanalyse und die Risikokommunikation sichergestellt werden. Das interne Kontrollsystem ist umfassend integriert und funktioniert zuverlässig.

Zum Überwachungssystem gehören:

die Anwendung einheitlicher Richtlinien

der Einsatz zuverlässiger Software

die Auswahl und Schulung qualifizierten Personals

Arbeitsanweisungen

Regelungen zur Vertretungsmacht

Das Risikomanagement ist integraler Bestandteil aller Entscheidungen und Geschäftsprozesse in unserem Unternehmen.

Preisänderungs- und Ausfallrisiken können grundsätzlich nicht ausgeschlossen werden. Ihnen wird jedoch in notwendigem Umfang ggfs. durch die Bildung von Rückstellungen Vorsorge getragen. Möglichen Liquiditätsrisiken begegnen wir durch unser umfassendes Liquiditätsmanagement. Hieraus sind aktuell keine Belastungen für die Gesellschaft erkennbar. Rechtliche Risiken könnten sich darüber hinaus aus dem Vertrieb unserer Produkte ergeben, derzeit sind hier ebenfalls keine Ereignisse ersichtlich, die eine Belastung für die Gesellschaft bedeuten könnten. Währungs- und Inflationsrisiken sind von untergeordneter Natur.

2. Chancenbericht

Die Einbindung der Mettler Packaging GmbH in die Mettler-Gruppe bietet eine Vielzahl an Möglichkeiten, die sich sowohl beschaffungs- als auch absatzseitig z.B. in Skaleneffekten zeigen. So bestehen große Chancen die bestehenden Kundenbeziehungen auszubauen und insbesondere im Bereich der MAP-Schalen neue Kunden hinzu zu gewinnen. Das Unternehmen wird sich weiterhin als zuverlässiger Geschäftspartner im Handel mit Verpackungsmaterialien präsentieren und seine Marktanteile ausbauen. Das hohe Maß an Qualität, Innovation und Zuverlässigkeit wird am Markt von den Kunden geschätzt und bietet der Gesellschaft die Chance die Erfolge der vergangenen Jahre in den kommenden Geschäftsjahren fortzusetzten.

3. Gesamtaussage

Der Ausblick auf die nächsten beiden Geschäftsjahre stellt sich als verhalten positiv dar. Die dargestellten Risiken sind branchentypisch und aufgrund eines effektiven Überwachungssystems kalkulierbar. Wesentliche Risiken der künftigen Entwicklung sind auf der Grundlage der heute bekannten Informationen nicht erkennbar, sodass der Fortbestand der Mettler Packaging GmbH zu keiner Zeit gefährdet ist. Vor dem Hintergrund unserer grundsoliden Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sehen wir uns für die Bewältigung möglicher Risiken gerüstet.

 

Morbach, 27. Juni 2024

Mettler Packaging GmbH

- Geschäftsführung -

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023

METTLER PACKAGING GMBH, MORBACH

A K T I V A

31.12.2023 
EUR
31.12.2022 
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 1.570.592,40 13.528.900,08
I. Finanzanlagen 1.570.592,40 13.528.900,08
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 299.413,38 299.413,38
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 7.000.000,00
- davon gegenüber Gesellschaftern: EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 7.000.000,00)
3. Sonstige Ausleihungen 1.271.179,02 6.229.486,70
B. UMLAUFVERMÖGEN 45.878.029,08 34.927.811,19
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 11.854.623,82 13.250.686,10
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 11.041.184,47 12.980.854,92
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 83.076,26 74.342,59
3. Sonstige Vermögensgegenstände 730.363,09 195.488,59
II. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 34.023.405,26 21.677.125,09
47.448.621,48 48.456.711,27

P A S S I V A

31.12.2023 
EUR
31.12.2022 
EUR
A. EIGENKAPITAL 34.360.089,67 35.639.902,93
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnrücklagen 10.300.000,00 16.000.000,00
III. Bilanzgewinn 24.035.089,67 19.614.902,93
B. RÜCKSTELLUNGEN 29.500,00 29.500,00
1. Sonstige Rückstellungen 29.500,00 29.500,00
C. VERBINDLICHKEITEN 13.059.031,81 12.787.308,34
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00 2,86
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 676.189,14 163.615,76
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 11.861.687,85 11.414.621,04
- davon gegenüber Gesellschaftern: EUR 83.000,00 (Vorjahr: EUR 60.151,79)
4. Sonstige Verbindlichkeiten 521.154,82 1.209.068,68
47.448.621,48 48.456.711,27

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

2023 
EUR
2022 
EUR
1. Umsatzerlöse 132.278.497,64 130.447.383,27
2. Sonstige betriebliche Erträge 59.603,24 350.313,85
- davon Erträge aus der Währungsumrechnung: EUR 37.500,08 (Vorjahr: EUR 217.647,28)
3. Materialaufwand -126.278.299,74 -123.247.040,80
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -122.305.003,87 -118.779.497,70
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -3.973.295,87 -4.467.543,10
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -482.856,94 -388.118,94
- davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung: EUR 419.470,39 (Vorjahr: EUR 294.400,00)
5. Erträge aus Beteiligungen 8.782,88 9.032,57
- davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 8.782,88 (Vorjahr: EUR 9.032,57)
6. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 234.625,12 8.545,34
- davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 209.509,80 (Vorjahr: EUR 848,21)
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 453.045,07 0,00
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -0,07 0,00
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -1.853.210,46 -2.053.322,89
10. Jahresüberschuss 4.420.186,74 5.126.792,40
11. Gewinnvortrag 19.614.902,93 14.488.110,53
12. Bilanzgewinn 24.035.089,67 19.614.902,93

METTLER PACKAGING GMBH, MORBACH

AMTSGERICHT WITTLICH, HRB 21721

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

A. Gliederung des Jahresabschlusses

Die Mettler Packaging GmbH, Morbach, weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer großen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 3 HGB auf.

Die Gliederung der Bilanz erfolgte in Anwendung der Vorschriften des § 266 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde entsprechend § 275 Abs. 2 HGB in Staffelform nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

B. Angaben zu den angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden (gemäß § 284 Abs. 2 Nr. 1 HGB)

Der Jahresabschluss der Mettler Packaging GmbH, Morbach, wurde auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Im Einzelnen waren dies folgende Grundsätze und Methoden:

Die Finanzanlagen sind hinsichtlich der Anteile an verbundenen Unternehmen zu den Anschaffungskosten oder den ihnen niedrigeren beizulegenden Werten und hinsichtlich der Ausleihungen zum Nennwert angesetzt.

Forderungen wurden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, wurden angemessene Wertabschläge vorgenommen. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos wurde eine Pauschalwertberichtigung von 0,75 % auf die nicht einzelwertberichtigten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gebildet.

Guthaben bei Kreditinstituten wurden zum Nominalwert bewertet.

Das gezeichnete Kapital wurde zum Nennwert angesetzt.

Die sonstigen Rückstellungen wurden in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um alle zum Bilanzstichtag drohenden Verluste und ungewissen Verbindlichkeiten abzudecken.

Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

C. Angaben zur Fremdwährungsumrechnung (gemäß § 284 Abs. 2 Nr. 1 HGB)

Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Soweit der Kurs am Tag des Geschäftsvorfalls bei Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr darunter bzw. bei Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr darüber lag, ist dieser angesetzt.

D. Angaben zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Aufgliederung der Anlageposten und ihre Entwicklung im Geschäftsjahr 2023 ist im beigefügten Anlagespiegel dargestellt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sämtliche Forderungen haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Bilanzgewinn

Der Gewinnvortrag beträgt EUR 19.614.902,93.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen die Prüfung des Jahresabschlusses sowie die Erstellung der Steuererklärungen.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind im Einzelnen im folgenden Verbindlichkeitenspiegel dargestellt:

Gesamtbetrag 31.12.2023
EUR
mit einer Restlaufzeit bis 1 Jahr
EUR
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 676.189,14 676.189,14
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 11.861.687,85 11.861.687,85
Sonstige Verbindlichkeiten 521.154,82 521.154,82
13.059.031,81 13.059.031,81

Besicherungen für die Verbindlichkeiten bestehen nicht.

E. Haftungsverhältnisse gemäß §§ 251 und 268 Abs. 7 HGB

Haftungsverhältnisse bestehen nicht.

F. Sonstige finanzielle Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3 Buchstabe a HGB

Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen nicht.

G. Sonstige Angaben

Zahl der durchschnittlich beschäftigten Mitarbeiter gemäß § 285 Nr. 7 HGB

Im Geschäftsjahr und im Vorjahr wurden keine Mitarbeiter beschäftigt.

Angabe zu den Gesamtbezügen der Geschäftsführer nach § 285 Nr. 9 HGB

Die Angabe der Bezüge der Geschäftsführer nach § 285 Nr. 9 HGB ist gemäß § 286 Abs. 4 HGB unterblieben.

Mitglieder des Geschäftsführungsorgans gemäß § 285 Nr. 10 HGB

Im Geschäftsjahr 2023 erfolgte die Geschäftsführung der Mettler Packaging GmbH, Morbach, durch

 Herrn Michael Mettler.

Herr Michael Mettler ist alleinvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Angaben gemäß § 285 Nr. 4 HGB bezüglich der Aufgliederung der Umsatzerlöse und

der Beteiligungsverhältnisse gemäß § 285 Nr. 11 HGB

Die Gesellschaft macht von der Anwendung der Ausnahmeregelung nach § 286 Abs. 2 in Verbindung mit § 285 Nr. 4 HGB sowie nach § 286 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 in Verbindung mit § 285 Nr. 11 HGB Gebrauch.

Angabe der persönlichen Haftung gemäß § 285 Nr. 11 Buchstabe a HGB

Schreyer Verpackungen GmbH & Co. KG, Metzingen.

Abschlussprüferhonorar gemäß § 285 Nr. 17 HGB

Das für den Abschlussprüfer im Jahresabschluss als Aufwand erfasste Gesamthonorar für das Geschäftsjahr beträgt TEUR 25 und betrifft Abschlussprüfungsleistungen.

Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 4.420 zusammen mit dem Gewinnvortrag auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Morbach, den 28. Juni 2024

Michael Mettler

ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
1. Jan. 2023 Zugänge Abgänge 31. Dez. 2023
EUR EUR EUR EUR
I. FINANZANLAGEN
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 299.413,38 0,00 0,00 299.413,38
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 7.000.000,00 0,00 7.000.000,00 0,00
3. Sonstige Ausleihungen 6.229.486,70 1.050.000,00 6.008.307,68 1.271.179,02
13.528.900,08 1.050.000,00 13.008.307,68 1.570.592,40
AUFGELAUFENE ABSCHREIBUNGEN
1. Jan. 2023 Zuführungen Auflösungen 31. Dez. 2023
EUR EUR EUR EUR
I. FINANZANLAGEN
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
NETTOBUCHWERTE
31. Dez. 2023 31. Dez. 2022
EUR EUR
I. FINANZANLAGEN
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 299.413,38 299.413,38
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 7.000.000,00
3. Sonstige Ausleihungen 1.271.179,02 6.229.486,70
1.570.592,40 13.528.900,08

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Mettler Packaging GmbH, Morbach

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Mettler Packaging GmbH, Morbach, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Mettler Packaging GmbH, Morbach, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen der Mettler Packaging GmbH, Morbach, unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Bonn, den 28. Juni 2024

Flick Gocke Schaumburg GmbH

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Hoppen, Wirtschaftsprüfer

Dr. Geißler, Wirtschaftsprüfer

Der Jahresabschluss wurde in der Gesellschafterversammlung vom 4. Dezember 2024 festgestellt. Der Jahresüberschuss wurde auf neue Rechnung vorgetragen.

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