Phatec Beteiligungsgesellschaft mbH
Selbe AdresseGroßhandel mit pharmazeutischen Erzeugnissen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Michael Eicke seit 20.2.2025 | Prokura |
Henning Dr. Ueck seit 28.7.2021 | Vorstandsmitglied |
Henrik Hesse seit 28.7.2021 | Prokura |
Marianne Gabriele Boskamp seit 28.7.2021 | Vorstandsmitglied |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Desmoid AktiengesellschaftDägelingKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023KONZERNLAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 20231. Grundlagen des KonzernsGegenstand des Unternehmens ist der Vertrieb, der Import und Export von Pharmazeutika, Medizinprodukten, Kosmetika, chemischen Rohstoffen und Endprodukten sowie jeweils auf eigene Rechnung und im eigenen Namen die Beteiligung an und Verwaltung von Beteiligungen an Unternehmen, deren Gegenstand die Herstellung, der Vertrieb, der Import und Export von Pharmazeutika, Medizinprodukten, Kosmetika, chemischen Rohstoffen und Endprodukten ist. Der Geschäftsverlauf des Konzerns wird maßgeblich durch die wirtschaftliche Entwicklung der operativ tätigen Gesellschaften, G. Pohl-Boskamp GmbH & Co. KG, der Pharmapol Arzneimittelvertrieb GmbH sowie der mynoise GmbH bestimmt. Die Konzernmutter ist seit 2021 in Dägeling ansässig. Die Produktpalette umfasst derzeit ca. 30 Spezialitäten, hauptsächlich in den Indikationsgebieten Atemwegserkrankungen, Antiparasitika und Herz-Kreislauf. Die Unternehmensgruppe zählt damit zu den bedeutenden nationalen Pharmaherstellern und zu den großen Anbietern von Phytopharmaka. Im Jahr 2023 wurde das Portfolio um weitere digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) erweitert. Eine eigene Entwicklung zur Tinnitus-Therapie und zwei Applikationen aus Vertriebskooperationen, zu den Indikationen erektiler Dysfunktion sowie KHK und Herzinfarkt, komplettieren das digitale Angebot. Der Vertrieb der Produkte erfolgt im Ausland über Vertriebspartnerstrukturen. Im Inland wird sowohl über den Großhandel, über das Apotheken Direktgeschäft als auch über den Apothekenaußendienst vertrieben. Im Bereich "Forschung & Entwicklung" des Konzerns beschäftigen sich mehrere Projektteams sowohl an der Entwicklung innovativer Darreichungsformen mit bekannten Wirkstoffen als auch an der Optimierung vorhandener Produkte und Produktionsverfahren. Am 31. Dezember arbeiteten im Konzern 14 Beschäftigte in diesen Entwicklungsteams. Neben Arzneimitteln werden auch stoffliche, d.h. arzneimittelähnliche Medizinprodukte entwickelt. Außerdem werden neue Herstellprozesse etabliert und in den Produktionsmaßstab begleitet. Parallel dazu erfolgt die Entwicklung von Analysemethoden und Packmitteln. Weitere Aktivitäten zielen auf die Bereitstellung patientenfreundlicher neuer Packmittel für bestehende Produkte ab. In den letzten Jahren werden zunehmend Möglichkeiten geprüft, die Produkte und insbesondere ihre Primär- und Sekundärverpackung umweltfreundlicher zu gestalten. Der Konzern verfolgt das Ziel, nicht nur die vielfältigen Anforderungen aus dem Green Deal der Europäischen Union zu erfüllen, sondern auch den engen Spielraum, den Arzneimittel- und Medizinprodukteregularien lassen, gestalterisch zu nutzen. So wurde im Berichtsjahr die Umstellung der Aluminiumröhre für GeloRevoice® auf Rezyklat-Aluminium vorbereitet. Der Konzern hat im Berichtsjahr die Marktposition der Tinnitus-App Kalmeda® weiter ausgebaut und die Marktposition als eine der erfolgreichsten Digitalen Gesundheitsanwendungen (DiGA) halten können. Die Vorreiterrolle im DiGA-Markt wurde weiter strategisch gefestigt und Partnerschaften zur Eigenentwicklung sowie Einlizensierung vertieft. Aktuell befinden sich mehrere Projekte in der Entwicklungsphase. Für den Ausbau des Geschäftsfeldes der DiGA wurde die mynoise GmbH, Hersteller der DiGA Kalmeda® Tinnitus-App, vollständig übernommen. 2. WirtschaftsberichtDas wirtschaftliche Umfeld des Jahres 2023 war, wie das Geschäftsjahr 2022, von diversen Unsicherheitsfaktoren geprägt. Politische Unruhen im Bereich des Suezkanals zum Ende des Jahres 2023 haben die bereits vorher unter massiven Druck geratenen Lieferketten weiter strapaziert. Der andauernde russische Angriffskrieg auf die Ukraine hat tiefe Spuren in der europäischen Wirtschaft hinterlassen. Zusätzlich wurde das innenpolitische Stimmungsbild nach einer Umfrage von Statista durch die Befürchtung eines politischen Rechtsrucks in der Gesellschaft, einer hohen Inflation und einer gewissen Politikverdrossenheit negativ beeinflusst. Das Bruttoinlandsprodukt der Bundesrepublik Deutschland entwickelte sich entsprechend des fragilen Umfeldes, erstmals nach 2020 (-3,7 %) und insgesamt erst zum neunten Mal seit Bestehen der BRD, negativ. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt minderte sich um 0,3 %. Während sich die Wachstumsprognose des IfW Kiel in der Weltwirtschaft vom ersten Quartal 2023 mit +2,5 % bis zum vierten Quartal mit 2,9 % auf mäßigem Niveau stabil entwickelte, wurden in Deutschland die Wachstumsaussichten des Frühjahrs von +0,5 % auf -0,3 % im Winter gesenkt. Die Schwellenländer, insbesondere im asiatischen Raum, konnten ihre gesamtwirtschaftliche Produktion in der zweiten Jahreshälfte wieder spürbar beleben. Ebenso entwickelte sich, gestützt durch fallende Energiepreise, ein Rückgang der Preisindizes. Die großen Volkswirtschaften wie China, Russland und Indien sowie der gesamte ostasiatische Raum konnten lt. Winterprognose 2023 des IfW BIP Steigerungsraten von 2,8 % bis 7,3 % verzeichnen. In den fortgeschrittenen Volkswirtschaften des asiatischen Raums profitierten die Länder besonders von einer anziehenden Nachfrage nach Halbleitern. Die deutsche Konjunktur hingegen wurde stark durch die Zinswende belastet. Großer Verlierer der drastischen Zinsanhebung ist weiterhin die Baubranche, die neben hohen Preisen auch mit hohen Zinsen zu kämpfen hat. Zusätzlicher negativer Einfluss wurde durch die sich abzeichnende Haushaltskonsolidierung erwartet. Sparmaßnahmen auf Bund- und Länderebene trübten die Stimmung der deutschen Wirtschaft und verbreiten Unsicherheit in Bezug auf die Auswirkungen der einzelnen Maßnahmen. Trotz aller Unwägbarkeiten soll im Jahr 2024 eine konsumgestützte Expansion der Wirtschaftsleistung stattfinden. Die zu erwartenden Realeinkommenszuwächse sollen hierfür der Motor sein. Bei isolierter Betrachtung der verarbeitenden pharmazeutischen Industrie ließ sich im Vergleich zur gesamtwirtschaftlichen Entwicklung der BRD ein ähnliches Bild ableiten. Nach den Erhebungen des statistischen Bundesamtes konnten im produzierenden Gewerbe für das Jahr 2022 in der Branche der Herstellung von pharmazeutischen Erzeugnissen noch 57,96 Mrd. € umgesetzt werden, im Berichtsjahr waren es nur noch 57,85 Mrd. €. In der Analyse der geografischen Umsatzverteilung wird deutlich, dass sich der Umsatz im Inland und mit Ländern der Europäischen Union schlechter entwickelte als der Umsatz mit Ländern außerhalb der EU. Der Inlandsumsatz der pharmazeutischen Industrie sank um 2 Mrd. € (Vorjahr: +1,2 Mrd. €) auf 21,2 Mrd. €. Der Umsatz in der Eurozone erhöhte sich geringfügig um 0,2 Mrd. € (Vorjahr: +1,3 Mrd. €) auf 13,8 Mrd. €. Ein deutliches Plus um 8 % verzeichnete dagegen der Markt mit Ländern aus dem nicht EU-Ausland. In diesem Segment wurden 1,8 Mrd. € mehr Umsatz erwirtschaftet, sodass sich der Umsatz auf 22,8 Mrd. € erhöhte. Die deutlichen Umsatzzuwächse in den Jahren 2021 und 2022 führten dazu, dass die Unternehmen der pharmazeutischen Industrie mehr Mitarbeitende beschäftigten. Zum Stichtag des Berichtsjahres waren im Sektor der verarbeitenden pharmazeutischen Industrie rund 129.400 Mitarbeitende tätig. Dies entspricht einem Zuwachs von ca. 9.100 Personen (+7,6 %) im Vergleich zum Vorjahr. Der überwiegende Teil der Konzernumsatzerlöse wurde mit rezeptfreien Arzneimitteln erzielt, demnach stellt insbesondere die Entwicklung des OTC-Marktes (OTC: over the counter (rezeptfrei)) eine wichtige Kennzahl dar. Gemäß dem IQVIA Markbericht "Entwicklung des deutschen Pharmamarktes im Jahr 2023" verringerte sich das Absatzvolumen rezeptfreier Arzneimittel im Jahr 2023 in Deutschland um 7,9 % (Vorjahr: +13,0 %) auf 902,7 Mio. Packungen (Vorjahr: 979,7 Mio. Packungen). Der Umsatz minderte sich in diesem Segment weniger stark um 2,3 % auf 6,2 Mrd. € (Vorjahr: 6,3 Mrd. €). Die Entwicklung des OTC-Versandhandels entkoppelte sich von der des Apothekenmarktes. Im Berichtszeitraum konnten über den elektronischen und telefonischen Bestellweg 276 Mio. Packungen (+2 % zum Vorjahr) abgesetzt werden. Der Umsatz steigerte sich um 4 % auf 3,22 Mrd. €. Innerhalb der Produktgruppen des OTC-Versandhandels entwickelten sich unter anderem die Husten-, Erkältungs- und Atemwegspräparate mit +10,2 % am stärksten. 2.1 ErtragslageDie Konzernertragslage stellte sich für das Wirtschaftsjahr 2023 folgendermaßen dar:
Die Konzernumsatzerlöse konnten im Geschäftsjahr 2023 um T€ 36.955 (Vorjahr: T€ 51.446) auf T€ 158.437 gesteigert werden. Die für das Konzernportfolio relevanten Märkte der Erkältungs- und Antiparasitikapräparate wurden durch hohe Infektionsgeschehen im ersten Halbjahr gestützt. Aufgrund der überdurchschnittlichen Wachstumsraten der Konzernprodukte aus dem Segment der Erkältungspräparate, konnten die Marktanteile im Vergleich zum Stichtag des Vorjahres gesteigert werden. Während das Segment zum 31.12.2022 einen Marktanteil von 9,8 % verzeichnete, lag dieser zum Stichtag des Berichtsjahres bei 11,04 %.
Während der Antiparasitikamarkt zum Jahresende noch ein Gesamtwachstum von 38 % verzeichnen konnte, büßte der Erkältungsmarkt die Zugewinne des Jahresstartes zum Stichtag wieder ein.
Nach den starken Absatzverlusten in den Jahren 2020-2021 und der Erholung im Jahr 2022, bewegte sich der Markt der Antiparasitika zum Stichtag wieder leicht unter dem Niveau des Jahres 2019. Die Antiparasitikaprodukte des Konzernportfolios entwickelten sich mit einem Absatzzuwachs von 29 % gegenüber dem Vorjahr positiv, jedoch unter der Wachstumsrate des Gesamtmarktes. Der Konzernumsatz des Geschäftsjahres wurde zu 70 % (Vorjahr: 74 %) im Inland und zu 30 % (Vorjahr: 26 %) im Ausland generiert. Der Auslandsumsatz wurde zu 45 % (Vorjahr: 43 %) innerhalb der EU und zu 55 % (Vorjahr: 57 %) im sonstigen Ausland erwirtschaftet. Der Materialaufwand im Verhältnis zur Gesamtleistung betrug im Geschäftsjahr 23 % (Vorjahr: 18 %). Der erhöhte Materialeinsatz ist auf inflationsgetriebene Preiseffekte zurückzuführen. Mittelfristige Einkaufskontrakte, die in den Vorjahren eine deutlichere Preissteigerung gedämpft hatten, waren überwiegend zum Start des Berichtsjahres ausgelaufen. Somit wirkten sich Preissteigerungen, die in der Supply Chain im Regelfall durch gestiegene Energie- und Personalkosten verursacht wurden, direkt auf den Materialaufwand des Konzerns aus. Die Personalaufwendungen erhöhten sich im Berichtsjahr um T€ 6.528 (Vorjahr: T€ -9.381). Dieser Zuwachs entspricht einer Steigerung von 18 %. Die Personalaufwendungen wurden unter anderem durch die erhöhte Anzahl der Mitarbeitenden beeinflusst. Es wurden im Berichtsjahr im Vergleich zum Vorjahr durchschnittlich 63 Personen zusätzlich beschäftigt. Dies entspricht einem prozentualen Zuwachs von 12 %. Ebenso wurden die freiwilligen sozialen Leistungen am Erfolg des Konzerns bemessen. Im Jahr 2023 wurden 42 % mehr freiwillige Leistungen erbracht und steigerten somit die Personalkosten um T€ 1.586. Die Konzernabschreibungen erhöhten sich im Berichtsjahr auf T€ 5.176 (Vorjahr: T€ 4.752). Die deutliche Zunahme der Abschreibungen resultierte zu großen Teilen aus Abschreibungen auf Konzernebene. Nach dem Erwerb der mynoise GmbH werden die nach der Kaufpreisallokation ermittelten Vermögenswerte planmäßig über zehn Jahre abgeschrieben. Die primären Vermögenswerte bildeten die digitale Gesundheitsanwendung in Form einer Applikation sowie die zertifizierte Infrastruktur der erworbenen Gesellschaft. Das Volumen der Konzernabschreibungen belief sich im Geschäftsjahr unter Beachtung von pro rata temporis auf T€ 985. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten Vertriebs-, Verwaltungs- und Betriebskosten. Einen wesentlichen Posten der Vertriebskosten stellt das Marketingbudget dar, da weiterhin nicht unerhebliche Mittel für eine erfolgreiche Vermarktung insbesondere von neu entwickelten Produkten erforderlich waren. Aufgrund der Höhe der Vertriebskosten erfolgte ein kontinuierlicher Budgetabgleich. Die Betriebskosten, wie Aufwendungen für Mieten, Pachten, Energie, Instandhaltungen waren in erwartetem Umfang angefallen und unterlagen ebenfalls einer permanenten Beobachtung. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betrugen im Berichtsjahr T€ 42.394 (Vorjahr: T€ 30.849). Die Zunahme begründet sich auf der deutlich verbesserten Geschäftslage im Vergleich zum Jahr 2022. Im Rahmen der kontinuierlichen Überwachung des internen Kontrollsystems (IKS), wurde das Ausgabeverhalten des Konzerns anhand der Konzernerlöse bemessen und steigerte sich im Laufe des Geschäftsjahres entsprechend der positiven Entwicklung der Erlöse. Die sonstigen betrieblichen Erträge sanken um T€ 857 auf T€ 1.895. Im Jahr 2022 wurden die sonstigen betrieblichen Erträge durch eine Erstattung zum Förderpaket Überbrückungshilfe III Plus der Bundesrepublik Deutschland in Höhe von T€ 986 geprägt. Aufgrund der Steigerung in den Umsatzerlösen, und den überproportional gestiegenen Kosten, verschlechterte sich die EBIT-Rendite auf 20,97 % (Vorjahr: 23,44 %). Entsprechend verringerte sich die Umsatzrendite von 16,81 % im Vorjahr auf 15,93 % im Berichtsjahr. Insgesamt erzielte der Konzern einen Konzernjahresüberschuss in Höhe von T€ 25.240 (Vorjahr: T€ 20.416). 2.2 FinanzlageZur Darstellung der Finanzlage des Konzerns verweisen wir auf die als Teil des Konzernabschlusses vorliegende Konzernkapitalflussrechnung. Danach wurden im Geschäftsjahr folgende Cash Flows generiert:
Der Zufluss der liquiden Mittel aus der laufenden Geschäftstätigkeit erhöhte sich im Geschäftsjahr im Vergleich zum Vorjahr um T€ 5.591 auf T€ 28.927. Im Wesentlichen resultierte die Steigerung aus dem deutlich verbesserten Periodenergebnis. Während im Jahr 2022 ein Ergebnis nach Steuern in Höhe von T€ 20.416 erzielt wurde, konnte das Jahresergebnis um T€ 4.824 auf T€ 25.240 gesteigert werden. Des Weiteren wirkte sich der weniger starke Aufbau der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 345 (Vorjahr: T€ 8.167) sowie die Zunahme der sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von T€ 5.551 positiv auf den Cash Flow der laufenden Geschäftstätigkeit aus. Dem Liquiditätszuwachs aus der laufenden Geschäftstätigkeit stand im Berichtsjahr eine signifikante Zunahme der Zinserträge und ein geringer Verlust aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens im Vergleich zum Vorjahr entgegen (T€ -4.624). Die Veränderung der immateriellen Vermögensgegenstände wurde im Berichtsjahr durch die Veränderung des Konsolidierungskreises geprägt. Der Erwerb der mynoise GmbH und die daraus resultierende Aktivierung des aktivischen Unterschiedsbetrags (T€ 11.938) sowie die Konsolidierung der Pharmapol Arzneimittelvertrieb GmbH und die Aufnahme ihrer immateriellen Güter (T€ 1.467) wirkten sich maßgeblich auf den Cashflow aus der Investitionstätigkeit aus. Der Investitionsschwerpunkt im Sachanlagevermögen lag im Geschäftsjahr in der räumlichen Erweiterung von Produktionsgebäuden sowie deren Gebäudetechnik. Dafür wurden T€ 2.007 investiert. Die Investition in technische Anlagen und Maschinen beliefen sich auf T€ 1.421. Für die Modernisierung der IT-Infrastruktur wurden T€ 740 und für den Aufbau sowie die Modernisierung weiterer bzw. bestehender Arbeitsplätze wurden T€ 179 aufgewendet. Für den weiteren Ausbau der BI-Software und die Implementierung einer neuen CRM-Software wurden T€ 265 investiert. Für die Anschaffung nachhaltiger Vermögensgegenstände wie Elektrofahrzeuge, Photovoltaikanlagen und alternative Heizformen wurden im Berichtsjahr T€ 617 eingesetzt. Die Investition in regenerative Energien resultiert aus einem eigens auferlegten umfangreichen Maßnahmenplan zur Verbesserung des Umweltschutzes. Trotz der starken Investitionstätigkeit und einem Mittelabfluss aus der Finanzierungstätigkeit stieg der Bestand an liquiden Mitteln von T€ 36.828 auf T€ 46.415. Für kurzfristige Liquiditätsengpässe standen Kreditlinien im einstelligen Millionenbereich zur Verfügung. Diese wurden im Berichtsjahr an einem Geschäftstag in Anspruch genommen. 2.3 Vermögenslage
Die deutliche Zunahme der immateriellen Vermögensgegenstände ist im Wesentlichen auf die in der Kaufpreisallokation ermittelten Vermögenswerte auf Konzernebene zurückzuführen. Die Vermögensgegenstände werden planmäßig über fünf bzw. zehn Jahre abgeschrieben. Sie stellen den Hauptanteil in der Vermögensposition dar. Das Sachanlagevermögen stieg im Berichtszeitraum aufgrund des erhöhten Investitionsvolumens von T€ 33.492 auf T€ 35.960. Gemessen am Gesamtvermögen hat sich das Verhältnis der langfristigen Vermögensgegenstände um 1,8 Prozentpunkte auf 33,8 % (Vorjahr: 32,0 %) erhöht. Dieser Anstieg resultiert aus dem Erwerb einer Beteiligung sowie einer erhöhten Investitionstätigkeit im Bereich des Sachanlagevermögens. Als Finanzanlagen werden im Wesentlichen die nicht konsolidierten Konzernunternehmen erfasst sowie nationale und internationale Beteiligungen. Aufgrund der bestehenden Bevorratungsstrategie, welche deutlich höhere Sicherheitsbestände vorsieht, erhöhte sich im Geschäftsjahr das Vorratsvermögen des Konzerns um T€ 4.409 auf T€ 9.081. Die stark angestiegenen Umsatzerlöse wirkten sich im Jahr 2023 nur marginal auf den Forderungsbestand aus. Der Bestand der Forderungen erhöhte sich lediglich um 9,1% im Vergleich zum Jahr 2022. Die Forderungen in Höhe von T€ 18.642 verteilen sich zu 38 % auf das Inland (Vorjahr: 36 %) und zu 62 % auf das Ausland (Vorjahr: 64 %). Der Bestand der liquiden Mittel erhöhte sich zum Ende des Geschäftsjahres um T€ 9.588 auf T€ 46.415. Die überschüssige Liquidität wurde im Rahmen eines Cash Pools zusammengeführt und in kurzfristige Termingelder angelegt. Die deutlich gesteigerten Umsätze und moderat gestiegene Kosten trugen maßgeblich zum Konzernjahresüberschuss in Höhe von T€ 25.240 (Vorjahr: T€ 20.416) bei. Dadurch konnte das Eigenkapital des Konzerns von T€ 104.600 auf T€ 125.996 erhöht werden. Laut Satzung der Konzernmutter wurden 50 % des Jahresüberschusses 2023 (T€ 12.039) in die anderen Gewinnrücklagen eingestellt. Des Weiteren wurde aus dem Bilanzgewinn 2022 weitere T€ 11.769 in die Gewinnrücklagen eingestellt. Die Rückstellungen des Konzerns sind geprägt durch hohe Steuerrückstellungen in Höhe von T€ 3.352 sowie Rückstellungen für Verpflichtungen gegenüber dem Personal (T€ 2.688) und produktbezogenen Rückvergütungen (T€ 1.750). Aufgrund eines produktbezogenen Rückrufs wurden zum Jahresende T€ 1.518 in der Position der produktbezogenen Rückstellungen erfasst. Der Rückruf begründete sich auf einer verbotenen werberechtlichen Maßnahme. Die Verbindlichkeiten beinhalten im Wesentlichen Verpflichtungen aus Lieferungen und Leistungen (T€ 2.800) sowie sonstige Verbindlichkeiten (T€ 6.753). In den sonstigen Verbindlichkeiten sind unter anderem steuerliche Verpflichtungen für das Jahr 2023 in Höhe von T€ 4.822 und Prämien in Höhe von T€ 1.663 enthalten. 2.4 Personal- und SozialbereichEin attraktives Personalmarketing ist in den Zeiten des Fachkräftemangels unabdingbar, um für die jeweiligen Standorte qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu werben. Auf unterschiedlichen Kanälen, wie z. B. der Karriereseite auf der Homepage der Konzerntochter, diversen Online-Jobbörsen, über die Agentur für Arbeit oder in den Printmedien wird aktiv für neue Arbeitskräfte geworben. Angebote für Trainee-Programme, Bachelor- und Masterpraktika sorgen dafür, dass Young Professionals aus den unterschiedlichsten Bereichen, wie z. B. Technik, IT, Naturwissenschaften, Logistik, Vertrieb oder kaufmännische Verwaltung auf den Konzern als Arbeitgeber aufmerksam werden. Auch als Ausbildungsbetrieb hat sich der Konzern mit diversen kaufmännischen, naturwissenschaftlichen und technischen Ausbildungsberufen schon seit vielen Jahren aufgestellt, um das Fachpersonal der Zukunft selbst zu generieren. Im Laufe des Geschäftsjahres 2023 wuchs der Personalbestand in allen Bereichen an, sodass im Konzern zum Jahresende 2023 fast die 600-Personen-Marke erreicht wurde.
Bei einem prozentualen Personalgesamtanstieg von +12,3 % auf 595 Personen im Laufe des Jahres ist besonders der Blue Collar Bereich mit einem Plus von +21,7 % hervorzuheben. Demgegenüber steht der White Collar Bereich mit einem Plus von +9,5 %. 3. PrognoseberichtDer ARE-Wochenbericht der 26. Kalenderwoche 2024 (ARE - akuten respiratorischen Erkrankungen) der Arbeitsgemeinschaft Influenza des Robert-Koch-Instituts zeigt, dass die bevölkerungsbasierte ARE-Inzidenz mit einer Gesamtzahl von etwa 4,2 Millionen akuten Atemwegserkrankungen in der Bevölkerung in Deutschland höher ist als in den meisten Vorsaisons um diese Jahreszeit. Gleichzeitig konnte beobachtet werden, dass sich die saisonalen Spitzen der Grippeaktivitäten in den Beobachtungszeiträumen 2022/2023 und 2023/2024 ein sehr hohes Niveau im Vergleich zu den Spitzen früherer Grippewellen aufwiesen. Die dargestellte Entwicklung kann als Indikator für klassische Übertragungskrankheiten herangezogen werden. Da sich das Produktportfolio des Konzerns auf Arzneimittel sowie Medizinprodukte zur Bekämpfung von Atemwegserkrankungen sowie auf Medizinprodukte gegen den Befall von menschlichen Parasiten ausrichtet, kann der Konzern an dieser Entwicklung partizipieren. Trotz einer erhöhten Infektionsaktivität befindet sich der Gesamtmarkt für OTC-Produkte gegen Atemwegserkrankungen auf einem niedrigeren Niveau als im Jahr 2023. Die optimistische Absatzprognose der operativen Unternehmensplanung wird schwer realisierbar sein. Ein Umsatz auf dem Niveau des Jahres 2023 könnte eine realistische Messgröße sein. Darüber hinaus kann weiterhin für die erwartete Entwicklung in den Bereichen der Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage gewährleistet werden, dass allen Zahlungsverpflichtungen nachgekommen werden kann. Demzufolge ist ein positiver Geschäftsverlauf mit stabilen Renditen und einer EBIT-Marge von rd. 20 % zu erwarten. Die Investition in die mynoise GmbH, ein Unternehmen, das im Bereich digitaler Gesundheitsanwendungen (DiGA) tätig ist, eröffnet dem Konzern die Chance, einen neuen Markt zu erschließen. Der Vertrieb der bestehenden DiGA sowie die Neuentwicklung eigener Applikationen sollen zu einer Steigerung des Umsatzes beitragen. Um sämtlichen Zahlungsverpflichtungen nachzukommen, werden Liquiditätsreserven in Form von zeitlich gestaffelten Termingeldern, einem engmaschig kontrollierten Cash-Management, sowie Kreditlinien bei mehreren Kreditinstituten herangezogen. Unter Betrachtung der Kontrollmechanismen, den großen Liquiditätsreserven und den Möglichkeiten am Kapitalmarkt, kann davon ausgegangen werden, dass der Konzern auch in den Folgejahren allen Zahlungsverpflichtungen eigenmächtig nachkommen kann. 4. Chancen- und Risikobericht4.1 RisikomanagementZur Risikovermeidung, -minderung, oder -kompensation werden im Rahmen des Risikomanagements alle Geschäftsvorfälle auf mögliche Risiken überprüft. Die Unternehmensführung wird weitreichend und regelmäßig über die Entwicklung und die aktuelle Lage des Konzerns informiert. Dies geschieht unter anderem durch ein umfassendes Berichtswesen. Ebenso bieten die operative Überwachung des Unternehmens und ein Planabgleich die Möglichkeit einer Risikofrüherkennung. Es sollen nur angemessene und vertretbare Risiken im Rahmen der Kernkompetenz des Unternehmens eingegangen werden. Der weiteren Kontrolle dient die Liquiditätsplanung. Eine detaillierte 6-Wochen-Vorausschau und ein jahresübergreifender Investitionsplan bilden den Kern der stetigen Liquiditätsüberwachung. Kurzfristige Liquiditätsengpässe können mit ausreichenden Kreditlinien kompensiert werden. Im Beschaffungsbereich wird auf ein breites Angebot von weltweiten Lieferanten zurückgegriffen, die einer transparenten und weitreichenden Auditierung sowie Zertifizierung unterliegen. So wird eine Risikoerkennung im Frühstadium und die Einleitung von notwendigen Gegenmaßnahmen garantiert. Weitere Mechanismen basieren auf bestehenden Führungs-, Organisations- und Berichtsstrukturen, um Risiken zeitnah und wirkungsvoll begegnen zu können. 4.2 Branchenspezifischer Chancen- und RisikoberichtDie Entwicklung der deutschen Wirtschaft zeigte sich im Verlauf des Berichtsjahres schwach. Auch im Folgejahr wird gemäß der Einschätzung des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Lage mit einem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld gerechnet. Laut dem Frühjahrsgutachten 2024 befindet sich die deutsche Wirtschaft weiterhin in einer Schwächephase. Nachdem das bereinigte BIP im 4. Quartal um 0,5 % gefallen war, wird im Jahr 2024 lediglich ein Wachstum von 0,2 % erwartet. Sollten die Zugewinne im realen Einkommen eintreten und die Inflation sich auf dem prognostizierten Niveau von 2,4 % bewegen, ist eine Wachstumsunterstützung durch den privaten Konsum zu erwarten. Ebenso wird ein leicht restriktiver Einfluss auf die Konjunktur aufgrund der fiskalpolitischen Ausrichtung der Bundes- und Landeshaushalte erwartet. Die Haushaltskonsolidierung sieht keine Strom- und Gaspreisbremsen vor, ebenso werden weiter krisenbedingte Einzelmaßnahmen sukzessive auslaufen und somit die öffentlichen Ausgaben dämpfen. Die hohen Energiepreise für Rohstoffe sind zwar im Laufe der letzten zwei Jahre wieder auf ein Vorkrisenniveau gesunken, aber dennoch unterlagen diese im Jahr 2023 einer gewissen Unsicherheit. Laut dem Geopolitical Risk Index besteht die Gefahr, dass im Jahr 2024 aufgrund von sich ausweitenden Krisen im Nahen Osten oder dem andauernden Krieg in der Ukraine die Energiepreise wieder exponentiell steigen könnten. Handelsrouten wie die an den Iran grenzende Straße von Hormus, durch die 20 % aller globalen Rohölmengen und 25 % der globalen LNG-Produktion verschifft werden, gelten als besonders vulnerable Transportwege, mit einem großen Einfluss auf die Energiepreise. Ein weiteres sehr hohes Risiko wird von der Konzerngeschäftsleitung in der Bedrohung der IT-Sicherheit gesehen. Laut dem Bericht "Lage der IT-Sicherheit in Deutschland 2023" wurden an jedem Tag im Berichtszeitraum 250.000 Schadprogramm-Varianten gefunden. Es wurden 68 erfolgreiche Ransomware Angriffe auf Unternehmen bekannt. Laut Erhebung des Branchenverbandes Bitkom e. V. lagen die im Jahr 2023 direkt durch Cyber-Angriffe verursachten gesamtwirtschaftlichen Schäden bei 148 Milliarden Euro. Die Höhe der durchschnittlich gezahlten Lösegeldsumme belief sich im Jahr 2023 auf 621.858 US-Dollar. Ein weiteres Risiko droht aus der geplanten EU-Arzneimittelgesetzgebung. Die steigenden Anforderungen und der Aufwand für die Aufrechterhaltung der Zulassungen für das Inverkehrbringen aller Arzneimittel würden zu einem Anstieg der Kosten und der Arbeitsbelastung für die Hersteller und Behörden führen. Es wird außerdem befürchtet, dass aufgrund des weiteren Aufwands und steigender Kosten für Energie, Wirkstoffe, Hilfsstoffe und Verpackungsmaterial sich eine weiter sinkende Anzahl an Zulassungen insbesondere im Segment der Generika und Arzneimittel, für die Preisanpassungen nicht erlaubt sind, zu erwarten ist. Die derzeitige Gesetzgebung gibt keine Impulse, um diesen Trend der Verknappung und Rücknahme dieser Arzneimittelgruppen zu stoppen. Bei dem aktuellen Gesetzespaket handelt es sich zu einem großen Teil um weitere, umfangreiche Arbeitspakete für die Arzneimittelhersteller, um der Transparenz- und weiteren Berichtspflichten der zuständigen Behörden nachzukommen. Dies führt unweigerlich zu einer weiteren Beschleunigung des Aussterbens von Arzneimitteln - insbesondere bei Arzneimitteln, die derzeit noch in der EU produziert werden, wird es aufgrund steigender Kosten noch schwieriger, sie für die Patienten verfügbar zu halten- und verhindert damit das eigentliche Ziel der Gesetzgebung. Als weiteres Risiko werden der schnell voranschreitende technische Fortschritt im Bereich des Maschinenparks sowie die Abhängigkeit von wenigen Komponenten-Lieferanten gesehen. In den teilweise eigens konzipierten Komponenten der Herstellungslinien erreichen einige zentrale Bauteile das Ende Ihres Supportzyklus. Der Ausfall der Komponenten bedroht die Lieferfähigkeit des Konzerns und eine Versorgung mit Ersatzteilen kann nicht immer gewährleistet werden. Coronabedingte Sparmaßnahmen der Jahre 2020 bis 2022 haben zusätzlich zu einem Instandhaltungs- und Modernisierungsrückstand geführt. Ebenso werden die Überarbeitung und Modernisierung der Anlagen bei der aktuellen Auslastung der Produktion als problematisch erachtet. Chancen bieten sich dem Konzern aktuell durch das in 2023 etablierte Lieferengpassbekämpfungsgesetz, dass im deutschen Gesundheitssystem mehrere Maßnahmen zur Sicherstellung der Versorgung etablieren soll. Festbeträge und Rabattverträge werden für gewisse versorgungskritische Arzneimittel aufgehoben und Preissteigerungen werden unter bestimmten Voraussetzungen nach Jahren wieder im moderaten Maße zugelassen. Der Konzern prüft laufend, ob Produkte des eigenen Portfolios diese Anforderungen erfüllen und ob eine bessere Preisgestaltung möglich ist. Das Risiko des Forderungsausfalls wird als stark erhöht angesehen. Durch vorbehaltlich gezahlte staatliche Unterstützungsmaßnahmen, das Inkrafttreten des Unternehmensstabilisierungs- und -restrukturierungsgesetzes (StaRUG) im Jahr 2021 und der hohen Inflationsraten wird eine erhöhte Anzahl krisenbedingter Insolvenzanmeldungen vorhergesagt. Diese Risikoeinschätzung wird im Rahmen des Debitorenmanagements zu einer sehr engmaschigen Überwachung des Forderungsbestandes führen. 4.3 Chancen und Risiken im Investitions- und FinanzierungsbereichIm Investitions- und Finanzierungsbereich sind keine signifikanten Risiken für die zukünftige Entwicklung des Konzerns erkennbar. Für kurzfristige Spitzen stehen ausreichende Kreditlinien bei verschiedenen Banken zur Verfügung, mit denen ein partnerschaftliches Verhältnis besteht. Des Weiteren erlauben es die Eigenkapitalausstattung und der Cashflow, dass auch größere Investitionen aus dem laufenden Geschäft heraus finanziert werden können. Sollte eine Finanzierung aus dem Cashflow nicht möglich sein, besteht die Möglichkeit, ein mittelfristiges Hypothekendarlehen aufzunehmen. Des Weiteren hat sich der Konzern im Bereich der Digitalen Gesundheitsanwendungen (DiGA) neu aufgestellt. Das neue Geschäftsumfeld, welches erstmals im Jahr 2020 in Kooperation mit einem legalen DiGA-Hersteller erschlossen wurde, wurde durch den Erwerb einer Beteiligung im Berichtsjahr an diesem vertieft. Die Entwicklung neuer Applikationen sowie die Weiterentwicklung bestehender Anwendungen zielt darauf ab, das Produktportfolio des Konzerns zu erweitern und Wachstumspotenziale in einem neuen Markt zu erschließen. Der wenig energieintensive Geschäftszweig der DiGA stellt eine sinnvolle Ergänzung zum produzierenden Gewerbe dar und ermöglicht es dem Konzernunternehmen, sich breiter aufzustellen. Durch das im Juni 2022 eingeführte ERP-System, unterstützt durch eine Business-Intelligence-Software, werden dem Konzern umfassende Analysemöglichkeiten im Hinblick auf das Produktionsprogramm sowie weitere Prozesse im Primärprozess-Sektor bereitgestellt. Ziel ist eine optimierte Auslastung der Produktion. Die optimierte Datenverfügbarkeit erlaubt umfassende Analysen der Unternehmensabläufe. 4.4 Sonstige RisikenDen volatilen Wechselkursentwicklungen wirkt das Konzernunternehmen mit Vertriebs- und Beschaffungsverträgen auf Euro-Basis entgegen. Das dadurch geringe Gesamtvolumen an Fremdwährungstransaktionen wird nicht durch Finanzmarktinstrumente abgesichert und stellt ein geringes Risiko für das Unternehmen dar.
Dägeling, den 3. Juli 2024 gez. Marianne Boskamp gez. Dr. Henning Ueck BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Ergebnisverwendung
Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr 2023
Eigenkapitalspiegel
Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2023Desmoid Aktiengesellschaft, DägelingI. Allgemeine Angaben Die Desmoid Aktiengesellschaft hat ihren Sitz in Dägeling. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Pinneberg unter HRB 16076 PI eingetragen. Der vorliegende Konzernabschluss wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches sowie des Aktiengesetzes aufgestellt. Die Abschlüsse der einbezogenen Gesellschaften wurden ebenfalls nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und einheitlich auf den Bilanzstichtag des Mutterunternehmens aufgestellt. Für die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren (§§ 275 Abs. 2 i. V. m. 298 Abs. 1 HGB) beibehalten. II. Angaben zum Konsolidierungskreis Zum Konzern gehörten am 31. Dezember 2023 die nachstehenden Gesellschaften: 1. Mutterunternehmen Desmoid Aktiengesellschaft, Dägeling. 2. In den Konzernabschluss einbezogene Tochterunternehmen a. G. Pohl-Boskamp GmbH & Co. KG, Hohenlockstedt: Der Anteil am Kapital beläuft sich auf 100 %. Die Gesellschaft nimmt die Vorschrift nach § 264b HGB in Anspruch und ist damit von der Verpflichtung befreit, einen Jahresabschluss und einen Lagebericht nach den Vorschriften der §§ 264 ff. HGB aufzustellen, prüfen zu lassen und offenzulegen. b. Boskamp GmbH, Hohenlockstedt: Der Anteil am Kapital beläuft sich auf 100 %. Die Gesellschaft ist persönlich haftende Gesellschafterin der ebenfalls in den Konzernabschluss einbezogenen G. Pohl-Boskamp GmbH & Co. KG, Hohenlockstedt. c. Pharmapol Arzneimittelvertrieb GmbH, Dägeling: Der Anteil am Kapital beläuft sich auf 100 %. Die Gesellschaft ist eine Tochtergesellschaft der G. Pohl-Boskamp GmbH & Co. KG. d. mynoise GmbH, Duisburg: Der Anteil am Kapital beläuft sich auf 100 %. Die Gesellschaft ist eine Tochtergesellschaft der G. Pohl-Boskamp GmbH & Co. KG. e. Phatec Beteiligungsgesellschaft mbH, Dägeling: Der Anteil am Kapital beläuft sich auf 100 %. Die Gesellschaft ist eine Tochtergesellschaft der Desmoid AG. 3. Nicht in den Konzernabschluss einbezogene Unternehmen Auf die Einbeziehung folgender Gesellschaften wurde gemäß § 296 Abs. 2 HGB verzichtet, da sie für die Verpflichtung, ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns zu vermitteln, von untergeordneter Bedeutung sind.
Die Gesellschaft unterhält keinen operativen Geschäftsbetrieb und trägt nicht zum Konzernerfolg bei. *) Werte des aufgestellten Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2022 III. Angaben zu den Konsolidierungmethoden Die Abschlüsse der vollkonsolidierten Gesellschaften werden entsprechend den gesetzlichen Vorschriften einheitlich nach den von der Desmoid Aktiengesellschaft vorgegebenen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden in den Konzernabschluss einbezogen. Die erstmalige Berücksichtigung der vollkonsolidierten Gesellschaften im Konzernabschluss erfolgte zu folgenden Erstkonsolidierungszeitpunkten: a. G. Pohl-Boskamp GmbH & Co. KG, Hohenlockstedt: 1. Januar 2011 b. Boskamp GmbH, Hohenlockstedt: 1. Januar 2016. c. Pharmapol Arzneimittelvertrieb GmbH, Dägeling, 01. Januar 2023 d. mynoise GmbH, Duisburg, 01. April 2023 e. Phatec Beteiligungsgesellschaft mbH, Dägeling, 01. Januar 2023 Die Kapitalkonsolidierung ist seit Geltung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) mit Beginn des Geschäftsjahres 2010 grundsätzlich nach der Neubewertungsmethode vorzunehmen. Bei der Ermittlung des neubewerteten Eigenkapitals zum Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung werden alle Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten und Sonderposten des Tochterunternehmens vollständig und einzeln erfasst, unabhängig davon, ob die betreffenden Posten bereits bilanziert sind. Diese Bilanzierungspflicht besteht grundsätzlich auch für immaterielle Vermögensgegenstände, die im Einzelabschluss der Tochtergesellschaft aufgrund von Ansatzwahlrechten oder Ansatzverboten nicht aktiviert wurden. Vermögensgegenstände und Schulden, die nicht verlässlich bewertbar sind, werden nicht angesetzt. Geschäftswertähnliche Vorteile werden im Zweifel dem Geschäfts- oder Firmenwert zugerechnet. In der Neubewertungsbilanz sind alle Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten und Sonderposten, mit Ausnahme der Rückstellungen und latenten Steuern, mit dem beizulegenden Zeitwert zum jeweils maßgeblichen Erstkonsolidierungszeitpunkt bewertet. Rückstellungen werden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag und latente Steuern mit dem unternehmensindividuellen Steuersatz des betreffenden Tochterunternehmens bewertet. Bei der Erstkonsolidierung der vollkonsolidierten Tochtergesellschaften wurden im Rahmen der Kapitalkonsolidierung die aktivischen Unterschiedsbeträge als Geschäfts- oder Firmenwerte aufgedeckt. Die passivischen Unterschiedsbeträge wurden in die Gewinnrücklage eingestellt. Die Schuldenkonsolidierung erfolgt nach § 303 Abs. 1 HGB durch Eliminierung der Forderungen mit den entsprechenden Verbindlichkeiten zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen. Zwischenergebnisse aus konzerninternen Lieferungen und Leistungen für am Bilanzstichtag auszuweisende Vermögensgegenstände werden gemäß § 304 Abs. 2 HGB nicht eliminiert, weil sie für die Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns von untergeordneter Bedeutung sind. Die Aufwands- und Ertragskonsolidierung erfolgt gemäß § 305 Abs. 1 HGB durch Verrechnung der Umsatzerlöse und sonstigen betrieblichen Erträge zwischen den Konzernunternehmen mit den auf sie entfallenden Aufwendungen. Die Zinserträge und ähnlichen Erträge sind ebenso mit den entsprechenden Aufwendungen verrechnet worden. IV. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die im Vorjahr angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden im Berichtsjahr grundsätzlich beibehalten. Die Jahresabschlüsse der einbezogenen Tochterunternehmen werden in den Konzernabschluss entsprechend den gesetzlichen Vorschriften einheitlich nach den bei der Desmoid Aktiengesellschaft geltenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgestellt. Immaterielle Vermögensgegenstände Die immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die Abschreibungen werden linear entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer vorgenommen. Bei Konzessionen, Schutzrechten, Lizenzen, Patenten und Software beträgt die Nutzungsdauer zwischen einem und fünf Jahren. Sachanlagevermögen Das Sachanlagevermögen ist ebenfalls zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet, wobei die Abschreibungen linear und - sofern dem tatsächlichen Wertverlust entsprechend - degressiv gemäß der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer ermittelt sind. Geringwertige Wirtschaftsgüter bis zu Anschaffungskosten in Höhe von € 800,00 wurden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt. Finanzanlagevermögen Die Finanzanlagen werden mit ihren Anschaffungskosten oder bei dauerhafter Wertminderung mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Vorratsvermögen. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu durchschnittlichen Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips angesetzt. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwendbarkeit usw. ergeben, werden durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Gleichartige Vermögensgegenstände des Vorratsvermögens werden mit dem gewogenen Durchschnitt bewertet. Waren werden zu Anschaffungskosten und unter Berücksichtigung des strengen Niederstwertprinzips bewertet. Die Zugangsbewertung der unfertigen und fertigen Erzeugnisse erfolgte mit den Herstellungskosten gemäß § 255 Abs. 2 HGB. Die Folgebewertung berücksichtigt die verlustfreie Bewertung. Von dem Wahlrecht, Teile der Kosten der allgemeinen Verwaltung sowie angemessene Aufwendungen für soziale Einrichtungen des Betriebs, für freiwillige soziale Leistungen und für die betriebliche Altersversorgung mit in die Herstellungskosten einzubeziehen, wurde Gebrauch gemacht. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit dem Nennbetrag bewertet. Ausfallrisiken werden durch Einzelwertberichtigungen sowie durch Pauschalwertberichtigungen berücksichtigt. Das Niederstwertprinzip wurde beachtet. Liquide Mittel und aktive Rechnungsabgrenzungsposten Die liquiden Mittel werden mit dem Nennwert bilanziert. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten nach § 250 Abs.1 HGB beinhaltet im Voraus bezahlten Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital der Desmoid Aktiengesellschaft, Dägeling, beträgt € 100.000,00 und ist eingeteilt in 100.000 nennbetragslose, auf Namen lautende Stückaktien. Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten, erkennbare Risiken und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Verbindlichkeiten und passive Rechnungsabgrenzungsposten Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag zum Bilanzstichtag bewertet. Der passive Rechnungsabgrenzungsposten nach § 250 Abs. 2 HGB beinhaltet Einnahmen, die Erträge für eine bestimmte Zeit nach den Bilanzstichtag darstellen. Latente Steuern Zur Ermittlung aktiver oder passiver latenter Steuern werden die Differenzen zwischen handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Bilanzposten (Vermögensgegenstände, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten) ermittelt und analysiert. Darüber hinaus werden, soweit vorhanden, aktive latente Steuern auf Verlustvorträge berücksichtigt. Im Desmoid-Konzern werden daneben latente Steuern für im Rahmen der Kapitalkonsolidierung aufgedeckte stille Reserven oder für ergebniswirksame Konsolidierungsmaßnahmen berechnet. Bei der Ermittlung der latenten Steuern wird grundsätzlich der Gewerbesteuersatz (12,25 %) des Tochterunternehmen, G. Pohl-Boskamp GmbH & Co. KG, zugrunde gelegt. Währungsumrechnung Die Umrechnung von Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung mit einer Restlaufzeit von weniger als einem Jahr erfolgte am Bilanzstichtag zum Devisenkassamittelkurs. V. Angaben zur Konzernbilanz und Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung Die Zusammensetzung und Entwicklung des Konzernanlagevermögens ist dem Anlagenspiegel zur Konzernbilanz zu entnehmen. Der Konzernanlagenspiegel ergibt sich aus Anlage 3/Seite 12 des Anhangs. Sämtliche Forderungen haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Die Zusammensetzung und Entwicklung des Eigenkapitals ist in dem beigefügten Eigenkapitalspiegel Anlage 4 dargestellt. Das Grundkapital beträgt unverändert zum Vorjahr € 100.000,00, ist voll erbracht worden und eingeteilt in 100.000 nennbetragslose Stückaktien. Die Kapitalrücklage beträgt unverändert € 55.578.942,91. Die anderen Gewinnrücklagen in Höhe von € 91.627.271,57 (Vorjahr: € 67.580.055,81) beinhalten im Wesentlichen Einstellungen aus dem Bilanzgewinn. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren "Projected Unit Credit-Verfahren nach IAS19" unter Verwendung der "Richttafeln 2018 G" ermittelt. Dabei belaufen sich die Zinseffekte auf € 161,00. Für die Abzinsung wurden Rechnungszinssätze in Höhe von 1,82 % (10-Jahres-Durchschnittszins) und 1,74 % (7-Jahres-Durchschnittszins) verwendet. Der Rententrend wurde mit 1,5 % p. a. angenommen. Mit Wirkung ab dem Geschäftsjahr 2017 basiert die Abzinsung der Pensionsrückstellungen auf einem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre. Im Vergleich zu der vorher geltenden Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ergibt sich ein rechnerischer Unterschiedsbetrag in Höhe von € 24,00. Dieser ist gemäß § 253 Abs. 6 S. 2 HGB für eine Ausschüttung gesperrt. Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen ungewisse Verbindlichkeiten für personalbezogene Verpflichtungen (T€ 2.697, Vorjahr: T€ 3.070), Prozesskosten (T€ 58, Vorjahr: T€ 7), produktbezogene Verpflichtungen und Remissionen (T€ 1.739, Vorjahr: T€ 551), Abschluss-, Prüfungs- und Beratungskosten (T€ 208, Vorjahr: T€ 179), ausstehende Rechnungen (T€ 604, Vorjahr: T€ 300). Zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit werden die Angaben im Zusammenhang mit den Verbindlichkeiten in einem Verbindlichkeitenspiegel zusammengefasst dargestellt:
Latente Steuern wurden folgendermaßen gebildet: Die passiven latenten Steuern in Höhe von T€ -45 ergeben sich aus der Kaufpreisallokation im Rahmen der Erstkonsolidierung und beziehen sich auf Vermögensgegenstände des Anlagevermögens. Die aktiven latenten Steuern in Höhe von T€ 132 resultieren im Wesentlichen aus Bewertungsunterschieden bei einer Beteiligung im Finanzanlagevermögen und der Bewertung eines Grundstücks im Sachanlagevermögen. Die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastungen sind mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Gemäß § 306 HGB wurde im Vorjahr von dem Wahlrecht Gebrauch gemacht, aktive latente Steuern mit den passiven latenten Steuern zu verrechnen. Die Veränderung der passiven latenten Steuern beträgt im Berichtsjahr T€ -289 (Vorjahr: T€ -1); die aktiven latenten Steuern haben sich durch die Erweiterung des Konsolidierungskreises deutlich erhöht (T€ 130). Im Berichtsjahr wurde nicht von dem Wahlrecht der Saldierung gemäß § 306 HGB Gebrauch gemacht. Die latenten Steuern werden entsprechend unsaldiert ausgewiesen. Der Steueraufwand hat sich nach DRS 18 folgendermaßen entwickelt:
Die Umsatzerlöse werden zu 70 % (Vorjahr: 74 %) im Inland und zu 30 % (Vorjahr: 26 %) im Ausland realisiert. Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten periodenfremde Erträge in Höhe von T€ 221 (Vorjahr: T€ 212), bei denen es sich im Wesentlichen um Erstattungen, Gutschriften und Nachlässe aus Vorjahren handelt. VI. Angaben zur Konzernkapitalflussrechnung Die Konzernkapitalflussrechnung wurde nach DRS 21 aufgestellt. Der Finanzmittelfonds beinhaltet die in der Konzernbilanz ausgewiesenen Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten in Höhe von T€ 46.415. VII. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Für das Geschäftsjahr 2023 bestehen Mietverpflichtungen für unbewegliche Wirtschaftsgüter in Höhe von T€ 1.870 Vorjahr: T€ 1.681). Die Laufzeit der Mietverträge ist unbegrenzt. Finanzielle Verpflichtungen für geleaste und gemietete bewegliche Vermögensgegenstände, deren Verträge Laufzeiten zwischen 24 und 48 Monaten beinhalten, werden im Jahr 2023 in Höhe von T€ 488 (Vorjahr: 417) zahlungswirksam. Mitarbeiter Die Anzahl der Mitarbeiter wird gemäß § 267 HGB ermittelt. Dabei wird der Mitarbeiterstand ohne Geschäftsführer und Auszubildende nach Köpfen jeweils zum Quartalsende zusammengerechnet und der Mittelwert daraus gebildet. Demnach waren im Jahresdurchschnitt 582 (Vorjahr: 518) Mitarbeiter beschäftigt, davon 140 (Vorjahr: 115) gewerbliche und 442 (Vorjahr: 403) angestellte Mitarbeiter. Honorar des Konzernabschlussprüfers und andere Abschlussprüfer Das vom Konzernabschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2022 berechnete Gesamthonorar für Abschlussprüfungsleistungen beträgt T€ 22. Vorstand Die Gesellschaft wurde im Geschäftsjahr vertreten durch: • Frau Marianne Boskamp, Diplom-Betriebswirtin • Herrn Dr. Henning Ueck, Diplom-Chemiker. Aufsichtsrat Mitglieder des Aufsichtsrates waren im Geschäftsjahr: • Herr Norbert Klapszus, Jurist, Vorsitzender • Frau Dr. Ulrike Boskamp, Kunsthistorikerin, stellvertretende Vorsitzende • Herr Manfred Kowalewski, Bankbetriebswirt Bezüge der Organe Die Angabe der Bezüge für die aktiven und früheren Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2023 unterbleibt gemäß § 314 Abs. 1 Nr. 6a analog § 286 Abs. 4 HGB. Gewinnverwendung Aus dem Jahresüberschuss des Mutterunternehmens wurden € 23.808.430,37 in die anderen Gewinnrücklagen eingestellt. Über die Verwendung des verbleibenden Jahresüberschusses wird ein Beschluss auf der Hauptversammlung gefasst. Nachtragsbericht Ereignisse von besonderer Bedeutung, die nach dem Bilanzstichtag eingetreten sind, wurden im Lagebericht unter 4.4. Sonstige Risiken erläutert.
Dägeling, 03. Juli 2024 gez. Marianne Boskamp gez. Dr. Henning Ueck Anlagespiegel
Bericht des AufsichtsratsDer Geschäftsverlauf der Desmoid Aktiengesellschaft wird im Wesentlichen von der wirtschaftlichen Entwicklung der in den Konzernabschluss einbezogenen G. Pohl-Boskamp GmbH & Co. KG und deren Tochtergesellschaften bestimmt. Gegenstand der Konzerngesellschaften ist die Entwicklung, die Herstellung und der internationale Vertrieb von Arzneimitteln im Bereich Selbstmedikation sowie im Bereich der erstattungsfähigen Arzneimittel sowie von Medizinprodukten und Medikamenten. Der Aufsichtsrat der Desmoid Aktiengesellschaft hat sich im Jahre 2023 regelmäßig und ausführlich mit der Lage und der Entwicklung des Unternehmens im Geschäftsjahr 2023 befasst. Den gesetzlichen Vorschriften entsprechend, hat er den Vorstand bei der Geschäftsführung unterstützt und ihn in Fragen der Unternehmensleitung beraten. In Entscheidungen, die für den Konzern von grundlegender Bedeutung waren, wurde der Aufsichtsrat eingebunden. Darüber hinaus erörtert der Aufsichtsrat mit dem Vorstand in regelmäßigen Abständen aktuelle strategische Überlegungen. Der Aufsichtsrat wurde vom Vorstand turnusmäßig, zeitnah und umfassend in schriftlicher und mündlicher Form über die Geschäftsentwicklung, die Planung und die Situation des Unternehmens einschließlich der Risikolage informiert. Entscheidungsrelevante Unterlagen wurden dem Aufsichtsrat rechtzeitig zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus erhielt der Aufsichtsrat in den regelmäßig stattfindenden Aufsichtsratssitzungen einen detaillierten Bericht des Vorstandes über die Geschäftslage im laufenden Geschäftsjahr. Insbesondere wurden die Umsatz- und Absatzentwicklung der Konzerngesellschaften im Inland und Ausland, sowie die Gewinnentwicklung dargestellt. Des Weiteren gehörte die Liquiditäts- und Finanzierungssituation des Unternehmens zur laufenden Berichterstattung. Abweichungen von den aufgestellten Plänen und Zielen erläuterte der Vorstand ausführlich in schriftlicher und mündlicher Form. Im Geschäftsjahr 2023 fanden insgesamt drei Sitzungen des Aufsichtsrats statt. In der Sitzung des Aufsichtsrats am 20. April 2023 wurde die Absatz- und Umsatzsituation im laufenden Geschäftsjahr erörtert. Weiteres Thema war die Akquisition von Unternehmen im Bereich DiGA und verschreibungspflichtiger Arzneimittel. In der Sitzung am 20. Juli 2023 billigte der Aufsichtsrat nach Erörterung und Prüfung den Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2022 sowie den Bericht des Aufsichtsrats an die Ordentliche Hauptversammlung über das Ergebnis der Prüfung gemäß § 171 Abs. 2 AktG für das Geschäftsjahr 2022. Des Weiteren berichtete der Vorstand über die positive Entwicklung bei Umsatz und Absatz während des laufenden Geschäftsjahres. In der Sitzung am 12. Oktober 2023 wurde insbesondere die positive Geschäftsentwicklung im In- und Ausland im laufenden Geschäftsjahr thematisiert, sowie die Erweiterung des Geschäftsbereiches digitale Gesundheitsanwendungen. Darüber hinaus informierte der Vorstand ausführlich über die geplanten Baumaßnahmen in Hohenlockstedt und in Dägeling. Die Hauptversammlung wählte am 20. Juli 2023 die ESC Wirtschaftsprüfung GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Hamburg, zum Abschlussprüfer für den Jahresabschluss und den Konzernabschluss der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2023. Der Abschlussprüfer bestätigte den Jahresabschluss der Desmoid Aktiengesellschaft und den Konzernabschluss der Desmoid Aktiengesellschaft sowie den Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2022, in dem er jeweils den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilte. In Kenntnis und unter Berücksichtigung der Berichte des Abschlussprüfers sowie in Gespräch und Diskussion mit diesem haben wir die Unterlagen einer eingehenden Prüfung unterzogen. Wir kamen zu dem Ergebnis, dass sie ordnungsgemäß sind und die im Konzernlagebericht dargestellten Einschätzungen des Vorstandes zur Lage des Konzerns den Einschätzungen des Aufsichtsrats entsprechen. Wir stimmten deshalb in unserer Sitzung am 24. Juli 2024 dem Ergebnis der Prüfung durch den Abschlussprüfer zu und billigten den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss sowie den Konzernabschluss. Damit ist der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 festgestellt.
Dägeling, den 24. Juli 2024 gez. Norbert Klapszus, Vorsitzender des Aufsichtsrats sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 24.07.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkAn die Desmoid Aktiengesellschaft, Dägeling: Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der Desmoid Aktiengesellschaft, Dägeling, - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie den Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Desmoid Aktiengesellschaft, Dägeling, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2023 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtrats für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Konzernjahresabschlusses und des Konzernlageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und, ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentliche falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtige Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Konzernabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. • holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile. • beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, den 11. Juli 2024 ESC
Wirtschaftsprüfung GmbH
gez. Michael Kapitza, Wirtschaftsprüfer gez. Florian Ludwig, Wirtschaftsprüfer |
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