CCL Design München GmbH
Garching
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr
vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023
Lagebericht 2023 der CCL Design München GmbH
I. Grundlagen der Gesellschaft
Die CCL Design München GmbH gehört zu dem
Unternehmensbereich "CCL Design" der CCL Industries Inc.,
Ontario, Kanada, dem Weltmarktführer für
spezielle und innovative Produkte zur Dekoration und
Kennzeichnung von Verpackungen. Die CCL Design München
GmbH hat sich auf die Herstellung von Einstiegsschienen und
Ladekanten aus Edelstahl und Aluminium, mit und ohne
Beleuchtung, spezialisiert und gehört mit den
innovativen Produkten und patentierten
Beleuchtungslösungen zu den weltweit führenden
Herstellern und Lieferanten namhafter Hersteller von
Automobilen.
II. Wirtschaftsbericht
1. Weltwirtschaft und Deutschland
Die Weltkonjunktur hielt sich angesichts des
Inflationsschocks und der massiven Straffung der
Geldpolitik im Jahr 2023 besser als erwartet, auch wenn die
wirtschaftliche Expansion moderat war. Die Inflation geht
inzwischen zurück, und die Geldpolitik beginnt
voraussichtlich bereits im ersten Halbjahr 2024 mit
Zinssenkungen. Eine konjunkturelle Belebung zeichnet sich
aber derzeit noch nicht ab. Zu der ausgeprägten
Abschwächung der weltwirtschaftlichen Aktivität,
die angesichts des Inflationsschocks im vergangenen Jahr
und der daraufhin erfolgten scharfen geldpolitischen
Reaktion vielfach befürchtet worden war, ist es
bislang nicht gekommen. Die globale Produktion expandierte
in den ersten drei Quartalen des Jahres 2023 mit einer Rate
von durchschnittlich 0,8 % kaum schwächer als im vor
der Coronakrise verzeichneten Trend. Damit zeichnet sich
für 2023 eine Zuwachsrate der Weltproduktion von 3,1 %
ab, deutlich mehr als zu Beginn dieses Jahres vom Kieler
Institut für Wirtschaft prognostiziert. In den
fortgeschrittenen Volkswirtschaften bremsen eine hohe
Unsicherheit über die wirtschaftlichen
Rahmenbedingungen, und finanzpolitische Impulse fallen weg.
In China bleibt die wirtschaftliche Dynamik angesichts
struktureller Probleme verhalten.
Insgesamt rechnet das Kieler Institut für
Wirtschaft für das kommende Jahr mit einem Anstieg der
Weltproduktion - gemessen auf Basis von
Kaufkraftparitäten - um 2,9 %, nach 3,1 % im Jahr
2023. Für das Jahr 2025 erwartet das Institut ein
Anziehen der Weltkonjunktur auf eine Zuwachsrate von 3,2 %.
Damit wurde die Prognose gegenüber dem Herbst für
die Jahre 2023 und 2024 jeweils leicht - um 0,1
Prozentpunkt - nach oben revidiert. Die Arbeitslosigkeit in
den fortgeschrittenen Volkswirtschaften nimmt in der
nächsten Zeit zwar leicht zu, bleibt aber auf
historisch niedrigem Niveau. Die Inflation geht weiter
zurück und dürfte im Jahr 2025 allgemein wieder
nachhaltig in die Nähe der Zielmarken gesunken sein.
Die deutsche Wirtschaftsleistung ist im 4. Quartal
2023 gegenüber dem 3. Quartal 2023 - preis-, saison-
und kalenderbereinigt - um 0,3 % gesunken. Wie das
Statistische Bundesamt mitteilt, hat die deutsche
Wirtschaft das Jahr 2023 im Minus beendet. Im
Schlussquartal bremsten die rückläufigen
Investitionen die Konjunktur, während der Konsum
leicht zulegte. In den ersten drei Quartalen stagnierte das
Bruttoinlandsprodukt noch weitestgehend, begleitet von
anhaltend schwierigen weltwirtschaftlichen
Rahmenbedingungen. Für das gesamte Jahr 2023 ging die
deutsche Wirtschaftsleistung um 0,3 % zum Vorjahr
(kalenderbereinigt -0,1 %) zurück.
Die Entwicklung der Bruttowertschöpfung verlief
im Jahr 2023 in den einzelnen Wirtschaftsbereichen
unterschiedlich: Die Wirtschaftsleistung im Produzierenden
Gewerbe (ohne Baugewerbe) ging insgesamt deutlich um 2,0 %
zurück. Entscheidend dafür war eine sehr viel
niedrigere Produktion im Bereich Energieversorgung. Das
Verarbeitende Gewerbe, das fast 85 % des Produzierenden
Gewerbes (ohne Bau) ausmacht, war im Jahr 2023
preisbereinigt ebenfalls im Minus (‑0,4 %). Positive
Impulse kamen hier vorrangig aus der Automobilindustrie und
dem sonstigen Fahrzeugbau. Dagegen sanken Produktion und
Wertschöpfung in den energieintensiven
Industriezweigen wie der Chemie- und Metallindustrie
erneut, nachdem die Wirtschaftsleistung in diesen Branchen
bereits 2022 besonders stark auf die steigenden
Energiepreise reagiert hatte.
Ausgehend von einem schwachen Jahresendquartal deuten
aktuelle Frühindikatoren für die deutsche
Wirtschaft noch nicht auf eine spürbare konjunkturelle
Belebung hin. Die trotz der jüngsten
Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen
Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen
ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende
Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und
Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen
Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht
weiter fort. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der
Corona-Pandemie, war das BIP 2023 um 0,7 % höher.
2. Automobilmärkte
Die großen internationalen Automobilmärkte
haben im Gesamtjahr 2023 einen deutlichen Anstieg der
Neuzulassungen verzeichnet. Im Vergleich zum Jahr 2022 war
die Fahrzeugverfügbarkeit deutlich verbessert, was
sich positiv auf den Pkw-Absatz auswirkte. Hinzu kommen
schwache Vorjahreswerte, die zu einem Basiseffekt
geführt haben. Dieser hatte jedoch zuletzt immer
weniger unterstützende Wirkung auf die Wachstumsraten.
Dennoch bleibt das Geschäftsumfeld für die
Automobilwirtschaft herausfordernd: Insbesondere in Europa,
aber auch in anderen Weltregionen, kam es infolge von
geopolitischen und gesamtwirtschaftlichen Unsicherheiten
zuletzt zu einer gedämpften gesamtwirtschaftlichen
Nachfrage und damit zu einem verhaltenen
Wirtschaftswachstum. Auch die nach wie vor hohen Energie-
und Verbraucherpreise wirken sich negativ auf die
gesamtwirtschaftliche Nachfrage aus.
Auf dem europäischen Pkw-Markt (EU, EFTA &
UK) wurden im Jahr 2023 gut 12,8 Mio. Fahrzeuge neu
zugelassen und damit 14 % mehr als im Vorjahr. Die Erholung
verläuft jedoch weiterhin schleppend: Der
europäische Pkw-Markt liegt aktuell noch immer knapp
ein Fünftel (-19 %) unter den Neuzulassungen des
Vorkrisenniveaus von 2019. Im Monat Dezember wurden mit gut
1,0 Mio. Einheiten 4 % weniger Neufahrzeuge registriert als
noch im Vorjahresmonat. Maßgeblich für den
Rückgang ist der schwache deutsche Markt, auf dem
infolge eines Ende 2022 wirksamen Sondereffektes
(Änderungen bei der Förderung von E-Autos) im
Elektrosegment im Dezember 2023 insgesamt deutlich weniger
Neufahrzeuge zugelassen wurden.
Der US-Light-Vehicle-Markt (Pkw und Light Duty)
entwickelte sich im Jahr 2023 dynamisch. In den Vereinigten
Staaten sind die Light-Vehicle-Verkäufe im vergangenen
Jahr zweistellig um 12 % gestiegen. Insgesamt wurden knapp
15,5 Mio. Fahrzeuge abgesetzt. Damit liegt der Markt
allerdings noch knapp 9 % unter dem Vorkrisenniveau von
2019. Im Monat Dezember stiegen die Verkäufe im
Vergleich mit dem Vorjahresmonat kräftig um 13 % auf
ein Volumen von 1,4 Mio. Einheiten.
III. Geschäftsverlauf
1. Verlauf und Rahmenbedingungen
Als Spezialist für beleuchtete Einstiegsschienen
bleibt unsere Gesellschaft im Markt als 1st Tier Zulieferer
etabliert. Die CCL Design München GmbH konnte im
Speziellen bei Mercedes-Benz mit der Neubeauftragung der
Baureihe MMA (Laufzeit 2025 - 2035) und diverse
Baureihenerweiterungen bei Porsche, Audi, Lamborghini und
Bentley ihre Produkte in allen neu vergebenen Baureihen
positionieren.
Wir sind stetig gefordert, neue Technologien zu
entwickeln. Durch die Weiterentwicklung unserer bestehenden
Technologie konnten wir, wie bereits in den Jahren davor,
auch in 2023 viele Produktneuanläufe erfolgreich
umsetzen und erfolgreich abschließen. Durch den
globalen Auftritt unseres Konzerns umfasst die Beauftragung
Mercedes-Benz/MMA auch den chinesischen Markt mit
Fahrzeugen der gleichen Baureihe, jedoch mit
länderspezifischen Ausführungen. Der Standort
München erwartet aus der Auftragsvergabe auch des
Volumens für China an die CCL Gruppe, steigende
Umsätze aus der Durchführung von
Entwicklungsleistungen für diese Produkte.
Die Entwicklung der Mercedes Wechselcover
Einstiegsschienen wurde weiter ausgebaut, und in 2023 sind
mehrere Baureihen (Sonderedition´s Maybach, AMG,
Mercedes Benz) erfolgreich umgesetzt und in Serie gebracht
worden. Aufgrund des neuen, innovativen Produktdesigns
entschied sich Mercedes bei fast allen neuen Baureihen zur
Umsetzung dieser Schienentechnologie. Da keiner unserer
Wettbewerber diese Technologie anbieten kann, wird dies
weiter unsere Position im Daimler Konzern stärken.
Die Personalsituation im Verwaltungsbereich war auch
in 2023 weiterhin positiv und stabil. In der Produktion
bereitete uns der Personalmarkt zusehends mehr Probleme,
neue Mitarbeiter - gerade Facharbeitskräfte - zu
finden. Das Jobangebot in der Region ist gerade durch
große Firmen wie BMW sehr groß. Teilweise
werden hier überdurchschnittliche Löhne bezahlt,
um an Personal zu kommen. Auch die Leiharbeitsfirmen kommen
nur durch höhere Löhne an neue Mitarbeiter. Wie
bereits in den Jahren davor ist es uns aber auch in 2023
gelungen, gute und gut taugliche Mitarbeiter aus dem
Angebot der Leihfirmen zu bekommen. Diese konnten
größtenteils auch übernommen werden, um sie
durch Festanstellungen langfristig an unser Haus zu binden.
Dadurch konnte die Fluktuation in der Produktion auf einem
stabilen Niveau gehalten werden. Unser Ziel ist es, auch
künftig unseren Mitarbeitern einen attraktiven
Arbeitsplatz gewährleisten zu können.
2. Ertragslage
Bei den Umsatzerlösen konnte eine Steigerung in
Höhe von TEUR 977 (+1,9 %) auf TEUR 53.021 verzeichnet
werden. Sie lagen damit im Plan. Im Inland musste -
entgegen dem Trend - eine Verringerung des Umsatzes von
-3,5 % verzeichnet werden, in Europa (ohne Inland) stieg
der Umsatz um 10,7 %. Die außereuropäischen
Umsätze stiegen um 7,1 %.
Die sonstigen betrieblichen Erträge verringerten
sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR -47 auf TEUR 222. Die
Materialeinsatzquote (Materialaufwand/Gesamtleistung) hat
sich von 60,5 % in 2022 auf 60,9 % leicht erhöht.
Die Personalaufwendungen sind im Vergleich zum
Vorjahr um TEUR 611 auf TEUR 13.676 gestiegen. Dies lag
sowohl an gestiegenen Kosten für Leiharbeiter, als
auch an Kostensteigerungen für unser eigenes Personal.
Der Anteil der Kosten für Leiharbeiter, gemessen an
den Löhnen und Gehältern, hat sich erhöht
und beträgt in 2023 nun 22,9 % gegenüber 22,1 %
in 2022. Die Personalaufwandsquote
(Personalaufwand/Gesamtleistung) ist mit 26,0 % im
Vergleich zum Vorjahr mit 24,7 % angestiegen.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um TEUR
389 auf TEUR 3.032 gesunken. Dies liegt hauptsächlich
an geringeren Aufwendungen für Prüfungen,
geringeren freiwilligen sozialen Aufwendungen sowie
gesunkenen Konzerngebühren.
Das Ergebnis vor Steuern liegt mit TEUR 3.763 um TEUR
268 unter dem Vorjahresergebnis, aber im Plan. Unter
Berücksichtigung des Steueraufwands ergibt sich eine
Verringerung des Jahresüberschusses um TEUR 233 auf
TEUR 2.688. Das Ergebnis nach Steuern beträgt TEUR
2.690 und ist um TEUR 233 gesunken.
Die Umsatzrentabilität
(Jahresüberschuss/Umsatzerlöse) ist von 5,6 % auf
5,1 % gesunken.
Aufgrund der Zugehörigkeit der Gesellschaft zu
einem internationalen Konzern wird die Planung des
Unternehmens unter Berücksichtigung der
Bilanzierungsvorschriften der International Financial
Reporting Standards (IFRS) aufgestellt. Die wesentlichen
Leistungsindikatoren, die zur internen Steuerung
herangezogen werden, sind die Umsatzerlöse und das
Operating Result (Ergebnis vor Zinsen und Steuern, ohne
außergewöhnliche Einmaleffekte und
Konzernumlagen).
Das Operating Result nach IFRS beträgt TEUR
3.652 (VJ TEUR 4.234).
3. Finanz- und Vermögenslage
Die Bilanzsumme erhöhte sich von TEUR 23.827 auf
insgesamt TEUR 26.707.
Bei den Aktiva verringerte sich das
Anlagevermögen von TEUR 2.533 auf TEUR 2.188, was am
geringen Investitionsvolumen im Jahr 2023 lag.
Die Vorräte sind von TEUR 8.256 auf TEUR 7.863
gesunken. Der Rückgang ist hauptsächlich bedingt
durch verbesserte Materialverfügbarkeit und damit
verbundene, geringere Lieferzeiten, aber auch durch
geringeres Einkaufsvolumen in 2023.
Die liquiden Mittel reduzierten sich von TEUR 8.647
auf TEUR 5.932. Der Verringerung begründet sich
hauptsächlich durch ein am Anfang des Jahres
gewährtes, kurzfristiges Darlehen an den
Gesellschafter in Höhe von TEUR 5.000. Dies hat einen
Anstieg bei den Forderungen gegenüber verbundenen
Unternehmen von TEUR 299 auf 5.953 TEUR zur Folge.
Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war im
Geschäftsjahr jederzeit gegeben.
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
sind von TEUR 7.838 auf TEUR 7.278 gesunken, was im
Wesentlichen an einem geringeren Einkaufsvolumen in 2023
lag.
Der starke Anstieg bei den sonstigen
Verbindlichkeiten von TEUR 191 auf TEUR 872 begründet
sich hauptsächlich durch eine Überzahlung eines
Kunden.
Das Eigenkapital erhöhte sich durch den
Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 2.688 von TEUR
14.660 auf insgesamt TEUR 17.348. Die Eigenkapitalquote
erhöhte sich zum Bilanzstichtag von 61,5 % im Vorjahr
auf 65,0 %. Das Eigenkapital finanziert vollständig
das Anlagevermögen.
IV. Risiko-/Chancen-/Prognosebericht
Das Geschäftsfeld der CCL Design München
GmbH ist einer Vielzahl von Risiken ausgesetzt, die
untrennbar mit dem unternehmerischen Handeln verbunden
sind. Unter einem Risiko wird die Gefahr verstanden, dass
Ereignisse, Entwicklungen oder Handlungen die Gesellschaft
daran hindern, ihre Ziele zu erreichen.
Gleichzeitig ist es für die CCL Design
München GmbH wichtig, Chancen für das Unternehmen
zu identifizieren, um diese im Zuge des unternehmerischen
Handelns zu nutzen und so die Wettbewerbsfähigkeit der
Gesellschaft zu sichern und auszubauen. Eine Chance
bezeichnet die Möglichkeit, aufgrund von Ereignissen,
Entwicklungen oder Handlungen die geplanten Ziele zu
übertreffen. Die direkte Verantwortung,
unternehmerische Risiken und Chancen frühzeitig zu
erkennen und zu steuern, liegt bei der
Geschäftsleitung.
1. Risikobericht
Risiken, die sich wesentlich auf die
Geschäftstätigkeit auswirken könnten,
ergeben sich überwiegend aus der
gesamtwirtschaftlichen Situation der Automobilindustrie und
der branchenspezifischen Entwicklung (Risiko hoch).
Vorstellbar sind weltweit geringere Wachstumsraten,
lokale Naturkatastrophen oder protektionistische Tendenzen
von einigen Staaten in Asien und Südamerika und auch
USA (Risiko gering).
Die in den letzten Jahren entstandene
Versorgungsknappheit aufgrund der Chipkrise sowie
Lieferkettenprobleme durch den Ukrainekrieg scheinen
größtenteils überwunden und spielen so gut
wie keine Rolle mehr. Nichtsdestotrotz können an deren
Stelle neue Lieferkettenprobleme durch geopolitische
Spannungen treten, deren Folgen Auswirkungen auf unsere
Kunden und damit auf uns haben können. Die
Elektromobilität ersetzt den Verbrennungsmotor, auch
wenn aktuell durch gekürzte Förderungen nicht das
erwartete Niveau erreicht wird. Software und Elektronik
treten an die Stelle von Hydraulik und Mechanik (Risiko
mittel bis gering).
Der Erfolg der CCL Design München GmbH wird
zukünftig ganz wesentlich von ihren neuen technischen
Entwicklungen, ihrem Vorsprung in Technologien
gegenüber Wettbewerbern und dem Potential an
Eigenfertigungen innerhalb der Konzernstrukturen
abhängen. Kurzfristige Risiko- bzw. Erfolgsfaktoren
sind das Einkaufspreisniveau bei Zukaufteilen und
Verbesserungen in den Produktionsabläufen durch
weitere Automatisierung. Ebenso sind wir weiter in der
Umsetzung von neuen Fertigungstechnologien bemüht, die
wir nach und nach ins Haus holen, um die Fremdleistungen
und damit verbundenen Transporte zu reduzieren. (Risiko
mittel)
Ein weiteres Risiko ist die weitestgehende
Beschränkung des Produktportfolios auf eine
Produktgruppe - Einstiegsschienen für PKW bzw. wenige
Kunden. Die CCL Design München GmbH ist hier
gefordert, die vorhandenen Produktionsanlagen für neue
Produkt- und Zielgruppen zu nutzen und sich in neuen
Märkten zu positionieren. Durch den globalen Auftritt
der CCL-Gruppe konnte auch der Stellantis Konzern mit den
Marken Fiat, Alfa, Maserati als Kunde gewonnen werden
(Risiko gering).
Risiken, die sich aus einem
Verdrängungswettbewerb ergeben, sehen wir nach wie vor
als kalkulierbar an. Nachdem sich das Produkt
"Einstiegsschienen beleuchtet" markenübergreifend
etabliert hat, werden die Risiken jedoch immer mehr an die
nominierten Lieferanten übertragen, wodurch der
technologische Vorsprung für Auftragsvergaben wieder
wichtiger werden wird. Von unseren bisher vier
Wettbewerbern in diesem Produktsegment ist nur einer als
ernstzunehmender Mitbewerber geblieben (Risiko gering).
Risiken, die den Bestand gefährden, sind derzeit
nicht erkennbar.
2. Chancenbericht
Lokalisierung und somit direkte Belieferung der vor
Ort befindlichen Herstellerwerke stellen bei den
Automobilherstellern nach wie vor einen größeren
Faktor bei der Auftragsvergabe dar. Durch die
weiterwachsende Konzernstruktur und gerade auch durch den
Aufbau von neuen, bei OEM-Kunden gefragten
Konzernstandorten wie Mexiko und China bieten sich
vielfältige Chancen für neue Aufträge
für unsere Gesellschaft. Denn alle
Entwicklungsleistungen, Produktvorstellungen und
Bemusterungen finden bei den Mutterwerken der OEM´s
hier in Deutschland statt. Des Weiteren werden wir aufgrund
unserer Expertise auch im Produktionsprozess involviert
sein.
Während die Premiumhersteller bereits
baureihenübergreifend beleuchtete Einstiegsschienen
verbauen, gibt es am europäischen Markt noch
zahlreiche Automobilhersteller, die das Produkt noch nicht
anbieten. Auch diese Hersteller (z. B. Seat, Skoda, Opel)
werden und müssen in den nächsten Jahren
verstärkt nach Möglichkeiten suchen, ihre
Fahrzeuge und Produktindividualisierungen an den Stand der
führenden OEM´s anzupassen und ihren Kunden
anzubieten. Um auch deren Anforderungen gerecht werden zu
können, arbeiten wir kontinuierlich an neuen
technischen Entwicklungen. Daraus ergeben sich für uns
Chancen auf weiteres Wachstum.
3. Prognosebericht
Für das kommende Jahr gehen wir von einer
Umsatzsteigerung i.H.v. 6,1 % aus. Diese Einschätzung
begründet sich durch die aktuell bekannten Planzahlen
unserer Kunden.
Der Verband der Automobilindustrie (VDA) rechnet
für den deutschen Automarkt in 2024 mit einem Minus
beim Absatz von einem Prozent auf 2,8 Millionen Fahrzeuge -
das ist ungefähr ein Viertel weniger als im
Vorkrisenjahr 2019. Der Elektroauto-Absatz dürfte
dabei deutlicher schrumpfen, bei den rein
batterieelektrischen Fahrzeugen sagt der Verband ein Minus
von 14 Prozent voraus.
Besser seien die Aussichten auf dem europäischen
Markt insgesamt, wo der VDA ein Plus von vier Prozent
erwartet. Für die USA ist mit zwei Prozent mehr
Fahrzeugen zu rechnen. Der weltweit wichtigste Einzelmarkt
China dürfte um ein Prozent zulegen. Weltweit werde
der Automarkt um zwei Prozent wachsen und damit sein
Vorkrisenniveau von 2019 fast wieder erreichen.
Die Pkw-Produktion in Deutschland dürfte in
diesem Jahr bei 4,1 Millionen Fahrzeugen stagnieren. Grund
sei die gesamtwirtschaftliche Schwäche, hieß es.
Aufwärts gehen dürfte es dabei bei den
Elektroautos: Hier werde die Produktion voraussichtlich um
19 Prozent steigen, so der VDA. Deutschland sei schon jetzt
weltweit der zweitwichtigste Produktionsstandort für
Elektroautos nach China. Im Ausland dürften die
deutschen Hersteller mit 10,6 Millionen Fahrzeugen vier
Prozent mehr produzieren als vor Jahresfrist.
Wir werden wie in den Jahren davor auch in 2024 die
etablierten Automatisierungsprozesse in der Produktion
verbessern und optimieren. Damit können sowohl die
geforderten Produkte umgesetzt als auch die
Effektivität und Profitabilität gesteigert
werden. Mit dem aktuellen Maschinenpark sind wir auf dem
neuesten Stand und können die geforderten
Kapazitäten jederzeit abbilden. Eine
Schlüsselkomponente für die erfolgreiche
Geschäftsentwicklung stellen jedoch die steigenden
Anforderungen in der Beschaffungspolitik dar. Hier kommt es
ganz wesentlich darauf an, weitere Preisreduzierungen bei
unseren Lieferanten durchzusetzen oder neue Lieferanten zu
qualifizieren. Auch die Personalsituation stellt einen
signifikanten Faktor dar. Aufgrund der Auftragssituation
und den insbesondere im Projekt- und Qualitätsbereich
immer höher werdenden Anforderungen der OEM's muss
unser Team weiter ausgebaut werden. Wir gehen aktuell
aufgrund von gestiegenem Umsatz, moderaten Fixkosten und
Prozessoptimierungen von einer Erhöhung i.H.v. 11,7%
des Operating Results für das nächste
Geschäftsjahr aus.
Bilanz zum 31. Dezember 2023
A k t i v a
|
31.12.2023 |
31.12.2022 |
|
EUR |
EUR |
EUR |
EUR |
| A.
Anlagevermögen |
|
|
|
|
| I.
Immaterielle Vermögensgegenstände |
|
|
|
|
| Entgeltlich
erworbene Konzessionen, |
|
|
|
|
| gewerbliche
Schutzrechte und ähnliche |
|
|
|
|
| Rechte
und Werte sowie Lizenzen an |
|
|
|
|
| solchen
Rechten und Werten |
|
174.767,00 |
|
211.391,00 |
| II.
Sachanlagen |
|
|
|
|
| 1.
Technische Anlagen und Maschinen |
1.548.404,00 |
|
1.825.491,00 |
|
| 2.
Andere Anlagen, Betriebs- und |
|
|
|
|
| Geschäftsausstattung |
401.534,00 |
|
423.785,00 |
|
| 3.
Geleistete Anzahlungen und Anlagen |
|
|
|
|
| im
Bau |
63.188,00 |
|
72.407,05 |
2.321.683,05 |
|
|
2.013.126,00 |
|
|
| III.
Finanzanlagen |
|
|
|
|
| Beteiligungen |
|
150,00 |
|
150,00 |
|
|
2.188.043,00 |
|
2.533.224,05 |
| B.
Umlaufvermögen |
|
|
|
|
| I.
Vorräte |
|
|
|
|
| 1.
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe |
3.718.568,00 |
|
3.768.147,24 |
|
| 2.
Unfertige Erzeugnisse |
3.599.980,00 |
|
3.797.968,00 |
|
| 3.
Fertige Erzeugnisse und Waren |
544.678,00 |
7.863.226,00 |
689.954,00 |
8.256.069,24 |
| II.
Forderungen und sonstige Vermögens- |
|
|
|
|
| gegenstände |
|
|
|
|
| 1.
Forderungen aus Lieferungen und |
|
|
|
|
| Leistungen |
4.366.353,28 |
|
3.965.726,29 |
|
| 2.
Forderungen gegen verbundene |
|
|
|
|
| Unternehmen |
5.952.617,14 |
|
299.289,17 |
|
| -
davon gegen Gesellschafter |
|
|
|
|
| EUR
5.000.000 (i. Vj. EUR 0,00) - |
|
|
|
|
| 3.
Sonstige Vermögensgegenstände |
362.004,38 |
10.680.974,80 |
77.960,86 |
4.342.976,32 |
| -
davon mit einer Restlaufzeit von mehr |
|
|
|
|
| als
einem Jahr EUR 0,00 (Vj. EUR 0,00) - |
|
|
|
|
| III.
Kassenbestand und Guthaben bei |
|
|
|
|
| Kreditinstituten |
|
5.932.175,64 |
|
8.647.293,35 |
|
|
24.476.376,44 |
|
21.246.338,91 |
| C.
Rechnungsabgrenzungsposten |
|
42.167,27 |
|
47.849,41 |
|
|
26.706.586,71 |
|
23.827.412,37 |
P a s s i v a
|
31.12.2023 |
31.12.2022 |
|
EUR |
EUR |
| A.
Eigenkapital |
|
|
| I.
Gezeichnetes Kapital |
30.000,00 |
30.000,00 |
| II.
Gewinnvortrag |
14.629.998,47 |
11.709.309,62 |
| III.
Jahresüberschuss |
2.687.771,62 |
2.920.688,85 |
|
17.347.770,09 |
14.659.998,47 |
| B.
Rückstellungen |
|
|
| 1.
Steuerrückstellungen |
386.196,68 |
260.899,00 |
| 2.
Sonstige Rückstellungen |
708.790,78 |
777.996,40 |
|
1.094.987,46 |
1.038.895,40 |
| C.
Verbindlichkeiten |
|
|
| 1.
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen |
7.278.017,38 |
7.837.798,83 |
| 2.
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen
Unternehmen |
113.937,04 |
99.923,46 |
| -
davon gegenüber Gesellschafter EUR 0,00 (i. Vj.
EUR 0,00) - |
|
|
| 3.
Sonstige Verbindlichkeiten |
871.874,74 |
190.796,21 |
| -
davon aus Steuern EUR 263.849,24 (i. Vj. EUR
105.415,45) - |
|
|
|
8.263.829,16 |
8.128.518,50 |
|
26.706.586,71 |
23.827.412,37 |
Gewinn-
und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31.
Dezember 2023
|
2023 |
2022 |
|
EUR |
TEUR |
| 1.
Umsatzerlöse |
53.021.027,00 |
52.044 |
| 2.
Erhöhung/Verminderung des Bestands an
fertigen |
|
|
| und
unfertigen Erzeugnissen |
-343.264,00 |
803 |
| 3.
Andere aktivierte Eigenleistungen |
2.158,20 |
4 |
| 4.
Sonstige betriebliche Erträge |
222.306,81 |
270 |
| -
davon aus Währungsumrechnungen |
|
|
| EUR
3.291,38 (i. Vj. TEUR 0) - |
|
|
| 5.
Materialaufwand |
|
|
| a)
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und
Betriebsstoffe |
23.216.186,33 |
21.999 |
| b)
Aufwendungen für bezogene Leistungen |
8.849.230,86 |
9.962 |
| 6.
Personalaufwand |
|
|
| a)
Löhne und Gehälter |
11.829.191,78 |
11.362 |
| b)
Soziale Abgaben und Aufwendungen für |
|
|
| Altersversorgung
und für Unterstützung |
1.846.695,24 |
1.704 |
| -
davon für Altersversorgung |
|
|
| EUR
9.084,11 (i. Vj. TEUR 10) - |
|
|
| 7.
Abschreibungen auf immaterielle
Vermögensgegenstände |
|
|
| des
Anlagevermögens und Sachanlagen |
590.588,74 |
642 |
| 8.
Sonstige betriebliche Aufwendungen |
3.031.532,06 |
3.421 |
| -
davon aus Währungsumrechnungen |
|
|
| EUR
8.089,08 (i. Vj. TEUR 22) - |
|
|
| 9.
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge |
224.466,92 |
0 |
| -
davon aus verbundenen Unternehmen |
|
|
| EUR
224.305,56 (i. Vj. TEUR 0) - |
|
|
| 10.
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag |
1.073.632,30 |
1.108 |
| 11.
Ergebnis nach Steuern |
2.689.637,62 |
2.923 |
| 12.
Sonstige Steuern |
1.866,00 |
1 |
| 13.
Jahresüberschuss |
2.687.771,62 |
2.921 |
Anhang für
das Geschäftsjahr 2023
Erläuterungen zum Jahresabschluss
Allgemeine Angaben
Der vorliegende Jahresabschluss wurde auf Grundlage
der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches
erstellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften sind die
Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Für die
Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren
nach § 275 Abs. 2 HGB gewählt.
Nach den in § 267 HGB kodifizierten
Größenklassen handelt es sich bei der
Gesellschaft um eine große Kapitalgesellschaft.
Bei der Bewertung der im Jahresabschluss
ausgewiesenen Vermögensgegenstände und Schulden
wird von der Fortführung der
Unternehmenstätigkeit ausgegangen (§ 252 Abs. 1
Nr. 2 HGB).
Für Währungsumrechnungen wird die
Stichtagsmethode angewandt.
Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr.
Konzernzugehörigkeit
Die Firma CCL Design München GmbH,
Carl-Zeiss-Straße 3-5, 85748 Garching, hat ihren Sitz
in Garching bei München. Sie ist unter der
Handelsregisternummer HRB 85122 beim Registergericht
München eingetragen.
Die Gesellschaft ist eine Tochtergesellschaft der
Syrinx Holding Germany GmbH, Holzkirchen. Der
Konzernabschluss sowohl für den kleinsten als auch den
größten Kreis von Unternehmen wird von der CCL
Industries Inc., Willowdale/Kanada, aufgestellt. Der
Konzernabschluss ist bei CCL Industries Inc. Investor
Relations Department, Willowdale/Kanada, als Download unter
www.cclind.com verfügbar und wird von der Syrinx
Holding Germany GmbH im Bundesanzeiger veröffentlicht.
Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze
Die Bewertung der Positionen der
immateriellen Vermögensgegenstände sowie
des
Sachanlagevermögens erfolgt mit den
Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten vermindert um die
planmäßige Absetzung für Abnutzung nach den
amtlichen AfA-Tabellen bzw. nach Einschätzung der
Nutzungsdauer durch die Geschäftsführung.
Die Nutzungsdauer beträgt bei den immateriellen
Vermögensgegenständen drei bis fünf Jahre
und bei den beweglichen Gegenständen des
Anlagevermögens drei bis 15 Jahre. Die Berechnung der
Absetzung für Abnutzung erfolgt durchwegs nach der
linearen Methode.
Alle Anschaffungen bis EUR 250 werden sofort in den
Aufwand gebucht und alle Anschaffungen zwischen EUR 250 und
EUR 800 werden als geringwertige Wirtschaftsgüter
aktiviert, in voller Höhe abgeschrieben und im
Zugangsjahr als Abgang erfasst.
Die Bewertung der Posten des
Finanzanlagevermögens erfolgt zum
Anschaffungswert.
Das
Vorratsvermögen wird nach den Vorschriften des
§ 253 Abs. 1 und 4 HGB bewertet. Die Roh-, Hilfs- und
Betriebsstoffe werden mit den gleitenden
Durchschnittspreisen angesetzt. Unfertige und
Fertigerzeugnisse werden mit den angefallenen
Herstellungskosten bewertet. Entsprechend dem Wahlrecht
nach § 255 HGB werden allgemeine herstellungsbezogene
Verwaltungskosten sowie Aufwendungen für die
betriebliche Altersvorsorge in die Bewertung einbezogen.
Wertberichtigungen werden im Wesentlichen in Hinblick
auf verminderte Gängigkeit in angemessenem Umfang
vorgenommen. Zur Beurteilung der Gängigkeit wird auf
das Datum des letzten Warenzugangs abgestellt.
Bei der Ermittlung des beizulegenden Wertes der
Fertigerzeugnisse wurde darüber hinaus eine retrograde
Bewertung basierend auf dem Verkaufserlös
berücksichtigt.
Die
Forderungen und sonstigen
Vermögensgegenstände sind zum Nennwert
angesetzt. Bei der Bewertung der Forderungen aus
Lieferungen und Leistungen sowie der sonstigen
Vermögensgegenstände wurden erkennbare
Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt.
Dem allgemeinen Kreditrisiko bei den Forderungen aus
Lieferungen und Leistungen wird durch die Bildung einer
Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen.
Flüssige Mittel sind zum Nominalwert angesetzt.
Aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind zu Nennwerten
angesetzt.
Aktive latente Steuern auf künftige
Steuerentlastungen werden in Ausübung des Wahlrechts
nach § 274 HGB nicht angesetzt. Unterschiede bestehen
in der Wertberichtigung des Vorratsvermögens. Der
Steuersatz beträgt 27,23%.
Die
Steuer- und sonstigen Rückstellungen
berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und
ungewissen Verpflichtungen. Sie werden mit dem
voraussichtlich notwendigen Erfüllungsbetrag bewertet.
Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als
einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden
durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben
Geschäftsjahre abgezinst (§ 253 Abs. 1 Satz 2 und
Abs. 2 HGB).
Die
Verbindlichkeiten sind mit ihrem
Erfüllungsbetrag angesetzt (§ 253 Abs. 1 HGB).
Erläuterungen zur Bilanz
Anlagevermögen
Die Entwicklung des Anlagevermögens zeigt
nachstehender Anlagespiegel. (Anlage zum Anhang)
Die Finanzanlagen betreffen Geschäftsanteile der
Münchner Bank eG.
Forderungen
Sämtliche
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände haben Restlaufzeiten von
bis zu einem Jahr (analog zum Vorjahr).
Die
Forderungen gegen verbundene Unternehmen ergeben
sich - analog zum Vorjahr - aus Lieferungen und Leistungen.
Gegenüber der Syrinx Holding Germany GmbH
besteht eine kurzfristige Darlehensforderung über TEUR
5.000.
Sonstige Rückstellungen
Bei den sonstigen Rückstellungen handelt es sich
im Wesentlichen um Rückstellungen für ausstehende
Kosten noch fertigzustellender Projekte (TEUR 72),
Personalkosten (TEUR 251), ausstehende Eingangsrechnungen
(TEUR 78), Schadensersatz (TEUR 100),
Gewährleistungsrisiken (TEUR 21),
Schwerbehindertenausgleichsabgabe (TEUR 37), Aufstellung
und Prüfung des Jahresabschlusses (TEUR 62) sowie
Berufsgenossenschaftsbeiträge (TEUR 30).
Die Rückstellung für Schadensersatz
trägt dem Risiko aus einer Klage eines Lieferanten
infolge der Beendigung dessen Geschäftsbeziehung
Rechnung. Die Bemessung der Rückstellung basiert auf
der Historie des Geschäftsvolumens.
Verbindlichkeiten
Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten zeigt
folgende Übersicht:
| In Euro |
31.12.2023 |
31.12.2022 |
| Restlaufzeit |
Bis zu 1 Jahr |
1 bis 5 Jahre |
mehr als 5 Jahre |
Bis zu 1 Jahr |
1 bis 5 Jahre |
mehr als 5 Jahre |
| 1.Verbindlichkeiten aus
Lieferung und Leistung |
7.278.017,38 |
0 |
0 |
7.837.798,83 |
0 |
0 |
| 2.Verbindlichkeiten
ggü. verbundenen Unternehmen |
113.937,04 |
0 |
0 |
99.923,46 |
0 |
0 |
| 3.Sonstige
Verbindlichkeiten |
871.874,74 |
0 |
0 |
190.796,21 |
0 |
0 |
| Gesamt |
8.263.829,16 |
0 |
0 |
8.128.518,50 |
0 |
0 |
Die Verbindlichkeiten sind nicht besichert.
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen
Unternehmen bestehen zu EUR 113.937,04 (i. VJ EUR
99.923,46) aus Lieferungen und Leistungen.
Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten
Verbindlichkeiten gem. § 251 HGB bestehen nicht.
Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Es bestehen nachfolgend aufgeführte sonstige
finanzielle Verpflichtungen in einer Gesamthöhe von
TEUR 2.832:
| ― |
aus Mietverträgen bis 2026:
TEUR 2.207
|
| ― |
aus Leasingverträgen bis
2029: TEUR 422
|
| ― |
aus erteilten
Investitionsaufträgen: TEUR 203
|
Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung
Die
Umsatzerlöse gliedern sich wie folgt:
|
2023 in TEUR
1 |
2022 in TEUR
1 |
| Inland |
28.884 |
29.919 |
| Europa |
13.795 |
12.456 |
| Übriges
Ausland |
10.363 |
9.676 |
|
53.041 |
52.051 |
|
Erlösschmälerungen |
-20 |
-7 |
|
53.021 |
52.044 |
1 Die Zahlen sind auf Tausend Euro gerundete
Werte. Deshalb kann es bei der Bildung von Summen zu
Rundungsdifferenzen kommen.
Die
sonstigen betrieblichen Erträge enthalten im
Wesentlichen Erträge aus verrechneten Sachbezügen
(TEUR 107), sowie periodenfremde Erträge aus der
Auflösung von Rückstellungen (TEUR 41) und von
Wertberichtigungen (TEUR 33).
Personalaufwand
Der Personalaufwand gliedert sich wie folgt:
|
2023 in TEUR
1 |
2022 in TEUR
1 |
| Löhne und
Gehälter |
11.829 |
11.362 |
| Soziale Abgaben |
1.838 |
1.694 |
| Aufwand für
Altersversorgung |
9 |
10 |
|
13.676 |
13.065 |
1 Die Zahlen sind auf Tausend Euro gerundete
Werte. Deshalb kann es bei der Bildung von Summen zu
Rundungsdifferenzen kommen.
Die Löhne und Gehälter beinhalten Kosten
der Beschäftigung von Leiharbeitern i.H.v. TEUR 2.709
(i.VJ TEUR 2.516).
Die
sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten im
Wesentlichen Miet- und Mietnebenkosten (TEUR 1.041),
Instandhaltungsaufwendungen (TEUR 448), Ausgangsfrachten
(TEUR 302), Versicherungen und andere Beiträge (TEUR
216), Werbe- und Reisekosten (TEUR 155) sowie Rechts- und
Beratungskosten (TEUR 153).
Ergänzende Angaben
Mitarbeiterzahl
Während des Geschäftsjahres wurden im
Durchschnitt 253 festangestellte Mitarbeiter und 22
Aushilfen beschäftigt. Zusätzlich wurden 75
Leiharbeiter beschäftigt.
Geschäftsführung
Während des abgelaufenen Geschäftsjahres
wurden die Geschäfte des Unternehmens geführt
durch:
Herrn Hermann Nöstlehner
Auf die Angabe der Gesamtbezüge wird
gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.
Ergebnisverwendung
Die Geschäftsführung schlägt vor, den
Jahresüberschuss in Höhe von EUR 2.687.771,62 auf
neue Rechnung vorzutragen.
Abschlussprüferhonorar
Das Abschlussprüferhonorar für das
Geschäftsjahr 2023 beträgt TEUR 49 (i. VJ TEUR
45).
Nachtragsbericht
Vorgänge oder Ereignisse nach dem
Bilanzstichtag, mit einem wesentlichen Einfluss auf die
Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft,
lagen zum Zeitpunkt der Aufstellung des Jahresabschlusses
nicht vor.
Garching, 11. April 2024
Die
Geschäftsführung
CCL
Design München GmbH
Entwicklung
des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
|
Anschaffungs- und Herstellungskosten |
|
1.1.2022 |
Zugänge |
Abgänge |
Um-
buchungen |
31.12.2022 |
|
EUR |
EUR |
EUR |
EUR |
EUR |
| I.
Immaterielle Vermögensgegenstände |
|
|
|
|
|
| Entgeltlich
erworbene Konzessionen, gewerbliche |
|
|
|
|
|
| Schutzrechte
und ähnliche Rechte und Werte sowie |
|
|
|
|
|
| Lizenzen
an solchen Rechten und Werten |
525.704,32 |
35.322,25 |
25.265,00 |
0,00 |
535.761,57 |
| II.
Sachanlagen |
|
|
|
|
|
| 1.
Technische Anlagen und Maschinen |
4.506.646,15 |
87.090,76 |
0,00 |
-24.998,34 |
4.568.738,57 |
| 2.
Andere Anlagen, Betriebs- und |
|
|
|
|
|
| Geschäftsausstattung |
1.399.318,40 |
99.046,68 |
49.484,81 |
58.165,39 |
1.507.045,66 |
| 3.
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau |
72.407,05 |
23.948,00 |
0,00 |
-33.167,05 |
63.188,00 |
|
5.978.371,60 |
210.085,44 |
49.484,81 |
0,00 |
6.138.972,23 |
| III.
Finanzanlagen |
|
|
|
|
|
| Beteiligungen |
150,00 |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
150,00 |
|
6.504.225,92 |
245.407,69 |
74.749,81 |
0,00 |
6.674.883,80 |
|
Kumulierte
Abschreibungen |
|
1.1.2022 |
Abschreibungen des
Geschäftsjahres |
Abgänge |
Um-
buchungen |
31.12.2022 |
|
EUR |
EUR |
EUR |
EUR |
EUR |
| I.
Immaterielle Vermögensgegenstände |
|
|
|
|
|
| Entgeltlich
erworbene Konzessionen, gewerbliche |
|
|
|
|
|
| Schutzrechte
und ähnliche Rechte und Werte sowie |
|
|
|
|
|
| Lizenzen
an solchen Rechten und Werten |
314.313,32 |
71.946,25 |
25.265,00 |
0,00 |
360.994,57 |
| II.
Sachanlagen |
|
|
|
|
|
| 1.
Technische Anlagen und Maschinen |
2.681.155,15 |
382.769,75 |
0,00 |
-43.590,33 |
3.020.334,57 |
| 2.
Andere Anlagen, Betriebs- und |
|
|
|
|
|
| Geschäftsausstattung |
975.533,40 |
135.872,74 |
49.484,81 |
43.590,33 |
1.105.511,66 |
| 3.
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
|
3.656.688,55 |
518.642,49 |
49.484,81 |
0,00 |
4.125.846,23 |
| III.
Finanzanlagen |
|
|
|
|
|
| Beteiligungen |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
|
3.971.001,87 |
590.588,74 |
74.749,81 |
0,00 |
4.486.840,80 |
|
Buchwerte |
|
31.12.2022 |
31.12.2021 |
|
EUR |
EUR |
| I.
Immaterielle Vermögensgegenstände |
|
|
| Entgeltlich
erworbene Konzessionen, gewerbliche |
|
|
| Schutzrechte
und ähnliche Rechte und Werte sowie |
|
|
| Lizenzen
an solchen Rechten und Werten |
174.767,00 |
211.391,00 |
| II.
Sachanlagen |
|
|
| 1.
Technische Anlagen und Maschinen |
1.548.404,00 |
1.825.491,00 |
| 2.
Andere Anlagen, Betriebs- und |
|
|
| Geschäftsausstattung |
401.534,00 |
423.785,00 |
| 3.
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau |
63.188,00 |
72.407,05 |
|
2.013.126,00 |
2.321.683,05 |
| III.
Finanzanlagen |
|
|
| Beteiligungen |
150,00 |
150,00 |
|
2.188.043,00 |
2.533.224,05 |
Bestätigungsvermerk
des unabhängigen Abschlussprüfers
An die CCL Design München GmbH, Garching
Prüfungsurteile
Wir haben den Jahresabschluss der CCL Design
München GmbH, Garching, - bestehend aus der Bilanz zum
31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung
für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31.
Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der
Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden -
geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht
der CCL Design München GmbH für das
Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
| ― |
entspricht der beigefügte
Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den
deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden
handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter
Beachtung der deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Buchführung ein den
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes
Bild der Vermögens- und Finanzlage der
Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer
Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1.
Januar bis zum 31. Dezember 2023 und
|
| ― |
vermittelt der beigefügte
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der
Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen
steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem
Jahresabschluss, entspricht den deutschen
gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und
Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend
dar.
|
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB
erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen
Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des
Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.
Grundlage für die Prüfungsurteile
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses
und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317
HGB unter Beachtung der vom Institut der
Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger
Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere
Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen
ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers
für die Prüfung des Jahresabschlusses und des
Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks
weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen
unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen
handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und
haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in
Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.
Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten
Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um
als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum
Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den
Jahresabschluss und den Lagebericht
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich
für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den
deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden
handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen
Belangen entspricht, und dafür, dass der
Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung
ein den tatsächlichen Verhältnissen
entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und
Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die
gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen
Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den
deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger
Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die
Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen,
der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund
von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der
Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder
Irrtümern ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die
gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren
haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang
mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit,
sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus
sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des
Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht
tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten
entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter
verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts,
der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der
Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen
Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den
deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen
Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und
Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet
haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in
Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen
gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um
ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im
Lagebericht erbringen zu können.
Verantwortung des Abschlussprüfers für die
Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit
darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes
frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von
dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage
der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen
Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht,
den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk
zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum
Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an
Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in
Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der
vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW)
festgestellten deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Abschlussprüfung
durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche
Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen
können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern
resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn
vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass
sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses
Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen
wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten
beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir
pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine
kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
| ― |
identifizieren und beurteilen
wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen
im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von
dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und
führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf
diese Risiken durch sowie erlangen
Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet
sind, um als Grundlage für unsere
Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus
dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche
Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher
als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende
wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt
werden, da dolose Handlungen kollusives
Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte
Unvollständigkeiten, irreführende
Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen
interner Kontrollen beinhalten können.
|
| ― |
gewinnen wir ein
Verständnis von dem für die Prüfung
des Jahresabschlusses relevanten internen
Kontrollsystem und den für die Prüfung des
Lageberichts relevanten Vorkehrungen und
Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu
planen, die unter den gegebenen Umständen
angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein
Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme
der Gesellschaft abzugeben.
|
| ― |
beurteilen wir die
Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern
angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die
Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern
dargestellten geschätzten Werte und damit
zusammenhängenden Angaben.
|
| ― |
ziehen wir Schlussfolgerungen
über die Angemessenheit des von den gesetzlichen
Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes
der Fortführung der Unternehmenstätigkeit
sowie, auf der Grundlage der erlangten
Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche
Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder
Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung
der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können.
Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine
wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir
verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die
dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im
Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese
Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges
Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen
unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis
zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten
Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse
oder Gegebenheiten können jedoch dazu
führen, dass die Gesellschaft ihre
Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen
kann.
|
| ― |
beurteilen wir Darstellung,
Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt
einschließlich der Angaben sowie ob der
Jahresabschluss die zugrunde liegenden
Geschäftsvorfälle und Ereignisse so
darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung
der deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Buchführung ein den
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes
Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der
Gesellschaft vermittelt.
|
| ― |
beurteilen wir den Einklang des
Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine
Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild
von der Lage des Unternehmens.
|
| ― |
führen wir
Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen
Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben
im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender
geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir
dabei insbesondere die den zukunftsorientierten
Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde
gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die
sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten
Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges
Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten
Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen
geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches
unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse
wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben
abweichen.
|
Wir erörtern mit den für die
Überwachung Verantwortlichen unter anderem den
geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie
bedeutsame Prüfungsfeststellungen,
einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im
internen Kontrollsystem, die wir während unserer
Prüfung feststellen.
München, den 26. April
2024
KPMG
AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Leistner,
Wirtschaftsprüfer
Blochberger,
Wirtschaftsprüferin
|