Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 85122
Vorher
INT Autotechnik GmbH
Eingetragen
22.8.1988
Branche
Herstellung von KrafträdernHerstellung von PrüfmaschinenHerstellung elektrischer und elektronischer Ausrüstungsgegenstände für Kraftwagen
Gegenstand
Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von autotechnischen Teilen aller Art.

Finanzübersicht

Historie

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Wirtschaftlich Berechtigte

Identifizierte Personen (3)

NameAnteil
Alfred Held
50.00%
Helnz Kiermeier
25.00%

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Lerchenweg 2c, 85764 Oberschleißheim
31300
62.60%
Holzheckerstr. 6e, 85764 Oberschleißheim
18700
37.40%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

CCL Design München GmbH

Garching

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht 2023 der CCL Design München GmbH

I. Grundlagen der Gesellschaft

Die CCL Design München GmbH gehört zu dem Unternehmensbereich "CCL Design" der CCL Industries Inc., Ontario, Kanada, dem Weltmarktführer für spezielle und innovative Produkte zur Dekoration und Kennzeichnung von Verpackungen. Die CCL Design München GmbH hat sich auf die Herstellung von Einstiegsschienen und Ladekanten aus Edelstahl und Aluminium, mit und ohne Beleuchtung, spezialisiert und gehört mit den innovativen Produkten und patentierten Beleuchtungslösungen zu den weltweit führenden Herstellern und Lieferanten namhafter Hersteller von Automobilen.

II. Wirtschaftsbericht

1. Weltwirtschaft und Deutschland

Die Weltkonjunktur hielt sich angesichts des Inflationsschocks und der massiven Straffung der Geldpolitik im Jahr 2023 besser als erwartet, auch wenn die wirtschaftliche Expansion moderat war. Die Inflation geht inzwischen zurück, und die Geldpolitik beginnt voraussichtlich bereits im ersten Halbjahr 2024 mit Zinssenkungen. Eine konjunkturelle Belebung zeichnet sich aber derzeit noch nicht ab. Zu der ausgeprägten Abschwächung der weltwirtschaftlichen Aktivität, die angesichts des Inflationsschocks im vergangenen Jahr und der daraufhin erfolgten scharfen geldpolitischen Reaktion vielfach befürchtet worden war, ist es bislang nicht gekommen. Die globale Produktion expandierte in den ersten drei Quartalen des Jahres 2023 mit einer Rate von durchschnittlich 0,8 % kaum schwächer als im vor der Coronakrise verzeichneten Trend. Damit zeichnet sich für 2023 eine Zuwachsrate der Weltproduktion von 3,1 % ab, deutlich mehr als zu Beginn dieses Jahres vom Kieler Institut für Wirtschaft prognostiziert. In den fortgeschrittenen Volkswirtschaften bremsen eine hohe Unsicherheit über die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, und finanzpolitische Impulse fallen weg. In China bleibt die wirtschaftliche Dynamik angesichts struktureller Probleme verhalten.

Insgesamt rechnet das Kieler Institut für Wirtschaft für das kommende Jahr mit einem Anstieg der Weltproduktion - gemessen auf Basis von Kaufkraftparitäten - um 2,9 %, nach 3,1 % im Jahr 2023. Für das Jahr 2025 erwartet das Institut ein Anziehen der Weltkonjunktur auf eine Zuwachsrate von 3,2 %. Damit wurde die Prognose gegenüber dem Herbst für die Jahre 2023 und 2024 jeweils leicht - um 0,1 Prozentpunkt - nach oben revidiert. Die Arbeitslosigkeit in den fortgeschrittenen Volkswirtschaften nimmt in der nächsten Zeit zwar leicht zu, bleibt aber auf historisch niedrigem Niveau. Die Inflation geht weiter zurück und dürfte im Jahr 2025 allgemein wieder nachhaltig in die Nähe der Zielmarken gesunken sein.

Die deutsche Wirtschaftsleistung ist im 4. Quartal 2023 gegenüber dem 3. Quartal 2023 - preis-, saison- und kalenderbereinigt - um 0,3 % gesunken. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, hat die deutsche Wirtschaft das Jahr 2023 im Minus beendet. Im Schlussquartal bremsten die rückläufigen Investitionen die Konjunktur, während der Konsum leicht zulegte. In den ersten drei Quartalen stagnierte das Bruttoinlandsprodukt noch weitestgehend, begleitet von anhaltend schwierigen weltwirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Für das gesamte Jahr 2023 ging die deutsche Wirtschaftsleistung um 0,3 % zum Vorjahr (kalenderbereinigt -0,1 %) zurück.

Die Entwicklung der Bruttowertschöpfung verlief im Jahr 2023 in den einzelnen Wirtschaftsbereichen unterschiedlich: Die Wirtschaftsleistung im Produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) ging insgesamt deutlich um 2,0 % zurück. Entscheidend dafür war eine sehr viel niedrigere Produktion im Bereich Energieversorgung. Das Verarbeitende Gewerbe, das fast 85 % des Produzierenden Gewerbes (ohne Bau) ausmacht, war im Jahr 2023 preisbereinigt ebenfalls im Minus (‑0,4 %). Positive Impulse kamen hier vorrangig aus der Automobilindustrie und dem sonstigen Fahrzeugbau. Dagegen sanken Produktion und Wertschöpfung in den energieintensiven Industriezweigen wie der Chemie- und Metallindustrie erneut, nachdem die Wirtschaftsleistung in diesen Branchen bereits 2022 besonders stark auf die steigenden Energiepreise reagiert hatte.

Ausgehend von einem schwachen Jahresendquartal deuten aktuelle Frühindikatoren für die deutsche Wirtschaft noch nicht auf eine spürbare konjunkturelle Belebung hin. Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 um 0,7 % höher.



2. Automobilmärkte

Die großen internationalen Automobilmärkte haben im Gesamtjahr 2023 einen deutlichen Anstieg der Neuzulassungen verzeichnet. Im Vergleich zum Jahr 2022 war die Fahrzeugverfügbarkeit deutlich verbessert, was sich positiv auf den Pkw-Absatz auswirkte. Hinzu kommen schwache Vorjahreswerte, die zu einem Basiseffekt geführt haben. Dieser hatte jedoch zuletzt immer weniger unterstützende Wirkung auf die Wachstumsraten. Dennoch bleibt das Geschäftsumfeld für die Automobilwirtschaft herausfordernd: Insbesondere in Europa, aber auch in anderen Weltregionen, kam es infolge von geopolitischen und gesamtwirtschaftlichen Unsicherheiten zuletzt zu einer gedämpften gesamtwirtschaftlichen Nachfrage und damit zu einem verhaltenen Wirtschaftswachstum. Auch die nach wie vor hohen Energie- und Verbraucherpreise wirken sich negativ auf die gesamtwirtschaftliche Nachfrage aus.

Auf dem europäischen Pkw-Markt (EU, EFTA & UK) wurden im Jahr 2023 gut 12,8 Mio. Fahrzeuge neu zugelassen und damit 14 % mehr als im Vorjahr. Die Erholung verläuft jedoch weiterhin schleppend: Der europäische Pkw-Markt liegt aktuell noch immer knapp ein Fünftel (-19 %) unter den Neuzulassungen des Vorkrisenniveaus von 2019. Im Monat Dezember wurden mit gut 1,0 Mio. Einheiten 4 % weniger Neufahrzeuge registriert als noch im Vorjahresmonat. Maßgeblich für den Rückgang ist der schwache deutsche Markt, auf dem infolge eines Ende 2022 wirksamen Sondereffektes (Änderungen bei der Förderung von E-Autos) im Elektrosegment im Dezember 2023 insgesamt deutlich weniger Neufahrzeuge zugelassen wurden.

Der US-Light-Vehicle-Markt (Pkw und Light Duty) entwickelte sich im Jahr 2023 dynamisch. In den Vereinigten Staaten sind die Light-Vehicle-Verkäufe im vergangenen Jahr zweistellig um 12 % gestiegen. Insgesamt wurden knapp 15,5 Mio. Fahrzeuge abgesetzt. Damit liegt der Markt allerdings noch knapp 9 % unter dem Vorkrisenniveau von 2019. Im Monat Dezember stiegen die Verkäufe im Vergleich mit dem Vorjahresmonat kräftig um 13 % auf ein Volumen von 1,4 Mio. Einheiten.

III. Geschäftsverlauf

1. Verlauf und Rahmenbedingungen

Als Spezialist für beleuchtete Einstiegsschienen bleibt unsere Gesellschaft im Markt als 1st Tier Zulieferer etabliert. Die CCL Design München GmbH konnte im Speziellen bei Mercedes-Benz mit der Neubeauftragung der Baureihe MMA (Laufzeit 2025 - 2035) und diverse Baureihenerweiterungen bei Porsche, Audi, Lamborghini und Bentley ihre Produkte in allen neu vergebenen Baureihen positionieren.

Wir sind stetig gefordert, neue Technologien zu entwickeln. Durch die Weiterentwicklung unserer bestehenden Technologie konnten wir, wie bereits in den Jahren davor, auch in 2023 viele Produktneuanläufe erfolgreich umsetzen und erfolgreich abschließen. Durch den globalen Auftritt unseres Konzerns umfasst die Beauftragung Mercedes-Benz/MMA auch den chinesischen Markt mit Fahrzeugen der gleichen Baureihe, jedoch mit länderspezifischen Ausführungen. Der Standort München erwartet aus der Auftragsvergabe auch des Volumens für China an die CCL Gruppe, steigende Umsätze aus der Durchführung von Entwicklungsleistungen für diese Produkte.

Die Entwicklung der Mercedes Wechselcover Einstiegsschienen wurde weiter ausgebaut, und in 2023 sind mehrere Baureihen (Sonderedition´s Maybach, AMG, Mercedes Benz) erfolgreich umgesetzt und in Serie gebracht worden. Aufgrund des neuen, innovativen Produktdesigns entschied sich Mercedes bei fast allen neuen Baureihen zur Umsetzung dieser Schienentechnologie. Da keiner unserer Wettbewerber diese Technologie anbieten kann, wird dies weiter unsere Position im Daimler Konzern stärken.

Die Personalsituation im Verwaltungsbereich war auch in 2023 weiterhin positiv und stabil. In der Produktion bereitete uns der Personalmarkt zusehends mehr Probleme, neue Mitarbeiter - gerade Facharbeitskräfte - zu finden. Das Jobangebot in der Region ist gerade durch große Firmen wie BMW sehr groß. Teilweise werden hier überdurchschnittliche Löhne bezahlt, um an Personal zu kommen. Auch die Leiharbeitsfirmen kommen nur durch höhere Löhne an neue Mitarbeiter. Wie bereits in den Jahren davor ist es uns aber auch in 2023 gelungen, gute und gut taugliche Mitarbeiter aus dem Angebot der Leihfirmen zu bekommen. Diese konnten größtenteils auch übernommen werden, um sie durch Festanstellungen langfristig an unser Haus zu binden. Dadurch konnte die Fluktuation in der Produktion auf einem stabilen Niveau gehalten werden. Unser Ziel ist es, auch künftig unseren Mitarbeitern einen attraktiven Arbeitsplatz gewährleisten zu können.

2. Ertragslage

Bei den Umsatzerlösen konnte eine Steigerung in Höhe von TEUR 977 (+1,9 %) auf TEUR 53.021 verzeichnet werden. Sie lagen damit im Plan. Im Inland musste - entgegen dem Trend - eine Verringerung des Umsatzes von -3,5 % verzeichnet werden, in Europa (ohne Inland) stieg der Umsatz um 10,7 %. Die außereuropäischen Umsätze stiegen um 7,1 %.

Die sonstigen betrieblichen Erträge verringerten sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR -47 auf TEUR 222. Die Materialeinsatzquote (Materialaufwand/Gesamtleistung) hat sich von 60,5 % in 2022 auf 60,9 % leicht erhöht.

Die Personalaufwendungen sind im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 611 auf TEUR 13.676 gestiegen. Dies lag sowohl an gestiegenen Kosten für Leiharbeiter, als auch an Kostensteigerungen für unser eigenes Personal. Der Anteil der Kosten für Leiharbeiter, gemessen an den Löhnen und Gehältern, hat sich erhöht und beträgt in 2023 nun 22,9 % gegenüber 22,1 % in 2022. Die Personalaufwandsquote (Personalaufwand/Gesamtleistung) ist mit 26,0 % im Vergleich zum Vorjahr mit 24,7 % angestiegen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um TEUR 389 auf TEUR 3.032 gesunken. Dies liegt hauptsächlich an geringeren Aufwendungen für Prüfungen, geringeren freiwilligen sozialen Aufwendungen sowie gesunkenen Konzerngebühren.

Das Ergebnis vor Steuern liegt mit TEUR 3.763 um TEUR 268 unter dem Vorjahresergebnis, aber im Plan. Unter Berücksichtigung des Steueraufwands ergibt sich eine Verringerung des Jahresüberschusses um TEUR 233 auf TEUR 2.688. Das Ergebnis nach Steuern beträgt TEUR 2.690 und ist um TEUR 233 gesunken.

Die Umsatzrentabilität (Jahresüberschuss/Umsatzerlöse) ist von 5,6 % auf 5,1 % gesunken.

Aufgrund der Zugehörigkeit der Gesellschaft zu einem internationalen Konzern wird die Planung des Unternehmens unter Berücksichtigung der Bilanzierungsvorschriften der International Financial Reporting Standards (IFRS) aufgestellt. Die wesentlichen Leistungsindikatoren, die zur internen Steuerung herangezogen werden, sind die Umsatzerlöse und das Operating Result (Ergebnis vor Zinsen und Steuern, ohne außergewöhnliche Einmaleffekte und Konzernumlagen).

Das Operating Result nach IFRS beträgt TEUR 3.652 (VJ TEUR 4.234).

3. Finanz- und Vermögenslage

Die Bilanzsumme erhöhte sich von TEUR 23.827 auf insgesamt TEUR 26.707.

Bei den Aktiva verringerte sich das Anlagevermögen von TEUR 2.533 auf TEUR 2.188, was am geringen Investitionsvolumen im Jahr 2023 lag.

Die Vorräte sind von TEUR 8.256 auf TEUR 7.863 gesunken. Der Rückgang ist hauptsächlich bedingt durch verbesserte Materialverfügbarkeit und damit verbundene, geringere Lieferzeiten, aber auch durch geringeres Einkaufsvolumen in 2023.

Die liquiden Mittel reduzierten sich von TEUR 8.647 auf TEUR 5.932. Der Verringerung begründet sich hauptsächlich durch ein am Anfang des Jahres gewährtes, kurzfristiges Darlehen an den Gesellschafter in Höhe von TEUR 5.000. Dies hat einen Anstieg bei den Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen von TEUR 299 auf 5.953 TEUR zur Folge.

Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war im Geschäftsjahr jederzeit gegeben.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind von TEUR 7.838 auf TEUR 7.278 gesunken, was im Wesentlichen an einem geringeren Einkaufsvolumen in 2023 lag.

Der starke Anstieg bei den sonstigen Verbindlichkeiten von TEUR 191 auf TEUR 872 begründet sich hauptsächlich durch eine Überzahlung eines Kunden.

Das Eigenkapital erhöhte sich durch den Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 2.688 von TEUR 14.660 auf insgesamt TEUR 17.348. Die Eigenkapitalquote erhöhte sich zum Bilanzstichtag von 61,5 % im Vorjahr auf 65,0 %. Das Eigenkapital finanziert vollständig das Anlagevermögen.

IV. Risiko-/Chancen-/Prognosebericht

Das Geschäftsfeld der CCL Design München GmbH ist einer Vielzahl von Risiken ausgesetzt, die untrennbar mit dem unternehmerischen Handeln verbunden sind. Unter einem Risiko wird die Gefahr verstanden, dass Ereignisse, Entwicklungen oder Handlungen die Gesellschaft daran hindern, ihre Ziele zu erreichen.

Gleichzeitig ist es für die CCL Design München GmbH wichtig, Chancen für das Unternehmen zu identifizieren, um diese im Zuge des unternehmerischen Handelns zu nutzen und so die Wettbewerbsfähigkeit der Gesellschaft zu sichern und auszubauen. Eine Chance bezeichnet die Möglichkeit, aufgrund von Ereignissen, Entwicklungen oder Handlungen die geplanten Ziele zu übertreffen. Die direkte Verantwortung, unternehmerische Risiken und Chancen frühzeitig zu erkennen und zu steuern, liegt bei der Geschäftsleitung.

1. Risikobericht

Risiken, die sich wesentlich auf die Geschäftstätigkeit auswirken könnten, ergeben sich überwiegend aus der gesamtwirtschaftlichen Situation der Automobilindustrie und der branchenspezifischen Entwicklung (Risiko hoch).

Vorstellbar sind weltweit geringere Wachstumsraten, lokale Naturkatastrophen oder protektionistische Tendenzen von einigen Staaten in Asien und Südamerika und auch USA (Risiko gering).

Die in den letzten Jahren entstandene Versorgungsknappheit aufgrund der Chipkrise sowie Lieferkettenprobleme durch den Ukrainekrieg scheinen größtenteils überwunden und spielen so gut wie keine Rolle mehr. Nichtsdestotrotz können an deren Stelle neue Lieferkettenprobleme durch geopolitische Spannungen treten, deren Folgen Auswirkungen auf unsere Kunden und damit auf uns haben können. Die Elektromobilität ersetzt den Verbrennungsmotor, auch wenn aktuell durch gekürzte Förderungen nicht das erwartete Niveau erreicht wird. Software und Elektronik treten an die Stelle von Hydraulik und Mechanik (Risiko mittel bis gering).

Der Erfolg der CCL Design München GmbH wird zukünftig ganz wesentlich von ihren neuen technischen Entwicklungen, ihrem Vorsprung in Technologien gegenüber Wettbewerbern und dem Potential an Eigenfertigungen innerhalb der Konzernstrukturen abhängen. Kurzfristige Risiko- bzw. Erfolgsfaktoren sind das Einkaufspreisniveau bei Zukaufteilen und Verbesserungen in den Produktionsabläufen durch weitere Automatisierung. Ebenso sind wir weiter in der Umsetzung von neuen Fertigungstechnologien bemüht, die wir nach und nach ins Haus holen, um die Fremdleistungen und damit verbundenen Transporte zu reduzieren. (Risiko mittel)

Ein weiteres Risiko ist die weitestgehende Beschränkung des Produktportfolios auf eine Produktgruppe - Einstiegsschienen für PKW bzw. wenige Kunden. Die CCL Design München GmbH ist hier gefordert, die vorhandenen Produktionsanlagen für neue Produkt- und Zielgruppen zu nutzen und sich in neuen Märkten zu positionieren. Durch den globalen Auftritt der CCL-Gruppe konnte auch der Stellantis Konzern mit den Marken Fiat, Alfa, Maserati als Kunde gewonnen werden (Risiko gering).

Risiken, die sich aus einem Verdrängungswettbewerb ergeben, sehen wir nach wie vor als kalkulierbar an. Nachdem sich das Produkt "Einstiegsschienen beleuchtet" markenübergreifend etabliert hat, werden die Risiken jedoch immer mehr an die nominierten Lieferanten übertragen, wodurch der technologische Vorsprung für Auftragsvergaben wieder wichtiger werden wird. Von unseren bisher vier Wettbewerbern in diesem Produktsegment ist nur einer als ernstzunehmender Mitbewerber geblieben (Risiko gering).

Risiken, die den Bestand gefährden, sind derzeit nicht erkennbar.

2. Chancenbericht

Lokalisierung und somit direkte Belieferung der vor Ort befindlichen Herstellerwerke stellen bei den Automobilherstellern nach wie vor einen größeren Faktor bei der Auftragsvergabe dar. Durch die weiterwachsende Konzernstruktur und gerade auch durch den Aufbau von neuen, bei OEM-Kunden gefragten Konzernstandorten wie Mexiko und China bieten sich vielfältige Chancen für neue Aufträge für unsere Gesellschaft. Denn alle Entwicklungsleistungen, Produktvorstellungen und Bemusterungen finden bei den Mutterwerken der OEM´s hier in Deutschland statt. Des Weiteren werden wir aufgrund unserer Expertise auch im Produktionsprozess involviert sein.

Während die Premiumhersteller bereits baureihenübergreifend beleuchtete Einstiegsschienen verbauen, gibt es am europäischen Markt noch zahlreiche Automobilhersteller, die das Produkt noch nicht anbieten. Auch diese Hersteller (z. B. Seat, Skoda, Opel) werden und müssen in den nächsten Jahren verstärkt nach Möglichkeiten suchen, ihre Fahrzeuge und Produktindividualisierungen an den Stand der führenden OEM´s anzupassen und ihren Kunden anzubieten. Um auch deren Anforderungen gerecht werden zu können, arbeiten wir kontinuierlich an neuen technischen Entwicklungen. Daraus ergeben sich für uns Chancen auf weiteres Wachstum.

3. Prognosebericht

Für das kommende Jahr gehen wir von einer Umsatzsteigerung i.H.v. 6,1 % aus. Diese Einschätzung begründet sich durch die aktuell bekannten Planzahlen unserer Kunden.

Der Verband der Automobilindustrie (VDA) rechnet für den deutschen Automarkt in 2024 mit einem Minus beim Absatz von einem Prozent auf 2,8 Millionen Fahrzeuge - das ist ungefähr ein Viertel weniger als im Vorkrisenjahr 2019. Der Elektroauto-Absatz dürfte dabei deutlicher schrumpfen, bei den rein batterieelektrischen Fahrzeugen sagt der Verband ein Minus von 14 Prozent voraus.

Besser seien die Aussichten auf dem europäischen Markt insgesamt, wo der VDA ein Plus von vier Prozent erwartet. Für die USA ist mit zwei Prozent mehr Fahrzeugen zu rechnen. Der weltweit wichtigste Einzelmarkt China dürfte um ein Prozent zulegen. Weltweit werde der Automarkt um zwei Prozent wachsen und damit sein Vorkrisenniveau von 2019 fast wieder erreichen.

Die Pkw-Produktion in Deutschland dürfte in diesem Jahr bei 4,1 Millionen Fahrzeugen stagnieren. Grund sei die gesamtwirtschaftliche Schwäche, hieß es. Aufwärts gehen dürfte es dabei bei den Elektroautos: Hier werde die Produktion voraussichtlich um 19 Prozent steigen, so der VDA. Deutschland sei schon jetzt weltweit der zweitwichtigste Produktionsstandort für Elektroautos nach China. Im Ausland dürften die deutschen Hersteller mit 10,6 Millionen Fahrzeugen vier Prozent mehr produzieren als vor Jahresfrist.

Wir werden wie in den Jahren davor auch in 2024 die etablierten Automatisierungsprozesse in der Produktion verbessern und optimieren. Damit können sowohl die geforderten Produkte umgesetzt als auch die Effektivität und Profitabilität gesteigert werden. Mit dem aktuellen Maschinenpark sind wir auf dem neuesten Stand und können die geforderten Kapazitäten jederzeit abbilden. Eine Schlüsselkomponente für die erfolgreiche Geschäftsentwicklung stellen jedoch die steigenden Anforderungen in der Beschaffungspolitik dar. Hier kommt es ganz wesentlich darauf an, weitere Preisreduzierungen bei unseren Lieferanten durchzusetzen oder neue Lieferanten zu qualifizieren. Auch die Personalsituation stellt einen signifikanten Faktor dar. Aufgrund der Auftragssituation und den insbesondere im Projekt- und Qualitätsbereich immer höher werdenden Anforderungen der OEM's muss unser Team weiter ausgebaut werden. Wir gehen aktuell aufgrund von gestiegenem Umsatz, moderaten Fixkosten und Prozessoptimierungen von einer Erhöhung i.H.v. 11,7% des Operating Results für das nächste Geschäftsjahr aus.

 

Garching, im April 2024

Bilanz zum 31. Dezember 2023

A k t i v a


31.12.2023 31.12.2022

EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen



I. Immaterielle Vermögensgegenstände



Entgeltlich erworbene Konzessionen,



gewerbliche Schutzrechte und ähnliche



Rechte und Werte sowie Lizenzen an



solchen Rechten und Werten
174.767,00
211.391,00
II. Sachanlagen



1. Technische Anlagen und Maschinen 1.548.404,00
1.825.491,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und



Geschäftsausstattung 401.534,00
423.785,00
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen



im Bau 63.188,00
72.407,05 2.321.683,05


2.013.126,00

III. Finanzanlagen



Beteiligungen
150,00
150,00


2.188.043,00
2.533.224,05
B. Umlaufvermögen



I. Vorräte



1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 3.718.568,00
3.768.147,24
2. Unfertige Erzeugnisse 3.599.980,00
3.797.968,00
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 544.678,00 7.863.226,00 689.954,00 8.256.069,24
II. Forderungen und sonstige Vermögens-



gegenstände



1. Forderungen aus Lieferungen und



Leistungen 4.366.353,28
3.965.726,29
2. Forderungen gegen verbundene



Unternehmen 5.952.617,14
299.289,17
- davon gegen Gesellschafter



EUR 5.000.000 (i. Vj. EUR 0,00) -



3. Sonstige Vermögensgegenstände 362.004,38 10.680.974,80 77.960,86 4.342.976,32
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr



als einem Jahr EUR 0,00 (Vj. EUR 0,00) -



III. Kassenbestand und Guthaben bei



Kreditinstituten
5.932.175,64
8.647.293,35


24.476.376,44
21.246.338,91
C. Rechnungsabgrenzungsposten
42.167,27
47.849,41


26.706.586,71
23.827.412,37

P a s s i v a


31.12.2023 31.12.2022

EUR EUR
A. Eigenkapital

I. Gezeichnetes Kapital 30.000,00 30.000,00
II. Gewinnvortrag 14.629.998,47 11.709.309,62
III. Jahresüberschuss 2.687.771,62 2.920.688,85

17.347.770,09 14.659.998,47
B. Rückstellungen

1. Steuerrückstellungen 386.196,68 260.899,00
2. Sonstige Rückstellungen 708.790,78 777.996,40

1.094.987,46 1.038.895,40
C. Verbindlichkeiten

1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 7.278.017,38 7.837.798,83
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 113.937,04 99.923,46
- davon gegenüber Gesellschafter EUR 0,00 (i. Vj. EUR 0,00) -

3. Sonstige Verbindlichkeiten 871.874,74 190.796,21
- davon aus Steuern EUR 263.849,24 (i. Vj. EUR 105.415,45) -


8.263.829,16 8.128.518,50

26.706.586,71 23.827.412,37

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023


2023 2022

EUR TEUR
1. Umsatzerlöse 53.021.027,00 52.044
2. Erhöhung/Verminderung des Bestands an fertigen

und unfertigen Erzeugnissen -343.264,00 803
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 2.158,20 4
4. Sonstige betriebliche Erträge 222.306,81 270
- davon aus Währungsumrechnungen

EUR 3.291,38 (i. Vj. TEUR 0) -

5. Materialaufwand

a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 23.216.186,33 21.999
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 8.849.230,86 9.962
6. Personalaufwand

a) Löhne und Gehälter 11.829.191,78 11.362
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für

Altersversorgung und für Unterstützung 1.846.695,24 1.704
- davon für Altersversorgung

EUR 9.084,11 (i. Vj. TEUR 10) -

7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände

des Anlagevermögens und Sachanlagen 590.588,74 642
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen 3.031.532,06 3.421
- davon aus Währungsumrechnungen

EUR 8.089,08 (i. Vj. TEUR 22) -

9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 224.466,92 0
- davon aus verbundenen Unternehmen

EUR 224.305,56 (i. Vj. TEUR 0) -

10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.073.632,30 1.108
11. Ergebnis nach Steuern 2.689.637,62 2.923
12. Sonstige Steuern 1.866,00 1
13. Jahresüberschuss 2.687.771,62 2.921

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Erläuterungen zum Jahresabschluss

Allgemeine Angaben

Der vorliegende Jahresabschluss wurde auf Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches erstellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften sind die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren nach § 275 Abs. 2 HGB gewählt.

Nach den in § 267 HGB kodifizierten Größenklassen handelt es sich bei der Gesellschaft um eine große Kapitalgesellschaft.

Bei der Bewertung der im Jahresabschluss ausgewiesenen Vermögensgegenstände und Schulden wird von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB).

Für Währungsumrechnungen wird die Stichtagsmethode angewandt.

Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr.

Konzernzugehörigkeit

Die Firma CCL Design München GmbH, Carl-Zeiss-Straße 3-5, 85748 Garching, hat ihren Sitz in Garching bei München. Sie ist unter der Handelsregisternummer HRB 85122 beim Registergericht München eingetragen.

Die Gesellschaft ist eine Tochtergesellschaft der Syrinx Holding Germany GmbH, Holzkirchen. Der Konzernabschluss sowohl für den kleinsten als auch den größten Kreis von Unternehmen wird von der CCL Industries Inc., Willowdale/Kanada, aufgestellt. Der Konzernabschluss ist bei CCL Industries Inc. Investor Relations Department, Willowdale/Kanada, als Download unter www.cclind.com verfügbar und wird von der Syrinx Holding Germany GmbH im Bundesanzeiger veröffentlicht.

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Bewertung der Positionen der immateriellen Vermögensgegenstände sowie des Sachanlagevermögens erfolgt mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten vermindert um die planmäßige Absetzung für Abnutzung nach den amtlichen AfA-Tabellen bzw. nach Einschätzung der Nutzungsdauer durch die Geschäftsführung.

Die Nutzungsdauer beträgt bei den immateriellen Vermögensgegenständen drei bis fünf Jahre und bei den beweglichen Gegenständen des Anlagevermögens drei bis 15 Jahre. Die Berechnung der Absetzung für Abnutzung erfolgt durchwegs nach der linearen Methode.

Alle Anschaffungen bis EUR 250 werden sofort in den Aufwand gebucht und alle Anschaffungen zwischen EUR 250 und EUR 800 werden als geringwertige Wirtschaftsgüter aktiviert, in voller Höhe abgeschrieben und im Zugangsjahr als Abgang erfasst.

Die Bewertung der Posten des Finanzanlagevermögens erfolgt zum Anschaffungswert.

Das Vorratsvermögen wird nach den Vorschriften des § 253 Abs. 1 und 4 HGB bewertet. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden mit den gleitenden Durchschnittspreisen angesetzt. Unfertige und Fertigerzeugnisse werden mit den angefallenen Herstellungskosten bewertet. Entsprechend dem Wahlrecht nach § 255 HGB werden allgemeine herstellungsbezogene Verwaltungskosten sowie Aufwendungen für die betriebliche Altersvorsorge in die Bewertung einbezogen.

Wertberichtigungen werden im Wesentlichen in Hinblick auf verminderte Gängigkeit in angemessenem Umfang vorgenommen. Zur Beurteilung der Gängigkeit wird auf das Datum des letzten Warenzugangs abgestellt.

Bei der Ermittlung des beizulegenden Wertes der Fertigerzeugnisse wurde darüber hinaus eine retrograde Bewertung basierend auf dem Verkaufserlös berücksichtigt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Bei der Bewertung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie der sonstigen Vermögensgegenstände wurden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird durch die Bildung einer Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen.

Flüssige Mittel sind zum Nominalwert angesetzt.

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind zu Nennwerten angesetzt.

Aktive latente Steuern auf künftige Steuerentlastungen werden in Ausübung des Wahlrechts nach § 274 HGB nicht angesetzt. Unterschiede bestehen in der Wertberichtigung des Vorratsvermögens. Der Steuersatz beträgt 27,23%.

Die Steuer- und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie werden mit dem voraussichtlich notwendigen Erfüllungsbetrag bewertet. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst (§ 253 Abs. 1 Satz 2 und Abs. 2 HGB).

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt (§ 253 Abs. 1 HGB).

Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens zeigt nachstehender Anlagespiegel. (Anlage zum Anhang)

Die Finanzanlagen betreffen Geschäftsanteile der Münchner Bank eG.

Forderungen

Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben Restlaufzeiten von bis zu einem Jahr (analog zum Vorjahr).

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen ergeben sich - analog zum Vorjahr - aus Lieferungen und Leistungen.

Gegenüber der Syrinx Holding Germany GmbH besteht eine kurzfristige Darlehensforderung über TEUR 5.000.

Sonstige Rückstellungen

Bei den sonstigen Rückstellungen handelt es sich im Wesentlichen um Rückstellungen für ausstehende Kosten noch fertigzustellender Projekte (TEUR 72), Personalkosten (TEUR 251), ausstehende Eingangsrechnungen (TEUR 78), Schadensersatz (TEUR 100), Gewährleistungsrisiken (TEUR 21), Schwerbehindertenausgleichsabgabe (TEUR 37), Aufstellung und Prüfung des Jahresabschlusses (TEUR 62) sowie Berufsgenossenschaftsbeiträge (TEUR 30).

Die Rückstellung für Schadensersatz trägt dem Risiko aus einer Klage eines Lieferanten infolge der Beendigung dessen Geschäftsbeziehung Rechnung. Die Bemessung der Rückstellung basiert auf der Historie des Geschäftsvolumens.

Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten zeigt folgende Übersicht:

In Euro 31.12.2023 31.12.2022
Restlaufzeit Bis zu 1 Jahr 1 bis 5 Jahre mehr als 5 Jahre Bis zu 1 Jahr 1 bis 5 Jahre mehr als 5 Jahre
1.Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung 7.278.017,38 0 0 7.837.798,83 0 0
2.Verbindlichkeiten ggü. verbundenen Unternehmen 113.937,04 0 0 99.923,46 0 0
3.Sonstige Verbindlichkeiten 871.874,74 0 0 190.796,21 0 0
Gesamt 8.263.829,16 0 0 8.128.518,50 0 0


Die Verbindlichkeiten sind nicht besichert.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen zu EUR 113.937,04 (i. VJ EUR 99.923,46) aus Lieferungen und Leistungen.

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gem. § 251 HGB bestehen nicht.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen nachfolgend aufgeführte sonstige finanzielle Verpflichtungen in einer Gesamthöhe von TEUR 2.832:

aus Mietverträgen bis 2026: TEUR 2.207

aus Leasingverträgen bis 2029: TEUR 422

aus erteilten Investitionsaufträgen: TEUR 203

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Umsatzerlöse gliedern sich wie folgt:


2023 in TEUR 1 2022 in TEUR 1
Inland 28.884 29.919
Europa 13.795 12.456
Übriges Ausland 10.363 9.676

53.041 52.051
Erlösschmälerungen -20 -7

53.021 52.044

1 Die Zahlen sind auf Tausend Euro gerundete Werte. Deshalb kann es bei der Bildung von Summen zu Rundungsdifferenzen kommen.

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten im Wesentlichen Erträge aus verrechneten Sachbezügen (TEUR 107), sowie periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (TEUR 41) und von Wertberichtigungen (TEUR 33).

Personalaufwand

Der Personalaufwand gliedert sich wie folgt:


2023 in TEUR 1 2022 in TEUR 1
Löhne und Gehälter 11.829 11.362
Soziale Abgaben 1.838 1.694
Aufwand für Altersversorgung 9 10

13.676 13.065

1 Die Zahlen sind auf Tausend Euro gerundete Werte. Deshalb kann es bei der Bildung von Summen zu Rundungsdifferenzen kommen.

Die Löhne und Gehälter beinhalten Kosten der Beschäftigung von Leiharbeitern i.H.v. TEUR 2.709 (i.VJ TEUR 2.516).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten im Wesentlichen Miet- und Mietnebenkosten (TEUR 1.041), Instandhaltungsaufwendungen (TEUR 448), Ausgangsfrachten (TEUR 302), Versicherungen und andere Beiträge (TEUR 216), Werbe- und Reisekosten (TEUR 155) sowie Rechts- und Beratungskosten (TEUR 153).

Ergänzende Angaben

Mitarbeiterzahl

Während des Geschäftsjahres wurden im Durchschnitt 253 festangestellte Mitarbeiter und 22 Aushilfen beschäftigt. Zusätzlich wurden 75 Leiharbeiter beschäftigt.

Geschäftsführung

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens geführt durch:

Herrn Hermann Nöstlehner
Auf die Angabe der Gesamtbezüge wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 2.687.771,62 auf neue Rechnung vorzutragen.

Abschlussprüferhonorar

Das Abschlussprüferhonorar für das Geschäftsjahr 2023 beträgt TEUR 49 (i. VJ TEUR 45).

Nachtragsbericht

Vorgänge oder Ereignisse nach dem Bilanzstichtag, mit einem wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft, lagen zum Zeitpunkt der Aufstellung des Jahresabschlusses nicht vor.

 

Garching, 11. April 2024

Die Geschäftsführung

CCL Design München GmbH

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023


Anschaffungs- und Herstellungskosten

1.1.2022 Zugänge Abgänge Um-
buchungen
31.12.2022

EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände




Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche




Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie




Lizenzen an solchen Rechten und Werten 525.704,32 35.322,25 25.265,00 0,00 535.761,57
II. Sachanlagen




1. Technische Anlagen und Maschinen 4.506.646,15 87.090,76 0,00 -24.998,34 4.568.738,57
2. Andere Anlagen, Betriebs- und




Geschäftsausstattung 1.399.318,40 99.046,68 49.484,81 58.165,39 1.507.045,66
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 72.407,05 23.948,00 0,00 -33.167,05 63.188,00

5.978.371,60 210.085,44 49.484,81 0,00 6.138.972,23
III. Finanzanlagen




Beteiligungen 150,00 0,00 0,00 0,00 150,00

6.504.225,92 245.407,69 74.749,81 0,00 6.674.883,80

Kumulierte Abschreibungen

1.1.2022 Abschreibungen des
Geschäftsjahres
Abgänge Um-
buchungen
31.12.2022

EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände




Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche




Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie




Lizenzen an solchen Rechten und Werten 314.313,32 71.946,25 25.265,00 0,00 360.994,57
II. Sachanlagen




1. Technische Anlagen und Maschinen 2.681.155,15 382.769,75 0,00 -43.590,33 3.020.334,57
2. Andere Anlagen, Betriebs- und




Geschäftsausstattung 975.533,40 135.872,74 49.484,81 43.590,33 1.105.511,66
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00

3.656.688,55 518.642,49 49.484,81 0,00 4.125.846,23
III. Finanzanlagen




Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00

3.971.001,87 590.588,74 74.749,81 0,00 4.486.840,80

Buchwerte

31.12.2022 31.12.2021

EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände

Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche

Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie

Lizenzen an solchen Rechten und Werten 174.767,00 211.391,00
II. Sachanlagen

1. Technische Anlagen und Maschinen 1.548.404,00 1.825.491,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und

Geschäftsausstattung 401.534,00 423.785,00
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 63.188,00 72.407,05

2.013.126,00 2.321.683,05
III. Finanzanlagen

Beteiligungen 150,00 150,00

2.188.043,00 2.533.224,05

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers


An die CCL Design München GmbH, Garching
Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der CCL Design München GmbH, Garching, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der CCL Design München GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.


Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.


Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

München, den 26. April 2024

KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Leistner, Wirtschaftsprüfer

Blochberger, Wirtschaftsprüferin

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