Stammdaten

Register
Amtsgericht Darmstadt HRB 55344
Vorher
Societas Neununddreißigste Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH
Eingetragen
2.3.2004
Branche
Energetische Verwertung von AbfällenDeponierung oder Dauerlagerung von sonstigen AbfällenHerstellung von Gipserzeugnissen für den Bau
Gegenstand
Die Planung, Errichtung und der Betrieb von Bauschuttrecycling- und Bodenbehandlungsanlagen zur Aufbereitung, Lagerung und Verwertung von Bauschutt, Bauabfällen und Erdaushub, der Handel im Zusammenhang mit diesen Stoffen und damit hergestellten Produkten sowie das Betreiben und die Gestellung von Wiederaufbereitungstechnik und -anlagen, insbesondere auf Baustellen und Deponiestandorten. Gegenstand der Gesellschaft ist ferner die Anbahnung und Durchführung von Vermittlungsgeschäften für die Verbringung von Abfällen, des Transportes von Abfällen, die Planung, Abwicklung sowie die Steuerung von Bau-Abbruch und Sanierungsprojekten im privaten und öffentlich-rechtlichen Bereich.

Finanzübersicht

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
Martin Miehe
seit 6.2.2026
Prokura
Sascha Lehr
seit 16.8.2022
Prokura
Thorsten Reinicke
seit 12.1.2015
Geschäftsführer
Ingo Steinsberger
seit 8.11.2011
Prokura
Sabine Heubach
seit 16.3.2009
Prokura
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

2.79% identifiziert31.70% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

Ungelöste Beteiligungen (3)

NameAnteil
Rosa Infrastructure LimitedGBR
26.25%
2.95%
2.50%

Gesellschafter
Beta

2 von 3 Anteilseignern sichtbar

Name
Ort
Anteil
Meinhard Entsorgung Beteiligung GmbH
Germany
29.50%
S****** S**********
2.50%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

ESM GmbH

Groß-Gerau

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2023
EUR
31.12.2022
TEUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 441.329,00 394
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 67.604,00 508.933,00 95
II. Finanzanlagen
Beteiligungen 50.000,00 50
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 4.506.869,55 4.667
2. Forderungen gegen Gesellschafter 0,00 33
3. Forderungen gegen Arbeitsgemeinschaften 114.313,16 477
4. sonstige Vermögensgegenstände 126.464,93 4.747.647,64 89
II. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 6.963.579,84 3.861
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 136.250,00 382
12.406.410,48 10.048

PASSIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2023
EUR
31.12.2022
TEUR
A. EIGENKAPITAL
I. gezeichnetes Kapital 200.000,00 200
II. Kapitalrücklage 100.000,00 100
III. Jahresüberschuss 3.297.120,26 3.597.120,26 2.126
B. RÜCKSTELLUNGEN
1. Steuerrückstellungen 585.696,00 1.280
2. sonstige Rückstellungen 4.048.336,88 4.634.032,88 2.062
C. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.546.851,20 4.121
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 130.743,59 12
3. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 317.099,43 0
4. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 40.553,38 84
5. sonstige Verbindlichkeiten 140.009,74 4.175.257,34 63
davon aus Steuern: EUR 19.572,90 (Vorjahr: TEUR 44)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 2.031,85 (Vorjahr: TEUR 12)
12.406.410,48 10.048

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023

2023
EUR
2023
EUR
2022
TEUR
1. Umsatzerlöse 49.822.242,22 38.786
2. Veränderung des Bestands an unfertigen Erzeugnissen 0,00 -515
3. sonstige betriebliche Erträge 451.428,36 334
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe -653.889,59 -706
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -40.310.520,91 -40.964.410,50 -30.444
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -1.993.419,87 -1.757
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -303.730,89 -2.297.150,76 -279
davon für Altersversorgung: EUR 4.337,13 (Vorjahr: TEUR 3)
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -105.748,42 -116
7. sonstige betriebliche Aufwendungen -2.299.695,37 -2.082
8. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 6.329,18 6
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -5.246,29 1.082,89 -26
davon aus der Aufzinsung von Rückstellungen: EUR 5.188,23 (Vorjahr: TEUR 0)
10. Ergebnis vor Steuern 4.607.748,42 3.201
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -1.310.628,16 -1.075
davon Ertrag aus der Veränderung latenter Steuern: EUR 0,00 (Vorjahr: TEUR 10)
12. Ergebnis nach Steuern / Jahresüberschuss 3.297.120,26 2.126

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

1. Allgemeine Angaben zur Gesellschaft

Firma: esm GmbH
Sitz: Groß-Gerau
Registergericht: Amtsgericht Darmstadt
Registergericht Nr.: HRB 55344

Die Gesellschaft ist nach den in § 267 HGB bezeichneten Größenmerkmalen als eine mittelgroße Gesellschaft zu behandeln. Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr.

2. Allgemeine Angaben zur Bilanzierung und Bewertung

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 ist unter Beachtung der einschlägigen Vorschriften des Handelsgesetzbuches (§§ 238 ff.), des GmbH-Gesetzes sowie der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung aufgestellt worden.

Von größenabhängigen Erleichterungen hat die Gesellschaft teilweise Gebrauch gemacht.

In Anwendung der Regelungen des § 42 Abs. 3 GmbHG und des § 265 Abs. 5 HGB wurden zum Zwecke der Klarheit und Übersichtlichkeit der Bilanz der Posten "Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände" durch "Forderungen gegen Gesellschafter" und "Forderungen gegen Arbeitsgemeinschaften" sowie der Posten "Verbindlichkeiten" durch "Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern" weitergehend untergliedert.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

Das Gliederungsschema gem. § 275 HGB wurde zur verbesserten Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wie folgt angepasst:

Einfügen der Zwischensumme "Ergebnis vor Steuern".

3. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

a) Allgemeines

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr unverändert. Abweichend zu Vorjahren wurden in der Gewinn- und Verlustrechnung Avalgebühren unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen.

b) Anlagevermögen

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind mit den Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen (Nutzungsdauer 3 Jahren), bewertet.

Die Sachanlagen sind mit den Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen (Nutzungsdauer zwischen 1 und 13 Jahren), bewertet. Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten von EUR 250,00 bis unter EUR 1.000,00 werden in einem Sammelposten zusammengefasst und über fünf Jahre linear abgeschrieben. Der Abgang wird nach 7 Jahren unterstellt.

Die Finanzanlagen werden mit den Anschaffungskosten bewertet.

c) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden grundsätzlich zum Nennwert angesetzt. Soweit erforderlich, sind Einzelwertberichtigungen vorgenommen worden. Das allgemeine Kreditrisiko wird durch eine angemessene Pauschalwertberichtigung berücksichtigt.

Fremdwährungsforderungen liegen nicht vor.

d) Liquide Mittel

Die liquiden Mittel sind zum Nennwert angesetzt.

e) Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen sind unter Berücksichtigung von Preis- und Kostensteigerungen in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt worden.

Die Beträge der sonstigen Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem ihrer individuellen Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

f) Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen bewertet.

4. Angaben zur Bilanz

a) Anlagevermögen

Zur Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens wird auf den separat dargestellten Anlagenspiegel verwiesen (vgl. Anlage 1 zum Anhang).

b) Angaben zu wesentlichen Beteiligungen

Die Gesellschaft hält Anteile an folgender Gesellschaft:

Gesellschaft Sitz Beteiligungsquote
%
Eigenkapital zum 31.12.2023
EUR
Jahresergebnis 2023
EUR
Baurek GmbH Groß-Gerau 50 536.850,76 22.150,56

c) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen gegen Gesellschafter betreffen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 35).

Die Forderungen gegen Arbeitsgemeinschaften betreffen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 114 (Vorjahr: TEUR 477).

d) Sonstige Rückstellungen

In den sonstigen Rückstellungen sind im Wesentlichen Rückstellungen für erbrachte, aber noch nicht abgerechnete Nachunternehmerleistungen in Höhe von TEUR 3.208 (Vorjahr: TEUR 1.397) und Rückstellungen für Aufwendungen aus dem Personalbereich in Höhe von TEUR 797 (Vorjahr: TEUR 631) enthalten.

e) Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 131 (Vorjahr: TEUR 12).

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern betreffen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 74 (Vorjahr: TEUR 0) und Verbindlichkeiten aus einer Ausschüttung in Höhe von TEUR 243 (Vorjahr: TEUR 0).

Die Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, betreffen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 41 (Vorjahr: TEUR 84).

Bei den Verbindlichkeiten ergeben sich die Restlaufzeiten und Besicherungen aus dem als Anlage 2 zum Anhang beigefügten Verbindlichkeitenspiegel.

5. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Außergewöhnliche Aufwands- und Ertragsposten

Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 93 (Vorjahr: TEUR 108) und Erträge aus der Auflösung von Wertberichtigungen in Höhe von TEUR 256 (Vorjahr: TEUR 127) enthalten.

Unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus Einzelwertberichtigungen auf Forderungen in Höhe von TEUR 88 (Vorjahr: TEUR 100) und periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 47 (Vorjahr: TEUR 85) enthalten.

Unter den sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen sind Zinserträge aus Steuererstattungen in Höhe von TEUR 6 (Vorjahr: TEUR 6) enthalten.

Unter den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Zinsaufwendungen aus Steuernachzahlungen in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 6) enthalten.

6. Sonstige Angaben

a) Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die am 31. Dezember 2023 bestehenden sonstigen finanziellen Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3a HGB ergeben sich aus folgenden Rechtsverhältnissen:

gesamt
TEUR
fällig in 2024
TEUR
fällig in 2025 - 2029
TEUR
fällig ab 2030
TEUR
Mietverträge 3.396 869 2.527 0
Leasingverträge 33 19 14 0
3.429 888 2.542 0

b) Angaben zu Mitarbeitern

Die durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer im Geschäftsjahr 2023 betrug 21 (Vorjahr: 21).

c) Angaben zu Geschäftsführung und Aufsichtsorganen

Die Geschäftsführung bestand im Berichtszeitraum aus den folgenden Mitgliedern:

Herrn Dr. Steffen Stubenrauch, technischer Geschäftsführer, Groß-Gerau

Herrn Kaufmann Thorsten Reinicke, kaufmännischer Geschäftsführer, Kleinostheim

Der Geschäftsführer Dr. Steffen Stubenrauch ist einzelvertretungsberechtigt. Der Geschäftsführer Thorsten Reinicke ist gemeinschaftlich mit einem weiteren Geschäftsführer oder einem Prokuristen vertretungsberechtigt. Herr Dr. Steffen Stubenrauch ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Auf die Angabe der Gesamtbezüge wurde mit Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

d) Angaben zu Konzernbeziehungen

Die Gesellschaft ist eine 55%ige Tochtergesellschaft der ZECH Umwelt GmbH, Bremen. Die ZECH Umwelt GmbH ist gemäß71 Abs. 2 HGB i. V. m. § 290 HGB ein verbundenes Unternehmen der Zech Group SE, Bremen, welche den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt, sowie der ZECH Building SE, Erkrath, welche den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt. Beide Konzernabschlüsse werden im Unternehmensregister veröffentlicht.

e) Angaben zur Mindestbesteuerung

Die esm GmbH fällt aufgrund umsatzabhängiger Kriterien der Unternehmensgruppe, zu der sie gehört, in den Anwendungsbereich der sogenannten GloBE Rules (globale Mindestbesteuerung). Die Gesetzgebung zur globalen Mindestbesteuerung wurde in Deutschland erlassen und wird am 1. Januar 2024 in Kraft treten. Aufgrund der aktuellen Struktur der Unternehmensgruppe kommt eine zusätzliche Steuerbelastung für die esm GmbH nur in Betracht, soweit der effektive Steuersatz der Unternehmensgruppe in Deutschland unterhalb des Mindeststeuersatzes von 15% liegt. Davon ist jedoch aufgrund der in Deutschland deutlich über 15% liegenden nominalen Steuerbelastung nicht auszugehen, sodass sich für die esm GmbH voraussichtlich keine zusätzliche Steuerbelastung aus der globalen Mindestbesteuerung ergibt.

f) Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres haben sich nicht ergeben.

g) Angaben zum Ergebnisverwendungsvorschlag oder -beschluss

Die Geschäftsführung schlägt vor, das Ergebnis auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Groß-Gerau, den 4. März 2024

gez. Dr. Steffen Stubenrauch, Geschäftsführer

gez. Thorsten Reinicke, Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023

Anschaffungs- und Herstellungskosten
1.1.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2023
EUR
I. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 557.144,97 122.500,00 0,00 679.644,97
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 338.334,52 2.766,42 0,00 341.100,94
895.479,49 125.266,42 0,00 1.020.745,91
II. Finanzanlagen
Beteiligungen 50.000,00 0,00 0,00 50.000,00
1.145.184,81 125.266,42 0,00 1.270.451,23
kumulierte Abschreibungen
1.1.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2023
EUR
I. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 162.649,97 75.666,00 0,00 238.315,97
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 243.414,52 30.082,42 0,00 273.496,94
406.064,49 105.748,42 0,00 511.812,91
II. Finanzanlagen
Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
605.769,81 105.748,42 0,00 711.518,23
Buchwerte
31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
I. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 441.329,00 394.495,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 67.604,00 94.920,00
508.933,00 489.415,00
II. Finanzanlagen
Beteiligungen 50.000,00 50.000,00
558.933,00 539.415,00

Verbindlichkeitenspiegel zum 31. Dezember 2023

Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit von
EUR bis 1 Jahr
EUR
über 1 Jahr
EUR
über 5 Jahren
EUR
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.546.851,20 3.546.851,20 0,00 0,00
(Vorjahr) (4.121.007,22) (4.121.007,22) (0,00) (0,00)
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundene Unternehmen 130.743,59 130.743,59 0,00 0,00
(Vorjahr) (11.780,92) (11.780,92) (0,00) (0,00)
3. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 317.099,43 317.099,43 0,00 0,00
(Vorjahr) (0,00) (0,00) (0,00) (0,00)
4. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 40.553,38 40.553,38 0,00 0,00
(Vorjahr) (84.437,12) (84.437,12) (0,00) (0,00)
5. sonstige Verbindlichkeiten 140.009,74 140.009,74 0,00 0,00
(Vorjahr) (62.818,48) (62.818,48) (0,00) (0,00)
4.175.257,34 4.175.257,34 0,00 0,00
(4.280.043,74) (4.280.043,74) (0,00) (0,00)
gesicherte Beträge
EUR
Art und Form der Sicherheit
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.546.851,20 Eigentumsvorbehalte
(Vorjahr) (4.121.007,22) (Eigentumsvorbehalte)
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundene Unternehmen 0,00
(Vorjahr) (0,00)
3. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 0,00
(Vorjahr) (0,00)
4. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00
(Vorjahr) (0,00)
5. sonstige Verbindlichkeiten 0,00
(Vorjahr) (0,00)
3.546.851,20
(4.121.007,22)

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

I. Geschäfts- und Rahmenbedingungen

1. Geschäftsmodell

An dem bestehenden Geschäftsmodell der esm GmbH haben sich im Vergleich zu den vorangegangenen Geschäftsjahren keine wesentlichen Änderungen ergeben.

Die Gesellschafterstruktur entspricht der des Geschäftsjahres 2022.

Hauptgesellschafter und Muttergesellschaft der esm GmbH ist mit 55 % die ZECH Umwelt GmbH mit Sitz in Bremen. Sie ist wiederum ein verbundenes Unternehmen der Zech Group SE, Bremen, welche den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt.

Weitere Gesellschafter sind die Meinhardt Beteiligung GmbH mit 29,5 % sowie Dr. Stubenrauch mit 15,5 %.

Die esm GmbH (im Folgenden auch "esm") betreibt ihr Geschäft, entsprechend den letzten Jahren, im Wesentlichen auf folgenden miteinander vernetzten Ebenen:

a. Anlagenbetrieb:

Zwischenlagerung und Behandlung von unbelasteten und belasteten mineralischen Abfällen in folgenden Anlagen:

im Bodenbehandlungszentrum Wicker, hier obliegt der esm seit dem 01.01.2022 die Betreiberstellung für beide Anlagen, dem Inertstofflager und der Bodenreinigungsanlage,

in Gustavsburg, ebenfalls ab 01.01.2022 als Anlagenbetreiber, in Kooperation mit der HGK Logistics and Intermodal GmbH (ehemals: neska Schiffahrts- und Speditionskontor GmbH,

in Hattersheim-Okriftel, hier besteht eine Kooperation mit der Bockhacker Containerdienst GmbH,

sowie mit 50 % Beteiligung an der Baurek GmbH in Gräfenhausen, Kooperation mit der Fa. Reuter Logistik.

b. Organisation und Belieferung von technischen Bauwerken und Deponiebaumaßnahmen mit den erforderlichen Schüttgütern und Abfällen sowie stoffstromabfalltechnische Steuerung von Behandlungsanlagen für mineralische Abfälle

c. Handel als Streckengeschäft für Transport- und Entsorgungsleistungen für die Kunden, verbunden mit der immer komplexer werdenden Dienstleistung der Erstellung von genehmigungskonformen Entsorgungs- und Begleitpapieren sowie -dokumentationen

d. Beratungs- und Vermittlungsleistungen für abfall- und umweltrechtliche und technische Fragestellungen, teilweise unter Einbindung verschiedener externer Firmen und Ingenieurbüros

Aufgrund der vorgenannten Geschäftstätigkeit ergibt sich wie seither eine enge Verknüpfung der Geschäftsentwicklung mit der Entwicklung im Baugewerbe allgemein. Der Grund dafür liegt darin, dass das Baugewerbe einer der Hauptverursacher von zur Behandlung anstehenden mineralischen Abfällen darstellt und dieser Stoffstrom der Bautätigkeit immer vorausgeht oder ihn begleitet. Für die Beurteilung des Geschäftsverlaufes ist daher im Wesentlichen die Entwicklung im Baugewerbe zu beurteilen.

2. Entwicklung der Bau- und Entsorgungswirtschaft in Deutschland und in der Rhein-Main-Region

"Baukonjunktur 2023/2024: zwischen Fachkräftemangel und Kurzarbeit

Der Rückgang der Baukonjunktur setzt sich weiter fort. Der Umsatz wird in diesem Jahr real um 5,3 % zurückgehen und im kommenden Jahr gehen wir von weiteren minus 3 % aus. Verantwortlich für das Minus bleibt der Wohnungsbau, der in diesem Jahr real um 11 % einbricht und 2024 mit -13 % seinen Sinkflug fortsetzt", kommentiert Wolfgang Schubert-Raab, Präsident Zentralverband Deutsches Baugewerbe, die Konjunkturzahlen der Bauwirtschaft 2023/2024." 1

Während die Weltkonjunktur im Jahr 2023 trotz hartnäckiger Inflation und einer massiv gestrafften Geldpolitik moderat expandieren konnte, hatte die deutsche Wirtschaft Mühe, aus dem Nullwachstum herauszukommen. Die geringen Zuwächse der ersten Jahreshälfte gingen durch eine rückläufige Entwicklung in der zweiten Jahreshälfte nahezu wieder verloren. Der rückläufige Konsum, ein schlechtes Auslandsgeschäft und sinkende Bauaktivitäten waren Faktoren der konjunkturellen Schwäche. Die Einschätzung der Unternehmen zur Geschäftslage sank im dritten Quartal so stark wie zuvor nur während der Finanzkrise und zu Beginn der Pandemie. Erschwerend kommt die sich durch das Bundesverfassungsgerichtsurteil zum Nachtragshaushalt 2021 abzeichnende Haushaltskonsolidierung hinzu.

Das Institut für Weltwirtschaft (IfW) in Kiel war in seiner Vorjahresprognose für das Jahr 2023 noch von einem leicht positiven Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) (+0,3 Prozent) für Deutschland ausgegangen. Im Konjunkturbericht vom 13. Dezember 2023 geht das IfW nun von einem um 0,4 Prozentpunkte niedrigeren und damit leicht negativen BIP-Wachstum (-0,1 Prozent) für Deutschland aus.

Die Verbraucherpreise beruhigten sich in 2023 und sanken infolge sinkender Energiepreise. Die Inflationsrate lag im November 2023 bei 3,2 Prozent, während sie im Oktober 2023 noch 3,8 Prozent betrug. Das IfW erwartet zwar, dass die Inflationsrate im Dezember durch die Energiekomponente wieder auf 3,9 Prozent steigen wird, insgesamt dürfte die Inflation jedoch zurückgehen.

1 Pressemeldung vom 06.12.2023, DAS DEUTSCHE BAUGEWERBE

II. Darstellung der Lage der Gesellschaft

1. Allgemeines

Die esm GmbH konnte sich auch im Jahr 2023, trotz des allgemeinen konjunkturellen Einbruchs, welcher in der deutschen Wirtschaft sehr spürbar ist, weiterhin am Markt behaupten. Jedoch hat auch die esm wie die gesamte Wirtschaft weiterhin mit den hohen Energie- und Nebenkosten zu kämpfen.

Wie auch in den letzten Jahren rekrutierte die esm GmbH ihr Auftragsvolumen hauptsächlich außerhalb der beiden Hauptgesellschafter, der ZECH Umwelt GmbH und Meinhardt Entsorgung Beteiligung GmbH, und ist somit am Markt breit aufgestellt.

Die esm GmbH hat sich in den vergangenen Jahren auf den Ausbau eigener Anlagen konzentriert, hier in eigenes Personal, Maschinen und Geräte investiert, um sich so etwas unabhängiger von den Verwertungsanlagen zu machen.

Neben der Nutzung dieses wachsenden effektiven Anlagenbetriebes, der breit aufgestellten Kompetenz im Stoffstrommanagement sowie der Nutzung verschiedener temporärer Verwertungsmöglichkeiten ist die esm GmbH in der Lage, wie in den vergangenen Jahren auch, sich mit den flexiblen Marktstrategien den Veränderungen des Marktes kurzfristig anzupassen und trotz der zum Teil schwierigen Umstände die über die Jahre erarbeitete hohe Liquidität zu sichern.

esm betreibt durch Anpachtung:

das Bodenbehandlungszentrum in Flörsheim-Wicker, eine Anlage zur Aufbereitung und mikrobiologischen Behandlung von belasteten mineralischen Abfällen,

die trimodale Anlage in Ginsheim-Gustavsburg, hier können insbesondere nicht gefährliche Abfälle angenommen, gelagert, umgeschlagen, behandelt und aufbereitet werden; Besonderheit ist hier neben der Logistik per Lkw auch der direkte Anschluss zur Bahn- und Schiffsverladung auf dem Rhein,

das Zwischenlager in Hattersheim-Okriftel in Kooperation mit der Bockhacker Containerdienst GmbH, eine DKII-/Z4-genehmigten Halle.

Ein weiteres Standbein ist seit 2019 die Baurek GmbH in Gräfenhausen, eine 50/50-Kooperation mit der Fa. Reuter Logistik GmbH, eine Anlage mit einer Genehmigung zur Zwischenlagerung und Behandlung gemäß 8.11 und 8.12 der 4. BImschV von nicht gefährlichen Abfällen. Neben der Annahme von Böden werden auf dieser Anlage auch Sande, Splitte und Oberböden für die Bau- und Galabauindustrie hergestellt, ein weiterer Synergieeffekt für das Tagesgeschäft.

Aktuell plant die esm gemeinsam mit der Fa. Gemünden aus Ingelheim den Bau und den Betrieb einer Bodenaufbereitungsanlage auf einer ehem. Altablagerung in Budenheim. Dazu soll eine gemeinsame GmbH (ZEBRA GmbH) gegründet werden, welche die Anlage baut und später (geplant 2025) in Kombination mit der Sanierung der Altlast betreiben soll.

Die Hauptbetätigungsfelder der Umsatzrealisierung liegen weiterhin im Bereich der Handels- und Vermittlungsgeschäfte für die Verbringung und den Transport von Abfällen sowie der Planung und Abwicklung derartiger Leistungen im Rahmen von Bau-, Abbruch- und Sanierungsprojekten. Der Umsatz aus dem Betrieb eigener Anlagen betrug im Jahr 2023 wiederum ca. EUR 10 Mio., was einem Anteil an der Gesamtleistung von ca. 20 % entspricht, Tendenz steigend.

Die Vorhaltung geeigneter und kalkulierbarer Verwertungsmöglichkeiten bzgl. des Stoffstrommanagements haben gegenüber den Vorjahren den gleichen hohen Stellenwert, die "Nutzung" von "Technischen Bauwerken" als alternative Entsorgungsmöglichkeit von schwach belastetem Material wurde auch im vergangenen Jahr genutzt, damit einhergehende Geschäftsbeziehungen gehalten. Somit trägt auch dieser Bereich wieder maßgeblich zum positiven Geschäftsergebnis bei.

Die gesamtwirtschaftlichen Probleme und deren Auswirkungen haben im letzten Jahr den Wettbewerb innerhalb der Entsorgungsbranche und letztendlich auch die Projekttätigkeit der esm beeinflusst. Trotz allem konnte, wie in den Vorjahren ein sehr positives Geschäftsergebnis erzielt werden, es ist sogar, entgegen den Prognosen sehr positiv ausgefallen.

Das Ergebnis vor Steuern stellt sich wie folgt dar:

2023
in TEUR
Plan 2023 2022
in TEUR
2021
in TEUR
Leistung 49.822,2 40.000,0 38.786,2 47.328,9
Ergebnis vor Steuern 4.607,7 3.598,0 3.202,0 4.671,2
Jahresüberschuss 3.297,1 2.126,0 3.241,2

Die wie in den vergangenen Jahren moderat geplante Leistung konnte in 2023 um EUR 9,8 Mio. übertroffen werden, das entspricht einer Steigerung um 24,56 %, das Ergebnis vor Steuern verhält sich mit einer Steigerung um EUR 1 Mio. gegenüber dem Plan leicht progressiv und entspricht einem Zuwachs von 28 %, trotz der Kostensteigerungen.

Das Jahr 2023 ist somit als überaus erfolgreich zu bewerten!

Ursächlich für die positiven Ergebnisse sind neben vielen gewinnbringenden Kleinprojekten einige Großprojekte, insbesondere im Bereich des Baus von Rechenzentren im Rhein-Main-Gebiet, die dank der guten wirtschaftlichen Vernetzung überdurchschnittlich abgewickelt werden konnten.

2. Vermögenslage der esm GmbH

Die Vermögenslage der esm GmbH ist gegenüber den letzten Jahren unverändert positiv.

Die Bilanzsumme liegt bei TEUR 12.406, dies entspricht einer Steigerung gegenüber dem Vorjahr um ca. TEUR 2.358.

Der Anteil der Liefer- und Leistungsforderungen an der Bilanzsumme beträgt im Jahr 2023 rund 36 %, der Anteil der liquiden Mittel liegt bei 56 %. Damit ist die Aktivseite der Bilanz auch dieses Jahr im Wesentlichen durch diese beiden Bilanzposten geprägt.

Der konstant hohe Liquiditätspuffer sichert die Zwischenfinanzierungen bei laufenden Projekten.

Die Forderungen und die Verbindlichkeiten liegen jeweils unter dem Vorjahr:

Forderungen 2023: TEUR 4.621 - Vorjahr TEUR 5.177,

Verbindlichkeiten 2023: TEUR 4.175 - Vorjahr TEUR 4.280

Die Höhe dieser Zahlen verdeutlicht zum einen, wie bereits im Vorjahr, eine hohe Geschäftstätigkeit bis zum Jahresende, aber auch eine sehr erfolgreiche Projektabwicklung.

Die Eigenkapitalquote steigerte sich von rund 24 % auf ca. 29 %.

Das Anlagevermögen erhöhte sich im Berichtsjahr um TEUR 20 von TEUR 539 auf TEUR 558, getrieben durch die Investitionen bei den Sachanlagen von TEUR 125, nach Übernahme der Betreiberrolle in Wicker und Ginsheim-Gustavsburg. Parallel erfahren wir durch die planmäßigen Abschreibungen von TEUR 106 eine entsprechende "Wertminderung".

Das Guthaben bei Kreditinstituten hat sich im Vergleich zum Vorjahr fast verdoppelt (von TEUR 3.861 auf TEUR 6.964) und bestätigt somit das sehr gute Geschäftsjahresergebnis.

Es bestand jederzeit ein konstanter Liquiditätspuffer für Zwischenfinanzierungen für laufende Projekte, Fremdkredite waren auch in diesem Jahr nicht notwendig.

3. Finanzlage der esm GmbH

Die Finanzlage der esm GmbH ist, trotz angespannter Lage - wie in den letzten Jahren - stabil. Den finanziellen Verpflichtungen konnte im letzten Geschäftsjahr generell termingerecht aus dem Cashflow der laufenden Geschäftstätigkeit nachgekommen werden.

Per 31. Dezember 2023 belief sich der Bestand an liquiden Mitteln auf TEUR 6.963,6, dies entspricht einer Steigerung gegenüber dem Vorjahr um TEUR 3.102,5 und liegt damit deutlich über dem Niveau der vorangegangenen Jahre. Auch in 2023 konnte wie bisher trotz einiger umfangreicher Vorfinanzierungsprojekte auf Kredite verzichtet werden. Ermöglicht haben dies eine ausgezeichnete Projektabwicklung und zeitnahe Fakturierung sowie die fast durchweg positive Zahlungsmoral der Kunden.

Diese stabile Lage sicherte der esm auch die bestätigten Bankavale bzw. Versicherungsbürgschaften, die für die Betreiberfunktion der Läger notwendig sind.

Die Finanzlage der Gesellschaft stellt sich vereinfacht wie folgt dar:

2023
TEUR
2022
TEUR
2021
TEUR
2020
TEUR
Periodenergebnis 3.297 2.126 3.242 3.174
+ / - Ab-/Zuschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 106 116 95 67
+ / - Zunahme / Abnahme der Rückstellungen 1.292 -1.000 1.182 628
- / + Zunahme / Abnahme Übriges Working Capital 413 -182 1.059 -737
Gewinne aus Anlagenabgängen 0 0 0 0
= Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit 5.108 1.060 5.578 3.132

Der ermittelte Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit ist gegenüber dem Vorjahr um TEUR 4.048 auf TEUR 5.108 gestiegen, was sich vornehmlich aus dem positiven Periodenergebnis und der Zunahme der Rückstellungen ergibt.

Dies bekräftigt nochmals die durchgehend volle Zahlungsfähigkeit während des gesamten Geschäftsjahres.

4. Ertragslage der esm GmbH

Die Zielerreichung und Überschreitung der Planzahlen hinsichtlich der Leistung in 2023 um knapp TEUR 10.000 (geplante Leistung TEUR 40.000, IST 49.800) muss als außergewöhnlich eingestuft werden.

Die rückläufige Konjunktur, getrieben durch die Auswirkungen der Coronakrise und des Ukrainekrieges, hat sich auch maßgeblich auf die Baubranche und somit auch auf die Geschäfte der esm ausgewirkt. Die Auftragsvergabe war verhaltener, steigende Energiekosten beeinflussten maßgeblich laufende Projekte und verminderten die erwirtschafteten Deckungsbeiträge.

Trotz allem konnte die esm eine Vielzahl von kleineren und mittleren Projekten akquirieren, die für die positive Geschäfts- und Vertragslage verantwortlich sind.

Die angepachteten Läger und Bodenbehandlungsanlagen spielen hier eine entscheidende Rolle, sind in den letzten Jahren ein unverzichtbarer Bestandteil für die Projektakquise und nachgängige effiziente Projektabwicklung geworden.

Im Einzelnen stellen sich die Werte wie folgt dar:

2023 2022 2021
TEUR % TEUR % TEUR %
Umsatzerlöse, Bestandsveränderung und sonstige betriebliche Erträge 50.274 100,00 38.605 100,00 47.614 100,00
Materialaufwand 40.964 81,48 31.150 80,69 38.540 80,94
Rohergebnis 9.310 18,52 7.455 19,31 9.074 19,06
Personalaufwand 2.297 4,57 2.036 5,27 1.961 4,12
Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 106 0,21 116 0,30 95 0,20
Sonstige betriebliche Aufwendungen 2.300 4,57 2.082 5,39 2.329 4,89
EBIT 4.607 9,17 3.221 8,34 4.689 9,85

Die Materialaufwandsquote (als Verhältnis von Materialaufwand zu Umsatzerlösen einschließlich sonstiger betrieblicher Erträge sowie Bestandsveränderungen) beläuft sich bei einem prozentual um knapp 25 % gestiegenen Rohergebnis unverändert zu den Vorjahren auf rd. 81 %.

Die Personalaufwandsquote (als Anteil von Personalaufwand zu Umsatzerlösen einschließlich sonstiger betrieblicher Erträge sowie Bestandsveränderungen) ist zum Vorjahr um knapp 1 % gesunken. Hier zeigt sich, dass die gesteigerte Leistung ohne zusätzliches Personal erreicht wurde.

Die EBIT-Steigerung um TEUR 1.386 entspricht einer Steigerung von 43 % gegenüber dem Vorjahr, resultiert aus einem sehr effektiven Projektgeschäft, die bestehenden Ressourcen wurden sehr rentabel genutzt.

Somit kann die Geschäftsentwicklung im Geschäftsjahr 2023 als sehr zufriedenstellend beurteilt werden. Einen wesentlichen Anteil an dieser Entwicklung hat die Nutzung der Zwischenläger die eine flexible und effektive Projektabwicklung ermöglichen.

Die gute Vernetzung der Geschäfts- und Projektleitung sorgte trotz konjunktureller Schwächen für eine gute, bisweilen sehr gute Auslastung, welche durch einen kontinuierlichen Projekteingang getrieben war.

III. Chancen- und Risikobericht

Die esm GmbH ist seit ihrer Gründung im Jahr 2006 auf einem kontinuierlichen, moderaten Wachstumskurs. Dieser verlangt eine ständige Marktbeobachtung und stetige Anpassungen der Projekt- und Organisationsstruktur an die sich ändernden Bedingungen und Bedürfnisse der Kunden und des allgemeinen Geschäftsmarktes.

Wir setzten schon vor einigen Jahren auf die Geschäftserweiterung hinsichtlich der Anpachtung diverser Läger und Bodenbehandlungsanlagen sowie der Bedienung von technischen Bauwerken und Deponiebaumaßnahmen.

Die Hard- und Software im kaufmännischen Bereich unterliegt ebenso der ständigen Aktualisierung und Anpassung, wie die Anlagentechnik in den Anlagen und Lägern. Alle Mitarbeiter der esm wurden in den letzten beiden Jahren für die Arbeit im Homeoffice ausgerüstet, was sich in deutlich niedrigeren Ausfallzeiten niederschlägt. In Wicker wurde in ein neues Waagesystem investiert, welches ab 2024 in Betrieb gehen wird, im technischen Bereich wurde im Jahr 2023 die Anlagetechnik erweitert, außerdem konnte ein weiterer Mitarbeiter im Bereich der Anlagenbetreuung eingestellt werden.

Arbeits- und Verfahrensanweisungen aus dem QM-System werden auf die neuen Anlagen erweitert, unterliegen der regelmäßigen Überprüfung und Aktualisierung und geben dem Mitarbeiterteam klare Strukturen vor.

Wichtiger Erfolgsfaktor eines Unternehmens sind qualifizierte, motivierte und leistungsfähige Mitarbeiter und Führungskräfte. Die geringe Fluktuation des Personals belegt, dass dies für die esm gilt. Die esm GmbH investiert in attraktive Arbeitsplätze und Weiterbildung, sodass aktuell ein altersdurchmischtes, gut ausgebildetes und erfahrenes Team die Aufgaben bewältigt. Der Ausbau des Personals erfolgt langsam in direkter Abhängigkeit mit dem moderaten Wachstum der Firma.

Die esm GmbH wird mit ihrer flexiblen Marktstrategie und ihren Bodenbehandlungsanlagen in Wicker und Okriftel sowie den Anlagen in Ginsheim-Gustavsburg, Wiesbaden DBW und Gräfenhausen auch weiterhin in der Lage sein, sich den Veränderungen des Marktes kurzfristig anzupassen und plant aktuell mit weiteren Kooperationspartnern die Erweiterung ihrer Verwertungsmöglichkeiten im Rhein-Main-Gebiet und darüber hinaus.

Die zunehmende Akquirierung von anlagenbezogenen Projekten sowie die aus der Nutzung der Behandlungsanlagen resultierenden Synergien mit dem Projektgeschäft sichern der esm eine wichtige Grundauslastung und relativ kontinuierliches Geschäft.

Ergänzend ist anzumerken, dass das mittlerweile angesammelte spezifische Know-how der esm am Markt gut nachgefragt wird und dazu führt, dass diese planerische und kalkulatorische Expertise auch bei der realen Abwicklung der Projekte letztlich mit zum Tragen kommt.

IV. Prognosebericht

Der Ukrainekrieg und die Folgen haben die deutsche Volkswirtschaft weiter vor große Herausforderungen gestellt, welche die Corona-Krise deutlich übertrifft.

Aktuell gehen wir dennoch aufgrund der aktuellen Auftrags- und Vermögenslage für das Geschäftsjahr 2024 von einer relativ stabilen Finanzlage aus.

Die aktuelle Auftragslage bestätigt die aktuellen Planzahlen, sodass wir auch im Geschäftsjahr 2024 von einer Zielerreichung ausgehen können.

Die Zusammenarbeit mit anderen Entsorgungsanlagen, welche lediglich die Expertise der esm GmbH nutzen, wird auch 2024 fortgeführt.

Durch ihren festen Kundenstamm ist die esm GmbH im Markt gut vernetzt. Diese Tatsache wird ebenfalls dazu beitragen, sich den Veränderungen des Marktes schnellstmöglich anzupassen.

Vor diesem Hintergrund gehen wir von einer stabilen Fortführung des Geschäftes aus.

Die Personalstruktur der esm GmbH ist stabil und wurde bereits im Jahr 2023 um einen gewerblichen Mitarbeiter im Bereich der technischen Anlagen aufgestockt. Weitere Einstellungen sind geplant.

Planwerte Folgejahre:

2024 2025 2026
Plan
(TEUR)
% Plan
(TEUR)
% Plan
(TEUR)
%
Leistung gesamt 42.000 100,0 42.900 100,0 43.800 100,0
Projektabhängige Kosten 34.950 83,2 35.700 83,2 36.400 83,1
Geschäftskosten 3.260 7,8 3.320 7,8 3.440 7,9
Betriebsw. Ergebnis (DB IV) 3.790 9,0 3.880 9,0 3.960 9,0

Die Leistung ist die Summe aus Umsatzerlösen, Bestandsveränderung und sonstigen betrieblichen Erträgen. Projektabhängige Kosten sind hierbei der Materialaufwand. Die Geschäftskosten setzen sich aus Personalaufwand, Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen, sonstigen betrieblichen Aufwendungen, sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen sowie Zinsen und ähnlichen Aufwendungen zusammen.

V. Fazit

Die esm GmbH ist eine Gesellschaft, die ihren Sitz im Rhein-Main-Gebiet hat und sich auf baunahe Entsorgungsdienstleistungen spezialisiert hat. Im abgelaufenen Geschäftsjahr konnte das Unternehmen trotz herausfordernder Marktbedingungen stabile Leistungen erbringen und seine Position im Markt weiter festigen. Die esm GmbH verzeichnete eine solide Geschäftsentwicklung, wobei Umsatz und Gewinn im Vergleich zum Vorjahr deutlich gesteigert werden konnten. Dabei spielten insbesondere effiziente betriebliche Abläufe und eine kontinuierliche Optimierung der Ressourcennutzung eine entscheidende Rolle.

Die Gesellschaft setzt weiterhin auf eine nachhaltige Unternehmensführung und strebt an, ihre Dienstleistungen unter Berücksichtigung ökologischer und gesellschaftlicher Aspekte zu erbringen. Dabei steht die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften und Umweltstandards im Fokus. Die esm GmbH investiert kontinuierlich in die Modernisierung und Erweiterung ihrer technischen Ausstattung, um ihre Wettbewerbsfähigkeit langfristig zu sichern und den steigenden Anforderungen des Marktes gerecht zu werden.

Die Geschäftsführung sieht die Zukunft der esm GmbH positiv und strebt eine weitere nachhaltige Entwicklung des Unternehmens an. Die Gesellschaft ist bestrebt, ihre Marktanteile zu sichern und auszubauen, indem sie auf qualitativ hochwertige Dienstleistungen, Kundenzufriedenheit und Innovationskraft setzt. Darüber hinaus wird die esm GmbH ihr Engagement im Bereich der Corporate Social Responsibility (CSR) weiter ausbauen, um einen positiven Beitrag zur Gesellschaft und Umwelt zu leisten.

 

Groß-Gerau, den 4. März 2024

esm GmbH

gez. Dr. Steffen Stubenrauch

gez. Thorsten Reinicke

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die esm GmbH:

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der esm GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der esm GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 - geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise aus reichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Bremen, den 2. Mai 2024

Nordwest Revision GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Beering, Wirtschaftsprüfer

Peters, Wirtschaftsprüfer

Den Jahresabschluss zum 31.12.2023 hat die Gesellschafterversammlung am 07.06.2024 festgestellt.

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

Organisationen an dieser Adresse

28 nahegelegene Organisationen

Liste von Unternehmen und Organisationen an oder in der Nähe dieser Geschäftsadresse. Die Daten umfassen Firmennamen, Adressen, Registrierungsdetails und Branchenklassifikationen.
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.