VOLKSBANK eGLiquidiert

Stammdaten

Register
Amtsgericht Friedberg GnR 381
Eingetragen
30.4.1879
Branche
Kreditinstitute des SparkassensektorsKreditinstitute mit SonderaufgabenBeteiligungsgesellschaften
Gegenstand
Gegenstand von Amts wegen berichtigt, nun: Gegenstand des Unternehmens ist die Durchführung von banküblichen und ergänzenden Geschäften, insbesondere a) die Pflege des Spargedankens, vor allem durch Annahme von Spareinlagen; b) die Annahme von sonstigen Einlagen; c) die Gewährung von Krediten aller Art; d) die Übernahme von Bürgschaften, Garantien und sonstigen Gewährleistungen sowie die Durchführung von Treuhandgeschäften; e) die Durchführung des Zahlungsverkehrs; f) die Durchführung des Auslandsgeschäfts einschließlich des An- und Verkaufs von Devisen und Sorten; g) die Vermögensberatung, Vermögensvermittlung und Vermögensverwaltung; h) der Erwerb und die Veräußerung sowie die Verwahrung und Verwaltung von Wertpapieren und anderen Vermögenswerten; i) die Vermittlung oder der Verkauf von Bausparverträgen, Versicherungen und Reisen, Immobilien und dem Erwerb sowie gegebenenfalls der Erschließung, der Belastung und Veräußerung von Grundstücken und grundstücksgleichen Rechten sowie der Beteiligung an Unternehmen, die eines der vorgenannten Geschäfte zum Gegenstand haben.

Historie

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Konzern- und Jahresabschlüsse

Volksbank eG

Büdingen

Jahresabschluss zum 31.12.2007

Bestandteile Jahresabschluss

1. Jahresbilanz (Formblatt 1)

2. Gewinn- und Verlustrechnung (Formblatt 3 - Staffelform)

3. Anhang

1. Jahresbilanz zum 31. Dezember 2007

Aktivseite

EUR EUR Geschäftsjahr Vorjahr
TEUR
EUR EUR
1. Barreserve
a) Kassenbestand 10.294.520,36 8.018
b) Guthaben bei Zentralnotenbanken 12.348.587,87 11.573
darunter: bei der Deutschen Bundesbank 12.348.587,87 (11.573)
c) Guthaben bei Postgiroämtern 0,00 22.643.108,23 0
2. Schuldtitel öffentlicher Stellen und Wechsel, die zur Refinanzierung bei Zentralnotenbanken zugelassen sind
a) Schatzwechsel und unverzinsliche Schatzanweisungen sowie ähnliche Schuldtitel öffentlicher Stellen 0,00 0
darunter: bei der Deutschen Bundesbank refinanzierbar 0,00 (0)
b) Wechsel 0,00 0,00 0
darunter: bei der Deutschen Bundesbank refinanzierbar 0,00 (0)
3. Forderungen an Kreditinstitute
a) täglich fällig 17.488.254,84 34.855
b) andere Forderungen 59.037.789,72 76.526.044,56 42.920
4. Forderungen an Kunden 569.741.536,39 566.509
darunter
durch Grundpfandrechte gesichert 154.090.401,85 (88.358)
Kommunalkredite 9.531.058,77 (10.381)
5. Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere
a) Geldmarktpapiere
aa) von öffentlichen Emittenten 0,00 0
darunter: beleihbar bei der Deutschen Bundesbank 0,00 (0)
ab) von anderen Emittenten 0,00 0,00 0
darunter: beleihbar bei der Deutschen Bundesbank 0,00 (0)
b) Anleihen und Schuldverschreibungen
ba) von öffentlichen Emittenten 7.607.691,80 10.249
darunter: beleihbar bei der Deutschen Bundesbank 7.607.691,80 (10.249)
bb) von anderen Emittenten 100.644.656,18 108.252.347,98 92.475
darunter: beleihbar bei der Deutschen Bundesbank 92.588.041,60 (77.660)
c) eigene Schuldverschreibungen 1.770.999,85 110.023.347,83 1.627
Nennbetrag 1.817.000,00 (1.647)
6. Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere 20.051.577,42 21.944
7. Beteiligungen und Geschäftsguthaben bei Genossenschaften
a) Beteiligungen 21.033.726,63 20.321
darunter:
an Kreditinstituten 1.156.224,53 (1.285)
an Finanzdienstleistungsinstituten 0,00 (0)
b) Geschäftsguthaben bei Genossenschaften 323.530,00 21.357.256,63 323
darunter:
bei Kreditgenossenschaften 31.500,00 (32)
bei Finanzdienstleistungsinstituten 0,00 (0)
8. Anteile an verbundenen Unternehmen 26.000,00 26
darunter:
an Kreditinstituten 0,00 (0)
an Finanzdienstleistungsinstituten 0,00 (0)
9. Treuhandvermögen 7.418,79 8
darunter: Treuhandkredite 7.418,79 (8)
10. Ausgleichsforderungen gegen die öffentliche Hand einschließlich Schuldverschreibungen aus deren Umtausch 0,00 0
11. Immaterielle Anlagewerte 61.410,00 101
12. Sachanlagen 15.470.003,00 16.774
13. Sonstige Vermögensgegenstände 6.963.036,04 6.766
14. Rechnungsabgrenzungsposten 790.164,44 259
Summe der Aktiva 843.660.903,33 834.748

Passivseite

EUR EUR Geschäftsjahr Vorjahr
TEUR
EUR EUR
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
a) täglich fällig 133.195,83 281
b) mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist 87.734.249,42 87.867.445,25 90.478
2. Verbindlichkeiten gegenüber Kunden
a) Spareinlagen
aa) mit vereinbarter Kündigungsfrist von drei Monaten 257.487.943,33 308.263
ab) mit vereinbarter Kündigungsfrist von mehr als drei Monaten 2.299.609,83 259.787.553,16 1.637
b) andere Verbindlichkeiten
ba) täglich fällig 218.123.407,41 200.993
bb) mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist 120.442.322,30 338.565.729,71 598.353.282,87 92.139
3. Verbriefte Verbindlichkeiten
a) begebene Schuldverschreibungen 82.007.570,30 65.391
b) andere verbriefte Verbindlichkeiten 0,00 82.007.570,30 0
darunter:
Geldmarktpapiere 0,00 (0)
eigene Akzepte und Solawechsel im Umlauf 0,00 (0)
4. Treuhandverbindlichkeiten 7.418,79 8
darunter: Treuhandkredite 7.418,79 (8)
5. Sonstige Verbindlichkeiten 2.510.193,43 2.141
6. Rechnungsabgrenzungsposten 234.786,83 300
7. Rückstellungen
a) Rückstellungen für Pensionen u. ähnliche Verpflichtungen 12.068.566,00 12.214
b) Steuerrückstellungen 846.039,00 676
c) andere Rückstellungen 4.170.136,62 17.084.741,62 4.845
8. Sonderposten mit Rücklageanteil 0,00 0
9. Nachrangige Verbindlichkeiten 3.102.988,90 4.224
10. Genussrechtskapital 0,00 0
darunter: vor Ablauf von zwei Jahren fällig 0,00 (0)
11. Fonds für allgemeine Bankrisiken 5.000.000,00 5.000
12. Eigenkapital
a) Gezeichnetes Kapital 11.393.099,97 11.572
b) Kapitalrücklage 0,00 0
c) Ergebnisrücklagen
ca) gesetzliche Rücklage 16.915.000,00 16.240
cb) andere Ergebnisrücklagen 16.915.000,00 33.830.000,00 16.440
d) Bilanzgewinn 2.269.375,37 47.492.475,34 1.906
Summe der Passiva 843.660.903,33 834.748
EUR EUR Geschäftsjahr Vorjahr
TEUR
EUR EUR
1. Eventualverbindlichkeiten
a) Eventualverbindlichkeiten aus weitergegebenen abgerechneten Wechseln 0,00 0
b) Verbindlichkeiten aus Bürgschaften und Gewährleistungsverträgen 17.876.780,41 17.781
c) Haftung aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten 0,00 17.876.780,41 0
2. Andere Verpflichtungen
a) Rücknahmeverpflichtungen aus unechten Pensionsgeschäften 0,00 0
b) Platzierungs- u. Übernahmeverpflichtungen 0,00 0
c) Unwiderrufliche Kreditzusagen 19.953.491,68 19.953.491,68 22.545
darunter: Lieferverpflichtungen aus zinsbezogenen Termingeschäften 0,00 (0)

2. Gewinn- und Verlustrechnung
für die Zeit vom 1. Januar 2007 bis 31. Dezember 2007

EUR EUR Geschäftsjahr Vorjahrn
TEUR
EUR EUR
1. Zinserträge aus
a) Kredit- und Geldmarktgeschäften 36.863.556,23 36.976
b) festverzinslichen Wertpapieren und Schuldbuchforderungen 4.795.173,78 41.658.730,01 4.297
2. Zinsaufwendungen 20.536.220,85 21.122.509,16 19.360
3. Laufende Erträge aus
a) Aktien und anderen nicht festverzinslichen Wertpapieren 944.287,52 806
b) Beteiligungen und Geschäftsguthaben bei Genossenschaften 405.181,31 317
c) Anteilen an verbundenen Unternehmen 0,00 1.349.468,83 0
4. Erträge aus Gewinngemeinschaften, Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsverträgen 0,00 0
5. Provisionserträge 8.773.645,84 8.511
6. Provisionsaufwendungen 1.053.582,00 7.720.063,84 1.000
7. Nettoertrag aus Finanzgeschäften 31.651,59 13
8. Sonstige betriebliche Erträge 1.238.614,15 5.452
9. Erträge aus der Auflösung von Sonderposten mit Rücklageanteil 0,00 0
10. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen
a) Personalaufwand
aa) Löhne und Gehälter 10.924.909,24 10.935
ab) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 2.928.213,77 13.853.123,01 3.504
darunter: für Altersversorgung 852.762,41 (1.326)
b) andere Verwaltungsaufwendungen 6.954.450,89 20.807.573,90 6.858
11. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen 1.539.670,89 1.889
12. Sonstige betriebliche Aufwendungen 285.435,59 108
13. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen und bestimmte Wertpapiere sowie Zuführungen zu Rückstellungen im Kreditgeschäft 5.855.641,39 9.578
14. Erträge aus Zuschreibungen zu Forderungen und bestimmten Wertpapieren sowie aus der Auflösung von Rückstellungen im Kreditgeschäft 0,00 - 5.855.641,39 0
15. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Beteiligungen, Anteile an verbundenen Unternehmen und wie Anlagevermögen behandelte Wertpapiere 0,00 0
16. Erträge aus Zuschreibungen zu Beteiligungen, Anteilen an verbundenen Unternehmen und wie Anlagevermögen behandelten Wertpapieren 528.817,97 528.817,97 4.720
17. Aufwendungen aus Verlustübernahme 330,06 0
18. Einstellungen in Sonderposten mit Rücklageanteil 0,00 0
19. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit 3.502.473,71 7.860
20. Außerordentliche Erträge 0,00 0
21. Außerordentliche Aufwendungen 0,00 0
22. Außerordentliches Ergebnis 0,00 (0)
23. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.206.045,40 924
24. Sonstige Steuern, soweit nicht unter Posten 12 ausgewiesen 31.835,09 1.237.880,49 32
24a. Einstellungen in Fonds für allgemeine Bankrisiken 0,00 5.000
25. Jahresüberschuss 2.264.593,22 1.904
26. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 4.782,15 2
2.269.375,37 1.906
27. Entnahmen aus Ergebnisrücklagen
a) aus der gesetzlichen Rücklage 0,00 0
b) aus anderen Ergebnisrücklagen 0,00 0,00 0
2.269.375,37 1.906
28. Einstellungen in Ergebnisrücklagen
a) in die gesetzliche Rücklage 0,00 0
b) in andere Ergebnisrücklagen 0,00 0,00 0
29. Bilanzgewinn 2.269.375,37 1.906

3. Anhang

A. Allgemeine Angaben

In der Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung ergaben sich keine Veränderungen.

B. Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bei Aufstellung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt:

Die einzelnen Vermögensgegenstände wurden vorsichtig bewertet.

Die Forderungen an die Deutsche Bundesbank und an Kreditinstitute wurden mit dem Nennwert angesetzt.

Die Forderungen an Kunden wurden mit dem Nennwert angesetzt, wobei der Unterschiedsbetrag zwischen dem höheren Nennwert und dem Auszahlungsbetrag in den Passiven Rechnungsabgrenzungsposten aufgenommen wurde. Dieser Unterschiedsbetrag wird grundsätzlich planmäßig, und zwar zeitanteilig aufgelöst. Die den Forderungen an Kunden anhaftenden Bonitätsrisiken haben wir durch Bildung von Einzelwertberichtigungen und unversteuerten Pauschalwertberichtigungen in ausreichendem Umfang abgedeckt. Die Ermittlung der unversteuerten Pauschalwertberichtigungen erfolgte auf der Grundlage der Verlustmethode. Unverzinsliche bzw. minderverzinsliche Forderungen wurden entsprechend abgezinst.

Die wie Umlaufvermögen behandelten festverzinslichen Wertpapiere, Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere haben wir nach dem strengen Niederstwertprinzip bewertet.

Die wie Anlagevermögen behandelten Schuldverschreibungen und anderen festverzinslichen Wertpapiere sind nach dem strengen Niederstwertprinzip bewertet. Anschaffungskosten über pari wurden durch planmäßige Abschreibungen an den niedrigeren Einlösungskurs angepasst.

Da die Wertpapiere im Girosammeldepot verwahrt werden, werden die Anschaffungskosten bei gleicher Wertpapiergattung nach der Durchschnittsmethode ermittelt.

Die entsprechend IDW RH BFA 1.003 als strukturierte Produkte bezeichneten Vermögensgegenstände bzw. Verbindlichkeiten werden, soweit sie lediglich ein Zinsänderungs- und Emittentenrisiko enthalten, als einheitlicher Vermögensgegenstand bzw. einheitliche Verbindlichkeit bilanziert und bewertet. Schuldverschreibungen, die Kreditderivate beinhalten, werden in der Regel wegen der breiten Streuung bzw. des geringen Ausfallrisikos der zugrunde liegenden Referenzaktiva nicht in die einzelnen Bestandteile getrennt, sondern ebenfalls als einheitlicher Vermögensgegenstand bilanziert und bewertet. Bei einer Credit Linked Note ist für den enthaltenen Credit Default Swap eine Eventualverbindlichkeit unter dem Bilanzstrich ausgewiesen.

Unter Beachtung der GoB wurden die im Zuge der Einbringung von Kommanditanteilen der GBK Holding AG & Co. KG, Kassel, und weiterer DZ BANK-Aktien in die GBK 1. Beteiligungs AG & Co. KG, Kassel, erhaltenen Kommanditanteile nach Tauschgrundsätzen mit Gewinnrealisierung aktiviert. Die steuerfreien Zuschreibungsbeträge wurden im G+V-Posten 16 vereinnahmt.

Die Bewertung der Sachanlagen erfolgte zu den Anschaffungskosten und, soweit abnutzbar, vermindert um planmäßige Abschreibungen. Den planmäßigen Abschreibungen liegen die der geschätzten Nutzungsdauer entsprechenden Abschreibungssätze zugrunde, die auch steuerlich geltend gemacht werden.

Sachanlagen wurden im Anschaffungsjahr pro rata temporis abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter wurden im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben.

Unterschiedsbeträge zwischen dem Rückzahlungsbetrag einer Verbindlichkeit und dem niedrigeren Ausgabebetrag haben wir in den Aktiven Rechnungsabgrenzungsposten eingestellt. Der Unterschiedsbetrag wird planmäßig auf die Laufzeit der Verbindlichkeit verteilt.

Die Passivierung der Verbindlichkeiten erfolgte zu dem jeweiligen Rückzahlungsbetrag. Der Belastung aus Einlagen mit steigender Verzinsung und für Zuschläge sowie sonstige über den Zins hinausgehende Vorteile für Einlagen wurde durch Rückstellungsbildung in angemessenem Umfang Rechnung getragen.

Pensionsrückstellungen wurden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen gemäß § 6a EStG nach dem Teilwertverfahren auf Basis der "Richttafeln 2005 G" (Prof. Dr. Klaus Heubeck) in vollem Umfang mit einem Rechnungszinsfuß von 4,0 % gebildet.

Im Übrigen wurden für ungewisse Verbindlichkeiten Rückstellungen in angemessener Höhe gebildet.

Währungsguthaben und Währungsverbindlichkeiten sowie am Bilanzstichtag nicht abgewickelte Kassageschäfte haben wir gemäß § 340h Abs. 1 HGB mit dem EZB-Referenzkurs umgerechnet. Nicht abgewickelte Termingeschäfte wurden aus Vereinfachungsgründen ebenfalls mit dem EZB-Referenzkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Refinanzierungsdarlehen in Fremdwährung wurden, soweit das Währungsrisiko durch einen Zins-Währungsswap ausgeschlossen wurde, mit dem Kurs des Sicherungsgeschäftes umgerechnet.

Die sich aus der Umrechnung ergebenden Aufwendungen wurden in der Gewinn- und Verlustrechnung berücksichtigt. Umrechnungserträge wurden in einen Passivposten unter "Sonstige Verbindlichkeiten" eingestellt. Soweit die Anforderungen an eine besondere Deckung vorlagen, wurden Umrechnungserträge vereinnahmt. Erträge aus der Umrechnung von Sorten und Devisen wurden wegen Geringfügigkeit auch dann vereinnahmt, wenn die Anforderungen an eine besondere Deckung nicht vorlagen.

Derivative Finanzinstrumente (Swap- und Termingeschäfte) dienen grundsätzlich der Absicherung bilanzieller oder außerbilanzieller Posten. Es werden Bewertungseinheiten gebildet, sofern zum Zeitpunkt des Geschäftsabschlusses hierfür die erforderlichen Voraussetzungen vorliegen. Ein Zins-Währungsswap wurde nach den Grundsätzen des Imparitäts- und Realisationsprinzips einzeln bewertet.

Der Jahresabschluss wurde vor Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt.

C. Entwicklung des Anlagevermögens 2007

(volle EUR)

Anschaffungs/
Herstellungs-
kosten
EUR
Zugänge (a)
Zuschreibung (b)
Umbuchungen (a)
Abgänge (b)
Abschrei-
bungen (kumuliert)
EUR
Buchwerte am Bilanz-
stichtag
EUR
Abschrei-
bungen Geschäfts-
jahr
EUR
des Geschäftsjahres
EUR EUR
Immaterielle Anlagewerte 229.811 27.179 (a) 0 (a) 195.580 61.410 66.441
0 (b) 0 (b)
Sachanlagen
a) Grundstücke und Gebäude 24.797.295 8.807 (a) 0 (a) 9.624.890 14.356.430 875.637
0 (b) 824.782 (b)
b) Betriebs und Geschäfts-
ausstattung
6.657.627 443.506 (a) 0 (a) 4.849.866 1.113.573 597.594
0 (b) 1.137.694 (b)
a 31.684.733 479.492 (a) 0 (a) 14.670.336 15.531.413 1.539.672
0 (b) 1.962.476 (b)
Anschaffungs-
kosten
EUR
Veränderungen (saldiert)
EUR
Buchwerte am Bilanz-
stichtag
EUR
Wertpapiere des Anlagevermögens 22.521.470 - 9.480.096 13.041.374
Beteiligungen und Geschäftsguthaben bei Genossenschaften 20.644.468 712.789 21.357.257
Anteile an verbundenen Unternehmen 26.000 0 26.000
b 43.191.938 - 8.767.307 34.424.631
Summe a und b 74.876.671 49.956.044

In den Veränderungen des Postens "Beteiligungen und Geschäftsguthaben bei Genossenschaften" sind Zuschreibungen aus der gewinnrealisierenden Einbringung von Kommanditanteilen der GBK Holding AG & Co. KG, Kassel und weiterer DZ BANK-Aktien in die GBK 1. Beteiligungs AG & Co. KG, Kassel nach Tauschgrundsätzen in Höhe von TEUR 716 enthalten.

D. Erläuterungen zur Bilanz

• In den Forderungen an Kreditinstitute sind EUR 70.073.315 Forderungen an die zuständige genossenschaftliche Zentralbank enthalten.

• Die in der Bilanz ausgewiesenen Forderungen haben folgende Restlaufzeiten:

bis 3 Monate
EUR
mehr als 3 Monate bis ein Jahr
EUR
mehr als ein Jahr bis 5 Jahre
EUR
mehr als 5 Jahre
EUR
Andere Forderungen an Kreditinstitute (A 3b) (ohne Bausparguthaben) 13.000.000 5.000.000 15.153.388 22.500.000
Forderungen an Kunden (A 4) 10.991.876 46.967.326 153.863.473 325.392.182

Anteilige Zinsen, die erst nach dem Bilanzstichtag fällig werden, wurden nicht nach den Restlaufzeiten gegliedert.

In den Forderungen an Kunden (A 4) sind EUR 32.475.375 Forderungen mit unbestimmter Laufzeit enthalten.

• Von den in der Bilanz ausgewiesenen Schuldverschreibungen und anderen festverzinslichen Wertpapieren (A 5) werden im auf den Bilanzstichtag folgenden Geschäftsjahr EUR 14.918.781 fällig (ohne Zinsabgrenzung).

• In den Forderungen sind folgende Beträge enthalten, die auch Forderungen an verbundene Unternehmen oder Beteiligungsunternehmen sind:

Forderungen an
verbundene Unternehmen Beteiligungsunternehmen
Geschäftsjahr
EUR
Vorjahr
EUR
Geschäftsjahr
EUR
Vorjahr
EUR
Forderungen an Kreditinstitute (A 3) 0 0 71.227.078 67.504.961
Forderungen an Kunden (A 4) 0 0 71.808 90.169
Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere (A 5) 0 0 0 2.604.635

• In folgenden Posten sind enthalten:

börsenfähig
EUR
davon:
börsennotiert
EUR
nicht börsennotiert
EUR
nicht mit dem Niederstwert be wertete börsen fähige Wertpa piere
EUR
Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere (A 5) 110.023.348 105.101.571 4.921.777 0
Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere (A 6) 4.529.481 0 4.529.481 0

• Wir besitzen an folgenden Unternehmen Kapitalanteile in Höhe von mindestens 20 %:

Name und Sitz Anteil am Gesellschaftskapital
%
Eigenkapital der Gesellschaft Ergebnis des letzten vorliegenden Jahresabschlusses
Jahr TEUR Jahr TEUR
Versicherungs und Immobilienvermitt lungsdienst der Volksbank Büdingen GmbH, Büdingen 100,0 2007 26 2007 0

Mit dem genannten Unternehmen besteht ein Konzernverhältnis. Ein Konzernabschluss wurde nicht aufgestellt, weil aufgrund untergeordneter Bedeutung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage (§ 296 Abs. 2 HGB) auf die Aufstellung verzichtet werden konnte.

• In den Bilanzposten "Treuhandvermögen" und "Treuhandverbindlichkeiten" sind ausschließlich Kredite ausgewiesen, die wir im eigenen Namen für fremde Rechnung halten.

• Im Aktivposten "Sachanlagen" sind Grundstücke und Bauten, die wir im Rahmen eigener Tätigkeit nutzen, in Höhe von EUR 10.361.074 und Betriebs- und Geschäftsausstattungen in Höhe von EUR 1.113.573 enthalten.

• In dem Posten "Sonstige Vermögensgegenstände" ist folgender wesentlicher Einzelbetrag enthalten:

31.12.2007
EUR
Anspruch auf Auszahlung des Körperschaftsteuerguthabens 5.016.972

• In dem Posten "Sonstige Vermögensgegenstände" sind antizipative Beträge in Höhe von EUR 9.521 enthalten.

• Im Aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Unterschiedsbeträge zwischen dem Ausgabebetrag und dem höheren Rückzahlungsbetrag von Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 790.164 (Vorjahr EUR 258.723) enthalten.

• In den folgenden Posten sind Vermögensgegenstände für die eine Nachrangklausel besteht, enthalten:

Posten/Unterposten Geschäftsjahr
EUR
Vorjahr
EUR
3b) 153.388 153.388
6 72.092 1.546.444

• In den Vermögensgegenständen sind Fremdwährungsposten im Gegenwert von EUR 1.479.665 enthalten.

• In den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind EUR 84.849.152 Verbindlichkeiten gegenüber der zuständigen genossenschaftlichen Zentralbank enthalten.

• Die in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten weisen folgende Restlaufzeiten auf:

bis 3 Monate
EUR
mehr als 3 Monate bis ein Jahr
EUR
mehr als ein Jahr bis 5 Jahre
EUR
mehr als 5 Jahre
EUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist (P 1b) 1.269.207 16.416.471 27.018.223 41.836.199
Spareinlagen mit vereinbarter Kündigungsfrist von mehr als drei Monaten (P 2ab) 12.393 1.799.348 422.377 65.492
Andere Verbindlichkeiten gegenüber Kunden mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist (P 2bb) 61.085.872 33.888.635 21.990.560 2.283.844

Anteilige Zinsen, die erst nach dem Bilanzstichtag fällig werden, wurden nicht nach den Restlaufzeiten gegliedert.

Von den begebenen Schuldverschreibungen (P 3a) werden im auf den Bilanzstichtag folgenden Jahr EUR 35.571.113 fällig (ohne Zinsabgrenzung).

• Im Passiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Disagiobeträge, die bei der Ausreichung von Forderungen in Abzug gebracht wurden, im Gesamtbetrag von EUR 102.189 (Vorjahr EUR 142.161) enthalten.

• Zu den nachrangigen Verbindlichkeiten (Passivposten 9) ergeben sich folgende Angaben:

Im Geschäftsjahr fielen Aufwendungen für nachrangige Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 144.920 an.

Eine vorzeitige Rückzahlungsverpflichtung ist ausgeschlossen. Die Verbindlichkeiten sind im Falle des Insolvenzverfahrens oder der Liquidation der Bank erst nach Befriedigung aller nicht nachrangigen Gläubiger zurückzuzahlen. Eine Umwandlung in andere Eigenkapitalformen ist nicht möglich.

Es bestehen keine Mittelaufnahmen, die 10 % des Gesamtbetrages der nachrangigen Verbindlichkeiten übersteigen.

Die mit den Gläubigern der nachrangigen Verbindlichkeiten getroffenen Nachrangabreden entsprechen § 10 Abs. 5a Nr. 1 und 3 KWG. Die Restlaufzeit der nachrangigen Verbindlichkeiten liegt unter zwei Jahren. Die nachrangigen Verbindlichkeiten sind mit Zinssätzen von 3,25 % bis 4,75 % ausgestattet.

• In den nachstehenden Verbindlichkeiten sind folgende Beträge enthalten, die auch Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen oder Beteiligungsunternehmen sind:

Verbindlichkeiten gegenüber
verbundenen Unternehmen Beteiligungsunternehmen
Geschäftsjahr
EUR
Vorjahr
EUR
Geschäftsjahr
EUR
Vorjahr
EUR
Verbindlichkeiten gegen-über Kreditinstituten (P 1) 0 0 87.563.527 90.584.573
Verbindlichkeiten gegen-über Kunden (P 2) 26.000 26.000 223.788 182.388
verbriefte Verbindlichkeiten (P 3) 0 0 11.550.775 11.549.554

• In den Verbindlichkeiten und Eventualverbindlichkeiten sind Fremdwährungsposten im Gegenwert von EUR 9.612.720 enthalten.

o Die unter Passivposten 12a "Gezeichnetes Kapital" ausgewiesenen Geschäftsguthaben gliedern sich wie folgt:

EUR
Geschäftsguthaben
a) der verbleibenden Mitglieder 11.150.751
b) der ausscheidenden Mitglieder 238.749
c) aus gekündigten Geschäftsanteilen 3.600
Rückständige fällige Pflichteinzahlungen auf Geschäftsanteile 49.549

• Die Ergebnisrücklagen (P 12c) haben sich wie folgt entwickelt:

Gesetzliche Rücklage
EUR
andere Ergebnisrücklagen
EUR
Stand 01.01.2007 16.240.000 16.440.000
Einstellungen
- aus Bilanzgewinn des Vorjahres 675.000 475.000
Stand 31.12.2007 16.915.000 16.915.000

• Zum Bilanzstichtag bestanden noch nicht abgewickelte Devisentermingeschäfte, Zins- und Währungsswaps sowie in strukturierten Wertpapieren enthaltene Credit Default Swaps.

Die zins- und währungsbezogenen Termingeschäfte dienen überwiegend zur Deckung von Zinsschwankungen und Wechselkursschwankungen. Die in strukturierten Produkten enthaltenen Kreditderivate entfallen auf den Eigenanlagenbestand. Handelsbuchgeschäfte sind in den Derivategeschäften nicht enthalten.

In der nachfolgenden Tabelle sind die am Bilanzstichtag noch nicht abgewickelten Derivatgeschäfte zusammengefasst. Neben der Gliederung nach Produktgruppen wird die Fälligkeitsstruktur auf Basis der Nominalbeträge angegeben. Die Adressenrisiken sind als Kreditrisikoäquivalente entsprechend den Eigenkapitalvorschriften des KWG-Grundsatzes I angegeben.

Volumen im Derivategeschäft (Angaben in Mio. EUR)

Nominalbetrag Restlaufzeit beizulegender Zeitwert Adressenrisiko
< = 1 Jahr 1-5 Jahre > 5 Jahre Summe
Zinsbezogene Geschäfte
OTC Produkte
Zins-Swap (gleiche Währung) 15,0 40,9 5,0 60,9 - 0,4 0,7
Währungsbezogene Geschäfte
OTC Produkte
Devisentermingeschäfte 0,8 0,0 0,0 0,8 0,0 0,0
Cross-Currency Swaps 2,7 1,8 0,0 4,5 - 0,3 0,2
Kreditderivate
in strukturierten Produkten enthaltene Kreditderivate
Credit Default Swaps 0,0 2,0 0,0 2,0 0,0 -

Die Swapgeschäfte dienen insgesamt der Steuerung des Zinsbuches. Es wurden Bewertungseinheiten gebildet, weil die Anforderungen an Macro-Hedges bzw. Micro-Hedges erfüllt sind. Bei einem Cross-Currency-Swap über 1,8 Mio. EUR besteht zum Bilanzstichtag ein Kursgewinn von EUR 192.139 aus der Währungsumrechnung, der erfolgsneutral in einen Sonderposten aus der Währungsumrechnung in die "Sonstigen Verbindlichkeiten" eingestellt wurde.

Die beizulegenden Zeitwerte der Zinsswapgeschäfte wurden anhand der aktuellen Zinsstrukturkurve am Bilanzstichtag nach der Barwertmethode berechnet. Hierbei werden die Zahlungsströme (Cash-Flows) mit dem risiko- und laufzeitadäquaten Marktzins diskontiert. Bei den Zins- / Währungsswapgeschäften werden zusätzlich die Devisenterminkurse einbezogen.

Der beizulegende Zeitwert des getrennt zu bilanzierenden Credit Default Swaps aus einer strukturierten Anleihe wird als Differenz aus dem Bewertungskurs der Credit Linked Note und dem Kurs einer entsprechenden kreditrisikolosen Anleihe gerechnet. Der Credit Default Swap ist in Höhe von 2 Mio. EUR als Bürgschaft in den Eventualverbindlichkeiten unter dem Bilanzstrich enthalten.

Des Weiteren sind einheitlich bilanzierte Vermögensgegenstände, die derivative Elemente enthalten, im Aktivposten 3 mit einem Volumen von 30,0 Mio. EUR und im Aktivposten 5 mit einem Volumen von 5,8 Mio. EUR bilanziert.

• Von den Verbindlichkeiten und Eventualverbindlichkeiten sind durch Übertragung von Vermögensgegenständen gesichert:

Passivposten Gesamtbetrag der als Sicherheit übertragenen Vermögenswerte
in EUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (P 1) 58.170.711
Verbindlichkeiten gegenüber Kunden (P 2) 2.743.388

E. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

• In den Posten der Gewinn- und Verlustrechnung sind periodenfremde Erträge in Höhe von EUR 368.653 und periodenfremde Aufwendungen in Höhe von EUR 917.904 enthalten.

• Im G+V-Posten 16 sind Erträge in Höhe von TEUR 716 aus der Gewinnrealisierung im Zuge der Einbringung von Kommanditanteilen der GBK Holding AG & Co. KG, Kassel, und weiterer DZ BANK Aktien in die GBK 1. Beteiligungs AG & Co. KG, Kassel enthalten.

• Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag entfallen zu 100,0 % auf das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit.

F. Sonstige Angaben

• Die Gesamtbezüge des Aufsichtsrats betrugen EUR 26.750.

Die früheren Mitglieder des Vorstands bzw. deren Hinterbliebene erhielten EUR 857.333.

Auf die Angabe der Gesamtbezüge des Vorstands wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

• Für frühere Mitglieder des Vorstands und deren Hinterbliebenen bestehen zum 31.12.2007 Pensionsrückstellungen in Höhe von EUR 9.788.297.

• Die Forderungen an und aus eingegangenen Haftungsverhältnissen betrugen für Mitglieder des Vorstands EUR 165.950 für Mitglieder des Aufsichtsrats EUR 5.180.428.

• Nicht in der Bilanz ausgewiesene oder vermerkte Verpflichtungen, die für die Beurteilung der Finanzlage von Bedeutung sind, bestehen in Form von Garantieverpflichtungen gegenüber der Sicherungseinrichtung des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken e.V. (Garantieverbund) in Höhe von EUR 1.825.000.

• Die Zahl der 2007 durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer betrug:

Vollzeitbeschäftigte Teilzeitbeschäftigte
Prokuristen 13 0
Sonstige kaufmännische Mitarbeiter 167 71
Gewerbliche Mitarbeiter 0 6
180 77

Außerdem wurden durchschnittlich 14 Auszubildende beschäftigt.

• Mitgliederbewegung

Zahl der Mitglieder Anzahl der Geschäftsanteile Haftsummen EUR
Anfang 2007 25.200 114.239 22.847.800
Zugang 2007 268 551 110.200
Abgang 2007 664 2.787 557.400
Ende 2007 24.804 112.003 22.400.600
Die Geschäftsguthaben der verbleibenden Mitglieder haben sich im Geschäftsjahr vermindert um EUR 208.627
Die Geschäftsguthaben der verbleibenden Mitglieder haben sich im Geschäftsjahr vermindert um EUR 208.627
Die Haftsummen haben sich im Geschäftsjahr vermindert um EUR 447.200
Höhe des Geschäftsanteils EUR 100
Höhe der Haftsumme EUR 200

• Der Name und die Anschrift des zuständigen Prüfungsverbandes lauten:

 

Genossenschaftsverband Frankfurt e.V.

Hessen · Rheinland-Pfalz · Saarland · Sachsen · Thüringen

Rheinland-Pfalz

Wilhelm-Haas-Platz

63263 Neu-Isenburg

• Mitglieder des Vorstands, ausgeübter Beruf

 

Bress, Manfred, Vorstandsmitglied der Volksbank eG, Büdingen

 

Konrad, Karl-Heinz, Vorstandsmitglied der Volksbank eG, Büdingen

• Mitglieder des Aufsichtsrats, ausgeübter Beruf

 

Humbroich, Hans-Wolfgang, - Vorsitzender - , selbständiger Rechtsanwalt und Notar

 

Neun, Wolf-Ernst, - stellvertretender Vorsitzender - , selbständiger Rechtsanwalt und Notar

 

Appel, Karl, selbständiger Gastronom und Hotelier

 

Dickert, Manfred, Bürgermeister der Gemeinde Grebenhain

 

Fischer, Klaus-Dieter, selbständiger Schlossermeister

 

Ganß, Helmut, Pensionär

 

Gierth, Ulrich, Geschäftsführer Fa. Strauch GmbH

 

Haas, Sabine, selbständige Rechtsanwältin und Steuerberaterin

 

Lenz-Appel, Annemarie, selbständige Rechtsanwältin und Notarin

 

Lupp, Thomas, Geschäftsführer Lupp GmbH

 

Mann, Knut, selbständiger Steuerberater

 

Neumann, Helmut, Pensionär, (bis 19.06.2007)

 

Oberheim, Walter, selbständiger Müller- und Bäckermeister

 

Preusser, Robert, Geschäftsführer Fa. Küchen-Preusser GmbH

 

Puttrich, Hagen, Geschäftsführer Fa. Puttrich GmbH

 

Schwarz, Rainer, Vorstandsmitglied Fa. OVAG Energie AG

 

Stein, Harald, Steuerberater in Kanzlei Neeb & Stein

 

Weil, Bernd, Angestellter in Fa. WSE Elektrotechnik GmbH

 

Weinel, Heinrich, selbständiger Dipl.-Agrar-Ing.

 

Zeschky, Irmtraud, Prokuristin Fa. Autohaus Zeschky i.L., (bis 19.06.2007)

 

Büdingen, 12. Februar 2008

Volksbank eG

Der Vorstand

Bress

Konrad

Bestätigungsvermerk des Prüfungsverbandes

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Volksbank eG, Büdingen, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis 31. Dezember 2007 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Genossenschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 53 Abs. 2 GenG, §§ 340k und 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Genossenschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz und Ertragslage der Genossenschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Genossenschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Frankfurt am Main, 09. Juni 2008

Genossenschaftsverband Frankfurt e.V.
Hessen · Rheinland-Pfalz · Saarland · Sachsen · Thüringen

i.V. Schäfer, Wirtschaftsprüfer

i.V. Kempf, Wirtschaftsprüfer

Dieser Jahresabschluss wurde gemäß § 48 GenG in der Vertreterversammlung am 24. Juni 2008 festgestellt und die Ergebnisverwendung wie vorgeschlagen beschlossen.

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2007

I. Geschäftsverlauf

1. Entwicklung der Gesamtwirtschaft und der Kreditgenossenschaften

Gesamtwirtschaftliche Entwicklung 2007

Der wirtschaftliche Aufschwung in Deutschland hat sich auch 2007 fortgesetzt. Die Auftriebsfaktoren aus dem In- und Ausland waren stark genug, um erschwerende Einflüsse wie die Mehrwertsteuererhöhung, die andauernde Stärke des Euro oder die erste Verunsicherungswelle auf dem internationalen Finanzparkett zu verkraften. Das Wachstum des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts (BIP) betrug im Jahresvergleich 2,5 % und lag damit deutlich über dem langfristigen Trendwachstum des Produktionspotenzials von 1,5 %. Der Aufschwung wurde gleichermaßen von Impulsen der Inlands- und Auslandsnachfrage getragen.

Der private Konsum, mit einem Anteil von 55 % am realen BIP die wichtigste Nachfragekomponente, sank 2007 in realer Rechnung um 0,3 %. Im Vorjahr war er noch um 1 % expandiert. Angesichts der steigenden Beschäftigung und steigender Nominallöhne wäre durchaus ein kräftiger Anstieg angezeigt gewesen, wenn die Kaufkraft nicht durch erhebliche Preissteigerungen und die Mehrwertsteueranhebung wieder aufgezehrt worden wäre. Der private Konsum dämpfte damit das gesamtwirtschaftliche Wachstum um 0,2 Prozentpunkte. Die Sparquote stieg leicht von 10,5 % auf 10,8 % an.

Die höchste Dynamik der inländischen Verwendungsseite wiesen die Bruttoanlageinvestitionen auf, die sich um real 4,9 % ausweiteten. In der Summe waren die Investitionen für 0,9 Prozentpunkte des gesamtwirtschaftlichen Zuwachses verantwortlich. Gute Absatz- und Gewinnerwartungen, günstige Finanzierungskonditionen und eine hohe Kapazitätsauslastung sind dafür offenkundige Bestimmungsgründe.

Die ungebrochene Nachfrage nach deutschen Gütern bescherte dem Export ein Plus von 8,3 % und war damit kräftiger als bei den Importen (+ 5,7 %). In der Folge konnte der Außenbeitrag mit 1,4 Prozentpunkten positiv zum Aufschwung beitragen und erreichte mit plus 168,1 Mrd. Euro einen neuen Höchststand. Die Einfuhr wurde vor allem durch die gestiegene Inlandsverwendung beflügelt, wobei die hohen Rohstoffpreise allerdings dämpfend wirkten, was durch den starken Euro wiederum teilweise kompensiert wurde.

Der deutsche Staat (Bund, Länder und Gemeinden, Sozialversicherungen) wies 2007 erstmals seit Ende der 80er Jahre einen minimalen Haushaltsüberschuss von 0,1 % auf. Das Plus betrug 0,07 Mrd. Euro, wobei allerdings nur Länder und Gemeinden sowie die Sozialversicherungen Überschüsse erzielten, die das Defizit des Bundes von rund 22 Mrd. Euro ausgleichen konnten. Gründe für die verbesserte Haushaltslage sind in der guten Konjunktur und vor allem der positiven Entwicklung am Arbeitsmarkt zu suchen, die zu einer deutlichen Zunahme der sozialversicherungspflichtigen Jobs geführt hat.

Im Jahresdurchschnitt 2007 waren mit 39,7 Mio. Erwerbstätigen 649.000 Personen mehr beschäftigt als im Vorjahr (+ 1,7 %). Bei leicht sinkender Gesamtbevölkerung wurde damit das höchste Beschäftigungsniveau seit der Wiedervereinigung erreicht. Als "Jobmotor" erwies sich einmal mehr der Bereich Finanzierung, Vermietung und Unternehmensdienstleister. Die Zahl der Arbeitslosen ging um 641.000 Personen (- 15,1 %) auf 3,6 Millionen zurück. Die jahresdurchschnittliche Erwerbslosenquote sank um 1,5 Prozentpunkte auf 8,3 %.

Die Verbraucherpreise haben in den letzten Monaten des Jahres 2007 kräftig angezogen und seit September die Zwei-Prozent-Marke überschritten. Damit hat sich der Verbraucherpreisindex in Deutschland im Jahresdurchschnitt 2007 um 2,3 % erhöht. Für die Beschleunigung der Preisentwicklung 2007 sind neben der Erhöhung der Mehrwert- und Versicherungssteuer zu Beginn des Jahres vor allem die weiter steigenden Energiepreise verantwortlich.

Die Europäische Zentralbank (EZB) führte in der ersten Hälfte des Jahres die in 2005 begonnene geldpolitische Straffung fort. Im März und im Juni hob sie ihren Leitzins jeweils um 25 Basispunkte auf 4,0 % an und stellte auch für die darauf folgenden Monate eine weitere Erhöhung des Leitzinses in Aussicht. Mit den Leitzinserhöhungen beabsichtigte der EZB-Rat, die Inflationserwartungen auf niedrigem Niveau stabil zu halten. In der zweiten Jahreshälfte änderte sich die geldpolitische Lage. In den USA spitzte sich die US-Hypothekenkrise zu und zog auch die europäischen Märkte in Mitleidenschaft. Auf den Finanzmärkten stieg die Nervosität, die Volatilität der Kurse und Zinsen erhöhte sich und die Banken fragten erheblich mehr Liquidität nach als sonst üblich. Die EZB verzichtete vor diesem Hintergrund im September auf eine schon im Juli signalisierte weitere Zinserhöhung und ließ den Leitzins bis zum Jahresende unverändert. Stattdessen konzentrierte sie sich auf Maßnahmen zur Stabilisierung der Zinsen am Geldmarkt. Bis zum Jahresultimo zeigten sich am Geldmarkt jedoch nur leichte Entspannungstendenzen.

In den USA ließ das Federal Reserve System (Fed) seinen Leitzins in der ersten Jahreshälfte zunächst unverändert bei 5,25 %. Mit der Zuspitzung der Lage am US-Hypothekenmarkt stieg in der zweiten Jahreshälfte das Risiko einer stärkeren Abkühlung der Konjunktur als zuvor erwartet. Die US-Notenbank reagierte auf die Zuspitzung der Subprime-Krise im September mit einer Absenkung des Leitzinses von 5,25 % auf 4,75 %. Im Oktober und Dezember folgten zwei weitere Zinssenkungen um 25 Basispunkte auf 4,25 % zum Jahresende.

Auf dem Rentenmarkt bewegten sich die Renditen langjähriger Anleihen zum Jahresbeginn in der Nähe der Marke von 4 % leicht aufwärts. Im zweiten Quartal stiegen die Anleiherenditen spürbar an. Ursache war ein zunehmendes Vertrauen in die Nachhaltigkeit des Aufschwungs im Euro-Raum. Zur Jahresmitte lag die Umlaufrendite mit 4,6 % gut einen halben Prozentpunkt höher als am Anfang des Jahres. Entlastend auf die Anleihemärkte wirkte sich in der zweiten Jahreshälfte die Neubewertung der Risiken an den Finanzmärkten im Zuge der US-Hypothekenkrise aus. Sorgen um die US-Konjunktur und Mittelverlagerungen in Staatsanleihen als "sicherem Hafen" führten zu rückläufigen Renditen. Die Umlaufrendite bewegte sich Ende Oktober wie zum Jahresbeginn nahe der Marke von 4 %. Zum Ende des Jahres hin standen die Anleihen aufgrund der steigenden Verbraucherpreisinflation wieder unter Verkaufsdruck. Die Erhöhung der Anleiherenditen fiel aber nur maßvoll aus und kam mit dem Jahresende zum Abschluss. Zum Jahresultimo lag die Umlaufrendite mit 4,3 % etwa einen drittel Prozentpunkt höher als zum Jahresbeginn. Die Zinsstrukturkurve blieb damit weiterhin sehr flach.

Der Aufwärtstrend des Euro gegenüber dem US-Dollar hielt in 2007 an. Ursache der Höherbewertung des Euro waren die unterschiedlichen Zinsperspektiven für die USA und den Euro-Raum. Die Anreize, Mittel in den Euro-Raum zu verlagern, und damit auch der Kurs des Euro erhöhten sich im Herbst. Die Zinsperspektiven für den Dollar und den Euro gingen mehr und mehr auseinander. Mit 1,49 Dollar erreichte der Kurs des Euro im November den höchsten Stand gegenüber der US-Währung seit Beginn der europäischen Währungsunion. Zum Jahresende kostete der Euro 1,47 Dollar, verglichen mit dem Jahresanfang entspricht dies einer Aufwertung um 12 %.

Der deutsche Aktienmarkt setzte zu Beginn des Jahres seine Aufwärtsrallye fort. Im Frühjahr konnte der Deutsche Aktienindex (DAX) kräftige Kurszuwächse verzeichnen. Besonders profitierte er von der guten Wirtschaftslage und einer hohen Zuversicht bei den Unternehmen und privaten Haushalten. Impulse kamen aber auch von positiven Unternehmensberichten, Unternehmenszusammenschlüssen und Übernahmefantasien. Im Juli markierte der DAX mit 8.106 Punkten ein historisches Hoch. In den darauf folgenden Wochen gerieten die Aktienkurse unter Druck. Die US-Hypothekenkrise spitzte sich zu, die Neubewertung der Risiken griff mit den Schieflagen der Deutschen Industriebank (IKB) und der Sachsen LB auch auf den deutschen Banken- und Finanzmarkt über. Insgesamt erwies sich der deutsche Aktienmarkt aber als überraschend solide. In den letzten drei Monaten des Jahres hellte sich die Stimmung am Aktienmarkt wieder auf. Die Händler gingen davon aus, dass die Wirtschaft in Deutschland weitaus weniger als in den USA von der US-Hypothekenkrise in Mitleidenschaft gezogen werden würde. Gut verkraften konnte der DAX auch den Anstieg der Energiepreise. Zum Ende des Jahres ging der DAX mit 8.067 Punkten aus dem Handel, dies entspricht einem Zuwachs zum vorangegangenen Jahresultimo von 22 %.

Geschäftsentwicklung der Volksbanken und Raiffeisenbanken im Jahr 2007

Die deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken blieben auch im Jahr 2007 weiterhin auf Wachstumskurs. Auch wenn der Geschäftsverlauf der deutschen Kreditwirtschaft insbesondere bei einigen Häusern von großen Unsicherheiten in Bezug auf die Kapitalmarktentwicklung geprägt war, zeigen die Eckwerte der Geschäftsentwicklung der Volksbanken und Raiffeisenbanken ein eindeutiges Wachstum. So stieg die addierte Bilanzsumme der 1.232 Volksbanken und Raiffeisenbanken im Jahr 2007 um 4,0 Prozent oder 24,6 Mrd. Euro auf 632 Mrd. Euro. Im Jahr 2006 betrug die Wachstumsrate der addierten Bilanzsumme nur 2,8 Prozent.

Das Kreditvolumen der Volksbanken und Raiffeisenbanken wuchs um 6,9 Mrd. Euro (oder 1,9 Prozent) auf insgesamt 367 Mrd. Euro. Auf der Einlagenseite konnten die Genossenschaftsbanken ebenfalls einen erfreulichen Zuwachs in Höhe von mehr als 13 Mrd. Euro (3,1 Prozent) verzeichnen. Das Gesamtvolumen der Einlagen von Nichtbanken einschließlich Inhaberschuldverschreibungen wuchs um mehr als 15 Mrd. Euro (3,3 Prozent) auf 480 Mrd. Euro.

Im Laufe des letzten Jahres haben insgesamt 23 Kreditgenossenschaften mit anderen Volksbanken und Raiffeisenbanken fusioniert (Vorjahr: 35). Das Fusionstempo hat sich somit im Vergleich zum Vorjahreszeitraum wiederum leicht verringert. Ende Dezember 2007 gab es 1.232 Kreditgenossenschaften. Als durchschnittliche Bilanzsumme je Institut errechnet sich per Ende 2007 ein Wert von 513 Mio. Euro.

Die Zahl der Zweigstellen reduzierte sich um 210 auf 12.393. Insgesamt unterhielten die Kreditgenossenschaften damit Ende letzten Jahres 13.625 Bankstellen.

Der Mitgliederzuwachs bei den Kreditgenossenschaften blieb ungebrochen. Durch einen Nettozuwachs von 159.690 neuen Mitgliedern stieg die Gesamtzahl bei den 1.232 Kreditgenossenschaften im Jahr 2007 auf 16,1 Mio. an.

2. Entwicklung der Volksbank eG

Berichtsjahr
TEUR
2006
TEUR
2005
TEUR
2004
TEUR
2003
TEUR
Bilanzsumme 843.661 834.748 841.168 843.833 875.576
Außerbilanzielle Geschäfte *) 104.088 119.645 115.315 109.639 100.838

*) Hierunter fallen die Posten unter dem Bilanzstrich 1 (Eventualverbindlichkeiten), 2 (Andere Verpflichtungen) und Derivatgeschäfte.

Die Bilanzsumme erhöhte sich im abgelaufenen Geschäftsjahr um 8,9 Mio. EUR oder 1,1 %. Ursache hierfür war die Steigerung der Kundengelder. Mit dieser Entwicklung liegen wir unter dem Trend der dem Genossenschaftsverband Frankfurt e.V. angeschlossenen Kreditgenossenschaften, deren addierte Bilanzsumme einen Anstieg von 2,9 % ausweist. Die außerbilanziellen Geschäfte gingen durch Fälligkeiten und Auflösungen von Zinsabsicherungsgeschäften zurück.

Aktivgeschäft

Berichtsjahr
TEUR
2006
TEUR
2005
TEUR
2004
TEUR
2003
TEUR
Kundenforderungen 569.742 566.509 576.641 569.136 567.531
Wertpapieranlagen 130.075 126.295 133.852 132.281 145.423
Forderungen an Banken 76.526 77.775 72.037 82.739 103.052

Passivgeschäft

Berichtsjahr
TEUR
2006
TEUR
2005
TEUR
2004
TEUR
2003
TEUR
Bankrefinanzierungen 87.867 90.759 91.433 87.047 107.624
Kundengelder 598.353 603.032 616.493 623.024 638.931
Spareinlagen 259.788 309.900 335.518 344.519 333.886
täglich fällige Einlagen 218.123 200.993 198.949 194.453 201.767
Einlagen mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist 120.442 92.139 82.026 84.052 103.278
verbriefte Verbindlichkeiten 82.008 65.391 60.929 63.070 58.492
Nachrangverbindlichkeiten 3.103 4.224 6.543 8.361 8.390

Der Bilanzausweis der Kundenforderungen verzeichnete in diesem Jahr einen Anstieg um 3,2 Mio. EUR oder 0,6 %. Die überschüssige Liquidität aus der Steigerung der Kundengelder wurde in Wertpapieren angelegt, während die Forderungen an Banken leicht zurückgingen.

Der Rückgang bei den Bankrefinanzierungen ist durch die Fälligkeiten von Globaldarlehen bedingt, die durch Ausweitung längerfristiger zweckgebundener Refinanzierungsmittel nicht vollständig kompensiert wurden.

Die Abflüsse aus den Kundengeldern konnten in das Verbundvolumen umgeschichtet werden. Die weitergehende Verlagerung aus den Spareinlagen in andere Einlagenformen führte auch im Berichtsjahr zu einem starken Rückgang des variabel verzinslichen Bestandes mit dreimonatiger Kündigungsfrist. Der Anstieg in den täglich fälligen Einlagen beruht auf Geldanlagen in unserem neu aufgelegten Produkt Vob@WebZins, während die Erhöhung der Einlagen mit vereinbarter Laufzeit sowie der verbrieften Verbindlichkeiten aus den Umschichtungen der Spareinlagen resultieren. Die zur Stärkung des Eigenkapitals in Vorjahren aufgelegten Nachrangverbindlichkeiten, deren Bestand sich durch Fälligkeiten verringert, werden zurzeit nicht mehr angeboten. Mit dieser Entwicklung unseres Kundengeschäfts auf der Passivseite liegen wir unter dem Trend vergleichbarer Kreditgenossenschaften.

Dienstleistungsgeschäft Berichtsjahr
TEUR
2006
TEUR
2005
TEUR
2004
TEUR
2003
TEUR
Erträge aus Wertpapierdienstleistungs- und Depotgeschäften 2.004 1.782 1.830 1.350 1.668
Vermittlungserträge 1.923 1.807 1.726 1.455 1.366
Erträge aus Zahlungsverkehr 4.277 4.289 3.792 3.674 3.625

Das Dienstleistungsgeschäft entwickelte sich im Berichtsjahr insgesamt positiv, was zu einer deutlichen Steigerung der Provisionserträge führte.

Investitionen

Im Geschäftsjahr 2007 wurden lediglich Ersatzinvestitionen in den Erhalt der technischen und betrieblichen Ausstattung getätigt. Weitere Investitionsvorhaben von wesentlicher Bedeutung sind zurzeit nicht erforderlich und auch nicht geplant.

Personal- und Sozialbereich

Die Zahl und Struktur der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer (umgerechnet auf Vollzeitbeschäftigte) stellte sich im Geschäftsjahr 2007 wie folgt dar:

Geschäftsleiter Anzahl 2
Prokuristen Anzahl 13
Kaufmännische Angestellte Anzahl 211

Daneben wurden durchschnittlich 14 Auszubildende beschäftigt.

Im Jahr 2007 wurde erstmals analysiert, wie zufrieden unsere Mitarbeiter mit ihrem Arbeitgeber, der Volksbank eG, sind. Knapp 80 Prozent unserer Arbeitnehmer haben sich an der freiwilligen und anonymen internetbasierten Umfrage beteiligt, mehr als 70 Prozent sind zufrieden beziehungsweise sehr zufrieden mit ihrem Arbeitgeber. Ein gutes Ergebnis, das wir nachhaltig festigen und ausbauen möchten.

Ab dem Jahr 2008 werden wir uns verstärkt mit dem Thema "Demographische Entwicklung" beschäftigen und hier im Besonderen mit deren Auswirkung auf die zukünftige Personalentwicklung in unserem Hause. In einem Mitarbeiterförderprogramm werden wir ab 2008 jungen Nachwuchskräften die Gelegenheit bieten, ihre Karriere bei uns zu planen und sie auf künftige Führungsaufgaben vorbereiten.

Sonstige wichtige Vorgänge im Geschäftsjahr

Sonstige Vorgänge von besonderer Bedeutung im Geschäftsjahr 2007 ergaben sich nicht.

II. Darstellung der Lage
sowie der Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung der Volksbank eG

1. Gesamtbanksteuerung, Risikomanagement

In unserer Unternehmenskonzeption haben wir uns klar auf die Bedarfssituation unserer Kunden und Mitglieder ausgerichtet und daraus eine langfristige Unternehmensplanung entwickelt, die eine dauerhafte Beratung und Betreuung unserer Kunden und Mitglieder in allen Finanzierungs- und Vermögensanlagefragen sicherstellt.

Mit Hilfe von Kennzahlen- und Limitsystemen planen und steuern wir die Entwicklung unseres Instituts. Der Begrenzung der Risiken aus unserer Geschäftstätigkeit messen wir besondere Bedeutung bei. Durch Funktionstrennungen in den Arbeitsabläufen und die Tätigkeit unserer funktionsfähigen Internen Revision haben wir die Zuverlässigkeit der Steuerungsinformationen aus der ordnungsgemäßen Geschäftsabwicklung sichergestellt.

Das Risikomanagement zur Früherkennung von Risiken ist vor dem Hintergrund wachsender Komplexität der Märkte im Bankgeschäft von erheblicher Bedeutung. Wir verstehen dies als eine zentrale Aufgabe. Die hierfür zuständigen Organisationseinheiten berichten direkt dem Vorstand.

Im Management der Risiken unterscheiden wir zwischen Kredit-, Marktpreis-, Liquiditäts- und operationellen Risiken, wobei die Kreditrisiken einen Schwerpunkt bilden. Das Kreditrisikomanagement, d. h. die Steuerung und Kontrolle der Kreditrisiken nach den Grundsätzen und Leitlinien für die Kreditpolitik des Vorstandes, ist im Bereich Gesamtbanksteuerung angesiedelt. Daneben nimmt eine spezielle Kundenbetreuungsgruppe die intensive Betreuung problembehafteter Engagements sowie die Sicherheitenverwertung und Engagementabwicklung von gekündigten bzw. insolventen Krediten vor. Durch den Abbau problembehafteter Engagements hat sich die Risikostruktur unserer Kredite im Berichtsjahr verbessert. Wir konnten das Bewertungsergebnis im Kreditgeschäft von netto 2,6 Mio. EUR auf netto 1,9 Mio. EUR deutlich reduzieren.

Für die Steuerung der Marktpreisrisiken ist der Bereich Gesamtbanksteuerung verantwortlich. Mit Hilfe eines Limitsystems, dessen Kriterien strenger als die Vorschriften des KWG sind, werden die Marktpreisrisiken der Gesamtbank gesteuert.

Die Genossenschaft ist als Kreditinstitut, insbesondere aufgrund von bestehenden Inkongruenzen zwischen ihren aktiven und passiven Festzinspositionen, dem allgemeinen Zinsänderungsrisiko ausgesetzt. Sie misst dieses Zinsänderungsrisiko nach der Barwertmethode anhand der sog. Value-at-Risk-Kennziffer, die auf der Basis der historischen Zinsentwicklung in den vergangenen 1.500 Tagen mit einer Wahrscheinlichkeit von 99 % den möglichen Barwertverlust innerhalb eines Zeitraums von 63 Tagen angibt (historische Simulation). Der Vorstand hat den maximal akzeptablen Barwertverlust in Abhängigkeit von der Risikodeckungsmasse, die unserer Bank zur Verfügung steht, auf ein vertretbares Maß begrenzt. Im Rahmen einer dynamischen Zinsrisikosteuerung auf Gesamtbankebene setzt die Genossenschaft verschiedene Zinssicherungsinstrumente ein. Hauptsächlich handelt es sich dabei um Macro-Hedge-Geschäfte mit Zinsswaps. Daneben werden einzelne Transaktionen, wie z. B. die Ausgabe von Inhaberschuldverschreibungen, durch Micro-Hedge-Geschäfte gegen das spezielle Zinsänderungsrisiko abgesichert.

Turbulenzen an den Finanzmärkten berührten uns bisher kaum, weil wir traditionell im Rahmen unserer Steuerung die Risikopositionen gering halten.

Das Liquiditätsrisiko ist von untergeordneter Bedeutung und wird im Limitsystem nicht abgebildet.

Die Betriebsrisiken werden als operationelle Risiken in ausreichendem Umfang im Limitsystem dargestellt.

2. Vermögenslage

Das bilanzielle Eigenkapital sowie die Eigenmittelausstattung und Solvabilität gemäß § 10 KWG haben sich in den letzten 5 Jahren wie folgt entwickelt:

Eigenmittel, Solvabilität Berichtsjahr
TEUR
2006
TEUR
2005
TEUR
2004
TEUR
2003
TEUR
Eigenkapital laut Bilanz *) 55.595 55.382 51.741 53.296 52.853
Haftendes Eigenkapital 73.924 62.766 73.024 72.167 70.599
Solvabilitätskennziffer **) 11,6 % 9,5 % 11,1 % 11,2 % 10,7 %

*) Hierzu rechnen die Passivposten 9 (Nachrangige Verbindlichkeiten), 11 (Fonds für allgemeine Bankrisiken) und 12 (Eigenkapital).
**) Gesamtkennziffer gemäß Grundsatz I

Ein angemessenes haftendes Eigenkapital, auch als Bezugsgröße für eine Reihe von Aufsichtsnormen, bildet neben einer stets ausreichenden Liquidität die unverzichtbare Grundlage einer soliden Geschäftspolitik. Der von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht nach den Bestimmungen des KWG aufgestellte Grundsatz über die Eigenmittelausstattung wurde von uns im Geschäftsjahr 2007 gut eingehalten.

Unser Kernkapital beträgt 49,9 Mio. EUR; das sind 5,9 % der Bilanzsumme. Die Bank verfügt damit über eine angemessene Eigenkapitalausstattung.

Kundenforderungen

Der Anteil der Kundenforderungen an der Bilanzsumme beträgt 67,5 % und liegt über dem Verbandsdurchschnitt. Struktur und räumlicher Umfang unseres Geschäftsgebietes ermöglichten uns weiterhin eine ausgewogene branchen- und größenmäßige Streuung unserer Ausleihungen.

Die durch die Vertreterversammlung festgesetzten Kredithöchstgrenzen für die einzelnen Kreditnehmer sowie sämtliche Kreditrichtlinien des KWG wurden während des gesamten Berichtszeitraumes mit Ausnahme eines von der Aufsichtsbehörde genehmigten Falles eingehalten. Mit Feststellung des Jahresabschlusses 2006 durch die Vertreterversammlung im Juni 2007 und der damit verbundenen Erhöhung der Kreditgrenzen wurde die Ausnahmegenehmigung hinfällig.

Die Forderungen an unsere Kunden haben wir auch zum Jahresende 2007 wieder mit besonderer Vorsicht bewertet. Die für erkennbare bzw. latente Risiken in angemessener Höhe gebildeten Einzel- und Pauschalwertberichtigungen wurden von den entsprechenden Aktivposten abgesetzt.

Durch unsere Liquiditätsplanung konnten wir allen vertretbaren und berechtigten Kreditwünschen unserer privaten und mittelständischen Kundschaft entsprechen.

Wertpapieranlagen

Die Wertpapieranlagen der Genossenschaft setzen sich wie folgt zusammen:

Wertpapieranlagen Berichtsjahr
TEUR
2006
TEUR
2005
TEUR
2004
TEUR
2003
TEUR
Anlagevermögen 13.293 22.615 32.051 24.844 27.530
Liquiditätsreserve 115.011 102.053 99.496 105.575 115.515
Handelsbestand 1.771 1.627 2.306 1.862 2.378

Der Anteil der Wertpapieranlagen an der Bilanzsumme beträgt 15,4 % und liegt damit unter dem Verbandsdurchschnitt. Im Bestand sind strukturierte Wertpapiere mit einem Buchwert von 7,8 Mio. EUR enthalten. Der gesamte Wertpapierbestand wurde nach dem strengen Niederstwertprinzip bewertet. Fast alle Wertpapiere sind innerhalb des Investment Grades (AAA bis BBB) geratet. Fälligkeiten und Verkäufe aus dem Anlagevermögen sowie weitere freie Liquidität wurden vornehmlich in der Liquiditätsreserve wieder angelegt.

Weitere wesentliche Aktiv- und Passivstrukturen

Bedeutende Risiken und Strukturveränderungen auf der Aktiv- und Passivseite bestanden nicht.

Derivatgeschäfte

Die bestehenden Zinsswapgeschäfte in Höhe von 65,4 Mio. EUR dienen der Minderung von Zinsänderungsrisiken. Die darin enthaltenen Zins- / Währungsswapgeschäfte in Höhe von 4,5 Mio. EUR dienen teilweise der Währungsabsicherung und teilweise der Absicherung von Zinsänderungsrisiken.

Die bestehenden Devisentermingeschäfte wurden nur für Kunden abgeschlossen. Aus den Geschäften verbleiben uns keine offenen Positionen, da wir umgehend nach Annahme des Kundenauftrages die Gegengeschäfte mit der Zentralbank abschließen. Die getätigten Geschäfte entfallen im Jahresverlauf auf nur wenige Kunden.

Des Weiteren sind einheitlich bilanzierte Vermögensgegenstände, die derivative Elemente enthalten, im Aktivposten 3 mit einem Volumen von 30,0 Mio. EUR und im Aktivposten 5 mit einem Volumen von 5,8 Mio. EUR bilanziert. Ein weiteres Wertpapier über 2,0 Mio. EUR mit einem Credit Default Swap ist getrennt bilanziert.

Zinsänderungsrisiko

Das Zinsänderungsrisiko wird monatlich durch Ermittlung der Barwertveränderungen und die Simulation verschiedener GuV-Szenarien festgestellt. Die Zinsänderungsrisiken sind überschaubar.

Währungsrisiko

Die neben dem Währungsrisiko aus einem Zinswährungsswap bestehenden Währungsrisiken aus einer Refinanzierung in Schweizer Franken ergaben im Geschäftsjahr 2007 keine Belastungen. Der Sonderposten aus der Währungsumrechnung wurde GuV-neutral aufgrund der Devisenkursentwicklung aufgestockt.

Sonstige Risiken

Risiken aus dem rechtlichen Bereich, im technischen Bereich und sonstige Risiken, die wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Bank haben könnten, sind nach derzeitiger Kenntnis nicht bekannt.

Mitgliedschaft in der Sicherungseinrichtung des BVR

Unsere Genossenschaft ist der Sicherungseinrichtung des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken e.V. angeschlossen, die aus dem Garantiefonds und dem Garantieverbund besteht.

3. Finanz- und Liquiditätslage

Die Zahlungsbereitschaft im abgelaufenen Geschäftsjahr war jederzeit gewährleistet. Die Liquiditätskennzahlen nach der Liquiditätsverordnung wurden bei ausreichenden Spielräumen eingehalten. Aus heutiger Sicht und in Anbetracht der derzeitig vorhandenen Liquiditätsreserven ist in den folgenden Jahren mit keiner wesentlichen Beeinträchtigung der Liquiditätslage zu rechnen.

4. Ertragslage

Die wesentlichen Erfolgskomponenten der Genossenschaft haben sich in den letzten 5 Jahren wie folgt entwickelt:

Erfolgskomponenten Berichtsjahr
TEUR
2006
TEUR
2005
TEUR
2004
TEUR
2003
TEUR
Zinsüberschuss 1) 22.472 23.037 24.991 25.139 26.248
Provisionsüberschuss 2) 7.720 7.511 6.857 6.218 6.682
Handelsergebnis 32 13 116 58 381
Verwaltungsaufwendungen 20.808 21.297 25.686 23.492 23.517
a) Personalaufwendungen 13.853 14.439 18.162 15.296 15.101
b) andere Verwaltungsaufwendungen 6.954 6.858 7.524 8.196 8.415
Betriebsergebnis vor Bewertung 8.292 7.555 6.974 5.656 7.790
Bewertungsergebnis 3) - 5.327 - 4.858 - 2.061 - 4.201 - 4.001
Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit 3.502 7.860 3.113 2.302 4.084
Steueraufwand 1.238 955 1.911 1.125 2.401
Jahresüberschuss 2.265 1.904 1.202 1.177 1.683

1) GuV-Posten 1 abzüglich GuV-Posten 2 zuzüglich GuV-Posten 3
2) GuV-Posten 5 abzüglich GuV-Posten 6
3) Saldo aus den GuV-Posten 13 bis 16

Unser Betriebsergebnis vor Bewertung hat sich gegenüber dem Vorjahr weiter verbessert und liegt damit geringfügig über dem Niveau vergleichbarer Volks- und Raiffeisenbanken. Der anhaltende Druck auf die Zinsmarge führte zu einem weiteren Rückgang des Zinsüberschusses. Die ausgewiesene Zinsspanne von 2,60 % der durchschnittlichen Bilanzsumme liegt allerdings noch merklich über dem Verbandsdurchschnitt von 2,44 %. Der Provisionsüberschuss konnte nochmals gesteigert werden und liegt mit 0,89 % der durchschnittlichen Bilanzsumme weiterhin über dem Durchschnitt vergleichbarer Volks- und Raiffeisenbanken. Die Verwaltungsaufwendungen weisen gegenüber dem Verbandsdurchschnitt einen erhöhten Wert aus, obwohl die Personalaufwendungen im Vergleich zum Vorjahr reduziert werden konnten. Bei den anderen Verwaltungsaufwendungen resultiert die geringe Steigerung lediglich aus der Mehrwertsteuererhöhung zum Jahresanfang 2007. Der höhere Aufwand im Bewertungsergebnis ist durch das gestiegene Abschreibungsvolumen im Wertpapierbereich entstanden. Das gestiegene Zinsniveau führte zu niedrigeren Bewertungskursen. Zusätzlich wurde eine Risikovorsorge aufgrund der erwarteten Auswirkungen aus der US-Subprime Krise für einen Investmentfonds gebildet. Die Belastungen aus dem Bewertungsergebnis des Kreditgeschäftes konnten gegenüber dem Vorjahr reduziert werden. Aus dem guten Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit konnte ein erneut erhöhter Jahresüberschuss ausgewiesen werden.

Gemäß unserer Ergebnisvorschaurechnung für 2008 wird die Ertragslage durch eine weiter rückläufige Zinsspanne belastet. Gezielte Maßnahmen zu einer weiteren Steigerung des Provisionsergebnisses werden zur Stabilisierung der Ertragslage beitragen. Bei gleichbleibenden Personalaufwendungen rechnen wir durch gezielte Einsparungsmaßnahmen mit leicht zurückgehenden anderen Verwaltungsaufwendungen. Insgesamt wird dadurch mit einem etwas niedrigeren Betriebsergebnis vor Bewertung gerechnet. Die Ertragslage wird auch weiterhin durch die Abschirmung von Risiken aus dem Kreditgeschäft belastet. Wir rechnen jedoch mit einer günstigeren Entwicklung des Bewertungsergebnisses im Wertpapierbereich im Jahr 2008, so dass wiederum ein zufriedenstellendes Jahresergebnis zu erwarten ist.

5. Zusammenfassende Beurteilung der Lage

Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Bank ist geordnet. Für alle erkennbaren Risiken wurde in ausreichendem Umfang Vorsorge getroffen.

Die geschäftspolitischen Entscheidungen werden wir zur langfristigen Sicherung des Unternehmens wie seither an der Risikotragfähigkeit und an der Marktprognose ausrichten.

Das in der operativen Planung als Ziel definierte Betriebsergebnis vor Bewertung reicht aus, um das kalkulierte Bewertungsergebnis zu decken und die notwendige Eigenkapitaldotierung vorzunehmen.

Bedingt durch die gute Ertragskraft unserer Volksbank und die überschaubaren Kreditstrukturen sind Risiken im Kreditgeschäft aus dem operativen Ergebnis und der inneren Stärke abdeckbar. Die Marktpreis- und Adressenausfallrisiken im Wertpapiergeschäft sind ebenfalls überschaubar.

Obwohl der Wettbewerb unter den Banken weiter an Dynamik gewinnt, sehen wir zurzeit keine größeren Risiken für die künftige Entwicklung unserer Volksbank.

III. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres haben sich nicht ereignet.

IV. Voraussichtliche Entwicklung (Prognosebericht)

Das geschäftliche Umfeld und die Entwicklung der Kreditgenossenschaften wird nach unseren Einschätzungen auch in den kommenden Jahren von dem verstärkten Wettbewerb und sich weiter entwickelnden Kundenansprüchen, dem weiter steigenden Margendruck und den wachsenden aufsichtsrechtlichen Anforderungen, steigendem Beratungs- und Anlagebedarf sowie den steigenden Anforderungen an die Produkt- und Beratungsqualität geprägt.

Wir rechnen in den nächsten beiden Jahren mit einem anhaltenden konjunkturellen Aufschwung, allerdings mit etwas weniger Dynamik als in 2007. Weitere Ölpreissteigerungen, die Auswirkungen der Immobilienkrise in den USA und ein damit verbundener Konjunkturabschwung können die Entwicklung der deutschen Wirtschaft wesentlich beeinflussen.

Für die kommenden Geschäftsjahre 2008 und 2009 erwarten wir bei den derzeitigen Konjunkturprognosen, die von einem Wachstum der Gesamtwirtschaft ausgehen, ein moderates Wachstum unseres bilanziellen Kundengeschäfts. Dabei setzen wir auf qualitatives Wachstum sowohl im Kredit- als auch im Einlagengeschäft.

Insgesamt erwarten wir für das Aktivgeschäft in den beiden kommenden Jahren eine leichte Steigerung von 1,0 bis 2,0 Prozent. Die risikoorientierte Kreditvergabepolitik und -bepreisung steht im Vordergrund.

Im bilanzwirksamen Einlagengeschäft erwarten wir in 2008 trotz der Einführung der Abgeltungssteuer und der damit verbundenen Umschichtungen in das provisionswirksame Verbundgeschäft ein leichtes Wachstum. Auch für das Jahr 2009 rechnen wir wieder mit einer Steigerung der Kundeneinlagen. Mit entsprechenden Produkten werden wir auf die individuellen Spar- und Anlagewünsche unserer Kunden reagieren. Ein wesentlicher Aspekt wird dabei unverändert der Aufbau einer ausreichenden Altersversorgung sein.

Für die Ertragslage ist auch in den kommenden zwei Jahren die Entwicklung der Zinsspanne von entscheidender Bedeutung. Wir rechnen wegen der aktuell flachen Zinsstruktur und dem hohen Margendruck im Kundengeschäft mit einem weiter rückgängigen Zinsüberschuss.

Wesentliche Bedeutung messen wir einer weiteren Steigerung des Ergebnisses aus dem Provisionsgeschäft bei, was wir durch die konsequente Nutzung der Vertriebskanäle sowie die Erhöhung unserer Vertriebsleistung erreichen wollen. Chancen sehen wir hier insbesondere im Wertpapier- und Verbundgeschäft. Durch die geänderten rechtlichen Anforderungen in diesem Bereich gehen wir davon aus, dass der Ertrag in diesem Bereich nochmals steigen wird.

Bei konstanten Personalaufwendungen erwarten wir bei den Sachaufwendungen einen leichten Rückgang in 2008 und danach eine geringfügige Steigerung. Die Kosten-Ertrags-Relation wird in den kommenden zwei Jahren konstant bleiben.

Für 2008 erwarten wir ein im Vergleich zum Berichtsjahr leicht rückläufiges Betriebsergebnis vor Bewertung. In 2009 gehen wir von einer Stabilisierung des Betriebsergebnisses vor Bewertung aus. Bei der Forderungsbewertung erwarten wir eine etwas erhöhte Risikovorsorge gegenüber dem Berichtsjahr.

Chancen für die Ertragslage bestehen bei einer deutlich besseren Konjunkturentwicklung als prognostiziert, was zu einer positiveren Geschäftsentwicklung führen könnte. Chancen für die geschäftliche Entwicklung sehen wir bei einem deutlich höher als erwarteten Zinsrückgang, der sich positiv auf die Kreditnachfrage auswirken könnte. Weitere Chancen können aus einer deutlich steileren Zinsstrukturkurve als von uns prognostiziert entstehen.

Risiken für die Ertragslage bestehen bei einer deutlich schlechteren Konjunkturentwicklung als prognostiziert.

In den kommenden Jahren planen wir eine weitere Stärkung des Eigenkapitals durch die Dotierung der Rücklagen. Die aufsichtsrechtlichen Anforderungen in Form der Eigenkapital- und Liquiditätsgrundsätze werden wir auch in den kommenden zwei Jahren deutlich einhalten.

Wegen der guten Vermögenslage, der damit verbundenen Risikotragfähigkeit und unseren regionalen Marktkenntnissen gehen wir davon aus, dass sich auch zukünftig Ertragschancen für unsere Volksbank ergeben. Bestandsgefährdende Risiken, die einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Bank hätten, sind weiterhin nicht zu erkennen. Die konsequente Vertriebsausrichtung sowie die permanente Qualifizierung des Mitarbeiterstammes bilden dabei weiterhin den geschäftspolitischen Schwerpunkt unseres Hauses.

Insgesamt sind wir zuversichtlich auch in den Geschäftsjahren 2008 und 2009 wieder ein zufriedenstellendes Ergebnis zu erzielen.

V. Zweigniederlassungen

Die Genossenschaft unterhält keine Zweigniederlassungen.

 

Büdingen, 20. März 2008

Volksbank eG

Der Vorstand

Bress

Konrad

Vorschlag für die Ergebnisverwendung

Der Vorstand schlägt im Einvernehmen mit dem Aufsichtsrat vor, den Jahresüberschuss von EUR 2.264.593,22 - unter Einbeziehung eines Gewinnvortrages von EUR 4.782,15 (Bilanzgewinn von EUR 2.269.375,37) - wie folgt zu verwenden:

EUR
Ausschüttung einer Dividende von 6,50 % 739.233,91
Zuweisung zu den Ergebnisrücklagen
a) Gesetzliche Rücklage 765.000,00
b) Andere Ergebnisrücklagen 765.000,00
Vortrag auf neue Rechnung 141,46
2.269.375,37

 

Büdingen, 12. Februar 2008

Volksbank eG

Der Vorstand

Bress

Konrad

Bericht des Aufsichtsrates

Der Aufsichtsrat hat im Berichtsjahr die ihm nach Gesetz, Satzung und Geschäftsordnung obliegenden Aufgaben erfüllt. Er nahm seine Überwachungsfunktion wahr und fasste die in seinen Zuständigkeitsbereich fallenden Beschlüsse.

Der Vorstand informierte den Aufsichtsrat und die Ausschüsse des Aufsichtsrates in regelmäßig stattfindenden Sitzungen über die Geschäftsentwicklung, die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sowie über besondere Ereignisse. Darüber hinaus standen der Aufsichtsratsvorsitzende und sein Stellvertreter in einem engen Informations- und Gedankenaustausch mit dem Vorstand.

Im Jahr 2007 hat der Aufsichtsrat insgesamt fünf Sitzungen abgehalten. Schwerpunkte der Beratungen im Aufsichtsrat bildeten insbesondere geschäftspolitisch relevante Kredit- und Investitionsentscheidungen, Quartalsberichte zur Rentabilitätsvorschau und Risikoberichte sowie die strategische und operative Unternehmensplanung 2008 bis 2012.

Der Aufsichtsrat hat aus seiner Mitte unverändert vier Ausschüsse eingerichtet. Der Prüfungsausschuss, der Kreditausschuss, der Bauausschuss sowie der Ausschuss für Vorstandsfragen tagten im Berichtsjahr insgesamt dreizehn Mal. Schwerpunkte der Ausschussarbeit bildeten die Tätigkeiten des Kredit- und Prüfungsausschusses, die sich auf die Kenntnisnahme und Mitwirkung bei bestimmten Kreditvergaben sowie auf die Prüfung des Jahresabschlusses und Teile der Gesamtbanksteuerung konzentrierten.

Der vorliegende Jahresabschluss 2007 mit Lagebericht wurde vom Genossenschaftsverband Frankfurt e.V. geprüft. Über das Prüfungsergebnis wird in der Vertreterversammlung berichtet.

Den Jahresabschluss, den Lagebericht und den Vorschlag für die Verwendung des Jahresüberschusses hat der Aufsichtsrat geprüft und in Ordnung befunden. Der Vorschlag für die Verwendung des Jahresüberschusses - unter Einbeziehung des Gewinnvortrages - entspricht den Vorschriften der Satzung.

Der Aufsichtsrat empfiehlt der Vertreterversammlung, den vom Vorstand vorgelegten Jahresabschluss zum 31.12.2007 festzustellen und die vorgeschlagene Verwendung des Jahresüberschusses zu beschließen.

Durch Ablauf der Wahlzeit scheiden in diesem Jahr folgende Mitglieder aus dem Aufsichtsrat aus: Frau Annemarie Lenz-Appel, Herr Robert Preusser, Herr Rainer Schwarz, Herr Bernd Weil und Herr Heinrich Weinel. Herr Walter Oberheim scheidet durch Losentscheid aus. Die Wiederwahl der ausscheidenden Mitglieder des Aufsichtsrates ist zulässig.

Der Aufsichtsrat spricht dem Vorstand und den Mitarbeitern Dank für die geleistete Arbeit aus.

 

Büdingen, im Juni 2008

Der Aufsichtsrat

Vorsitzender

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