Rechtsanwaltskanzleien und Notariate
Firstwaters GmbH
Dämmer Tor 3, 63741 Aschaffenburg, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Martin Peter seit 16.2.2017 | Geschäftsführer |
Marco Fäth seit 12.6.2002 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 4.89% | |
| 2.25% |
Ungelöste Beteiligungen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
BE Shaping the Future Management Consulting S.p.A. | 21.00% |
Camera di Commercio Roma, Italien | 0.50% |
GesellschafterBeta
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
2 von 3 Anteilseignern sichtbar
BeteiligungenBeta
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Firstwaters GmbHAschaffenburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtI. Grundlagen des Unternehmensfirstwaters ist ein Beratungsunternehmen, das sich auf die Erbringung von fachlichen und technischen Beratungsleistungen im Finanzdienstleistungsbereich spezialisiert hat. Fokus dabei ist die Konzeption und Umsetzung von komplexen Projektvorhaben in den Bereichen Financial Markets, Treasury, Risk & Regulation und Corporate Banking von Kreditinstituten, Börsen und anderen Finanzdienstleistern. firstwaters ist ein am Markt anerkannter Partner, der die Projektvorhaben seiner Kunden von der ersten Projektidee bis hin zum finalen Go-Live in allen Phasen unterstützt und begleitet. Seit Anfang 2021 ist firstwaters Teil der Be Group mit Sitz in Mailand, die 86 % der Anteile an firstwaters hält. 14 % der Anteile befinden sich weiterhin im Besitz des aktiven Managements des Unternehmens. Die Be Group wiederum gehört seit Beginn des IV. Quartals 2022 mehrheitlich zur Engineering Group mit Sitz in Rom. Zum 31.12.2023 beschäftigte firstwaters 54 Beraterinnen und Berater - fast ausschließlich mit einem akademischen Hintergrund. Zusätzlich waren in den laufenden Kundenprojekten noch 25 weitere Beraterinnen und Berater im Einsatz, die überwiegend von den Schwestergesellschaften der firstwaters aus der Be Group gestellt wurden. Bei unserer strategischen Ausrichtung gehen wir davon aus, dass firstwaters auch weiterhin vom anhaltenden Trend der verstärkten Nachfrage nach fachlicher und technologischer Expertise profitieren wird und Skalen- und Synergieeffekte aus der Zugehörigkeit zur Be Group weiter erfolgreich nutzen kann. Das in 2023 realisierte personelle Wachstum soll auch in der Zukunft weitergeführt werden und damit der Ausbau und die Lieferfähigkeit von Beratungsleistungen für komplexe Projektvorhaben im Finanzdienstleistungsbereich sichergestellt werden. Das Angebot flexibler Arbeitsmodelle und die Intensivierung der Recruiting-Maßnahmen unterstützen diese Ausrichtung. II. Wirtschaftsbericht1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die gesamtwirtschaftliche Situation in Deutschland wurde 2023 durch weiterhin anhaltende hohe Inflationsraten geprägt. Diese sind zwar im Verlauf des Jahres gesunken, liegen aber weiterhin deutlich über dem angestrebten Niveau der Notenbanken, was in einer andauernden restriktiven Geldpolitik der Notenbanken in USA und Europa resultiert. Der andauernde Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine und die damit verbundenen Sanktionen und Auswirkungen auf globale Lieferketten und die Energieversorgung sowie der Überfall der Hamas auf Israel im Oktober 2023 und die sich daraus ergebende neue Eskalation im israelisch-palästinensischen Nahostkonflikt, tragen zusätzlich zu einer Verunsicherung in der europäischen Wirtschaft bei. Für das Jahr 2023 geht der Internationale Währungsfonds (IWF) in seiner Schätzung aus Januar 2024 von einem Wachstumsrückgang der globalen Wirtschaftsleistung auf 3,1 % (2022: +3,5 %) aus. Für die Eurozone wird ein Wachstum von 0,5 % (2022: +3,5 %) und für Deutschland sogar ein Rückgang der Wirtschaftsleistung um 0,3 % (2022: +1,8 %) prognostiziert. Die Consultingbranche in Deutschland setzte in 2023 ihr Wachstum weiter fort. Nach dem Rekordjahr 2022 (mit 15 % Wachstum) fiel der Anstieg allerdings mit 7,2 % auf 46,7 Milliarden Euro jedoch deutlich moderater aus. Das Wachstum der Beratung im Bankenbereich lag mit 4,5 % noch unter dem branchenweiten Durchschnitt. Für das Jahr 2024 wird ein starkes Umsatzwachstum von knapp 10,0 % erwartet. Auf der Kundenseite konnten die deutschen Banken auch für 2023 ein starkes Umsatz- und Ergebniswachstum vermelden. 2. Geschäftsverlauf und Lage Die Nachfrage nach den Beratungsleistungen von firstwaters ist insgesamt weiterhin hoch, da wir über eine am Markt anerkannte Expertise in der Konzeption und Durchführung von Projekten, insbesondere Systemintegrationsprojekten, verfügen. Die Gewinnung von neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, um die geplanten Wachstumsziele zu erreichen, ist nach wie vor eine große Herausforderung. Durch die Realisierung einer geringen Fluktuation und verstärkte Recruiting-Maßnahmen konnten die gesteckten Personalwachstumsziele in 2023 erreicht werden. a) Ertragslage
Im Geschäftsjahr 2023 wurde ein Umsatz von TEUR 15.852 erzielt, was einem Zuwachs von TEUR 3.614 gegenüber dem Vorjahr (TEUR 12.238) entspricht. Damit wurde das geplante Umsatzziel von TEUR 15.024 um mehr als TEUR 800 übertroffen. Das Umsatzwachstum ist einerseits auf das erfolgreiche realisierte Personalwachstum und andererseits auf die Verlagerung von ursprünglich für unsere österreichische Tochtergesellschaft geplanten Umsätzen auf die deutsche Gesellschaft zurückzuführen. Der Umsatz der 100%-igen Tochtergesellschaft in Österreich sank um TEUR 1.139 auf TEUR 804 (Vj. TEUR 1.943; Planwert: TEUR 1.058,3). Der Personalaufwand ist, bedingt durch das realisierte Personalwachstum, im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 676 gestiegen (Geschäftsjahr: TEUR 7.207; 2022: TEUR 6.531. Der Materialaufwand, der im Wesentlichen Aufwendungen für externe Partner (Mitarbeiter Be Group / Freelancer) betrifft, ist aufgrund des gestiegenen Geschäftsvolumens um TEUR 918 angestiegen (Geschäftsjahr: TEUR 3.605; 2022: TEUR 2.687). Insgesamt belaufen sich die Personalkosten inklusive der Aufwendungen für externe Berater auf 68,2 % der Umsatzerlöse nach 75,3% im Vorjahr. Die projektbezogenen Aufwendungen (Raumkosten für Projektwohnungen, Werbe- und Reisekosten) sind trotz der höheren Anzahl von Beratern im Vergleich zum Vorjahr nur leicht um TEUR 31 gestiegen. Die Fahrzeugkosten erhöhten sich um TEUR 53 im Vergleich zum Vorjahr (Geschäftsjahr: TEUR 255; 2022: TEUR 202). Insgesamt konnte im Wesentlichen aufgrund des gestiegenen Geschäftsvolumens ein um TEUR 1.924 auf TEUR 3.848 gestiegenes Betriebsergebnis erzielt werden. Aufgrund des gesteigerten Betriebsergebnisses sind auch die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag (Steuerergebnis) entsprechend von TEUR 575 auf TEUR 1.179 gestiegen. Insgesamt war die Ertragslage im abgelaufenen Geschäftsjahr äußerst zufriedenstellend. Das erzielte Jahresergebnis vor Steuern von TEUR 3.958 hat sich um 105,1% im Vergleich zum Vorjahr (TEUR 1.930) verbessert und liegt über dem Planungswert von TEUR 2.988. Im Gegensatz dazu waren Umsatz und Ergebnis bei der österreichischen Tochter rückläufig, mit einem Jahresverlust von TEUR -447 (Vj. TEUR +541; geplant war ein Gewinn in Höhe von TEUR 182). b) Vermögens- und Finanzlage Aktiva
Im Geschäftsjahr gab es keine nennenswerten Investitionen in das Anlagevermögen, so dass sich die Restbuchwerte bedingt durch Abschreibungen in etwa auf Vorjahresniveau bewegen. Zur optimalen Liquiditätssteuerung nehmen wir am Cash Pooling der Be Group teil. Unser kurzfristiges Guthaben im Cash Pool ist mit TEUR 4.446 gegenüber TEUR 1.950 im Vorjahr um TEUR 2.496 gestiegen, was die kurzfristigen Vermögenswerte entsprechend erhöht - zu Lasten der liquiden Mittel. Des Weiteren waren die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zum Geschäftsjahrende mit TEUR 2.252 um TEUR 971 höher als im Vorjahr (TEUR 1.281). Unsere Eigenkapitalquote ist auf Grund des höheren Bilanzgewinns und noch nicht durchgeführter Gewinnausschüttung auf 62,1 % gestiegen (2022: 33,5 %). Es gibt keine Darlehensverbindlichkeiten gegenüber Finanzinstituten. Der Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit lag bei TEUR -766 gegenüber TEUR 2.841 im Vorjahr. Der Finanzmittelfonds (Bilanzposten B.II.) lag im Wesentlichen aufgrund der oben genannten Zuführung zum Cash Pool mit TEUR 1.996 um TEUR 3.119 unter dem des Vorjahres. 3. Finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren Das operative Ergebnis wird durch die Abwicklung von Beratungsaufträgen erzielt. Das entsprechende auftragsbezogene Ergebnis ergibt sich aus der Verrechnung der Erlöse und der auftragsbezogenen Aufwendungen aller im Projekt involvierten Berater, so dass wir für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen § Anzahl Berater § Auslastung pro Berater § Gesamtumsatz § Betriebsergebnis heranziehen.
Auf Grund der hohen Zahl neu eingestellter Beraterinnen und Berater, welche zunächst durch interne und externe Trainingsmaßnahmen für Projekteinsätze vorbereitet werden müssen, erhöhte sich im Geschäftsjahr die Zahl der nicht-abrechenbaren Tage mit der Konsequenz, dass die Auslastung über alle Berater im Jahresdurchschnitt auf 93,0 % (Vorjahr 95,2 %) gesunken ist und das für das Geschäftsjahr geplante Auslastungsziel von 96,0 % verfehlt wurde. Mit Blick auf das für 2024 weiterhin geplante starke Personalwachstum wird das Auslastungsziel auf 92,2 % gesenkt. Darüber hinaus reduzieren die neugewonnenen Kolleginnen und Kollegen auch die durchschnittliche Seniorität über alle Berater, was wiederum den Durchschnitt der erzielbaren Tagessätze reduzierte. 4. Gesamteinschätzung Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als sehr gut ein. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie die Rückstellungen sind durch liquide Mittel und Cash Pool-Guthaben gedeckt. III. Risiko-, Chancen- und Prognosebericht1. Risikobericht Unser Geschäftsmodell und Projektumfeld ist sehr komplex und nur mit hochqualifizierten Mitarbeitern erfolgreich zu bearbeiten. Daher fokussieren wir uns weiterhin konsequent auf die Auswahl und Qualifikation unserer Beraterinnen und Berater und zielen gleichzeitig auf eine niedrige Fluktuationsrate. Dabei setzen wir auf ein attraktives Gesamtpaket aus Unternehmenskultur, Teamspirit, Projektaufgaben, persönliche Entwicklungsmöglichkeiten, freie Wohnortwahl und Bezahlung. Grundsätzlich besteht das Risiko, dass der Personalmarkt die angestrebte Anzahl von Beraterinnen und Beratern in der von uns geforderten Qualifikation nicht bereitstellen kann, so dass dadurch eine Limitierung unseres Wachstums resultieren könnte. Die Erreichung der finanziellen Ziele ist, wie im Beratungsmarkt üblich, im Wesentlichen von den beiden Faktoren Auslastung und Beratungskonditionen abhängig. Das grundsätzliche Konditionenrisiko fangen wir durch hohe Qualität und kundenspezifischen Nutzen unserer Leistungen ab. Eine Beeinträchtigung der Kundennachfrage könnte sich aus einer negativen gesamtwirtschaftlichen Entwicklung ergeben - vor allem durch die noch immer hohen Inflationsraten, die weitere Entwicklung des Ukraine-Konflikts und einer möglichen Ausweitung des israelisch-palästinensischen Nahostkonflikts. Dies könnte unsere Kunden veranlassen, geplante Projektvorhaben in die Zukunft zu verschieben oder vom Umfang her einzuschränken, mit entsprechenden Folgewirkungen auf unsere Auftragslage. Aufgrund der Unsicherheit bei den Rahmenbedingungen sind wir eher vorsichtig eingestellt. Alle wesentlichen als geschäftskritisch erkannten Risiken werden durch unser Senior Management kontinuierlich beobachtet und bewertet. Die Erreichung der finanziellen Planziele wird monatlich von unserem internen Controlling überwacht und auf Ebene der Be Group abgestimmt. Die Entwicklung der Risikosituation und der finanziellen Ziele ist auch Gegenstand der regelmäßigen Managementmeetings sowohl innerhalb firstwaters als auch auf Gruppenebene. Insgesamt hat sich unsere Risikostruktur - abgesehen von den spezifischen Auswirkungen des Ukraine-Konflikts und des Nahostkonflikts - gegenüber den Vorjahren nicht wesentlich verändert. Wir erwarten für das kommende Geschäftsjahr nur begrenzte Auswirkungen der dargestellten Risiken, welche die Erreichung unserer Ziele nicht gefährden. Es wurden keine Risiken identifiziert, die den Fortbestand gefährden können. 2. Chancenbericht Wie schon anfangs erwähnt, bieten sich aufgrund der Digitalisierung und der ständig steigenden Regulierung unserer Kunden immer wieder neue Geschäftschancen, insbesondere auch in neuen Geschäftsfeldern und Produkten. Auch die ständige Weiterentwicklung von Finanzinstrumenten und des Risikomanagements an sich bieten spezialisierten Beratungsunternehmen wie firstwaters immer wieder neue Marktchancen, sofern rechtzeitig darauf reagiert wird. Die letzten beiden Jahre haben gezeigt, dass unsere Kunden wieder stärker in Business Case getriebene Projektvorhaben investieren. Nach vielen Jahren, in denen die Projektportfolien von Banken, Börsen und anderen Finanzdienstleistern stark von regulatorischen und meldewesen-relevanten Projekten bestimmt wurden, konzentrieren sich derzeit unsere Kunden wieder auf Vorhaben, die ihr Geschäftswachstum und ihre Ergebnissteigerung unterstützen. 3. Prognosebericht Für unser Kundenportfolio erwarten wir, unabhängig von der gedämpften Gesamtwirtschaftslage für das kommende Geschäftsjahr, ein stabiles Umsatzwachstum mindestens in Höhe des Marktdurchschnitts. Dadurch ergibt sich eine positive Grundlage für unsere Geschäftstätigkeit und die Umsetzung unserer Strategie. Wir erwarten ein signifikantes Wachstum bezüglich Umsatz und Ergebnis in 2024. Die hohe Mitarbeiterzufriedenheit und die Akzeptanz bei unseren Kunden stimmen uns zuversichtlich, dass wir auch künftig erfolgreich am Markt agieren werden und den Umsatz wieder deutlich über das Vorjahresniveau hinaus steigern können. Wir werden weiterhin neue Mitarbeiter einstellen, wobei wir ein Netto-Mitarbeiterwachstum von weiterhin über 10 % anstreben. Die seit Corona bestehenden neuen Beratungsmodelle mit einem Mix aus Arbeit vor Ort beim Kunden und mobiles Arbeiten haben sich in der Praxis bewährt. Entsprechend werden wir in Zukunft weitere Arbeitsmodelle anbieten, um die Arbeit bei firstwaters für weitere Lebensmodelle attraktiv zu gestalten. Trotz der zuvor beschriebenen Prognoseunsicherheiten erwarten wir für das laufende Geschäftsjahr keine wesentlichen Beeinträchtigungen durch die beschriebenen Risiken. Die ersten Zahlen des neuen Geschäftsjahres stimmen uns zuversichtlich, dass wir uns im Marktumfeld nicht nur weiterhin behaupten, sondern auch wieder ein signifikantes Umsatzwachstum erreichen können. Die Nachfrage nach unseren Dienstleistungen ist weiterhin sehr positiv. II. Risikobericht über die Verwendung von FinanzinstrumentenZu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten, Wertpapiere des Deckungsvermögens und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind in den vergangenen Jahren nicht aufgetreten. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb des gewährten Zahlungsziels zu begleichen, um, falls vereinbart, Skontoabzüge zu realisieren sowie Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangA. ALLGEMEINE ANGABEN Die Firstwaters GmbH hat ihren Sitz in Aschaffenburg. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Aschaffenburg unter der Register-Nummer HRB 7776 eingetragen. Die Gesellschaft ist zum Abschlussstichtag als mittelgroße Kapitalgesellschaft gem. § 267 Abs. 2 HGB einzustufen. Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Regelungen des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Von den größenabhängigen Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB wurde teilweise Gebrauch gemacht. B. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN Beim Jahresabschluss wurden die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden beibehalten. Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Nutzungsdauer beträgt drei bis fünf Jahre. Die Zugänge zu den Sachanlagen wurden zu Anschaffungskosten angesetzt. Bei der Folgebewertung wurden die Anschaffungskosten des abnutzbaren Sachanlagevermögens, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen gemäß der voraussichtlichen Nutzungsdauer, angesetzt. Bei der Bestimmung der Abschreibungsmethode wurde der tatsächliche Wertverzehr des Anlagevermögens beachtet. Die Nutzungsdauer beträgt 2 bis 13 Jahre. Geringwertige Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten bis EUR 800,00 wurden im Anschaffungsjahr aktiviert und in voller Höhe abgeschrieben. Die Abschreibungen des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten oder im Falle einer voraussichtlich dauernden Wertminderung mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennwert oder niedrigeren beizulegenden Werten unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Als Deckungsvermögen klassifizierte Wertpapiere wurden mit dem beizulegenden Zeitwert bewertet. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten wurden zum Nennbetrag angesetzt. Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages nach § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB angesetzt. Dabei wurden die voraussichtlichen Kostensteigerungen bis zum jeweiligen Erfüllungstag berücksichtigt. Soweit die Restlaufzeit der Rückstellung am Bilanzstichtag mehr als ein Jahr betrug, erfolgte eine Abzinsung nach § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB. Für die Abzinsung des Erfüllungsbetrages wurden die von der deutschen Bundesbank veröffentlichten Abzinsungssätze verwendet. Altersversorgungsverpflichtungen und Verpflichtungen aus arbeitnehmerfinanzierten Langzeitkonten, deren Höhe sich ausschließlich nach dem beizulegenden Zeitwert von Wertpapieren richtet, wurden mit dem beizulegenden Zeitwert dieser Wertpapiere bewertet. Da die Wertpapiere zweckgebunden sind und als Deckungsvermögen dienen, wurden sie mit den Pensionsverpflichtungen verrechnet. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Für bestehende Differenzen zwischen den handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen und Schulden, die sich in späteren Geschäftsjahren abbauen, werden latente Steuern ermittelt. Die sich ergebenden Steuerbe- und -entlastungen werden verrechnet dargestellt. Das Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB wird nicht ausgeübt. C. ERLäUTERUNGEN ZUM JAHRESABSCHLUSS I. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im nachfolgenden Anlagenspiegel dargestellt. Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. II. Forderungen gegen verbundene Unternehmen Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind in Höhe von EUR 135.038,27 (Vj. EUR 103.961,18) solche aus Lieferungen und Leistungen und in Höhe von EUR 4.445.832,87 (Vj. EUR 1.949.988,50) sonstige Vermögensgegenstände im Rahmen des Cash-Poolings der Be-Gruppe. III. Pensionsrückstellungen und vergleichbare langfristig fällige Verpflichtungen Für die Saldierung von Schulden aus Altersversorgungsverpflichtungen und Lebensarbeitszeitkonten mit verrechenbaren Vermögensgegenständen liegen folgende Werte vor:
Die Erträge aus den verrechneten Vermögensgegenständen betrugen im Geschäftsjahr 2023 EUR 11.370,76 (Vj. EUR 5.956,54), die Aufwendungen betrugen EUR 48.300,26 (Vj. EUR 3.768,64). Die Anschaffungskosten betragen zum Stichtag EUR 1.108.795,54 (Vj. EUR 1.036.591,45). Der Zeitwert der verrechneten Vermögensgegenstände wurde anhand der Börsenkurse zum Stichtag ermittelt. IV. Verbindlichkeiten Die gesamten Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind in vollem Umfang inklusive der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern solche aus Lieferungen und Leistungen. D. SONSTIGE ANGABEN Vorschlag zur Verwendung des ErgebnissesDie Geschäftsführung schlägt vor, aus dem Bilanzgewinn 2023 in Höhe von EUR 5.681.371,96 einen Teilbetrag in Höhe von EUR 1.590.891,91 auszuschütten und den Restbetrag auf neue Rechnung vorzutragen. Angaben zur Vermittlung eines besseren Einblicks in die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Außerbilanzielle Geschäfte Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen folgende außerbilanzielle Geschäfte, die zur Vermeidung einer langfristigen Kapitalbindung abgeschlossen wurden: Leasingverträge: TEUR 213 (Vj. TEUR 91) - davon innerhalb eines Jahres fällig: TEUR 106 (Vj. TEUR 66) Sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen: Mietverpflichtungen aus mehrjährigen Verträgen: TEUR 152 (Vj. TEUR 138) - davon innerhalb eines Jahres fällig: TEUR 113 (Vj. TEUR 71) Angabe Arbeitnehmerzahl Die Gesellschaft beschäftigte im Kalenderjahr durchschnittlich 60 Arbeitnehmer (im Vorjahr 50). Davon waren 6 (Vj. 6) administrativ und 54 (Vj. 44) als Berater tätig. Angaben zu Beteiligungsverhältnissen Die Gesellschaft war zum Abschlussstichtag zu 100 % an der Firstwaters GmbH mit Sitz in Wien/Österreich beteiligt. Das Eigenkapital beträgt nach dem vorläufigen Jahresabschluss zum 31.12.2023 EUR 598.591,49 (Vj. EUR 1.045.891,50) und das Jahresergebnis EUR -447.300,01 (Vj. EUR 541.198,94). Geschäftsführer Geschäftsführer der Gesellschaft waren im Geschäftsjahr Marco Fäth, Martin Peter und Swati Buderbach. Die Geschäftsführer sind einzelvertretungsberechtigt. Die ausgeübten Berufe sind mit der Organstellung identisch. Die Gesamtbezüge der Geschäftsführung betragen für das Geschäftsjahr EUR 876.974,20. Für ehemalige Geschäftsführer bestehen zum Bilanzstichtag Rückstellungen für Pensionen und vergleichbare langfristig fällige Verpflichtungen, die mit verrechenbaren Vermögensgegenständen saldiert werden. Hierfür liegen folgende Werte vor:
Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Es haben sich keine berichtenswerte Vorgänge nach dem Bilanzstichtag ergeben. Honorar des Abschlussprüfers Das Honorar des Abschlussprüfers beträgt für das Geschäftsjahr TEUR 15 und betrifft vollständig Prüfungsleistungen. Konzernverhältnisse Mutterunternehmen der Firstwaters GmbH, das den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen der Gruppe aufstellt, ist die Engineering Ingegneria Informatica S.p.A., Rom/Italien. Mutterunternehmen der Firstwaters GmbH, das den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen der Gruppe aufstellt, ist die BE I Shaping the Future S.p.A., Rom/Italien. Die Konzernabschlüsse sind im italienischen Unternehmensregister unter der Internetadresse italianbusinessregister.it abrufbar. Die Firstwaters GmbH ist selbst nicht zur Konzernrechnungslegung gemäß den §§ 290 ff. HGB verpflichtet. Anlagenspiegel
sonstige BerichtsbestandteileBei dem vorstehenden Jahresabschluss der Firstwaters GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 handelt es sich um die in Einklang mit § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung des Jahresabschlusses. Mit Gesellschafterbeschluss vom 05.12.2024 wurde beschlossen, den nach der Ausschüttung vom 02.01.2024 verbleibenden Bilanzgewinn in Höhe von EUR 4.090.481,03 auf neue Rechnung vorzutragen.
Aschaffenburg, den 10.10.2024 gez. Marco Fäth Martin Peter Swati Buderbach Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 05.12.2024 festgestellt. BESTäTIGUNGSVERMERK DES UNABHäNGIGEN ABSCHLUSSPRüFERSAn die Firstwaters GmbH, Aschaffenburg Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Firstwaters GmbH, Aschaffenburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Firstwaters GmbH, Aschaffenburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlich falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Stuttgart, den 10. Oktober 2024 Deloitte
GmbH
Sven Ilg, Wirtschaftsprüfer Florian Sauter, Wirtschaftsprüfer |
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