Stammdaten

Register
Amtsgericht Köln HRB 90619
Eingetragen
28.3.2017
Branche
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und NichtwohngebäudenVermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und NichtwohngebäudenVermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Wohngrundstücken, Wohngebäuden und Wohnungen
Gegenstand
(a) der Erwerb, die Veräußerung, Verwaltung, Vermietung und Verpachtung von Immobilien, (b) die Entwicklung und Durchführung von Immobilienprojekten sowie alle dazugehörigen Geschäfte. Erwerb und Vermietung von Betriebsvorrichtungen sowie genehmigungspflichtige Geschäfte gemäß § 34c GewO sind ausgenommen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Stephan Axel Koof
seit 29.1.2021
Geschäftsführer
Ralf Klüwer
seit 30.8.2017
Geschäftsführer
Telerik Schischmanow
seit 28.3.2017
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (2)

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

REWE-ZENTRALFINANZ eG
Germany
12.750 €
51.00%
REWE Handels eG Hungen
Germany
12.250 €
49.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

REWE-ZENTRALFINANZ eG

Köln

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019

KONZERNLAGEBERICHT für das Geschäftsjahr 2019

Inhaltsverzeichnis

Konzernstruktur

Wirtschaftliche Rahmenbedingungen

1. Gesamtwirtschaftliche Entwicklung

2. Branchenentwicklung

Darstellung der Lage

1. Vergleich der im Vorjahr berichteten Prognose mit der tatsächlichen Geschäftsentwicklung

2. Ertragslage

3. Finanz- und Vermögenslage

4. Leistungsindikatoren

Risiko- und Chancenbericht

Prognosebericht

1. Künftige gesamtwirtschaftliche Entwicklung

2. Erwartete Umsatz- und EBITA-Entwicklung

Konzernstruktur

Die REWE-ZENTRALFINANZ eG, Köln, (RZF) bildet gemeinsam mit ihren Tochterunternehmen die REWE Group, eine international tätige Unternehmensgruppe im Handels- und Touristikbereich.

Der Konzern umfasst zum 31. Dezember 2019 neben dem Mutterunternehmen RZF 266 (Vorjahr: 245) inländische und 149 (Vorjahr: 149) ausländische Tochterunternehmen.

Mit Wirkung zum 1. Mai 2019 übernahm die RZF mit Ausnahme von acht Aktien sämtliche vinkulierten Aktien der Aktionäre der RZAG. Die RZF hält nach Übertragung der Aktien eine Mehrheitsbeteiligung in Höhe von 99,9995 Prozent an der RZAG. Die verbleibenden acht Aktien wird die RZF voraussichtlich im Laufe des Jahres 2020 erwerben.

Die REWE Group ist in verschiedenen Geschäftsfeldern aktiv, die sich in Sparten und Segmente untergliedern.

Geschäftsfelder

Das Geschäftsfeld Handel Deutschland umfasst die Sparten REWE, Penny Deutschland und Handel Deutschland Zentralgesellschaften.

Die Sparte REWE ist sowohl im Einzel- als auch im Großhandel tätig. So werden unter den Marken REWE, REWE CITY, REWE CENTER und REWE To Go 1.760 Super- und Verbrauchermärkte betrieben. Im Großhandelsgeschäft werden 2.690 REWE- und REWE Dortmund-Partner, REWE Dortmund Filialen sowie nahkauf-Märkte und andere Großkunden beliefert. Über den REWE Liefer- und Paketservice via REWE.de ist REWE zudem im Online-Geschäft aktiv.

In der Sparte Penny Deutschland werden unter der Vertriebsmarke PENNY 2.169 Discountmärkte betrieben.

Die Sparte Handel Deutschland Zentralgesellschaften umfasst neben den inländischen Immobiliengesellschaften auch die Produktion und den Vertrieb von Backwaren unter der Marke Glocken Bäckerei und die Produktion von Fleisch- und Wurstwaren unter der Marke Wilhelm Brandenburg sowie in- und ausländische Warengesellschaften.

Das Geschäftsfeld Handel International umfasst die Sparten Vollsortiment Österreich, Vollsortiment CEE sowie Penny International. Im Vollsortiment Österreich und CEE werden an insgesamt 2.907 Standorten Super- und Verbrauchermärkte betrieben. In Österreich werden Filialen unter den Marken BILLA, MERKUR und ADEG betrieben. Im Großhandelsgeschäft werden zudem 371 ADEG-Partnermärkte beliefert. Mit dem Supermarktformat BILLA ist der Handel International auch in Bulgarien, Russland, der Slowakei, Tschechien und der Ukraine vertreten. Daneben werden in Kroatien und Österreich unter der Marke BIPA auch Drogeriefachmärkte betrieben. In Litauen werden Supermärkte unter der Marke IKI betrieben.

In der Sparte Penny International werden die Marken PENNY MARKT und PENNY MARKET an insgesamt 1.550 Standorten in den Ländern Italien, Österreich, Rumänien, Tschechien und Ungarn betrieben.

Das Geschäftsfeld Touristik gliedert sich in die Sparten Zentraleuropa, Nordeuropa, Osteuropa und Zielgebiete. Es umfasst unter der Dachmarke DER Touristik eine Vielzahl von Reiseveranstaltern, Reisevertrieben (Reisebüro-Ketten, Franchise-Vertriebe und Online-Portale) sowie Zielgebietsagenturen und Hotels. Die Touristik ist in den Quellmärkten Deutschland, Österreich, der Schweiz, in Osteuropa und mit den Kuoni-Einheiten auch in Skandinavien, Finnland, Frankreich, Großbritannien sowie den Benelux-Ländern aktiv. Die Touristik tritt vor allem unter den Marken ADAC REISEN, Apollo, Calimera, DER.COM, DER Reisebüro, DERPART, DERTOUR, EXIM Tours, helvetic tours, ITS, Jahn Reisen, KUONI, lti und Meier's Weltreisen auf. Insgesamt verfügt die Touristik über 792 Reisebüros. 670 Vertriebsstellen werden durch Franchisenehmer betrieben.

Das Geschäftsfeld Baumarkt betreibt in Deutschland unter den Marken toom Baumarkt und B1 Discount Baumarkt 285 Märkte. Im Rahmen des Großhandelsgeschäfts werden zudem 38 Partnermärkte und Franchisenehmer beliefert.

Unter dem Geschäftsfeld Sonstige werden insbesondere zentrale Dienstleistungen des Mutterunternehmens und verschiedener Tochterunternehmen für Konzernunternehmen und Dritte zusammengefasst. Es handelt sich im Wesentlichen um Beschaffungsfunktionen (Warengroßhandel und Lagerhaltung), Zentralregulierung, Delkredereübernahme, IT-Services, Energiehandel (EHA), Onlinehandel (ZooRoyal und Weinfreunde), E-Commerce-Services (REWE-Digital) sowie die Koordination gruppenübergreifender Werbeaktivitäten.

Standortportfolio 31.12.2019

Länder Handel Deutschland Handel International Touristik Baumarkt Gesamt
Deutschland 3.929 -- 503 285 4.717
Österreich -- 2.141 -- -- 2.141
Tschechien -- 617 42 -- 659
Italien -- 386 -- -- 386
Ungarn -- 223 8 -- 231
Rumänien -- 256 80 -- 336
Slowakei -- 150 14 -- 164
Russland -- 172 -- -- 172
Nordics * -- -- 5 -- 5
Bulgarien -- 130 -- -- 130
Schweiz -- -- 72 -- 72
Großbritannien -- -- 49 -- 49
Litauen -- 228 -- -- 228
Frankreich -- -- 18 -- 18
Ukraine -- 35 -- -- 35
Kroatien -- 119 -- -- 119
Polen -- -- 1 -- 1
Summe 3.929 4.457 792 285 9.463

* Dänemark, Finnland, Norwegen und Schweden

Wirtschaftliche Rahmenbedingungen

1. Gesamtwirtschaftliche Entwicklung

Handelskonflikte führen nicht nur im Verhältnis der USA zu China, sondern auch zu anderen Staaten zu einem reduzierten Warenaustausch. Zudem belasten sie die Weltwirtschaft dadurch, dass die politischen Rahmenbedingungen für den Außenhandel unsicherer werden. Auch die Unsicherheiten bezüglich der Ausgestaltung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen nach dem Austritt Großbritanniens aus der EU (Brexit) belasteten den innereuropäischen Handel.

Entwicklung der Wirtschaftsdaten der REWE Group-Länder

in Prozent 1 BIP Inflation
2018 2019e * 2019e 2018 2019e * 2019e
Deutschland 1,5 1,3 0,5 1,9 2,0 1,4
Österreich 2,7 2,2 1,6 2,1 2,1 1,6
Tschechien 3,0 3,0 2,5 2,0 2,3 2,4
Italien 0,8 0,6 0,2 1,3 1,3 0,8
Ungarn 4,9 3,3 4,6 2,9 3,1 3,4
Rumänien 4,1 3,4 4,0 4,1 3,5 4,0
Slowakei 4,1 4,1 2,6 2,5 2,4 2,5
Russland 2,3 1,6 1,1 2,9 5,1 4,7
Litauen 3,5 2,9 3,4 2,5 2,7 2,4
Bulgarien 3,1 3,1 3,7 2,6 2,4 2,7
Schweiz 2,8 1,8 0,8 0,9 1,4 0,6
Großbritannien 1,3 1,5 1,3 2,5 2,1 2,0
Schweden 2,3 2,2 0,9 2,1 2,0 1,8
Norwegen 1,3 2,1 1,9 2,8 2,0 2,3
Frankreich 1,7 1,5 1,3 2,1 1,8 1,3
Dänemark 1,5 1,9 1,7 0,7 1,5 0,7
Ukraine 3,3 2,7 3,0 10,9 7,3 8,7
Kroatien 2,6 2,6 3,0 1,6 1,8 1,0
in Prozent 1 Arbeitslosigkeit
2018 2019e * 2019e
Deutschland 3,4 3,0 3,1
Österreich 4,9 4,6 4,6
Tschechien 2,3 2,2 2,1
Italien 10,6 10,4 10,0
Ungarn 3,7 3,5 3,4
Rumänien 4,2 4,2 3,9
Slowakei 6,5 6,0 5,3
Russland 4,8 5,3 4,6
Litauen 6,2 5,8 6,1
Bulgarien 5,2 4,6 4,6
Schweiz 2,5 2,8 2,8
Großbritannien 4,1 4,4 3,9
Schweden 6,3 6,0 6,7
Norwegen 3,9 3,7 3,6
Frankreich 9,1 8,7 8,5
Dänemark 5,0 4,8 4,9
Ukraine 9,0 9,2 8,7
Kroatien 8,4 8,6 7,0

Quellen: International Monetary Fund, World Economic Outlook Database Oktober 2019, Update Januar 2020; Gemeinschaftsdiagnose (Herbst 2019)

e = erwartet; e * = im Vorjahr erwartet

1 BIP-Veränderung gegenüber dem Vorjahr in Prozent

In Deutschland hat sich die Konjunktur 2019 weiter abgekühlt. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) konnte um 0,5 Prozent (Vorjahr: 1,5 Prozent) gesteigert werden, die Entwicklung fiel jedoch im Vergleich zum Vorjahr und zu den Prognosen deutlich moderater aus: Zwar lag die Kapazitätsauslastung weiter über einem langjährigen Durchschnitt, jedoch ist die Produktion seit eineinhalb Jahren rückläufig. Die Ursachen liegen vor allem in den wirtschaftlichen Unsicherheiten aufgrund der bestehenden Handelskonflikte und der Unklarheiten in Bezug auf den Brexit, die sich weltweit negativ auf die Investitionen auswirkten. Gestützt wurde die Wirtschaft durch den Konsum privater Haushalte. Die Inflation verminderte sich 2019 auf 1,4 Prozent (Vorjahr: 1,9 Prozent) und lag damit auch unterhalb der Prognose von 2,0 Prozent, unter anderem aufgrund gesunkener Energiepreise. Die Arbeitslosenquote sank leicht im Vergleich zum Vorjahr auf 3,1 Prozent (Vorjahr: 3,4 Prozent). Nichtsdestotrotz verlangsamte sich der Beschäftigungsanstieg bedingt durch die Konjunkturschwäche deutlich.

In Österreich lag das Wachstum des BIP 2019 nach mehreren Jahren starken Wachstums mit 1,6 Prozent deutlich unter der Entwicklung des Vorjahres (2,7 Prozent) und der Prognose von 2,2 Prozent. Ursächlich hierfür waren die Abschwächung des globalen Handels und die rückläufige Konjunktur in Deutschland, die die Entwicklung der exportorientierten Industrie des Landes beeinflussten und die Investitionstätigkeiten verlangsamten. Positiv beeinflusst wurde die Konjunktur durch den privaten Konsum, der durch fiskalische Impulse und eine gute Arbeitsmarktlage gestützt wurde. Die Arbeitslosenquote lag 2019 bei 4,6 Prozent (Vorjahr: 4,9 Prozent). Das Preisniveau lag 2019 im Vergleich zum Vorjahr mit einer Inflationsrate von 1,6 Prozent deutlich unter dem Niveau des Vorjahres (2,1 Prozent).

In Italien stagnierte das Wirtschaftswachstum 2019 mit 0,2 Prozent (Vorjahr: 0,8 Prozent) nahezu. Ursächlich hierfür ist eine anhaltende Schwäche im verarbeitenden Gewerbe. Die Arbeitslosenquote sank auf 10,0 Prozent (Vorjahr: 10,6 Prozent). Die Inflationsrate verminderte sich auf 0,8 Prozent (Vorjahr: 1,3 Prozent) vor allem aufgrund der Preisentwicklung der Energiekosten.

Die Konjunktur in den zentral-osteuropäischen Ländern, in denen die REWE Group vertreten ist, entwickelte sich 2019 in allen Ländern positiv. Bulgarien und Kroatien konnten das Wirtschaftswachstum des Vorjahres und die Prognosen übertreffen. Litauen, Rumänien, die Ukraine und Ungarn lagen zwar leicht unter der Vorjahresentwicklung, konnten aber die Prognosen zum Teil deutlich übertreffen. Russland, die Slowakei und Tschechien lagen zum Teil deutlich unter der Vorjahresentwicklung und den Prognosen. Grundsätzlich wurde die wirtschaftliche Entwicklung in den zentral-osteuropäischen Ländern von den rückläufigen Entwicklungen in den anderen EU-Ländern - und zum Teil besonders in Deutschland - beeinflusst. Dennoch entwickelte sich insgesamt das BIP in den zentral-osteuropäischen Ländern - mit Ausnahme von Russland - zum Teil deutlich besser als in den für die REWE Group relevanten Ländern West- und Nordeuropas. Der Aufschwung stützte sich in den meisten Ländern maßgeblich auf den privaten Konsum, der von der guten Beschäftigungslage sowie gestiegenen Reallöhnen profitieren konnte, und auf Investitionen, die auch bedingt durch den Abruf von EU-Geldern anstiegen. Die anhaltend positive Entwicklung zeigt sich ebenso auf den Arbeitsmärkten: Die Arbeitslosenquote ist in allen Ländern zum Teil merklich gesunken; jedoch führt die steigende Beschäftigungsentwicklung auch zu einem Fachkräftemangel. Die Inflationsrate in Kroatien, Litauen, Rumänien und der Ukraine sank zum Teil deutlich im Vergleich zum Vorjahr. In den übrigen Ländern - mit Ausnahme der Slowakei, wo die Inflationsrate im Vergleich zum Vorjahr unverändert war - stieg die Inflationsrate im Vorjahresvergleich.

In Skandinavien verzeichneten Dänemark und Norwegen ein höheres Wirtschaftswachstum als im Vorjahr, während insbesondere die Konjunktur in Schweden von der rückläufigen Weltwirtschaft, den Handelskonflikten sowie den Unsicherheiten aus dem Brexit stark getroffen war: Die Wirtschaft wuchs lediglich um 0,9 Prozent. Dieser Wert lag somit deutlich unter der Vorjahresentwicklung (2,3 Prozent) und den Erwartungen (2,2 Prozent). Insgesamt wurde die Konjunktur in den drei Ländern besonders durch den privaten Konsum gestützt. Die wirtschaftliche Entwicklung spiegelt sich auch auf den Arbeitsmärkten wider: Während Dänemark und Norwegen rückläufige Arbeitslosenquoten auswiesen, lag die Arbeitslosenquote in Schweden deutlich über der Vorjahresquote und den Prognosen. Die Inflationsrate in Schweden und Norwegen verminderte sich im Vorjahresvergleich, in Dänemark blieb die Preissteigerung auf Vorjahresniveau.

Die Konjunktur in der Schweiz verzeichnete mit einem BIP-Wachstum von 0,8 Prozent eine moderate Entwicklung und lag deutlich unter der Entwicklung des Vorjahres (2,8 Prozent) und der Prognose (1,8 Prozent). Diese Wachstumsverlangsamung deutete sich bereits im zweiten Halbjahr 2018 an. Wesentlicher Treiber des Wachstums waren die Exporte pharmazeutischer Produkte, während die übrigen Branchen von der Verlangsamung der internationalen Konjunktur beeinflusst wurden. Die Arbeitslosenquote erhöhte sich moderat auf 2,8 Prozent (Vorjahr: 2,5 Prozent) und entsprach damit der Prognose. Die Inflationsrate bewegt sich mit 0,6 Prozent (Vorjahr: 0,9 Prozent) weiterhin auf niedrigem Niveau.

Die wirtschaftliche Entwicklung lag in Großbritannien 2019 mit 1,3 Prozent auf Vorjahresniveau und nur leicht unter den Erwartungen (1,5 Prozent). Insbesondere die Industrie reagierte mit Verunsicherung auf den Brexit, indem beispielsweise Investitionspläne verschoben wurden. Der robuste Arbeitsmarkt - die Arbeitslosenquote sank auf 3,9 Prozent (Vorjahr: 4,1 Prozent) und lag damit auch deutlich unter der Prognose (4,4 Prozent) - war eine Ursache dafür, dass der private Konsum auch aufgrund gestiegener Realeinkommen einen maßgeblichen Treiber der wirtschaftlichen Entwicklung darstellte. Die Inflationsrate sank weiter auf 2,0 Prozent (Vorjahr: 2,5 Prozent).

Die wirtschaftlichen Unsicherheiten resultierend aus den bestehenden Handelskonflikten und den Unklarheiten in Bezug auf den Brexit hatten auf die Konjunktur in Frankreich einen weniger starken Einfluss als auf andere große EU-Länder: Das Wirtschaftswachstum verlief 2019 mit 1,3 Prozent (Vorjahr: 1,7 Prozent) robust. Dies war bedingt durch eine geringere Abhängigkeit vom Exportmarkt und eine starke Binnennachfrage, deren maßgeblicher Treiber die Unternehmensinvestitionen waren. Die von der Regierung ergriffenen Maßnahmen zur Stärkung der Kaufkraft als Reaktion auf soziale Proteste, Steuersenkungen und die Schaffung neuer Arbeitsplätze stützten die wirtschaftliche Entwicklung ebenfalls, wenn auch die höhere Kaufkraft aufgrund der Verunsicherung - unter anderem bedingt durch Reformvorhaben der Regierung - nicht vollständig für Konsumzwecke eingesetzt wurde. Die Arbeitslosenquote sank auf 8,5 Prozent (Vorjahr: 9,1 Prozent), lag aber im europäischen Vergleich weiter im oberen Bereich. Die Inflationsrate sank deutlich von 2,1 Prozent im Vorjahr auf 1,3 Prozent.

2. Branchenentwicklung

Lebensmittelhandel

Branchenentwicklung: Umsatz

Veränderung
in Prozent
Handel 2019 nominal Handel 2018 nominal Lebensmitteleinzelhandel 2019 nominal Lebensmitteleinzelhandel 2018 nominal
Deutschland 3,4 2,7 1,5 1,2
Österreich 2,0 2,6 2,4 2,5
Tschechien 5,4 5,9 4,3 3,5
Italien 0,8 0,8 0,7 0,3
Ungarn 9,1 9,3 8,7 7,0
Rumänien 10,2 11,3 10,8 10,5
Slowakei 0,8 6,4 4,4 4,1
Russland 2 1,6 2,6 1,4 1,7
Litauen 6,5 - 5,2 -
Bulgarien 3,8 7,5 3,5 10,2
Ukraine 3 - 7,0 - -
Kroatien 5,0 5,7 3,5 3,1

Quellen: Eurostat; 1 GfK; 2 Retail Update Russia (Biweekly News Report − Published by PMR) Stand Januar 2020; 3 für 2019 keine valide Quelle vorhanden

Für Deutschland ist die Umsatzentwicklung des Lebensmitteleinzelhandels nach GfK (nominal: +1,5 Prozent; FMCG ohne Non-Food) und Nielsen/TradeDimension (nominal: +1,9 Prozent) im Vergleich zum Vorjahr positiv verlaufen. In diesem Kontext entwickelt sich das Geschäftsfeld Handel Deutschland mit einer Umsatzsteigerung von 2,7 Prozent ausgesprochen gut.

Der Einzelhandel in Österreich erzielte 2019 ein nominales Umsatzwachstum von 2,0 Prozent (real: 1,2 Prozent). Der Lebensmitteleinzelhandel erzielte ein nominales Umsatzwachstum von 2,4 Prozent (real: 1,5 Prozent). Die Entwicklung fiel damit nominal weniger stark als im Vorjahr aus, während sich real eine Verbesserung im Vergleich zum Vorjahr ergeben hat.

Der Einzelhandelsumsatz in Italien ist 2019 nominal und real um 0,8 Prozent gestiegen. Die privaten Haushalte verzeichneten reale Kaufkraftverluste, da die Inflation die Lohnsteigerungen übertraf. Die Umsätze im Lebensmitteleinzelhandel erhöhten sich nominal um 0,7 Prozent (real: gesunken um 0,1 Prozent).

Der Lebensmitteleinzelhandel in den osteuropäischen Ländern, in denen die REWE Group vertreten ist, entwickelte sich im Wesentlichen positiv. Im Lebensmittelhandel konnten Rumänien (nominal: 10,8 Prozent; real: 5,8 Prozent) und Ungarn (nominal: 8,7 Prozent; real: 3,5 Prozent) 2019 das höchste Umsatzwachstum verzeichnen. Insgesamt liegt die Entwicklung im Lebensmittelhandel nominal - mit Ausnahme von Russland und der Ukraine - deutlich über der Entwicklung der westeuropäischen Länder. Positiv beeinflusst wurde der Konsum in den Ländern unter anderem durch gestiegene Reallöhne und eine gute Beschäftigungslage. In Russland fiel der Anstieg der Einzelhandelsumsätze mit 1,6 Prozent nominal und der Umsätze im Lebensmitteleinzelhandel mit 1,4 Prozent nominal moderat aus und lag unter der Entwicklung des Vorjahres.

Touristik

Der deutsche Reiseveranstaltermarkt zeigte 2019 mit 0,6 Prozent ein moderates Umsatzwachstum auf 35,4 Mrd. € und konnte die guten Ergebnisse der Vorjahre nicht weiter fortsetzen. Wesentliche Wachstumssegmente waren die Kreuzfahrt mit einem Umsatzzuwachs von 7,0 Prozent und eine gute Entwicklung mittelständischer Spezialisten. Das Jahr 2019 war geprägt von der Insolvenz von Thomas Cook sowie der Insolvenz des Ferienfliegers Germania und der Unsicherheit über den Fortbestand der Thomas Cook-Tochter Condor. Auch das Flugverbot der Boeing B 737-Max betraf die Branche, weil einige Fluggesellschaften zu erheblichen Kosten Ersatzmaschinen anmieten mussten. Daher erreichten die klassischen Flugreiseveranstalter nur ein geringes Umsatzwachstum von 1,9 Prozent. Das Wachstum kam vor allem von den außereuropäischen Zielen (Türkei +28,8 Prozent, Ägypten +16,4 Prozent, Tunesien +5,1 Prozent). Die Krisendestinationen der vergangenen drei Jahre in der Türkei, Ägypten und Nordafrika haben nahezu das Volumen aus der Zeit vor der Krise erreicht und zeigen nur noch leichte Zuwächse, die den Einbruch der europäischen Mittelmeer-Ziele nicht kompensieren konnten, so dass die Mittelmeer-Ziele insgesamt rückläufig waren. Die Fernreisen entwickelten sich anlässlich der Stärkung des Euros gegenüber dem Dollar positiv. Die erdgebundenen Reisen in Europa verzeichneten ebenfalls einen Umsatzrückgang und konnten an das gute Vorjahr nicht anknüpfen.

Der stationäre Reisebüromarkt verzeichnete 2019 einen Umsatzrückgang von insgesamt 3,1 Prozent. Deutliche Zuwächse erzielte in diesem Jahr der Online-Reisevertrieb mit 16,5 Prozent. Auch die Umsätze der Produktportale (+12,7 Prozent) sowie die Online-Direktverkäufe der touristischen Leistungsträger (+14,5 Prozent) nahmen signifikant zu und treten damit immer stärker in Konkurrenz zu ihren eigenen Vertriebskanälen über Veranstalter und Reisebüros. Die spezialisierten Business-Travel-Organisationen verzeichneten einen Rückgang von 2,0 Prozent. Insgesamt wies der deutsche Reisebüromarkt einen Rückgang von 2,7 Prozent aus.

Die Entwicklungen in den verschiedenen europäischen Veranstaltermärkten verliefen 2019 sehr unterschiedlich.

Der österreichische Veranstaltermarkt entwickelte sich ebenso moderat wie der deutsche Veranstaltermarkt, da über 80,0 Prozent dieser Reisen mit dem identischen Sortiment von den deutschen Veranstaltern produziert werden.

Der Schweizer Veranstaltermarkt hingegen entwickelte sich im Jahr 2019 leicht negativ. Grund hierfür war vor allem das beständig gute Wetter in den Sommermonaten, so dass die Schweizer ihren Urlaub vermehrt im eigenen Land verbrachten. Die im Sommer ausgebliebenen Buchungen konnten auch durch die positive Entwicklung der Herbstbuchungen nicht kompensiert werden.

Der eher kleine französische Veranstaltermarkt weist nur moderate Zuwächse auf, da die Franzosen ihre Urlaubsreisen infolge des langen und warmen Sommers traditionell eher individuell organisieren.

Der britische Veranstaltermarkt litt - wie schon im Vorjahr - unter der politischen Unsicherheit der Brexit-Fristen. Die preissensiblen volumenstarken Destinationen rund um das Mittelmeer verzeichneten Rückgänge, während sich hochwertige, maßgeschneiderte Veranstalterreisen in alle Welt behaupten konnten. Trotz aller Unsicherheiten erwies sich der britische Reisemarkt als bemerkenswert widerstandsfähig. Dies lag daran, dass andere inländische Wirtschaftsfaktoren weitestgehend positiv waren - ein über die Inflation hinausgehendes Lohnwachstum, ein hohes Beschäftigungsniveau und niedrige Zinssätze.

Die nordeuropäischen Reisemärkte konnten an das mäßige Wachstum aus dem Vorjahr nicht weiter anknüpfen. Der lange und warme Sommer im letzten Jahr, die zunehmenden Klimadiskussionen und Flugscham sowie eine negative Entwicklung der schwedischen Krone gegenüber dem Euro ließen die Buchungsnachfrage schwächeln.

Die osteuropäischen Reisemärkte hingegen profitierten stark von den nach drei Krisenjahren wiederbelebten zweistelligen Nachfragezuwächsen für preiswerte Reisen in die Türkei sowie nach Nordafrika.

Baumarkt

Der Baumarkthandel konnte nach Aussagen des BHB - Handelsverband Heimwerken, Bauen und Garten e.V., Köln, 2019 ein Umsatzwachstum von 3,6 Prozent auf 19,5 Mrd. € verbuchen. Während die Umsätze im ersten Quartal aufgrund der guten Wetterlage im Februar insbesondere im Gartensortiment deutlich angestiegen sind (+10,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal), konnte das zweite Quartal die positive Entwicklung stützen, aber nicht maßgeblich zu einer weiteren Verbesserung beitragen (+0,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal). Das dritte Quartal verzeichnete mit 4,8 Mrd. € Umsatz und einem Anstieg von 4,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr eine starke Saison bis zum Wettereinbruch zum Ende des Quartals. Das vierte Quartal wurde insbesondere durch einen starken November gestützt und generierte ein Umsatzplus von 0,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal. Neben saisonabhängigen Sortimenten entwickelten sich auch die Heimwerkersortimente positiv.

Darstellung der Lage

Hinweis: Eine Vergleichbarkeit der Zahlen der aktuellen Berichtsperiode mit den Vorjahreswerten ist aufgrund nachfolgend dargestellter Einflüsse nur eingeschränkt möglich:

Mit Wirkung zum 1. Mai 2019 übernahm die RZF 77,4 Prozent der REWE - Zentral-Aktiengesellschaft, Köln, (RZAG) und erlangte damit die Beherrschung über das Unternehmen. Ab diesem Zeitpunkt wurden die RZAG sowie ihre Tochtergesellschaften erstmalig in den RZF-Konzern einbezogen. Aufgrund der zum Erstkonsolidierungszeitpunkt erfolgten Kaufpreisallokation ergaben sich Einmaleffekte in Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung. Ab dem Zeitpunkt der Erstkonsolidierung werden darüber hinaus sämtliche konzerninternen Sachverhalte zwischen der RZF und der RZAG eliminiert. Im Vorjahr waren keine Eliminierungsmaßnahmen durchzuführen (vgl. Punkt 3 "Konsolidierung" des Konzernanhangs).

Die Anwendung des IFRS 16 Leasingverhältnisse führt im Jahr der Erstanwendung zu einer eingeschränkten Vergleichbarkeit in den betroffenen Bilanz- und Gewinn- und Verlustrechnungs-Positionen. Insbesondere ergeben sich in der Gewinn- und Verlustrechnung wesentliche Verschiebungen zwischen EBITDA/EBIT/EBT: Bei Anmietverträgen, die ab dem 1. Januar 2019 bilanziell abzubilden sind, entfällt der Mietaufwand (sonstiger betrieblicher Aufwand); eine Erfolgswirksamkeit dieser Verträge ergibt sich über die Abschreibung des Nutzungsrechts und den Zinsaufwand aus der Aufzinsung der Leasingverbindlichkeit in der Folgebewertung. In der Bilanz ergibt sich insbesondere im Anlagevermögen durch die Aktivierung von Nutzungsrechten und in den sonstigen finanziellen Schulden durch die Passivierung von Leasingverbindlichkeiten eine wesentliche Erhöhung der Bilanzsumme. Der Anstieg der Verbindlichkeiten hat auch eine wesentliche Auswirkung auf Kennzahlen wie z. B. die Eigenkapitalquote und die Nettoverschuldung.

1. Vergleich der im Vorjahr berichteten Prognose mit der tatsächlichen Geschäftsentwicklung

Die Umsatzentwicklung des Konzerns blieb 2019 leicht hinter den geplanten Erwartungen zurück.

Das interne EBITA 1 hat sich in fast allen Geschäftsfeldern zum Teil deutlich besser entwickelt als für 2019 prognostiziert. Zur positiven Entwicklung trugen unter anderem Erträge aus Unternehmensverkäufen sowie Erträge, die durch Umstrukturierungen der REWE Group entstanden sind, bei.

Gegenüber dem Vorjahr konnte das Geschäftsfeld Handel Deutschland seinen Umsatz leicht steigern, aber die geplanten Erwartungen nicht ganz erfüllen. Dies ist vor allem auf den verschärften Wettbewerb im Discountmarkt zurückzuführen.

Das interne EBITA des Geschäftsfelds konnte gegenüber dem Budget leicht gesteigert werden: Steigerungen konnte vor allem REWE verzeichnen, während Penny unter dem starken Wettbewerbsdruck im Discount die Erwartungen nicht erfüllen konnte. Trotz positiver Umsatzentwicklung der Supermärkte Nord-Gesellschaften ist das Ergebnis durch deren Integration in die REWE-Organisation weiterhin belastet.

Die Umsatzentwicklung im Geschäftsfeld Handel International liegt leicht unter den budgetierten Erwartungen. Der Vollsortimentsbereich konnte die erwarteten Umsätze nicht ganz erfüllen, was im Wesentlichen auf die Entwicklung in Russland zurückzuführen ist.

Penny International zeigte vor allem in Osteuropa eine gute Umsatzentwicklung und konnte so die Erwartungen übertreffen.

Das interne EBITA im Geschäftsfeld Handel International liegt über den geplanten Erwartungen. Penny, wie auch das Vollsortiment, konnten das interne EBITA-Ziel übererfüllen. Nur im Vollsortiment in Osteuropa konnten die Erwartungen vor allem in Russland nicht ganz erreicht werden.

Die Entwicklung im Geschäftsfeld Touristik wird vor allem durch die branchenweit schwierige Entwicklung im Veranstaltergeschäft in Skandinavien geprägt. So konnte die Touristik die Umsatzentwicklung zum Vorjahr steigern, die erwartete Umsatzentwicklung wurde aber nicht erreicht. Aufgrund der schwierigen Umsatz- und Margensituation konnte die Touristik die budgetierten internen EBITA-Erwartungen nicht erfüllen.

Das Geschäftsfeld Baumarkt konnte die Umsätze gegenüber dem Vorjahr steigern und liegt mit seiner Entwicklung über dem Budget. Trotz des Margendrucks konnte der Baumarkt aufgrund positiver Kostenentwicklungen und Einsparungen die budgetierten internen EBITA-Erwartungen mehr als erfüllen.

Die Netto-Verschuldung ist 2019 etwas stärker gestiegen als ursprünglich geplant. Ursache hierfür ist die vorzeitige Kaufpreiszahlung für den Erwerb der Lekkerland-Gruppe, die jedoch weitestgehend über nicht getätigte Investitionen, Veräußerungen von Beteiligungsgesellschaften sowie sonstige operative Maßnahmen finanziert wurde.

2. Ertragslage

Umsatzentwicklung

in Mio. € 2019 2018 Veränderung absolut Veränderung
in Prozent
Handel Deutschland 32.317,2 31.471,0 846,2 2,7
Handel International 15.298,7 14.245,8 1.052,9 7,4
Touristik 4.958,3 4.880,5 77,8 1,6
Baumarkt 2.214,8 2.151,1 63,7 3,0
Sonstige 585,3 645,0 -59,7 -9,3
Gesamt 55.374,3 53.393,4 1.980,9 3,7

Die Umsatzerlöse konnten 2019 insgesamt um 3,7 Prozent gesteigert werden.

Der Handel Deutschland als volumenstärkstes Geschäftsfeld verzeichnete eine Umsatzsteigerung von 2,7 Prozent. Die positive Umsatzentwicklung wurde insbesondere durch die Entwicklung der REWE-Filialen (inklusive REWE To Go) sowie des Großhandelsgeschäfts getragen, das im Wesentlichen die Belieferung der REWE-Partnermärkte umfasst. Hier spiegelt sich vor allem das organische Wachstum der REWE-Partnermärkte wider. Zudem sind die Einkaufsgesellschaften des Geschäftsfelds Sonstige seit diesem Geschäftsjahr dem Geschäftsfeld Handel Deutschland zugeordnet.

Das Geschäftsfeld Handel International ist mit einem Umsatz von 15,3 Mrd. € das zweitgrößte Geschäftsfeld des Konzerns. Der Anstieg um 7,4 Prozent wurde maßgeblich durch das Vollsortiment in Zentral- und Osteuropa generiert und ist im Wesentlichen auf die positive Entwicklung der Stammfilialen in Tschechien und der Slowakei sowie Expansionstätigkeiten in Russland zurückzuführen. Zudem trug die 2019 erstmalig ganzjährig als vollkonsolidiertes Unternehmen einbezogene UAB Palink, Vilnius (Litauen), maßgeblich zum Umsatzwachstum bei. Das Vollsortiment Österreich zeigte eine fortgesetzt positive Umsatzentwicklung, die wesentlich durch den Lebensmitteleinzelhandel getragen wurde. Auch die Umsatzerlöse von Penny International trugen zur positiven Entwicklung bei: Ursächlich war insbesondere die Umsatzentwicklung in Rumänien, Tschechien und Ungarn.

Das Geschäftsfeld Touristik erzielte einen konsolidierten Umsatz von 5,0 Mrd. € (vermittelter Reiseumsatz 6,5 Mrd. €), der damit um 1,6 Prozent über dem Vorjahr lag. Der Umsatzanstieg ist maßgeblich auf die weiterhin positive Entwicklung in Zentral- und Osteuropa zurückzuführen. Auch in den Zielgebietsagenturen konnten deutliche Umsatzsteigerungen verzeichnet werden. In Nordeuropa entwickelten sich die Umsatzerlöse aufgrund der negativen Entwicklung in Skandinavien dagegen rückläufig. Dem stand ein Umsatzwachstum in den Quellmärkten Frankreich und Großbritannien gegenüber. Insgesamt wirkte sich vor allem die gestiegene Nachfrage nach Fernreisen positiv auf die Umsatzentwicklung aus.

Das Geschäftsfeld Baumarkt verzeichnete eine Umsatzsteigerung von 3,0 Prozent. Die Steigerung der Baumarktumsätze wurde im Wesentlichen durch die positive Entwicklung des Filialgeschäfts getragen.

Märkte und Verkaufsflächen

Zum Jahresende betrieben die Geschäftsfelder des Konzerns 9.463 Verkaufsstellen mit einer Gesamtverkaufsfläche von 9,2 Mio. Quadratmetern.

Anzahl Märkte 31.12.2019 31.12.2018 Veränderung absolut Veränderung
in Prozent
Handel Deutschland 3.929 4.014 -85 -2,1
Handel International 4.457 4.352 105 2,4
Touristik 792 760 32 4,2
Baumarkt 285 295 -10 -3,4
Gesamt 9.463 9.421 42 0,4
Verkaufsflächen in m 2 * 31.12.2019 31.12.2018 Veränderung absolut Veränderung
in Prozent
Handel Deutschland 4.225.113 4.288.551 -63.438 -1,5
Handel International 3.078.107 2.969.858 108.249 3,6
Baumarkt 1.906.928 1.951.291 -44.363 -2,3
Gesamt 9.210.148 9.209.700 448 0,0

* In der Touristik werden keine Verkaufsflächen erfasst.

Ergebniskennzahlen

in Mio. € 2019 2018 Veränderung absolut Veränderung
in Prozent
Umsatzerlöse 55.374,3 53.393,4 1.980,9 3,7
Materialaufwand einschließlich Bestandsveränderung -42.026,9 -40.510,5 -1.516,4 3,7
Rohertrag 13.347,4 12.882,9 464,5 3,6
Rohertragsquote 24,1% 24,1%
EBITDA 4.069,8 1.810,2 2.259,6 > 100
Nachrichtlich: internes EBITDA * 2.116,4 1.630,4 486,0 29,8
Abschreibungen/Zuschreibungen und Wertminderungen (ohne Firmenwerte) -3.160,5 -1.245,1 -1.915,4 < -100
EBITA 909,3 565,1 344,2 60,9
Nachrichtlich: internes EBITA * 866,0 408,7 457,3 > 100
Wertminderungen auf Firmenwerte 0,0 -10,4 10,4 100
EBIT 909,3 554,7 354,6 63,9
Finanzergebnis -537,2 -1,5 -535,7 < -100
EBT 372,1 553,2 -181,1 -32,7
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 134,8 -137,7 272,5 > 100
Ergebnis aus fortgeführten Geschäftsbereichen 506,9 415,5 91,4 22,0
EAT / Jahresergebnis 506,9 415,5 91,4 22,0

* Überleitung vgl. Punkt 4 "Leistungsindikatoren"

Das EBITDA stieg, maßgeblich bedingt durch die erstmalige Anwendung des IFRS 16, um 2.259,6 Mio. €: Erhöhend wirkten die Veränderung des Rohertrags (+464,5 Mio. €), der sonstigen betrieblichen Erträge (+353,0 Mio. €; ohne Berücksichtigung von Zuschreibungen) und insbesondere die gesunkenen sonstigen betrieblichen Aufwendungen (+1.869,5 Mio. €), mindernd die Erhöhung der Personalaufwendungen (-427,4 Mio. €). Da die Veränderung des Materialaufwands proportional zum Anstieg der Umsatzerlöse verlief, beträgt die Rohertragsquote unverändert 24,1 Prozent.

Zum Anstieg der sonstigen betrieblichen Erträge führten im Wesentlichen Erträge aus Werbedienstleistungen, Erträge aus dem Abgang langfristiger Vermögenswerte, übrige sonstige betriebliche Erträge sowie Erträge aus Zuschreibungen zu langfristigen Vermögenswerten. Gegenläufig entwickelten sich die Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen.

Die höheren Erträge aus Werbedienstleistungen beruhen auf einem Anstieg erbrachter Leistungen für Werbeaktivitäten in Funk und Fernsehen, Printmedien, Außenwerbung und für den stärkeren Einsatz von Werbemitteln insbesondere im Geschäftsfeld Handel Deutschland.

Die Erträge aus dem Abgang langfristiger Vermögenswerte resultierten maßgeblich aus Anteilsverkäufen von zuvor vollkonsolidierten Unternehmen in den Geschäftsfeldern Sonstige und Touristik.

Die Veränderung der übrigen sonstigen betrieblichen Erträge steht maßgeblich im Zusammenhang mit dem Erwerb der Anteile an der RZAG.

Der Anstieg der Erträge aus Zuschreibungen zu langfristigen Vermögenswerten resultiert maßgeblich aus Zuschreibungen von Nutzungsrechten im Zusammenhang mit dem Bilanzierungsstandard IFRS 16.

Gegenläufig entwickelten sich die Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen, die sich insbesondere im Geschäftsfeld Handel Deutschland bedingt durch die Erstanwendung des IFRS 16 verminderten.

Die Veränderung der sonstigen betrieblichen Aufwendungen ist maßgeblich auf die Erstanwendung des IFRS 16 zurückzuführen: Da Mietverhältnisse, die die Voraussetzungen des neuen Standards erfüllen, bilanziell abgebildet werden, wird für diese kein Mietaufwand mehr ausgewiesen. Zudem ergibt sich aus der Anwendung des IFRS 16 eine geringere Zuführung zur Rückstellung für belastende Verträge.

Daneben verminderten sich die Aufwendungen für fremde Dienstleistungen bedingt durch die erstmalige Einbeziehung der RZAG zum 1. Mai 2019.

Gegenläufig entwickelten sich die sonstigen Raumkosten: Der Anstieg ist unter anderem im Geschäftsfeld Handel International zu verzeichnen und vor allem auf die erstmalige ganzjährige Einbeziehung der UAB Palink, Vilnius (Litauen), zurückzuführen.

Zudem erhöhten sich die Werbeaufwendungen im Geschäftsfeld Sonstige bedingt durch den Einbezug der RZAG und ihrer Tochtergesellschaften zum 1. Mai 2019. Im Gegenzug verringerten sich die Aufwendungen im Geschäftsfeld Handel Deutschland aufgrund der erstmals berücksichtigten Konsolidierung mit den RZAG-Gesellschaften. Korrespondierend dazu entwickelten sich die Werbeerträge in den beiden Geschäftsfeldern.

Der Anstieg der Personalaufwendungen um 6,1 Prozent begründet sich im Wesentlichen durch den Einbezug der RZAG und ihrer Tochtergesellschaften ab dem 1. Mai 2019, den erstmals ganzjährigen Einbezug der UAB Palink, Vilnius (Litauen), und durch die Tariferhöhung 2019.

Während sich der neue Bilanzierungsstandard IFRS 16 durch den Wegfall des Mietaufwands positiv auf das EBITDA auswirkte, werden Leasingverhältnisse insbesondere durch die Abschreibungen und Wertminderungen sowie durch Zuschreibungen auf aktivierte Nutzungsrechte erfolgswirksam und beeinflussen somit das EBITA. Insgesamt lag das EBITA 2019 bei 909,3 Mio. € und damit 344,2 Mio. € über dem des Vorjahres (565,1 Mio. €).

Auch das Finanzergebnis in Höhe von -537,2 Mio. € (Vorjahr: -1,5 Mio. €) war wesentlich durch den neuen Leasingstandard beeinflusst: Im Zinsergebnis in Höhe von -542,9 Mio. € (Vorjahr: -52,4 Mio. €) sind im Wesentlichen die Aufwendungen aus der Verzinsung der Leasingverbindlichkeiten von 542,6 Mio. € (Vorjahr: 21,1 Mio. €) enthalten. Gegenläufig entwickelten sich in dem Posten die Zinserträge aus Steuern. Die Veränderung des sonstigen Finanzergebnisses um -26,0 Mio. € resultiert vornehmlich aus der Abschreibung eines Darlehens. Das Ergebnis aus at equity bilanzierten Unternehmen betrug 41,3 Mio. € (Vorjahr: 59,3 Mio. €); die Verminderung ist unter anderem auf den sukzessiven Erwerb der bisher at equity einbezogenen Anteile an der REWE-ZENTRALFINANZ eG und REWE-Zentral AG GbR, Köln, infolge des Einbezugs der RZAG zum 1. Mai 2019 zurückzuführen.

Aus den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag ergibt sich ein Ertrag in Höhe von 134,8 Mio. € (Vorjahr: Aufwand 137,7 Mio. €). Dieser setzt sich aus einem laufenden Steueraufwand in Höhe von 61,6 Mio. € (Vorjahr: 125,5 Mio. €) und einem Ertrag aus latenten Steuern in Höhe von 196,4 Mio. € (Vorjahr: Aufwand 12,2 Mio. €) zusammen. Im laufenden Steueraufwand ist ein Ertrag in Höhe von 115,1 Mio. € (Vorjahr: 22,2 Mio. €) aus Steuern für Vorjahre enthalten.

3. Finanz- und Vermögenslage

Finanzlage

Dem Konzern stehen derzeit im Wesentlichen folgende Fremdfinanzierungslinien zur Verfügung:

Fremdfinanzierungsmittel

in Mio. € 31.12.2019 31.12.2018 Laufzeitende
Syndizierter Kredit 2.000,0 2.000,0 3. Dezember 2024; maximale Laufzeit 3. Dezember 2025
Schuldscheindarlehen 1.000,0 1.000,0 28. Februar 2021 bis 28. Februar 2028
Schuldscheindarlehen 537,0 0,0 20. Dezember 2022 bis 20. Dezember 2029
Schuldscheindarlehen 175,0 175,0 2. September 2024
Gesamt 3.712,0 3.175,0

Dem Konzern steht ein syndizierter Kredit zur Verfügung, in den Kreditlinien in Höhe von 500,0 Mio. € inkludiert sind. Der syndizierte Kredit wurde zum Stichtag mit 400,0 Mio. € (Vorjahr: keine Inanspruchnahme), die inkludierten Kreditlinien mit 14,8 Mio. € genutzt.

Im Berichtsjahr wurde ein Schuldscheindarlehen in Höhe von 537,0 Mio. € aufgenommen, das zum Stichtag in Höhe von 437,0 Mio. € ausgezahlt wurde. Die Auszahlung der verbleibenden 100,0 Mio. € erfolgte im Januar 2020. Das Schuldscheindarlehen umfasst verschiedene Laufzeittranchen von drei bis zehn Jahren.

Die zum Vorjahresstichtag bestehenden drei bilateralen Kreditlinien in Höhe von insgesamt 275,0 Mio. € (Inanspruchnahme zum 31. Dezember 2018: 204,0 Mio. €) bestehen zum 31. Dezember 2019 nicht mehr.

Durch den internen Finanzausgleich (Cash pooling) wird eine Reduzierung des Fremdfinanzierungsvolumens sowie eine Optimierung der Geld- und Kapitalanlagen erreicht. Das Cash pooling ermöglicht die Nutzung der Liquiditätsüberschüsse einzelner Gesellschaften des Konzerns zur internen Finanzierung.

Nettoverschuldung

Der Anstieg der Nettoverschuldung 2019 um 9.604,6 Mio. € gegenüber 2018 ist im Wesentlichen auf gestiegene Leasingverbindlichkeiten (+9.250,8 Mio. €) aus der Anwendung des IFRS 16 zurückzuführen. Zudem erhöhten sich die Schulden gegenüber Kreditinstituten (+557,7 Mio. €), was unter anderem in der Aufnahme eines neuen Schuldscheindarlehens begründet ist. Gegenläufig entwickelten sich die Schulden aus sonstigen Darlehen (-168,9 Mio. €), die Schulden gegenüber Beteiligungsunternehmen (-110,4 Mio. €) und die Schulden aus Finanzgeschäften (-36,8 Mio. €).

in Mio. € 31.12.2019 31.12.2018
Finanzschulden * 12.540,8 3.000,3
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente -567,0 -631,1
Nettoverschuldung 11.973,8 2.369,2

* In den sonstigen finanziellen Schulden enthalten

Vermögenslage

Aktiva

Im Berichtsjahr erhöhte sich die Bilanzsumme um 10.053,0 Mio. € auf 31.164,8 Mio. €.

Der Anstieg des Anlagevermögens resultierte im Wesentlichen aus der Aktivierung von Nutzungsrechten an Immobilien im Rahmen der erstmaligen Anwendung des IFRS 16.

Zudem investierte der Konzern 2019 1.752,0 Mio. € (Vorjahr: 1.791,4 Mio. €) in immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen. Die Investitionen betrafen hauptsächlich die Erweiterung und die Modernisierung des bestehenden Filialnetzes und der Lagerstandorte sowie der Produktionsunternehmen. Mindernd wirkten sich auf das Anlagevermögen vor allem der Abgang von Anlagevermögen, Wertminderungen und Abschreibungen aus.

Im Berichtsjahr werden in Nutzung befindliche selbst geschaffene immaterielle Vermögenswerte in Höhe von 67,6 Mio. € (Vorjahr: 77,8 Mio. €) ausgewiesen. Daneben bestehen noch in Entwicklung befindliche selbst geschaffene immaterielle Vermögenswerte. Bei den selbst geschaffenen immateriellen Vermögenswerten handelt es sich hauptsächlich um Softwareprodukte. Des Weiteren fielen Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen in Höhe von 61,8 Mio. € (Vorjahr: 64,4 Mio. €) an, die direkt als Aufwand erfasst wurden.

Die Veränderung der übrigen langfristigen Vermögenswerte resultierte aus einem Rückgang der sonstigen finanziellen Vermögenswerte (-257,7 Mio. €), dem ein Anstieg der latenten Steuerforderungen (+216,5 Mio. €), der at equity bilanzierten Unternehmen (+74,1 Mio. €) und der sonstigen Vermögenswerte (+23,0 Mio. €) gegenüberstand. Die Verminderung der langfristigen sonstigen finanziellen Vermögenswerte ergab sich maßgeblich aus dem Erwerb der Anteile an der RZAG (und der anschließenden Vollkonsolidierung), die bis zu diesem Zeitpunkt unter den sonstigen Beteiligungen ausgewiesen wurde. Der Anstieg der at equity bilanzierten Unternehmen ist maßgeblich bedingt durch den Verkauf von Anteilen an der bisher als Tochterunternehmen einbezogenen commercetools GmbH, München, an der der Konzern nach der Veräußerung noch 40,0 Prozent der Anteile hält. Zudem erhöhten sich die langfristigen sonstigen Vermögenswerte, im Wesentlichen bedingt durch einen Anstieg der abgegrenzten Vermögenswerte, bei denen vor allem Baukostenzuschüsse im Geschäftsfeld Handel Deutschland zu der Veränderung beitrugen.

Die Vorräte sind hauptsächlich aufgrund einer Erhöhung der fertigen Erzeugnisse und Waren in den Geschäftsfeldern Sonstige, Handel International und Handel Deutschland gestiegen. Die Erhöhung des Bestands in den Geschäftsfeldern Sonstige und Handel Deutschland war vor allem auf die Erstkonsolidierung der RZAG und ihrer Tochtergesellschaften zum 1. Mai 2019 zurückzuführen. Im Geschäftsfeld Handel International führte insbesondere die Erweiterung des Filialnetzes in Osteuropa zu einem erhöhten Bestand an fertigen Erzeugnissen und Waren.

Der Anstieg der übrigen kurzfristigen Vermögenswerte ist wesentlich bedingt durch die Zunahme der sonstigen Vermögenswerte (+808,2 Mio. €), der laufenden Ertragsteueransprüche (+80,0 Mio. €) sowie der sonstigen finanziellen Vermögenswerte (+30,4 Mio. €). Die Erhöhung der kurzfristigen sonstigen Vermögenswerte resultierte maßgeblich aus einer Teilzahlung in Höhe von 761,9 Mio. € für den Erwerb der Lekkerland-Gruppe zum 1. Januar 2020. Darüber hinaus erhöhten sich die Zinsforderungen aus Gewerbesteuererstattungen und die abgegrenzten Provisionen der Reisebüros. Gegenläufig entwickelten sich die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (-165,5 Mio. €) sowie die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente (-64,1 Mio. €). Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen assoziierte Unternehmen verminderten sich stichtagsbedingt insbesondere im Geschäftsfeld Handel Deutschland. Zur Veränderung der Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente verweisen wir auf Punkt 4 "Leistungsindikatoren".

Die zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerte erhöhten sich (+1,1 Mio. €) aufgrund der Klassifizierung von Immobilien als zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte im Geschäftsfeld Handel International.

Passiva

Die Bilanz weist zum 31. Dezember 2019 ein Eigenkapital in Höhe von 7.278,2 Mio. € (Vorjahr: 6.701,7 Mio. €) aus; das entspricht einer Eigenkapitalquote von 23,4 Prozent (Vorjahr: 31,7 Prozent). Die Veränderung der Eigenkapitalquote ist maßgeblich bedingt durch die erstmalige Bilanzierung von Leasingverbindlichkeiten gemäß IFRS 16. Die Eigenkapitalrendite der fortgeführten Geschäftsbereiche beträgt 7,6 Prozent (Vorjahr: 6,9 Prozent).

Zum 31. Dezember 2019 wird im Eigenkapital erstmalig eine Kapitalrücklage ausgewiesen (1.219,8 Mio. €), die das Aufgeld aus der Kapitalerhöhung der RZF im Rahmen des Anteilserwerbs von 77,4 Prozent an der RZAG beinhaltet. Hierin wurden 146,5 Mio. € erworbene eigene Anteile berücksichtigt. Die Gewinnrücklagen erhöhten sich um 326,5 Mio. € auf 5.983,2 Mio. €. Wesentlicher Bestandteil dieser Erhöhung ist das im Geschäftsjahr erwirtschaftete, den Anteilseignern des Mutterunternehmens zustehende Jahresergebnis in Höhe von 528,4 Mio. € (Vorjahr: 350,6 Mio. €). Gegenläufig wirkte sich der Erwerb von Anteilen anderer Gesellschafter auf die Gewinnrücklage aus. Das Ergebnis der Neubewertung leistungsorientierter Versorgungszusagen inklusive der darauf entfallenden latenten Steuern in Höhe von -86,3 Mio. € (Vorjahr: 16,1 Mio. €) wirkte sich ebenfalls mindernd auf die Gewinnrücklagen aus. Der Anstieg der übrigen Rücklagen um 16,9 Mio. € auf

-84,2 Mio. € resultiert überwiegend aus der Rücklage für Währungsumrechnung. Die Anteile anderer Gesellschafter verminderten sich um 986,7 Mio. € auf 159,4 Mio. € und sind im Berichtsjahr im Wesentlichen durch Anteilsverkäufe an die Anteilseigner des Mutterunternehmens bedingt.

Die Veränderung der langfristigen Schulden resultiert im Wesentlichen aus dem Anstieg der langfristigen sonstigen finanziellen Schulden (+8.282,1 Mio. €), der langfristigen Leistungen an Arbeitnehmer (+197,8 Mio. €) sowie der langfristigen latenten Steuerschulden (+67,8 Mio. €). Die Zunahme der langfristigen sonstigen finanziellen Schulden ist maßgeblich bedingt durch die erweiterte Passivierung von Leasingverbindlichkeiten im Rahmen der Anwendung des IFRS 16 sowie der Aufnahme eines Schuldscheindarlehens in Höhe von 537,0 Mio. €, wovon zum Stichtag 437,0 Mio. € ausgezahlt waren. Bei den langfristigen Leistungen an Arbeitnehmer führten insbesondere die gesunkenen Rechnungszinsen zu einem Anstieg der Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen, Abfertigungen und Jubiläumszuwendungen. Gegenläufig entwickelten sich insbesondere die sonstigen langfristigen Rückstellungen (-542,6 Mio. €) und die sonstigen langfristigen Schulden (-94,7 Mio. €), da aufgrund der erstmaligen Anwendung des IFRS 16 die Rückstellungen für drohende Verluste aus belastenden Verträgen und Mietverpflichtungen sowie die Schulden aus ungünstigen Verträgen fast vollständig mit den Nutzungsrechten verrechnet wurden.

Die kurzfristigen Schulden erhöhten sich hauptsächlich durch den Anstieg der kurzfristigen sonstigen finanziellen Schulden (+1.311,7 Mio. €), der Schulden aus Lieferungen und Leistungen (+251,2 Mio. €) und der kurzfristigen sonstigen Schulden (+113,9 Mio. €). Die Zunahme der kurzfristigen sonstigen finanziellen Schulden ist im Wesentlichen bedingt durch die erstmalige Passivierung von Leasingverbindlichkeiten im Rahmen der Anwendung des IFRS 16. Maßgeblich für die Veränderungen der Schulden aus Lieferungen und Leistungen war die Erstkonsolidierung der RZAG und ihrer Tochtergesellschaften zum 1. Mai 2019. Der Anstieg der sonstigen kurzfristigen Schulden resultierte insbesondere aus höheren erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen nahezu ausschließlich im Geschäftsfeld Touristik, gestiegenen Schulden aus Kundenbindungsprogrammen im Geschäftsfeld Handel Deutschland und aus der Einführung des Kundenbindungsprogramms "Jö-Card" in Österreich sowie aus gestiegenen Schulden aus ausstehenden Stromrechnungen aufgrund neuer regulatorischer Vorgaben.

Gegenläufig haben sich die sonstigen kurzfristigen Rückstellungen (-107,7 Mio. €) und die kurzfristigen Leistungen an Arbeitnehmer (-35,0 Mio. €) entwickelt. Die sonstigen kurzfristigen Rückstellungen verminderten sich insbesondere aufgrund gesunkener Rückstellungen für drohende Verluste aus belastenden Verträgen und Mietverpflichtungen, da diese aufgrund der erstmaligen Anwendung des IFRS 16 mit den Nutzungsrechten verrechnet wurden. Maßgeblich für die Veränderung der kurzfristigen Leistungen an Arbeitnehmer ist der Rückgang der Schulden für Jahressonderzahlungen insbesondere in den Geschäftsfeldern Handel Deutschland und Handel International.

Ferner bestehen zum Bilanzstichtag Eventualschulden in Höhe von 753,1 Mio. € (Vorjahr: 497,2 Mio. €), die im Wesentlichen Bürgschaften gegenüber Kreditinstituten und Bürgschaften für Mietverpflichtungen sowie für Warenschulden beinhalten. Darüber hinaus wurden sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von 252,8 Mio. € (Vorjahr: 394,0 Mio. €) im Geschäftsfeld Touristik gegenüber Leistungsträgern eingegangen. Im Berichtsjahr ergeben sich zusätzlich sonstige Eventualschulden aus dem Erwerb der Anteile an der Lekkerland AG, Frechen, sowie der Kommanditanteile an der Lekkerland AG & Co. KG, Frechen. Mit Abschluss des Kaufvertrages hat sich der Erwerber verpflichtet, diverse Verpflichtungen des Verkäufers zu übernehmen.

Wesentliche Ereignisse nach Ende der Berichtsperiode werden unter Punkt 42 "Ereignisse nach dem Bilanzstichtag" im Konzernanhang beschrieben.

4. Leistungsindikatoren

Finanzielle Leistungsindikatoren

Die bedeutsamsten Steuerungskennzahlen der operativen Einheiten des Konzerns sind Umsatz und (internes) EBITA. Da für unsere Filialen der Marktdeckungsbeitrag ein wesentliches Steuerungsinstrument des operativen Geschäfts ist, wir einen möglichst klaren Blick auf die tatsächlich verursachten Kosten benötigen und die Miete einen wesentlichen Bestandteil der Kosten einer Filiale ausmacht, ist eine um IFRS-16-Effekte bereinigte Darstellung notwendig. Ähnliches gilt für alle Effekte, die nicht im Zusammenhang mit der Steuerung des operativen Geschäfts stehen. Daher haben wir Effekte, die auf operativer Ebene die Ergebnisentwicklung wesentlich beeinflussen, aber in der Beurteilung auch zu einer Fehlsteuerung führen können, unterhalb des EBITAs intern dargestellt. Die Herleitung des zur Steuerung maßgeblichen EBITAs erfolgt durch Bereinigung der externen Zahlen um Effekte aus:

IFRS 16 Leasingverhältnisse,

Rückstellungen für belastende Verträge,

Zuschreibungen zu langfristigen Vermögenswerten,

Wertminderung (ohne Firmenwerte) und

Ergebnis von Derivaten bei Fremdwährungssicherung.

Die Überleitung von den internen Kennzahlen auf die externen Kennzahlen stellt sich wie folgt dar:

in Mio. € 2019 2018 Veränderung absolut Veränderung
in Prozent
EBITDA (interne Definition) 2.116,4 1.630,4 486,0 29,8
OC-Rückstellungen (Ertrag/Aufwand) 28,4 179,8 -151,4 -84,2
Ergebnis Derivate bei Fremdwährungssicherung -0,5 0,0 -0,5 0,0
Aufwendungen/Erträge im Zusammenhang mit IFRS 16 exkl. Abschreibungen 1.925,5 0,0 1.925,5 0,0
EBITDA (externe Definition) 4.069,8 1.810,2 2.259,6 > 100
Abschreibungen (ohne Wertminderung und Leasing) -1.250,4 -1.221,7 -28,7 2,3
OC-Rückstellungen / Fremdwährungssicherung / Leasing -1.953,4 -179,8 -1.773,6 < -100
EBITA (interne Definition) 866,0 408,7 457,3 > 100
Wertminderung inkl. Leasing -443,7 -51,0 -392,7 < -100
Zuschreibungen 13,0 27,6 -14,6 -52,9
OC-Rückstellungen (Ertrag/Aufwand) 28,4 179,8 -151,4 -84,2
Ergebnis Derivate bei Fremdwährungssicherung -0,5 0,0 -0,5 0,0
Reisevorleistungen 15,6 0,0 15,6 0,0
Abschreibungen Nutzungsrecht -1.602,5 0,0 -1.602,5 0,0
Zuschreibungen Nutzungsrecht 123,0 0,0 123,0 0,0
Aktivierung Mietaufwand 1.967,1 0,0 1.967,1 0,0
sonstige Erträge/Aufwendungen -57,1 0,0 -57,1 0,0
EBITA (externe Definition) 909,3 565,1 344,2 60,9
Wertminderungen auf Firmenwerte 0,0 -10,4 10,4 100,0
EBIT 909,3 554,7 354,6 63,9

Auf Ebene des Konzerns kommt die Nettoverschuldung hinzu. Über diese Kennzahlen haben wir unter Punkt 2 und 3 berichtet.

Die Kapitalflussrechnung zeigt die Veränderungen der Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente abzüglich Kontokorrentkredite im Berichtsjahr. Es wird unterschieden zwischen Veränderungen aus betrieblicher Tätigkeit, aus Investitionstätigkeit und aus Finanzierungstätigkeit.

Veränderung des Finanzmittelfonds

in Mio. € 2019 2018
Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 626,7 646,2
Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit aus fortgeführten Geschäftsbereichen 3.272,4 1.473,1
Cashflow aus Investitionstätigkeit aus fortgeführten Geschäftsbereichen -2.392,4 -1.863,0
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit aus fortgeführten Geschäftsbereichen -951,3 371,7
Cashflow aus fortgeführten Geschäftsbereichen -71,3 -18,2
Konsolidierungskreisbedingte Änderung des Finanzmittelfonds 0,0 0,3
Währungskursunterschiede 2,2 -1,6
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 557,6 626,7
Finanzmittelfonds am Ende der Periode der fortgeführten Geschäftsbereiche 557,6 626,7
davon Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 567,0 631,1
davon Kontokorrentkredite -9,4 -4,4

Zu weiteren Erläuterungen verweisen wir auf Punkt 37 "Kapitalflussrechnung" im Konzernanhang.

Nicht-finanzielle Leistungsindikatoren

Mitarbeiter

2019 waren im Jahresdurchschnitt 241.691 (Vorjahr: 231.565) Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei der REWE Group beschäftigt, davon 6.503 (Vorjahr: 6.345) Auszubildende.

Der Anstieg der Mitarbeiteranzahl ist im Wesentlichen auf den Einbezug der RZAG und ihrer Töchter ab dem 1. Mai 2019 sowie den ganzjährigen Einbezug der UAB Palink, Vilnius (Litauen), zurückzuführen.

Als internationale Handels- und Touristikgruppe sind wir auf qualifizierte Mitarbeiter angewiesen. Damit wir im Wettbewerb um qualifizierte Mitarbeiter weiterhin als attraktiver Arbeitgeber wahrgenommen werden, investiert die REWE Group gezielt in ihre gegenwärtigen und zukünftigen Mitarbeiter. Folgende Handlungsfelder spielen eine zentrale Rolle:

Werte und Kultur

Die REWE Group will ihre Mitarbeiter langfristig binden und ihnen ein motivierendes Umfeld bieten. Dazu gehören faire Arbeitsbedingungen, attraktive Sozialleistungen und Angebote, die den unterschiedlichen Lebensphasen der Mitarbeiter angepasst sind. Faire Arbeitswelten basieren auf der Wertschätzung von Vielfalt und dem Einsatz für Chancengleichheit - für die Unternehmenskultur der REWE Group sind diese Werte zentral. Auch die Wertschätzung der Mitarbeiter durch eine angemessene Entlohnung mit attraktiven Zusatzkomponenten (z. B. unserem Mitarbeiterrabatt) ist wesentlicher Bestandteil eines fairen Arbeitsumfelds.

Ausbildung und Entwicklung

Die REWE Group bietet Schulabgängern Erst-Ausbildungen im Vertrieb, in der Logistik und den Verwaltungsbereichen an. Bei guten Leistungen ist eine Übernahme nach der Ausbildung in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis in Vollzeit garantiert. Duale Studiengänge sowie das Angebot eines berufsbegleitenden Masterstudiengangs für REWE-Mitarbeiter runden das Angebot ab.

Um die Potenziale und die individuelle Entwicklung aller Beschäftigten bestmöglich zu fördern, baut die REWE Group ihre Personalentwicklungsmaßnahmen kontinuierlich aus und bietet allen Mitarbeitern und Führungskräften umfangreiche interne Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten. Das Unternehmen ist dabei bestrebt, möglichst viele Fach- und Führungskräfte aus den eigenen Reihen zu rekrutieren sowie qualifizierte und motivierte Mitarbeiter langfristig an das Unternehmen zu binden. Neben zahlreichen Präsenztrainings werden auch hier die Chancen der Digitalisierung mit online abrufbaren Lerninhalten für unsere Mitarbeiter in den Zentralstandorten, in den Märkten und an den Logistikstandorten genutzt.

Gesundheit und Sicherheit

Arbeitssicherheit und Gesundheitsmanagement sind für die REWE Group wichtige Elemente der unternehmensinternen Sozialpolitik. Sie tragen dazu bei, der Unternehmerverantwortung nachzukommen sowie die Eigenverantwortung der Mitarbeiter für ihre Sicherheit und Gesundheit zu stärken. Gleichzeitig arbeiten wir daran, unsere Arbeitsbedingungen kontinuierlich zu verbessern.

Ob ergonomische Arbeitsplätze oder Unfallprävention - die Sicherheit und Gesundheit unserer Mitarbeiter stehen für uns an oberster Stelle. Dabei unterstützen wir die Verantwortlichen bei der Erstellung der Gefährdungsbeurteilungen zur Erfassung der physischen und psychischen Belastung und beraten bei der Gestaltung von Arbeitsplätzen. Darüber hinaus sind für uns Gewaltprävention sowie die Reduzierung von Muskel-Skelett-Belastungen durch die Optimierung des Mitarbeiterverhaltens am Arbeitsplatz (z. B. beim Heben, Tragen, Schieben, Sitzen) wichtige Themen. Neben obligatorischen Arbeitssicherheits-Unterweisungen bieten wir nach dem Grundsatz "fordern und fördern" unseren Mitarbeitern verschiedene verhaltens- und verhältnispräventive Maßnahmen und Kurse an. Zudem wird gemeinsam mit dem betriebsärztlichen Dienst das Thema der psychischen Gesundheit (z. B. Sprechstunden oder eine Telefon-Hotline) intensiv bearbeitet. Auch im Gesundheitsmanagement werden die Chancen der Digitalisierung genutzt, um noch mehr Mitarbeitern als in der Vergangenheit eine Partizipation an den Angeboten zu ermöglichen. Hier stellt die REWE Group allen Mitarbeitern ein eigenes Online-Portal mit gesundheitsfördernden Inhalten zur Verfügung und schult Multiplikatoren zu diesen Themen.

Beruf und Lebensphasen

Ob bei der Pflege von Familienangehörigen oder Kinderbetreuung: Wir unterstützen unsere Mitarbeiter, wenn es um die Vereinbarkeit von Beruf und Familie geht, mit familienorientierten Serviceangeboten, die zu allen Lebensphasen passen.

Eine familienfreundliche Personalpolitik ist der REWE Group wichtig, um Mitarbeiter gewinnen und halten zu können. Daher bieten wir beispielsweise an einigen Standorten Betriebskindergärten und für alle Mitarbeiter den nationalen Elternservice und Pflegeangebote in Zusammenarbeit mit der awo lifebalance GmbH an. Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie wird für immer mehr Menschen zu einem ausschlaggebenden Faktor bei der Arbeitgeberwahl. Deshalb haben sich viele Bereiche der REWE Group mit dem Audit "berufundfamilie" zertifizieren lassen. In der REWE Group kommen zahlreiche Modelle zum Einsatz, die den Mitarbeitern eine individuelle und flexible Gestaltung der Arbeit ermöglichen, z. B. die Auszeit S − Sabbatical.

Ob eigene schwere Erkrankung, der Verlust eines geliebten Menschen, ein pflegebedürftiges Familienmitglied oder andere private Sorgen: Persönliche Probleme können sehr belastend sein und dabei einen erheblichen Einfluss auf das Arbeitsleben nehmen. Mit der Initiative "LoS!" unterstützt die REWE Group Mitarbeiter in kritischen Lebenssituationen schnell und praktisch. Durch die Ausbildung von sogenannten LoS!-Multiplikatoren, die als Wegweiser für Mitarbeiter mit Problemen dienen, in Kombination mit selbst entwickelten Handlungshilfen kann Mitarbeitern, die in eine Problemlage geraten sind, schnell geholfen werden.

Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeit ist bei der REWE Group sowohl in der Unternehmensstrategie als auch in der Unternehmensorganisation fest verankert. Die Verantwortung für die Nachhaltigkeitsstrategie der gesamten REWE Group liegt beim Vorsitzenden des Vorstands.

Zur Umsetzung der Nachhaltigkeitsstrategie wurden 2008 vier strategische Säulen eingeführt: "Grüne Produkte", "Energie, Klima und Umwelt", "Mitarbeiter" sowie "Gesellschaftliches Engagement". Innerhalb der Säulen hat das Unternehmen Handlungsfelder definiert, die alle für die REWE Group relevanten Themen abdecken.

Im Jahr 2016 wurde beim Lebensmitteleinzelhandel in Deutschland und bei der DER Touristik ein Strategieprozess implementiert, um die Organisation und die Ausrichtung des Nachhaltigkeitsengagements zu überprüfen sowie bei Bedarf anzupassen. Ziel war es, die Aktivitäten stärker in die bestehenden Geschäftsprozesse der Vertriebslinien zu integrieren, um Nachhaltigkeit noch tiefer im Unternehmen zu verankern. So wurden im Rahmen des Strategieprozesses der DER Touristik folgende fünf Nachhaltigkeitssäulen neu definiert: "Umwelt und Natur", "Kunden und Produkte", "Partner in den Ländern", "Mitarbeiter" und "Gesellschaftliches Engagement". Für den Lebensmitteleinzelhandel in Deutschland wurden die vier Nachhaltigkeitssäulen bestätigt und die Handlungsfelder überarbeitet.

a) Grüne Produkte

Ziel der Säule "Grüne Produkte" ist es, nachhaltigere Sortimente verfügbar zu machen und diese den Konsumenten in den Märkten anzubieten. Dabei ist die ganzheitliche Betrachtung der Lieferkette ein zentrales Element und integraler Bestandteil der Einkaufsprozesse. Die definierten Handlungsfelder der Säule "Grüne Produkte" sind "Fairness", "Ressourcenschonung", "Tierwohl" und "Ernährung".

Mit dem PRO PLANET-Label für Eigenmarken-Produkte, die neben hoher Qualität zusätzlich auch positive ökologische und/oder soziale Eigenschaften aufweisen, dem Ausbau des Bio-Sortiments und des Sortiments regionaler Produkte sowie diversen rohstoffbezogenen Leitlinien verfolgt die REWE Group konsequent ihr Ziel, den Anteil nachhaltigerer Eigenmarken- und Markenprodukte zu steigern.

b) Energie, Klima und Umwelt

In der Säule "Energie, Klima und Umwelt" wurden drei Handlungsfelder identifiziert: "Energieeffizienz", "Klimarelevante Emissionen" und "Ressourcenschonung".

Die REWE Group hat das Ziel, die Treibhausgasemissionen je Quadratmeter Verkaufsfläche bis 2022 gegenüber 2006 zu halbieren. Die Klimabilanz von 2018 zeigte, dass bereits eine Reduzierung um 43,0 Prozent erreicht werden konnte. Des Weiteren soll der Stromverbrauch je Quadratmeter Verkaufsfläche zwischen 2012 und 2022 um 7,5 Prozent reduziert werden. Die kältemittelbedingten Treibhausgasemissionen je Quadratmeter Verkaufsfläche sollen zwischen 2012 und 2022 um 35,0 Prozent verringert werden.

c) Mitarbeiter

Die Zufriedenheit und die Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter sind zentrale Elemente des strategischen Personalmanagements der REWE Group. Für die Säule "Mitarbeiter" wurden dementsprechend folgende Handlungsfelder identifiziert: "Werte und Kultur", "Ausbildung und Entwicklung", "Gesundheit und Sicherheit", "Beruf und Lebensphasen" sowie "Vielfalt und Chancengleichheit".

In allen Handlungsfeldern werden diverse Maßnahmen umgesetzt, um die Zufriedenheit und das Engagement der Mitarbeiter zu erhöhen. Beispiele sind gesundheitsunterstützende Maßnahmen am Arbeitsplatz, insbesondere im Vertrieb und in der Logistik, die Gewährleistung der Sicherheit am Arbeitsplatz und die Förderung der Mitarbeiter über alle Hierarchieebenen hinweg im Rahmen unserer systematischen Karriere- und Nachfolgeplanung. Weitere Schwerpunkte sind die Förderung von Integration und Inklusion sowie die Intensivierung von Maßnahmen zur Erhöhung des Anteils von weiblichen Führungskräften. Mittlerweile ist die REWE Group der größte deutsche Arbeitgeber, der sich durch das Audit "berufundfamilie" zertifizieren lässt und die Maßnahmen, die eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie möglich machen, systematisch ausbaut.

d) Gesellschaftliches Engagement

Die REWE Group fühlt sich als große Unternehmensgruppe und in ihrer genossenschaftlichen Tradition dem gesellschaftlichen Engagement verpflichtet und unterstützt zahlreiche nationale und internationale soziale Projekte. Die Handlungsfelder der Säule "Gesellschaftliches Engagement" lauten: "Bewusste Ernährung und Bewegung ", "Chancen für Kinder und Jugendliche", "Bewusster Umgang mit Lebensmitteln" und "Artenvielfalt und Umweltschutz".

Ein Engagement von besonderer Bedeutung ist für die REWE Group die Unterstützung der lokalen Tafel-Initiativen. So gehört das Unternehmen seit über 20 Jahren zu den Hauptunterstützern der mittlerweile deutschlandweit mehr als 940 Tafeln und des Bundesverbands Deutsche Tafel e.V.

Nachhaltigkeitsaktivitäten

Kern der REWE Group-Nachhaltigkeitsaktivitäten ist die aktive Einbindung und Sensibilisierung aller relevanten Stakeholdergruppen, insbesondere der Konsumenten. Die Vertriebslinien übernehmen die Kundenansprache, indem sie beispielsweise in wöchentlichen Handzetteln, auf ihren Internetseiten oder im Rahmen von Aktionen über das Thema Nachhaltigkeit informieren.

Da entlang der Wertschöpfungskette von Verpackungen negative ökologische Effekte auftreten können, hat die REWE Group einen umfassenden Ansatz für Verpackungen entwickelt. So wurde in der Leitlinie für umweltfreundlichere Verpackungen das Ziel definiert, bis Ende 2030 100 Prozent der Eigenmarkenverpackungen umweltfreundlicher zu gestalten. Die Verpackungen von über 2.000 Artikeln wurden bereits verändert und dadurch rund 9.000 Tonnen Kunststoff pro Jahr eingespart. Zudem hat die REWE Group erstmals 2019 gemeinsam mit der Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis eine Sonderauszeichnung vergeben, die nachhaltigere Produktverpackungsideen prämiert. Der Sieger wurde am 22. November 2019 im Rahmen des Deutschen Nachhaltigkeitstages in Düsseldorf ausgezeichnet.

Diese und weitere Aktivitäten der REWE Group werden ausführlich im jährlich erscheinenden REWE Group Nachhaltigkeitsbericht beschrieben.

Risiko- und Chancenbericht

Stellenwert des Risikomanagements

Als international tätige Handels- und Touristik-Gruppe sind wir im Rahmen unserer Geschäftstätigkeiten den unterschiedlichsten Risiken mit zum Teil kurzen Reaktionszeiten ausgesetzt.

Risiken sind unsichere unternehmensexterne und -interne Einflussfaktoren, die Erfolgspotenziale (Vermögen, Erfolg und Liquidität) und/oder Unternehmensreputation beeinträchtigen und damit die Realisierung geplanter Ziele verhindern oder drohen zu verhindern bzw. die weitere Geschäftsentwicklung negativ beeinflussen können. Chancen sind dagegen unternehmensexterne und -interne Einflussfaktoren, die Erfolgspotenziale (Vermögen, Erfolg und Liquidität) schaffen und damit die geplanten Ziele bzw. die weitere Geschäftsentwicklung positiv beeinflussen.

Mit dem Einsatz eines Group-weiten und einheitlichen Risikomanagements begegnen wir diesem Gefahrenpotenzial erfolgreich und sichern nachhaltig unser Chancenpotenzial. Dabei verstehen wir Risikomanagement als einen kontinuierlichen Prozess, der als regelmäßiger Vorgang in unsere betrieblichen Abläufe fest integriert ist.

Alle Risiken unterliegen bei der REWE Group einer Steuerungspflicht und werden durch operative Maßnahmen in ihrer Auswirkung und Wahrscheinlichkeit begrenzt. Der Umfang des damit verbundenen Handlungsbedarfs und der Zeitpunkt für die Einleitung entsprechender Maßnahmen richten sich dabei nach der Dringlichkeit (mögliche Eintrittswahrscheinlichkeit) sowie dem Bedrohungspotenzial (mögliches Schadenspotenzial, ermittelt aus der monetären, reputativen und rechtlichen Auswirkung) des Risikos. Bestehende Handlungsbedarfe dokumentieren und steuern wir in unseren Risikofeldern über dokumentierte Maßnahmenpläne und -termine.

Organisation des Risikomanagements

Die Rahmenbedingungen, Richtlinien und Prozesse für ein konzerneinheitliches Risikomanagement der REWE Group werden dabei zentral durch den Bereich Konzern-Controlling in Abstimmung mit den Zentralbereichen Governance & Compliance und Betriebswirtschaft erarbeitet.

Der Aufbau und der Ablauf des operativen Risikomanagementprozesses werden im Rahmen vorgegebener Richtlinien des Konzerns über definierte Risikofelder in deren Eigenverantwortung dezentral organisiert.

Meldepflichtige Risiken werden in unseren Risikofeldern von definierten Risikoverantwortlichen über einen Bottom-up-Ansatz frühzeitig identifiziert, klassifiziert, konzerneinheitlich bewertet und eigenverantwortlich gesteuert.

Risiko-Checklisten in Form von Konzernempfehlungen werden von unseren Zentralbereichen erarbeitet und den Risikofeldern regelmäßig zur Unterstützung ihrer Risikoidentifikation und analyse im Vorfeld der jährlichen Risikoinventur zur Verfügung gestellt. Dies sichert die Group-weite Berücksichtigung zentralseitig gesehener möglicher Risikoereignisse.

Die Risikoanalyse erstreckt sich auf einen Planungshorizont von drei Jahren, analog dem Zeitraum unserer Mittelfristplanung.

Risiken mit relevanter Bedeutung für den Konzern werden von ausgewählten Zentralbereichen aufgrund deren fachlicher Kompetenz kontrolliert und überwacht. Im Fokus stehen dabei neben operativen Geschäftsrisiken mit wesentlichem Bedrohungspotenzial auch bedeutende Risiken aus den Kategorien Finanzen, Compliance, Steuern und Finanzberichterstattung. Abweichende Risikoeinschätzungen werden von den Zentralbereichen mit den Risikofeldern nach Beendigung der Risikoinventur und vor Erstellung des Risikoberichts diskutiert und abgestimmt.

Jährlich werden unsere Führungs- und Aufsichtsgremien über die aktuelle Risikolage des Konzerns in standardisierter Form unterrichtet. Hierzu melden die Risikoverantwortlichen über Risikoinventuren stichtagsbezogen melderelevante Einzelrisiken aus den Risikofeldern an den Konzern. Risiken mit ähnlichen Inhalten und Ursachen werden anschließend auf Ebene des Konzerns zu Risikoarten aggregiert und gemäß ihrem Bedrohungspotenzial für unsere Geschäftstätigkeit, Vermögens-, Finanz- und Ertragslage, Cashflows sowie unsere Reputation bezüglich der Konzernrelevanz als hoch, mittel oder gering klassifiziert (hoch: monetäre Auswirkung im Einzelfall > 100 Mio. € oder erhebliche Bedeutung bezüglich Geschäftstätigkeit, Vermögens-, Finanz-, Ertragslage (VFE-Lage) und Reputation; mittel und gering: allenfalls moderate Bedeutung bezüglich Geschäftstätigkeit, VFE-Lage und Reputation).

Chancen bewerten und steuern wir im Zuge unserer turnusmäßigen operativen und strategischen Planungen. Eine Saldierung von Chancen und Risiken auf Ebene des Konzerns findet nicht statt.

Darüber hinaus wurden verbindliche Regelungen getroffen, nach denen eine direkte Berichterstattung für neu identifizierte, bedeutende Risiken oder für bestehende Risiken mit wesentlichen Auswirkungen, Entwicklungsänderungen und hohen Eintrittswahrscheinlichkeiten in den Risikofeldern zeitnah und auf direktem Wege an unsere Führungsgremien zu erfolgen hat.

Externe Prüfer und die Konzernrevision begutachten als unabhängige Kontrollinstanzen in regelmäßigen Abständen die Qualität und Funktionsfähigkeit unseres Risikomanagementsystems. Dennoch können wir nicht mit letzter Sicherheit garantieren, dass alle relevanten Risiken frühzeitig erkannt werden und die Kontrollen und Prozesse in gewünschtem Maße funktionieren. Menschliches Fehlverhalten etwa lässt sich nie ganz ausschließen.

Darstellung der Risiken

Die Risikobewertung erfolgt auf der Basis von gegebenen bzw. realistisch anzunehmenden Umständen. Die Veränderung des Risikoumfelds, die Einleitung von Maßnahmen und die Veränderung von Planungsansätzen führen dazu, dass sich das Risiko-Portfolio ändert. Daher ist die Risikoart Immobilien nicht mehr in den Top-Risiken enthalten. Die Risikoarten Preisentwicklung und Mitbewerber wurden aufgrund ihrer Überschneidungen ebenso zusammengefasst wie die Risikoarten Vermögenswerte und Mietverträge unter den Bewertungsrisiken.

a) Top - Risiken

Bewertungsrisiken

Unerwartete Budget- oder Prognoseabweichungen sowie Veränderungen der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen können dazu führen, dass Vermögenswerte, wie Immobilien und Geschäfts- oder Firmenwerte sowie Nutzungsrechte, neu bewertet werden müssen. Dies kann die Ergebnisentwicklung des Konzerns wesentlich beeinflussen. Veränderungen der Input-Faktoren können entweder durch Impairmentabschreibungen zu Belastungen oder aber durch Zuschreibungen zu einer Entlastung der Ergebnissituation führen. Regelmäßige Überprüfungen der Werthaltigkeit der Vermögenswerte, die Prüfung und Plausibilisierung der Mittelfristplanungen sowie die Überwachung der laufenden Ergebnis- und Wertentwicklungen geben uns jederzeit ein aktuelles Bild über unser Bewertungsportfolio und über zukünftige Bewertungsrisiken. Notwendige strategische Maßnahmen zur Reduzierung des Wertminderungsrisikos können rechtzeitig eingeleitet werden.

IT und Datensicherheit

Aufgrund der hohen Abhängigkeit der Handels- und Touristikprozesse von IT-Systemen, einschließlich der gespeicherten Informationen, stellt die Sicherheit dieser Systeme ein wichtiges Fundament für den Erfolg des Unternehmens dar. Durch hohe Aufwendungen und Investitionen in die Sicherheit und Leistungsbereitschaft der Systeme sowie die laufende Kontrolle wichtiger Prozesse sollen die Risikolücken geschlossen werden. Zusätzlich werden unsere Mitarbeiter regelmäßig über wesentliche Veränderungen im Bereich der Datensicherheit durch Informationsveranstaltungen, Schulungen und Arbeitsanweisungen informiert.

Durch das Einführen neuer und aktueller Technologien wird die Sicherheit der Daten gewährleistet und somit ein möglicher Missbrauch auf ein Minimum reduziert. Das Dokumentieren von Prozessen, das Festlegen von Regelungen und Anweisungen sowie die Absicherung durch Verträge sind Basis für die Sicherheit der IT-Prozesse und -Systeme.

Trotz notwendiger Sicherungsmaßnahmen ist ein Restrisiko nicht ganz auszuschließen.

Personalrisiken

Durch die Dominanz der Personalkosten im Handelsbereich stehen vor allem auch Personalrisiken im Fokus der Risikoberichterstattung. Die Entwicklung der Tarife und der Lohnnebenkosten sowie verstärkt die Verfügbarkeit von Arbeitskräften sind daher von großer Bedeutung. Vor allem die Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt zeigt aktuell eine verstärkte Risikoentwicklung.

Auch im Zusammenhang mit Fremddienstleistungen und Werkverträgen besteht weiterhin ein Risikopotenzial. Die Sensibilisierung der Führungskräfte und Mitarbeiter durch Schulungen und Informationsveranstaltungen sowie Handlungsempfehlungen sollen etwaige Risiken bei der Beauftragung von Fremddienstleistern reduzieren.

Um sicherzustellen, dass freie Stellen zügig und mit geeigneten Kandidaten besetzt werden, ist ein optimaler Recruitingprozess unabdingbar. Sollten die Kostenentwicklungen über den uns bisher bekannten bzw. erwarteten Entwicklungen liegen, führt dies zu einer verstärkten Belastung der Filialergebnisse und kann somit die Ergebnisentwicklung des Konzerns nachhaltig belasten. Durch die ständige Überprüfung unserer Prozesse sowie die Optimierung unserer Abläufe können Kostensteigerungen zum Teil kompensiert werden. Dies setzt ein straffes und konsequentes Kostenmanagement voraus.

Preisentwicklungsrisiken /Mitbewerber

Eine Verschärfung der Wettbewerbssituation kann die Preisentwicklung negativ beeinflussen und ist durch Maßnahmen nur schwer aufzufangen. Negative Preisentwicklungen belasten die Umsatz- und Rohertragsentwicklung nachhaltig und führen zu Ergebnisabschmelzungen.

Durch die verstärkten Markenartikellistungen bei den Discountern sowie im Non-Food-Bereich durch den weiterhin aggressiven Onlinehandel erhöht sich der Druck auf die Preisentwicklung in den Märkten. Da es sich bei diesen Artikeln im Wesentlichen um umsatzstarke Artikel handelt, wirken sich nachhaltige Preissenkungen bei diesen Artikeln wesentlich auf die Rohertragsentwicklung aus.

Durch ein Wettbewerbs- und Preis-Monitoring sind wir in der Lage, auf Preisanpassungen kurzfristig zu reagieren und uns auf die neue Preissituation einzustellen. Innovative Produkte und Marken sowie wettbewerbsfähige Kostenstrukturen helfen uns, Rohertragsabschmelzungen aufzufangen bzw. zu reduzieren.

Für ein Handelsunternehmen ist es wichtig, Markttrends frühzeitig zu erkennen und Differenzierungsmerkmale zum Wettbewerb durch neue Marktkonzepte zu erarbeiten. Die Veränderung der Lebensgewohnheiten der Kunden beeinflusst deren Einkaufsverhalten und damit die Ansprüche an den Markt. Daher ist es wichtig, frühzeitig Trends und Verhaltensänderungen zu kennen, um den Kunden die Marktkonzepte zu bieten, die ihren Ansprüchen gerecht werden. Wenn Trends bzw. Marktveränderungen zu spät erkannt werden, kommt es vor allem in den gesättigten Märkten zu einem langfristigen Wettbewerbsnachteil und somit zu Umsatz- und Ertragseinbußen.

Für den stationären Handel sowie für die Touristik stellt das wachsende Onlinegeschäft neue zu bewältigende Herausforderungen dar. Die zunehmenden Aktivitäten im Onlinehandel werden zu einer Veränderung in der Handelslandschaft führen. Daher ist es besonders wichtig, diese Entwicklung intensiv zu beobachten und sie aktiv zu begleiten. So hat die REWE Group ihre Onlineaktivitäten vor allem im deutschen Lebensmitteleinzelhandel weiterhin verstärkt. Es ist geplant, das Segment weiter auszubauen und eine führende Position im deutschen Lebensmitteleinzelhandel im Onlinegeschäft einzunehmen.

Ständige Weiterentwicklungen der Marktkonzepte und Sortimente führen dazu, dass Innovationen frühzeitig erkannt und umgesetzt werden müssen. Um Trends und Neuheiten nicht zu verpassen, führen wir eine ständige Beobachtung unserer Wettbewerber und der Märkte durch. Somit sind wir in der Lage, Trends und Veränderungen frühzeitig zu erkennen und umzusetzen.

Image

Bei einer fehlerhaften Kommunikation mit Kunden und Stakeholdern, vor allem beim Thema Nachhaltigkeit, kann es zu Image-Risiken des Unternehmens kommen. Da die REWE im Bereich der Nachhaltigkeit eine führende Rolle einnimmt, spielt die richtige und transparente Kommunikation z. B. bei Produkt- und Mitarbeiterthemen eine wichtige Rolle. Aufgrund der hohen Nachhaltigkeitsanforderungen und einer ständigen Beobachtung durch die Stakeholder kann eine fehlerhafte Kommunikation wesentliche negative Auswirkungen bei Kunden und Stakeholdern hervorrufen.

Die Nachhaltigkeitskommunikation unterliegt daher einer sorgfältigen Prüfung und wird durch die erforderlichen Fachbereiche durchgeführt. Kampagnen werden zentral durch die Marktforschung begleitet. Zur Prüfung von Kommunikationsmitteln und -aussagen wurde eine Clearing-Stelle aufgebaut.

Kundenmarketing

Im Bereich des Kundenmarketings entstehen vor allem Risiken bei der Verbreitung und Verteilung der Kunden- und Produktinformation. Störungen im Informationsprozess sowie verzögerte oder falsche Kundeninformationen haben wesentlichen Einfluss auf die Umsatz- und Ertragsentwicklung. Die Verteilung der Aufgaben auf mehrere Lieferanten und Dienstleister soll das Risiko einer Abhängigkeit sowie wesentlicher Kommunikationsstörungen verringern.

b) Sonstige Risiken

Finanzwirtschaftliche Risiken

Der Konzern ist durch seine Geschäftstätigkeit verschiedenen finanziellen Risiken ausgesetzt, insbesondere dem Liquiditätsrisiko, dem Zinsrisiko, dem Fremdwährungsrisiko und dem Rohstoffpreisrisiko (Jet Fuel). Die Liquiditäts-, Zins- und Fremdwährungsrisiken werden gemäß der Konzernrichtlinie zum Finanzmanagement systematisch gesteuert. Die finanziellen Risiken werden in enger Zusammenarbeit mit den operativen Einheiten identifiziert, bewertet und abgesichert. Über die Risikopolitik und Risikostrategie berät und entscheidet ein zentrales Treasury Committee. Darüber hinaus existieren Treasury Committees auf Ebene der Geschäftsfelder. Die Handlungsrahmen, die Verantwortlichkeiten, die finanzwirtschaftliche Berichterstattung und die Kontrollmechanismen für Finanzinstrumente sind in Richtlinien detailliert festgelegt. Insbesondere gehört hierzu eine klare Funktionstrennung zwischen Handel und Abwicklung.

Das übergreifende Management finanzwirtschaftlicher Risiken ist auf die Unvorhersehbarkeit der Entwicklungen auf den Finanzmärkten fokussiert und zielt darauf ab, negative Auswirkungen auf die Finanzlage zu minimieren. Hierbei hat die Risikobegrenzung generell Vorrang vor Rentabilitätsaspekten.

Zur Absicherung gegen Zinsänderungs-, Währungs- und Rohstoffpreisrisiken werden Termingeschäfte, Swaps und Optionen eingesetzt. Diese werden unter den sonstigen finanziellen Vermögenswerten bzw. Schulden ausgewiesen.

Als Finanzinstrumente werden Darlehen sowie Fest- und Tagesgelder eingesetzt.

Im Zuge des Liquiditätsmanagements wird sichergestellt, dass die einbezogenen Unternehmen jederzeit über die REWE International Finance B.V., Venlo (Niederlande), (RIF) durch ausreichend ungenutzte Kreditlinien über genügend Liquidität verfügen, sodass auch dann keine Liquiditätsrisiken bestehen, wenn unerwartet auftretende Ereignisse negative finanzwirtschaftliche Auswirkungen auf die Liquiditätslage haben.

Geplante Bedarfe an Jet Fuel werden in Abstimmung mit den Verantwortlichen innerhalb der DER Touristik durch derivative Finanzinstrumente mit Laufzeiten bis zu 18 Monaten abgesichert.

Rechtliche Risiken

Die REWE Group ist als international tätiges Unternehmen mit Veränderungen des Gesetzesrahmens für ihre unternehmerischen Aktivitäten konfrontiert, die zum Teil erhebliche Auswirkungen auf die Geschäfte der Gruppe haben können. Ein Team von Rechtsexperten beobachtet solche Veränderungen fortlaufend und koordiniert wichtige rechtliche Schritte der Gruppe.

Zur Sicherstellung der Einhaltung von gesetzlichen und unternehmensinternen Vorgaben wurde in der REWE Group im Jahr 2010 ein Compliance-Management-System (CMS) implementiert. Das CMS wird seitdem fortlaufend weiterentwickelt und umfasst insbesondere präventive Maßnahmen zur Vermeidung von Compliance-Risiken mit dem Fokus auf Kartell- und Korruptionsrisiken. Die dezentral strukturierte Compliance-Organisation verfügt über eine direkte Anbindung zum Vorstandsvorsitzenden.

Das Compliance-Programm wurde auch 2019 weiter ausgebaut. Die Konzeption des Compliance-Management-Systems der REWE Group nach dem IDW Prüfungsstandard PS 980 wurde bereits 2017 durch die externe Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG im Ergebnis ohne Einschränkungen bestätigt und konzernweit festgeschrieben. Im Zuge der Prüfung der "Angemessenheit des CMS" werden weiterhin Compliance-relevante Prozessabläufe optimiert, inhaltlich und systemtechnisch angepasst sowie neue Prozesse aufgesetzt und sukzessive in der Gruppe implementiert. Der 2018 begonnene Ausbau des Schulungskonzeptes wurde 2019 weitestgehend abgeschlossen, mit dem Ziel der ganzheitlichen Implementierung in der REWE Group ab 2020. Des Weiteren wurden erneut zahlreiche Präsenzschulungen und Workshops durchgeführt, in denen den Mitarbeitern auch fachspezifisch ein Compliance-konformes Verhalten vermittelt wurde. Zu den bereits bestehenden interaktiven Onlineschulungen wurden auch 2019 Präsenzschulungen zum Thema Kartellrecht durchgeführt. Darüber hinaus wurde der Aufbau neuer Onlineschulungen zu den Themen "Integrität und Antikorruption" 2019 abgeschlossen, die ab 2020 Group-weit ausgerollt werden. Auch das Angebot einer individuellen Compliance-Beratung wurde sowohl von den Führungskräften als auch von den Mitarbeitern genutzt. Nach Abschluss des Projekts der Reorganisation des Konzern-Richtlinienmanagements 2017, das seit 2016 im Verantwortungsbereich des Zentralbereichs Governance & Compliance liegt, wurden auch 2019 fortlaufend konzernrelevante Richtlinien auf die neue Systematik und in das eigens dafür geschaffene national und international gültige IT-System "House of Rules (HORUS)" überführt und durch regelmäßige Kommunikationsmaßnahmen begleitet. Ein Regelprozess wurde implementiert. Die Überarbeitung und Modernisierung des Verhaltenskodex der REWE Group wurde 2019 abgeschlossen. Der Group-weite Rollout erfolgte zu Beginn des Jahres 2020 und wurde durch eine umfangreiche Kommunikationskampagne begleitet. Darüber hinaus wurde der Zentralbereich Compliance 2019 durch den Vorstand mit einem Group-weiten Projekt zur Durchführung eines Risk-Assessments zum Thema "Sanktionen & Embargos" beauftragt.

Auf den REWE-internen Mitarbeiterplattformen stehen den Mitarbeitern weiterhin wesentliche Compliance-Informationen verständlich und aktuell zur Verfügung. Dort wird auch das Hinweismanagementsystem der REWE Group vorgestellt und werden alle möglichen Kontaktdaten für eine Hinweismeldung veröffentlicht. Wesentliche Informationen zum CMS sowie der Verhaltenskodex der REWE Group sind darüber hinaus auch auf den Internetseiten der REWE Group verfügbar.

Mit Entscheidung vom 2. Februar 2017 hat die EU-Kommission ein förmliches Verfahren gegen die größten europäischen Reiseveranstalter aus Anlass von Verdachtsmomenten auf Quellmarktbeschränkungen eingeleitet, in die auch Unternehmen des Konzerns einbezogen waren. Der Ausgang dieser Ermittlungen ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt nur schwer einschätzbar.

Steuerrisiken

Steuerliche Risiken ergeben sich insbesondere aus laufenden und noch ausstehenden Betriebsprüfungen. Diese und mögliche rechtliche Risiken werden grundsätzlich durch die Bildung von Rückstellungen bzw. durch eine Wertberichtigung von Ansprüchen bilanziell berücksichtigt. Steuerliche Risiken werden durch die intensive Betreuung und Information der operativen Bereiche durch ausgebildete Steuerexperten, die Einbindung dieser Experten in Veränderungsprojekte und Vertragsangelegenheiten und durch das interne Kontrollsystem vermindert.

Gesellschaftspolitische Risiken

Als international tätige Unternehmensgruppe ist die REWE Group von der politischen und wirtschaftlichen Situation in den Ländern, in denen sie tätig ist, abhängig. Die Rahmenbedingungen der einzelnen Länder können sich schnell ändern. Wechsel oder Instabilität der politischen Führung, Streiks, Unruhen, Anschläge, Embargos oder die Veränderung von Vorschriften, Gesetzen oder Abgaben können zu Risiken führen.

Die aktuell angespannte Situation in Europa, die intensiven Diskussionen zur Einwanderungs- und Asylpolitik und die unterschiedlichen Auffassungen der einzelnen Mitgliedsstaaten zur Europapolitik verfolgen wir sehr gezielt − insbesondere aber auch die Folgen des Austritts Großbritanniens aus der EU (Brexit). Zudem betrachten wir die Entwicklung des Konflikts zwischen den USA und dem Iran sowie die Auswirkung auf die politische und wirtschaftliche Entwicklung Europas sowie die Einflüsse des Coronavirus auf die Weltwirtschaft sehr genau.

Die Entwicklung der gesellschaftspolitischen Risiken in den für uns relevanten Ländern beobachten wir stetig. Vor allem die derzeitige politische Entwicklung in den Ländern der arabischen Welt sowie die damit einhergehende Unsicherheit für unsere Märkte in den Zielgebieten und für die europäische Wirtschaft beobachten wir sehr genau.

Risiken oder Chancen, die sich aus der gesellschaftlichen und politischen Situation ergeben, werden wir genau analysieren und Maßnahmen, wenn notwendig, einleiten.

Besonders beschäftigen uns die Auswirkungen der Coronakrise auf die Gesellschaft und die wirtschaftliche Entwicklung des Konzerns. Da die Lage sehr unklar ist und nicht gesichert ist, ob die von den einzelnen Ländern eingeleiteten Maßnahmen greifen, ist eine Einschätzung der Auswirkung auf unsere geschäftliche Entwicklung zurzeit nicht möglich. Einen wesentlichen Einfluss auf die Entwicklung werden die Dauer und die Intensität der Krise haben.

Zurzeit ist es die primäre Aufgabe der REWE Group, die Bevölkerung mit Lebensmitteln zu versorgen. Hierbei besteht ein besonderes Risiko darin, die Lieferketten weiterhin aufrechterhalten zu können. Wir können nicht abschätzen, ob zukünftig genügend Mitarbeiter in den Märkten und Lägern zur Verfügung stehen werden, um diese auch weiterhin betreiben zu können.

Die Touristikbranche ist vollständig zum Erliegen gekommen. Bereits gebuchte Reisen werden storniert, neue Reisen werden nicht gebucht und Zahlungsverpflichtungen ist nachzukommen. Besonders im Geschäftsfeld Touristik ist der Einfluss auf die Entwicklung von der Dauer der Krise abhängig.

Resultierend aus den ausbleibenden Reisebuchungen sowie infolge von Stornierungen wegen der Coronakrise wird sich der Liquiditätsbeitrag des Geschäftsfelds Touristik zur Liquiditätsposition der REWE Group im Geschäftsjahr 2020 signifikant reduzieren. Im operativen Geschäft des Geschäftsbereichs Touristik werden entsprechende Gegenmaßnahmen ergriffen, um auf die geänderte Nachfragesituation zu reagieren und voraussichtliche Effekte auf die Umsatz- und Ergebnisentwicklung zu reduzieren.

Auch bei einer länger andauernden Schließung wesentlicher Zielgebiete sind die Liquiditätsreserven der REWE Group ausreichend, um allen Verpflichtungen fristgerecht nachzukommen.

Das Geschäftsfeld Baumarkt ist durch vorübergehende Marktschließungen von der Coronakrise betroffen. Eine zeitliche Ausweitung notwendiger Maßnahmen wie Marktschließungen oder Kundeneingrenzungen werden zu Umsatz - und Ergebniseinbußen führen.

Zusätzlich zu den Krisenstäben in den Einheiten ist zur besseren Überwachung der Aktivitäten und Risiken ein konzernweiter Krisenstab eingerichtet, der regelmäßig tagt und die Situation aktuell bewertet.

Darstellung der Chancen

Markt und Kunde

Die REWE Group ist in den Ländern West- und Osteuropas mit erfolgreichen Marken und Vertriebsstrategien vertreten. Durch die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle und die Weiterentwicklung innovativer Vertriebskonzepte sowie die konsequente Ausrichtung des Handels auf die Bedürfnisse der Kunden kann die REWE Group ihre Chancen im Markt nutzen.

Hierbei steht der Kunde im Mittelpunkt des Handelns. Durch den Ausbau der Sortimente an regionalen und nachhaltigen Produkten übernimmt die REWE Group eine Vorreiterrolle im Lebensmittelhandel, die zu einer deutlichen Differenzierung von den Wettbewerbern führt.

Im internationalen Geschäft steht die REWE Group im Handel für starke Marken wie BILLA, MERKUR, BIPA, PENNY und IKI, die einen hohen Bekanntheitsgrad haben. Unsere Stärke ist ein landesspezifisches und innovatives Sortiment, das es ständig zu verbessern und auszubauen gilt. Verbesserungen im Bereich Qualität und Frische führen zu einer positiven Kundenwahrnehmung und verstärken unsere Position im Wettbewerb.

Durch Investitionen in ein modernes und flächendeckendes Filialnetz und das Fokussieren auf starke Marken und Vertriebskonzepte sind wir in der Lage, unseren Marktanteil zu verbessern.

Durch den verstärkten Ausbau unseres Touristikgeschäfts können wir unsere starke Position im europäischen Markt behaupten und ausbauen. Der Ausbau der Wertschöpfungskette und die Expansion in zusätzliche Quellmärkte führen zu zusätzlichen Wertbeiträgen und erhöhen das Potenzial, Chancen im Markt zu realisieren.

Durch den weiteren Ausbau unserer Onlineaktivitäten wollen wir weiterhin die Chancen nutzen, vom Wachstum des Onlinehandels bzw. Onlinegeschäfts zu profitieren. Gleichzeitig können wir unsere Marktposition durch eine sinnvolle Verknüpfung unserer starken stationären Handelsaktivitäten und Dienstleistungsaktivitäten in der Touristik weiter ausbauen.

Durch die Integration neuer Geschäftsmodelle werden wir unsere Chancen nutzen, um weiteres stetiges Wachstum zu generieren und Synergien zu realisieren.

Preise

Der vorherrschende starke Wettbewerb im Lebensmittelhandel und die anhaltenden Preiskämpfe sowie die verstärkte Markenartikellistung im Discountbereich belasten die Margen des Lebensmittelhandels stark. Sollten die Preiskämpfe und der Wettbewerbsdruck abnehmen bzw. sich entspannen, kann dies zu steigenden Umsätzen und Margen und somit zu einer positiven Entwicklung der Roherträge führen.

Der Erfolg unserer Handelsunternehmen ist in erheblichem Maße von den Einkaufspreisen abhängig. Um den wachsenden Herausforderungen des Wettbewerbs im Handel und der zunehmenden Internationalisierung des Lebensmitteleinzelhandels gerecht zu werden, haben wir in der Vergangenheit eine Einkaufsgesellschaft mit E.Leclerc in Brüssel gegründet.

Weiterhin besteht mit weiteren europäischen Handelsunternehmen die strategische Allianz COOPERNIC. Durch den gemeinsamen Einkauf und die Konditionenverhandlungen können wir dem Risiko der Einkaufspreisvolatilität entgegenwirken und internationale Einkaufspotenziale heben.

Kosten

Kontinuierliche Prozess- und Kostenoptimierungen führen zu Produktivitätsverbesserungen, die sich positiv auf die Kosten und somit auf das Ergebnis auswirken.

Gesamtbewertung der Risikosituation durch die Unternehmensleitung

Aufgrund unserer Tätigkeit im Handels- und Touristikbereich sind wir in besonderem Maße von der Konsumgüternachfrage und den Wettbewerbsverhältnissen abhängig. Die letzten Jahre haben gezeigt, dass die wirtschaftliche Entwicklung in den Ländern West-, Süd- und Osteuropas sehr starken Einfluss auf die Kaufkraft und somit auf die Konsumgüternachfrage hat. Auch wenn der Lebensmittelhandel nicht so stark von der Konjunkturkrise betroffen ist wie andere Handelsbereiche, so zeigt sich doch bei einer Verschlechterung der Rahmenbedingungen ein negativer Einfluss auf den Unternehmenserfolg.

Bei einer wesentlichen Verschlechterung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und einer Verschärfung der politischen und wirtschaftlichen Situation der führenden Nationen in Amerika, Asien und Europa werden die Risikopotenziale stark ansteigen. Auch die Entwicklung innerhalb der Europäischen Union und die Diskussion um deren Zukunft, insbesondere die Entwicklungen im Zusammenhang mit dem Austritt Großbritanniens aus der EU, können zu einem erhöhten Risikopotenzial führen. Im Geschäftsfeld Touristik ist das Buchungsverhalten der Kunden wesentlich durch wirtschaftliche Rahmenbedingungen und externe Faktoren beeinflusst. Politische Ereignisse, Naturkatastrophen, Epidemien oder terroristische Anschläge beeinflussen die Nachfrage nach Reisen in bestimmte Zielgebiete.

Die aktuelle wirtschaftliche Unsicherheit infolge der Coronakrise hat einen wesentlichen Einfluss auf die Umsatz- und EBITA-Entwicklung der REWE Group. Es ist heute schwierig aufzuzeigen, wie die Gesamtentwicklung für die Gruppe aussehen wird. Erkennbar ist, dass die Touristik- und die Baumarktbranche aufgrund der Restriktionen und Einschränkungen wesentliche Ergebniseinbußen hinnehmen müssen. Die Bewertung der Risiko-Lage ist sehr schwierig, da die Einschätzung von der Dauer und Intensität der Krise abhängt. Der Lebensmittelhandel verzeichnet derzeit eine positive Umsatz- und Ergebnisentwicklung aus der aktuellen Situation. Es ist aber nicht abzusehen, welche Umsätze und Roherträge nachhaltig auf das Jahr wirken und ob die Kostenentwicklung weiterhin in der bisherigen Struktur aufrechterhalten werden kann.

Insgesamt sind dennoch keine Risiken erkennbar, deren Eintritt den Fortbestand des Konzerns gefährden könnten.

Prognosebericht

1. Künftige gesamtwirtschaftliche Entwicklung

Der Prognosebericht berücksichtigt die zum Zeitpunkt der Berichterstellung bekannten relevanten Fakten und Ereignisse, die die zukünftige Geschäftsentwicklung beeinflussen können. Die Ausbreitung des Coronavirus und die Effekte auf die Weltwirtschaft sind zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht absehbar. Prognosen der führenden Wirtschaftsinstitute, die die künftige gesamtwirtschaftliche Entwicklung auf Landesebene darstellen, liegen derzeit noch nicht vor. Aus diesem Grund werden die Daten des International Monetary Fund (IMF) und der Gemeinschaftsdiagnose in der unten stehenden Tabelle dargestellt; es wird aber ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die Prognosen die Auswirkungen der Coronapandemie nicht beinhalten. Um den Einfluss des Coronavirus dennoch im Prognosebericht zu benennen, wird auf landesspezifische andere Quellen zurückgegriffen, die eine andere Datenbasis aufweisen als die Gemeinschaftsdiagnose oder die des IMF.

Die konjunkturelle Unsicherheit wird 2020 sehr hoch sein: Die Weltwirtschaft, die bereits durch internationale Handelskonflikte und politische Spannungen geschwächt ist, wird durch den Ausbruch des Coronavirus erheblich beeinflusst werden. Selbst im günstigsten Fall einer nur schwachen Virusverbreitung über China hinaus, was nicht dem tatsächlichen Verlauf entspricht, ging die OECD von einer voraussichtlich starken Verringerung des weltweiten Wirtschaftswachstums in der ersten Jahreshälfte aus: als Folge von unterbrochenen Lieferketten, einem Rückgang des Tourismus und einer Verschlechterung des Geschäftsklimas. Entsprechend wäre in diesem Fall die Erwartung gewesen, dass sich das Wachstum der Weltwirtschaft von bereits schwachen 2,9 Prozent 2019 auf 2,4 Prozent im Jahr 2020 abschwächen wird. Bei einer stärkeren Ansteckungswelle im Asien-Pazifik-Raum und in den Industrieländern - wie es nun auch der Realität entspricht - geht die OECD davon aus, dass sich das globale Wachstum auf 1,5 Prozent reduzieren könnte. Die Maßnahmen zur Eindämmung des Virus und der Vertrauensverlust würden sich auf Produktion und Konsum derart auswirken, dass einige Länder in eine Rezession abrutschen könnten, darunter Japan und die Eurozone. Die Entwicklung zeigt sich sehr dynamisch und führt regelmäßig zu Änderungen in den Prognosen. Bereits zum jetzigen Zeitpunkt ergeben sich erhebliche Auswirkungen, wie die Einstellung der Produktion unter anderem in der Automobilindustrie, Grenzschließungen, weltweite Reisewarnungen und Einschränkungen des öffentlichen Lebens. Europa ist mittlerweile ein weiteres Zentrum der Coronakrise. Dazu kommt die globale Verbreitung mit weiteren Zentren in den USA sowie Südamerika.

Prognose der Wirtschaftsdaten der REWE - Group - Länder auf Datenbasis der Zeit vor der Coronakrise

in Prozent 1 BIP Inflation Arbeitslosigkeit
2019e 2020e 2019e 2020e 2019e 2020e
Deutschland 0,5 1,1 1,4 1,4 3,1 3,1
Österreich 1,6 1,7 1,6 1,6 4,6 4,6
Tschechien 2,5 2,6 2,4 2,2 2,1 2,0
Italien 0,2 0,5 0,8 1,0 10,0 9,8
Ungarn 4,6 3,3 3,4 3,4 3,4 3,4
Rumänien 4,0 3,5 4,0 3,5 3,9 4,0
Slowakei 2,6 2,7 2,5 2,4 5,3 4,9
Russland 1,1 1,9 4,7 3,5 4,6 4,8
Litauen 3,4 2,7 2,4 2,4 6,1 6,1
Bulgarien 3,7 3,2 2,7 2,7 4,6 4,4
Schweiz 0,8 1,3 0,6 0,6 2,8 2,8
Großbritannien 1,3 1,4 2,0 1,9 3,9 3,8
Schweden 0,9 1,5 1,8 1,7 6,7 6,9
Norwegen 1,9 2,4 2,3 1,9 3,6 3,5
Frankreich 1,3 1,3 1,3 1,2 8,5 8,3
Dänemark 1,7 1,9 0,7 1,0 4,9 4,8
Ukraine 3,0 3,0 8,7 5,9 8,7 8,2
Kroatien 3,0 2,7 1,0 1,2 7,0 6,9

Quellen: International Monetary Fund, World Economic Outlook Database Oktober 2019, Update Januar 2020; Gemeinschaftsdiagnose (Herbst 2019)

E = erwartet; 1 BIP-Veränderung gegenüber dem Vorjahr in Prozent

Während für Deutschland noch im Januar 2020 gemäß International Monetary Fund (IMF) im World Economic Outlook (WEO) ein robustes Wirtschaftswachstum auf verhaltenem Niveau (1,1 Prozent) zu erwarten war, sieht das Institut für Weltwirtschaft (IfW) im Zuge der weiter fortschreitenden Coronapandemie zwei Szenarien für die exportstarke deutsche Wirtschaft: im ersten Szenario wird ein Lockdown bis Ende April angenommen, dessen dämpfende Auswirkung ab Ende Mai allmählich nachlassen wird. Das IfW rechnet in diesem Szenario mit einem Rückgang des Bruttoinlandsprodukts (BIP) um 4,5 Prozent. Das zweite Szenario wurde unter Zugrundelegung eines Lockdowns bis Ende Juli und einer allmählichen Erholung ab Ende August ermittelt: Hier erwartet das IfW einen Rückgang des BIP um 8,7 Prozent. Eingeleitete Corona-Schutzmaßnahmen wie z. B. Schließungen im Einzelhandel, die Einstellung der Produktion in der Automobilindustrie als Schlüsselindustrie in Deutschland und eine wegbrechende Auftragslage bei kleinen Unternehmen und Solo-Selbstständigen, wo als Folge mit einer hohen Insolvenzquote gerechnet wird, werden einen massiven Einfluss auf die wirtschaftliche Entwicklung haben. Um die Folgen dieser Krise einzudämmen, werden diverse Maßnahmen durch die Bundesregierung eingeleitet (Härtefallfonds, vereinfachte Kreditbeschaffung für Unternehmen, Kurzarbeitergeld).

Für Österreich wurde vor der Ausbreitung des Coronavirus für 2020 vom IMF ein Wirtschaftswachstum leicht über dem Vorjahresniveau erwartet. Im UniCredit Bank Austria Konjunkturindikator wurde die Wachstumsprognose unter Berücksichtigung der Auswirkungen von Corona für Österreich von 1,0 Prozent auf -0,6 Prozent gesenkt. Es wird eine technische Rezession für das erste Halbjahr erwartet. Inwiefern sich die Wirtschaft im zweiten Halbjahr wieder erholen wird, wird von der Dauer der Krise und den ergriffenen Maßnahmen abhängig sein. Es wird erwartet, dass die Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt sich aufgrund von Kurzarbeit und Liquiditätsmaßnahmen im Rahmen halten werden: eine Arbeitslosenquote von 7,3 Prozent wird erwartet. Für 2020 wird eine rückläufige Inflationsrate erwartet, was zum einen durch eine infolge der Einschränkungen im öffentlichen Leben ausgelöste Konsumzurückhaltung und zum anderen durch gesunkene Ölpreise bedingt ist.

Die Prognose der konjunkturellen Entwicklung in Italien für 2020 vom IMF fiel schon vor Beginn der Coronakrise mit 0,5 Prozent sehr schwach aus. Italien ist in Europa derzeit von der Coronakrise am stärksten betroffen: Eine hohe Anzahl Infizierter und Verstorbener und ein überlastetes Gesundheitssystem haben massive Einschränkungen zur Folge (z. B. Ausgangssperre). Eine Einschätzung der wirtschaftlichen Folgen kann derzeit nicht getroffen werden, es wird aber erwartet, dass diese in Italien deutlich stärker als in den anderen Ländern ausfallen werden. Besonders stark betroffen sind unter anderem der Tourismus, die Gastronomie und Reiseveranstalter. Die italienische Regierung hat verschiedene Maßnahmen ergriffen, um die Auswirkungen auf die Wirtschaft zu verringern.

Das Coronavirus wird dem Wirtschaftsboom in den osteuropäischen Ländern, in denen die REWE Group vertreten ist, 2020 ein Ende setzen. Das Coronavirus trifft die Länder unterschiedlich schwer. Die Länder, die aktuell nicht so stark vom Ausbruch der Krankheit betroffen sind, werden die Auswirkungen über die Lieferketten verspüren, da es in Osteuropa eine starke Verflechtung nach China oder Italien gibt. Die Länder, die wesentlich von der Automobilindustrie abhängig sind, verspüren bereits jetzt massive Auswirkungen, die Produktion wurde komplett eingestellt. So wurden beispielsweise in Tschechien die Fabriken von Skoda, TPCA und Hyundai geschlossen, die Zulieferer folgten. Auch der Tourismus ist zum Erliegen gekommen. Um die Auswirkungen für die Wirtschaft abzufedern, wurde der Leitzins abgesenkt; die tschechische Regierung stellt für kleine und mittlere Unternehmen Kredite und Bürgschaften bereit.

Für das Wirtschaftswachstum der Schweiz wurde 2020 gegenüber 2019 vor Ausbruch der Coronakrise eine positive Entwicklung erwartet. Der Ausbruch und die Bekämpfung der Coronapandemie stellen die Wirtschaft vor große Herausforderungen. In der KOF Konjunkturprognose der Konjunkturforschungsstelle werden in drei Szenarien mögliche Verläufe, die allesamt eine Rezession in der ersten Jahreshälfte erwarten, dargestellt. Abhängig von den Prämissen wird für die Schweiz im Szenario mit den geringsten Auswirkungen ein BIP von 1,2 Prozent inkl. Sportveranstaltungen (0,8 Prozent ohne Sportveranstaltungen) erwartet; dieses Szenario unterstellt unter anderem, dass im dritten Quartal ein Großteil der ausgefallenen Produktion nachgeholt werden kann, die Einflüsse auf den Arbeitsmarkt werden nur sehr gering ausfallen. Im Negativszenario wird von einem BIP von -2,3 Prozent ausgegangen: Steigende Haushaltverschuldung, anhaltende Lieferschwierigkeiten, zunehmende Liquiditätsengpässe etc. belasten die Konjunktur maßgeblich.

Vor dem Ausbruch des Coronavirus war die wirtschaftliche Entwicklung in Großbritannien vor allem durch die Unsicherheiten des Brexits geprägt; das IMF ging für 2020 von stabilen Wachstumsraten gegenüber 2019 aus. Die Coronakrise hat Großbritannien und die britische Wirtschaft zunächst verspätet erreicht, stellt das Land aber mittlerweile vor eine große Herausforderung: Die britische Regierung hat es versäumt, frühzeitig auf die Krise mit Maßnahmen zu reagieren, zudem ist das Gesundheitssystem bereits jetzt überlastet. Auch hier sind wesentliche Auswirkungen auf die wirtschaftliche Entwicklung zu erwarten.

In Skandinavien fällt der Umgang mit der Coronakrise sehr unterschiedlich aus: während in Dänemark und Norwegen mit teils massiven Maßnahmen auf das Coronavirus reagiert wurde, agiert Schweden im Umgang mit dem Virus eher zurückhaltend. In Dänemark waren zu Beginn der Coronakrise im Wesentlichen Unternehmen mit direktem China-Geschäft betroffen, mittlerweile sind die am stärksten betroffenen Branchen Logistik, Tourismus und Erlebniswirtschaft. Sowohl der Industrieverband Dansk Industri als auch der Unternehmensverband Dansk Erhverv erwarten im besten Fall ein Wirtschaftswachstum von rund 1,0 Prozent. Für Schweden erwartet die Regierung im optimistischsten Szenario eine Abbremsung des BIP um 0,3 Prozentpunkte, in der pessimistischsten Variante um bis zu 0,8 Prozentpunkte.

Für Frankreich wurde vor Ausbruch der Coronakrise ein zum Vorjahr unverändertes Wirtschaftswachstum von 1,3 Prozent erwartet. Aber auch Frankreich wurde hart von der Coronakrise getroffen: Das Tempo, mit dem sich die Pandemie in Frankreich ausbreitet, hat sich drastisch beschleunigt, die staatlichen Maßnahmen zur Eindämmung werden fast täglich verschärft. Wachstumsaussichten für 2020 haben sich innerhalb kurzer Zeit eingetrübt, die französische Regierung geht derzeit von einem Rückgang von 1,0 Prozent aus. Einige Sektoren sind besonders stark von den Einschränkungen in der Bewegungsfreiheit betroffen: Veranstalterbranche, Hotellerie, Reiseveranstalter, Gaststätten und Luftfahrt. Es ist zu erwarten, dass die derzeitige Unsicherheit zu einer Investitionszurückhaltung bei Unternehmen und zu einem rückläufigen Konsum der privaten Haushalte führen wird. Aber auch die Unterbrechung internationaler Lieferketten sowie der Ausfall von Mitarbeitern wird die Unternehmen treffen. Große Unternehmen wie Michelin, PSA und Renault haben Mitte März die Schließung der Produktionsstätten angeordnet. Um die Wirtschaft zu stützen, wurden von der Regierung umfangreiche Maßnahmen erlassen wie z. B. Bürgschaften für kleine und mittlere Unternehmen, Erleichterung von Kurzarbeit, Stundung von Sozialausgaben und Steuern.

2. Erwartete Umsatz- und EBITA-Entwicklung

Die aktuelle wirtschaftliche Unsicherheit durch die Coronakrise wird einen wesentlichen Einfluss auf die Umsatz- und EBITA-Entwicklung der REWE Group haben. Es ist heute schwierig aufzuzeigen, wie die Gesamtentwicklung für die Gruppe aussehen wird. Im Wesentlichen hängt dies vom Ausmaß und dem zeitlichen Verlauf der Pandemie ab. So werden gesetzliche und einschränkende Maßnahmen wesentlich das Bild des Alltags der Menschen prägen und Einfluss auf alle Bereiche des öffentlichen Lebens haben. Die Intensität und Unterschiedlichkeit der Maßnahmen in den einzelnen Ländern sorgen für zusätzliche weitere Unsicherheit und lassen den Verlauf der Krise nur erahnen. Daher werden die bisher erwarteten Umsatz- und EBITA-Entwicklungen in dieser Situation sicherlich nicht eintreffen. So zeigen sich bisher aufgrund der Bevorratung seitens der Bevölkerung und der Reduzierung des "Außer-Haus-Verkaufs" zunächst starke Umsatzzuwächse im Lebensmittelhandel. Hingegen sind im Reisebereich die Reisebuchungen fast vollständig zum Erliegen gekommen.

Aufgrund der aktuellen Situation gehen wir für 2020 im Lebensmittelhandel von leicht höheren Umsätzen aus. Da es sich zum großen Teil um Umsatz aus Bevorratung handelt, werden sich die positiven Umsätze aus den ersten Monaten nicht vollumfänglich auf den Jahresumsatz auswirken.

Die Einschätzung der zu erwartenden internen EBITA-Entwicklung unterliegt einer großen Unsicherheit. Im Lebensmittelhandel erwarten wir eine moderate Steigerung der Ergebnisse gegenüber dem Vorjahr. Diese Einschätzung setzt aber voraus, dass die Lieferkette weiterhin aufrechterhalten werden kann. Sollte dies nicht gegeben sein, wird die Entwicklung nicht den angenommenen Verlauf nehmen.

Im Touristikbereich erwarten wir ein negatives internes EBITA. Da zurzeit die Reisebranche zum Erliegen gekommen ist und es nicht abzusehen ist, wie lange diese Situation anhält, ist eine genauere Aussage auch hier nicht möglich.

Das Geschäftsfeld Baumarkt ist durch vorübergehende Marktschließungen von der Coronakrise betroffen. Eine zeitliche Ausweitung notwendiger Maßnahmen wie Marktschließungen oder Kundeneingrenzungen wird zu Umsatz - und Ergebniseinbußen führen.

Handel Deutschland

Grundsätzlich stehen in der Sparte REWE 2020 weiterhin die Stärkung der Preis- und Leistungswahrnehmung im stationären Geschäft sowie die Weiterentwicklung des Online-Geschäfts im Vordergrund. Investitionen in das bestehende Ladennetz und in die Logistik sichern langfristig die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens.

Aufgrund der aktuellen Situation liegt der Fokus aber auf der Aufrechterhaltung der Versorgung der Bevölkerung mit Lebensmitteln. Hierbei müssen zum einen die Lieferkette sichergestellt und zum anderen die Abläufe im Markt gewährleistet sein.

Die positive Umsatzentwicklung der ersten Monate im Jahr 2020 hat einen positiven Einfluss auf die Ergebnisentwicklung. Zurzeit ist aber nicht abzusehen, welche Umsätze und Roherträge nachhaltig auf das Jahr wirken und ob die Kostenentwicklung weiterhin in der bisherigen Struktur aufrechterhalten werden kann.

Für die Sparte PENNY hatten wir für 2020 eine leicht negative Entwicklung des internen EBITAs geplant. Maßgeblich hierfür ist die verstärkte Wettbewerbsentwicklung im Discountbereich.

Zusätzliche Investitionen in das bestehende Ladennetz belasten weiterhin das Ergebnis.

Positiv auf die Ergebnisentwicklung wirken sich die Optimierung der Sortimente, effiziente Prozess- und Kostenstrukturen sowie eine steigende Filialanzahl aus.

Auch für PENNY ist die Aufrechterhaltung der Versorgung der Bevölkerung mit Lebensmitteln in der aktuellen Situation eine große Herausforderung. Die positive Entwicklung der Umsätze im ersten Quartal 2020 führt zu einer positiven Ergebnisentwicklung. Da ein großer Teil hiervon in der Bevorratung begründet ist, ist fraglich, ob sich diese Entwicklung auf die Gesamtjahresentwicklung auswirken wird.

Handel International

Im Vollsortiment Österreich und CEE sind wir für 2020 von leicht steigenden Umsätzen gegenüber 2019 ausgegangen. Die positive Entwicklung auf bestehender Fläche und die durchgeführten und noch geplanten Modernisierungen hätten weiterhin zu einem Umsatz- und Ergebniswachstum geführt. Die Entwicklung von BIPA Österreich läuft plankonform, belastet jedoch auch 2020 weiterhin das Ergebnis. Die geplanten Aktivitäten sind aber die Grundlage für die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit in einem starken Umfeld.

Die Entwicklungen in Österreich werden, wie in Deutschland, wesentlich von der Coronakrise beeinflusst. Die Einflüsse auf Umsatz und Ergebnis sind in ähnlicher Ausprägung wie in Deutschland zu erwarten.

Auch in Osteuropa erwarteten wir eine positive Entwicklung der Umsätze durch das bestehende Ladennetz sowie durch die Expansionsaktivitäten. Die Situationen in Russland und der Ukraine bleiben auch weiterhin herausfordernd. Die Integration der UAB Palink, Vilnius (Litauen), trägt auch 2020 weiterhin zur positiven Entwicklung bei.

Bei Penny International wird ein steigender Umsatz gegenüber 2019 erwartet. Dies ist vor allem auf die positive Entwicklung bestehender Märkte sowie auf die weitere Expansion zurückzuführen. Die positive Umsatzentwicklung wirkt sich positiv auf die Ertragslage aus, wird aber durch Kostensteigerungen zum Teil wieder kompensiert. Trotz verschiedener Projektaktivitäten, der Expansionsinvestitionen in die Infrastruktur sowie der geplanten Kostensteigerung wird das geplante Ergebnis über dem des Jahres 2019 liegen.

Italien ist aktuell von der Coronakrise am stärksten betroffen. Eine hohe Anzahl von Infizierten und Verstorbenen sowie ein vollkommen überlastetes Gesundheitssystem führen zu einer extremen Belastung der Bevölkerung. Starke staatliche Einschränkungen des öffentlichen Lebens sowie die Schließung von nicht lebensnotwendigen Produktionsstätten belasten die Wirtschaft besonders stark. Für unsere Märkte steht, wie in allen anderen Ländern, vor allem die Versorgung der Bevölkerung im Vordergrund, was aber aufgrund der Rahmenbedingungen in Italien besonders schwierig ist. Trotz derzeitiger Umsatzzuwächse ist die Auswirkung der Krise auf unsere Umsatz- und Ertragslage heute nicht prognostizierbar.

Touristik

Alle Prognosen, die die für das Geschäftsfeld Touristik relevanten Entwicklungen betreffen, sind aufgrund der Coronakrise nicht mehr haltbar. Da der Tourismus vollständig zum Erliegen gekommen ist, wird der Umsatz weit hinter den Erwartungen zurückbleiben. Hierbei spielt vor allem die Dauer der Krise eine wichtige Rolle. Je länger die Krise andauert, desto stärker werden die negativen Auswirkungen auf die Umsatz- und Ergebnisentwicklung sein.

Der Liquiditätsbeitrag des Geschäftsfelds Touristik zur Liquidität der REWE Group im Geschäftsjahr 2020 wird sich aufgrund ausbleibender Reisebuchungen sowie Stornierungen bedingt durch die Coronakrise signifikant reduzieren. Im operativen Geschäft werden entsprechende Gegenmaßnahmen ergriffen, um auf die geänderte Nachfragesituation zu reagieren und voraussichtliche Effekte auf die Umsatz- und Ergebnisentwicklung zu reduzieren. Auch bei einer länger andauernden Schließung wesentlicher Zielgebiete sind die Liquiditätsreserven der REWE Group auch ohne die Inanspruchnahme staatlicher Kreditprogramme ausreichend, um allen Verpflichtungen fristgerecht nachzukommen.

Baumarkt

Das Geschäftsfeld Baumarkt ging von einer leichten Verbesserung der Umsatzsituation aus und plante bei steigenden Umsätzen auch ein leicht steigendes Ergebnis. Die Weiterentwicklung der Online-Aktivitäten in Verbindung mit dem stationären Geschäft sowie die positive Entwicklung auf der bestehenden Fläche stehen auch 2020 im Fokus des Handelns.

Der Baumarktbereich ist durch vorübergehende Marktschließungen von der Coronakrise betroffen. Eine zeitliche Ausweitung notwendiger Maßnahmen wie Marktschließungen oder Kundeneingrenzungen wird zu Umsatz - und Ergebniseinbußen führen.

Gesamtaussage der Unternehmensleitung zur Umsatz-, internen EBITA- und Verschuldungsentwicklung

Für das Geschäftsjahr 2020 waren für die Geschäftseinheiten stark steigende Umsätze zu erwarten. Weitere Expansionen und Umbauaktivitäten sollten langfristig die Umsatzentwicklung stützen.

Durch eine positive Umsatzentwicklung, effiziente Kostenstrukturen und den Ausbau der Geschäftsmodelle hatten wir für 2020 - ohne Sondereffekte aus Unternehmensverkäufen und Konzernumstrukturierungen im Jahr 2019 − ein deutlich über dem Vorjahr liegendes internes EBITA geplant.

Durch die Coronakrise und die damit verbundene Unsicherheit bei der Beurteilung der aktuellen Umsatz- und Ertragsentwicklung in den einzelnen Geschäftsfeldern ist eine Gesamtaussage für die Gruppe nicht möglich. Aufgrund der aktuellen Entwicklungen erwarten wir vor allem in den Geschäftsfeldern Baumarkt und Touristik ein internes EBITA, das deutlich unter dem des Vorjahres liegt und durch eine etwaige positive Entwicklung im Lebensmittelhandel nicht aufgefangen werden kann. Die Auswirkungen sind vor allem abhängig von der Dauer der Krise und den damit verbundenen Einschränkungen. Wir erwarten für das Jahr 2020 ein leicht über dem Vorjahr liegendes internes EBITA.

Die Netto-Verschuldung wird 2020 stärker steigen als ursprünglich geplant. Dies ist hauptsächlich bedingt durch die Auswirkungen der Coronakrise, die noch nicht gänzlich absehbar sind. Die Rückzahlung von Kundenanzahlungen infolge der Stornierung von Reisen ist gesichert. Die REWE Group verfügt über ausreichende Kreditlinien, um jederzeitige Zahlungssicherheit zu gewährleisten.

 

Köln, den 8. April 2020

1 Definition internes EBITA vgl. Punkt 4 "Leistungsindikatoren"

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2019

in Mio. € Anhang Nr. 2019 2018
Umsatzerlöse 8 55.374,3 53.393,4
Bestandsveränderung 44,9 36,5
Sonstige betriebliche Erträge 9 4.408,6 3.947,3
Materialaufwand 10 -42.071,8 -40.547,0
Personalaufwand 11 -7.407,7 -6.980,3
Abschreibungen und Wertminderungen 12 -3.296,5 -1.283,2
Sonstige betriebliche Aufwendungen 13 -6.142,5 -8.012,0
Wertminderungsaufwendungen aus finanziellen Vermögenswerten -13,3 -3,3
Sonstiges -6.129,2 -8.008,7
Betriebsergebnis 909,3 554,7
Ergebnis aus at equity bilanzierten Unternehmen 14 41,3 59,3
Ergebnis aus der Bewertung von derivativen Finanzinstrumenten 15 -8,2 -7,0
Zinsen und ähnliche Erträge 52,5 23,4
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -595,4 -75,8
Zinsergebnis 16 -542,9 -52,4
Sonstiges Finanzergebnis 17 -27,4 -1,4
Finanzergebnis -537,2 -1,5
Ergebnis vor Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 372,1 553,2
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 18 134,8 -137,7
Konzernergebnis aus fortgeführten Geschäftsbereichen 506,9 415,5
Konzernergebnis 506,9 415,5
den Anteilseignern des Mutterunternehmens zuzurechnendes Konzernergebnis 528,4 350,6
den Anteilen anderer Gesellschafter zuzurechnendes Konzernergebnis 19 -21,5 64,9

Konzern-Gesamtergebnisrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2019

in Mio. € 01.01. - 31.12.2019 01.01. − 31.12.2018
Jahresergebnis 506,9 415,5
Gewinne und Verluste aus der Umrechnung der Abschlüsse ausländischer Tochterunternehmen 23,8 -26,3
davon ergebnisneutrale Änderung 23,4 -26,1
davon ergebniswirksame Änderung 0,4 -0,2
Gewinne und Verluste aus der Neubewertung von Finanzinstrumenten zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis 0,0 -9,0
davon ergebnisneutrale Änderung 0,0 -9,0
Gewinne und Verluste aus designierten Risikokomponenten von Sicherungsinstrumenten -10,2 12,3
davon ergebnisneutrale Änderung 15,4 1,6
davon ergebniswirksame Änderung -25,6 10,7
Gewinne und Verluste aus Absicherungskosten von Sicherungsinstrumenten -0,5 6,2
davon ergebnisneutrale Änderung 13,7 9,0
davon ergebniswirksame Änderung -14,2 -2,8
Sonstiges Ergebnis von assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen 0,2 -0,3
davon ergebnisneutrale Änderung 0,2 -0,3
Latente Steuern auf vorstehend genannte Gewinne und Verluste des sonstigen Ergebnisses 2,8 -7,4
davon ergebnisneutrale Änderung 2,8 -7,4
Sonstiges Ergebnis, das auf Posten entfällt, die bei Erfüllung von Bedingungen zu einem späteren Zeitpunkt in die Gewinn- und Verlustrechnung umzugliedern sind 16,1 -24,5
Gewinne und Verluste aus der Neubewertung leistungsorientierter Versorgungszusagen -135,3 29,6
Gewinne und Verluste aus der Neubewertung von Eigenkapitalinstrumenten 10,5 -1,8
Sonstiges Ergebnis von assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen 0,0 -0,1
Latente Steuern auf vorstehend genannte Gewinne und Verluste des sonstigen Ergebnisses 37,5 -9,9
Sonstiges Ergebnis, das auf Posten entfällt, die zu keinem Zeitpunkt in die Gewinn- und Verlustrechnung umzugliedern sind -87,3 17,8
Sonstiges Ergebnis -71,2 -6,7
Gesamtergebnis 435,7 408,8
den Anteilseignern des Mutterunternehmens zuzurechnendes Gesamtergebnis 467,4 346,4
den Anteilen anderer Gesellschafter zuzurechnendes Gesamtergebnis -31,7 62,4

(Erläuterung siehe Punkt 31 "Eigenkapital")

Konzernbilanz zum 31.12.2019

AKTIVA

in Mio. € Anhang Nr. 31.12.2019 31.12.2018
Immaterielle Vermögenswerte 20 2.652,7 2.267,5
Sachanlagen und Nutzungsrechte 21, 23 18.656,9 10.137,4
Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien 22 21,9 22,4
At equity bilanzierte Unternehmen 24 240,5 166,4
Sonstige finanzielle Vermögenswerte 25 308,9 566,6
Sonstige Vermögenswerte 27 201,7 178,7
Latente Steuerforderungen 29 618,3 401,8
Langfristige Vermögenswerte 22.700,9 13.740,8
Vorräte 28 4.152,2 3.749,4
Sonstige finanzielle Vermögenswerte 25 1.097,8 1.067,4
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 26 1.238,7 1.404,2
Sonstige Vermögenswerte 27 1.185,5 377,3
Laufende Ertragsteueransprüche 29 212,6 132,6
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 30 567,0 631,1
Zwischensumme kurzfristige Vermögenswerte 8.453,8 7.362,0
Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte und Veräußerungsgruppen 3 10,1 9,0
Kurzfristige Vermögenswerte 8.463,9 7.371,0
Bilanzsumme 31.164,8 21.111,8

PASSIVA

in Mio. € Anhang Nr. 31.12.2019 31.12.2018
Kapitalrücklage 31 1.219,8 0,0
Gewinnrücklagen 31 5.983,2 5.656,7
Übrige Rücklagen 31 -84,2 -101,1
Den Anteilseignern des Mutterunternehmens zuzurechnendes Eigenkapital 7.118,8 5.555,6
Anteile anderer Gesellschafter 31 159,4 1.146,1
Eigenkapital 7.278,2 6.701,7
Leistungen an Arbeitnehmer 32 1.118,0 920,2
Sonstige Rückstellungen 33 84,4 627,0
Sonstige finanzielle Schulden 34 10.393,0 2.110,9
Leasingschulden 8.583,0 789,4
übrige sonstige finanzielle Schulden 1.810,0 1.321,5
Schulden aus Lieferungen und Leistungen 35 13,1 9,1
Sonstige Schulden 36 53,0 147,7
Latente Steuerschulden 29 114,2 46,4
Langfristige Schulden 11.775,7 3.861,3
Leistungen an Arbeitnehmer 32 611,9 646,9
Sonstige Rückstellungen 33 437,6 545,3
Sonstige finanzielle Schulden 34 2.280,9 969,2
Leasingschulden 1.522,2 65,0
übrige sonstige finanzielle Schulden 758,7 904,2
Schulden aus Lieferungen und Leistungen 35 6.979,8 6.728,6
Sonstige Schulden 36 1.685,5 1.571,6
Laufende Ertragsteuerschulden 29 115,2 87,2
Kurzfristige Schulden 12.110,9 10.548,8
Bilanzsumme 31.164,8 21.111,8

Konzern-Kapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2019

in Mio. € 2019 2018
Ergebnis aus fortgeführten Geschäftsbereichen 506,9 415,5
Finanzergebnis 537,2 1,5
Ertragsteuererträge / -aufwendungen -134,8 137,7
Ab-/Zuschreibungen und Nachaktivierungen auf immaterielle Vermögenswerte, Sachanlagen und finanzielle Vermögenswerte 3.160,6 1.254,4
Zunahme / Abnahme der Rückstellungen 24,9 -244,4
Gewinne / Verluste aus dem Abgang von immateriellen Vermögenswerten, Sachanlagen und finanziellen Vermögenswerten -186,6 20,2
Sonstige zahlungsunwirksame Vorgänge -354,4 -1,2
Zunahme der Vorräte, Liefer- und Leistungsforderungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -47,0 -600,7
Zunahme der Schulden aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 397,6 660,2
Gezahlte Ertragsteuern -108,1 -193,4
Erhaltene Dividenden 43,3 56,9
Zwischensumme 3.839,6 1.506,7
Erhaltene Zinsen 15,9 19,9
Gezahlte Zinsen -583,1 -53,5
Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit aus fortgeführten Geschäftsbereichen 3.272,4 1.473,1
Einzahlungen aus den Abgängen von immateriellen Vermögenswerten, Sachanlagen und als Finanzinvestitionen gehaltenen Immobilien 114,5 80,6
Einzahlungen aus den Abgängen finanzieller Vermögenswerte und at equity bilanzierter Unternehmen 249,5 260,2
Einzahlungen / Auszahlungen aus dem Verkauf von Anteilen an konsolidierten Unternehmen 117,0 -0,8
Auszahlungen für Investitionen in immaterielle Vermögenswerte, Sachanlagen und als Finanzinvestitionen gehaltene Immobilien -1.752,0 -1.791,4
Auszahlungen für Investitionen in finanzielle Vermögenswerte und at equity bilanzierte Unternehmen -365,2 -328,7
Einzahlungsüberschüsse aus Unternehmenszusammenschlüssen und dem Erwerb von Anteilen an konsolidierten Unternehmen 13,5 20,8
Auszahlungen für Unternehmenszusammenschlüsse und den Erwerb von Anteilen an konsolidierten Unternehmen -769,7 -103,7
Cashflow aus Investitionstätigkeit aus fortgeführten Geschäftsbereichen -2.392,4 -1.863,0
Gezahlte Dividenden, Ausgleichsverpflichtungen und sonstige Ergebnisanteile -5,4 -31,8
Einzahlungen aus Eigenkapitalzuführungen 0,0 3,6
Auszahlungen aus der Veränderung von Anteilen anderer Gesellschafter -13,3 -57,7
Einzahlungen aus der Aufnahme von Finanzkrediten 996,1 1.772,1
Auszahlungen aus der Tilgung von Finanzkrediten -442,4 -1.247,6
Auszahlungen von Leasingnehmern für die Reduzierung von Schulden aus Leasingverhältnissen -1.486,3 -66,9
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit aus fortgeführten Geschäftsbereichen -951,3 371,7
Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds -71,3 -18,2
Konsolidierungskreisbedingte Änderung des Finanzmittelfonds 0,0 0,3
Währungskursunterschiede 2,2 -1,6
Gesamtveränderung des Finanzmittelfonds -69,1 -19,5
Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 626,7 646,2
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 557,6 626,7
Finanzmittelfonds am Ende der Periode der fortgeführten Geschäftsbereiche 557,6 626,7

(Erläuterung siehe Punkt 37 "Kapitalflussrechnung")

Konzerneigenkapitalveränderungsrechnung für das Geschäftsjahr 2018 *

Übrige Rücklagen
in Mio. € Kapitalrücklage Gewinnrücklagen Rücklage für Cashflow hedges Rücklage für Absicherungskosten für hedge accounting Rücklage Finanzinstrumente zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis
Stand zum 01.01.2018 0,0 4.969,4 -10,2 1,1 5,8
Änderung von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 0,0 318,2 -0,1 0,0 0,0
Angepasster Stand zum 01.01.2018 0,0 5.287,6 -10,3 1,1 5,8
Währungsumrechnungsdifferenzen 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0
Finanzinstrumente zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis 0,0 0,0 0,0 0,0 -5,8
Sicherungsinstrumente designierte Risikokomponenten 0,0 0,0 14,4 0,0 0,0
Sicherungsinstrumente Absicherungskosten 0,0 0,0 0,0 6,2 0,0
Neubewertung leistungsorientierter Versorgungszusagen 0,0 16,1 0,0 0,0 0,0
Finanzinstrumente zum beizulegenden Wert über das sonstige Ergebnis 0,0 -2,0 0,0 0,0 0,0
Sonstiges Ergebnis assoziierter Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen 0,0 -0,1 0,0 0,0 0,0
Sonstiges Ergebnis 0,0 14,0 14,4 6,2 -5,8
Konzernergebnis 0,0 350,6 0,0 0,0 0,0
Gesamtergebnis 0,0 364,6 14,4 6,2 -5,8
Kapitalerhöhung / -herabsetzung 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0
Dividendenausschüttung 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0
Eigenkapitalveränderungen durch die Anteilseigner 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0
Konsolidierungskreisveränderungen 0,0 -0,7 0,0 0,0 0,0
Erwerb von Anteilen anderer Gesellschafter 0,0 4,7 0,0 0,0 0,0
Transfer zwischen Rücklagen 0,0 0,5 0,0 0,0 0,0
Endbestand zum 31.12.2018 0,0 5.656,7 4,1 7,3 0,0
Übrige Rücklagen
in Mio. € Neubewertungsrücklage Unterschiedsbetrag aus Währungsumrechnung Rücklage für ergebnisneutrale Bestandteile der Equity-Bewertung Rücklage für latente Steuern
Stand zum 01.01.2018 0,5 -83,7 0,0 4,1
Änderung von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 0,0 0,0 0,0 0,1
Angepasster Stand zum 01.01.2018 0,5 -83,7 0,0 4,2
Währungsumrechnungsdifferenzen 0,0 -24,9 0,0 0,0
Finanzinstrumente zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis 0,0 0,0 0,0 0,0
Sicherungsinstrumente designierte Risikokomponenten 0,0 0,0 0,0 -7,4
Sicherungsinstrumente Absicherungskosten 0,0 0,0 0,0 0,0
Neubewertung leistungsorientierter Versorgungszusagen 0,0 0,0 0,0 0,0
Finanzinstrumente zum beizulegenden Wert über das sonstige Ergebnis 0,0 0,0 0,0 -0,4
Sonstiges Ergebnis assoziierter Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen 0,0 0,0 -0,3 0,0
Sonstiges Ergebnis 0,0 -24,9 -0,3 -7,8
Konzernergebnis 0,0 0,0 0,0 0,0
Gesamtergebnis 0,0 -24,9 -0,3 -7,8
Kapitalerhöhung / -herabsetzung 0,0 0,0 0,0 0,0
Dividendenausschüttung 0,0 0,0 0,0 0,0
Eigenkapitalveränderungen durch die Anteilseigner 0,0 0,0 0,0 0,0
Konsolidierungskreisveränderungen 0,0 0,0 0,0 0,0
Erwerb von Anteilen anderer Gesellschafter 0,0 0,0 0,0 0,0
Transfer zwischen Rücklagen -0,5 0,0 0,0 0,0
Endbestand zum 31.12.2018 0,0 -108,6 -0,3 -3,6
in Mio. € Eigenkapital Mutterunternehmen Anteile anderer Gesellschafter Gesamt
Stand zum 01.01.2018 4.887,0 1.164,4 6.051,4
Änderung von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 318,2 1,6 319,8
Angepasster Stand zum 01.01.2018 5.205,2 1.166,0 6.371,2
Währungsumrechnungsdifferenzen -24,9 -1,4 -26,3
Finanzinstrumente zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis -5,8 -3,2 -9,0
Sicherungsinstrumente designierte Risikokomponenten 7,0 -1,7 5,3
Sicherungsinstrumente Absicherungskosten 6,2 0,0 6,2
Neubewertung leistungsorientierter Versorgungszusagen 16,1 3,6 19,7
Finanzinstrumente zum beizulegenden Wert über das sonstige Ergebnis -2,4 0,2 -2,2
Sonstiges Ergebnis assoziierter Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen -0,4 0,0 -0,4
Sonstiges Ergebnis -4,2 -2,5 -6,7
Konzernergebnis 350,6 64,9 415,5
Gesamtergebnis 346,4 62,4 408,8
Kapitalerhöhung / -herabsetzung 0,0 3,6 3,6
Dividendenausschüttung 0,0 -31,8 -31,8
Eigenkapitalveränderungen durch die Anteilseigner 0,0 -28,2 -28,2
Konsolidierungskreisveränderungen -0,7 -2,3 -3,0
Erwerb von Anteilen anderer Gesellschafter 4,7 -51,8 -47,1
Transfer zwischen Rücklagen 0,0 0,0 0,0
Endbestand zum 31.12.2018 5.555,6 1.146,1 6.701,7

* Vorjahresbeträge angepasst gemäß den Regelungen zu Finanzinstrumenten (IFRS 9), zu Leasingverhältnissen (IFRS 16) sowie Rechnungslegungsmethoden (IAS 8)

Konzerneigenkapitalveränderungsrechnung für das Geschäftsjahr 2019

Übrige Rücklagen
in Mio. € Kapitalrücklage Gewinnrücklagen Rücklage für Cashflow hedges Rücklage für Absicherungskosten für hedge accounting Rücklage Finanzinstrumente zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis
Stand zum 01.01.2019 0,0 5.656,7 4,1 7,3 0,0
Änderung von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 0,0 -11,0 0,0 0,0 0,0
Angepasster Stand zum 01.01.2019 0,0 5.645,7 4,1 7,3 0,0
Währungsumrechnungsdifferenzen 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0
Sicherungsinstrumente designierte Risikokomponenten 0,0 0,0 -9,2 0,0 0,0
Sicherungsinstrumente Absicherungskosten 0,0 0,0 0,0 -0,5 0,0
Neubewertung leistungsorientierter Versorgungszusagen 0,0 -86,3 0,0 0,0 0,0
Finanzinstrumente zum beizulegenden Wert über das sonstige Ergebnis 0,0 8,4 0,0 0,0 0,0
Sonstiges Ergebnis assoziierter Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0
Sonstiges Ergebnis 0,0 -77,9 -9,2 -0,5 0,0
Konzernergebnis 0,0 528,4 0,0 0,0 0,0
Gesamtergebnis 0,0 450,5 -9,2 -0,5 0,0
Kapitalerhöhung / -herabsetzung 1.219,8 0,0 0,0 0,0 0,0
Dividendenausschüttung 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0
Eigenkapitalveränderungen durch die Anteilseigner 1.219,8 0,0 0,0 0,0 0,0
Konsolidierungskreisveränderungen 0,0 -0,2 0,0 0,0 0,0
Erwerb von Anteilen anderer Gesellschafter 0,0 -112,8 0,0 0,0 0,0
Endbestand zum 31.12.2019 1.219,8 5.983,2 -5,1 6,8 0,0
Übrige Rücklagen
in Mio. € Neubewertungsrücklage Unterschiedsbetrag aus Währungsumrechnung Rücklage für ergebnisneutrale Bestandteile der Equity-Bewertung Rücklage für latente Steuern
Stand zum 01.01.2019 0,0 -108,6 -0,3 -3,6
Änderung von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 0,0 0,0 0,0 0,0
Angepasster Stand zum 01.01.2019 0,0 -108,6 -0,3 -3,6
Währungsumrechnungsdifferenzen 0,0 23,6 0,0 0,0
Sicherungsinstrumente designierte Risikokomponenten 0,0 0,0 0,0 2,4
Sicherungsinstrumente Absicherungskosten 0,0 0,0 0,0 0,3
Neubewertung leistungsorientierter Versorgungszusagen 0,0 0,0 0,0 0,0
Finanzinstrumente zum beizulegenden Wert über das sonstige Ergebnis 0,0 0,0 0,0 0,1
Sonstiges Ergebnis assoziierter Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen 0,0 0,0 0,2 0,0
Sonstiges Ergebnis 0,0 23,6 0,2 2,8
Konzernergebnis 0,0 0,0 0,0 0,0
Gesamtergebnis 0,0 23,6 0,2 2,8
Kapitalerhöhung / -herabsetzung 0,0 0,0 0,0 0,0
Dividendenausschüttung 0,0 0,0 0,0 0,0
Eigenkapitalveränderungen durch die Anteilseigner 0,0 0,0 0,0 0,0
Konsolidierungskreisveränderungen 0,0 0,0 0,0 0,0
Erwerb von Anteilen anderer Gesellschafter 0,0 0,0 0,0 0,0
Endbestand zum 31.12.2019 0,0 -85,0 -0,1 -0,8
in Mio. € Eigenkapital Mutterunternehmen Anteile anderer Gesellschafter Gesamt
Stand zum 01.01.2019 5.555,6 1.146,1 6.701,7
Änderung von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden -11,0 -6,2 -17,2
Angepasster Stand zum 01.01.2019 5.544,6 1.139,9 6.684,5
Währungsumrechnungsdifferenzen 23,6 0,2 23,8
Sicherungsinstrumente designierte Risikokomponenten -6,8 -1,0 -7,8
Sicherungsinstrumente Absicherungskosten -0,2 0,0 -0,2
Neubewertung leistungsorientierter Versorgungszusagen -86,3 -11,5 -97,8
Finanzinstrumente zum beizulegenden Wert über das sonstige Ergebnis 8,5 2,1 10,6
Sonstiges Ergebnis assoziierter Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen 0,2 0,0 0,2
Sonstiges Ergebnis -61,0 -10,2 -71,2
Konzernergebnis 528,4 -21,5 506,9
Gesamtergebnis 467,4 -31,7 435,7
Kapitalerhöhung / -herabsetzung 1.219,8 0,6 1.220,4
Dividendenausschüttung 0,0 -5,4 -5,4
Eigenkapitalveränderungen durch die Anteilseigner 1.219,8 -4,8 1.215,0
Konsolidierungskreisveränderungen -0,2 0,0 -0,2
Erwerb von Anteilen anderer Gesellschafter -112,8 -944,0 -1.056,8
Endbestand zum 31.12.2019 7.118,8 159,4 7.278,2

(Erläuterungen siehe Punkt 31 "Eigenkapital")

KONZERNANHANG für das Geschäftsjahr 2019

Inhaltsverzeichnis

Allgemeine Grundlagen und Methoden des Konzernabschlusses

1. Grundlagen

2. Anwendung und Auswirkungen neuer bzw. überarbeiteter Rechnungslegungsvorschriften

3. Konsolidierung

4. Wesentliche Geschäftsvorfälle

5. Währungsumrechnung

6. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

7. Bedeutende bilanzielle Ermessensspielräume sowie Schätzungen und Beurteilungen

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

8. Umsatzerlöse

9. Sonstige betriebliche Erträge

10. Materialaufwand

11. Personalaufwand

12. Abschreibungen und Wertminderungen

13. Sonstige betriebliche Aufwendungen

14. Ergebnis aus at equity bilanzierten Unternehmen

15. Ergebnis aus der Bewertung von derivativen Finanzinstrumenten

16. Zinsergebnis

17. Sonstiges Finanzergebnis

18. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

19. Anteilen anderer Gesellschafter zuzurechnendes Konzernergebnis

Erläuterungen zur Bilanz

20. Immaterielle Vermögenswerte

21. Sachanlagen

22. Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien

23. Leasing

24. At equity bilanzierte Unternehmen

25. Sonstige finanzielle Vermögenswerte

26. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

27. Sonstige Vermögenswerte

28. Vorräte

29. Laufende und latente Steuern

30. Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente

31. Eigenkapital

32. Leistungen an Arbeitnehmer

33. Sonstige Rückstellungen

34. Sonstige finanzielle Schulden

35. Schulden aus Lieferungen und Leistungen

36. Sonstige Schulden

37. Kapitalflussrechnung

Sonstige Angaben

38. Angaben zum Kapitalmanagement

39. Management der finanzwirtschaftlichen Risiken

40. Weitere Angaben zu Finanzinstrumenten

41. Eventualschulden/-forderungen und sonstige finanzielle Verpflichtungen

42. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

43. Angaben über die Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen

44. Honorare für Leistungen des Abschlussprüfers gemäss § 314 Abs. 1 Nr. 9 HGB

45. Befreiungswahlrechte nach §§ 264 Abs. 3, 264b und § 291 HGB

46. Vorstand und Aufsichtsrat

Anlage: Aufstellung des Anteilsbesitzes zum 31. Dezember 2019

Allgemeine Grundlagen und Methoden des Konzernabschlusses

1. Grundlagen

Die REWE-ZENTRALFINANZ eG, Köln, (im Weiteren kurz "RZF") ist eine eingetragene Genossenschaft nach deutschem Recht. Sie ist nach § 11 PublG zur Aufstellung eines Konzernabschlusses verpflichtet. Der Konzernabschluss des Unternehmens umfasst das Unternehmen und seine Tochterunternehmen (zusammen als "Konzern" oder "REWE Group" bezeichnet).

Der vorliegende Konzernabschluss wurde nach International Financial Reporting Standards, wie sie in der Europäischen Union anzuwenden sind (im Weiteren kurz "IFRS"), und den nach § 315e Abs. 1 HGB ergänzend zu beachtenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) sowie den ergänzenden Vorschriften der Satzung der RZF aufgestellt und von der PricewaterhouseCoopers GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Köln, geprüft. Er wurde am 8. April 2020 vom Vorstand zur Veröffentlichung freigegeben. Zur endgültigen Feststellung ist der Konzernabschluss noch durch den Aufsichtsrat zu billigen.

Einzelheiten zu den Rechnungslegungsmethoden finden sich in Punkt 6 "Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden".

In diesem Konzernabschluss wurde erstmalig der neue Bilanzierungsstandard IFRS 16 "Leasingverhältnisse" angewandt (vgl. Punkt 2 "Anwendung und Auswirkungen neuer bzw. überarbeiteter Rechnungslegungsvorschriften").

Die Abschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen werden nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen aufgestellt. Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt. Das Geschäftsjahr der RZF und ihrer Tochterunternehmen entspricht dem Kalenderjahr. Alle Angaben erfolgen, soweit nicht anders angegeben, in Millionen Euro (Mio. €). Aus Rundungen können in Höhe von ± einer Einheit (€, % usw.) Differenzen auftreten.

Die RZF hat ihren Sitz in der Domstraße 20 in Köln (Deutschland) und ist im Genossenschaftsregister des Amtsgerichts Köln unter GnR 631 eingetragen.

Die Geschäftsaktivitäten des Konzerns gliedern sich in fünf sogenannte Geschäftsfelder, die sich weiter in Sparten und Geschäftseinheiten unterteilen. Der Schwerpunkt der Geschäftsaktivitäten liegt auf dem filialisierten Lebensmitteleinzelhandel, und zwar sowohl im Vollsortiment als auch im Discount.

Das Geschäftsfeld Handel Deutschland umfasst die Sparten REWE, Penny Deutschland und Handel Deutschland Zentralgesellschaften.

Die Sparte REWE ist sowohl im Einzel- als auch im Großhandel tätig. So werden unter den Marken REWE, REWE CITY, REWE CENTER und REWE To Go Super- und Verbrauchermärkte betrieben. Im Großhandelsgeschäft werden REWE- und REWE Dortmund-Partner, REWE Dortmund-Filialen sowie nahkauf-Märkte und andere Großkunden beliefert. Über den REWE Liefer- und Paketservice auf REWE.de ist REWE zudem im Online-Geschäft aktiv.

In der Sparte Penny Deutschland werden unter der Vertriebsmarke PENNY Discountmärkte betrieben.

Die Sparte Handel Deutschland Zentralgesellschaften umfasst neben den inländischen Immobiliengesellschaften, die Produktion und den Vertrieb von Backwaren unter der Marke Glocken Bäckerei und die Produktion von Fleisch- und Wurstwaren unter der Marke Wilhelm Brandenburg sowie in- und ausländische Warengesellschaften (EUROGROUP-Gesellschaften, REWE Group Fruchtlogistik GmbH, Köln, REWE Wein online GmbH, Köln, u.a.).

Die gesellschaftsrechtliche Verantwortung für das Geschäftsfeld Handel Deutschland obliegt der REWE Beteiligungs-Holding Aktiengesellschaft, Köln.

Das Geschäftsfeld Handel International umfasst die Sparten Vollsortiment Österreich, Vollsortiment CEE und Penny International. Im Vollsortiment Österreich und CEE werden Super- und Verbrauchermärkte betrieben. In Österreich werden Filialen unter den Marken BILLA, MERKUR und ADEG betrieben. Im Großhandelsgeschäft werden zudem ADEG-Partnermärkte beliefert. Mit dem Supermarktformat BILLA ist der Handel International auch in Bulgarien, Russland, der Slowakei, Tschechien und der Ukraine vertreten. Daneben werden in Kroatien und Österreich unter der Marke BIPA auch Drogeriefachmärkte betrieben. In Litauen werden Supermärkte unter der Marke IKI betrieben.

In der Sparte Penny International werden die Marken PENNY MARKT und PENNY MARKET in den Ländern Italien, Österreich, Rumänien, Tschechien und Ungarn betrieben.

Das Geschäftsfeld Touristik gliedert sich in die Sparten Zentraleuropa, Nordeuropa, Osteuropa und Zielgebiete. Es umfasst unter der Dachmarke DER Touristik eine Vielzahl von Reiseveranstaltern, Reisevertrieben (Reisebüro-Ketten, Franchise-Vertriebe und Online-Portale) sowie Zielgebietsagenturen und Hotels. Die Touristik ist in den Quellmärkten Deutschland, Österreich, der Schweiz, in Osteuropa und mit den Kuoni-Einheiten auch in Skandinavien, Finnland, Frankreich, Großbritannien sowie den Benelux-Ländern aktiv. Sie tritt vor allem unter den Marken ADAC REISEN, Apollo, Calimera, DER.COM, DER Reisebüro, DERPART, DERTOUR, EXIM Tours, helvetic tours, ITS, Jahn Reisen, KUONI, lti und Meier's Weltreisen auf. Das Geschäft wird über eigene Reisebüros, Franchisenehmer wie auch Online-Portale betrieben.

Das Geschäftsfeld Baumarkt betreibt in Deutschland Baumärkte unter der Marke toom Baumarkt und B1 Discount Baumarkt.

Unter dem Geschäftsfeld Sonstige werden insbesondere zentrale Dienstleistungen des Mutterunternehmens und verschiedener Tochterunternehmen für Konzernunternehmen und Dritte zusammengefasst. Es handelt sich im Wesentlichen um Beschaffungsfunktionen (Warengroßhandel und Lagerhaltung), Zentralregulierung, Delkredereübernahme, IT-Services, Energiehandel (EHA), Onlinehandel (ZooRoyal und Weinfreunde), E-Commerce-Services (REWE Digital) sowie die Koordination gruppenübergreifender Werbeaktivitäten.

Mit dem Erwerb der Lekkerland-Gruppe zum 1. Januar 2020 wurde ein neues Geschäftsfeld Convenience gegründet. Weitere Informationen über den Erwerb können dem Punkt 42 "Ereignisse nach dem Bilanzstichtag" entnommen werden.

Eine vollständige Übersicht über alle Tochtergesellschaften des Konzerns bietet die Anteilsbesitzliste in der Anlage zum Anhang.

2. Anwendung und Auswirkungen neuer bzw. überarbeiteter Rechnungslegungsvorschriften

Im Geschäftsjahr 2019 wurden folgende Rechnungslegungsvorschriften erstmalig angewandt:

Name des Standards, der Standardänderung oder der Interpretation
IFRS 9 1 Änderungen: Vorzeitige Rückzahlungsoptionen mit negativer Vorfälligkeitsentschädigung
IFRS 16 Leasingverhältnisse
IAS 28 1 Änderung: Langfristige Anteile an assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen
IFRIC 23 1 Unsicherheit bezüglich der ertragsteuerlichen Behandlung
IAS 19 1 Änderungen: Plananpassungen, -kürzungen oder -abgeltungen
Diverse 1 Änderungen: Jährliche Verbesserungen an den IFRS: Zyklus 2015-2017

1 Aus dem Standard, der Standardänderung oder der Interpretation resultieren keine bzw. nur unwesentliche Auswirkungen.

IFRS 16: Leasingverhältnisse

Der neue Standard IFRS 16 ersetzt den Standard IAS 17 sowie IFRIC 4. In den Anwendungsbereich des IFRS 16 fallen grundsätzlich alle Miet- und Leasingverhältnisse, Untermietverhältnisse sowie Sale-and-Leaseback-Transaktionen.

Der Ermittlung des Anpassungseffekts zum Zeitpunkt der erstmaligen Anwendung liegt der modifizierte retrospektive Ansatz zugrunde (Wahlrecht). Eine rückwirkende Anpassung von Vergleichsbeträgen für das Jahr vor der erstmaligen Anwendung erfolgt somit nicht, der kumulierte Effekt wird in den Gewinnrücklagen ausgewiesen.

Leasingnehmer

Ziel des neuen Standards ist, grundsätzlich alle finanziellen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverhältnissen bilanziell abzubilden. Die wesentliche Neuerung des IFRS 16 im Vergleich zu IAS 17 betrifft die Bilanzierung beim Leasingnehmer. So entfällt bei diesem künftig die Klassifizierung in Operating- und Finanzierungs-Leasingverhältnisse. Vielmehr muss der Leasingnehmer zu dem Zeitpunkt, zu dem ihm der Leasinggeber den Vermögenswert zur Nutzung überlässt, eine Verbindlichkeit und korrespondierend ein Nutzungsrecht erfassen. Bei kurzfristigen und geringwertigen Leasingverhältnissen verzichtet der Konzern auf deren Bilanzierung als Nutzungsrecht und Leasingverbindlichkeit (Wahlrecht).

Die Leasingverbindlichkeit wurde mit dem Barwert der zum Erstanwendungszeitpunkt noch ausstehenden Leasingzahlungen unter Verwendung des Grenzfremdkapitalzinssatzes zum Zeitpunkt der erstmaligen Anwendung bewertet. Das Nutzungsrecht wird zunächst ausgehend von der bilanzierten Leasingverbindlichkeit bewertet. Soweit in der Vergangenheit bereits eine Bilanzierung als günstiger oder ungünstiger Vertrag erfolgte, wurde dessen Restbuchwert zum Erstanwendungszeitpunkt mit dem Nutzungsrecht verrechnet; Gleiches gilt Rückstellungen, wenn es sich bei dem Leasingvertrag um einen belastenden Vertrag gemäß IAS 37 handelt (Wahlrecht). Zudem werden bereits geleistete Vorauszahlungen berücksichtigt. Anfängliche direkte Kosten wurden nicht berücksichtigt.

Im Konzern wurden die wesentlichen Leasingvereinbarungen (Immobilien und Fuhrpark) im Hinblick auf die neuen Rechnungslegungsvorschriften für Leasingverhältnisse gemäß IFRS 16 überprüft. Grundlegende Auswirkungen ergeben sich für die Bilanzierung der Operating-Leasingverhältnisse.

Zum 31. Dezember 2018 betrugen die Verpflichtungen aus unkündbaren Operating-Leasingverhältnissen 12,8 Mrd. €. Zum 1. Januar 2019 betragen die Nutzungsrechte (vor Verrechnung mit ungünstigen und günstigen Verträgen sowie OC-Rückstellungen) 9,3 Mrd. € und die Leasingverbindlichkeiten ebenfalls 9,3 Mrd. €. Die Differenz zwischen den beiden Verpflichtungen resultiert maßgeblich aus der Abzinsung der künftigen Leasingzahlungen. Zudem führen der Ansatz der zum 31. Dezember 2018 bilanzierten Schulden aus Finanzierungsleasing, Anpassungen aufgrund unterschiedlicher Einschätzung von Verlängerungs- und Kündigungsoptionen und Leasingverhältnisse über Vermögenswerte mit geringem Wert sowie kurzfristige Leasingverhältnisse, die linear als Aufwand erfasst werden, zu Unterschieden zwischen den beiden Beträgen. Bei bisher als Finanzierungsleasingverhältnis klassifizierten Verträgen entspricht zum 1. Januar 2019 der Buchwert des Nutzungsrechts und der Leasingverbindlichkeit nach IFRS 16 grundsätzlich den zum 31. Dezember 2018 nach IAS 17 bilanzierten Werten (IFRS 16.C11). Der in den Gewinnrücklagen erfasste Effekt aus der Erstanwendung des IFRS 16 beträgt 11,0 Mio. € und betrifft erfolgsneutrale Bewertungsanpassungen wie zum Beispiel den Grundstücksanteil aus Finanzierungsleasing-Altfällen beim Leasingnehmer sowie die Wertminderung der Leasingforderung beim Leasinggeber. Der Durchschnittszinssatz für Immobilien betrug 5,95 Prozent, für Mobilien 2,46 Prozent. Details zu den Anpassungseffekten siehe Punkt 4 "Wesentliche Geschäftsvorfälle".

Leasinggeber

Beim Leasinggeber unterscheiden sich die Regelungen des neuen Standards lediglich in Bezug auf die Klassifizierung von Untermietverhältnissen von den Regelungen des IAS 17. Die Einstufung von Leasingverhältnissen, die die Vermietung eigener Vermögenswerte betreffen, wird übernommen.

Aus Leasinggebersicht sind daher insbesondere Untermietverhältnisse einer Analyse zu unterziehen. Es ergaben sich nur unwesentliche Auswirkungen auf die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung, da eine wesentliche Anzahl der Untervermietungen weiterhin im Rahmen von Operating-Leasingverhältnissen erfolgt. Zum 1. Januar 2019 wurden Leasingforderungen aus Finanzierungsleasingverhältnissen in Höhe von 47,9 Mio. € ermittelt, auf die eine Wertminderung nach IFRS 9 in Höhe von 0,5 Mio. € vorgenommen wurde. Die Wertminderung beim Erstansatz wurde erfolgsneutral im Eigenkapital ausgewiesen.

IAS 19: Pensionen und pensionsähnliche Verpflichtungen

Mit Wirkung zum 1. Januar 2019 erfolgte eine Änderung des Bilanzierungsstandards hinsichtlich Planänderungen, -kürzungen und -abgeltungen, die innerhalb der Berichtsperiode vorgenommen werden.

Im Falle der Änderung, Kürzung oder Abgeltung eines leistungsorientierten Versorgungsplans werden der laufende Dienstzeitaufwand und die Nettozinsen für das restliche Geschäftsjahr unter Verwendung der aktuellen versicherungsmathematischen Annahmen (Parameter), die zur erforderlichen Neubewertung der Nettoschuld (Vermögenswert) verwendet wurden, für den gesamten Plan neu ermittelt.

Es könnten sich im Rahmen von Umstrukturierungsmaßnahmen Planabgeltungen ergeben, die im Zusammenspiel mit Änderungen der Bewertungsparameter zu wesentlichen Auswirkungen auf den Personalaufwand und den Zinsaufwand führen.

Weitere Änderungen des IAS 19 beziehen sich auf die zusätzliche Klarstellung, wie sich eine Planänderung, -kürzung oder -abgeltung auf die Anforderungen an die Vermögenswertobergrenze (asset ceiling) bei leistungsorientierten Pensionsplänen auswirkt. Hieraus ergeben sich derzeit keine Auswirkungen.

Veröffentlichte, aber im Geschäftsjahr 2019 noch nicht angewandte neue bzw. überarbeitete Rechnungslegungsvorschriften

Die nachfolgend aufgeführten neuen Standards und Interpretationen sowie Änderungen an bestehenden Standards wurden vom IASB herausgegeben, waren jedoch im Geschäftsjahr 2019, sofern bereits in europäisches Recht übernommen, noch nicht verpflichtend anzuwenden. Ein eventuelles Wahlrecht mit der Option der freiwilligen vorzeitigen Anwendung wurde für diese Rechnungslegungsvorschriften nicht in Anspruch genommen.

Veröffentlichte, im Geschäftsjahr 2019 aber noch nicht angewandte neue bzw. überarbeitete Rechnungslegungsvorschriften

Anwendungverpflichtend/ voraussichtlich im Geschäftsjahr Name des Standards, der Standardänderung oder der Interpretation Übernahme in europäisches Recht bereits erfolgt
2020 IAS 1/IAS 8 1 Änderungen: Definition von Wesentlichkeit Ja
Diverse 1 Änderungen: Überarbeitete Fassung des Rahmenkonzepts Ja
IFRS 9/IAS 39/IFRS 7 1 Interest Rate Benchmark Reform Ja
IFRS 3 1 Änderungen: Definition eines Geschäftsbetriebs Nein 2
2023 IFRS 17 1 Versicherungsverträge Nein 2

1 Aus dem Standard, der Standardänderung oder der Interpretation werden keine bzw. nur unwesentliche Auswirkungen erwartet.

2 Da der Standard, die Änderung oder die Interpretation noch nicht in europäisches Recht übernommen sind, besteht kein verbindlicher Anwendungstermin innerhalb der Europäischen Union. Gegenüber dem für die Zuordnung zu Geschäftsjahren zugrunde gelegten Erstanwendungstermin, wie er vom IASB vorgesehen ist, können sich daher noch Änderungen ergeben.

3. Konsolidierung

Konsolidierungsgrundsätze

Der Konzernabschluss wird in Übereinstimmung mit den nachfolgend dargestellten Konsolidierungsmethoden aufgestellt.

a) Tochterunternehmen

Tochterunternehmen sind grundsätzlich alle Unternehmen, bei denen die RZF aufgrund direkt oder indirekt bestehender substanzieller Rechte über die Möglichkeit verfügt, die maßgeblichen Geschäftsaktivitäten dieser Unternehmen zu steuern, um variable Rückflüsse zu erzielen (beherrschte Unternehmen). Bei der Beurteilung, ob Beherrschung vorliegt, werden Existenz und Auswirkung potenzieller Stimmrechte, die aktuell ausübbar oder umwandelbar sind, berücksichtigt.

Tochterunternehmen werden grundsätzlich von dem Zeitpunkt an in den Konzernabschluss einbezogen (Vollkonsolidierung), zu dem die Beherrschung direkt oder indirekt auf die RZF übergegangen ist. Sie werden zu dem Zeitpunkt entkonsolidiert, zu dem die Beherrschung endet. Tochterunternehmen, die als zur Veräußerung gehalten klassifiziert wurden, werden nach den Regelungen für zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte, Veräußerungsgruppen und aufgegebene Geschäftsbereiche bilanziert.

Die Bilanzierung erworbener Tochterunternehmen erfolgt nach der Erwerbsmethode. Die Anschaffungskosten des Erwerbs entsprechen dem zum Transaktionszeitpunkt beizulegenden Zeitwert der hingegebenen Vermögenswerte, der ausgegebenen Eigenkapitalinstrumente und der entstandenen bzw. übernommenen Schulden. Mit dem Unternehmenszusammenschluss verbundene Kosten werden stets als Aufwand behandelt, unabhängig davon, ob sie direkt zurechenbar sind oder nicht. Im Rahmen eines Unternehmenszusammenschlusses identifizierbare Vermögenswerte, Schulden und Eventualschulden werden bei der Erstkonsolidierung mit ihren zum Erwerbszeitpunkt beizulegenden Zeitwerten unabhängig vom Umfang der Anteile anderer Gesellschafter bewertet.

Der Überschuss der Anschaffungskosten des Erwerbs über das zum beizulegenden Zeitwert bewertete anteilige erworbene Nettovermögen wird als Geschäfts- oder Firmenwert angesetzt. Sind die Anschaffungskosten geringer als das zum beizulegenden Zeitwert bewertete Nettovermögen des erworbenen Tochterunternehmens, wird der Unterschiedsbetrag nach nochmaliger Prüfung der Bewertung direkt in der Gewinn- und Verlustrechnung unter dem Posten "Sonstige betriebliche Erträge" erfasst.

Transaktionen und daraus resultierende Gewinne zwischen Unternehmen, die in den Konzernabschluss einbezogen werden, werden eliminiert. Verluste werden ebenso eliminiert, es sei denn, die Transaktion deutet auf eine Wertminderung des übertragenen Vermögenswerts hin.

Die in die Konsolidierung einbezogenen Abschlüsse der in- und ausländischen Tochterunternehmen werden nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgestellt.

b) Gemeinschaftsunternehmen und gemeinschaftliche Tätigkeiten

Gemeinsame Vereinbarungen, über die die RZF direkt oder indirekt mit einem oder mehreren Partnern aufgrund einer vertraglichen Vereinbarung gemeinschaftliche Führung ausübt, werden als Gemeinschaftsunternehmen oder gemeinschaftliche Tätigkeiten in den Konzernabschluss einbezogen. Gemeinschaftliche Tätigkeiten liegen derzeit nicht vor. Gemeinschaftsunternehmen werden mittels der Equity-Methode im Konzernabschluss bewertet. Zur Vorgehensweise der Bilanzierung nach der Equity-Methode wird im Grundsatz auf die nachfolgenden Erläuterungen zu den assoziierten Unternehmen verwiesen. Die Erfassung erfolgt von dem Zeitpunkt an, ab dem die gemeinschaftliche Führung ausgeübt werden kann, bis zu dem Zeitpunkt, an dem die gemeinschaftliche Führung endet. Gemeinschaftsunternehmen, die als zur Veräußerung gehalten klassifiziert wurden, werden nach den Regelungen für zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte, Veräußerungsgruppen und aufgegebene Geschäftsbereiche bilanziert. Unternehmen, bei denen trotz entsprechender Stimmrechtsquote keine gemeinschaftliche Beherrschung ausgeübt werden kann, werden als assoziierte Unternehmen oder als sonstige Beteiligungen eingestuft.

c) Assoziierte Unternehmen

Ein Unternehmen, bei dem der Konzern die Möglichkeit hat, die finanz- und geschäftspolitischen Entscheidungen maßgeblich zu beeinflussen und an dem er direkt oder indirekt regelmäßig einen Stimmrechtsanteil von 20 bis 50 Prozent besitzt, wird als assoziiertes Unternehmen eingestuft und im Konzernabschluss nach der Equity-Methode bewertet. Die Equity-Methode findet keine Anwendung, wenn ein assoziiertes Unternehmen als zur Veräußerung gehalten klassifiziert wurde. Ein Unternehmen, an dem der Stimmrechtsanteil bei 20 Prozent oder mehr liegt, auf dessen finanz- und geschäftspolitische Entscheidungen aber dennoch kein maßgeblicher Einfluss möglich ist, wird als sonstige Beteiligung eingestuft. Diese Anteile werden unter den langfristigen finanziellen Vermögenswerten ausgewiesen und grundsätzlich zum beizulegenden Zeitwert bewertet. Kann der beizulegende Zeitwert nicht verlässlich ermittelt werden, stellen die fortgeführten Anschaffungskosten den besten Schätzwert dar.

Die Aufnahme in den Kreis der nach der Equity-Methode bilanzierten assoziierten Unternehmen erfolgt grundsätzlich zu dem Zeitpunkt, ab dem ein maßgeblicher Einfluss auf ein Unternehmen erstmalig ausgeübt werden kann. Ein Unternehmen wird ab dem Zeitpunkt, von dem an kein maßgeblicher Einfluss mehr ausgeübt werden kann, nicht mehr nach der Equity-Methode in den Konzernabschluss einbezogen. Ein assoziiertes Unternehmen, das als zur Veräußerung gehalten klassifiziert wurde, wird nach den Regelungen für zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte, Veräußerungsgruppen und aufgegebene Geschäftsbereiche bilanziert.

Die Beteiligung an einem assoziierten Unternehmen wird anfänglich mit ihren Anschaffungskosten angesetzt. Die Anschaffungskosten reflektieren neben dem anteiligen Nettovermögen, den aufgedeckten stillen Reserven und stillen Lasten auch einen gezahlten Aufpreis in Form eines Geschäfts- oder Firmenwerts. Ein negativer Unterschiedsbetrag wird sofort ergebniswirksam erfasst. Bei Anhaltspunkten für eine Wertminderung des nach der Equity-Methode bilanzierten Unternehmens unterliegt der Equity-Ansatz zur Gänze einem Werthaltigkeitstest. Eine spätere Wertaufholung bezieht sich ebenfalls auf den gesamten Equity-Ansatz.

Der Anteil des Konzerns an einem assoziierten Unternehmen beinhaltet den beim Erwerb identifizierten Geschäfts- oder Firmenwert, Folgewirkungen aus der Fortschreibung stiller Reserven und Lasten sowie anteilige Gewinne und Verluste des assoziierten Unternehmens ab dem Zeitpunkt des Erwerbs abzüglich der aus Werthaltigkeitstests des Equity-Ansatzes resultierenden kumulierten Wertminderungen.

Im Rahmen der Folgekonsolidierung erhöht oder verringert sich der Bilanzansatz entsprechend dem auf den Konzern entfallenden Anteil am Periodenergebnis des assoziierten Unternehmens. Unmittelbar im Eigenkapital des assoziierten Unternehmens erfasste Änderungen werden im Konzernabschluss in Höhe des Anteils des Konzerns ebenfalls unmittelbar im Eigenkapital erfasst. Sind der Beteiligungsbuchwert sowie andere ungesicherte Forderungen des Konzerns aufgrund anteiliger Verluste des assoziierten Unternehmens vollständig wertberichtigt, erfasst der Konzern keine weiteren Verluste, es sei denn, er ist eine rechtliche oder faktische Verpflichtung eingegangen oder hat für das assoziierte Unternehmen Zahlungen geleistet.

Wesentliche "Upstream"- und "Downstream"-Transaktionen und daraus resultierende Gewinne zwischen Unternehmen des Konzerns einerseits und einem assoziierten Unternehmen oder Gemeinschaftsunternehmen andererseits werden eliminiert. Wesentliche Verluste werden ebenso eliminiert, es sei denn, die Transaktion deutet auf eine Wertminderung des übertragenen Vermögenswerts hin.

Zur Gewährleistung einer einheitlichen Bilanzierung werden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden assoziierter Unternehmen in erforderlichem Maße geändert.

Konsolidierungsgrundsätze im Rahmen von Auf- und Abstockungen

a) Erlangung einer Beherrschung durch sukzessive Anteilserwerbe

Wird durch einen sukzessiven Anteilserwerb erstmals ein Beherrschungsverhältnis begründet, erfolgt zum Zeitpunkt des Erwerbs eine Aufwärtskonsolidierung. Dabei werden zunächst die bisher gehaltenen Anteile ergebniswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet. Anschließend erfolgt eine Erstkonsolidierung auf Basis der beizulegenden Zeitwerte aller erworbenen Anteile. Zusammen mit der übertragenen Gegenleistung für die zuletzt erworbenen Anteile, dem Betrag aller Anteile anderer Gesellschafter sowie dem Nettovermögen des Tochterunternehmens bildet der neubewertete Anteil die Berechnungsgrundlage für einen zu ermittelnden Geschäfts- oder Firmenwert bzw. negativen Unterschiedsbetrag.

Wurden die bisher gehaltenen Anteile als Eigenkapitalinstrumente eingestuft, für welche die fair value-Option ausgeübt wurde, so sind die im Eigenkapital erfassten Änderungen des beizulegenden Zeitwertes erfolgsneutral in die Gewinnrücklagen umzugliedern.

Beim Übergang von der Equity-Methode zur Vollkonsolidierung wird der bisher nach der Equity-Methode bilanzierte Anteil ebenfalls ergebniswirksam zum beizulegenden Zeitwert neubewertet. Im Eigenkapital ergebnisneutral erfasste Rücklagen werden so aufgelöst, als sei die bisher gehaltene Beteiligung veräußert worden. Bei einer Veräußerung bestimmt sich die Auflösung dieser Rücklagen nach den Regeln der Einzelstandards, nach denen sie gebildet wurden.

b) Verlust der Beherrschung mit Rückbehalt von Anteilen

Bei Verlust der Beherrschung erfolgt eine ergebniswirksame Entkonsolidierung der abgehenden Anteile. Gleichzeitig werden auch ergebnisneutral im Eigenkapital erfasste Beträge, die diese Beteiligung betreffen, abhängig von den Regeln der Einzelstandards, nach denen diese Rücklagen gebildet wurden, entweder ergebniswirksam realisiert oder in andere Gewinnrücklagen umgegliedert. Ein verbleibender Anteil an dem Unternehmen wird zum Zeitpunkt des Abwärtswechsels im Konzernabschluss ergebniswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet. Seine Bilanzierung in den Folgeperioden erfolgt nach den Regelungen für Finanzinstrumente, für assoziierte Unternehmen oder für Gemeinschaftsunternehmen.

c) Aufstockungen oder Abstockungen ohne Verlust der Beherrschungsmöglichkeit

i) Aufstockungen der Anteile an beherrschten Unternehmen

Erwerbe von Anteilen an einem Tochterunternehmen, dessen Beherrschung dem Konzern bereits vor dem Erwerbsvorgang direkt oder indirekt möglich war, werden als Eigenkapitaltransaktionen zwischen den Gesellschaftern bilanziert. Ein aus solchen Erwerben resultierender Unterschiedsbetrag zwischen dem Kaufpreis und dem Anteil, der den Anteilen anderer Gesellschafter bisher am Nettovermögen zuzurechnen war, wird ergebnisneutral im Eigenkapital des Konzernabschlusses erfasst.

ii) Abstockungen von Anteilen an beherrschten Unternehmen

Die Veräußerung von Anteilen an einem Tochterunternehmen ohne Verlust der Beherrschung wird analog zur Aufstockung von Mehrheitsbeteiligungen als reine Eigenkapitaltransaktion behandelt. Infolgedessen werden aus Verkäufen an andere Gesellschafter resultierende Differenzen, die sich zwischen dem Verkaufserlös und dem entsprechenden Anteil am Buchwert des Reinvermögens der Tochtergesellschaft ergeben, ebenfalls ergebnisneutral im Eigenkapital des Konzernabschlusses erfasst.

Konsolidierungskreis

In den Konzernabschluss wurden im Berichtsjahr insgesamt 415 (Vorjahr: 394) Tochterunternehmen einbezogen, davon 266 (Vorjahr: 245) inländische und 149 (Vorjahr: 149) ausländische.

Veränderung des Konsolidierungskreises im Geschäftsjahr 2019

Vollkonsolidierte Tochterunternehmen Inland Ausland Gesamt
Stand zum 01.01.2019 245 149 394
Zugänge 30 8 38
davon Neugründungen oder Erstkonsolidierungen bereits beherrschter Unternehmen 11 3 14
davon Erwerbe 19 5 24
Abgänge 9 8 17
davon Verschmelzungen, Anwachsungen oder Liquidationen 4 5 9
davon Veräußerungen 5 3 8
Stand zum 31.12.2019 266 149 415

Erläuterung zu Veränderungen des Konsolidierungskreises

Im Berichtsjahr erstmalig in den Konsolidierungskreis einbezogene Unternehmen

Nr. Name, Sitz
Inland
1. bestkauf SB Warenhäuser GmbH, Köln *
2. Centor-Warenhandels-GmbH, Köln *
3. DER Touristik Hotels & Resorts Franchise GmbH, Köln
4. HLS Handel und Lager Service Gesellschaft mbH, Köln *
5. ja-Lebensmittelvertriebsgesellschaft mbH, Köln *
6. REWE - Aktiengesellschaft, Köln *
7. REWE Beteiligungsgenossenschaft eG. Nord, Köln
8. REWE Card GmbH, Köln *
9. REWE-Centermanagement und Verwaltungs GmbH, Köln *
10. REWE Convenience Holding SE, Köln *
11. REWE Convenience Verwaltungs SE, Köln *
12. REWE Digital Verticals GmbH, Köln
13. REWE-GROSSHANDEL Oberbayerische Lebensmittel Einkaufsgenossenschaft eG, Eching
14. REWE Group Buying GmbH, Köln *
15. REWE-HANDELSGRUPPE GmbH, Köln *
16. REWE Immobilien 2 GmbH & Co. KG, Köln *
17. REWE Immobilien 3 Beteiligungs GmbH & Co. KG, Köln
18. REWE-Immobilien-Beteiligungs-Verwaltungs GmbH, Köln *
19. REWE Lebensmittel-Großhandel eG, Köln *
20. REWE Märkte 71 GmbH, Köln
21. REWE Märkte 72 GmbH, Köln
22. REWE Märkte 73 GmbH, Köln
23. REWE-Unterstützungsverein für Kaufleute e.V., Köln
24. REWE Verkaufsgesellschaft mit beschränkter Haftung, Köln *
25. Rewe-Verlag Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Köln *
26. REWE Warenhandelsgesellschaft mbH, Köln *
27. REWE - Zentral-Aktiengesellschaft, Köln *
28. REWE-ZENTRALFINANZ eG und REWE-Zentral AG GbR, Köln *
29. Wilhelm Brandenburg Vertriebs GmbH, Frankfurt am Main
30. ZooRoyal Petcare GmbH, Köln

* Erwerbe

Nr. Name, Sitz
Ausland
1. DTS Cyprus Ltd, Agios Athanasios
2. GO VACATION (CAMBODIA) CO., LTD., Pnomh Penh
3. K 2 Liegenschaftsverwertungsgesellschaft mbH, Klagenfurt *
4. Online Travel Information Services AG, Koblenz
5. REWE Far East Limited, Hongkong *
6. REWE Group Buying Italy S.r.l., Vallese di Oppeano *
7. REWE Services Shanghai Co., Ltd., Shanghai *
8. Travel Brands S.A., Bukarest *

* Erwerbe

Im Berichtsjahr aufgrund von Verschmelzungen, Anwachsungen, Liquidationen oder Veräußerungen entkonsolidierte Unternehmen

Nr. Name, Sitz
Inland
1. ATLAS/RVS Reisebüro Verwaltungs Service GmbH, Berlin *
2. ATLAS REISEN GmbH, Berlin *
3. commercetools GmbH, München *
4. coop Logistik GmbH, Kiel *
5. Hanseat Reisebüro GmbH, Berlin *
6. Kontra Warenhaus-Einkaufs- und Verwaltungs GmbH, Köln
7. Supermärkte Nord Vertriebs GmbH & Co. KG, Kiel
8. Supermärkte Nord Verwaltungs GmbH, Kiel
9. WISUS Beteiligungs GmbH & Co. Sechste Vermietungs-KG, Pullach i. Isartal

* Veräußerungen

Nr. Name, Sitz
Ausland
1. Club Calimera Fuerteventura Playa S.L.U., Palma de Mallorca
2. commercetools B.V., Amsterdam *
3. commercetools Inc., New York *
4. DER Touristik Hotels Spain S.L., Palma de Mallorca
5. DER Touristik Suisse Airportservice AG, Volketswil
6. Destination Touristik Service S.A.E., Hurghada *
7. Penny Market Bulgaria EOOD, Stolnik
8. Radio Max Romania S.R.L., Bukarest

* Veräußerungen

Im Berichtsjahr wurden 9 (Vorjahr: 9) Gemeinschaftsunternehmen sowie 12 (Vorjahr: 12) assoziierte Unternehmen gemäß der Equity-Methode einbezogen.

Als Gemeinschaftsunternehmen wird in diesem Berichtsjahr erstmalig die Gesellschaft respeggt GmbH, Köln, berücksichtigt, während die REWE-ZENTRALFINANZ eG und REWE-Zentral AG GbR, Köln, nicht mehr als Gemeinschaftsunternehmen einbezogen wird (jetzt vollkonsolidiert).

Darüber hinaus ist der Konzern an insgesamt 1.266 (Vorjahr: 1.214) REWE-Partnergesellschaften beteiligt, die gleichfalls als assoziierte Unternehmen at equity einbezogen werden.

Eine vollständige Aufstellung des Anteilsbesitzes des Konzerns gemäß § 313 Abs. 2 Nr. 1 bis 4 HGB ist der Anlage zum Anhang zu entnehmen. Diese wird beim Betreiber des Bundesanzeigers eingereicht und nach der Einreichung im Bundesanzeiger bekannt gemacht.

Akquisitionen

Die REWE Group bestand aus zwei unabhängigen Konzernen mit den Mutterunternehmen RZF und REWE - Zentral-Aktiengesellschaft, Köln, (im Weiteren kurz "RZAG"). Die Konzernabschlüsse beider Unternehmen wurden bisher auf freiwilliger Basis zu einem Abschluss zusammengefasst. Am 25. Februar 2019 fanden Vorstandssitzungen der RZAG und der RZF statt. In seiner Sitzung beschloss der Vorstand der RZAG, der Übertragung sämtlicher vinkulierter Aktien der Aktionäre der RZAG mit Ausnahme von acht Aktien an die RZF auf der Grundlage von Einbringungsverträgen bzw. Aktienkauf- und Übertragungsverträgen zuzustimmen, und schlug der Hauptversammlung vor, dem ebenfalls zuzustimmen. Der Vorstand der RZF stimmte in seiner Sitzung dem Erwerb der genannten Aktien zu und schlug der Generalversammlung vor, dem ebenfalls zuzustimmen. Am 20. März 2019 fassten die Aufsichtsräte der RZAG und der RZF gleichlautende Beschlüsse. Die abschließenden, für die Wirksamkeit der Einbringungsverträge noch erforderlichen Zustimmungen erfolgten auf einer außerordentlichen Generalversammlung der RZF und einer außerordentlichen Hauptversammlung der RZAG am 30. April 2019. Erstkonsolidierungszeitpunkt ist der 1. Mai 2019.

Die RZF hält nach Übertragung der Aktien nahezu 100,0 Prozent an der RZAG. Die Geschäftstätigkeit der RZAG und ihrer Tochtergesellschaften erstreckt sich größtenteils auf den Lebensmittel- und den Baumarktgroßhandel. Im Wesentlichen wurden über den strategischen Einkauf zentrale Beschaffungsfunktionen und Dienstleistungen für die REWE Group wahrgenommen. Zum Kundenkreis gehörten insbesondere Gesellschaften der REWE Group aus den Bereichen Discount, Vollsortiment und Baumarkt.

Die Einbringungen erfolgten als Sacheinlagen gegen Gewährung zusätzlicher Geschäftsanteile an der RZF. Die Ermittlung des Anteilsverhältnisses erfolgte nach dem Verhältnis der ermittelten Zeitwerte für beide Konzerne. Die Zeitwerte wurden durch einen externen Gutachter ermittelt. Als Basis für die Wertermittlung dienten die Wertverhältnisse zum 31. Dezember 2018. Dabei wurden 1.219,8 Mio. € in der Kapitalrücklage erfasst (vgl. Punkt 31 "Eigenkapital"). In diesem Betrag wurden 146,5 Mio. € erworbene eigene Anteile berücksichtigt. Das Geschäftsguthaben wurde in Höhe von 0,1 Mio. € erhöht (vgl. Punkt 34 "Sonstige finanzielle Schulden").

Bei der RZF sind im Geschäftsjahr mit dem Unternehmenszusammenschluss verbundene Kosten von 0,2 Mio. € angefallen, die in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen erfasst wurden.

Im Zuge des Erwerbs erlangte die RZF 100,0 Prozent der Anteile an der Gesellschaft REWE-ZENTRALFINANZ eG und REWE-Zentral AG GbR, Köln. Bisher hielten die RZF und die RZAG jeweils 50,0 Prozent an der Gesellschaft. Durch den sukzessiven Erwerb wurden die durch die RZF bisher gehaltenen Anteile zum beizulegenden Zeitwert von 166,2 Mio. € bewertet. Die Bewertung der Altanteile führte zu einem sonstigen betrieblichen Ertrag von 166,2 Mio. € (vgl. Punkt 9 "Sonstige betriebliche Erträge").

Nachstehend sind die zum Erstkonsolidierungszeitpunkt erfassten Beträge der eingebrachten Vermögenswerte und Schulden der gesamten Transaktion, inkl. der Gesellschaft REWE-ZENTRALFINANZ eG und REWE-Zentral AG GbR, Köln, zusammengefasst.

in Mio. € RZAG Konzern
Immaterielle Vermögenswerte 396,2
Sachanlagen 20,1
Vorräte 240,8
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 176,5
Sonstige finanzielle Vermögenswerte 1.316,3
Sonstige Vermögenswerte 162,8
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 13,5
Latente Steuerforderungen 28,1
Summe Vermögenswerte 2.354,3
Leistungen an Arbeitnehmer 70,6
Sonstige Rückstellungen 66,6
Schulden aus Lieferungen und Leistungen 189,6
Sonstige finanzielle Schulden 34,8
Sonstige Schulden 10,3
Latente Steuerschulden 120,9
Summe Schulden 492,8
Beizulegender Zeitwert des Nettovermögens 1.861,5
Fair value Altanteile 399,1
Fair value 50,0 % RZF und RZAG GbR 166,2
Einbringungswert RZAG-Konzern 1.366,4
Geschäfts- oder Firmenwert (+)/Negativer Unterschiedsbetrag (-) 70,2

Der in der Tabelle dargestellte Einbringungswert der RZAG in Höhe von 1.366,4 Mio. € beinhaltet 146,5 Mio. € eigene Anteile der RZF sowie 1.025,4 Mio. € Zeitwerte, die auf nicht beherrschte Anteile bereits im RZF-Konzern vollkonsolidierter Gesellschaften entfallen. Zwischen der RZF und der RZAG bestanden vor der Einbringung Liefer- und Leistungsbeziehungen zu marktüblichen Konditionen. Bei Erfüllung dieser Beziehungen ergab sich für die RZF weder ein Gewinn noch ein Verlust. Forderungen und Schulden standen sich in gleicher Höhe gegenüber.

Der gesamte Geschäfts- oder Firmenwert (70,2 Mio. €) ist auf den übernommenen Mitarbeiterstamm und insbesondere auf künftige Synergien zurückzuführen. Er ist nicht steuerlich abzugsfähig. Alle Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind voraussichtlich einbringlich. Die RZAG erzielte mit ihren Tochtergesellschaften in der Zeit vom 1. Mai bis 31. Dezember 2019 vor Konsolidierungsmaßnahmen Umsatzerlöse von 1,1 Mrd. € und ein Konzernergebnis von 39,1 Mio. €. Vom 1. Januar 2019 bis 30. April 2019 erzielte die RZAG mit ihren Tochtergesellschaften 540,7 Mio. € Umsatzerlöse und -8,3 Mio. € Ergebnis. Aus dem Erwerb ergab sich ein Zahlungsmittelzufluss von 13,5 Mio. €.

Mit Kauf- und Übertragungsvertrag vom 15. Juli 2019 erwarb die EXIM HOLDING a.s., Prag (Tschechien), zum 5. Oktober 2019 sämtliche Anteile an der Travel Brands S.A., Bukarest (Rumänien). Travel Brands ist im Veranstalter- und Vertriebsbereich von Reisen tätig und betreibt eine der größten Reisebüroketten in Rumänien. Der Kaufpreis beträgt 5,2 Mio. €.

in Mio. € Travel Brands
Immaterielle Vermögenswerte 0,6
Sachanlagen 2,9
Vorräte 1,5
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 0,7
Sonstige Vermögenswerte 1,5
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 2,4
Summe Vermögenswerte 9,6
Leistungen an Arbeitnehmer 0,7
Schulden aus Lieferungen und Leistungen 6,0
Sonstige finanzielle Schulden 2,6
Sonstige Schulden 5,4
Summe Schulden 14,7
Beizulegender Zeitwert des Nettovermögens -5,1
Anschaffungskosten 5,2
Geschäfts- oder Firmenwert 10,3

Der Geschäfts- oder Firmenwert (10,3 Mio. €) spiegelt im Wesentlichen Standortvorteile und Synergien wider. Er ist nicht steuerlich abzugsfähig.

Der Bruttobetrag der Forderungen beträgt 0,7 Mio. €, von denen keine uneinbringlich sind. In der Zeit vom 5. Oktober 2019 bis 31. Dezember 2019 trug die Travel Brands mit 4,3 Mio. € zum Umsatz und mit -1,0 Mio. € zum Ergebnis des Konzernabschlusses bei. Wäre die Gesellschaft bereits zum 1. Januar 2019 konsolidiert worden, wäre der Umsatz im Konzernabschluss um 4,3 Mio. € höher und das Ergebnis um 1,2 Mio. € geringer ausgefallen.

Im Zusammenhang mit dem Erwerb fielen keine Anschaffungsnebenkosten an. Aus dem Erwerb ergab sich zum Erstkonsolidierungszeitpunkt ein Zahlungsmittelabfluss von 2,8 Mio. €.

Mit Kauf- und Übertragungsvertrag vom 5. Juli 2019 erwarb die DER Touristik Suisse AG, Zürich (Schweiz), zum 1. August 2019 sämtliche Aktien an der travelXperts ag, Oberuzwil (Schweiz), sowie die Aktien an deren Tochtergesellschaft, der Travel Partner AG Uzwil, Uzwil (Schweiz). Die Gesellschaften vertreiben und organisieren Geschäfts-, Touristik- und Messereisen. Der Kaufpreis für alle Aktien betrug 0,9 Mio. €. Hierdurch ergaben sich im Wesentlichen Zugänge bei den Vorräten (0,9 Mio. €), den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (1,5 Mio. €) sowie den Sonstigen Schulden (2,5 Mio. €). Aus dem erstmaligen Einbezug entstand ein Geschäfts- oder Firmenwert von 0,6 Mio. €.

Mit Vertrag vom 7. November 2019 sind die erworbenen Gesellschaften auf die DER Touristik Suisse AG rückwirkend zum 1. Januar 2019 verschmolzen. Die Angaben gem. IFRS 3.B64 q) i) und ii) können deshalb nicht mehr nachträglich getätigt werden.

Mit Anteilskauf- und Abtretungsvertrag vom 14. Juni 2019 erwarb die REWE Markt GmbH, Köln, zum 30. Juni 2019 jeweils die restlichen 30,0 Prozent an der Supermärkte Nord Verwaltungs GmbH und an der Supermärkte Nord Vertriebs GmbH & Co. KG, beide mit Sitz in Kiel. Der Kaufpreis für beide Anteile beträgt 31,3 Mio. €. Aufgrund des negativen Eigenkapitals der Supermärkte Nord Vertriebs GmbH & Co. KG erhöhten sich durch die Aufstockung die Anteile anderer Gesellschafter um 51,6 Mio. €, während sich die Gewinnrücklagen um 82,9 Mio. € verringerten.

Mit Kauf- und Abtretungsvertrag vom 18. Dezember 2018 erwarb die ADEG Verbrauchermärkte GmbH, Wiener Neudorf (Österreich), 90,0 Prozent der Anteile an der K 2 Liegenschaftsverwertungsgesellschaft mbH, Klagenfurt (Österreich). Die restlichen 10,0 Prozent wurden von der MAREAL Immobilienverwaltungs GmbH, Wiener Neudorf (Österreich), erworben. Der Kaufpreis für alle Anteile beträgt 4,3 Mio. €. Die Gesellschaft besitzt und vermietet eine Immobilie. Der Erwerb erfüllt nicht die Kriterien des IFRS 3.

Mit Kaufvertrag vom 9. September 2019 erwarb die Online Travel Information Services AG, Koblenz (Schweiz), diverse Vermögenswerte, im Wesentlichen immaterielle Vermögenswerte, die zum Verkauf von Flugtickets und anderen Reisedienstleistungen erforderlich sind. Bei dem Erwerb handelt es sich um einen Asset Deal. Die Anschaffungskosten betrugen 0,3 Mio. €. Aus dem Erwerb resultierte ein Geschäfts- oder Firmenwert von 0,3 Mio. €.

Mit Geschäftsanteilskauf- und Abtretungsvertrag vom 29. März 2019 erwarb die REWE Spedition und Logistik GmbH, Hürth, sämtliche Anteile an der TSL GmbH, Transportsystem und Logistik, Groß-Umstadt. Die Gesellschaft ist im Wesentlichen in der Speditions- und Logistikbranche tätig. Die Anschaffungskosten betrugen 2,2 Mio. €. Dieser Erwerb erfüllt nicht die Kriterien des IFRS 3.

Desinvestitionen

a) Zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte

Die im Vorjahr als zur Veräußerung gehalten klassifizierten Immobilien wurden im Berichtsjahr veräußert. Hieraus resultierte ein Veräußerungsgewinn von 1,9 Mio. €. Im Berichtsjahr werden im Geschäftsfeld Handel International zwei als zur Veräußerung bestimmte Filialen in Tschechien (3,4 Mio. €) sowie der AGM-Standort Donaustadt (6,7 Mio. €) ausgewiesen.

b) Veräußerungen im Geschäftsjahr

Mit Vertrag vom 10. Oktober 2019 veräußerte die REWE Digital GmbH, Köln, 60,0 Prozent der Anteile an der commercetools GmbH, München. Aufgrund des Verlustes der Beherrschung erfolgte eine Entkonsolidierung dieser Tochtergesellschaft mit Wirkung zum 30. November 2019. Die zuvor erfolgsneutral im sonstigen Ergebnis bilanzierten Währungsumrechnungsdifferenzen in Höhe von 0,2 Mio. € wurden erfolgswirksam aufgelöst. Die verbleibenden 40,0 Prozent der Anteile wurden erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet. Der Aufwertungsbetrag betrug 56,1 Mio. €. Der beizulegende Zeitwert der verbleibenden Anteile von insgesamt 78,7 Mio. € bildete den Zugangswert für die nachfolgende at equity-Bilanzierung (vgl. Punkt 24 "At equity bilanzierte Unternehmen").

Nachstehend sind die zum Entkonsolidierungszeitpunkt erfassten Beträge der veräußerten Vermögenswerte und Schulden zusammengefasst:

in Mio. € 30.11.2019
Immaterielle Vermögenswerte 7,6
Sachanlagen 0,8
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 4,5
Sonstige Vermögenswerte 10,3
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 22,9
Summe Vermögenswerte 46,1
Leistungen an Arbeitnehmer 16,6
Sonstige finanzielle Schulden 8,5
Schulden aus Lieferungen und Leistungen 2,6
Sonstige Schulden 5,0
Summe Schulden 32,7

Der Veräußerungsgewinn wird unter den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesen (vgl. Kapitel 9 "Sonstige betriebliche Erträge") und ermittelt sich wie folgt:

in Mio. € 2019
Erhaltene Gegenleistung 118,0
Zeitwert zurückbehaltene Anteile 78,7
Veräußertes Nettovermögen -13,4
Abgehender Firmenwert -7,0
Entkonsolidierungsgewinn 176,3

Mit Vertrag vom 19. Juni 2019 veräußerte die DER Deutsches Reisebüro GmbH & Co. OHG, Frankfurt am Main, sämtliche Anteile an der DER Business Travel GmbH, Köln, mit Wirkung zum 31. August 2019.

Nachstehend sind die zum Entkonsolidierungszeitpunkt erfassten Beträge der veräußerten Vermögenswerte und Schulden zusammengefasst:

in Mio. € 31.08.2019
Immaterielle Vermögenswerte 0,1
Sachanlagen 3,1
Vorräte 0,7
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 6,2
Übrige Vermögenswerte 0,9
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 12,9
Latente Steuerforderungen 1,4
Summe Vermögenswerte 25,3
Leistungen an Arbeitnehmer 9,4
Sonstige Rückstellungen 1,4
Schulden aus Lieferungen und Leistungen 1,2
Sonstige finanzielle Schulden 2,1
Übrige Schulden 5,6
Latente Steuerschulden 0,1
Summe Schulden 19,8

Der Veräußerungsgewinn wird unter den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesen (vgl. Kapitel 9 "Sonstige betriebliche Erträge") und ermittelt sich wie folgt:

in Mio. € 2019
Erhaltene Gegenleistung 34,9
Veräußertes Nettovermögen -5,5
Abgehender Firmenwert -0,1
Entkonsolidierungsgewinn 29,3

Die zuvor im sonstigen Ergebnis bilanzierten Rücklagen für Pensionsrückstellungen (1,4 Mio. €) und Anpassungen aus der Umstellung nach IFRS (-0,2 Mio. €) wurden erfolgsneutral in die Gewinnrücklagen umgegliedert.

Mit Vertrag vom 18. Juli 2019 veräußerte die NeuMarkt Lebensmittel-Vertriebsgesellschaft mbH & Co. KG, Köln, ihren Anteil an der Karstadt Feinkost Verwaltungs GmbH, Köln, in Höhe von 25,2 Prozent sowie ihren Anteil an der Karstadt Feinkost GmbH & Co. KG, Köln, in Höhe von 25,1 Prozent an die Karstadt Warenhaus GmbH, Essen. Daraus resultierte ein Veräußerungsgewinn in Höhe des Verkaufspreises von 4,2 Mio. € (vgl. Punkt 9 "Sonstige betriebliche Erträge").

4. Wesentliche Geschäftsvorfälle

Neben den unter Punkt 3 "Konsolidierung" aufgeführten Investitionen und Desinvestitionen ergaben sich im Geschäftsjahr 2019 folgende wesentliche Geschäftsvorfälle.

Beim Übergang auf IFRS 16 hat der Konzern zum 1. Januar 2019 entsprechende Nutzungsrechte und zusätzliche Leasingverbindlichkeiten erfasst. Vorjahreswerte wurden nicht angepasst. Dabei wurden die günstigen und ungünstigen Verträge sowie die belastenden Verträge (Rückstellungen für belastende Verträge und für Mietrisiken), die Leasing betreffen, mit den jeweiligen Nutzungsrechten verrechnet. Die Effekte aus der Anpassung wurden zum 1. Januar 2019 erfolgsneutral in den Gewinnrücklagen berücksichtigt.

Anpassung von Eröffnungsbilanzwerten

in Mio. € 31.12.2018 Anpassungen 01.01.2019
Nutzungsrechte 824,5 8.516,4 9.340,9
Günstige Verträge 22,7 -18,7 4,0
Leasingforderungen 0,0 47,4 47,4
Aktive latente Steuern 401,8 8,2 410,0
Leasingverbindlichkeiten -854,4 -9.295,2 -10.149,6
Rückstellungen für belastende Verträge -504,0 478,6 -25,4
Rückstellungen für Mietrisiken -170,7 151,8 -18,9
Ungünstige Verträge -139,8 94,3 -45,5
Gewinnrücklagen -5.656,7 17,2 -5.639,5

Zu den Auswirkungen des IFRS 16 auf die Gewinn- und Verlustrechnung siehe Punkt 23 "Leasing", auf die Kapitalflussrechnung siehe Punkt 37 "Kapitalflussrechnung". Zu Details in Bezug auf die Rechnungslegungsmethoden nach IFRS 16 und IAS 17 siehe Punkt 2 "Anwendung und Auswirkungen neuer bzw. überarbeiteter Rechnungslegungsvorschriften".

Die RZF hat am 13. Dezember 2019 ein weiteres Schuldscheindarlehen in 10 Tranchen zum Nominalwert von insgesamt 537,0 Mio. € aufgenommen. Davon wurden 437,0 Mio. € am 20. Dezember 2019 und 100,0 Mio. € am 7. Januar 2020 ausgezahlt (vgl. Punkt 34 "Sonstige finanzielle Schulden").

Gemäß BFH-Urteil III R 22/16 vom 27. Juli 2019 unterliegen Reisevorleistungen (insbesondere Verträge über die Anmietung von Hotels und Hotelzimmern bei Pauschalreiseveranstaltern) nicht der gewerbesteuerlichen Hinzurechnung. Die DER Touristik Deutschland GmbH, Köln, hatte bisher Reisevorleistungen bei der Berechnung des Gewerbeertrags berücksichtigt. Im Berichtsjahr ergaben sich hieraus Steuer- und Zinserstattungsansprüche von 171,2 Mio. €.

5. Währungsumrechnung

Der Konzernabschluss wurde in der Währung EURO aufgestellt. Dies entspricht der Währung des primären wirtschaftlichen Umfelds des Konzerns (funktionale Währung).

Die im Abschluss eines jeden einbezogenen Unternehmens enthaltenen Posten werden auf Basis der Währung bewertet, die der Währung des primären wirtschaftlichen Umfelds, in dem das Unternehmen tätig ist, entspricht (funktionale Währung).

Umrechnung von Geschäftsvorfällen im Einzelabschluss

In den Einzelabschlüssen der einbezogenen Unternehmen des Konzerns werden Geschäftsvorfälle in fremder Währung mit dem zum Transaktionszeitpunkt gültigen Wechselkurs in die funktionale Währung umgerechnet. Gewinne und Verluste, die aus der Erfüllung solcher Transaktionen sowie aus der Umrechnung zum Stichtagskurs von in Fremdwährung geführten monetären Vermögenswerten und Schulden resultieren, werden ergebniswirksam erfasst.

Umrechnung von Abschlüssen von Tochterunternehmen mit abweichender funktionaler Währung in die Berichtswährung EURO

Abschlüsse von Tochterunternehmen, die in einer von der Berichtswährung EURO abweichenden funktionalen Währung aufgestellt wurden, werden gemäß dem Konzept der funktionalen Währung umgerechnet: Vermögenswerte und Schulden werden für jeden Bilanzstichtag mit dem Stichtagskurs umgerechnet. Die Ertrags- und Aufwandsposten der Gewinn- und Verlustrechnung werden vereinfachend zum monatlichen Durchschnittskurs der Periode umgerechnet.

Umrechnungsdifferenzen aus der Umrechnung von Abschlüssen mit abweichender funktionaler Währung werden erfolgsneutral im Eigenkapital erfasst. Eine erfolgsneutral im Eigenkapital erfasste Umrechnungsdifferenz wird erst dann realisiert, wenn der entsprechende ausländische Geschäftsbetrieb entkonsolidiert wird.

Abschlüsse, die der Equity-Bewertung zugrunde liegen und in abweichender funktionaler Währung aufgestellt sind, werden für die Eigenkapitalfortschreibung ebenfalls nach dem Konzept der funktionalen Währung umgerechnet.

Währungsumrechnungskurse der Länder, die nicht an der Europäischen Währungsunion teilnehmen

ISO-Code Land Währung Stichtagskurs je
Durchschnittskurs je
31.12.2019 31.12.2018 2019 2018
AED Vereinte Arabische Emirate Dirham 4,109 4,207 4,112 4,338
AUD Australien Dollar 1,599 1,622 1,611 1,580
BGN Bulgarien Lew 1,956 1,956 1,956 1,956
CAD Kanada Dollar 1,462 1,560 1,486 1,529
CHF Schweiz Franken 1,087 1,123 1,113 1,155
CNY China Yuan 7,818 7,878 7,736 7,808
CZK Tschechische Republik Krone 25,463 25,778 25,672 25,647
DKK Dänemark Krone 7,470 7,467 7,466 7,453
GBP Großbritannien Pfund 0,852 0,903 0,878 0,885
HKD Hongkong Dollar 8,713 8,972 8,772 9,257
HRK Kroatien Kuna 7,449 7,410 7,418 7,418
HUF Ungarn Forint 331,040 321,610 325,259 318,881
INR Indien Rupie 79,812 80,226 78,834 80,737
JPY Japan Yen 122,190 126,400 122,021 130,414
MAD Marokko Dirham 10,739 10,920 10,766 11,082
NOK Norwegen Krone 9,846 9,974 9,851 9,596
NZD Neuseeland Dollar 1,664 1,706 1,700 1,706
PLN Polen Zloty 4,257 4,303 4,298 4,261
QAR Katar Riyal 4,073 4,169 4,075 4,299
RON Rumänien Leu 4,782 4,663 4,745 4,654
RUB Russische Föderation Rubel 69,278 79,545 72,494 74,019
SEK Schweden Krone 10,440 10,277 10,588 10,258
SGD Singapur Dollar 1,509 1,564 1,527 1,593
THB Thailand Baht 33,472 37,317 34,771 38,169
TND Tunesien Dinar 3,131 3,424 3,281 3,109
UAH Ukraine Griwna 26,583 31,583 28,942 32,111
USD USA Dollar 1,119 1,145 1,120 1,181
ZAR Südafrika Rand 15,740 16,451 16,178 15,615

6. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die nachfolgend dargestellten wesentlichen Regelungen zum Ansatz und zur Bewertung sind einheitlich für alle in diesem Abschluss dargestellten Rechnungslegungsperioden angewendet worden.

Immaterielle Vermögenswerte

Immaterielle Vermögenswerte werden mit Ausnahme von Geschäfts- oder Firmenwerten bei Zugang mit ihren Anschaffungskosten angesetzt. Bei bestimmbarer Nutzungsdauer werden sie über ihre Vertragslaufzeit oder die kürzere wirtschaftliche Nutzungsdauer grundsätzlich linear abgeschrieben. Günstige Verträge werden über die individuelle Vertragslaufzeit abgeschrieben.

Den Abschreibungen zugrunde liegende wirtschaftliche Nutzungsdauern

in Jahren Nutzungsdauer
Software 3 - 5
Markenrechte 5 − 50
Kundenbeziehungen 4 − 21
Lizenzen 1 − 45
Mietrechte 1 − 25
Dauernutzungsrechte 2 − 30

Selbst geschaffene immaterielle Vermögenswerte sind nur bei Vorliegen bestimmter, genau bezeichneter Voraussetzungen aktivierungspflichtig. Im Konzernabschluss betrifft dies eigenentwickelte Software. Die Herstellungskosten umfassen alle direkt zurechenbaren Kosten, die zur Vorbereitung und Herstellung der Softwareprodukte erforderlich sind. Neben externen Kosten umfassen diese auch interne Personalkosten. Die aktivierten Entwicklungsausgaben werden planmäßig über den erwarteten Nutzungszeitraum der neu entwickelten Software abgeschrieben. Forschungsausgaben werden in der Periode ihrer Entstehung als Aufwand erfasst.

Der Geschäfts- oder Firmenwert stellt den Überschuss der Anschaffungskosten eines Unternehmenserwerbs über den zum Erwerbszeitpunkt beizulegenden Zeitwert der Anteile des Erwerbers am Nettovermögen dar. Ein solcher Geschäfts- oder Firmenwert wird den immateriellen Vermögenswerten zugeordnet und nicht planmäßig abgeschrieben. Der Geschäfts- oder Firmenwert wird mit seinen ursprünglichen Anschaffungskosten abzüglich kumulierter Wertminderungen bewertet und mindestens jährlich im Rahmen eines Werthaltigkeitstests überprüft. Geschäfts- oder Firmenwerte, die auf ausländische Gesellschaften entfallen, werden in lokaler Landeswährung geführt und unterliegen der Fremdwährungsumrechnung. Für Geschäfts- oder Firmenwerte wird keine Wertaufholung vorgenommen.

Ein Geschäfts- oder Firmenwert aus dem Erwerb eines assoziierten Unternehmens oder eines Gemeinschaftsunternehmens ist im Buchwert der Beteiligung an assoziierten Unternehmen oder an Gemeinschaftsunternehmen enthalten.

Sachanlagen

Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich kumulierter Abschreibungen sowie kumulierter Wertminderungsaufwendungen bewertet. Die Anschaffungs- oder Herstellungskosten beinhalten die direkt dem Erwerb zurechenbaren Aufwendungen. Fremdkapitalkosten werden ausschließlich bei der Herstellung von wertmäßig bedeutsamen Vermögenswerten aktiviert, deren Versetzung in einen gebrauchs- oder verkaufsfähigen Zustand mehr als zwölf Monate erfordert. Dies betrifft im Konzern insbesondere Lager und Verwaltungsgebäude. Alle anderen Fremdkapitalkosten werden in der Periode als Aufwand erfasst, in der sie angefallen sind. Erhaltene öffentlich-rechtliche Investitionszuschüsse sowie freie Investitionszulagen werden berücksichtigt, indem die Anschaffungs- oder Herstellungskosten des entsprechenden Vermögenswerts um den Betrag des Zuschusses bzw. der Zulage gekürzt werden.

Seit dem 1. Januar 2019 beinhalten die Sachanlagen auch erstmals Nutzungsrechte, die aus Leasingverhältnissen (Anmietverträge) im Rahmen der erstmaligen Anwendung von IFRS 16 resultieren. Diese Nutzungsrechte werden mit dem Barwert der Leasingverpflichtung sowie weiteren Nebenkosten bilanziert. Anfängliche direkte Kosten wurden zum 1. Januar 2019 nicht berücksichtigt (Vereinfachung IFRS 16). In den Anschaffungskosten zum 1. Januar 2019 wurden ferner die mit den Nutzungsrechten in Zusammenhang stehenden bilanzierten günstigen und ungünstigen Verträge berücksichtigt. Die Rückstellungen für belastende Verträge wurden zum Übergangsstichtag unter Anwendung der Bruttomethode als Wertminderung mit den Anschaffungskosten verrechnet.

Die Abschreibung der Nutzungsrechte erfolgt linear über die voraussichtliche Mietvertragslaufzeit. Die Ausübung von Kündigungs- und Verlängerungsoptionen wurde dann berücksichtigt, wenn die Ausübung hinreichend sicher ist.

Die Abschreibungen der übrigen Sachanlagen erfolgen grundsätzlich linear über die jeweilige wirtschaftliche Nutzungsdauer. Restbuchwerte und wirtschaftliche Nutzungsdauern werden zu jedem Bilanzstichtag überprüft und gegebenenfalls angepasst.

Den Abschreibungen zugrunde liegende wirtschaftliche Nutzungsdauern

in Jahren Nutzungsdauer
Gebäude 25−50
Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien 25−50
Einbauten in fremden Gebäuden 7−15
Technische Anlagen und Maschinen 8−20
Kraftfahrzeuge 5−8
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3−23

Rückbauverpflichtungen werden in Höhe des abgezinsten Erfüllungsbetrags in die Anschaffungs- oder Herstellungskosten mit einbezogen. Die Abschreibung dieser aktivierten Rückbaukosten erfolgt ratierlich über die Nutzungsdauer des Vermögenswerts. Aufwendungen für Instandhaltung werden nur dann aktiviert, wenn die Ansatzkriterien für Sachanlagen erfüllt sind. Gewinne und Verluste aus den Abgängen von Vermögenswerten werden als Unterschiedsbetrag zwischen Veräußerungserlösen und den Buchwerten ermittelt und ergebniswirksam erfasst.

Wertminderung von Vermögenswerten

Immaterielle Vermögenswerte, die eine unbestimmbare Nutzungsdauer haben, werden nicht planmäßig abgeschrieben, sondern mindestens jährlich auf Wertminderungsbedarf hin überprüft. Immaterielle und materielle Vermögenswerte mit bestimmbarer Nutzungsdauer werden auf Wertminderungsbedarf geprüft, wenn entsprechende Ereignisse bzw. Änderungen der Umstände anzeigen, dass der Buchwert gegebenenfalls nicht mehr erzielbar ist. Ein Wertminderungsverlust wird in Höhe des den erzielbaren Betrag übersteigenden Buchwerts erfasst. Der erzielbare Betrag ermittelt sich als der höhere Betrag aus dem beizulegenden Zeitwert des Vermögenswerts abzüglich Veräußerungskosten und dem Nutzungswert. Für den Werthaltigkeitstest werden Vermögenswerte auf der niedrigsten Ebene zusammengefasst, für die separate Cashflows identifiziert werden können. Für den Werthaltigkeitstest der hier genannten Vermögenswerte bildet in der Regel der einzelne Markt die zahlungsmittelgenerierende Einheit (im Weiteren kurz "ZGE"), sofern nicht eine kleinere ZGE ermittelt werden konnte oder der Vermögenswert einem Markt nicht zuzuordnen war.

Bei materiellen und immateriellen Vermögenswerten erfolgt mit Ausnahme von Geschäfts- oder Firmenwerten bei Wegfall der Gründe für eine in Vorjahren vorgenommene Wertminderung eine Zuschreibung. Die Wertaufholung erfolgt für Vermögenswerte, die einer Abschreibung unterliegen, bis zu dem Buchwert, der abzüglich der Abschreibungen bestimmt worden wäre, wenn in früheren Jahren kein Wertminderungsaufwand erfasst worden wäre. Für Vermögenswerte mit unbestimmbarer Nutzungsdauer erfolgt die Wertaufholung höchstens bis zu dem Buchwert, der bestimmt worden wäre, wenn in früheren Jahren kein Wertminderungsaufwand erfasst worden wäre.

Der Buchwert eines Anteils an einem at equity bilanzierten Unternehmen wird immer dann einem Werthaltigkeitstest unterzogen, wenn objektive Anzeichen darauf hinweisen, dass der Anteil wertgemindert sein könnte.

Die in diesem Abschnitt beschriebene Wertminderung gilt nicht für die bilanzierten Vorräte, Vermögenswerte aus Leistungen an Arbeitnehmer, finanzielle Vermögenswerte aus dem Anwendungsbereich des IFRS 9 sowie latente Steuern.

Wertminderung von Geschäfts- oder Firmenwerte n

Geschäfts- oder Firmenwerte werden regelmäßig einmal pro Jahr einem Werthaltigkeitstest unterzogen; bei Vorliegen von Anhaltspunkten für eine Wertminderung erfolgt ein zusätzlicher Test. Eine Wertminderung für den einer ZGE zugeordneten Geschäfts- oder Firmenwert liegt dann vor, wenn der erzielbare Betrag kleiner als der Buchwert ist. Eine Zuschreibung ist bei Wegfall der Gründe für eine in Vorjahren vorgenommene Wertminderung auf Geschäfts- oder Firmenwerte nicht zulässig.

Die Zuordnung der Geschäfts- oder Firmenwerte erfolgte unter Beachtung der Einheiten, die aus den Synergien des Unternehmenszusammenschlusses Nutzen ziehen sollen.

Die Bildung der ZGE orientiert sich dabei an der niedrigsten Ebene, auf der der Geschäfts- oder Firmenwert für interne Managementzwecke überwacht wird.

Wertminderung von Nutzungsrechten

Die Ermittlung des beizulegenden Zeitwerts von Nutzungsrechten umfasst die Ermittlung des beizulegenden Zeitwerts und die Ermittlung des Nutzungswerts. Bei Nutzungsrechten aus der Anmietung von Immobilien zur Betreibung eines Marktes erfolgt die Ermittlung des Nutzungswerts durch die Abzinsung des adjustierten EBITDARs mittels des Konzern-WACCs (gewichtete Kapitalkosten) über die Leasinglaufzeit des Hauptmietvertrages. Die Ermittlung des beizulegenden Zeitwerts erfolgt durch die Abzinsung der künftigen Leasingzahlungen unter Berücksichtigung einer Untervermietungsquote mittels des Konzern-WACCs über die Leasinglaufzeit des Hauptmietvertrages. Im Berichtsjahr lagen die verwendeten landesspezifischen WACCs zwischen 6,1 Prozent und 19,2 Prozent.

Nutzungsrechte, die gemeinschaftliche Vermögenswerte betreffen, wie z. B. Läger und Verwaltungsstandorte, können nicht auf Ebene eines operativen Marktes auf ein Wertminderungsrisiko überprüft werden. Für diese Nutzungsrechte ist die kleinste Ebene der ZGE die Ebene, auf der der Geschäfts- oder Firmenwert für interne Managementzwecke überwacht wird.

Nutzungsrechte des Fuhrparks oder sonstiger Betriebs- und Geschäftsausstattung (BGA) werden grundsätzlich nicht standardmäßig einem jährlichen Wertminderungstest unterzogen. Hier kann grundsätzlich aus Wesentlichkeitsgründen und wegen der eher kurzen Leasinglaufzeiten auf die Ermittlung der beizulegenden Zeitwerte und damit auf einen standardisierten jährlichen Wertminderungstest verzichtet werden. Bei Vorliegen von Anzeichen, die dafür sprechen würden, dass das Nutzungsrecht nicht mehr werthaltig ist, werden Fuhrpark- und BGA-Nutzungsrechte individuell auf ein Wertminderungsrisiko geprüft.

Wertminderung von Immobilien

Die Nutzungswerte von Immobilien werden anhand objektbezogener Plan-Cashflows und länderspezifischer Kapitalkosten ermittelt. Zur Ermittlung von beizulegenden Zeitwerten abzüglich Veräußerungskosten wurden marktpreisorientierte und kapitalwertorientierte Bewertungsverfahren genutzt. In die Bewertung sind daneben Wertgutachten, Erkenntnisse aus Verkaufsverhandlungen und sonstige Markteinschätzungen eingeflossen. Die beizulegenden Zeitwerte wurden, soweit dies möglich war, aus direkt oder indirekt am Markt beobachteten Preisen abgeleitet. In allen anderen Fällen wurden die beizulegenden Zeitwerte auf Basis von Inputfaktoren ermittelt, die auf nicht am Markt beobachtbaren Daten basieren.

Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien

Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien umfassen Immobilien (Grundstücke, Gebäude bzw. Teile von Gebäuden), die

zum Zweck der Erzielung von Mieteinnahmen oder der Realisierung von Wertsteigerungen gehalten werden und

weder in der Produktion noch für Verwaltungszwecke eingesetzt und

auch nicht im Rahmen der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit verkauft werden.

Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien werden entsprechend dem Anschaffungskostenmodell mit den um kumulierte Abschreibungen und kumulierte Wertminderungen verringerten Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet. Sie werden über die erwartete Nutzungsdauer linear abgeschrieben und bei Vorliegen von Anhaltspunkten einem Werthaltigkeitstest unterzogen. Hinsichtlich der Nutzungsdauer wird auf die Ausführungen zu den Sachanlagen verwiesen.

Eine gemischt genutzte Immobilie wird anhand des Anteils der Eigennutzung eingestuft. Beträgt dieser mehr als fünf Prozent, handelt es sich um keine als Finanzinvestition gehaltene Immobilie.

Sonstige finanzielle Vermögenswerte

a) Klassifizierung

Die sonstigen finanziellen Vermögenswerte im Anwendungsbereich des IFRS 9 werden einer der folgenden Bewertungskategorien zugeordnet:

zu fortgeführten Anschaffungskosten,

zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam oder

zum beizulegenden Zeitwert erfolgsneutral.

Zunächst sind sonstige finanzielle Vermögenswerte gemäß IAS 32 als Eigenkapital- oder Schuldinstrument einzustufen. Sofern es sich um ein Schuldinstrument handelt, ist die Klassifizierung anschließend abhängig von:

dem Geschäftsmodell zur Steuerung des finanziellen Vermögenswerts und

den vertraglichen Zahlungsströmen.

Finanzielle Vermögenswerte (Schuldinstrumente), die im Rahmen eines Geschäftsmodells gehalten werden, dessen Zielsetzung darin besteht, die vertraglichen Zahlungsströme, die ausschließlich Zins- und Tilgungszahlungen auf den ausstehenden Kapitalbetrag darstellen, zu vereinnahmen, werden der Bewertungskategorie "zu fortgeführten Anschaffungskosten" zugeordnet.

Schuldinstrumente, die zwar die Zahlungsstrombedingungen erfüllen, jedoch in einem Geschäftsmodell gehalten werden, das sowohl die Vereinnahmung der vertraglichen Zahlungsströme als auch die Veräußerung finanzieller Vermögenswerte vorsieht, sind in die Bewertungskategorie zum beizulegenden Zeitwert erfolgsneutral einzuordnen. Der Konzern hält keine finanziellen Vermögenswerte, die dieser Kategorie zuzuordnen sind.

Eine Klassifizierung als zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam ist gemäß den Klassifizierungsvorschriften gemäß IFRS 9 unter den folgenden Voraussetzungen notwendig:

Die Zahlungsstrombedingung ist nicht erfüllt.

Der finanzielle Vermögenswert wird zu Handelszwecken gehalten (Geschäftsmodell Verkaufen).

Das Wahlrecht, Veränderungen des beizulegenden Zeitwerts erfolgswirksam zu erfassen (FVPL-Option), wird unter Berücksichtigung der Voraussetzungen gemäß IFRS 9 ausgeübt.

Der finanzielle Vermögenswert erfüllt die Definition eines Derivats.

Die FVPL-Option wird für finanzielle Vermögenswerte nicht ausgeübt.

Eine Umklassifizierung von Schuldinstrumenten erfolgt nur bei einer Änderung des Geschäftsmodells zur Steuerung der finanziellen Vermögenswerte.

Bei Investitionen in Eigenkapitalinstrumente, die nicht zu Handelszwecken gehalten werden, besteht nach IFRS 9 beim erstmaligen Ansatz das unwiderrufliche Wahlrecht, die zum beizulegenden Zeitwert bemessenen Bewertungseffekte erfolgsneutral zu erfassen (FVOCI-Option). Die im sonstigen Ergebnis erfassten Bewertungseffekte werden bei einem späteren Abgang des Eigenkapitalinstruments nicht in die Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert.

b) Ansatz und Ausbuchung

Bei marktüblichen Käufen und Verkäufen von finanziellen Vermögenswerten erfolgt die Bewertung zum am Handels- bzw. Erfüllungstag beizulegenden Zeitwert. Ein finanzieller Vermögenswert wird ausgebucht, wenn die vertraglichen Rechte auf Zahlungsmittelzuflüsse aus dem Vermögenswert auslaufen oder der finanzielle Vermögenswert übertragen wird. Letzteres ist dann der Fall, wenn alle wesentlichen Chancen und Risiken, die mit dem Eigentum an dem Vermögenswert verbunden sind, übertragen werden oder die Verfügungsmacht über den Vermögenswert abgegeben wird.

Finanzielle Vermögenswerte zählen zu den kurzfristigen Vermögenswerten, soweit ihre Fälligkeit innerhalb von zwölf Monaten nach dem Bilanzstichtag liegt. Andernfalls werden sie als langfristige Vermögenswerte ausgewiesen.

c) Bewertung

Beim erstmaligen Ansatz werden finanzielle Vermögenswerte zum beizulegenden Zeitwert zuzüglich bzw. abzüglich der direkt auf den Erwerb des finanziellen Vermögenswerts entfallenden Transaktionskosten bewertet. Bei originären Finanzinstrumenten entspricht der Zeitwert grundsätzlich dem Transaktionspreis. Transaktionskosten von erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewerteten finanziellen Vermögenswerten werden sofort erfolgswirksam erfasst. Soweit der Transaktionspreis vom beizulegenden Zeitwert abweicht, wird die Differenz erfolgswirksam vereinnahmt.

Die Folgebewertung der finanziellen Vermögenswerte erfolgt in Abhängigkeit der Bewertungskategorie:

Schuldinstrumente

Zu fortgeführten Anschaffungskosten:

Die Folgebewertung erfolgt zu fortgeführten Anschaffungskosten unter Anwendung der Effektivzinsmethode. Wertminderungserträge oder -aufwendungen sind ergebniswirksam zu erfassen. Gewinne und Verluste aus der Ausbuchung dieser Vermögenswerte werden einschließlich ihrer Zinserträge in der Periode ihres Entstehens ergebniswirksam erfasst.

Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert:

Gewinne und Verluste aus der Veränderung des beizulegenden Zeitwerts einschließlich ihrer Zinserträge werden in der Periode ihres Entstehens ergebniswirksam erfasst.

Erfolgsneutral zum beizulegenden Zeitwert:

Der Konzern hält keine finanziellen Vermögenswerte dieser Bewertungskategorie.

Eigenkapitalinstrumente

Grundsätzlich sind Investitionen in Eigenkapitalinstrumente erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert zu bewerten. Änderungen des beizulegenden Zeitwerts werden einschließlich ihrer Dividendenerträge in der Periode ihres Entstehens ergebniswirksam erfasst.

Bei Ausübung des unwiderruflichen Wahlrechts zur bilanziellen Abbildung von finanziellen Vermögenswerten, die Eigenkapitalinstrumente darstellen, werden die Änderungen des beizulegenden Zeitwerts im sonstigen Ergebnis erfolgsneutral erfasst. Die im sonstigen Ergebnis erfassten Bewertungseffekte werden bei einem späteren Abgang des Eigenkapitalinstruments nicht in die Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert. Dividenden hingegen sind erfolgswirksam zu erfassen, es sei denn, die Dividende ist eindeutig als Rückzahlung eines Teils der Kosten des Eigenkapitalinstruments anzusehen.

d) Wertminderungen

Das Ausfallrisiko von Schuldinstrumenten, die der Kategorie "zu fortgeführten Anschaffungskosten" zugeordnet werden, wird anhand eines dreistufigen Wertminderungsmodells bemessen. Das Modell beinhaltet zukunftsgerichtete Inputfaktoren und spiegelt signifikante Erhöhungen von Kreditrisiken wider.

Bereits bei Erstansatz der finanziellen Vermögenswerte ist eine Risikovorsorge auf Basis der erwarteten Verluste, die aus einem innerhalb von zwölf Monaten nach dem Abschlussstichtag auftretenden Verlustereignis resultieren würden, zu ermitteln und erfolgswirksam anzusetzen (Stufe 1). Weisen Finanzinstrumente am Abschlussstichtag im Vergleich zum Zugangszeitpunkt eine signifikante Erhöhung des Ausfallrisikos auf, ist die Risikovorsorge in Höhe aller erwarteten Verluste über die Restlaufzeit des Instruments zu bilden (Stufe 2). Indikationen für eine signifikante Erhöhung des Kreditrisikos sind unter anderem erhebliche finanzielle Schwierigkeiten eines Schuldners sowie eine erhöhte Wahrscheinlichkeit, dass ein Schuldner in Insolvenz oder in ein sonstiges Sanierungsverfahren geht. Liegen neben einer signifikanten Erhöhung des Ausfallrisikos am Abschlussstichtag zusätzlich objektive Hinweise auf Wertminderung wie z. B. ein Vertragsbruch im Rahmen eines Ausfalls oder ein Verzug von Zins- und Tilgungszahlungen vor, gilt der finanzielle Vermögenswert als in seiner Bonität beeinträchtigt und die Bemessung der Einzelwertberichtigung erfolgt, unter Berücksichtigung der vorliegenden Hinweise, ebenfalls auf Basis des Barwerts der erwarteten Verluste über die Restlaufzeit (Stufe 3).

Bei der Ermittlung des künftig zu erwartenden Wertminderungsbedarfs wird grundsätzlich auf historische Ausfallwahrscheinlichkeiten abgestellt, die um für das Kreditrisiko relevante Zukunftsparameter ergänzt werden.

Finanzielle Vermögenswerte werden ausgebucht, wenn keine angemessene Erwartung für eine Rückzahlung besteht. Bei einer Ausbuchung von finanziellen Vermögenswerten unternimmt der Konzern weiterhin Vollstreckungsmaßnahmen, um zu versuchen, die fälligen Forderungen einzuziehen.

Bei den zur Anwendung kommenden Wertminderungsansätzen und Annahmen kam es während des Geschäftsjahres zu keinen wesentlichen Veränderungen.

Aus Wesentlichkeitsgründen wurde keine Risikovorsorge für sonstige finanzielle Vermögenswerte angesetzt.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen fallen als finanzielle Vermögenswerte in die Bewertungskategorie "zu fortgeführten Anschaffungskosten", da diese zur Vereinnahmung der vertraglichen Zins- und Tilgungszahlungen auf den ausstehenden Kapitalbetrag bis zur Fälligkeit gehalten werden.

Die Zugangsbewertung erfolgt zum beizulegenden Zeitwert oder, soweit keine signifikante Finanzierungskomponente vorhanden ist, zum Transaktionspreis.

Die Folgebewertung erfolgt zu fortgeführten Anschaffungskosten nach der Effektivzinsmethode. Wertminderungen bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden unter Anwendung des vereinfachten Wertminderungsmodells nach IFRS 9 vorgenommen. Hiernach wird der über die Restlaufzeit erwartete Kreditverlust bereits bei Erstansatz erfolgswirksam erfasst. Erhebliche finanzielle Schwierigkeiten eines Schuldners, eine erhöhte Wahrscheinlichkeit einer Insolvenz oder eines sonstigen Sanierungsverfahrens sowie ein Vertragsbruch (wie z. B. ein Ausfall oder ein Verzug von Zins- und Tilgungszahlungen) gelten als objektive Hinweise für eine Wertminderung. Das Vorliegen solcher objektiven Hinweise führt zu einer Einzelwertberichtigung der Forderungen im vereinfachten stufenbasierten Modell.

Sonstige Vermögenswerte

Unter den sonstigen Vermögenswerten werden alle sonstigen Ansprüche bilanziert. Alle sonstigen Vermögenswerte sind zu Anschaffungskosten bewertet und werden bei Anzeichen von Wertminderungen auf den niedrigeren erzielbaren Betrag wertberichtigt.

Vorräte

Die Vorräte an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sowie Handelswaren werden grundsätzlich mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten oder zum niedrigeren Nettoveräußerungswert bewertet.

Die Bewertung der Vorräte in den Lagern erfolgt zu Anschaffungskosten abzüglich aller nachträglichen Anschaffungskostenminderungen. Verwaltungseinzelkosten der Warenbeschaffung und der Zentralregulierung werden den Anschaffungskosten hinzugerechnet. Für Bestandsrisiken werden im Einzelfall zum Bilanzstichtag ermittelte Wertabschläge berücksichtigt.

Als Nettoveräußerungswert werden die voraussichtlich erzielbaren Verkaufserlöse abzüglich der bis zum Verkauf noch anfallenden Fertigstellungs- und Verkaufskosten angesetzt. Wertminderungen bei den Handelswaren auf den niedrigeren Nettoveräußerungswert werden in Form von Einzelwertberichtigungen vorgenommen. Bei Wegfall des Abwertungsgrundes oder bei einem Anstieg des Nettoveräußerungswerts wird der Betrag der Wertminderung rückgängig gemacht.

Unfertige und fertige Erzeugnisse sowie unfertige Leistungen werden mit den Herstellungskosten oder zum niedrigeren Nettoveräußerungswert angesetzt. Sie enthalten alle dem Herstellungsprozess direkt zurechenbaren Kosten sowie angemessene Teile der produktionsbezogenen Gemeinkosten. Hierzu gehören die fertigungsbedingten Abschreibungen, anteilige Verwaltungskosten sowie anteilige Kosten des sozialen Bereichs. Da zur Herstellung der Vorräte nur in Ausnahmefällen langfristige Produktionsprozesse erforderlich sind, werden Finanzierungskosten regelmäßig nicht als Teil der Herstellungskosten angesetzt.

Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente

Zu den Zahlungsmitteln zählen Barmittel, erhaltene Schecks sowie Guthaben bei Kreditinstituten. Zahlungsmitteläquivalente sind kurzfristige, äußerst liquide Finanzinvestitionen, die jederzeit oder innerhalb eines Zeitraums von höchstens drei Monaten in bestimmte Zahlungsmittelbeträge umgewandelt werden können und nur unwesentlichen Wertschwankungsrisiken unterliegen.

Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente unterliegen ebenfalls wie sonstige finanzielle Vermögenswerte den allgemeinen Wertminderungsvorschriften von IFRS 9.

Laufende und latente Steuern

Der laufende Steueraufwand bzw. Steuerertrag wird auf Basis der jeweiligen nationalen steuerlichen Ergebnisse des Jahres (zu versteuerndes Einkommen) unter Anwendung der gesellschaftsbezogenen nationalen Steuervorschriften ermittelt. Die Verbindlichkeiten oder die Forderungen der Konzernunternehmen aus laufenden Steuern werden auf Grundlage der geltenden Steuersätze der Länder, in denen die Unternehmen ansässig sind, die in den Konzernabschluss mit einbezogen werden, berechnet. Ungewisse Ertragsteueransprüche und -schulden werden angesetzt, sobald die Eintrittswahrscheinlichkeit höher als 50 Prozent ist. Bilanzierte unsichere Ertragsteuerpositionen werden mit dem wahrscheinlichsten Wert angesetzt.

Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt nach der Liability-Methode (bilanzorientierte Verbindlichkeiten-Methode). Danach werden grundsätzlich temporäre Differenzen von Vermögenswerten und Schulden zwischen den im Konzernabschluss angesetzten Buchwerten nach IFRS und den steuerlichen Wertansätzen bilanziert. Darüber hinaus werden aktive latente Steuern für steuerliche Verlustvorträge unter Berücksichtigung einer Mindestbesteuerungsregelung sowie für Zinsvorträge und Realisierungsvorträge stiller Lasten aus Verpflichtungsübertragungen gebildet.

Latente Steuern werden unter Anwendung der jeweiligen landesspezifischen Steuersätze und Steuervorschriften bewertet, die am Bilanzstichtag gelten oder im Wesentlichen gesetzlich verabschiedet sind und deren Geltung zum Zeitpunkt der Realisierbarkeit der latenten Steuerforderungen bzw. der Begleichung der latenten Steuerschulden erwartet wird.

Latente Steueransprüche werden nur in dem Umfang angesetzt, in dem es wahrscheinlich ist, dass zukünftig zu versteuerndes Ergebnis des gleichen Steuersubjekts auf Ebene der gleichen Steuerbehörde verfügbar sein wird, gegen das die temporäre Differenz verrechnet werden kann.

Künftig zu erwartende Steuerminderungen aus Verlustvorträgen und Zinsvorträgen werden aktiviert, wenn es in absehbarer Zukunft wahrscheinlich ist, dass in ausreichendem Umfang steuerpflichtiges Ergebnis erzielt wird oder zu versteuernde temporäre Differenzen vorhanden sind, die sich künftig umkehren werden und mit denen die Verlustvorträge in der betroffenen Periode verrechnet werden könnten. Für die Prognose der zukünftigen steuerlichen Ergebnisse und der zu versteuernden temporären Differenzen wird auf die Dreijahresplanung für interne Managementzwecke zurückgegriffen. Diese Planung wird in der Regel auf einen fünfjährigen Planungshorizont extrapoliert.

Veränderungen von latenten Steuern in der Bilanz werden als latenter Steueraufwand/-ertrag erfasst, sofern der zugrunde liegende Sachverhalt nicht direkt im Eigenkapital berücksichtigt wird. Für die im Eigenkapital abgebildeten Effekte werden die latenten Steueransprüche und Steuerschulden erfolgsneutral erfasst.

Eine Abzinsung aktiver und passiver latenter Steuern wird nicht vorgenommen.

Latente Steueransprüche und latente Steuerschulden werden saldiert, sofern diese ertragsteuerlichen Ansprüche und Schulden gegenüber der gleichen Steuerbehörde bestehen und sich auf dasselbe Steuersubjekt beziehen.

Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte, Veräußerungsgruppen und aufgegebene Geschäftsbereiche

Langfristige Vermögenswerte oder Gruppen von Vermögenswerten und Schulden werden als zur Veräußerung gehalten klassifiziert, wenn ihr Buchwert im Wesentlichen durch einen höchstwahrscheinlichen Verkauf innerhalb der nächsten zwölf Monate oder durch ein bereits abgewickeltes Veräußerungsgeschäft statt durch fortgesetzte betriebliche Nutzung erlöst wird. Sie werden zum niedrigeren Wert aus Buchwert oder beizulegendem Zeitwert abzüglich Veräußerungskosten bewertet. Sofern Anlagevermögen mit bestimmbarer Nutzungsdauer veräußert wird, wird dieses ab dem Zeitpunkt der Klassifizierung als zur Veräußerung gehalten nicht mehr planmäßig abgeschrieben.

Diese Vermögenswerte und Schulden werden in der Bilanz gesondert in den Posten "Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte und Veräußerungsgruppen" bzw. "Schulden aus zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten und Veräußerungsgruppen" ausgewiesen. Die zugehörigen Aufwendungen und Umsätze sind bis zur Veräußerung im Ergebnis aus fortgeführten Aktivitäten enthalten, es sei denn, die Veräußerungsgruppe gilt für die Berichterstattung als aufgegebener Geschäftsbereich.

Die Ergebnisse eines Unternehmensbestandteils werden als aufgegebener Geschäftsbereich ausgewiesen, wenn dieser einen wesentlichen Geschäftszweig repräsentiert oder sämtliche Aktivitäten einer geografischen Region beinhaltet. Ergebnisse aus aufgegebenen Geschäftsbereichen werden in der Periode berücksichtigt, in der sie anfallen, und gesondert in der Gewinn- und Verlustrechnung als "Ergebnis aus aufgegebenen Geschäftsbereichen" ausgewiesen. Die Gewinn- und Verlustrechnung der Vorperiode wird entsprechend angepasst.

Leistungen an Arbeitnehmer

Einbezogene Unternehmen haben sowohl beitragsorientierte als auch leistungsorientierte Pensionspläne.

Bei beitragsorientierten Plänen leisten einbezogene Unternehmen aufgrund einer gesetzlichen oder vertraglichen Verpflichtung oder freiwillig Beiträge an öffentliche oder private externe Pensionssicherungspläne. Die einbezogenen Unternehmen haben über die Zahlung der Beiträge hinaus keine weiteren Zahlungsverpflichtungen. Die Beiträge werden bei Fälligkeit im Personalaufwand erfasst. Vorauszahlungen von Beiträgen werden in dem Umfang als Vermögenswerte angesetzt, in dem ein Recht auf eine Rückzahlung oder eine Minderung künftiger Beitragszahlungen besteht.

Ein leistungsorientierter Plan ist ein Pensionsplan, der einen Betrag an Pensionsleistungen festschreibt, den ein Mitarbeiter bei Renteneintritt erhalten wird, dessen Höhe im Regelfall von einem oder mehreren Faktoren wie Alter, Dienstzeit und Gehalt abhängig ist. Die in der Bilanz angesetzte Rückstellung für leistungsorientierte Pläne (Nettopensionsverpflichtung) entspricht dem Barwert der leistungsorientierten Verpflichtung (defined benefit obligation, kurz DBO) am Bilanzstichtag abzüglich des beizulegenden Zeitwerts des Planvermögens. Die DBO wird jährlich von unabhängigen versicherungsmathematischen Gutachtern unter Anwendung der Anwartschaftsbarwertmethode (projected unit credit method) berechnet. Die DBO wird berechnet durch Abzinsung der erwarteten zukünftigen Mittelabflüsse mit dem Zinssatz von Industrieanleihen höchster Bonität, die auf die Währung lauten, in der auch die Leistungen bezahlt werden, und deren Laufzeiten denen der Pensionsverpflichtung entsprechen.

Versicherungsmathematische Gewinne und Verluste, die auf erfahrungsbedingten Anpassungen und Änderungen versicherungsmathematischer Annahmen basieren, werden in der Gesamtergebnisrechnung im sonstigen Ergebnis ausgewiesen und in den Gewinnrücklagen erfasst.

Nachzuverrechnender Dienstzeitaufwand wird im Zeitpunkt seines Anfalls unmittelbar ergebniswirksam erfasst.

Die in den Pensionsaufwendungen enthaltenen Zinsanteile bestehen aus der Aufzinsung der DBO und der Verzinsung des Planvermögens. Diese werden zu einer Nettozinskomponente zusammengefasst und im Finanzergebnis ausgewiesen. Die Nettozinskomponente ermittelt sich unter Anwendung des oben beschriebenen Zinssatzes.

Auch die erwarteten Erträge aus Erstattungsansprüchen gegen Treuhandvereine werden im Finanzergebnis ausgewiesen. Diese ermitteln sich ebenfalls unter Anwendung des oben beschriebenen Zinssatzes.

Die übrigen Bestandteile der Pensionsaufwendungen werden im Personalaufwand ausgewiesen.

Abfertigungen und Trattamento di Fine Rapporto (TFR) sind einmalige Zahlungen, die aufgrund arbeitsrechtlicher Vorschriften in Österreich und Italien bei Kündigung eines Arbeitnehmers sowie regelmäßig bei Pensionseintritt zu leisten sind. Als leistungsorientierte Pensionspläne werden sie entsprechend den oben dargestellten Grundsätzen zur Erfassung solcher Pläne bilanziert.

Bei Ruhestandsbeihilfen handelt es sich um Leistungen an Arbeitnehmer, die unter bestimmten Voraussetzungen bei Austritt in den Ruhestand gezahlt werden. Hinterbliebenenbezüge sind Zahlungen, die in Abhängigkeit der Betriebszugehörigkeit bei Tod des Arbeitnehmers an dessen Erbberechtigten geleistet werden. Da es sich bei Ruhestandsbeihilfen und Hinterbliebenenbezügen um leistungsorientierte Versorgungspläne handelt, werden diese entsprechend den oben dargestellten Grundsätzen zur Erfassung leistungsorientierter Pensionspläne bilanziert.

Die Bewertung der Rückstellung für Altersteilzeitverpflichtungen erfolgt entsprechend den versicherungsmathematischen Gutachten der Hamburger Pensionsverwaltung e.G., Hamburg, auf Grundlage der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck unter Zugrundelegung eines angemessenen Zinssatzes. Erstattungsansprüche für Aufstockungsbeträge gegen die Bundesagentur für Arbeit werden unter den sonstigen Vermögenswerten erfasst. Die Rückstellungen für die Aufstockungsbeträge aus Altersteilzeitverpflichtungen werden über den Zeitraum des Erdienens der Ansprüche angesammelt.

Die Rückstellung für Jubiläumszuwendungen entspricht dem vollen Verpflichtungsumfang und wurde nach finanzmathematischen Grundsätzen unter Berücksichtigung eines angemessenen Fluktuationsabschlags und Zinssatzes ermittelt. Die Bewertung in Deutschland erfolgte auf der Grundlage der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck für das frühestmögliche Bezugsalter der gesetzlichen Rentenversicherung.

In die Bewertung der Urlaubsrückstellung wird die Höhe der im Folgejahr erwarteten Tagessätze bzw. durchschnittlichen Stundensätze einschließlich erwarteter zusätzlicher Bezüge (z. B. Sachbezüge, Urlaubsgeld, Weihnachtsgeld und vermögenswirksame Leistungen) und anfallender Sozialabgaben einbezogen.

Sonstige Rückstellungen

Sonstige Rückstellungen werden gebildet, wenn eine gegenwärtige rechtliche oder faktische Verpflichtung gegenüber Dritten besteht, die aus Ereignissen der Vergangenheit resultiert, deren Erfüllung erwartungsgemäß mit einem Abfluss von Ressourcen mit wirtschaftlichem Nutzen verbunden ist und deren Höhe hinreichend zuverlässig geschätzt werden kann.

Die Bewertung erfolgt mit dem besten Schätzwert des Erfüllungsbetrags. Es findet keine Verrechnung mit Rückgriffsansprüchen statt. Sollte es mehrere mögliche Ereignisse geben, die die Höhe der Rückstellung beeinflussen, wird der Betrag als Erwartungswert geschätzt. Langfristige Rückstellungen sind mit ihrem auf den Bilanzstichtag abgezinsten Erfüllungsbetrag angesetzt.

Bei angemieteten Objekten erfolgte bis zum 31. Dezember 2018 für jeden Standort eine Analyse, ob und in welcher Höhe aus dem Anmietungsverhältnis eine Rückstellung zu passivieren war. Mit Einführung des IFRS 16 sind Rückstellungen für die Mietkosten, die in die Bewertung der Leasingverbindlichkeiten einfließen, nicht mehr zu bilden. Im Falle von Betreiberpflichten können sich Rückstellungen allenfalls aus anderen Kosten weiterhin zukünftig ergeben.

Sonstige finanzielle Schulden

a) Klassifizierung

Sonstige finanzielle Schulden im Anwendungsbereich des IFRS 9 werden aufgrund der Charakteristika der Schulden grundsätzlich der Bewertungskategorie "zu fortgeführten Anschaffungskosten" zugeordnet.

Davon ausgenommen sind beispielsweise derivative finanzielle Schulden, die der Kategorie "zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam" zugeordnet werden.

Eine Umklassifizierung von finanziellen Schulden ist nicht möglich.

b) Ansatz und Ausbuchung

Der Konzern erfasst eine finanzielle Schuld in dem Zeitpunkt, wenn er Vertragspartei wird.

Eine finanzielle Schuld wird ausgebucht, wenn die dieser Schuld zugrunde liegende Verpflichtung erfüllt, gekündigt oder erloschen ist. Wird eine bestehende finanzielle Schuld durch eine andere finanzielle Schuld desselben Kreditgebers mit substanziell verschiedenen Vertragsbedingungen ausgetauscht oder werden die Bedingungen einer bestehenden Schuld wesentlich geändert, wird ein solcher Austausch oder eine solche Änderung als Ausbuchung der ursprünglichen und Ansatz einer neuen Schuld behandelt. Die Differenz zwischen den jeweiligen Buchwerten wird im Periodenergebnis erfasst.

Finanzielle Schulden zählen zu den kurzfristigen Schulden, soweit ihre Fälligkeit innerhalb von zwölf Monaten nach dem Bilanzstichtag liegt. Andernfalls werden sie als langfristige Schulden ausgewiesen.

c) Bewertung

Beim erstmaligen Ansatz werden finanzielle Schulden zum beizulegenden Zeitwert zuzüglich bzw. abzüglich der direkt auf den Erwerb der finanziellen Schuld entfallenden Transaktionskosten bewertet. Transaktionskosten von erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewerteten finanziellen Schulden werden erfolgswirksam erfasst.

In der Folgebewertung werden grundsätzlich alle finanziellen Schulden zu fortgeführten Anschaffungskosten unter Anwendung der Effektivzinsmethode bewertet, wobei der Zinsaufwand entsprechend dem Effektivzinssatz erfasst wird.

Davon ausgenommen sind folgende finanziellen Schulden:

Derivative Finanzinstrumente,

eine bedingte Gegenleistung, die gem. IFRS 3 vom Erwerber angesetzt und erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet wird,

Finanzgarantien, bei denen der höhere der beiden folgenden Beträge angesetzt wird: entweder der nach den Regelungen des IFRS 9 bestimmte Betrag der Wertminderungen oder der um kumulierte Amortisationen geminderte ursprüngliche Betrag.

Das Wahlrecht der freiwilligen erfolgswirksamen Folgebewertung zum beizulegenden Zeitwert wird vom Konzern nicht ausgeübt (FV-Option).

d) Sonstiges

Das Geschäftsguthaben der RZF wird unter den sonstigen finanziellen Schulden ausgewiesen, da die Mitglieder das Recht haben, eine Rücknahme der Anteile zu verlangen.

Schulden aus Lieferungen und Leistungen

Schulden aus Lieferungen und Leistungen fallen als finanzielle Schulden unter die Bewertungskategorie "zu fortgeführten Anschaffungskosten".

Sie werden bei Zugang zum beizulegenden Zeitwert bewertet. Die Folgebewertung erfolgt zu fortgeführten Anschaffungskosten unter Anwendung der Effektivzinsmethode.

Sonstige Schulden

Die sonstigen Schulden werden zum Rückzahlungsbetrag angesetzt.

Leasing

Der Konzern hat IFRS 16 nach dem modifiziert retrospektiven Ansatz angewendet und daher die Vergleichsinformationen nicht angepasst, sondern weiterhin nach IAS 17 und IFRIC 4 dargestellt. Die Details der Rechnungslegungsmethoden nach IAS 17 und IFRIC 4 werden separat dargestellt.

Ab dem 1. Januar 2019 angewendete Methode

Bei Vertragsbeginn beurteilt der Konzern, ob der Vertrag ein Leasingverhältnis begründet oder beinhaltet. Dies ist der Fall, wenn der Vertrag dazu berechtigt, die Nutzung eines identifizierten Vermögenswerts gegen Zahlung eines Entgelts für einen bestimmten Zeitraum zu kontrollieren. Um zu beurteilen, ob ein Vertrag das Recht zur Kontrolle eines identifizierten Vermögenswerts beinhaltet, legt der Konzern die Definition eines Leasingverhältnisses nach IFRS 16 zugrunde.

Diese Methode wird auf Verträge angewandt, die am oder nach dem 1. Januar 2019 geschlossen werden. Bereits bilanzierte Finanzierungsleasingverträge werden nicht neu bewertet. Die Bewertung erfolgt weiterhin mit den fortgeführten Anschaffungskosten. Soweit ein Grundstücksanteil in diesen Fällen bisher nicht mit dem Gebäude zusammen bewertet wurde, erfolgt nunmehr die Einbeziehung des Grundstücksanteils.

Leasingnehmer

Am Bereitstellungsdatum oder bei Änderung eines Vertrags, der eine Leasingkomponente enthält, teilt der Konzern das vertraglich vereinbarte Entgelt auf Basis der relativen Einzelveräußerungspreise auf. Für Immobilien-Leasingverträge hat der Konzern jedoch beschlossen, von einer Trennung der Nichtleasingkomponenten abzusehen und stattdessen Leasing- und Nichtleasingkomponente gemeinsam zu bilanzieren.

Am Bereitstellungszeitpunkt erfasst der Konzern einen Vermögenswert für das gewährte Nutzungsrecht sowie eine Leasingverbindlichkeit. Das Nutzungsrecht wird erstmalig zu Anschaffungskosten bewertet, die der erstmaligen Bewertung der Leasingverbindlichkeit entsprechen, angepasst um am oder vor dem Bereitstellungsdatum geleistete Zahlungen, zuzüglich etwaiger anfänglicher direkter Kosten sowie der geschätzten Kosten zur Demontage oder Beseitigung des zugrunde liegenden Vermögenswerts oder zur Wiederherstellung des zugrunde liegenden Vermögenswerts bzw. des Standortes, an dem dieser sich befindet, abzüglich etwaiger erhaltener Leasinganreize.

Das Nutzungsrecht wird grundsätzlich vom Bereitstellungsdatum bis zum Ende des Leasingzeitraums linear abgeschrieben. In den Fällen, in denen hinreichend sicher ist, dass das Eigentum an dem zugrunde liegenden Vermögenswert zum Ende der Laufzeit des Leasingverhältnisses auf den Konzern übergeht (Kaufoption) wird das Nutzungsrecht über die Nutzungsdauer des zugrunde liegenden Vermögenswerts abgeschrieben, die nach den Vorschriften für Sachanlagen ermittelt wird. Zusätzlich wird das Nutzungsrecht fortlaufend um Wertminderungen, sofern notwendig, berichtigt und um bestimmte Neubewertungen der Leasingverbindlichkeiten angepasst.

Erstmalig wird die Leasingverbindlichkeit zum Barwert der am Bereitstellungsdatum noch nicht geleisteten Leasingzahlungen, abgezinst mit dem dem Leasingverhältnis zugrunde liegenden Zinssatz oder, wenn sich dieser nicht ohne Weiteres bestimmen lässt, mit dem landesspezifischen Grenzfremdkapitalzinssatz. Normalerweise nutzt der Konzern den Grenzfremdkapitalzinssatz als Abzinsungssatz.

Zur Ermittlung seines Grenzfremdkapitalzinssatzes nutzt der Konzern die indirekte Methode. Als Basis dient der Liegenschaftszinssatz, der unter Berücksichtigung von Laufzeit, Ausfallrisiko, Besicherung und sonstiger Bestandteile wie Lage und Nutzungsart (Lebensmittelmarkt, Baumarkt, etc.) adjustiert wird, um zu einem Leasingverhältnis-spezifischen Zinssatz zu gelangen. Die Beurteilung, ob die Ausübung von Optionen bei Immobilien in einem Leasingvertrag als hinreichend sicher angenommen werden kann, erfolgt unter Berücksichtigung von Planungen und getätigten Mietereinbauten in die Immobilie. Die gleiche Vorgehensweise gilt auch für die Bewertung von Leasingverhältnissen, die sich auf Verträge bezieht, die keine Optionen beinhalten, aber mit einer automatischen Verlängerung versehen sind, solange keine Kündigung ausgesprochen wird.

Die in die Bewertung der Leasingverbindlichkeit einbezogenen Leasingzahlungen umfassen:

feste Zahlungen, einschließlich de facto fester Zahlungen,

variable Leasingzahlungen, die an einen Index oder (Zins-)Satz gekoppelt sind, erstmalig bewertet anhand des am Bereitstellungsdatum gültigen Indexes bzw. (Zins-)Satzes,

Beträge, die aufgrund einer Restwertgarantie voraussichtlich zu zahlen sind, und

den Ausübungspreis einer Kaufoption, wenn es hinreichend sicher ist, dass sie ausgeübt wird, sowie Strafzahlungen für eine vorzeitige Kündigung des Leasingverhältnisses, es sei denn, es ist hinreichend sicher, dass keine vorzeitige Kündigung erfolgt.

Die Leasingverbindlichkeit wird zum fortgeführten Buchwert unter Nutzung der Effektivzinsmethode bewertet. Sie wird neu bewertet, wenn

sich die künftigen Leasingzahlungen aufgrund einer Index- oder (Zins-)Satzänderung verändern,

im Konzern die Schätzung zu den voraussichtlichen Zahlungen im Rahmen einer Restwertgarantie angepasst wird,

im Konzern die Einschätzung über die Ausübung einer Kauf-, Verlängerungs- oder Kündigungsoption geändert wird oder

sich eine de facto feste Leasingzahlung ändert.

Bei einer solchen Neubewertung der Leasingverbindlichkeit wird eine entsprechende Anpassung des Buchwerts des Nutzungsrechts vorgenommen bzw. wird diese erfolgswirksam vorgenommen, wenn sich der Buchwert des Nutzungsrechts auf null verringert hat.

In der Konzernbilanz werden Nutzungsrechte in den Sachanlagen und Leasingverbindlichkeiten in den anderen finanziellen Schulden ausgewiesen.

Kurzfristige Leasingverhältnisse und Leasingverhältnisse, denen Vermögenswerte von geringem Wert zugrunde liegen

Im Konzern wird von dem Wahlrecht Gebrauch gemacht, Nutzungsrechte und Leasingverbindlichkeiten für Leasingverhältnisse, denen Vermögenswerte von geringem Wert zugrunde liegen, sowie für kurzfristige Leasingverhältnisse nicht anzusetzen. Im Konzern werden die mit diesen Leasingverhältnissen in Zusammenhang stehenden Leasingzahlungen über die Laufzeit des Leasingverhältnisses linear als Aufwand erfasst.

Leasinggeber

Wenn die Konzerngesellschaften als Leasinggeber auftreten, stufen sie bei Vertragsbeginn jedes Leasingverhältnis entweder als Finanzierungsleasing oder als Operating-Leasingverhältnis ein. Zur Einstufung eines Leasingverhältnisses wird eine Gesamteinschätzung vorgenommen, ob mit dem Leasingverhältnis im Wesentlichen alle Risiken und Chancen übertragen werden. Wenn dies der Fall ist, wird das Leasingverhältnis als Finanzierungsleasing eingestuft; wenn nicht, handelt es sich um ein Operating-Leasingverhältnis.

Bezüglich im Eigentum stehender Vermögenswerte, die vermietet werden, unterscheiden sich die für die Konzerngesellschaften als Leasinggeber anzuwendenden Rechnungslegungsmethoden nach IFRS 16 nicht von den Vorgaben des IAS 17 (s. u.). Eine wesentliche Änderung ergibt sich bei Untermietverhältnissen, die aufgrund der Neuregelung des IFRS 16.B58 neu zu beurteilen sind: Der Leasinggeber stuft das Unterleasingverhältnis auf Grundlage seines Nutzungsrechts aus dem Hauptleasingverhältnis und nicht auf Basis des zugrunde liegenden Vermögenswerts ein. Wenn es sich bei dem Hauptleasingverhältnis um ein kurzfristiges Leasingverhältnis handelt, auf das die Konzerngesellschaften die oben beschriebene Ausnahme anwenden, stufen sie das Unterleasingverhältnis als Operating-Leasingverhältnis ein.

Bei Vertragsbeginn oder bei Änderung eines Vertrags, der eine Leasingkomponente enthält, wird das vertraglich vereinbarte Entgelt auf Basis der relativen Einzelveräußerungspreise aufgeteilt.

Wenn eine Vereinbarung Leasing- und Nichtleasingkomponenten enthält, wenden die Konzerngesellschaften IFRS 15 zur Aufteilung des vertraglich vereinbarten Entgelts an.

Erfolgt die (Unter-)Vermietung im Rahmen eines Finanzierungsleasings, werden die Ausbuchungs- und Wertminderungsvorschriften von IFRS 9 auf die Nettoinvestition in das Leasingverhältnis angewendet. Die bei der Berechnung der Bruttoinvestition in das Leasingverhältnis angesetzten geschätzten, nicht garantierten Restwerte werden im Konzern regelmäßig überprüft. Die Zugangsbewertung erfolgt zum Barwert der zukünftigen Leasingzahlungen. Die Folgebewertung erfolgt durch Berücksichtigung planmäßiger Zins- und Tilgungsleistungen.

Wertminderungen bei Leasingforderungen werden unter Anwendung des vereinfachten Wertminderungsmodells nach IFRS 9 vorgenommen. Hiernach wird der über die Restlaufzeit erwartete Kreditverlust bereits bei Erstansatz erfolgswirksam erfasst. Erhebliche finanzielle Schwierigkeiten eines Schuldners, eine erhöhte Wahrscheinlichkeit einer Insolvenz oder eines sonstigen Sanierungsverfahrens sowie ein Vertragsbruch (wie z. B. ein Ausfall oder ein Verzug von Zins- und Tilgungszahlungen) gelten als objektive Hinweise für eine Wertminderung. Das Vorliegen solcher objektiven Hinweise führt zu einer Einzelwertberichtigung der Forderungen im vereinfachten stufenbasierten Modell.

Vor dem 1. Januar 2019 angewandte Methode

Leasingvereinbarungen, die dem Leasingnehmer alle wesentlichen mit dem Eigentum verbundenen Chancen und Risiken eines Vermögenswerts übertragen, wurden als Finanzierungsleasing bilanziert. Im Wege des Finanzierungsleasings gemietete Sachanlagen wurden im Zugangszeitpunkt in Höhe des beizulegenden Zeitwerts bzw. des niedrigeren Barwerts der Mindestleasingraten angesetzt. Die Abschreibungen erfolgten planmäßig linear über die voraussichtliche Nutzungsdauer oder über die kürzere Vertragslaufzeit, wenn der Eigentumsübergang am Ende der Laufzeit des Leasingverhältnisses nicht hinreichend sicher war. Der Barwert der aus den zukünftigen Leasingraten resultierenden Zahlungsverpflichtungen wurde unter den Finanzschulden ausgewiesen.

Nach IAS 17 musste bei Immobilien der Gebäudeanteil und der Grundstücksanteil jeweils getrennt einem Test auf Finanzierungsleasing unterzogen werden. Da das Grundstück eine unendliche Nutzungsdauer aufweist, erfolgte für diesen Anteil nur in Ausnahmefällen eine Bilanzierung als Finananzierungsleasing. Daher wurden in den meisten Fällen die Grundstücksanteile als Operating-Leasing ausgewiesen.

Alle übrigen Leasinggeschäfte, bei denen die wesentlichen mit dem Eigentum verbundenen Chancen und Risiken eines Vermögenswerts nicht übertragen wurden, wurden als Operating-Leasingverhältnisse bilanziert. Im Zusammenhang mit einem Operating-Leasingverhältnis geleistete oder erhaltene Zahlungen wurden grundsätzlich linear über die Dauer des Leasingverhältnisses in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst.

Eventualschulden und -forderungen

Eine Eventualschuld ist eine mögliche Verpflichtung, die aus vergangenen Ereignissen resultiert und deren Existenz durch das Eintreten oder Nichteintreten von künftigen Ereignissen, die nicht vollständig unter der Kontrolle des Unternehmens stehen, erst noch bestätigt wird. Daneben zählen auch bestehende Verpflichtungen, die aus vergangenen Ereignissen resultieren, zu den Eventualschulden, wenn für diese keine Rückstellung passiviert wurde, weil der Abfluss wirtschaftlicher Ressourcen nicht wahrscheinlich ist oder nicht verlässlich geschätzt werden kann. Sofern die Möglichkeit eines Abflusses von Ressourcen mit wirtschaftlichem Nutzen nicht unwahrscheinlich ist, erfolgt eine Angabe im Anhang. Eventualschulden werden ausschließlich im Rahmen von Unternehmenszusammenschlüssen passiviert.

Eventualforderungen werden nicht bilanziert, sondern nur im Anhang erläutert.

Bilanzierung von derivativen Finanzinstrumenten und Sicherungsbeziehungen

Im Konzernabschluss werden unter den sonstigen finanziellen Vermögenswerten und den sonstigen finanziellen Schulden neben originären Finanzinstrumenten unter anderem auch derivative Finanzinstrumente ausgewiesen.

Derivative Finanzinstrumente werden erstmalig am Tag des Vertragsabschlusses mit ihrem beizulegenden Zeitwert angesetzt und in den Folgeperioden zum beizulegenden Zeitwert bewertet.

Die ergebniswirksame oder ergebnisneutrale Erfassung von Änderungen des beizulegenden Zeitwerts hängt grundsätzlich davon ab, ob das Derivat als Sicherungsinstrument in einer Sicherungsbeziehung unter Anwendung von hedge accounting designiert wurde und, wenn dies der Fall ist, von dem abgesicherten Grundgeschäft.

Die einbezogenen Unternehmen designieren bestimmte Derivate entweder als

Sicherung des beizulegenden Zeitwerts eines bilanzierten Vermögenswerts, einer bilanzierten Schuld oder einer festen Unternehmensverpflichtung (fair value hedge) oder

Sicherung der Cashflows eines bilanzierten Vermögenswerts, einer bilanzierten Schuld oder einer mit hoher Wahrscheinlichkeit erwarteten Transaktion (Cashflow hedge).

Bei Designation der Derivate werden die Sicherungsbeziehung zwischen Sicherungsinstrument und Grundgeschäft sowie die Risikomanagementstrategie und -ziele dokumentiert.

Dazu zählen sowohl die konkrete Zuordnung der Sicherungsinstrumente zu den entsprechenden Vermögenswerten bzw. Verbindlichkeiten oder (fest vereinbarten/erwarteten) künftigen Transaktionen als auch die Einschätzung des Grads der Wirksamkeit (Effektivität) der eingesetzten Sicherungsinstrumente. Bestehende Sicherungsbeziehungen werden fortlaufend auf ihre Wirksamkeit hin überwacht. Sind die Voraussetzungen für die Anwendung von hedge accounting nicht mehr erfüllt, wird die Sicherungsbeziehung umgehend aufgelöst.

a) Cashflow hedge

Der Konzern setzt Cashflow hedges zur Absicherung gegen das Risiko ergebniswirksamer Schwankungen von Zahlungsströmen aus erfassten Vermögenswerten, erfassten Schulden oder höchstwahrscheinlich vorgesehenen Transaktionen ein.

Der effektive Teil der Änderungen des beizulegenden Zeitwerts von Derivaten, die für eine Absicherung des Cashflows bestimmt sind und qualifizierte Sicherungsinstrumente darstellen, wird im Eigenkapital erfasst.

Dabei wird zwischen Änderungen aus designierten und aus der Sicherungsbeziehung ausgeschlossenen Wertkomponenten der Sicherungsinstrumente unterschieden. Für Devisenderivate wurde neben den Fremdwährungs-Basis-Spreads zudem die Terminkomponente des Sicherungsgeschäfts nicht designiert.

Die effektiven Wertänderungen der ausgeschlossenen Komponenten des beizulegenden Zeitwerts werden erfolgsneutral in der Rücklage für Absicherungskosten erfasst. Die effektiven Wertänderungen der designierten Komponenten werden in der Rücklage für designierte Risikokomponenten ausgewiesen.

Resultierende Ineffektivitäten der designierten und ausgeschlossenen Komponenten werden dagegen direkt erfolgswirksam im Periodenergebnis erfasst.

Führt das gesicherte Grundgeschäft zum Ansatz eines nicht finanziellen Vermögenswerts oder einer nicht finanziellen Schuld, werden die bis dahin im sonstigen Ergebnis erfassten effektiven Wertänderungen des Sicherungsinstruments direkt in die ursprünglichen Anschaffungskosten bzw. in den Buchwert des Vermögenswerts bzw. der Schuld einbezogen. Kommt es nicht zum Ansatz eines nicht finanziellen Vermögenswerts oder einer nicht finanziellen Schuld, werden die im Eigenkapital erfassten Beträge in der Periode in die Gewinn- und Verlustrechnung umgebucht und als Ertrag oder Aufwand erfasst, in der das abgesicherte Grundgeschäft ergebniswirksam wird.

Wenn ein Sicherungsinstrument ausläuft, veräußert wird oder die Sicherungsbeziehung nicht mehr die Kriterien gemäß IFRS 9 für die Bilanzierung als Cashflow hedge erfüllt, so verbleibt der kumulierte Gewinn oder Verlust im Eigenkapital. Der im Eigenkapital erfasste Gewinn oder Verlust wird erst dann erfolgswirksam in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst, wenn die zugrunde liegende erwartete Transaktion eintritt. Wird der Eintritt der zukünftigen Transaktion nicht länger erwartet, werden die kumulierten Gewinne oder Verluste, die im Eigenkapital erfasst wurden, sofort in die Gewinn- und Verlustrechnung umgebucht.

Das Ersetzen oder Fortsetzen eines Sicherungsinstruments durch ein anderes gilt nicht als Auslaufen oder Beendigung der Sicherungsbeziehung, vorausgesetzt die dokumentierte Sicherungsstrategie sieht ein derartiges Ersetzen oder Fortsetzen vor. Die Novation eines Sicherungsinstruments auf eine zentrale Gegenpartei führt ebenfalls nicht zu einer Auflösung der Sicherungsbeziehung, wenn die Novation aufgrund gesetzlicher Änderungen erfolgt oder durch die Novation die zentrale Gegenpartei der Vertragspartner aller Parteien des jeweiligen Derivatvertrags wird. Weiterhin darf es keine Änderungen an den Vertragsbedingungen des ursprünglichen Derivats geben, abgesehen von Änderungen, die notwendige Folge der Novation sind.

b) Derivate, die nicht als Sicherungsinstrument designiert sind

Bestimmte derivative Finanzinstrumente wie geschriebene Optionen erfüllen nicht die Voraussetzungen für die Anwendung von hedge accounting nach IFRS 9. Zudem bestehen derivative Finanzinstrumente, wie Devisentermingeschäfte und -swaps, die nicht oder nur teilweise als Sicherungsgeschäft unter Anwendung von hedge accounting designiert sind. Etwaige Änderungen des beizulegenden Zeitwerts nicht designierter Derivate oder Anteile hiervon werden direkt in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst. Dabei richtet sich der Ausweis des Bewertungsergebnisses nach dem Ergebnisausweis der ökonomisch zugrunde liegenden gesicherten Geschäfte.

Sofern Devisenderivate zur ökonomischen Sicherung von Fremdwährungsdarlehen eingesetzt werden, werden die Ergebnisse aus der Marktwertveränderung der freistehenden Derivate im Finanzergebnis ausgewiesen. Bewertungsergebnisse aus freistehenden Derivaten, die zur ökonomischen Sicherung von Wareneinkäufen in Fremdwährung oder zur Sicherung von Fremdwährungsschulden aus Hoteleinkäufen abgeschlossen werden, werden unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen und Erträgen ausgewiesen.

Ermittlung des beizulegenden Zeitwerts

Der beizulegende Zeitwert eines spezifischen Vermögenswerts bzw. einer Schuld ist der Veräußerungspreis einer zum Bewertungsstichtag angenommenen hypothetischen Transaktion (Verkauf/Übertragung) zwischen Marktteilnehmern zu den vorherrschenden Marktbedingungen auf dem vorrangigen oder vorteilhaftesten Markt.

Zur Ermittlung des beizulegenden Zeitwerts sind markt-, kosten- und ertragsorientierte Bewertungsmodelle anwendbar. Hierbei wird eine dreistufige Bewertungshierarchie für die zugrunde gelegten Inputfaktoren unterstellt: Level-1-Inputfaktoren sind nicht-angepasste börsennotierte Kurse und Marktpreise auf dem aktiven vorrangigen oder vorteilhaftesten Markt für identische Vermögenswerte und Schulden, auf die die bilanzierende Einheit zum Bewertungsstichtag zugreifen kann. Level-2-Inputfaktoren sind über die gesamte Laufzeit des Vermögenswerts oder der Schuld direkt oder indirekt beobachtbare Marktdaten. Level-3-Inputfaktoren sind nicht-beobachtbare Parameter (nicht marktbasiert) und nur einzusetzen, wenn keine beobachtbaren Parameter vorliegen.

Der beizulegende Zeitwert von Zinsswaps berechnet sich aus dem Barwert der geschätzten zukünftigen Zahlungsströme. Der beizulegende Zeitwert von Fremdwährungstermingeschäften wird unter Anwendung der Devisenterminkurse am Bilanzstichtag ermittelt und abgezinst.

Für derivative Finanzinstrumente ohne Optionskomponente, dazu zählen Termingeschäfte und Zinsswaps, werden zukünftige Zahlungsströme anhand von Terminkurven ermittelt. Der fair value dieser Instrumente entspricht der Summe der diskontierten Zahlungsströme. Die Optionen auf Währungspaare werden auf der Basis von marktüblichen Optionspreismodellen bewertet.

Bei Forderungen und Schulden aus Lieferungen und Leistungen wird angenommen, dass der Nominalbetrag abzüglich Wertberichtigungen und gegebenenfalls unter Berücksichtigung von Abzinsungen dem beizulegenden Zeitwert entspricht.

Bei der Ermittlung des beizulegenden Zeitwerts wird grundsätzlich der Einfluss des Kreditrisikos berücksichtigt.

Zur Bestimmung des beizulegenden Zeitwerts von als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien werden anerkannte kapitalwertorientierte Bewertungsverfahren angewendet.

Ertrags- und Aufwandsrealisierung

Umsatzerlöse werden nach dem fünfstufigen Modell des IFRS 15 erfasst:

Identifizierung des Vertrags,

Identifizierung der einzelnen Leistungsverpflichtungen,

Bestimmung des Transaktionspreises,

Aufteilung des Transaktionspreises,

Umsatzrealisierung bei Erfüllung der Leistungsverpflichtungen.

Grundsätzlich werden die Umsatzerlöse erst realisiert, wenn die Verfügungsgewalt der Leistungsverpflichtung auf den Kunden übertragen wurde.

Umsatzerlöse aus dem Verkauf von Waren an Groß- und Einzelhändler sowie an die einzelnen Kunden werden erfasst, wenn Produkte an einen Kunden geliefert wurden, der Kunde die Ware angenommen hat und die Einbringlichkeit der entstehenden Forderung als ausreichend sicher anzusehen ist. Boni, Skonti sowie Rabatte werden vom Transaktionspreis in Abzug gebracht, die entsprechenden Umsatzerlöse werden somit netto ausgewiesen. Die variablen Bestandteile des Preises, wie z. B. Boni, werden anhand von vergangenheitsorientierten und prognostizierten Umsatzschwellen geschätzt. Erträge aus zeitraumbezogenen Leistungsverpflichtungen, wie z. B. der Erbringung von Dienstleistungen, werden entsprechend dem Leistungsfortschritt im Verhältnis von erbrachter zur zu erbringenden Dienstleistung in dem Geschäftsjahr der Erbringung erfasst. Auf die Angabe zur Gesamthöhe des Transaktionspreises, der den zum Ende der Berichtsperiode nicht oder teilweise nicht erfüllten Leistungsverpflichtungen zugeordnet wird, wurde verzichtet, da die Leistungsverpflichtungen im Wesentlichen Teil von Verträgen mit einer erwarteten ursprünglichen Laufzeit von maximal einem Jahr sind.

Im Geschäftsfeld Touristik werden sowohl Pauschal- als auch Bausteinreisen angeboten. In beiden Produktarten werden signifikante Integrationsleistungen erbracht, um dem Kunden eine Reise zu verkaufen. Insbesondere aufgrund dieser Integrationsleistungen handelt es sich bei der Reise nur um eine einzige Leistungsverpflichtung. Die Umsatzerlöse für stichtagsübergreifende Reisen werden anteilig vereinnahmt und die anteiligen Aufwendungen entsprechend berücksichtigt. Die Vertriebsprovisionen von Reisebüros werden netto vereinnahmt.

Kundenbindungsprogramme gelten gemäß IFRS 15 als wesentliches Recht, einen Prämienanspruch oder eine Vergünstigung auf einen zukünftigen Einkauf zu erhalten. Sofern Kundenbindungsprogramme bestehen, werden die Umsatzerlöse anteilig auf Basis relativer Einzelveräußerungspreise gekürzt. Das Recht gilt als eigenständige Leistungsverpflichtung und wird somit als Vertragsverbindlichkeit abgegrenzt. Mit der Erbringung der Prämienleistung werden diese zunächst abgegrenzten Umsatzerlöse realisiert.

Soweit Waren mit einer Verpflichtung zur Rücknahme verkauft werden, werden die Umsatzerlöse gem. IFRS 15 zu jedem Stichtag mit der potenziellen Rückgabewahrscheinlichkeit als Rückerstattungsverpflichtung angesetzt. Im Gegenzug wird ein Recht auf Rückerhalt dieser Waren aktiviert. Mit dem Auslaufen des Rückgaberechts werden beide zuvor abgegrenzte Posten realisiert. Der Konzern gewährt grundsätzlich keine wesentlichen Finanzierungen zum Kauf von Waren oder Dienstleistungen. Die durchschnittlichen Zahlungsziele variieren dabei zwischen den Geschäftsfeldern. Während im Handel durchschnittliche Zahlungsziele von bis zu 8 Tagen gewährt werden, werden im Geschäftsfeld Touristik Vorauszahlungen bei Bestellung von ein bis vier Wochen vor Reiseantritt verlangt, die sofort fällig sind.

Die Vereinnahmung von Dividenden erfolgt mit Entstehen des Rechtsanspruchs.

Die Erfassung von Zinserträgen und -aufwendungen erfolgt zeitproportional unter Berücksichtigung der Effektivverzinsung.

Bei Transportleistungen wird geprüft, ob es sich dabei um eine Leistung als Prinzipal (Bruttoausweis der Umsatzerlöse) oder Agent (Nettoausweis der Umsatzerlöse) handelt.

7. Bedeutende bilanzielle Ermessensspielräume sowie Schätzungen und Beurteilungen

Die Erstellung des Konzernabschlusses erfordert, dass Ermessensentscheidungen getroffen und Schätzungen und Beurteilungen verwendet werden, die sich auf Höhe und Ausweis der bilanzierten Vermögenswerte und Schulden, der Erträge und Aufwendungen sowie der Eventualschulden auswirken. Tatsächliche Ergebnisse können von diesen Schätzungen abweichen.

Ermessensentscheidungen bei der Anwendung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Aufstellung von in Einklang mit den IFRS stehenden Abschlüssen erfordert Ermessensentscheidungen. Sämtliche Ermessensentscheidungen werden fortlaufend neu bewertet und basieren auf historischen Erfahrungen und Erwartungen hinsichtlich zukünftiger Ereignisse, die unter den gegebenen Umständen vernünftig erscheinen.

Dies gilt insbesondere für folgende Sachverhalte:

Im Rahmen der Festlegung des Konsolidierungskreises wurde aufgrund fehlender Beherrschung entschieden, 1.266 (Vorjahr: 1.214) REWE-Partnergesellschaften als assoziierte Unternehmen at equity einzubeziehen. Die Beherrschung wurde verneint, da die RZF direkt oder indirekt trotz bestimmter Möglichkeiten der Einflussnahme nicht die relevanten Aktivitäten dieser Gesellschaften bestimmen kann.

Im Rahmen der Festlegung des Konsolidierungskreises wurde entschieden, bestimmte Gesellschaften auch ohne Vorliegen einer Mehrheitsbeteiligung als Tochterunternehmen in den Konzernabschluss einzubeziehen, da der Konzern diese aufgrund besonderer vertraglicher Beziehungen beherrscht.

Der Konzern ist an verschiedenen Immobilienfonds in der Rechtsform von Kommanditgesellschaften als Kommanditist beteiligt. Aufgrund fehlender Beherrschung wurde entschieden, die Anteile an diesen Fonds je nach Möglichkeit der Einflussnahme als Anteile an assoziierten Unternehmen oder als Beteiligungen auszuweisen.

Im Rahmen der Neuregelung für die Erfassung von Leasingverhältnissen wurden Ermessensentscheidungen im Rahmen des IFRS 16 getroffen. Diese werden weiter unten näher erläutert.

Schätzungen und Beurteilungen

Die Aufstellung von in Einklang mit den IFRS stehenden Abschlüssen erfordert Schätzungen. Sämtliche Schätzungen und Beurteilungen werden fortlaufend aktualisiert und basieren auf historischen Erfahrungen und weiteren Faktoren, einschließlich Erwartungen hinsichtlich zukünftiger Ereignisse, die unter den gegebenen Umständen vernünftig erscheinen. Die hieraus abgeleiteten Schätzungen werden naturgemäß in den seltensten Fällen den späteren tatsächlichen Gegebenheiten entsprechen. Änderungen werden zum Zeitpunkt einer besseren Kenntnis in der Regel ergebniswirksam berücksichtigt.

Bereiche, bei denen Annahmen und Schätzungen von entscheidender Bedeutung für den Konzernabschluss sind, werden im Folgenden aufgeführt:

Zur Ermittlung planmäßiger Abschreibungen sind Schätzungen der wirtschaftlichen Nutzungsdauer von Vermögenswerten zu treffen.

Im Rahmen von Kaufpreisallokationen bei Unternehmenszusammenschlüssen sind Vermögenswerte und Schulden zu identifizieren und zum beizulegenden Zeitwert zu bewerten, wozu Annahmen erforderlich sind.

Im Rahmen von Unternehmenszusammenschlüssen erworbene Geschäfts- oder Firmenwerte werden auf zahlungsmittelgenerierende Einheiten allokiert. Mindestens jährlich muss eine Einschätzung darüber erfolgen, ob der Geschäfts- oder Firmenwert werthaltig ist. Dazu wird der erzielbare Betrag ermittelt, zu dessen Bestimmung Annahmen erforderlich sind.

Zu jedem Bilanzstichtag wird geprüft, ob der Buchwert eines latenten Steueranspruchs weiterhin werthaltig ist, d. h., ob zukünftige Steuerentlastungen realisiert werden können. Hierzu müssen Annahmen getroffen werden. Ebenfalls auf Einschätzungen des Managements basiert die Höhe der Verpflichtungen für Risiken aus erwarteten Steuerprüfungen und für Prozessrisiken.

Die Jahresabschlüsse der assoziierten REWE-Partnergesellschaften liegen zum Zeitpunkt der Erstellung des Konzernabschlusses noch nicht endgültig vor. Zum Zweck der Equity-Bilanzierung erfolgt eine Schätzung der Jahresergebnisse der REWE-Partnergesellschaften auf Basis der vorläufigen Jahresabschlüsse, wobei gegebenenfalls zusätzliche Anpassungen nach den Regeln der IFRS erfolgen.

Die Ermittlung der beizulegenden Zeitwerte der als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien erfordert Schätzungen hinsichtlich der Aufteilung zwischen Gebäude- sowie Grund- und Bodenanteil. Der Grund- und Bodenanteil wird bei der Bilanzierung vom Gebäudeanteil separiert. Das Aufteilungsverhältnis zwischen Grund- und Bodenanteil und dem Gebäudeanteil beeinflusst somit den Gebäudeertragswert.

Bei Prämienansprüchen im Rahmen von Kundenbindungsprogrammen wird die Einlösewahrscheinlichkeit auf Basis historischer Erfahrungswerte geschätzt.

Der Ausweis der Umsatzerlöse erfolgt nach dem betrieblichen Zweck. Bei der Schätzung von variablen Gegenleistungen werden die Einflussfaktoren möglichst so genau vorgenommen, dass eine künftige Korrektur erfasster Umsatzerlöse weitestgehend ausgeschlossen ist. Nicht monetäre Gegenleistungen werden zum beizulegenden Zeitwert bewertet, wenn dieser angemessen geschätzt werden kann. Ist dies nicht der Fall, wird der Einzelveräußerungspreis des Gutes oder der Dienstleistung verwendet, der im Tausch für die unbare Gegenleistung zugesagt wurde. Werden in Abhängigkeit von der Höhe der im Jahr abgenommenen Volumina prozentuale Rabatte gewährt, werden diese bereits bei der unterjährigen Erlöserfassung berücksichtigt, sofern sie verlässlich bestimmt werden können.

Bei der Ermittlung der erwarteten Kreditverluste bei Finanzinstrumenten werden Schätzwerte und externe Ratings herangezogen.

Auf immaterielle Vermögenswerte werden die Regelungen zur Leasingbilanzierung nicht angewendet. Im Rahmen der Bilanzierung von Leasingverhältnissen wird ein wesentlicher Kapazitätsanteil als identifizierter Vermögenswert bilanziert, wenn mit ihm mindestens 90,0 Prozent der Gesamtkapazität der Nutzung erzielt wird. Verlängerungsoptionen werden grundsätzlich nur berücksichtigt, sofern auf Basis der vom Management genehmigten Planungen oder aufgrund getätigter Mietereinbauten hinreichend sicher ist, dass das entsprechende Leasingobjekt über diesen Zeitraum weiterbetrieben wird, andernfalls wird die kürzestmögliche Vertragslaufzeit unterstellt. Die zum 1. Januar 2019 erfassten Nutzungsrechte wurden zunächst in voller Höhe bilanziert und anschließend um den Betrag bestehender Rückstellungen für belastende Verträge reduziert.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

8. Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse sind gegenüber dem Vorjahr insgesamt um 3,7 Prozent gestiegen.

Gliederung der Umsatzerlöse nach Geschäftsfeldern

in Mio. € 2019 2018
Handel Deutschland 32.317,2 31.471,0
Handel International 15.298,7 14.245,8
Touristik 4.958,3 4.880,5
Baumarkt 2.214,8 2.151,1
Sonstige 585,3 645,0
Gesamt 55.374,3 53.393,4

Nahezu alle Geschäftsfelder konnten Umsatzsteigerungen verzeichnen.

Der Handel Deutschland verzeichnet eine Umsatzsteigerung von 2,7 Prozent. Die positive Umsatzentwicklung wird insbesondere durch die Entwicklung der REWE-Filialen (inklusive REWE To Go) sowie des Großhandelsgeschäfts getragen, das im Wesentlichen die Belieferung der REWE-Partnermärkte umfasst. Hier spiegelt sich vor allem das organische Wachstum der REWE-Partnermärkte wider. Zudem sind die Einkaufsgesellschaften des Geschäftsfelds Sonstige seit diesem Geschäftsjahr dem Geschäftsfeld Handel Deutschland zugeordnet.

Das Geschäftsfeld Handel International konnte in allen Ländern ein währungsbereinigtes Umsatzplus erzielen, das insgesamt 7,5 Prozent (7,4 Prozent inklusive Währungseffekt) beträgt. Der Anstieg der Umsatzerlöse wurde maßgeblich durch das Vollsortiment in Zentral- und Osteuropa generiert und ist im Wesentlichen auf die positive Entwicklung der Stammfilialen in Tschechien und der Slowakei sowie Expansionstätigkeiten in Russland zurückzuführen. Zudem trug die 2019 erstmalig ganzjährig als Tochterunternehmen einbezogene UAB Palink, Vilnius (Litauen), maßgeblich zum Umsatzwachstum bei. Das Vollsortiment Österreich zeigte eine fortgesetzt positive Umsatzentwicklung, die wesentlich durch den Lebensmitteleinzelhandel getragen wurde. Auch die Umsatzerlöse von Penny International trugen zur positiven Entwicklung bei: Ursächlich war insbesondere die Umsatzentwicklung in Rumänien, Tschechien und Ungarn.

Das Geschäftsfeld Touristik hat mit einem Umsatzanstieg von 1,6 Prozent abgeschlossen, der maßgeblich auf die weiterhin positive Entwicklung in Zentral- und Osteuropa zurückzuführen ist. Auch in den Zielgebietsagenturen konnten deutliche Umsatzsteigerungen verzeichnet werden. In Nordeuropa entwickelten sich die Umsatzerlöse aufgrund der negativen Entwicklung in Skandinavien dagegen rückläufig. Dem stand ein Umsatzwachstum in den Quellmärkten Frankreich und Großbritannien gegenüber. Insgesamt wirkte sich vor allem die gestiegene Nachfrage nach Fernreisen positiv auf die Umsatzentwicklung aus.

Das Geschäftsfeld Baumarkt verzeichnet eine Umsatzsteigerung von 3,0 Prozent. Die Steigerung der Baumarktumsätze wird im Wesentlichen durch die positive Entwicklung des Filialgeschäfts getragen.

Der Umsatzrückgang im Geschäftsfeld Sonstige resultiert insbesondere aus der im Berichtsjahr geänderten Zuordnung der Einkaufsgesellschaften zum Geschäftsfeld Handel Deutschland. Dem steht eine positive Umsatzentwicklung der EHA-Energie-Handels-Gesellschaft mbH & Co. KG, Hamburg, sowie der RZF gegenüber.

Zeitliche Erfassung der Umsatzerlöse

in Mio. € Handel Deutschland Handel International Touristik Baumarkt Sonstige Summe
2019
zu einem bestimmten Zeitpunkt 31.317,3 12.871,0 313,2 2.214,8 42,1 46.758,4
über einen Zeitraum 999,9 2.427,7 4.645,1 0,0 543,2 8.615,9
Gesamt 32.317,2 15.298,7 4.958,3 2.214,8 585,3 55.374,3
in Mio. € Handel Deutschland Handel International Touristik Baumarkt Sonstige Summe
2018
zu einem bestimmten Zeitpunkt 31.253,7 14.245,8 363,1 2.140,3 357,8 48.360,7
über einen Zeitraum 217,3 0,0 4.517,4 10,8 287,2 5.032,7
Gesamt 31.471,0 14.245,8 4.880,5 2.151,1 645,0 53.393,4

Zum Stichtag bestehen konzernweit keine Vertragsvermögenswerte, aber folgende Vertragsverbindlichkeiten:

Vertragsverbindlichkeiten

in Mio. € 31.12.2019 Summe 31.12.2018 Summe
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 593,7 559,6
Schulden aus Kundenbindungsprogrammen 128,2 106,8
Schulden aus Gutscheinen 117,4 95,2
Schulden aus Abgrenzung 74,5 50,2
Gesamt 913,8 811,8

Von den Vertragsverbindlichkeiten, die am 1. Januar 2019 bestanden, sind 625,1 Mio. € (Vorjahr: 591,6 Mio. €) im Berichtsjahr als Umsatzerlöse vereinnahmt worden. Die Erhöhung der Vertragsverbindlichkeiten gegenüber dem Vorjahr resultiert im Wesentlichen aus einem gestiegenen Geschäftsvolumen.

Innerhalb der sonstigen Rückstellungen werden Rückstellungen für gesetzliche Garantien ausgewiesen, die keine eigenständige Vertragsverbindlichkeit im Sinne des IFRS 15 darstellen (vgl. Punkt 33 "Sonstige Rückstellungen").

9. Sonstige betriebliche Erträge

Gliederung der sonstigen betrieblichen Erträge

in Mio. € 2019 2018
Erträge aus Werbedienstleistungen 1.131,1 926,7
Miet- und Pachterträge 914,6 869,1
Erträge aus Nebenleistungen des Warenverkehrs 851,7 855,5
Erträge aus sonstigen Leistungen 505,2 552,7
Erträge aus dem Abgang langfristiger Vermögenswerte 226,1 20,1
Erträge aus Zuschreibungen zu langfristigen Vermögenswerten 136,0 27,7
Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen 123,1 351,5
Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen mit Schuldcharakter 67,1 51,7
Erträge aus Schadensfällen 27,9 25,4
Erträge aus Wechselkursänderungen 16,4 17,8
Erträge aus der Vereinnahmung von Schulden 14,3 18,8
Erträge aus früheren Forderungsausfällen 1,5 0,5
Übrige sonstige betriebliche Erträge 393,6 229,8
Gesamt 4.408,6 3.947,3

Die Erhöhung der sonstigen betrieblichen Erträge um 461,3 Mio. € resultiert im Wesentlichen aus einem Anstieg der Erträge aus Werbedienstleistungen, dem Abgang langfristiger Vermögenswerte sowie den Erträgen aus Zuschreibungen für langfristige Vermögenswerte. Bei den Erträgen aus der Auflösung von Rückstellungen sowie aus sonstigen Leistungen ergab sich demgegenüber ein Rückgang.

Die Erträge aus Werbedienstleistungen sind im Wesentlichen im Geschäftsfeld Handel Deutschland angestiegen. Der Anstieg beruhte auf einer Zunahme erbrachter Leistungen für Werbeaktivitäten in Funk und Fernsehen, Printmedien, Außenwerbung und für stärkeren Einsatz von Werbemitteln.

Die Erträge aus dem Abgang langfristiger Vermögenswerte beinhalten im Geschäftsjahr im Wesentlichen Erträge aus dem Anteilsverkauf an der commercetools GmbH, München, im Geschäftsfeld Sonstige sowie an der DER Business Travel GmbH, Köln, im Geschäftsfeld Touristik (vgl. Punkt 3 "Konsolidierung"). Ferner beinhaltet der Posten den Gewinn aus der Veräußerung der Anteile an der Karstadt Feinkost Verwaltungs GmbH, Köln, sowie der Anteile an der Karstadt Feinkost GmbH & Co. KG, Köln, im Geschäftsfeld Handel Deutschland.

Der Anstieg der Erträge aus Zuschreibungen zu langfristigen Vermögenswerten resultiert im Wesentlichen aus der Zuschreibung von Nutzungsrechten in Höhe von 123,0 Mio. €. Wertaufholungen kommen dann zustande, wenn der erzielbare Betrag über dem Buchwert der zahlungsmittelgenerierenden Einheit liegt. Ursache hierfür sind verbesserte Ergebniserwartungen der zahlungsmittelgenerierenden Einheit oder verbesserte Untervermietungsmöglichkeiten.

Der Rückgang der Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen resultiert insbesondere aus dem Geschäftsfeld Handel Deutschland. Dieser resultiert im Wesentlichen aus dem Rückgang der im Vorjahr erfassten Erträgen aus der Auflösung von Rückstellungen für belastende Verträge im Rahmen der erstmaligen Anwendung des IFRS 16 (vgl. Punkt 2 "Anwendung und Auswirkungen neuer bzw. überarbeiteter Rechnungslegungsvorschriften").

Der Rückgang der Erträge aus sonstigen Leistungen ist unter anderem auf die ab dem 1. Mai 2019 erstmals berücksichtigte Ertragseliminierung mit den Tochtergesellschaften der RZAG zurückzuführen (vgl. Punkt 3 "Konsolidierung"). Bis zu diesem Zeitpunkt handelte es sich bei den Erträgen im Zusammenhang mit diesen Gesellschaften um Erträge mit externen Gesellschaften.

Die positive Entwicklung der Miet- und Pachterträge resultiert überwiegend aus dem Anstieg der Erträge aus der Vermietung an REWE-Partnermärkte im Geschäftsfeld Handel Deutschland. Hier wirkten sich sowohl die gestiegene Anzahl der Partnermärkte als auch die infolge höherer Umsatzerlöse gestiegenen umsatzabhängigen Mieten positiv aus.

Die übrigen sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten im Geschäftsfeld Sonstige 166,1 Mio. € aus der Aufwertung der Anteile an der REWE-ZENTRALFINANZ eG und REWE-Zentral AG GbR, Köln, auf den beizulegenden Zeitwert im Rahmen des sukzessiven Erwerbs (vgl. Punkt 3 "Konsolidierung"). Ferner beinhaltet der Posten im gleichen Geschäftsfeld die negativen Unterschiedsbeträge aus den Erstkonsolidierungen des REWE-Unterstützungsvereins für Kaufleute eV, Köln, der REWE Lebensmittel-Großhandel eG, Köln, der REWE-GROSSHANDEL Oberbayerische Lebensmittel Einkaufsgenossenschaft eG, Eching, sowie der REWE Beteiligungsgenossenschaft eG Nord, Köln. Die negativen Unterschiedsbeträge beliefen sich insgesamt auf 49,7 Mio. €. Gegenläufig wirkte unter anderem der Rückgang der Erträge aus der Weiterverrechnung von Lager- und Logistikkosten im Geschäftsfeld Baumarkt unter anderem aufgrund der erstmaligen Konsolidierung der Tochtergesellschaften der RZAG ab dem 1. Mai 2019.

10. Materialaufwand

Gliederung des Materialaufwands

in Mio. € 2019 2018
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 37.690,1 36.281,5
Aufwendungen für bezogene Leistungen 4.381,7 4.265,5
Gesamt 42.071,8 40.547,0

Unter Berücksichtigung von Bestandsveränderungen ist der Materialaufwand gegenüber dem Vorjahr mit 3,7 Prozent proportional zu den Umsatzerlösen gestiegen. Die Rohertragsmarge beträgt daher unverändert zum Vorjahr 24,1 Prozent.

11. Personalaufwand

Gliederung des Personalaufwands

in Mio. € 2019 2018
Löhne und Gehälter 6.050,4 5.702,7
Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.357,3 1.277,6
Gesamt 7.407,7 6.980,3

Der Anstieg der Personalaufwendungen ist unter anderem auf den Einbezug der RZAG und ihrer Tochterunternehmen ab dem 1. Mai 2019, den ganzjährigen Einbezug der UAB Palink, Vilnius (Litauen), und auf die Tariferhöhung 2019 zurückzuführen.

Der Aufwand aus der Aufzinsung der Rückstellungen für Leistungen an Arbeitnehmer (vgl. Punkt 32 "Leistungen an Arbeitnehmer") wird nicht unter den Aufwendungen für Altersversorgung, sondern im Zinsergebnis als Nettozinsaufwand aus leistungsorientierten Versorgungsplänen ausgewiesen.

Für beitragsorientierte Versorgungspläne fielen im Berichtsjahr Aufwendungen in Höhe von 575,6 Mio. € (Vorjahr: 520,5 Mio. €) an. Der Arbeitgeberanteil zur gesetzlichen Rentenversicherung betrug hierbei 557,4 Mio. € (Vorjahr: 503,5 Mio. €).

Durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter

Durchschnittliche Anzahl 2019 2018
Vollzeitkräfte 117.194 107.765
Teilzeitkräfte und geringfügig Beschäftigte 117.994 117.455
Auszubildende 6.503 6.345
Gesamt 241.691 231.565

Der Anstieg der Mitarbeiteranzahl ist überwiegend auf den ganzjährigen Einbezug der UAB Palink sowie den Einbezug der RZAG und ihrer Tochterunternehmen ab dem 1. Mai 2019 zurückzuführen.

12. Abschreibungen und Wertminderungen

Gliederung der Abschreibungen und Wertminderungen

in Mio. € 2019 2018
Abschreibungen 2.852,8 1.221,8
Abschreibungen auf Sachanlagen − Leasing − 1.520,9 0,0
Abschreibungen auf Sachanlagen 1.198,7 1.111,1
Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte 132,6 109,9
Abschreibungen auf als Finanzinvestition gehaltene Immobilien 0,6 0,8
Wertminderungen 443,7 61,4
Wertminderungen auf Sachanlagen − Leasing − 289,0 0,0
Wertminderungen auf Sachanlagen 93,1 38,3
Wertminderungen auf immaterielle Vermögenswerte 61,6 10,0
Wertminderungen auf Geschäfts- oder Firmenwerte 0,0 10,4
Wertminderungen auf als Finanzinvestition gehaltene Immobilien 0,0 2,7
Gesamt 3.296,5 1.283,2

Die Abschreibungen und Wertminderungen auf Sachanlagen − Leasing − resultieren aus der erstmaligen Anwendung des IFRS 16 (vgl. Punkt 2 "Anwendung und Auswirkungen neuer bzw. überarbeiteter Rechnungslegungsvorschriften") und betreffen die bilanzierten Nutzungsrechte.

Die Wertminderungen auf Sachanlagen wurden im Wesentlichen auf Einbauten in fremde Gebäude (67,0 Mio. €) und Immobilien (18,9 Mio. €) vorgenommen.

Die Wertminderungen auf immaterielle Vermögenswerte entfielen in Höhe von 50,6 Mio. € auf selbst erstellte Software im Geschäftsfeld Touristik. Im Laufe des Jahres 2019 ergab eine Prüfung, dass diese Software nicht mehr in dem ursprünglich geplanten Umfang genutzt werden wird. Die Schätzung des erzielbaren Betrags basierte auf dem Nutzungswert der Software.

13. Sonstige betriebliche Aufwendungen

Gliederung der sonstigen betrieblichen Aufwendungen

in Mio. € 2019 2018
Werbeaufwand 1.058,2 1.017,8
Sonstige Raumkosten 968,2 924,9
Aufwand aus Nebenleistungen des Warenverkehrs 851,7 855,5
Aufwand für Instandhaltung und Verbrauchsmaterial 806,2 793,7
Aufwand für Fuhrpark und Frachten 765,8 744,1
Aufwand für fremde Dienstleistungen 594,0 684,2
Verwaltungsaufwand 286,8 279,8
Freiwillige soziale Aufwendungen 119,5 109,9
Aufwand für Mieten und Leasing 74,0 1.886,0
Aufwand für CRS-Kommunikation und EDV (Touristik) 52,7 53,8
Reiseaufwand 47,5 45,7
Aufwand aus sonstigen Steuern 44,1 39,7
Beiträge, Gebühren und Abgaben 43,5 57,1
Verluste aus dem Abgang langfristiger Vermögenswerte 39,5 40,3
Versicherungsaufwand 34,4 26,8
Sonstiger Personalaufwand 29,2 28,7
Aufwendungen aus Wechselkursänderungen 15,9 17,4
Verluste aus Wertberichtigungen auf Forderungen 3,6 2,7
Zuführung zur Rückstellung für drohende Verluste aus belastenden Verträgen 0,0 45,2
Übriger sonstiger betrieblicher Aufwand 307,7 358,7
Gesamt 6.142,5 8.012,0

Der Rückgang der sonstigen betrieblichen Aufwendungen um 1.869,5 Mio. € resultiert im Wesentlichen aus einem Rückgang der Aufwendungen für Mieten und Leasing. Darüber hinaus sind auch die Aufwendungen für fremde Dienstleistungen sowie die Zuführung zur Rückstellung für belastende Verträge gesunken. Bei den sonstigen Raumkosten und dem Werbeaufwand ergab sich demgegenüber ein Anstieg.

Die im Vergleich zum Vorjahr geringeren Aufwendungen für Miete und Leasing sowie die geringere Zuführung zur Rückstellung für belastende Verträge resultieren im Wesentlichen aus der erstmaligen Anwendung des IFRS 16, nach dem die Verpflichtungen aus Mietverhältnissen grundsätzlich bilanziell in Nutzungsrechten und Leasingverbindlichkeiten abgebildet werden (vgl. Punkt 2 "Anwendung und Auswirkungen neuer bzw. überarbeiteter Rechnungslegungsvorschriften"). Unter den Aufwendungen für Miete und Leasing werden ab dem Berichtsjahr nur noch Aufwendungen für kurzfristige und geringwertige Leasingverhältnisse sowie Aufwendungen für variable Leasingzahlungen, die nicht in die Bewertung der Leasingverbindlichkeit einbezogen werden, ausgewiesen.

Die Aufwendungen für fremde Dienstleistungen verminderten sich aufgrund des erstmaligen Einbezugs der RZAG und ihrer Tochtergesellschaften in den Konzern ab dem 1. Mai 2019 (vgl. Punkt 3 "Konsolidierung").

Der Anstieg der sonstigen Raumkosten betrifft im Wesentlichen die Geschäftsfelder Handel International und Sonstige. Der Anstieg im Geschäftsfeld Handel International resultiert unter anderem aus der erstmals ganzjährig in den Konzern einbezogenen UAB Palink, Vilnius (Litauen).

Der Anstieg der Werbeaufwendungen betrifft im Wesentlichen das Geschäftsfeld Sonstige aufgrund des Einbezugs der RZAG und ihrer Tochtergesellschaften zum 1. Mai 2019. Im Gegenzug verringerten sich die Aufwendungen im Geschäftsfeld Handel Deutschland aufgrund der erstmals berücksichtigten Konsolidierung mit den RZAG-Gesellschaften. Korrespondierend dazu entwickelten sich die Werbeerträge in den beiden Geschäftsfeldern.

14. Ergebnis aus at equity bilanzierten Unternehmen

Vom Ergebnis aus at equity bilanzierten Unternehmen entfällt im Berichtsjahr auf die als Gemeinschaftsunternehmen eingestuften Gesellschaften ein Betrag von 7,9 Mio. € (Vorjahr: 15,8 Mio. €). Der Rückgang ist mit 6,1 Mio. € auf den zum 1. Mai 2019 erfolgten sukzessiven Erwerb der REWE-ZENTRALFINANZ eG und REWE-Zentral AG GbR, Köln, zurückzuführen (vgl. Punkt 3 "Konsolidierung").

Die weiteren zum Stichtag 31. Dezember 2019 als assoziierte Unternehmen eingestuften Gesellschaften tragen in Höhe von 33,3 Mio. € (Vorjahr: 43,5 Mio. €) zu dem At-Equity-Ergebnis bei. Im Vorjahr war anteilig das Ergebnis der UAB Palink, Vilnius (Litauen), mit 13,6 Mio. € enthalten, die seit dem 1. August 2018 aufgrund eines sukzessiven Erwerbs als Tochterunternehmen einbezogen wird.

15. Ergebnis aus der Bewertung von derivativen Finanzinstrumenten

Zur Absicherung gegen Zinsänderungs-, Währungs- und Rohstoffpreisrisiken werden derivative Finanzinstrumente eingesetzt. Diese derivativen Finanzinstrumente sind unter Punkt 39 "Management der finanzwirtschaftlichen Risiken" erläutert.

Aus der Bewertung derivativer Finanzinstrumente ergab sich im Berichtsjahr insgesamt ein Aufwand in Höhe von 8,2 Mio. € (Vorjahr: 7,0 Mio. €). Dieser resultiert vorwiegend aus der Marktwertbewertung freistehender Derivate.

Das Ergebnis aus der Bewertung von derivativen Finanzinstrumenten resultiert in Höhe von

-8,2 Mio. € aus der Marktwertbewertung freistehender Devisenderivate der REWE International Finance B.V., Venlo (Niederlande; im Weiteren kurz "RIF"). Diese dienen der Währungssicherung von Fremdwährungsdarlehen. Gegenläufige Ergebnisse aus der Währungsumrechnung dieser Darlehen finden sich im Sonstigen Finanzergebnis.

Im Vorjahr wurden hier ferner Erträge in Höhe von 0,7 Mio. € aus der Bewertung freistehender Zinsswaps in Ungarn ausgewiesen. Die Swaps hatten eine Laufzeit bis zum 31. Oktober 2018.

Die Bewertungsergebnisse aus freistehenden Derivaten, die zur Sicherung von Fremdwährungsschulden aus Hoteleinkäufen und der Währungssicherung von Wareneinkäufen dienen, werden unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen und Erträgen ausgewiesen.

16. Zinsergebnis

Gliederung des Zinsergebnisses

in Mio. € 2019 2018
Zinsen und ähnliche Erträge 52,5 23,4
Zinserträge aus Steuern 38,3 14,7
Zinserträge aus der Finanzierungstätigkeit 5,0 4,1
Sonstige Zinserträge 6,2 4,6
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -595,4 -75,8
Zinsaufwand aus Leasing -542,6 -21,1
Zinsaufwendungen aus der Finanzierungstätigkeit -29,4 -34,4
Nettozinsaufwand aus leistungsorientierten Versorgungsplänen -12,3 -10,5
Zinsaufwendungen aus Abzinsungen Aktiva und Aufzinsungen Passiva -5,5 -6,2
Zinsaufwendungen aus Steuern -3,7 -1,7
Zinsaufwendungen aus derivativen Finanzinstrumenten -1,4 -1,3
Sonstige Zinsaufwendungen -0,5 -0,6
Gesamt -542,9 -52,4

Das Zinsergebnis reduzierte sich gegenüber dem Vorjahr um 490,5 Mio. €.

Die Zinserträge aus Steuern sind um 23,6 Mio. € gestiegen. Sie beinhalten im Wesentlichen die Verzinsung von Gewerbesteuererstattungsansprüchen im Geschäftsfeld Touristik.

Die Zinsaufwendungen aus Leasing betreffen im Wesentlichen die Geschäftsfelder Handel Deutschland, Handel International und Baumarkt. Der Anstieg resultiert insbesondere aus der erstmaligen Anwendung des IFRS 16 (vgl. Punkt 2 "Anwendung und Auswirkungen neuer bzw. überarbeiteter Rechnungslegungsvorschriften").

Der Nettozinsaufwand aus leistungsorientierten Versorgungsplänen resultiert hauptsächlich aus der Aufzinsung der Verpflichtungen für Pensionen und pensionsähnliche Zusagen. Zur Entwicklung der Bewertungsparameter und des Nettozinsaufwands aus leistungsorientierten Versorgungsplänen siehe Punkt 32 "Leistungen an Arbeitnehmer".

17. Sonstiges Finanzergebnis

Gliederung des sonstigen Finanzergebnisses

in Mio. € 2019 2018
Erträge aus Beteiligungen 7,3 11,3
Erträge aus Ausleihungen 0,6 0,7
Sonstige Erträge und Aufwendungen -35,3 -13,4
Gesamt -27,4 -1,4

Die Erträge aus Beteiligungen resultieren vor allem aus Ausschüttungen von Immobilienfonds und anderen Dividenden. Im Vorjahr wurde eine Dividende der RZAG in Höhe von 7,1 Mio. € erfasst. Zudem sind hier Erträge aus Anteilen an assoziierten Unternehmen enthalten, die aufgrund unwesentlicher Effekte nicht at equity bilanziert werden, sowie Zuschreibungen auf Beteiligungen.

Der Anstieg der sonstigen Aufwendungen gegenüber dem Vorjahr ist im Wesentlichen auf die Abschreibung eines Darlehens (25,2 Mio. €) zurückzuführen.

18. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Gliederung des Gesamtbetrags der Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

in Mio. € 2019 2018
Laufender Steuerertrag/-aufwand -61,6 -125,5
davon Steuern vom Einkommen und vom Ertrag für das Berichtsjahr -176,7 -147,7
davon Steuern vom Einkommen und vom Ertrag für Vorjahre 115,1 22,2
Latente Steuern 196,4 -12,2
Gesamtbetrag der Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 134,8 -137,7

Der laufende Steuerertrag für Vorjahre resultiert hauptsächlich aus einer Gewerbesteuererstattung infolge der BFH-Rechtsprechung (BFH-Urteil vom 25. Juli 2019 (III R 22/16)) zur gewerbesteuerlichen Hinzurechnungen von Reisevorleistungen, welche bisher im Geschäftsfeld Touristik bei der Ermittlung des Gewerbeertrags erhöhend berücksichtigt wurden. Der latente Steuerertrag resultiert überwiegend aus der Anwendung des IFRS 16.

Herkunft der latenten Steuerforderungen und -schulden auf temporäre Wertdifferenzen aufgrund unterschiedlicher Wertansätze nach Bilanzpositionen

31.12.2019 31.12.2018
in Mio. € latente Steuerforderungen latente Steuerschulden latente Steuerforderungen latente Steuerschulden
AKTIVA
Immaterielle Vermögenswerte 195,4 300,7 172,9 294,3
Sachanlagen 189,3 229,8 105,8 220,6
Langfristige finanzielle Vermögenswerte 38,9 43,2 43,0 20,7
Vorräte 54,7 8,9 70,4 7,7
Forderungen und sonstige Vermögenswerte 42,4 17,4 49,0 21,9
Verlustvorträge 56,4 0,0 41,8 0,0
Zinsvorträge 0,4 0,0 0,1 0,0
Sonstige außerbilanzielle Sachverhalte 3,7 0,0 1,1 0,0
PASSIVA
Pensionsrückstellungen 203,5 15,5 156,6 17,6
Sonstige Rückstellungen 82,9 15,6 276,6 31,2
Schulden 312,3 44,7 106,1 54,0
Gesamtbetrag latenter Steuerforderungen/-schulden 1.179,9 675,8 1.023,4 668,0
davon langfristig 998,5 593,5 770,5 574,7
davon kurzfristig 181,4 82,3 252,9 93,3
Saldierung -561,6 -561,6 -621,6 -621,6
Bilanzansatz 618,3 114,2 401,8 46,4

Der Anstieg der latenten Steuerforderungen gegenüber dem Vorjahr ist im Wesentlichen auf das Geschäftsfeld Handel Deutschland infolge der Erstanwendung des IFRS 16 und der Fortentwicklung betreffender Bilanzposten im Geschäftsjahr 2019 zurückzuführen. Hierbei führte die Erstanwendung des IFRS 16 zu einer Verschiebung der latenten Steuern bei Drohverlustrückstellungen und Nutzungsrechten. Der Anstieg der latenten Steuerschulden betrifft im Wesentlichen die immateriellen Vermögenswerte und resultiert aus der Aufdeckung stiller Reserven auf Markenrechte infolge einer Einbringung und Erstkonsolidierung der RZAG zum 1. Mai 2019.

Sofern die Realisierung des latenten Steueranspruchs von zukünftigen zu versteuernden Ergebnissen abhängt, die höher als die Ergebniseffekte aus der Umkehrung bestehender zu versteuernder temporärer Differenzen sind, wurden latente Steuerforderungen nur angesetzt, sofern ausreichende substanzielle Hinweise für deren Realisierung in zukünftigen Perioden vorliegen. In Höhe von 57,9 Mio. € (Vorjahr: 305,2 Mio. €) werden bei Gesellschaften, die in der laufenden Periode oder in der Vorperiode steuerliche Verluste aufweisen, latente Steuerforderungen auf in zukünftigen Perioden abzugsfähige temporäre Differenzen gebildet, welche höher als die Ergebniseffekte aus der Auflösung bestehender zu versteuernder temporärer Differenzen sind. Dem Ansatz latenter Steuerforderungen unterliegen ausreichende substanzielle Hinweise für deren Realisierung in zukünftigen Perioden infolge von zukünftigen strukturellen Maßnahmen und bestehenden Steuerplanrechnungen. Für abzugsfähige temporäre Differenzen in Höhe von 227,3 Mio. € (Vorjahr: 404,8 Mio. €) wurden keine latenten Steueransprüche bilanziert.

Zusammensetzung der Vorträge, für die keine latenten Steuern angesetzt wurden

in Mio. € 2019 2018
Körperschaftsteuer - Verlustvorträge
KSt − Verlustvorträge zum 31. Dezember 912,8 908,7
KSt − nicht angesetzte Verlustvorträge zum 31. Dezember 742,3 723,4
KSt − nicht angesetzte Verlustvorträge − Verfall größer als 5 Jahre oder unbegrenzt vortragsfähig 742,3 723,4
Gewerbesteuer - Verlustvorträge
GewSt - Verlustvorträge zum 31. Dezember 455,1 471,0
GewSt − nicht angesetzte Verlustvorträge zum 31. Dezember 309,6 437,6
GewSt − nicht angesetzte Verlustvorträge - unbegrenzt vortragsfähig 309,6 437,6
Verluste nach § 15a EStG
Verluste nach § 15a EStG zum 31. Dezember 10,2 11,5
Verluste nach § 15a EStG − nicht angesetzte Verlustvorträge zum 31. Dezember 10,2 11,5
Verluste nach § 15a EStG - nicht angesetzte Verlustvorträge - unbegrenzt vortragsfähig 10,2 11,5
Körperschaftsteuer - Zinsvorträge
KSt − Zinsvorträge zum 31. Dezember 1,5 0,4
Gewerbesteuer - Zinsvorträge
GewSt − Zinsvorträge zum 31. Dezember 1,5 0,0
Steuervorteil außerbilanziell
Steuervorteil außerbilanziell zum 31. Dezember 12,4 3,5

Die körperschaftsteuerlichen Verlustvorträge sind um 4,1 Mio. € auf 912,8 Mio. € im Geschäftsjahr 2019 angewachsen. Die Erhöhung dieser Verlustvorträge umfasst das Geschäftsfeld Handel International mit 61,3 Mio. €, das Geschäftsfeld Touristik mit 13,6 Mio. € sowie das Geschäftsfeld Handel Deutschland mit 6,5 Mio. €. Demgegenüber unterlagen körperschaftsteuerliche Verlustvorträge im Geschäftsfeld Sonstige der Nutzung und Abgängen von insgesamt 77,3 Mio. €.

Die nicht angesetzten gewerbesteuerlichen Verlustvorträge sind gegenüber dem Vorjahr um 128,0 Mio. € auf 309,6 Mio. € durch deren Nutzung und teilweisen Untergangs gesunken.

Des Weiteren ist der tatsächliche Ertragsteueraufwand im Geschäftsjahr 2019 mittels Nutzung bisher nicht angesetzter Verlustvorträge in Höhe von 204,8 Mio. € (Vorjahr: 24,9 Mio. €) gemindert worden.

Bilanzveränderung latenter Steuerforderungen und -schulden

in Mio. € 2019 2018
Bilanzansatz latente Steuern 504,1 355,4
Bilanzveränderung gegenüber dem Vorjahr 148,7 -26,4
Veränderung latenter Steuern auf direkt im Eigenkapital erfasste Sachverhalte (IAS 39, IAS 19, IFRS 9) 40,3 -17,3
Bewegung erfolgsneutraler latenter Steuern aus Akquisitionen/Desinvestitionen -97,2 2,1
Erfolgsneutrale latente Steuern aufgrund einer Ausweisänderung 8,2 0,0
Bewegung erfolgsneutraler latenter Steuern aus Währungsänderungen 1,0 1,0
Erfolgswirksame Veränderung latenter Steuern aufgrund temporärer Differenzen 181,5 12,0
Erfolgswirksame Veränderung latenter Steuern aufgrund von Verlust- und Zinsvorträgen 14,9 -24,2

Die erfolgsneutrale Entwicklung der direkt im Eigenkapital erfassten latenten Steuern aus Cashflow hedges sowie anderen Finanzinstrumenten (IFRS 9) umfasst 2,8 Mio. € und aus Pensions- und pensionsähnlichen Verpflichtungen (IAS 19) 37,5 Mio. €. Diese Veränderung ist ebenso wie die der erfolgsneutralen latenten Steuern aus Akquisitionen durch die Einbringung und Erstkonsolidierung der RZAG im RZF-Konzern geprägt.

Die erfolgsneutralen latenten Steuern aufgrund einer Ausweisänderung betreffen erfolgsneutral in den Gewinnrücklagen erfasste Effekte aus der Erstanwendung des IFRS 16 aus Bewertungsanpassungen wie zum Beispiel den Grundstücksanteil aus Finanzierungsleasing-Altfällen beim Leasingnehmer sowie Wertminderungen der Leasingforderung beim Leasinggeber.

Die erfolgswirksame Veränderung latenter Steuern aufgrund von Verlust- und Zinsvorträgen basiert im Wesentlichen auf der Bildung aktiver latenter Steuern auf steuerliche Verlustvorträge aus Vorjahren infolge der BFH-Rechtsprechung (BFH-Urteil vom 25. Juli 2019 (III R 22/16)) betreffend die gewerbesteuerlichen Hinzurechnungen von Reisevorleistungen.

Überleitung von der rechnerischen Ertragsteuer zum tatsächlichen Ertragsteueraufwand

in Mio. € 2019 2018
Ergebnis vor Ertragsteuern fortgeführter Geschäftsbereiche 372,1 553,2
Ergebnis vor Ertragsteuern: Gewinn (+) / Verlust (-) 372,1 553,2
Konzernsteuersatz 30% 30%
Erwarteter Steueraufwand -111,6 -166,0
Auswirkungen wegen abweichender Steuersätze zum Konzernsteuersatz -16,7 0,7
Auswirkungen von Steuersatzänderungen 7,7 3,2
Auswirkungen von im Geschäftsjahr erfassten Steuern aus Vorjahren 152,3 42,2
Auswirkungen nicht anrechenbarer Ertragsteuern (Quellensteuer und ausländische Steuern) -0,8 -0,5
Auswirkungen von nicht abziehbaren Betriebsausgaben -59,6 -14,6
Auswirkungen steuerfreier Erträge 10,5 4,2
Auswirkungen von gewerbesteuerlichen Hinzurechnungen/Kürzungen -9,4 -37,3
Auswirkungen der permanenten Effekte 150,8 63,2
Auswirkungen von Bemessungsgrundlagentransfers von/an nicht einbezogene Unternehmen -6,2 15,7
Auswirkungen von Ansatzkorrekturen und Wertberichtigungen latenter Steuerforderungen -7,5 -48,9
Effekte aus der Equity-Konsolidierung 25,3 0,4
Gesamter Steuerertrag (+) / Steueraufwand (-) gemäß Überleitungsrechnung 134,8 -137,7
davon aus fortgeführten Geschäftsbereichen 134,8 -137,7

Der Konzernsteuersatz für das Jahr 2019 beläuft sich unverändert auf 30,0 Prozent, bestehend aus der Körperschaftsteuer mit einem Steuersatz von 15,0 Prozent und dem Solidaritätszuschlag, der in Höhe von 5,5 Prozent auf die Körperschaftsteuer erhoben wird, sowie der Gewerbeertragsteuer.

Im Geschäftsjahr 2019 beträgt die effektive Steuerquote -36,2 Prozent (Vorjahr: 24,9 Prozent). Dieser Steuerertrag resultiert im Wesentlichen aus Steuerrückerstattungen von 134,2 Mio. € infolge der bereits erwähnten Rechtsprechung zur gewerbesteuerlichen Hinzurechnung von Reisevorleistungen und aus permanenten Bewertungsunterschieden. Die gewerbesteuerlichen Hinzurechnungen und Kürzungen sind im Vorjahresvergleich im Wesentlichen durch den Wegfall der Hinzurechnung von Reisevorleistungen im Geschäftsfeld Touristik und die Nutzung von gewerbesteuerlichen Verlustvorträgen bei einem Anwachsungsvorgang gesunken. Der Anstieg der Auswirkungen von nicht abziehbaren Betriebsausgaben basiert weitestgehend auf steuerlich nicht anzusetzenden Veräußerungsverlusten und Forderungsabwertungen.

Zum 31. Dezember 2019 wurden keine latenten Steuerschulden auf nicht ausgeschüttete Gewinne von Tochterunternehmen, Gemeinschaftsunternehmen oder assoziierten Unternehmen erfasst, weil eine Ausschüttung dieser Gewinne auch in absehbarer Zukunft nicht beabsichtigt oder erkennbar ist. Stattdessen werden diese Gewinne laufend reinvestiert.

Die temporären Differenzen im Zusammenhang mit Anteilen an Tochterunternehmen, Gemeinschaftsunternehmen und assoziierten Unternehmen, für die keine latenten Steuerschulden bilanziert wurden, belaufen sich zum Bilanzstichtag auf 792,9 Mio. € (Vorjahr: 702,3 Mio. €).

19. Anteilen anderer Gesellschafter zuzurechnendes Konzernergebnis

Das den Anteilen anderer Gesellschafter zuzurechnende Konzernergebnis beträgt -21,5 Mio. € (Vorjahr: 64,9 Mio. €). Aufgrund der Anteilsübertragungen zum 1. Mai 2019 (vgl. Punkt 3 "Konsolidierung") wurden für die anderen Gesellschafter lediglich die bis zu diesem Zeitpunkt erzielten anteiligen Ergebnisse berücksichtigt.

Erläuterungen zur Bilanz

20. Immaterielle Vermögenswerte

Entwicklung der immateriellen Vermögenswerte

in Mio. € Konzessionen, günstige Verträge, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte sowie Lizenzen an solchen Rechten Kundenbeziehungen Geschäfts- oder Firmenwerte Geleistete Anzahlungen und in Entwicklung befindliche Vermögenswerte Summe
Anschaffungs- oder Herstellungskosten
Stand zum 01.01.2018 1.023,6 315,9 2.143,1 44,3 3.526,9
Währungsumrechnung -2,3 -0,1 -8,4 -0,1 -10,9
Zu-/Abgänge Konsolidierungskreis 23,4 0,0 0,0 0,0 23,4
Zugänge aus Unternehmenserwerben 22,5 0,0 105,0 0,0 127,5
Zugänge 102,2 0,0 5,1 27,6 134,9
Abgänge -17,8 0,0 -1,7 -0,5 -20,0
Umbuchungen 31,9 0,0 0,0 -28,4 3,5
Stand zum 31.12.2018 1.183,5 315,8 2.243,1 42,9 3.785,3
Anpassungen durch IFRS 16 -43,1 0,0 0,0 0,0 -43,1
Stand zum 01.01.2019 angepasst 1.140,4 315,8 2.243,1 42,9 3.742,2
Währungsumrechnung 6,4 0,0 14,2 -0,1 20,5
Zu-/Abgänge Konsolidierungskreis -7,9 0,0 -8,3 0,0 -16,2
Zugänge aus Unternehmenserwerben 391,8 0,0 81,1 0,6 473,5
Zugänge 107,0 0,0 2,5 18,6 128,1
Abgänge -36,9 0,0 -6,2 -2,5 -45,6
Umbuchungen 18,9 0,0 0,0 -18,0 0,9
Stand zum 31.12.2019 1.619,7 315,8 2.326,4 41,5 4.303,4
Abschreibungen
Stand zum 01.01.2018 670,0 190,5 544,6 0,0 1.405,1
Währungsumrechnung -1,2 0,0 0,0 0,0 -1,2
Zugänge 91,0 18,9 0,0 0,0 109,9
1. Wertminderung 3. 10,0 5. 0,0 7. 10,4 9. 0,0 11. 20,4
Abgänge -15,6 0,0 0,0 0,0 -15,6
12. Zuschreibungen 14. -0,8 16. 0,0 18. 0,0 20. 0,0 22. -0,8
Stand zum 31.12.2018 753,4 209,4 555,0 0,0 1.517,8
Anpassungen durch IFRS 16 -24,4 0,0 0,0 0,0 -24,4
Stand zum 01.01.2019 angepasst 729,0 209,4 555,0 0,0 1.493,4
Währungsumrechnung 3,1 0,0 0,0 0,0 3,1
23. Zu-/Abgänge Konsolidierungskreis 25. -2,3 27. 0,0 29. -1,4 31. 0,0 33. -3,7
Zugänge 119,2 13,5 0,0 0,0 132,7
Wertminderung 53,3 0,0 0,0 8,3 61,6
Abgänge -33,6 0,0 -1,5 -0,1 -35,2
Zuschreibungen -1,2 0,0 0,0 0,0 -1,2
Stand zum 31.12.2019 867,5 222,9 552,1 8,2 1.650,7
Buchwert zum 01.01.2018 353,6 125,4 1.598,5 44,3 2.121,8
Buchwert zum 31.12.2018 430,1 106,4 1.688,1 42,9 2.267,5
Buchwert zum 31.12.2019 752,2 92,9 1.774,3 33,3 2.652,7

Für Verträge werden immaterielle Vermögenswerte angesetzt, sofern im Rahmen eines Unternehmenszusammenschlusses Verträge übernommen wurden, deren Vertragsbedingungen im Zeitpunkt des Unternehmenszusammenschlusses günstiger als die Marktbedingungen waren. Mit der Umsetzung des IFRS 16 wurden die Verträge, die Leasing betreffen, zum 1. Januar 2019 den jeweiligen Nutzungsrechten zugeordnet.

Die Zugänge aus Unternehmenserwerben betreffen im Wesentlichen Markenrechte (vgl. Punkt 3 "Konsolidierung").

Die Zunahme der Geschäfts- oder Firmenwerte ist auf die Erstkonsolidierungen im Geschäftsjahr zurückzuführen (vgl. Punkt 3 "Konsolidierung").

Im Berichtsjahr werden in Nutzung befindliche selbst geschaffene immaterielle Vermögenswerte in Höhe von 67,6 Mio. € (Vorjahr: 77,8 Mio. €) ausgewiesen. Daneben bestehen noch in Entwicklung befindliche selbst geschaffene immaterielle Vermögenswerte. Bei den selbst geschaffenen immateriellen Vermögenswerten handelt es sich hauptsächlich um Softwareprodukte. Im Berichtsjahr sind weitere Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen in Höhe von 61,8 Mio. € (Vorjahr: 64,4 Mio. €) entstanden. Diesbezüglich erfolgte keine Aktivierung als selbst geschaffene immaterielle Vermögenswerte, da die Aktivierungsvoraussetzungen nicht erfüllt waren.

Als Umbuchungen werden die aufgelaufenen Anschaffungs- oder Herstellungskosten bzw. die aufgelaufenen Abschreibungen erfasst, die auf Vermögenswerte entfallen, die aus anderen Positionen des Anlagevermögens stammen oder nunmehr in anderen Positionen auszuweisen sind.

Zu den im Berichtsjahr vorgenommenen Wertminderungen verweisen wir auf die Ausführungen unter Punkt 12 "Abschreibungen und Wertminderungen".

Immaterielle Vermögenswerte wurden in Höhe von 0,3 Mio. € (Vorjahr: 0,1 Mio. €) als Sicherheit für Schulden verpfändet. Des Weiteren wurden für immaterielle Vermögenswerte in Höhe von 0,1 Mio. € (Vorjahr: 0,1 Mio. €) Erwerbsverpflichtungen eingegangen.

Geschäfts- oder Firmenwerte

Gliederung der Geschäfts- oder Firmenwerte nach ZGE-Gruppen

Gruppe zahlungsmittelgenerierender Einheiten
in Mio. €
31.12.2019 31.12.2018
REWE 924,7 858,4
Touristik Zentraleuropa 352,5 348,9
PENNY Tschechien 199,2 196,8
Touristik Nordeuropa 89,3 87,4
IKI Baltikum 78,2 78,2
BILLA Tschechien 55,1 54,4
BILLA Russland 54,2 47,2
Touristik Osteuropa 10,3 0,0
EHA 7,1 7,1
Sonstige Zentralgesellschaften 1,6 1,6
Baumarkt 1,1 1,1
PENNY Italien 1,0 0,0
Digital 0,0 7,0
Summe der Geschäfts- oder Firmenwerte 1.774,3 1.688,1

Der Anstieg des Geschäfts- oder Firmenwerts der ZGE-Gruppe REWE in Höhe von 66,3 Mio. € ist im Wesentlichen auf den Einbezug der RZAG ab dem 1. Mai 2019 (vgl. Punkt 3 "Konsolidierung") und den Abgang diverser Regiemärkte zurückzuführen.

Die Erhöhung des Geschäfts- oder Firmenwerts in Höhe von 3,5 Mio. € bei der ZGE-Gruppe Touristik Zentraleuropa resultiert im Wesentlichen aus einer vorteilhaften Wechselkursentwicklung in der Geschäftseinheit KUONI Schweiz sowie aus dem Zugang diverser Reisebüros.

Die unvorteilhafte Wechselkursentwicklung aus dem Vorjahr bei der ZGE-Gruppe PENNY Tschechien hat sich im Berichtsjahr umgekehrt, was zu einer Erhöhung des Geschäfts- oder Firmenwerts in Höhe von 2,4 Mio. € geführt hat.

Die Erhöhung des Geschäfts- oder Firmenwerts in Höhe von 2,0 Mio. € bei der ZGE-Gruppe Touristik Nordeuropa resultiert aus einer vorteilhaften Wechselkursentwicklung im Quellmarkt UK. Eine gegenläufige Wechselkursentwicklung zeigte sich im Quellmarkt Nordics.

Die unvorteilhafte Wechselkursentwicklung aus dem Vorjahr bei der ZGE-Gruppe BILLA Tschechien hat sich im Berichtsjahr umgekehrt, was zu einer Erhöhung des Geschäfts- oder Firmenwerts in Höhe von 0,7 Mio. € geführt hat. Die negative Wechselkursentwicklung aus dem Vorjahr bei der ZGE-Gruppe BILLA Russland hat sich im Berichtsjahr ebenfalls umgekehrt, was zu einer Erhöhung des Geschäfts- oder Firmenwerts in Höhe von 7,0 Mio. € geführt hat.

In der neuen ZGE-Gruppe Touristik Osteuropa ergab sich aus dem Erwerb sämtlicher Anteile an der Travel Brands S.A., Bukarest (Rumänien), ein neuer Geschäfts- oder Firmenwert in Höhe von 10,3 Mio. €. Der Geschäfts- oder Firmenwert spiegelt im Wesentlichen Standortvorteile und Synergien wider (vgl. auch Punkt 3 "Konsolidierung").

Bei der ZGE-Gruppe PENNY Italien resultiert aus dem Erwerb von drei Märkten im Dezember 2019 ein neuer Geschäfts- oder Firmenwert in Höhe von 1,0 Mio. €.

Der Abgang des Geschäfts- oder Firmenwerts der ZGE-Gruppe Digital in Höhe von 7,0 Mio. € resultiert aus der Veräußerung von 60,0 Prozent der Anteile an der commercetools GmbH, München. Aufgrund des Verlustes der Beherrschung erfolgte eine Entkonsolidierung dieser Tochtergesellschaft mit Wirkung zum 30. November 2019 (vgl. auch Punkt 3 "Konsolidierung").

Bewertungsmodell und wesentliche Bewertungsparameter

Der erzielbare Betrag der ZGE-Gruppen ist auf der Grundlage des beizulegenden Zeitwerts abzüglich Veräußerungskosten unter Anwendung des Discounted-Cashflow-Verfahrens, basierend auf Level-3-Inputfaktoren, bestimmt worden.

Die wesentlichen Bewertungsparameter für die Berechnung des beizulegenden Zeitwerts einer ZGE sind die im Diskontierungszinssatz berücksichtigten Kapitalkosten (WACC), der im Diskontierungszinssatz für die ewige Rente berücksichtigte Wachstumsabschlag sowie die Entwicklung des EBITs (ohne Berücksichtigung des IFRS 16) im Planungszeitraum als Grundlage für die prognostizierten Cashflows der ZGE.

Die Bewertung des beizulegenden Zeitwerts der ZGE-Gruppen basiert auf den prognostizierten Cashflows, die aus der vom Management genehmigten Dreijahresplanung abgeleitet werden. Diese Dreijahresplanung wurde aufgrund unternehmensinterner Erfahrungswerte ebenso wie aufgrund von Erwartungen bezüglich der zukünftigen Marktentwicklung erstellt und wird für interne Zwecke verwendet. Länderspezifische wirtschaftliche Rahmendaten wie das Wirtschaftswachstum, Verbraucherpreise, privater Konsum und die Arbeitslosenquote werden in der Dreijahresplanung berücksichtigt. Das letzte Planjahr der Dreijahresplanung wird grundsätzlich als Basis für die ewige Rente im Bewertungsmodell angesetzt.

Für die ewige Rente wird im Bewertungsmodell ein Wachstumsabschlag im Diskontierungszinssatz berücksichtigt. Bei der Bestimmung der landesspezifischen Wachstumsabschläge wurden die von internationalen Organisationen prognostizierten Wachstumsraten des Bruttoinlandsprodukts bis zum Jahr 2024 herangezogen. Die verwendeten Diskontierungszinssätze spiegeln die speziellen Risiken der entsprechenden ZGE-Gruppen wider. Die Ermittlung der Kapitalkosten (WACC) basiert auf Marktwerten. Die spezifischen Beta-Faktoren wurden aus Kapitalmarktdaten mehrerer vergleichbarer Unternehmen abgeleitet.

Die Erstellung der Planung erfolgte ohne Berücksichtigung der aktuellen wirtschaftlichen Unsicherheiten durch die Coronakrise. Potenzielle Änderungen der gewichteten Kapitalkosten (WACC), der länderspezifischen Wachstumsabschläge oder des EBITs des letzten Planungsjahres wurden im Rahmen einer Sensitivitätsanalyse simuliert (siehe dazu den folgenden Abschnitt "Sensitivitäten der wesentlichen Bewertungsparameter").

Diskontierungszinssätze und Wachstumsabschläge im Vorjahresvergleich

Gruppe zahlungsmittelgenerierender Einheiten Abzinsungsrate pro Jahr (WACC) Wachstumsabschlag
2019 2018 2019 2018
REWE 4,8% 4,8% 0,5% 0,5%
Touristik Zentraleuropa 5,8% 5,6% 0,5% 0,4%
PENNY Tschechien 6,5% 6,3% 1,3% 1,3%
Touristik Nordeuropa 6,3% 6,1% 0,8% 0,8%
IKI Baltikum 5,5% - 1,0% -
BILLA Tschechien 6,5% 6,3% 1,3% 1,3%
BILLA Russland 9,5% 11,3% 2,5% 2,5%
EHA 4,8% 4,8% 0,5% 0,5%
Baumarkt 4,8% 4,8% 0,5% 0,5%
Digital - 4,8% - 0,5%

Bei den ZGE-Gruppen Touristik Zentraleuropa und Touristik Nordeuropa wurden die Impairmenttests in Euro durchgeführt und durchschnittliche Diskontierungszinssätze und Wachstumsabschläge genutzt; der Durchschnitt über die länderspezifischen Parameter wurde auf Basis der Umsatz-Relationen ermittelt.

Für die Geschäfts- oder Firmenwerte der ZGE-Gruppen PENNY Italien und Touristik Osteuropa wurden zum 31. Dezember 2019 keine Impairmenttests durchgeführt. Für Geschäfts- oder Firmenwerte, die im Geschäftsjahr zugehen, wird aufgrund der zeitlichen Nähe zum Stichtag unterstellt, dass deren Buchwerte im Wesentlichen den beizulegenden Zeitwerten entsprechen. Mangels verlässlich prognostizierbarer Cashflows wurde zum 31. Dezember 2019 für den Geschäfts- oder Firmenwert der ZGE-Gruppe Sonstige Zentralgesellschaften ebenfalls kein Impairmenttest durchgeführt.

Für die Prognose der zukünftigen Cashflows der ZGE-Gruppen wird auf die Dreijahresplanung für interne Managementzwecke zurückgegriffen. Für einige ZGE-Gruppen wurde der Detailplanungszeitraum ausgeweitet. Dies ist dann der Fall, wenn das letzte Planungsjahr kein nachhaltiges Ergebnis als Grundlage für die ewige Rente widerspiegelt. Gründe hierfür sind im Wesentlichen Umstrukturierungen und Expansionsvorhaben in den ZGE-Gruppen.

Für die einzelnen ZGE-Gruppen wurden die nachfolgenden Annahmen bezogen auf die zukünftige Entwicklung von EBIT und Umsatz im Detailplanungszeitraum getroffen:

Tendenzaussagen zur Entwicklung von EBIT und Umsatz

Gruppe zahlungsmittelgenerierender Einheiten Prognose Entwicklung EBIT/Umsatz Detailplanungszeitraum
EBIT Umsatz 2019 2018
REWE solides Wachstum leichtes Wachstum 10 Jahre 3 u. 10 Jahre
Touristik Zentraleuropa starkes Wachstum gleichbleibendes Niveau 3 Jahre 3 Jahre
PENNY Tschechien gleichbleibendes Niveau leichtes Wachstum 3 Jahre 3 Jahre
Touristik Nordeuropa starkes Wachstum leichtes Wachstum 3 Jahre 3 Jahre
IKI Baltikum solides Wachstum solides Wachstum 3 Jahre -
BILLA Tschechien solides Wachstum leichtes Wachstum 3 Jahre 3 Jahre
BILLA Russland starkes Wachstum leichtes Wachstum 9 Jahre 3 Jahre
EHA solides Wachstum leichtes Wachstum 3 Jahre 3 Jahre
Baumarkt solides Wachstum leichtes Wachstum 10 Jahre 10 Jahre

Sensitivitäten der wesentlichen Bewertungsparameter

Im Rahmen von Sensitivitätsanalysen werden die potenziellen Auswirkungen von Änderungen der gewichteten Kapitalkosten (WACC), der länderspezifischen Wachstumsabschläge oder des EBITs des letzten Planungsjahres sowie Kombinationen dieser wesentlichen Bewertungsparameter auf die zukünftigen Cashflows analysiert.

Bei den folgenden ZGE-Gruppen ergeben sich bei Veränderung der wesentlichen Parameter aus den Sensitivitätsanalysen die in der nachfolgenden Tabelle dargestellten Wertminderungen des Geschäfts- oder Firmenwerts:

Potenzielles Wertminderungsrisiko bei Änderung eines wesentlichen Parameters

Tabelle: Erhöhung des WACC um eien Prozentpunkt
Zahlungsmittelgenerierender Einheit Wertminderung
in Mio. € 2019
WACC in % 2019
REWE K13 308,0 5,75
Tabelle: Minderung des EBIT um 10 Prozentpunkte
Zahlungsmittelgenerierender Einheit Wertminderung
in Mio. € 2019
EBIT eweige Rente 2019
REWE K13 0,0 684,6
Tabelle: Minderung des Wachtsumsabschlags um einen halben Prozenpunkt
Zahlungsmittelgenerierender Einheit Wertminderung
in Mio. € 2019
Wachstumsabschlag in % 2019
REWE K13 0,0 0,0

Potenzielles Wertminderungsrisiko bei Änderung von zwei wesentlichen Parametern

Tabelle: Erhöhung des WACC um einen Prozentpunkt und Minderung Wachstumsabschlag um einen halben Prozentpunkt
Zahlungsmittelgenerierender Einheit Wertminderung in Mio. € 2019 WACC in % 2019 Wachstumsabschlag in % 2019
REWE K13 797,5 5,75 0,0
Tabelle: Erhöhung des WACC um einen Prozentpunkt und Minderung des EBIT um 10 Prozentpunkt
Zahlungsmittelgenerierender Einheit Wertminderung in Mio. € 2019 WACC in % 2019 EBIT eweige Rente 2019
REWE K13 1.057,3 5,75 616,1
Tabelle: Minderung des EBIT um 10 Prozentpunkt und Minderung des Wachstumsabschlag um einen halben Prozentpunkt
Zahlungsmittelgenerierender Einheit Wertminderung in Mio. € 2019 EBIT eweige Rente 2019 Wachstumsabschlag in % 2019
REWE K13 81,1 616,1 0,0

Es wird für keine der ZGE-Gruppen eine realistische Veränderung der Parameter erwartet, aus der sich eine Wertminderung ergeben würde.

21. Sachanlagen

Entwicklung der Sachanlagen

in Mio. € Grundstücke und Bauten Einbauten in fremde Gebäude Technische Anlagen und Maschinen Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung Geleistete Anzahlungen und Anlagen in Bau Summe
Anschaffungs- oder Herstellungskosten 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0
Stand zum 01.01.2018 7.589,1 2.071,4 619,3 6.531,4 417,1 17.228,3
Währungsumrechnung -25,6 -9,2 -0,6 -13,1 -0,6 -49,1
Zu-/Abgänge Konsolidierungskreis 0,0 0,0 0,0 0,6 0,0 0,6
Umgliederung zur Veräußerung gehaltener Vermögenswerte -13,1 -0,1 0,0 0,0 -0,9 -14,1
Zugänge aus Unternehmenserwerben 45,8 11,1 0,0 34,5 2,7 94,1
Zugänge 463,5 227,2 61,8 783,3 145,6 1.681,4
Abgänge -84,6 -56,3 -11,0 -327,4 -8,6 -487,9
Umbuchungen 186,1 11,3 19,8 54,5 -268,2 3,5
Stand zum 31.12.2018 8.161,2 2.255,4 689,3 7.063,8 287,1 18.456,8
Anpassungen durch IFRS 16 8.898,5 0,0 0,0 99,3 0,0 8.997,8
Währungsumrechnung 20,7 11,5 -0,3 15,7 0,9 48,5
Zu-/Abgänge Konsolidierungskreis -1,5 -0,1 0,0 -3,1 -0,1 -4,8
Umgliederung zur Veräußerung gehaltener Vermögenswerte -1,4 0,1 0,0 -0,1 0,0 -1,4
Zugänge aus Unternehmenserwerben 18,2 1,2 0,0 6,7 0,2 26,3
Zugänge 1.827,7 247,8 47,3 721,6 201,4 3.045,8
Abgänge -102,0 -57,2 -16,7 -385,7 -6,4 -568,0
Umbuchungen 78,3 27,8 25,6 11,5 -146,1 -2,9
Stand zum 31.12.2019 18.899,7 2.486,5 745,2 7.529,6 337,0 29.998,0
Abschreibungen 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0
Stand zum 01.01.2018 2.229,0 1.126,6 269,9 3.990,2 2,0 7.617,7
Währungsumrechnung -7,9 -3,5 -0,2 -7,1 0,0 -18,7
Umgliederung zur Veräußerung gehaltener Vermögenswerte -6,0 0,0 0,0 0,0 -0,9 -6,9
Zugänge 262,1 136,7 47,4 664,9 0,0 1.111,1
Wertminderungen 35,3 0,7 1,1 1,2 0,0 38,3
Abgänge -55,1 -44,8 -7,1 -295,7 -0,1 -402,8
Zuschreibungen -18,1 -6,2 0,0 -1,9 0,0 -26,2
Umbuchungen 9,1 -2,0 -0,7 0,9 -0,4 6,9
Stand zum 31.12.2018 2.448,4 1.207,5 310,4 4.352,5 0,6 8.319,4
Anpassungen durch IFRS 16 481,4 0,0 0,0 0,0 0,0 481,4
Währungsumrechnung 9,2 5,9 -0,4 7,1 0,0 21,8
Umgliederung zur Veräußerung gehaltener Vermögenswerte -0,2 0,0 0,0 -0,1 0,0 -0,3
Zugänge 1.699,4 267,4 52,8 700,0 0,0 2.719,6
Wertminderungen 307,9 67,0 2,5 4,7 0,0 382,1
Abgänge -55,0 -34,3 -12,4 -344,5 0,0 -446,2
Zuschreibungen -127,2 -7,6 0,0 -0,1 0,0 -134,9
Umbuchungen -1,4 -0,5 0,2 0,1 0,0 -1,6
Stand zum 31.12.2019 4.764,0 1.505,3 353,1 4.718,1 0,6 11.341,1
Buchwert zum 01.01.2018 5.360,1 944,8 349,4 2.541,2 415,1 9.610,6
Buchwert zum 31.12.2018 5.712,8 1.047,9 378,9 2.711,3 286,5 10.137,4
Buchwert zum 31.12.2019 14.135,7 981,2 392,1 2.811,5 336,4 18.656,9

Die Zugänge resultieren im Wesentlichen aus der Aktivierung von Nutzungsrechten an Immobilien im Rahmen der erstmaligen Anwendung des IFRS 16 (vgl. Punkt 2 "Anwendung und Auswirkungen neuer bzw. überarbeiteter Rechnungslegungsvorschriften"). Die sonstigen Zugänge umfassen insbesondere Expansionsinvestitionen in das Filialnetz sowie Ersatz- und Erweiterungsinvestitionen bei Filialen, Lagerstandorten und Produktionsunternehmen. Die Abgänge resultieren überwiegend aus der Veräußerung bzw. der Verschrottung von Betriebs- und Geschäftsausstattung.

Im Berichtsjahr wurden in Höhe von 0,4 Mio. € (Vorjahr: 0,3 Mio. €) Fremdkapitalkosten aktiviert. Diese betreffen die Errichtung von Logistikzentren im Geschäftsfeld Handel Deutschland. Zur Ermittlung der aktivierungspflichtigen Fremdkapitalkosten wurde der gewogene durchschnittliche Fremdkapitalzinssatz zugrunde gelegt.

Als Umbuchungen werden die aufgelaufenen Anschaffungs- oder Herstellungskosten bzw. die aufgelaufenen Abschreibungen erfasst, die auf Vermögenswerte entfallen, die aus anderen Positionen des Anlagevermögens stammen oder nunmehr in anderen Positionen auszuweisen sind. Zu den im Berichtsjahr vorgenommenen Wertminderungen auf Sachanlagen verweisen wir auf die Ausführungen unter Punkt 12 "Abschreibungen und Wertminderungen". Zu den Zuschreibungen verweisen wir auf die Ausführungen unter Punkt 9 "Sonstige betriebliche Erträge".

In Höhe von 374,8 Mio. € (Vorjahr: 204,3 Mio. €) dienen Sachanlagen der Besicherung finanzieller Schulden. Für Sachanlagen wurden in Höhe von 114,8 Mio. € (Vorjahr: 234,2 Mio. €) Erwerbsverpflichtungen eingegangen. Es wurden Entschädigungen für wertgeminderte, untergegangene oder außer Betrieb genommene Sachanlagen in Höhe von 1,1 Mio. € (Vorjahr: 0,6 Mio. €) ergebniswirksam vereinnahmt.

22. Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien

Entwicklung der als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien

in Mio. €
Anschaffungs- oder Herstellungskosten
Stand zum 01.01.2018 112,8
Abgänge -33,7
Umbuchungen -7,0
Stand zum 31.12.2018 / 01.01.2019 72,1
Zugänge 0,1
Abgänge -0,6
Umbuchungen 1,9
Stand zum 31.12.2019 73,5
Abschreibungen 0,0
Stand zum 01.01.2018 76,1
Zugänge 0,8
Wertminderungen 2,7
Abgänge -22,4
Zuschreibungen -0,6
Umbuchungen -6,9
Stand zum 31.12.2018 / 01.01.2019 49,7
Zugänge 0,6
Abgänge -0,2
Zuschreibungen -0,1
Umbuchungen 1,6
Stand zum 31.12.2019 51,6
Buchwert zum 01.01.2018 36,7
Buchwert zum 31.12.2018 / 01.01.2019 22,4
Buchwert zum 31.12.2019 21,9

Die Veränderung des Buchwerts der als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien resultiert vornehmlich aus dem Abgang, Umbuchungen und Abschreibungen im Geschäftsfeld Handel International.

Die Mieteinnahmen aus den Immobilien betragen im Berichtsjahr 5,3 Mio. € (Vorjahr: 5,1 Mio. €). Die betrieblichen Aufwendungen für diese Objekte belaufen sich auf 1,4 Mio. € (Vorjahr: 0,9 Mio. €). Betriebsaufwendungen für Objekte ohne Mieteinnahmen betrugen 0,3 Mio. € (Vorjahr: 0,2 Mio. €).

Der beizulegende Zeitwert der als Finanzinvestitionen gehaltenen Immobilien beträgt 31,5 Mio. € (Vorjahr: 32,0 Mio. €). Die Veränderung resultiert vornehmlich aus Abgängen von als Finanzinvestitionen gehaltenen Immobilien im Geschäftsfeld Handel Deutschland und Handel International, denen im Handel International Zugänge gegenüberstehen.

Zur Bestimmung des beizulegenden Zeitwerts werden anerkannte Bewertungsmethoden (Ertragswertverfahren) angewendet. Basierend auf den Inputfaktoren der verwendeten Bewertungsverfahren wird die Bewertung der Stufe 3 der Bewertungshierarchie zur Ermittlung beizulegender Zeitwerte zugeordnet. Neben angemessenen Bewirtschaftungskosten und marktüblichen Mieten werden auch die Mieterträge aus den gegenwärtigen Mietverhältnissen als wesentliche Bewertungsparameter einbezogen. Der Liegenschaftszinssatz berücksichtigt die individuelle Lage und den Zustand des jeweiligen Objekts. Weitere Informationen zur Ermittlung des beizulegenden Zeitwerts sind unter Punkt 12 "Abschreibungen und Wertminderungen" enthalten. In Einzelfällen erfolgen Bewertungen durch unabhängige Gutachter.

23. Leasing

Leasingverhältnisse ab 1. Januar 2019 (IFRS 16)

a) REWE als Leasingnehmer

Im Konzern werden Immobilien (insbesondere Standorte für den Einzelhandel sowie Verwaltungs- und Lagerstandorte), Fahrzeuge und andere Betriebs- und Geschäftsausstattungen angemietet. Im Geschäftsfeld Touristik gibt es zudem Leasingverhältnisse für Hotelkontingente und Flugzeuge. Die Laufzeit der Mietverträge beträgt abhängig vom jeweiligen Leasinggegenstand bis zu 16 Jahre bei Mobilien und bis zu 87 Jahre bei Immobilien. Die Verträge beinhalten in einer Vielzahl von Fällen Verlängerungsoptionen. Zudem können Leasingvereinbarungen indexbasierte Leasingzahlungen beinhalten, die an eine Vielzahl von unterschiedlichen Indizes gekoppelt sind.

Immobilien-Leasingverhältnisse enthalten häufig Verlängerungsoptionen, die vertragsindividuell ausübbar sind. Nach Möglichkeit strebt der Konzern beim Abschluss von Leasingverhältnissen die Aufnahme von Verlängerungsoptionen an, um operative Flexibilität sicherzustellen. Der Konzern beurteilt am Bereitstellungsdatum, ob die Ausübung von Verlängerungsoptionen hinreichend sicher ist. Tritt während der Vertragslaufzeit ein signifikantes Ereignis oder eine signifikante Änderung von Umständen ein, wird die Ausübung einer Verlängerungsoption erneut beurteilt.

Eine Vielzahl von Leasingverträgen beinhaltet die Möglichkeit, die Vertragslaufzeit durch aktive Ausübung von Optionen oder durch Unterlassen einer Kündigung - quasi automatisch - zu verlängern. Diese Möglichkeiten stehen teils nur dem Leasingnehmer, teils nur dem Leasinggeber, teils beiden Vertragsparteien zu. Aufgrund der heterogenen Vertragsgestaltungen und der insbesondere bei langen Vertragslaufzeiten oftmals üblichen zusätzlichen Abstimmung zwischen den Vertragsparteien sind potenziell zukünftige Leasingzahlungen aus solchen Verträgen, soweit sie nicht bereits unter den Leasingverbindlichkeiten bilanziell erfasst sind, schwer abzuschätzen. Unter der Annahme, dass sämtliche Verlängerungsoptionen, deren Ausübung zum Abschlussstichtag als nicht hinreichend sicher eingestuft wurde, genutzt werden, und der Annahme einer Laufzeit von 99 Jahren bei Verträgen mit einer automatischen Verlängerung, soweit sie nur durch den Leasingnehmer gekündigt werden können, gehen wir zum Bilanzstichtag von potenziellen zukünftigen Leasingzahlungen von ca. 12,9 Mrd. € aus; eine Vielzahl von Verträgen, die von beiden Vertragsparteien gekündigt werden können, blieb bei dieser Berechnung unberücksichtigt, da nicht sicher eingeschätzt werden kann, ob bzw. wann der Leasinggeber den Vertrag beenden wird.

Informationen über Leasingverhältnisse, in denen der Konzern Leasingnehmer ist, werden nachfolgend dargestellt.

In der Bilanz werden nachfolgende Posten im Zusammenhang mit Leasingverhältnissen ausgewiesen:

Nutzungsrechte nach Anlagenklassen

Nutzungsrechte
in Mio. €
31.12.2019
Unbebaute Grundstücke 107,4
Bebaute Grundstücke 8.828,9
Abnahmeverpflichtung (Touristik) 39,3
Technische Anlagen und Maschinen 1,6
PKW 11,7
LKW 1,3
Flugzeuge 62,4
Andere Anlagen, BGA 9,6
Gesamt 9.062,2

Die Zugänge zu den Nutzungsrechten im Geschäftsjahr 2019 betrugen 1.429,2 Mio. €.

Fristigkeit Leasingverbindlichkeiten

Leasingverbindlichkeiten
in Mio. €
31.12.2019
kurzfristige Leasingverbindlichkeiten 1.522,2
langfristige Leasingverbindlichkeiten 8.583,0
Gesamt 10.105,2

Die gesamten Auszahlungen für Leasingverhältnisse betrugen im Berichtsjahr 2.057,1 Mio. €.

Künftige undiskontierte Zahlungen bilanzierter Leasingverhältnisse

in Mio. € 31.12.2019
weniger als 1 Jahr 1.984,7
ein bis zwei Jahre 1.701,7
zwei bis drei Jahre 1.535,1
drei bis vier Jahre 1.354,0
vier bis fünf Jahre 1.173,4
mehr als fünf Jahre 5.086,1
Gesamtbetrag nicht diskontierte Leasingzahlungen 12.835,0

Künftige Zahlungsverpflichtungen aus bis zum 31. Dezember 2019 abgeschlossenen Verträgen, die erst nach dem Bilanzstichtag beginnen, betragen 172,9 Mio. €.

In der Gewinn- und Verlustrechnung erfasste Beträge im Zusammenhang mit Leasingverhältnissen

Abschreibungen
in Mio. €
2019
Unbebaute Grundstücke 11,8
Bebaute Grundstücke 1.470,0
Abnahmeverpflichtung (Touristik) 15,8
Technische Anlagen und Maschinen 0,7
PKW 9,0
LKW 0,5
Flugzeuge 8,2
Andere Anlagen, BGA 4,9
Gesamt 1.520,9

Übrige in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasste Beträge

in Mio. € 2019
Ertrag aus der Untervermietung von Nutzungsrechten 772,9
Aufwand für kurzfristige Leasingverhältnisse -9,8
Aufwendungen für Leasingverhältnisse über einen Vermögenswert von geringem Wert -6,1
Aufwendungen für variable Leasingzahlungen, die nicht in die Bewertung der Leasingverbindlichkeit einbezogen werden -12,7
Zinsaufwendungen für Leasingverbindlichkeiten -542,6

b) REWE als Leasinggeber

Finanzierungsleasing

Aus Leasinggebersicht stellen sämtliche Vermietungen von Sachanlagen Operating-Leasingverhältnisse dar. Hiervon ausgenommen sind Untermietverhältnisse, die zum Teil als Finanzierungsleasing eingestuft wurden. Im Vorjahr wurden keine Vermietungen nach IAS 17 als Finanzierungsleasing eingestuft.

Die eigenen Objekte aus den Anlageklassen "Grundstücke und Bauten" sowie "Bauten auf fremdem Grund" werden überwiegend selbst genutzt. Die Nutzungsrechte werden ebenfalls zum größten Teil selbst genutzt, aber auch zum Teil untervermietet. Die Untervermietung betrifft im Wesentlichen Vermietungen im Rahmen des REWE-Partnerschaftsmodells im Geschäftsfeld Handel Deutschland.

Fälligkeitsanalyse der undiskontierten zukünftigen Leasingzahlungen zum 31. Dezember 2019

in Mio. € 31.12.2019
weniger als 1 Jahr 8,6
ein bis zwei Jahre 8,1
zwei bis drei Jahre 8,0
drei bis vier Jahre 7,8
vier bis fünf Jahre 5,7
mehr als fünf Jahre 18,9
Gesamtbetrag nicht diskontierte Leasingforderung 57,1
nicht realisierter Finanzertrag -9,8
Nettoinvestition in das Leasingverhältnis 47,3

Die Nettoinvestition wurde um eine Wertminderung in Höhe von 0,5 Mio. € reduziert. Der Buchwert der Leasingforderung beträgt 46,8 Mio. €.

Folgende Erträge aus dem Abgang von Nutzungsrechten sowie Zinserträge aus der Leasingforderung wurden 2019 ausgewiesen:

In der G ewinn- und Verlustrechnung erfasste Beträge aus Finanzierungsleasing

in Mio. € 2019
Erträge aus Abgang Nutzungsrecht -0,2
Zinserträge auf Leasingforderung 3,0

Operating Leasing

In der Gewinn- und Verlustrechnung erfasste Erträge aus Operating Leasing

in Mio. € 2019
Leasingerträge OL fix/indexbasiert 256,2
Leasingerträge OL variabel (umsatz-/verbrauchsabhängig) 602,5
Gesamt 858,7

Nach dem Bilanzstichtag zu erhaltende nicht diskontierte zukünftige Leasingzahlungen

in Mio. € 31.12.2019
weniger als 1 Jahr 845,0
ein bis zwei Jahre 744,8
zwei bis drei Jahre 655,9
drei bis vier Jahre 582,2
vier bis fünf Jahre 507,7
mehr als fünf Jahre 2.309,8
Gesamtbetrag nicht diskontierte Leasing(ein)zahlungen 5.645,4

Leasingverhältnisse bis 31. Dezember 2018 (IAS 17)

Unter den Sachanlagen wurden auch Immobilien aus Finanzierungs-Leasingverhältnissen ausgewiesen. Diese waren im Posten "Grundstücke und Bauten" in Höhe von 824,5 Mio. € enthalten.

Eine Vielzahl der angemieteten Immobilien wurde teilweise oder vollständig untervermietet. Ein Großteil der Untervermietung erfolgte an Unternehmen im Rahmen des REWE-Partnerschaftsmodells. Die Leasingvereinbarungen wiesen unterschiedliche Konditionen, Mieterhöhungsklauseln und Verlängerungsoptionen auf. Kaufoptionen waren in der Regel nicht enthalten.

Zusätzlich wurden Vermögenswerte der sonstigen Betriebs- und Geschäftsausstattung im Rahmen von kurzfristig kündbaren Operating-Leasingverhältnissen angemietet.

Finanzierungs-Leasingverhältnisse als Leasingnehmer

Überleitung der zu leistenden Mindestleasingzahlungen auf den passivierten Barwert der Verpflichtung

in Mio. € 31.12.2018
Summe der Mindestleasingzahlungen aus Finanzierungs-Leasingverhältnissen 999,7
Abzinsung -145,3
Barwert der Schulden aus Finanzierungs-Leasingverhältnissen 854,4

Aufteilung der Mindestleasingzahlungen, der Abzinsung und des Barwerts der Mindestleasingzahlungen nach Restlaufzeiten

in Mio. € bis 1 Jahr 1 bis 5 Jahre über 5 Jahre 31.12.2018 Summe
Summe der Mindestleasingzahlungen aus Finanzierungs-Leasingverhältnissen 84,9 352,0 562,8 999,7
Abzinsung -19,9 -64,5 -60,9 -145,3
Barwert der Schulden aus Finanzierungs-Leasingverhältnissen 65,0 287,5 501,9 854,4

Die Veränderung des Barwerts der Leasingverpflichtungen ergab sich insbesondere durch planmäßige Tilgungen der Leasingverpflichtungen.

Operating-Leasingverhältnisse als Leasingnehmer

Summe der zukünftig zu leistenden Mindestleasingzahlungen aufgrund von unkündbaren Operating-Leasingverhältnissen

in Mio. € 31.12.2018
Bis zu einem Jahr 1.896,9
Nach mehr als 1 Jahr und bis zu 5 Jahren 5.850,1
Nach mehr als 5 Jahren 5.095,0
Zukünftig zu leistende Zahlungen aus Operating-Leasingverhältnissen 12.842,0

O perating-Leasingverhältnisse als Leasinggeber

Summe der zukünftig zu erwartenden Leasingzahlungen aufgrund von unkündbaren Operating-Leasingverhältnissen

in Mio. € 31.12.2018
Bis zu einem Jahr 759,6
Nach mehr als 1 Jahr und bis zu 5 Jahren 2.218,4
Nach mehr als 5 Jahren 1.949,3
Zukünftig zu erwartende Zahlungen aus Operating-Leasingverhältnissen 4.927,3

Mindestleasingzahlungen, die dem Konzern aus Sicht zum 31. Dezember 2018 zukünftig aus der Untervermietung von im Rahmen von Operating-Leasingverhältnissen angemieteten Objekten zufließen sollten, betrugen nominal 4.791,0 Mio. €. Die Untermieterträge waren zum Teil durch Kautionen und Bürgschaften gesichert. Der Anstieg der zukünftig zu erhaltenden Untermieterträge wie auch der zukünftig zu erwartenden Gesamtmieterträge resultierte im Wesentlichen aus dem Abschluss neuer Untermietverträge.

24. At equity bilanzierte Unternehmen

Informationen zu assoziierten Unternehmen

in Mio. € 2019 2018
Konzernanteil am Ergebnis aus fortgeführten Geschäftsbereichen 33,3 43,5
Konzernanteil am Gesamtergebnis 33,3 43,5
Buchwert der Anteile an assoziierten Unternehmen (zum 31.12.) 196,8 120,7

Bei den assoziierten Unternehmen handelt es sich im Wesentlichen um 1.266 (Vorjahr: 1.214) REWE-Partnergesellschaften.

Der Rückgang des Konzernanteils am Gesamtergebnis von 10,2 Mio. € ist mit 13,6 Mio. € auf eine Gesellschaft zurückzuführen, über die zum 1. August 2018 Beherrschung erlangt wurde. Gegenläufig wirkten die Erhöhungen der Dividenden bei den übrigen Gesellschaften.

Zum 30. November 2019 wurden 60,0 Prozent des Tochterunternehmens commercetools GmbH, München, verkauft. Die im Konzern verbliebenen Anteile (40,0 Prozent) werden ab diesem Zeitpunkt als Anteile an assoziierten Unternehmen bilanziert (vgl. Punkt 3 "Konsolidierung").

Der Beteiligungsansatz entwickelte sich im Berichtsjahr wie folgt:

Entwicklung des Beteiligungsansatzes

in Mio. €
Stand 01.01.2019 0,0
Buchwert bei Übergangskonsolidierung 22,6
Zeitwertanpassung 56,1
Anteiliges Ergebnis 2019 -0,3
Stand 31.12.2019 78,4

Informationen zu Gemeinschaftsunternehmen

in Mio. € 2019 2018
Konzernanteil am Ergebnis aus fortgeführten Geschäftsbereichen 7,9 15,8
Konzernanteil am sonstigen Ergebnis 0,3 -0,4
Konzernanteil am Gesamtergebnis 8,2 15,4
Buchwert der Anteile an Gemeinschaftsunternehmen (zum 31.12.) 43,7 45,7

25. Sonstige finanzielle Vermögenswerte

Gliederung der sonstigen finanziellen Vermögenswerte

in Mio. € Restlaufzeit 31.12.2019 Restlaufzeit 31.12.2018
bis 1 Jahr über 1 Jahr Summe bis 1 Jahr über 1 Jahr Summe
Ansprüche aus Lieferantenvergütungen 678,8 0,0 678,8 266,1 0,0 266,1
Debitorische Kreditoren aus Schulden aus Lieferungen und Leistungen 221,5 0,0 221,5 648,8 0,0 648,8
Darlehen an assoziierte Unternehmen 54,9 141,9 196,8 42,8 133,2 176,0
Sonstige Darlehen 23,6 110,6 134,2 18,1 69,0 87,1
Leasingforderungen 5,8 41,0 46,8 0,0 0,0 0,0
Darlehen an Gemeinschaftsunternehmen 45,7 0,6 46,3 28,3 1,9 30,2
Forderungen aus derivativen Finanzinstrumenten 17,6 0,0 17,6 31,8 0,0 31,8
Sonstige Beteiligungen 0,0 5,0 5,0 0,0 352,8 352,8
Sonstige Forderungen aus Finanzgeschäften 49,9 9,8 59,7 31,5 9,7 41,2
Gesamt 1.097,8 308,9 1.406,7 1.067,4 566,6 1.634,0

Die Darlehen an assoziierte Unternehmen beinhalten im Wesentlichen Gesellschafter- und Starthilfedarlehen sowie Warenkredite an REWE-Partnergesellschaften. Der Anstieg ergibt sich hier insbesondere aus der wachsenden Zahl der Partnergesellschaften.

Die sonstigen Darlehen beinhalten unter anderem Warenkredite, Darlehen an Vermieter sowie Starthilfedarlehen an sonstige nahestehende Unternehmen.

Die im Berichtsjahr erstmalig bilanzierten Leasingforderungen beinhalten im Finanzierungsleasing stehende Untermietverhältnisse.

Die Darlehen an Gemeinschaftsunternehmen beinhalten im Wesentlichen kurzfristige Ausleihungen an die REWE PETZ GmbH, Wissen, und die EURELEC TRADING SCRL, Brüssel (Belgien).

Die Forderungen aus derivativen Finanzinstrumenten betreffen überwiegend Devisenderivate. Sie resultieren im Wesentlichen aus Währungssicherungen der Geschäftsfelder Touristik und Sonstige (Wareneinkauf). Weitere Erläuterungen zur Entwicklung der derivativen Finanzinstrumente sind dem Punkt 39 "Management der finanzwirtschaftlichen Risiken" zu entnehmen.

Der Rückgang der sonstigen Beteiligungen resultiert im Wesentlichen aus dem Erwerb von 77,4 Prozent der Anteile an der RZAG und der anschließenden Erstkonsolidierung (vgl. Punkt 3 "Konsolidierung"). Des Weiteren wurden die restlichen Anteile an der DZ BANK AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank, Frankfurt am Main, in Höhe von 11,9 Mio. € veräußert.

26. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

Gliederung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

in Mio. € 31.12.2019 31.12.2018
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen Dritte 843,6 863,4
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen assoziierte Unternehmen 381,1 521,0
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen Gemeinschaftsunternehmen 10,5 16,0
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen verbundene Unternehmen 3,3 3,5
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen Beteiligungsunternehmen 0,2 0,3
Gesamt 1.238,7 1.404,2

Der Rückgang bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen assoziierte Unternehmen ist im Wesentlichen stichtagsbedingt.

27. Sonstige Vermögenswerte

Gliederung der sonstigen Vermögenswerte

in Mio. € Restlaufzeit 31.12.2019 Restlaufzeit 31.12.2018
bis 1 Jahr über 1 Jahr Summe bis 1 Jahr über 1 Jahr Summe
Abgegrenzte Vermögenswerte 43,8 86,3 130,1 46,1 73,2 119,3
Anteile an assoziierten Unternehmen 0,0 69,1 69,1 0,0 57,8 57,8
Forderungen aus sonstigen Steuern 65,1 0,0 65,1 63,5 0,0 63,5
Forderungen aus Vorauszahlungen und Kautionen 34,9 15,2 50,1 28,3 17,7 46,0
Abgegrenzte Provisionen für Reisebüros 48,8 0,0 48,8 28,7 0,0 28,7
Abgegrenzte Skonti aus Zentralregulierung 41,2 0,0 41,2 48,9 0,0 48,9
Zinsen aus Körperschaft- und Gewerbesteuererstattungen 39,6 0,0 39,6 3,6 0,0 3,6
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,0 24,9 24,9 0,0 23,2 23,2
Forderungen gegen Altgesellschafter aus Partnermodell 7,2 0,0 7,2 6,2 0,0 6,2
Erstattungsansprüche gegen Treuhandvereine 6,4 0,0 6,4 2,2 0,0 2,2
Diverse 898,5 6,2 904,7 149,8 6,8 156,6
Gesamt 1.185,5 201,7 1.387,2 377,3 178,7 556,0

In den abgegrenzten Vermögenswerten sind unter anderem vorausbezahlte Mieten, Dienstleistungsentgelte, Wartungspauschalen sowie vorausbezahlte touristische Leistungen enthalten. Der Anstieg resultiert im Wesentlichen aus Baukostenzuschüssen im Geschäftsfeld Handel Deutschland.

Die Erhöhung der Anteile an assoziierten Unternehmen betrifft hauptsächlich die durch den Einbezug der RZAG und ihrer Tochtergesellschaften ab dem 1. Mai 2019 hinzugekommenen assoziierten Unternehmen.

Die Forderungen aus sonstigen Steuern betreffen im Wesentlichen die Umsatzsteuer.

Die abgegrenzten Provisionen für Reisebüros sind aufgrund einer Vereinheitlichung in der Abrechnungssystematik im Laufe des Geschäftsjahres gestiegen. Teilweise wurden die Provisionen bisher erst bei Reiseantritt gezahlt, während sie nun immer bei Anzahlung des Kunden an die Reisebüros gezahlt werden.

Die Erhöhung der Zinsen aus Körperschaft- und Gewerbesteuererstattungen resultiert in Höhe von 39,6 Mio. € aus der Verzinsung von Gewerbesteuerforderungen.

Forderungen gegen ehemalige Mitgesellschafter von REWE-Partnergesellschaften wurden im Berichtsjahr in Höhe von 0,4 Mio. € (Vorjahr: 0,5 Mio. €) wertberichtigt.

Die diversen sonstigen Vermögenswerte enthalten eine Teilzahlung (761,9 Mio. €) für den Erwerb der Lekkerland-Gruppe zum 1. Januar 2020 (vgl. Punkt 42 "Ereignisse nach Bilanzstichtag").

28. Vorräte

Gliederung der Vorräte

in Mio. € 31.12.2019 31.12.2018
Fertige Erzeugnisse und Waren 3.633,8 3.255,6
Geleistete Anzahlungen 275,1 275,2
Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 180,2 156,9
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 63,1 61,7
Gesamt 4.152,2 3.749,4

Die Veränderung der Vorräte ergibt sich im Wesentlichen aus der Erhöhung der fertigen Erzeugnisse und Waren sowie der unfertigen Erzeugnisse und Leistungen.

Die Erhöhung des Bestands an fertigen Erzeugnissen und Waren resultiert maßgeblich aus den Geschäftsfeldern Sonstige, Handel International und Handel Deutschland. Der Anstieg in den Geschäftsfeldern Sonstige und Handel Deutschland ist vor allem auf den Einbezug der RZAG und ihrer Tochtergesellschaften zum 1. Mai 2019 zurückzuführen. Im Geschäftsfeld Handel International führte insbesondere die Erweiterung des Filialnetzes in Osteuropa zu einem erhöhten Bestand an fertigen Erzeugnissen und Waren.

Der Anstieg der unfertigen Erzeugnisse und Leistungen betrifft im Wesentlichen das Geschäftsfeld Touristik und resultiert unter anderem aus einem erhöhten Buchungsvolumen bei den deutschen Reiseveranstaltern.

Die Wertabschläge für schlecht gängige Waren und für Einzelrisiken betragen zum Bilanzstichtag 235,7 Mio. € (Vorjahr: 226,0 Mio. €). Auf wertgeminderte Vorräte wurden im Geschäftsfeld Touristik Wertaufholungen in Höhe von 3,2 Mio. € (Vorjahr: 7,1 Mio. €) vorgenommen und als Minderung des Materialaufwands erfasst. Grund für die Wertaufholung sind entgegen der ursprünglichen Einschätzung erfolgte Rückzahlungen von geleisteten Anzahlungen durch Hoteliers.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr bestanden wie im Vorjahr keine verpfändeten Vorräte zur Besicherung von finanziellen Schulden.

29. Laufende und latente Steuern

Zu den laufenden und latenten Steuern verweisen wir auf die Erläuterungen unter Punkt 18 "Steuern vom Einkommen und vom Ertrag".

30. Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente

Gliederung der Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente

in Mio. € 31.12.2019 31.12.2018
Kassenbestände und Filialgelder 384,0 454,1
Guthaben bei Kreditinstituten 182,9 176,9
Schecks 0,1 0,1
Gesamt 567,0 631,1
Kontokorrentkredite -9,4 -4,4
Finanzmittelfonds laut Kapitalflussrechnung 557,6 626,7

Unter den Kassenbeständen und Filialgeldern werden im Wesentlichen Kassenbestände in Filialen und unterwegs befindliche Gelder bei Geldtransportunternehmen ausgewiesen. Der Rückgang ist stichtagsbedingt.

Die Guthaben bei Kreditinstituten enthalten sowohl laufende Guthaben als auch Tages- und Termingelder.

Die hier aufgeführten Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente abzüglich der unter den Schulden gegenüber Kreditinstituten ausgewiesenen Kontokorrentkredite bilden den Finanzmittelfonds im Sinne der Kapitalflussrechnung. Die Veränderung des Finanzmittelfonds ist in der Kapitalflussrechnung dargestellt (siehe Punkt 37 "Kapitalflussrechnung").

31. Eigenkapital

Die Entwicklung des Eigenkapitals ist in der Eigenkapitalveränderungsrechnung dargestellt. Das Geschäftsguthaben der RZF wird als Fremdkapital unter den finanziellen Schulden ausgewiesen. Eine Erläuterung der unterjährigen Entwicklung erfolgt unter Punkt 34 "Sonstige finanzielle Schulden".

Kapitalrücklage

Die Kapitalrücklage betrifft das Aufgeld aus der Kapitalerhöhung der RZF zum 30. April 2019 im Rahmen des Anteilserwerbs von 77,4 Prozent an der RZAG abzüglich erworbener eigener Anteile (vgl. Punkt 3 "Konsolidierung").

Gewinnrücklagen

Die Gewinnrücklagen enthalten die gesetzlichen Rücklagen, die anderen Gewinnrücklagen, den Konzernbilanzgewinn, die Rücklage für Pensionsverpflichtungen, die Rücklage für Gewinne und Verluste aus der Neubewertung von Eigenkapitalinstrumenten und die Rücklagen aus den Anpassungsbuchungen beim Übergang von der nationalen Rechnungslegung zur Rechnungslegung nach IFRS. In den Gewinnrücklagen ist in Höhe von 755,9 Mio. € (Vorjahr: 661,8 Mio. €) die gesetzliche Rücklage enthalten, die für Ausschüttungen nicht zur Verfügung steht.

Die Veränderung der Gewinnrücklagen setzt sich im Wesentlichen aus dem im Geschäftsjahr erwirtschafteten, den Anteilseignern des Mutterunternehmens zustehenden Konzernergebnis in Höhe von 528,4 Mio. € (Vorjahr: 350,6 Mio. €) und der Neubewertung leistungsorientierter Versorgungszusagen inklusive der darauf entfallenden latenten Steuern in Höhe -86,3 Mio. € (Vorjahr: 16,1 Mio. €) zusammen. Daneben veränderten sich die Gewinnrücklagen im Berichtsjahr durch den Erwerb von Anteilen anderer Gesellschafter um -112,8 Mio. € (Vorjahr: 4,7 Mio. €) sowie durch weitere Veränderungen im Konsolidierungskreis um -0,2 Mio. € (Vorjahr: -0,7 Mio. €).

Aus der erstmaligen Anwendung des IFRS 16 zum 1. Januar 2019 resultiert ein Effekt von 11,0 Mio. €.

Übrige Rücklagen

Die Ergebniswirksamkeit von Veränderungen dieser Rücklagen ist in der Gesamtergebnisrechnung dargestellt.

Die Rücklage für Cashflow hedges beinhaltet die Effekte aus der ergebnisneutralen Bewertung der unter Punkt 39 "Management der finanzwirtschaftlichen Risiken" dargestellten Cashflow hedges.

Die Rücklage für Absicherungskosten für hedge accounting beinhaltet die Wertänderung des Zeitwerts der Terminkomponente und des Fremdwährungs-Basis-Spreads von Termingeschäften als Kosten der Absicherung.

Die Rücklage für Finanzinstrumente zum beizulegenden Zeitwert über das sonstige Ergebnis beinhaltet die Effekte aus der Veränderung von Finanzinstrumenten, für die die Option zur erfolgsneutralen Erfassung der Veränderungen ausgeübt wurde und bei denen die Veränderungen in späteren Perioden erfolgswirksam erfasst werden.

Die Rücklage für Unterschiedsbeträge aus der Währungsumrechnung resultiert aus der Umrechnung abweichender Währungen in die Währung EURO (vergleiche Punkt 5 "Währungsumrechnung").

Die Rücklage für ergebnisneutrale Bestandteile der Equity-Bewertung beinhaltet das kumulierte sonstige Ergebnis assoziierter Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen.

Die Rücklage für latente Steuern beinhaltet die im Eigenkapital erfassten kumulierten latenten Steuern auf die vorstehend erläuterten, in den übrigen Rücklagen erfassten Sachverhalte.

Anteile anderer Gesellschafter

Die Anteile anderer Gesellschafter umfassen die Anteile Dritter am Eigenkapital der konsolidierten Tochtergesellschaften. Die unterjährige Veränderung der Anteile anderer Gesellschafter ist der Eigenkapitalveränderungsrechnung zu entnehmen. Sie resultiert im Geschäftsjahr 2019 im Wesentlichen aus Anteilsverkäufen an die Anteilseigner des Mutterunternehmens, den Anteilen anderer Gesellschafter am Gesamtergebnis sowie aus Dividendenausschüttungen.

Der Wert zum 1. Januar 2019 wurde aufgrund der Erstanwendung des IFRS 16 um -6,2 Mio. € auf 1.139,9 Mio. € angepasst.

Der Erwerb von Anteilen anderer Gesellschafter resultiert mit -995,6 Mio. € aus dem Erwerb von Anteilen an Beteiligungsunternehmen der RZAG im Rahmen des Anteilserwerbs an der RZAG durch die RZF zum 1. Mai 2019.

Aus dem Anteilserwerb der restlichen 30,0 Prozent an der Supermärkte Nord Verwaltungs GmbH und an der Supermärkte Nord Vertriebs GmbH & Co. KG, beide mit Sitz in Kiel, durch die REWE Markt GmbH, Köln, ergab sich ein Aufstockungsbetrag von 51,6 Mio. € (vgl. Punkt 3 "Konsolidierung").

Die Anteile anderer Gesellschafter betragen zum 31. Dezember 2019 159,4 Mio. € (Vorjahr: 1.146,1 Mio. €) und betreffen im Wesentlichen Anteile anderer Gesellschafter an der REWE Dortmund SE & Co. KG, Dortmund.

Gewinnverwendung

Nach Verzinsung der Geschäftsguthaben und satzungsgemäßer Einstellung von 43,6 Mio. € (Vorjahr: 21,6 Mio. €) in die gesetzlichen Rücklagen verbleibt bei der RZF ein handelsrechtlicher Bilanzgewinn für das Geschäftsjahr 2019 von 246,9 Mio. € (Vorjahr: 122,6 Mio. €). Vorstand und Aufsichtsrat der RZF werden der Generalversammlung am 26. Juni 2020 vorschlagen, aus diesem Bilanzgewinn einen Betrag von 101,7 Mio. € (Vorjahr: 50,5 Mio. €) in die gesetzlichen Rücklagen einzustellen und einen Betrag von 145,2 Mio. € (Vorjahr: 72,1 Mio. €) den anderen Ergebnisrücklagen zuzuführen.

32. Leistungen an Arbeitnehmer

Gliederung der Leistungen an Arbeitnehmer

in Mio. € Restlaufzeit 31.12.2019 Restlaufzeit 31.12.2018
bis 1 Jahr über 1 Jahr Summe bis 1 Jahr über 1 Jahr Summe
Pensionen 75,3 647,7 723,0 60,9 497,0 557,9
Abfertigungen und TFR 1,6 239,1 240,7 1,4 222,6 224,0
Jubiläumszuwendungen 12,0 176,8 188,8 12,0 152,5 164,5
Schulden aus Leistungen an Arbeitnehmer 136,2 0,0 136,2 137,9 0,0 137,9
Urlaubsrückstellungen 135,7 0,0 135,7 133,8 0,0 133,8
Jahressonderzahlungen 123,0 11,9 134,9 177,2 9,6 186,8
Abfindungen 42,3 0,1 42,4 46,2 1,0 47,2
Überstunden und Leistungsprämie 32,3 0,0 32,3 25,8 0,0 25,8
Altersteilzeit 10,4 16,2 26,6 8,4 13,0 21,4
Ruhestandsbeihilfen 1,2 7,5 8,7 1,0 7,1 8,1
Hinterbliebenenbezüge 0,0 7,2 7,2 0,0 6,3 6,3
Urlaubsgeld / Weihnachtsgeld 5,1 0,0 5,1 7,3 0,0 7,3
Sonstige 36,8 11,5 48,3 35,0 11,1 46,1
Gesamt 611,9 1.118,0 1.729,9 646,9 920,2 1.567,1

Angaben zu leistungsorientierten Versorgungsplänen

Den Arbeitnehmern der einbezogenen Unternehmen stehen abhängig vom jeweiligen Landesrecht unterschiedliche Alterssicherungssysteme zur Verfügung. Diese Versorgungssysteme können sowohl beitrags- als auch leistungsorientiert sein. Wesentliche leistungsorientierte Versorgungspläne bestehen derzeit für einbezogene Unternehmen in Deutschland, der Schweiz, Großbritannien, Österreich und Italien.

a) Beschreibung der leistungsorientierten Versorgungspläne

Die leistungsorientierten Verpflichtungen setzen sich aus Pensionen und pensionsähnlichen Verpflichtungen wie Abfertigungen und Trattamento di Fine Rapporto (TFR), Hinterbliebenenbezügen und Ruhestandsbeihilfen zusammen.

Gliederung des Barwerts der leistungsorientierten Verpflichtung nach Ländern

in Mio. € 2019 2018
Pensionen Pensionsähnliche Verpflichtungen Pensionen Pensionsähnliche Verpflichtungen
Deutschland 854,5 15,1 679,2 13,7
Schweiz 256,6 0,0 234,7 0,0
Großbritannien 29,4 0,0 31,2 0,0
Österreich 1,3 233,1 1,2 216,7
Italien 0,0 6,8 0,0 6,8
Übrige 2,1 1,6 3,1 1,2
Barwert der leistungsorientierten Verpflichtung zum 31. Dezember 1.143,9 256,6 949,4 238,4

Die wesentlichen Versorgungspläne lassen sich wie folgt in anwachsende und festgeschriebene bzw. geschlossene Zusagen unterteilen:

Deutschland

Der wesentliche Anteil der Verpflichtungen resultiert aus einer Versorgungszusage in zwei unterschiedlichen Ausprägungen: Zum einen besteht eine aktive, beitragsorientierte Leistungszusage, deren Volumen künftig noch weiter anwachsen wird, zum anderen eine bereits im Jahr 2008 geschlossene Leistungszusage. Beide Zusagen sehen eine Garantieverzinsung vor. Für die einbezogenen Unternehmen besteht damit das Risiko, langfristig nicht den Garantiezins der Leistungszusage zu erwirtschaften. Die Finanzierung der alten Leistungszusage erfolgte ausschließlich aus Entgeltumwandlungen. Zur Reduzierung des Langlebigkeitsrisikos wurde für diese Zusage eine Kapitaloption eingeführt. Die Finanzierung der neuen Leistungszusage erfolgt nicht mehr ausschließlich, aber überwiegend durch Entgeltumwandlungen und daneben durch Arbeitgeberbeiträge. Risiken werden durch die Gestaltung als beitragsorientierte Leistungszusage minimiert. Das Langlebigkeitsrisiko wird durch liberal gestaltete Kapitaloptionen zu Beginn der Rentenzahlung reduziert. Zusätzlich wird das Inflationsrisiko für diese Leistungszusage durch eine festgelegte Rentenanpassung minimiert. Für die Leistungszusage besteht gesichertes Treuhandvermögen, das sich auf Einzelzusagen und die hier beschriebene Leistungszusage verteilt. Da es sich bei dem Treuhandvermögen um Planvermögen handelt, wird dieses mit den entsprechenden Verpflichtungen saldiert.

Bei den übrigen, von einbezogenen deutschen Unternehmen gewährten Leistungszusagen besteht ein Inflationsrisiko aufgrund der nach § 16 BetrAVG (Gesetz zur Verbesserung der betrieblichen Altersversorgung) geforderten Rentenanpassung entsprechend der Entwicklung des Verbraucherpreisindex.

Daneben resultiert ein großer Teil der leistungsorientierten Verpflichtungen aus einer Gesamtversorgungszusage, die bereits im Jahr 1992 festgeschrieben wurde, und einer Leistungszusage, die im Jahr 1997 geschlossen wurde. Da die Begünstigten bereits überwiegend Leistungsempfänger sind, besteht für die einbezogenen Unternehmen ein geringes Langlebigkeits- und Inflationsrisiko aus diesen leistungsorientierten Versorgungszusagen.

Im Geschäftsfeld Touristik liegen zudem gehalts- und dienstzeitabhängige Zusagen vor, die überwiegend als Leistungszusagen, teilweise aber auch als Gesamtversorgungszusagen ausgestaltet sind. Hierbei besteht für die einbezogenen Unternehmen aufgrund des Bestands an aktiven Begünstigten das Risiko einer überproportionalen Erhöhung der Verpflichtung aus Gehaltserhöhungen. Da die Auszahlung der Zusagen ausschließlich in Form von Rentenzahlungen vorgesehen ist, besteht zudem ein Langlebigkeitsrisiko.

Daneben bestehen in der Touristik bereits im Jahr 2004 für Neuzugänge geschlossene, dienstzeitabhängige Leistungszusagen. Für diese ergibt sich aufgrund vorgesehener Rentenzahlungen ebenfalls ein Langlebigkeitsrisiko. Zur Sicherung dieser Leistungszusagen liegt Planvermögen vor. Das in der Touristik in Deutschland vorliegende Planvermögen besteht überwiegend aus Immobilien und zu einem geringen Teil aus Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten.

Weiterhin resultiert ein großer Teil der leistungsorientierten Verpflichtungen der einbezogenen Unternehmen aus einer Direktzusage, die durch einen Unternehmenserwerb übernommen wurde; sie betrifft überwiegend die Sparte Penny Deutschland und ist auf niedrigem Niveau dienstzeitabhängig. Die Finanzierung der Zusage erfolgte zum Übernahmestichtag durch Einmalzahlung des Verkäufers und danach als Arbeitgeberleistung der einbezogenen Unternehmen. Zur Minderung von Finanzierungsrisiken aus Gehaltsanpassungen wurde mit einer Vielzahl von Mitarbeitern bereits einzelvertraglich die Festschreibung der Zusage zu einem in der Vergangenheit liegenden Stichtag vereinbart.

Außerdem bestehen aus weiteren Unternehmenserwerben leistungsorientierte Verpflichtungen mit unterschiedlichen Versorgungszusagen. Überwiegend handelt es sich bei der Finanzierung um paritätisch von Arbeitgeber und Arbeitnehmer aufgebrachte Beiträge. Ein Teil der Zusagen wird über kongruent rückgedeckte Unterstützungskassen durchgeführt. Das auf die Unterstützungskassen übertragene Vermögen stellt Planvermögen dar.

Schließlich bestehen noch pensionsähnliche Leistungszusagen in Form von Ruhestandsbeihilfen und Hinterbliebenenbezügen. Die Höhe dieser Einmalzahlungen richtet sich nach der jeweiligen Betriebszugehörigkeit der betroffenen Arbeitnehmer.

Schweiz

Die Altersvorsorge, der Hinterbliebenenschutz und die Vorsorge für Erwerbsausfall in der Schweiz basieren auf einem Drei-Säulen-System mit unterschiedlicher Finanzierung. Gemäß dem Gesetz über die berufliche Vorsorge (BVG) sichert die zweite Säule alle volljährigen Berufstätigen mit einem Jahreseinkommen von mindestens 21.330 Schweizer Franken bzw. deren Hinterbliebene bei Invalidität oder Tod des Versorgers ab. Ab einem Alter von 25 Jahren besteht zudem eine obligatorische Altersabsicherung. Die Finanzierung dieser Absicherung erfolgt durch den Arbeitgeber und den Arbeitnehmer nach dem Kapitaldeckungsverfahren in Prozent des versicherten Einkommens. Das Gesetz schreibt Minimalleistungen vor. Die berufliche Vorsorge wird bei den einbezogenen schweizerischen Unternehmen über die Pensionskasse BonAssistus, die Swiss Life BVG und die IGP-BVG Stiftung abgewickelt. Es handelt sich hierbei um einen gemeinschaftlichen Plan mehrerer Arbeitgeber. Die oben genannten Pensionskassen und Stiftungen können jederzeit ihr Finanzierungssystem (Beiträge und Leistungen) ändern. Im Fall einer Unterdeckung können vom Arbeitgeber Sanierungsbeiträge erhoben werden. Das in der Pensionskasse und den Sammelstiftungen eingelegte Planvermögen deckt den Großteil der Verpflichtungen aus den gemäß dem BVG bestehenden Vorsorgeverpflichtungen. Das Vermögen der einbezogenen Unternehmen in der Pensionskasse und den Stiftungen wird wie bei einer Teilliquidation mit Mitgabe von Wertschwankungsreserven bestimmt, indem die einzelnen Rückstellungen den Begünstigten zugeordnet werden und anschließend das Vermögen aller aktiven Versicherten im Verhältnis der Altersguthaben auf die einzelnen Unternehmen aufgeteilt wird, während das Vermögen der Pensionäre diesen direkt zugeordnet wird. Zur Sicherstellung der gesetzlichen Leistungen haben die Pensionskassen und Stiftungen Rückdeckungsversicherungen abgeschlossen.

Großbritannien

Im Geschäftsfeld Touristik besteht eine Versorgungszusage, die bereits seit 2002 für Neuzugänge geschlossen ist, bei der jedoch für die bestehenden Begünstigten weiter angesammelt wird. Es handelt sich um eine gehalts- und dienstzeitabhängige Zusage, die derzeit durch Planvermögen gedeckt ist. Bei Renteneintritt können bis zu 25,0 Prozent des Rentenanspruchs als Einmalzahlung ausgezahlt werden. Aufgrund der vorgesehenen lebenslangen Rentenzahlungen von mindestens 75,0 Prozent besteht jedoch ein Langlebigkeitsrisiko.

In Großbritannien wird das Planvermögen in den Trusts mindestens alle drei Jahre neu bewertet. Die Treuhänder des entsprechenden Trusts bestimmen dabei die meist sehr vorsichtig angesetzten Bewertungsparameter und legen dadurch ggf. bestehende Finanzierungsüberschüsse oder -defizite und damit die künftigen Einzahlungen des Arbeitgebers fest.

Österreich

In Österreich besteht aufgrund arbeitsrechtlicher Vorschriften für alle Dienstverhältnisse, die bis zum 31. Dezember 2002 geschlossen wurden und mindestens ununterbrochen drei Jahre angedauert haben, ein leistungsorientiertes Versorgungssystem (altes Abfertigungsmodell), das im Falle der Kündigung eines Mitarbeiters (außer bei Eigenkündigung) oder spätestens bei Renteneintritt eine Einmalzahlung vorsieht. Die Höhe der Einmalzahlung ist abhängig vom durchschnittlichen Monatsentgelt und der Betriebszugehörigkeit des Mitarbeiters und beträgt zwischen zwei und zwölf Monatsentgelten. Die Zahlungsmodalitäten reichen von einer sofortigen Auszahlung bis zu einer Auszahlung in halben Monatsraten.

Mit Wirkung zum 1. Januar 2003 wurde das oben beschriebene Modell dahingehend geändert, dass jeder Arbeitgeber nun verpflichtet ist, 1,5 Prozent vom Monatsentgelt des Arbeitnehmers in eine Mitarbeitervorsorgekasse einzuzahlen. Das neue Abfertigungsmodell ist daher als beitragsorientiertes Vorsorgemodell ausgestaltet.

Italien

Ähnlich wie in Österreich besteht für Arbeitnehmer in Italien im Falle der Beendigung des Arbeitsverhältnisses ein Anspruch auf eine Abfindung, die als "Trattamento di Fine Rapporto" (TFR) bezeichnet wird. Es handelt sich um einen öffentlich-rechtlich geregelten Zusatzanspruch zur Altersversorgung. Der Anspruch ist mit einer Entgeltumwandlung vergleichbar und nimmt Bezug auf die Einkommenshöhe und die Anzahl der Dienstjahre.

Vor der Reform der TFR im Jahr 2005 handelte es sich um einen leistungsorientierten Versorgungsplan. Mit Wirkung zum 1. Januar 2007 wurden alle bestehenden Pläne geschlossen und in ein beitragsorientiertes Versorgungssystem überführt. Die Änderung galt sowohl für Neueintritte als auch für zukünftige Dienstjahre der aktiven Begünstigten. In der leistungsorientierten Verpflichtung einbezogener italienischer Unternehmen spiegelt sich daher der Verpflichtungsumfang für aktive Begünstigte der Dienstjahre bis 2007 wider.

Da es sich bei den Vorsorgemodellen in der Schweiz, Österreich und Italien um gesetzlich geregelte Vorsorgesysteme handelt, bestehen keine unternehmensspezifischen Risiken.

b) Wesentliche versicherungsmathematische Annahmen

Den in der Bilanz ausgewiesenen leistungsorientierten Verpflichtungen liegen versicherungsmathematische Gutachten zugrunde. Für die Bewertungen der wesentlichen leistungsorientierten Verpflichtungen wurden folgende Parameter verwendet:

Landesspezifische Parameter zur Bewertung der wesentlichen leistungsorientierten Verpflichtungen

Wesentliche Bewertungsparameter 2019
Rechnungszins Lohn- und Gehaltstrend Rententrend Duration
Deutschland 0,75% 3,00% 1,90% 16 Jahre
Schweiz 0,15% 0,50% - 14 Jahre
Großbritannien 2,10% 3,00% 3,00% 22 Jahre
Österreich 0,50% 3,00% - 8 Jahre
Italien 0,60% - - 8 Jahre
Wesentliche Bewertungsparameter 2018
Rechnungszins Lohn- und Gehaltstrend Rententrend Duration
Deutschland 1,75% 3,00% 1,90% 14 Jahre
Schweiz 0,90% 1,00% - 14 Jahre
Großbritannien 2,90% 3,50% 3,50% 22 Jahre
Österreich 1,25% 3,00% - 8 Jahre
Italien 1,25% - - 8 Jahre

Die Berechnungen für die deutschen Zusagen basieren auf den biometrischen Grundwerten (Wahrscheinlichkeiten für Todes- und Invaliditätsfälle) der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck. Für die Schweiz wurden die Sterbe- und Invalidisierungswahrscheinlichkeiten der technischen Grundlagen BVG 2015, für Österreich die Tafeln AVÖ 2018 P von Pagler & Pagler und für Italien die Tavole IPS55 und Tavole INPS 2000 angewendet.

c) Entwicklung der leistungsorientierten Nettoverpflichtung und der Erstattungsansprüche gegen Treuhandvereine

Ermittlung der in der Bilanz ausgewiesenen Nettoschuld

in Mio. € 2019 2018
Pensionen Pensionsähnliche Verpflichtungen Pensionen Pensionsähnliche Verpflichtungen
Barwert der nicht fondsfinanzierten Verpflichtungen 686,8 256,6 529,6 238,4
Barwert der ganz oder teilweise fondsfinanzierten Verpflichtungen 457,1 0,0 419,8 0,0
Barwert der leistungsorientierten Verpflichtung 1.143,9 256,6 949,4 238,4
Beizulegender Zeitwert des Planvermögens 427,3 0,0 393,4 0,0
Nettoschuld aus leistungsorientierten Versorgungsplänen zum 31. Dezember 716,6 256,6 556,0 238,4
davon ausgewiesen als Rückstellung für Pensionen und pensionsähnliche Verpflichtungen 723,0 256,6 557,9 238,4
davon ausgewiesen als sonstige Vermögenswerte 6,4 0,0 1,9 0,0

Die unter den Rückstellungen ausgewiesene Nettoschuld aus pensionsähnlichen Verpflichtungen enthält Verpflichtungen aus Abfertigungen und TFR in Höhe von 240,7 Mio. € (Vorjahr: 224,0 Mio. €), aus Ruhestandsbeihilfen in Höhe von 8,7 Mio. € (Vorjahr: 8,1 Mio. €) und aus Hinterbliebenenbezügen in Höhe von 7,2 Mio. € (Vorjahr: 6,3 Mio. €).

Die sonstigen Vermögenswerte resultieren aus Finanzierungsüberschüssen leistungsorientierter Pläne der DER Touristik UK Limited, Dorking (Großbritannien), und der RZAG.

Entwicklung der Nettoschuld aus leistungsorientierten Ver sorgungsplänen im Berichtsjahr

in Mio. € 2019 2018
Pensionen Pensionsähnliche Verpflichtungen Pensionen Pensionsähnliche Verpflichtungen
Nettoschuld aus leistungsorientierten Versorgungsplänen zum 1. Januar 556,0 238,4 572,2 243,1
Laufender Dienstzeitaufwand 22,3 11,3 19,4 11,1
Nettozinsaufwand 9,5 2,8 8,0 2,5
Auswirkungen aus Neubewertungen 118,6 17,1 -26,3 -3,5
davon Auswirkungen aus Planvermögen ohne im Nettozinsaufwand erfasste Beträge -13,4 0,0 -4,9 0,0
davon Auswirkungen aus der Änderung demografischer Annahmen -0,2 0,3 5,6 0,0
davon Auswirkungen aus der Änderung finanzieller Annahmen 133,7 17,0 -31,3 0,7
davon Auswirkungen aus erfahrungsbedingten Anpassungen -1,5 -0,2 4,3 -4,2
Nachzuverrechnender Dienstzeitaufwand -1,4 0,0 -0,6 0,0
davon aus Planabgeltungen -0,7 0,0 0,0 0,0
Auswirkungen aus Wechselkursänderungen 1,2 0,0 1,7 0,0
Beiträge zum Versorgungsplan -9,1 0,0 -5,2 0,0
davon Beiträge des Arbeitgebers -21,9 0,0 -15,5 0,0
davon Beiträge der Teilnehmer des Plans 12,8 0,0 10,3 0,0
Gezahlte Leistungen -21,0 -13,1 -13,9 -13,9
davon gezahlte Leistungen im Rahmen von Planabgeltungen -0,5 0,0 -0,6 0,0
Auswirkungen von Unternehmenszusammenschlüssen und Veräußerungen 40,6 0,1 0,7 -0,9
Auswirkungen von Vermögensübergängen -0,1 0,0 0,0 0,0
Nettoschuld aus leistungsorientierten Versorgungsplänen zum 31. Dezember 716,6 256,6 556,0 238,4

Entwicklung des Barwerts der leistungsorientierten Verpflichtung im Berichtsjahr

in Mio. € 2019 2018
Pensionen Pensionsähnliche Verpflichtungen Pensionen Pensionsähnliche Verpflichtungen
Barwert der leistungsorientierten Verpflichtung zum 1. Januar 949,4 238,4 945,9 243,1
Laufender Dienstzeitaufwand 22,3 11,3 19,4 11,1
Zinsaufwand 15,2 2,8 12,5 2,5
Auswirkungen aus Neubewertungen 132,0 17,1 -21,4 -3,5
davon Auswirkungen aus der Änderung demografischer Annahmen -0,2 0,3 5,6 0,0
davon Auswirkungen aus der Änderung finanzieller Annahmen 133,7 17,0 -31,3 0,7
davon Auswirkungen aus erfahrungsbedingten Anpassungen -1,5 -0,2 4,3 -4,2
Nachzuverrechnender Dienstzeitaufwand -1,4 0,0 -0,6 0,0
davon aus Planabgeltungen -0,7 0,0 0,0 0,0
Auswirkungen aus Wechselkursänderungen 9,8 0,0 9,1 0,0
Beiträge zum Versorgungsplan 19,7 0,0 16,9 0,0
davon Beiträge des Arbeitgebers 3,8 0,0 3,7 0,0
davon Beiträge der Teilnehmer des Plans 15,9 0,0 13,2 0,0
Gezahlte Leistungen -44,0 -13,1 -33,5 -13,9
davon gezahlte Leistungen im Rahmen von Planabgeltungen -7,6 0,0 -1,7 0,0
Auswirkungen von Unternehmenszusammenschlüssen und Veräußerungen 42,2 0,1 1,1 -0,9
Auswirkungen von Vermögensübergängen -1,3 0,0 0,0 0,0
Barwert der leistungsorientierten Verpflichtung zum 31. Dezember 1.143,9 256,6 949,4 238,4

Die Auswirkungen aus Unternehmenszusammenschlüssen im Geschäftsjahr beziehen sich im Wesentlichen auf den Erwerb der Anteile an der RZAG (siehe Punkt 3 "Konsolidierung").

Entwicklung des beizulegenden Zeitwerts des Planvermögens im Berichtsjahr

in Mio. € 2019 2018
Beizulegender Zeitwert des Planvermögens zum 1. Januar 393,4 373,7
Zinserträge 5,7 4,5
Auswirkungen aus Neubewertungen 13,4 4,9
Auswirkungen aus Wechselkursänderungen 8,6 7,4
Beiträge zum Versorgungsplan 28,8 22,1
davon Beiträge des Arbeitgebers 25,7 19,2
davon Beiträge der Teilnehmer des Plans 3,1 2,9
Gezahlte Leistungen -23,0 -19,6
davon gezahlte Leistungen aus dem Planvermögen -15,9 -18,5
davon gezahlte Leistungen im Rahmen von Planabgeltungen -7,1 -1,1
Auswirkungen von Unternehmenszusammenschlüssen und Veräußerungen 1,6 0,4
Auswirkungen von Vermögensübergängen -1,2 0,0
Beizulegender Zeitwert des Planvermögens zum 31. Dezember 427,3 393,4

Planvermögen besteht überwiegend in Zusammenhang mit Pensionsverpflichtungen in Deutschland, der Schweiz und Großbritannien.

Zusammensetzung des Planvermögens der einbezogenen Unternehmen

in Mio. € 2019 2018
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 9,6 8,6
davon notierter Marktpreis an einem aktiven Markt 9,6 8,6
Eigenkapitalinstrumente 42,6 44,1
davon notierter Marktpreis an einem aktiven Markt 42,6 44,1
Schuldinstrumente 38,9 38,6
davon notierter Marktpreis an einem aktiven Markt 37,9 37,6
Immobilien 50,6 47,4
davon notierter Marktpreis an einem aktiven Markt 13,2 11,6
davon selbst genutzt 1,6 1,8
Wertpapierfonds 88,4 65,8
davon notierter Marktpreis an einem aktiven Markt 88,4 65,8
Rückdeckungsversicherungen 181,2 172,6
Sonstige 16,0 16,3
davon notierter Marktpreis an einem aktiven Markt 12,5 11,9
Beizulegender Zeitwert des Planvermögens zum 31. Dezember 427,3 393,4

Entwicklung der Erstattungsansprüche aus dem zur Sicherung der Pensionsverpflichtungen eingesetzten Treuhandvermögen der einbezogenen Unternehmen im Geschäftsjahr

in Mio. € 2019 2018
Beizulegender Zeitwert der Erstattungsansprüche zum 1. Januar 0,4 0,6
Beiträge zum Versorgungsplan -0,4 -0,2
davon Beiträge des Arbeitgebers -0,4 -0,2
Beizulegender Zeitwert der Erstattungsansprüche zum 31. Dezember 0,0 0,4

Die Beiträge zum Versorgungsplan betreffen Auszahlungen an den Arbeitgeber.

d) Erfolgsneutrale und erfolgswirksame Auswirkungen leistungsorientierter Versorgungspläne

Auswirkungen aus der Neubewertung der Nettoschuld aus leistungsorientierten Verpflichtungen und Erstattungsansprüchen gegen Treuhandvereine auf die Gewinnrücklagen

in Mio. € 2019 2018
Pensionen Pensionsähnliche Verpflichtungen Pensionen Pensionsähnliche Verpflichtungen
Neubewertung des Barwerts der leistungsorientierten Verpflichtung -132,0 -17,1 21,4 3,5
Neubewertung des Planvermögens 13,4 0,0 4,9 0,0
Gesamt -118,6 -17,1 26,3 3,5

Zusammensetzung der Aufwendungen aus leistungsorientierten Versorgungsplänen

in Mio. € 2019 2018
Pensionen Pensionsähnliche Verpflichtungen Pensionen Pensionsähnliche Verpflichtungen
Laufender Dienstzeitaufwand 22,3 11,3 19,4 11,1
Nachzuverrechnender Dienstzeitaufwand und Auswirkungen aus Planabgeltungen -1,4 0,0 -0,6 0,0
Nettozinsaufwand 9,5 2,8 8,0 2,5
Pensionsaufwand 30,4 14,1 26,8 13,6

Der Dienstzeitaufwand und die Auswirkungen aus Planabgeltungen werden im Personalaufwand erfasst, während der Nettozinsaufwand im Finanzergebnis ausgewiesen wird.

e) Auswirkungen der wesentlichen versicherungsmathematischen Annahmen auf den Barwert der leistungsorientierten Verpflichtung

Die folgenden Tabellen zeigen die Auswirkungen einer isolierten Veränderung der wesentlichen versicherungsmathematischen Parameter auf die Höhe des Barwerts der leistungsorientierten Verpflichtungen für die Pensionen und die pensionsähnlichen Verpflichtungen. Dabei wird jeweils eine Veränderung des Rechnungszinses, des Lohn- und Gehaltstrends und des Rententrends um 0,5 Prozentpunkte unterstellt. Zudem wird eine Veränderung der Lebenserwartung aller Begünstigten unabhängig vom jeweiligen Alter durch eine Verschiebung des Betrachtungsstichtags um ein Jahr fingiert.

Auswirkungen wesentlicher versicherungsmathematischer Annahmen auf Pensionen

in Mio. € 2019 2018
Erhöhung Minderung Erhöhung Minderung
Erhöhung/Minderung Rechnungszins um 0,5 Prozentpunkte
Barwert der leistungsorientierten Verpflichtung zum 31. Dezember 1.064,6 1.234,3 887,5 1.020,2
Erhöhung/Minderung Lohn- und Gehaltstrend um 0,5 Prozentpunkte
Barwert der leistungsorientierten Verpflichtung zum 31. Dezember 1.146,9 1.141,1 952,9 946,1
Erhöhung/Minderung Rententrend um 0,5 Prozentpunkte
Barwert der leistungsorientierten Verpflichtung zum 31. Dezember 1.190,6 1.112,0 989,9 922,0
Erhöhung/Minderung Lebenserwartung um 1 Jahr
Barwert der leistungsorientierten Verpflichtung zum 31. Dezember 1.178,0 1.110,3 975,9 922,9

Auswirkungen wesentlicher versicherungsmathematischer Annahmen auf pensionsähnliche Verpflichtungen

in Mio. € 2019 2018
Erhöhung Minderung Erhöhung Minderung
Erhöhung/Minderung Rechnungszins um 0,5 Prozentpunkte
Barwert der leistungsorientierten Verpflichtung zum 31. Dezember 245,2 269,4 229,8 248,2
Erhöhung/Minderung Lohn- und Gehaltstrend um 0,5 Prozentpunkte
Barwert der leistungsorientierten Verpflichtung zum 31. Dezember 268,8 245,6 248,2 229,6
Erhöhung/Minderung Rententrend um 0,5 Prozentpunkte
Barwert der leistungsorientierten Verpflichtung zum 31. Dezember 256,6 256,6 238,4 238,4
Erhöhung/Minderung Lebenserwartung um 1 Jahr
Barwert der leistungsorientierten Verpflichtung zum 31. Dezember 256,6 256,6 238,4 238,4

Um die Veränderungen der leistungsorientierten Verpflichtung in Abhängigkeit von den oben aufgeführten Bewertungsparametern zu ermitteln, wird wie zur Berechnung des Barwerts der leistungsorientierten Verpflichtung in der Bilanz das Anwartschaftsbarwertverfahren verwendet.

Die erwarteten Auszahlungen im Rahmen der leistungsorientierten Pläne für das folgende Geschäftsjahr betragen für Pensionen 80,7 Mio. € (Vorjahr: 42,8 Mio. €) und für pensionsähnliche Verpflichtungen 7,9 Mio. € (Vorjahr: 17,9 Mio. €).

Angaben zu den übrigen Leistungen an Arbeitnehmer

Die einbezogenen Unternehmen haben sich durch Betriebsvereinbarung zur Zahlung von Jubiläumszuwendungen verpflichtet. Die Schuld in Höhe von 188,8 Mio. € (Vorjahr: 164,5 Mio. €) entspricht dem vollen Verpflichtungsumfang und wurde im Inland nach finanzmathematischen Grundsätzen auf Basis eines laufzeitadäquaten Rechnungszinses von 0,1 Prozent (Vorjahr: 1,0 Prozent) und auf der Grundlage der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck ermittelt. Der Anstieg der Jubiläumszuwendungen resultiert im Wesentlichen aus der Erhöhung der Zuwendungen durch Berücksichtigung des abgelaufenen Berichtsjahres, aus dem deutlichen Zinsrückgang und aus einem Anstieg des Mitarbeiterbestands.

Die Schulden aus Leistungen an Arbeitnehmer beinhalten Verbindlichkeiten gegenüber Sozialversicherungsträgern in Höhe von 68,4 Mio. € (Vorjahr: 68,2 Mio. €). Des Weiteren werden hier überwiegend Verbindlichkeiten aus noch abzurechnenden Löhnen und Gehältern sowie Verbindlichkeiten aus Warengutscheinen an Mitarbeiter ausgewiesen.

Den Rückstellungen für Altersteilzeitverpflichtungen in Höhe von 26,6 Mio. € (Vorjahr: 21,4 Mio. €) liegen versicherungsmathematische Gutachten der Hamburger Pensionsverwaltung e.G., Hamburg, zugrunde. Die Bewertung erfolgte auf Grundlage der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck unter Zugrundelegung eines laufzeitadäquaten Rechnungszinses von 0,0 Prozent (Vorjahr: 0,0 Prozent). Trotz des generellen Auslaufens der Altersteilzeitmodelle stieg der Rückstellungsbetrag an. Dies resultiert aus der Tatsache, dass weiterhin vereinzelt neue Altersteilzeitvereinbarungen abgeschlossen wurden.

Die sonstigen Leistungen an Arbeitnehmer beinhalten unverändert zum Vorjahr unter anderem Rückstellungen für Sozialplankosten und Entgeltfortzahlungen im Rahmen von Restrukturierungen.

33. Sonstige Rückstellungen

Entwicklung der sonstigen Rückstellungen

in Mio. € Stand zum 01.01.2019 Umbuchung Veränderung Konsolidierungskreis Inanspruchnahme
Vergütungen an Kunden 130,4 0,0 27,6 -119,1
Rückbaukosten 42,6 0,0 0,0 -0,8
Gerichts-, Prozess-, Rechtsberatungskosten 37,0 0,0 0,0 -3,6
Sonstige Steuern 28,3 0,0 0,4 -17,0
Sonstige drohende Verluste 21,1 0,0 0,4 -8,2
Drohende Verluste aus Equity-Bewertung 15,3 0,0 0,0 0,0
Drohende Verluste aus Mietverpflichtungen * 18,9 -1,1 0,0 -0,2
Rückstellungen für Garantie und Kulanz 7,3 0,0 0,0 -5,0
Mietrisiken 6,3 0,0 0,5 -2,0
Zinsen auf Steuern 4,0 -0,5 0,1 -1,0
Drohende Verluste aus belastenden Verträgen * 25,5 2,3 0,0 0,0
Übrige sonstige Rückstellungen 205,2 -1,1 2,5 -75,7
Gesamt 541,9 -0,4 31,5 -232,6
in Mio. € Auflösung Zuführung Aufzinsung Währungsdifferenzen Stand zum 31.12.2019
Vergütungen an Kunden -2,7 130,3 0,0 0,0 166,5
Rückbaukosten -2,7 5,6 0,1 0,1 44,9
Gerichts-, Prozess-, Rechtsberatungskosten -9,5 9,5 0,0 0,0 33,4
Sonstige Steuern -1,5 13,5 0,0 1,1 24,8
Sonstige drohende Verluste -2,8 10,7 0,0 0,0 21,2
Drohende Verluste aus Equity-Bewertung -7,8 7,9 0,0 0,0 15,4
Drohende Verluste aus Mietverpflichtungen * -12,7 3,6 0,0 0,0 8,5
Rückstellungen für Garantie und Kulanz -0,5 5,3 0,0 0,0 7,1
Mietrisiken -1,2 3,5 0,0 0,0 7,1
Zinsen auf Steuern -0,2 3,0 0,0 0,0 5,4
Drohende Verluste aus belastenden Verträgen * -28,4 0,0 0,0 0,6 0,0
Übrige sonstige Rückstellungen -22,7 79,0 -0,1 0,6 187,7
Gesamt -92,7 271,9 0,0 2,4 522,0

* Betrag zum 01.01.2019 aufgrund IFRS 16 angepasst

Die Rückstellungen für Vergütungen an Kunden umfassen zum Bilanzstichtag noch nicht abgerechnete Vergütungsvereinbarungen.

Aufgrund der erstmaligen Anwendung der Regelungen des IFRS 16 wurden zum 1. Januar 2019 die Rückstellungen für drohende Verluste aus belastenden Verträgen und die drohenden Verluste aus Mietverpflichtungen von insgesamt 630,3 Mio. € mit den Nutzungsrechten verrechnet. Im Vorjahr wurden für standortbezogene belastende Verträge in Höhe der gegenwärtigen vertraglichen Verpflichtung Rückstellungen gebildet.

Die Rückstellungen für drohende Verluste aus Mietverpflichtungen betreffen im Wesentlichen das Geschäftsfeld Handel International. Diese liegen nicht im Anwendungsbereich des IFRS 16 und wurden somit nicht verrechnet.

Die übrigen sonstigen Rückstellungen umfassen eine Vielzahl von Einzelsachverhalten.

Gliederung der erwarteten Fälligkeiten der sonstigen Rückstellungen

in Mio. € 31.12.2019
Erwartete Fälligkeit innerhalb eines Jahres zwischen 1 und 5 Jahren nach mehr als 5 Jahren Summe
Vergütungen an Kunden 166,5 0 0 166,5
Rückbaukosten 3,7 11,3 29,9 44,9
Gerichts-, Prozess-, Rechtsberatungskosten 22,6 10,8 0,0 33,4
Sonstige Steuern 24,8 0,0 0,0 24,8
Sonstige drohende Verluste 19,9 1,3 0,0 21,2
Drohende Verluste aus Equity-Bewertung 15,0 0,4 0,0 15,4
Drohende Verluste aus Mietverpflichtungen 0,5 1,6 6,4 8,5
Rückstellungen für Garantie und Kulanz 5,8 1,3 0,0 7,1
Mietrisiken 7,1 0,0 0,0 7,1
Zinsen auf Steuern 5,0 0,4 0,0 5,4
Drohende Verluste aus belastenden Verträgen 0,0 0,0 0,0 0,0
Übrige sonstige Rückstellungen 166,7 8,6 12,4 187,7
Gesamt 437,6 35,7 48,7 522,0
in Mio. € 31.12.2018
Erwartete Fälligkeit innerhalb eines Jahres zwischen 1 und 5 Jahren nach mehr als 5 Jahren Summe
Vergütungen an Kunden 130,4 0,0 0,0 130,4
Rückbaukosten 4,8 11,1 26,7 42,6
Gerichts-, Prozess-, Rechtsberatungskosten 26,1 10,9 0,0 37,0
Sonstige Steuern 28,3 0,0 0,0 28,3
Sonstige drohende Verluste 21,1 0,0 0,0 21,1
Drohende Verluste aus Equity-Bewertung 14,9 0,4 0,0 15,3
Drohende Verluste aus Mietverpflichtungen 30,3 66,4 74,0 170,7
Rückstellungen für Garantie und Kulanz 6,0 1,3 0,0 7,3
Mietrisiken 6,3 0,0 0,0 6,3
Zinsen auf Steuern 3,7 0,3 0,0 4,0
Drohende Verluste aus belastenden Verträgen 92,5 253,3 158,2 504,0
Übrige sonstige Rückstellungen 180,9 11,1 13,3 205,3
Gesamt 545,3 354,8 272,2 1.172,3

34. Sonstige finanzielle Schulden

Gliederung der sonstigen finanziellen Schulden

in Mio. € Restlaufzeit 31.12.2019 Restlaufzeit 31.12.2018
bis 1 Jahr über 1 Jahr Summe bis 1 Jahr über 1 Jahr Summe
Leasingverbindlichkeiten 1.522,2 8.583,0 10.105,2 65,0 789,4 854,4
Schulden gegenüber Kreditinstituten 563,8 1.436,8 2.000,6 438,6 1.004,3 1.442,9
Schulden aus sonstigen Darlehen 33,9 297,9 331,8 206,1 294,6 500,7
Schulden gegenüber assoziierten Unternehmen 57,8 0,0 57,8 13,3 0,0 13,3
Zinsswaps 0,0 8,6 8,6 5,0 0,0 5,0
Schulden gegenüber Beteiligungsunternehmen 4,4 0,0 4,4 109,0 5,8 114,8
Sonstige Schulden aus Finanzgeschäften 32,2 0,2 32,4 67,1 2,1 69,2
Finanzschulden 2.214,3 10.326,5 12.540,8 904,1 2.096,2 3.000,3
Anteile fremder Gesellschafter am Reinvermögen von Gesellschaften 0,0 66,5 66,5 0,0 14,7 14,7
Kreditorische Debitoren 48,3 0,0 48,3 51,6 0,0 51,6
Schulden aus derivativen Finanzinstrumenten 18,3 0,0 18,3 13,5 0,0 13,5
Gesamt 2.280,9 10.393,0 12.673,9 969,2 2.110,9 3.080,1

Erläuterungen zur Entwicklung der Leasingverbindlichkeiten sind dem Punkt 23 "Leasing" zu entnehmen.

Von den ausgewiesenen Schulden gegenüber Kreditinstituten sind 169,9 Mio. € (Vorjahr: 170,0 Mio. €) grundpfandrechtlich gesichert.

Zinsstruktur der festverzinslichen Schulden gegenüber Kreditinstituten

Finanzierung Zinskondition Währung Zinsbindung bis 1 Jahr Gewichteter Zinssatz in % der originären Mittelaufnahmen 4,61 Volumen per Stichtag 7,1
Schulden gegenüber Kreditinstituten festverzinslich Mio. € 1 bis 5 Jahre 2,38 122,2
(ohne Kontokorrent) über 5 Jahre 0,75 40,3
Gesamt 169,6

Die Zinsbindung der mittelfristigen finanziellen Schulden gegenüber Kreditinstituten und die Zinsanpassungstermine aller festverzinslichen finanziellen Schulden gegenüber Kreditinstituten entsprechen den dargestellten Zinsbindungsfristen. Die Zinsanpassungstermine variabler Zinssätze liegen unter einem Jahr.

Die Schulden gegenüber Kreditinstituten beinhalten im Wesentlichen Schuldscheindarlehen zur allgemeinen Unternehmensfinanzierung, Darlehen zur Immobilienfinanzierung und kurzfristige Kreditlinien. Im Berichtsjahr wurde ein weiteres Schuldscheindarlehen in Höhe von 537,0 Mio. € aufgenommen, wovon zum Stichtag 437,0 Mio. € ausgezahlt waren und unter den langfristigen Schulden gegenüber Kreditinstituten ausgewiesen werden. Die Auszahlung der verbleibenden 100,0 Mio. € erfolgte im Januar 2020. Das 2018 aufgenommene Schuldscheindarlehen über 1.000,0 Mio. € wird in Höhe von 881,5 Mio. € unter den langfristigen Schulden gegenüber Kreditinstituten und in Höhe von 118,5 Mio. € unter den langfristigen Schulden aus sonstigen Darlehen ausgewiesen. Des Weiteren wurden der syndizierte Kredit und weitere Kreditlinien in Höhe von 494,8 Mio. € (Vorjahr: 379,0 Mio. €) in Anspruch genommen.

Die langfristigen Schulden aus sonstigen Darlehen beinhalten ein Schuldscheindarlehen in Höhe von insgesamt 175,0 Mio. € (Vorjahr: 175,0 Mio. €) sowie einen Anteil des 2018 aufgenommenen Schuldscheindarlehens (118,5 Mio. €). Die kurzfristigen sonstigen Darlehen beinhalten im Wesentlichen kurzfristig angelegte Tages- und Termingelder von nahestehenden Unternehmen. Die Veränderung ist im Wesentlichen auf den erstmaligen Einbezug der RZAG zurückzuführen (vgl. Punkt 3 "Konsolidierung").

Erläuterungen zu den im Wesentlichen zur Verfügung stehenden Fremdfinanzierungsmitteln sind dem Punkt 39 "Management der finanzwirtschaftlichen Risiken", Unterpunkt "Liquiditätsrisiko" zu entnehmen.

Die Darlehen von assoziierten Unternehmen betreffen im Berichtsjahr kurzfristige Darlehensschulden gegenüber den REWE-Partnergesellschaften.

Zur Absicherung von Zinsrisiken wurden mehrere Zinsswaps abgeschlossen. Die Schulden aus derivativen Finanzinstrumenten betreffen im Wesentlichen Devisenderivate. Weitere Erläuterungen zur Entwicklung der derivativen Finanzinstrumente sind dem Punkt 40 "Weitere Angaben zu Finanzinstrumenten" zu entnehmen.

Die Schulden gegenüber Beteiligungsunternehmen beinhalten sowohl Schulden aus Verrechnungsverkehr als auch Darlehen. Die Veränderung ist im Wesentlichen auf den erstmaligen Einbezug der RZAG zurückzuführen.

Die sonstigen Schulden aus Finanzgeschäften beinhalten im Wesentlichen Schulden aus laufenden Verrechnungskonten gegenüber nahestehenden Unternehmen sowie aus Darlehen von verbundenen Unternehmen, die mangels Wesentlichkeit nicht vollkonsolidiert werden. Auch diese Veränderung ist im Wesentlichen auf den erstmaligen Einbezug der RZAG zurückzuführen.

Die Anteile fremder Gesellschafter am Reinvermögen von Gesellschaften betreffen Anteile an einbezogenen Gesellschaften, die den jeweiligen Inhabern das Recht zur Rückgabe an den Emittenten gegen Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente oder andere finanzielle Vermögenswerte verbriefen. Hierunter fallen Anteile an Personengesellschaften sowie das Geschäftsguthaben der RZF. Das Geschäftsguthaben wird zum Bilanzstichtag von 16 Genossen (Vorjahr: 16) mit insgesamt 505.412 (Vorjahr: 432.000) Geschäftsanteilen zu einem Nennwert von je 1,00 € gehalten. Im Rahmen des Erwerbs von 77,4 Prozent der Anteile an der RZAG wurde das Geschäftsguthaben um 73.412 Anteile im Wert von 0,1 Mio. € erhöht. Zum 31. Dezember 2019 betragen die gesamten Haftsummen aller Genossen 0,5 Mio. €.

Alle finanziellen Schulden mit Ausnahme der Schulden aus derivativen Finanzinstrumenten und der Schulden aus Finanzierungsleasing (vgl. Punkt 23 "Leasing") sind zum Rückzahlungsbetrag angesetzt.

35. Schulden aus Lieferungen und Leistungen

Gliederung der Schulden aus Lieferungen und Leistungen

in Mio. € Restlaufzeit 31.12.2019 Restlaufzeit 31.12.2018
bis 1 Jahr über 1 Jahr Summe bis 1 Jahr über 1 Jahr Summe
Schulden aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Dritten 6.978,5 13,1 6.991,6 6.650,6 9,1 6.659,7
Schulden aus Lieferungen und Leistungen gegenüber assoziierten Unternehmen 1,2 0,0 1,2 1,2 0,0 1,2
Schulden aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Beteiligungen 0,0 0,0 0,0 70,9 0,0 70,9
Schulden aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Gemeinschaftsunternehmen 0,0 0,0 0,0 5,9 0,0 5,9
Schulden aus Lieferungen und Leistungen gegenüber verbundenen Unternehmen 0,1 0,0 0,1 0,0 0,0 0,0
Gesamt 6.979,8 13,1 6.992,9 6.728,6 9,1 6.737,7

Der Anstieg der Schulden aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Dritten ist im Wesentlichen stichtagsbedingt.

Aufgrund der Erstkonsolidierung der RZAG entfällt für das Geschäftsjahr 2019 die Bilanzierung von Schulden aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Beteiligungen sowie gegenüber Gemeinschaftsunternehmen. Zu weiteren Erläuterungen zum Erwerb der RZAG vgl. Punkt 3 "Konsolidierung".

36. Sonstige Schulden

Gliederung der sonstigen Schulden

in Mio. € Restlaufzeit 31.12.2019 Restlaufzeit 31.12.2018
bis 1 Jahr über 1 Jahr Summe bis 1 Jahr über 1 Jahr Summe
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 593,7 0,0 593,7 559,6 0,0 559,6
Schulden aus Reisevorleistungen 197,0 0,0 197,0 192,6 0,0 192,6
Schulden aus sonstigen Steuern 171,2 0,0 171,2 152,3 0,0 152,3
Rückstellungen mit Schuldcharakter 157,8 0,0 157,8 135,6 0,0 135,6
Schulden aus Kundenbindungsprogrammen 128,2 0,0 128,2 106,8 0,0 106,8
Schulden aus Waren- / Geschenkgutscheinen 117,4 0,0 117,4 95,2 0,0 95,2
Raumkosten 78,7 0,0 78,7 69,5 0,0 69,5
Rechnungsabgrenzung 34,1 40,4 74,5 25,7 24,5 50,2
Berufsgenossenschaft 43,4 0,0 43,4 42,2 0,0 42,2
Ungünstige Verträge 3,9 11,1 15,0 17,9 121,9 139,8
Schulden aus Vorauszahlungen und Kautionen 8,4 0,0 8,4 10,6 0,0 10,6
Schulden gegenüber Städten und Gemeinden (exklusive Steuern) 4,4 0,0 4,4 4,0 0,0 4,0
Diverse 147,3 1,5 148,8 159,6 1,3 160,9
Gesamt 1.685,5 53,0 1.738,5 1.571,6 147,7 1.719,3

Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen resultieren überwiegend aus dem Geschäftsfeld Touristik. Es handelt sich hierbei um abgegrenzte Leistungen der Reiseveranstalter für Reisen, deren Ende nach dem Bilanzstichtag liegt. Ein wesentlicher Teil der Erhöhung resultiert aus der Änderung der Zahlungsbedingungen. Zudem sind die Buchungszahlen aufgrund der Insolvenz eines Mitbewerbers leicht angestiegen, was sich auch erhöhend auf die erhaltenen Anzahlungen auswirkt.

Bei den Schulden aus Reisevorleistungen handelt es sich um ausstehende Rechnungen für Fremdleistungen, die von den Reiseveranstaltern im Rahmen der Durchführung eigener Reisen in Anspruch genommen und zum Bilanzstichtag von den Leistungsträgern noch nicht abgerechnet wurden.

Die Schulden aus sonstigen Steuern betreffen im Wesentlichen die Umsatzsteuer sowie die Lohn- und Kirchensteuer.

Die diversen Rückstellungen mit Schuldcharakter wurden unter anderem für Maklerprovisionen, Verpflichtungen aus Mietverhältnissen, Verwaltungsaufwendungen und Abgrenzungen für Strom- und Gasrechnungen gebildet. Die Erhöhung betrifft vor allem ausstehende Stromrechnungen aufgrund neuer regulatorischer Vorgaben auf Seiten der Lieferanten. Gleichzeitig hat sich der Anteil der in Rechnung gestellten Strombezüge innerhalb der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen leicht verringert. Zudem ist die Erhöhung teilweise auch auf Preissteigerungen bei Strom und bei der Netznutzung zurückzuführen.

Die Schulden aus Kundenbindungsprogrammen erhöhten sich unter anderem aufgrund der Einführung des Kundenbindungsprogramms "Jö-Card" in Österreich. Zudem erhöhten sich die Schulden aus dem Kundenbindungsprogramm "Payback".

Die Schulden aus Rechnungsabgrenzung beinhalten unter anderem Baukostenzuschüsse und abgegrenzte Dienstleistungsentgelte.

Für Verträge wurden Schuldposten erfasst, wenn im Rahmen eines Unternehmenszusammenschlusses Verträge übernommen wurden, deren Vertragsbedingungen ungünstiger als die Marktbedingungen zum Erwerbszeitpunkt waren. Die Schuldposten für ungünstige Verträge werden über die Restlaufzeit des zugrunde liegenden Vertrags linear aufgelöst. Die Abnahme dieses Postens resultiert aus der Anwendung des IFRS 16. Diese Schuldposten wurden größtenteils zum Erstanwendungszeitpunkt mit den Nutzungsrechten verrechnet (vgl. Punkt 2 "Anwendung und Auswirkungen neuer bzw. überarbeiteter Rechnungslegungsvorschriften").

37. Kapitalflussrechnung

Die Kapitalflussrechnung zeigt die Veränderungen der Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente abzüglich der Kontokorrentkredite im Berichtsjahr. Es wird unterschieden zwischen Veränderungen aus betrieblicher Tätigkeit, aus Investitionstätigkeit und aus Finanzierungstätigkeit. Die Zahlungsmittelflüsse der aufgegebenen Geschäftsbereiche aus betrieblicher Tätigkeit, aus Investitionstätigkeit sowie aus Finanzierungstätigkeit sind gemäß IFRS 5 getrennt von denen der fortgeführten Geschäftsbereiche angegeben. Derzeit liegen keine aufgegebenen Geschäftsbereiche vor.

Nachfolgend werden die Zahlungsmittelflüsse der fortgeführten Geschäftsbereiche erläutert.

Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit

In der Berichtsperiode erhöhte sich der Cashflow aus der betrieblichen Tätigkeit von 1.473,1 Mio. € auf 3.272,4 Mio. €. Der Anstieg um 1.799,3 Mio. € resultiert im Wesentlichen aus der Anwendung des IFRS 16.

Während im Vorjahr Mietzahlungen im Wesentlichen über die Mietaufwendungen im Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit ausgewiesen wurden, wird nach Anwendung des IFRS 16 der Tilgungsanteil im Cashflow aus Finanzierungstätigkeit (Auszahlungen von Leasingnehmern für die Reduzierung von Schulden aus Leasingverhältnissen) ausgewiesen. Der Zinsanteil wird im Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit (gezahlte Zinsen) ausgewiesen.

Ebenfalls führte ein stichtagsbedingter Rückgang der Forderungen aus Lastschriften und Kartenzahlungen zu einer Erhöhung des betrieblichen Cashflows. Bereinigt um Working-Capital-Effekte (Veränderung der Vorräte sowie der Forderungen und Schulden aus Lieferungen und Leistungen) erhöhte sich der Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit von 1.067,7 Mio. € auf 3.039,1 Mio. €.

Die sonstigen zahlungsunwirksamen Vorgänge in Höhe von -354,4 Mio. € (Vorjahr: -1,2 Mio. €) betreffen im Berichtsjahr neben zahlungsunwirksamen Bewertungseffekten aus dem sukzessiven Erwerb der Anteile an der REWE-ZENTRALFINANZ eG und REWE-Zentral AG GbR, Köln, in Höhe von 166,1 Mio. € vor allem erfolgsneutrale Neubewertungen von Verpflichtungen aus Pensionen und pensionsähnlichen Zusagen in Höhe von -135,7 Mio. € (Vorjahr: 29,8 Mio. €).

Die gezahlten Zinsen in Höhe von 583,1 Mio. € (Vorjahr: 53,5 Mio. €) resultieren in Höhe von 542,6 Mio. € (Vorjahr: 21,1 Mio. €) aus Leasingverhältnissen beim Leasingnehmer.

Die erhaltenen Zinsen in Höhe von 15,9 Mio. € (Vorjahr: 19,9 Mio. €) enthalten Zinsen aus Leasingverhältnissen beim Leasinggeber in Höhe von 3,0 Mio. € (Vorjahr: 0,0 Mio. €).

Im Berichtsjahr wurden Fremdkapitalkosten von 0,4 Mio. € (Vorjahr: 0,3 Mio. €) aktiviert.

Cashflow aus der Investitionstätigkeit

Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit beträgt im Berichtsjahr -2.392,4 Mio. € (Vorjahr: -1.863,0 Mio. €). Der Anstieg der Auszahlungen gegenüber dem Vorjahr in Höhe von 529,4 Mio. € resultiert im Wesentlichen aus erhöhten Auszahlungen für Unternehmenszusammenschlüsse und den Erwerb von Anteilen an konsolidierten Unternehmen.

Die Einzahlungen aus den Abgängen finanzieller Vermögenswerte und at equity bilanzierter Unternehmen resultieren in Höhe von 170,3 Mio. € (Vorjahr: 153,8 Mio. €) aus der Tilgung von Ausleihungen. Davon betreffen 141,3 Mio. € (Vorjahr: 120,4 Mio. €) Ausleihungen an assoziierte Unternehmen.

Zudem erfolgten im Berichtsjahr Einzahlungen aus der Rückzahlung von Darlehen in Höhe von 59,7 Mio. € (Vorjahr: 89,8 Mio. €). Davon betreffen 4,7 Mio. € (Vorjahr: 14,3 Mio. €) Darlehen an Gemeinschaftsunternehmen.

Die Investitionen in das Anlagevermögen in Höhe von 1.752,0 Mio. € (Vorjahr: 1.791,4 Mio. €) betreffen im Wesentlichen Expansionsinvestitionen in das Filialnetz sowie Ersatz- und Erweiterungsinvestitionen bei Filialen, Lagerstandorten und Produktionsunternehmen.

Die Auszahlungen für Investitionen in finanzielle Vermögenswerte betreffen in Höhe von 191,6 Mio. € (Vorjahr: 171,1 Mio. €) gewährte Ausleihungen. Davon wurden Ausleihungen in Höhe von 152,5 Mio. € (Vorjahr: 126,5 Mio. €) an assoziierte Unternehmen vergeben. Zudem resultierten Auszahlungen in Höhe von 122,5 Mio. € (Vorjahr: 111,3 Mio. €) aus der Vergabe von Darlehen.

Die Einzahlungen aus dem Verkauf von Anteilen an konsolidierten Unternehmen in Höhe von 117,0 Mio. € (Vorjahr: -0,8 Mio. €) resultierten in Höhe von 95,0 Mio. € aus dem Verkauf der Anteile an der commercetools GmbH, München, und in Höhe von 22,0 Mio. € aus dem Verkauf der Anteile an der DER Business Travel GmbH, Köln. Zu den Verkäufen siehe auch Punkt 3 "Konsolidierung".

Die Einzahlungsüberschüsse aus Unternehmenszusammenschlüssen und dem Erwerb von Anteilen an konsolidierten Unternehmen in Höhe von 13,5 Mio. € (Vorjahr: 20,8 Mio. €) resultieren aus dem Erwerb der Anteile an der RZAG und ihrer Tochtergesellschaften.

Die Auszahlungen für Unternehmenszusammenschlüsse und den Erwerb von Anteilen an konsolidierten Unternehmen in Höhe von 769,7 Mio. € (Vorjahr: 103,7 Mio. €) resultieren mit 761,8 Mio. € aus einer Anzahlung auf den Erwerb der Anteile an der Lekkerland AG, Frechen, sowie der Kommanditanteile an der Lekkerland AG & Co. KG, Frechen, mit wirtschaftlichem Übergang der Anteile zum 1. Januar 2020. Zu dem Erwerb siehe auch Punkt 42 "Ereignisse nach dem Bilanzstichtag".

Darüber hinaus resultierten Auszahlungen in Höhe von 4,3 Mio. € aus dem Erwerb der Anteile an der der K 2 Liegenschaftsverwertungsgesellschaft mbH, Klagenfurt (Österreich), und Auszahlungen von 2,8 Mio. € aus dem Erwerb der Anteile an der Travel Brands S.A., Bukarest (Rumänien). Weitere Auszahlungen von 0,8 Mio. € resultierten aus den Erwerben der Anteile an der travelXperts ag, Oberuzwil (Schweiz), sowie der Aktien an ihrer Tochtergesellschaft, der Travel Partner AG Uzwil, Uzwil (Schweiz), und der Anteile an der Online Travel Information AG, Koblenz (Schweiz). Zu den Erwerben siehe ebenfalls Punkt 3 "Konsolidierung".

Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit

Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit beträgt -951,3 Mio. €. Die Veränderung gegenüber dem Vorjahr um -1.323,0 Mio. € resultiert im Wesentlichen aus der bereits oben genannten Anwendung des IFRS 16 und der damit verbundenen Ausweisänderung bezüglich der Mietzahlungen beim Leasingnehmer.

Zu den Auszahlungen von Leasingnehmern für die Reduzierung von Schulden aus Leasingverhältnissen in Höhe von 1.486,3 Mio. € (Vorjahr: Auszahlungen aus der Tilgung von Schulden aus Finanzierungs-Leasingverhältnissen in Höhe von 66,9 Mio. €) vgl. Punkt 23 "Leasing". Die Auszahlungen betreffen nur den Tilgungsanteil des Leasingnehmers. Die Zinszahlungen werden unter den gezahlten Zinsen im Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit ausgewiesen.

Gegenläufig zu den Auszahlungen von Leasingnehmern für die Reduzierung von Schulden aus Leasingverhältnissen führte die Aufnahme und Tilgung von Finanzkrediten insgesamt zu Zahlungsmittelzuflüssen in Höhe von 553,7 Mio. € (Vorjahr: 524,4 Mio. €).

Im Zusammenhang mit der Vorauszahlung für den Erwerb der Anteile an der Lekkerland AG, Frechen, sowie der Kommanditanteile an der Lekkerland AG & Co. KG, Frechen, wurde ein Schuldscheindarlehen in Höhe von 537,0 Mio. € aufgenommen. Hieraus resultierten im Berichtsjahr Zahlungsmittelzuflüsse in Höhe von 437,0 Mio. €.

Weitere Zahlungsmittelzuflüsse in Höhe von 400,0 Mio. € resultierten aus der Inanspruchnahme des syndizierten Kredits.

Außerdem erfolgten Einzahlungen in Höhe von 14,8 Mio. € und Auszahlungen in Höhe von 299,0 Mio. € aus der Inanspruchnahme und Tilgung weiterer Kreditlinien.

Darüber hinaus führten Einzahlungen von 19,8 Mio. € (Vorjahr: 9,5 Mio. €) und Auszahlungen von 4,9 Mio. € (Vorjahr: 2,1 Mio. €) aus der Aufnahme und Tilgung von Darlehen gegenüber verbundenen und assoziierten Unternehmen insgesamt ebenfalls zu Zahlungsmittelzuflüssen aus der Finanzierungstätigkeit.

Weiterhin führte die unterjährige Aufnahme und Tilgung von Darlehen von nahestehenden Unternehmen zu Einzahlungen in Höhe von 76,0 Mio. € (Vorjahr: 748,2 Mio. €) und Auszahlungen in Höhe von 96,7 Mio. € (Vorjahr: 617,6 Mio. €).

Die gezahlten Dividenden, Ausgleichsverpflichtungen und sonstigen Ergebnisanteile in Höhe von 5,4 Mio. € (Vorjahr: 31,8 Mio. €) resultieren aus Auszahlungen an Minderheitsgesellschafter.

Die Auszahlungen aus der Veränderung von Anteilen anderer Gesellschafter enthalten Auszahlungen in Höhe von 31,3 Mio. € aus dem Erwerb der restlichen Anteile an der Supermärkte Nord Verwaltungs GmbH und an der Supermärkte Nord Vertriebs GmbH & Co. KG, beide mit Sitz in Kiel; siehe hierzu auch Punkt 3 "Konsolidierung". Dagegen erfolgten Einzahlungen in Höhe von 18,0 Mio. € aus der Veräußerung von Anteilen an Immobiliengesellschaften.

Die konsolidierungskreisbedingte Änderung des Finanzmittelfonds im Vorjahr resultierte aus der erstmaligen Vollkonsolidierung der Xtravel AB, Stockholm (Schweden).

Schulden aus Finanzierungstätigkeit

Die Schulden aus Finanzierungstätigkeit betreffen insbesondere Leasingverbindlichkeiten, Darlehen sowie Tages- und Termingelder von Kreditinstituten und Schuldscheindarlehen. Daneben liegen auch Darlehen von verbundenen, assoziierten, nahestehenden und Gemeinschaftsunternehmen vor.

Überleitung der Schulden aus Finanzierungstätigkeit

in Mio. € 31.12.2019 31.12.2018
Sonstige finanzielle Schulden zum 01.01. 3.080,1 2.685,6
Auswirkungen der Erstanwendung IFRS 16 9.295,2 0,0
Sonstige finanzielle Schulden zum 01.01. nach Erstanwendung IFRS 16 12.375,3 2.685,6
unverzinsliche finanzielle Schulden -79,9 -92,2
Finanzschulden zum 01.01. 12.295,4 2.593,4
Schulden aus operativem Verrechnungsverkehr -169,2 -254,0
Kontokorrentkredite -4,4 -1,8
Sonstige Schulden aus operativer Tätigkeit -10,5 -10,3
Schulden aus Finanzierungstätigkeit 01.01. 12.111,3 2.327,3
zahlungswirksame Veränderung -932,6 457,6
davon Einzahlungen aus der Aufnahme von Finanzkrediten 996,1 1.772,1
davon Auszahlungen aus der Tilgung von Finanzkrediten -442,4 -1.247,6
davon Auszahlungen aus der Tilgung von Schulden aus Finanzierungsleasing -1.486,3 -66,9
nicht zahlungswirksame Veränderung 1.282,4 31,2
davon Zugänge aus Leasingverhältnissen beim Leasingnehmer 1.422,6 0,0
davon Zugänge aus Finanzierungs-Leasingverhältnissen 0,0 21,6
davon Änderungen des Konsolidierungskreises -126,7 0,0
davon Währungsumrechnung 8,4 -1,1
davon Umbuchungen -24,8 0,0
davon sonstige Veränderungen 2,9 10,7
Schulden aus Finanzierungstätigkeit 31.12. 12.461,1 2.816,1
Schulden aus operativem Verrechnungsverkehr 49,7 169,3
Kontokorrentkredite 9,4 4,4
Sonstige Schulden aus operativer Tätigkeit 20,6 10,5
Finanzschulden zum 31.12. 12.540,8 3.000,3
unverzinsliche finanzielle Schulden 133,1 79,8
Sonstige finanzielle Schulden zum 31.12. 12.673,9 3.080,1

Die sonstigen nicht zahlungswirksamen Veränderungen der Schulden aus Finanzierungstätigkeit in Höhe von 2,9 Mio. € resultieren im Berichtsjahr im Wesentlichen aus der Veränderung von Anteilen anderer Gesellschafter.

Sonstige Angaben

38. Angaben zum Kapitalmanagement

Die finanzwirtschaftliche Steuerung des Konzerns dient der nachhaltigen Wahrung einer größtmöglichen finanziellen Flexibilität und ist darauf ausgerichtet, die jederzeitige Handlungsfreiheit hinsichtlich der operativen, finanziellen und strategischen Unternehmensentwicklung des Konzerns zu sichern. Die REWE Group hat sich einem starken Finanzprofil und der Wahrung einer guten Bonitätseinschätzung verpflichtet. Zur Erhaltung dieses Finanzprofils orientiert sich die REWE Group an international akzeptierten, für das Rating relevanten Finanzrelationen. Alle strategischen unternehmerischen Entscheidungen werden im Hinblick auf ihre Auswirkung auf diese Kennzahlen überprüft.

Für die REWE Group wurde eine Finanzpolitik definiert, deren bedeutendste Kennzahl sich wie folgt darstellt:

Mit der Einführung des IFRS 16 zum 1. Januar 2019 verändert sich die Berechnungsgrundlage des Verschuldungsfaktors. Der Verschuldungsfaktor ergibt sich aus dem Verhältnis zwischen der Netto-Verschuldung und dem EBITDA der REWE Group. Leasingverbindlichkeiten sind durch die Rechnungslegung nach IFRS 16 direkt in der Bilanz enthalten und müssen im Vergleich zu den Vorjahren nicht zusätzlich berücksichtigt werden. Die Definition dieser Kennzahl berücksichtigt demnach die bilanzielle Verschuldung inklusive Leasingverbindlichkeiten nach IFRS 16 sowie die Nettoschuld der Pensionen und pensionsähnlichen Verpflichtungen. Gleichzeitig hat sich auch die Zusammensetzung des EBITDAs nach IFRS 16 geändert, da der Mietaufwand nunmehr über Zins und Abschreibung im EBITDA enthalten ist und die über den EBITDAR vorgenommene Adjustierung der Mieten entfallen kann. Als Maximalwert für den Verschuldungsfaktor wurde für die REWE Group ein Faktor von vier (Vorjahr drei) festgelegt. Durch die Festlegung eines erhöhten Maximalwerts wird der geänderten Berechnungsgrundlage nach IFRS 16 Rechnung getragen.

Sollte eine außerordentliche Marktlage das Management dazu zwingen, diese Verschuldungsgrenze zu überschreiten, sind Maßnahmen zu entwickeln, die die Kennzahl wieder auf das angestrebte Niveau steuern. Zum 31. Dezember 2019 ergibt sich die erstmals neu ermittelte Kennzahl in Höhe des Faktors 3,2 (Vorjahr: 2,5 nach alter Berechnungsgrundlage).

Die Finanzierungsstruktur, die Liquidität und die Finanzrisikopositionen werden bei der REWE Group zentral gesteuert. Basierend auf kapitalmarktorientierten Grundlagen beinhaltet das langfristige Kapitalmanagement darüber hinaus die Entscheidung hinsichtlich variabler und festverzinslicher Kreditaufnahme.

Die kurzfristige Liquiditätssteuerung für die REWE Group erfolgt für das Folgejahr auf monatlicher Basis, die fortlaufend aktualisiert wird. Der mittelfristige Liquiditätsbedarf wird für das jeweilige Kalenderjahr auf Basis der Mittelfristplanung ermittelt und dient somit als Grundlage für die Finanzierungsstrategie.

Zur Steuerung finanzwirtschaftlicher Risiken (z. B. Wechselkursrisiken, Zinsänderungsrisiken, Bonitätsrisiken) in der REWE Group ist ein zentrales Treasury-Committee eingesetzt. Darüber hinaus existieren Treasury-Committees auf Ebene der Geschäftsfelder. Diese Gremien dienen insbesondere der wechselseitigen Information und Meinungsbildung sowie einer engen Abstimmung der unterschiedlichen Konzerneinheiten zu Fragen und Strategien.

Des Weiteren wird das in der REWE Group gebündelte Know-how genutzt, um die Gesellschaften der REWE Group im In- und Ausland in allen relevanten Finanzfragen zu beraten und zu betreuen. Das reicht von grundsätzlichen Überlegungen zur Finanzierung von Akquisitions- und Investitionsvorhaben bis hin zur Unterstützung der lokalen Finanzverantwortlichen der einzelnen Konzerngesellschaften in Gesprächen mit Banken und Finanzdienstleistern vor Ort.

39. Management der finanzwirtschaftlichen Risiken

Der Konzern ist durch seine Geschäftstätigkeit verschiedenen finanziellen Risiken ausgesetzt, insbesondere dem Währungsrisiko, dem Liquiditätsrisiko, dem Zinsrisiko, dem Rohstoffpreisrisiko sowie dem Adressenausfallrisiko.

Diese Risiken werden gemäß der Konzernrichtlinie zum Finanzmanagement systematisch gesteuert. Die finanziellen Risiken werden in enger Zusammenarbeit mit den operativen Einheiten identifiziert, bewertet und abgesichert. Über Risikopolitik und -strategie berät und entscheidet ein zentrales Treasury-Committee.

Der Handlungsrahmen, die Verantwortlichkeiten, die finanzwirtschaftliche Berichterstattung und die Kontrollmechanismen für Finanzinstrumente sind in Richtlinien detailliert festgelegt. Insbesondere gehört hierzu eine klare Funktionstrennung zwischen Handel und Abwicklung.

Das übergreifende Management finanzwirtschaftlicher Risiken ist auf die Unvorhersehbarkeit der Entwicklungen auf den Finanzmärkten fokussiert und zielt darauf ab, negative Auswirkungen auf die Finanzlage zu minimieren. Hierbei hat die Risikobegrenzung generell Vorrang vor Rentabilitätsaspekten.

Zur Absicherung gegen Zinsänderungs-, Währungs- und Rohstoffpreisrisiken werden Termingeschäfte, Swaps und Optionen eingesetzt. Diese werden unter den sonstigen finanziellen Vermögenswerten bzw. Schulden ausgewiesen.

Marktwerte der derivativen Finanzinstrumente

in Mio. € Beizulegender Zeitwert Beizulegender Zeitwert
- Aktiva - - Passiva -
31.12.2019 31.12.2018 31.12.2019 31.12.2018
Zinsswaps 0,0 0,0 8,6 5,0
Devisenderivate 17,2 31,8 18,3 11,7
davon innerhalb von Cashflow hedges 14,3 25,8 6,9 7,2
davon außerhalb einer hedge-Beziehung 2,9 6,0 11,4 4,5
Rohstoffderivate 0,4 0,0 0,0 1,8
Gesamt 17,6 31,8 26,9 18,5

Währungsrisiko

Der Konzern ist international tätig und infolgedessen einem potenziellen Währungsrisiko ausgesetzt.

Währungsrisiken, d. h. potenzielle Wertschwankungen eines Finanzinstruments aufgrund von Änderungen des Wechselkurses, bestehen insbesondere dort, wo Vermögenswerte und Schulden in einer anderen als der funktionalen Währung des Konzerns bestehen bzw. bei planmäßigem Geschäftsverlauf entstehen werden. Gemäß der Konzernrichtlinie zum Finanzmanagement sind Fremdwährungsforderungen und -schulden gemäß den definierten Strategien durch Derivate zu sichern. Die Vertragspartner des Konzerns bei derivativen Finanzinstrumenten sind Banken bester Bonität.

Zur Absicherung der Währungsrisiken dürfen ausschließlich marktgängige derivative Finanzinstrumente eingesetzt werden, deren korrekte finanzmathematische und buchhalterische Abbildung in den Treasury-Systemen sichergestellt sein muss.

Im Geschäftsfeld Touristik und bei der RZAG werden zukünftige Fremdwährungszahlungen durch den Abschluss von entsprechenden Derivaten gesichert und als Cashflow hedge abgebildet. In beiden Fällen handelt es sich um eine Plansicherung (Absicherung von mit hoher Wahrscheinlichkeit erwarteten Transaktionen).

Im Rahmen des touristischen Devisenrisikomanagements werden die aus dem Einkauf touristischer Leistungen resultierenden Fremdwährungsschulden (Grundgeschäfte) durch den Einsatz von Kurssicherungsgeschäften gegen die Gefahr ergebnismindernder Währungseinflüsse abgesichert. Diese Devisentransaktionsrisiken entstehen zum Zeitpunkt der Festlegung der Kalkulationskurse für die verschiedenen Saisonbereiche. Zu diesen Zeitpunkten handelt es sich bei den Grundgeschäften um geplante Fremdwährungsschulden, die sich erst im Zuge der später eingehenden Buchungen sukzessive konkretisieren. Den Grundgeschäften werden im Rahmen der Währungssicherung Devisentermingeschäfte, -swaps und -optionen gegenübergestellt. Deren Ziel ist es, die Grundgeschäftsposition gegen ergebniswirksame Devisenkursveränderungen zu sichern. Bei Vorliegen der Voraussetzungen für die Anwendung von hedge accounting gemäß IFRS 9 erfolgt die bilanzielle Abbildung der Sicherungsbilanzierung im Rahmen eines Cashflow hedge. Bei Abschluss der Devisentermingeschäfte und -swaps werden 100,0 Prozent des Nominalvolumens designiert. Sofern die Unternehmen davon ausgehen, dass keine hohe Wahrscheinlichkeit mehr hinsichtlich des Eintritts des erwarteten Grundgeschäfts besteht (dies ist beispielsweise der Fall, wenn sich Zahlungen in eine andere Saison verschieben), wird die Sicherungsbeziehung dedesigniert und hedge accounting beendet. Die derzeit in diesem Zusammenhang vorliegenden Devisenoptionen werden als freistehende Derivate abgebildet.

Bei der RZAG werden ebenfalls Devisentermingeschäfte und -swaps abgeschlossen. Diese dienen der Absicherung von Währungskursschwankungen aus warenwirtschaftlichen Kontrakten. Zum Zeitpunkt der Sicherung handelt es sich bei den Grundgeschäften um geplante Einkäufe in Fremdwährung, die sich im Zeitablauf von Rahmenkontrakten zu einzelnen Bestellungen konkretisieren. Bei Vorliegen der Voraussetzungen für die Anwendung von hedge accounting gemäß IFRS 9 erfolgt eine Bilanzierung der Sicherungsbeziehung im Rahmen eines Cashflow hedge. Dies gilt jedoch nur für die abgeschlossenen Devisentermingeschäfte. Bei Abschluss und Designation der Derivate werden 90,0 Prozent des Nominalvolumens designiert. 10,0 Prozent des Nominalvolumens der Derivate werden nicht in die Sicherungsbeziehung designiert und freistehend erfasst. Sofern die RZAG davon ausgeht, dass erwartete Grundgeschäfte nicht mehr eintreten (dies ist beispielsweise bei einer Verschiebung einer Lieferung in den Folgemonat oder bei Wegfall einer Lieferung der Fall), werden die korrespondierenden derivativen Sicherungsinstrumente dedesigniert und die Anwendung von hedge accounting beendet. Devisenswaps werden als freistehende Derivate bilanziert.

Zusätzlich werden zur Absicherung des Währungsrisikos aus bereits entstandenen Fremdwährungsforderungen und -schulden kurzfristig fällige Devisentermingeschäfte und Devisenswaps abgeschlossen. Diese werden als freistehende Derivate ergebniswirksam zum beizulegenden Zeitwert bilanziert.

Nominalvolumina der Devisenderivate im Cashflow hedge pro Währung

ISO-Code Land Währung Kauf Verkauf Kauf Verkauf
Nominalvolumen in Mio. Einheiten 2019 Nominalvolumen in Mio. Einheiten 2019 Nominalvolumen in Mio. Einheiten 2018 Nominalvolumen in Mio. Einheiten 2018
AED Vereinte Arabische Emirate Dirham 153,0 0,0 199,9 0,0
AUD Australien Dollar 20,6 0,0 26,0 0,0
CAD Kanada Dollar 22,3 0,0 25,3 0,0
CHF Schweiz Franken 12,5 92,5 10,7 95,8
CNY China Yuan 21,8 0,0 8,5 0,0
DKK Dänemark Krone 8,0 132,5 7,0 195,0
GBP Großbritannien Pfund 6,7 50,5 10,6 43,0
HKD Hongkong Dollar 5,1 0,0 8,5 0,0
INR Indien Rupie 326,0 0,0 419,0 0,0
JPY Japan Yen 348,0 0,0 206,3 0,0
MAD Marokko Dirham 12,1 0,0 23,7 0,0
NOK Norwegen Krone 38,7 585,0 38,8 760,0
NZD Neuseeland Dollar 19,9 0,0 22,4 0,0
QAR Katar Riyal 3,3 0,0 0,0 0,0
RUB Russische Föderation Rubel 2,0 0,0 0,0 0,0
SEK Schweden Krone 22,0 1.699,5 95,7 1.519,6
SGD Singapur Dollar 3,3 0,0 4,2 0,0
THB Thailand Baht 2.039,7 0,0 2.689,8 0,0
TND Tunesien Dinar 4,7 0,0 8,8 0,0
USD USA Dollar 346,0 0,0 265,6 0,0
ZAR Südafrika Rand 358,1 0,0 463,9 0,0

Die eingesetzten Devisenderivate haben zum Stichtag insgesamt eine Laufzeit von bis zu 17 Monaten. Im Berichtsjahr ergaben sich hierfür folgende durchschnittliche Geschäftskurse:

Durchschnittliche Geschäftskurse der Devisenderivate im Cashflow hedge

ISO-Code Land Währung Kauf Verkauf Kauf Verkauf
Durchschnittskurs je € 2019 Durchschnittskurs je € 2019 Durchschnittskurs je € 2018 Durchschnittskurs je € 2018
AED Vereinte Arabische Emirate Dirham 3,235 - 3,699 -
AUD Australien Dollar 1,674 - 1,639 -
CAD Kanada Dollar 1,494 - 1,524 -
CHF Schweiz Franken 1,095 1,049 1,147 1,069
CNY China Yuan 7,793 - 7,885 -
DKK Dänemark Krone 6,749 0,702 6,478 0,734
GBP Großbritannien Pfund 0,895 0,827 0,868 0,824
HKD Hongkong Dollar 8,933 - 9,317 -
INR Indien Rupie 81,230 - 85,008 -
JPY Japan Yen 122,251 - 124,845 -
MAD Marokko Dirham 11,232 - 11,535 -
NOK Norwegen Krone 9,489 0,949 9,194 0,947
NZD Neuseeland Dollar 1,771 - 1,760 -
QAR Katar Riyal 3,716 - - -
RUB Russische Föderation Rubel 72,154 - - -
SEK Schweden Krone 10,223 10,142 9,331 9,784
SGD Singapur Dollar 1,548 - 1,602 -
THB Thailand Baht 29,166 - 34,436 -
TND Tunesien Dinar 3,581 - 3,633 -
USD USA Dollar 1,124 - 1,211 -
ZAR Südafrika Rand 17,649 - 17,214 -

Erträge und Aufwendungen aus der Bewertung freistehender Derivate werden unter den sonstigen betrieblichen Erträgen und Aufwendungen ausgewiesen. Die Währungsumrechnungseffekte aus den gesicherten Grundgeschäften werden ebenfalls im Betriebsergebnis gezeigt. Dadurch, dass bereits Bewertungseffekte aus den freistehenden Derivaten entstehen können, bevor entsprechende Grundgeschäfte (wie Reisevorleistungen) bilanziert werden, können Ergebnisverschiebungen im Betriebsergebnis entstehen. Da das Volumen freistehender Derivate jedoch gering ist, sind die damit verbundenen Ergebnisauswirkungen nicht wesentlich.

Die Erträge und Aufwendungen aus der Bewertung freistehender Derivate enthalten auch Effekte aus der Beendigung zuvor bestehender Sicherungsbeziehungen. Im Geschäftsjahr wurden keine Aufwendungen aus Dedesignationen (Vorjahr: 0,1 Mio. €), jedoch Erträge aus Dedesignationen in Höhe von 0,1 Mio. € (Vorjahr: 0,3 Mio. €) erfasst.

Die Buchwerte der Sicherungsinstrumente sind der Tabelle unter Punkt 39 "Management der finanzwirtschaftlichen Risiken" zu entnehmen. Die Wertänderung zur Ermittlung der Ineffektivität beträgt bei den Sicherungsinstrumenten -6,4 Mio. € (Vorjahr: 27,6 Mio. €) und bei den Grundgeschäften -6,0 Mio. € (Vorjahr: 27,3 Mio. €). Der Bestand der im sonstigen Ergebnis erfassten Beträge des gesicherten Risikos (bestehender Sicherungsbeziehungen) beläuft sich auf -5,1 Mio. €.

Ineffektivitäten aus Wertänderungen der designierten Komponente von Sicherungsgeschäften können aus Kreditwertanpassungen um das eigene Ausfallrisiko bzw. das Risiko des Vertragspartners (Debit bzw. Credit Valuation Adjustments) resultieren. Außerdem können diese aus Gewinnen oder Verlusten bei Ersteinbuchung resultieren, die durch Kursschwankungen zwischen Handelszeitpunkt und Abschluss des Geschäfts mit der Bank entstehen können (sogenannte "Day one Gains or Losses"). Die Auswirkungen aus diesen Ineffektivitäten werden ebenfalls in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen und Erträgen gezeigt.

Auswirkungen aus Ineffektivitäten auf die Gewinn- und Verlustrechnung

in Mio. € 2019 2018
Erträge aus Ineffektivität 1,5 2,2
davon aus designierten Komponenten 0,4 0,0
davon aus ausgeschlossenen Komponenten 0,2 0,0
davon sonstige Effekte 0,9 2,2
Aufwendungen aus Ineffektivität -1,2 -1,9
davon sonstige Effekte -1,2 -1,9
Gesamt 0,3 0,3

Aufgrund des Abschlusses von Devisenderivaten ergeben sich daher aus Währungskursschwankungen keine wesentlichen Auswirkungen auf das Ergebnis.

Hinsichtlich der Auswirkungen der Cashflow hedges auf das Eigenkapital der Anteilseigner der Mutterunternehmen wird auf die in der Eigenkapitalveränderungsrechnung dargestellte Entwicklung der Rücklage für Cashflow hedges verwiesen. Ergänzend werden in der Gesamtergebnisrechnung für alle Gesellschafter die ergebniswirksam und ergebnisneutral erfassten Beträge und damit die Auswirkungen der Cashflow hedges auf das sonstige Ergebnis und das Jahresergebnis dargestellt.

Das Ergebnis aus Währungsgeschäften würde um rund 18,5 Mio. € (Vorjahr: 18,9 Mio. €) geringer ausfallen, wenn der Euro gegenüber den wesentlichen Fremdwährungen am Bilanzstichtag um zehn Prozentpunkte stärker gewesen wäre. Wäre der Euro gegenüber den wesentlichen Fremdwährungen um zehn Prozentpunkte schwächer gewesen, dann wäre das Ergebnis aus Währungsgeschäften um rund 18,5 Mio. € (Vorjahr: 18,9 Mio. €) höher ausgefallen. Zinseffekte wurden nicht berücksichtigt.

Das Eigenkapital aus Währungsgeschäften würde um rund 12,1 Mio. € (Vorjahr: 7,2 Mio. €) geringer ausfallen, wenn der Euro gegenüber den wesentlichen Fremdwährungen am Bilanzstichtag um zehn Prozentpunkte stärker gewesen wäre. Wäre der Euro gegenüber den wesentlichen Fremdwährungen um zehn Prozentpunkte schwächer gewesen, dann wäre das Eigenkapital aus Währungsgeschäften um rund 12,1 Mio. € (Vorjahr: 7,2 Mio. €) höher ausgefallen. Davon entfallen 32,2 Mio. € (Vorjahr: 22,8 Mio. €) auf Veränderungen des Euros gegenüber dem US-Dollar. Zinseffekte wurden nicht berücksichtigt.

Liquiditätsrisiko

Im Zuge des Liquiditätsmanagements wird sichergestellt, dass die einbezogenen Unternehmen jederzeit über die RIF durch ausreichend ungenutzte Kreditlinien über genügend Liquidität verfügen, sodass auch dann keine Liquiditätsrisiken bestehen, wenn unerwartet auftretende Ereignisse negative finanzwirtschaftliche Auswirkungen auf die Liquiditätslage haben.

Als Finanzinstrumente werden Darlehen sowie Fest- und Tagesgelder eingesetzt.

Dem Konzern stehen derzeit im Wesentlichen folgende Fremdfinanzierungsmittel zur Verfügung:

in Mio. € 31.12.2019 31.12.2018 Laufzeitende
Syndizierter Kredit 2.000,0 2.000,0 3. Dezember 2024; maximale Laufzeit 3. Dezember 2025
Schuldscheindarlehen 1.000,0 1.000,0 28. Februar 2021 bis 28. Februar 2028
Schuldscheindarlehen 537,0 0,0 20. Dezember 2022 bis 20. Dezember 2029
Schuldscheindarlehen 175,0 175,0 2. September 2024
Gesamt 3.712,0 3.175,0

Dem Konzern steht ein syndizierter Kredit zur Verfügung, in dem Kreditlinien in Höhe von 500,0 Mio. € inkludiert sind. Der syndizierte Kredit wurde zum Stichtag mit 400,0 Mio. € (Vorjahr: keine Inanspruchnahme), die inkludierten Kreditlinien mit 14,8 Mio. € in Anspruch genommen.

Im Berichtsjahr wurde ein Schuldscheindarlehen in Höhe von 537,0 Mio. € aufgenommen, das zum Stichtag in Höhe von 437,0 Mio. € ausgezahlt war. Die Auszahlung der verbleibenden 100,0 Mio. € erfolgte im Januar 2020. Das Schuldscheindarlehen umfasst verschiedene Laufzeittranchen von drei bis zehn Jahren.

Die zum Vorjahresstichtag bestehenden drei bilateralen Kreditlinien in Höhe von insgesamt 275,0 Mio. € (Inanspruchnahme zum 31. Dezember 2018: 204,0 Mio. €) bestehen zum Stichtag nicht mehr.

Daneben bestehen weitere bilaterale Kreditlinien zwischen einzelnen Gesellschaften und Banken.

Durch den internen Finanzausgleich (Cash pooling) werden eine Reduzierung des Fremdfinanzierungsvolumens sowie eine Optimierung der Geld- und Kapitalanlagen erreicht. Das Cash pooling ermöglicht die Nutzung der Liquiditätsüberschüsse einzelner Gesellschaften zur internen Finanzierung des Geldbedarfs anderer einbezogener Unternehmen. Durch die Finanzsteuerung wird die optimale Verwendung der Finanzressourcen der Konzernunternehmen sichergestellt.

Der Konzern hat keine wesentlichen Saldierungen von finanziellen Vermögenswerten und finanziellen Schulden mit konzernfremden Gesellschaften vorgenommen. Globalaufrechnungsvereinbarungen bestehen im Zusammenhang mit dem Zentralregulierungsgeschäft.

Die folgenden Übersichten geben Aufschluss über die vertraglich vereinbarten undiskontierten Zins- und Tilgungszahlungen für finanzielle Schulden. Sofern ein Kündigungsrecht besteht, wurde der Zahlungsmittelabfluss zum frühestmöglichen Kündigungszeitpunkt unterstellt.

Liquiditätsanalyse finanzieller Schulden

in Mio. € 31.12.2019 2020 2021 2022
Buchwert
Originäre Finanzinstrumente Vertraglich fixierte Zahlungsströme 1 Jahr und weniger 1 bis 2 Jahre 2 bis 3 Jahre
Langfristige sonstige finanzielle Schulden 10.384,4 16,9 1.283,6 1.341,0
Langfristige Schulden aus Lieferungen und Leistungen 13,1 0,0 5,2 3,3
Kurzfristige sonstige finanzielle Schulden 2.262,6 2.270,9 0,0 0,0
Kurzfristige Schulden aus Lieferungen und Leistungen 6.979,8 6.979,9 0,0 0,0
Kreditzusagen 103,3 0,6 0,6 0,7
in Mio. € 2023 2024 2025 ff.
Originäre Finanzinstrumente 3 bis 4 Jahre 4 bis 5 Jahre Mehr als 5 Jahre
Langfristige sonstige finanzielle Schulden 1.363,4 1.079,0 5.366,6
Langfristige Schulden aus Lieferungen und Leistungen 2,3 1,3 1,0
Kurzfristige sonstige finanzielle Schulden 0,0 0,0 0,0
Kurzfristige Schulden aus Lieferungen und Leistungen 0,0 0,0 0,0
Kreditzusagen 0,7 100,7 0,0
in Mio. € 31.12.2018 2019 2020 2021
Buchwert
Originäre Finanzinstrumente Vertraglich fixierte Zahlungsströme 1 Jahr und weniger 1 bis 2 Jahre 2 bis 3 Jahre
Langfristige sonstige finanzielle Schulden 2.110,9 13,8 137,2 194,3
Langfristige Schulden aus Lieferungen und Leistungen 9,1 0,0 3,1 2,5
Kurzfristige sonstige finanzielle Schulden 950,2 977,6 0,0 0,0
Kurzfristige Schulden aus Lieferungen und Leistungen 6.728,6 6.728,6 0,0 0,0
Kreditzusagen 0,0 0,0 0,0 0,0
in Mio. € 2022 2023 2024 ff.
Originäre Finanzinstrumente 3 bis 4 Jahre 4 bis 5 Jahre Mehr als 5 Jahre
Langfristige sonstige finanzielle Schulden 134,5 428,0 1.440,3
Langfristige Schulden aus Lieferungen und Leistungen 1,2 1,9 0,5
Kurzfristige sonstige finanzielle Schulden 0,0 0,0 0,0
Kurzfristige Schulden aus Lieferungen und Leistungen 0,0 0,0 0,0
Kreditzusagen 0,0 0,0 0,0

Die Zahlungsmittelabflüsse der originären Finanzinstrumente enthalten neben den Tilgungsanteilen auch den Zinsanteil, sodass die Summe der Zahlungsmittelabflüsse gegebenenfalls den Buchwert des betrachteten Geschäftsjahres übersteigt.

Bei den Kreditzusagen handelt es sich um fest zugesagte Kredite innerhalb des Berichtsjahres mit Laufzeitbeginn ab 2020.

Die finanziellen Schulden in der Liquiditätsanalyse beinhalten ausschließlich originäre Finanzinstrumente. Zusätzlich sind in der Bilanz derivative Finanzinstrumente in Höhe von 27,3 Mio. € (Vorjahr: 19,0 Mio. €) ausgewiesen.

Liquiditätsanalyse der Derivate

in Mio. € 2020 2021 ff.
Cashflows Cashflows
Währungsderivate
Finanzielle Vermögenswerte
Einzahlungen 973,6 4,8
Auszahlungen 955,4 4,7
Finanzielle Schulden
Einzahlungen 1.048,5 21,4
Auszahlungen 1.067,3 21,3
Zinsderivate
Finanzielle Schulden
Einzahlungen 0,0 0,0
Auszahlungen 1,4 7,3
in Mio. € 2019 2020 ff.
Cashflows Cashflows
Währungsderivate
Finanzielle Vermögenswerte
Einzahlungen 1.121,0 8,0
Auszahlungen 1.087,4 8,0
Finanzielle Schulden
Einzahlungen 908,8 1,2
Auszahlungen 918,2 1,2
Zinsderivate
Finanzielle Schulden
Einzahlungen 0,0 1,2
Auszahlungen 1,4 8,7

Zinsrisiko

Zinsrisiken entstehen grundsätzlich durch Änderungen der Marktzinssätze für verzinsliche Vermögenswerte sowie verzinsliche Schulden. Alle Vermögenswerte und Schulden mit variabler Verzinsung bzw. kurzfristigen Zinsfestschreibungen setzen den Konzern einem Cashflow-Risiko aus. Aus den festverzinslichen Schulden mit längerer Zinsfestschreibung entsteht ein fair-value-Zinsrisiko. Zum Jahresende waren 8,5 Prozent (Vorjahr: 11,8 Prozent) der Bankschulden festverzinslich.

Aus verzinslichen Vermögenswerten und Schulden können sich Auswirkungen auf das Ergebnis und das Eigenkapital durch Zinsschwankungen ergeben. Diese Risiken werden in Form einer Sensitivitätsanalyse dargestellt. Aus dieser geht hervor, welche Auswirkungen sich durch Änderungen der relevanten Risikovariablen − insbesondere des Zinssatzes − ergeben würden. Diese Änderungen werden nach vernünftigem Ermessen am Bilanzstichtag ermittelt.

Mit Vereinbarungen vom 28. Februar 2018 hat die RIF vier Zinsswaps mit unterschiedlichen externen Banken zur Absicherung variabler Zinszahlungen auf verschiedene Tranchen eines Schuldscheindarlehens abgeschlossen.

Konditionen der abgeschlossenen Zinsswaps

Fälligkeit Nominalvolumen
in Mio. €
Festzins
in Prozent
28.02.2025 35,0 0,878
28.02.2026 35,0 0,897
28.02.2027 45,5 0,873
28.02.2028 31,0 1,225

Die Bilanzierung dieser Zinsswap-Vereinbarungen erfolgt als Cashflow hedge. Da die wesentlichen Vertragskonditionen (Critical Terms) von Grundgeschäft und Sicherungsinstrumenten wie die Laufzeit und das Nominalvolumen übereinstimmen, kommt es nicht zur Erfassung von Ineffektivitäten. Die in der Eigenkapitalveränderungsrechnung aufgeführte Rücklage für Cashflow hedges enthält Verluste in Höhe von 5,4 Mio. € (Vorjahr: 2,8 Mio. €), die auf die oben genannten Zinsswaps bei der RIF entfallen.

Hinsichtlich der Zinssicherungsgeschäfte im Rahmen der Cashflow-hedge-Bilanzierung würde das Eigenkapital um rund 8,8 Mio. € (Vorjahr: 9,8 Mio. €) höher ausfallen, wenn das Zinsniveau zum Bilanzstichtag um 100 Basispunkte höher wäre. Wäre das Zinsniveau um 100 Basispunkte geringer, würde das Eigenkapital um rund 9,5 Mio. € (Vorjahr: 10,8 Mio. €) geringer ausfallen. Da eine Absenkung um 100 Basispunkte nicht mehr erwartet wird, wurde für 2019 zusätzlich mit einer Senkung um 50 Basispunkte gerechnet. Wäre das Zinsniveau um 50 Basispunkte geringer ausgefallen, würde das Eigenkapital um rund 4,7 Mio. € (Vorjahr: 5,3 Mio. €) geringer ausfallen.

Es besteht ferner ein Zinsrisiko aus originären, variabel verzinslichen Finanzinstrumenten. Eine Erhöhung des Zinsniveaus um 100 Basispunkte hätte ein um 7,4 Mio. € (Vorjahr: 6,4 Mio. €) schlechteres Zinsergebnis zur Folge. Eine Verringerung des Zinsniveaus um 100 Basispunkte hätte ein um 7,4 Mio. € (Vorjahr: 6,4 Mio. €) besseres Zinsergebnis zur Folge. Da eine Absenkung um 100 Basispunkte nicht mehr erwartet wird, wurde für 2019 zusätzlich mit einer Senkung um 50 Basispunkte gerechnet. Wäre das Zinsniveau um 50 Basispunkte geringer ausgefallen, würde sich das Finanzergebnis um rund 3,7 Mio. € verbessern.

Rohstoffpreisrisiko

Die Nova Airlines AB, Stockholm (Schweden), ist einem Rohstoffpreisrisiko ausgesetzt. Die Sicherungsstrategie sieht vor, dass das Management der Gesellschaft die geplanten Bedarfe an Flugbenzin für die nächste Saison abschätzt und in einem Sicherungszeitraum von 18 Monaten gestaffelt bis zu 90,0 Prozent des Netto-Exposures vor Saisonbeginn absichert. Da die Verträge auf US-Dollar lauten, wird zudem eine Devisensicherung vorgenommen.

Die Absicherung erfolgt nur für die Nova Airlines AB, da die Kraftstoffpreise in anderen Beförderungsverträgen zum Zeitpunkt der Vertragsverhandlung vor einer Saison bereits festgesetzt werden und somit keine Absicherung erforderlich ist.

Im Berichtsjahr wurden bei der Nova Airlines AB zur Preissicherung von Flugbenzin Derivate in der Form von Warentermingeschäften eingesetzt. Durch die abgeschlossenen Rohstoffderivate wurde insgesamt ein Volumen von 24.100 metrischen Tonnen (Vorjahr: 22.000 metrische Tonnen) Flugbenzin gesichert. Die eingesetzten Derivate haben derzeit eine maximale Laufzeit von 17 Monaten. Die Sicherungsbeziehungen werden als Cashflow hedge bilanziert.

Ausfallrisiko

Das Bonitäts- oder Ausfallrisiko aus finanziellen Vermögenswerten entsteht durch die Gefahr, dass eine Vertragspartei ihren Verpflichtungen teilweise oder vollständig nicht nachkommen kann und dadurch bei der anderen Partei finanzielle Verluste verursacht.

Eventuelle Ausfallrisiken bestehen im Bereich der Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, der Ausleihungen und Darlehen, der sonstigen Forderungen sowie bei derivativen Finanzinstrumenten mit positiven Marktwerten.

Kreditrisiken aufgrund von Geldanlagen, Verträgen über derivative Finanzinstrumente und Finanztransaktionen werden gemindert, indem derartige Transaktionen im Rahmen festgelegter Limits und nur mit Banken guter bis sehr guter Bonität, was einem unabhängigen Mindestrating von "investment grade" entspricht, abgeschlossen werden. Auch der Zahlungsverkehr wird über solche Banken abgewickelt. Die Bonität und Risikotragfähigkeit der Partnerbanken wird fortlaufend und systematisch überprüft. Die Festlegung und Überwachung der Limits erfolgt funktional getrennt zwischen Handel und Abwicklung.

Im Zuge des Debitorenmanagements, der betriebswirtschaftlichen Überwachung der Debitoren sowie der laufenden Überwachung der Forderungen sind Mindestanforderungen an die Bonität und individuelle Höchstgrenzen für das finanzielle Engagement festgelegt.

Das Geschäft mit Großkunden unterliegt einer gesonderten Bonitätsüberwachung. Gemessen an dem gesamten Risikoexposure aus dem Ausfallrisiko sind die Forderungen gegen diese Kontrahenten im Einzelnen jedoch nicht so groß, dass sich außerordentliche Risikokonzentrationen begründen würden. Verkäufe an Kunden des Einzelhandels werden in bar, EC-Cash oder über gängige Kreditkarten abgewickelt. Die Bargeldlogistik im Einzelhandel unterliegt einer gesonderten Überwachung.

Wesentliche Ausleihungen und Darlehen werden durch externe Ratings überwacht, um potenzielle Ausfallrisiken frühzeitig zu erkennen.

Darüber hinaus bestehen erhaltene Sicherheiten (z. B. Bankbürgschaften, abgetretenes Vorratsvermögen) in Höhe von 157,3 Mio. € (Vorjahr: 151,6 Mio. €).

Wertminderung von finanziellen Vermögenswerten

Der Konzern wendet die Vorschriften des mehrstufigen Wertminderungsmodells nach IFRS 9 auf zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertete finanzielle Vermögenswerte an. Zum Erstansatz solcher finanziellen Forderungen wird eine Wertminderung in Höhe des 12-monatigen Kreditverlusts angesetzt. Soweit eine signifikante Erhöhung des Ausfallrisikos seit Zugangszeitpunkt identifiziert wird, wird der erwartete Kreditverlust über die Restlaufzeit abgebildet.

Das Ausfallrisiko von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und von Leasingforderungen wird unter Anwendung des vereinfachten Wertminderungsmodells anhand einer Wertminderungsmatrix ermittelt, die auf historischen Ausfallraten basiert, die um aktuelle und zukunftsorientierte Informationen angepasst werden. Über die laufende Überwachung der Debitoren werden objektive Hinweise für eine Wertminderung identifiziert und über Einzelwertberichtigungen abgebildet. Soweit nach angemessener Einschätzung keine Realisierbarkeit mehr gegeben ist, wird die Forderung ausgebucht. Zu den Indikatoren, wonach nach angemessener Einschätzung keine Realisierbarkeit mehr gegeben ist, zählen unter anderem das Versäumnis des Schuldners, sich zu einem Rückzahlungsplan gegenüber dem Konzern zu verpflichten.

Aufgrund der großen Anzahl von Kunden an unterschiedlichen Standorten besteht keine Konzentration von Kreditrisiken. Die Entwicklung der Wertberichtigungen auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zum 31. Dezember 2019 kann der folgenden Tabelle entnommen werden:

Entwicklung der Wertberichtigungen auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

in Mio. € 2019 2018
Stand zum 1. Januar 43,7 54,4
Zuführungen 14,4 11,0
Auflösungen/Inanspruchnahmen -35,8 -20,7
Konsolidierungskreisänderungen 0,5 -1,4
Wechselkurseffekte und sonstige Veränderungen -1,0 0,4
Stand zum 31. Dezember 21,8 43,7

Die nicht wertgeminderten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden, wie zuvor beschrieben, anhand einer Wertminderungsmatrix mit ihrem erwarteten Kreditverlust angesetzt.

Die Altersstruktur der nicht wertgeminderten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen kann der folgenden Tabelle entnommen werden:

Gliederung der Altersstruktur der überfälligen, nicht wertgeminderten Forderungen nach IFRS 9

in Mio. € 31.12.2019 davon zum Bilanzstichtag überfällig und nicht wertgemindert
Buchwert weniger als 30 Tage zwischen 30 und 60 Tagen zwischen 60 und 90 Tagen über 90 Tage
Erwartete Verlustquote 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0%
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 921,4 870,3 24,6 6,6 19,9
Wertminderung 2,2 1,6 0,0 0,0 0,6
in Mio. € 31.12.2018 davon zum Bilanzstichtag überfällig und nicht wertgemindert
Buchwert weniger als 30 Tage zwischen 30 und 60 Tagen zwischen 60 und 90 Tagen über 90 Tage
Erwartete Verlustquote 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0%
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 723,3 690,3 12,2 4,6 16,2
Wertminderung 2,9 1,4 0,0 0,0 1,5

Die Leasingforderungen belaufen sich zum Stichtag auf 46,7 Mio. € und sind weder wertgemindert noch überfällig. Zum Zeitpunkt der Erstanwendung des IFRS 16 belief sich das Ausfallrisiko auf 0,5 Mio. €. Es wurde zum 1. Januar 2019 erfolgsneutral bilanziert. Weiterführende Erläuterungen zur Erstanwendung des IFRS 16 sind dem Kapitel 2 "Anwendung und Auswirkungen neuer bzw. überarbeiteter Rechnungslegungsvorschriften" zu entnehmen. Zum Stichtag wurde anhand der erwarteten Verlustquote von 1,0 Prozent ein Ausfallrisiko in Höhe von 0,5 Mio. € ermittelt.

Die sonstigen finanziellen Vermögenswerte im Anwendungsbereich des allgemeinen Wertminderungsmodells haben ein geringes Ausfallrisiko.

Aufgrund der großen Anzahl an Lieferanten an unterschiedlichen Standorten besteht keine Risikokonzentration, was dazu führt, dass der identifizierte 12-Monats-Kreditverlust von sonstigen Forderungen gegen Lieferanten unwesentlich ist. Für die Übersicht der finanziellen Vermögenswerte zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet verweisen wir auf die Bilanz nach Klassen.

Aus Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten wurde nur unwesentlicher Wertminderungsaufwand identifiziert.

Die Entwicklung der Wertberichtigungen auf sonstige finanzielle Vermögenswerte zum 31. Dezember 2019 kann der folgenden Tabelle entnommen werden:

Entwicklung der Wertberichtigungen auf sonstige finanzielle Vermögenswerte

in Mio. € Stufe 1 Stufe 2 Stufe 3
Bestand zum 31.12.2018 0,0 32,7 7,4
Zuführung 0,0 8,4 25,2
Auflösung/Abgang 0,0 -8,8 -2,5
sonstige Veränderung 0,0 6,1 0,0
Bestand zum 31.12.2019 0,0 38,4 30,1
in Mio. € Stufe 1 Stufe 2 Stufe 3
Bestand zum 01.01.2018 0,0 19,1 2,5
Zuführung 0,0 14,8 4,9
Auflösung/Abgang 0,0 -1,2 0,0
Bestand zum 31.12.2018 0,0 32,7 7,4

Zum Stichtag bestehen Ausleihungen und Darlehen in Höhe von 142,2 Mio. € (Vorjahr: 130,0 Mio. €), die aufgrund von Abtretungsvereinbarungen auf Vorratsvermögen nicht wertgemindert wurden.

Aufwendungen aus Wertminderungen auf finanzielle Vermögenswerte werden zusammen mit Erträgen aus Zuschreibungen aus in Vorjahren vorgenommenen Wertminderungen im Betriebsergebnis ausgewiesen.

40. Weitere Angaben zu Finanzinstrumenten

Finanzinstrumente nach Klassen und Bewertungskategorien zum 31. Dezember 2019

Buchwerte und Wertansätze nach Klassen und Bewertungskategorien

in Mio. € Buchwert 31.12.2019 Wertansatz nach IFRS 9 Wertansatz nach IFRS 16
(fortgeführte) Anschaffungskosten beizulegender Zeitwert ergebnisneutral beizulegender Zeitwert ergebniswirksam
AKTIVA − Finanzielle Vermögenswerte
Sonstige finanzielle Vermögenswerte 1.406,6 1.274,4 16,3 69,2 46,7
sonstige Forderungen gegen Lieferanten 900,2 900,2 0,0 0,0 0,0
Ausleihungen und Darlehen 335,9 335,9 0,0 0,0 0,0
Gesellschafterdarlehen an Partnergesell. 55,3 0,0 0,0 55,3 0,0
Forderungen aus derivativen Finanzinstrumenten 17,6 0,0 14,7 2,9 0,0
Derivate ohne Hedge-Beziehung 2,9 0,0 0,0 2,9 0,0
Derivate mit Hedge-Beziehung * 14,7 0,0 14,7 0,0 0,0
Anteile an KapGes. und sonstige Wertpapiere 10,0 0,0 1,6 8,4 0,0
Anteile an Personengesellschaften 2,6 0,0 0,0 2,6 0,0
Leasingforderungen * 46,7 0,0 0,0 0,0 46,7
übrige finanzielle Vermögenswerte 38,3 38,3 0,0 0,0 0,0
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.238,7 1.238,7 0,0 0,0 0,0
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 567,0 567,0 0,0 0,0 0,0
PASSIVA − Finanzielle Schulden
Sonstige finanzielle Schulden 12.673,9 2.541,9 15,4 11,4 10.105,2
Schulden gegenüber Kreditinstituten 2.000,6 2.000,6 0,0 0,0 0,0
Leasingverbindlichkeiten * 10.105,2 0,0 0,0 0,0 10.105,2
Schulden aus derivativen Finanzinstrumenten 26,8 0,0 15,4 11,4 0,0
Derivate ohne Hedge-Beziehung 11,4 0,0 0,0 11,4 0,0
Derivate mit Hedge-Beziehung * 15,4 0,0 15,4 0,0 0,0
übrige finanzielle Schulden 541,3 541,3 0,0 0,0 0,0
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 6.992,9 6.992,9 0,0 0,0 0,0

* Keine Bewertungskategorie gemäß IFRS 9

Finanzinstrumente nach Klassen und Bewertungskategorien zum 31. Dezember 2018

Buchwerte und Wertansätze nach Klassen und Bewertungskategorien

in Mio. € Buchwert 31.12.2018 Wertansatz nach IFRS 9 Wertansatz nach IAS 17
(fortgeführte) Anschaffungskosten beizulegender Zeitwert ergebnisneutral beizulegender Zeitwert ergebniswirksam
AKTIVA − Finanzielle Vermögenswerte
Sonstige finanzielle Vermögenswerte 1.634,0 1.193,8 374,2 66,0 0,0
sonstige Forderungen gegen Lieferanten 914,8 914,8 0,0 0,0 0,0
Ausleihungen und Darlehen 262,0 262,0 0,0 0,0 0,0
Gesellschafterdarlehen an Partnergesell. 47,1 0,0 0,0 47,1 0,0
Forderungen aus derivativen Finanzinstrumenten 31,8 0,0 25,8 6,0 0,0
Derivate ohne Hedge-Beziehung 6,0 0,0 0,0 6,0 0,0
Derivate mit Hedge-Beziehung 25,8 0,0 25,8 0,0 0,0
Anteile an KapGes. und sonstige Wertpapiere 358,7 0,0 348,4 10,3 0,0
Anteile an Personengesellschaften 2,6 0,0 0,0 2,6 0,0
Leasingforderungen * 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0
übrige finanzielle Vermögenswerte 17,0 17,0 0,0 0,0 0,0
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.404,2 1.404,2 0,0 0,0 0,0
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 631,1 631,1 0,0 0,0 0,0
PASSIVA − Finanzielle Schulden
Sonstige finanzielle Schulden 3.080,1 2.206,7 14,5 4,5 854,4
Schulden gegenüber Kreditinstituten 1.442,9 1.442,9 0,0 0,0 0,0
Schulden aus Finanzierungsleasing 854,4 0,0 0,0 0,0 854,4
Schulden aus derivativen Finanzinstrumenten 19,0 0,0 14,5 4,5 0,0
Derivate ohne Hedge-Beziehung 4,5 0,0 0,0 4,5 0,0
Derivate mit Hedge-Beziehung 14,5 0,0 14,5 0,0 0,0
übrige finanzielle Schulden 763,8 763,8 0,0 0,0 0,0
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 6.737,7 6.737,7 0,0 0,0 0,0

* Keine Bewertungskategorie gemäß IFRS 9

IFRS 7 schreibt für zum beizulegenden Zeitwert bewertete Finanzinstrumente verpflichtend deren Einstufung in eine Bewertungshierarchie vor. Grundsätzlich wird zwischen drei Stufen der Bewertung unterschieden. Stufe 1 beinhaltet Finanzinstrumente, deren beizulegende Zeitwerte aus notierten Preisen abgeleitet werden können. Stufe 2 beinhaltet Finanzinstrumente, deren beizulegende Zeitwerte nicht aus notierten Preisen abgeleitet werden können, deren bewertungsrelevante Inputfaktoren aber direkt oder indirekt am Markt beobachtet werden können. Finanzinstrumente, die weder Stufe 1 noch Stufe 2 zugeordnet werden können, werden in Stufe 3 eingeordnet. Zur Ermittlung des beizulegenden Zeitwerts werden hier nicht auf beobachtbaren Marktdaten basierende Faktoren herangezogen.

Die Anteile an Kapitalgesellschaften und sonstige Wertpapiere enthalten Wertpapiere in Höhe von 1,6 Mio. € (Vorjahr: 348,4 Mio. €), die zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden. Sie sind der Stufe 1 zuzuordnen. Diese im sonstigen Ergebnis erfassten Bewertungseffekte werden bei einem späteren Abgang des Eigenkapitalinstruments nicht in die Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert. Dabei handelt es sich um strategische Finanzinvestitionen. Der Konzern hält die Ausübung des Wahlrechts, sie erfolgsneutral zum beizulegenden Zeitwert zu bewerten, für aussagekräftiger.

Hierbei handelt es sich um die Anteile an der home24 SE, Berlin.

Im Berichtsjahr wurden die restlichen Anteile an der DZ BANK AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank, Frankfurt am Main, zum beizulegenden Zeitwert von 11,9 Mio. € verkauft, weil diese Finanzinvestition nicht mehr der Investitionsstrategie des Konzerns entspricht.

Des Weiteren erwarb die RZF am 30. April 2019 weitere 77,4 Prozent der Anteile an der RZAG (vgl. Punkt 3 "Konsolidierung"). Die bisherigen Anteile wurden bis zur Erstkonsolidierung innerhalb der Anteile an Kapitalgesellschaften und sonstigen Wertpapiere ausgewiesen.

Die Forderungen und Schulden aus derivativen Finanzinstrumenten sind zum beizulegenden Zeitwert bewertet und der Stufe 2 der Bewertungshierarchie zuzuordnen.

Die restlichen finanziellen Vermögenswerte, die zum beizulegenden Zeitwert ausgewiesen sind, werden anhand von anerkannten Bewertungstechniken bewertet und werden der Stufe 3 der Bewertungshierarchie zugeordnet. Zum 31. Dezember 2019 ergaben sich keine wesentlichen Bewertungseffekte.

Angaben zum beizulegenden Zeitwert

Gegenüberstellung der Buchwerte und der beizulegenden Zeitwerte der Finanzinstrumente in den jeweiligen Klassen

in Mio. € 31.12.2019 31.12.2018
Buchwert Beizulegender Zeitwert Buchwert Beizulegender Zeitwert
AKTIVA 0 0 0 0
Langfristig 308,9 310,9 566,6 567,2
Langfristige sonstige finanzielle Vermögenswerte 308,9 310,9 566,6 567,2
Langfristige Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 0,0 0,0 0,0 0,0
Kurzfristig 2.903,5 2.904,4 3.102,7 3.103,0
Kurzfristige sonstige finanzielle Vermögenswerte 1.097,8 1.098,7 1.067,4 1.067,7
Kurzfristige Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.238,7 1.238,7 1.404,2 1.404,2
Kurzfristige Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 567,0 567,0 631,1 631,1
PASSIVA 0 0 0 0
Langfristig 10.406,1 10.533,7 2.120,0 2.221,1
Langfristige sonstige finanzielle Schulden 10.393,0 10.520,6 2.110,9 2.212,0
Langfristige Schulden aus Lieferungen und Leistungen 13,1 13,1 9,1 9,1
Kurzfristig 9.260,7 9.261,5 7.697,8 7.698,2
Kurzfristige sonstige finanzielle Schulden 2.280,9 2.281,7 969,2 969,6
Kurzfristige Schulden aus Lieferungen und Leistungen 6.979,8 6.979,8 6.728,6 6.728,6

Bei den kurzfristigen Forderungen und Schulden aus Lieferungen und Leistungen sowie den liquiden Mitteln entsprechen die Buchwerte aufgrund der kurzen Restlaufzeit näherungsweise dem beizulegenden Zeitwert.

Langfristige Forderungen und Schulden aus Lieferungen und Leistungen werden auf den Barwert abgezinst. Die Buchwerte entsprechen in diesem Fall im Wesentlichen dem beizulegenden Zeitwert.

Bei der Bewertung der übrigen finanziellen Vermögenswerte und Schulden wird grundsätzlich auf Börsenkurse zurückgegriffen. Soweit kein Börsenkurs vorhanden ist, erfolgt die Ermittlung des beizulegenden Zeitwerts mittels anerkannter Discounted-Cashflow-Bewertungsverfahren. Dem Bewertungsmodell werden dabei die zum Bilanzstichtag gültigen Zinsstrukturkurven und Wechselkurse zugrunde gelegt.

Nettoergebnis aus Finanzinstrumenten

Gliederung der Erträge und Aufwendungen aus Finanzinstrumenten nach Bewertungskategorien gemäß IFRS 9

Ertrag (+) / Aufwand (-) 2019 2018
in Mio. €
Finanzielle Vermögenswerte zu fortgeführten Anschaffungskosten -3,1 38,6
Finanzielle Vermögenswerte und Schulden zum Zeitwert bilanziert 52,4 -6,7
Finanzielle Schulden zu fortgeführten Anschaffungskosten -53,1 -103,7

Die Aufwendungen aus finanziellen Vermögenswerten zu fortgeführten Anschaffungskosten enthalten im Wesentlichen Abschreibungen auf Finanzanlagen des Umlaufvermögens sowie Verluste aus Wertberichtigungen finanzieller Forderungen. Gegenläufig sind Währungskursgewinne und verluste sowie Erträge aus vormals wertberichtigten Forderungen in diesem Posten enthalten. Das Ergebnis der finanziellen Vermögenswerte und Schulden zum Zeitwert bewertet umfasst das Ergebnis aus der Bewertung von derivativen Finanzinstrumenten sowie Erträge aus Beteiligungen. Die Aufwendungen aus finanziellen Schulden zu fortgeführten Anschaffungskosten enthalten im Wesentlichen Zinsaufwendungen und Währungskursverluste.

Der Zinsertrag aus Finanzinstrumenten, die nicht ergebniswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden, beträgt 6,7 Mio. € (Vorjahr: 5,9 Mio. €); die entsprechenden Zinsaufwendungen betragen 22,7 Mio. € (Vorjahr: 42,1 Mio. €).

41. Eventualschulden/-forderungen und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Eventualschulden zum Bilanzstichtag

in Mio. € 31.12.2019 31.12.2018
Eventualschulden aus Bürgschaften 567,7 412,3
Eventualschulden aus Gewährleistungsverträgen 13,4 15,8
Sonstige Eventualschulden 172,0 69,1
Gesamt 753,1 497,2

Die Eventualschulden aus Bürgschaften betreffen im Wesentlichen eine Bürgschaft der RIF für offene Warenschulden der EURELEC TRADING SCRL, Brüssel (Belgien), sowie die Bürgschaftsübernahme der RZF für verschiedene Kuoni-Gesellschaften im Geschäftsfeld Touristik. In einigen Ländern, in denen Kuoni-Gesellschaften tätig sind, sind nach den dort gültigen Gesetzen Reisegarantien und Bürgschaften des Veranstalters abzugeben, um die Ausfallrisiken des Veranstalters gegenüber dem Kunden abzusichern. Diese Garantien und Bürgschaften wurden nahezu vollständig durch Garantieerklärungen der RZF für die Kuoni-Gesellschaften gegenüber Banken übernommen. Zudem beinhaltet der Posten Mietbürgschaften aus dem Geschäftsfeld Handel Deutschland.

Die Erhöhung der Bürgschaften ist im Wesentlichen auf die - aufgrund der Ausweitung des Geschäftsvolumens - gestiegenen Warenschulden der EURELEC TRADING SCRL, Brüssel (Belgien), zurückzuführen.

Die Eventualschulden aus Gewährleistungsverträgen beinhalten im Wesentlichen Patronatserklärungen gegenüber Kreditinstituten für eine mögliche Inanspruchnahme von REWE-Partnerbeteiligungsgesellschaften als Vollhafter bei den kreditnehmenden assoziierten REWE-Partnergesellschaften.

Im Berichtsjahr ergeben sich zusätzliche sonstige Eventualschulden aus dem Erwerb der Anteile an der Lekkerland AG, Frechen, sowie der Kommanditanteile an der Lekkerland AG & Co. KG, Frechen (vgl. Punkt 42 "Ereignisse nach dem Bilanzstichtag"). Mit Abschluss des Kaufvertrages hat sich der Erwerber verpflichtet, diverse Verpflichtungen des Verkäufers zu übernehmen. Die sonstigen Eventualschulden enthalten zudem Eventualschulden aus der Delkredere-Übernahme. Diese betreffen die mit Vertragslieferanten vereinbarte Schuldmitübernahme aus Warenbezügen von Mitgliedsbetrieben, deren Abrechnung erst im Folgejahr erfolgt.

Des Weiteren bestehen im Geschäftsfeld Touristik Verpflichtungen aus Garantie-Kontingentverträgen mit Hotels und verschiedenen Fluggesellschaften sowie Verpflichtungen aus Vorauszahlungsvereinbarungen mit Hotels in Höhe von 252,8 Mio. € (Vorjahr: 394,0 Mio. €).

42. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Mit Kaufvertrag vom 28. Mai 2019 erwarb die REWE Beteiligungs-Holding-National GmbH, Köln, sämtliche Anteile an der Lekkerland AG, Frechen, sowie der Kommanditanteile an der Lekkerland AG & Co. KG, Frechen. Der Übergang der Beherrschung nach IFRS 10 erfolgte zum 1. Januar 2020. Der vorläufige Kaufpreis beträgt 761,9 Mio. €. Mit dem Erwerb soll das 2020 neu geschaffene Geschäftsfeld Convenience weiter ausgebaut werden. Der Tankstellen- und Kioskbelieferer Lekkerland verfügt dabei über ein ausgebautes Logistik-System für den Convenience-Bereich, das im Rahmen des Ausbaus der Geschäftstätigkeiten genutzt werden soll. Lekkerland erzielte im Jahr 2018 Umsatzerlöse in Höhe von 12.384,0 Mio. €, einen Jahresüberschuss von 69,0 Mio. € sowie einen Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit von 180,2 Mio. €.

Mit Wirkung zum 1. Januar 2020 erwarb die REWE-Projektentwicklung GmbH, Köln, sämtliche Anteile an der REWENTA Fonds 6 s.r.o. sowie der REWENTA Fonds 7 s.r.o., beide Prag (Tschechien).

Zudem erwarb die S+R Fejlesztési Kft. zum 1. Januar 2020 sämtliche Anteile an der REWENTA 7 Ingatlankezeló-és forgalmazó Kft. sowie an der P+R Projekt Fejlesztési Kft., alle ansässig in Alsónémedi (Ungarn). Ebenso erwarb die Gesellschaft zum gleichen Datum 99,64 Prozent der Anteile an der REPRIS Projekt Fejlesztési Bt., Alsónémedi (Ungarn).

Die Kaufpreise für die in Tschechien und Ungarn ansässigen Gesellschaften enthalten variable Kaufpreisbestandteile, weshalb die Ermittlung der endgültigen Kaufpreise aktuell noch nicht möglich ist.

Mit Vertrag vom 19. September 2019 erwarb die EXIM HOLDING a.s., Prag (Tschechien), sämtliche Anteile an der Cestovní kancelář FISCHER a.s., Prag (Tschechien). Der Kaufpreis enthält neben einem Fixbetrag von 55,2 Mio. € variable Kaufpreisbestandteile, die aktuell noch nicht finalisiert werden können. Als frühestmöglicher wirtschaftlicher Übergangstermin wurde der 2. Januar 2020 vereinbart.

Weitere Angaben gem. IFRS 3 können für die vorgenannten Unternehmenserwerbe aufgrund unvollständiger Bilanzierung nicht gemacht werden.

Am 7. April 2020 schloss der Konzern einen neuen Konsortialkreditvertrag mit einem Volumen von 1.000,0 Mio. € und einer Laufzeit von 15 Monaten ab. Der neue Konsortialkredit wird von der RZF, der REWE Deutscher Supermarkt AG & Co. Kommanditgesellschaft auf Aktien, Köln, und der REWE Markt GmbH, Köln, garantiert.

Die aktuelle wirtschaftliche Unsicherheit durch die Coronakrise wird einen wesentlichen Einfluss auf die Entwicklung des Konzerns haben. Es ist heute schwierig aufzuzeigen, wie die Gesamtentwicklung für den Konzern aussehen wird. Im Wesentlichen hängt dies vom Ausmaß und dem zeitlichen Verlauf der Pandemie ab. Gesetzliche und einschränkende Maßnahmen werden das Bild des Alltags der Menschen wesentlich prägen und Einfluss auf alle Bereiche des öffentlichen Lebens haben. Die Intensität und Unterschiedlichkeit der Maßnahmen in den einzelnen Ländern geben zusätzlich weitere Unsicherheit und lassen den Verlauf der Krise nur erahnen. Daher werden die bisher erwarteten Ergebnisentwicklungen in dieser Situation sicherlich nicht eintreffen. So zeigen sich bisher aufgrund der Bevorratung der Bevölkerung und der Reduzierung des "Außer-Haus-Verkaufs" starke Umsatzzuwächse im Lebensmittelhandel. Hingegen sind im Reisebereich die Reisebuchungen fast vollständig zum Erliegen gekommen. In der Touristik wurde vom 1. April bis zum 30. September 2020 Kurzarbeit beantragt.

Aufgrund der aktuellen Situation können die Umsätze im Lebensmittelhandel 2020 durch die Bevorratung ansteigen. Dies setzt jedoch voraus, dass die Lieferkette weiterhin aufrechterhalten werden kann. Im Baumarktbereich werden - aufgrund von vorübergehenden Marktschließungen - Umsatz- und Ergebniseinbußen zu verzeichnen sein. Im Touristikbereich wird die Umsatzentwicklung weit unter den Werten des Vorjahres liegen, da zurzeit die Reisebranche zum Erliegen gekommen ist und es nicht abzusehen ist, wie lange diese Situation anhält. Der Liquiditätsbeitrag des Geschäftsfelds Touristik zur Liquidität der REWE Group im Geschäftsjahr 2020 wird sich aufgrund von ausbleibenden Reisebuchungen sowie Stornierungen - bedingt durch die Coronakrise - signifikant reduzieren. Im operativen Geschäft werden entsprechende Gegenmaßnahmen ergriffen, um auf die geänderte Nachfragesituation reagieren und voraussichtliche Effekte auf die Umsatz- und Ergebnisentwicklung reduzieren zu können. Darunter fallen auch die bereits erheblich reduzierten unter 41 "Eventualschulden/-forderungen und sonstige finanzielle Verpflichtungen" beschriebenen Garantien. Zudem greift in der aktuellen Sondersituation die vertraglich vereinbarte "Force Majeure"-Klausel, die die Möglichkeit gewährt, eingegangene Garantien zu widerrufen oder aber die Garantieverträge in flexiblere Allotmentverträge (Kontingentverträge) umzuwandeln. Das Management geht derzeit davon aus, dass der Widerruf oder die Umwandlung der Garantien in den allermeisten Fällen durchsetzbar sein wird. Die Verpflichtungen in dem Zeitraum, der aktuell als Nicht-Reisezeitraum sicher ist, konnten jedenfalls komplett wegverhandelt beziehungsweise in flexible Allotmentverträge umgewandelt werden. Derzeit wird davon ausgegangen, dass auch bei einer länger andauernden Schließung wesentlicher Zielgebiete die Liquiditätsreserven der REWE Group auch ohne die Inanspruchnahme staatlicher Kreditprogramme ausreichend sind, um allen Verpflichtungen fristgerecht nachkommen zu können. Nichtsdestotrotz könnten sich gegebenenfalls Wertminderungen auf die geleisteten Anzahlungen in den Vorräten und die Nutzungsrechte aus Hotelabnahmeverpflichtungen im Geschäftsfeld Touristik oder bei den Vorräten im Geschäftsfeld Baumarkt, insbesondere bei Saisonwaren, ergeben.

43. Angaben über die Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen

Als dem Konzern nahestehende Unternehmen und Personen gemäß IAS 24 gelten nicht konsolidierte Tochterunternehmen, Gemeinschaftsunternehmen und assoziierte Unternehmen mitsamt ihren Tochterunternehmen sowie wie folgt definierte sonstige Unternehmen und Personen: Vorstand und Aufsichtsrat der RZF sowie von diesen Personen oder deren nahen Familienangehörigen beherrschte, gemeinsam beherrschte bzw. maßgeblich beeinflusste Unternehmen. Die Aufstellung des Anteilsbesitzes ist der Anlage zum Anhang zu entnehmen.

Bei den sonstigen nahestehenden Unternehmen ergeben sich größere Abweichungen durch den Wegfall der RZAG als sonstiges nahestehendes Unternehmen durch den Einbezug der RZAG und ihrer Tochtergesellschaften ab dem 1. Mai 2019. Im Wesentlichen zählen die FÜR SIE Handelsgenossenschaft eG Food - Non Food, Köln, sowie die Regionalgenossenschaften der REWE über die Aufsichtsratsmitglieder der RZF zum Kreis der sonstigen nahestehenden Unternehmen.

Neben den in den Konzernabschluss einbezogenen Tochterunternehmen steht die RZF mittelbar oder unmittelbar in Ausübung ihrer gewöhnlichen Geschäftstätigkeit mit nicht einbezogenen Unternehmen und assoziierten Gesellschaften, die als nahestehende Unternehmen des Konzerns gelten, in Beziehung. Der Konzern unterhält wesentliche Geschäftsbeziehungen zu den REWE-Partnergesellschaften. Hierbei handelt es sich um assoziierte Unternehmen, an denen die RZF im Rahmen des REWE-Partnerschaftsmodells indirekt beteiligt ist. Die im Rahmen der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit erfolgten Lieferungen und Leistungen beinhalten im Wesentlichen Warenlieferungen, Vermietungen sowie andere Dienstleistungen.

Lieferungen und Leistungen von bzw. an nahestehende Unternehmen und Personen

in Mio. € Volumen der erbrachten Lieferungen und Leistungen Volumen der erhaltenen Lieferungen und Leistungen
2019 2018 2019 2018
Tochterunternehmen (nicht konsolidierte) 3,4 0,0 0,0 -0,1
Gemeinschaftsunternehmen 223,8 212,3 0,7 23,2
Assoziierte Unternehmen 8.293,5 7.468,6 3,5 5,7
Sonstige nahestehende Unternehmen und Personen 5,0 31,1 13,6 1.748,9
Gesamt 8.525,7 7.712,0 17,8 1.777,7

Das Volumen der erbrachten Lieferungen und Leistungen an Gemeinschaftsunternehmen resultiert im Wesentlichen aus Warenlieferungen in Höhe von 207,8 Mio. € (Vorjahr: 198,5 Mio. €).

Bei den erbrachten Lieferungen und Leistungen an assoziierte Unternehmen handelt es sich hauptsächlich um Warenlieferungen in Höhe von 7.261,9 Mio. € (Vorjahr: 6.663,5 Mio. €) sowie um Vermietungs- und Dienstleistungen in Höhe von 667,7 Mio. € (Vorjahr: 618,7 Mio. €) an die REWE-Partnergesellschaften.

Bei den erbrachten Lieferungen und Leistungen an sonstige nahestehende Unternehmen und Personen handelt es sich im Wesentlichen um Warenlieferungen in Höhe von 0,3 Mio. € (Vorjahr: 13,8 Mio. €).

Die erhaltenen Lieferungen und Leistungen von assoziierten Unternehmen beinhalten im Wesentlichen Aufwendungen für in Anspruch genommene Dienstleistungen.

Die erhaltenen Lieferungen und Leistungen von sonstigen nahestehenden Unternehmen und Personen resultieren in Höhe von 8,8 Mio. € (Vorjahr: 1.465,7 Mio. €) überwiegend aus Vermietungen. Die Abweichung resultiert aus dem Einbezug der RZAG und ihrer Tochtergesellschaften ab dem 1. Mai 2019.

Zusammensetzung der Forderungen gegen nahestehende Unternehmen und Personen

in Mio. € 31.12.2019 31.12.2018
Tochterunternehmen (nicht konsolidierte) 17,4 19,6
Gemeinschaftsunternehmen 64,2 49,3
Assoziierte Unternehmen 593,8 721,2
Sonstige nahestehende Unternehmen und Personen 77,7 81,7
Gesamt 753,1 871,8

Die Forderungen gegen nicht konsolidierte Tochterunternehmen sind in den sonstigen Forderungen aus Finanzgeschäften und den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen verbundene Unternehmen enthalten (vgl. Punkt 25 "Sonstige finanzielle Vermögenswerte" und Punkt 26 "Forderungen aus Lieferungen und Leistungen").

Die Forderungen gegen assoziierte Unternehmen beinhalten im Wesentlichen Warenlieferungen an die REWE-Partnergesellschaften in Höhe von 348,5 Mio. € (Vorjahr: 477,4 Mio. €) sowie Ausleihungen an assoziierte Unternehmen in Höhe von 196,8 Mio. € (Vorjahr: 176,0 Mio. €). Hierbei handelt es sich größtenteils um Gesellschafterdarlehen und Starthilfedarlehen an die REWE-Partnergesellschaften (vgl. Punkt 25 "Sonstige finanzielle Vermögenswerte").

Die Forderungen gegen sonstige nahestehende Unternehmen und Personen beinhalten im Wesentlichen Forderungen aus der Zentralregulierung in Höhe von 50,6 Mio. € (Vorjahr: 54,7 Mio. €) sowie Darlehensforderungen in Höhe von 25,7 Mio. € (Vorjahr: 24,9 Mio. €).

Zusammensetzung der Schulden gegenüber nahestehenden Unternehmen und Personen

in Mio. € 31.12.2019 31.12.2018
Tochterunternehmen (nicht konsolidierte) 8,4 11,2
Gemeinschaftsunternehmen 0,4 12,1
Assoziierte Unternehmen 76,8 17,2
Sonstige nahestehende Unternehmen und Personen 37,0 223,9
Gesamt 122,6 264,4

Die Schulden gegenüber nicht konsolidierten Tochterunternehmen sind in den Schulden gegenüber verbundenen Unternehmen und den Schulden aus Lieferungen und Leistungen gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten (vgl. Punkt 34 "Sonstige finanzielle Schulden" und Punkt 35 "Schulden aus Lieferungen und Leistungen").

Die Schulden gegenüber sonstigen nahestehenden Unternehmen und Personen enthalten im Wesentlichen Darlehen bzw. Tages- und Termingelder. Die Abweichung resultiert aus dem Einbezug der RZAG und ihrer Tochtergesellschaften ab dem 1. Mai 2019.

Bezüge für Mitglieder des Managements in Schlüsselpositionen

Gesamtbezüge für Mitglieder des Managements in Schlüsselpositionen der RZF sowie der Aufsichtsräte

in Mio. € 2019 2018
Vorstand 13,4 17,1
Aufsichtsrat 1,1 1,1
Gesamt 14,5 18,2

Gliederung der Bezüge für Mitglieder des Managements in Schlüsselpositionen

in Mio. € 2019 2018
Kurzfristig fällige Leistungen 7,3 13,0
Leistungen nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses * 3,3 1,7
Andere längerfristig fällige Leistungen 3,9 3,5
Gesamt 14,5 18,2
* Total Costs

Es gibt ein kurzfristiges und langfristiges erfolgsabhängiges Tantieme- und Bonus-Programm für den Vorstand. Der Betrag der dafür zum 31. Dezember 2019 passivierten Verbindlichkeiten beträgt 10,6 Mio. € (Vorjahr: 10,4 Mio. €).

Den Arbeitnehmervertretern, die in den Aufsichtsrat der RZF gewählt wurden, steht weiterhin ein reguläres Gehalt im Rahmen ihres Arbeitsvertrags zu. Die Höhe der Vergütung richtet sich nach den entsprechenden dienstvertraglichen Regelungen.

Pensionsverpflichtungen für Mitglieder des Managements in Schlüsselpositionen

Für aktuelle Vorstandsmitglieder sind Pensionsverpflichtungen in Höhe von 10,7 Mio. € (Vorjahr: 8,7 Mio. €) und für ehemalige Vorstandsmitglieder in Höhe von 28,2 Mio. € (Vorjahr: 18,3 Mio. €) dotiert. An die ehemaligen Vorstandsmitglieder wurden im Berichtsjahr Rentenzahlungen in Höhe von 0,9 Mio. € (Vorjahr: 0,8 Mio. €) geleistet.

44. Honorare für Leistungen des Abschlussprüfers gemä ss § 314 Abs. 1 Nr. 9 HGB

Die folgende Übersicht zeigt das für PricewaterhouseCoopers GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Köln, als Abschlussprüfer des Konzernabschlusses im Berichtsjahr als Aufwand erfasste Gesamthonorar.

Gesamthonorar für Abschlussprüfer im Berichtsjahr

in Mio. € 2019 2018
Honorare für Abschlussprüfungsleistungen 4,1 4,5
Honorare für sonstige Leistungen 0,7 0,6
Gesamt 4,8 5,1

Unter den Honoraren für Abschlussprüfungsleistungen werden insbesondere Honorare für die gesetzliche Prüfung des Konzernabschlusses und der Jahresabschlüsse der Konzernunternehmen ausgewiesen. Die Übertragung der Aktien der RZAG auf die RZF hatte eine Verschlankung der Konzernstruktur zur Folge, die wesentlich für den Rückgang der Honorare für Abschlussprüferleistungen war. Daneben wirkte sich die Übertragung der Supermärkte Nord Vertriebs GmbH & Co. KG, Kiel, auf die REWE Markt GmbH, Köln, kostendämpfend aus.

Die Honorare für sonstige Leistungen umfassen überwiegend prüfungsnahe Beratung und sonstige Beratungsleistungen.

45. Befreiungswahlrechte nach §§ 264 Abs. 3, 264 b und § 291 HGB

Nachfolgende inländische Tochtergesellschaften in der Rechtsform einer Kapitalgesellschaft bzw. Personenhandelsgesellschaft werden die Befreiungsvorschriften gemäß § 264 Abs. 3 HGB und § 264b HGB nutzen und deshalb auf die Offenlegung ihrer Jahresabschlüsse 2019 sowie auf die Erstellung des Lageberichts und überwiegend auch auf die Erstellung des Anhangs verzichten. Die Inanspruchnahme der Befreiung gemäß § 291 HGB ist durch eine Fußnote kenntlich gemacht:

Nr. Gesellschaft, Sitz
1. Ademus Grundstücksverwaltungsgesellschaft mbH & Co. KG, Köln
2. akzenta GmbH & Co. KG, Wuppertal *
3. Amero Grundstücksverwaltungsgesellschaft mbH & Co. KG, Köln
4. Avigo GmbH, Köln
5. Becker Projektierungsgesellschaft mbH, Köln *
6. Campina Verde Deutschland GmbH, Köln *
7. clevertours.com GmbH, Köln
8. DEGOR Grundbesitzverwaltung GmbH & Co. KG, Pullach i. Isartal
9. DELUS GmbH & Co. Objekt Frankfurt KG, Pullach i. Isartal
10. DELUS Verwaltung GmbH & Co. Objekt Buttenheim KG, Pullach i. Isartal
11. DELUS Verwaltung GmbH & Co. Objekt Dreieich KG, Pullach i. Isartal
12. DELUS Verwaltung GmbH & Co. Objekt Gießen KG, Pullach i. Isartal
13. DELUS Verwaltung GmbH & Co. Objekt Großbeeren KG, Pullach i. Isartal
14. DELUS Verwaltung GmbH & Co. Objekt Köln-Langel KG, Pullach i. Isartal
15. DELUS Verwaltung GmbH & Co. Objekt Neuhausen KG, Pullach i. Isartal
16. DELUS Verwaltung GmbH & Co. Objekt Norderstedt oHG, Pullach i. Isartal
17. DELUS Verwaltung GmbH & Co. Objekt Rosbach oHG, Pullach i. Isartal
18. DELUS Verwaltung GmbH & Co. Objekt Rüsseina KG, Pullach i. Isartal
19. DELUS Verwaltung GmbH & Co. Objekt Stelle KG, Pullach i. Isartal
20. DELUS Verwaltung GmbH & Co. Objekt Wiesloch KG, Pullach i. Isartal
21. DELUS Verwaltung GmbH & Co. Objekte Dietzenbach KG, Pullach i. Isartal
22. DELUS Verwaltung GmbH & Co. Vermietungs-KG, Pullach i. Isartal
23. DER Deutsches Reisebüro GmbH & Co. OHG, Frankfurt am Main *
24. DER Reisebüro Service GmbH, Köln
25. DER Touristik Airport Services GmbH, Düsseldorf
26. DER Touristik Central Europe GmbH, Köln *
27. DER Touristik Deutschland GmbH, Köln *
28. DER Touristik DMC GmbH, Köln *
29. DER Touristik Group GmbH, Köln *
30. DER Touristik Hotels & Resorts GmbH, Köln *
31. DER Touristik Immobilien GmbH, Köln
32. DER Touristik Online GmbH, Frankfurt am Main
33. DER Touristik Partner-Service Verwaltungs GmbH, Köln
34. Dienstleistungszentrum Südmarkt GmbH & Co. oHG, Starbach
35. -EHA- Energie-Handels-Gesellschaft mbH & Co. KG, Hamburg *
36. Entsorgungsgesellschaft Handel "Pro Umwelt" mbH, Köln
37. GBI Gesellschaft für Beteiligungs- und Immobilienverwaltung mbH, Köln *
38. Gebrüder Mayer Produktions- und Vertriebs GmbH, Wahrenholz
39. Glockenbrot Bäckerei GmbH & Co. Immobilien KG, Pullach i. Isartal
40. Glockenbrot Bäckerei GmbH & Co. oHG, Köln *
41. Glockenbrot Bäckerei Verwaltungs GmbH, Köln *
42. Glockenbrot Immobilien 1 GmbH & Co. KG, Köln
43. Grundstücksgesellschaft Herborn mbH, Köln
44. HD Handelsdienstleistungs GmbH, Köln
45. Heiliger & Kleutgens Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Köln
46. Heimo Handelsgesellschaft mbH, Köln
47. HLS Handel und Lager Service Gesellschaft mbH, Köln
48. IMPULS Grundstücksverwaltungsgesellschaft Objekte Nord mbH, Köln
49. IMPULS Grundstücksverwaltungsgesellschaft Objekte Süd mbH, Köln
50. ITS Reisen GmbH, Köln
51. ja-Lebensmittelvertriebsgesellschaft mbH, Köln
52. Koban Grundbesitzverwaltung GmbH & Co. Objekt Egelsbach KG, Köln
53. KOBAN Grundbesitzverwaltung GmbH & Co. Vermietungs KG, Köln
54. Latscha Filialbetriebe Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Köln
55. LUPOS GmbH & Co. KG, Köln
56. NeuMarkt Lebensmittel GmbH, Köln *
57. NeuMarkt Lebensmittel-Vertriebsgesellschaft mbH & Co. KG, Köln
58. NORIL Verwaltung GmbH & Co. Vermietungs-KG, Pullach i. Isartal
59. Penny Dienstleistung GmbH, Köln
60. Penny Immobilien EINS GmbH, Köln
61. Penny Spedition GmbH, Köln
62. Penny-Markt Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Köln *
63. REMUS Grundbesitzverwaltung GmbH & Co. KG, Pullach i. Isartal
64. REWE Berlin Logistik GmbH, Köln
65. REWE Card GmbH, Köln
66. REWE Digital Fulfilment Services GmbH, Köln *
67. REWE Digital GmbH, Köln *
68. REWE Dortmund SE & Co. KG, Dortmund *
69. REWE DORTMUND Vertriebsgesellschaft mbH, Dortmund *
70. REWE Finanz-Kontor GmbH, Köln
71. REWE Großflächengesellschaft mbH, Köln *
72. REWE Group Card Service GmbH, Köln
73. REWE Group Fruchtlogistik GmbH, Köln
74. REWE Group Marketing GmbH, Köln
75. REWE Grundstücks-Verwaltungsgesellschaft mbH, Köln *
76. REWE Immobilien 1 GmbH, Köln
77. REWE Immobilien 2 GmbH & Co. KG, Köln
78. REWE Immobilien 3 GmbH & Co. KG, Köln
79. REWE International Warenhandels GmbH, Köln
80. REWE LOG 1 GmbH, Köln
81. REWE LOG 10 GmbH, Köln
82. REWE LOG 11 GmbH, Köln
83. REWE LOG 12 GmbH, Köln
84. REWE LOG 13 GmbH, Köln
85. REWE LOG 14 GmbH, Köln
86. REWE LOG 3 GmbH, Köln
87. REWE LOG 30 GmbH, Köln
88. REWE LOG 31 GmbH, Köln
89. REWE LOG 32 GmbH, Köln
90. REWE LOG 4 GmbH, Köln
91. REWE LOG 5 GmbH, Köln
92. REWE LOG 50 GmbH, Köln
93. REWE LOG 52 GmbH, Köln
94. REWE LOG 6 GmbH, Köln
95. REWE LOG 7 GmbH, Köln
96. REWE LOG 9 GmbH, Köln
97. REWE Markt GmbH, Köln *
98. REWE Märkte 1 GmbH, Köln
99. REWE Märkte 10 GmbH, Köln
100. REWE Märkte 11 GmbH, Köln
101. REWE Märkte 12 GmbH, Köln
102. REWE Märkte 13 GmbH, Köln
103. REWE Märkte 14 GmbH, Köln
104. REWE Märkte 15 GmbH, Köln
105. REWE Märkte 16 GmbH, Köln
106. REWE Märkte 17 GmbH, Köln
107. REWE Märkte 18 GmbH, Köln
108. REWE Märkte 19 GmbH, Köln
109. REWE Märkte 2 GmbH, Köln
110. REWE Märkte 21 GmbH, Köln
111. REWE Märkte 22 GmbH, Köln
112. REWE Märkte 24 GmbH, Köln
113. REWE Märkte 3 GmbH, Köln
114. REWE Märkte 30 GmbH, Köln
115. REWE Märkte 32 GmbH, Köln
116. REWE Märkte 33 GmbH, Köln
117. REWE Märkte 34 GmbH, Köln
118. REWE Märkte 35 GmbH, Köln
119. REWE Märkte 36 GmbH, Köln
120. REWE Märkte 38 GmbH, Köln
121. REWE Märkte 39 GmbH, Köln
122. REWE Märkte 4 GmbH, Köln
123. REWE Märkte 40 GmbH, Köln
124. REWE Märkte 41 GmbH, Köln
125. REWE Märkte 42 GmbH, Köln
126. REWE Märkte 43 GmbH, Köln
127. REWE Märkte 44 GmbH, Köln
128. REWE Märkte 45 GmbH, Köln
129. REWE Märkte 46 GmbH, Köln
130. REWE Märkte 47 GmbH, Köln
131. REWE Märkte 5 GmbH, Köln
132. REWE Märkte 51 GmbH, Köln
133. REWE Märkte 52 GmbH, Köln
134. REWE Märkte 53 GmbH, Köln
135. REWE Märkte 54 GmbH, Köln
136. REWE Märkte 55 GmbH, Köln
137. REWE Märkte 56 GmbH, Köln
138. REWE Märkte 57 GmbH, Köln
139. REWE Märkte 58 GmbH, Köln
140. REWE Märkte 59 GmbH, Köln
141. REWE Märkte 6 GmbH, Köln
142. REWE Märkte 7 GmbH, Köln
143. REWE Märkte 70 GmbH, Köln
144. REWE Märkte 71 GmbH, Köln
145. REWE Märkte 72 GmbH, Köln
146. REWE Märkte 73 GmbH, Köln
147. REWE Märkte 8 GmbH, Köln
148. REWE Märkte 9 GmbH, Köln
149. REWE Partner GmbH, Köln
150. REWE Regiemarkt GmbH, Köln
151. REWE Spedition und Logistik GmbH, Hürth *
152. REWE Südmarkt GmbH, Köln *
153. REWE Systems GmbH, Köln *
154. REWE Warenhandelsgesellschaft mbH, Köln *
155. REWE Wein online GmbH, Köln
156. REWE-Centermanagement und Verwaltungs GmbH, Köln
157. REWE-Immobilien-Beteiligungs-Verwaltungs GmbH, Köln
158. REWE-Projektentwicklung GmbH, Köln *
159. Rewe-Verlag Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Köln *
160. REWE-Versicherungsdienst-Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Köln
161. REWE-Zentrale-Dienstleistungsgesellschaft mbH, Köln
162. Rheika Lebensmittel Alois Sans GmbH & Co., Köln
163. SANS-Verwaltungs-GmbH & Co. KG, Köln
164. SEKANS Grundstücks-Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Köln *
165. Smart People GmbH, Köln
166. SÜDEMA Grundbesitz GmbH & Co. KG, Pullach i. Isartal
167. Südmarkt Olching GmbH & Co.oHG, Köln
168. toom Baumarkt Beteiligungsgesellschaft mbH, Köln
169. toom Baumarkt GmbH, Köln *
170. toom Baustoff-Fachhandel GmbH, Köln
171. "toom"-Markt Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Köln
172. Wilhelm Brandenburg GmbH & Co. oHG, Köln *
173. Wilhelm Brandenburg Immobilien 1 GmbH, Köln
174. Wilhelm Brandenburg Immobilien 2 GmbH & Co. KG, Köln
175. Wilhelm Brandenburg Immobilien 3 GmbH & Co. KG, Köln
176. Wilhelm Brandenburg Verwaltungs GmbH, Köln *
177. Willi Gleichmann GmbH. & Co. KG., Köln
178. WISUS Beteiligungs GmbH & Co. Vierte Vermietungs-KG, Pullach i. Isartal
179. WISUS Beteiligungs GmbH & Co. Zweite Vermietungs-KG, Pullach i. Isartal
180. WISUS Objekt Wangen GmbH & Co. KG, Pullach i. Isartal
181. WTS Grundstücksverwaltung GmbH & Co Vermietungs KG, Pullach i. Isartal
182. ZooRoyal GmbH, Köln

* Die Gesellschaft wird mit ihren Tochtergesellschaften in den EU/EWR-Konzernabschluss der REWE-ZENTRALFINANZ eG, Köln, einbezogen und wird von der Verpflichtung, einen Konzernabschluss und einen Konzernlagebericht aufzustellen, befreit.

46. Vorstand und Aufsichtsrat

Dem Vorstand der REWE-ZENTRALFINANZ eG, Köln, gehörten im Berichtszeitraum und dem Zeitraum bis zur Erstellung des Konzernabschlusses 2019 folgende Mitglieder an:

Lionel Souque Vorsitzender des Vorstands der REWE-ZENTRALFINANZ eG, Köln, und der REWE - Zentral-Aktiengesellschaft, Köln Handel Deutschland inkl. REWE Group Buying und REWE Digital, Lekkerland, Coopernic/EURELEC, Selbstständigkeit und Genossenschaft, Konzernrevision, Corporate Affairs, Executive HR
Jan Kunath Stellvertretender Vorsitzender des Vorstands der REWE-ZENTRALFINANZ eG, Köln, und der REWE - Zentral-Aktiengesellschaft, Köln Handel International, IT Konzern inkl. REWE Systems
Sören Hartmann Mitglied des Vorstands der REWE-ZENTRALFINANZ eG, Köln, und der REWE - Zentral-Aktiengesellschaft, Köln Touristik
Dr. Christian Mielsch Mitglied des Vorstands der REWE-ZENTRALFINANZ eG, Köln, und der REWE - Zentral-Aktiengesellschaft, Köln Baumarkt, Betriebswirtschaft, Finanzen, Steuern, Beteiligungsmanagement / M&A und Konzerncontrolling, Unternehmenssicherheit & Zentrale Services

Dem Aufsichtsrat der REWE-ZENTRALFINANZ eG, Köln, gehörten im Berichtszeitraum und dem Zeitraum bis zur Erstellung des Konzernabschlusses 2019 folgende Mitglieder an:

Erich Stockhausen Aufsichtsratsvorsitzender Kaufmann und Mitglied des Vorstands der REWE West eG, Hürth
Fritz Aupperle Kaufmann und Mitglied des Vorstands der REWE Süd/Südwest eG, Fellbach
Michael Fricke Kaufmann und Mitglied des Vorstands der REWE Handels eG Hungen, Hungen
Jürgen Lang Kaufmann und Mitglied des Vorstands der REWE Süd/Südwest eG, Fellbach
Stefan Lenk Kaufmann und Aufsichtsratsvorsitzender der REWE DORTMUND Großhandel eG, Dortmund
Matthias Peikert Kaufmann und Mitglied des Vorstands der REWE Nord-Ost eG, Teltow
Robert Schäfer Kaufmann und Mitglied des Vorstands der REWE West eG, Hürth
Sven Schäfer Kaufmann und Aufsichtsratsvorsitzender der REWE Handels eG Hungen, Hungen
René Schneider Kaufmann und Aufsichtsratsvorsitzender der REWE Nord-Ost eG, Teltow
Christoph Steverding Kaufmann und Mitglied des Aufsichtsrats der REWE DORTMUND Großhandel eG, Dortmund, und der DOEGO Fruchthandel und Import eG, Dortmund

Dem Aufsichtsrat der REWE-ZENTRALFINANZ eG, Köln, gehörten ferner die folgenden Arbeitnehmervertreter an:

Helmut Göttmann Stellvertretender Vorsitzender Freigestelltes Betriebsratsmitglied, REWE Deutscher Supermarkt AG & Co. KGaA, Köln, Gesamtbetriebsratsvorsitzender, REWE Markt GmbH / Penny-Markt GmbH, Köln
Michael Adlhoch Freigestellter Betriebsratsvorsitzender, REWE Markt GmbH, Region Mitte 2 Logistik und Verwaltung, Rosbach
Josef Czok Freigestellter Betriebsratsvorsitzender, REWE Markt GmbH, Region West II, Hürth
Alfred Daubenmerkl Freigestellter Betriebsratsvorsitzender, REWE Markt GmbH, Region Süd, Eching
Bernhard Franke Gewerkschaftssekretär bei ver.di, Stuttgart
Roland Gerstenberg Freigestellter Betriebsratsvorsitzender, REWE Markt GmbH, Region West I, Hürth
Jutta Mirtezani Freigestellte Betriebsratsvorsitzende, REWE Markt GmbH, Region Nord, Norderstedt
Vivien Schmitt Leiterin Executive HR, REWE-ZENTRALFINANZ eG, Köln
Lutz Staude Freigestellter Betriebsratsvorsitzender, REWE Markt GmbH, Region Nord, Lehrte, Stellvertretender Gesamtbetriebsratsvorsitzender REWE Markt GmbH / Penny-Markt GmbH, Köln
Angelika Winter Freigestellte stellvertretende Betriebsratsvorsitzende, REWE Markt GmbH, Region West II, Hürth

Der vorliegende Konzernabschluss ist bis zum 8. April 2020 erstellt worden.

 

Köln, den 8. April 2020

Der Vorstand

Sören Hartmann

Jan Kunath

Dr. Christian Mielsch

Lionel Souque

Übersicht über den Anteilsbesitz der Konzern- und sonstigen Beteiligungsunternehmen zum 31. Dezember 2019

REWE-ZENTRALFINANZ eG, Köln

a) Konsolidierte Gesellschaften

Nr. Name und Sitz der Gesellschaft Land Anteilsquote
31.12.2019
%
31.12.2018
%
1. ACS Reisen AG, Zürich Schweiz 100,0 100,0
2. AD Clubreisen Gesellschaft mit beschränkter Haftung, München Deutschland 51,1 51,1
3. Adeg-Invest Zentrale Realitätenverwertung Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Wiener Neudorf Österreich 100,0 100,0
4. ADEG Logistik GmbH, Wiener Neudorf Österreich 100,0 100,0
5. ADEG Markt GmbH, Wiener Neudorf Österreich 100,0 100,0
6. Adeg Österreich Handelsaktiengesellschaft, Wiener Neudorf Österreich 100,0 100,0
7. ADEG Verbrauchermärkte GmbH, Wiener Neudorf Österreich 100,0 100,0
8. Ademus Grundstücksverwaltungsgesellschaft mbH & Co. KG, Köln Deutschland 87,0 100,0
9. Adventure Specialists B.V., Amsterdam Niederlande 100,0 100,0
10. Adventure Specialists BVBA, Gent Belgien 100,0 100,0
11. Adventure Specialists GmbH, Oberhausen Deutschland 100,0 100,0
12. AK Diskont Beteiligungs-GmbH, Dortmund Deutschland 100,0 100,0
13. Akzenta AK Diskont Markt GmbH, Dortmund Deutschland 100,0 100,0
14. akzenta GmbH & Co. KG, Wuppertal Deutschland 100,0 100,0
15. akzenta Immobilien GmbH, Köln Deutschland 85,0 74,0
16. akzenta Verwaltungs GmbH, Wuppertal Deutschland 100,0 100,0
17. Amero Grundstücksverwaltungsgesellschaft mbH & Co. KG, Köln Deutschland 87,0 100,0
18. Amtliches Allgäuer Reisebüro, Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Stuttgart Deutschland 100,0 100,0
19. A+R s.r.o., Jirny Tschechien 100,0 100,0
20. ATLASREISEN GmbH, Wiener Neudorf Österreich 100,0 100,0
21. Avigo GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
22. AVM Holding GmbH, Wiener Neudorf Österreich 100,0 100,0
23. AVM Immobilien GmbH, Wiener Neudorf Österreich 100,0 100,0
24. Bäckerei & Konditorei Rothermel GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
25. BALDU Verwaltungsgesellschaft mbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
26. Becker Projektierungsgesellschaft mbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
27. bestkauf SB Warenhäuser GmbH, Köln Deutschland 100,0 -
28. Billa Aktiengesellschaft, Wiener Neudorf Österreich 100,0 100,0
29. BILLA Bulgaria EOOD, Sofia Bulgarien 100,0 100,0
30. BILLA Immobilien GmbH, Wiener Neudorf Österreich 100,0 100,0
31. BILLA Import EOOD, Sofia Bulgarien 100,0 100,0
32. BILLA Nedvizhimosti EOOD, Sofia Bulgarien 100,0 100,0
33. Billa Realitäten GmbH, Wiener Neudorf Österreich 100,0 100,0
34. BILLA REALITY SLOVENSKO spol.s.r.o., Bratislava Slowakei 100,0 100,0
35. Billa Reality spol. s r.o., Ricany u Prahy Tschechien 100,0 100,0
36. BILLA Russia GmbH, Wiener Neudorf Österreich 100,0 100,0
37. BILLA Service EOOD, Sofia Bulgarien 100,0 100,0
38. BILLA, spol. s r. o., Ricany u Prahy Tschechien 100,0 100,0
39. BILLA s.r.o., Bratislava Slowakei 100,0 100,0
40. BILLA Ukraine Gesellschaft mit 100% ausländischen Anteilen, Kiew Ukraine 100,0 100,0
41. BIPA d.o.o., Zagreb Kroatien 100,0 100,0
42. BIPA Parfumerien Gesellschaft m.b.H., Wiener Neudorf Österreich 100,0 100,0
43. Blautal-Center Ulm Verwaltungs-GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
44. BML-REWE Einkaufsgesellschaft m.b.H., Wiener Neudorf Österreich 100,0 100,0
45. Campina Verde Deutschland GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
46. Campina Verde Ecosol, S.L., Cordoba Spanien 100,0 100,0
47. CAMPINA VERDE ITALIA S.R.L., Verona Italien 100,0 100,0
48. Carrier Limited, Manchester Großbritannien 100,0 100,0
49. Carrier Transport Limited, Cheadle Großbritannien 100,0 100,0
50. C & C Abholgroßmärkte Gesellschaft m.b.H., Wiener Neudorf Österreich 100,0 100,0
51. Centor-Warenhandels-GmbH, Köln Deutschland 100,0 -
52. clevertours.com GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
53. Corfu Villas Limited, Dorking Großbritannien 100,0 100,0
54. "Cosmetica" Parfumeriewaren-Handels- und Erzeugungs-Gesellschaft m.b.H., Wiener Neudorf Österreich 100,0 100,0
55. C+R Projekt spol. s r.o., Prag Tschechien 100,0 100,0
56. CV Villas Transport Ltd, Dorking Großbritannien 100,0 100,0
57. DEGOR Grundbesitzverwaltung GmbH & Co. KG, Pullach i. Isartal Deutschland 94,0 94,0
58. "Delikatessa" Lebensmittel-Handels- und Erzeugungs-Gesellschaft m.b.H., Wiener Neudorf Österreich 100,0 100,0
59. DELUS GmbH & Co. Objekt Frankfurt KG, Pullach i. Isartal Deutschland 81,0 94,0
60. DELUS Verwaltung GmbH & Co. Objekt Buttenheim KG, Pullach i. Isartal Deutschland 87,0 100,0
61. DELUS Verwaltung GmbH & Co. Objekt Dreieich KG, Pullach i. Isartal Deutschland 87,0 100,0
62. DELUS Verwaltung GmbH & Co. Objekte Dietzenbach KG, Pullach i. Isartal Deutschland 87,0 100,0
63. DELUS Verwaltung GmbH & Co. Objekt Gießen KG, Pullach i. Isartal Deutschland 87,0 100,0
64. DELUS Verwaltung GmbH & Co. Objekt Großbeeren KG, Pullach i. Isartal Deutschland 87,0 100,0
65. DELUS Verwaltung GmbH & Co. Objekt Köln-Langel KG, Pullach i. Isartal Deutschland 85,5 98,5
66. DELUS Verwaltung GmbH & Co. Objekt Neuhausen KG, Pullach i. Isartal Deutschland 87,0 100,0
67. DELUS Verwaltung GmbH & Co. Objekt Norderstedt oHG, Pullach i. Isartal Deutschland 86,0 99,0
68. DELUS Verwaltung GmbH & Co. Objekt Rosbach oHG, Pullach i. Isartal Deutschland 86,0 99,0
69. DELUS Verwaltung GmbH & Co. Objekt Rüsseina KG, Pullach i. Isartal Deutschland 87,0 100,0
70. DELUS Verwaltung GmbH & Co. Objekt Stelle KG, Pullach i. Isartal Deutschland 87,0 100,0
71. DELUS Verwaltung GmbH & Co. Objekt Wiesloch KG, Pullach i. Isartal Deutschland 87,0 100,0
72. DELUS Verwaltung GmbH & Co. Vermietungs-KG, Pullach i. Isartal Deutschland 87,0 100,0
73. DER ASIA TOURS CO., LTD., Bangkok Thailand 49,0 49,0
74. DER Deutsches Reisebüro GmbH & Co. OHG, Frankfurt am Main Deutschland 100,0 100,0
75. DERPART Reisebüro Service GmbH, Frankfurt am Main Deutschland 100,0 100,0
76. DERPART Reisevertrieb GmbH, Frankfurt am Main Deutschland 50,0 50,0
77. DER Reisebüro Beteiligungs GmbH, Frankfurt am Main Deutschland 100,0 100,0
78. DER Reisebüro Göbel GmbH, Schweinfurt Deutschland 66,0 66,0
79. DER Reisebüro OTTO GmbH, Hof Deutschland 100,0 100,0
80. DER Reisebüro Service GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
81. DERTOUR America Inc., Miami USA 100,0 100,0
82. DERTOUR Austria GmbH, Salzburg Österreich 100,0 100,0
83. DERTOUR BULGARIA OOD, Sofia Bulgarien 75,0 75,0
84. DERTOUR Cesko s. r. o., Prag Tschechien 100,0 100,0
85. DERTOUR d.o.o., Belgrad Serbien 75,0 75,0
86. DERTOUR Hungária Kft., Budapest Ungarn 75,0 75,0
87. DER Touristik Airport Services GmbH, Düsseldorf Deutschland 100,0 100,0
88. DER Touristik Central Europe GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
89. DER Touristik Destination Service AG, Wilen Schweiz 100,0 100,0
90. DER Touristik Deutschland GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
91. DER Touristik DMC GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
92. DER Touristik Group GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
93. DER Touristik Hotel & Investment Hellas AE, Rhodos Griechenland 100,0 100,0
94. DER Touristik Hotels & Resorts Franchise GmbH, Köln Deutschland 100,0 -
95. DER Touristik Hotels & Resorts GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
96. DER Touristik Immobilien GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
97. DER Touristik Nordic AB, Stockholm Schweden 100,0 100,0
98. DER Touristik Online GmbH, Frankfurt/Main Deutschland 100,0 100,0
99. DER Touristik Partner-Service Verwaltungs GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
100. DER Touristik Services, S.L.U., Palma de Mallorca Spanien 100,0 100,0
101. DER Touristik Suisse AG, Zürich Schweiz 100,0 100,0
102. DER Touristik Transport UK Limited, Dorking Großbritannien 100,0 100,0
103. DER Touristik Tunisie S.A.R.L., Tunis Tunesien 99,0 99,0
104. DER Touristik UK Limited, Dorking Großbritannien 100,0 100,0
105. DERTOUR Polska Sp.z.o.o., Warschau Polen 75,0 75,0
106. DERTOUR Romania S.R.L, Bukarest Rumänien 75,0 75,0
107. DERTOUR Slovakia s.r.o., Bratislava Slowakei 75,0 75,0
108. Destination Touristic Services OOD, Varna Bulgarien 90,0 90,0
109. Destination Touristic Services S.A.R.L., Tunis Tunesien 50,0 50,0
110. Destination Touristik Services d.o.o., Pula Kroatien 100,0 100,0
111. Destination Turistik Hizmetleri Ticaret Limited Sirketi, Muratpasa Türkei 100,0 100,0
112. Deutsches Reisebüro S.r.l., Rom Italien 100,0 100,0
113. Dienstleistungszentrum Südmarkt GmbH & Co. oHG, Starbach Deutschland 100,0 100,0
114. Dr. Holiday AG, Sinzing Deutschland 100,0 100,0
115. DTS Cyprus Ltd, Agios Athanasios Zypern 60,0 -
116. DTS Destination Touristic Services Incoming GmbH, Wals/Salzburg Österreich 100,0 100,0
117. DTS INCOMING HELLAS TOURISTIC SERVISES SOCIETE ANONYME, Heraklion Griechenland 70,0 70,0
118. EHA Austria Energie-Handelsgesellschaft mbH, Wiener Neudorf Österreich 100,0 100,0
119. -EHA- Energie-Handels-Geschäftsführungs-Gesellschaft mbH, Hamburg Deutschland 90,0 90,0
120. -EHA- Energie-Handels-Gesellschaft mbH & Co. KG, Hamburg Deutschland 100,0 100,0
121. Emileon AB, Stockholm Schweden 100,0 100,0
122. Entsorgungsgesellschaft Handel "Pro Umwelt" mbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
123. Eurogroup Deutschland GmbH, Langenfeld Deutschland 100,0 100,0
124. "EUROGROUP" Ein- und Ausfuhrhandel Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Köln Deutschland 100,0 85,7
125. Eurogroup Espana F&V S.A.U., Valencia Spanien 100,0 100,0
126. EUROGROUP ITALIA S.R.L., Verona Italien 100,0 100,0
127. E U R O G R O U P S.A., Brüssel Belgien 100,0 100,0
128. EXIM HOLDING a.s., Prag Tschechien 100,0 100,0
129. EXIM S.A., Warschau Polen 100,0 100,0
130. EXIM TOURS a.s., Prag Tschechien 100,0 100,0
131. Ferd. Rückforth Nachfolger Aktiengesellschaft, Köln Deutschland 100,0 100,0
132. FT Aviation AB, Stockholm Schweden 100,0 100,0
133. GBI Gesellschaft für Beteiligungs- und Immobilienverwaltung mbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
134. Gebrüder Mayer Produktions- und Vertriebs GmbH, Wahrenholz Deutschland 100,0 100,0
135. Globus Immobilien GmbH, Köln Deutschland 85,0 90,0
136. Glockenbrot Bäckerei GmbH & Co. Immobilien KG, Pullach i. Isartal Deutschland 87,0 100,0
137. Glockenbrot Bäckerei GmbH & Co. oHG, Köln Deutschland 100,0 100,0
138. Glockenbrot Bäckerei Verwaltungs GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
139. Glockenbrot Immobilien 1 GmbH & Co. KG, Köln Deutschland 87,0 100,0
140. GO CARIBIC, S.R.L., Puerto Plata Dominikanische Republik 100,0 100,0
141. Golf Plaisir Resebyrå Aktiebolag, Stockholm Schweden 100,0 100,0
142. GO!Reisen GmbH, Bremen Deutschland 60,1 60,1
143. GO VACATION AFRICA (PTY) LTD, Gauteng Südafrika 65,0 65,0
144. GO VACATION (CAMBODIA) CO., LTD., Pnomh Penh Kambodscha 100,0 -
145. GO VACATION SPAIN SL, Palma de Mallorca Spanien 100,0 100,0
146. GPS Reisen GmbH, Frankfurt am Main Deutschland 100,0 100,0
147. Grundstücksgesellschaft Herborn mbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
148. Grundstücksverwertungs-Gesellschaft Schwerte-Ost mit beschränkter Haftung, Köln Deutschland 85,0 76,7
149. GVS-Grundstücksverwaltungs-Gesellschaft Stolberger Str.mbH., Köln Deutschland 100,0 100,0
150. HD Handelsdienstleistungs GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
151. Heiliger & Kleutgens Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Köln Deutschland 100,0 100,0
152. Heimo Handelsgesellschaft mbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
153. Heinr. Hill Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Köln Deutschland 85,0 100,0
154. Heinz Wille Fleischwarenfabrik Verwaltungs GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
155. HLS Handel und Lager Service Gesellschaft mbH, Köln Deutschland 100,0 -
156. IMPULS Grundstücksverwaltungsgesellschaft Objekte Nord mbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
157. IMPULS Grundstücksverwaltungsgesellschaft Objekte Süd mbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
158. Intubit AG, Zug Schweiz 100,0 100,0
159. I+R Projektentwicklung Kft., Alsónémedi Ungarn 100,0 100,0
160. ITS BILLA TRAVEL s.r.o., Prag Tschechien 100,0 100,0
161. ITS Reisen GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
162. IVONA Property Omega GmbH, Wiener Neudorf Österreich 100,0 100,0
163. IVP-Bau Hungaria Ipari és Szolgáltáto Kft., Alsónémedi Ungarn 100,0 100,0
164. ja-Lebensmittelvertriebsgesellschaft mbH, Köln Deutschland 100,0 -
165. "JA! NATÜRLICH" Naturprodukte Gesellschaft m.b.H., Wiener Neudorf Österreich 100,0 100,0
166. Journey Latin America Limited, London Großbritannien 100,0 100,0
167. Journeys of Distinction Limited, Cheadle Großbritannien 100,0 100,0
168. Jules Verne Ltd, London Großbritannien 100,0 100,0
169. Jules Verne Transport Limited, Cheadle Großbritannien 100,0 100,0
170. K 2 Liegenschaftsverwertungsgesellschaft mbH, Klagenfurt Österreich 100,0 -
171. KARTAGO TOURS a.s., Bratislava Slowakei 100,0 100,0
172. KARTAGO TOURS Zrt., Budapest Ungarn 100,0 100,0
173. Kirker Travel Limited, London Großbritannien 100,0 100,0
174. Kirker Travel Services Limited, London Großbritannien 100,0 100,0
175. KLEE-Garten-Fachmarkt GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
176. Koban Grundbesitzverwaltung GmbH & Co. Objekt Egelsbach KG, Köln Deutschland 81,0 94,0
177. KOBAN Grundbesitzverwaltung GmbH & Co. Vermietungs KG, Köln Deutschland 81,0 94,0
178. K+R Projekt s.r.o., Prag Tschechien 100,0 100,0
179. KS Holding Danmark AS, Kopenhagen Dänemark 100,0 100,0
180. Latscha Filialbetriebe Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Köln Deutschland 85,0 100,0
181. Lime Travel AB, Stockholm Schweden 100,0 100,0
182. lti Kaiserfels Hotelbetriebs GmbH, St. Johann Österreich 51,0 51,0
183. LUPOS GmbH & Co. KG, Köln Deutschland 100,0 100,0
184. MAREAL Immobilienverwaltungs GmbH, Wiener Neudorf Österreich 100,0 100,0
185. Marian & Co. Gesellschaft m.b.H., Wiener Neudorf Österreich 100,0 100,0
186. Masters for Hotels and Touristic Services S.A.E., Hurghada Ägypten 60,0 60,0
187. Masters Transport Service S.A.E., Hurghada Ägypten 60,0 60,0
188. Masters Travel Service S.A.E., Hurghada Ägypten 60,0 60,0
189. max digital GmbH, Wiener Neudorf Österreich 100,0 100,0
190. Merkur Warenhandels-Aktiengesellschaft, Wiener Neudorf Österreich 100,0 100,0
191. Miracle Tourism LLC, Dubai Vereinigte Arabische Emirate 60,0 60,0
192. Motorhome Bookers Limited, Devon Großbritannien 100,0 100,0
193. NeuMarkt Lebensmittel GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
194. NeuMarkt Lebensmittel-Vertriebsgesellschaft mbH & Co. KG, Köln Deutschland 100,0 100,0
195. NORIL Verwaltung GmbH & Co. Vermietungs-KG, Pullach i. Isartal Deutschland 85,0 98,0
196. Nova Airlines AB, Stockholm Schweden 100,0 100,0
197. Novair AS, Oslo Norwegen 100,0 100,0
198. NWT New World Travel Inc., New York USA 100,0 100,0
199. Online Travel Information Services AG, Koblenz Schweiz 100,0 -
200. OOO BILLA, Moskau Russland 100,0 100,0
201. OOO BILLA Realty, Moskau Russland 100,0 100,0
202. OVO Vertriebs GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
203. Penny Dienstleistung GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
204. Penny GmbH, Wiener Neudorf Österreich 100,0 100,0
205. Penny Immobilien EINS GmbH, Köln Deutschland 85,0 100,0
206. Penny-Market Kft, Budapest Ungarn 100,0 100,0
207. PENNY MARKET S.R.L., Mailand Italien 100,0 100,0
208. Penny Market s.r.o., Radonice Tschechien 100,0 100,0
209. Penny-Markt Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Köln Deutschland 100,0 100,0
210. Penny Spedition GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
211. PRONTO Energieberatung GmbH & Co. KG, Wiener Neudorf Österreich 100,0 100,0
212. Pronto Projektentwicklung GmbH, Wiener Neudorf Österreich 100,0 100,0
213. Pro Tours GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
214. Radio Max GmbH, Wiener Neudorf Österreich 100,0 100,0
215. Railtour (Suisse) SA, Bern Schweiz 93,4 93,4
216. RCE Reisebüro-Centraleinkauf GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
217. REISEBÜRO RADE GMBH, Offenburg Deutschland 100,0 100,0
218. Reisebüro Rominger Bodenseereisebüro GmbH, Konstanz Deutschland 62,5 62,5
219. Reisebüro ROMINGER SÜDLAND GmbH, Biberach an der Riß Deutschland 68,0 68,0
220. REISEWELT GmbH, Frankfurt am Main Deutschland 100,0 100,0
221. Rema Beteiligungs-GmbH, Dortmund Deutschland 100,0 100,0
222. REMUS Grundbesitzverwaltung GmbH & Co. KG, Pullach i. Isartal Deutschland 81,0 94,0
223. Repros S.r.l., Mailand Italien 100,0 100,0
224. REWE - Aktiengesellschaft, Köln Deutschland 80,0 40,0
225. Rewe Austria Fleischwaren GmbH, Wiener Neudorf Österreich 100,0 100,0
226. REWE Austria Touristik GmbH, Wiener Neudorf Österreich 100,0 100,0
227. REWE Berlin Logistik GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
228. REWE Beteiligungsgenossenschaft eG. Nord, Köln Deutschland 22,2 -
229. REWE Beteiligungs-Holding Aktiengesellschaft, Köln Deutschland 100,0 100,0
230. REWE-Beteiligungs-Holding International GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
231. REWE-Beteiligungs-Holding National GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
232. REWE-Beteiligungs-Verwaltungs-GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
233. Rewe Buying Group s.r.o., Jirny Tschechien 100,0 100,0
234. REWE Card GmbH, Köln Deutschland 100,0 -
235. REWE-Centermanagement und Verwaltungs GmbH, Köln Deutschland 100,0 -
236. REWE-Computer Vertriebs GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
237. REWE Convenience Holding SE, Köln Deutschland 100,0 -
238. REWE Convenience Verwaltungs SE, Köln Deutschland 100,0 -
239. REWE Deutscher Supermarkt AG & Co. KGaA, Köln Deutschland 100,0 100,0
240. REWE Digital Fulfilment Services GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
241. REWE Digital GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
242. REWE Digital Verticals GmbH, Köln Deutschland 100,0 -
243. REWE Dortmund SE & Co. KG, Dortmund Deutschland 20,0 20,0
244. REWE DORTMUND Vertriebsgesellschaft mbH, Dortmund Deutschland 100,0 100,0
245. REWE Dortmund Verwaltung SE, Dortmund Deutschland 20,0 20,0
246. REWE Far East Limited, Hongkong China 100,0 -
247. REWE Finanz-Kontor GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
248. REWE-Finanz-Service GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
249. REWE Großflächengesellschaft mbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
250. REWE-GROSSHANDEL Oberbayerische Lebensmittel Einkaufsgenossenschaft eG, Eching Deutschland 60,3 -
251. REWE Group Buying GmbH, Köln Deutschland 100,0 -
252. REWE Group Buying Italy S.r.l., Vallese di Oppeano Italien 100,0 -
253. REWE Group Card Service GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
254. REWE Group Fruchtlogistik GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
255. REWE Group Marketing GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
256. REWE Grundstücks-Verwaltungsgesellschaft mbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
257. REWE Handelsgesellschaft Weser-Harz mbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
258. REWE-HANDELSGRUPPE GmbH, Köln Deutschland 100,0 40,0
259. REWE Immobilien 1 GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
260. REWE Immobilien 2 GmbH & Co. KG, Köln Deutschland 87,0 -
261. REWE Immobilien 3 Beteiligungs GmbH & Co. KG, Köln Deutschland 100,0 -
262. REWE Immobilien 3 GmbH & Co. KG, Köln Deutschland 87,0 100,0
263. REWE Immobilien Beteiligungs GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
264. REWE-Immobilien-Beteiligungs-Verwaltungs GmbH, Köln Deutschland 100,0 -
265. REWE International AG, Wiener Neudorf Österreich 100,0 100,0
266. REWE International Dienstleistungsgesellschaft m.b.H., Wiener Neudorf Österreich 100,0 100,0
267. REWE Internationale Beteiligungs Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Köln Deutschland 100,0 100,0
268. REWE International Finance B.V., Venlo Niederlande 100,0 66,7
269. REWE International Lager- und Transportgesellschaft m.b.H., Wiener Neudorf Österreich 100,0 100,0
270. REWE International Warenhandels GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
271. REWE Lebensmittel-Großhandel eG, Köln Deutschland 12,5 -
272. REWE LOG 1 GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
273. REWE LOG 3 GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
274. REWE LOG 4 GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
275. REWE LOG 5 GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
276. REWE LOG 6 GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
277. REWE LOG 7 GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
278. REWE LOG 9 GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
279. REWE LOG 10 GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
280. REWE LOG 11 GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
281. REWE LOG 12 GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
282. REWE LOG 13 GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
283. REWE LOG 14 GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
284. REWE LOG 30 GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
285. REWE LOG 31 GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
286. REWE LOG 32 GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
287. REWE LOG 50 GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
288. REWE LOG 52 GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
289. REWE LOG 60 GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
290. REWE LOG 62 GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
291. REWE LOG 63 GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
292. REWE LOG 64 GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
293. REWE Märkte 1 GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
294. REWE Märkte 2 GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
295. REWE Märkte 3 GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
296. REWE Märkte 4 GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
297. REWE Märkte 5 GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
298. REWE Märkte 6 GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
299. REWE Märkte 7 GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
300. REWE Märkte 8 GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
301. REWE Märkte 9 GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
302. REWE Märkte 10 GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
303. REWE Märkte 11 GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
304. REWE Märkte 12 GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
305. REWE Märkte 13 GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
306. REWE Märkte 14 GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
307. REWE Märkte 15 GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
308. REWE Märkte 16 GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
309. REWE Märkte 17 GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
310. REWE Märkte 18 GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
311. REWE Märkte 19 GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
312. REWE Märkte 21 GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
313. REWE Märkte 22 GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
314. REWE Märkte 24 GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
315. REWE Märkte 30 GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
316. REWE Märkte 32 GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
317. REWE Märkte 33 GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
318. REWE Märkte 34 GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
319. REWE Märkte 35 GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
320. REWE Märkte 36 GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
321. REWE Märkte 38 GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
322. REWE Märkte 39 GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
323. REWE Märkte 40 GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
324. REWE Märkte 41 GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
325. REWE Märkte 42 GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
326. REWE Märkte 43 GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
327. REWE Märkte 44 GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
328. REWE Märkte 45 GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
329. REWE Märkte 46 GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
330. REWE Märkte 47 GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
331. REWE Märkte 51 GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
332. REWE Märkte 52 GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
333. REWE Märkte 53 GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
334. REWE Märkte 54 GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
335. REWE Märkte 55 GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
336. REWE Märkte 56 GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
337. REWE Märkte 57 GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
338. REWE Märkte 58 GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
339. REWE Märkte 59 GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
340. REWE Märkte 70 GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
341. REWE Märkte 71 GmbH, Köln Deutschland 100,0 -
342. REWE Märkte 72 GmbH, Köln Deutschland 100,0 -
343. REWE Märkte 73 GmbH, Köln Deutschland 100,0 -
344. REWE Markt GmbH, Köln Deutschland 100,0 76,6
345. REWENTA Immobilien Verwaltung GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
346. REWE Partner GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
347. REWE-Projektentwicklung GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
348. REWE Projektentwicklung Kft., Budapest Ungarn 100,0 100,0
349. REWE PROJEKTENTWICKLUNG ROMANIA S.R.L., Stefanestii de Jos Rumänien 100,0 100,0
350. REWE Regiemarkt GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
351. REWE Romania SRL, Stefanestii de jos Rumänien 100,0 100,0
352. REWE RZ GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
353. REWE Services Shanghai Co., Ltd., Shanghai China 100,0 -
354. REWE Spedition und Logistik GmbH, Hürth Deutschland 100,0 100,0
355. REWE Südmarkt GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
356. REWE Systems Austria GmbH, Premstätten Österreich 100,0 100,0
357. REWE Systems GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
358. REWE Systems Spain S.L., Malaga Spanien 100,0 100,0
359. REWE-Unterstützungsverein für Kaufleute e.V., Köln Deutschland 100,0 -
360. REWE Verkaufsgesellschaft mit beschränkter Haftung, Köln Deutschland 100,0 -
361. Rewe-Verlag Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Köln Deutschland 100,0 -
362. REWE-Versicherungsdienst-Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Köln Deutschland 100,0 100,0
363. REWE Verwaltungs- und Vertriebs GmbH, Hürth Deutschland 50,1 50,1
364. REWE Warenhandelsgesellschaft mbH, Köln Deutschland 100,0 -
365. REWE Wein online GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
366. REWE - Zentral-Aktiengesellschaft, Köln Deutschland 100,0 19,6
367. REWE Zentrale-Business Organisation GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
368. REWE-Zentrale-Dienstleistungsgesellschaft mbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
369. REWE-Zentralfinanz Beteiligungsgesellschaft mbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
370. REWE-ZENTRALFINANZ eG und REWE-Zentral AG GbR, Köln Deutschland 100,0 50,0
371. REWE-Zentral-Handelsgesellschaft mit beschränkter Haftung, Köln Deutschland 100,0 89,2
372. RG Verlag GmbH, Wiener Neudorf Österreich 100,0 100,0
373. Rheika Lebensmittel Alois Sans GmbH & Co., Köln Deutschland 87,0 100,0
374. R-Kauf-Märkte-Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Köln Deutschland 100,0 100,0
375. Roll-Container-Shuttle GmbH, Lehrte Deutschland 100,0 100,0
376. SANS-Verwaltungs-GmbH & Co. KG, Köln Deutschland 81,0 94,0
377. Sapor Beteiligungsverwaltungs GmbH, Wien Österreich 100,0 100,0
378. Sapor Polen Beteiligungen Ges.m.b.H., Wiener Neudorf Österreich 100,0 100,0
379. Schmidt & Co. GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
380. Schwarzwald Reisebüro Freiburg, Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Freiburg im Breisgau Deutschland 81,8 81,8
381. SEKANS Grundstücks-Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Köln Deutschland 100,0 100,0
382. Smart People GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
383. Sotavento S.A.U., Fuerteventura Spanien 100,0 100,0
384. S+R Projektentwicklung Kft., Alsónémedi Ungarn 100,0 100,0
385. SÜDEMA Grundbesitz GmbH & Co. KG, Pullach i. Isartal Deutschland 0,0 0,0
386. Südmarkt Olching GmbH & Co.oHG, Köln Deutschland 100,0 100,0
387. Südmarkt Olching Verwaltungs GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
388. TCI-Go Vacation India Private Limited, Gurgaon Indien 51,0 51,0
389. toom Baumarkt Beteiligungsgesellschaft mbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
390. toom Baumarkt GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
391. toom Baustoff-Fachhandel GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
392. "toom"-Markt Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Köln Deutschland 100,0 100,0
393. TourContact Reisebüro Cooperation Verwaltung GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
394. Travel Brands S.A., Bukarest Rumänien 100,0 -
395. Travel LAB SAS, St. Ouen Frankreich 100,0 100,0
396. T+R Projektentwicklung Kft., Alsónémedi Ungarn 100,0 100,0
397. UAB Palink, Vilnius Litauen 93,8 93,8
398. Unser Ö-Bonus Club GmbH, Wiener Neudorf Österreich 100,0 100,0
399. VOBA-Reisebüro Rominger GmbH, Aalen Deutschland 60,0 60,0
400. Wegenstein Gesellschaft m.b.H., Wiener Neudorf Österreich 100,0 100,0
401. Wilhelm Brandenburg GmbH & Co. oHG, Köln Deutschland 100,0 100,0
402. Wilhelm Brandenburg Immobilien 1 GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
403. Wilhelm Brandenburg Immobilien 2 GmbH & Co. KG, Köln Deutschland 87,0 100,0
404. Wilhelm Brandenburg Immobilien 3 GmbH & Co. KG, Köln Deutschland 87,0 100,0
405. Wilhelm Brandenburg Vertriebs GmbH, Frankfurt am Main Deutschland 100,0 -
406. Wilhelm Brandenburg Verwaltungs GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
407. Willi Gleichmann GmbH. & Co. KG., Köln Deutschland 100,0 100,0
408. WISUS Beteiligungs GmbH & Co. Vierte Vermietungs-KG, Pullach i. Isartal Deutschland 0,0 0,0
409. WISUS Beteiligungs GmbH & Co. Zweite Vermietungs-KG, Pullach i. Isartal Deutschland 81,9 94,9
410. WISUS Objekt Wangen GmbH & Co. KG, Pullach i. Isartal Deutschland 0,0 0,0
411. WTS Grundstücksverwaltung GmbH & Co Vermietungs KG, Pullach i. Isartal Deutschland 0,0 0,0
412. Württ. Reisebüro Otto Schmid GmbH & Co. KG., Ulm Deutschland 60,0 60,0
413. Xtravel AB, Stockholm Schweden 100,0 100,0
414. ZooRoyal GmbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
415. ZooRoyal Petcare GmbH, Köln Deutschland 100,0 -

b) Gemeinschaftsunternehmen

Nr. Name und Sitz der Gesellschaft Land Anteilsquote
31.12.2019
%
31.12.2018
%
1. COOP-ITS-TRAVEL AG, Volketswil Schweiz 50,0 50,0
2. DIY Union GmbH, Köln Deutschland 50,0 50,0
3. EURELEC TRADING SCRL, Brüssel Belgien 50,0 50,0
4. GO VACATION VIETNAM COMPANY LIMITED, Hanoi Vietnam 49,0 49,0
5. PETZ REWE GmbH, Wissen Deutschland 50,0 50,0
6. Reisebüro Rominger actionade GmbH, Baden-Baden Deutschland 51,0 51,0
7. respeggt GmbH, Köln Deutschland 50,0 -
8. SELEGGT GmbH, Köln Deutschland 50,0 50,0
9. Wasgau Food Beteiligungsgesellschaft mbH, Annweiler am Trifels Deutschland 51,0 51,0

c) Assoziierte Unternehmen

Nr. Name und Sitz der Gesellschaft Land Anteilsquote
31.12.2019
%
31.12.2018
%
1. ACCON-RVS Accounting & Consulting GmbH, Berlin Deutschland 50,0 50,0
2. ADEG Zell am See GmbH, Maishofen Österreich 33,4 33,4
3. commercetools GmbH, München Deutschland 40,0 100,0
4. DER Reisecenter TUI GmbH, Berlin Deutschland 50,0 50,0
5. EKF Finanz Frankfurt GmbH, Hofheim am Taunus Deutschland 24,9 24,9 1
6. EKZ-HERMSDORF Objektverwaltungs GmbH, Köln Deutschland 49,0 - 1
7. Go Vacation Lanka Co (Pvt) Ltd, Colombo Sri Lanka 40,0 40,0 1
8. HÜTER Einkaufszentrum GmbH & Co. KG, Wirges Deutschland 25,3 25,3 2
9. Klee Garten Fachmarkt Martin Podorf oHG, Düsseldorf Deutschland 19,9 19,9 2
10. Klee Gartenfachmarkt Petra Gentsch OHG, Jena Deutschland 20,0 20,0 2
11. Kontra Goffart GmbH & Co. KG, Stolberg Deutschland 62,5 62,5 2
12. KONTRA-Markt Lindenlauf GmbH & Co. KG, Würselen-Bardenberg Deutschland 60,0 60,0 2
13. Mautourco Holdings Ltd, Forest Side Mauritius 20,0 -
14. MEDITERRANEAN TRAVEL SERVICES - INCOMING PORTUGAL S.A., Faro Portugal 35,0 35,0
15. Michael Brücken GmbH, Hagen Deutschland 20,0 - 1
16. Münchener Stadtrundfahrten oHG Arbeitsgemeinschaft der Firmen DER Deutsches Reisebüro GmbH & Co. OHG. Automobilgesellschaft Rudolf Schönecker GmbH. Math. Holzmair & Söhne, GmbH. Taxi München eG Genossenschaft der Münchner Taxiunternehmen, München Deutschland 25,0 25,0
17. Prei$tour s.r.o., Prag Tschechien 50,0 50,0 1
18. Prijsvrij Holding B.V., ´s-Hertogenbosch Niederlande 75,0 50,0 1
19. PT Pergi Berlibur Indonesia Ltd., Bali Indonesien 49,0 49,0 1
20. REWE Abdelkasem Al Maimouni oHG, Raunheim Deutschland 20,0 20,0 2
21. REWE Acar oHG, Salzgitter Deutschland 20,0 20,0 2
22. REWE Achenbach oHG, Bammental Deutschland 20,0 20,0 2
23. REWE Achim Blumentritt oHG, Pulheim Deutschland 20,0 20,0 2
24. REWE Achim Huss oHG, Hannover Deutschland 20,0 20,0 2
25. REWE Adam oHG, Stromberg Deutschland 20,0 20,0 2
26. REWE Adnan Mayhoub oHG, Weyhe Deutschland 20,0 20,0 2
27. REWE Adrian Bryant oHG, Icking Deutschland 20,0 - 2
28. REWE Adrian OHG, Bonn Deutschland 20,0 20,0 2
29. REWE Adrian Sperlich oHG, Willingen Deutschland 20,0 20,0 2
30. REWE Ahmet Akay oHG, Frankfurt Deutschland 20,0 20,0 2
31. REWE Albion Karaxha oHG, Immenstaad Deutschland 20,0 - 2
32. REWE Aleksander Trivanovic oHG, München Deutschland 20,0 20,0 2
33. REWE Alexander Borngräber oHG, Dahlwitz-Hoppegarten Deutschland 20,0 20,0 2
34. REWE Alexander Goßmann oHG, Suhl-Schmiedefeld Deutschland 20,0 20,0 2
35. REWE Alexander Heiden oHG, Königs Wusterhausen Deutschland 20,0 20,0 2
36. REWE Alexander Kern oHG, Hattersheim-Okriftel Deutschland 20,0 20,0 2
37. REWE Alexander Kersten oHG, Fürstenfeldbruck Deutschland 20,0 20,0 2
38. REWE Alexander Klaus oHG, Bad Fallingbostel Deutschland 20,0 20,0 2
39. REWE Alexander Koch oHG, Halle (Saale) Deutschland 20,0 - 2
40. REWE Alexander Krüger oHG, Bad Kreuznach Deutschland 20,0 20,0 2
41. REWE Alexander Marchel oHG, Linden Deutschland 20,0 20,0 2
42. REWE Alexander Mudrack oHG, Bad Tennstedt Deutschland 20,0 20,0 2
43. REWE Alexander Petzold oHG, Breitengüßbach Deutschland 20,0 20,0 2
44. REWE Alexander Sangel oHG, Berlin Deutschland 20,0 20,0 2
45. REWE Alexander Schulz oHG, Lemgo Deutschland 20,0 - 2
46. REWE Alexander Sept oHG, Bergisch Gladbach Deutschland 20,0 20,0 2
47. REWE Alexander Tutlewski oHG, Schwarzenbek Deutschland 20,0 20,0 2
48. REWE Alexander Vogt oHG, Velburg Deutschland 20,0 20,0 2
49. REWE Alexander Weigelt oHG, Sachsenheim Deutschland 20,0 20,0 2
50. REWE Alexander Wutke oHG, Bad Heilbrunn Deutschland 20,0 20,0 2
51. REWE Alexander Zitlau oHG, Köln-Kalk Deutschland 20,0 - 2
52. REWE Alexandra Frankenbach oHG, Oberndorf Deutschland 20,0 20,0 2
53. REWE Alex Schmid oHG, Erbach Deutschland 20,0 20,0 2
54. REWE Ali Sahin oHG, Frankfurt/Main Deutschland 20,0 20,0 2
55. REWE Ana-Maria Klisch oHG, Diemelstadt Deutschland 20,0 20,0 2
56. REWE Andrea Ahrendt oHG, Teterow Deutschland 20,0 20,0 2
57. REWE Andrea Flammuth oHG, Köln Deutschland 20,0 20,0 2
58. REWE Andrea Fritz oHG, Lorch Deutschland 20,0 20,0 2
59. REWE Andrea Genz oHG, Riesa Deutschland 20,0 20,0 2
60. REWE Andreas Bortar oHG, Cham Deutschland 20,0 20,0 2
61. REWE Andreas Friesen oHG, Hannover Deutschland 20,0 20,0 2
62. REWE Andreas Heilek oHG, Hamburg Deutschland 20,0 20,0 2
63. REWE Andreas Kindermann oHG, Pfarrkirchen Deutschland 20,0 20,0 2
64. REWE Andreas Klautke oHG, Hannover Deutschland 20,0 20,0 2
65. REWE Andreas Kühnast oHG, Nahe Deutschland 20,0 20,0 2
66. REWE Andreas Kurz oHG, Abtsgmünd Deutschland 20,0 20,0 2
67. REWE Andreas Scherf oHG, Goslar Deutschland 20,0 20,0 2
68. REWE Andreas Schmid oHG, Burglengenfeld Deutschland 20,0 20,0 2
69. REWE Andreas Spangl oHG, Hamburg Deutschland 20,0 20,0 2
70. REWE Andreas Straub oHG, Illingen Deutschland 20,0 20,0 2
71. REWE Andreas Ziegler oHG, Rabenau-Londorf Deutschland 20,0 20,0 2
72. REWE André Schäfer oHG, Euskirchen Deutschland 20,0 - 2
73. REWE Andre Utay oHG, Frankfurt-Bockenheim Deutschland 20,0 - 2
74. REWE Andy Linde oHG, Zeuthen Deutschland 20,0 20,0 2
75. REWE Angelika Ber oHG, Ottersweier Deutschland 20,0 20,0 2
76. REWE Anika Scherf oHG, Goslar Deutschland 20,0 20,0 2
77. REWE Anja Jeschke oHG, Jengen Deutschland 20,0 20,0 2
78. REWE Anja Mohr oHG, Fuldabrück Deutschland 20,0 - 2
79. REWE Anja Schaller oHG, Vohenstrauß Deutschland 20,0 20,0 2
80. REWE Anja Sug oHG, Hildburghausen Deutschland 20,0 20,0 2
81. REWE Anne Erdmann oHG, Dresden Deutschland 20,0 20,0 2
82. REWE Annika Enders oHG, Rothenburg Deutschland 20,0 20,0 2
83. REWE Antje Eismann oHG, Jena Deutschland 20,0 20,0 2
84. REWE Antje Fack oHG, Arnstadt Deutschland 20,0 20,0 2
85. REWE Antoni Mirakai oHG, Lauterbach Deutschland 20,0 - 2
86. REWE Anton Krieger oHG, Weitnau Deutschland 20,0 20,0 2
87. REWE Anton Wiebe oHG, Herzebrock-Clarholz Deutschland 20,0 20,0 2
88. REWE Arina Fester oHG, Berlin Deutschland 20,0 20,0 2
89. REWE Arkadius Jodlowiec oHG, Langenhagen Deutschland 20,0 20,0 2
90. REWE Arthur Badt oHG, Marsberg Deutschland 20,0 20,0 2
91. REWE Arthur Becker oHG, Paderborn Deutschland 20,0 20,0 2
92. REWE Arthur Boos oHG, Niederkassel-Mondorf Deutschland 20,0 20,0 2
93. REWE Arthur Sattler oHG, Ebersberg Deutschland 20,0 20,0 2
94. REWE Aupperle OHG, Fellbach Deutschland 20,0 20,0 2
95. REWE Axel Flentje oHG, Hamburg Deutschland 20,0 20,0 2
96. REWE Azhari OHG, Mülheim-Kärlich Deutschland 20,0 20,0 2
97. REWE Baisch OHG, Bodelshausen Deutschland 20,0 20,0 2
98. REWE Bartholomaeus OHG, Neuwied Deutschland 20,0 20,0 2
99. REWE Bastian Hirschmann oHG, Bamberg Deutschland 20,0 - 2
100. REWE Bastian Hummel oHG, Beilngries Deutschland 20,0 20,0 2
101. REWE Beate Sader oHG, Cottbus Deutschland 20,0 20,0 2
102. REWE Beatrix Heynckes OHG, Tönisvorst Deutschland 20,0 20,0 2
103. REWE Becker oHG, Karlsdorf-Neuthard Deutschland 20,0 20,0 2
104. REWE Bellinger OHG, Schelklingen Deutschland 20,0 20,0 2
105. REWE Bell oHG, Blankenheim Deutschland 20,0 20,0 2
106. REWE Benedikt Bühler oHG, Aidlingen Deutschland 20,0 - 2
107. REWE Benedikt Kirschner oHG, Lenting Deutschland 20,0 20,0 2
108. REWE Benedikt Theile oHG, Bamberg Deutschland 20,0 20,0 2
109. REWE Benjamin Adam oHG, Werther Deutschland 20,0 20,0 2
110. REWE Benjamin Albert oHG, Hauneck-Unterhaun Deutschland 20,0 20,0 2
111. REWE Benjamin Bachmann oHG, Lübeck Deutschland 20,0 - 2
112. REWE Benjamin Geschwill oHG, Görlitz-Rauschwalde Deutschland 20,0 - 2
113. REWE Benjamin Glang oHG, Krefeld Deutschland 20,0 - 2
114. REWE Benjamin Haase oHG, Neustadt Deutschland 20,0 - 2
115. REWE Benjamin Müller oHG, Daun Deutschland 20,0 - 2
116. REWE Benjamin Rubach oHG, Sondershausen Deutschland 20,0 20,0 2
117. REWE Benjamin Schober oHG, Berlin Deutschland 20,0 20,0 2
118. REWE Benjamin Wiese oHG, Velten Deutschland 20,0 20,0 2
119. REWE Berdnik OHG, München Deutschland 20,0 20,0 2
120. REWE Bernd Huber oHG, Neckartenzlingen Deutschland 20,0 20,0 2
121. REWE Bernd-Josef Hoffmann OHG, Höhr-Grenzhausen Deutschland 20,0 20,0 2
122. REWE Bernd Kaffenberger oHG, Bad Vilbel Deutschland 20,0 20,0 2
123. REWE Bernd Schoeneck oHG, Berlin Deutschland 20,0 20,0 2
124. REWE Bernd Sorgalla oHG, Stade Deutschland 20,0 20,0 2
125. REWE Bernd Stummer oHG, Augsburg Deutschland 20,0 20,0 2
126. REWE Bernd Uderhardt oHG, Dormagen Deutschland 20,0 20,0 2
127. REWE Bernhard Scheller oHG, Dassendorf Deutschland 20,0 20,0 2
128. REWE Bernhard Weis oHG, Köln Deutschland 20,0 20,0 2
129. REWE Bertram Pestinger oHG, Bad Buchau Deutschland 20,0 20,0 2
130. REWE Beu oHG, Sittensen Deutschland 20,0 20,0 2
131. REWE B + F Lindenlauf GmbH & Co. oHG, Hückelhoven-Hilfarth Deutschland 20,0 20,0 2
132. REWE Binnemann oHG, Thale Deutschland 20,0 20,0 2
133. REWE Birgitt Ziems oHG, Schönebeck Deutschland 20,0 20,0 2
134. REWE Björn Keyser oHG, Radebeul Deutschland 20,0 20,0 2
135. REWE Björn Rohe OHG, Köln Deutschland 20,0 20,0 2
136. REWE Bluhm oHG, Walsrode Deutschland 20,0 20,0 2
137. REWE Böckler OHG, Waldfeucht Deutschland 20,0 20,0 2
138. REWE Bock OHG, Königswinter Deutschland 20,0 20,0 2
139. REWE Bock OHG, Schwegenheim Deutschland 20,0 20,0 2
140. REWE Bödicker oHG, Ratekau Deutschland 20,0 20,0 2
141. REWE Boie oHG, Harsefeld Deutschland 20,0 20,0 2
142. REWE Bolte oHG, Langenhagen Deutschland 20,0 20,0 2
143. REWE Bombe oHG, Neuerburg Deutschland 20,0 20,0 2
144. REWE Boris Safonov oHG, Hainburg Deutschland 20,0 20,0 2
145. REWE Bornemann oHG, Isenbüttel Deutschland 20,0 20,0 2
146. REWE Borowicz OHG, Bötzingen Deutschland 20,0 20,0 2
147. REWE Brehmer OHG, Essingen Deutschland 20,0 20,0 2
148. REWE Britta Friederichs oHG, Neuss Deutschland 20,0 - 2
149. REWE Britta Picarra dos Santos oHG, Nienburg Deutschland 20,0 - 2
150. REWE Buhlmann OHG, Hahnstätten Deutschland 20,0 20,0 2
151. REWE Buhrandt OHG, Köln Deutschland 20,0 20,0 2
152. REWE Bülent Yigit oHG, Neu-Isenburg Deutschland 20,0 - 2
153. REWE Burmeister oHG, Rosengarten/Klecken Deutschland 20,0 20,0 2
154. REWE Cammann OHG, Harsum Deutschland 20,0 20,0 2
155. REWE Carmelina Papa oHG, Gottmadingen Deutschland 20,0 20,0 2
156. REWE Carmen Pollner oHG, München Deutschland 20,0 20,0 2
157. REWE Carsten Krage oHG, Hamburg Deutschland 20,0 20,0 2
158. REWE Carsten Reincke oHG, Augsburg Deutschland 20,0 20,0 2
159. REWE Celal Erdem oHG, Niederaula Deutschland 20,0 20,0 2
160. REWE Cemal Harite oHG, Nersingen Deutschland 20,0 20,0 2
161. REWE-Center Höfling OHG, Duderstadt Deutschland 20,0 20,0 2
162. REWE-Center Rothamel OHG, Schmalkalden Deutschland 20,0 20,0 2
163. REWE Cevahir oHG, Bad Mergentheim Deutschland 20,0 20,0 2
164. REWE Cezary Szpula oHG, Bremervörde Deutschland 20,0 20,0 2
165. REWE Christian Beushausen oHG, Hamburg Deutschland 20,0 20,0 2
166. REWE Christian Dadt oHG, Neuberg-Ravolzhausen Deutschland 20,0 20,0 2
167. REWE Christian Eggert oHG, Isernhagen Deutschland 20,0 20,0 2
168. REWE Christian Krüger oHG, Teltow Deutschland 20,0 20,0 2
169. REWE Christian Märker oHG, Ginsheim-Gustavsburg Deutschland 20,0 20,0 2
170. REWE Christian Meyer oHG, Nienburg Deutschland 20,0 20,0 2
171. REWE Christian Naumann oHG, Kirchhain Deutschland 20,0 - 2
172. REWE Christian Prell oHG, Espenau Deutschland 20,0 20,0 2
173. REWE Christian Scheel oHG, Mannheim Deutschland 20,0 - 2
174. REWE Christian Schmidt oHG, Hoyerswerda Deutschland 20,0 20,0 2
175. REWE Christian Schuster OHG, Daaden Deutschland 20,0 20,0 2
176. REWE Christian Seidel oHG, Oyten Deutschland 20,0 20,0 2
177. REWE Christian Springer oHG, Zwiesel Deutschland 20,0 20,0 2
178. REWE Christian Stecher oHG, Gau-Odernheim Deutschland 20,0 20,0 2
179. REWE Christian Stelzer oHG, Reichenbach Deutschland 20,0 20,0 2
180. REWE Christian Werner oHG, Köln Deutschland 20,0 20,0 2
181. REWE Christian Wincierz oHG, Ebeleben Deutschland 20,0 20,0 2
182. REWE Christina Graep oHG, Eberswalde Deutschland 20,0 20,0 2
183. REWE Christina Zauske oHG, Wittingen Deutschland 20,0 20,0 2
184. REWE Christine Horst oHG, Detmold Deutschland 20,0 20,0 2
185. REWE Christof Wenglorz oHG, Kassel Deutschland 20,0 20,0 2
186. REWE Christoph Albrecht oHG, Schöppenstedt Deutschland 20,0 20,0 2
187. REWE Christoph Bechter oHG, Babenhausen Deutschland 20,0 20,0 2
188. REWE Christopher Lannert oHG, Karlsruhe Deutschland 20,0 20,0 2
189. REWE Christopher Pickel oHG, Nürnberg Deutschland 20,0 20,0 2
190. REWE Christopher Szabó oHG, Leipzig / Neustadt-Neuschönefeld Deutschland 20,0 - 2
191. REWE Christopher Titze oHG, Schwielowsee OT Geltow Deutschland 20,0 - 2
192. REWE Christoph Gosewisch oHG, Hamburg Deutschland 20,0 20,0 2
193. REWE Christoph Kluwe oHG, Bestensee Deutschland 20,0 20,0 2
194. REWE Cindy Wilgotzki oHG, Magdeburg Deutschland 20,0 20,0 2
195. REWE Constanze Huppert oHG, Heilbad Heiligenstadt Deutschland 20,0 20,0 2
196. REWE Craemer OHG, Euskirchen Deutschland 20,0 20,0 2
197. REWE Daehnhardt oHG, Hannover Deutschland 20,0 20,0 2
198. REWE Daniela Fischer oHG, Am Ettersberg Deutschland 20,0 20,0 2
199. REWE Daniela Paeplow oHG, Falkensee Deutschland 20,0 20,0 2
200. REWE Daniela Rietzschel oHG, Augsburg Deutschland 20,0 20,0 2
201. REWE Daniel Bänsch oHG, Kassel Deutschland 20,0 20,0 2
202. REWE Daniel Bunzeck oHG, Burg Deutschland 20,0 20,0 2
203. REWE Daniel Dugandzic oHG, Swisttal-Heimerzheim Deutschland 20,0 20,0 2
204. REWE Daniel Freund oHG, Blankenhain Deutschland 20,0 20,0 2
205. REWE Daniel Gebremedhin oHG, Frankfurt am Main Deutschland 20,0 20,0 2
206. REWE Daniel Gehweiler oHG, Riedenburg Deutschland 20,0 20,0 2
207. REWE Daniel Harting oHG, Giesen Deutschland 20,0 20,0 2
208. REWE Daniel Jahn oHG, Bergtheim Deutschland 20,0 - 2
209. REWE Daniel Kühn oHG, Berlin Deutschland 20,0 20,0 2
210. REWE Daniel Kunkel oHG, Hamburg Deutschland 20,0 20,0 2
211. REWE Daniel Petrat oHG, Bremen Deutschland 20,0 20,0 2
212. REWE Daniel Rössing oHG, Willebadessen Deutschland 20,0 20,0 2
213. REWE Daniel Schulze oHG, Wilhelmshaven Deutschland 20,0 - 2
214. REWE Daniel Sturm oHG, Reichelsheim Deutschland 20,0 20,0 2
215. REWE Daniel Weber oHG, Saarbrücken/Klarenthal Deutschland 20,0 - 2
216. REWE Danny Kögler oHG, Selbitz Deutschland 20,0 20,0 2
217. REWE Danny Söllner oHG, Heldrungen Deutschland 20,0 20,0 2
218. REWE Danny Wedekind oHG, Vetschau Deutschland 20,0 - 2
219. REWE David Hegemann oHG, Düsseldorf Deutschland 20,0 20,0 2
220. REWE David Irmischer oHG, Ebersbach Deutschland 20,0 20,0 2
221. REWE David Latta oHG, Schauenburg-Hoof Deutschland 20,0 20,0 2
222. REWE David Pohle oHG, Schwielowsee Deutschland 20,0 20,0 2
223. REWE David Stigler oHG, München Deutschland 20,0 20,0 2
224. REWE Davut Erdem oHG, Neuried Deutschland 20,0 20,0 2
225. REWE Deininger OHG, Diedorf Deutschland 20,0 20,0 2
226. REWE Dell oHG, München Deutschland 20,0 20,0 2
227. REWE Denise Kappenberger oHG, Roedental Deutschland 20,0 20,0 2
228. REWE Dennis Dorkowski oHG, Hessisch-Oldendorf Deutschland 20,0 20,0 2
229. REWE Dennis Maul oHG, Hameln Deutschland 20,0 20,0 2
230. REWE Dennis Steinbeck oHG, Reutlingen Deutschland 20,0 20,0 2
231. REWE Dennis Weirich oHG, Strassenhaus Deutschland 20,0 - 2
232. REWE Detlef Nieth oHG, Burgkirchen Deutschland 20,0 20,0 2
233. REWE Dettling OHG, Bad Schussenried Deutschland 20,0 20,0 2
234. REWE De Witt OHG, Mönchengladbach Deutschland 20,0 20,0 2
235. REWE Diana Michalik oHG, Lonsee Deutschland 20,0 20,0 2
236. REWE Diedrichs oHG, Neustadt Deutschland 20,0 20,0 2
237. REWE Dieter Schneider OHG, Denzlingen Deutschland 20,0 20,0 2
238. REWE Dietrich Wenzel oHG, Vlotho Deutschland 20,0 20,0 2
239. REWE Dimitrij Herhold oHG, Hannover Deutschland 20,0 20,0 2
240. REWE Di Prospero oHG, Grafenau Deutschland 20,0 20,0 2
241. REWE Dirk Haberlick oHG, Ockenheim Deutschland 20,0 20,0 2
242. REWE Dirk Pfleger oHG, St. Augustin Deutschland 20,0 20,0 2
243. REWE Dirr OHG, Dettingen unter Teck Deutschland 20,0 20,0 2
244. REWE Dominic Mayer oHG, Gräfenberg Deutschland 20,0 20,0 2
245. REWE Dominik Bachmeier oHG, Wiesentheid Deutschland 20,0 20,0 2
246. REWE Dominik Lingstädt oHG, Neuenhagen Deutschland 20,0 - 2
247. REWE Dominik Stahl oHG, Nürnberg Deutschland 20,0 20,0 2
248. REWE Dominique Müller oHG, Dresden Deutschland 20,0 20,0 2
249. REWE Douglas Toll oHG, Berlin Deutschland 20,0 20,0 2
250. REWE Dreschmann OHG, Langenfeld Deutschland 20,0 20,0 2
251. REWE Dreysse GmbH+Co. KG, Wilnsdorf Deutschland 28,6 28,6 2
252. REWE Drietchen oHG, Bad Sooden-Allendorf Deutschland 20,0 20,0 2
253. REWE Dustin Hofmann oHG, Bad Langensalza Deutschland 20,0 20,0 2
254. REWE Eberhardt oHG, Pfullendorf Deutschland 20,0 20,0 2
255. REWE Eckert OHG, Vaihingen an der Enz Deutschland 20,0 20,0 2
256. REWE Eddie Buder oHG, Weimar Deutschland 20,0 20,0 2
257. REWE Ederer oHG, Roding Deutschland 20,0 20,0 2
258. REWE Eduard Schulz oHG, Lemgo Deutschland 20,0 20,0 2
259. REWE Efkan Özkan oHG, Schwäbisch Gmünd Deutschland 20,0 20,0 2
260. REWE Ehlert oHG, Ulm Deutschland 20,0 20,0 2
261. REWE EinsA GmbH & Co. oHG, Herborn Deutschland 20,0 20,0 2
262. REWE Elias Elahad oHG, Braunschweig Deutschland 20,0 - 2
263. REWE Elisabeth Ott oHG, Hameln Deutschland 20,0 20,0 2
264. REWE Elmar Engel oHG, Biberach an der Riß Deutschland 20,0 20,0 2
265. REWE Enrico Kaden oHG, Freiberg Deutschland 20,0 20,0 2
266. REWE Ercan oHG, Höchst im Odenwald Deutschland 20,0 20,0 2
267. REWE Eroglu OHG, Bonn Deutschland 20,0 20,0 2
268. REWE Ervin Helac oHG, Singen Deutschland 20,0 20,0 2
269. REWE Eugen Heinrich oHG, Mayen Deutschland 20,0 20,0 2
270. REWE Eugen Wolf oHG, Biedenkopf Deutschland 20,0 20,0 2
271. REWE Eveline Duck oHG, Pforzen Deutschland 20,0 20,0 2
272. REWE Ewgeni Heinz oHG, Seevetal Deutschland 20,0 20,0 2
273. REWE Ewgenij Balagun oHG, München Deutschland 20,0 20,0 2
274. REWE Fabian Dengscherz oHG, Neunburg vorm Wald Deutschland 20,0 20,0 2
275. REWE Fabio Motta oHG, Leutkirch Deutschland 20,0 20,0 2
276. REWE Fatih Turkut oHG, Frankfurt am Main Deutschland 20,0 20,0 2
277. REWE Faust OHG, Eichstetten Deutschland 20,0 20,0 2
278. REWE Fazli Erdogan-Zurikyan oHG, Neuss-Norf Deutschland 20,0 - 2
279. REWE F. Buhlmann OHG, Köln Deutschland 20,0 20,0 2
280. REWE Felix Bär oHG, Helmbrechts Deutschland 20,0 - 2
281. REWE Fenzile Temin-Kiy oHG, Herford Deutschland 20,0 20,0 2
282. REWE Feselmayer oHG, Kümmersbruck Deutschland 20,0 20,0 2
283. REWE Fickeis oHG, Königswinter Deutschland 20,0 20,0 2
284. REWE Fili oHG, Waiblingen Deutschland 20,0 20,0 2
285. REWE Fischer oHG, Bous Deutschland 20,0 20,0 2
286. REWE Fischer OHG, Übach-Palenberg Deutschland 20,0 20,0 2
287. REWE Flemke oHG, Barmstedt Deutschland 20,0 20,0 2
288. REWE Florian Gerke oHG, Bremen Deutschland 20,0 20,0 2
289. REWE Florian Grifitz oHG, Rednitzhembach Deutschland 20,0 20,0 2
290. REWE Florian Kunkel oHG, Augsburg Deutschland 20,0 20,0 2
291. REWE Florian Potrykus oHG, Hannover/Misburg Deutschland 20,0 - 2
292. REWE Florian Schill oHG, Grimma Deutschland 20,0 20,0 2
293. REWE-Fördergesellschaft Nord-Ost mbH, Teltow Deutschland 20,0 20,0 1
294. REWE-Fördergesellschaft Rhein-Lahn mbH, Hürth Deutschland 50,0 50,0
295. REWE-Fördergesellschaft Rhein-Sieg mbH, Hürth Deutschland 33,6 33,6
296. REWE-Fördergesellschaft Süd/Südwest mbH, Fellbach Deutschland 20,0 20,0 1
297. REWE-Fördergesellschaft West mbH, Hürth Deutschland 20,0 20,0
298. REWE Franco Battistin oHG, Nandlstadt Deutschland 20,0 20,0 2
299. REWE Frank Burkhardt oHG, Asperg Deutschland 20,0 20,0 2
300. REWE Frank Fritsch oHG, Hannover Deutschland 20,0 20,0 2
301. REWE Frank Lindenlauf OHG, Heinsberg Deutschland 20,0 20,0 2
302. REWE Frank Mohaupt oHG, Bad Herrenalb Deutschland 20,0 20,0 2
303. REWE Frank Ortlepp oHG, Arnstadt Deutschland 20,0 20,0 2
304. REWE Frank Schneider oHG, Johanngeorgenstadt Deutschland 20,0 20,0 2
305. REWE Frank Tätzner oHG, Leipzig Deutschland 20,0 20,0 2
306. REWE Frederic Cahon oHG, Bonn Deutschland 20,0 - 2
307. REWE Fuchs OHG, Prüm Deutschland 20,0 20,0 2
308. REWE Funk OHG, Runkel Deutschland 20,0 20,0 2
309. REWE-FÜR SIE Eigengeschäft GmbH, Köln Deutschland 80,0 50,0
310. REWE Gabriel Kwoczalla oHG, Aying Deutschland 20,0 20,0 2
311. REWE Garry Simshäuser oHG, Guxhagen Deutschland 20,0 20,0 2
312. REWE Gärtner oHG, Bergisch Gladbach Deutschland 20,0 20,0 2
313. REWE Gayer oHG, Feldafing Deutschland 20,0 20,0 2
314. REWE Geissler OHG, Wolfschlugen Deutschland 20,0 20,0 2
315. REWE Genschel oHG, Ibbenbüren Deutschland 20,0 20,0 2
316. REWE Georg Szedlak oHG, Gehrden Deutschland 20,0 20,0 2
317. REWE Gesell oHG, Augsburg Deutschland 20,0 20,0 2
318. REWE Gesine Hiekel oHG, Dresden Deutschland 20,0 20,0 2
319. REWE Gierke oHG, Buxtehude Deutschland 20,0 20,0 2
320. REWE Giese oHG, Springe-Eldagsen Deutschland 20,0 20,0 2
321. REWE Gnädig oHG, Bad Pyrmont Deutschland 20,0 20,0 2
322. REWE Goce Jandreoski oHG, Gütersloh Deutschland 20,0 20,0 2
323. REWE Gordon Schneider oHG, Brandenburg Deutschland 20,0 - 2
324. REWE Grafl oHG, Ulm Wiblingen Deutschland 20,0 20,0 2
325. REWE Gregor Efentzidis oHG, Renningen Deutschland 20,0 - 2
326. REWE Greuloch OHG, Kirn Deutschland 20,0 20,0 2
327. REWE Gritzner OHG, Köln Deutschland 20,0 20,0 2
328. REWE-Gruber oHG, Aßling Deutschland 20,0 20,0 2
329. REWE Grühn oHG, Lübeck Deutschland 20,0 20,0 2
330. REWE Guido Hörle oHG, Vallendar Deutschland 20,0 20,0 2
331. REWE Guido Hörnschemeyer oHG, Holdorf Deutschland 20,0 20,0 2
332. REWE Gülke oHG, Salzhemmendorf Deutschland 20,0 20,0 2
333. REWE Günay oHG, Bad Saulgau Deutschland 20,0 20,0 2
334. REWE Güntner OHG, Filderstadt Deutschland 20,0 20,0 2
335. REWE Gutzelnig oHG, Tegernheim Deutschland 20,0 20,0 2
336. REWE Haberkorn OHG, Mainburg Deutschland 20,0 20,0 2
337. REWE Hakan Özgüc oHG, Bremen Deutschland 20,0 20,0 2
338. REWE Halbich oHG, Emmering Deutschland 20,0 20,0 2
339. REWE Hannes Griffel oHG, Rostock / Groß Klein Deutschland 20,0 - 2
340. REWE Hansen oHG, Flensburg Deutschland 20,0 20,0 2
341. REWE Hans-Jürgen Schnitzer oHG, Oberstdorf Deutschland 20,0 20,0 2
342. REWE Hartges OHG, Mönchengladbach Deutschland 20,0 20,0 2
343. REWE Hasenöhrl OHG, Sindelfingen Deutschland 20,0 20,0 2
344. REWE Hauber oHG, Wiesloch Deutschland 20,0 20,0 2
345. REWE Hegedüs oHG, Hamburg Deutschland 20,0 20,0 2
346. REWE Heide Drotleff oHG, Straubing Deutschland 20,0 20,0 2
347. REWE Heike Knappe oHG, Fredersdorf-Vogelsdorf Deutschland 20,0 20,0 2
348. REWE Heiko Onusseit oHG, Bad Kreuznach Deutschland 20,0 20,0 2
349. REWE Heinz Schmitz oHG, Gangelt-Birgden Deutschland 20,0 20,0 2
350. REWE Hendryk Kania oHG, Berlin Deutschland 20,0 20,0 2
351. REWE Hennigs oHG, Hildesheim Deutschland 20,0 20,0 2
352. REWE Herbel OHG, Rommerskirchen Deutschland 20,0 20,0 2
353. REWE Heribert Alschbach oHG, Viersen Deutschland 20,0 20,0 2
354. REWE Hessami oHG, Bonn Deutschland 20,0 - 2
355. REWE Heynckes oHG, Mönchengladbach Deutschland 20,0 20,0 2
356. REWE Höcker OHG, Herrsching Deutschland 20,0 20,0 2
357. REWE Hodyra oHG, Kreuzau Deutschland 20,0 20,0 2
358. REWE Hofheinz oHG, Nideggen Deutschland 20,0 20,0 2
359. REWE Holger Bertram oHG, Köln Deutschland 20,0 20,0 2
360. REWE Holger Gaul oHG, Berlin/Schmöckwitz Deutschland 20,0 20,0 2
361. REWE Holger Rohe OHG, Köln Deutschland 20,0 20,0 2
362. REWE Holy oHG, Ulm Deutschland 20,0 20,0 2
363. REWE Homes oHG, Braunschweig Deutschland 20,0 20,0 2
364. REWE Huber oHG, Horneburg Deutschland 20,0 20,0 2
365. REWE Hufnagl OHG, Fürstenzell Deutschland 20,0 20,0 2
366. REWE Ibrahim Özmentekin oHG, Trebur Deutschland 20,0 - 2
367. REWE Ilka Schilling oHG, Berlin Deutschland 20,0 20,0 2
368. REWE Ilona El Beshawi oHG, Gersthofen Deutschland 20,0 20,0 2
369. REWE Ina Rappsilber oHG, Halle (Saale) Deutschland 20,0 20,0 2
370. REWE Ines Hoppe oHG, Meissen Deutschland 20,0 20,0 2
371. REWE Ines Wolf oHG, Falkenberg Deutschland 20,0 20,0 2
372. REWE Ioannis Mouratidis oHG, München Deutschland 20,0 20,0 2
373. REWE Irfan Sinanovic oHG, Giebelstadt Deutschland 20,0 20,0 2
374. REWE Ivan Jerkovic oHG, München Deutschland 20,0 20,0 2
375. REWE Ivica Poblic oHG, Hamburg Deutschland 20,0 20,0 2
376. REWE Izzet Türköz oHG, Altusried Deutschland 20,0 20,0 2
377. REWE Jacqueline Keller oHG, Hardheim Deutschland 20,0 20,0 2
378. REWE Jacqueline Orschel oHG, Großengottern Deutschland 20,0 20,0 2
379. REWE Jahn oHG, Hilders Deutschland 20,0 20,0 2
380. REWE Jakubek OHG, Bergisch Gladbach Deutschland 20,0 20,0 2
381. REWE Jana Gießler oHG, Bad Berka Deutschland 20,0 20,0 2
382. REWE Jana Hoch oHG, Hohenmölsen Deutschland 20,0 20,0 2
383. REWE Janet Pomian oHG, Guben Deutschland 20,0 20,0 2
384. REWE Janine Kirkamm oHG, Ulm Deutschland 20,0 20,0 2
385. REWE Janine Matthes oHG, Berlin Deutschland 20,0 20,0 2
386. REWE Jan Kaiser oHG, Uslar Deutschland 20,0 20,0 2
387. REWE Jan Müller oHG, Bitburg Deutschland 20,0 20,0 2
388. REWE Janssen oHG, Nordenham Deutschland 20,0 20,0 2
389. REWE Janzen oHG, Oldenburg Deutschland 20,0 20,0 2
390. REWE Jaqueline Podschun oHG, Braunsbedra Deutschland 20,0 20,0 2
391. REWE Jasmin Wahl oHG, Burghaun Deutschland 20,0 20,0 2
392. REWE Jennifer Biniek oHG, Hannover Deutschland 20,0 20,0 2
393. REWE Jens Heimbrodt oHG, Dallgow-Doeberitz Deutschland 20,0 20,0 2
394. REWE Jens Ullmann oHG, Bruchsal Deutschland 20,0 20,0 2
395. REWE Joachim Silberzahn oHG, Wedemark Deutschland 20,0 20,0 2
396. REWE Jochen Widmann oHG, Ehingen Deutschland 20,0 20,0 2
397. REWE Jochen Ziegler GmbH & Co. OHG, Köln Deutschland 20,0 20,0 2
398. REWE Jörg Randebrock oHG, Wesseling Deutschland 20,0 20,0 2
399. REWE Jörg Schäfer oHG, Bad Neuenahr-Ahrweiler Deutschland 20,0 20,0 2
400. REWE Josephine Weigl oHG, Erfurt/Rieth Deutschland 20,0 20,0 2
401. REWE Jürgen Cernota oHG, Passau Deutschland 20,0 20,0 2
402. REWE Jürgen Czernoch oHG, Spardorf Deutschland 20,0 20,0 2
403. REWE Jürgen Maziejewski oHG, Köln-Braunsfeld Deutschland 20,0 20,0 2
404. REWE Jürgen Mück oHG, Haßfurt Deutschland 20,0 20,0 2
405. REWE Jürgen Müller oHG, Röttenbach Deutschland 20,0 20,0 2
406. REWE Jürgen Petersamer oHG, Deggendorf Deutschland 20,0 20,0 2
407. REWE Jürgen Pouwels oHG, Lingen Deutschland 20,0 20,0 2
408. REWE Juri Judow oHG, Calberlah Deutschland 20,0 20,0 2
409. REWE Juri Nezlow oHG, Waging am See Deutschland 20,0 - 2
410. REWE Käfer OHG, Wüstenrot Deutschland 20,0 20,0 2
411. REWE Kaiser oHG, Auerbach Deutschland 20,0 20,0 2
412. REWE Kai Uwe Grasmück oHG, Fulda Deutschland 20,0 20,0 2
413. REWE Kai Windmüller oHG, Hoppegarten Deutschland 20,0 20,0 2
414. REWE Karaaslan oHG, Heidelberg Deutschland 20,0 20,0 2
415. REWE Katharina Schell oHG, Hannover Deutschland 20,0 20,0 2
416. REWE Kathrin Balcke oHG, Kaufungen Deutschland 20,0 20,0 2
417. REWE Kathrin Schiffmann oHG, Wurzen Deutschland 20,0 20,0 2
418. REWE Katja Ißleib oHG, Eisenach Deutschland 20,0 20,0 2
419. REWE Katja Nehlert oHG, Roßleben Deutschland 20,0 20,0 2
420. REWE Kelterbaum oHG, Troisdorf Deutschland 20,0 20,0 2
421. REWE Kerstin Bradtke oHG, Gmund Deutschland 20,0 20,0 2
422. REWE Kerstin Dreißig oHG, Ohrdruf Deutschland 20,0 20,0 2
423. REWE K. Esser GmbH & Co. oHG, Aachen-Brand Deutschland 20,0 20,0 2
424. REWE Kessler OHG, Eberbach Deutschland 20,0 20,0 2
425. REWE Kevin Lemme oHG, Berlin Deutschland 20,0 20,0 2
426. REWE Kiezko oHG, Hildesheim Deutschland 20,0 20,0 2
427. REWE Kim Ide oHG, Elmshorn Deutschland 20,0 20,0 2
428. REWE Kirsten Hausmann oHG, Buttenwiesen Deutschland 20,0 20,0 2
429. REWE Klaus-Dieter Scholz oHG, Hannover Deutschland 20,0 20,0 2
430. REWE Klaus Eßwein oHG, Hagenbach Deutschland 20,0 20,0 2
431. REWE Klaus Scheider oHG, Wiesbaden Deutschland 20,0 20,0 2
432. REWE Klein oHG, Erlangen Deutschland 20,0 20,0 2
433. REWE Kleinschmidt OHG, Lindlar Deutschland 20,0 20,0 2
434. REWE Kleudgen OHG, Adelsheim Deutschland 20,0 20,0 2
435. REWE Klingenberg oHG, Gaggenau Deutschland 20,0 20,0 2
436. REWE Klings oHG, Helmstedt Deutschland 20,0 20,0 2
437. REWE Knichel oHG, Morbach Deutschland 20,0 20,0 2
438. REWE Knoepffler oHG, Magdeburg Deutschland 20,0 20,0 2
439. REWE Koc oHG, Eching am Ammersee Deutschland 20,0 20,0 2
440. REWE Koll OHG, Kürten Deutschland 20,0 20,0 2
441. REWE Korbinian Röckenschuß oHG, München Deutschland 20,0 - 2
442. REWE Kornelius Golbik oHG, Mömbris Deutschland 20,0 20,0 2
443. REWE Körner oHG, Cremlingen Deutschland 20,0 20,0 2
444. REWE Köstermann oHG, Gnarrenburg Deutschland 20,0 20,0 2
445. REWE Kost OHG, Spraitbach Deutschland 20,0 20,0 2
446. REWE Krause oHG, Lüneburg Deutschland 20,0 20,0 2
447. REWE Kriegel oHG, Erolzheim Deutschland 20,0 20,0 2
448. REWE Kubicki oHG, Weilheim an der Teck Deutschland 20,0 20,0 2
449. REWE Kubinski oHG, Hannover Deutschland 20,0 20,0 2
450. REWE Kühme OHG, Extertal Deutschland 20,0 20,0 2
451. REWE Kunkel oHG, Kempten Deutschland 20,0 20,0 2
452. REWE Kurz OHG, Aalen Deutschland 20,0 20,0 2
453. REWE Labinot Asllani oHG, Lichtenstein Deutschland 20,0 20,0 2
454. REWE Lamm OHG, Siegen-Weidenau Deutschland 20,0 20,0 2
455. REWE Lang OHG, Korb Deutschland 20,0 20,0 2
456. REWE Lankenau oHG, Bremen Deutschland 20,0 20,0 2
457. REWE Lars Klöckner oHG, St. Goarshausen Deutschland 20,0 - 2
458. REWE Lars Markus oHG, Bad Driburg Deutschland 20,0 20,0 2
459. REWE Lars Meyer oHG, Bremen Deutschland 20,0 20,0 2
460. REWE Last oHG, Edewecht Deutschland 20,0 20,0 2
461. REWE Laugs OHG, Selfkant Deutschland 20,0 20,0 2
462. REWE Laute oHG, Brandenburg Deutschland 20,0 20,0 2
463. REWE Legner OHG, Bretten Deutschland 20,0 20,0 2
464. REWE Leitenstorfer OHG, Markt Indersdorf Deutschland 20,0 20,0 2
465. REWE Lienert OHG, Backnang Deutschland 20,0 20,0 2
466. REWE Linda Pfeffer oHG, Wörnitz Deutschland 20,0 - 2
467. REWE Lindenlauf oHG, Hückelhoven-Ratheim Deutschland 20,0 20,0 2
468. REWE Luisa Bühl oHG, Hirschaid Deutschland 20,0 20,0 2
469. REWE Lukas Eßinger oHG, Pfullingen Deutschland 20,0 - 2
470. REWE Lukas Nonn oHG, Hadamar Deutschland 20,0 20,0 2
471. REWE Lukas OHG, Stephanskirchen Deutschland 20,0 20,0 2
472. REWE Lutterbach oHG, Paderborn Deutschland 20,0 20,0 2
473. REWE Lutz Ahlers oHG, Pattensen Deutschland 20,0 20,0 2
474. REWE Lutz OHG, Sinsheim Deutschland 20,0 20,0 2
475. REWE Maik Bahr oHG, Berlin / Buckow Deutschland 20,0 20,0 2
476. REWE Majorow oHG, Hannover Deutschland 20,0 20,0 2
477. REWE Mändle oHG, Neu-Ulm-Pfuhl Deutschland 20,0 20,0 2
478. REWE Mandy Bronsert oHG, Leipzig Deutschland 20,0 20,0 2
479. REWE Mandy Görlitz-Krüger oHG, Berlin Deutschland 20,0 20,0 2
480. REWE Mandy Kanter oHG, Magdeburg Deutschland 20,0 20,0 2
481. REWE Mandy Moeller oHG, Schleusingen Deutschland 20,0 20,0 2
482. REWE Mandy Pfeiffer Eisenmann oHG, Halle Deutschland 20,0 - 2
483. REWE Manja Baer oHG, Schkeuditz Deutschland 20,0 20,0 2
484. REWE Manuela Balog oHG, Fürth Deutschland 20,0 20,0 2
485. REWE Manuela Greger oHG, Chemnitz Deutschland 20,0 20,0 2
486. REWE Manuela Hammel oHG, Berlin Deutschland 20,0 - 2
487. REWE Manuela Kimes oHG, Wöllstadt Deutschland 20,0 20,0 2
488. REWE Manuela Renic oHG, Meßkirch Deutschland 20,0 20,0 2
489. REWE Manuela von Krüchten oHG, Hürtgenwald Deutschland 20,0 - 2
490. REWE Manuel Gallauch oHG, Langweid-Stettenhofen Deutschland 20,0 20,0 2
491. REWE Manuel Kaiser oHG, Dautphetal Deutschland 20,0 20,0 2
492. REWE Manuel Pfeffer oHG, Merkendorf Deutschland 20,0 20,0 2
493. REWE Manuel Studer oHG, Bad Endbach Deutschland 20,0 20,0 2
494. REWE Manuel Wieber oHG, Wetzlar-Nauborn Deutschland 20,0 20,0 2
495. REWE Marc Adams oHG, Nonnweiler-Otzenhausen Deutschland 20,0 20,0 2
496. REWE Marc Aßmann oHG, Leun Deutschland 20,0 20,0 2
497. REWE Marcel Claus oHG, Chemnitz Deutschland 20,0 20,0 2
498. REWE Marcel Doeveling oHG, Paderborn Deutschland 20,0 20,0 2
499. REWE Marcel Fiebig oHG, Nordhausen Deutschland 20,0 20,0 2
500. REWE Marcel Peters oHG, Isernhagen Deutschland 20,0 20,0 2
501. REWE Marcel Scheibe oHG, Pößneck Deutschland 20,0 20,0 2
502. REWE Marcel Simons oHG, Bonn Deutschland 20,0 - 2
503. REWE Marco Marach oHG, Verden Deutschland 20,0 - 2
504. REWE Marco Martin oHG, Heusweiler Deutschland 20,0 - 2
505. REWE Marco Pfeffel oHG, Neuss-Reuschenberg Deutschland 20,0 - 2
506. REWE Marcos Schiersch oHG, Tostedt Deutschland 20,0 20,0 2
507. REWE Marco Startari oHG, Wennigsen Deutschland 20,0 20,0 2
508. REWE Marco Sterna oHG, Berlin Deutschland 20,0 20,0 2
509. REWE Marco Weiß oHG, Bremen Deutschland 20,0 20,0 2
510. REWE Marc Strelow oHG, Lauffen am Neckar Deutschland 20,0 20,0 2
511. REWE Marcus Morrone oHG, Aschaffenburg Deutschland 20,0 20,0 2
512. REWE Marcus Schlese oHG, Harzgerode Deutschland 20,0 - 2
513. REWE Marén Hünecke oHG, Bad Nenndorf Deutschland 20,0 20,0 2
514. REWE Marina Schuster oHG, Katzenelnbogen Deutschland 20,0 20,0 2
515. REWE Mario Kachel oHG, Tambach-Dietharz Deutschland 20,0 20,0 2
516. REWE Mario Karlstedt oHG, Creuzburg Deutschland 20,0 20,0 2
517. REWE Marion Mehrl oHG, Schwarzenfeld Deutschland 20,0 20,0 2
518. REWE-Markt Adolph OHG, Katlenburg Deutschland 20,0 20,0 2
519. REWE-Markt Alberts oHG, Harsewinkel Deutschland 20,0 20,0 2
520. REWE-Markt Alexander Beinecke oHG, Erfurt Deutschland 20,0 20,0 2
521. REWE Markt Alexander Pohl oHG, Leipzig Deutschland 20,0 20,0 2
522. REWE-Markt Altergott OHG, Bevern Deutschland 20,0 20,0 2
523. REWE-Markt Amrell OHG, Suhl Deutschland 20,0 20,0 2
524. REWE-Markt Anderlik OHG, Neustadt b. Coburg Deutschland 20,0 20,0 2
525. REWE-Markt Andrea Hasenau OHG, Großenlüder Deutschland 20,0 20,0 2
526. REWE Markt Andrea Retzler oHG, Bad Liebenwerda Deutschland 20,0 20,0 2
527. REWE Markt Andreas Fleischer oHG, Wustermark Deutschland 20,0 20,0 2
528. REWE Markt Andreas Gommlich oHG, Heidenau Deutschland 20,0 20,0 2
529. REWE Markt Andreas Lück oHG, Oranienburg Deutschland 20,0 20,0 2
530. REWE Markt Angela Krauße oHG, Erfurt Deutschland 20,0 20,0 2
531. REWE Markt Anja Wirker oHG, Dresden Deutschland 20,0 20,0 2
532. REWE Markt Anke Baumeister oHG, Zehdenick Deutschland 20,0 20,0 2
533. REWE Markt Annett Drieschner oHG, Oelsnitz Deutschland 20,0 20,0 2
534. REWE Markt Annett Peuser oHG, Halle (Saale) Deutschland 20,0 20,0 2
535. REWE-Markt Bakalla OHG, Olsberg Deutschland 20,0 20,0 2
536. REWE-Markt Bauer oHG, Wilhelmsthal-Steinberg Deutschland 20,0 20,0 2
537. REWE-Markt Baum oHG, Ilmenau Deutschland 20,0 20,0 2
538. REWE-Markt Becker oHG, Bad Rodach Deutschland 20,0 20,0 2
539. REWE-Markt Becker OHG, Paderborn Deutschland 20,0 20,0 2
540. REWE Markt Beinecke OHG, Erfurt Deutschland 20,0 20,0 2
541. REWE-Markt Bergmann oHG, Großbreitenbach Deutschland 20,0 20,0 2
542. REWE Markt Berszinski OHG, Kassel Deutschland 20,0 20,0 2
543. REWE-Markt Beume OHG, Kassel Deutschland 20,0 20,0 2
544. REWE Markt Bianka Hesse oHG, Schwarzheide Deutschland 20,0 20,0 2
545. REWE Markt Bierwirth OHG, Schöllkrippen Deutschland 20,0 20,0 2
546. REWE-Markt Bierwirth OHG, Seesen Deutschland 20,0 20,0 2
547. REWE-Markt Binder OHG, Hersbruck Deutschland 20,0 20,0 2
548. REWE-Markt Bleifuß OHG, Kleinheubach Deutschland 20,0 20,0 2
549. REWE - Markt Bobsien OHG, Zarrentin Deutschland 20,0 20,0 2
550. REWE-Markt Borkmann oHG, Kaltennordheim Deutschland 20,0 20,0 2
551. REWE-Markt Bosen oHG, Brühl Deutschland 20,0 20,0 2
552. REWE-Markt Brähler OHG, Eiterfeld Deutschland 20,0 20,0 2
553. REWE-Markt Brendel oHG, Kronach Deutschland 20,0 20,0 2
554. REWE-Markt Bruch OHG, Breidenbach Deutschland 20,0 20,0 2
555. REWE-Markt Brückner oHG, Mücke Deutschland 20,0 20,0 2
556. REWE-Markt Bunke OHG, Apolda Deutschland 20,0 20,0 2
557. REWE-Markt Burkard OHG, Hirschaid-Sassanfahrt Deutschland 20,0 20,0 2
558. REWE-Markt Burkhardt OHG, Niederorschel Deutschland 20,0 20,0 2
559. REWE-Markt Busche OHG, Einbeck Deutschland 20,0 20,0 2
560. REWE Markt Carmen Jänisch OHG, Berlin Deutschland 20,0 20,0 2
561. REWE Markt Carola Rautenberg oHG, Freital Deutschland 20,0 20,0 2
562. REWE-Markt Christine Arnold oHG, Sangerhausen Deutschland 20,0 20,0 2
563. REWE Markt Christine Kutrieb oHG, Templin Deutschland 20,0 20,0 2
564. REWE Markt Claudia Fischer oHG, Nuthetal Deutschland 20,0 20,0 2
565. REWE Markt Cornelia Awischus oHG, Leipzig/Lausen Deutschland 20,0 20,0 2
566. REWE Markt Daniela Ketzscher oHG, Dresden Deutschland 20,0 20,0 2
567. REWE Markt Daniel Reiche oHG, Leipzig Deutschland 20,0 20,0 2
568. REWE-Markt Dathe oHG, Bad Blankenburg Deutschland 20,0 20,0 2
569. REWE-Markt Dennis Henke oHG, Brieselang Deutschland 20,0 20,0 2
570. REWE Markt Diana Martens oHG, Grimmen Deutschland 20,0 20,0 2
571. REWE-Markt Dicke oHG, Bad Wünnenberg Deutschland 20,0 20,0 2
572. REWE Markt Dietmar Palm oHG, Neuhardenberg Deutschland 20,0 20,0 2
573. REWE-Markt Dönch oHG, Allendorf (Eder)-Battenfeld Deutschland 20,0 20,0 2
574. REWE Markt Doreen Urban oHG, Forst Deutschland 20,0 20,0 2
575. REWE Markt Doris Nerlich OHG, Cottbus Deutschland 20,0 20,0 2
576. REWE-Markt Eckart OHG, Biebergemünd Deutschland 20,0 20,0 2
577. REWE-Markt Ehlert OHG, Fuldatal-Rothwesten Deutschland 20,0 20,0 2
578. REWE-Markt Ehlert OHG, Grebenstein Deutschland 20,0 20,0 2
579. REWE-Markt Eisenhuth OHG, Künzell Deutschland 20,0 20,0 2
580. REWE Markt Elke Holzer oHG, Hoppegarten Deutschland 20,0 20,0 2
581. REWE Markt Elvira Richter oHG, Bad Düben Deutschland 20,0 20,0 2
582. REWE-Markt Elvira Walter oHG, Neusorg Deutschland 20,0 20,0 2
583. REWE - Markt Engelhaupt oHG, Memmelsdorf-Lichteneiche Deutschland 20,0 20,0 2
584. REWE Markt Eric Wildenhain oHG, Dessau-Roßlau Deutschland 20,0 20,0 2
585. REWE-Markt Esser OHG, Rheinbach Deutschland 20,0 20,0 2
586. REWE-Markt Fackelmann OHG, Sömmerda Deutschland 20,0 20,0 2
587. REWE-Markt Faulhammer oHG, Herborn Deutschland 20,0 20,0 2
588. REWE-Markt Fix oHG, Neunkirchen am Sand Deutschland 20,0 20,0 2
589. REWE-Markt Förster OHG, Mücheln Deutschland 20,0 20,0 2
590. REWE Markt Frank Jähnel oHG, Jessen Deutschland 20,0 20,0 2
591. REWE Markt Frank Zander oHG, Leipzig Deutschland 20,0 20,0 2
592. REWE-Markt Fricke OHG, Homberg (Ohm) Deutschland 20,0 20,0 2
593. REWE-Markt Fröhlich OHG, Nürnberg Deutschland 20,0 20,0 2
594. REWE-Markt Fröhlich-Wehner OHG, Maßbach Deutschland 20,0 20,0 2
595. REWE-Markt Fuchs OHG, Karben Deutschland 20,0 20,0 2
596. REWE-Markt Fürst oHG, Wiesau Deutschland 20,0 20,0 2
597. REWE Markt Gabriele Pfeiffer OHG, Halle Deutschland 20,0 20,0 2
598. REWE-Markt Gerd Carl oHG, Plech Deutschland 20,0 20,0 2
599. REWE-Markt Gert oHG, Paderborn Deutschland 20,0 20,0 2
600. REWE-Markt Gilsoul oHG, Dörentrup Deutschland 20,0 20,0 2
601. REWE-Markt Gippert GmbH & Co. oHG, Moringen Deutschland 20,0 20,0 2
602. REWE-Markt Glemser oHG, Würzburg Deutschland 20,0 20,0 2
603. REWE-Markt Glock GmbH & Co. OHG, Suhl Deutschland 20,0 20,0 2
604. REWE-Markt Glück OHG, Rudolstadt Deutschland 20,0 20,0 2
605. REWE-Markt Göbel GmbH & Co. OHG, Teistungen Deutschland 20,0 20,0 2
606. REWE-Markt Götzelmann oHG, Gerolzhofen Deutschland 20,0 20,0 2
607. REWE-Markt Graf OHG, Markt Erlbach Deutschland 20,0 20,0 2
608. REWE Markt Grit Melka oHG, Bergen Deutschland 20,0 20,0 2
609. REWE-Markt Groß oHG, Kassel Deutschland 20,0 20,0 2
610. REWE Markt Gudrun Richter oHG, Leipzig Deutschland 20,0 20,0 2
611. REWE-Markt Gürntke oHG, Bad Lausick Deutschland 20,0 20,0 2
612. REWE-Markt Häber oHG, Röthenbach a.d. Pegnitz Deutschland 20,0 20,0 2
613. REWE-Markt Hagemeier OHG, Bad Arolsen Deutschland 20,0 20,0 2
614. REWE Markt Hans-Georg Möller oHG, Borsdorf Deutschland 20,0 20,0 2
615. REWE-Markt Harbig OHG, Nabburg Deutschland 20,0 20,0 2
616. REWE-Markt Hauke OHG, Wildflecken Deutschland 20,0 20,0 2
617. REWE-Markt Heidrich OHG, Erndtebrück Deutschland 20,0 20,0 2
618. REWE Markt Heike Kockejei oHG, Großräschen Deutschland 20,0 20,0 2
619. REWE Markt Heike Winter oHG, Leipzig Deutschland 20,0 20,0 2
620. REWE-Markt Heimann OHG, Waischenfeld Deutschland 20,0 20,0 2
621. REWE-Markt Heinisch oHG, Himmelkron Deutschland 20,0 20,0 2
622. REWE - Markt Heinze OHG, Edermünde Deutschland 20,0 20,0 2
623. REWE-Markt Helmreich OHG, Ebelsbach Deutschland 20,0 20,0 2
624. REWE-Markt Hempel GmbH & Co oHG, Erfurt Deutschland 20,0 20,0 2
625. REWE Markt Henkel OHG, Gründau Deutschland 20,0 20,0 2
626. REWE-Markt Hennrich OHG, Wächtersbach Deutschland 20,0 20,0 2
627. REWE-Markt Hensel oHG, Niestetal Deutschland 20,0 20,0 2
628. REWE-Markt Hentzel OHG, Georgensgmünd Deutschland 20,0 20,0 2
629. REWE-Markt Herrmann OHG, Heinersreuth Deutschland 20,0 20,0 2
630. REWE-Markt Herröder oHG, Freigericht Deutschland 20,0 20,0 2
631. REWE-Markt Herzing oHG, Gedern Deutschland 20,0 20,0 2
632. REWE - Markt Hetzer oHG, Leuna Deutschland 20,0 20,0 2
633. REWE-Markt Hinderer OHG, Hünfeld Deutschland 20,0 20,0 2
634. REWE-Markt Hinz OHG, Kölleda Deutschland 20,0 20,0 2
635. REWE-Markt Hofmann oHG, Ebensfeld Deutschland 20,0 20,0 2
636. REWE-Markt Hofmann oHG, Gera Deutschland 20,0 20,0 2
637. REWE-Markt Hofmann oHG, Linsengericht Deutschland 20,0 20,0 2
638. REWE-Markt Hofmann OHG, Ochsenfurt Deutschland 20,0 20,0 2
639. REWE-Markt Höhne OHG, Nordhausen Deutschland 20,0 20,0 2
640. REWE-Markt Hoh oHG, Scheßlitz Deutschland 20,0 20,0 2
641. REWE-Markt Hollweg oHG, Kulmbach Deutschland 20,0 20,0 2
642. REWE-Markt Höppner oHG, Küps Deutschland 20,0 20,0 2
643. REWE Markt Immo Grollmisch oHG, Quedlinburg Deutschland 20,0 20,0 2
644. REWE Markt Ines Sackel oHG, Brandenburg an der Havel Deutschland 20,0 20,0 2
645. REWE Markt Ingrid Stein oHG, Penig Deutschland 20,0 20,0 2
646. REWE Markt Iris Schmidt oHG, Berlin Deutschland 20,0 20,0 2
647. REWE Markt Jana Büttner oHG, Schwerin Deutschland 20,0 20,0 2
648. REWE Markt Jan Radke OHG, Lübbenau Deutschland 20,0 20,0 2
649. REWE Markt Jens Geidel oHG, Delitzsch Deutschland 20,0 20,0 2
650. REWE-Markt Johannes Hösch OHG, Freudenberg Deutschland 20,0 20,0 2
651. REWE Markt Juliane Hoff oHG, Berlin Deutschland 20,0 20,0 2
652. REWE-Markt Jürgens oHG, Willingen Deutschland 20,0 20,0 2
653. REWE Markt Jutta Reiher oHG, Lutherstadt Wittenberg Deutschland 20,0 20,0 2
654. REWE-Markt Kahle OHG, Friedland Groß-Schneen Deutschland 20,0 20,0 2
655. REWE-Markt Kaiser OHG, Fronhausen Deutschland 20,0 20,0 2
656. REWE-Markt Kalbhenn OHG, Uder Deutschland 20,0 20,0 2
657. REWE-Markt Kanne oHG, Steinheim Deutschland 20,0 20,0 2
658. REWE-Markt Karsubke OHG, Göttingen Deutschland 20,0 20,0 2
659. REWE-Markt Kehr OHG, Bad Zwesten Deutschland 20,0 20,0 2
660. REWE-Markt Kellner oHG, Speichersdorf Deutschland 20,0 20,0 2
661. REWE-Markt Kelm OHG, Kassel Deutschland 20,0 20,0 2
662. REWE-Markt Kerkau OHG, Lauenförde Deutschland 20,0 20,0 2
663. REWE-Markt Kerschensteiner oHG, Langenzenn Deutschland 20,0 20,0 2
664. REWE Markt Kerstin Daedelow oHG, Berlin Deutschland 20,0 20,0 2
665. REWE Markt Kerstin Holz oHG, Neubrandenburg Deutschland 20,0 20,0 2
666. REWE Markt Kerstin Radke oHG, Senftenberg Deutschland 20,0 20,0 2
667. REWE Markt Kerstin Schumacher oHG, Cottbus Deutschland 20,0 20,0 2
668. REWE Markt Kerstin Vogel oHG, Cottbus Deutschland 20,0 20,0 2
669. REWE-Markt Kieffer GmbH & Co. oHG, Dornburg-Camburg Deutschland 20,0 20,0 2
670. REWE-Markt Kirsch OHG, Geisa Deutschland 20,0 20,0 2
671. REWE-Markt Kiwitt oHG, Detmold Deutschland 20,0 20,0 2
672. REWE-Markt Klatt oHG, Marktrodach Deutschland 20,0 20,0 2
673. REWE-Markt Klocke oHG, Lage Deutschland 20,0 20,0 2
674. REWE-Markt Knapp OHG, Frielendorf Deutschland 20,0 20,0 2
675. REWE Markt Knapp OHG, Neukirchen Deutschland 20,0 20,0 2
676. REWE-Markt Koch OHG, Vacha Deutschland 20,0 20,0 2
677. REWE-Markt Köhler oHG, Hildesheim Deutschland 19,9 19,9 2
678. REWE-Markt Kohl OHG, Fernwald Deutschland 20,0 20,0 2
679. REWE-Markt Köppl oHG, Bamberg-Gaustadt Deutschland 20,0 20,0 2
680. REWE-Markt Krämer oHG, Eschenburg-Wissenbach Deutschland 20,0 20,0 2
681. REWE-Markt Kramer OHG, Löhnberg Deutschland 20,0 20,0 2
682. REWE-Markt Kranich OHG, Wetter Deutschland 20,0 20,0 2
683. REWE-Markt Krause oHG, Herzogenaurach Deutschland 20,0 20,0 2
684. REWE-Markt Krause OHG, Stadtoldendorf Deutschland 20,0 20,0 2
685. REWE-Markt Krauße OHG, Erfurt Deutschland 20,0 20,0 2
686. REWE-Markt Kraußer OHG, Apolda Deutschland 20,0 20,0 2
687. REWE Markt Kristina Feibig oHG, Berlin Deutschland 20,0 20,0 2
688. REWE-Markt Krodel OHG, Pressath Deutschland 20,0 20,0 2
689. REWE-Markt Krumbach OHG, Augustdorf Deutschland 20,0 20,0 2
690. REWE-Markt Krüper oHG, Reinhardshagen Deutschland 20,0 20,0 2
691. REWE-Markt Kubitza oHG, Leopoldshöhe Deutschland 20,0 20,0 2
692. REWE-Markt Leifholz OHG, Lügde Deutschland 20,0 20,0 2
693. REWE-Markt Lemp OHG, Heuchelheim Deutschland 20,0 20,0 2
694. REWE-Markt Lichtenberg GmbH & Co. OHG, Heilbad Heiligenstadt Deutschland 20,0 20,0 2
695. REWE Markt Linß oHG, Steinach Deutschland 20,0 20,0 2
696. REWE-Markt Löhner oHG, Schwarzenbach/Wald Deutschland 20,0 20,0 2
697. Rewe-Markt Lütge oHG, Lamspringe Deutschland 19,9 19,9 2
698. REWE-Markt Lüttmann OHG, Rauschenberg Deutschland 20,0 20,0 2
699. REWE Markt Lutz Hovest oHG, Berlin Deutschland 20,0 20,0 2
700. REWE-Markt Lutz oHG, Würzburg Deutschland 20,0 20,0 2
701. REWE - Markt Maenz oHG, Herleshausen Deutschland 20,0 20,0 2
702. REWE Markt Maik Böttger oHG, Dresden Deutschland 20,0 20,0 2
703. REWE Markt Manuela Böhme OHG, Leipzig Deutschland 20,0 20,0 2
704. REWE-Markt Manuela Busche oHG, Einbeck Deutschland 20,0 20,0 2
705. REWE Markt Marcel Bartsch oHG, Berlin Deutschland 20,0 20,0 2
706. REWE Markt Marcel Engels oHG, Berlin Deutschland 20,0 20,0 2
707. REWE Markt Marcin Paczek oHG, Berlin Deutschland 20,0 20,0 2
708. REWE Markt Marion Ludwig oHG, Ballenstedt Deutschland 20,0 20,0 2
709. REWE Markt Marko Krämer oHG, Hettstedt Deutschland 20,0 20,0 2
710. REWE Markt Marlene Kramer oHG, Berlin Deutschland 20,0 20,0 2
711. REWE-Markt Martin OHG, Flieden Deutschland 20,0 20,0 2
712. REWE Markt Mathias Lehmann oHG, Neubrandenburg Deutschland 20,0 20,0 2
713. Rewe Markt Matthias Becker oHG, Prenzlau Deutschland 20,0 20,0 2
714. REWE-Markt Matthias Jacobs OHG, Rosdorf Deutschland 20,0 20,0 2
715. REWE Markt Matthias Peikert oHG, Dresden Deutschland 20,0 20,0 2
716. REWE-Markt Matthias Schneider oHG, Bischofsheim Deutschland 20,0 20,0 2
717. REWE - Markt Mayer oHG, Ebermannstadt Deutschland 20,0 20,0 2
718. REWE-Markt Meserjakov OHG, Altenstadt-Oberau Deutschland 20,0 20,0 2
719. REWE-Markt Messerschmidt OHG, Kirchheim Deutschland 20,0 20,0 2
720. Rewe-Markt Meyer OHG, Bad Kreuznach Deutschland 20,0 20,0 2
721. REWE Markt Michael Batz oHG, Potsdam Deutschland 20,0 20,0 2
722. REWE Markt Michael Günther oHG, Dresden Deutschland 20,0 20,0 2
723. REWE Markt Michael Siebert oHG, Wandlitz OT Basdorf Deutschland 20,0 20,0 2
724. REWE Markt Michael Wörner oHG, Berlin Deutschland 20,0 20,0 2
725. REWE Markt Mike Gabrich oHG, Leegebruch Deutschland 20,0 20,0 2
726. REWE-Markt Mischke oHG, Bad Staffelstein Deutschland 20,0 20,0 2
727. REWE-Markt Möhring OHG, Elze Deutschland 20,0 20,0 2
728. REWE-Markt Mohr OHG, Homberg/Efze Deutschland 20,0 20,0 2
729. REWE-Markt Möwes OHG, Göttingen Deutschland 20,0 20,0 2
730. REWE-Markt Müller oHG, Neustadt an der Orla Deutschland 20,0 20,0 2
731. REWE-Markt Müller OHG, Stadtsteinach Deutschland 20,0 20,0 2
732. REWE-Markt Mumme oHG, Bielefeld Deutschland 20,0 20,0 2
733. REWE-Markt Nagler oHG, Greifenstein Deutschland 20,0 20,0 2
734. REWE-Markt Neitzel OHG, Bestwig Deutschland 20,0 20,0 2
735. REWE-Markt Neubauer OHG, Eisfeld Deutschland 20,0 20,0 2
736. REWE-Markt Nicolas Heiderich oHG, Anröchte Deutschland 20,0 20,0 2
737. REWE-Markt Nies OHG, Hungen Deutschland 20,0 20,0 2
738. REWE Markt Peter Koppenhagen oHG, Brandenburg an der Havel Deutschland 20,0 20,0 2
739. REWE Markt Peter Lehmann oHG, Potsdam Deutschland 20,0 20,0 2
740. REWE Markt Petra Götz oHG, Greifswald Deutschland 20,0 20,0 2
741. REWE Markt Petra Luda oHG, Brandenburg Deutschland 20,0 20,0 2
742. REWE-Markt Pfennig oHG, Felsberg Deutschland 20,0 20,0 2
743. REWE-Markt Pippel OHG, Medebach Deutschland 20,0 20,0 2
744. REWE-Markt Plank OHG, Erlangen Deutschland 20,0 20,0 2
745. REWE-Markt Popplow oHG, Florstadt Deutschland 20,0 20,0 2
746. REWE-Markt Preisner OHG, Hardegsen Deutschland 20,0 20,0 2
747. REWE-Markt Prieto-Pacheco oHG, Volkach Deutschland 20,0 20,0 2
748. REWE-Markt Rademacher OHG, Warburg Deutschland 20,0 20,0 2
749. REWE-Markt Rainer Lapp oHG, Büdingen Deutschland 20,0 20,0 2
750. REWE Markt Ramona Reiche oHG, Berlin Deutschland 20,0 20,0 2
751. REWE-Markt Rauhe OHG, Bleicherode Deutschland 20,0 20,0 2
752. REWE Markt Regina Keller oHG, Naunhof Deutschland 20,0 20,0 2
753. REWE-Markt Remmert-Bobe oHG, Steinheim Deutschland 20,0 20,0 2
754. REWE Markt René Schneider oHG, Bernau bei Berlin Deutschland 20,0 20,0 2
755. REWE-Markt Renger OHG, Bayreuth Deutschland 20,0 20,0 2
756. REWE Markt Ricardo Steinbrück oHG, Berlin Deutschland 20,0 20,0 2
757. REWE - Markt Richter oHG, Burgebrach Deutschland 20,0 20,0 2
758. REWE Markt Rico Rappmann oHG, Könnern Deutschland 20,0 20,0 2
759. REWE Markt Ridders OHG, Köln Deutschland 20,0 20,0 2
760. REWE Markt Rocco Bräsemann oHG, Berlin Deutschland 20,0 20,0 2
761. REWE Markt Ronny Jarius oHG, Berlin Deutschland 20,0 20,0 2
762. REWE-Markt Roppelt OHG, Kitzingen Deutschland 20,0 20,0 2
763. REWE-Markt Rösel oHG, Kleinostheim Deutschland 20,0 20,0 2
764. REWE-Markt Rößling OHG, Warburg-Scherfede Deutschland 20,0 20,0 2
765. REWE-Markt Roth oHG, Veitshöchheim Deutschland 20,0 20,0 2
766. REWE-Markt Rudel OHG, Bamberg Deutschland 20,0 20,0 2
767. REWE-Markt Rudelsberger OHG, Herrieden Deutschland 20,0 20,0 2
768. REWE-Markt Rüthing OHG, Büren-Steinhausen Deutschland 20,0 20,0 2
769. REWE-Markt Saal OHG, Paderborn Deutschland 20,0 20,0 2
770. REWE Markt Sabine Ratz oHG, Markranstädt Deutschland 20,0 20,0 2
771. REWE Markt Sabine Schürer oHG, Werdau Deutschland 20,0 20,0 2
772. REWE Markt Sandra Lehmann oHG, Berlin Deutschland 20,0 20,0 2
773. REWE-Markt Schäfer GmbH & Co. OHG, Hofgeismar Deutschland 20,0 20,0 2
774. REWE Markt Scharmann OHG, Romrod Deutschland 20,0 20,0 2
775. REWE-Markt Schelper OHG, Dransfeld Deutschland 20,0 20,0 2
776. REWE-Markt Schmidt oHG, Lage-Müssen Deutschland 20,0 20,0 2
777. REWE-Markt Schmidt OHG, Lich Deutschland 20,0 20,0 2
778. REWE-Markt Schmidt OHG, Waldkappel Deutschland 20,0 20,0 2
779. REWE-Markt Schöttler OHG, Schlangen Deutschland 20,0 20,0 2
780. REWE-Markt Schott oHG, Langenwolschendorf Deutschland 20,0 20,0 2
781. REWE-Markt Schrempf OHG, Ebern Deutschland 20,0 20,0 2
782. REWE-Markt Schünke oHG, Heringen (Werra) Deutschland 20,0 20,0 2
783. REWE-Markt Schwalb oHG, Adelsdorf Deutschland 20,0 20,0 2
784. REWE-Markt Schwamberger oHG, Hammelburg Deutschland 20,0 20,0 2
785. REWE Markt Sebastian Schubert oHG, Zwickau Deutschland 20,0 20,0 2
786. REWE-Markt Seidler OHG, Nessetal OT Goldbach Deutschland 20,0 20,0 2
787. REWE-Markt Siegel oHG, Dassel-Markoldendorf Deutschland 20,0 20,0 2
788. REWE Markt Siegfried Grube oHG, Potsdam Deutschland 20,0 20,0 2
789. REWE Markt Silke Wiese oHG, Parchim Deutschland 20,0 20,0 2
790. REWE-Markt Simon OHG, Staufenberg Deutschland 20,0 20,0 2
791. REWE-Markt Siveke OHG, Bodenwerder Deutschland 20,0 20,0 2
792. REWE Markt Stefan Köckeritz oHG, Dresden Deutschland 20,0 20,0 2
793. REWE-Markt Stefan Stahl oHG, Schwetzingen Deutschland 20,0 20,0 2
794. REWE-Markt Steinbach OHG, Breuna Deutschland 20,0 20,0 2
795. REWE-Markt Steiner oHG, Pressig-Rothenkirchen Deutschland 20,0 20,0 2
796. REWE-Markt Stein oHG, Wildeck Deutschland 20,0 20,0 2
797. REWE-Markt Stephan Fink oHG, Korbach Deutschland 20,0 20,0 2
798. REWE-Markt Sternberger OHG, Nordheim Deutschland 20,0 20,0 2
799. REWE-Markt Stoll GmbH & Co oHG, Langenselbold Deutschland 20,0 20,0 2
800. REWE-Markt Stoll OHG, Lahntal Deutschland 20,0 20,0 2
801. REWE-Markt Stoll OHG, Schwabach Deutschland 20,0 20,0 2
802. REWE-Markt Stolpowski OHG, Heilsbronn Deutschland 20,0 20,0 2
803. REWE-Markt Stotko oHG, Pohlheim-Garbenteich Deutschland 20,0 20,0 2
804. REWE-Markt Ströer OHG, Gotha Deutschland 20,0 20,0 2
805. REWE - Markt Susemichel OHG, Schlitz Deutschland 20,0 20,0 2
806. REWE Markt Sven Böttcher oHG, Chemnitz Deutschland 20,0 20,0 2
807. REWE Markt Sylvia Sauer OHG, Strausberg Deutschland 20,0 20,0 2
808. REWE-Markt Tanz OHG, Gotha Deutschland 20,0 20,0 2
809. REWE-Markt Tätzner oHG, Schweinfurt Deutschland 20,0 20,0 2
810. REWE-Markt T. Dunker oHG, Einbeck Deutschland 20,0 20,0 2
811. REWE-Markt Theiss oHG, Hallenberg Deutschland 20,0 20,0 2
812. REWE Markt Thomas Berges oHG, Cottbus Deutschland 20,0 20,0 2
813. REWE-Markt Thomas Höfling GmbH & Co. oHG, Gleichen Deutschland 20,0 20,0 2
814. REWE Markt Thomas Höppner oHG, Berlin Deutschland 20,0 20,0 2
815. REWE-Markt Thomas Kassel GmbH & Co. OHG, Obermichelbach Deutschland 20,0 20,0 2
816. REWE Markt Thomas Pausch oHG, Berlin Deutschland 20,0 20,0 2
817. REWE Markt Thomas Wietasch oHG, Halle Deutschland 20,0 20,0 2
818. REWE-Markt Tietz OHG, Kassel Deutschland 20,0 20,0 2
819. REWE Markt Tino Renner oHG, Chemnitz Deutschland 20,0 20,0 2
820. REWE-Markt Tino Stützer oHG, Jena Deutschland 20,0 20,0 2
821. REWE-Markt Tobias Krause oHG, Forchheim Deutschland 20,0 20,0 2
822. REWE-Markt Torben Dunker oHG, Dassel Deutschland 20,0 20,0 2
823. REWE-Markt Träger oHG, Fuldatal Deutschland 20,0 20,0 2
824. REWE-Markt Travaci oHG, Langgöns Deutschland 20,0 20,0 2
825. REWE Markt Treude OHG, Bad Berleburg Deutschland 20,0 20,0 2
826. REWE-Markt Treutlein OHG, Euerdorf Deutschland 20,0 20,0 2
827. REWE-Markt Udo Natusch oHG, Berlin Deutschland 20,0 20,0 2
828. REWE Markt Undine Handke oHG, Golßen Deutschland 20,0 20,0 2
829. REWE-Markt Uras oHG, Buseck Deutschland 20,0 20,0 2
830. REWE Markt Ute Pahnke oHG, Greifswald Deutschland 20,0 20,0 2
831. REWE Markt Uwe Andreß oHG, Zwenkau Deutschland 20,0 20,0 2
832. REWE Markt Uwe Zschorn oHG, Leipzig Deutschland 20,0 20,0 2
833. Rewe Markt Viertel oHG, Lichtenau Deutschland 20,0 20,0 2
834. REWE-Markt Vogt OHG, Bad Frankenhausen Deutschland 20,0 20,0 2
835. REWE Markt Volker Brand oHG, Magdeburg Deutschland 20,0 20,0 2
836. REWE-Markt Wakup OHG, Nieheim Deutschland 20,0 20,0 2
837. REWE-Markt Weidling oHG, Nidda-Eichelsdorf Deutschland 20,0 20,0 2
838. REWE-Markt Weigel oHG, Gebesee Deutschland 20,0 20,0 2
839. REWE-Markt Weiß OHG, Weilrod Deutschland 20,0 20,0 2
840. REWE-Markt Weitzel OHG, Bad Lauterberg im Harz Deutschland 20,0 20,0 2
841. REWE-Markt Wenning OHG, Bischoffen-Niederweidbach Deutschland 20,0 20,0 2
842. REWE - Markt Wenzel oHG, Wanfried Deutschland 20,0 20,0 2
843. REWE-Markt Wieber OHG, Petersberg Deutschland 20,0 20,0 2
844. REWE-Markt Wild oHG, Wertheim Deutschland 20,0 20,0 2
845. REWE-Markt Wilhelm OHG, Waldbrunn Deutschland 20,0 20,0 2
846. REWE-Markt Wilkens OHG, Habichtswald-Ehlen Deutschland 20,0 20,0 2
847. REWE-Markt Winkler oHG, Hof Deutschland 20,0 20,0 2
848. REWE- Markt Wittl oHG, Kammerstein Deutschland 20,0 20,0 2
849. REWE-Markt Wittmann oHG, Neunkirchen am Brand Deutschland 20,0 20,0 2
850. REWE-Markt Worofsky OHG, Uttenreuth Deutschland 20,0 20,0 2
851. REWE-Markt Wutzler OHG, Weida Deutschland 20,0 20,0 2
852. REWE Markt Yvonne Berkefeld oHG, Zwickau Deutschland 20,0 20,0 2
853. REWE-Markt Zahovsky OHG, Auerbach Deutschland 20,0 20,0 2
854. REWE-Markt Zieten oHG, Dillenburg Deutschland 20,0 20,0 2
855. REWE-Markt Zipfel oHG, Hermsdorf Deutschland 20,0 20,0 2
856. REWE-Markt Zwingel OHG, Bubenreuth Deutschland 20,0 20,0 2
857. REWE Markus Brzezina oHG, Ingelheim Deutschland 20,0 20,0 2
858. REWE Markus Hauptig oHG, Bremen Deutschland 20,0 20,0 2
859. REWE Markus Lischka oHG, Landsberg Deutschland 20,0 20,0 2
860. REWE Markus Martin oHG, Buttenheim Deutschland 20,0 20,0 2
861. REWE Markus Meyer OHG, Ransbach-Baumbach Deutschland 20,0 20,0 2
862. REWE Markus von Lieres und Wilkau oHG, Bad Oldesloe Deutschland 20,0 20,0 2
863. REWE Martina Büchner oHG, Bürgel Deutschland 20,0 20,0 2
864. REWE Martin Altenburg oHG, Kiel Deutschland 20,0 20,0 2
865. REWE Martin Bornemann oHG, Meine Deutschland 20,0 20,0 2
866. REWE Martin Eideloth oHG, Mistelgau Deutschland 20,0 20,0 2
867. REWE Martin Kolbe oHG, Altenkunstadt Deutschland 20,0 20,0 2
868. REWE Martin Maicher oHG, Düsseldorf Deutschland 20,0 20,0 2
869. REWE Matthes oHG, Alfeld (Leine) Deutschland 20,0 20,0 2
870. REWE Matthias Böker oHG, Potsdam Deutschland 20,0 20,0 2
871. REWE Matthias Fröhlich oHG, Bamberg Deutschland 20,0 20,0 2
872. REWE Matthias Hinz oHG, Weimar Deutschland 20,0 20,0 2
873. REWE Matthias Schäm oHG, Gardelegen Deutschland 20,0 20,0 2
874. REWE Max Schubert oHG, Bremen Deutschland 20,0 20,0 2
875. REWE Meczurat oHG, Langenhagen Deutschland 20,0 20,0 2
876. REWE Mehmed Porobic oHG, Fridingen Deutschland 20,0 - 2
877. REWE Mehmet Deveci, Frankfurt am Main (Gateway Gardens) Deutschland 20,0 - 2
878. REWE Mehmet Kaysal oHG, Lengede Deutschland 20,0 20,0 2
879. REWE Melanie Tolk-Spaar oHG, Berlin Deutschland 20,0 20,0 2
880. REWE Meryem Dietzel oHG, Wiesbaden Deutschland 20,0 - 2
881. REWE Metin Kanbur oHG, Waibstadt Deutschland 20,0 20,0 2
882. REWE Michael Alscher oHG, Leisnig Deutschland 20,0 20,0 2
883. REWE Michael Birnbreier oHG, Laupheim Deutschland 20,0 20,0 2
884. REWE Michael Döffinger oHG, Neuenstein Deutschland 20,0 - 2
885. REWE Michael Ermer OHG, Jüchen Deutschland 20,0 20,0 2
886. REWE Michael Glathe oHG, Burgstädt Deutschland 20,0 20,0 2
887. REWE Michael Holmer oHG, Türkheim Deutschland 20,0 20,0 2
888. REWE Michael Kuhnke oHG, Goldberg Deutschland 20,0 20,0 2
889. REWE Michael Lohnert oHG, Sand am Main Deutschland 20,0 20,0 2
890. REWE Michael Mayr oHG, Königsbrunn Deutschland 20,0 20,0 2
891. REWE Michael Meige oHG, Echzell Deutschland 20,0 20,0 2
892. REWE Michael Müller oHG, Germersheim Deutschland 20,0 20,0 2
893. REWE Michael Reinartz oHG, Aachen Deutschland 20,0 20,0 2
894. REWE Michael Reising oHG, Erlensee Deutschland 20,0 20,0 2
895. REWE Michael Roth oHG, Stuttgart Deutschland 20,0 20,0 2
896. REWE Michael Schmatloch oHG, Großkrotzenburg Deutschland 20,0 20,0 2
897. REWE Michael Simon oHG, Schotten Deutschland 20,0 20,0 2
898. REWE Michael Weisbrod oHG, Darmstadt-Griesheim Deutschland 20,0 20,0 2
899. REWE Michael Wolf oHG, Dippoldiswalde Deutschland 20,0 20,0 2
900. REWE Michalik OHG, Blaustein Deutschland 20,0 20,0 2
901. REWE Michel Fritzsche oHG, Weißenfels Deutschland 20,0 20,0 2
902. REWE Michel Reimer oHG, Radebeul Deutschland 20,0 20,0 2
903. REWE Mihael Stojkovic oHG, Ketsch Deutschland 20,0 20,0 2
904. REWE Mike Baer oHG, Berlin Deutschland 20,0 20,0 2
905. REWE Mike Hüttenrauch oHG, Wolfsburg Deutschland 20,0 20,0 2
906. REWE Mike Schneider oHG, Merdingen Deutschland 20,0 20,0 2
907. REWE Minet oHG, Rülzheim Deutschland 20,0 20,0 2
908. REWE Mirco Bieber oHG, Piding Deutschland 20,0 20,0 2
909. REWE Mirco Weisenborn oHG, Ober-Mörlen Deutschland 20,0 20,0 2
910. REWE Mockenhaupt GmbH & Co. oHG, Mudersbach Deutschland 20,0 20,0 2
911. REWE Mölders oHG, Neuffen Deutschland 20,0 20,0 2
912. REWE Müller oHG, Nußloch Deutschland 20,0 20,0 2
913. REWE Murat Aslim oHG, Köln Deutschland 20,0 20,0 2
914. REWE Neda Musura oHG, Berlin Deutschland 20,0 20,0 2
915. REWE Nehring OHG, Gechingen Deutschland 20,0 20,0 2
916. REWE Nepomuck GmbH & Co. KG, Alsdorf Deutschland 50,0 50,0 2
917. REWE Neuroth GmbH & Co.OHG, Wallmerod Deutschland 20,0 20,0 2
918. REWE Nick Michalik oHG, Dornstadt Deutschland 20,0 20,0 2
919. REWE Nico Grunert oHG, Andernach Deutschland 20,0 20,0 2
920. REWE Nicolai Kauferstein oHG, Elz Deutschland 20,0 20,0 2
921. REWE Nicolaos Pagoulatos oHG, München Deutschland 20,0 20,0 2
922. REWE Nicolas Heinisch oHG, Haßloch Deutschland 20,0 20,0 2
923. REWE Nicole Amling oHG, Lübeck Deutschland 20,0 20,0 2
924. REWE Nicole Köhler oHG, Blankenfelde-Mahlow Deutschland 20,0 20,0 2
925. REWE Nicole Labudde oHG, Dresden Deutschland 20,0 20,0 2
926. REWE Nicole Trautwein oHG, Reilingen Deutschland 20,0 - 2
927. REWE Nico Radloff oHG, Mihla Deutschland 20,0 20,0 2
928. REWE Nieß oHG, Gundelfingen a.d. Donau Deutschland 20,0 20,0 2
929. REWE Nieth OHG, Bad Waldsee Deutschland 20,0 20,0 2
930. REWE Niklas Gerlach oHG, Bremen Deutschland 20,0 - 2
931. REWE Niklas Riebel oHG, Hamburg Deutschland 20,0 20,0 2
932. REWE Nikolaus Materna oHG, Hohenkammer Deutschland 20,0 20,0 2
933. REWE Nord-Ost Immobilien GmbH, Teltow Deutschland 26,0 - 1
934. REWE Norma Zych oHG, Sprendlingen Deutschland 20,0 20,0 2
935. REWENTA Immobilien Verwaltung Fonds 4 KG, Köln Deutschland 40,8 25,1 1
936. REWENTA Immobilien Verwaltung Fonds 5 KG, Köln Deutschland 39,0 39,0 1
937. REWENTA Immobilien Verwaltung Fonds 6 KG, Köln Deutschland 54,6 54,6 1
938. REWE Oberle oHG, Stockach Deutschland 20,0 20,0 2
939. REWE Oelgeschläger oHG, Nordstemmen Deutschland 20,0 20,0 2
940. REWE Oel OHG, Nistertal Deutschland 20,0 20,0 2
941. REWE Oleg Scheifler oHG, Bielefeld Deutschland 20,0 - 2
942. REWE Oliver Frank oHG, Köln Deutschland 20,0 20,0 2
943. REWE Oliver Heinzel oHG, Teltow Deutschland 20,0 20,0 2
944. REWE Oliver Richter oHG, Dieburg Deutschland 20,0 - 2
945. REWE Oliver Scherff oHG, Köln Deutschland 20,0 20,0 2
946. REWE Oliver Wehling oHG, Osnabrück Deutschland 20,0 20,0 2
947. REWE Ömer Demirhan oHG, Kornwestheim Deutschland 20,0 20,0 2
948. REWE Övünc Bekar oHG, Großwallstadt Deutschland 20,0 20,0 2
949. REWE Özgür Ögünc oHG, Lauenburg Deutschland 20,0 20,0 2
950. REWE Pascal Kneuer oHG, Nürnberg Deutschland 20,0 20,0 2
951. REWE Pascal Valentin oHG, Solms Deutschland 20,0 20,0 2
952. REWE Patricia Grützmacher oHG, Kiel Deutschland 20,0 20,0 2
953. REWE Patrick Dolata oHG, Bad Zwischenahn Deutschland 20,0 20,0 2
954. REWE Patrick Franz oHG, Bad Soden-Salmünster Deutschland 20,0 20,0 2
955. REWE Patrick Kroppen oHG, Grefrath Deutschland 20,0 20,0 2
956. REWE Patrick Lukowsky oHG, München Deutschland 20,0 20,0 2
957. REWE Patrick Ney oHG, Geestland (Langen) Deutschland 20,0 - 2
958. REWE Patrick Schätzle oHG, Münstertal Deutschland 20,0 - 2
959. REWE Patrick Wilfert oHG, Schieder-Schwalenberg Deutschland 20,0 20,0 2
960. REWE Paul Golly oHG, Berlin Deutschland 20,0 20,0 2
961. REWE Pauling OHG, Mayen Deutschland 20,0 20,0 2
962. REWE Peggy Jahn oHG, Leipzig Deutschland 20,0 20,0 2
963. REWE Peter Arnold oHG, Mosbach Deutschland 20,0 20,0 2
964. REWE Peter Erichsen oHG, Klein Nordende Deutschland 20,0 20,0 2
965. REWE Peter Kehrer oHG, Scheidegg Deutschland 20,0 20,0 2
966. REWE Peter Knakowski oHG, Köln Deutschland 20,0 20,0 2
967. REWE Peter Kotlarski oHG, Meerbusch-Osterath Deutschland 20,0 20,0 2
968. REWE Peter Schüller oHG, Eschweiler Deutschland 20,0 20,0 2
969. REWE Peter Ziegler oHG, Bonn-Beuel Deutschland 20,0 20,0 2
970. REWE Petra Landes oHG, Rain am Lech Deutschland 20,0 20,0 2
971. REWE Philip Monien oHG, Syke Deutschland 20,0 - 2
972. REWE Philipp Dreisvogt oHG, Bad Hersfeld Deutschland 20,0 20,0 2
973. REWE Philipp Fischer oHG, Werder Deutschland 20,0 20,0 2
974. REWE Philipp Smith oHG, Baunach Deutschland 20,0 20,0 2
975. REWE Ponzer oHG, Karlsruhe Deutschland 20,0 20,0 2
976. REWE Porombka oHG, Bad Sachsa Deutschland 20,0 20,0 2
977. REWE Post oHG, Kaarst Deutschland 20,0 20,0 2
978. REWE Rafael Döring oHG, Nordhorn Deutschland 20,0 20,0 2
979. REWE Rahmati OHG, Köln Deutschland 20,0 20,0 2
980. REWE Raik Groth oHG, Alling Deutschland 20,0 20,0 2
981. REWE Raimund Wieselhuber oHG, Rohrbach Deutschland 20,0 20,0 2
982. REWE Rainer Czerlinski oHG, Stuttgart Deutschland 20,0 20,0 2
983. REWE Rainer Hahn oHG, Baienfurt Deutschland 20,0 20,0 2
984. REWE Rainer Nuvoli oHG, Stuttgart Deutschland 20,0 20,0 2
985. REWE Rainer Quermann oHG, Bielefeld Deutschland 20,0 20,0 2
986. REWE Ralf Hermann oHG, Köln-Dellbrück Deutschland 20,0 20,0 2
987. REWE Ralf Lorenz oHG, Buchholz Deutschland 20,0 20,0 2
988. REWE Ralf Peters oHG, Düren Deutschland 20,0 20,0 2
989. REWE Ralf Rieger oHG, Süderbrarup Deutschland 20,0 20,0 2
990. REWE Ralf Ruscher oHG, Flöha Deutschland 20,0 - 2
991. REWE Ralf Wollersheim oHG, Merzenich Deutschland 20,0 - 2
992. REWE Ramazan Zor oHG, Wiesbaden Deutschland 20,0 20,0 2
993. REWE Ramona Roscher oHG, Jena Deutschland 20,0 20,0 2
994. REWE Regina Karge oHG, Barth Deutschland 20,0 20,0 2
995. REWE Regina Widmer oHG, Paderborn-Sennelager Deutschland 20,0 20,0 2
996. REWE Reinartz OHG, Aachen Deutschland 20,0 20,0 2
997. REWE Rene Giese oHG, Pulheim Deutschland 20,0 20,0 2
998. REWE René Hartmann oHG, Hildesheim Deutschland 20,0 - 2
999. REWE René Müller oHG, Karlsruhe/Oststadt Deutschland 20,0 - 2
1000. REWE Rene Scholz oHG, Gera Deutschland 20,0 20,0 2
1001. REWE Riccardo Mann oHG, Halle Deutschland 20,0 20,0 2
1002. REWE Richard Theiler oHG, Bad Urach Deutschland 20,0 - 2
1003. REWE Richber oHG, Neustadt Deutschland 20,0 20,0 2
1004. REWE Rico Adolph oHG, Fürstenwalde Deutschland 20,0 20,0 2
1005. REWE Riethmüller oHG, Göttingen Deutschland 20,0 20,0 2
1006. REWE Ritterescu oHG, Sulzbach/Rosenberg Deutschland 20,0 20,0 2
1007. REWE Rizzi OHG, Winnenden Deutschland 20,0 20,0 2
1008. REWE Rizzo oHG, München Deutschland 20,0 20,0 2
1009. REWE Robby Heggenstaller oHG, Thalheim (Erzgebirge) Deutschland 20,0 20,0 2
1010. REWE Robert Freund oHG, Kerpen Deutschland 20,0 20,0 2
1011. REWE Robert Heß oHG, Dornburg-Camburg Deutschland 20,0 20,0 2
1012. REWE Robert Mack oHG, Burgthann Deutschland 20,0 20,0 2
1013. REWE Robert Ortlepp oHG, Waltershausen Deutschland 20,0 20,0 2
1014. REWE Rodriguez OHG, Worms Deutschland 20,0 20,0 2
1015. REWE Roland Farnhammer oHG, Tittling Deutschland 20,0 20,0 2
1016. REWE Rolf Weiland oHG, Vechta Deutschland 20,0 20,0 2
1017. REWE Roman Kesselring oHG, Herbertingen Deutschland 20,0 20,0 2
1018. REWE Roman Kulakov oHG, Mainz-Gonsenheim Deutschland 20,0 20,0 2
1019. REWE Romy Kühn oHG, Lauchhammer Deutschland 20,0 20,0 2
1020. REWE Ronny Bork oHG, Hannover/Vahrenwald Deutschland 20,0 - 2
1021. REWE Röttcher oHG, Kaarst Deutschland 20,0 20,0 2
1022. REWE Rudat oHG, Algermissen Deutschland 20,0 20,0 2
1023. REWE Rudolf Fahn oHG, Rehburg-Loccum Deutschland 20,0 20,0 2
1024. REWE Rudolf Schmidt oHG, Diez Deutschland 20,0 - 2
1025. REWE Ruf oHG, Rheinhausen Deutschland 20,0 20,0 2
1026. REWE Sabine Hess oHG, Peiting Deutschland 20,0 20,0 2
1027. REWE Sabine Klitsch oHG, Gräfenhainichen Deutschland 20,0 20,0 2
1028. REWE Sabrina Fischer oHG, Berlin Deutschland 20,0 20,0 2
1029. REWE Sabrina Keller oHG, Wetzlar-Münchholzhausen Deutschland 20,0 - 2
1030. REWE Sabrina Kling oHG, Stuhr-Brinkum Deutschland 20,0 20,0 2
1031. REWE Sacha Nolte oHG, Leinefelde-Worbis Deutschland 20,0 - 2
1032. REWE Salvatore Minacapilli oHG, Saarbrücken-Scheidt Deutschland 20,0 20,0 2
1033. REWE Samuel Schönle oHG, Isny Deutschland 20,0 20,0 2
1034. REWE Sander oHG, Gronau Deutschland 20,0 20,0 2
1035. REWE Sandra Burkhardt oHG, Dahlen Deutschland 20,0 20,0 2
1036. REWE Sandra Dietrich oHG, Frankfurt/Oder Deutschland 20,0 20,0 2
1037. REWE Sandra Müller oHG, Gera Deutschland 20,0 20,0 2
1038. REWE Sarina Steinicke oHG, Dillingen Deutschland 20,0 20,0 2
1039. REWE Sasa Surdanovic oHG, Hamburg Deutschland 20,0 20,0 2
1040. REWE Sascha Georg oHG, Wetzlar-Niedergirmes Deutschland 20,0 20,0 2
1041. REWE Sascha Horn oHG, Iphofen Deutschland 20,0 20,0 2
1042. REWE Sascha Ullah oHG, Sehnde Deutschland 20,0 20,0 2
1043. REWE Sauerbach OHG, Rösrath Deutschland 20,0 20,0 2
1044. REWE Sbikowski oHG, Freiburg im Breisgau Deutschland 20,0 20,0 2
1045. REWE Schäfer OHG, Niederkassel-Lülsdorf Deutschland 20,0 20,0 2
1046. REWE Schauer oHG, Euskirchen Deutschland 20,0 20,0 2
1047. REWE Schenkelberg OHG, Waldbreitbach Deutschland 20,0 20,0 2
1048. REWE Schimpf OHG, Nattheim Deutschland 20,0 20,0 2
1049. REWE Schmailzl OHG, Berching Deutschland 20,0 20,0 2
1050. REWE Schmitt OHG, Idar-Oberstein Deutschland 40,0 40,0 2
1051. REWE Schneeberger OHG, Sulzbach an der Murr Deutschland 20,0 20,0 2
1052. REWE Schnell oHG, Speicher Deutschland 20,0 20,0 2
1053. REWE Schön oHG, Wernberg-Köblitz Deutschland 20,0 20,0 2
1054. REWE-Schönwälder oHG, Schönau a. Königssee Deutschland 20,0 20,0 2
1055. REWE Schork oHG, Weinheim Deutschland 20,0 20,0 2
1056. REWE Schorn oHG, Bergheim-Niederaußem Deutschland 20,0 20,0 2
1057. REWE Schuck OHG, Herzogenrath-Merkstein Deutschland 20,0 20,0 2
1058. REWE Schulz OHG, Köln Deutschland 20,0 20,0 2
1059. REWE Schütt oHG, Laatzen Deutschland 20,0 20,0 2
1060. REWE Scosceria oHG, Koblenz Deutschland 20,0 20,0 2
1061. REWE Sebastian Dittmers oHG, Adendorf Deutschland 20,0 20,0 2
1062. REWE Sebastian Sommer oHG, Schöffengrund-Schwalbach Deutschland 20,0 20,0 2
1063. REWE Sedat Tekin oHG, Heusenstamm Deutschland 20,0 20,0 2
1064. REWE Selcuk Sallabas oHG, Eschborn Deutschland 20,0 20,0 2
1065. REWE Semai Akale oHG, Mainz Deutschland 20,0 20,0 2
1066. REWE Sercan Övüc oHG, Bad Salzdetfurth Deutschland 20,0 20,0 2
1067. REWE Serdar Kayacan oHG, München Deutschland 20,0 20,0 2
1068. REWE Sergej Schlender oHG, Lohfelden Deutschland 20,0 - 2
1069. REWE Serkan Ergül oHG, Hargesheim Deutschland 20,0 20,0 2
1070. REWE Sevdaim Terzija oHG, München Deutschland 20,0 20,0 2
1071. REWE Sievering OHG, Plochingen Deutschland 20,0 20,0 2
1072. REWE Sigrun Ulrich oHG, Schlossvippach Deutschland 20,0 20,0 2
1073. REWE Silke Hürten oHG, Köln Deutschland 20,0 20,0 2
1074. REWE Silke Ullrich oHG, Leipzig Deutschland 20,0 20,0 2
1075. REWE Simone Dietzler oHG, Lahnstein Deutschland 20,0 20,0 2
1076. REWE Simone Lehmann oHG, Berlin-Charlottenburg Deutschland 20,0 20,0 2
1077. REWE Simone Nieß oHG, Schönebeck (Elbe) Deutschland 20,0 20,0 2
1078. REWE Simon Kashanna oHG, Memmingen Deutschland 20,0 20,0 2
1079. REWE Skowronnek OHG, Köln Deutschland 20,0 20,0 2
1080. REWE S. Krämer OHG, Düsseldorf Deutschland 20,0 20,0 2
1081. REWE Smajli OHG, Mössingen Deutschland 20,0 20,0 2
1082. REWE Sommer oHG, Magdeburg Deutschland 20,0 20,0 2
1083. REWE Sophie Kluwe oHG, Trebbin Deutschland 20,0 20,0 2
1084. REWE Sophie Walther oHG, Gotha Deutschland 20,0 - 2
1085. REWE Sören Prokop oHG, Beverungen Deutschland 20,0 20,0 2
1086. REWE Sören Schmidt oHG, Jork Deutschland 20,0 20,0 2
1087. REWE Spodat oHG, Stadtkyll Deutschland 20,0 20,0 2
1088. REWE Spreen oHG, Bremen Deutschland 20,0 20,0 2
1089. REWE Stanisic OHG, Freising Deutschland 20,0 20,0 2
1090. REWE Stanislawski & Laas GmbH & Co. oHG, Hamburg Deutschland 20,0 20,0 2
1091. REWE Stefan Fritz oHG, Böblingen Deutschland 20,0 20,0 2
1092. REWE Stefan Guggenmos oHG, Neuburg Deutschland 20,0 20,0 2
1093. REWE Stefanie Voigt oHG, Brandenburg an der Havel Deutschland 20,0 20,0 2
1094. REWE Stefan Klotz oHG, Marktbreit Deutschland 20,0 20,0 2
1095. REWE Stefan Knop oHG, Düren Deutschland 20,0 - 2
1096. REWE Stefan Lamke oHG, Dresden Deutschland 20,0 20,0 2
1097. REWE Stefan Link oHG, München Deutschland 20,0 20,0 2
1098. REWE Stefan Miggisch oHG, Waldkirchen Deutschland 20,0 20,0 2
1099. REWE Stefan Riedl oHG, Freyung Deutschland 20,0 20,0 2
1100. REWE Stefan Rösch oHG, Glauburg Deutschland 20,0 20,0 2
1101. REWE Stefan Sachsenweger oHG, Leipzig Deutschland 20,0 20,0 2
1102. REWE Stefan Schneider oHG, Gera Deutschland 20,0 20,0 2
1103. REWE Stefan Strube oHG, Ludwigsau Deutschland 20,0 20,0 2
1104. REWE Stefan Weber oHG, Bad Homburg v.d.H. Deutschland 20,0 20,0 2
1105. REWE Stefan Weinrowsky oHG, Drochtersen Deutschland 20,0 20,0 2
1106. REWE Stefan Woye oHG, Nauen Deutschland 20,0 20,0 2
1107. REWE Steffen Krickow oHG, Ottersberg Deutschland 20,0 20,0 2
1108. REWE Steffi Trinkl oHG, Stadtroda Deutschland 20,0 20,0 2
1109. REWE Steininger OHG, Wassenberg Deutschland 20,0 20,0 2
1110. REWE Stenger OHG, Bornheim Deutschland 20,0 20,0 2
1111. REWE Stephan Dathe oHG, Weimar Deutschland 20,0 20,0 2
1112. REWE Stephan Hilmes oHG, Hausham Deutschland 20,0 20,0 2
1113. REWE Stephanie Güntner oHG, Stuttgart Deutschland 20,0 20,0 2
1114. REWE Stephan Kansy oHG, Winkelhaid Deutschland 20,0 20,0 2
1115. REWE Stephan Matthies oHG, Lütjenburg Deutschland 20,0 20,0 2
1116. REWE Stephan Nadler oHG, Meckenbeuren Deutschland 20,0 20,0 2
1117. REWE Stephan Nowak oHG, Denkendorf Deutschland 20,0 20,0 2
1118. REWE Steven Eifler oHG, Bad Homburg v.d.H. Deutschland 20,0 - 2
1119. REWE Steven Neumann oHG, Bremen Deutschland 20,0 20,0 2
1120. REWE Stockhausen OHG, Erkrath Deutschland 20,0 20,0 2
1121. REWE Ströhmann oHG, Sulzfeld Deutschland 20,0 20,0 2
1122. REWE Strud OHG, Weilerswist Deutschland 20,0 20,0 2
1123. REWE Stücken OHG, Brüggen Deutschland 20,0 20,0 2
1124. REWE-Supermarkt Goffart oHG, Eschweiler Deutschland 20,0 20,0 2
1125. REWE-Supermarkt Grundhöfer OHG, Elsdorf Deutschland 20,0 20,0 2
1126. REWE-Supermarkt Hamacher OHG, Bornheim Deutschland 20,0 20,0 2
1127. REWE-Supermarkt Hannen OHG, Geilenkirchen Deutschland 20,0 20,0 2
1128. REWE Supermarkt Rippers OHG, Grevenbroich Deutschland 20,0 20,0 2
1129. REWE Supermarkt Schneider GmbH, Netphen Deutschland 20,0 - 2
1130. REWE-Supermarkt Steffens OHG, Erkelenz Deutschland 20,0 20,0 2
1131. REWE Susan Geißler oHG, Neuhaus a. Rennweg Deutschland 20,0 20,0 2
1132. REWE Susann Daubitz oHG, Kemnath Deutschland 20,0 20,0 2
1133. REWE Susanne Bitterlich oHG, Walzbachtal Deutschland 20,0 20,0 2
1134. REWE Susanne Krainhöfner oHG, Naumburg Deutschland 20,0 20,0 2
1135. REWE Susann Gaspar oHG, Heringen Deutschland 20,0 20,0 2
1136. REWE Susann Hoßfeld oHG, Werra-Suhl-Tal Deutschland 20,0 20,0 2
1137. REWE Susan Tscheschlog oHG, Schildow Deutschland 20,0 20,0 2
1138. REWE Sven Arndt oHG, Wegberg-Arsbeck Deutschland 20,0 - 2
1139. REWE Sven Hornung oHG, Bünde Deutschland 20,0 20,0 2
1140. REWE Sven Kubus oHG, Aschheim-Dornach Deutschland 20,0 20,0 2
1141. REWE Sven Pilaske oHG, Potsdam Deutschland 20,0 20,0 2
1142. REWE Sven Rotter oHG, Königsbronn Deutschland 20,0 - 2
1143. REWE Sven Sprenger oHG, Düsseldorf Deutschland 20,0 20,0 2
1144. REWE Sven Thietz oHG, Neu-Ulm Deutschland 20,0 20,0 2
1145. REWE Swen Passinger oHG, Günzburg Deutschland 20,0 20,0 2
1146. REWE Szabolcs Magyar oHG, Frankfurt-Nied Deutschland 20,0 - 2
1147. REWE Tanja Schiller oHG, Gefrees Deutschland 20,0 20,0 2
1148. REWE Tarek Anbari oHG, Altlußheim Deutschland 20,0 20,0 2
1149. REWE Tetzlaff OHG, Neustadt Deutschland 20,0 20,0 2
1150. REWE Theis GmbH & Co.KG, Wissen Deutschland 44,4 44,4 2
1151. REWE Thieme OHG, Frechen Deutschland 20,0 20,0 2
1152. REWE Thieß Passon oHG, Ahrensburg Deutschland 20,0 20,0 2
1153. REWE Thilo Zorbach oHG, Nierstein Deutschland 20,0 20,0 2
1154. REWE Thomas Dau oHG, Mengen Deutschland 20,0 20,0 2
1155. REWE Thomas Frey oHG, Walldürn Deutschland 20,0 20,0 2
1156. REWE Thomas Kessler oHG, Gladenbach Deutschland 20,0 20,0 2
1157. REWE Thomas Lutz oHG, Dusslingen Deutschland 20,0 20,0 2
1158. REWE Thomas Narzynski OHG, Nettetal Deutschland 20,0 20,0 2
1159. REWE Thomas Schwenger oHG, Mainz Deutschland 20,0 20,0 2
1160. REWE Thomas Viering oHG, Mannheim Deutschland 20,0 20,0 2
1161. REWE Thomas Vorhauer oHG, Ottobeuren Deutschland 20,0 20,0 2
1162. REWE Thomas Wolf oHG, Hallstadt Deutschland 20,0 20,0 2
1163. REWE Thorsten Jahn oHG, Bad Orb Deutschland 20,0 20,0 2
1164. REWE Thorsten Krause oHG, Barsinghausen Deutschland 20,0 20,0 2
1165. REWE Thorsten Marcordes oHG, Twistringen Deutschland 20,0 20,0 2
1166. REWE Thorsten Mölders oHG, Donzdorf Deutschland 20,0 20,0 2
1167. REWE Tim Hauspurg oHG, Wutha-Farnroda Deutschland 20,0 20,0 2
1168. REWE Tim Metlagel oHG, Limburg Deutschland 20,0 20,0 2
1169. REWE Tim Michalik oHG, Illertissen Deutschland 20,0 20,0 2
1170. REWE Tim Mohr oHG, Rotenburg Deutschland 20,0 20,0 2
1171. REWE Timo Pick oHG, Kell am See Deutschland 20,0 20,0 2
1172. REWE Tim Schirra oHG, Trier Deutschland 20,0 20,0 2
1173. REWE Tina Goebel oHG, Hessisch Lichtenau Deutschland 20,0 20,0 2
1174. REWE Tino Dinter oHG, Feldkirchen Deutschland 20,0 20,0 2
1175. REWE Tino Geiling oHG, Düsseldorf Deutschland 20,0 20,0 2
1176. REWE Tino Reitmann oHG, Bernburg Deutschland 20,0 20,0 2
1177. REWE Tino Schmidt oHG, Neubukow Deutschland 20,0 - 2
1178. REWE Tino Uhlstein oHG, Jena Deutschland 20,0 20,0 2
1179. REWE Tipit OHG, Leingarten Deutschland 20,0 20,0 2
1180. REWE Tobias Buchner oHG, Landshut Deutschland 20,0 20,0 2
1181. REWE Tobias Faustmann oHG, Volkmarsen Deutschland 20,0 20,0 2
1182. REWE Tobias Kurbjuhn oHG, Bayreuth Deutschland 20,0 20,0 2
1183. REWE Tobias Mück oHG, Regenstauf Deutschland 20,0 20,0 2
1184. REWE Tobias Nölker oHG, Puchheim Deutschland 20,0 20,0 2
1185. REWE Tobias Popp oHG, Heubach Deutschland 20,0 20,0 2
1186. REWE Tobias Schmitz oHG, Mönchengladbach Deutschland 20,0 - 2
1187. REWE Tobias Schwarz oHG, Stegaurach Deutschland 20,0 20,0 2
1188. REWE Tolksdorf oHG, Ulm Deutschland 20,0 20,0 2
1189. REWE Toni Zach oHG, Potsdam Deutschland 20,0 20,0 2
1190. REWE Tönnies OHG, Odenthal Deutschland 20,0 20,0 2
1191. REWE Torben Osterode oHG, Lensahn Deutschland 20,0 20,0 2
1192. REWE Torsten Kerst oHG, Arnstadt Deutschland 20,0 - 2
1193. REWE Torsten Stützer oHG, Magdeburg Deutschland 20,0 20,0 2
1194. REWE Trim Llugiqi oHG, Rosenheim Deutschland 20,0 - 2
1195. REWE Tristan Klein oHG, St. Ingbert-Rohrbach Deutschland 20,0 - 2
1196. REWE Uhrich OHG, Osterhofen Deutschland 20,0 20,0 2
1197. REWE Ulrich Pebler oHG, Nassau Deutschland 20,0 20,0 2
1198. REWE Ulrike Igler oHG, Sonneberg Deutschland 20,0 20,0 2
1199. REWE Umut Ayaz oHG, Dornburg-Frickhofen Deutschland 20,0 20,0 2
1200. REWE Ünal Eyüboglu oHG, Simmern Deutschland 20,0 20,0 2
1201. REWE Uta Möller oHG, Noervenich Deutschland 20,0 20,0 2
1202. REWE Ute Kaufhold oHG, Sollstedt Deutschland 20,0 20,0 2
1203. REWE Ute Podschun oHG, Kranichfeld Deutschland 20,0 20,0 2
1204. REWE Utsch oHG, Köln Deutschland 20,0 20,0 2
1205. REWE Uwe Angl oHG, Füssen Deutschland 20,0 20,0 2
1206. REWE Uwe Höhl oHG, Lugau Deutschland 20,0 20,0 2
1207. REWE Uwe Lang oHG, Stühlingen Deutschland 20,0 20,0 2
1208. REWE Uwe Reisch oHG, Bad Abbach Deutschland 20,0 20,0 2
1209. REWE Uwe Schneider oHG, Heidenrod-Kemel Deutschland 20,0 20,0 2
1210. REWE Uwe Steidel oHG, Nittendorf Deutschland 20,0 20,0 2
1211. REWE Uwe Ströbel oHG, Heilbronn Deutschland 20,0 20,0 2
1212. REWE Vadim Paul oHG, Hilchenbach Deutschland 20,0 - 2
1213. REWE van Bürck oHG, Dinkelsbühl Deutschland 20,0 20,0 2
1214. REWE Vanessa Richter-Helms oHG, Zetel Deutschland 20,0 - 2
1215. REWE Veronika Stüwe oHG, Heidenau Deutschland 20,0 20,0 2
1216. REWE Viehmann OHG, Kassel Deutschland 20,0 20,0 2
1217. REWE Viet Nguyen Duc oHG, Berlin Deutschland 20,0 20,0 2
1218. REWE Viktor Adler oHG, Osterholz-Scharmbeck Deutschland 20,0 20,0 2
1219. REWE Viktor Likej oHG, Hainburg Deutschland 20,0 20,0 2
1220. REWE Vitali Wenzel oHG, Hilter Deutschland 20,0 20,0 2
1221. REWE Volker Jonuscheit oHG, Gifhorn Deutschland 20,0 20,0 2
1222. REWE Volker Weiß oHG, Wittstock Deutschland 20,0 20,0 2
1223. REWE Vuthaj OHG, Ilvesheim Deutschland 20,0 20,0 2
1224. REWE Waldmann oHG, Stuttgart Deutschland 20,0 20,0 2
1225. REWE Weber OHG, Hohenlinden Deutschland 20,0 20,0 2
1226. REWE Weber OHG, Münsingen Deutschland 20,0 20,0 2
1227. REWE Weimper OHG, Weissenhorn Deutschland 20,0 20,0 2
1228. REWE Weller OHG, Bad Hönningen Deutschland 20,0 20,0 2
1229. REWE Wendt oHG, Leezen Deutschland 20,0 20,0 2
1230. REWE Werner Burkhardt oHG, St. Georgen Deutschland 20,0 20,0 2
1231. REWE Wilbur OHG, Weikersheim Deutschland 20,0 20,0 2
1232. REWE Willi Schäfer oHG, Mönchengladbach Deutschland 20,0 20,0 2
1233. REWE Windl OHG, Urbach Deutschland 20,0 20,0 2
1234. REWE Wintgens OHG, Bergisch Gladbach Deutschland 20,0 20,0 2
1235. REWE Wladimir Pojanow oHG, Trier Deutschland 20,0 20,0 2
1236. REWE Wolfgang Leuzinger oHG, Eggenfelden Deutschland 20,0 20,0 2
1237. REWE Wüst OHG, Regen Deutschland 20,0 20,0 2
1238. REWE Xhevat Nrecaj oHG, München Deutschland 20,0 20,0 2
1239. REWE Yama Akbary oHG, Mainz Deutschland 20,0 20,0 2
1240. REWE Yanneck Bliesmer oHG, Schenefeld Deutschland 20,0 20,0 2
1241. REWE Yasar Yavuz oHG, Stadthagen Deutschland 20,0 20,0 2
1242. REWE Yassine Fakhouri oHG, Düsseldorf Deutschland 20,0 20,0 2
1243. REWE Yilmaz Tezcanli oHG, Kelheim Deutschland 20,0 20,0 2
1244. REWE Yunus Cifci oHG, Hanau Deutschland 20,0 20,0 2
1245. REWE Zec oHG, Altshausen Deutschland 20,0 20,0 2
1246. REWE Zielke oHG, Tönisvorst Deutschland 20,0 20,0 2
1247. REWE Zozan Direk oHG, Mettlach-Orscholz Deutschland 20,0 - 2
1248. R-Kauf Alois Völler GmbH & Co. KG, Hellenthal Deutschland 50,0 50,0 2
1249. R - Kauf - Märkte Gesellschaft mit beschränkter Haftung & Co.KG, Oestrich-Winkel Deutschland 50,0 50,0 2
1250. R-Kauf Märkte GmbH & Co. KG, Gebhardshain Deutschland 20,0 20,0 2
1251. Sutterlüty Handels GmbH, Egg Österreich 24,9 24,9
1252. toom Baumarkt Albert Soltziem OHG, Fürstenberg Deutschland 20,0 20,0 2
1253. toom Baumarkt Burglengenfeld GmbH & Co. OHG, Burglengenfeld Deutschland 20,0 20,0 2
1254. toom Baumarkt Christian Kastner OHG, Öhringen Deutschland 20,0 20,0 2
1255. toom Baumarkt Christoph Sugg OHG, Schorndorf Deutschland 20,0 20,0 2
1256. toom Baumarkt Claus Stögbauer OHG, Bad Mergentheim Deutschland 20,0 20,0 2
1257. toom Baumarkt Detlef Peter OHG, Weißwasser Deutschland 20,0 20,0 2
1258. toom Baumarkt Dirk Braatz OHG, Spremberg Deutschland 20,0 20,0 2
1259. toom Baumarkt Dirk Laske OHG, Anklam Deutschland 20,0 20,0 2
1260. toom Baumarkt Felix Heyer oHG, Wismar Deutschland 20,0 20,0 2
1261. toom Baumarkt Frank Mast OHG, Schleswig Deutschland 20,0 20,0 2
1262. toom Baumarkt Fürstenwalde GmbH & Co. OHG, Fürstenwalde/Spree Deutschland 20,0 20,0 2
1263. toom Baumarkt Geesthacht GmbH & Co. OHG, Geesthacht Deutschland 20,0 20,0 2
1264. toom Baumarkt Gelsenkirchen GmbH & Co. OHG, Gelsenkirchen Deutschland 20,0 20,0 2
1265. toom Baumarkt Hartmut Trocha oHG, Brandenburg an der Havel Deutschland 20,0 20,0 2
1266. toom Baumarkt Hendrik Papenroth OHG, Jüterbog Deutschland 20,0 20,0 2
1267. toom Baumarkt Hoyerswerda GmbH & Co. oHG, Hoyerswerda Deutschland 20,0 20,0 2
1268. toom Baumarkt Iris Pschan OHG, Magdeburg Deutschland 20,0 20,0 2
1269. toom Baumarkt Jens Heimann oHG, Ehingen Donau Deutschland 20,0 20,0 2
1270. toom Baumarkt Karsten Krüger OHG, Bergen auf Rügen Deutschland 20,0 20,0 2
1271. toom Baumarkt Maik Krüger OHG, Ribnitz-Damgarten Deutschland 20,0 20,0 2
1272. toom Baumarkt Maik Wollmer oHG, Burglengenfeld Deutschland 20,0 - 2
1273. toom Baumarkt Marco Sicuro OHG, Stuttgart Deutschland 20,0 20,0 2
1274. toom Baumarkt Martin Düwell OHG, Remagen Deutschland 20,0 20,0 2
1275. toom Baumarkt Martin Skerwiderski oHG, Bernau bei Berlin Deutschland 20,0 20,0 2
1276. toom Baumarkt Michael Thies OHG, Norden Deutschland 20,0 20,0 2
1277. toom Baumarkt Michelstadt GmbH & Co. OHG, Michelstadt Deutschland 20,0 20,0 2
1278. toom Baumarkt Mike Helbig OHG, Radeberg Deutschland 20,0 20,0 2
1279. toom Baumarkt Mike Melzer OHG, Marienberg Deutschland 20,0 20,0 2
1280. toom Baumarkt Mirko Lessing OHG, Freital Deutschland 20,0 20,0 2
1281. toom Baumarkt Mirko Pschan OHG, Fürstenwalde Deutschland 20,0 20,0 2
1282. toom Baumarkt Öhringen GmbH & Co. OHG, Öhringen Deutschland 20,0 20,0 2
1283. toom Baumarkt Olaf de Waal OHG, Duisburg Deutschland 20,0 20,0 2
1284. toom Baumarkt Stefan Kampen oHG, Naumburg Deutschland 20,0 20,0 2
1285. toom Baumarkt Thomas Baran OHG, Ludwigslust Deutschland 20,0 20,0 2
1286. toom Baumarkt Thomas Mai OHG, Bad Saulgau Deutschland 20,0 20,0 2
1287. toom Baumarkt Torsten Melzer OHG, Meißen Deutschland 20,0 20,0 2
1288. toom Baumarkt Udo Sill oHG, Geesthacht Deutschland 20,0 - 2
1289. toom Baumarkt Ute Helbig OHG, Senftenberg Deutschland 20,0 19,9 2
1290. toom BM D. Laske oHG, Anklam Deutschland 20,0 20,0 2
1291. toom BM M. Ebel oHG, Michelstadt Deutschland 20,0 20,0 2
1292. TourContact Reisebüro Cooperation GmbH & Co. KG, Köln Deutschland 0,0 0,0 1
1293. WASGAU Produktions & Handels AG, Pirmasens Deutschland 67,9 14,8 1

1 Gesellschaft in Liquidation

2 Partnermärkte

d) Nicht konsolidierte verbundene Gesellschaften

Nr. Name und Sitz der Gesellschaft Land Anteilsquote
31.12.2019
%
31.12.2018
%
1. akzenta Beteiligungs-GmbH, Wuppertal Deutschland 100,0 100,0
2. B-B-B Verwaltungs- und Vertriebsgesellschaft für Lebensmittel und Non- Food mit beschränkter Haftung, Köln Deutschland 100,0 -
3. DER Touristik Hotels Bulgaria EOOD, Sofia Bulgarien 100,0 100,0
4. fd Großeinkauf Aktiengesellschaft Fleisch- und Lebensmittelgroßhandel, Köln Deutschland 99,9 99,9
5. GFI-Gesellschaft für Industriebedarf mbH, Hürth Deutschland 100,0 -
6. GIM Betriebs- und Beteiligungsgesellschaft mbH, Köln Deutschland 100,0 100,0
7. INSEL IMMOBILIENMANAGEMENT- UND INVESTMENTBERATUNGSGESELLSCHAFT MBH, Köln Deutschland 100,0 100,0
8. LoMa III Aktiengesellschaft, Köln Deutschland 100,0 100,0
9. REWE Dortmund Alte Märsch GmbH & Co. Einzelhandels KG, Dortmund Deutschland 100,0 100,0
10. REWE Dortmund Aplerbeck GmbH & Co. Einzelhandels KG, Dortmund Deutschland 100,0 100,0
11. REWE Dortmund Wickeder Hellweg GmbH & Co. Einzelhandels KG, Dortmund Deutschland 100,0 100,0
12. REWE Duisburg Eschenstraße GmbH & Co. Einzelhandels KG, Duisburg Deutschland 100,0 100,0
13. REWE Duisburg Hamborn GmbH & Co. Einzelhandels KG, Duisburg Deutschland 100,0 100,0
14. REWE Essen Karnap GmbH & Co. Einzelhandels KG, Essen Deutschland 100,0 100,0
15. REWE Essen Limbecker Platz GmbH & Co. Einzelhandels KG, Essen Deutschland 100,0 100,0
16. REWE Essen West GmbH & Co. Einzelhandels KG, Essen Deutschland 100,0 -
17. REWE-FÜR SIE Getränkevermarktungs- und Einkaufsgesellschaft mbH, Köln Deutschland 51,0 51,0
18. REWE Gelsenkirchen-Ückendorf GmbH & Co. Einzelhandels KG, Gelsenkirchen Deutschland 100,0 100,0
19. REWE-Handelsgesellschaft Rhein-Schwarzwald mit beschränkter Haftung, Köln Deutschland 100,0 100,0
20. REWE Herne Hauptstraße GmbH & Co. Einzelhandels KG, Herne Deutschland 100,0 100,0
21. REWE IBERIA S.L., Barcelona Spanien 100,0 100,0
22. REWE Kamen Lünener Straße GmbH & Co. Einzelhandels KG, Kamen Deutschland 100,0 100,0
23. REWE Kamen Neue Mitte GmbH & Co. Einzelhandels KG, Kamen Deutschland 100,0 100,0
24. REWE Moers Repelen GmbH & Co. Einzelhandels KG, Moers Deutschland 100,0 100,0
25. REWE Moers Uerdinger Straße GmbH & Co. Einzelhandels KG, Moers Deutschland 100,0 100,0
26. REWE Mülheim Winkhausen GmbH & Co. Einzelhandels KG, Mülheim an der Ruhr Deutschland 100,0 100,0
27. REWENTA Immobilien Verwaltung GmbH & Co. Fonds 7 KG, Köln Deutschland 81,1 81,1
28. REWE Recklinghausen Bochumer Straße GmbH & Co. Einzelhandels KG, Recklinghausen Deutschland 100,0 100,0
29. REWE Schwelm GmbH & Co. Einzelhandels KG, Schwelm Deutschland 100,0 100,0
30. REWE Südlohn-Oeding Einzelhandels KG, Südlohn Deutschland 100,0 100,0
31. Société de Gestion de l'Hôtel Yati Beach S.a.r.l., Djerba Tunesien 98,0 98,0
32. TSL GmbH, Transportsystem und Logistik, Groß-Umstadt Deutschland 100,0 -

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die REWE-ZENTRALFINANZ eG, Köln

Prüfungsurteile

Wir haben den Konzernabschluss der REWE-ZENTRALFINANZ eG, Köln, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzerngewinn- und Verlustrechnung, der Konzerngesamtergebnisrechnung, der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2019, der Konzernkapitalflussrechnung und der Konzerneigenkapitalveränderungsrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 sowie dem Konzernanhang, einschließlich einer Zusammenfassung bedeutsamer Rechnungslegungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der REWE-ZENTRALFINANZ eG, Köln, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, und den ergänzend nach § 315e Abs. 1 HGB anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung dieser Vorschriften ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2019 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 und

vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.

Sonstige Informationen

Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich.

Die sonstigen Informationen umfassen die von uns vor Datum dieses Bestätigungsvermerks erlangten übrigen Teile des Geschäftsberichts, - ohne weitergehende Querverweise auf externe Informationen -, mit Ausnahme des geprüften Konzernabschlusses, des geprüften Konzernlageberichts sowie unseres Bestätigungsvermerks.

Unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab.

Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen

wesentliche Unstimmigkeiten zum Konzernabschluss, zum Konzernlagebericht oder unseren bei der Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder

anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, und den ergänzend nach § 315e Abs. 1 HGB anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung dieser Vorschriften ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, es sei denn, es besteht die Absicht den Konzern zu liquidieren oder der Einstellung des Geschäftsbetriebs oder es besteht keine realistische Alternative dazu.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses des Konzerns zur Aufstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, und der ergänzend nach § 315e Abs. 1 HGB anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt.

holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile.

beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Köln, den 28. April 2020

PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Jörg Sechser, Wirtschaftsprüfer

Matthias Kirschke, Wirtschaftsprüfer

Bericht des Aufsichtsrates für das Geschäftsjahr 2019

der REWE-ZENTRALFINANZ eG, Köln

Im Geschäftsjahr 2019 hat sich der Aufsichtsrat in neun Sitzungen gemeinsam mit den Mitgliedern des Vorstandes von allen wesentlichen Angelegenheiten der Genossenschaft unterrichten lassen. Soweit erforderlich, holte der Aufsichtsrat vom Vorstand mündliche und schriftliche Berichte ein. Die Entwicklung der Genossenschaft wurde unter Vorlage kurzfristiger Erfolgsrechnungen besprochen. Der Vorsitzende des Aufsichtsrates ließ sich vom Vorstand laufend über wesentliche Entwicklungen und anstehende Entscheidungen unterrichten. Unter Beachtung der ihm nach Gesetz und Satzung auferlegten Aufgaben hat der Aufsichtsrat die erforderlichen Beschlüsse gefaßt; darüber liegen gesonderte Protokolle vor. Der Aufsichtsrat hat sich durch seine Kontrollhandlungen und die Auskünfte und Nachweise des Vorstandes von der Ordnungsmäßigkeit der Geschäftsführung überzeugt.

Darüberhinaus haben im Berichtsjahr 2019 vier Audit Committee Sitzungen sowie drei Personalausschusssitzungen stattgefunden.

Den Jahresabschluss und den Lagebericht der Gesellschaft sowie den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht haben das Audit Committee und der Aufsichtsrat nach Vorlage durch den Vorstand geprüft. Jahresabschluss und Lagebericht gaben die wirtschaftliche Lage der Genossenschaft zutreffend wieder und führten zu keinen Beanstandungen. Auch mit dem Vorschlag für die Verwendung des Jahresergebnisses ist der Aufsichtsrat einverstanden.

Zwecks Feststellung der wirtschaftlichen Verhältnisse und der Ordnungsmäßigkeit der Geschäftsführung wurden die Einrichtungen, die Vermögenslage, die Geschäftsführung, der Jahresabschluss sowie der Konzernabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und der Lageberichte der Genossenschaft gemäß § 53 GenG durch die vom DGRV bestellte Wirtschaftsprüfungsgesellschaft geprüft. Jahresabschluss und Lagebericht sowie Konzernabschluss und Konzernlagebericht erhielten den Bestätigungsvermerk ohne Einwendungen.

Das Ergebnis der gesetzlichen Prüfung hat der Aufsichtsrat gemäß § 58 GenG in gemeinsamer Sitzung mit dem Vorstand und dem Abschlussprüfer besprochen. Der Aufsichtsrat ist mit dem Ergebnis der gesetzlichen Prüfung einverstanden.

Für die Arbeit im Geschäftsjahr 2019 spricht der Aufsichtsrat den Mitgliedern des Vorstandes und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der REWE-ZENTRALFINANZ eG seinen Dank aus.

 

Köln, 19. Mai 2020

DER AUFSICHTSRAT

gez.: Erich Stockhausen, Vorsitzender

Der Konzernabschluss zum 31.12.2019 wurde am 26.06.2020 gebilligt.

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