Stammdaten

Register
Amtsgericht Frankfurt am Main HRB 97930
Eingetragen
15.11.2013
Branche
Elektrizitätserzeugung aus erneuerbaren Energieträgern zur VerteilungElektrizitätserzeugung aus erneuerbaren Energieträgern ohne VerteilungElektrizitätserzeugung aus nicht erneuerbaren Energieträgern zur Verteilung
Gegenstand
Errichtung und der Betrieb eines Solarparks zur Stromerzeugung.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Dirk Göhringer
seit 20.3.2020
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (2)

NameAnteil
75.30%
Forever Capital AGCHE
24.70%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
FEH PV Assetmanagement GmbH
Germany
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Frankfurt JF Group GmbH & Co. KG

Eschborn

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021

Inhaltsverzeichnis

Konzernbilanz zum 31. Dezember 2021

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021

Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2021

Entwicklung des Konzernanlagevermögens im Geschäftsjahr 2021

Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr 2021

Konzerneigenkapitalspiegel für das Geschäftsjahr 2021

Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2021

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

Konzernbilanz zum 31. Dezember 2021

Aktiva

Stand am 31.12.2021 informativ: FEH Konzern 31.12.2020
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 292.469,00 424.846,00
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 368.795,29 357.614,70
3. Geschäfts- oder Firmenwert 725.353,91 3.309.231,06
1.386.618,20 4.091.691,76
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 26.822.093,96 22.316.862,97
2. Technische Anlagen und Maschinen 207.446.239,21 217.473.759,91
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 118.635,00 124.567,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 15.825.657,17 15.865.725,80
250.212.625,34 255.780.915,68
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 3.599,54 3.599,54
2. Beteiligungen 0,00 25.000,00
3. Genossenschaftsanteile 282.480,00 267.880,00
286.079,54 296.479,54
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.457.603,70 1.075.409,26
2. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 19.057,80 18.243,16
3. Sonstige Vermögensgegenstände 13.422.376,56 16.016.485,17
14.899.038,06 17.110.137,59
II. Wertpapiere
Sonstige Wertpapiere 9.804.091,05 7.241.549,79
III. Flüssige Mittel 27.795.466,30 28.101.509,40
C. Rechnungsabgrenzungsposten 17.864.895,47 19.209.806,26
322.248.813,96 331.832.090,02

FEH = Frankfurt Energy Holding GmbH, Eschborn

Passiva

Stand am 31.12.2021 informativ: FEH Konzern 31.12.2020
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Kapitalanteile (i. V. Gezeichnetes Kapital) 33.200,00
1. Persönlich haftender Gesellschafter 0,00 0,00
2. Kommanditisten 10.000,00 0,00
10.000,00 33.200,00
II. Kapitalrücklage 0,00 16.012.467,00
III. Gewinnrücklagen
Andere Gewinnrücklagen 17.543.631,39 12.336.648,20
IV. Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung 39.087,48 161.740,62
V. Konzernbilanzverlust -893.485,31 -1.784.436,45
VI. Nicht beherrschende Anteile 6.572.567,43 141.002,37
23.271.800,99 26.900.621,74
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen 1.440.499,48 1.084.852,12
2. Steuerrückstellungen 505.578,25 631.212,76
3. Sonstige Rückstellungen 2.543.603,63 2.448.321,84
4.489.681,36 4.164.386,72
C. Verbindlichkeiten
1. Anleihen 79.143.506,49 79.856.090,95
2. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 194.573.129,80 196.090.791,87
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.523.572,37 2.336.867,84
4. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 189.725,42 189.725,42
5. Sonstige Verbindlichkeiten 11.891.549,41 15.730.575,30
288.321.483,49 294.204.051,38
D. Rechnungsabgrenzungsposten 136.667,97 12.041,92
E. Passive latente Steuern 6.029.180,15 6.550.988,26
322.248.813,96 331.832.090,02

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021

2021 2020
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 35.633.095,46 34.126.909,32
2. Andere aktivierte Eigenleistungen 1.547.579,07 1.983.000,14
3. Sonstige betriebliche Erträge 3.268.427,00 3.140.835,81
40.449.101,53 39.250.745,27
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Holfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 0,00 13.293,80
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 459.298,77 543.931,07
459.298,77 557.224,87
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 2.602.528,35 2.808.724,84
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 1.256.210,79 1.194.419,32
3.858.739,14 4.003.144,16
6. Abschreibungen
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 17.089.708,68 16.935.202,29
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 8.379.513,15 6.085.659,65
10.661.841,79 11.669.514,30
8. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 34.958,19 22.143,10
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 32.008,76 18.583,41
10. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 2.455.972,64 735.581,72
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 9.260.746,24 9.669.958,88
12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 184.057,90 1.095.235,58
13. Ergebnis nach Steuern -1.171.968,04 209.464,63
14. Sonstige Steuern 49.457,65 45.158,48
15. Jahresfehlbetrag (i. V. Jahresüberschuss) -1.221.425,69 164.306,15
16. Ergebnisanteile anderer Gesellschafter 327.940,38 1.180,83
17. Konzernjahresfehlbetrag (i. V. Konzernjahresüberschuss) -893.485,31 165.486,98
18. Verlustvortrag 0,00 -1.949.923,43
19. Entnahme aus Gewinnrücklagen 0,00 2.500.000,00
20. Ausschüttungen 0,00 -2.500.000,00
21. Konzernbilanzverlust -893.485,31 -1.784.436,45

Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2021

A. Konzernanhang

1. Allgemeine Angaben zum Konzernabschluss

1.1 Aufstellung des Konzernabschlusses

Die Frankfurt JF Group GmbH & Co. KG, Eschborn stellt gemäß § 290 HGB erstmals einen Konzernabschluss auf. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Frankfurt am Main unter der HRA 51770 eingetragen.

1.2 Transaction under common control

Die Geschäftsanteile des Mehrheitsgesellschafters Herrn Jianmin Feng an der Frankfurt Energy Holding GmbH, Eschborn, wurden mit Wirkung zum 1. Januar 2021 in die in 2020 gegründete Frankfurt JF Group GmbH & Co. KG eingebracht, an der Herr Jianmin Feng als alleiniger Kommanditist zu 100% beteiligt ist. Somit ist nun diese die oberste Konzernmuttergesellschaft. Die Frankfurt JF Group GmbH & Co. KG hat in 2021 von der Frankfurt Energy Holding GmbH im Wesentlichen Personal sowie den Pachtvertrag für die Büroräume übernommen. Sie hat außer der Bereitstellung von Dienstleistungen an die Frankfurt Energy Holding GmbH keinen weiteren Geschäftsbetrieb. Bei wirtschaftlicher Betrachtungsweise ergibt sich also kein Unterschied in der Geschäftstätigkeit und auch der Beteiligungsstruktur des Konzerns im Vergleich zum Vorjahr mit der Frankfurt Energy Holding GmbH als Konzernmuttergesellschaft. Aus Gründen der Vereinfachung wird dieser Vorgang als "Transaction under common control" behandelt und der Konzernabschluss 2021 wurde nicht nach der Neubewertungsmethode nach § 301 HGB für die Erstkonsolidierung erstellt. Vielmehr wurden die Buchwerte aus dem bisherigen Konzernabschluss der Frankfurt Energy Holding GmbH fortgeführt und der Erstkonsolidierung bei der Frankfurt JF Group GmbH & Co. KG zugrunde gelegt.

1.3 Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gliederung erfolgt in der für große Kapitalgesellschaften vorgesehenen Form der §§ 266 und 275 Abs. 2 HGB. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gesamtkostenverfahren gewählt.

1.4 Angaben zur Vergleichbarkeit der Vorjahresbeträge

Durch die erstmalige Aufstellung des Konzernabschlusses der Frankfurt JF Group GmbH & Co. KG (JFKG) in 2021 existieren keine Vorjahreszahlen. Zur besseren Vergleichbarkeit und Darstellung der wirtschaftlichen Entwicklung des Konzerns werden in der Folge die Konzernbilanz und die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung mit den Vorjahreszahlen des Konzernabschlusses der Frankfurt Energy Holding GmbH (FEH) zum 31.12.2020 dargestellt. Alle weiteren Erläuterungen und Analysen mit Bezug auf Vorjahreszahlen / -verhältnisse sowie die Angaben von Vorjahreswerte bei den entsprechenden Angaben im Anhang beziehen sich insofern auf die Verhältnisse des bisherigen FEH Konzerns (und basieren auf diesen Vergleichszahlen) und dienen einzig der Erhöhung der Transparenz.

Im Übrigen wird auf Abschnitt 1.2 verwiesen. Aufgrund der Rundung der Beträge kann es zu Abweichungen kommen.

Bilanz

AKTIVA

31.12.2021 JFKG 31.12.2020 FEH Veränderung
TEUR TEUR TEUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 292 425 -132
2. Entgeltlich erworbene Software 369 358 11
3. Geschäfts- oder Firmenwert 725 3.309 -354
II. Sachanlagen
1. Grundstücke 26.822 22.317 4.505
2. Technische Anlagen und Maschinen 207.446 217.474 -10.028
3. Betriebs- und Geschäftsausstattung 119 125 -6
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 15.826 15.866 -40
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 4 4 0
2. Beteiligungen 0 25 -25
3. Genossenschaftsanteile 282 268 15
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.458 1.075 382
2. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 19 18 1
3. Sonstige Vermögensgegenstände 13.422 16.016 -2.594
II. Wertpapiere
Sonstige Wertpapiere 9.804 7.242 2.563
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 27.795 28.102 -306
C. Rechnungsabgrenzungsposten 17.865 19.210 -1.345
Summe Aktiva 322.249 331.832 -7.353

PASSIVA

31.12.2021 JFKG 31.12.2020 FEH Veränderung
TEUR TEUR TEUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 0 33 -33
Kapitalanteile der Kommanditisten 10 0 10
II. Kapitalrücklage 0 16.012 -16.012
III. Gewinnrücklagen
Andere Gewinnrücklagen 17.544 12.337 5.207
IV. Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung 39 162 -123
V. Konzernbilanzverlust -893 -1.784 -891
VI. Nicht beherrschende Anteile 6.573 141 6.432
B. Rückstellungen
Rückstellungen für Pensionen und 1. ähnliche Verpflichtungen 1.440 1.085 356
2. Steuerrückstellungen 506 631 -126
3. Sonstige Rückstellungen 2.544 2.448 95
C. Verbindlichkeiten
1. Anleihen 79.144 79.856 -713
2. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 194.573 196.091 -1.518
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und 3. Leistungen 2.524 2.337 187
4. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 190 190 0
5. sonstige Verbindlichkeiten 11.892 15.731 -3.839
D. Rechnungsabgrenzungsposten 137 12 125
E. Passive latent Steuern 6.029 6.551 -522
Summe Passiva 322.249 331.832 -7.353

Herr Feng hielt ursprünglich 75,3 % der Kapitalanteile der Frankfurt Energy Holding GmbH. Da die übrigen 24,7 % unverändert der Forever Capital AG, Zug, Schweiz gehören, verändert sich ab 2021 die Position "Nicht beherrschende Anteile". Durch die Einbringung dieser Anteile in die Frankfurt JF Group GmbH & Co. KG sind die nicht beherrschenden Anteile (Ausgleichsposten für Anteile anderer Gesellschafter) um TEUR 6.432 gestiegen. Dies ergibt sich aus der entsprechenden Zuweisung von Eigenkapitalbestandteilen auf den Minderheitsgesellschafter.

Gewinn- und Verlustrechnung

2021 JFKG 2020 FEH Veränderung
TEUR TEUR TEUR
1. Umsatzerlöse 35.633 34.127 1.506
2. Andere aktivierte Eigenleistungen 1.548 1.983 -435
3. Sonstige betriebliche Erträge 3.268 3.141 128
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 0 13 -13
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 459 544 -98
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 2.603 2.809 -206
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 1.256 1.194 62
6. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 17.090 16.935 155
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 8.380 6.086 2.294
8. Betriebsergebnis 10.662 11.670 -1.008
Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des 9. Finanzanlagevermögens 35 22 13
10. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 32 19 13
11. Abschreibungen auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 2.456 736 1.720
12. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 9.261 9.670 -409
13. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 184 1.095 -911
14. Ergebnis nach Steuern -1.172 209 -1.381
15. Sonstige Steuern 49 45 4
16. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag (-) -1.221 164 -1.385
17. Nicht beherrschende Anteile 328 1 -329
18. Konzern-Jahresüberschuss (+) / -fehlbetrag (-) -893 165 -1.058

2. Angaben zum Konsolidierungskreis

In den Konzernabschluss wurden neben der Frankfurt JF Group GmbH & Co. KG, Eschborn, alle wesentlichen Tochterunternehmen einbezogen, auf die Frankfurt JF Group GmbH & Co. KG, Eschborn, unmittelbar oder mittelbar einen beherrschenden Einfluss ausüben kann.

Neben dem Mutterunternehmen umfasst der Konsolidierungskreis folgende Gesellschaften:

Konsolidierte Tochterunternehmen Beteiligungsquote
%
Unmittelbare Beteiligungen der JFKG (Angabe der Beteiligungshöhe aus Sicht der JFKG):
Frankfurt Energy Holding GmbH, Eschborn 75,3 1
Unmittelbare und mittelbare Beteiligungen der FEH (Angabe der Beteiligungshöhe aus Sicht der FEH; zur Ermittlung des Anteils der JFKG an diesen Gesellschaften ist eine entsprechende Multiplikation mit 75,3 % vorzunehmen)
Frankfurt Green E-Commerce GmbH. Eschborn 100,00 1
Frankfurt CS Solar GmbH, Eschborn 100,00
China Solar Project No. I GmbH & Co. KG, Eschborn 100,00 1
German Solar Construction GmbH, Eschborn 99,00
China Solar European Project No. 21 GmbH & Co. KG, Eschborn 100,00 1
China Solar European Project No. 22 GmbH & Co. KG, Eschborn 100,00 1
Frankfurt Property GmbH, Eschborn 100,00
CS Solarpark Vehlefanz GmbH & Co. KG, Eschborn 100,00 1
CS Solarpark Großenhain GmbH & Co. KG, Eschborn 100,00 1
CS Solarpark Guben GmbH & Co. KG, Guben 100,00 1
CS Solarpark Bergheim - Bayern GmbH & Co. KG, Eschborn 100,00 1
China Solar Project Bulgarien 2 EOOD, Sofia, Bulgarien 100,00
China Solar Project Bulgarien 3 EOOD, Sofia, Bulgarien 100,00
Jinglong Sun Energy (Germany) GmbH, Eschborn 50,00
Jinglong Sun Energy Project No. I GmbH, Eschborn 50,00
Shanghai Chaori Solar Energy (Germany) GmbH, Eschborn 50,00
Chaori Solar Europe Project I GmbH & Co. KG, Eschborn 100,00 1
German Solar & Wind GmbH, Eschborn 50,00
FEH PV Assetmanagement 2 GmbH, Eschborn 100,00 1
CS Solarpark Gröben (Germany) GmbH, Eschborn 100,00
CS Solarpark Barby (Germany) GmbH, Eschborn 100,00 1
CS Solarpark MV GmbH & Co. KG, Eschborn 100,00 1
CS Solarpark Türkheim-Bayern GmbH & Co. KG, Eschborn 100,00 1
CS Solarpark Zerbst GmbH & Co. KG, Eschborn 100,00 1
Photovoltaik Farm Urmenis SRL, Bistrita, Rumänien 100,00
CS Solarpark Mockern Germany GmbH, Eschborn 100,00 1
CS Solarpark Fiebing Germany GmbH, Eschborn 100,00 1
CS Solarpark Stendal Germany GmbH, Eschborn 100,00 1
CS Solarpark Friedland I Germany GmbH, Eschborn 100,00 1
CS Solarpark Pakendorf Germany GmbH, Eschborn 100,00
CS Solarpark Eichow Germany GmbH, Eschborn 100,00 1
CS Solarpark Briescht Germany GmbH, Eschborn 100,00 1
CS Solarpark Neuheilenbach Germany GmbH, Eschborn 100,00 1
CS Solarpark Friedland II Germany GmbH, Eschborn 100,00 1
FEH Solarpark Schönhausen GmbH, Eschborn 100,00 1
CS Solarpark I GmbH, Eschborn 100,00 1
CS Solarpark II GmbH, Eschborn 100,00 1
CS Solarpark III GmbH, Eschborn 100,00 1
CS Solarpark IV GmbH, Eschborn 100,00 1
CS Solarpark Dahme Germany GmbH, Eschborn 100,00 1
FEH Solarpark Finsterwalde GmbH, Eschborn 100,00 1
Frankfurt Immobilien GmbH, Eschborn 100,00 1
FEH Solarpark Delitzsch GmbH, Eschborn 100,00 1
FEH Solarpark Zörbig I GmbH & Co. KG, Eschborn 91,60 1
FEH Solarpark Goltewitz GmbH, Eschborn 100,00 1
FEH Solarpark Zörbig II GmbH, Eschborn 100,00 1
FEH Solarpark Stendal-Bismark GmbH, Eschborn 100,00 1
FEH Solarpark Wasserleben GmbH, Eschborn 100,00 1
FEH Solarpark 8 GmbH 100,00 1
FEH Solarpark Offensen-Günthersdorf GmbH, Eschborn 100,00 1
FEH Solarpark Friedland III GmbH, Eschborn 100,00 1
FEH Solarpark Prießen B GmbH & Co. KG 71,70 1
Mars Energy GmbH, Eschborn 100,00
Frankfurt Realestate GmbH & Co. KG, Eschborn 100,00 1
FEH PV Assetmanagement GmbH, Eschborn 100,00 1
FEH Solarpark 5 GmbH, Eschborn 100,00 1
FEH Solarpark 6 GmbH, Eschborn 100,00 1
FEH Solarpark 7 GmbH, Eschborn 100,00 1
Frankfurt Realestate 2 GmbH & Co. KG, Eschborn 100,00 1
FEH Solarpark 10 GmbH & Co. KG 100,00 1
FEH Solarpark 11 GmbH & Co. KG 100,00 1
FEH Solarpark 12 GmbH & Co. KG 100,00 1
FEH Solarpark 13 GmbH & Co. KG 100,00 1
FEH Solarpark 14 GmbH & Co. KG 100,00 1
FEH Solarpark 15 GmbH & Co. KG 100,00 1
FEH Solarpark 16 GmbH & Co. KG 100,00 1
FEH Solarpark 17 GmbH & Co. KG 100,00 1
FEH Solarpark 18 GmbH & Co. KG 100,00 1
FEH Solarpark 9 GmbH & Co. KG 100,00 1
FEH Solarpark 19 GmbH & Co. KG 100,00 1
FEH Solarpark 20 GmbH & Co. KG 100,00 1
FEH Solarpark 21 GmbH & Co. KG 100,00 1
FEH Solarpark 22 GmbH & Co. KG 100,00 1
FEH Solarpark 23 GmbH & Co. KG 72,00 1
FEH Solarpark 24 GmbH & Co. KG 100,00 1
FEH Solarpark 25 GmbH & Co. KG 100,00 1
FEH Solarpark 26 GmbH & Co. KG 100,00 1
FEH Solarpark 27 GmbH & Co. KG 100,00 1
FEH Solarpark 28 GmbH & Co. KG 100,00 1
FEH Solarpark 29 GmbH & Co. KG 100,00 1
FEH Solarpark 30 GmbH & Co. KG 100,00 1
FEH Solarpark 31 GmbH & Co. KG 100,00 1
FEH Solarpark 32 GmbH & Co. KG 100,00 1
FEH Solarpark 33 GmbH & Co. KG 100,00 1
FEH Solarpark 34 GmbH & Co. KG 100,00 1
FEH Solarpark 35 GmbH & Co. KG 100,00 1
FEH Solarpark 36 GmbH & Co. KG 100,00 1
FEH Solarpark 37 GmbH & Co. KG 25,00 1
FEH Solarpark 38 GmbH & Co. KG 100,00 1
Frankfurt e-Market GmbH (vormals: China Storage GmbH) 100,00
FEH Bauwerk GmbH 100,00
Frankfurt Realestate 3 GmbH & Co. KG 100,00 1
Frankfurt Realestate 4 GmbH & Co. KG 100,00 1
Frankfurt Realestate 5 GmbH & Co. KG 100,00 1
FEH Solarpark 39 GmbH & Co. KG 100,00 1
FEH Solarpark 40 GmbH & Co. KG 100,00 1
FEH Solarpark 41 GmbH & Co. KG 100,00 1
FEH Solarpark 42 GmbH & Co. KG 100,00 1
FEH Solarpark 43 GmbH & Co. KG 100,00 1
FEH Solarpark 44 GmbH & Co. KG 100,00 1
FEH Solarpark 45 GmbH & Co. KG 100,00 1
FEH Solarpark 46 GmbH & Co. KG 100,00 1
FEH Solarpark 47 GmbH & Co. KG 100,00 1
FEH Solarpark 48 GmbH & Co. KG 100,00 1
FEH Solarpark 49 GmbH & Co. KG 100,00 1
FEH Solarpark 50 GmbH & Co. KG 100,00 1
FEH Solarpark 51 GmbH & Co. KG 100,00 1
FEH Solarpark 52 GmbH & Co. KG 100,00 1
FEH Solarpark 53 GmbH & Co. KG 100,00 1
FEH Solarpark 54 GmbH & Co. KG 100,00 1
FEH Solarpark 55 GmbH & Co. KG 100,00 1
FEH Solarpark 56 GmbH & Co. KG 100,00 1
FEH Solarpark 57 GmbH & Co. KG 100,00 1
FEH Solarpark 58 GmbH & Co. KG 100,00 1
Frankfurt Realestate 6 GmbH & Co. KG 100,00
Mercurcap GmbH 100,00
Frankfurt Energy Trading GmbH 100,00
FEH Assetmanagement GmbH & Co. KG 100,00 1
FEH PV Real Asset 1 GmbH & Co. KG 100,00 1
Frankfurt Realestate 7 GmbH & Co. KG 100,00 1

1 Die Gesellschaften machen von der Befreiungsvorschrift gemäß § 264 Abs. 3 HGB bzw. § 264b HGB Gebrauch.

Die folgenden Unternehmen wurden aufgrund der gemeinsamen Führung mit einem nicht in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen gemäß § 310 HGB quotal konsolidiert:

Name Sitz
Jinglong Sun Energy (Germany) GmbH, Eschborn Eschborn
Shanghai Chaori Solar Energy (Germany) GmbH, Eschborn Eschborn
Jinglong Sun Energy Project I GmbH, Eschborn Eschborn

Gemäß § 296 Abs. 2 HGB oder aus untergeordneter Bedeutung wurden die folgenden Gesellschaften nicht in den Konzernabschluss einbezogen:

Beteiligungsquote Währung Höhe des Eigenkapitals Ergebnis 2016
%
China Solar Project Bulgarien 1 EOOD, Sofia, Bulgarien 100,00 BGN inaktiv inaktiv

Veränderungen im Konsolidierungskreis und Stichtag

Die Frankfurt Energy Holding ist als Konzernmutter ab dem 1. Januar 2021 von der Frankfurt JF Group GmbH & Co. KG abgelöst worden. Die übrigen Verbundunternehmen haben sich gegenüber dem bisherigen FEH Konzern nicht verändert.

Bei sämtlichen in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen deckt sich der Stichtag des Einzelabschlusses mit dem Stichtag des Konzernabschlusses zum 31. Dezember 2021.

3. Kapitalkonsolidierung

Wie bereits unter "1.2 Transactions under common control" erläutert, erfolgt die Erstkonsolidierung unter der neuen Konzernmuttergesellschaft Frankfurt JF GmbH & Co. KG aus Gründen der Vereinfachung nicht nach der Neubewertungsmethode, da sich bei einer wirtschaftlichen Betrachtungsweise keine Änderung des Geschäftsbetriebs ergibt. Es hat sich lediglich mit der neuen Konzernmuttergesellschaft die Konzernstruktur nach "oben" hin verändert. Die Wertansätze der Vermögenswerte und Schulden aus dem Konzernabschluss zum 31.12.2020 der Frankfurt Energy Holding werden grundsätzlich fortgeführt und der Erstkonsolidierung zugrunde gelegt.

Aus der Erstkonsolidierung des FEH Konzerns auf die JFKG zum 1. Januar 2021 entstand aufgrund von in der Vergangenheit im FEH Konzern thesaurierter Ergebnisse bzw. Kapitalerhöhungen ein technischer passiver Unterschiedsbetrag in Höhe von TEUR 17.513. Dieser wurde insofern direkt dem Eigenkapital zugewiesen und innerhalb der anderen Gewinnrücklagen ausgewiesen.

Für die in der Vergangenheit erfolgte Erstkonsolidierungen innerhalb des FEH Teilkonzerns gilt folgendes:

Die Kapitalkonsolidierung erfolgt grds. gemäß §§ 301 Abs. 1 und 2 und 310 HGB nach der Neubewertungsmethode. Der Wertansatz der dem Mutterunternehmen mittel- und unmittelbar gehörenden Anteile wird hierbei mit dem auf diese Anteile entfallenden Betrag des Eigenkapitals des Tochterunternehmens, wie es sich aus der zum maßgeblichen Zeitpunkt aufgestellten Neubewertungsbilanz ergibt, verrechnet.

Die bei der Erstkonsolidierung entstandenen aktiven Unterschiedsbeträge werden als Geschäfts- oder Firmenwert ausgewiesen und planmäßig abgeschrieben. Der Buchwert beträgt zum 31. Dezember 2021 TEUR 725 (i. Vj. TEUR 3.309). Die Firmenwerte wurden im Berichtsjahr in Höhe von TEUR 94 (i. Vj. TEUR 353) jeweils über eine Laufzeit von 20 Jahren abgeschrieben. Die Firmenwerte aus der Kapitalkonsolidierung betreffen ausschließlich Unterschiedsbeträge für Projektgesellschaften, welche im Konzernverbund Solarparks betreiben. Diese Solarparks haben in der Regel einen über 20 Jahre laufenden Stromeinspeisevertrag mit den örtlichen Energieversorgern und Stromvermarktern geschlossen. Aus diesem Grund erfolgte die Bestimmung der Nutzungsdauer der Firmenwerte aus der Kapitalkonsolidierung anhand dieser Vertragslaufzeiten.

Ein sich aus der Erstkonsolidierung in Vorjahren ergebender passivischer Unterschiedsbetrag (TEUR 2.329) wurde bereits in den Vorjahren in die Gewinnrücklagen eingestellt, da es sich in vollem Umfang um thesaurierte Gewinne der betreffenden Tochtergesellschaften handelte.

Die nicht beherrschenden Anteile bemessen sich grundsätzlich am Eigenkapital der jeweiligen Einzelgesellschaft unter Berücksichtigung der einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden. Die nicht beherrschenden Anteile beinhalten außerdem Anteile an den ggf. aufgedeckten stillen Reserven und Lasten, die anteiligen Ergebnisbestandteile aus der Folgekonsolidierung der entsprechend der Neubewertungsmethode in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen sowie an den auf sie entfallenden Konsolidierungsmaßnahmen.

Bei quotal konsolidierten Unternehmen erfolgt entsprechend eine anteilige Einbeziehung bzw. erfolgen entsprechend quotale Konsolidierungsmaßnahmen. Firmenwerte waren dabei nicht zu berücksichtigen.

4. Zwischengewinneliminierung

Im Geschäftsjahr 2021 wurde aufgrund konzerninterner Lieferungen eine Zwischenergebniseliminierung vorgenommen.

5. Schuldenkonsolidierung

Im Rahmen der Schuldenkonsolidierung wurden Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den einbezogenen Unternehmen aufgerechnet.

6. Aufwands- und Ertragskonsolidierung

Umsatzerlöse, Erträge und Aufwendungen zwischen den einbezogenen Unternehmen wurden aufgerechnet. Konzerninterne Gewinnausschüttungen wurden eliminiert.

7. Währungsumrechnung

Der Konzernabschluss wurde in Euro aufgestellt.

Die Jahresabschlüsse der konsolidierten ausländischen Tochterunternehmen werden grundsätzlich wie folgt umgerechnet:

Die Posten der Bilanzen werden mit den amtlichen Devisenkassamittelkursen zum Abschlussstichtag umgerechnet. Die Eigenkapitalbestandteile werden mit Ausnahme des Ausgleichspostens für Anteile anderer Gesellschafter mit historischen Kursen umgerechnet;

die Posten der Gewinn- und Verlustrechnungen werden mit den Jahresdurchschnittskursen umgerechnet.

Hierbei auftretende Differenzen werden grundsätzlich erfolgsneutral im Eigenkapital erfasst.

8. Sonstiges

Im Übrigen wurde der Grundsatz der Stetigkeit der Konsolidierungsmethoden und der Währungsumrechnung beachtet.

B. Allgemeine Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sowie zur Währungsumrechnung

Bei den in den Konzernabschluss einbezogenen ausländischen Gesellschaften wurden die nach landesrechtlichen Vorschriften aufgestellten Jahresabschlüsse der Konsolidierung zu Grunde gelegt. Die Jahresabschlüsse der ausländischen und inländischen Konzernunternehmen wurden, soweit dies erforderlich war, im Rahmen der Konsolidierung an die konzerneinheitlichen Bilanzierungsgrundsätze angepasst (Handelsbilanzen II). Vor diesem Hintergrund wurden bisher in dem aktiven Rechnungsabgrenzungsposten enthaltenen Zinsabgrenzungen im Umfang von TEUR 432 mit den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten saldiert.

Der Jahresüberschuss umfasst das Ergebnis des laufenden Geschäftsjahres einschließlich der Ergebnisanteile anderer Gesellschafter (nicht beherrschende Anteile). Der Konzernjahresüberschuss umfasst den Anteil am Jahresergebnis, der den Gesellschaftern des Mutterunternehmens zuzurechnen ist.

Im Übrigen wurden im Berichtsjahr die Grundsätze der Bilanzierungs-, Ausweis- und Bewertungsstetigkeit beachtet.

Im Einzelnen:

a) Die Sachanlagen und immateriellen Anlagewerte sind mit den Anschaffungs- und Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Abschreibung der immateriellen Vermögensgegenstände erfolgt linear über die individuell ermittelte Nutzungsdauer zwischen 2 und 25 Jahren. Die Abschreibung der Geschäfts- oder Firmenwerte aus der Kapitalkonsolidierung erfolgt linear über zwanzig Jahre. Die beweglichen Sachanlagen werden nach der linearen Methode abgeschrieben. Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer der anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung beträgt in der Regel 20 Jahre. Geringwertige Anlagegüter mit einem Einzelwert bis einschließlich EUR 800,00 werden im Zeitpunkt ihrer Anschaffung oder Herstellung in voller Höhe abgeschrieben. Soweit der nach den vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert der Anlagegüter über dem Wert liegt, der ihnen am Abschlussstichtag beizulegen ist, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Im Berichtsjahr entfallen TEUR 0 (i. Vj. TEUR 151) auf Entwicklungskosten für selbst erstellte immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens. Der Gesamtbetrag der Forschungs- und Entwicklungskosten im Konzern, beläuft sich auf TEUR 0 (i. Vj. TEUR 151).

b) Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten und bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vermindert um etwaige Abschreibungen nach § 253 Abs. 3 Satz 3 HGB bewertet. In den Fällen, in denen die Gründe für in Vorjahren vorgenommene Abschreibungen nicht mehr bestehen, erfolgen entsprechende Zuschreibungen.

c) Die Bewertung der geleisteten Anzahlungen auf Anlagen im Bau, der Anteile an nicht konsolidierten verbundenen Unternehmen, der übrigen Beteiligungen sowie der Wertpapiere erfolgt zu Anschaffungskosten des Konzerns oder zu niedrigeren beizulegenden Werten.

d) Der Ansatz der Forderungen, sonstigen Vermögensgegenstände, Wertpapiere, Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten erfolgt zu Nennwerten. Für zweifelhafte und uneinbringliche Forderungen wurden angemessene Einzel- und Pauschalwertberichtigungen vorgenommen.

e) Die Pensionsrückstellungen sind nach den Vorschriften des § 253 HGB auf der Basis eines Rechnungszinsfußes von 1,87 %, einer Gehalts- und Rentenanpassung von 0 % und einer Fluktuation von 0 % nach versicherungsmathematischen Grundsätzen des Projected Unit Credit-Verfahrens (PUC-Verfahren) unter Berücksichtigung der Heubeck-Sterbetafeln 2018 mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Bei der Festlegung des laufzeitkongruenten Rechnungszinssatzes wurde der von der Deutsche Bundesbank ermittelte und veröffentlichte durchschnittliche Marktzinssatz der letzten 10 Jahre verwendet. Die Pensionsrückstellungen (TEUR 3.476; i. Vj. TEUR 2.808) sind saldiert mit dem Aktivwert der Rückdeckungsversicherung ausgewiesen (Deckungsvermögen). Die Anschaffungskosten betragen TEUR 1.932 (i. Vj. TEUR 1.656) und der Zeitwert beträgt zum 31.12.2021 TEUR 2.035 (i. Vj. TEUR 1.723). Der Zeitwert wurde durch die Versicherung berechnet (basierend auf dem Deckungskapital) und bescheinigt. In Höhe der Differenz zwischen Zeitwert und Anschaffungskosten besteht eine Ausschüttungssperre.

Bei zu Grunde legen des 7-jährigen Durchschnittszinssatzes von 1,35 % ergibt sich eine um TEUR 272 höhere Pensionsrückstellung vor Verrechnung mit dem Zeitwert der Rückdeckungsversicherung in Höhe von TEUR 3.748.

f) Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt und berücksichtigen alle bis zur Bilanzaufstellung erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden und von der Deutschen Bundesbank herausgegebenen durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre zum 31. Dezember 2021 abgezinst.

Für mögliche Inanspruchnahmen aus gegenüber ihren Kunden übernommen Gewährleistungsverpflichtungen hat die Gesellschaft eine Pauschalrückstellung in Höhe von 1,0% (i. Vj. 1,0 %) des garantiepflichtigen Umsatzes für maximal 25 Jahre gebildet. Die Gewährleistungsrückstellung wird entsprechend dem von der Deutsche Bundesbank herausgegebenen durchschnittlichen Marktzinssatz der jeweiligen Laufzeit des garantiebehafteten Umsatzes abgezinst.

g) Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag passiviert.

h) Bei den ausländischen Tochtergesellschaften wurde grundsätzlich konzerneinheitlich nach den vorstehenden Regeln bilanziert und bewertet.

i) Die Ermittlung latenter Steuern erfolgt gemäß §§ 274, 306 HGB. Sie ergeben sich aus temporären Differenzen zwischen dem Buchwert von Vermögensgegenständen, Rückstellungen und Schulden in der Konzernbilanz nach HGB und der jeweiligen Steuerbilanz, aus Konsolidierungsmaßnahmen und aus voraussichtlich realisierbaren steuerlichen Verlustvorträgen. Zum Bilanzstichtag ergaben sich nach § 274 aktive latente Steuern insbesondere aus Aktivierungen auf Verlustvorträgen und Differenzen bei den Rückstellungen sowie passive latente Steuern insbesondere aus Differenzen im Anlagevermögen. Hinzu kommen aktive/passive latente Steuern gem. § 306 HGB aus Konsolidierungsvorgängen, insbesondere der Zwischenergebniseliminierung. Für die Bewertung der latenten Steuern wurden die Steuersätze zu Grunde gelegt, die im Zeitpunkt der Auflösung der zeitlichen Differenzen voraussichtlich gelten. Für die Ermittlung der latenten Steuern wurde grundsätzlich der unternehmensindividuelle Steuersatz der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen herangezogen. Dieser beträgt bei den inländischen Gesellschaften einheitlich 25,625 %. Bei den ausländischen Gesellschaften wurde ein Steuersatz von 10 % berücksichtigt.

Die latenten Steuern entfallen insbesondere auf folgende Bilanzpositionen:

passive latente Steuern aktive latente Steuern
TEUR TEUR
Anlagevermögen -5.538 0
Sonstige Rückstellungen -128 0
Verlustvorträge 0 4.372
Beteiligungen -6.558 0
Sonstige 0 1.823
-12.224 6.195
Stand Vorjahr -11.906 5.355
Veränderung -318 840

C. Erläuterungen zur Konzernbilanz und zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

1. Angaben zur Konzernbilanz

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ergibt sich aus dem Anlagengitter in der Anlage zum Anhang.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betreffen insbesondere die Einspeisevergütungen für Dezember 2021.

Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, betreffen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 12 (i. Vj. TEUR 11) sowie aus hingegebenen Darlehen TEUR 7 (i. Vj. 7). Letztere haben eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten im Wesentlichen die Reservekonten der Solarparks in Höhe von TEUR 11.555 (i. Vj. TEUR 12.340), Steuerforderungen (Körperschaft-, Gewerbe- und Umsatzsteuer) in Höhe von TEUR 261 (i. Vj. TEUR 471); Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von TEUR 218 (i. Vj. TEUR 1.195) sowie Kautionen in Höhe von TEUR 4.406 (i. Vj. TEUR 411).

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält insbesondere Pachtvorauszahlungen in Höhe von TEUR 17.217 (i. Vj. TEUR 18.350), welche regelmäßig über die Laufzeit von 20 Jahren aufgelöst werden. Daneben sind dort Disagios in Höhe von TEUR 197 (i. Vj. TEUR 230) enthalten sowie Versicherungen in Höhe von TEUR 189 (i. Vj. TEUR 235), Agios in Höhe von TEUR 59 (i. Vj. TEUR 171) und sonstige im Berichtsjahr getätigte Auszahlungen für Aufwendungen im Folgejahr in Höhe von TEUR 202 (i. Vj. TEUR 225) bilanziert.

Es besteht in Höhe der aktivierten selbstgeschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände (TEUR 292) eine Ausschüttungssperre.

Die bedeutenden sonstigen Rückstellungen betreffen insbesondere Rückstellungen für Gewährleistung (TEUR 1.782; i. Vj TEUR 1.803).

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten ergeben sich aus dem folgenden Verbindlichkeitenspiegel:

Restlaufzeit
bis zu 1 Jahr (Vorjahr) von 1 bis 5 Jahren (Vorjahr) über 5 Jahre (Vorjahr) Gesamtbetrag (Vorjahr) Besicherte Beträge Art der Sicherheit
TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR
Anleihen 3.030 3.603 72.510 79.144 79.144 Pfandrechte an beweglichen Sachen und beweglichen Sachen und übertragbaren Rechten, Sicherungsabtretung Forderungen
(2.868) (3.570) (73.418) (79.856) (79.856)
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 15.628 64.077 114.868 194.573 194.573 Pfandrechte an beweglichen Sachen und weglichen Sachen und übertragbaren Rechten, Sicherungsabtretung Forderungen
(15.844) (65.138) (115.108) (196.090) (196.090)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.523 0 0 2.523 0
(2.336) (0) (0) (2.336) (0)
Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 190 0 0 190 0
(190) (0) (0) (190) (0)
Sonstige 1.117 0 10.774 11.891 0
Verbindlichkeiten (1.721) (0) (14.009) (15.730) (0)
Gesamtsumme 22.488 67.680 198.152 288.321 273.717
(22.960) (68.708) (202.535) (294.204) (275.946)

In den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind solche gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEUR 566 (i. Vj. TEUR 0) enthalten.

Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten im Wesentlichen solche gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEUR 11.057 (i. Vj. TEUR 14.900). Daneben sind solche im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von TEUR 15 (i. Vj. TEUR 4) und solche aus Steuern in Höhe von TEUR 99 (i. Vj. TEUR 138) enthalten.

Die Zusammensetzung der aktiven latenten Steuern und der passiven latenten Steuern ergibt sich aus der entsprechenden Tabelle im Abschnitt B oben. Es wurde vom Wahlrecht gemäß § 274 Abs. 1 und § 306 HGB Gebrauch gemacht und die aktiven latenten Steuern mit den passiven latenten Steuern verrechnet ausgewiesen. Es ergibt sich ein Überhang an passiven latenten Steuern in Höhe von TEUR 6.029 (i. Vj. TEUR 6.551).

2. Angaben zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gruppe erzielte im abgelaufenen Geschäftsjahr Umsatzerlöse von EUR 35,6 Mio. (i. Vj. EUR 34,1 Mio.), davon EUR 32,9 Mio. (92,4 %) (i. Vj. EUR 31,7 Mio.; 93,6 %) in Deutschland und EUR 2,7 Mio. (7,6 %) (i Vj. EUR 2,2 Mio.; 6,4 %) im Ausland. Die Umsatzerlöse resultieren insbesondere aus Einspeisevergütungen. Daneben erwirtschaftet die Gruppe Erlöse aus der Vermietung von Wohnungen in Höhe von TEUR 492 (i. Vj. TEUR 409). Im Vorjahr wurden noch solche aus der Sanierung von Dächern in Höhe von TEUR 113 erwirtschaftet.

In den sonstigen betrieblichen Erträgen in Höhe von TEUR 3.268 (i. Vj. TEUR 3.140) sind im Wesentlichen Erträge aus dem Abgang von Vermögensgegenständen des Umlaufvermögens TEUR 2.280 (i. Vj. TEUR 1.986) sowie periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (TEUR 185; i. Vj. TEUR 287) und sonstige periodenfremde Erträge (TEUR 163; i. Vj. TEUR 275) enthalten. Weiterhin hat die Gesellschaft Schadensersatz in Höhe von TEUR 385 (i. Vj. TEUR 248) vereinnahmt.

Der Personalaufwand enthält Aufwendungen für die Altersversorgung in Höhe von TEUR 726 (i. Vj. TEUR 651).

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 225 (i. Vj. EUR 148) enthalten.

Die Position Zinsen und ähnliche Erträge enthält Zinserträge aus der Abzinsung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 0 (i. Vj. TEUR 12).

Der Posten Zinsen und ähnliche Aufwendungen enthält TEUR 126 (i. Vj. TEUR 53) Zinsen aus der Aufzinsung von Rückstellungen.

Die Steuern vom Einkommen und Ertrag (in TEUR) gliedern sich wie folgt auf:

Berichtsjahr Vorjahr
Einkommen- und Ertragsteuern -706 -880
Latenter Steuerertrag 522 -2.497
Latenter Steueraufwand 0 -2.713
Steuern vom Einkommen und Ertrag -184 -1.096

D. Ergänzende Angaben

1. Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Am Bilanzstichtag sind sämtliche Haftungsverhältnisse in der Bilanz enthalten.

Am Bilanzstichtag bestanden sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 3.386 (i. Vj. TEUR 4.100) für Miet- und Leasingverträge.

2. Derivative Finanzinstrumente

Im Geschäftsjahr wurden derivative Finanzinstrumente (Zinssatzswaps und Höchstsatzvereinbarungen "Caps") zur Absicherung künftiger Zahlungsströme aus variabel verzinslichen (Euribor) Darlehen verwendet.

a) Zinsswaps

Den verwendeten Zinsswaps liegen Grundgeschäfte mit vergleichbarem, gegenläufigem Risiko (Mikro-Hedge) zu Grunde. Die mit der aus den Grundgeschäften und den Sicherungsgeschäften gebildeten Bewertungseinheit nach § 254 HGB gesicherte Kreditvolumen beträgt zum Bilanzstichtag TEUR 47.983.

Die Regelungen zur Bildung einer Bewertungseinheit zur kompensatorischen Bewertung der Sicherungsbeziehung werden angewandt. Aufgrund der Betragsidentität und der Kongruenz der Laufzeiten, Zinsanpassungs- bzw. Zins- und Tilgungstermine gleichen sich die gegenläufigen Wertänderungen bzw. Zahlungsströme während der Laufzeit (Restlaufzeiten zwischen 1 und 16 Jahren) von Grund- und Sicherungsgeschäft aus. Die Absicherung wurde nach der Critical Term-Methode bestimmt. Der Marktwert der Zinsswaps zum 31. Dezember 2021 beträgt TEUR -1.020.

b) Höchstsatzvereinbarungen ("Caps")

Im Berichtsjahr sind keine Cap-Vereinbarungen verwendet oder geschlossen worden.

3. Anzahl der Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen betrug im Konzerngeschäftsjahr 2021 40 (i. Vj. 37).

4. Angaben zur Geschäftsführung

Die Geschäftsführung des Mutterunternehmens erfolgt durch die Frankfurt JF Group Management GmbH, Eschborn, die wiederum vertreten wird durch:

 

Dirk Göhringer (Kaufmann), Zug, Schweiz

Die Angabe über die Gesamtbezüge gemäß § 314 Nr. 6 Buchstabe a) und b) HGB unterbleibt gemäß § 286 Abs. 4 HGB.

5. Abschlussprüferhonorar

Das vom Abschlussprüfer des Konzernabschlusses für das Geschäftsjahr 2021 berechnete Gesamthonorar (§ 314 Abs. 1 Nr. 9 HGB) von insgesamt TEUR 115 (i. Vj. TEUR 112) entfällt in voller Höhe auf Abschlussprüfungsleistungen.

6. Kapitalflussrechnung

Die Kapitalflussrechnung ist entsprechend den Anforderungen des DRS 21 gegliedert. Der Finanzmittelfonds besteht aus Guthaben bei Kreditinstituten sowie kurzfristigen Wertpapieren (TEUR 9.804) und unterliegt keiner Verwendungsbeschränkung.

Der Finanzmittelbestand zum Ende des Geschäftsjahres beinhaltet einen Betrag in Höhe von TEUR 173 (i. Vj. TEUR 196), der auf quotal konsolidierte Unternehmen entfällt.

Im Geschäftsjahr 2021 sind keine bedeutenden zahlungsunwirksamen Geschäftsvorfälle zu nennen.

Im Übrigen wird auf die Konzern-Kapitalflussrechnung (Anlage 5) verwiesen.

7. Erleichterungen gem. §§ 264 Abs. 3 und 264 b HGB

Hinsichtlich der Inanspruchnahme dieser Erleichterungen verweisen wir auf Fußnote 1) weiter oben.

8. Nachtragsbericht

Wesentliche Ereignisse nach Abschluss des Geschäftsjahres bis zum Zeitpunkt der Aufstellung des Jahresabschlusses, die Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben könnten, haben sich nicht ergeben.

Das Geschäftsmodell der FEH-Gruppe ist durch die COVID-19-Krise nur geringfügig beeinflusst worden. Die Konjunkturunabhängigkeit der Erträge hat sich insbesondere während der Lock-Down-Phasen gezeigt, in denen das öffentliche Leben in Deutschland und Europa deutlich eingeschränkt wurde. Allerdings hat sich im Zuge der wirtschaftlichen Erholung nach der weltweiten COVID-19 Pandemie gezeigt, dass durch zeitweise unterbrochene Lieferketten die Preise für Komponenten und Frachtraten auch im PV-Bereich gestiegen sind. Wir sehen hierin jedoch ein temporäres Phänomen, welches in absehbarer Zeit durch die weiterhin bestehenden hohen Kapazitäten bei der PV-Modulherstellung überkompensiert werden sollte und somit zu entsprechenden Preiskorrekturen führen wird. Weitere widrige Einflüsse haben sich lediglich durch vermehrt festgestellte negative Preise ergeben, die durch die hohe PV-Einspeisung bei gleichzeitigem Rückgang der Stromnachfrage vereinzelt etwas begünstigt wurden.

Die aktuelle Ukraine-Krise hat den rasanten Anstieg der Strompreise noch einmal verstärkt. Wir gehen davon aus, dass die Strompreise sich mittel- bis langfristig auf einem deutlich höheren Niveau als noch vor einem Jahr erwartet einpendeln werden. Die steigenden Erlöse werden beim Ausbau der erneuerbaren Energien zu einem gegenläufigen Preiseffekt führen. Weitere Auswirkungen aus der Ukrainekrise erwarten wir nicht für unsere Geschäftstätigkeit.

Im Übrigen wird auf Abschnitt 4.1 des Lageberichts (Chancen und Risikobericht) verwiesen.

9. Verwendung des Ergebnisses des Mutterunternehmens

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss 2021 des Mutterunternehmens (EUR 45.808,44) auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Eschborn, den 23. August 2022

Frankfurt JF Group GmbH & Co. KG

vertreten durch

Frankfurt JF Group Management GmbH, Eschborn

gez. Dirk Göhringer

Entwicklung des Anlagevermögens der Frankfurt JF Group GmbH & Co. KG, Eschborn, im Geschäftsjahr 2021

Anschaffungs-/Herstellungskosten
Stand am 1.1.2021 Währungsanpassung Zugänge aus Erstkonsolidierung Zugänge
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle
Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 0,00 0,00 642.323,45 0,00
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 0,00 -4.147,79 502.000,30 50.793,04
3. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0,00 819.090,29 0,00
0,00 -4.147,79 1.963.414,04 50.793,04
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 0,00 22.779.634,44 1.454.356,17
2. Technische Anlagen und Maschinen 0,00 -50.323,70 319.699.341,42 3.528.228,24
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 0,00 533.782,66 51.394,91
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 15.865.725,80 6.339.616,32
0,00 -50.323,70 358.878.484,32 11.373.595,64
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 3.599,54 0,00
2. Beteiligungen 0,00 0,00 30.651,00 0,00
3. Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 267.880,00 14.600,00
0,00 0,00 302.130,54 14.600,00
0,00 -54.471,49 361.144.028,90 11.438.988,68
Anschaffungs-/Herstellungskosten
Umbuchungen Abgänge Stand am 31.12.2021
EUR EUR EUR
I. Immaterielle
Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 0,00 0,00 642.323,45
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 0,00 0,00 548.645,55
3. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0,00 819.090,29
0,00 0,00 2.010.059,29
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.267.747,95 0,00 27.501.738,56
2. Technische Anlagen und Maschinen 3.111.937,00 239.399,90 326.049.783,06
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 29.982,00 555.195,57
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau -6.379.684,95 0,00 15.825.657,17
0,00 269.381,90 369.932.374,36
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 3.599,54
2. Beteiligungen 0,00 25.000,00 5.651,00
3. Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 282.480,00
0,00 25.000,00 291.730,54
0,00 294.381,90 372.234.164,19
Kumulierte Abschreibungen
Stand am 1.1.2021 Währungsanpassung Zugänge aus Erstkonsolidierung
EUR EUR
I. Immaterielle
Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 0,00 0,00 217.477,45
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 0,00 -381,10 144.385,60
3. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0,00 0,00
0,00 -381,10 361.863,05
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 0,00 462.771,47
2. Technische Anlagen und Maschinen 0,00 -27.380,15 102.225.581,50
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 0,00 409.215,66
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00
0,00 -27.380,15 103.097.568,63
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00
2. Beteiligungen 0,00 0,00 5.651,00
3. Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 5.651,00
0,00 -27.761,25 103.465.082,68
Kumulierte Abschreibungen
Zugänge Abgänge Stand am 31.12.2021
EUR EUR EUR
I. Immaterielle
Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 132.377,00 0,00 349.854,45
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 35.845,76 0,00 179.850,26
3. Geschäfts- oder Firmenwert 93.736,38 0,00 93.736,38
261.959,14 0,00 623.441,09
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 216.873,13 0,00 679.644,60
2. Technische Anlagen und Maschinen 16.561.164,50 155.822,00 118.603.543,85
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 49.711,91 22.367,00 436.560,57
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00
16.827.749,54 178.189,00 119.719.749,02
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00
2. Beteiligungen 0,00 0,00 5.651,00
3. Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 5.651,00
17.089.708,68 178.189,00 120.348.841,11
Buchwerte
Stand am 31.12.2021 Stand am 31.12.2020
EUR EUR
I. Immaterielle
Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 292.469,00 0,00
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 368.795,29 0,00
3. Geschäfts- oder Firmenwert 725.353,91 0,00
1.386.618,20 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 26.822.093,96 0,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 207.446.239,21 0,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 118.635,00 0,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 15.825.657,17 0,00
250.212.625,34 0,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 3.599,54 0,00
2. Beteiligungen 0,00 0,00
3. Genossenschaftsanteile 282.480,00 0,00
286.079,54 0,00
251.885.323,08 0,00

Konzernkapitalflussrechnung der Frankfurt JF Group GmbH & Co. KG, Eschborn, für das Geschäftsjahr 2021

2021 informativ: FEH Konzern
TEUR TEUR
Periodenergebnis -1.221 165
+/- Abschreibungen / Zuschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 17.090 16.935
+/- Zunahme / Abnahme der Rückstellungen 199 -186
+/- sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen und Erträge 55 200
-/+ Zunahme / Abnahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 3.539 3.111
+/- Zunahme / Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -1.390 -3.691
-/+ Gewinn / Verlust aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens -3 0
+/- Zinsaufwendungen / Zinserträge 9.261 9.651
- Sonstige Beteiligungserträge -35 -22
+/- Ertragsteueraufwand / -ertrag 184 1.095
-/+ Ertragssteuerzahlungen -761 -719
Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit 26.918 26.539
- Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen -51 -201
- Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -11.373 -21.775
- Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen -15 -6
+ erhaltene Zinsen 7 6
+ erhaltene Dividenden 35 22
Cashflow aus der Investitionstätigkeit -11.397 -21.954
+ Einzahlungen aus der Begebung von Anleihen und der Aufnahme von (Finanz-) Krediten 36.722 49.508
- Auszahlungen aus der Tilgung von Anleihen und (Finanz-) Krediten -41.036 -25.861
- gezahlte Zinsen -9.293 -10.878
- gezahlte Dividenden an Gesellschafter des Mutterunternehmens 0 -2.500
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit -13.607 10.269
+ Zahlungwirksame Änderung des Finanzmittelfonds 1.914 14.854
+/- Wechselkurs- und bewertungsbedingte Änderung des Finanzmittelfonds -8 157
+/- Konsolidierungskreisbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds 35.343 0
+ Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 351 20.332
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 37.600 35.343

Konzerneigenkapitalspiegel der Frankfurt JF Group GmbH & Co. KG, Eschborn, für das Geschäftsjahr 2021

Mutterunternehmen
Kapitalanteile Rücklagen Andere Gewinnrücklagen Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung
TEUR TEUR TEUR
Stand am 1. Januar 2021 10 0 0
Übertrag Ergebnis in Vortrag 0 35 0
Entnahme aus Rücklagen 0 0 0
Ausschüttung 0 0 0
Sonstige Veränderungen 0 17.509 39
Konzernjahresergebnis 0 0 0
Stand am 31. Dezember 2021 10 17.544 39
Mutterunternehmen
Gewinnvortrag/ Verlustvortrag Konzernjahresüberschuss/ -fehlbetrag, der dem Mutterunternehmen zuzurechnen ist Summe
TEUR TEUR TEUR
Stand am 1. Januar 2021 35 0 45
Übertrag Ergebnis in Vortrag -35 0 0
Entnahme aus Rücklagen 0 0 0
Ausschüttung 0 0 0
Sonstige Veränderungen 0 0 17.548
Konzernjahresergebnis 0 -893 -893
Stand am 31. Dezember 2021 0 -893 16.700
Nicht beherrschende Anteile
Nicht beherrschende Anteile vor Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung und Jahresergebnis Auf nicht beherrschende Anteile entfallende Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung Summe
TEUR TEUR TEUR
Stand am 1. Januar 2021 0 0 0
Übertrag Ergebnis in Vortrag 0 0 0
Entnahme aus Rücklagen 0 0 0
Ausschüttung 0 0 0
Sonstige Veränderungen 6.900 0 6.900
Konzernjahresergebnis -328 0 -328
Stand am 31. Dezember 2021 6.572 0 6.572
Nicht beherrschende Anteile
Konzerneigenkapital
TEUR
Stand am 1. Januar 2021 45
Übertrag Ergebnis in Vortrag 0
Entnahme aus Rücklagen 0
Ausschüttung 0
Sonstige Veränderungen 24.448
Konzernjahresergebnis -1.221
Stand am 31. Dezember 2021 23.272

Die sonstigen Veränderungen betreffen den Zugang des passiven Unterschiedsbetrag (technischer Unterschiedsbetrag) bzw. des Minderheitenkapitals im Zuge der Erstkonsolidierung auf den 1. Januar 2021.

Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2021

1. Unternehmen

Die Frankfurt JF Group GmbH & Co. KG ("FJF-Gruppe") stellt erstmals für das Jahr 2021 einen Konzernabschluss auf. Aus betriebswirtschaftlicher Sicht stellt dieser Konzernabschluss die Nachfolge bzw. Fortsetzung des bisherigen Konzernabschlusses der Frankfurt Energy Holding GmbH, Eschborn, dar. Zu weiteren Details hierzu wird auf "3.1. Vorbemerkung zum Konzernabschluss 2021" verwiesen.

Die Frankfurt JF Group GmbH & Co. KG ist einer der größten unabhängigen Solaranlagenbetreiber in Deutschland. Die Gruppe deckt die gesamte Wertschöpfungskette im Lebenszyklus von Solaranlagen ab: vom Projektentwickler, Generalunternehmer (EPC) bis zum langfristigen Investor und Betreiber (IPP). Dieses integrierte Geschäftsmodell sichert durch stetigen Zubau und effiziente Betriebsführung der Solaranlagen nachhaltig hohe und stabile Erträge. Die FJF-Gruppe hatte zum Stichtag 31.12.2021 insgesamt 235 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von fast 260 MWp im Bestandsportfolio, davon waren 138 MWp in 49 Freilandanlagen und 122 MWp in 186 Aufdachanlagen installiert.

Auch 2021 lag der Fokus der Investitionen weiterhin auf Deutschland und wie bereits im Vorjahr auf EEG-förderfähigen Freilandanlagen bis zu 20,0 MWp. 2021 wurden jedoch nur drei PV-Projekte mit einer Gesamtkapazität von knapp 11 MWp, davon zwei Freilandanlagen mit jeweils ca. 5 MWp realisiert (EEG-Inbetriebnahme). Auch künftig liegt der Fokus der Investitionen vermehrt auf EEG-förderfähigen Freilandanlagen zwischen 1,0 und 20,0 MWp. Es werden aber auch zunehmend Flächen für nicht-förderfähige Anlagen akquiriert sowie die Teilnahme an Innovationsausschreibungen für Kraftwerks-Batterie-Kombinationen vorbereitet. Langfristiges Ziel ist es, auch in neuen Einsatzfeldern für PV-Anlagen tätig zu sein und zu wachsen, wie bspw. Agri-PV, Floating-PV, Kombinationskraftwerke (PV + Batteriespeicher), zum Teil auch mit kurz- oder langfristigen Stromlieferverträgen sowie Direktbelieferungsmodelle mit Aufdach- und/oder Freilandanlagen.

2. Wirtschaftliches Umfeld

Der Anteil der Erneuerbaren Energien am Bruttostromverbrauch hat in den letzten 20 Jahren in Deutschland erheblich zugenommen. Betrug er im Jahr 2000 noch 6%, so lag er 2021 lt. dem Bundesumweltamt bei ca. 41,1% und soll laut der erneuerten Zielsetzungen der neuen Bundesregierung aus dem sogenannten "Osterpaket" von 2022 bis 2030 auf mindestens 80% ansteigen und bis 2035 eine nahezu treibhausgasneutrale Stromerzeugung erreicht werden. Die Ampelkoalition hat diese Ziele bereits in ihrem Koalitionsvertrag festgelegt und entsprechend die Ausbauziele für PV-Anlagen bis 2030 auf 200 GW nahezu verdoppelt. Das entspricht einem Zuwachs von ca. 15 GW jährlich. 2021 stieg die installierte PV-Kapazität um knapp 5,3 GWp auf insgesamt 59 GWp an und hat damit gegenüber dem Vorjahr (+ 4,9 GWp) nur leicht zugelegt.

Die gesetzliche Förderung durch das EEG mit einer Abnahme- und Vergütungsgarantie für 20 Jahre bot bisher den maßgeblichen Anreiz für Investitionsentscheidungen. Um jedoch die Fördertarife von PV-Anlagen an markt- und wettbewerbsnähere Mechanismen heranzuführen, werden die gesetzlich garantierten Fördertarife vermehrt durch Ausschreibungen ermittelt. Die Bundesnetzagentur legt dabei sowohl die gesamte ausgeschriebene Kapazität pro Ausschreibungsrunde fest, als auch den höchst zulässigen Fördertarif. Die installierte Leistung der Anlagen muss mindestens 751 kWp betragen und maximal 20 MWp (Ausnahme sind Anlagen auf sogenannten baulichen Anlagen, die größer sein dürfen).

Im PV-Bereich wurden 2021 in fünf Ausschreibungsrunden insgesamt 2.150 MWp angeboten. Hinzu kamen 500 MWp aus zwei sogenannten Innovationsausschreibungen (Kombination von mindestens zwei verschiedenen Kraftwerkstechnologien, z.B. PV + Batteriespeicher). Im Gegensatz zu den Vorjahren waren 2021 nicht alle Ausschreibungen überzeichnet. Die durchschnittlichen mengengesichteten Zuschlagswerte der drei PV-Freilandausschreibungen betrugen 2021 zwischen 5,00 ct/kWh und 5,03 Ct/kWh mit einer Spanne von 4,57 ct/kWh bis 5,20 ct/kWh. Sie lagen damit in der ersten Jahreshälfte in etwa auf Marktpreisniveau für PV-Strom gemessen an den Marktwerten, in der zweiten Jahrhälfte und insgesamt jedoch deutlich darunter. Der deutliche Anstieg der Strompreise seit Mitte 2021 hat auch dazu geführt, dass für insgesamt 47 PV-Anlagen (zusammen 64,2 MWp) mit den Direktvermarktern für 2022 Festpreisvereinbarungen zu höheren Tarifen als dem anzulegenden Wert ("EEG-Tarif") vereinbart wurden, die zu insgesamt ca. 1 Mio. EUR Mehrerlösen gegenüber dem EEG-Tarif führen werden.

Zukünftig wird die FJF-Gruppe auch hier den Schwerpunkt der Neuprojektierung von PV-Anlagen legen. 2021 wurden drei PV-Projekte mit insgesamt 11 MWp umgesetzt und für zwei weitere PV-Anlagen mit insgesamt 6,6 MWp Zuschläge in Ausschreibungen erzielt. Zudem hat sich die FJF-Gruppe mehr als 140 MWp an Flächen für PV-Freilandprojekte gesichert.

Aufgrund dieser Entwicklungen für größere EE-Anlagen schließen Anlagenbetreiber zunehmend neben der Börsenvermarktung auch andere Vermarktungsmöglichkeiten mittels sogenannter "Power Purchase Agreements" (PPA), also kurz- und langfristigen Stromlieferverträgen zwischen Stromerzeugern und Stromabnehmern, ab. Neben der Höhe der Vermarktungspreise spielt dabei auch immer die langfristige Finanzierbarkeit eine wesentliche Rolle. PPAs sind beim aktuellen Strompreisniveau somit eine Alternative oder ergänzende Zusatzoption zu Ausschreibungen für einen nachhaltig profitablen Betrieb einer PV-Anlage darstellen. Für einzelne PV-Anlagen hat die FJF-Guppe bereits mit Stromhändlern und Direktvermarktern solche Verträge abgeschlossen und für 2022 für insgesamt 142 MWp Anlagenleistung ca. 9,0 Mio. EUR an Mehrerlösen im Vergleich zum EEG-Tarif vertraglich abgesichert.

Der Preisdruck sowohl bei Ausschreibungen als auch im Zuge der fortlaufenden Tarifanpassungen im EEG führt außerdem zur Verwendung zunehmend innovativerer Technologien bei den Hauptkomponenten wie Modulen und Wechselrichtern. In der Vergangenheit konnte die FJF- Gruppe die Baukosten für PV-Anlagen jedes Jahr reduzieren, allerdings haben sich im Zuge gestörter Lieferketten und Transportwege die Preise für diese Komponenten 2021 deutlich erhöht, was zum Großteil auch auf gestiegene Frachtraten zurückzuführen ist. Durch rechtzeitige Bestellungen und Anzahlungen konnten die Kostensteigerungen begrenzt werden. Zudem wurde die Lagerhaltung für Ersatzteile aufgestockt. Das Kostenmanagement bleibt daher bei der Errichtung und dem Betrieb von Solaranlagen weiterhin eine wichtige Aufgabe für uns.

Neben der Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien rückt zunehmend auch die Speicherung von Strom in den Vordergrund. Der auf einem konzerneigenen Grundstück installierte Batteriespeicher startete im Frühjahr 2021 die Vermarktung von Primärregelenergie. Die Anlage profitierte im Zuge des allgemeinen Anstiegs der Strompreise auch von gestiegene Regelenergiepreisen. Die Themen Flexibilität durch Lastverschiebungen und Bereitstellung von Regelenergiekapazitäten wird zunehmend wichtiger, weshalb seit 2021 auch sogenannte Innovationstarife für Kombinationsanlagen (z.B. PV + Speicher) ausgeschrieben und tariflich gefördert werden. Die FJF-Gruppe plant für Ende 2022 ebenfalls die Teilnahme an einer solchen Ausschreibung mit einer Kombinationsanlage.

3. Wirtschaftliche Lage und Geschäftsverlauf

1. Vorbemerkung zum Konzernabschluss 2021

Die Geschäftsanteile des Mehrheitsgesellschafters Herrn Jianmin Feng an der Frankfurt Energy Holding GmbH, Eschborn, wurde mit Wirkung zum 1. Januar 2021 in die in 2020 gegründete Frankfurt JF Group GmbH & Co. KG eingebracht, an der Herr Jianmin Feng als alleiniger Kommanditist zu 100% beteiligt ist. Somit ist nun diese die oberste Konzernmuttergesellschaft. Die Frankfurt JF Group GmbH & Co. KG hat in 2021 von der Frankfurt Energy Holding GmbH im Wesentlichen Personal sowie den Pachtvertrag für die Büroräume übernommen. Sie hat außer der Bereitstellung von Dienstleistungen an die Frankfurt Energy Holding GmbH keinen weiteren Geschäftsbetrieb. Bei wirtschaftlicher Betrachtungsweise ergibt sich also kein Unterschied in der Geschäftstätigkeit und auch der Beteiligungsstruktur des Konzerns im Vergleich zum Vorjahr. Aus Gründen der Vereinfachung wird dieser Vorgang als "Transaction under common control" behandelt und der Konzernabschluss wurde nicht nach der Neubewertungsmethode nach § 301 HGB für die Erstkonsolidierung erstellt. Vielmehr wurden die Buchwerte aus dem bisherigen Konzernabschluss der Frankfurt Energy Holding GmbH fortgeführt und der Erstkonsolidierung bei der Frankfurt JF Group GmbH & Co. KG zugrunde gelegt.

Da die Frankfurt JF Group GmbH & Co. KG erst in 2020 gegründet wurde und insofern in 2020 keine nennenswerte Tätigkeit entfaltet hat, sind die Zahlen der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung zum 31. Dezember 2020 bzw. für 2020 vernachlässigbar. Wie bereits vorangehend dargestellt, ergaben sich bei wirtschaftlicher Betrachtungsweise weder bei der Geschäftstätigkeit noch bei der Beteiligungsstruktur Änderungen, so dass nachfolgend sämtliche Analysen auf dem Vergleich mit den Vorjahreszahlen des Konzernabschlusses 2020 der Frankfurt Energy Holding GmbH beruhen.

2. Angaben zur Vergleichbarkeit der Vorjahrebeträge

Durch die erstmalige Aufstellung des Konzernabschlusses der Frankfurt JF Group GmbH & Co. KG (JFKG) in 2021 existieren keine Vorjahreszahlen. Zur besseren Vergleichbarkeit und Darstellung der wirtschaftlichen Entwicklung des Konzerns werden in der Folge die Konzernbilanz und die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung mit den Vorjahreszahlen des Konzernabschlusses der Frankfurt Energy Holding GmbH (FEH) zum 31.12.2020 dargestellt. Alle weiteren Erläuterungen und Analysen mit Bezug auf Vorjahreszahlen / -verhältnisse sowie die Angaben von Vorjahreswerte beziehen sich insofern auf die Verhältnisse des bisherigen FEH Konzerns (und basieren auf diesen Vergleichszahlen) und dienen einzig der Erhöhung der Transparenz.

Aufgrund der Rundung der Beträge kann es zu Abweichungen kommen.

Bilanz

AKTIVA

31.12.2021 JFKG 31.12.2020 FEH Veränderung
TEUR TEUR TEUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 292 425 -132
2. Entgeltlich erworbene Software 369 358 11
3. Geschäfts- oder Firmenwert 725 3.309 -354
II. Sachanlagen
1. Grundstücke 26.822 22.317 4.505
2. Technische Anlagen und Maschinen 207.446 217.474 -10.028
3. Betriebs- und Geschäftsausstattung 119 125 -6
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 15.826 15.866 -40
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 4 4 0
2. Beteiligungen 0 25 -25
3. Genossenschaftsanteile 282 268 15
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.458 1.075 382
2. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 19 18 1
3. Sonstige Vermögensgegenstände 13.422 16.016 -2.594
II. Wertpapiere
Sonstige Wertpapiere 9.804 7.242 2.563
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 27.795 28.102 -306
C. Rechnungsabgrenzungsposten 17.865 19.210 -1.345
Summe Aktiva 322.249 331.832 -7.353

PASSIVA

31.12.2021 JFKG 31.12.2020 FEH Veränderung
TEUR TEUR TEUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 0 33 -33
Kapitalanteile der Kommanditisten 10 0 10
II. Kapitalrücklage 0 16.012 -16.012
III. Gewinnrücklagen
Andere Gewinnrücklagen 17.544 12.337 5.207
IV. Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung 39 162 -123
V. Konzernbilanzverlust -893 -1.784 -891
VI. Nicht beherrschende Anteile 6.573 141 6.432
B. Rückstellungen
Rückstellungen für Pensionen und 1. ähnliche Verpflichtungen 1.440 1.085 356
2. Steuerrückstellungen 506 631 -126
3. Sonstige Rückstellungen 2.544 2.448 95
C. Verbindlichkeiten
1. Anleihen 79.144 79.856 -713
2. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 194.573 196.091 -1.518
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und 3. Leistungen 2.524 2.337 187
4. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 190 190 0
5. sonstige Verbindlichkeiten 11.892 15.731 -3.839
D. Rechnungsabgrenzungsposten 137 12 125
E. Passive latent Steuern 6.029 6.551 -522
Summe Passiva 322.249 331.832 -7.353

Gewinn- und Verlustrechnung

2021 JFKG 2020 FEH Veränderung
TEUR TEUR TEUR
1. Umsatzerlöse 35.633 34.127 1.506
2. Andere aktivierte Eigenleistungen 1.548 1.983 -435
3. Sonstige betriebliche Erträge 3.268 3.141 128
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 0 13 -13
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 459 544 -98
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 2.603 2.809 -206
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 1.256 1.194 62
6. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 17.090 16.935 155
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 8.380 6.086 2.294
8. Betriebsergebnis 10.662 11.670 -1.008
Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des 9. Finanzanlagevermögens 35 22 13
10. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 32 19 13
11. Abschreibungen auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 2.456 736 1.720
12. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 9.261 9.670 -409
13. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 184 1.095 -911
14. Ergebnis nach Steuern -1.172 209 -1.381
15. Sonstige Steuern 49 45 4
16. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag (-) -1.221 164 -1.385
17. Nicht beherrschende Anteile 328 1 -329
18. Konzern-Jahresüberschuss (+) / -fehlbetrag (-) -893 165 -1.058

3. Geschäftsentwicklung in 2021

Zum Bilanzstichtag wurden 235 Solarprojekte mit einer Gesamtkapazität von rund 260 MWp realisiert, mit einer Größe zwischen 0,1 und 11 MWp. Die durchschnittliche Anlagengröße beläuft sich auf etwa 1 MWp. Davon entfallen drei Projekte mit einer Kapazität von insgesamt 8,4 MWp auf das europäische Ausland. Gegenüber dem Vorjahr (249 MWp) ergab sich ein Zubau von 11 MWp.

Die Gesamtinvestitionen beliefen sich dabei auf rund EUR 3,5 Mio. Daneben sind zum Stichtag bereits 20 weitere Projekte (rund 129 MWp) im Bau bzw. in der Bauvorbereitung.

4. Ertragslage

Im Geschäftsjahr 2021 wurde ein Ergebnis vor Steuern (EBT) in Höhe von TEUR -988 (i. Vj. TEUR 1.305) erzielt. Erwartet wurde ein positives Konzernergebnis vor Steuern von rd. 1,0 Mio. €. Die Abweichung erklärt sich insbesondere durch folgende Positionen:

Im Rahmen der Refinanzierung von drei Bestandsanlagen mussten vorzeitig Zinssicherungsgeschäfte in Höhe von TEUR 1.081 aufgelöst werden. Daneben sind die Aufwendungen für die Instandhaltung um TEUR 630 gestiegen. Dies liegt vor allem an den verstärkten Maßnahmen zur Reinigung, Pflege und Instandhaltung der Anlagen. Auch die anderen aktivierten Eigenleistungen fielen gegenüber der Planung um rund TEUR 435 geringer aus. Grund ist der geringere Zubau und die intensiveren Vorarbeiten bei der Flächensicherung. Daneben wurde im Saldo mit dem Handel von Wertpapieren ein Verlust in Höhe von rund TEUR 273 erwirtschaftet.

Der Konzern wird im Wesentlichen nach dem EBT gesteuert.

Die Umsatzerlöse sind im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 1.506 auf TEUR 35.633 gestiegen. Im Detail konnten die Erlöse im Kerngeschäft der Erzeugung von Solarenergie deutlich ausgebaut werden. Hier stiegen die Einspeisevergütungen für Solarenergie um TEUR 1.763 auf TEUR 34.923. Ebenfalls konnten die Erlöse aus der Vermietung von attraktiven Wohnungen an Privatpersonen um TEUR 83 auf TEUR 492 gesteigert werden. Die Umsatzplanung von rd. 37,0 Mio. € wurde insofern nicht erreicht. Durch den Wegfall der Investition in neue Aufdachanlagen entfiel natürlich auch die damit zusammenhängenden Erlöse aus der Sanierung von Dächern (TEUR 662). Der Zubau wurde mit 35 MWp geplant, wovon wir im Berichtsjahr aber nur 11 MWp gebaut haben. Daraus resultieren auch um TEUR 521 geringere kalkulatorische Umsatzerlöse. Die übrigen TEUR 211 stehen im Zusammenhang mit außerplanmäßigen Anlagenausfällen, was sich ebenfalls durch die intensiveren Maßnahmen zur Instandhaltung ausdrückt.

Demgegenüber standen im Geschäftsjahr 2021 auch höhere operative Aufwendungen, die bereits oben aufgeführt wurden. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen deshalb um TEUR 2.294 auf TEUR 8.379

Durch die Inbetriebnahme von 3 neuen Anlagen im Berichtsjahr sowie die Nutzung der erstmals in 2020 ans Stromnetz gegangenen Anlagen über ein volles Jahr stiegen die Abschreibungen um TEUR 415.

Das Finanzergebnis beläuft sich auf TEUR -11.650 (i. Vj. TEUR -10.365) was einer Veränderung von TEUR 1.285 entspricht. Grund für die Veränderung ist insbesondere die Abschreibung auf Wertpapiere des Umlaufvermögens in Höhe von TEUR 2.456, welche um TEUR 1.720 angestiegen sind. Dem gegenüber steht die Entlastung in Höhe von TEUR 409 bei den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen. Die restlichen TEUR 26 erklären sich mit den höheren Zinserträgen und solchen aus anderen Wertpapieren.

5. Vermögenslage

Die Bilanzsumme sank um TEUR 7.353 auf TEUR 322.249.

Im langfristig gebundenen Vermögen verringerten sich insbesondere die Sachanlagen (TEUR -5.568) durch die laufenden Abschreibungen der vorhandenen Solarparks, welche die Investitionen um diesen Betrag überstiegen. In den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind überwiegend Pachtvorauszahlungen für Dach-Photovoltaikanlagen enthalten, die über die kommenden 20 Jahre aufgelöst werden. Diese haben sich im Berichtsjahr um TEUR 1.133 verringert.

Das kurzfristig gebundene Vermögen (ohne Rechnungsabgrenzungsposten) verringerte sich um TEUR 167. Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind um TEUR 2.211 zurückgegangen, was durch die Zunahme der Wertpapiere um TEUR 2.563 mehr als kompensiert wurde. Demgegenüber steht die Abnahme der liquiden Mittel (TEUR -306) sowie die Abnahme der kurzfristigen Rechnungsabgrenzungsposten (TEUR -212).

Auf der Passivseite ergibt sich die Abnahme der Bilanzsumme (TEUR -7.353) insbesondere durch die Tilgung der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern um TEUR 4.126. Zusätzlich wurden weniger Darlehen bei Kreditinstituten aufgenommen, so dass der Kapitaldienst für die Bestandsdarlehen aus dem Vorjahr diese Kapitalzuflüsse übersteigt. Im Saldo sinken die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten um TEUR 1.518. Diese steht in einem engen Zusammenhang mit Investitionen in neue Solaranlagen. Die Darlehen für die Projektfinanzierung haben Restlaufzeiten zwischen 10 und 20 Jahren. Die Zinskonditionen der inländischen Darlehen befinden sich zwischen 1,00 % und 4,05 %.

Daneben wurden die Anleihen getilgt, so dass sich nach Passivierung von kurzfristigen Zinsverbindlichkeiten eine Reduzierung von TEUR 713 ergibt. Die passiven latenten Steuern wurden im Berichtsjahr um TEUR 522 reduziert. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen stiegen um TEUR 356, was durch die Abnahme der Steuerrückstellungen um TUER 126 etwas ausgeglichen wurde.

6. Finanzlage (Kapitalflussrechnung)

Die liquiden Mittel (inkl. sonstige Wertpapiere) stiegen im Geschäftsjahr 2021 um TEUR 2.265 auf TEUR 37.600.

Der positive Cashflow aus der operativen Tätigkeit (TEUR 26.918) deckt vollständig die Abflüsse aus dem Cashflow aus der Investitionstätigkeit (TEUR -11.397). Die Finanzierungstätigkeit führte im Berichtsjahr zu einem negativen Cashflow in Höhe von TEUR 13.607.

Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit ist im Wesentlichen aus der Einzahlung aus der Aufnahme von Krediten in Höhe von insgesamt TEUR 36.722 und der Tilgung von Finanzkrediten in Höhe von TEUR -41.036 geprägt.

Im Berichtsjahr ergaben sich Möglichkeiten drei Bestandsanlagen zu günstigeren Konditionen zu refinanzieren. Daraus ergab sich eine außerordentliche Tilgung in Höhe von TEUR 20.474, der eine Aufnahme von Darlehen in Höhe von TEUR 22.116 gegenübersteht. Daneben wurden Darlehenszinsen in Höhe von TEUR 9.293 gezahlt.

Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit ist maßgeblich auf die Investition in das Sachanlagevermögen (TEUR -11.374) zurückzuführen, also dem Ausbau unserer Projektgesellschaften, die mit der Produktion von Strom und dessen Verkauf innerhalb des EEG ́s an die großen Netzbetreiber befasst sind.

4. Zukünftige Entwicklung mit ihren Chancen und Risiken

1. Chancen- und Risikobericht

Die FJF-Gruppe bewegt sich weiterhin in einem technologisch anspruchsvollen Zukunftsmarkt, der zudem durch eine aktive Industriepolitik und den politischen Willen zu mehr Klimaschutz und Energieeffizienz geprägt ist und dadurch immer wieder regulatorischen Änderungen und Korrekturen unterliegt. Hinzugekommen sind 2022 vermehrt geopolitische Entwicklungen, die einen starken und nachhaltigen Einfluss auf die Energiemärkte haben.

Umso mehr liegen unsere Chancen für die Zukunft unverändert im Bereich der neuen, innovativen Energien. Vor dem Hintergrund der aktuellen Energiepolitik, insbesondere dem verstärkten Ausbau der erneuerbaren Energien (Osterpaket, Fit for 55) im Einklang mit dem Ausstieg aus der Kernenergie und Kohleverstromung und Verringerung der Abhängigkeit von ausländischen Energiequellen, der globalen Energie- und Ressourcenknappheit, die durch die aktuelle Ukrainekrise in Europa verschärft wurde, sowie dem fortschreitenden Klimawandel und dem zunehmenden Bewusstsein, diesem entgegenzuwirken, sehen wir eine weiterhin steigende Nachfrage nach Energie aus regenerativer Erzeugung. Hinzu kommt der mit Erneuerbare-Energien-Anlagen zunehmende Trend zur dezentralen Stromerzeugung und -versorgung bspw. durch die Verpflichtung zu Aufdachanlagen bei Neubauten.

Durch die gesetzlich festgeschriebenen Vergütungen und Einspeisevorrang besteht praktisch keine Abhängigkeit von der konjunkturellen Entwicklung für die Bestandsanlagen im Portfolio. Beim weiteren Zubau innerhalb des EEGs im Zuge von Ausschreibungen besteht die garantierte Vergütung ebenfalls, jedoch werden die Preise in einem Auktionsverfahren (Ausschreibungen) ermittelt und unterliegen somit zum Zeitpunkt der Preisbildung einem gewissen Markt- und Wettbewerbsmechanismus. Dennoch werden auch hier nach Zuschlag weiter planbare und konstante Erlöse erwirtschaftet. Risiken ergeben sich allenfalls dahingehend, dass politisch motivierte Deckelungen oder Kürzungen der Fördertarife nicht ausreichend auf der Beschaffungs- und Bauseite aufgefangen werden können und dadurch die Realisierung von in der Pipeline befindlichen Projekten gefährdet sein kann. Aufgrund der deutlich gestiegenen Marktpreise für Strom an der Terminbörse EEX ergeben sich zudem Möglichkeiten, die Erträge der PV-Anlagen zumindest temporär zu optimieren, indem der Strom aus den PV-Anlagen mittels eines PPAs vermarktet bzw. gesichert (Hedge) wird, dessen Preis mindestens für ein Kalenderjahr oberhalb des Ausschreibungstarifs festgeschrieben ist. Entsprechende Vereinbarungen mit Stromhändlern wurden aktuell für einzelne Anlagen sowie ganze Teilportfolios (Portfolio-Hedge) für das Jahr 2022 und vereinzelt auch 2023 abgeschlossen. Die dadurch bereits abgesicherten Mehrerlöse für 2022 belaufen sich auf ca. 9 Mio. EUR im Vergleich zum EEG-Tarif.

Das Geschäftsmodell der FJF-Gruppe ist durch die COVID-19-Krise nur geringfügig beeinflusst worden. Die Konjunkturunabhängigkeit der Erträge hat sich insbesondere während der Lock-Down-Phasen gezeigt, in denen das das öffentliche Leben in Deutschland und Europa deutlich eingeschränkt wurde. Lediglich das Tempo bei der Akquisition neuer Flächen hat aufgrund der Beschränkungen 2021 etwas nachgelassen, weil der Zugang zu Flächeninhabern und die für notwendigen Beschlüsse erforderlichen Gemeinderatssitzungen nicht oder nur sehr eingeschränkt stattgefunden haben. Mit gesicherten Flächen für PV-Anlagen von über 140 MWp sehen wir die FJF-Gruppe aber wieder auf einem guten Wachstumspfad.

Zudem hat sich im Zuge der wirtschaftlichen Erholung nach der weltweiten COVID-19 Pandemie gezeigt, dass durch zeitweise unterbrochene Lieferketten die Preise für Komponenten und Frachtraten auch im PV-Bereich zum Teil deutlich gestiegen sind. Wir sehen hierin jedoch weiterhin ein vorübergehendes Phänomen bzw. Überschießen der Preise, welches in mittelfristig durch hohe Kapazitäten bei der PV-Modulherstellung überkompensiert werden sollte und somit zu entsprechenden Preiskorrekturen führt. Es bleibt dann jedoch abzuwarten ob und wie schnell die zunehmende (globale) Nachfrage nach den entsprechenden Komponenten den Angebotsüberhang mittelfristig ausgleichen wird und auf welchem Niveau sich die Komponentenpreise stabilisieren werden.

2021 kam es lediglich im ersten Halbjahr bei der technischen Betriebsführung im Zuge der bundesweiten Corona-Einschränkungen zu geringfügigen Störungen im Betriebsablauf. Bau-, Reinigungs- und Wartungspläne wurden in der Folge teilweise umgestellt. Der Zugang zu den Anlagen und die Verfügbarkeit von Hilfskräften war und ist jedoch generell gewährleistet, da es sich um Außenarbeiten handelt, bei denen ein geringes Infektionsrisiko für Mitarbeiter und Geschäftspartner besteht. Aktuell wird mit keinen negativen pandemiebedingten Auswirkungen auf den künftigen Betriebsablauf gerechnet.

Aus Sicht der Unternehmensleitung stellt die Sicherstellung der Liquidität und der Zugang zu günstigen, langfristig stabilen Finanzierungsmitteln für Projektgesellschaften eine grundsätzliche Herausforderung dar, welche die wirtschaftliche Situation der FJF-Gruppe für die Zukunft beeinflussen wird. Die Kapitalbeschaffung auf Projektebene erfolgt durch klassische Projektfinanzierungen mit Banken und soweit möglich mit Fördermitteln der KfW oder Rentenbank. Trotz der Bündelung einzelner Projekte in Projektfinanzierungspaketen ist unser Bankenportfolio breit diversifiziert, um Abhängigkeiten zu vermeiden. Im Zuge des deutlichen Anstiegs der Zinsen im ersten Halbjahr 2022 werden für künftige Projektfinanzierungen anteilsmäßig weniger Fremdmittel der Banken zur Verfügung stehen und entsprechend mehr Eigenmittel zur Finanzierung erforderlich. Die aktuell hohen Marktwerte für PV-Strom sowie die durch Portfolio-Hedges abgesicherten Mehrerlöse erhöhen aber den Finanzierungsspielraum der FJF-Gruppe deutlich, so dass wir die notwendige Liquidität für den Ausbau des PV-Portfolios kurz- und mittelfristig als gesichert erachten.

Trotz der mittlerweile aufgrund von deutlich gestiegenen Inflationsraten und -erwartungen zunehmend restriktiveren Geldpolitik der EZB und den entsprechend deutlich gestiegenen Zinsen ist das Zinsniveau im Euroraum historisch gesehen immer noch moderat. Zudem werden aktuell aufgrund der geopolitischen Unwägbarkeiten höhere Risikoprämien eingepreist, was den starken Anstieg der Zinsen 2022 über alle Laufzeiten beschleunigt hat. Mit der Stabilisierung der Inflationserwartungen und geopolitischen Lage sollten diese Zuschläge auch wieder abgebaut werden.

Ein Großteil der PV-Anlagen ist mit langfristigen Zinsbindungen bis zum Ende der EEG-Laufzeit finanziert oder durch Zinssicherungsgeschäfte abgesichert. Bis 2025 laufen Zinsbindungen für Darlehen in Höhe von knapp EUR 16 Mio. aus, die zum aktuellen Zinsniveau von ca. 3% p.a.

bereits in der jeweiligen Cash-Flow-Planung für die Restlaufzeit fortgeführt werden. Die bestehenden Finanzierungen unterliegen zudem einer ständigen Prüfung, diese zu günstigen Konditionen langfristig zu sichern, sei es durch Umfinanzierung oder Zinssicherungsinstrumente. Entsprechend wurden im Geschäftsjahr im Rahmen unseres Risikomanagements derivative Finanzinstrumente (Zinssatzswaps und Höchstsatzvereinbarungen "Caps") zur Absicherung künftiger Zahlungsströme aus variabel verzinslichen (Euribor-) Darlehen verwendet. In drei Fällen wurden Zinssicherungsgeschäfte aufgelöst und durch günstigere Umfinanzierungen im Gesamtvolumen von EUR 21 Mio. ersetzt. Die Sicherungsinstrumente werden ausschließlich zur Sicherung von Grundgeschäften, nicht aber zu Handels- und Spekulationszwecken eingesetzt. Wir verweisen auf die Angaben im Anhang.

Auf Unternehmensebene liegt der Fokus auf der Beschaffung von Finanzierungsmitteln zur Unterstützung des Wachstums. Dabei werden einerseits die Cashflows der Projektgesellschaften, die nach Kosten und Bedienung des erstrangigen Kapitaldienstes verbleiben, gebündelt und in langfristigen, nachrangigen Finanzierungspaketen bei institutionellen Investoren platziert. Die Finanzierungspakete sind zumeist so strukturiert, dass sie in sich ein abgeschlossenes Finanzierungskonstrukt bilden mit allenfalls sehr beschränktem Rückgriff auf die Konzernmutter oder andere Vermögensgegenstände außerhalb dieser Struktur. Zum Ende des Berichtsjahres waren drei Finanzierungspakete mit einer Valuta von nominal knapp EUR 77 Mio. und einer Restlaufzeit von acht bis 18 Jahren bei institutionellen Investoren platziert.

Darüber hinaus liegt ein Augenmerk darauf, den Zeitraum zwischen dem Start der Bauphase und der Auszahlung der Projektfinanzierung möglichst liquiditätsschonend mit Fremdmitteln zu überbrücken. Das erfolgt bei kleineren Projekten durch die Nutzung von Bauzeitlinien von Banken auf Ebene der Konzernmutter. Bei größeren Projekten wird die Projektfinanzierung zumeist so strukturiert, dass tranchenweise Auszahlungen im Baufortschritt erfolgen.

Durch die Kombination von insgesamt vorteilhaften Finanzierungskonditionen, gut kalkulierbaren Ausschreibungstarifen für neue Photovoltaikanlagen, durch die eine Erlösuntergrenze garantiert ist sowie Zusatzoptionen durch PPAs bzw. Hedges aufgrund gestiegener Strommarktpreise hat sich insgesamt das Risiko-Chancen-Profil des Konzerns trotz gestiegener Baukosten für PV-Anlagen und eines hohen Wettbewerbs bei der Erschließung von Flächen für PV-Anlagen nach Einschätzung der Geschäftsleitung gegenüber dem Vorjahr vor allem aufgrund der zu erwartenden erheblichen Mehrerlöse deutlich verbessert. Die Herausforderungen für weiteres Wachstum liegen künftig in einer kostengünstigen Beschaffung und Entwicklung von geeigneten Flächen für PV-Projekte sowie der kontinuierlichen Kontrolle und Aufrechterhaltung einer guten Laufleistung (Performance) der Bestandsanlagen. Die derzeit gesicherten Flächen für die Entwicklung von über 140 MWp PV-Anlagenleistung, die voraussichtlich bis spätestens 2025 die Baureife erlangen, stimmen zuversichtlich, dass die FJH-Gruppe an das Wachstum der Vorjahre anschließen kann.

Unter den vorgenannten Chancen und Risiken verfolgen wir weiterhin das Ziel, sowohl im Kerngeschäft (PV) als auch in daraus abgeleiteten und angrenzenden Geschäftsfeldern (PV-Speicher-Kombinationen, gewerblicher Mieterstrom durch Direktbelieferung, Agri-PV, u.a.) zu wachsen. Dabei ist es für uns unerlässlich, die vorgenannten Risiken richtig einzuschätzen. Letztendlich definiert folglich das beherrschbare Chancen-Risiko-Profil unsere Wachstumsstrategie, d.h. in welche Projekte wir investieren und in welchen Schritten das geschieht.

2. Prognose- und Nachtragsbericht

Unsere zukünftige Geschäftsentwicklung bleibt kurz- bis langfristig von der Entwicklung in Deutschland abhängig. Nachdem wir in den vergangenen 18 Monaten einen rasanten Anstieg der Strompreise verzeichnet haben, der durch die Ukrainekrise seit März 2022 einen weiteren Schub erlebt hat, gehen wir aufgrund knapper werdender fossiler Ressourcen und konventioneller Kapazitäten davon aus, dass sich die Strompreise mittel- bis langfristig auf einem deutlich höheren Niveau als noch vor einem Jahr erwartet einpendeln werden. Der Ausbau der erneuerbaren Energiequellen wird einerseits zu einem gegenläufigen Preiseffekt führen, andererseits aber die Volatilitäten insbesondere im Spotmarkt erhöhen. Es zeigt sich, dass trotz gestiegener Gestehungskosten Strom aus erneuerbaren Energien bereits heute kostengünstig erzeugt werden kann und schneller als erwartet weitgehend ohne Fördermittel wettbewerbsfähig ist. Dies zeigt sich bereits aktuell bei Verhandlungen und Abschluss von kurz- bis mittelfristigen Fixpreis-DV-Verträgen, PPAs und Portfolio-Hedges insbesondere für neue aber auch zunehmend bestehende PV-Anlagen.

Daher liegt unser Hauptfokus auch künftig im Ausbau unserer Erzeugungskapazitäten in Deutschland innerhalb des EEGs, vornehmlich im Rahmen von Ausschreibungen, aber auch vermehrt mit marktnäheren, PPA-basierten Projekten. Zudem werden alternative Modelle, wie die Vermarktung von Speicherleistung oder kombinierte PV- und Speicheranlagen weiter vorangetrieben.

Für das Geschäftsjahr 2022 erwarten wir Umsatzerlöse von rd. 45 Mio. €. Und ein EBT von rund EUR 8,4 Mio. Der deutliche Anstieg gegenüber 2021 resultiert vor allem aus den deutlich gestiegenen Marktwerten für PV-Strom und den bereits für 2022 abgesicherten Mehrerlösen durch bereits dargestellten Sicherungsinstrumente. Während ein Teil dieser Mittel für die verstärkte Ertüchtigung der bestehenden Anlagen (Reinigungen, Wartungen, Ersatz von alten Bauteilen, Diebstahlsicherung, u.a.) eingesetzt wird, dienen die übrigen Mittel der Innenfinanzierung des künftigen Wachstums (Erwerb von Flächen, erhöhtes Eigenkapital bei Neuprojekten, Hinterlegung von Sicherheiten, Pilotprojekte, u.a.). Aufgrund der 2022 geplanten und bereits realisierten Projekte in Umsetzung von lediglich ca. 2 MWp gehen wir bis zum Jahresende von einer gesamten Erzeugungskapazität von ca. 262 MWp aus. Für die Folgejahre wird der Zubau aufgrund der bestehenden Pipeline an Neuprojekten wieder deutlich beschleunigt.

Für die Geschäftsjahre 2022 und 2023 erwarten wir aufgrund der Mehrerlöse durch deutlich gestiegene Strompreise einen deutlich höheren Gewinn vor Steuern als 2021.

Für das Jahr 2021 haben wir zwar ein negatives Konzernergebnis vor Steuern von rund 1,0 Mio. Euro, erwirtschaftet, das jedoch von verschiedenen Sonderfaktoren beeinflusst ist, welche 2022 und 2023 nicht oder nicht mehr in dem Umfang zu Tragen kommen werden. Das betrifft Verluste aus aufgelösten Zinssicherungen mit negativen Marktwerten in Höhe von ca. 1,1 Mio., bei denen wir insgesamt 21 Mio. Euro zu deutlich günstigeren Konditionen refinanziert haben. Hinzu kommen Nettoverluste aus dem Handel bzw. Abschreibungen auf Wertpapiere des Umlaufvermögens in Höhe von ca. 300 TEUR. Das Wertpapierdepot wurde im April 2022 an die Forever Capital AG gegen Rückführung des Gesellschafterdarlehens übertragen. Der realisierte Verlust aus diesem Geschäft beträgt ca. 2,2 Mio. Euro und wird durch höhere Erträge aus dem Stromerzeugungsgeschäft überkompensiert. Die Zinsaufwendungen sinken für die Folgejahre entsprechend um ca. 350 TEUR jährlich. Hinzu kommen Aufwendungen in Höhe von ca. 100 TEUR im Zusammenhang mit eigenen Strom- und Direktvermarkungsaktivitäten, die wir zum Ende des Berichtsjahres eingestellt haben und damit nicht mehr fortgeführte Aktivitäten sind, für die künftig keine Kosten anfallen werden.

Die zukünftigen Ergebnisse werden im Wesentlichen aus der Erzielung positiver Ergebnisse der Projektgesellschaften (Tochtergesellschaften) getragen werden. Neben den bereits dargestellten Mehrerlösen aus gestiegenen Marktwerten tragen hierzu kostenseitig sowohl sinkende Zinsaufwendungen durchlaufende Tilgungen der bestehenden Darlehen als auch ein aktives Monitoring der sonstigen Aufwendungen wie z.B. der Versicherungskosten bei.

Der Cashflow wird auch weiterhin verstärkt in eigene Solarkraftwerke und strategisch wichtige Technologien der erneuerbaren Energien im In- und Ausland investiert oder zur Rückführung von zinstragenden Verbindlichkeiten genutzt, um die Kostenposition zu verbessern.

Die Geschäftsentwicklung der FJF-Gruppe wird von den rechtlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen im Markt für erneuerbare Energien beeinflusst. Die Aussagen zur Risikosituation beruhen auf Annahmen und Schätzungen und sind mit bekannten und unbekannten Unsicherheitsfaktoren verbunden. Die tatsächliche Geschäftsentwicklung und die zukünftigen Geschäftsergebnisse sowie die Entwicklung der Finanz- und Vermögenslage der Gesellschaft können daher -auch wesentlich- von den bisher getroffenen Erwartungen und Annahmen abweichen. Zurzeit wird für die Jahre 2022 und 2023 mit einer deutlichen Verbesserung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft gerechnet. Die Energiewende wird sich sowohl in Deutschland als auch in der ganzen EU und auf der Welt unabwendbar weiterentwickeln und wird sich durch die aktuellen geopolitischen Ereignisse noch beschleunigen. Eine mit regulatorischen Änderungen und Preis- und Volumenschwankungen verbundene Marktdynamik wird diesen Markt auch weiterhin deutlich prägen. Die FJF-Gruppe ist sich dieser Marktbedingungen sehr bewusst und agiert sorgfältig bei der Umsetzung neuer Strategien.

 

Eschborn, den 23. August 2022

Frankfurt JF Group GmbH & Co. KG

Vertreten durch die Frankfurt JF Group Management GmbH

gez. Dirk Göhringer

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Frankfurt Energy Holding GmbH, Eschborn

Prüfungsurteile

Wir haben den Konzernabschluss der Frankfurt JF Group GmbH & Co. KG, Eschborn, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2021, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Frankfurt JF Group GmbH & Co. KG, Eschborn, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2021 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 und

vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Beirats für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungs urteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt.

holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile.

beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Frankfurt am Main, 30. August 2022

Ebner Stolz GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Dr. Martin Hartauer, Wirtschaftsprüfer

Thomas Klemm, Wirtschaftsprüfer

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