Bichelhuber GmbH
Selbe AdresseGroßhandel mit Obst, Gemüse und Kartoffeln
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Sascha Weidinger seit 13.7.2021 | Geschäftsführer |
Jens Fabisch-Klammer seit 13.7.2021 | Geschäftsführer |
Andreas Wolf seit 5.1.2021 | Geschäftsführer |
Pilar Barceló Llauger seit 16.1.2015 | Prokura |
Thorsten Blasius seit 24.11.2006 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Bratzler & Co. GmbHKarlsruheJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtDarstellung des GeschäftsverlaufsGrundlagen des Unternehmens / Geschäftsmodell Die Bratzler & Co. GmbH ist ein weltweit agierendes Unternehmen, das in den Leistungsfeldern Import und Veredelung (Reifung und Verpackung) von Obst, insbesondere Südfrüchten, sowie mit dem Handel dieser tätig ist. Wir operieren mit unseren Leistungen länderübergreifend, wobei die Hauptabsatzgebiete im europäischen Markt liegen, und hier wiederum in erster Linie in den D-A-CH-Staaten Deutschland, Österreich und Schweiz. Entwicklung von Branche und GesamtwirtschaftBerichterstattung über die Branchensituation [Quelle: Auszug aus der Pressemitteilung Nr. 020 vom 16. Januar 2024 des Statistisches Bundesamt] Die Verbraucherpreise in Deutschland haben sich im Jahresdurchschnitt 2023 um 5,9 % gegenüber 2022 erhöht. Damit fiel die Inflationsrate für 2023 geringer aus als im Jahr zuvor. Sie hatte im Jahr 2022 noch bei +6,9 % gelegen. Dennoch ist die Inflationsrate weiterhin auf einem hohen Stand. Nahrungsmittel verteuerten sich im Jahresdurchschnitt 2023 besonders stark. Die Energieprodukte verteuerten sich 2023 gegenüber dem Vorjahr um 5,3 %, nach einem enormen Anstieg um 29,7 % im Jahr 2022. Das Ergebnis für das Jahr 2023 resultiert im Wesentlichen aus dem Vergleich mit dem hohen Preisniveau im Vorjahr. Im Jahresdurchschnitt 2023 erhöhten sich die Preise für Haushaltsenergie um 14,0 %, unter anderem kostete Erdgas 14,7 % und Strom 12,7 % mehr als ein Jahr zuvor. Hingegen verbilligte sich unter den Haushaltsenergieprodukten leichtes Heizöl im Jahresdurchschnitt 2023 gegenüber 2022 deutlich um 22,2 %. Auch Kraftstoffe wurden im Jahresdurchschnitt günstiger (-5,8 %). Die Preise für Nahrungsmittel erhöhten sich 2023 gegenüber 2022 erneut spürbar für die Verbraucherinnen und Verbraucher um 12,4 %. Bereits 2022 hatte die Preiserhöhung bei Nahrungsmitteln mit +13,4 % deutlich über der Gesamtteuerung gelegen. Im Jahresdurchschnitt 2023 waren fast alle Nahrungsmittelgruppen von Preiserhöhungen betroffen. Besonders stark verteuerten sich beispielsweise Brot und Getreideerzeugnisse (+16,4 %), Molkereiprodukte und Eier sowie Zucker, Marmelade, Honig und andere Süßwaren (jeweils: +15,7 %). Auch andere Nahrungsmittelgruppen wie Fisch, Fischwaren und Meeresfrüchte (+14,7 %) oder Gemüse (+13,3 %) wurden 2023 gegenüber 2022 überdurchschnittlich teurer. Im Jahresdurchschnitt 2023 verbilligten sich hingegen Speisefette und Speiseöle (-3,5 %, darunter Butter: -17,8 %). Die Jahresteuerungsrate ohne Berücksichtigung von Energie und Nahrungsmitteln, häufig auch als Kerninflation bezeichnet, lag 2023 bei +5,1 %, nach +3,8 % im Jahr 2022 und hat sich im Vergleich zum Vorjahr damit verstärkt. Diese Kenngröße verdeutlicht auch, dass die Teuerung in anderen Güterbereichen im Jahresdurchschnitt 2023 ebenfalls hoch war. Waren insgesamt verteuerten sich im Jahresdurchschnitt 2023 gegenüber 2022 um 7,3 %. Die Preise für Verbrauchsgüter erhöhten sich um +8,8 %, unter anderem wurden neben den Nahrungsmitteln (+12,4 %) auch alkoholfreie Getränke (+10,5 %) sowie alkoholische Getränke und Tabakwaren (+8,5 %) merklich teurer. Gebrauchsgüter verteuerten sich 2023 um 4,8 %, auch hier wurden für einige Güter deutliche Preiserhöhungen ermittelt, zum Beispiel für Möbel und Leuchten (+6,9 %) oder für Fahrzeuge (+6,3 %). Die Preise für Dienstleistungen insgesamt stiegen 2023 im Vergleich zum Vorjahr mit 4,4 % unterdurchschnittlich. Die für diese Entwicklung bedeutsamen Nettokaltmieten verteuerten sich im Jahresdurchschnitt um 2,0 %. Unter dem Jahresdurchschnitt für 2023 lag auch die Preisentwicklung im öffentlichen Personennahverkehr, hier wirkte sich insbesondere die Einführung des Deutschlandtickets aus. Die Preise für den kombinierten Verkehr erhöhten sich 2023 um 2,5 % gegenüber 2022. Bei einigen Dienstleistungen stiegen die Preise deutlich stärker, unter anderem für Pauschalreisen (+9,1 %), für die Wartung und Reparatur von Fahrzeugen (+8,4 %) oder Gaststätten- und Beherbergungsdienstleistungen (+8,1 %). Einzelangaben zur gesamtwirtschaftlichen Situation [Quelle: Auszüge aus dem Jahresgutachten 2023 des Sachverständigenrates] Weltwirtschaft: Die hohen Inflationsraten und die geldpolitische Straffung belasten die Weltkonjunktur. Zwar weisen die USA bis zuletzt ein robustes Wachstum auf, getrieben durch die privaten Konsumausgaben und zuletzt auch die Unternehmensinvestitionen. In China hingegen blieb das Wachstum trotz der Abkehr von der Null-Covid-Politik im vergangenen Winter hinter den Erwartungen zurück. Die Konjunktur in den anderen fortgeschrittenen Volkswirtschaften und in den Schwellenländern ist zwar heterogen, aber insgesamt ebenfalls gedämpft. Europa: Die Wirtschaft im Euro-Raum zeigt sich ebenfalls schwach und dürfte erst im Jahr 2024 wieder etwas höhere Wachstumsraten erreichen. Das BIP-Wachstum im Euro-Raum dürfte in den Jahren 2023 und 2024 0,6 % bzw. 1,1 % betragen. Deutschland: Die deutsche Wirtschaft hat sich im europäischen Vergleich besonders stark abgekühlt. So haben die privaten Haushalte und der Staat ihre Konsumausgaben reduziert. Die Industrie und die Bauwirtschaft zehren zwar noch von einem erhöhten Bestand an Aufträgen, allerdings gehen diese und auch die Neuaufträge deutlich zurück. Hinzu kommen Engpässe aufgrund fehlender Arbeitskräfte. Der Sachverständigenrat erwartet, dass die deutsche Volkswirtschaft sich erst im Verlauf des Jahres 2024 allmählich wieder erholt. Das außenwirtschaftliche Umfeld dürfte sich nur langsam verbessern und die Geldpolitik die Kreditvergabe weiterhin bremsen. Der Rückgang der Inflation in Kombination mit den hohen Lohnabschlüssen dürfte aber zu Realeinkommenssteigerungen führen. Hierdurch dürfte sich der private Konsum beleben. Der Sachverständigenrat erwartet für die Jahre 2023 und 2024 ein Wachstum des deutschen BIP von -0,4 % bzw. 0,7 %. Die Prognose ist mit erheblichen Abwärtsrisiken behaftet. So könnten eine ausbleibende Erholung in China, eine Verschärfung der weltpolitischen Lage, ein erneuter Anstieg der Energiepreise, eine stärkere Dämpfung der Nachfrage durch die Geldpolitik als erwartet oder ein zurückhaltendes Ausgabeverhalten der Verbraucher das Wachstum bremsen. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung spiegelt sich auch in der Bratzler & Co. GmbH wider. Im Jahr 2023 sind der Bratzler & Co. GmbH zahlreiche Herausforderungen begegnet. Der Jahresüberschuss beträgt 1.929.818,32 €. Umsatz- und AuftragsentwicklungDie Entwicklung der Umsatzerlöse lag im Geschäftsjahr 2023 innerhalb der Erwartungen. Die Auftragslage im Berichtsjahr war insgesamt gut. ErgebnisentwicklungGegenüber einem Jahresüberschuss im Geschäftsjahr 2022 i. H. v. rd. 2.308 Tsd. € wurde im Berichtsjahr ein Jahresüberschuss i. H. v. rd. 1.930 Tsd. € erzielt. ProduktionDer Schwerpunkt unserer Tätigkeit lag in der Reifung und Vermarktung von Mango und Avocado. Ziel ist es auf diesen Gebieten eine führende Position einzunehmen. Geringfügige Umsätze und Erträge werden zudem mit Ingwer und Trauben erzielt. Durch die Konzentration auf wenige Hauptprodukte gelten wir in diesen Marktsegmenten als einer der Spezialisten, was eine kontinuierliche Geschäftsentwicklung ermöglicht. Im Berichtsjahr konnten wir die verfügbaren Produktionskapazitäten bis an ihre Grenzen auslasten. Die Umsatzerlöse pro Beschäftigten (Basis Jahresende) veränderte sich dabei von 3.180.417,12 € auf 2.482.722,86 €. BeschaffungAuf Grund guter, langjährig bestehender Geschäftsbeziehungen war die termingerechte Versorgung mit den erforderlichen Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen im abgelaufenen Geschäftsjahr jederzeit sichergestellt. Bei der Versorgung mit Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen traten deshalb im abgelaufenen Geschäftsjahr zu keinem Zeitpunkt Engpässe auf. Wie in den vergangenen Jahren war es zur termingerechten Bereitstellung der zur Fertigung benötigten Einsatzstoffe erforderlich, in einem gewissen Umfang Lagerhaltung zu betreiben. Als Folge davon haben sich die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen im Vergleich zum Vorjahr nur wenig verändert. InvestitionenIm abgelaufenen Geschäftsjahr wurden Investitionen in immaterielle Vermögensgegenstände und in das Sachanlagevermögen i. H. v. von 43.930,70 € (VJ 277.949,81 €) getätigt. Den Schwerpunkt bildeten Investitionen in das Warenwirtschafts-System (ERP-Software SLA). Die Finanzierung der Investitionen erfolgte aus Eigenmitteln. Insgesamt lagen die planmäßigen Abschreibungen im Berichtsjahr bei 177.902,70 €. Im Vorjahr betrugen diese 305.690,31 €. Unsere wichtigsten Investitionsziele waren: Digitalisierung von Geschäftsprozessen Rationalisierung und Modernisierung der vorhandenen Infrastruktur Erweiterung der Kapazitäten in den Wachstumsbereichen Die Investitionen dienten der Qualitätsverbesserung und der Kosteneinsparung. Damit wurde das Ziel verfolgt, die Wettbewerbsfähigkeit zu sichern und auszubauen. Finanzierungsmaßnahmen bzw. -vorhabenDie Investitionsmaßnahmen wurden mit sowohl mit Eigenmitteln als auch mit Fremdmitteln realisiert. Personal- und SozialbereichIm abgelaufenen Geschäftsjahr erhöhte sich die Zahl unserer Mitarbeiter auf 36. Zum Berichtsstichtag des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden also 9 Personen mehr beschäftigt als noch im Jahr 2022 (27 Mitarbeiter). Auch 2023 wurden unter anderem auch zum Ersatz der natürlichen Fluktuation Neueinstellungen vorgenommen. Der Personalaufwand verminderte sich gegenüber dem Vorjahr um 259.126,31 € auf 2.400.598,21 €. Pro Beschäftigten (Stand zum Jahresende) fielen im Durchschnitt Personalkosten i. H. v. 66.683,28 € (VJ 98.508,32 €) an. Auf der Grundlage spezieller Bedarfsanalysen haben wir im Berichtsjahr für unsere Mitarbeiter interne Schulungen durchgeführt und speziell förderungswürdige Mitarbeiter zu externen Seminaren entsandt, um ihre weitere berufliche Qualifikation zu fördern. Ein Schwerpunkt unserer Personalarbeit war auch im Berichtsjahr die Ausbildung junger Mitarbeiter. Ziel ist es die Arbeitssicherheit stets zu verbessern. Der Anteil der Schwerbehinderten an unserer Belegschaft entspricht den Auflagen nach dem Schwerbehindertengesetz. UmweltschutzAllgemein Unsere Aktivitäten zielen auf einen umfassenden Umweltschutz ab. Dabei priorisieren wir in unserem Unternehmen hohe Sicherheitsstandards. Gegenstand nachfolgender Ausführungen sind alle wesentlichen Auswirkungen unserer Unternehmenstätigkeit auf die Umwelt. Weitere wichtige Themenstellungen betrafen den Einfluss der Unternehmensaktivitäten auf die Umwelt und anstehende Vorhaben des Unternehmens mit Auswirkungen auf den Umweltbereich. Im Folgenden werden Informationen über die Unternehmensaktivitäten und deren Einfluss auf die Umwelt, über das Umweltmanagementsystem (Aufbau- und Ablauforganisation sowie Dokumentation der umweltbezogenen Sachverhalte), über die Umweltpolitik, das Umweltprogramm sowie über weitere anstehende Vorhaben des Unternehmens mit Auswirkungen auf den Umweltbereich dargelegt. Als ökologisch bedeutsame Sachverhalte können festgehalten werden: Verbrauch von Ressourcen, Wasser-, Energie- und Materialverbrauch Abfälle, Sonderabfälle, Abwasser / Entsorgung Ordnungsgemäße Verwertung von Produktionsabfällen, Entsorgung der Restabfälle Einsparung und Rückführung zur weiteren Nutzung von Verpackungsmaterial Aufwendungen und Investitionen mit wesentlicher Umweltwirkung Produkte und Dienstleistungen mit wesentlicher Umweltwirkung Darstellung zur Erfüllung quantitativer Vorgaben der Umweltvorschriften (Übereinstimmung mit Genehmigungen und Auflagen der zuständigen Behörden und Umweltvorschriften) Unsere Umweltaktivitäten der Vorjahre wurden im Geschäftsjahr fortgesetzt, und diese Schutzmaßnahmen betreffen insbesondere: die Verwertung bzw. Beseitigung von Abfällen die Demontage von Anlagen den produktbezogenen Umweltschutz Die Rückführung von Verpackungsmaterial zur weiteren Nutzung, führte zu Entsorgungseinsparungen. Ziel unserer umweltpolitischen Maßnahmen ist die Einhaltung der maßgeblichen rechtlichen Vorschriften und Auflagen sowie der darüber hinaus gehende Schutz der Umwelt. Die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften und ergänzender Unternehmensrichtlinien zum Umweltschutz möchten wir durch ständige Kontrollen gewährleisten. Aufwand für Umweltschutzaktivitäten/ -investitionen Im Zuge unserer Umweltpolitik wurden im Geschäftsjahr folgende Aufwendungen getätigt: Als umweltschutzbezogene Aufwendungen sind zu nennen: Abwasserabgaben und sonstige Emissionsabgaben Abfallgebühren Entsorgung durch Fremdunternehmen Personal Energie Fremdleistungen Art und Umfang von Umweltrisiken Haftungsgefahren oder Schadensersatzansprüche für selbst verschuldete Umweltschäden sind nicht zu erwarten. Darstellung der LageVermögenslageDas Gesamtvermögen hat gegenüber dem Vorjahr um 4.071.262,95 € abgenommen. Die Vermögensstruktur ist durch einen Anteil vom Anlagevermögen an der Bilanzsumme von rd. 1,4% (VJ rd. 1,8%) gekennzeichnet. Rund 17,2% (VJ rd. 12,4%) der Bilanzsumme entfallen auf Vorräte. Die Kapitalstruktur ist durch einen Anteil vom Eigenkapital an der Bilanzsumme von rd. 14,8% (VJ rd. 24,2 %) gekennzeichnet. Rund 66,7% (VJ 64,9%) der Bilanzsumme entfallen auf kurzfristiges Fremdkapital. Die Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Wirtschaftsgüter betrugen 43.930,70 € (VJ 277.949,81 €). Unser Vorratsvermögen (ohne geleistete Anzahlungen) betrug zum 31.12.2023 2.880.202 € (VJ 2.576.502 €). Die Kundenforderungen sind nach PWB von 8.556.941,19 € auf 8.978.962,25 € gestiegen. Dabei werden in der Bilanz Kundenforderungen gegenüber verbundenen Unternehmen unter den Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen ausgewiesen. Eigenkapital und langfristiges Fremdkapital decken mit 2.471.955,11 € das Anlagevermögen zu rd. 1.068% (VJ 5.042.136,79 €, rd. 1.380 %). Die Vermögens- und Kapitalstruktur stellt sich wie folgt dar: Kennzahlen zur Vermögens- und Kapitalstruktur
FinanzlageDie Liquiditätslage unseres Unternehmens war im Berichtsjahr gut. Die Gesellschaft verfügt über per 31.12.2023 nicht in Anspruch genommene Kreditlinien i.H.v. 6.500.000 Euro. Die Zinssätze der in Anspruch genommenen Kredite betragen ca. 6%. Wir rechnen damit, auch künftig unsere finanziellen Verpflichtungen erfüllen zu können. Mit einer geordneten Vermögens- und Finanzlage sehen wir eine wesentliche Voraussetzung erfüllt, um auch künftig erfolgreich arbeiten zu können. Über die Liquiditätssituation und die finanzielle Entwicklung gibt die Kapitalflussrechnung Aufschluss. Aus Gründen der einfacheren Darstellung ist diese als Anlage beigefügt. ErtragslageWir haben ein Jahresergebnis von 1.929.818,32 € (VJ 2.307.721,14 €) nach Steuern erzielt. Ca. 63% der Umsätze wurden mit Avocado erzielt. Ca. 37% der Umsätze wurden mit Mangos erzielt. Während die Erlöse im Vergleich zum Vorjahr um ca. 6,7% anstiegen, stieg der Materialaufwand überproportional um ca. 10,4% an. Dennoch war das Ergebnis im abgelaufenen Geschäftsjahr äußerst positiv. Wie schon im Vorjahr 2022, gab es im Berichtsjahr 2023 keine negativen Sondereffekte. Ein positiver Sondereffekt entstand durch den Verkauf des Kundenstamms an die Schwestergesellschaft in den Niederlanden, die Asica Group BV. Per 01.04.2023 fungiert die Bratzler & Co. GmbH als Beschaffungsorganisation in Europa. Sie hat seitdem nur noch einen - internen - Kunden, die Asica Group BV. Gesamtaussage Zusammenfassend ist die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage als gut und solide zu beurteilen. Das Jahr 2023 stand im Zeichen der Fortentwicklung der Struktur eines national und international verbundenen Unternehmens. Dabei kommt der Bratzler & Co. GmbH innerhalb der Firmengruppe ASICA GROUP eine Führungsrolle zu. Die Umsetzung einer optimalen Zusammenarbeit aller Tochter- und Schwestergesellschaften, sowohl im operativen als auch im administrativen Bereich, wird auch in den Folgejahren noch eine zentrale Herausforderung bleiben. Wir sind auch unter dem Eindruck des diesjährigen Ergebnisses davon überzeugt, dass die nationale und internationale Diversifizierung für die Wettbewerbsfähigkeit und langfristige Stabilität des Unternehmens unabdingbar ist und treiben deshalb diesen Prozess weiter fort. Lage zum Zeitpunkt der Aufstellung des LageberichtsDie wirtschaftliche Lage zum Zeitpunkt der Aufstellung des Lageberichtes war gut. Voraussichtliche Entwicklung (Chancen und Risiken)Zur voraussichtlichen Entwicklung der Gesellschaft wird im Einzelnen ausgeführt: Im Geschäftsjahr 2024 werden wir voraussichtlich, gegenüber 2023, 8,1% mehr Umsatzerlöse erzielen. Dies entspräche einem Umsatz i. H. v. ca. 96,659 Mio. €. Für das Geschäftsjahr 2025 erwarten wir, gegenüber 2024, etwa 2,0 % mehr Umsatzerlöse, was ca. 98,591 Mio. € entspräche. Hinsichtlich der Erträge erwarten wir sowohl für die Geschäftsjahre 2024 und 2025 rückläufige Veränderungen gegenüber 2023. Für das Geschäftsjahr 2024 erwarten wir einen Jahresüberschuss i. H. v. 1.175 Tsd. €, während für das Jahr 2025 ein Jahresüberschuss i. H. v. 850 Tsd. € erwartet wird. Gewinnerwartung: Grundlage unserer Umsatzschätzung ist die Fortentwicklung der Quartalsergebnisse des laufenden Geschäftsjahres. Die erwarteten Umsatzsteigerungen beruhen auf innerbetrieblichen Annahmen zum Preisniveau, Mengenentwicklungen und Neukundengewinnung. Die erwarteten Ergebnisveränderungen beruhen im Wesentlichen auf Erwartungen auf dem Beschaffungsmarkt, Kostenentwicklungen, sowie auf absatzseitigen Erwartungen. Für das kommende Jahr haben wir Investitionen mit einem Umfang von insgesamt 100.000 € geplant. Bestandsgefährdende wirtschaftliche und rechtliche Risiken sowie Risiken mit besonderem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind nicht erkennbar. Die tatsächlichen Ergebnisse können wesentlich von der voraussichtlichen, geplanten Entwicklung abweichen. Wirtschaftliche Bestandsgefährdungspotentiale Unsicherheiten entstehen aus: langfristigen Verlusten der Ertragsquellen der weiteren konjunkturellen Entwicklung der Entwicklung verschiedener Kostenarten der dynamischen Wettbewerbssituation Verschärfung der Wettbewerbssituation Den Verlusten inländischer Ertragsquellen wird durch eine verstärkte Fokussierung auf ausländische Märkte begegnet. Auf den zunehmenden Wettbewerb reagieren wir durch weitere Kostenreduktionen. Rechtliche Bestandsgefährdungspotentiale Unsicherheiten entstehen aus: verschärfenden gesetzlichen Auflagen hinsichtlich Produkthaftungsrisiken Verstöße gegen gesetzliche Vorschriften Diesen Risiken wird durch entsprechende Schulungen der Mitarbeiter sowie der genauen Zuordnung von Verantwortlichkeiten begegnet. Sonstige Risiken mit besonderem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Folgende Risiken beeinträchtigen die künftige Entwicklung des Unternehmens: Die Entwicklung des Unternehmens wird im Wesentlichen durch folgende Risiken mit Einfluss auf den betrieblichen Funktionsbereich gefährdet: Produktionsbereich o Preissteigerungen aufgrund unzureichender Auslastung der Kapazitäten o Lieferschwierigkeiten aufgrund technischer Störungen der Betriebsabläufe Diesen Risiken begegnen wir durch ständige Neukundenakquise einerseits, und andererseits der Verpflichtung zu laufender Wartung der technischen Einrichtungen und Maschinen. Investitions-/Finanzierungsbereich: o Keine erkennbaren Risiken Personal o Mangel an qualifiziertes Personal o überproportionale Entwicklung des Personalaufwands zum Umsatz Diesen Risiken wird durch die Weiterbildung des bestehenden Personals sowie durch die Einstellung entsprechend qualifizierten Personals begegnet. Nachfolgend aufgeführte externe Umweltfaktoren gefährdeten die Entwicklung des Unternehmens: Abhängigkeit von Lieferanten Währungsrisiken Aus der internationalen Ausrichtung unserer Geschäftsaktivitäten resultieren Lieferungs- und Zahlungsströme unterschiedlicher Währungen. Somit ist das Unternehmen Wechselkursrisiken ausgesetzt. Finanz- und Währungsrisiken begegnen wir durch Absicherung der Währungs- und Zinspositionen mit derivativen Finanzinstrumenten. Wichtige Abnehmerbranchen für die Bratzler & Co. GmbH sind Lebensmittelhandel, insbesondere Discounter. Die konjunkturellen Veränderungen dieser Discounter beeinflussen die künftige Entwicklung unseres Geschäfts. Sonstige Chancen mit besonderem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Aus Sicht zum Bilanzstichtag zum 31.12.2023 sieht die Geschäftsleitung folgende Chancen für die Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2024. Ein Wettbewerbsvorteil ist die rasche Anpassungsgeschwindigkeit, mit der die Organisation auf sich verändernde Marktentwicklungen reagieren kann. Grundvoraussetzung sind: Qualität, Liefertreue und direkter Zugriff auf die Produktion. Mit einem Netzwerk an nationalen und internationalen Lieferanten und der jahrelangen Erfahrung in der Beschaffung von Südfrüchten ist erzielt die Bratzler & Co. GmbH ganzjährig eine nahezu 100%ige Versorgungssicherheit. Prognose: Es hat sich gezeigt, dass das angestrebte und auch umgesetzte qualitative Wachstum vor dem quantitativen Umsatzwachstum der bessere, erfolgreichere Weg zu einem gesunden Unternehmen ist. Dadurch haben wir die Chance einer höheren Wettbewerbsfähigkeit. Diesen Weg werden wir auch zukünftig weiterverfolgen, um die für die Zukunft gesetzten Ziele zu erreichen. Prognose nicht finanzieller Leistungsindikatoren: Umwelt: In Zukunft werden wir verstärkt Aspekte der Nachhaltigkeit in unser Geschäftsmodell integrieren. Dies betrifft insbesondere die Zusammenarbeit mit Produzenten im Ursprung der Früchte. Personal: Durch Schulungen, Fort- und Weiterbildungen wollen wir in Zukunft den Personalbedarf für unser Unternehmen festigen und ausbauen. Berichterstattung nach § 289 Absatz 2 HGBRisikomanagementziele und -methoden (§ 289 Abs. 2 Nr. 1 HGB)Vom Unternehmen wurden Maßnahmen getroffen, mit denen die Risikoerkennung, die Risikoanalyse und die Risikokommunikation sichergestellt werden. Zur Erfassung und Steuerung von Risiken existieren viele Instrumente, die permanent weiterentwickelt werden. Die eingesetzten Instrumente unterscheiden sich notwendigerweise stark voneinander. Zur Quantifizierung finanzieller Risiken wenden wir finanzmarkttheoretische Ansätze an. Bei geschäftlichen Risiken werden strategische Analyse-Tools verwendet. Dieses Risikomanagementsystem soll dazu beitragen, Entwicklungen, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten, frühzeitig aufzudecken. Wesentlich für ein Risikomanagementsystem sind ein internes Überwachungssystem sowie ein Controlling- und Frühwarnsystem. Die Vorschriften für Aktiengesellschaften (§ 91 Abs. 2 AktG) und die geänderten handelsrechtlichen Vorschriften (§ 289 Abs. 1 HGB) werden sinngemäß angewendet. Zur frühzeitigen Erkennung, zur Bewertung und zum richtigen Umgang mit bestehenden Risiken haben wir wirksame Steuerungs- und Kontrollsysteme entwickelt und eingesetzt. Diese beinhalten: die Anwendung einheitlicher Richtlinien den Einsatz zuverlässiger Software die Auswahl und Schulung qualifizierten Personals Abweichungsanalysen Arbeitsanweisungen Regelungen zur Vertretungsvollmacht Maßnahmen zur Funktionstrennung Die Frühwarnsysteme wurden zu einem Risikomanagement zusammengefasst. So ist sichergestellt, dass die Unternehmensleitung wesentliche Risiken frühzeitig erkennen und entsprechende Maßnahmen ergreifen kann. Risikomanagement ist ein integraler Bestandteil aller Entscheidungen und Geschäftsprozesse. Risiken unserer Tätigkeit werden frühzeitig erkannt. Entsprechend dem Risikoprofil setzen wir dabei unterschiedliche Instrumente ein, die wir stetig weiterentwickeln. Forschung und Entwicklung (§ 289 Abs. 2 Nr. 2 HGB)Forschung wurde im Jahr 2023 keine betrieben. Entwicklung: Mit der Deutschen Investitions- und Entwicklungsgesellschaft mbH (DEG) arbeitet man seit dem Jahr 2020 zusammen. Der Aufbau einer Pilot-/Demonstrationsfarm zur landwirtschaftlichen Ausbildung von Arbeitskräften und zukünftigen Mitglieder einer Genossenschaft in Guinea wurde im Jahr 2023 beendet.
Karlsruhe, 13.06.2024 Zur Finanzlage Über die Liquiditätssituation und die finanzielle Entwicklung gibt folgende Kapitalflussrechnung Aufschluss:
BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine AngabenDer Jahresabschluss der Bratzler & Co. GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Soweit Wahlrechte für Angaben in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang ausgeübt werden können, wurde - ausgenommen ein Mitzugehörigkeitsvermerk - der Vermerk in der Bilanz bzw. in der Gewinn- und Verlustrechnung gewählt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Angaben zur Bilanzierung und BewertungBilanzierungs- und BewertungsgrundsätzeErworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. EDV-Software wird mit 3 Jahren abgeschrieben, soweit nicht eine andere Nutzungsdauer anzunehmen ist. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen. Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgte in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führt. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet: Beteiligungen zu Anschaffungskosten Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten Ausleihungen zum Nennwert unverzinsliche und niedrig verzinsliche Ausleihungen zum Barwert sonstige Wertpapiere zu Anschaffungskosten Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Der Erfüllungsbetrag wurde gemäß den Vorschriften des § 253 HGB und unter Beachtung der IDW-Stellungnahme zur Rechnungslegung "Handelsrechtliche Bilanzierung von Altersversorgungsverpflichtungen" des Instituts der Wirtschaftsprüfer in Deutschland e.V. (IDW RS HFA 30 n.F. vom 16.12.2016) und des IDW-Rechnungslegungshinweises IDW RH FAB 1.021 vom 30.04.2021 ermittelt. Die Berechnungen erfolgten mit den Richttafeln 2018 G von Heubeck. Es wurde ein Rententrend von 1,75 % pro Jahr zugrunde gelegt. Eine Fluktuationsrate wurde nicht berücksichtigt. Der Rechnungszins wurde mit 1,82 % (Durchschnitt aus 10 Geschäftsjahren) bzw. 1,74 % (Durchschnitt aus 7 Geschäftsjahren) angesetzt. Der Unterschiedsbetrag i. S. d. § 253 Abs. 6 S. 1 HGB beträgt 563 €. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Restlaufzeit beträgt jeweils weniger als ein Jahr. Auf eine Abzinsung wurde verzichtet. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und BewertungsmethodenBeim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber 2022 fand nicht statt. Grundlagen für die Umrechnung von Fremdwährungsposten in EuroDer Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in Euro umgerechnet wurden. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten sind zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umzurechnen. Erläuterungen zur BilanzBrutto-AnlagenspiegelDie Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Aus Gründen des Formats und einer übersichtlichen Darstellung ist dieser am Ende des Anhangs aufgeführt. GeschäftsjahresabschreibungDie Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang und Abgang ausgewiesen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
GewinnvortragIn den Gewinnvortrag 2023 wurden vom Jahresüberschuss des Jahres 2022, der 2.307.721,14 € betrug, 2.307.721,14 € einbezogen. Im Jahr 2023 erfolgten Ausschüttungen i. H. v. 4.500.000,00 €. RückstellungenIm Posten Rückstellungen sind die nachfolgenden Rückstellungsarten enthalten: Pensionsrückstellungen Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde das Anwartschaftsbarwertverfahren angewendet.
In Höhe des Unterschiedsbetrags nach § 253 Abs. 6 S. 1 HGB von 563 € besteht eine Ausschüttungssperre gemäß § 253 Abs. 6 S. 2 HGB. Die jährlichen Gesamtbezüge des ehemaligen Gesellschafter-Geschäftsführers Herrn Karl Heinz Bratzler betrugen 18.407 €. Für diesen wurden Pensionsrückstellungen i.H.v. 127.487 Euro gebildet. Steuerrückstellungen
Sonstige Rückstellungen
Verbindlichkeiten
Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit über 5 Jahre und der Sicherungsrechte Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betragen 365.667 €. Sie resultieren aus Verbindlichkeiten aus der Servicedienstleistung des verbundenen Unternehmens Fruitsolute B.V.. Bilanzierte Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren existieren keine mehr. Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten beträgt 4.608.064 € (VJ 5.540.000 €). Für diese Verbindlichkeiten wurden keine eigenen Sicherheiten ausgegeben. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen betragen insgesamt 1.156.617,11 € (VJ 1.355.459,43 €) und beruhen im Einzelnen auf den nachfolgenden Dauerschuldverhältnissen: Leasingverträge: Unter Berücksichtigung der mtl. Leasingrate und der Vertragsdauer der PKW, die zu geschäftlichen Zwecken genutzt werden: 96.949,31 €. Mietverträge: lt. Mietvertrag mit der Dreßler Bauträger GmbH, derzeitige Monatsmiete 10.388,90 €, Laufzeit bis 06/2032; Gesamtbetrag: 1.059.667,80 €. Passive latente Steuern Aufgrund steuerlicher Mehrabschreibungen im Bereich Software und Computer-Hardware wurden latente Steuern i.H.v. 30.025,77 € gebildet. Die latenten Steuersalden am Ende des Geschäftsjahrs betrugen daher 30.025,77 € (Vorjahr 2023: 65.186,75 €); damit hat sich der Saldo im Geschäftsjahr gegenüber dem Vorjahr um 35.161,98 € vermindert. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungUmsatzerlöseDie Umsätze werden zu 100 % mit Südfrüchten realisiert. Davon entfallen ca. 63,2% auf Avocado und ca. 36,7% auf Mango. Per 01.04.2023 hat die Bratzler & Co. GmbH ihren Kundenstamm an ihre Schwestergesellschaft Asica Group BV verkauft. Die Bratzler & Co. GmbH fungiert daher in der Asica Gruppe als Einkaufsgesellschaft in Europa. Sie hat nur noch einen internen Kunden: die Asica Group BV in den Niederlanden. Sonstige betriebliche ErträgeIm ausgewiesenen Betrag der sonstigen betrieblichen Erträge sind Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von 282.528,06 € (VJ 149.817,54 €) enthalten. Sonstigen betriebliche AufwendungenIm ausgewiesenen Betrag der sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von 32.651,73 € (VJ 115.952,08 €) enthalten. Außerplanmäßige Abschreibungen nach § 253 Abs. 3 S. 4 HGB wurden keine vorgenommen. Sonstigen Zinsen und ähnliche ErträgeDie sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge betragen 74.699,00 € (VJ 67.765,00 €). Vorschlag zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Es erfolgt keine Ausschüttung. Der Jahresüberschuss i. H. v. 1.929.818,32 € wird auf neue Rechnung vorgetragen. Sonstige PflichtangabenNamen der GeschäftsführerWährend des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: Geschäftsführer: CEO Hr. Thorsten Blasius, Euro- Betriebswirt (BA) CCO Hr. Andreas Wolf, Bachelor of Arts (B.A.), (Handel) COO Hr. Sascha Weidinger, Diplom-Volkswirt CFO Hr. Jens Fabisch-Klammer, Master of Arts (Finance) Vergütungen der GeschäftsführerDie Vergütungen der vier Geschäftsführer im Jahr 2023 betrugen in Summe 1.081.060 Euro. Angaben nach § 42 Abs. 3 GmbHG / § 285 Nr. 9c HGBGegenüber den Gesellschaftern bestehen die nachfolgenden Rechte und Pflichten:
Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten ArbeitnehmerDie nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahrs im Unternehmen beschäftigt:
Angaben zur KonzernzugehörigkeitDie Bratzler & Co. GmbH ist eine 100%ige Tochter der Asica Holding GmbH (Sitz der Gesellschaft: Am Großmarkt 10, Karlsruhe, Handelsregister Mannheim, HRB 731102). Der Konzernabschluss wird im Elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht werden. Der Jahresabschluss der Bratzler & Co. GmbH wird in den Konzernabschluss der Asica Holding GmbH einbezogen. Honorar AbschlussprüferDas Gesamthonorar für das Geschäftsjahr beträgt 11.000 €. Unterschrift der Geschäftsführung
Karlsruhe, 12.06.2024 Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersAn die Bratzler & Co. GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Bratzler & Co. GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Bratzler & Co. GmbH für das Geschäftsjahr vom 1.1.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse ● entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und ● vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus ● identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. ● gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. ● beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. ● ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. ● beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. ● beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. ● führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Augsburg, 19. Juni 2024 Kunzmann
& Weigel Treuhand GmbH
Ralf Kunzmann, Wirtschaftsprüfer Anlagenspiegel (brutto)Wertentwicklung
Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am 20.6.2024. |
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