EXPO-BÖRSE GmbH
Industriestraße 12, 49577 Ankum, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jens Diersing seit 18.11.2021 | Prokura |
Georg Dobelmann seit 20.6.2006 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 60.00% | |
| 40.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 49.00% |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
EXPO-BÖRSE GmbHAnkumJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023EXPO-BÖRSE GMBH, ANKUM1. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen Die deutsche Wirtschaft war im Jahr 2023 weiter auf Wachstumskurs. Das Bruttoinlandsprodukt ist um 0,3 % gegenüber dem Vorjahr gesunken. Die privaten Konsumausgaben waren preisbereinigt um 0,8 % niedriger als im Jahr zuvor. Die Wirtschaftsleistung in Deutschland wurde im Jahresdurchschnitt 2023 von 45,9 Mio. Erwerbstätigen erbracht. Somit waren noch so viele Menschen in Deutschland beschäftigt. Im Jahr 2022 betrug die Anzahl der Erwerbstätigen 45,6 Mio. Die Verbraucherpreise in Deutschland erhöhten sich im Jahresdurchschnitt 2023 um 5,9 % gegenüber 2022. Im Vergleich von 2022 zu 2021 erhöhten sich die Verbraucherpreise um 3,8 %. Im Einzelhandel erlebte der Onlinehandel einen Rückschlag. Während der Onlinehandel vor allem in der Coronakrise enorme Umsatzzuwächse verzeichnete, musste der Onlinehandel im Jahr 2023 u.a. auch durch die Auswirkungen des Ukrainekrieges mit einem Umsatzrückgang i.H.v. ca. 12 % zurechtkommen. An der Spitze beim Umsatz im Onlinehandel stehen weiterhin Bekleidung, Elektroartikel, sowie Bücher, Spiele und Unterhaltungsmedien. Im Einzelhandel gingen die Umsätze im Vergleich zum Vorjahr preisbereinigt um 3,3 % zurück. Bei Betrachtung des nicht preisbereinigten Umsatzes sieht es hingegen anders aus, hier nach würde der Umsatz um 2,3 % im Vergleich zum Vorjahr gestiegen sein. Die Gesamtverkaufsfläche im deutschen Einzelhandel lag in 2023 unverändert bei 124,5 Mio. Quadratmetern. 2. Geschäftsverlauf Der Geschäftsverlauf der EXPO-BÖRSE GmbH hat sich aufgrund des Konsumverhaltens der Verbraucher im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 negativ entwickelt. So haben sich die Umsatzerlöse um 11 Mio. € bzw. 7,92 % gegenüber dem Vorjahr verringert. Hierzu hat im Wesentlichen der Großhandel beigetragen. Im Einzelhandel konnten wir hingegen die Umsätze um ca. 4 Mio. € steigern. Im Großhandel ließ die Nachfrage nach Corona-Schutzartikeln hingegen deutlich nach. Die gestiegenen Vertriebsaktivitäten führten zu einem höheren Bedarf an Waren und Posten, die durch effizientere organisatorische und personelle Maßnahmen weiter optimiert wurden. Zudem waren weiter steigende Transportkosten einzelner Lieferanten, insbesondere aus Fernost zu verzeichnen. Die Versorgungssituation sowohl für die einzelnen Filialen als auch für den Großhandel mit Waren und Posten war jederzeit sichergestellt. Durch die Erhöhung des Mindestlohns war im Berichtsjahr eine nicht unbedeutende Personalkostenerhöhung zu verzeichnen. Die Gesellschaft beschäftigt zum 31. Dezember 2023 insgesamt 847 Mitarbeiter. Hiervon handelt es sich insgesamt um 239 Vollzeitbeschäftigte und 608 Teilzeitbeschäftigte/Aushilfen. Die Investitionen beliefen sich im abgelaufenen Geschäftsjahr auf insgesamt T€ 2.897. Dabei entfielen die wesentlichen Investitionen auf den Neubau der Filiale in Rhede, sowie die Geschäftsausstattung bereits bestehender Filialen. Weitere Investitionen in die Technik und Ausstattung der Märkte werden das Ergebnis bis in das Jahr 2024 beeinträchtigen. Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgte aus Eigenmitteln. Der Eigenkapitalanteil der Gesellschaft hat sich durch das erzielte Jahresergebnis weiter erhöht und beläuft sich zum Bilanzstichtag auf 84,4 %. Damit liegen wir nach wie vor deutlich über dem Branchendurchschnitt. Insgesamt hat sich der Geschäftsverlauf der EXPO-BÖRSE GmbH weiter positiv entwickelt. So konnte die Gesellschaft 2023 ein Jahresergebnis von 7.624 T€ erzielen. 3. Lage der Gesellschaft 3.1 Vermögenslage Die Vermögenslage der Gesellschaft stellt sich wie folgt dar: Die Bilanzsumme der EXPO-BÖRSE GmbH betrug zum 31. Dezember 2023 T€ 77.078. Sie erhöhte sich damit um T€ 9.987 bzw. 12,96 % gegenüber dem Vorjahr. Diese Entwicklung war insbesondere auf die Erhöhung der liquiden Mittel und des Eigenkapitals zurückzuführen. Die Investitionen in immaterielle Vermögengegenstände und das Sachanlagevermögen in Höhe von T€ 2.897 liegen in 2023 über den Abschreibungen von T€ 684. Der Bestand der Vorräte ist um T€ 7.889 gesunken. Die Forderungen gegen Gesellschafter haben sich im Jahr 2023 um T€ 493 reduziert. Darüber hinaus sind die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um T€ 3.691 gesunken. Dies resultiert im Wesentlichen aus einem Forderungsverzicht mit Besserungsschein gegenüber einem Kunden. Die sonstigen Vermögensgegenstände dagegen sind um T€ 962 gestiegen. Die Rückstellungen haben sich um T€ 979 verringert. Die Verbindlichkeiten haben sich stichtagsbezogen um T€ 2.842 erhöht. Dies ist bedingt durch die Zunahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, sowie die sonstigen Verbindlichkeiten. 3.2 Finanzlage Die Finanzlage der Gesellschaft ist durch Einzahlungsüberschüsse im Rahmen der operativen Geschäftstätigkeit (T€ 21.222) geprägt. Des Weiteren ist die Finanzlage durch die Investitionstätigkeit (T€ - 2.285) und die Finanzierungstätigkeit (T€ - 38) gekennzeichnet. Damit ergibt sich im Geschäftsjahr 2023 ein Cashflow von T€ 18.899. Unsere Eigenkapitalquote verringerte sich im Vergleich zum Vorjahr von 85,6 % auf 84,4 %. Die Zahlungsfähigkeit des Unternehmens war während des gesamten Geschäftsjahres stets gewährleistet. Wir rechnen damit, auch künftig unsere finanziellen Verpflichtungen jederzeit erfüllen zu können. 3.3. Ertragslage Die Umsatzerlöse haben sich gegenüber dem Vorjahr insgesamt um T€ 11.454 verringert. Dieser Rückgang betrifft im Wesentlichen dem Großhandel. Im Einzelhandel ist der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr angestiegen. Die sonstigen betrieblichen Erträge haben sich um T€ 1.796 auf T€ 15.549 erhöht. Die Erhöhung ist auf die Abrechnungen mit der Landesaufnahmebehörde Niedersachsen aufgrund des Flüchtlingsheims im Fürsten Forest zurückzuführen. Der Materialaufwand hat sich vorwiegend aufgrund der geringeren Umsatztätigkeit um T€ 10.960 auf T€ 87.550 reduziert. Der Personalaufwand hat sich um T€ 2.173 auf insgesamt T€ 22.319 erhöht. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um T€ 2.479 auf nunmehr T€ 26.913 gestiegen. Zu der Kostensteigerung hat u.a. die Inflation beigetragen. Des Weiteren sind die Verwaltungs-, Verpflegungs- und Mietaufwendungen für den Betrieb des Flüchtlingsheims im Fürsten Forest um T€ 755 gestiegen. Das Ergebnis vor Steuern hat sich um T€ 3.320 verringert. Die Steuern haben sich analog bei einem geringeren Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit um T€ 883 ebenfalls verringert. 3.4. Gesamtaussage der wirtschaftlichen Lage Die Lage hat sich entsprechend der Planung ergeben. Die Umsätze haben sich wie erwartet und in der Branche üblich verringert. Trotz des Rückgangs der Umsätze im Großhandel hat sich unser Einzelhandelsbereich weiterhin positiv entwickelt. Demgegenüber sind die damit im Zusammenhang stehenden Kosten vorwiegend für Mieten, Personal und Werbung erwartungsgemäß angestiegen. Insgesamt hat sich die Ertragslage im operativen Geschäft weiter verbessert. 4. Prognosebericht Der unverändert starke Preiskampf im Einzel- und insbesondere im Postenhandel hat die positive Entwicklung des Unternehmens unverändert nicht beeinträchtigen können. Da die Gesellschaft das Warenangebot im Einzelhandelsbereich auf preiswerte Produkte und insbesondere Sonderposten abgestellt hat, kommt die Entwicklung des Marktes dem Unternehmen nach wie vor entgegen. Der Zeit plant die Gesellschaft im Jahr 2024 einen weiteren Markt zu eröffnen. Die Gesellschaft hat das Ziel moderat zu wachsen und können bei sich bietenden Gelegenheiten kurzfristig Entscheidungen bzw. Planänderungen herbeiführen. Generell kann man sagen, dass wir unsere Märkte nach und nach modernisieren wollen und den einen oder anderen Markt auch komplett neu bauen werden. In den Geschäftsbereichen der ersten 9 Monate des Jahres 2024 sind im Vergleich zum Berichtsjahr die Umsätze gesunken. Die EXPO-BÖRSE GmbH wird nach erfolgten Investitionen über eine gesteigerte Rentabilität verfügen, so dass in den darauffolgenden Jahren mit deutlich positiveren Gewinnauswirkungen zu rechnen ist. Darüber hinaus wird auch, wie in den Vorjahren, in neue Immobilien investiert, um neue Filialen eröffnen zu können, damit auf die permanent steigende Nachfrage an Sonderposten reagiert werden kann. Insgesamt wird somit in den kommenden Jahren ein weiterer Umsatzanstieg erwartet. Vorausgesetzt das Konsumverhalten der Bevölkerung wird sich aufgrund der anhaltenden Inflation nicht verändern. 5. Chancen- und Risikobericht Die Chancen der Gesellschaft liegen in dem bestehenden Umfeld der Sonderpostenbranche weiterhin gut. Das hohe Angebot an Posten aller Art und die Nachfrage der Konsumenten nach preiswerten Waren kann sich weiterhin nur positiv für die Gesellschaft auswirken. Der Ausbau des Einzelhandelsnetzes kann, sofern die richtigen Orte und Lagen zur Verfügung stehen, zu weiterem Umsatz- und Ertragswachstum führen. Diesbezüglich werden kontinuierlich Gespräche geführt, um die Anzahl der Einzelhandelsmärkte weiter auszubauen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betreffen fast ausschließlich die Außenstände aus den Großhandelsaktivitäten. Bei einem Teil der Großhandelskunden wird die Bonität der Gesellschaften durch ein regelmäßiges Berichtswesen und die turnusmäßige Inspektion der Postenmärkte überwacht. Zur Absicherung des Forderungsausfallrisikos bei übrigen Großhandelskunden erfolgt regelmäßig ein Bonitätscheck bei den Warenkreditversicherern. Der größte Teil der Großhandelskunden ist warenkreditversichert. Das Preisrisiko für reguläre Handelsware ist aufgrund des hohen Einkaufsvolumens im unternehmenseigenen Großhandel beherrsch- und kontrollierbar. Wegen des unverändert hohen Angebotes an Sonderposten aus Überproduktion und Zwangsverkäufen und weil der Einkauf von Sonderposten in der Regel über Preiszugeständnisse des Anbieters erfolgt, ist auch in diesem Kernbereich des Unternehmens kein Preisrisiko zu erkennen. Wobei sich auch hier die Inflationsspirale niederschlägt. Die Transportkosten insbesondere aus Fernost haben sich auf einem stabilen Preisniveau eingependelt. Verstärkt wurde im Berichtsjahr der Einkauf von Sonderposten innerhalb Deutschlands und der Europäischen Union mittels Ersteigerungen. Diese Möglichkeit sehen wir als Chance, auch weiterhin preiswerte Markenwaren zu erwerben. Die Gesellschaft importiert unter anderem Handelsware aus Mitgliedstaaten der Europäischen Union, die den Euro bislang nicht eingeführt haben, insbesondere aus Polen. Bei den Geschäften mit Unternehmen aus Polen werden die vertraglichen Vereinbarungen ebenso wie bei gelegentlichen Importen aus Fernost in Euro getroffen. Damit ist ein Währungsrisiko für die Gesellschaft nicht erkennbar. Die Gesellschaft hat zum Bilanzstichtag insgesamt 62 Objekte angemietet und zwei Objekte befinden sich im Eigentum der Gesellschaft. An 64 Standorten werden davon Ladenlokale unter der Regie der EXPO-BÖRSE GmbH betrieben. Für die Filialen sowie das Lager und den Verwaltungssitz wurden langfristige Lieferverträge bis ins Jahr 2025 geschlossen. Somit drohen im Moment durch den Krieg in der Ukraine und die Inflation keine Steigerungen in diesem Sektor. Insgesamt wurden keine erkennbaren Risiken identifiziert, die die finanzielle Stabilität der Gesellschaft gefährden könnten. Für die Zukunft ist aus heutiger Sicht keine konkrete Entwicklung erkennbar, welche die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der EXPO-BÖRSE GmbH wesentlich und nachhaltig beeinträchtigen könnten.
Ankum, den 31. März 2024 gez. Georg Dobelmann, Geschäftsführer BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023EXPO-BÖRSE GMBH, ANKUMAKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023EXPO-BÖRSE GMBH, ANKUMI. Allgemeine Angaben und Erläuterungen Die EXPO-BÖRSE GmbH hat ihren Sitz in Ankum. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Osnabrück unter Abteilung B Nr. 20463 eingetragen. Der Jahresabschluss der EXPO-BÖRSE GmbH wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB und GmbHG) aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine große Kapitalgesellschaft. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten und soweit abnutzbar, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen werden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und entsprechend den steuerlichen Vorschriften vorwiegend linear vorgenommen. Geringwertige Anlagegüter werden gemäß § 6 Abs. 2 EStG im Jahr ihres Zugangs in voller Höhe abgeschrieben und im Anlagengitter als Abgang ausgewiesen. Die Finanzanlagen werden mit den Anschaffungskosten bewertet. Bei voraussichtlich dauernder Wertminderung werden Abschreibungen vorgenommen. Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bewertet bzw. zum niedrigeren Wert angesetzt (Niederstwertprinzip). Der Bestand an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen erfolgt zu Anschaffungskosten und soweit erforderlich zum niedrigeren beizulegenden Wert. Die Bewertung der Waren erfolgte durch die verlustfreie Bewertung nach dem retrograden Verfahren der Formelmethode gem. EStR H 6.8. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nominalwert bewertet. Bei den Forderungen werden erkennbare Risiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Die Pauschalwertberichtigung für Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird mit 1 % des Nettoforderungsbestandes bemessen. Liquide Mittel werden zu Nominalwerten angesetzt. Rechnungsabgrenzungsposten werden gemäß § 250 HGB zur periodengerechten Abgrenzung von Aufwendungen und Erträgen gebildet. Das Eigenkapital wird zum Nennwert ausgewiesen. Die Rückstellungen werden für alle erkennbaren Risiken nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung gebildet. Bei der Höhe nach ungewissen Verbindlichkeiten wird der wahrscheinlichste Wert zum Erfüllungsbetrag ausgewiesen. Rückstellungen mit einer Laufzeit von über einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzins der letzten sieben Geschäftsjahre abgezinst. Die Kostensteigerungen bis zur Erfüllung werden ebenfalls berücksichtigt. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Verbindlichkeiten werden zum Rückzahlungsbetrag bilanziert. III. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Entwicklung des Anlagevermögens ist als Anlage zum Anhang angehängt. Es liegt im Vergleich zum Vorjahr eine Abweichung vor. Die Restbuchwerte des Vorjahres weichen zur Bilanz ab, da das Konto 280 in 2022 in den geleisteten Anzahlungen ausgewiesen wurde und nun in den betrieblichen Betriebsausstattungen umgegliedert. Die in der Bilanz ausgewiesenen Forderungen sind insgesamt innerhalb eines Jahres fällig, darin enthalten sind Forderungen gegen Gesellschafter i.H.v. T€ 3.357 (Vorjahr T€ 3.850). Die sonstigen Rückstellungen setzen sich im Wesentlichen aus Rückstellungen für Prozesskosten (T€ 634; Vorjahr T€ 610), Urlaub (T€ 580; Vorjahr T€ 598), Überstunden (T€ 377; Vorjahr T€ 459), Urlaubsgeld (T€ 555, Vorjahr T€ 308) sowie für Tantieme (T€ 150; Vorjahr T€ 150) zusammen. Die in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten teilen sich nach der Fristigkeit wie folgt auf:
Sonstige finanzielle Verpflichtungen i. S. v. § 285 Nr. 3a HGB bestehen aus Mietverträgen in Höhe von T€ 26.459, davon in 2023 T€ 7.342 fällig sowie aus Leasingverträgen von insgesamt T€ 201. Haftungsverhältnisse i. S. v. § 251 HGB aus Bürgschaften für fremde Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von T€ 1.354. Diese entfallen i.H.v. T€ 775 auf die Posten Börse Raber GmbH, T€ 500 auf die Posten Börse Schockmann GmbH und T€ 78 auf Herrn Georg. Dobelmann. Ferner bestehen gesamtschuldnerische Haftungen in Höhe von T€ 1.422, entfallend auf Herrn Georg Dobelmann. Mit einer Inanspruchnahme rechnet die Geschäftsführung aufgrund der wirtschaftlichen Verhältnisse und Vermögenslage der Schuldner nicht. Die Umsatzerlöse setzen sich wie folgt zusammen:
In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind betriebs- und periodenfremde Erträge i.H.v. T€ 218 enthalten. Des Weiteren sind in den sonstigen Erträgen i. H. v. T€ 704 Erträge aus dem Verkauf von diversen Fahrzeugen (T€ 564) enthalten. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus Anlagenabgängen (T€ 352) sowie aus Forderungsverlusten (T€ 984) enthalten. IV. Sonstige Angaben 1. Arbeitnehmer Im Geschäftsjahr 2023 waren im Durchschnitt 847 Arbeitnehmer beschäftigt. Davon waren 239 Vollzeit, 435 Teilzeit sowie 173 Aushilfen. 2. Geschäftsführer Geschäftsführer der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2023: - Herr Georg Dobelmann, Ankum 3. Prokura Einzelprokura der Gesellschaft: - Herr Jens Diersing 3. Vorschlag der ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen. 4. Angaben an Beteiligungsunternehmen gemäß § 285 Nr. 11 HGB:
5. Abschlussprüferhonorar Gemäß § 314 Abs. 1 Nr. 9 HGB beläuft sich das Gesamthonorar für das Geschäftsjahr auf T€ 19 und betrifft die Jahresabschlussprüfung. 5. Vorgänge von besonderer Bedeutung Im Geschäftsjahr sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung zu verzeichnen.
Ankum, den 31. März 2024 gez. Georg Dobelmann, Geschäftsführer
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die EXPO-BÖRSE GmbH, Ankum Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der EXPO-BÖRSE GmbH, Ankum, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der EXPO-BÖRSE GmbH, Ankum, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und - vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. - gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. - beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. - beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. - beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. - führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Oldenburg, 18. Dezember 2024 MKM
Menke & Kollegen GmbH
gez. Reimond Menke, Wirtschaftsprüfer Feststellung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 30. Dezember 2024 von der Gesellschafterversammlung festgestellt. |
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